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2018/0138

Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 25.05.2018

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Anlage 3 zur Magistratsvorlage 2018/0138 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten 
 
und Wohneinrichtungen Darmstadt 
 
 
 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2016

5
20't6
EUR
8.372.555,81
1.077 .152,57
85.736,69
68.355,00
26.259,25
-____9..6_q.o_,0_9_9J_qe
66.782,41
780,00
67.562,41
4.040.095,14
1.217.580,24
3.203.586,37
____9.-491*2_91_l-9_
285.303,71
958.1 52,61
62.429,45
69.377,66
-149.169,37
6.870,89
-156.040,26
Anlage II
Vorjahr
EUR
Ll98.513,72
761.835,89
-2.572,70
68.351,8'l
332.566,24
' 9.358.694,96
27.040,42
1.336,06
28.376,48
3.825.033,63
1.176.037,99
3.085.800,84
8.086.872,46
256.023,20
988.335,66
67.324,57
67.475,52
-r.063,79
4.532,53
_f.s993?-
Eigenbetr¡eb Darmstädter Werkståtten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
.Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2016
1. Erlöseaus Kostensåtzen
2. UmsatzerlÖse
3. ErhÖhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an fertigen Ezeugnissen
4. Erträge aus derAuflösung des Sonderpostens ftlr lnvestitionen
5. Sonst¡ge betriebliche Ertråge
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betr¡ebsstoffe
b) Aufwendungen filr bezogene Leistungen
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
fil r Altersversorgun g und f ilr Untersti¡tzung
davon fürAlterdversorgung EUR 390.148,35 (Vorjahr EUR 430.44'1,84)
c) Auñ¡/endungen für Werkstattbeschätigte (Menschen mit Beh¡nderung)
8. Abschreibung auf immater¡elle VermÖgensgegenstånde und Sachanlagen
9. Sonst¡ge betr¡ebliche Aufwendungen
I 0. Sonst¡ge Z¡nsen und åhnliche Erträge
davon aus der Aufzinsung EUR 29.248,'17 (Vorjahr EUR 27.605,72)
11. zinsen und ãihnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung EUR 58.027,36 (Vorjahr EUR 54.875,43)
12. Ergebnls der gewöhnllchen Geschäftståtlgkelt
13. Sonstige Steuern
14. Jahresverlust

Anlage II
2
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt
Bilanzzum 31. Dezember 2016
AKTIVSEITE
Treuhandvermögen 78.937,67
31.12.2016
EUR
. --- ---- --- -e-99.'9-o-
10.366.413,00
142.748,00
203.349,60
108.334.74
10.820.845,34 10
.--1-o--q4l-29'?!-
40.355,44
._ ____ _1 9l'_3_11.,1_3_
10.679,79
558.614,67
533.726,77
21.827,90
1j24.849,13
EUR
2.811
10.539.266,00
157.099,41
223.742,1
46.1
754.901
5
Anlagevermögen
l. lmmaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Masch¡nen und maschinelle Anlagen
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau
Umlaufvermögen
l. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. Fertige Erzeugnisse
ll. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstånde
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen Kostenträger nach SGB
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt DarmstadU
andere Eigenbetriebe
4. SonstigeVermögensgegenstände
lll. Wertpap¡ere
lV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
497.
1 33.
222.272,32 218
.____7.9!?,999"!!-
.____9.1_51_?-99,9_5_
2.060,15
19.975.140.14
7
6

Anlage II
3
PASSIVSEITE
Eigenkapital
L Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklage
lll. Gewinnvortrag
lV. Jahresverlust
Sonderposten für lnvestitionen
C. Rückstellungen
l. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber der
Wissenschaftsstadt Darmstadt und anderen Eigenbetrieben
4. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuem
EUR 0,00 (Vorjahr EUR 29.891 ,49)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 0,00 (Vorjahr EUR 8.747 ,74)
3't.'t2.2016
EUR EUR
1.000.000,00 1
1 1 .910.577,60
3.447.123,10
-156.040,26
11.893.253,
3.452.71
____l-ç.?91_._6_q9,J-4-
1.396.651 00 1.465
1.420.363,00
338.241,04
1.337
1.758,604,04 1.669.1
5
457 .17'1,72
128.523,74
26.585,28
5.943,92
536.312,06
83.211,51
29.313,77
r 34.356,61
618.224,66
't9.975.140,14 20.257
Treuhandverbindlichkeit 78.937,67

Anlage I
1
EIGENBETRIEB DARMSTÄ TER WERKSTATTEN UND
WOHNEI NRICHTUNGEN. DARMSTADT
LAGEBERICHT FÜN OAS WIRTSC H AFT SJAHR 2OI 6
Vorbemerkung
Nach $ 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Verweis auf $ 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jahresab-
schluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
Gründung des Eigenbetriebs
Mit Wirkung vom 01.01.2005 wurden die bisherigen Betriebszweige Unterabschnitt 4330 ,,Darmstädter
Werkstätten für Behinderte" und Unterabschn¡tt 4335 Wohneinrichtung ,,Kurt-Jahn-Anlage" zu einem
neu gegründeten Eigenbetrieb als Sondervermögen der Wissenschaftsstadt Darmstadt zusammenge-
fuhrt.
Nach $ 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit
die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Einrichtun-
gen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betrieb der
Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen nach.
Zweck und Aufgabe
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verfolgt mit den Behinderteneinrichtungen
Hauptwerkstatt im Schreberweg 2
Zweigstelle im Heimstättenweg 99
Wohneinrichtung ,,Kurt-Jahn-Anlage" mit den Außenwohngruppen und dem Betreuten Wohnen
ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke gemäß der AO
Es existieren 2 Geschäftsbereiche Werkståtten (Hauptwerkstatt und Zweigwerkstatt) und Wohnein-
richtungen.
Die Werkstätten, sowohl die Hauptwerkstatt im Schreberweg 2 als auch die Zweigstelle, die Reha-
Werkstatt im Heimstättenweg 99, sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Ertragslage
Der für das Wirtschaftsjahr 2016 im Wirtschaftsplan angesetzte Jahresverlust von TEUR 526, davon
Werkstätten TEUR 226 und Wohneinrichtungen TEUR 300 wurde mit einem tatsächlichen Jahresver-
lust von TEUR 156 (davon Werkstätten Jahresgewinn von TEUR 25 und Wohneinrichtungen Jahres-
verlust von TEUR 181) deutlich unterschritten. Hierbei wirkten sich bei um TEUR 300 (davon Werk-
stätten TEUR 184 und Wohneinrichtungen TEUR 116) höheren als geplanten Aufwendungen, die

Anlage I
2
gegenüber der Planung deutlich stärker um TEUR 670 gestiegenen Erträge (davon Werkstätten
TEUR 435 und Wohneinrichtungen TEUR 235) aus.
Entwickl u n g d es Gesch äfts bereichs Werkstätten
Werkstätten
2016
Delta
2015
1. Erlöse aus Kostens¿itzen
2. Umsatzerlöse
3. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an ferti-
gen Erzeugnissen
4. Erträge aus derAuflösung des Sonderpostens
5. Sonstige betriebliche Erträge
6. Materialauñ¡¡and
7. Personalaufwand
8. Abschreibung auf immaterielleVermögensgegenstände
und Sachanlagen
9. Sonstige betrieblicheAufuendungen
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertråge
11. Zinsen und ähnliche Aufr^rendungen
I 2. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
13. Sonst¡ge Steuern
14. Jahresgewinn
Euro
5.651.212,97
1.065.096,52
85.736,69
67.451,00
22.903,35
67.553,43
5.959.742,26
Euro
5.51 1.696,63
761.835,89
-2.572,70
67 .447,81
289.050,08
28.376,48
5.739.835,16
198.389,1 1
630.390,61
53.785,10
48.309,81
35.941,64
Euro
139.516,34
303.260,63
88.309,39
3,19
-266146,73
39.176,95
219.907,10
29.532,38
-19.563,63
-3.843,51
532,06
-8.485,55
227.921,49
610.826,98
49.941,59
48.841,87
27.456,09
1.980,25 1.961 .25 19,00
25.475,84 33.980,39 -8.504,55
Die Werkstätten sind nach S 136 Abs. 1 SGB lX Einrichtungen zur Teilhabe und zur Eingliederung in
das Arbeitsleben, um den behinderten Menschen eine angemessene berufliche Bildung und eine
Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt anzubieten.
Der Geschäftsbereich Werkstätten hat das Berichtsjahr mit einem positiven Jahreserqebnis von
TEUR 25 (Vorjahr TEUR 34) abgeschlossen. Dies entspricht der Prognose aus der Berichtserstattung
des Vorjahres.
Das Jahresergebnis'verhält sich irberwiegend konstant zum Vorjahr. Einerseits sind Anstiege in den
Erlösen aus Kostensätzen um TEUR 140 auf TEUR 5.651 sowie Umsatzerlösen um TEUR 303 auf
TEUR 1.065 zu verzeichnen. Andererseits stehen dem um TEUR 220 erhöhte Personalaufwendungen
sowie um TEUR 266 geringere sonstige betriebliche Erträge gegen[iber. Hierbei sind Umgliederungs-
effekte aus der erstmaligen Anwendung des B|IRUG im Wirtschaftsjahr von Nebenerlösen und Kos-
tenerstattungen zu berflcksichtigen. Wäre das B|IRUG im Vorjahr anwendbar gewesen, hätten sich
Umsatzerlöse von TEUR 940 und sonstige betriebliche Erträgen von TEUR 111 ergeben.
ln den Jahren 2015 und 2016 waren in den Werkstätten folgende Plätze belegt:
2015 2016
34 26 PlËitze im Eingangs- und Berufsbildungsbereich
234 240 Plätze im Arbeitsbereich
12 12 Plätze in der Tagesförderstätte
o 9 Außenarbeitsolätze
289 287 Werkstattbeschäft iqte insq esamt

Anlage I
3
Die Einrichtungen finanzieren sich hauptsåichlich durch die Kostensätze der überörtlichen Sozialhilfe-
träger. Die Leistungen der Eingliederung der Menschen mit Behinderungen und die Autwendungen
sind in verschiedenen Leistungsgesetzen geregelt und im Rahmenvertrag vereinbart.
lm Dezember2015 wurde eine Erhöhung der Leistungs- bzw. Kostensätze beim LWV beantragt. Am
21.11.2016 wurde rückwirkend eine Vergütungsvereinbarung für den Leistungszeitraum ab 2016 ab-
geschlossen. Die Leistungs- bzw. Kostensätze der Haupt und der Reha-Werkstatt wurden erhöht.
Die Leistungs- oder Kostensätze werden prospektiv gezahlt und betrugen für die Jahre2016 und
2015:
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich lagen mit TEUR 882 über dem Vorjahresniveau.
Die Umsatzerlöse im Arbeitsbereich entwickelten sich wie folgt:
2013: TEUR 803 2014: TEUR 807 2015: TEUR 762 2016: TEUR 882
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. Die Spritzgießabteilung wurde um
das Auftragsgebiet ,,Dübelverschlussstopfen" erweitert. Dies trug zur Verbesserung der Umsatzerlöse
bei.
Der Personalaufwand ist um TEUR 220 auf TEUR 5.960 gestiegen, was zum einen mit höheren Auf-
wendungen für Werkstattbeschäftigte zusammenhängt. Zum anderen fuhrten Tariferhöhungen zu
einem Anstieg der Löhne und Gehälter und der sozialen Abgaben.
Werkstätten 2015 2016 Veränderung
Aufwendungen für Tarifbeschtiftigte
Aufwendungen fü r Werkstattbeschäft ig-
te
2.921.192,83
2.818.642,33
3.023.734,87
2.936.007,39
102.542,04
117.365,06
5.739.835,16 5.959.742,26 219.907,10
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 611 um TEUR 19 leicht unter Vorjahr
Hauptwerkstatt
Tagesförderstätte
kalendertäglich
Hauptwerkstatt und Reha-Werkstatt
Arbeitsbereich
kalendertäglich
Hilfebed
oruppe
Betrag € Betrag €
ab 0312016 ab 0312015 ab 03/2016 ab 03/2015
HBG 1 30,03 28,96 23,96 23,30
HBG 2 35,75 34,35 27,69 26,86
HBG 3 54,68 52.18 40,11 38,72
HBG 4 73,64 70,04 52.54 50,58
HBG 5 86,89 82,52 61,24 58,88

4
Entwicklung des Geschäftsbereichs Wohneinrichtungen
l. Erlöse aus Kostensätzen
2. Umsalzerlöse
3. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an ferti-
. gen Ezeugnissen
4. Erträge aus derAuflösung des Sonderpostens
5. Sonst¡ge betriebliche Erträge
6. Materialaufwand
7. Personalauñruand
8. Abschreibung auf immaterielleVermögensgegenstände
und Sachanlagen
9. Sonstige betrieblicheAuñruendungen
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertråge
I 1. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftst¿itigke¡t
13. Sonstige Steuern
14. Jahresverlust
2.721.342,84
12.056,05
0,00
904,00
3.355,90
8,98
2.501 .519,49
Wohnberelch
2016 20'15
2.686.817,09
0,00
0,00
904,00
43.516,16
0,00
2.347.037,30
57.634,09
357.945,05
13.539,47
19.165,71
-37.005.43
Anlage I
Delta
34.525,75
12.056,05
0,00
0,00
40.160,26
8,98
154.482,19
57.382,22
347.325,63
12.487,86
20.535,79
-176.625,46
-251,87
-10.619,42
-1.051 ,6'1
1,360,08
-139.620,03
4.890,il 2.571,28 2.319,36
-181.516,10 -39.576,71 -141.939,39
Die Wohneinrichtungen ,,Kurt-Jahn-Anlage", mit Außenwohngruppen und Betreutem Wohnen bieten
Menschen mit überwiegend geistiger oder psychischer Behinderung die Möglichkeit, unter Anleitung
von Fachpersonal aus unterschiedlichen Berufsgruppen ein weitgehend eigenständ¡ges Leben zu
führen.
lm Wohnbereich, dem stationären Wohnen, m¡t 63 Plätzen und im Betreuten Wohnen mit 25 aner-
kannten Plätzen wird Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit gegeben, ihren Privatbe-
reich selbst zu gestalten und weitgehend nach eigenen Vorstellungen zu leben. Ein Verbleib bis zum
Lebensende ist vorgesehen.
Die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage wurde per 31 12.2009 von der Darmstädter Bürgerstiftung für
1 EUR gekauft. Zusätzlich zum Kaufpreis sind auf den Eigenbetrieb Darmsttidter Werkstätten und
Wohneinrichtungen die Darlehensverpflichtungen übergegangen. Sowohl die Aktivierung der Gebäu-
de, als auch die Passivierung der Darlehen wurde per Stichtag 31.12.2009 durchgeführt.
Der Geschäftsbereich schloss das Jahr 2016 mit einem negativen J.ahlgselg.ebnis von TEUR 182, das
um TEUR 142 unter dem Vorjahresniveau liegt. Aufgrund der baulichen Situation können aktuell frei
werdende Wohnplätze nicht durch Neuaufnahmen belegt werden. Das führte bei einem leicht erhöh-
ten Personalstand zu einer größeren Differenz zwischen Einnahmen und Personalaufiruendungen.
Diese waren im Wírtschaftsplan erwartet, eine Gegensteuerung ist eingeleitet.
Die Erlöse aus Kostensätzen lagen mit TEUR 2.721 über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.687), was
der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung entspricht. Positiv wirkten sich die Kostensätze aus, die
ab April 2016 firr alle Hilfebedarfsgruppen erhöht wurden.

Wohneinrichtung
Wohnbereich
kalendertäglich
Wohneinrichtung
Tagesstruktur
kalendertäglich
Hilfebed.
gruppe
Betrag € Betrag €
2016 2015 2016 2015
HBG 1 57,08 55,59 8,40 8,05
HBG 2 64,95 63,12 12,00 11,51
HBG 3 91,22 88,23 24,02 23,04
HBG 4 117,47 113,34 36,01 34,54
HBG 5 135,86 130,91 44,41 42,60
Anlage I
5
Die Kostensätze entwickelten sich in den Jahren 2016 und 2015 wie folgt:
Bei den Umsatzerlösen und den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Umgliederungseffekte aus der
erstmaligen Anwendung des BiIRUG im Wirtschaftsjahr von Nebenerlösen zu berücksichtigen. Wåire
das B|IRUG im Vorjahr anwendbar gewesen, hätten sich Umsatzerlöse von TEUR I und sonstige
betriebliche Erträge von TEUR 36 ergeben.
Ergebnismindernd wirkte sich der Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 154 auf TEUR 2.502
aus, der aus Tariferhöhungen und dem leicht gestiegenen Personalbestand resultiert. Die Zusam-
menstellung wird nachfolgend dargestellt.
Wohneinrichtung 2015 2016 Veränderung
Aufwendungen für Tarifbeschäft igte
Aufwend ungen für Werkstattbeschäf-
tigte
2.079.878,79
267.158,51
2.233.940,51
267.578,98
154.061,72
420,47
2.347.037,30 2.501.519,49 154.482,19
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme des Eigenbetriebs ist um TEUR 283 auf TEUR 19.975 zurückgegangen. Auf der
Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen bedingt durch planmäßige Abschreibungen um
TEUR 147 auf TEUR 10.822. Analog entwickelten sich die Forderungen und sonstige Vermögensge-
genstände, die um TEUR 357 abnahmen. Die Erhöhung der Forderungen an die Wissenschaftsstadt
DarmstadUandere Eigenbetriebe ist maßgeblich auf die Aufzinsung der Verpflichtungen für Pensionen
und Beihilfen zurückzuführen. Die Forderungen an die Kostenträger sind auf den Stichtag bezogen
niedriger. Gegenläufig erhöhten sich die Vorräte aufgrund der Produktion von Diibelverschlussstopfen
um T€ 86 auf T€ 131. Desweiteren wirkte sich mit T€ 79 der erstmalige Ausweis des Treuhandvermö-
gens unter der Bilanz mindernd auf die Bilanzsumme aus.
Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionen um TEUR 83 auf TEUR 1.420,
aufgrund von Zuführungen der Verpflichtungen für Pensionen und Beihilfen für Frau Preisher und Frau
Wünsch. Gegenläufig verringerten sich die Verbindlichkeiten um TEUR 165, davon entfallen TEUR 79
auf die jetzt unter Bilanz ausgewiesenen Treuhandverbindlichkeiten.
Der Sonderposten für lnvestitionen verringerte sich durch planmäßige Auflösung um TEUR 68 auf
TEUR 1.397.
Das Eigenkapital hat sich um TEUR 138 vermindert. Dem Jahresverlust von TEUR 156 steht die Ein-
stellung in die allgemeine Rücklage von TEUR 18 aus der Entschuldungshilfe im Rahmen des Kom-
munalen Schutzschirms Hessen gegenüber.

Anlage I
Wesentliche Ghancen und Risiken
Die Verabschiedung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) sowie des PflegestËirkungsgesetzes (PSG)
werden weitreichende Auswirkungen auf die Aufgabenstellung und die Finanzierung der Tätigkeitsfel-
der des EDW hAben. lm Bereich ambulanteq Wohnen wird die Einführung des PSG zu einer stärkeren
Übernahme der Finanzierung von Teilleistungen durch die Kranken- und Pflegekassen führen. Um
künftig auch diese Teilleistungen erbringen zu können, mi¡ssen neue Angebote des Eigenbetriebes
geschaffen werden.
Das BTHG wird in allen bisher stationären und teilstationären Einrichtungen in den Bereichen Arbeiten
und Wohnen zu einer verstärkten Konkurrenz und damit zu einer Erhöhung des Ko9ten- und Quali-
tätsdrucks führen.
Sollten Zielvereinbarungen mit der Agentur für Arbeit im Berufsbildungsbereich nicht eingehalten wer-
den, droht der Entzug der Zulassung AZAV und damit der Werkståittenzulassung. Die kontinuierliche
überprüfung der Zielvereinbarungen und die Einleitung von Gegenmaßnahmen im Bedarfsfallwerden
im Rahmen unseres Qualitätsmanagements und der damit verbundenen Audits sowohl intern als auch
extern (in Form von Überprü lung-lZerlifizierungsaudits) gewährleistet.
Aufgrund der gemeinnützigen Tätigkeit des Eigenbetriebs steht die kontinuierliche Erweiterung des
Arbeitsangebots für Menschen mit Behinderung im Vordergrund sowie die Verbesserung deren Teil-
habe am Arbeitsleben. Demnach wird auch zukünftig an einer Ausweitung des Angebots von Ge-
schäftsfeldern gearbeitet, um noch mehr Möglichkeiten filr den Einsatz von Menschen mit Behinde-
rung zu schaffen.
Risiken, die den laufenden Betrieb betreffen, werden im Risikomanagement-Tool erfasst, klassifiziert
und in einer Risikomatrix abgebildet. Für jedes Risiko sind Gegenmaßnahmen definiert und Verant-
wortlichkeiten hinterlegt. Der Betriebskommission wird hierüber vierteljährlich Bericht erstattet.
Des Weiteren schafft die organisatorische Nähe des Eigenbetriebs zur Stadtverwaltung und Stadtwirt-
schaft gute Möglichkeiten, eine inklusive (Stadt-)Gesellschaft zu fördern und Teilhabe für Menschen
mit Behinderungen zu verbessern.
Voraussichtliche Entwicklu ng
Für das Wirtschaftsjahr 2017 wird im Geschäftsbereich Werkstätten bei gleicher Belegungszahl auf-
grund der pauschalen Basiskorrektur mit leicht steigenden Erlösen aus den Kostensätzen verglichen
mit dem Berichtsjahr gerechnet. Aufgrund von erwarteten Kostensteigerungen ín einigen Bereichen
wird ein leicht riickläufiges Jahresergebnis gegenüber 2016 erwartet. Für den Geschäftsbereich
Wohneinrichtungen werden für das Wirtschaftsjahr 2017 aufgrund sinkender Bewohnerzahlen einer-
seits und der pauschalen Basiskorrektur andererseits leicht rückgängige Erlöse aus den Kostensätzen
prognostiziert. Als Maßnahme ergreifen wir unter anderem Kostenreduzierungen durch effektivere
Nutzung aller personellen Ressourcen.
ln beiden Werkstätten sind die Betreuungsplätze derzeit voll belegt. Es ist weiterhin mit steigender
Nachfrage vor allem von Menschen mit höherem Hilfebedarf zu rechnen. Dies erfordert künftig eine
starke Flexibilisierung und lndividualisierung unserer Angebote. Der EDW wird diesen Aspekten durch
eine weitere Verstärkung und Aktualisierung der pädagogischen Fachlichkeit gerecht.
Dringendstes Vorhaben ist weiterhin die Dezentralisierung der Kurt-Jahn-Anlage. Die Planungen
schreiten voran, mit dem Baubeginn der Wohneinrichtung Pulverhäußerweg wird im Frühjahr 2018
gerechnet. Weitere Planungen werden fur eine vergleichbare Wohneinrichtung auf dern Gebiet der
,,Lincolnsiedlung" in Angriff Çêrìonlnì€h; Das lnvestitionsvolumen beträgt rund 3,5 Mio. EUR. Da das
Projekt von dem Landeswohlfahrtsverband mit bis zu 80 o/o gefördert wird und weitere Fördermittel
vom Land Hessen zu en¡varten sind, wird sich die finanzielle (End)-Belastung des Eigenbetriebs ent-
sprechend verringern.
6

Anlagel
7
Zukünftig wird das voll stationäre Wohnen deutlich reduziert werden. lm Gegenzug dazu soll das be-
treute Wohnen ausgebaut werden.
Für das Wirtschaftsja hr 2017 ist im Wirtschaftsplan 2017 einJahresverlust vÖn TEUR 498 geplant.
Darmstadt, 14. Februar 2018
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
Wolfram Cuntz
Betriebsleiter

PwC
11
IV. Wiedergabe des BestätigungsvermerlG
13. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 15. Februar 20LB
den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
"Bestätigungwermerk des Abse.hlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetrieb Darmstädter
Werkstätten und Wohneinrichtungen, Darmstadt, für das Wirtschaftsjahr vom L. Januar bis 31.
Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebe-
richt nach den deutschen handelsrechtlichenVorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters des Eigenbetriebs. Unsere
Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den
Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfúhrung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 27Abs. 2 EigBGes unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzufüh-
ren, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht ver-
mittelten Bildes derVermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs
sowie die Erwartungen über mögliche Fehlerberücksichtigt. Im Rahmen der Prüfungwerden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben in Buchfi.ihrung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich-
proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
und derwesentlichen Einschätzungen des gesetzlichenVertreters des Eigenbetriebs sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind derAuf-
fassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschrif-
ten und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigen-
betriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen
Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
0.0798032.001

anlage 7

304 Zeichen

Punkt 5: Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe 
a) Bäder 
b) Bürgerhäuser und Märkte 
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0138) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

anlage 4

4883 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
30.05.2018 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
 
Amt: Finanzverwaltung 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 14 
II 52 
IV 20 419 
V 519 
Stvv 
  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0138 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
226 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:       Investitionsnummer:       
Kostenträger:       Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe  
a) Bäder 
b) Bürgerhäuser und Märkte  
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 25.05.2018 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Die Jahresabschlüsse 2016 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt 
 Darmstadt werden wie folgt festgestellt:  
 
Eigenbetrieb Bäder Jahresgewinn 400.034,99 Euro 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte  Jahresverlust 112.723,11 Euro 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresverlust 156.040,26 Euro 
 
2. Der Jahresgewinn bzw. die Jahresverluste 2016 der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung 
 vorgetragen.

- 3 - 
 
 
3. Beim Eigenbetrieb Bäder wird der Verlust des Geschäftsjahres 2012 in Höhe von 
 EUR 4.558.814,70 im Jahresabschluss 2017 mit der Rücklage verrechnet. 
 Beim Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird der Verlustvortrag des Jahres 2012 in Höhe  
   von EUR 2.200.994,81 durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen. 
 
4. Die Jahresabschlüsse 2016 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und 
 zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2016 entlastet.  
 
 
Anlagen: EB Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2016 
EB Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2016  
EDW - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2016  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 20.06.2018 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.05.2018  
 
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt“, „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und Eigenbetrieb 
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ haben in ihren Sitzungen am 25.01.2018 
(Eigenbetrieb Bäder), 22.02.2018 (Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten) und 20.03.2018 
(Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis 
genommen, die Jahresabschlüsse 2016 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.  
 
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 
2016.  
 
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen 
Zuschuss EUR 3.599.965,01 (Vorjahr: EUR 3.489.008,93) 
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 4.000 wurden auf ein 
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis 
transparenter und führt zu einem Jahresgewinn von EUR 400.034,99, der auf das neue 
Geschäftsjahr vorgetragen wird. 
 
Der Verlust des Jahres 2012 (EUR 4.558.814,70) soll im Jahresabschluss 2017 mit der 
allgemeinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes verrechnet werden. 
  
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2016 mit einem Jahresverlust ab. 
Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
Vor der Verrechnung des städtischen Zuschusses erwirtschafte der Eigenbetrieb einen 
Jahresverlust in Höhe von EUR 1.812.723,11 (Vorjahr: EUR 528.093,57). Im Jahr 2016 
konnten keine Erträge aus Beteiligungen verbucht werden, so dass das Ergebnis wieder 
schlechter ausgefallen ist. Gemäß Beschluss der Betriebskommission soll der Verlustvortrag 
aus 2012 in Höhe von EUR 2.200.994,81 durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage 
des Eigenbetriebs ausgeglichen werden. 
 
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein. 
 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen verzeichnete im Jahr 2016 
einen Jahresverlust, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. 
 
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum 
31.12.2016 der PwC GmbH– Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen. 
 
Darmstadt, 25.05.2018 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 5

304 Zeichen

Punkt 3: Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe 
a) Bäder 
b) Bürgerhäuser und Märkte 
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0138) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.

anlage 6

304 Zeichen

Punkt 4: Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe 
a) Bäder 
b) Bürgerhäuser und Märkte 
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0138) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen.

anlage 8

251 Zeichen

Punkt 21: Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe 
a) Bäder 
b) Bürgerhäuser und Märkte 
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0138) 
 
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

2018/0138

4807 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
30.05.2018 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0138 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2016 der Eigenbetriebe  
a) Bäder 
b) Bürgerhäuser und Märkte  
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen  
der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 25.05.2018  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Die Jahresabschlüsse 2016 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt 
 Darmstadt werden wie folgt festgestellt:  
 
Eigenbetrieb Bäder Jahresgewinn 400.034,99 Euro 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte  Jahresverlust 112.723,11 Euro 
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresverlust 156.040,26 Euro 
 
2. Der Jahresgewinn bzw. die Jahresverluste 2016 der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung 
 vorgetragen.

- 2 - 
3. Beim Eigenbetrieb Bäder wird der Verlust des Geschäftsjahres 2012 in Höhe von 
 EUR 4.558.814,70 im Jahresabschluss 2017 mit der Rücklage verrechnet. 
 Beim Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird der Verlustvortrag des Jahres 2012 in Höhe  
   von EUR 2.200.994,81 durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen.  
 
4. Die Jahresabschlüsse 2016 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und 
 zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2016 entlastet.  
 
 
Anlagen: EB Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2016  
EB Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2016  
EDW - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2016  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.05.2018 
 
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt“, „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und Eigenbetrieb 
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ haben in ihren Sitzungen am 25.01.2018 
(Eigenbetrieb Bäder), 22.02.2018 (Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten) und 20.03.2018 
(Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis ge-
nommen, die Jahresabschlüsse 2016 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.  
 
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der Stadtverord-
netenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2016.  
 
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen 
Zuschuss EUR 3.599.965,01 (Vorjahr: EUR 3.489.008,93) 
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 4.000 wurden auf ein 
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis 
transparenter und führt zu einem Jahresgewinn von EUR 400.034,99, der auf das neue Ge-
schäftsjahr vorgetragen wird. 
 
Der Verlust des Jahres 2012 (EUR 4.558.814,70) soll im Jahresabschluss 2017 mit der allge-
meinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes verrechnet werden. 
  
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2016 mit einem Jahresverlust ab. 
Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. 
Vor der Verrechnung des städtischen Zuschusses erwirtschafte der Eigenbetrieb einen Jahre s-
verlust in Höhe von EUR 1.812.723,11 (Vorjahr: EUR 528.093,57). Im Jahr 2016 konnten kei-
ne Erträge aus Beteiligungen verbucht werden, so dass das Ergebnis wieder schlechter ausg e-
fallen ist. Gemäß Beschluss der Betriebskommission soll der Verlustvortrag aus 2012 in Höhe 
von EUR 2.200.994,81 durch eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage des Eigenbetriebs 
ausgeglichen werden. 
 
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein. 
 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen verzeichnete im Jahr 2016 
einen Jahresverlust, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. 
 
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum 
31.12.2016 der PwC GmbH– Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hingewiesen. 
 
Darmstadt, 25.05.2018 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 2

49403 Zeichen

Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2018/0138 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2016

5
323.754 44
1.016.710,09
345.161,43
512.391,01
857.552,44
791.905,63
341.265,93
1.133.171
402.002,26
4'.t8.738,28
66,40
I 89.600,21
198.329,67
-1.803.417,51
9.305,60
-1:812.723,11
'1.700.000,00
-112.723,11
-4.469.750,05
2.055.030,12
-2.527 .443.O4
Anlage II
Vorjahr
EUR
660.320,40
74.125,78
734.446,18
315.298,39
308.1 55,1 7
623.453,56
783.309,08
291.224,24
1.074.533,32
399.203;84
416.125,40
1.359.148,82
155.384,92
253.243,33
-517.579,53
10.514,04
740.000,00
211.906,43
-6.173.062,38
1.491.405,90
"4.469.750,05
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Mårkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Dârmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2016
2016
EUR
692.951,65L Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Mater¡alaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe
b) Aufwendungen für bezogene Le¡stungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 170.573,77 (Vorjahr EUR 141.052,98)
5. Abschre¡bung auf Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 66,40
(Vorjahr EUR 1.359,148,82)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Aufrvendungen aus der Aufzinsung EUR 46.269,42
'l 0. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
1 1. Sonst¡ge Steuern
12. Jâhresverlust vor stådtischem Zuschuss
I 3. Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt
14. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
'15. Verlust aus dem Vorjahr
16. Entnahmen aus Rücklagen
17. Bilanzverlust

Anlage II
2
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2016
AKTIVSEITE
Anlagevermögen
l. lmmaterielleVermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Rechte und Werte
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau
lll. Finanzanlagen
'1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
2. Beteiligungen
Umlaufvermögen
l. Forderungen und sonstigeVermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen an andere Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt
4. Sonstige Vermögensgegenstånde
ll. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
31.408,11
377.266,40
36.081,
375.484
444.901,65
1.025.533 90 1.209.933
1.470.435 55 2.047 94
________19.1_e_9P9_ 11
53.881.948,81
EUR
00
7.553.873,24
376.009,53
0,00
@,n
36.227,14
0,00
31.',t2.2015
EUR
24.950,
401.400,
7.897.030,11
401.501,1
6.41
5.370.806,30
39j00.329,24
5.214.3
39.1
44.471.135,54 44.314.
52.401.019,31 52.61

3
31.12.2016
EUR
Anlage II
PASSIVSEIÏE
31.12.2015
EUR
57
260
Eigenkapital
l. Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklagen
lll. Bilanzverlust
B. Sonderposten für Investitíonszuschüsse
C. Rückstellungen
1. Rtickstellungen ftrr Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrilckstellungen
3. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegentrber Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichke¡ten gegenüberverbundenen Unternehmen
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt
5. Verbindlichkeiten gegentìber anderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
6. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 6.427,21 (Vorjahr EUR 6.896,06)
40.005.996,44
-2.527.443,04
_____4_q429..5_5_91.0_
42.007.901,89
-4.469.
45.538.151
-________r!.?_sfÊ9- 32
1.161.971
8.000.000,00 8.000.000,00
1.141.465,00
3't.593,99
287.916,50
2.435.928,94
67.742,65
8.653,87
4.348.017,57
1.460.975 49 1.480.730
2.758.058,
61.024,
17.140,
4.691.443
19.104,59
8.674,70
81.942,11
18.178,
6.888.122,32 7.627.787 17
53.881.948,81

Anlage I
1
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
- Betriebsleitung -
Lagebericht 2016
l. Allgemeines
Nach $ 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) mit Verweis auf $ 289 Abs. 2 HGB ist mit dem Jahresab-
schluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Wirtschaftliche Grundlagen
Nach g 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für
ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlíchen und kulturellen Einrichtungen bereitzu-
stellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betrieb der Bürgerhäuser und
Märkte nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die durch den Betrieb der Messen und Måirkte, der Verpachtung
von Gaststätten und der Vermietung von Wohnungen, Versammlungsstätten und Bürgerhäusern für ver-
schiedene Veranstaltungen vereinnahmt werden.
2.2 Wichtige Ereignisse in dem Wirtschaftsjahr
2.2.1 Versammlungsstätten und Bürgerhäuser
lm Wirtschaftsjahr wurden insgesamt durch Vermietungen und Verpachtungen der Versammlungsstätten
und Bürgerhäuser TEUR 302,1 (Vorjahr TEUR 326,3) erwirtschaftet. Zum Vorjahr ergibt sich daraus ein
Einnahmenrückgang v on -7,4o/o.
Die Erträge sind in allen Versammlungsstätten, außer dem Justus-Liebig-Haus, im Berichtsjahr zum Vorjahr
gesunken.
Die Erlöse der Orangerie sind im Berichtsjahr (TEUR 1 61 ,1 ) gegenüber dem Vorjahr (TEUR 1 65,ô) um
TEUR 4,5 gesunken. lm Wirtschaftsjahr 2015 fanden unter der Woche vier Großveranstaltungen von Firmen
statt, die in 2016 nicht erreicht werden konnten.
Das Justus-Liebig-Haus konnte durch die günstige Lage in der lnnenstadt in dem Wirtschaftsjahr (TEUR
66,1) einen Umsatzzuwachs von 3,7o/o zum Vorjahr (TEUR 63,7) verzeichnen.

Anlage I
2
Das Bürgermeister-Pohl-Haus verzeichnete im Berichtsjahr (TEUR 25,6) einen Umsatzrückgang in Höhe von
TEUR 14,7 zum Vorjahr (TEUR 40,3). Der Grund für den Umsatzeinbruch war der Rückbau der Fltichtlings-
notunterkunft. Die Räumlichkeiten konnten erst ab dem 23. Juni 2016 wieder vermietet werden.
Die Mieteinnahmen im Bürgerzentrum zum Goldnen Löwen, Arheilgen, und dem Ernst-Ludwig-Saal, Eber-
stadt, sind im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls leicht gesunken. Bei den beiden Veranstaltungsstätten wur-
den weniger Vermietungen verzeichnet.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich in den letzten 3 Jahren wie folgt dar:
Versammlungsstätten
Bürgerhäuser
2014
EUR
20'15
EUR
2016
EUR
Veränderung
2016 gegen-
tiber dem
Vorjahr
EUR
Veränderung
2016 gegen-
über dem
Vorjahr
olto
Orangerie 152.570 165.610 161.123 -4.487 -2,7
Bürgermeister-Pohl-Haus 36.576 40.316 25.630 -14.686 -36,4
Justus-Liebig-Haus 56.817 63.697 66.071 2.374 3,7
Ernst-Ludwig-Saal 21.562 27.431 22.412 -5.019 -18,3
Zum Goldnen Löwen 25.637 29.228 26.842 -2.386 -8,2
Mieteinnahmen insge-
samt 293.162 326.283 302.079 -24.203 -7,4
2.2.2 Messen und Märkte
Die Abteilung Messen und Märkte ist ein weiterer Teil des Eigenbetriebs und insbesondere für die Vergabe
des Messplatzes, Alsfelder Straße, bspw. für Frühjahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen sowie ftir
den Marktplatz in der lnnenstadt, für den wochentåglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter
Weihnachtsmarkt, gastronomische Sondernutzungen, Präsentationen u. a. und zudem für die Durchführung
der Kirchweihveranstaltungen zuständig.
Die Gesamteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2016 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz, den Nutzungs-
gebühren für den Marktplatz und den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den Stadtteilen Arheil-
gen, Eberstadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel belaufen sich auf TEUR 283 (Vorjahr TEUR 269).
Davon entfallen TEUR 33 auf Vermietungen und Verpachtungen Die Einnahmen sind gegenüber dem Vor-
jahr um 5,2% gestiegen. lm Berichtsjahr 2016 wurde eine Preisanhebung für die Sondernutzung der Messen
und Märkte durchgeführt

Anlage I
2.3 lnvestitionen
lm Berichtsjahr sind lnvestitionen erfolgt, die nachfolgend kuz beschrieben werden:
lm Justus-Liebig-Haus wurde ein öffentlicher WlAN-Anschluss in Höhe von TEUR 3,8 eingebaut. Des Wei-
teren wurden für die Orange¡ie 27 Poller in Höhe von TEUR 7,7 gekauft. Für den Saal des Bürgermeister-
Pohl-Hauses wurden 160 Stühle und 35 Saaltische in Höhe von TEUR 23,3 neu angeschafft. Die Veranstal-
tungsstätte Zum Goldnen Löwen erhielt eine neue Geschirrspülmaschine in Höhe von TEUR 5.
2.4Finanzlage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 797 (1,5 %) auf TEUR 53.882 vermindert: Auf
der Aktivseite sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund der Rückzahlung eines im
Vorjahr der Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG gewährten kurzfristigen Darlehens um TEUR 400,
das Anlagevermögen um TEUR 218 und der Bestand an Fltissigen Mitteln um TEUR 185 zuruckgegangen.
Auf der Passivseite haben bei einem um TEUR 59 geringeren Eigenkapital die Verbindlichkeiten gegenüber
der Wissenschaftsstadt Darmstadt um TEUR 345, die Verbindlichkeiten gegenäber Kreditinstituten um
TEUR 322 sowie die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben um TEUR 63 abgenommen. Die
Anlagenquote hat sich von 96,2 % im Vorjahr auf 97,3 % erhöht. Die Eigenkapitalquote betrËigt 84,4 o/o (Vor-
jahr 83,3 %) aufgrund der rückläufigen Bilanzsumme.
Der Rückgang des Eigenkapitals ist durch den Jahresverlust von TEUR 113 bedingt, dem eine Erhöhung der
allgemeinen Rücklagen für die Entschuldungshilfe um TEUR 53 gegenübersteht, die zur Tilgung von Ver-
bindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ven¡vendet wurde.
Der Eigenbetrieb kann seine Aufwendungen, trotz der regelmäßigen Anpassung der Entgelte, ohne den
Verlustausgleich der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht decken. Der Kostendeckungsgrad der Bürgerhäu-
ser liegt bei 27 ,71o/o. Bei den Märkten sieht das Ergebnis des Kostendeckungsgrades positiver aus, dieser
liegt bei 62,230/0. ln den Kostendeckungsgraden sind die Verwaltungskosten anteilig auf die jeweiligen Abtei-
lungen eingerechnet. Nicht mitberücksichtigt sind die Aufwendungen ftrr die Finanzgeschäifte, Abschreibun-
gen auf Sachanlagen und Buchungen für den Jahresabschluss (2. B. Bildung der Rückstellung) und Bera-
tungsleistungen.
Der Gesamtkostendeckungsbetrag des Eigenbetriebs beträgl 37,89Vo.
2.5 Chancen und Risiken
Hinsichtlich der Risikobewertung ist anzuführen, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr
gute Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen und Märkte
blicken kann und bei dem von der Betriebsführung erwarteten Fortbestand kein Marktrisiko und damit auch
kein unternehmensstrategisches Risiko zu beftlrchten ist. Der seit Jahren kaum veränderte Personalbestand
garantiert die notwendige Betriebsqualitåit und verhindert ein leistungswirtschaftliches Risiko.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und der lnvestition werden absehbar keine Finanzrisiken en¡vartet.
Eine,\nderung der rechtlichen und vertfaglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen, und somit ist
auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
3

Anlage I
4
3. Erläuterung von wesentlichen Abweichungen
3.1 Gegenüberstellung des Jahresabschlusses 2016 mit den Werten des Wiñschaftsplans
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes)einen Wirtschaftsplan erstellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein negatives Jahresergebnis nach städtischem
Zuschuss von TEUR 113 aus, während in der Planung von einem ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen
wurde. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zahlte dem Eigenbetrieb zum Verlustausgleich einen Zuschuss
von TEUR 1.700, der in der Planung unter der Position sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wird.
3.1.1 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Erträge
Die wesentlichen Ertråige im Jahr 2016 haben sich wie folgt entwickelt:
2016 2015
nach Anpas-
sung BiIRUG
EUR
729.273
5.173
2015
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
EUR
692.952
323.758
EUR
660.320
74126
Die gesamten Erträge sind gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 282 gestiegen.
Das Bürgermeister-Pohl-Haus wurde im Wirtschaftsjahr 2016 nach der Auflösung der Flüchtlingsnotunter-
kunft sechs Monate lang saniert, so dass in dieser Zeit Vermietungen nicht möglich waren. Die sonstigen
betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr maßgeblich aufgrund der Auflösungen von
Räckstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 157 sowie der Kostenerstattungen für die Sanierung des Bür-
germeister-Pohl'Hauses in Höhe von TEUR 149 durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Nach der Anwendung von BiIRUG sind die Erträge und die sonstigen betrieblichen Erträge mit dem Vorjahr
nicht mehr direkt vergleichbar.
lm Berichtsjahr hat die HEAG Holding keine Dividende ausgeschüttet (Vorjahr TEUR 1.359).

Anlage I
5
3.1.2 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen der Aufwendungen
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2016 haben sich wie folgt entwickelt:
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
2016
EUR
857.552
1j33.172
402.002
418.738
2016
EUR
96.551
692.462
2.893
2015
EUR
623.453
1.074.533
399.204
416.125
Die gesamten Aufwendungen sind gegenuber dem Vorjahr um TEUR 298 gestiegen, bedingt durch die Re-
paraturarbeiten an der Sicherheitstür, der Heiz- und Lüftungsanlage des Justus-Liebig-Hauses, der Dachre-
paratur incl. der Dachgauben an der Orangerie, und den Parkettarbeiten in der Versammlungsstätte Zum
Goldnen Löwen sind die Kosten flrr die lnstandhaltung der Gebäude drastisch gestiegen. Die Aufwendungen
für den Rückbau der Flüchtlingsnotunterkunft im Bürgermeister-Pohl-Haus wurden in Höhe von TEUR 176
durch das Land erstattet, von denen TEUR 149 ertragswirksam vereinnahmt wurden.
Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1 .133 setzen sich aus den Aufwendungen für Löhne und
GehÊilter sowie für soziale Abgaben, Altersvorsorge und für Unterstützung wie folgt zusammen:
Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
Beamtenbeztige
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubs- und Überstunden-
rückstellung
791.906 783.309
Aufwendungen für soziale Abgaben und für Altersvorsorge und für Unterstittzung
AG- Anteil ges. Sozialversicherung
Beamtenversorgun gsbezij ge
Versorgungskassen
Veränderung Pensionsruckstellung
Veränderung Beihilferückstellung
Beiträge zur Berufsgenossenschaft
Aufwendungen für Unterstützung und Perso-
nalnebenkosten
Beihilfe an Versorgungsem pfänger
341.266 291.224
2015
EUR
96.600
699.255
-12.546
2016
EUR
140.045
67.037
58.473
45.064
20.191
3.055
2.893
4.508
2015
EUR
141.500
69.549
57.235
4.353
6.737
3.150
5.521
3.178
Die Personalkosten sind insgesamt gestiegen, da vakante Stellen wieder besetzt wurden

Anlage I
3.2 sonstige Pflichtangaben
3.2.1 Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau
Der Abgang der Anlagen in Bau mit TEUR 6,4 betraf das Justus-Liebig-Haus. Hier wurde statt der Anschaf-
fung einer neuen Tür nur die Schließanlage erneuert.
3.2.2 Finanzanlagen
6
2016
EUR
2015
EUR
HEAG Holding AG
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG
39.100.328,24 39.100.328,24
1.00 1,00
39J9932924 39,l-99.32924
Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.371 (Vorjahr TEUR 5.214) handelt
es sich um ein Darlehen an das Klinikum einschließlich der seit der Darlehensgewährung gestundeten Zin-
sen, die beide mit einem Zinssatz von 3o/o p.a verzinst werden.
3.2.3 Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsjahr
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals verweisen wir auf die Ausführung im Anhang.

Anlage I
7
3.2.4 Entwicklung der Rückstellungen
Kto Bezeichnunq
Stand
01.01.20r 6 Verbrauch
AufJ
Abzinsunq Auflösunq Zuführung
Stand
31.12.2016
370001 0
Rr"r f. Pensionen und
andere Verpfl. 1.r61.971,00 10.808,00 42.270,61 107.841.00 55.872.39 1.141.465.00
Summe 1.161.971,00 10.808,00 42.270,61 107.841,00 55.872,39 1.141.465.00
3891 000 Rü für Steuern 57.894.65 26.300.66 0,00 0,00 0,00 31.593,99
Summe 57.894,65 26.300,66 0,00 0,00 0,00 31.593,99
3900005
Rü f. unterlassene
lnstandhaltuno 0,00 0,00 0,00 0,00 0.00 0,00
Summe 0.00 0.00 0,00 0,00 0,00 0,00
3901 000
3902000
390401 0
3904020
3909030
davon
Personalrück-
stellungen
Überstunden
Urlaubsansprüche
Beihilfen
Arz
sonst. Personal-
aufwendungen
Leistungsentgelte
2015
Leistungsentgelte
2016
12.115,06
7.118,49
152.188,00
0,00
15.570,68
15.570,68
0.00
12.115,06
7.118,49
416,00
0,00
15.570,68
15.570,68
0.00
0,00
0,00
3.998,81
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
28.768,00
0,00
0,00
0,00
0,00
13.341,41
8.785,07
20.607,19
0,00
14.750,62
0,00
14.750,62
13.341,41
8.785,07
147.610,00
0,00
14.750,62
0,00
14.750,62
Summe 186.992,23 35.220,23 3.998,81 28.768,00 57.484,29 184.487,10
3990000
davon
39941 00
davon
daùon
Rü für sonstige Auf-
wendungen
GBA/ IDA
Archivierung
Grundsteuer
sonstige Aufwendun-
gen
Rü für Abschlusskos-
ten
Abschluss 2013
Abschluss 2014
Abschluss 2015
Abschluss 2016
11.600,00
0,00
1 1.600,00
0,00
0,00
62.272,19
8.305,53
26.966,66
27.000,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
42.192,92
4.962,46
21.250,58
15.979,88
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
20.079,27
3.343,07
5.716,08
11.020,12
0,00
64.829,40
39.222,40
300,00
9.007,00
16.300,00
27.000,00
0,00
0,00
0,00
27.000.00
76.429,40
39.222,40
1 1.900,00
9.007,00
16.300,00
27.000,00
0,00
0,00
0,00
27.000.00
1.480.730,07 114.521,81 46.269,42 156.688,27 205.186.08 1.460.975.49

Anlage I
3.2.5 Personalentwicklu ng
Für die Darstellung der Entwicklung der Belegschaft venrueisen wir auf den Anhang.
4. Risiko und Risikocontrolling
4.1 Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für díe entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsvertråge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen
Die nachfolgend aufgefilhrten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge-
schlossen:
Versicherung Versicherungssumme
B
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, Sach- und
Vermögens-Drittschäden)
2. Eigenschadenversicherung
Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnete,
Ausschuss,- und Betriebskommissionsmitgliederinnen und -mitglieder
zusÊitzlich
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Ver-
kehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung "KRlSTALL" (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdieb-
stahl Gebäude und lnhalt)
Euro
unbegrenzt
125.000,00
125.000,00
2.000.000,00
ohne
(jeweils aktueller Neuwert)
4.2 Risikovorsorge
Auf Grund von Umstellungsprozessen im Kernhaushalt und fehlenden personellen KapazitËiten wird eine
Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems im Bereich des Eigenbetriebs Bürgerhäuser
und Märkte derzeit nicht weiterverfolgt.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs nutzt jedoch alle Möglichkeiten, das Risiko so gering wie möglich zu
halten und beobachtet sowohl die Liegenschaften als auch die Buchführung permanent und kritisch (siehe
dazu auch,,Bewertung der Betriebsleitung").

Anlage I
9
Der zuständige Dezernent und die Betriebskommission werden zeitnah von etwaigen Veränderungen unter-
richtet.
5. Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsjahre
ln der Ver9ammlungsstätte Orangerie spllen die Fenster und Dachgauben der Nordseite instand ggsetzt
werden.
Firr den Ernst-Ludwíg-Saal ist der Austausch der Saalbestuhlung vorgesehen
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2017
2017
EUR
739.1 00
2.483.500
2016
EUR
730.730
2.674.856
Veränderung
Yo
1,1
-7,2
Die Gegenüberstellung der Jahre 2016 und 2017 erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen und Erträge aus
Beteiligungen. Bei der Aufstellung der Betrtige in 2Q17 handelt es sich um Hochrechnungen ftir Erträge und
Aufwendungen.
Die Erträge werden sich voraussichtlich, wenn nicht unvorhersehbare Ereignisse stattfinden, nur wenig ver-
ändern.
ln der Prognose wird davon ausgegangen, dass sich die Aufwendungen in 2017 ungefähr in der Waage
halten wie in 2016. Bis Dato gibt es keine neuen Erkenntnisse über wesentliche Veränderungen in den Auf-
wendungen.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2018:
Nach dem heutigen Kenntnisstand werden sich die Erträge und Aufwendungen zum Jahresende im Ver-
gleich zu den Vorjahren wenig verändern.
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die
Nutzung von Märkten, Messen und Versammlungsstätten voraussichtlich auch zukünftig Verluste erzielen.
Weiterhin wird man auf Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Divi-
dendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur
zu Ergebnisverbesserungen führen.
Die Betriebsleitung erwartet für das Wirtschaftsjahr 2017 eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Ge-
schäftsbetriebes.
Darmstadt, den 12. Dezember 2017
Erträge
Aufwendungen
Breidert
Erster Betriebsleiter
Käppler
Kaufmännische Betriebsleiterin

PwC
10
S anierung Bürgermeister-Pohl-Haus
12. Im Berichtsjahr erfolgte nach der Auflösung der Flüchtlingsnotunterkunft eine sechsmonatige Sa-
nierung des Bürgermeister-Pohl-Hauses. Diese erstreckte sich über Sanitärarbeiten, die Erneue-
rung von Bodenflächen sowie die Anschaffung von neuem Mobiliar. Insgesamt entstanden hierbei
Kosten von T€ 186, von denen zum Bilanzstichtag bereits insgesamtT€ 176, davon T€,149 als Kos-
tenzuschuss und T€ 27 a\s Investitionszuschuss für die Stühle, durch das Land Hessen erstattet
wurden.
Durch die Sanierungsarbeiten und die Schließung des Hauses ergaben sich gegenüber dem Vorjahr
Umsatzausfälle von schätzungsweise T€ 12.
Darlehen Darmstädter Sportståitten GmbH & Co. KG
13. Das der Darmstädter Sportstätten GmbH & Co. KG im Vorjahr gewährte kurzfristige Darlehen von
T€ 400 wurde im Berichtsjahr von dieser vollständig getilgt. Die Forderungen gegenüber verbun-
denen Unternehmen sind entsprechend um T€ 401 aufT€ 0 zurückgegangen.
Zusctruss der Wissensdraffsstadt Darmstadt
14. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat dem Eigenbetrieb im Berichtsjahr einen Zuschuss zum Ver-
lustausgleich von T€ 1.700 (Vorjahr T€ 74O) gewàhrt, der erfolgswirksam vereinnahmt wurde. Zur
Erhöhung der Transparenz wird der Zuschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung in Erweiterung
des durch das Formblatt des EigBGes vorgegebenen Gliederungsschemas in einer eigenen Position
ausgewiesen.
n. Wiedergabe des Beståitigungsvermerks
15. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 12. Dezember
2017 denfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
"Bestätigungwermerk des Absclrlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Bürgerhäuser
und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar
bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und La-
gebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrecht-
lichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Eigenbetriebs. Un-
sere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
0.0805726.001

PWC
11
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 27 Abs. 2 EigBGes unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßigerAbschlussprüfungvorgênommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzufüh-
ren, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmåißiger Buchführung und durch den Lagebericht ver-
mittelten Bildes derVermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berüclisichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die
Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich-
proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertretff des Eigenbetriebs sowie die Wür-
digung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind derAuffas-
sung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschrif-
ten und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigen-
betriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen
Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
0.0805726.001

Anlage II 
7 
 
 
 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 
 
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2016 
 
 
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DE N BILANZIERUNGS- 
UND BEWERTUNGSMETHODEN 
 
Der Jahresabschluss des Eigenbetriebes zum 31. Dezember 2016 wird gemäß § 22 EigBGes nach den 
Vorschriften des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) in Verbindung mit den Rechnungslegungsvorschriften 
für große Kapitalgesellschaften in den aktuellen Fassungen aufgestellt. 
 
Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgen nach den für alle Kaufleute geltenden 
Grundsätzen der §§ 238 bis 256a HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften 
gemäß den §§ 264 bis 288 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet 
sich nach den Formblattvorschriften des Eigenbetriebsgesetzes. Das Gliederungsschema der Gewinn- 
und Verlustrechnung wurde zum einen gemäß § 24 Abs. 1 EigBGes mit einer Anpassung der Postenbe- 
zeichnungen erweitert, um die Ertragszuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt transparent darzu- 
stellen, und zum anderen gemäß § 268 Abs. 1. HGB i.V.m. § 158 Abs. 1 AktG ergänzt, weil die Bilanz 
unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt ist.  
 
Zuschüsse der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Verlustausgleich wurden bis zum 31. Dezember 2013 
erfolgsneutral in die Allgemeine Rücklage eingestellt. Die seit dem Jahr 2014 von der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt gewährten Zuschüsse zum Verlustausgleich werden in der Gewinn- und Verlustrechnung er- 
folgswirksam erfasst und in einem separaten Posten „Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ aus- 
gewiesen.  
 
Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten (Rechnungspreise zuzüglich 
Nebenkosten abzüglich Skonti) und, soweit abnutzbar, vermindert um lineare planmäßige Abschreibun- 
gen nach Maßgabe der wirtschaftlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauern angesetzt. Bei dauernder 
Wertminderung wird außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei einem 
Wegfall der Gründe werden erforderlichenfalls Zuschreibungen vorgenommen. Geringwertige Anlagegü- 
ter zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden über 5 Jahre abgeschrieben. 
 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder mit dem am 
Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit 
erkennbaren Risiken behaftet ist, sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden; uneinbringli- 
che Forderungen werden abgeschrieben. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ha- 
ben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 
 
Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine 
Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen gebildet. 
 
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. 
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand nach dem Bilanzstichtag dar- 
stellen.

Anlage II 
8 
 
 
 
 
Das Stammkapital ist mit dem Nennwert bilanziert. 
 
Erhaltene Investitionszuschüsse werden nach § 23 Abs.3 EigBGes in den Sonderposten für Investitions- 
zuschüsse eingestellt und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der bezuschussten 
Vermögensgegenstände über die sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst. 
 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, 
der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde. Die Bewertung der Pensionsrück- 
stellungen erfolgt in Vorwegnahme der ab dem Wirtschaftsjahr 2016 geltenden Bewertungsregelungen 
bereits seit dem Vorjahr mit dem 10-Jahreszins. 
 
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB 
und sind somit mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung 
notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).  
 
Bei den sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- 
und Kostensteigerungen mitberücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als 
Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen 
Marktzinssätze der vergangenen sieben Wirtschaftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundes- 
bank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden. 
 
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 
 
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt wendet die durch das 
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften ge- 
mäß Art. 75 Abs. 1 EGHGB erstmalig für das Wirtschaftsjahr 2016 an. Ergebniswirksame Änderungen 
haben sich nicht ergeben.

Anlage II 
9 
 
 
 
II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VER- 
LUSTRECHNUNG 
 
Anlagevermögen 
 
Die Aufgliederung der Anlagenposten und ihre Entwicklung im Wirtschaftsjahr 2016 sind als Bestandteil 
des Anhangs als Anlage (Anlagenspiegel) beigefügt. 
 
Finanzanlagen 
 
In der Position der Finanzanlagen ist unter anderem  ein Darlehen (TEUR 5.000) einschließlich der seit 
der Darlehensauszahlung zum 30. Juli 2014 gestundet en Zinsen (TEUR 371) enthalten, das dem Klini- 
kum Darmstadt für unbestimmte Zeit gewährt wurde. D as Darlehen und die aufgelaufenen Zinsen werden 
jährlich mit 3% verzinst. 
 
Die Beteiligungen betreffen: 
 
         EUR   
HEAG Holding AG 39.100.328,24 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG                 1,00 
 39.100.329,24 
 
Der Eigenbetrieb ist an der HEAG Holding AG, Darmstadt, mit einem Anteil am Grundkapital in Höhe von 
nominal TEUR 5.696 und an der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG mit 
einem Kommanditanteil in Höhe von TEUR 11.100 beteiligt, der in der Vergangenheit auf einen Erinne- 
rungswert abgeschrieben wurde.  
 
HEAG Holding AG  
 
Das gezeichnete Kapital der HEAG Holding AG zum 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 48.533. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt besitzt insgesamt 900.000 Stück Aktien mit den Nummern von 1 bis 
900.000 und einem Nominalwert von EUR 46.100.000,00. 
 
Die Beteiligungen an der HEAG Holding AG zeigt die folgende Übersicht: 
 
 Anteile am Grundkapital Aktien  
       EUR      %   Stück 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 15.915.660,00  32,7933  310.718 
Eigenbetrieb Bäder   3.747.930,00    7,7224   73.170 
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte   5.695.670,00   11,7356 111.195 
Eigenbetrieb EAD – Vivarium   1.887.120,00    3,888 3   36.842 
BgA Kindertagesstätten 18.853.620,00  38,8468 368.0 75 
Zwischensumme 46.100.000,00  94,9864 900.000 
Andere (Stadt- und Kreis-Sparkasse)   2.433.260,00    5,0136   47.504 
 48.533.260,00 100,0000 947.504 
 
Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG

Anlage II 
10 
 
 
 
 
Der Eigenbetrieb erwarb im Jahr 2004 einen Anteil an der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darm- 
stadt GmbH & Co. KG, Darmstadt. Einziger Kommanditist ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit ei- 
nem Kapitalanteil von EUR 33 Mio., die einen Anteil ihrer Einlage von EUR 11,1 Mio. über den Eigenbe- 
trieb Bürgerhäuser und Märkte geleistet hat. Zum Stichtag war die Einlage vollständig eingezahlt.  
Das Eigenkapital der Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt GmbH & Co. KG betrug zum 
31. Dezember 2016 EUR 22.873.695,14. Der Jahresfehlbetrag für das Wirtschaftsjahr 2016 belief sich 
auf EUR 5.956.581,09. 
 
Forderungen 
 
Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 
 
Die Forderungen an andere Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreffen Lieferungen und 
Leistungen. 
 
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind mit TEUR 358 Steuerforderungen und mit TEUR 17 For- 
derungen gegen das Land Hessen aus Zuschüssen enthalten.  
 
Eigenkapital 
 
Das Stammkapital des Eigenbetriebes beträgt TEUR 8.000. 
 
Der Bilanzverlust setzt sich zum 31. Dezember 2016 wie folgt zusammen: 
 
EUR 
Verlust 2012 2.200.994,81 
 
Verlust 2013 (nach städtischem Zuschuss) 354.467,86  
Verlust 2014 (nach städtischem Zuschuss) 71.163,69  
Gewinn 2015 (nach städtischem Zuschuss) -211.906,43  
Verlust 2016 (nach städtischem Zuschuss)  112.723,1 1  
2.527.443,04

Anlage II 
11 
 
 
 
Die Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsjahr stellt sich wie folgt dar: 
 
 
Stand  Umgliederung  
Jahresergebnis 
nach städt. 
Zuschuss 2016 
 
Entschuldungs-
hilfe 
 
Verlustver- 
rechnung 
gem. §11(6) 
EigBGes für 
2011 
 Stand 
 01.01.2016  2016  2016  2016  2016  31.12.2016 
EUR  EUR  EUR  EUR  EUR  EUR 
Stammkapital 8.000.000,00   0,00   0,00   0,00   0,00   8.000.000,00  
Allgemeine 
Rücklage 
     
42.007.901,89   0,00  0,00   53.124,67   -2.055.030,12   40.005.996,44  
          
Bilanzgewinn/ 
-verlust der 
Vorjahre 
-4.681.656,48 
  211.906,43   0,00   0,00   2.055.030,12   -2.414.719,93  
Gewinn/Verlust  211.906,43   -211.906,43   -112.723,11   0,00   0,00   -112.723,11  
45.538.151,84   0,00   -112.723,11   53.124,67   0,00   45.478.553,40  
 
Der Jahresverlust 2016 in Höhe von EUR 112.723,11 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 
 
Sonderposten für Investitionszuschüsse 
 
Der Sonderposten betrifft Zuschüsse für die Ausstattung des Bürgermeister-Pohl-Hauses. Für den von 
der Darmstädter Privatbrauerei gewährten Zuschuss besteht eine Rückzahlungsverpflichtung von min- 
destens € 50,00 für jeden nicht- oder fremdbezogenen Hektoliter Bier, wenn die vertraglich vereinbarte 
Biermenge von 110 hl p.a. nicht abgenommen wird. 
Der Zugang des Sonderpostens resultiert aus der Zuwendung des Landes für Stapelstühle und Tische, 
die im Zuge der Wiederherstellung des Saals des Bürgermeister-Pohl-Hauses – nach der Auflösung der 
Flüchtlingsnotunterkunft – angeschafft werden mussten. 
 
 
Stand  Zugang  
Umgliede- 
rung  Abgang/ Auflösung  Stand 
 01.01.2016 
 2016  2016  2016  31.12.2016 
EUR  EUR  EUR  EUR  EUR 
SoPo private Unter- 
nehmen 32.268,92 
  0,00   0,00   4.840,33   27.428,59  
SoPo vom Land 0,00   26.869,01   0,00   0,00   26.869,01  
32.268,92   26.869,01   0,00   4.840,33   54.297,60

Anlage II 
12 
 
 
 
Pensionsrückstellungen 
 
Die Ermittlung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Anwartschafts- 
barwertverfahren unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Das Ruhegehalt wird mit 
Ruhestandseintritt (zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr) gemäß § 33 Abs. 1 und 3 HBG oder bei 
vorzeitiger Invalidität gezahlt. 
 
Die Berechnung wird unter Annahme einer voraussichtlichen Dynamik der Bezüge der Aktiven von 2 %, 
einer voraussichtlichen Rentendynamik von 2 % und ohne die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate 
vorgenommen. 
 
Die Abzinsung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durch- 
schnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren ergibt 
(Vereinfachungsregelung). Der Bewertung liegt der von der Deutschen Bundesbank verbindlich festge- 
setzte und veröffentlichte Zinssatz, auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittszins, für Dezember 2016 mit 
4,01 % zugrunde. Bei einer Laufzeit von weniger als einem Jahr wurde keine Abzinsung vorgenommen. 
 
Der Eigenbetrieb hat für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen TEUR 1.141 zurückgestellt. 
Die Entwicklung der Pensionsrückstellung ist im Rückstellungsspiegel, im Lagebericht, dargestellt. Der 
Zinsaufwand beträgt TEUR 42,3. 
 
Der Unterschiedsbetrag zwischen der Verzinsung auf der Basis des 7-Jahres-Durchschnittszins und der 
Basis des 10-Jahres-Durchschnittszins beträgt EUR 134.640,00 (Vorjahr TEUR 68). Die Beträge sind 
ausschüttungsgesperrt, sofern nicht ausreichend freie Rücklagen vorhanden sind. 
 
Steuerrückstellungen 
 
Für Steuernachzahlungen werden Rückstellungen in Höhe von TEUR 32 gebildet.  
 
Sonstige Rückstellungen 
 
Sonstige Rückstellungen von insgesamt TEUR 288 werden gebildet für Urlaubsansprüche und Überstun- 
den des Personals (TEUR 22), Beihilfen (TEUR 148) sowie Jahresabschluss- und Beratungskosten 
(TEUR 27) und sonstige Verpflichtungen (davon Grundbesitzabgaben TEUR 39, ausstehende Rechnun- 
gen TEUR 16 und Archivierungskosten TEUR 12). Der Rückstellungsspiegel ist im Lagebericht abgebil- 
det. 
 
Die Berechnung der Rückstellung für Beihilfeleistungen basiert auf der gleichen Grundlage wie die der 
Pensionen. 
 
Die Abzinsung wurde auf der Grundlage des 7-Jahres-Durchschnittszins, 3,24 % nach § 253 Abs. 2  
Satz 2 HGB erstellt. Im Vorjahr ist der 10-Jahres-Durchschnittzinssatz angewandt worden bei einer Ver-
zinsung von 5,5 %. 
 
Den Ausschlag für die Änderung der Grundlagenberechnung des Jahres-Durchschnittszinssatz gibt die 
Stellungnahme zur Rechnungslegung des IDW (IDW RS HFA 30 n. F.).

Anlage II 
13 
 
 
 
Verbindlichkeiten 
 
  
davon mit einer Restlaufzeit 
     
Gesamtbetrag bis zu einem 
Jahr 
über einem 
Jahr 
davon mehr 
als fünf Jahre 
31.12.2016 
EUR EUR EUR EUR 
Verbindlichkeiten gegenüber 
Kreditinstituten 2.435.928,94 
 359.755,22  2.076.173,72  900.408,38  
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen 67.742,65 
 67.742,65  0,00  0,00  
Verbindlichkeiten gegenüber 
verbundenen Unternehmen 8.653,87 
 8.653,87  0,00  0,00  
Verbindlichkeiten gegenüber 
der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt 
4.348.017,57 
 4.348.017,57  0,00  0,00  
Verbindlichkeiten gegenüber 
anderen Eigenbetrieben der 
Wissenschaftsstadt Darm- 
stadt 
19.104,59 
 19.104,59  0,00  0,00  
Sonstige Verbindlichkeiten 8.674,70  8.674,70  0,00  0,00  
6.888.122,32  4.811.948,60  2.076.173,72  900.408,38  
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen. 
 
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt abgesichert. 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreffen das Verrechnungskonto, 
das sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammensetzt: 
 
  EUR 
Kamerale Rücklagen, Liquiditätsvorschuss, Verzinsung vor 
2008 
 
 7.560.342,33  
Anpassungen, div. Buchungen ab 2008 
 
 -11.143.861,21  
Verzinsung Verrechnungskonto Vorjahre 
 
 -695.631,75  
Verzinsung Verrechnungskonto laufendes Jahr 
 
 -49.928,96  
Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschafts- 
stadt Darmstadt 2016 
 
 -18.937,98  
  -4.348.017,57  
 
Bis zum Jahr 2007 besaß der Eigenbetrieb kein eigenes Bankkonto. Zahlungsvorgänge wurden bis dahin 
komplett über die Stadt abgewickelt. 
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der Wissenschaftsstadt Darmstadt betreffen 
Lieferungen und Leistungen.

Anlage II 
14 
 
 
 
Umsatzerlöse 
 
Die Umsatzerlöse des Eigenbetriebs setzen sich wie folgt zusammen: 
 
In EUR 
 2016 2015 
Mieten und Pachten  336  327  
Sonstige Nutzung und Rechte  200  261 
Erträge aus Sondernutzungsrechten  88  72  
Erträge aus Abgabe von Energie  58  0 
Sonstige Nebenerträge  11 0 
  693  660  
 
Die Definition der Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB hat durch die Einführung des BilRUG mit Wir- 
kung zum 1. Januar 2016 eine erhebliche Änderung erfahren. Infolgedessen war die Umgliederung von 
Erlösen, die bis zum Vorjahr als sonstige betriebliche Erträge klassifiziert wurden, in die Umsatzerlöse 
erforderlich. Dies betrifft Erträge aus der Abgabe von Energie (TEUR 58, Vorjahr TEUR 53), Nebenerträ-
ge aus Vermietung und Verpachtung (TEUR 6, Vorjahr TEUR 6) sowie sonstige Nebengeschäftserlöse 
(TEUR 8, Vorjahr T€ 1). Die angepassten Vorjahresbeträge stellen sich wie folgt dar:  
 
In EUR  
2015 (unter 
Anwendung 
von 
BilRUG) 
2015 (vor 
BilRUG) 
Umsatzerlöse 
 729.272,89  660.320,40  
Sonstige betriebliche Erträge  5.173,29  74.125,78  
 
Die Aufteilung der Umsatzerlöse wurde nach den gesetzlichen Vorschriften vorgenommen. Werden nur 
die Umsatzsatzerlöse aus Vermietung und Verpachtung des Vorjahres (TEUR 327, nach Anpassung der 
Vorjahrsbeträge TEUR 367) mit denen aus dem Berichtsjahr (TEUR 336) verglichen, ergibt sich bei den 
angepassten Beträgen ein Rückgang von TEUR 31. Die Benutzungsgebühren betragen im Berichtsjahr 
TEUR 200 und sind zum Vorjahr (TEUR 261, nach Anpassung der Vorjahrsbeträge TEUR 224) um TEUR 
24 im Vergleich zu den angepassten Vorjahreswerten gefallen. Bei den Erträgen der Sondernutzungs- 
rechte (TEUR 88) ist eine Steigerung von TEUR 16 zum Vorjahr (TEUR 72) zu verzeichnen. 
Die bis zum Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erträge aus der Abgabe 
von Energie (TEUR 58) sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 53) um TEUR 5 gestiegen und die sonstigen 
Nebenerträge sind im Vorjahresvergleich um T€ 3 zurückgegangen. 
 
Korrespondierende Umgliederungen von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialauf- 
wand waren nicht notwendig.

Anlage II 
15 
 
 
 
Sonstige betriebliche Erträge 
 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Erträge enthalten:  
 
In EUR 2016 2015 
Erträge a. d. Herabsetz. u. Auflösung v. Rückstellungen  157
  0  
Erträge aus Kostenerstattungen  149   0  
Erträge aus Spenden 1 0 
Erträge aus EWB und PWB 2 0 
periodenfremde Erträge 10  0 
Erträge aus anderen Bereichen 5 21  
Erträge aus der Abgabe von Energie  0   53  
324  74  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge (nach Anpassung der Vorjahresbeträge) von TEUR 5 haben sich um 
TEUR 319 erhöht, da den in die Umsatzerlöse umgegliederten Erträgen (insgesamt TEUR 69) die Auflö- 
sungen einer Pensions- und Beihilferückstellung in Höhe von insgesamt TEUR 137 und anderer Rück- 
stellungen von insgesamt TEUR 20 sowie die Kostenerstattung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die 
Sanierung des Bürgermeister-Pohl-Hauses von TEUR 149 gegenüberstehen. Bei den periodenfremden 
Erträgen handelt es sich um Umsatzsteuerbuchungen, die im Berichtsjahr mit der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt schon beglichen waren.  
 
Erträge aus Beteiligungen 
 
Im aktuellen Wirtschaftsjahr wird von der HEAG Holding AG keine Dividende ausgeschüttet. 
 
Personalaufwand 
 
Der Personalaufwand betrifft die dem Eigenbetrieb gemäß Stellenübersicht zugeordneten Mitarbeiter/ 
innen. Die Personalzahl hat sich durchschnittlich zu den Vorjahren wie folgt verändert: 
 
2016 
 2015  2014 
Beamte  2 2 2 
Beschäftigte  23  24  25  
 
Materialaufwand 
 
Der Materialaufwand setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen: 
 
In EUR 
 2016 2015  
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe  345  315  
Aufwendungen für bezogenen Leistungen  513 308  
  858 623

Anlage II 
16 
 
 
 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen: 
 
In EUR 
 2016 2015  
Mieten, Pachten und Nebenkosten  74  77  
sonstige Nutzung und Rechte  22  17  
Verwaltungskosten  192 193  
Beratungskosten  46 34  
Verluste v. Sachanlagen  12  0 
periodenfremde Aufwendungen  23 0 
Versicherungen  24  71  
andere Betriebskosten  26  24  
  419  416  
 
Der Verwaltungskostenbeitrag wird entsprechend der jeweiligen personellen Beanspruchung der Stadt- 
verwaltung anteilig aus den Personal- und Sachkosten der allgemeinen Verwaltung berechnet.

Anlage II 
17 
 
 
 
III. ERGÄNZENDE ANGABEN 
 
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden gemäß handelsrechtlicher Vor- 
schriften gebildet (TEUR 1.141). Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.162) haben sie sich zum Bilanzstich-
tag 31. Dezember 2016 um TEUR 21 verringert.  
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und damit auch ihre Eigenbetriebe sind Mitglied der Zusatzversor- 
gungskasse Darmstadt. Aus dieser Mitgliedschaft besteht eine mittelbare Pensionsverpflichtung, die in 
der Bilanz nicht auszuweisen ist. 
 
Sonstige Pflichtangaben  
 
Bei dem Eigenbetrieb waren im Berichtsjahr im Durchschnitt 25 Personen tätig, davon waren 2 Beamte 
(Vorjahr 2) und 23 Beschäftigte (Vorjahr 24). 
 
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das Be richtsjahr TEUR 7 für die Abschlussprüfungsarbei- 
ten. 
 
Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen 
und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB bestanden im Wirtschaftsjahr 2016 nicht. 
 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Jahresergebnisses nach Zuschuss durch 
die Stadt 
 
Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden: 
                        EUR 
Vortrag auf neue Rechnung gem. § 11 Abs. 6 Satz 2 EigBGes              -112.723,11 
 
Zur Abdeckung des Verlustvortrages aus 2011 ist eine Verrechnung mit der allgemeinen Rücklage in 
Höhe von EUR 2.055.030,12 vorgenommen worden. Diese Vorgehensweise steht im Einklang mit 
§ 11 Abs. 6 EigBGes.  
 
Vorschlag der Betriebsleitung für die Behandlung des Ergebnisses aus 2012 
 
Ausgleich des Verlustvortrages durch Entnahme aus der allgemeinen Rücklage des Eigenbetriebs Bür- 
gerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt (§ 11 Abs. 6 Satz 3 EigBGes) für das Jahr 2012 
(EUR -2.200.994,81). 
 
Schutzschirmverfahren 
 
Im Rahmen des Schutzschirmverfahrens, an dem die Wi ssenschaftsstadt Darmstadt teilnimmt, erhielt der 
Eigenbetrieb im Berichtsjahr eine Entschuldungshilf e in Höhe von EUR 53.124,67. Diese wurde entspre- 
chend der Verordnung zur Durchführung des Schutzsch irmgesetzes (SchuSV) der Allgemeinen Rücklage 
zugeführt.

Anlage II 
18 
 
 
 
Betriebsleitung  
 
Als Betriebsleitung des Eigenbetriebes sind Herr Walter Breidert als erster Betriebsleiter und Frau Ilke 
Käppler, Ltd. Magistratsdirektorin, als kaufmännische Betriebsleiterin bestellt. 
 
Die Vergütung für den ersten Betriebsleiter beläuft sich im Wirtschaftsjahr auf EUR 56.519,97. 
 
Die Tätigkeiten der kaufmännischen Betriebsleitung und der Bezirksverwaltungen für den Eigenbetrieb 
werden im Rahmen der Personal- und Verwaltungskostenerstattung als Kostenersatz gezahlt. 
 
Betriebskommission  
 
Der Betriebskommission des Eigenbetriebes gehören in 2016 an: 
 
Aus dem Magistrat 
Herr Oberbürgermeister Jochen Partsch bis 06.03.2016 
Herr Bürgermeister Rafael Reißer ab 07.03.2016 
Herr Stadtkämmerer André Schellenberg 
Frau Stadträtin Iris Behr, Rechtsanwältin  bis 13.04.2016 
Frau Stadträtin Doris Fröhlich, Hauswirtschaftsmeisterin ab 14.04.2016 
Herr Stadtrat Hans Wegel, Dipl.-Betriebswirt, selbstständig bis 13.04.2016 
Herr Stadtrat Uwe Schneider, Geschäftsführer ab 14.04.2016 
 
aus der Stadtverordnetenversammlung 
Herr Stadtverordneter Olaf Sigmund ab 07.03.2016 
Frau Stadtverordnete Sibylle Kalkhof, IT-Beraterin ab 07.03.2016 
Frau Stadtverordnete Sabine Crook, Politikwissenschaftlerin M.A. 
 bis 06.03.2016 
Herr Stadtverordneter Stefan Opitz, Medieninformatiker 
Herr Stadtverordneter Santi Umberti, Wirtschaftswissenschaftler  
Herr Stadtverordneter Hartwig Jourdan, Landwirtschaftsmeister ab 07.03.2016 
Herr Stadtrat Uwe Schneider, Geschäftsführer bis 13.04.2016 
 
Herr Dr. Markus Hoschek, Vorstand der HEAG Holding AG (als wirtschaftlich besonders 
erfahrene Person gem. § 6 Abs. 3 EigBGes) 
 
Mitglieder des Personalrates 
Herr Horst Weber 
Herr Walter Fuck 
 
Im Berichtsjahr fanden 3 Sitzungen der Betriebskommission statt. 
 
Die Mitglieder der Betriebskommission erhalten für ihre Tätigkeit kein Entgelt, jedoch einen Auslagener- 
satz für das Wirtschaftsjahr in Höhe von insgesamt EUR 80,00.

Anlage II 
19 
 
 
 
Nachtragsbericht  
 
Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Veränderungen eingetreten, die zu einer anderen Beur- 
teilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage geführt hätten. 
 
 
Darmstadt, den 12. Dezember 2017 
 
 
 
         Breidert                 Käppler 
Erster Betriebsleiter Kaufmännische Betriebsleiteri n

anlage 1

35961 Zeichen

Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2018/0138 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Bäder 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2016

5
2016
EUR
3.975.245,80
752.050,28
Anlage II
Vorjahr
EUR
4.004.877,48
721.615,54
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung fúr das Geschäftsjahr 2016
l. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträige
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betr¡ebsstoffe
b) Aufwendungen fur bezogene Le¡stungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehålter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und fúr Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 151.772,46 (Vorjâhr EUR 104.285,79)
5. Abschreibung auf ¡mmater¡elle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
8. Sonst¡ge Z¡nsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Autuendungen aus Aufzinsung EUR 25.944,63 (Vorjahr EUR 24.832,47)
1 0. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
'l'1. Sonstige Steuern
I 2. Jahresverlust vor städtischem Zuschuss
13. Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt
14. Jahresergebn¡s nach städt¡schem Zuschuss
15. Verlust aus dem Vorjahr
16. Entnahmen aus Rûcklagen
17. Bilanzgewinn (Vorjahr B¡lanzverlust) 2.223.799,06 -2.1',t1.',t79,81
4.727.296,08 4.726.493,02
948.488,07 841.290,79
3.265.597 17 3.216.074 o2
4.214.085,24 4.057.365,72
1.852.629,20
491.526,21
1.883.146,04
476.676,75
2.344.155,41 2.359.822,79
932.267,00
578.592,05
0,00
1 86.567,03
413.132,32
932.878,32
1.426.607,79
894.300,00
196.111,77
497.597,50
-3.568.368,91 -3.457.367,33
31.596,10 31.641,60
-3.599.965,01 -3.489,008,93
4.000.000,00 3.853.069,26
400.034,99
-2.111.179,81
3.934.943,88
364.060,33
-2.475.240,',t4
0,00

Anlage I
t
E¡genbetrieb B¿ider der ì/Vissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2016
AKTIVSEITE
EUR
45.288.404,37
B. Umlaufvermögen
6.523,57
lll. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinst¡tuten
17.565.014,68
131.683,62
62.985.102,67
EUR
4.872.25 4.481
23.225.880,38
4.
237239.354,48
___l_6_._e_99.9_6_7_,_0_9.
652.624,02
Rechnungsabgrenzungsposten
20.1
25.429,65
1.227
1.1
360.797
498.735,71
15.236.158,1
2.054,
30.71
16.51
19.480.795,34
1.079.169,00
993.218,64
504.468,76
22.057.65't,74
lll. Finanzanlagen
Beteiligungen
l. Vorräte
Betriebsstoffe
Anlagevermögen
l. lmmater¡elle VermÖgensgegenstände
Entgeltl¡ch eMorbene Software
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte m¡t
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Maschinen und maschinelle Anlagen
3. Betr¡ebs- und Gesch¿iftsausstattung
4. GeleisteteAnzahlungen und Anlagen in Bau
666.720,40
't.516,18
't5.972.846,38
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
4. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe der
Wissenschaf tsstadt Darmstadt
5. Sonstige Vermögensgegenstände

Anlage I
3
ITE
Ri¡ckstellungen
1. RUckstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Steuerrilckstellungen
3. Sonstige RUckstellungen
Verbindlichke¡ten
1. Verbindl¡chkeiten gegenilber Kreditinst¡tuten
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Le¡stungen
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
4. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
5. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 12.432,54 (Vorjahr EUR 9.816,75)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EÛR 11,3s (vorjahr EUR 11,38)
EUR
49.091.429,53
Sonderposten für lnvest¡tionszuschüsse
1.313.386,98
11.135.3A2,57
62.985.'102,67
10.
17
1.444.903,59 1.268.560
33.417.4'18,
83.804,07
597.31
167.565,1
73.
10.588,
1.023.
EUR
17.000.000,00
29.867.630,47
2.223.799.06
Elgenkap¡tal
l. Stammkapital
ll. Rilcklagen
Allgemeine Rücklage
lll. Bilanzgewinn (Vorjahr Bilanzverlust)
608.440,00
16.162,83
688.784,15
10.400.256,18
299.926,70
33.834,00
375.115,44
26.250,25

Anlage I
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
- Betrlebsleitung -
Lagebericht 2016
1. Vorbemerkungen
Nach $ 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Venryeis auf S 289 Abs. 2 HGB ist mit dem
Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission
vorzulegen ist.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. WirtschaftlicheGrundlagen
Nach S 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und
kulturellen Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe
durch den Betrieb der Bäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind.
2.2. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Die Stärken des Bäderangebotes liegen im hohen Leistungsangebot an Bahnen und Lehrbecken
für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit sowie in einem überdurchschnittlichen
Wasserflächenangebot von Frei- und Naturbadeseen. Der Eigenbetrieb betreibt drei Hallenbäder
(Nordbad, Bezirksbad Bessungen und das Schul- und Trainingsbad), zwei Freibäder (DSW-
Freibad und Eberstädter Mühltalbad) sowie zwei Naturfreibäder (Arheilger Mühlchen und Großer
Woog). Mit den 5Om-Wettkampfbecken im Nordbad und DSW-Freibad liegt ein sportorientiertes
Angebot vor, das in der Region nur noch von wenigen Kommunen vorgehalten wird.
Kommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 100.000 und 150.000 Einwohnern bieten im Schnitt
2,44 Hallenbäder an. Das Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Nordbad, dem
Bezirksbad Bessungen und dem Schul- und Trainingsbad (nur Schul- und Vereinsschwimmen)
bewegt sich hier im Schnitt.
Zusätzlich ist der Eigenbetrieb Bäder Eigentümer des Jugendstilbades Darmstadt, das über einen
Vertragspartner extern betrieben wird.
1

Anlage I
2
2.3. Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die Gewinn- und. Verlustrechnung weist im Wirtschaftsjahr 2016 einen Jahresverlust aus dem
operativen Geschäft in Höhe von TEUR 3.600 und einen Gewinn nach dem Zuschuss der
Wissensstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 400 aus. Mit dem getrennten Ausweis des
Zuschusses der Stadt wird das tatsächliche Ergebnis dargestellt. Wie in diesem Berichtsjahr
festzustellen ist, hatte die Stadt mehr Mittel zur Verfügung gestellt, als der Eigenbetrieb benötigt
hätte. Bei dem ausgewiesenen Gewinn handelt es sich um eine Übezahlung der Stadt an den
Eigenbetrieb.
Der Eigenbetrieb ezielte im Jahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.975 (Vorjahr
TEUR 4.005). Davon entfallen auf Benutzungsgebühren und Nebengeschäftserlöse TEUR 3.942
(Vorjahr TEUR 3.973), auf Miet- und Pachterträge TEUR 33 (Vorjahr TEUR 32).
Die Besucherzahlen in den Freibädern liegen im Berichtsjahr mit rund 373.000 gegen über dem
Vorjahr um rund 103.000 Besucher (-21,6 %) aufgrund des schlechten Sommerwetters deutlich
unter dem Vorjahresergebnis (rund 476.000). Die Hallenbäder wurden 2016 von rund 302.000
Badegästen besucht. Dies ist minimale eine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr um rund
1.000 Besucher.
lm Jugendstilbad waren mit rund 227.O00 Badegästen rund 5.000 Besucher (+ 2,2 %) mehr als im
Vorjahr. Die Nachfrage ist nach wie vor auf hohem Niveau.
Die Benutzungsgebühren - ohne Jugendstilbad - sowie die wichtigsten hiezu gehörenden
Kennzahlen haben sich ín den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
2016 2015 2014 2013 2012
Benutzungsgebühren
TEUR 966 1.002 869 902 815
Besucher
- Hallenbäder 301.715 *303.357 307.795 297.692 297.433
- Freibäder 372.866 476.474 314.275 428.638 405.188
Gesamt 674.581 779.831 622.070 726.330 702.621
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR
1,43 1,28 1 40 1 24 1,16
*Differenz zum Lagebericht des Vorjahres: im Dezember 2015 waren die Besucher im
N ord b ad do p pe lt be rü cksichti gt.

Anlage I
Nur Jugendstilbad
2016 2015 2014 2013 2012
Benutzungsgebühren
TEUR 2.051 2.148 2.068 2.267 2.079
Besucher J ugendstilbad 226.910 222.039 228.591 236.444 234.027
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR
9,04 9,67 I 05 9,59 8,88
Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus periodenfremden Erträgen TEUR
628, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 79 und Erträgen aus der Auflösung
des Sonderpostens für lnvestitionen TEUR 27.
Nach derAnwendung von BilRUG, ab 1. Januar2016 lt. 5277 Abs. 1 HGB, sind die Erträge und
die sonstigen betrieblichen Erträge mit dem Vorjahr nicht mehr direkt vergleichbar. lm Anhang
werden die geringfügigen Veränderungen näher erläutert.
Eine Ausschüttung von Dividenden fand in 2016 nicht statt. Die Beteiligung ist näher im Anhang
unter der Position ll erläutert.
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2016 haben sich wie folgt entwickelt
ln TEUR 2016 2015 2014 2013
Materialaufwand 4.214 4.057 4.146 3.914
Löhne und Gehälter 1.853 1.883 1.767 1.812
Soziale Abgaben und Auf-
wendungen für Altersversorgung/
Unterstützung
492 477 348 417
Abschreibungen 932 933 933 960
Sonstige betriebliche
Aufirendungen 579 1.427 598 583
Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultied aus Fliesen-,
Heizung- und Sanitärarbeiten, die in einigen Bädern durchgeführt wurden sowie der
Entschlammung und Sanierung des Großen Woog.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich deutlich zurückgegangen,
da es im Berichtjahr keine unentgeltlichen Wertabgaben und keine Schadensersatzleistungen gab.
3

Anlage I
2.4. Finanzlage
Der Kostendeckungsgrad städtischer Freibäder beträgt im Berichtsjahr 35,8 % (Vorjahr 42,8 Vo),
begründet durch die wetterbedingte Sommersaison und der der Hallenbäder 28,8 % (Vorjahr
27,6%). Die Freibäder liegen im Vergleich zu überörtlichen Bädervergleichen im Durchschnitt.
ÜOl¡cn sind Werte zwischen 30 und 40 o/o, bei den Hallenbädern sind Kostendeckungsgrade ab
25 % die Regel. Annticn wie bei den Freibädern steht der sportliche, gesundheitliche und
freizeitorientierte und auch soziale Aspekt bei der Preisbildung im Vordergrund, sodass eine etwas
überdurchschnittliche Kostendeckung zu vezeichnen ist. Die Eintrittspreise sollten an die
gestiegenen Personal- und Materialkosten moderat angepasst werden.
Es gibt keine ausreichende, kostendeckende Erstattung für Schulnutzung an den Eigenbetrieb. lm
Rahmen der wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung wurde mit Wirkung für 2013 eine
Erhöhung auf 1 € pro Schüler beschlossen und umgesetzt. Die Benutzungsgebühren sind aus
diesem Bereich angestiegen. Die Erhöhung in Anlehnung an die ermäßigten Eintrittspreise für
Schi.ilerinnen und Schüler auf der Basis Zehnerkarte wurde im Frühjahr 2017 von den Gremien ab
dem Wirtschaftsjahr 201 8 beschlossen.
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassungen von Entgelten für die Nutzung
der Bäder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste ezielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern je nach Geschäftslage
lediglich zur Ergebnisverbesserung führen.
2.5. Vermögenslage /Anlagen im Bau und geplante lnvestitionen
Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 382 auf TEUR 62.985 an. Das
Eigenkapital wurde durch den Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der den Jahresverlust
überstiegen hat, gestärkt.
Zukünftig sind folgende lnvestitionen und Sanierungsmaßnahmen geplant:
Nordbad
Auf der Basis des vom Magistrat und Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Raum- und
Funktionsprogrammes zum Nordbad wurde die planerische Umsetzung mit den ausgewählten
Fachplanungsbüros auf den Weg gebracht. Der Eigenbetrieb Bäder, als Bauherr, wird durch den
Eigenbetrieb lmmobilienmanagement als Projektleitung unterstützt. Eine externe Projektsteuerung
wird eingebunden.
Mühltalbad
Aufgrund der weiterhin kritischen finanziellen Situation wurde das Projekt baulich-technische
Sanierung des Eberstädter Mühltalbades verschoben. Die Vorplanungen mussten hinsichtlich der
technischen Anforderungen angepasst werden. Die Gesamtmaßnahme beinhaltet die
denkmalschutzgerechte Sanierung des Mehzweckbeckens, die Sanierung des
Funktionsgebäudes und die Sanierung des Kinderplanschbeckens. Eine Bürgerbeteiligung mit
4

Anlage I
Mitgestaltungsmöglichkeiten ist nach wie vor vorgesehen. Zur Vorbereitung weiterer
Planungsschritte wurde eine Planungsstudie erstellt.
Gewässersanieru ng Großer Wooq
Zur Sicherstellung der Wasserqualität und Nutzung als Naturbadesee wurde Mitte 2014 durch die
städtischen Gremien beschlossen, eine Vorsperre zu errichten sowie die erforderliche
Entschlammung in 2016 durchzuführen. Darüber hinaus stehen Maßnahmen zum
Hochwasserschutz (Erneuerung von Ablassschiebern; Auftraggeber Straßen-, Verkehrs- und
Tiefbauamt) und die Sanierung der Uferbefestigungen und Betonstege an.
Die Maßnahmen wurden nach Ende der Badesaison 2016 begonnen.
3. Wirkungsorientierte Haushaltskonsolidierung
Maßnahmen zur wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung
Mittelfristig ist anzustreben, die Zeitspannen eines Parallelbetriebes für die Sommersaison,
z.B. durch küzere Sommeröffnungszeiten oder durch Schließen der Hallenbäder nach dem
Beginn der Sommersaison (in der Regel Mitte Maijeden Jahres) auch für Schulen und Vereine
auf ein Minimum zu reduzieren. Die Konsequenzen daraus führen allerdings zu
Leistungsreduzierungen für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit. Die Umsetzung der
Maßnahme wird mit der Aufnahme des Regelbetriebs des neugebauten Nordbades empfohlen,
ein Nutzungskonzept in Richtung eines Kombibades ist anzustreben.
Seit 2013 wird das Freibadangebot im Arheilger Mtihlchen kostenfrei angeboten. Der
Förderverein hat zut Verbesserung des Betriebsergebnisses Arbeitsstunden und
Materialkostenzuschüsse beigesteuert. Seit 2014 wrd durch die Erhebung eines freiwilligen
Eintritts (Mühlchenbox) das Zielweiterverfolgt, das Betriebsergebnis zu verbessern.
Nach lnbetriebnahme des Neubaus Nordbad ist die Aufgabe des Schul- und Trainingsbades
vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt kann ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von EUR 225.000
jährlich erreicht werden. Eine Vermarktung des Areals ist weiter zu prüfen.
Zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit und zum Ausgleich der gestiegenen
Betriebskosten wurde Anfang 2017 die Anpassung der Eintrittspreise mit Wirkung zum 14. Mai
2017 fur die Freibäder sowie zum 11. September 2017 für die Hallenbäder um durchschnittlich
um 5 % beschlossen. Die enryarteten Mehreinnahmen betragen ca. 32 TEUR jährlich.
Weiterhin wurden die Eintrittspreise im Jugendstilbad zum 1. Mär22017 um durchschnittlich 5
% angepasst. Die kalkulierten Mehreinnahmen betragen rund 85 TEUR.
Es wird empfohlen, eine Anpassung an die Kostenentwicklung in regelmäßigen Abständen
vorzunehmen und die Tarifstruktur mit lnbetriebnahme des neuen Nordbades anzupassen.
5

Anlage I
4. Risikoberichterstattung
Die Betriebskommission wird durch die Betriebsleitung regelmäßig über die Risikoentwicklung
unterrichtet. Zur Risikobewertung wird ausgeführt, dass die Bäder in Darmstadt sehr gut besucht
werden und bei dem von der Betriebsleitung enrarteten Fortbestand, der durch die Zuschüsse der
Wissenschaftsstadt Darmstadt bedingt ist, kein Marktrisiko und dadurch auch kein
unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Durch den Betrieb der Traglufthalle über dem
bisherigen Freibad, sind die Umsatzenvartungen durch die öffentliche Nutzung geringer einzustufen.
Der seit Jahren unveränderte Personalbestand mit wenig Fluktuation und eigener Ausbildung
garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungswirtschaftliches Risiko. Ein
Personalrisiko wird absehbar nicht enruartet.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition werden absehbar nur die im Folgenden
aufgeführten Finanzrisiken erwartet.
4.1. Wesentliche Risiken bei den Hallenbädern
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen beim technisch veralteten Hallenbad Schul-
und Trainingsbad im hohen Auñruand für Hilfs- und Betriebsstoffe (Energie) und für bezogene
Leistungen (lnstandhaltung und -setzung technischer Anlagen).
Nordbad/Traqlufthalle
Das alte Nordbad wurde Anfang Juni 2017 außer Betrieb genommen. Nach Ablauf der
Sommersaison 2017 wird über dem 50 m Becken und dem Lehrbecken eine Traglufthalle errichtet,
um für die Dauer der Baumaßnahme den unterbrechungsfreien Badebetrieb aufrecht halten zu
können.
lm Rahmen der Baumaßnahme wird ein Baukostencontrolling eingerichtet. Parallel soll die
Beauftragung einer externen Projektsteuerung dem Risiko von Mehrkosten in der Bauphase
entgegen wirken.
Mühltalbad Eberstadt
Nach einer vorliegenden Konzeptstudie beinhaltet diese die denkmalschutzgerechte Sanierung
des Mehrzweckbeckens, die Sanierung des Funktionsgebäudes und die Sanierung des
Kinderplanschbeckens. Eine Bürgerbeteiligung mit Mitgestaltungsmöglichkeiten ist nach wie vor
vorgesehen.
Bis zur Durchführung der Sanierungsmaßnahme kann nicht ausgeschlossen werden, dass das
Freibad aufgrund baulich-technischer Mängel (Undichtigkeiten und großflächige Fliesenschäden)
für die Bevölkerung nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Durch die Verschiebung des Projektes
bleibt das Risiko eines betrieblichen Ausfalls aufgrund veralteter Technik sowie großflächig
schadhaften Fliesenbelages weiter bestehen.
Durch Einrichtung eines Baukostencontrollings im Rahmen der Bauphase soll auch hier dem
Risiko von Mehrkosten in der Bauphase entgegen getreten werden.
6

Anlage I
Sicherunq der Wasseroualität Wooq
Für den Woog besteht weiterhin das Risiko, dass aufgrund des hohen Phosphor-Gehaltes im
Zulauf des Darmbachs, durch geringen Zulauf im Sommer, verbunden mit hoher Sonnenstrahlung
sowie einer seit Jahrzehnten ausstehenden Entschlammung gegen Ende der Badesaison die
Wasserqualität einen Badebetrieb gefährdet oder ausschließt.
Um die Wasserqualität am Woog zu sichern, wurde durch ein Fachbüro in Abstimmung mit dem
Stra ßenverkehrs- und Tiefbauamt ein umfang reiches Ma ßnah menpaket geplant:
. Entschlammung des Großen Woogs
. Einbau einer Vorsperre
o Sanierung bzw. Umbau der Einrichtungen des Hochwasserschutzes (zuständig
Straßenverkeh rs- und Tiefbauamt)
Nach einem Beteiligungsverfahren und der planerischen Vorbereitung der Maßnahme wurde die
Maßnahme genehmigt und im September 2016 begonnen. Aufgrund des Ausschreibungs-
ergebnisses mussten die Gesamtkosten auf rund 1,7 Mio. angepasst werden. Die Maßnahme
wurde im Rahmen dieses Budgets zum Beginn der Freibadsaison im Mai 2017 abgeschlossen.
Dadurch hat sich das Risiko, dass der Woog als Naturbadesee aufgrund schlechter Wasserqualität
temporär geschlossen werden muss, deutlich verringert.
4.2. AllgemeineRisiken
Besucherentwicklunq
Zu den übenryachungsbedürftigen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden
im Sommer. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsatzzahlen (5-Jahresschnitt). Grundsätzlich sind Marketingmaßnahmen zu empfehlen, um trotz
des spezifischen Angebotes für Schulen, Vereine und sport-orientierte Freizeitschwimmer
nachwachsende und neue Kunden (eigene Kurse, Zusammenarbeit mit gesundheitsrelevanten
Organisationen) zu gewinnen und die Attraktivität des Bäderangebotes zu steigern. Mit der
Ausrichtung des neuen Nordbades können neue Besuchergruppen, z. B. im Bewegungsbecken,
erschlossen werden.
Steiqende Enerq iekosten
Pro Freibad wird in den nächsten Jahren von einem Mittelwert von plus TEUR 30 und pro
Hallenbad mit plus TEUR 70 zu rechnen ,sein. Unter der Prämisse weiterer
Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der Druck auf das operative Geschäft im
Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Die beschlossene Maßnahme Neubau Nordbad und die
spätere baulich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades werden sich zwar
perspektivisch energetisch rentieren, in der Gesamtbilanz sind aber Abschreibungen und
Zinskosten gegenüberzustellen und werden somit zu einem höheren Zuschussbedarf führen.
7

Anlage I
Zinsrisiko
Der Eigenbetrieb ist größten Teils über Bankkredite finanziert. Es handelt sich hier um langfristige
Kredite, die eine Laufzeit von 10 bis dezeit 25 Jahre haben. Daher besteht nur ein sehr geringes
Zinsänderungsrisiko. Kassenkredite liegen nicht vor.
4.3. RechtlicheRisiken
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes abgeschlossen:
Versicherung Versicherungssumme in EUR
B
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens-Drittschäden)
unbegrenzt
2. Eigenschadenversicherung
Fü r Vertrauensperso nen des Mag istrats, Stadtverord nete,
Ausschuss- und Betriebskommissionsmitgliederinnen und
-mitglieder zusätzlich
125.000,00
125.000,00
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechts-
schutz und Verkehrsrechtssch utz)
2.000.000,00
4. Sachversicherung,,KRlSTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Gebäude
und lnhalt)
ohne
(jeweils aktueller Neuwert)
5. Kfz-Feuerversicherung Fahrzeuge zum Neuwert
Eine Anderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen und
somit ist auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
4.4. SonstigeRisikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Bäder der Stadt Darmstadt seit dem Jahr 2013 lnstalliert.

Anlage I
5. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in 2016 mit einem Jahresgewinn in Höhe von TEUR 400 (Vorjahr
TEUR 364), bei einem Jahresverlust vor dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt von
TEUR 3.600 (Vorjahr TEUR 3.489).
5.1. EntwicklungdesAnlagevermögens
Anhand des Anlagespiegels (Anlage zum Anhang) wird die Entwicklung der einzelnen
Anlagegruppen für das Berichtsjahr dargestellt.
5.1.1. lmmaterielle Vermögensgegenstände
Es wurde im Berichtjahr für das Jugendstilbad Lizenzen für ein Zeit-Kontrollsystem und ein
Ku rsverwa ltun gssystem (TE U R 1,4) a ngeschafft .
5.1.2. Veränderung der Sachanlagen
Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung setzen sich überwiegend aus Anschaffungen
für das Trainingsbad (ca. TEUR 6), der Werkstatt (ca. TEUR 2,3), dem Jugendstilbad (ca. TEUR
1,2) und geringwertigen Anlagegütern (ca. TEUR 12) zusammen.
Die Abgänge betreffen voll abgeschriebene geringwertige Anlagegüter. Die Abschreibungen
erfolgten planmäßig.
5.1.3. Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau
Bei den Zugängen handelt es sich um die Errichtung der Vorsperre des Wooges (TEUR 165),
Planungskosten für den Neubau des Nordbades (TEUR 21) und Sanierung incl. Honorar
Mühltalbad (TEUR 16).
Die Abgänge betreffen die nicht aktivierungsfähigen Anteile der Sanierung des Großen Woog
(Entschlammung).
5.1.4. Finanzanlagen
Die Beteiliqunqen der Finanzanlagen sind zum Vorjahr unverändert geblieben:
2016 Vorjahr
HEAG Holding AG 23.255.880,38 23.255.880,38
lm Anhang unter der Position ll Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung wird die Beteiligung näher dargestellt.
5.2. Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Der Jahresgewinn in Höhe von TEUR 400 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
9

Anlage I
L0
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals ven¡ueisen wir auf die Ausführung,
Eigenkapitalspiegel, im Anhang.
5.3. Entwicklung der Rückstellungen (TEUR):
lm Jahr 2016 wurden weiterhin die gegenseitigen Ansprüche und Verpflichtungen im Bereich der
Pensions- und Beihilferückstellungen abgebildet, die durch den Wechsel von Beamten von/ zur
Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und damit auch ihre Eigenbetriebe sind Mitglied der
Zusatzversorgungskasse. Aus dieser Mitgliedschaft besteht eine mittelbare
Pensionsverpflichtung, die in der Bilanz nicht auszuweisen ist.
Die Zusammensetzung der Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich (TEUR)
Rückstellungen für Stand
01.01.16 Verbrauch Auf-
/Abzinsung Auflösung Zuführung Stand
31.12.16
Pensionen 597,3 12,8 23,9 0,0 0,0 608,4
Beihilfen 61,5 0,0 2,0 0,0 6,6 70,1
Altersteilzeit 26,4 26,4 0,0 0,0 0,0 0,0
Urlaubsrückstellung 7,3 7,3 0,0 0,0 10,8 10,8
Überstunden 22,4 22,4 0,0 0,0 27,5 27,5
Abschlusserstellung
und Prüfung 74,8 43 t 3 0,0 11,5 27,0 47,0
Prozesskosten 372,0 0,0 0,0 0,0 0,0 372,0
Leistungsentgelt 36,6 36,5 0,0 0,0 40,8 40,9
Lebensarbeits-
zeitkonto 2,4 0,0 0,0 0,0 0,0 2,4
Archivierung und
andere
Aufwendungen
14,8 0,0 0,0 0,0 0 3 15,1
Rückstellungen für
ungewisse
Verbindlichkeiten
103,0 102,8 0,0 0,2 103,0 103,0
Steuerrückstellung 83,8 0,0 0,0 67,6 0,0 16,2
Summe: 1.402,3 251,5 25,9 79,3 216,0 1313,4
5.4. Vergleich des Jahresabschlusses 2016 mit den Werten des Wirtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemäß S 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt. Zudem musste für 2016 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden.

Anlage I
11
lm Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2016 ergeben sich sowohl bei den
Erträgen als auch bei den Aufiruendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und
Verfustrechnung.
Für die Darstellung des Soll-/ und lst-Vergleichs verweisen wir auf die Anlage, die diesem
Lagebericht beigefügt ist.
5.4.1. Soll-/lst-Vergleich Erfolgsplan 2016
Erläuterung der Differenzen zwischen Ansatz und Rechnungsergebnis:
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird der Zuschussbedarf durch die Wissenschaftsstadt
Darmstadt geplant (TEUR 4.000). Die tatsächlichen Zahlungen der Stadt richten sich nach dem
Liquiditätsbedarf des Eigenbetriebs im Laufe des Jahres. Die erfolgten Zahlungen in Höhe von
(TEUR 4.000) werden in der Gewinn- und Verlustrechnungen in dem Posten Zuschuss der
Wissenschaftsstadt Darmstadt separat ausgewiesen. Somit wird das Ergebnis transparenter.
Die Betriebskostenzahlung an Aquapark für das Jugendstilbad wird unter den ,,Auñrendungen für
bezogene Leistungen" geplant und gebucht.
Die Zinserträge (TEUR 187) beinhalten im Wesentlichen die Vezinsung des Verrechnungskontos
in Höhe von TEUR 167 und die Vezinsung der Forderungen an die Stadt Darmstadt im
Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 19, die nicht planbar sind.
Eintrittspreise für Hallen- und Freibäder in Euro
Freibad
Gültig seit
Sept. 2014
Hallenbad
Gültig seit
Sept. 2014
Jugendstilbad
Gültig seit Juli 2014
( 2 Stunden bis Tageskarte)
Einzelkarte
Erwachsene 3,30 3,90 Bad 6,00 - 10,40
Spa incl. Bad 9,30 - 14,30
Sauna incl. 13,60 - 19,70
Einzelkarte
Ermäßiste 1,60 2,20 Bad 4,20 -8,00
Spa incl. Bad 7.10 - 11,00
Sauna incl 13,60 - 19,70

Anlage I
12
Personal- und Sozialbereich
lm Geschäftsjahr 2016 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt:
Beamte/Beamtinnen
Tarifbeschäftigte
Auszubildende
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
Anzahl Männlich Weiblich
1
63
4
29
Vorjahi
Anzahl
1
61
3
1
34
Die Personalaufirendungen betrugen (in TEUR);
Löhne und Gehälter
- davon Beamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufrryendungen für
Altersversorg ung und für Unterstützung
1.852,6
61,3
491,5
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierfür wird ein
Kostenersatz gezahlt, der in den sonstigen betríeblichen Aufwendungen ausgewiesen wird.
5.4.2. Soll-/lst-Vergle¡ch Vermögensplan 201 6
Ansatz IST Abweichung
EUR
1.040.000,00
705.430,00
EUR EUR
225.777,64
1.114.721,98
814.222,36
-409.291,98
lm Nachtrag des Vermögensplans wurden die Neubaumaßnahme Nordbad und die Sanierung
Mühltalbad abgeplant. Für die restlichen kleinen lnvestitionen wurde kein Kredit aufgenommen.
Umschuldungen blieben bei der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.
Zur Finanzierung von Mehrkosten beim Bau des Jugendstilbades wurde dem Eigenbetrieb Bäder
ein innères Darlehen in Höhe von 837 T€ durch den BgA Vivarium im Jahr 2009 gewährt. Das
Darlehen wurde im Berichtsjahr mit einer Restvaluta von 670 T€ umgeschuldet.
Die gegenüber dem Vermögensplan höhere Tilgung von Krediten ist mit TEUR 385 durch die im
Rahmen des Schutzschirmverfahrens, an dem die Wissenschaftsstadt Darmstadt teilnimmt,
erhaltene Entschuldungshilfe bedingt.

Anlage I
13
6. Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft
6.1. Ausblick auf das folgende Wirtschaftsjahr
Der Eigenbetrieb Bäder wird troÞ der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünftig Verluste ezielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen führen.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2017
Erträge
Auñruendungen
2017
Plan
EUR
4.275.340
8.659.316
2016 Veränderung
lst
EUR %
4:727.296 -9,6
8.100.696 6,9
Die Gegenüberstellung der lst-Zahlen des Jahres 2016 mit den Plan-Zahlen für das Jahr 2017
erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen und Erträge aus Beteiligungen. Bei der Aufstellung der
Beträge in 2017 handelt es sich um Erträge und Aufwendungen aus dem Wirtschaftsplan 2017 .
Die Besucheranzahlen in den Freibädern und in den Hallenbädern waren im Jahr 2016 leicht
rückläufig. Das Sommennretter 2016 war nicht so beständig wie im Jahr zuvor.
Die Erträge werden in 2017 geringer sein, wegen dem Neubau des Nordbades. Die Aufwendungen
für bezogene Leistungen werden steigen, da für die Zeit der Bauphase eine Traglufthalle
angemietet wird.
Die HEAG Holding wird im nachfolgenden Jahr keine Dividendenausschüttung tätigen
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufi¡vendungen im Jahr 2018:
Auf der Basis der jetzigen Werte für das Jahr 2018 und nach dem heutigen Kenntnisstand werden
sich die Erträge und Aufrvendungen zum Jahresende im Vergleich zu den Vorjahren durch den
Neubau des Nordbades verändern.
6.2. Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2017
Aufgrund des beschlossenen Raum- und Funktionsprogrammes wurde die Vorplanung für den
Neubau Nordbad mit den ausgewählten Fachbüros Architekten, Freiburg, in Verbindung mit dem
Landschaftsarchitekturbüro Henne Korn, Freiburg, und die lngenieurgesellschaft Bannert für die
Schwimmbadtechnik, Bremen, sowie das Statikbüro Prof. Pfeifer und Partner, Darmstadt,
beauftragt.

Anlage I
1"4
Die Beschlussfassung des Gesamtprojektes umfasst ein Gesamtbudget von Euro 43,6 Mio., als
Projektzielsind Euro 37,9 Mio. vorgesehen.
Die Meilensteine sind im Rahmenterminplan festgelegt:
Abschluss der Entwurfsplanung aus dem Wettbewerb 3. Quartal 2017
Geplante Baugenehmigung 3. Quartal 2017
Geplanter Abriss Bestand 4. Quartal2017
Geplanter Baubeginn Hallenbad (Bauzeit 28 Monate) 1. Quartal 2018
Geplante Fertigstellung 2. Quarlal 2020
Standzeit Traglufthalle 3. Quartal2017 - 2. Quartal2O20
Fertigstellung Freibad Umkleiden Außenanlagen 2. Quartal 2021
Die Gewässersanierung des Großen Woogs wurde in 2017 fortgeführt und zum Abschluss
gebracht.
Darmstadt, den 18. Dezember 2017
Manfred Rachut
1. Betriebsleiter
Beate Konradt
kaufm. Betriebsleiterin

Anlage I
(Anlage zum Lagebericht)
15
Abweichungen zur Planung Soll-/lst-Vergleich 2016
Wirtschaftsplan Gewinn- und
Verlustrechnung Abweichung
Euro Euro Euro
Erträqe
UmsaÞerlöse 3.293.400,00 3.975.245,80 681.845,80
Sonstiqe betriebliche Erträqe 5.437.720,00 752.050,28 -4.685.669.72
Erträqe aus Beteiliounoen 0,00 0,00 0,00
Sonstioe Znsen und ähnliche Erträge 500,00 186.567,03 186.067,03
Erträqe aus Wertpapieren des Umlaufvermögens 0,00 0,00 0,00
Summe Erträqe 8.731.620,00 4.913.863,1 1 -3.817.756.89
Auñ¡vendunqen
Materialaufwand
Aufr,rændungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 841.200,00 948.488,07 107.288,07
Aufwendungen f. bezogene Leistungen 3.548.790,00 3.265.597,17 -283.192.83
Personalaufi¡¡and
Löhne und Gehälter 1.869.540,00 1.852.629.20 -16.910,80
Soziale Abgaben und Aufwendungen f
A]tersversorgung und f. UnterstüEung 554.740,00 504.850,56 -49.889,44
Übriger Personalaufiruand 5.130,00 0,00 -5.130,00
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
1.017.780,00 932.267,O0 -85.513,00
Sonstioe betriebliche Aufwendunoen 534.420,00 565.267,70 30.847.70
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00 0,00
Znsen und ähnliche Auñruendungen 375.020,00 413.132,32 38.112,32
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00 0.00
Sonstioe Steuern 0,00 31.596.10 31.596,10
Summe Aufwendunqen 8.746.620.00 8.513.828.12 -232.791,88
Außerordentliche Erträge 15.000,00 0,00 -15.000,00
Außerordentliche Aufirendunqen 0,00 0,00 0,00
Jahreserqebnis 0.00 -3.599.965,01 -3.599.965,01
Zuschuss der Stadt 0,00 4.000.000,00 4.000.000,00
Jahreseroebnis nach städtischem Z¡schuss 0,00 400.034,99 400.034.99

PwC
11.
il. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks
16. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom iB. Dezember
2017 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsïermerk erteilt:
"Bestätigungsvermerk des Absdúussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Bäder der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt für das Wirtschaftsjahr vom L. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften liegen in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grund-
lage der von uns durchgeftihrten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbe-
ziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach S 317 HGB und $ 27 Abs. 2 EigBGes unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzufüh-
ren, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmåißiger Buchführung und durch den Lagebericht ver-
mittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschåiftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise fúr die
Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stich-
proben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter des Eigenbetriebs sowie die Wür-
digung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind derAuffas-
sung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden iandesrechtlichen Vorschrif-
ten und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild derVermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigen-
betriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen
Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt
die Chancen und Risikên der zukünftigen Entwicldung zutreffend dar."
0.0805725.001

Beratungsverlauf (5)

TOP 4
TOP 226 zur Kenntnis
TOP 21
TOP 5
TOP 3

Orte (4)

  • Alsfelder Straße
  • Schreberweg 2
  • Heimstättenweg 99
  • Marktplatz

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2018/0138
Typ
Magistratsvorlage
Datum
25.05.2018
Erstellt
29.09.2026 00:00