AGS/003/2026
Einführung des Abwasserscreenings auf Drogen in Düsseldorf
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Antrag
1757 Zeichen
AGS/003/2026 X öffentlich nicht öffentlich Düsseldorf, 08.01.2026 Ratsherr Dr. Uwe Bresztowszky An die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit und Soziales Ratsfrau Antonia Frey Antrag des Ratsherrn Dr. Bresztowszky zur Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 27.01.2026 Betrifft: Einführung des Abwasserscreenings auf Drogen in Düsseldorf Sehr geehrte Frau Frey, ich bitte Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für Gesundheit und Soziales am 27. Januar 2026 zu setzen und zur Abstimmung zu bringen: Antrag: Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales möge beschließen: 1. Die Stadt Düsseldorf nimmt ab der nächstmöglichen Erhebungsperiode am europäischen Abwassermonitoring-Programm der EUDA teil 2. Das Monitoring erfolgt kontinuierlich 3. Die Ergebnisse werden halbjährlich an den Ausschuss für Gesundheit und Soziales sowie relevante Behörden berichtet 4. Die gewonnenen Daten werden systematisch in Präventions- und Hilfsmaßnahmen integriert Begründung: Düsseldorf hat eine der zwei größten offenen Drogenszenen in NRW. 61 % der Betroffenen haben in den letzten 24 Stunden Crack konsumiert – höchster Wert in ganz Nordrhein- Westfalen. Über 100 Städte in Europa analysieren ihr Abwasser auf Drogen. Seite 2 Düsseldorf macht es nicht. Wir verzichten auf objektive Daten über: Welche Drogen tatsächlich konsumiert werden Neue gefährliche Substanzen wie Fentanyl Ob unsere Hilfsangebote wirken Wo wir nachsteuern müssen Es ist nicht nachvollziehbar, dass wir mit der größten Drogenszene in NRW auf diese Informationen verzichten, während sie europaweit Standard sind. Wir dürfen nicht mehr im Dunklen tappen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Uwe Bresztowszky
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AGS/003/2026
- Typ
- Antrag AfD
- Datum
- 16.01.2026
- Erstellt
- 08.01.2026 11:41