3534/2019
Umweltmaut ÖPNV-Abgabe (AN/1256/2019 und AN/1314/2019)
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Anlage 3: Änderungsantrag GUT
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Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.10.2019 AN/1448/2019 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 28.10.2019 Umweltmaut ÖPNV-Abgabe Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Vorsitzender, die Ratsgruppe GUT bittet Sie, folgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung des Verkehrsausschusses am 28.10.2019 zu setzen. Der Ausschuss möge beschließen, den Beschlusstext wie folgt zu ersetzen: 1. Wie hoch sind die Einnahmen p.a. in den europäischen Städten, die ein Mautsystem bereits erfolgreich instal- liert haben? 2. Wie hat sich die Einführung einer Maut auf die CO2-Reduktion in diesen Städten ausgewirkt? 3. Zu welcher Höhe fließen in diesen Städten die Einnahmen der Maut in die Finanzierung und den Ausbau des ÖPNV? Begründung: Die Ratsgruppe GUT erkennt die juristischen Fragestellungen und die inhaltliche Komplexität des Themas und dankt der Verwaltung für die Ausführungen in Ihrer Stellungnahme zu AN/1256/2019. Um das konkrete Potenzial einer Maut besser einschätzen zu können und auch weitere Überlegungen anzustellen, wie die Stadt Köln die Ausarbeitung einer juristischen Grundlage auf Landes- und Bundesebene anregen kann, erbitten wir uns zu den oben genannten Fragestellungen die Bereitstellung entsprechender Informationen, soweit diese der Verwaltung zugänglich sind. Die Antragsteller möchten betonen, dass der Luftreinhalteplan der Stadt Köln mit sein en beschlossenen Ma ß- nahmen kein Ausschlusskatalog darstellt bei der Überlegung weiterer Verkehrslenkungsmaßnahmen. Desweite- An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Bürgermeister Andreas Wolter Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Tobias Scholz, MdR Thor Zimmermann, MdR Referent*innen: Aline Damaske Thomas Schmeckpeper Thomas Geffe Laurenzplatz 1 -3, Zi. 512 50667 Köln Tel.: 0221/221-22176 gut@s tadt-koeln.de www.dieguten.koeln - 2 - ren regen wir an mit Blick auf die bekannten Erhebungskosten, die Einbeziehung neuer digitaler Technologien (z.B. Handyticket) in den Überlegungen nicht auszuschließen. Grundsätzlich erkennen wir Köln in Bezug auf dieses Thema als integralen Teil der Metropolregion RheinRuhr und sehen aufgrund der Größe und wirtschaftlichen Kapazität der Stadt eine besondere Verantwortungsrolle bei de r Diskussion um neue, wenn auch komplexe Maßnahmen zur Luftreinhaltung und Verkehrslenkung. gez. Tobias Scholz
Anlage 2: Änderungsantrag Linke
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An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 25.09.2019 AN/1314/2019 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 26.09.2019 Verkehrsausschuss 28.10.2019 Sozial gerechte Umweltmaut! – Änderungsantrag zu Top 3.1.6 "Umweltmaut ÖPNV-A bgabe„ Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgenden Änderungsantrag zu Top 3.1.6 " Umweltmaut-ÖPNV Abgabe“ auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates zu nehmen: Beschluss Der vorgelegte Antrag wird mit folgenden Ergänzungen beschlossen: Die Antragsteller bitten die Verwaltung dem Rat darzustellen: 7. mit welchen Modellen die Citymaut sozial ausgewogen eingeführt werden kann. Kölnpassinhaber*innen und Geringverdiener*innen ist ein Rabatt einzuräumen. 8. welche Gruppen von der Maut zu befreien sind (z.B. Menschen mit Behinderungen, Handwerksbetriebe,…). 9. wie gewährleistet werden kann, dass kleinere PKW gegenüber großen PKW zu günstigeren Konditionen in die Stadt fahren können. Begründung Die individuelle Stadtfahrt mit dem Auto stellt derzeit die Regel dar. Soll die Verkehrswende geschafft werden muss die individuelle Autofahrt zur Ausnahme werden. Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass unausweichliche Fahrten auch weiterhin ohne Maut möglich sein. Dazu gehören beispielsweise die Fahrten von Lieferant*innen, Handwerker*innen und Einsatzfahrten aller Art. Aber auch mobilitätseingeschränkte Menschen sind auf das Auto angewiesen. Sie dürfen deshalb nicht zur Citymaut herangezogen werden. Umwelt- und Klimaschutz muss sozial ausgewogen erfolgen. Reiche, die der Umwelt nachweislich mehr schaden als arme Menschen, müssen einen größeren Beitrag leisten. Große PKW verbrauchen mehr Platz und schädigen die Umwelt in der Regel mehr. Deshalb muss die Maut für große Autos höher sein als für kleine. Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Geschäftsführer Fraktion DIE LINKE
Anlage 1: Bezug: Antrag Gruppe GUT
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Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 16.09.2019 AN/1256/2019 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 26.09.2019 Verkehrsausschuss 28.10.2019 Umweltmaut ÖPNV-Abgabe Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, unsere Ratsgruppe GUT bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 26.09.2019 zu set- zen: Beschluss: Die Antragsteller bitten die Verwaltung dem Rat darzustellen: 1. Wie sich aktuell in Deutschland/NRW die juristischen Möglichkeiten für die Einführung einer Umwelt- Maut/ÖPNV-Abgabe darstellen, bzw. entwickeln. 2. Ob ein Modellversuch in Köln in absehbarer Zeit möglich erscheint, etwa im Rahmen der Klimaschutz- Bemühungen der Bundesregierung. 3. Welche kommunalen Mautsysteme in Europa für Köln als Vorbild dienen könnten. 4. Welche unterschiedlichen technischen Möglichkeiten sich zur Erfassung der Abgabepflichtigen bieten und wie sich mit anonymisierten Daten auch die Option für eine verbesserte Verkehrslenkung in Echtzeit ergibt (Kompatibilität mit Verkehrsrechner). 5. Wie hoch das Einnahmepotenzial unterschiedlicher Maut-Modelle ist bei einer räumlichen Bezugsgröße zur Umweltzone. 6. Nach welchen Maßgaben sich die Einnahmen der Abgabe zweckgebunden als Finanzierung des Ausbaus des ÖPNV-Angebots (Infrastruktur, Personal, Planungskapazitäten, attraktivere Preisgestaltung) nutzen lassen, insbesondere mit Blick auf die Tarifgestaltung des Verkehrsverbundes. An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Tobias Scholz, MdR Thor Zimmermann, MdR Referent*innen: Aline Damaske Thomas Schmeckpeper Thomas Geffe Laurenzplatz 1 -3, Zi. 512 50667 Köln Tel.: 0221/221-22176 gut@s tadt-koeln.de www.dieguten.koeln - 2 - Begründung: Bei der aktuellen Preisgestaltung des ÖPNV in Köln und Umland ist oftmals die Fahrt, z.B. für eine vierköpfige Familie vom Standrand in die Innenstadt und wieder zurück, mit dem PKW preiswerter als mit Bus oder Bahn. Menschen, die sich den Unterhalt eines PKWs nicht leisten können oder bewusst auf ihn verzichten, werden hier- durch strukturell benachteiligt. Gleichzeitig wächst die Zahl der PKW und deren Größe sowie Gewicht mit ent- sprechenden Folgekosten für die Allgemeinheit stetig. Der ausgerufene Klimanotstand gebietet der Stadt, alle Optionen breit zu diskutieren, die eine ökologische und sozialverträgliche Verkehrswende ermöglichen können. Der Deutsche Städtetag empfahl zuletzt im April 2019 die Erprobung von City-Maut-Modellen in deutschen Städten. Die Antragsteller beabsichtigen daher eine breite In- formationsbasis zu schaffen, anhand derer sich abschätzen und debattieren lässt, ob ein City-Maut-Modell für Köln ein passendes verkehrspolitisches Instrument sein kann, mit dem sich die Stadtluft verbessern, Staus redu- zieren, das ÖPNV-Angebot gleichzeitig in Quantität und Qualität aufwerten und die ÖPNV-Ticketpreise deutlich vergünstigen lassen. Gez. Tobias Scholz und Thor Zimmermann
Anlage 4: Auszug Verkehrsausschuss 28.10.2019
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Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 22.11.2019 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 50. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 28.10.2019 öffentlich Vor Eintritt in die Tagesordnung … RM Weisenstein moniert, dass der Änderungsantrag der Gruppe GUT unter TOP 1.1, AN/1448/2019, im Grunde genommen eine Anfrage sei und erklärt, dass er da- her seinen Änderungsantrag AN/1314/2019 zurückziehen möchte. ___________________________________________________________ 1.1 Antrag der Gruppe GUT vom 16.09.2019 betr. Umweltmaut ÖPNV-Abgabe AN/1256/2019 Änderungsantrag der Fraktion Die Linke. vom 25.09.2019 AN/1314/2019 Stellungnahme der Verwaltung 3534/2019 Änderungsantrag der Gruppe GUT vom 25.10.2019 AN/1448/2019 RM Hammer verweist auf die sehr ausführliche Stellungnahme der Verwaltung zu AN/1256/2019 und erachtet die Anträge, d.h. auch AN/1448/2019, für erledigt. Er bittet jedoch, die Angelegenheit dem Ausschuss für Umwelt und Grün zur Kenntnis zu geben. RM Weisenstein wiederholt seinen eingangs gemachten Hinweis, dass es sich beim Änderungsantrag AN/1448/2019 um eine Anfrage handele und bittet um Mitteilung, ob hierzu ebenfalls eine Stellungnahme erfolgen werde. Die RM Sterck und Michel schließen sich der Kritik von Herrn Weisenstein nach- drücklich an und schlagen vor, wie von Herrn Hammer beantragt, abschließend zu verfahren. > Die Anträge werden auf Grund der Stellungnahme 3534/2019 als erledigt angese- hen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien (ohne Rücklauf)
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3534/2019
- Typ
- Stellungnahme zu e. Antrag (Ausschuss)
- Datum
- 29.10.2019
- Erstellt
- 09.10.2019 15:49