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2016/0027

Fortschreibung des Handbuches Jugendhilfeplanung im Teilbereich Fachausschuss Jugendhilfeplanung hier: Prozessberatung durch die Anbieter Ulrike Leonhard und Tanja Giebenhain

Magistratsvorlage 18.01.2016

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 10.02.2016, TOP 10

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2016/0027

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5548 Zeichen

ULRIKE LEONHARDT
TANJA GIEBENHAIN

Modifizierung Handbuch
Jugendhilfeplanung Darmstadt

Konzept Prozessberatung
Stand 02.11.2015

Auftraggeber: Jugendhilfeausschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Kontakt

Ulrike Leonhardt Tanja Giebenhain
Sandbergstraße 38 Falltorstr. 17

64285 Darmstadt 64291 Darmstadt
Mobil 0179 - 459 1893 Mobil 0173 - 86 86 847

E-Mail: Ulrike.Leonhardt@online.de E-Mail: tanja@giebenhain.org

Seite |2

Modifizierung Handbuch Jugendhilfeplanung Darmstadt (1999) - Prozessberatung

Inhalte

Ausgangssituation

Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt existiert seit 1995 der Magistratsbeschluss „Verankerung von
Sozialplanung in der Sozialverwaltung“, der den Auftrag der JHPL für Darmstadt regelt. Auf der Basis
dieses Beschlusses wurde in einem mehrjährigen Prozess, unter Beteiligung aller relevanten Akteure,
ein „Handbuch Jugendhilfeplanung“ erarbeitet und 1999 veröffentlicht.

Als eine Aufgabe des Fachausschusses Jugendhilfeplanung (FA JHPL) ist darin geregelt, das Handbuch
den Gegebenheiten anzupassen und gemäß den aktuellen Entwicklungen fortzuschreiben.

Trotz großer struktureller Veränderungen im Ausbau und in der inhaltlich fachlichen Weiterentwick-
lung der Kinder- und Jugendhilfe in Darmstadt wurde seit 1999 das Handbuch nicht fortgeschrieben.
Daraus resultiert der Bedarf, die im Handbuch genannten Inhalte auf ihre Aktualität und ihre Relevanz
zu überprüfen. Darüber hinaus besteht der Bedarf, die Aufgaben des FA JHPL klar zu definieren und
z.B. in Form von Ausführungsregelungen dem Handbuch beizufügen.

Stand der Überlegungen zum angestrebten Entwicklungsprozess!

Projektziel
e Modifizierung „Handbuch Jugendhilfeplanung“ im Teilbereich ‚Fachausschuss Jugendhilfeplanung
+» Leitbildentwicklung

e

Prozessziele
® Hauptziel: Dem FA JHPL „ein Gesicht geben“ - nach innen und außen
e Sicherheit im Tun erwerben

Prozessaufgaben

e WS 1: Auftragsklärung für den FA JHPL und Klärung des Selbstverständnisses (Netzwerkarbeit)
o Was ist unser Auftrag laut SGB VII?

Welche Rechte/ Entscheidungskompetenz haben wir?

Wie ist unsere Rolle?

Was tun wir?

Was würden wir/würde ich gerne tun?

Was können wir leisten?

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2: Leitbildentwicklung (Werte, Ziele, zukünftige Ausrichtung)
Welche langfristigen Ziele (Visionen/Mission) haben wir?
Was will der FA JHPL erreichen? Was ist unser Hauptanliegen?
Wozu gibt es den FA JHPL? Wofür stehen wir? Was ist der Zweck des FA JHPL?
Welche Werte sind uns wichtig? Wie gehen wir miteinander um?
Welche Arbeitskultur haben wir?
Wie kommunizieren wir intern? Wie wollen wir nach außen kommunizieren?
Wie und als was wollen wir zukünftig wahrgenommen werden?

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3: Klärung der Aufgaben und strukturellen Verankerung des FA IHPL
Was ist unsere Aufgabe? Und wie erledigen wir sie?
Wo soll der FA JHPL strukturell verankert sein?
Was sollte im Handbuch beibehalten werden, was muss im Bereich FA JHPL
ergänzt werden? Abgleich mit bestehenden Inhalten und der grafischen
Abbildung im Handbuch JHPL auf S. 1-3-2

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. Ergebnissicherung und Modifizierung „Handbuch Jugendhilfeplanung“

1 Ergebnis der Auftragsklärung: Frau Haack, Herr Kahsler, Frau Leonhardt - am 29.07.2015 & 16.10.2015
Frau Lüttcher, Frau Giebenhain — am 16.10.2015
Frau Lüttcher, Email vom 27.10.2015

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Modifizierung des Handbuchs Jugendhilfeplanung (1999) - Darmstadt k

Projektskizze

Beteiligungsphasen Ausarbeitungs- / Anpassungsphasen

Auftragsklärung Prozessberatung

mit Vorsitzenden des FA JHPL und Kommune

Bedarfsermittlung

Workshop 1

Motivation, Auftragsklärung FA JHPL,
Selbstverständnis, Rolle Mitglieder FA JHPL; aktueller
Stand (juristisch, org., didaktisch)

) Bestandsaufnahme  Ergebnissicherung, Kurzanalyse

Workshop 2 „Leitbildentwicklung“

Werte und Ziele (Visionen), Zweck und Hauptanliegen
des FA JHPL, zukünftige Ausrichtung, Arbeitskultur,
Kommunikation

Zwischenbilanz
Analyse Modul Il. - IV.: Vors. FA JHPLu. Kommune

Workshop 3

Aufgaben und strukturelle Verankerung des FA JHPL;
Vernetzung zu FA und internen/externen Trägern,
Abgleich mit bestehenden Inhalten JHPL Handbuch

Sitzung FA JHPL
Vorstellung 1. Entwurf modifiziertes Handbuch

Sitzung FA JHPL
Finale Vorstellung modifiziertes Handbuch

Finale Überarbeitung

Sitzung JHA
Vorstellung modifizierten Handbuchs

|
> Projektabschluss

2016/0027

4076 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
20.01.2016 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat IV 
 
Amt: Jugendamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2016/0027 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 36 36 00 
Kostenstelle: 751-020-1000 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3636-30 Sachkonto: 6179001 
 
Betreff: Fortschreibung des Handbuches Jugendhilfeplanung im Teilbereich Fachausschuss 
Jugendhilfeplanung  
 
Vorlage vom: 18.01.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Fortschreibung des Handbuches Jugendhilfeplanu ng im Teilbereich Fachausschuss 
Jugendhilfeplanung sowie einer begleitenden Prozessberatung wird zugestimmt.  
2. Die notwendigen Haushaltsmittel in Höhe von 13.000 Euro stehen im Haushaltsjahr 2016 
als Haushaltsausgaberest unter der Kostenstelle 751 -020-1000, SK 6179001, KT 3636 -30 
zur Verfügung.  
 
Anlagen: Konzeptbeschreibung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.01.2016 
 
Die Jugendhilfeplanung in Darmstadt wird gemäß SGB VIII kooperativ und prozessual unter 
Beteiligung zahlreicher Gremien und Akteure umgesetzt. Das im Jahr 1999 veröffentlichte 
Handbuch Jugendhilfeplanung fasst die Strukturen, Verfahren, Methoden und Arbeitsweisen 
der Jugendhilfeplanung in Darmstadt zusammen. Es ist als grundlegende und verbindliche 
Handreichung für die beteiligten Akteure konzipiert. Zugleich ist im Handbuch der Auftrag zur 
kontinuierlichen Fortschreibung durch den Fachausschuss Jugendhilfeplanung verankert.  
 
Eine Anpassung des Handbuches ist seit der Erstveröffentlichung 1999 nicht erfolgt. Inhaltliche 
Fragestellungen der Jugendhilfe, rechtliche und gesellschaftliche Anforderungen und 
Änderungen aber auch Organisationsabläufe innerhalb der Verwaltung haben sich gravierend 
verändert. Aus diesem Grund bedarf es der Anpassung des Handbuches Jugendhilfeplanung.  
 
Die Fortschreibung des Handbuches ist für den Teilbereich Fachausschu ss 
Jugendhilfeplanung vorgesehen. Aufgrund bestehender Unklarheiten sollen im 
Fortschreibungsprozess explizit Auftrag, Zuständigkeit, Rolle und Handlungsrahmen des 
Fachausschusses Jugendhilfeplanung unter Berücksichtigung des strukturellen 
Gesamtkontextes (Beratungs-/ Entscheidungsgremien der Jugendhilfe) bewertet und (ggf. neu) 
definiert werden.  
 
Die Beteiligung der anderen Fachausschüsse ist unabdingbar und im Projektverlauf fest 
vorgesehen. Die Überarbeitung des Handbuches Jugendhilfeplanung hat eine Verbesserung 
bezogen auf die Übersichtlichkeit (Struktur), Klarheit (Inhalt) und Handhabbarkeit (Verfahren) 
zum Ziel. 
 
Die externe Beratung des Fachausschusses inkl. der Moderation des Prozesses wird als 
wichtig erachtet, um eine objektive, sachlich begründe te Auseinandersetzung und die 
Legitimation der Prozessergebnisse zu gewährleisten.  
 
Der Fortschreibungsprozess soll nach derzeitigen Planungen im 1. Quartal 2016 starten und 
im Dezember 2016 abgeschlossen. Das Ergebnis (modifiziertes Handbuch) wird im 
Jugendhilfeausschuss vorgestellt.  
 
Der Fachausschuss Jugendhilfeplanung  hat dem Angebot zur Prozessberatung durch die 
AnbieterInnen  Ulrike Leonhardt/ Tanja Giebenhain in seiner Sitzung vom 05.11.2015 
einstimmig zugestimmt.  Das Angebot umfasst die Beratung, Moderation und 
Ergebnissicherung während des gesamten Prozesses.  
 
Die für die Umsetzung der Maßnahme notwendigen Haushaltsmittel stehen unter der 
Kostenstelle 751 -020-1000 als Haushaltsrest des Jahres 2015 zur Verfügung.  
 
Darmstadt, 18.01.2016  
 
Dezernat IV    Dezernat V 
 
 
 
 
 
Andrè Schellenberg    Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer    Stadträtin

Beratungsverlauf (5)

10.02.2016 Jugendhilfeausschuss
TOP 10
Zur Sitzung
TOP 59 zur Kenntnis
TOP 64
TOP 47
TOP 14

Orte (2)

  • Falltorstraße 17
  • Sandbergstraße 38

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2016/0027
Typ
Magistratsvorlage
Datum
18.01.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00