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Jahresbericht 2025, Servicestelle Soziales und Beratung (SuB), Amt für Soziales und Prävention
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Jahresbericht 2025 Servicestelle Soziales und Beratung Berichtszeitraum 01.01.2025 - 31.12.2025 Jahresbericht SuB 2025 2 Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort ............................................................................................................. 3 2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB ........................................................... 4 3. Beratung ........................................................................................................... 4 3.1. Anzahl der Kontakte gesamt ........................................................................ 5 3.2. Jahresvergleich ........................................................................................... 5 3.3. Kontakte in der Beratung ............................................................................. 6 3.4. Auswertung der Kontakte ............................................................................. 7 3.5. Inhalte der Beratung .................................................................................... 8 3.6. Wohnerstberatung ..................................................................................... 10 3.7. Telefonsprechzeit ...................................................................................... 10 3.8. Neukonzipierung der Broschüren ............................................................... 11 4. Offene Altenhilfe .............................................................................................. 12 4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren .................................................... 13 4.2. Städtischer Seniorinnen- und Seniorentreff Eberstadt ................................. 14 5. Öffentlichkeitsarbeit ......................................................................................... 15 5.1. Infostand im Quartier ................................................................................ 15 5.2. Infostand auf dem Seniorentag .................................................................. 15 5.3. Netzwerkarbeit .......................................................................................... 15 5.4. Veröffentlichungen .................................................................................... 16 5.5. Homepage ................................................................................................ 16 6. Ehrenamt ........................................................................................................ 16 6.1. Besuchsdienst, Ämterlotsinnen- und Ämterlotsendienst .............................. 16 6.2. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe ............................................................. 17 7. Ausblick .......................................................................................................... 17 Anhang Jahresbericht SuB 2025 3 1. Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, mit dem vorliegenden Jahresbericht stellen wir die Arbeit der Servicestelle Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (im folgenden SuB genannt) vor. In Darmstadt lebten im Berichtszeitraum mehr als 29.000* Menschen, die 65 Jahre oder älter sind. Alle Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren, die ihren Wohnsitz in Darmstadt haben, sowie deren Angehörige werden hier informiert, beraten und unterstützt. Die Themen sind dabei vielfältig und drehen sich um alle Fragen, die ein Leben im Alter mit sich bringen. Die Beratung erfolgt telefonisch, persönlich in Vorsprachen oder bei Hausbesuchen. Die qualifizierte Unterstützung zielt darauf ab, eine selbstbestimmte Lebensführung und Teilhabe im Alter zu ermöglichen. Das Programm für Seniorinnen und Senioren bot wieder vielfältige Veranstaltungen und Begegnungsmöglichkeiten zum Mitmachen und zum Austausch an, um Beziehungen zu knüpfen und Einsamkeit vorzubeugen. Besonders freuen wir uns über die neuen ehrenamtlichen Helfenden beim Tanzen in Eberstadt, die seit dem Sommer 2025 das bestehende Team tatkräftig unterstützen. Dank der ehrenamtlichen Helfenden konnten diese vielbesuchten Tanznachmittage weiterhin regelmäßig angeboten werden. Im Herbst haben zudem dreizehn neue ehrenamtlich Helfende den Qualifizierungskurs für den Besuchsdienst für Seniorinnen und Senioren erfolgreich abgeschlossen. Sie stehen nun zur Vermittlung an alleinstehende und einsame Seniorinnen und Senioren zur Verfügung. Im Jahr 2025 zeigte sich ein deutlich gestiegener Unterstützungsbedarf bei älteren Menschen in den Bereichen Umgang mit Behörden- und Versicherungsunterlagen, Gesundheitsangelegenheiten, Digitalisierung und Alltagsbewältigung. Während hier die Anforderungen zunehmen, ist ein gleichzeitiger Rückgang der privaten Unterstützungsstrukturen zu verzeichnen. Die zunehmend komplexeren Formulare, Antragsverfahren oder Online-Terminvereinbarungen stellen viele Menschen vor zusätzliche Herausforderungen. Eine personelle Veränderung ergab sich im Sommer: Nach dem Ausscheiden der bisherigen Sachgebietsleitung in den Ruhestand, konnte aus dem Team heraus eine neue Leitung für die Servicestelle gefunden werden. Wir schauen auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück und danken allen, die unsere Arbeit unterstützt und mitgestaltet haben. Darmstadt, Februar 2026 *https://www.darmstadt.de/fileadmin/Dateistruktur2024/03_STANDORT/07_Statistik/Faltblaetter/ZahlenInKuerze20 25_Internet.pdf Jahresbericht SuB 2025 4 2. Vorstellung der Mitarbeiterinnen von SuB Das Team setzt sich aus insgesamt sechs Mitarbeiterinnen zusammen (von links nach rechts): Irina Höllwarth, Simone Blank, Nadja Wolf (SGL seit Juni2025), Pamela Jung, Monika Rau und Petra Wendling (SGL bis Juni 2025) 3. Beratung Die Gesetzliche Grundlage für die Arbeit der Servicestelle Soziales und Beratung stellt § 71 SGB XII (Altenhilfe) dar: „Die Altenhilfe soll dazu beitragen, Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, zu verhüten, zu überwinden oder zu mildern und alten Menschen die Möglichkeit zu erhalten, selbstbestimmt am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen und ihre Fähigkeit zur Selbsthilfe zu stärken. 1. Leistungen zu einer Betätigung und zum gesellschaftlichen Engagement, wenn sie vom alten Menschen gewünscht wird, 2. Leistungen bei der Beschaffung und zur Erhaltung einer Wohnung, die den Bedürfnissen des alten Menschen entspricht, 3. Beratung und Unterstützung im Vor- und Umfeld von Pflege, insbesondere in allen Fragen des Angebots an Wohnformen bei Unterstützungs-, Betreuungs- oder Pflegebedarf sowie an Diensten, die Betreuung oder Pflege leisten, 4. Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Inanspruchnahme altersgerechter Dienste (…)“ Die Beratung in der Servicestelle wird durch zwei Dokumentationsformen abgebildet: Kontakte im System OPEN PROSOZ und anonyme Kontakte. Das Fachverfahren OPEN PROSOZ wird zur Falldokumentation genutzt. Hier werden Seniorinnen und Senioren mit ihren Kontaktdaten aufgenommen, bei denen ein intensiver, komplexer Beratungs- und Unterstützungsprozess besteht. Hierfür ist eine schriftliche Einwilligungserklärung zur Datenerhebung und -verarbeitung der Ratsuchenden notwendig. Jahresbericht SuB 2025 5 Die anonymen Kontakte werden in einer Excel Liste erfasst. Anonym dokumentiert werden die Kontakte, wenn die Ratsuchenden ihre Kontaktdaten nicht angeben, bzw. keine Einverständniserklärung unterzeichnen. Der Großteil an anonym erfassten Kontakten ist häufig telefonisch und meist einmalig. In vielen Beratungsgesprächen wurden mehrere Themenbereiche angesprochen, deshalb können sich Mehrfachnennungen in einem Beratungskontakt ergeben. Darüber hinaus werden diejenigen Kontakte erfasst, die außerhalb von Beratungsthemen stattfinden, etwa Öffentlichkeits-/Netzwerkarbeit und Sonstiges. 3.1. Anzahl der Kontakte gesamt Insgesamt waren es 3515 Kontakte, davon 311 Erstkontakte. 1353 Kontakte wurden in OPEN PROSOZ dokumentiert, 2162 der Kontakte wurden anonym erfasst. Hierbei wurden ausschließlich Beratungskontakte gezählt. Nicht aufgeführt wurden die Kontakte, die im Rahmen der Erstellung, Planung und Durchführung des Programmes für Seniorinnen und Senioren durch die Verwaltungsfachkraft anfielen. 3.2. Jahresvergleich 1353 2162 Kontakte gesamt ProSoz Anonyme Beratungen 1731 3043 3175 3528 3515 0 500 1000 1500 2000 2500 3000 3500 4000 2021 2022 2023 2024 2025 Beratungen Jahr Gesamtzahl Kontakte 2021-2025 Jahresbericht SuB 2025 6 Im Jahr 2021 wurden 1731 Kontakte gezählt, in 2022 war mit 3043 Kontakten ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Kontakte nur leicht auf 3175 an. Zum Jahr 2024 stieg die Anzahl noch einmal deutlicher um 11,1% auf 3528. Mit 3515 Kontakten im Jahr 2025 war die Nachfrage unverändert hoch. 3.3. Kontakte in der Beratung In absoluten Zahlen betrachtet fand mit 1425 Kontakten der Großteil der Beratungsarbeit mit Klientinnen und Klienten direkt statt. Es folgen 723 Kontakten mit Institutionen/ Dienstleistern/ Ärztinnen und Ärzten. 484 Kontakte mit der Polizei/Amt/PSP (Pflegestützpunkt) wurden erfasst und 501 mit Angehörigen/Bekannten/Betreuerinnen und Betreuern. 47% 16% 11% 19% 7% Beratungskontakte ProSoz Klient*in Polizei/Amt/PSP Angehörige/Bekannte/Betreuer Institutionen/Dienstleister/Ärzte Ehrenamtliche 36% 12%17% 21% 14% Beratungskontakte anonym Klient*in Polizei/Amt/PSP Angehörige/Bekannte/Betreuer Institutionen/Dienstleister/Ärzte Ehrenamtliche Jahresbericht SuB 2025 7 3.4. Auswertung der Kontakte Der Großteil der Kontakte, die in OPEN PROSOZ dokumentiert wurden, fand telefonisch statt (47%). Hausbesuche machten 7% und Vorsprachen 13% der Kontakte aus. Der Anteil an Kontakten per Mail betrug 28% und 5% der Kontakte fand auf dem Postweg statt. 88% der Kontakte dauerte weniger als 45 Minuten, 12% waren länger als 45 Minuten. Auch bei den anonym erfassten Kontakten überwogen die Telefonate (46%). Kontakte per Mail (33%) und Postweg (7%) machten zusammen ebenfalls einen großen Anteil aus. 11% der Kontakte waren Vorsprachen. Da Hausbesuche in der Regel in PROSOZ aufgenommen wurden, machten die Hausbesuche nur einen geringen Anteil (3%) der anonymen Kontakte aus. In 94% aller Fälle dauerten anonym erfasste Kontakte weniger als 45 Minuten, in 6% über 45 Minuten. 12% 88% Kontaktdauer ProSoz über 45 Minuten unter 45 Minuten 33% 7%46% 11% 3% Kontaktart anonym Mail Post Telefon Vorsprache Hausbesuche 6% 94% Kontaktdauer anonym über 45 Minuten unter 45 Minuten 28% 5% 47% 13% 7% Kontaktart ProSoz Mail Post Telefon Vorsprache Hausbesuche Jahresbericht SuB 2025 8 3.5. Inhalte der Beratung Die Beratungen sind individuell und häufig durch komplexe Bedarfslagen sowie unterschiedliche und vielschichtige Anliegen gekennzeichnet. Die Beratungsthemen geben Hinweise auf die inhaltlichen Schwerpunkte der Arbeit. Der Bereich soziale Teilhabe hatte bei den anonymen Beratungen den größten Anteil mit insgesamt 462 Kontakten, bei den in ProSoz dokumentierten Beratungen waren es 212 Kontakte mit diesem Thema. Hierbei handelte es sich vorrangig um Beratung zum städtischen Programm für Seniorinnen und Senioren sowie weiteren Angeboten der offenen Altenhilfe oder Möglichkeiten der wohnortnahen Partizipation. 328 302 249 226 215 212 197 191 150 139 102 16 0 100 200 300 400 500 600 700 Beratungsinhalte OPEN PROSOZ 462 361 349 304 299 274 216 200 175 129 42 27 0 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 Beratungsinhalte Anonym Jahresbericht SuB 2025 9 Zum Leistungsrecht der Kranken- und Pflegekassen gab es insgesamt 627 Beratungskontakte. Bei den ProSoz Beratungen hatte dieses Thema mit 328 Beratungen den größten Anteil. Hier ging es häufig um Informationen zum Pflegegrad eins, Unterstützung bei der Antragstellung und Schnittstellenzuweisung zum Pflegestützpunkt. Bei insgesamt 610 Kontakten war die Information, Beratung und Hilfe bei der Organisation von haushaltsnahen Dienstleistungen Inhalt der Beratung. Hinweise von Polizei, besorgten Nachbarn und Ämtern führten im Rahmen von Krisenmanagement zu 33 Kontakten mit allen Beteiligten. Akute Krisen machen eine zeitnahe Überprüfung und persönliche Gespräche zur Einschätzung der Situation notwendig. Vor Ort entsteht ein Gesamtbild der individuellen Situation der Betroffenen und es kann direkter gehandelt werden. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 512 Kontakte in der Kategorie „Wohnerstberatung/Mietschulden“ erfasst (siehe auch Punkt 3.6). Unterstützung und Beratung bei der Antragstellung von Sozialleistungen (Schwerbehindertenausweis, Blindengeld, Wohngeld, Grundsicherung etc.) wurde insgesamt 502mal nachgefragt. Der Themenkomplex Vollmachten/gesetzliche Betreuung wurde insgesamt 500mal erfasst. Hierzu zählen u. a. die Beratung zum Thema und die Anregung von gesetzlichen Betreuungen, sowie die Kontakte mit der Betreuungsbehörde. Insbesondere der Hilfebedarf im Bereich der Büro-, Finanz- und Alltagsorganisation ist deutlich angestiegen. Vor allem Menschen im hohen Alter sowie Personen mit multimorbiden Erkrankungen sind zunehmend mit administrativen Aufgaben überfordert. Dies ist einerseits auf die steigenden gesellschaftlichen Anforderungen und die immer komplexer werdenden rechtlichen und organisatorischen Vorgaben zurückzuführen, andererseits aber auch darauf, dass viele Menschen allein leben und keine unterstützenden Kontakte im näheren Umfeld haben, die sie entlasten könnten. Zunehmend bitten Seniorinnen und Senioren um Unterstützung im Bereich der Gesundheitsversorgung, etwa bei der Vereinbarung von Terminen bei (Fach-)Ärztinnen und (Fach-)Ärzten. Die Vergabe von Arztterminen gestaltet sich häufig schwierig und ist mit langen Wartezeiten verbunden. Darüber hinaus sind viele Arztpraxen telefonisch nur eingeschränkt erreichbar und verweisen stattdessen auf E-Mail-Kontakt oder Online-Anmeldeportale, mit denen ein Teil der hochaltrigen Menschen nicht oder nur unzureichend umgehen kann. Besonders problematisch ist der Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten, die Hausbesuche anbieten. Viele Seniorinnen und Senioren sind in ihrer Mobilität stark eingeschränkt und nicht mehr in der Lage, Arztpraxen selbstständig aufzusuchen. Taxifahrten stellen für viele eine erhebliche finanzielle Belastung dar, während alternative Möglichkeiten zur Wahrnehmung von Arztterminen häufig fehlen. Insgesamt führt dies zu einem deutlich eingeschränkten Zugang zu gesundheitlichen Versorgungsangeboten. Der Seniorenbesuchsdienst/Ämterlotsen war Gegenstand von 499 Beratungskontakten. Dazu zählen auch die Begleitung und Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen. Jahresbericht SuB 2025 10 Kontakte mit sonstigem Inhalt wurden 388 mal erfasst. Hierunter fielen Kontakte z.B. im Zusammenhang mit Organisation der Seniorenreisen, Terminvereinbarungen, Zuweisung zu anderen Fachstellen. 3.6. Wohnerstberatung Themen der Wohnerstberatung waren: • Hilfe bei der Anpassung der eigenen Wohnung an veränderte Anforderungen • Tipps zur barrierefreien Gestaltung und Hinweise zur Sturzprophylaxe • Informationen zu Hilfsmitteln, Umbaumaßnahmen und deren Finanzierung • Vermittlung zu weiterführenden Fachstellen und Dienstleistungsangeboten Digitale Produkte aus dem Technikkoffer, die das Wohnen im Alter unterstützen können, wurden teilweise bei Hausbesuchen mitgebracht und vorgestellt. Die Akzeptanz und die Kompetenz zur Digitalisierung der eigenen Wohnung ist bei Hochaltrigen noch gering und es werden eher niederschwellige Angebote angenommen, wie z.B. Bewegungsmelder, Lichtleisten und Hausnotrufknopf. Ziel der Beratung war es, Ratsuchende dabei zu unterstützen, ihre individuelle Wohnsituation bedarfsgerecht anzupassen und nachhaltig zu verbessern, um ein möglichst langes und selbstbestimmtes Leben in der eigenen Häuslichkeit zu ermöglichen. Darüber hinaus wurden Seniorinnen und Senioren bei bestehenden Mietschulden sowie bei drohendem Wohnungsverlust im Rahmen eines Krisenmanagements beraten und begleitet. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Wohnungssicherung, Schuldnerberatung, Obdachlosenstelle, Grundsicherung und Betreuungsbehörde um die Wohnsituation zu stabilisieren und geeignete Lösungswege zu entwickeln. 3.7. Telefonsprechzeit Seit Januar 2022 existiert das Projekt Telefonsprechzeit „Hier werden Sie gehört“, für alte und hochaltrige Menschen in Darmstadt. Die psychosoziale Telefonberatung wird von einer Dipl. Gerontologin durchgeführt und bietet Raum für Gespräche zu individuellen Alltagsthemen, zur emotionalen Entlastung sowie zur Stärkung der Selbstfürsorge. Sie ermöglicht es, auch Tabuthemen wie Einsamkeit, Depressionen oder Suizidgedanken anzusprechen. Das Angebot wurde insbesondere von Senior*innen mit Mobilitätseinschränkungen gut angenommen. In 144 Kontakten war die Telefonsprechzeit ein Thema in der Beratung von SuB. Hierunter fielen auch die Reflexion und der Austausch mit der Dipl. Gerontologin, in schwierigen Fällen. Von Januar bis Dezember fanden 199 telefonische Beratungsgespräche durch die Dipl. Gerontologin in insgesamt fast 167 Stunden statt, dies entspricht durchschnittlich ca. 50 Minuten pro Kontakt. Da die Klientinnen und Klienten unterschiedliche Bedürfnisse und gesundheitliche Voraussetzungen hatten ergab sich eine Kontaktspanne von 30 Minuten bis zu 2 Stunden. Kürzere Kontakte wurden nicht immer systematisch dokumentiert. Insgesamt wurden also noch mehr als 199 Anrufe getätigt. Jahresbericht SuB 2025 11 Auszug aus dem Bericht von Frau Schröder-Kunz: „Die meisten KlientInnen sind seit 2022, 2023 oder 2024 mit mir im Kontakt. Im Jahr 2025 kamen sechs neue KlientInnen hinzu. Mit etwa 35 Personen besteht aktuell ein wiederkehrender Kontakt (zwischen ein- und dreizehnmal jährlich). (…) Herausforderungen zeigten sich auch bei älteren Migrantinnen und Migranten sowie „neue“ Darmstädter: Einsamkeit, Sprachbarrieren, Verlust von sozialen Netzwerken und das Gefühl, „alles verloren zu haben“, prägten die Gespräche. (…) Die Telefonsprechzeit hat sich auch 2025 als niedrigschwelliges, hochrelevantes Angebot erwiesen. Besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, komplexen Lebenslagen oder langer Einsamkeit stellt sie oft die einzige verlässliche Gesprächsmöglichkeit dar. Die Dauer und Kontinuität der Gespräche sind dabei ein wesentlicher Wirkfaktor des Angebots.“ 3.8. Neukonzipierung der Broschüren In diesem Jahr hat die Servicestelle Soziales und Beratung den „Wegweiser für Seniorinnen und Senioren“ vollständig aktualisiert. Dieser wurde mit dem jährlich erscheinenden „Programm für Seniorinnen und Senioren“ zusammengelegt und wird im Jahr 2026 erstmals in einer einzigen zusammengefassten Broschüre erscheinen. Die neue Broschüre heißt ab dann „Aktiv und informiert im Alter – Angebote und Informationen“. Ziel der Zusammenlegung war es, Doppelungen zu vermeiden und eine größere Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Die Bürgerinnen und Bürger haben somit zukünftig einen jährlich aktualisierten (früher nur alle 5 Jahre) umfassenden Überblick über die Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten, die es speziell für die Altersgruppe 65+ in Darmstadt gibt. Der erste Teil beinhaltet das städtische Programm für Seniorinnen und Senioren mit Veranstaltungsangeboten, der zweite Teil enthält allgemeine Informationen zu den verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Für das Titelbild konnten fünf Darmstädter Seniorinnen und Senioren gewonnen werden, die sich ehrenamtlich dafür zur Verfügung gestellt haben, sowie die Fotografin Philine Stehling. Die Broschüre „Aktiv und informiert im Alter - Angebote und Informationen" wird in einer Printversion erscheinen und gleichzeitig auf der Darmstädter Homepage zu finden sein. Darüber hinaus wurde eine Postkarte mit QR-Code zum Verteilen erstellt, um einen schnellen Zugang zur Online-Version der Broschüre zu ermöglichen. (www.darmstadt.de/leben/soziales/seniorinnen-und-senioren/servicestelle-soziales-und-beratung) Jahresbericht SuB 2025 12 Broschüre Postkarte 4. Offene Altenhilfe Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit der SuB ist die offene Altenhilfe. Die gesetzliche Grundlage für das Angebot der offenen Altenhilfe ist ebenfalls im § 71 Sozialgesetzbuch (SGB), Zwölftes Buch (XII) verankert. Ziel der offenen Altenhilfe unter Einbindung von Ehrenamtlichen ist es, vielfältige Angebote für Ältere zu entwickeln, die Gesundheitsprävention zu fördern, Einsamkeit entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Die offene Altenhilfe muss daher heute sowohl die „Verjüngung des Alters“ (vorzeitige Verrentung) als auch die „Verlängerung des Alters“ in ihre Planung mit einbeziehen und ein breit gefächertes Angebot bereitstellen. Jahresbericht SuB 2025 13 4.1. Programm für Seniorinnen und Senioren Das Programm 2025 enthielt eine Reihe von Veranstaltungen und Formate für Ältere ab 65 Jahren. Neben der papierbasierten Form war das Programm für Seniorinnen und Senioren auf der Homepage der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu finden. Die Nutzung der Anmeldung per E-Mail hat kontinuierlich zugenommen und vereinfachte den Anmeldeprozess. Insgesamt nahmen 394 Bürgerinnen und Bürger an 4 Fahrten, 2 Vorführungen und 16 Führungen teil. In den 4 PC-Kursen der Kooperation mit der Heinrich-Emanuel-Merck- Schule informierten und bildeten sich 45 Teilnehmende weiter. An der traditionellen Heinerfest-Wanderung beteiligten sich 112 Seniorinnen und Senioren, begleitet von 10 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Zu den aktiven Angeboten zählten zudem eine Radtour sowie eine Wanderung zur Ludwigshöhe, an denen insgesamt 22 Personen teilnahmen. Heinerfestwanderung, 04.07.2025 Die regelmäßig stattfindenden Tanztreffs in Eberstadt und Kranichstein wurden im Berichtsjahr insgesamt zehnmal durchgeführt und erfreuten sich großer Beliebtheit. Insgesamt nahmen 226 Personen an diesen Angeboten teil. Jahresbericht SuB 2025 14 Tanzen im Ernst-Ludwig-Saal, Eberstadt am 21.11.2025 70 Tänzerinnen und Tänzer folgten der Einladung zur vorweihnachtlichen Tanzveranstaltung im November im „Schwanensaal“ in Eberstadt, zu der die Wissenschaftsstadt Darmstadt eingeladen hat. Den traditionellen Höhepunkt des Programmes für Seniorinnen und Senioren bildeten die beiden Adventskonzerte des „Instrumentalverein Darmstadt e.V.“, die erstmalig in der jeweils fast voll besetzten Orangerie stattfanden. Insgesamt besuchten 537 Bürgerinnen und Bürger die beiden Konzerte. Adventskonzert Orangerie, 07.12.2025 4.2. Städtischer Seniorinnen- und Seniorentreff Eberstadt Der Treff im Weidigweg 2 (Eberstadt) stand wöchentlich montags von 14:00 -16:45 Uhr den Älteren offen. Etwa 18 Besuchende kamen im Schnitt zum geselligen Austausch bei Kaffee und Kuchen. Der Treff wurde von engagierten Ehrenamtlichen geleitet und organisiert. Jahresbericht SuB 2025 15 5. Öffentlichkeitsarbeit Auch in diesem Jahr konnte die Servicestelle durch Öffentlichkeitsarbeit den Bekanntheitsgrad bei den Darmstädter Seniorinnen und Senioren und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren weiter ausbauen. 287 Kontakte gab es in diesem Themenfeld. 5.1. Infostand im Quartier Die Servicestelle präsentierte am 25.04.2025 am Ludwigsplatz mit dem Info -Rad der Wissenschaftsstadt Darmstadt ihre Arbeit. Am Stand wurden interessante Gespräche geführt, Informationsmaterial rund um das Thema „Älter werden in Darmstadt“ verteilt und für das ehrenamtliche Engagement geworben. 5.2. Infostand auf dem Seniorentag Die SuB war auf dem Seniorentag mit einem Informationsstand vertreten. An diesem Tag wurden viele interessante Informationen ausgetauscht, neue Kontakte geknüpft und ein reger Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern fand statt. Seniorentag im Darmstadtium am 06.09.2025 5.3. Netzwerkarbeit Vorstellung der Servicestelle mit ihren Angeboten erfolgte darüber hinaus bei: • Johannesgemeinde • Beraterinnentreff • Zugvögel An internen und externen Arbeitskreisen arbeitete die SuB mit und setzte sich für die Belange von Darmstädter Seniorinnen und Senioren ein. Dazu gehören der Arbeitskreis „Migration und Gesundheit“, der Arbeitskreis „interkulturelle Öffnung“, „Allianz demenzfähiges Darmstadt“, das Beraterinnentreffen, die Fachkonferenz Altenhilfe, sowie die Austauschtreffen mit dem Pflegestützpunkt. Jahresbericht SuB 2025 16 Mit den Kolleginnen der Gemeindepflege, die in fünf Darmstädter Quartieren präventiv die sozialen Strukturen sinnvoll ergänzen, arbeiteten die Mitarbeiterinnen der SuB von Anfang an regelhaft zusammen. 5.4. Veröffentlichungen In verschiedenen regionalen Veröffentlichungen wurde das Angebot der SuB vorgestellt, z.B. auf der Homepage der Stadt Darmstadt und in Presseartikeln im Darmstädter Echo (siehe Anhang). 5.5. Homepage Auf der Homepage der Wissenschaftsstadt Darmstadt konnten die Angebote und Kontaktmöglichkeiten, sowie das aktuelle Programm für Seniorinnen und Senioren, die Jahresberichte und Pressemitteilungen der SuB abgerufen werden. 6. Ehrenamt Das bürgerschaftliche Engagement im Ehrenamt stellt eine wichtige Ergänzung zu den professionellen Hilfen dar und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Angebotsstruktur der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Gewinnung von ehrenamtlich Helfenden im Bereich Altenhilfe macht einen weiteren Arbeitsschwerpunkt der Servicestelle aus. 6.1. Besuchsdienst, Ämterlotsinnen- und Ämterlotsendienst Der Besuchs- und Ämterlotsinnen- und Ämterlotsendienst ist eine Kooperation der Stadt Darmstadt mit der Regionalen Diakonie Hessen-Nassau. Ehrenamtliche besuchen Seniorinnen und Senioren in ihrer häuslichen Umgebung und leisten ihnen auf Wunsch Gesellschaft, beispielsweise durch Gespräche, gemeinsame Spaziergänge oder das Spielen von Gesellschaftsspielen. Zwischen den Ehrenamtlichen und den älteren Menschen bestehen dabei häufig langjährige und verlässliche Kontakte. Ergänzend dazu unterstützen Ämterlotsinnen und Ämterlotsen ältere Menschen beim Ausfüllen von Formularen, bei der Beantragung von Sozialleistungen sowie bei der Kontaktaufnahme mit Ämtern und Behörden. Im Herbst fand ein Qualifizierungskurs für neue Ehrenamtliche statt. 13 Personen nahmen an der Schulung teil und werden an interessierte Seniorinnen und Senioren vermittelt. Insgesamt konnten 12 neue Seniorinnen und Senioren an die Ämterlotsinnen und Ämterlotsen und den Besuchsdienst für Seniorinnen und Senioren vermittelt werden. Im Pool der Ehrenamtlichen standen insgesamt 39 Personen zur Verfügung. Jahresbericht SuB 2025 17 6.2. Ehrenamt in der offenen Altenhilfe Im Rahmen des Programms für Seniorinnen und Senioren waren 31 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz. Sie unterstützten bei Ausflügen, übernahmen Garderobendienste und leiteten Kurse. Weitere Engagierte waren als Treffleitung und Mitgestaltende im städtischen Seniorentreff aktiv. 7. Ausblick Ab 2026 erscheint die neue, zusammengefasste Broschüre „Aktiv und informiert im Alter“ mit Veranstaltungen, wichtigen Anlaufstellen und Kontaktdaten für die Generation 65+ in Darmstadt, die jährlich aktualisiert wird. Diese ist sowohl in gedruckter als auch digital auf der Homepage der Stadt Darmstadt zu finden (https://www.darmstadt.de/leben/soziales/seniorinnen-und-senioren). Die E- Mailadressen zur Anmeldung für das Programm sind online hinterlegt und können direkt angeklickt werden. Zur langfristigen Sicherung des Treffs für Seniorinnen und Senioren in Eberstadt stellt die Gewinnung neuer ehrenamtlich Engagierter oder eines geeigneten Trägers eine zentrale Aufgabe für das kommende Jahr dar. Die SuB wird hierzu geeignete Maßnahmen prüfen und weiterentwickeln. Die Organisation des Besuchsdienstes für Seniorinnen und Senioren, sowie des Ämterlotsendienstes wird ab dem kommenden Jahr vollständig durch das Amt für Soziales und Prävention übernommen. Die bisherige Kooperation mit der regionalen Diakonie wurde im Zuge der Aufgabenoptimierung abgelöst – wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich für die seitherige Zusammenarbeit. Künftig übernimmt die SuB neben der Vermittlung und Begleitung der Besuchspaare auch einzelne Module der Qualifizierung der ehrenamtlich Tätigen. Für die Seniorinnen und Senioren ergeben sich hieraus keine Änderungen; der Besuchsdienst wird verlässlich fortgeführt. Wir freuen uns, dass ab dem 01.01.2026 die Servicestelle mit einer neuen Kollegin wieder voll besetzt sein wird. Auch im neuen Jahr können sich Seniorinnen und Senioren wieder auf ein attraktives und vielfältiges Programm freuen. Ratsuchende werden weiterhin umfassend in allen Fragen rund um das Alter beraten und unterstützt. Wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen und einen lebendigen Austausch mit allen, die die Servicestelle in Anspruch nehmen. Jahresbericht SuB 2025 18 ANHANG Echo 29.07.2025 Jahresbericht SuB 2025 19 Echo, 09.01.2025 Echo, 03.02.2025 Jahresbericht SuB 2025 20 Echo, 28.11.2025 Jahresbericht SuB 2025 21 Hompage der Wissenschaftsstadt Darmstadt: https://www.darmstadt.de/presseportal/pressemitteilungen Hompage der Wissenschaftsstadt Darmstadt: https://www.darmstadt.de/presseportal/pressemitteilungen Jahresbericht SuB 2025 22 Hompage der Wissenschaftsstadt Darmstadt: https://www.darmstadt.de/presseportal/pressemitteilungen
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
18.06.2026
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Soziales
und Prävention OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2026/0190
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 50-003-1010 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3151-10 Sachkonto:
Betreff: Jahresbericht 2025, Servicestelle Soziales und Beratung (SuB), Amt für Soziales und
Prävention
Vorlage vom: 11.06.2026
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis.
Anlagen: JahresberichtSuB2025
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.06.2026
Die Servicestelle Soziales und Beratung ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen
Altenhilfesystem. Der vorliegende Jahresbericht 2025 gibt einen umfassenden Einblick in die
vielfältige Arbeit der Servicestelle Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Das Beratungsangebot richtet sich an Ratsuchende ab 65 Jahre aus Darmstadt und deren
Angehörige. Mit insgesamt 3515 Kontakten im Jahr 2025 war die Nachfrage unverändert hoch.
Die Beratungen sind in der Regel sehr individuell und häufig von komplexen Bedarfslagen
sowie vielschichtigen Fragestellungen geprägt.
Im Bereich der offenen Altenhilfe wurden, unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielfältige
Angebote für Ältere entwickelt, mit dem Ziel, Gesundheitsprävention zu fördern, Eins amkeit
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Über 2200 Personen nahmen an
insgesamt 56 Veranstaltungen teil.
Ein Schwerpunkt im Jahr 2025 war, den „Wegweiser für Seniorinnen und Senioren“ vollständig
zu aktualisieren und mit dem jährlich erscheinenden „Programm für Seniorinnen und
Senioren“ zusammenzuführen. Ziel der Zusammenlegung war es, Doppelungen zu vermeiden
und eine größere Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Unter dem Titel „Aktiv und informiert im Alter – Angebote und Informationen“ erschien die
Broschüre erstmalig Anfang des Jahres 2026. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit jährlich
– statt wie bisher im Fünfjahresrhythmus – einen umfassend aktualisierten Überblick über die
Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für die Altersgruppe 65+ in Darmstadt. Der erste
Teil enthält das städtische Veranstaltungsprogramm für Seniorinnen und Senioren, der zweite
Teil informiert über allgemeine Unterstützungs- und Freizeitangebote für Ältere in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Broschüre ist sowohl in gedruckter als auch in digitaler
Form verfügbar und hat bereits zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.
Darmstadt, 11.06.2026
Dezernat II
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin
anlage 3
3799 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
18.06.2026
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat II an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Soziales
und Prävention OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 50
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2026/0190
Magistratsbeschluss -Nr.
218
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 50-003-1010 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3151-10 Sachkonto:
Betreff: Jahresbericht 2025, Servicestelle Soziales und Beratung (SuB), Amt für Soziales und
Prävention
Vorlage vom: 11.06.2026
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung nehmen den Bericht zur Kenntnis .
Anlagen: JahresberichtSuB2025
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
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Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 01.07.2026
Der Magistrat nimmt von der Vorlage Kenntnis .
Begründung zur Magistratsvorlage vom 11.06.2026
Die Servicestelle Soziales und Beratung ist seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein im lokalen
Altenhilfesystem. Der vorliegende Jahresbericht 2025 gibt einen umfassenden Einblick in die
vielfältige Arbeit der Servicestelle Soziales und Beratung der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Das Beratungsangebot richtet sich an Ratsuchende ab 65 Jahre aus Darmstadt und deren
Angehörige. Mit insgesamt 3515 Kontakten im Jahr 2025 war die Nachfrage unverändert hoch.
Die Beratungen sind in der Regel sehr individuell und häufig von komplexen Bedarfslagen
sowie vielschichtigen Fragestellungen geprägt.
Im Bereich der offenen Altenhilfe wurden, unter Einbindung von Ehrenamtlichen, vielfältige
Angebote für Ältere entwickelt, mit dem Ziel, Gesundheitsprävention zu fördern, Eins amkeit
entgegenzuwirken und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Über 2200 Personen nahmen an
insgesamt 56 Veranstaltungen teil.
Ein Schwerpunkt im Jahr 2025 war, den „Wegweiser für Seniorinnen und Senioren“ vollständig
zu aktualisieren und mit dem jährlich erscheinenden „Programm für Seniorinnen und
Senioren“ zusammenzuführen. Ziel der Zusammenlegung war es, Doppelungen zu vermeiden
und eine größere Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
Unter dem Titel „Aktiv und informiert im Alter – Angebote und Informationen“ erschien die
Broschüre erstmalig Anfang des Jahres 2026. Bürgerinnen und Bürger erhalten damit jährlich
– statt wie bisher im Fünfjahresrhythmus – einen umfassend aktualisierten Überblick über die
Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten für die Altersgruppe 65+ in Darmstadt. Der erste
Teil enthält das städtische Veranstaltungsprogramm für Seniorinnen und Senioren, der zweite
Teil informiert über allgemeine Unterstützungs- und Freizeitangebote für Ältere in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die Broschüre ist sowohl in gedruckter als auch in digitaler
Form verfügbar und hat bereits zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten.
Darmstadt, 11.06.2026
Dezernat II
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin
Beratungsverlauf (2)
Orte (2)
- Weidigweg 2
- Ludwigsplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2026/0190
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 11.06.2026
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00