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2017/0190

Feststellung des Jahresabschlusses 2013 und 2014 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 12.06.2017

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2017/0190

4361 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
16.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassun g Magistrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0190 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2013 und 2014 des Eigenbetriebs 
Kulturinstitute der Wissenschafts stadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 12.06.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
1. a) Der Jahresabschluss 2013 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird mit einem Jahresverlust in Höhe von Euro 5.345.996,44 festgestellt.  
 
b) Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
c) Der Jahresabschluss wird mit dem Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH 
öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
d) Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2013 entlastet. 
 
2. a) Der Jahresabschluss 2014 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird mit einem Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss in Höhe von Euro 
339.490,96 festgestellt.

- 2 - 
b) Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
c) Der Jahresabschluss wird mit dem Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH 
öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
d) Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2014 entlastet. 
 
 
Anlagen: Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2013  
Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2014  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magis trats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.06.2017 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darm -
stadt“ hat in der Sitzung am 12.12.2016 den Bericht der Betriebsleitung zur Kenntnis 
genommen, die Betriebsleitung entlastet und den Jahresabschluss 2013 festgestellt.  
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die 
Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2013. 
 
Der Eigenbetrieb schloss das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresverlust (EUR 5.345.996,44) ab. 
 
In der Sitzung der Betriebskommission des Eigenbetriebs „Kulturinstitute der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ am 19.05.2017 hat die Betriebskommission den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, die Betriebsleitung entlastet und den 
Jahresabschluss 2014 festgestellt.  
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung 
ebenfalls die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2014. 
 
Der Eigenbetrieb schloss das Wirtschaftsjahr nach städtischem Zuschuss mit einem 
Jahresgewinn ab, der auch auf neue Rechnung vorgetragen wird. Vor der städtischen 
Zuschussgewährung erzielte der Eigenbetrieb einen Jahresverlust in Höhe von EUR 
8.168.335,65, der in 2014 ohne Beteiligungserträge so hoch ausfällt. 
 
 
Aus dem operativen Geschäft wird der Eigenbetrieb aber nie Gewinne erzielen können. Dies ist 
auch nicht das vordergründige Ziel des Eigenbetriebs. Vielmehr liegen die Stärken im vielfäl -
tigen Angebot der kulturellen Veranstaltungen und der breit geförderten kulturellen Projekte. 
Weit über die Grenzen der Stadt hinaus sind die Kulturinstitute in den Bereichen der Literatur, 
der bildenden Kunst und der Musik ein Aushängeschild für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Die Einrichtungen der Kulturinstitute sind auch als Daseinsvorsorge der Darmstädter 
Bürgerinnen und Bürger zu sehen.  
 
Auf die beigefügten Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2013 und zum 31.12.2014 der Deloitte GmbH –Wirtschaftsprüfungsgesellschaft– wird 
hingewiesen.  
 
Darmstadt, den 12.06.2017  
 
Der Dezernent I    Der Dezernent IV  
 
 
 
 
Jochen Partsch    André Schellenberg  
Oberbürgermeister    Stadtkämmerer

anlage 4

242 Zeichen

Punkt 3: Feststellung des Jahresabschlusses 2013 und 2014 des Eigenbetriebs Kulturinstitute 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2017/0190) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

anlage 1

35182 Zeichen

Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2017/0190 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2013

EUR EUR EUR EUR
15.tX).000.00
u.7m.æ1.12
31.12,ñ12
EUR
A" Anh!êYemltgú
l. lmmâtsielþVemðgensgog{stånde
êrfgeltûch wøbêæ. g4erbl¡che
SchutsEhte und ärnliclE Ræhte und Werle silþ
Lizwen an Solchen Rechtm und Weden
A E¡g.nlap¡r¡l
l. Stammkapital
ll. Rücktags
Allgtreine Ra¡cklsgen
lll. VcrlulwrtÉg
lV. JahËfehlb€tEg
15.500.000.00
2.7æ.432,æ 2.8,t5.413.09
2.79s.432,q 2.845.413,09
-32.412.115,69
74.195.'112,67
-23.174.793,39
-5.345.9€6.44
-37.7æ.112,13 ii7ss:A¡î
_-92.¡162.518.99-
-9.237.352.30
-32.4'12.'t45.69
ll. Såchenlagen
1. Grundsti¡cke,grundstücksgleicheRæhie
mit Geshåig, Betrþbs. und andeEn Bauten
2. Maschinen und msch¡Elþ Antagen
3. Betriêb$undceschåfrsslstattung
¿1. Gebbtete AEhlung€n lnd Antagen ¡n Bau
s7.282js9q,9e.
2,.ß5.767,4
54.0't6,00
1.42,72
2.175.419.U
60.6r9.00
478.431.00 B. Sonderpolen 65.393,(x) 52.583,00
1.253.512,19 1.a23.771,51
24.714.737,95 24.538.2¿l3,gt_ C. Rock¡füllungên
1. Ri¡ckstellungen für Pensioæn und åhnl¡çhe
VerplÍchtungen
2. Sonst¡geRückstellungen
lll. Finanadagä
t. Beteit¡gungs
2. Wlrlpapþæ des Anlagevemôgens
B. Umhuflremtgd
3.391.r75.00 3.271.1c6,æ
27.140.2€6,æ 27.140.æ5,æ 1.3¿2.523,24 2.3Á1.7æ,Â
1.?U.30ø.,21 5.616.17,1.2617.7¡ß.561.65 17.743-561.65
¿r¿r.gxì.847,53 _gs3.84zjgg_ O. V€rb¡ndl¡càkeiôm
1. Verbindl¡chfeitengegenüberKredit¡nst¡h¡len 9.,199.999.,19
337.124,95
.716,2.
m2.6/,2,40
14.625.969.37
2ô3.¡15 l,9!)
320.æ7,25
217.117,æ
l. Voråte
Fert¡ge EzeugnÊse und Wartr
ll. Forúerungenundsmst¡geVsmöOensgegenlánde __J99ffÉ9_ __-93.309.e5_
137.566.04 71.527,æ
10.176,n 12.735,65
3.251.162,95 3..113.113,14
r.3sô.s3E,s1 _J-ry_
- 4.7æ.1442!_ -_lí3.q!_q¿g_
Jahr EUR 1.168.?9¿1,27 (Votahr EUR 1.139.739,89)
2. Verb¡ndlichke¡ten eus U€ÍErunggn und Leistungen
dewn ml dær Restlauf¿eil bi3 zu e¡nem
Jahr EUR 337.124,95 (Vqjahr EUR 263.461.99)
3. Verbindl¡chkeitengegdübcrandæn
E¡genbstrisben dq W¡ssenschdsstadt Damstadt
dawn mit einef Rest¡auf¿eit tis a ehem
Jahr EUR 226.7¡16,22 (Voriahr EUR 320.357,25)
4. Sbnst¡geVerbindl¡chkeiten
darcn
a) mit eiær Restleuf¿eit b¡s zu einêm
Jahr ÊuR ã)2.ê42,80 (Vorjahr El,rR 21 7.it47,8E)
b) eus Steu€m ÉUR I 22.368.3,( (Vorjehr EUR 63.798,09)
c) im Rehmen dq sozialen S¡cherhea EUR 0.0O (Vøiahr EUR 70.00)
'1.
2.
Fofderungan aus Ueferungen und Le¡stungen
3.
1.
Forderungen gegen andere E¡genbeti€b€
def Vvlssenschaftsstadt Darmstedt
Forderungen 9e9en d¡è Stedt
Sonstige Vemðgensgêgenstànde
lll. Kæsenbestand und Guthaben be¡ Kreditinstit¡nen .._?ge.8j1g.s9_ .Jsz.gs8s?_
c. __28.660,44- ____1U993 10.266.513.¡15 15.427.2æ,49
77.524.729,69 78.378.9fÐ.7377.52A.7â,69 78.378.990.73
E¡genbetrieb Kulturinstitute der W¡ssenschefbstadt Damstadt
Jahr€sabochluss zum 31. Dezember 2013
Bilanz zum 31. Dezember 2013AK
Anlage 1.2

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013
1, UmsatzerlÖse
2. Sonstige betriebliche Erträge
davon AuflÖsung von Sonderposten EUR 8.290,00
(Vorjahr EUR 8.359,00)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
b) Auñ¡vendungen fur bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) LÖhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
f|r Altersversorgung und für Unterstützung
davon filr Altersversorgung EUR 7 16.27 6,17
(Vorjahr EUR 480.731,29)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des AnlagevermÖgens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des FinanzanlagevermÖgens
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
10. Zinsen und åhnliche Aufwendungen
I 1. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
12. Sonstige Steuern
13. Jahresfehlbetrag
Nachrichtlich:
Nachrichtlich:
Behandlung des Jahresverlustes:
auf neue Rechnung vozutragen EUR 5.345.996,44
7.285.237,196.621.544,85
2013
EUR
3.972.268,28
3.312.968,91
1.301.362,92
3.525.504,11
1.243.220,81
2.804.81'1,50
4.809.362,07
0,00
39.014,91
673.651,34
-5.342.356,43
3.640,01
__-s.9a5.996,4-
2012
EUR
4.641.639,72
1.979.905,13
929.359,85
2.846.923,69
3.776.283,54
1.296.334,38
2.354.666,05
0,00
759,18
49.971,05
798.648,21
-9.232.802,35
4.549,95
-9.237.352,30
4.826.867,03
6.077.745,32
1.849.674,60
6.067.480,39
1.611.664,86
7.927.419,927.679.145,25
Anlage L3

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
1. Vorbemerkungen
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2013 wird der in $ 26 Eigenbetriebsgesetz geforderte
Lagebericht vorgelegt.
2. Geschäftsverlauf
2.1 Geschäftstätigkeitund Rahmenbedingungen
Die Stärken des Eigenbetriebs liegen im vielfåiltigen Angebot von kulturellen Veranstaltungen und
der Breite an geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich organisierten Bereich.
Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik sind
Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt,
Mit einer ausgeprägten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit ihrem Eigenbetrieþ auf ein
Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und unterstützt dieses
durch weitreichende Kulturförderung.
Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, lnitiativen und einer freien
Kulturszene wird versucht, ein breites Spektrum zu erreichen.
Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen, besteht der
Eigenbetrieb aus folgenden Betriebszweigen:
o lnstitutMathildenhöhe(Ausstellungshallen,MuseumKünstlerkolonie
Haus Deiters)
. Volkshochschule
o Akademie für Tonkunst
. Stadtbibliothek
. Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt e.V.
o Bessunger Knabenschule
o Altes pädagog
¡ Literaturhaus
¡ Atelierhaus Darmstadt (Riedeselstraße 15)
o Künstlerbahnhof Wixhausen
sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und Musik.
Anlage Ll / I

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
2.2 GeschäftsergebnisundErtragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Geschäftsjahr 2013 mit einem Verlust von 5.346 T€
ab (Vorjahr 9.237 T€).
Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2013 Umsatzerlöse in Höhe von 3.972 T€ (Vorjahr 4.642T€).
Davon entfielen im Wesentlichen auf Benutzungsgebühren 2.220 T€ (Vorjahr 2.146 T€), auf
Zuweisungen- und Zuschüsse 1.276 T€ (Vorjahr 1.932 T€) und auf Teilnehmerbeiträge 167T€
(Vorjahr 225TC).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern lagen mit 2.808 T€ (Vorjahr
2.359 T€) über dem Vorjahresniveau.
Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr um 3.891 T€ auf
.1. 5.346 T€ verbessert.
lm Nachfolgenden führen wir die einzelnen Maßnahmen aus dem Geschäftsjahr 2013 auf,
bezogen auf die einzelnen Betriebszweige, die zu den o.g. Umsatzerlösen geführt haben:
lnstitut Mathildenhöhe
Ausstellungsgebäude
Georq Büchner
Revolutionär mit Feder und Skalpell
13.1 0.201 3 - 1 6.02.201 4
Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Schriftstellers und Revolutionärs Georg Büchner im
Darmstadtium.
Die Ausstellung eröffnete die faszinierende Möglichkeit, diesem großen Schreibstrategen der
Weltliteratur bei der Arbeit zuzuschauen. Dank des Einsatzes moderner Medientechnik konnten
Büchners Forschungen medial und digital nachvollzogen werden. Der zeitliche Bogen des
kulturhistorisch-biografischen Panoramas spannte sich von der Völkerschlacht bei Leipzig, an
deren zweitem Tag Büchner geboren wurde, bis hin zur Rezeption des Revolutionärs mit Feder
und Skalpell in Literatur, Musik, Politik, Theater- und Filmkunst unserer Tage.
Anlage Lll2

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wis¡senschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Marcel Duchamp
Caroline Bachmann & Stefan Banz La Broyeuse de Chocolat
21.04.2013 - 17 .11.2013
Das kleinste Museum der Welt war zu Gast auf der Mathildenhöhe Darmstadt: Den ganzen
Sommer über zeigte die gerade einmal einern halben Kubikmeter große Kunsthalle Marcel
Duchamp vor dem wegen Sanierung geschlossenen Ausstellungsgebäude eine hochkarätige
Themenausstellung. Konzipiert wurde sie von dr¡n Erfindern und Betreibern der Kunsthalle Marcel
Duchamp: den Schweizer Künstlern Caroline Bachmann und Stefan Banz.
Die Kunsthalle Marcel Duchamp ist eine Modellarchitektur für ungewöhnliche künstlerische
Einsichten und Blickwinkel. Sie stand bisher im schweizerischen Cully östlich von Lausanne, direkt
am Ufer des Genfer Sees.. Die Schweizer Künstler Caroline Bachmann und Stefan Banz haben sie
dort als Hommage an Marcel Duchamp, den Altmeister sinnlicher Konzeptkunst, errichtet. Kaum
zufällig befindet sich unweit von Cully der Wasserfall, der Duchamp im Sommer 1946 zu einem
titelgebenden Element seines letzten Meistenverkes Étant donnés: 1" la chute d'eau, 2" le gaz
d'éclairage (Gegeben seien: 1. DerWasserfall,2. Das Leuchtgas...) inspirierte.
Nun wechselte diese außergewöhnliche Kunsthalle zum ersten Mal ihren Standort und zog für
einen Sommer gut fünfhundert Kilometer nach Norden: auf die Mathildenhöhe Darmstadt. Sie
,,ersetzte" dort ebenso real wie spielenisch das wegen Sanierung geschlossene
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe.
Statistische Besucherzahlen der Ausstellung¡shallen
20'1320122011
11.830 Besucher18.660 Besucher44,2t15 Besucher
Anzumerken ist, dass die Ausstellungshallen iaufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen,
nach der Duchamp-Ausstellung für die Dauer von rd. drei Jahre geschlossen sind.
Museum Künstlerkolonie
Alles Reklame!
Die Plakatkunst der Künstlerkolonie Darmstadt
07.10.2012 - 06.01 .2013
Anlage Ll / 3

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Bereits im frühen 20. Jahrhundert galten Plakate als ,,Kunst der Straße", wurden von Museen und
Privatpersonen gesammelt sowie in Ausstellungen und Publikationen gewürdigt. ln ihrem Wunsch,
alle Lebensbereiche künstlerisch zu gestalten, haben sich auch zahlreiche Mitglieder der
Künstlerkolonie Darmstadt (1899-1914) der Vermittlung ihrer ldeen im öffentlichen Raum
gewidmet. Sie schufen hierbei als bedeutsamen Bestandteil des Gesamtkunstwerks
Mathildenhöhe - herausragende Plakate, die heute zu den lkonen der Werbekunst zählen.
Auoust Lucas
Wer Engel sucht
22.09.2013 - 05.01 ,2014
Die ,,August-Lucas"-Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt zeigte in 80 ausgewählten
Aquarellen und Zeichnungen den faszinierenden Übergang zwischen einem frühen impulsiv-
romantischen lndividualstil und dem späteren kollektiven Zeitstil im Schaffensprozess des Malers
und Zeichners.
Zahlreiche Werke des Künstlers wurden in der Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt zum
allerersten Mal ausgestellt. Zu entdecken waren Zeichnungen, die in der Überlagerung von Bild-
und Wortelementen veritablen Palimpsesten glichen - mit sprechenden Textfragmenten, wie dem
titelgebenden ,,wer Engel sucht". Die Worte stammten aus Christoph August Tiedges Gedicht ,,An
Gleim", der damit das auch für August Lucas zentrale Spannungsverhältnis von ldeal und
Wirklichkeit pointierte.
Die HEAG Bilderkammer
Darmstadt und die Künste 1846 - 1978
03.02.201 3 - 28.04.201 3
Aus Anlass der großzügigen Schenkung von über 70 Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen,
Druckgrafiken und Skulpturen aus dem Besitz der HEAG an die Städtische Kunstsammlung
Darmstadt präsentierte das lnstitut Mathildenhöhe eine Auswahl dieser Donation im Museum
Künstlerkolonie. Zu entdecken waren ebenso überraschende wie faszinierende Arbeiten des 19.
und 20. Jahrhunderts von rund 30 Künstlern, die künftig die hauseigenen Bestände aufs Beste
ergänzen.
Anlage l.l / 4

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Statistische Besucherzahlen des Museums Künstlerkolonie
20132012| ,o',,
18.630 Besucher22.725 Besucher35.206 Besucher
Haus Deiters
Die Zusammenarbeit mit dem Mieter des Hauses, Deutsches-Polen-lnstitut lief im Wirtschaftsjahr
201 3 weiterhin unproblematisch.
Akademie für Tonkunst
Die Künstlerische Reifeprüfung wurde von 19 Kandidaten abgeschlossen.
Statistische Schülerzahlen der Akademie für Tonkunst
201320122011
Studierende110110110
Musikschüler2.0151.7121.865
Warteliste1.7331.6941.721
Volkshochschule
Das Jahr 2013 mit 28.470 Unterrichtsstunden im Gesamtjahr zeigt im Vergleich zum Voriahr 2012
(28.876 Std.) wieder einen leichten Rückgang der realisierten Unterrichtsstunden von 1,4 o/o,
nachdem ein Anstieg um mehrals 3 % in2012zuverzeichnen war. Erfreulich stieg im Jahr2013
die Nachfrage (Teilnehmerbelegung) in den Bereichen Politik und Gesellschaft, im Bereich
Kultur/Kunst, im Gesundheitsbereich und bei den Sprachen. Die Gesamtzahl der
Teilnehmerbelegungen ist von 2012 bis 2013 um 5,5 o/o gestiegen und betrug 12,775. lm lT-
Bereich waren realisierte Unterrichtsstunden und Teilnehmerzahlen rückläufig.
Anlage l.l / 5

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Statistische Kursbelegungen der Volkshochschule
2013
Gemeldete Teilnehmerzah I12.775
2012
12.105
1.089
2011
11.732
1.057
292.299
340.647
349.995
Anzahl der angebotenen
Kurse / Veranstaltungen1.137
Durchschnittliche Beleg ung11,2311,0211,10
Stadtbibliothek
Der Schwerpunkt 2013 lag auf der Umsetzung der Neukonzeption ,,Stadtbibliothek 2020 -
Weichenstellung für die Zukunft" basierend auf dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
vom 19. Februar 2013: Zusammenlegung der Standorte Arheilgen mit Kranichstein und
Bessungen mit der Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus ab dem 01.März 2013 und die Verteilung
derer Stundendeputate auf die verbleibenden Standorte als Eru¡eiterung der Offnungszeiten.
lm Zeitraum vom 01 . März bis 19. August 2013 erweiterte die Stadtbibliothek die Öffnungsstunden
der verbliebenen Standorte wie folgt:
Ab 01 . März 2013 öffnete die Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus an einem ihrer stärksten
Publikumstage eine Stunde länger: Samstags von 10:00 - 16:00 Uhr.
Ab 01. Mai 2013 enrueiterten die Stadtteilbibliotheken ihre Offnungszeiten: Eberstadtvon 7
auf 12 und Kranichstein von I auf 15 Öffnungsstunden.
Ab 15, Mai 2013 setzte die Fahrbibliothek den ersten Teil der Neueinrichtung von
Haltestellen in Bessungen und Arheilgen um und ab 19. August 2013 vervollständigte die
Fahrbibliothek den neuen Haltestellenplan und fuhr diese Haltestellen ein zweites Mal an.
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek
EntleihungenMedienbestandUmsatzBesucher
a
a
a
2013
2012
2011
r.000.662
1.068.411
1.'133.607
199.183
218.903
230.547
5,00
4,90
4,92
Anlage l.l /6

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wis¡senschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die in diesem Konzept angestrebte Konzentration der finanziellen und personellen Ressourcen bei
gleichzeitiger Erhaltung der Gesamt-Öffnungsslunden, der Angebote und des Services ist somit
gelungen.
Obwohl ein statistischer Vergleich mit 2012wegen der zeitweise fehlenden Öffnungsstunden in der
Übergangszeil2013 nicht sinnvoll ist, fällt bei den Entleihungen besonders die weitere Erhöhung
der Entleihungen der Kinder- und Jugendmedien, der Medien der Fahrbibliothek und auch die
Steigerung der Entleihungen des digitalen Bestandes auf. Hier sieht sich die Stadtbibliothek in
ihrer Zukunftsplanung bestätigt. Sie wird daher weiter ihr Augenmerk auch auf die enrueiterten
Nutzungsmöglichkeiten durch technische Entwicklungen legen.
Die im Konzept vorgeschlagene Unterstützung r¡on Schi.ilerbibliotheken mit ausgewählten Kinder-
und Jugendmedien und Mobiliar konnte für die li4ornewegschule und die Stadtteilschule Arheilgen
ebenfalls venvirklicht werden. Mit Regalen aus der Zweigstelle Bessungen konnte in
Zusammenarbeit mit dem bibliothekarischen Betreuer der Morneweg-Schülerbibliothek ein neues
Raumkonzept erstellt werden. Damit wurde auch mehr Platz für die Auswahl an Kinder- und
Jugendmedien aus der Zweigstelle Bessungen geschaffen und die Schülerbibliothek insgesamt
attraktiver gestaltet.
Einige Regale, die Verbuchungstheke der Zweigstelle Bessungen und Kinder- und Jugendmedien
aus der Zweigstelle Arheilgen übereignete die Stadtbibliothek der Schülerbibliothek der
Stadtteilschule Arheilgen.
So unterstützte die Stadtbibliothek - neben ihrelr Zusammenarbeit mit Darmstädter Schulen und
Kitas - mit diesen Maßnahmen auch direkt die sr:hulische Förderung der Lesekompetenz vor Ort,
Aktivitäten
lm April koordinierte die Stadtbibliothek die Besuchs-Termine für Schulklassen zur Ausstellung der
Stadt Darmstadt ,,Feind ist wer anders denkt" im Foyer des Justus-Liebig-Hauses.
Ebenso beteiligte sich die Stadtbibliothek an den Veranstaltungen rund um das Büchner-Jahr,
hier mit einer Ausstellung 'lm Mittelpunkt' des .Justus-Liebig-Hauses in Zusammenarbeit mit der
Akademie für Sprache und Dichtung.
Anlage l.l l 7

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
lm Mai fand anlässlich des Jugend- und Kinderliteraturfestivals ,Huch ein Buch' eine Lesung der
Autorin Martina Wildner - lrgendetwas stimmt nicht - in der Kinder- und Jugendabteilung im
Justus-Liebig-Hauses mit 100 Gästen statt.
Zum Start der zweiten Phase des Projekts ,Lesestart' überreichte Bürgermeister Rafael Reißer
das erste Lesestartpaket an eine Darmstädter Familie.
Anlässlich des Todestages von Luise Büchner, am 28. November, stellte lris Welker-Sturm in
einer Lesung zusammen mit der Autorin Dr. Cornelia Scharpf das Buch ,Luise Büchner - eine
evolutionäre Frauenrechtlerin' mit 25 Gästen vor.
Achtundfünfzig Vortesestunden mit fast 800 kleinen Gästen im Rahmen der Leseförderung
fanden samstags in der Hauptstelle und dienstags in Eberstadt statt und wurden wie gewohnt gut
besucht. Nach den Sommerferien bot die Stadtteilbibliothek Kranichstein Vorlesestunden am
Mittwochnachmittag an, ebenfalls mit großem Erfolg.
124 Einführungen in die Bibliotheksnutzung gab es für Kitas, Schulklassen und Enruachsene,
besucht von fast 2.300 Gästen.
Mit neunundfünfzig Medienboxen für den Unterricht wurden fast 1.000 Titel entliehen
328 Medienpräsentationen zu interessanten Themen aus den Beständen aller Standorte fanden
reges lnteresse bei den Nutzerinnen und Nutzern.
Mit den enryeiterten Offnungszeiten startete in der Stadtteilbibliothek Kranichstein die Aktion
,,Lesen ist Familiensache..." zunächst mit der Verteilung eines Flyers zu den Angeboten der
Zweigstelle für Schule und Stadtteil mit dem Ziel mehr Enruachsene zur Neuanmeldung anzuregen.
lm November startete ein Presseportal zur thematischen Recherche in fast 1.000 Quellen des
nationalen und internationalen Zeitung- und Fachzeitschriften-Marktes. ln den ersten zwei
Monaten verzeichnete die Stadtbibliothek über 3.000 Zugriffe.
lm Juli gab es ein Interview mit dem Hess. Rundfunk zur Entwicklung digitaler Medien und die
Chancen von Büchern in der Zukunft.
Anlage l.l /8

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
ln der Juli/August-Ausgabe der Zeitschrift ,Lebenslanges Lernen' gab es ein Portrait der
Stadtbibliothek Darmstadt.
Ebenso nahm die Stadtbibliothek an der Auftaktveranstaltung des Projekts ,Diesterureg-
Stipendium'teil und ist Teil des Lernweges für clie am Stipendium Teilnehmenden.
Das jährliche Ferien-Spezial-Angebot der Stadtbibliothek bewährte sich weiterhin: Auf Wunsch
sind lËingere Leihfristen bis zum Ende der Sommerferien möglich. Die Entleihungen in allen
Standorten entsprachen den normalen Monatsw3rten und deuten auf eine intensive Feriennutzung
hin. Wer 2013 die Ferien zum ausgiebigen Lesen nutzen wollte, konnte sich zusätzlich über die
Empfehlungsliste ,,sommerferienbücher Eiin Koffer voller Lesespaß" mit geeigneten
Kinderbüchern und Romanen eindecken.
Zu Beginn des neuen Schuljahres erhielten wieder alle Schulen die Unterlagen für die Aktion
Schultüte. Ziel der Förderaktion: Jede Schulanfängerin / jeder Schulanfänger soll einen
Bibliotheksausweis erhalten.
ln der Kundenbefragung im letzten Quartal 2013 gaben 45 o/o der Kunden die Note sehr gut und
40 o/o die Note gut und gaben mit ihren Anmerkungen konstruktive Rückmeldung.
Erfreulich ist auch das Ergebnis des kommunalerr Bibliotheksvergleiches Bibliotheksindex (BlX) mit
zweieinhalb von vier erreichbaren Sternen für das Erreichen des obersten Drittels aller deutschen
Bibliotheken in den zwei Bewertungskategorien ,,Angebot" und ,,Effizienz", Das Resultat
bescheinigte der Stadtbibliothek, dass sie durrch ihr gutes Medienangebot, ihre optimierten
Service-Leistungen und mit ihrer effizienten Anbeitsweise im nationalen Bibliothekssektor trotz
schwieriger Zeiten gut aufgestellt ist.
Das Zertifikat "seniorenfreundliche Bibliothek 2013" wurde zum achten Mal für die Stadtbibliothek
im Justus-Liebig-Haus vergeben.
Weiter beliebt als Lernort sind die Arbeitszonen in der Stadtbibliothek im Justus-Liebig-Haus.
Schülerinnen und Schüler lernen hier regelmäßig gemeinsam und finden die Atmosphäre gut.
Anlage 1.1 / 9

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Es konnten drei mehnruöchige Praktika durchgeführt werden: Eine Praktikantin der Hochschule
Darmstadt, eine Praktikantin für die Ausbildung Fachangestellte für Medien- und
lnformationsdienste aus einer Anwaltskanzlei in Frankfurt und ein Praktikant aus der Universitäts-
und Landesbibliothek Darmstadt.
Gentralstation
Die im Wirtschaftsplan 2013 etatisierten Zuschüsse von 725.000,00 € kamen vollständig zur
Auszahlung.
Multikulturelles Zentrum Bessunqer Knabenschule
Der im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierte Zuschussbetrag von 85.000 €
kam in vollem Umfang zur Auszahlung an den Betreiberverein. Neben dieser Förderung erhielt die
Bessunger Knabenschule einen Zuschuss von 20.000 € aus der Freien Kulturinitiative.
Georq-Mol ler-Ha us (Theater-Mol ler-Haus. Freie Szene Darmstadt e.V.ì
Die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs hlulturinstitute etatisierten 12.780 € kamen zut
Auszahlung. Hinzu kamen 4.600 € für die Übernahme von Hausmeisterdiensten im Georg-Moller-
Haus, sowie die vertragliche Zuschussgewährung von 26.200 € gemäß Überlassungsvertrag.
Altes Pädaqoq
ln 2013 konnte die Kellerlokation mit Mietvertrag vom 20. Dezember 2012 an das Theater im
Pädagog (TlP) vermietet werden: Mietertrag 13.i100,00 € p.a.
Zuschüsse Freie Theater und Freie Kulturinitiativen
Die im Wirtschaftsplan veranschlagten Haushaltsmittel an die Freien Theater in Höhe von
282.OOO,OO € kamen entsprechend der Freigabel in Höhe von insgesamt 263.660,00 € und an die
Freien Kulturinitiativen von 75.000,00 € in Höhe,iron insgesamt 57.140,00 € zur Auszahlung.
Anlage l.l / l0

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Stand 1. Januar 2013 (Restbuchwerte)
Zugänge 2013
Abschreibungen 2013
Stand 31. Dezember 2013 (Restbuchwerte)
2.3 Finanz- und Vermögenslage
Die Veränderungen im lang- und mittelfristig gerbundenen Vermögen des Eigenbetriebs sind aus
dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Bilanzsurnme und die Bilanzstruktur sind weitestgehend
unverändert im Vergleich zum Vorjahr.
Der Bestand des Anlaoevermöqens hat sich t¡vie folqt entwickelt:
EUR
72.267.504,17
1.359.734,12
-1.243.220,81
72.384.017,48
Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die Anlage im Bau ,,Sanierung Ausstellungshallen
Mathildenhöhe" (659.782,32C) sowie den als Beltriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesenen
Medienbestand (470.000,00 €).
Die Quote des Anlagevermögens beträgt zum Stichtag 93 % (Vorjahr 92 To).
Eiqenkapital
Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 62.463 T€ und entspricht einer
Eigenkapitalquote von 81 o/o. Die Entwicklung in t[T€) stellt sich wie folgt dar:
Stand
01.01 .20r 3
15.500
74.195
-23.175
-9.237
Jahres-
Zuqano erqebnis
00
Stand
31.12.20',13
15.500 Stammkapital
Allgemeine
Rücklage
Verlustvortrag
Jahresfehlbetrag
Summe
Abqano
0
10.526
-9.237
0
0
0
-5.346
0
0
9.237
84.721
-32.412
-5.346
9.237 62/63 57.2831.289 -5.346
Anlagel.l/ll

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
lm Rahmen des Schutzschirmverfahrens, an dem die Wissenschaftsstadt Darmstadt teilnimmt,
erhielt der Eigenbetrieb im Berichtsjahr eine Entschuldungshilfe in Höhe von 4.360 T€. Diese
wurde entsprechend der Verordnung zur Durchführung des Schutzschirmgesetzes (SchuSV) der
Allgemeinen Rücklage zugeführt.
Rückstellunqen
Die Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Stand
0t.0r.20r3
Verbrauch/
Auflösung
Zuführung
2013
Stand
31.12.2013
TEURTEURTEURTEUR
Pensions-
rückstellungen
Sonstige
Rückstellungen
3.271
2.345-1.448
198
445
3.392
'1.342
-77
Summe5.616-1.5256434.734
Die sonstigen Rilckstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen fär Nebenkostennach-
zahlung der Centralstation sowie für ungewisse Verbindlichkeiten.
Liouidität
Die liquiden Mittel des Eigenbetriebs sanken aufgrund von lnvestitionen und Rilckführung von
Darlehen gegentlber dem Vorjahr um 1 .278T€. auf 290 T€.
Das langfristige Vermögen ist durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt.
Kurzfristige Verbindlichkeiten können durch die vorhandenen liquiden Mittel sowie kurzfristig
realisierbare Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ausgeglichen werden.
Anlage l.l / 12

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die Umsatzerlöse im Verqleich zum Voriahr zeiqt die foloende Geqenüberstellunq:
Benutzungsgebühren
Zuschüsse und Zuweisungen
E intrittsgelder/Tei I neh merbeiträge
Miet- und Pachterträge
Einnahmen aus Verkauf
Sonstiges
2013
EUR
2.219.828,82
1.275.891,09
167,394,60
232,868,25
44.422,86
31.862,66
2012
EUR
2.145.621,34
1.932.062,00
224.870,01
239.780,26
60.408,65
38.897,46
Summe3.972,268,284.641.639,72
Personalstand:
Beamte
Arbeitnehmer
2013
7
210
2012
7
216
lnsgesamt217223
Die Personalaufwendunqen betruqen:
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorg ung u nd für U nterstützung
EUR
6.077.745,32
1.849.674,60
Summe7.927.419,92
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten für Mitarbeiter, die
anteilig für den Eigenbetrieb tåitig waren, erstattet,
Anlage l.l / 13

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
2.4 Soll- / lst-Vergleich Wirtschaftsplan 2013
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt.
lm Vergleich mit dem 1. Nachtragswirtschaftsplan 2013 ergeben sich folgenden Abweichungen
gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung:
Gewinn- und
Wirtschafts- Verlust-
plan rechnung Abweichung
T€T€T€
Einnahmen
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge aus Beteiligungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Au ßerordentliche Ertråge
3.132
10.030
4.803
11
0
3.972
3.313
4.810
39
0
840
-6.717
7
28
0
Summe Einnahmen
Ausgaben
Materialaufwand
- Auñrendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und ftlr bezogene Waren
- Aufwendungen für bezogene Leistungen
Personalauñrand
- Löhne und Gehälter
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und ftlr Unterstützung
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenständen des Anlagevermögens und
Sachanlagen
Sonstige betriebliche Autwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Sonstige Steuern
Außerordentliche Auñrvendungen
Summe Ausgaben
Jahresergebnis-5.346
17.97612.134-5.842
887
3.303
6.362
1,927
1.302
3.688
507
0
0
1.301
3.525
6.078
1.850
1.243
2.805
674
4
0
414
222
-284
-77
-883
-59
167
4
0
17.97617.480-496
0-5.346
Anlage l.l / 14

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
Die wesentlichen Abweichungen lassen sich wie folgt erklären:
- Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse (3.972 T€) fielen entgegen dem Planansatz in Höhe von 3.132 T€ um 840 T€
höher aus
- Sonstige betriebliche Erträge:
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 10.030 T€ fielen die sonstigen betrieblichen Erträge in
Höhe von 3.313 deutlich geringer aus. Anders als in der Planung vorgesehen, erfolgt der
Ausweis des Verlustausgleichs (6.166 T€) unter den Kapitalrücklagen und nicht unter den
sonstigen betrieblichen Erträgen.
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe:
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 887 T€ fielen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe (1.301 T€) um 414 T€ höher aus. Dies ist in der Verzögerung der
Sanierungsmaßnahme Mathildenhöhe und der Mehrkosten im Rahmen Ausstellung zum
200. Geburtstag von Georg Büchner begründet.
- Personalaufwendungen :
Entgegen dem Planansatz von 8.289 T€ fielen die Aufwendungen um 361 T€ geringer aus.
Grund dafür sind im Wesentlichen die Veränderungen der Pensions- und der
Beilh ilferückstell u ngen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein Jahresergebnis in Höhe von
./.5.346 T€ aus, während der Wirtschaftsplan von einem Jahresergebnis in Höhe von 0 T€
ausging.
3. Vorqänqe von besonderer Bedeutunq nach dem 31. Dezember 2013
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
4. Voraussichtliche Entwickluno des Unternehmens (Chancen und Risiken)
Nach S 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und
Anlage l.l / l5

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
kulturellen öffentlichen Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt
durch den Betrieb der Kulturinstitute nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die u.a, durch die Eintrittsgelder der Museen sowie
dem Betrieb der Volkshochschule und der Stadtbibliothek vereinnahmt werden.
Die steigenden Preise für Energien führen unter dem Haushaltskonsolidierungsdruck zu
überdurchschnittlichen Steigerungen und können im Gesamtbudget des Eigenbetriebs ohne
Leistungseinschränkungen nicht eingefroren werden.
Bestimmende Faktoren in der Zeit nach dem 31 .12.2013 werden weiterhin die Konsolidierung des
Haushaltes, die Umsetzung des neuen Konzeptes der Centralstation und des Literaturhauses sein,
ferner die Sanierung der Ausstellungshallen auf der Mathildenhöhe.
Auch in der Zukunft wird der Eigenbetrieb voraussichtlich Verluste erwirtschaften. ln Abhängigkeit
von den Dividendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG wird der Eigenbetrieb auch in
Zukunft auf Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein.
Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2014 sieht bei einer konstanten Gesamtleistung und
Aufwendungen einen Zuschuss von TEUR 8.923 für den Ausgleich des Jahresfehlbetrages vor.
Der Anstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013 ist in den geringeren Beteiligungserträgen
begründet.
5. Risiko. Risikocontrollino und Risikoabdeckunq
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbstständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es
gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherung sverträge.
Die Beiträge a) den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen. Die
nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebs
abgeschlossen:
Anlage l.l / 16

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wis¡senschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2013
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens-Drittschäden)
2. Eigenschadenversicherung
3. Strafrechtssch utzversicheru ng
(inkl, Dienstreise-Rechtsschutz und
Verkehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung,,KRlSTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl
Gebäude und lnhalt)
Prof. Dr, Ludger Hünnekens
1. Betriebsleiter
Deckung
unbegrenzt
50.000,00 €
Für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00 €
Sonstige:
2.000.000,00 €
ohne
(eweils aktueller Neuwert)
Bernhard Baum
Kaufmän nischer Betriebsleiter
5. Kfz-FeuerversicherungFahzeuge zum Neuwert
5.1 Sonstiqe Risikovorsorqe
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalren Risikokontrollsystems wird im Bereich des
Eigenbetriebs Kulturinstitute der Stadt Darmstardt aufgrund von anderen Umstellungsprozessen
zurzeit n icht weiterverfo lgt.
Darmstadt, 26. August 2016
Anlage Ll / 17

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Kulturinstitute der
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, für das Gerschåiftsjahr vom L Januar bis 3 I . Dezember 2013
geprüft. Die Buchfìihrung und die Aufsteltung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den gemäß
$g 22 und 26 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendrsnden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften
für große Kapitalgesellschaften liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von urìs durchgefiihrten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchfi.ihrung und über den Lagebericht abzugeben'
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gernäß $ 2'7 EigBGes Hessen i. V. m. $ 317 HGB unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgr:stellten deutschen Grundsåitze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüifung so zu planen und durchzttftihren, dass Un-
richtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellr.rng des durch den Jahresabschluss unter Beach-
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchfiihrung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig-
keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prürfung werden die Wirksamkeit des rechnungsle-
gungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise fìjr die Angaben in Buchftihrung, Jahres-
abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der
Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesarntdarstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe-
richts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfun¡g eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Anlage 1.5 / I

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jah-
resabschluss des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, den ge-
mäß $ 22 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für
große Kapitalgesellschaften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch-
fiihrung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Er-
tragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken
der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den26. September 2016
Deloitte GmbH
Wirtschaft sprtifungsgesel I schaft
li¡¡we¡¡:Bel dleser PoF-Detêl dês Prt¡fungsber¡ctrts hãndelt es
s¡ch ledlgl¡chumeln@.
MaßBebl¡ch lst ausschlleßllch der ln Pap¡erform
erstellte und eusgel¡efert€ Prt¡fungsberlchtl
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Wirtschaftsprüfer
Harst
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sNR 20161 18233

anlage 2

40034 Zeichen

Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2017/0190 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2014

E¡genbêtrieb Kdft¡r¡rEiitute der Vlr¡sMhafrsst¡dt Darmstadt
Jâhresabschluss zum 31. fÞzembet 201¡l
B¡lanz zum 31. Dezemb€r ãll4
ê¡le Peas¡vse¡le
E!¿B
31.1?.2011
EUR
15.500.000,m
æ.797.257,2.
31.122013
EUR
A. E¡genkapital
l. Stsmr*epital
ll. Rúcklegen
Allgere¡ne Rûcklage
lll. Gwinn/Verlusl
VerlustvortÉg
JahGsgwinn/JahÊsverl6t
15.500.000,00
u.720.æ1,12
-32.33¡..734,23
339.490,95
-32.4't2.145,69
-5.345.996,44
-37.75814i.ß
-ã7¡6rsrcæ
-31.995.247,27
?030r¡oqr5
B. Sonderposten fûrzusch0s und Zul¡oen r 16.957,00 65.393,00
C. Rückstellungs
1- Rúckstellungen fi¡r Pensionen und åhnl¡che
Verpl¡chtungen
2. SonstigeRùcßtellungen
3.787.017,00 3.391.775,00
1.720.951,86'1.342.529,24
550? 68186 4:i34.30424
8.560.027.76 9.499.999.49
236.488.13 337.124.95
O- Verb¡ndl¡chkeiten
1. Verù¡ndl¡chkeiten gegenüber lceditinstituten
dEvon mil e¡ner Restleufzeit b¡s zu eiæm
Jahr EUR 992.026,37 (VorÞhr EUR 1.168.794.24
2. verbindl¡chkeiten âus L¡eferungff und
Leistunggn
devon mit e¡ner Restlaufzeit b¡s zu ehem
Jahr EUR 236.488,13 (Vorjahr EUR 337.124,95)
3. Veôindl¡chkeiten gegenüber andeGn
E!¡enbetrieb6 dsr Wissensc¡aftsstadt Derctedt
davon ñit e¡ner Rætlaulzeit bis zu einem
Jahr EUR 295.119,79 (VorÞhr EUR 226.7¡1622)
4. Sonstige Verbindl¡chkeiten
davon
a) ßit einer Restlaqf¿e¡t Us zu e¡æm
Jahr EUR 198.563,43 (Vorþhr EUR 202.ô12,80)
b) aus Steuem EUR 69.866,47 (Vo.iåhr EUR 12..W,U',
295.1'19,79 226.7Æ,22
't98.563,43 202.642,æ
9.310.199.11 10.266.513,¡16
,r.52er2s69a5.237.134,92
31.12.m11
EUR
31.122013
EUR
A- Anl¡¡gêwmðgen
L lmrElerielleVeûnðþensgegmstånde
Entgeluich emrbene, gsrÞliche SchuÞrechte md
åhn[che Ræhþ und Werle silie Lizffen an
sdchs Rechtêô und Wertên 2.709.786,00
2.709.7ú,æ
2.745.432,æ
2.745.432,OO
ll. Sechânlâgen
1. Grundsti¡cke, grundstúclsgle¡che RÉJlte
rit G$chåñs-, Betriebs- 6d andeH Baulen
2. Masch¡ren und mschiælle Anlagen
3. Betriebs- und Geschåfisausstattung
4. Gele¡stete AEhlungen und Anlagen im Bau
2't.519.243,U
47.¡160.0O
1.041.293,16
2.543.863.94
25J51€60J4
22.ß5.767,U
54.016,00
1.442,72
'1.253.5'12,19
2+?1473r,95
lll. F¡namnlagen
1. Bete¡l¡gungen
2. Wertpapþß dss AnlageveñÉgens
27.140.2E5,E8
'17.7¡13.561.65
44.88334?"53
27.140.2æ,æ
I 7.7¿13.561.65
443S334?"53
B. UmL¡ufremögen
l. Vorae
Wâen 97.287.39 70.068,95
il. Forderungen md sonst¡ge Vmðg€nsgegtrstånde
l. Forderungen aus L¡eferungen und Le¡stungen
dav6 mit einer Laqf¿eit von æhr
als einfl Jahr EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00)
2. Fordêrungen gegen aridere EigenbelrHÉ
ds wisænschâñsstadt Dâmtadl
104.617.64 't37.566,04
12.v7,fi 10.476,77
eE e¡nem Jahr EUR 0,0O (Vdjehr EUR 0,00)
3. Forderungen gegen die Stadt
davon mit e¡ner RestlauÞeit von rehr
als einffi Jahr EUR 7.124.513,37 (Vorjah. EUR 1.842.7/5,16)
4. Sonliæ Veírì¿Sensgegenstånde
10.035.058.87 3,251.162,95
1.845.454,76 1.356.938.51
ltrr?.6?r.03 4?561442?
lll. lGssenbeslend.Gulhåbenbe¡l(Êditinstituten
und Schæks 363.093,39 289.838,55
c. 33.581,¡t{ 28.660,44
æ23?1492 n.528.?2\69
Anlage 1.2

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 311. Dezembe¡ 2014
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjafu 2014
2014
EUR
4.180.464,67
1.929.446,99
2013
EUR
3.972.268,28
3.312.968,91
6.109.911,66 7.285.237,19
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
davon Auflösung von Sonderposten EUR 10.356,76
(Vorjahr EUR 8.290,00)
3. Materialaufwand
a Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
) und für bezogene Waren
b Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a Löhne und Gehälter
b Soziale Abgaben und Aufiruendungen für
) Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 950.173,01
(Voriahr EUR 7 1 6.27 6,17 )
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6, Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
11. Sonstige Steuern
12. Jahresverlust vor städtischem Zuschuss
13. Zuschuss der Stadt
14. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
813.054,67
2.582.820,83
3.395.875,50
1.100.648,02
2.753.276,96
1.867.105,70
68.137,34
602.50512
-8,166.031,77
2.303,88
1.301.362,92
3.525.504,1"1
4.826.867,03
1.243.220,81
2.804.811,50
4.809.362,07
39.014,91
673.651,34
-5.342.356,43
3.640,01
6.251.853,69
2.107.027,18
6.077.745,32
1.849.674,60
s.358.880,87 7.927.419,92
8.507.826,61
339.490,96
Nachrichtlich:
Vorgeschlagene Behandlung des Jahresergebnisses nach städtischem Zuschuss
Vortrag auf neue Rechnung EUR 339.490,96
-8.168.335,65 -5.345.996,44
Anlage 1.3

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
1. Vorbemerkungen
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2014 wvd der in $ 26 Eigenbetriebsgesetz geforderte
Lagebericht vorgelegt.
2. Geschäftsverlauf
2.1 GeschäftstätigkeitundRahmenbedingungen
Die Stärken des Eigenbetriebs liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen Veranstaltungen und
der Breite an geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich organisierten Bereich.
überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik sind
Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Mit einer ausgeprägten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit ihrem Eigenbetrieb auf ein
Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und unterstützt dieses
durch weitreichende Kulturförderung.
Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, lnitiativen und einer freien
Kulturszene wird versucht, ein breites Spektrum zu erreichen.
Damit diesem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseinsvorsorge Rechnung getragen werden kann,
besteht der Eigenbetrieb aus folgenden Betriebszweigen:
. lnstitut Mathildenhöhe (Ausstellungshallen, Museum Künstlerkolonie Haus Deiters)
o Volkshochschule
. Akademie für Tonkunst
o Stadtbibliothek
. Georg-Moller-Haus/Freie Szene Darmstadt e.V.
o Bessunger Knabenschule
o Altes Pädagog (bis 31 .12.2014)
o Haus Olbrich (ab 2015)
o Haus Glückert (ab 2015)
¡ Literaturhaus
. Atelierhaus Darmstadt (Riedeselstraße 15)
. Künstlerbahnhof Wixhausen
sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und Musik.
Anlage l.l / I

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
2.2 GeschäftsergebnisundErtragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Geschäftsjahr 2014 mit einem Verlust vor
städtischem Zuschuss von 8.168 T€ ab (Vorjahr ./. 5.346 T€),
Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 4.180 T€ (Vorjahr 3.972 TC).
Davon entfielen im Wesentlichen auf Benutzungsgebf.ihren 2.072 T€ (Vorjahr 2.22Q T€), auf
Zuweisungen und Zuschüsse 1.561 T€ (Vorjahr 1.276T€) und auf Teilnehmerbeiträge 237 T€
(Vorjahr 167 T€).
Der Rtrckgang der sonstigen betrieblichen Erträge beruht auf den höheren
Rückstellungsauflösu ngen im Vorjahr.
Der Materialaufwand reduzierte sich aufgrund des Wegfalls von Mehrkosten bei verschiedenen
Ausstellungen im Geschäftsjahr 2013.
Der Anstieg des Personalaufwands resultiert aus höheren Aufwendungen für Altersversorgung
Die sonstigen betrieblichen Aufrrendungen und sonstigen Steuern lagen mit 2.755 T€ (Vorjahr
2,808 T€) nur unwesentlich unter dem Vorjahresniveau.
Der Rückgang der Beteiligungserträge beruht darauf, dass die HEAG Holding AG 2014 keine
Ausschüttung vorgenommen hat.
Das Jahresergebnis vor städtischem Zuschuss hat sich gegent¡ber dem vorangegangenen
Wirtschaftsjahr um 2.822 T€ auf ./. 8.168 T€ verschlechtert.
lm Nachfolgenden führen wir die einzelnen Maßnahmen aus dem Geschåiftsjahr 2014 auf,
bezogen auf die einzelnen Betriebszweige, die zu den o.g. Umsatzerlösen geführt haben:
Anlage l.l /2

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
lnstitut Mathildenhöhe
Ausstellungsgebäude
lm Ausstellungsgebäude konnten aufgrund der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen keine
Ausstellungen stattfinden. Eine Wiedereröffnung ist fur den Herbst 2018 vorgesehen.
Museum Künstlerkolonie
AUGUST LUCAS
Wer Engelsucht
22. September 2013 bis 05. Januar 2014
Die ,,August-Lucas"-Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt zeigte in 80 ausgewählten
Aquarellen und Zeichnungen den faszinierenden Übergang zwischen einem frühen impulsiv-
romantischen lndividualstil und dem späteren kollektiven Zeitstil im Schaffensprozess des Malers
und Zeichners.
Zahlreiche Werke des Künstlers wurden in der Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt zum
allerersten Mal ausgestellt. Zu entdecken waren Zeichnungen, die in der Überlagerung von Bild-
und Wortelementen veritablen Palimpsesten glichen - mit sprechenden Textfragmenten, wie dem
titelgebenden ,,wer Engel sucht". Die Worte stammten aus Christoph August Tiedges Gedicht,,An
Gleim", der damit das auch fur August Lucas zentrale Spannungsverhältnis von ldeal und
Wirklichkeit pointierte.
MARTIN KASPER
Echokammer
02. Februar 2014 bis 21. April2014
Eigens für die historischen Bildhauerateliers des Museums Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe
realisierte der deutsche Gegenwartskünstler Martin Kasper eine umfassende Malerei-lnstallation,
die Architektur- und Menschenbilder im wechselseitigen Echo vereint und zugleich reale und
imaginäre Räume miteinander verbindet. ln der Welt der Sprache trennt nur ein Zeichen den Raum
vom Traum, in Martin Kaspers Malereifällt beides in eins.
Anlage l.l/3

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
DEM LICHT ENTGEGEN
Die Künstlerkolonie-Ausstellung 1 91 4
17. Mai 2014 bis 14. September 2014
Auf den Tag genau 100 Jahre nach der historischen Großausstellung präsentierte die
Übersichtsschau im Museum Künstlerkolonie und im Außengelände mit Werken u.a. von Bernhard
Hoetger, Albin Müller, Arnold Mendelssohn und Elizabeth Duncan die ganze Bandbreite des
kreativen Schaffens der Künstlerkolonie Darmstadt kurz vor dem Ersten Weltkrieg, welche das Bild
des Gesamtkunstwerks Mathildenhöhe bis heute prägt. Historische Dokumente und Kunstwerke
beleuchteten den Stellenwert dieser Leistungsschau vor dem großen Krieg.
HANS CHRISTIANSEN
Die Retrospektive
12. Oktober 2014 bis 01 . Februar 2015
Hans Christiansen zählt zu den wichtigsten Vertretern des Jugendstils, insbesondere mit seinen
Entwtirfen auf dem Gebiet des Kunstgewerbes. ln Paris zum Künstler gereift, wurde er 1899 von
Großherzog Ernst Ludwig nach Darmstadt berufen, wo er zu den ersten sieben Mitgliedern der
Künstlerkolonie gehörte. Auf der Mathildenhöhe blühte er auf und tat sich als genuiner
Gesamtkunstwerker in Malerei, Architektur und angewandter Kunst sowie als Gestalter von
Lichterfesten hervor. Erstmals war die ganze Bandbreite dieses vielseitigen Künstlers erfahrbar:
Die Retrospektive präsentierte sein Haus auf der Mathildenhöhe, Zimmereinrichtungen,
Glasfenster, Schmuck, Plakate, Gemälde, Zeichnungen, Textilkunst und Keramik in verschiedenen
Raum-Ensembles - darunter auch bislang Unbekanntes wie seine Mode- und Plakatentwürfe aus
den 1920er Jahren.
Die bedeutende Werkschau, die erste überhaupt zu Hans Christiansen, war in gleich vier
deutschen lnstitutionen zu sehen. Den Auftakt machte die Mathildenhöhe Darmstadt als erste
Station, dann folgten das Berliner Bröhan-Museum, das Museum Villa Stuck in München und der
Museumsberg Flensburg, wo die Ausstellungstournee kurz vor dem 150. Geburtstag des Künstlers
in seiner Heimatstadt endete.
Anlage l.l /4

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
DER STACHEL DES SKORPIONS
Ein Cadavre Exquis nach Buñuels L'AGE D'OR
22. Juni 2014 bis 05. Oktober 2014
Die Besonderheit der Ausstellungspräsentation auf der Mathildenhöhe Darmstadt liegt darin, dass
im Gegensatzzu den lnnenräumen des Museurns Villa Stuck in München hier eigens ,,Gehäuse"
für die Präsentation der Ausstellungsobjekte und Filmsequenzen geschaffen wurden, und zwar auf
dem Freigelände rund um das Ausstellungsgebiäude auf der Mathildenhöhe. Die lnszenierung in
Darmstadt griff insbesondere die radikale Segmentierung des Films als Strukturprinzip der
Ausstellung auf und erschuf temporäre Orte der Kunstpräsentation, die spannungsvoll die
Ergebnisse des hochkreativen Joint Ventures inr Geiste und Sinne Buñuels vor Augen führten -
einen ganzen Sommer lang und auch für Besucher, die vorrangig wegen der Strahlkraft der
Leistungen der frühen Moderne ihren Weg auf dir¡ Mathildenhöhe Darmstadt finden.
Zeitgleich zur Ausstellung Der Stachel des Skorpions präsentierte das Deutsche Filmmuseum
Frankfurt mit Bewusste Halluzinationen: Der filmische Surrealismus ist eine umfangreiche
Ausstellung zur Genese des Surrealismus im Film der 1920er und 1930er Jahre. Die
Begleitprogramme verwiesen wechselseitig aufei nander.
GEORG BÜCHNER
Revolutionär mit Feder und Skalpell
13. Oktober 2013 bis 16, Februar 2014
Eine Ausstellung zum 200. Geburtstag des Schriftstellers und Revolutionärs "Georg Büchner" im
Darmstadtium.
Die Ausstellung eröffnete die faszinierende Mröglichkeit, diesem großen Schreibstrategen der
Weltliteratur bei der Arbeit zuzuschauen. Dank des Einsatzes moderner Medientechnik konnten
Büchners Forschungen medial und digital nachvollzogen werden. Der zeitliche Bogen des
kulturhistorisch-biografischen Panoramas spannte sich von der Völkerschlacht bei Leipzig, an
deren zweitem Tag Büchner geboren wurde, bis hin zur Rezeption des Revolutionärs mit Feder
und Skalpell in Literatur, Musik, Politik, Theater- und Filmkunst unserer Tage.
Anlage l.l / 5

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Statistische Besucherzahlen des Museums Künstlerkolonie
201420132012
29.005 Besucher1 1.830 Besucher18.660 Besucher
Haus Deiters
Die Zusammenarbeit mit dem Mieter des Hauses, Deutsches-Polen-lnstitut (DPl) lief im
Wirtschaftsjahr 2014 weiterhin unproblematisch. Zu Beginn des Jahres 2016 ist das DPI ins
Schloss umgezogen. Aktuell erfolgt aus Gründen der Bewerbung zum Weltkulturerbe eine
Bestandserfassung mit Baualtersplan. Erst nach Vorlage des Gutachtens kann über die weitere
Ven¡vendung des GebÈiudes entschieden werden.
Akademie für Tonkunst
Die Künstlerische Reifeprüfung wurde von 9 Kandidaten abgeschlossen.
Statistische Schülerzahlen der Akademie für Tonkunst
Volkshochschule
Das Jahr 2014 mit 27 .342 Unterrichtsstunden im Gesamtjahr zeigt im Vergleich zum Vorjahr 2013
(28.470 Std.) einen Rückgang der realisierten Unterrichtsstunden von 3,96%. Die Nachfrage
(Teilnehmerbelegung) war in allen Stoffgebieten rückläufig, außer im Bereich Politik und
Gesellschaft (+ 2,8o/o) und im Bereich Kultur/Kunst (+ 5,1%), im Gesundheitsbereich hingegen
(- 10,5%), bei den Sprachen (- 7,60/o) und im Bereich Arbeit und Beruf (- 2,2%) verlor die
20152014201320122011
Studierendelt01',,0110110110
Musikschtiler210519502015'1.7121.865
Warteliste1733175217331.6941.721
Anlage l.l / 6

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Volkshochschule Teilnehmer. lm Sprachenbereich gab es lediglich bei dem Sprachangebot
Deutsch als Fremdsprache (+ 1,8o/o) einen Zuwachs, in den Sprachen Spanisch, ltalienisch,
Französisch (in den letzten Jahren deutliche Zuwächse) nahm die Nachfrage ab.
Statistische Kursbelegungen der Volkshochschule
201420132012
Gemeldete Teilnehmerzahl'11.80212.77512.105
Anzahl der angebotenen
Kurse / Veranstaltungen1.071'1.1371.089
Du rchschnittliche Belegung11,0211,2311,12
Stadtbibliothek
Allgemein
Nach dem hektischen 2013 mit einschneidenden Veränderungen bei den Zweigstellen und den
damit verbundenen Veränderungen der Öffnungszeiten, etablierte sich der Ausleihbetrieb mit
kontinuierlichen Bedingungen für die Kundinnen und Kunden der Stadtbibliothek. Die enveiterten
Öffnungszeiten der Zweigstellen Eberstadt und Kranichstein und der Fahrbibliothek wurden mit
steigenden Entleihungen belohnt. Die Erweiterung der Samstagsöffnungsstunden der Hauptstelle
im Justus-Liebig-Haus von 10:00 - 16:00 Uhr kam envartungsgemäß noch mehr Familien sehr
entgegen. Somit bleibt der Samstag der im Verhältnis ausleihstärkste Tag.
Mit 66% gegenüber 2012 (Vergleich mit 2013 ist aufgrund der zeitlich unterschiedlich erweiterten
Öffnungsstunden statistisch nicht seriös) stiegen die Entleihungen in der Fahrbibliothek signifikant.
Der Erfolg des bewährten Konzepts der schulischen und außerschulischen Leseförderung zeigt
sich besonders im Umsatz (Verhåiltnis von Bestand zu Entleihungen) der Bilderbücher (9,2), der
Sachbilderbücher (7,3) und der Erstlesebücher und Hörbücher (10,0). Die bedarfsgerechte
Aufstockung des Bestandes der Fahrbibliothek besonders in diesen Bereichen wird ein
Schwerpunkt für 2015 sein.
Anlage l.l / 7

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek
Entleihungen Medienbestand UmsatzBesucher
2014
2013
2012
976.580
1.000.662
1.068.411
188.195
1 99.1 83
218.903
512
5,0
4,9
289.407
292.299
340.647
Der Gesamtbestand der Stadtbibliothek ist 2014 zurückgegangen. Ein Grund dafür sind
Revisionen in den Roman-, Sachmedien- und Kinder-/Jugendmedienbeständen mit dem Ziel sog.
,toten Bestand' herauszufiltern. Damit wird die Grundlage für das Bestandsmanagement optimiert.
Ebenso wurden nach Prüfung alle veralteten Rest- und Mehrfachbestände aus den
Zusammenlegungen der Zweigstellen Arheilgen und Bessungen ausgeschieden. Der gute Umsatz
von 5,2 bestätigt die Richtigkeit dieser Maßnahme. ln den letzten Jahren haben mehr Gemeinden
im Umkreis von Darmstadt eigene Büchereien gegründet oder bestehende modernisiert und
ausgebaut. Das hat zur Folge, dass diese Klientel nun die eigene Bucherei nutzt, anstatt wie früher
nach Darmstadt zu kommen. Das und die zunehmende Digitalisierung mögen weitere Gründe für
insgesamt weniger Besucher und Besucherinnen und weniger Entleihungen sein. Die Nutzung des
digitalen Bestandes stieg 2014 weiter an. Mitte 2014 startete der neue digitale Katalog ,OPEN'.
Der Rückgang der Entleihungen vor allem im Sachbuchbereich ist allerdings ein Phänomen, mit
dem sich alle deutschen Bibliotheken auseinandersetzen müssen. Hier müssen neue Ansätze und
Konzepte gesucht und ausprobiert werden.
Ende des Jahres blieb der fast 40 Jahre alte Bücherbus mit einem schweren Schaden liegen
Damit entstand eine Lücke von ca. drei Monaten bis zum Start des neuen Busses.
Anlage l.l /8

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Aktivitäten
Dreiundachtzig Vorlesestunden hielten 23 ehrenamtlich Vorlesende für fast 1.160 Gäste.
Siebzig Einführungen in die Bibliotheksnutzung gab es für KiTas, Schulklassen und
Enryachsene, besucht von fast 2.300 Gästen.
Fünfundsiebzig Medienboxen für den Unterricht erzielten fast 1.100 Entleihungen.
Dreihundertsiebenundfünfzig Medienpräsentationen fanden zu interessanten Themen aus
den Beständen aller Standorte statt.
Zwei Medien-Flohmärkte mit Buchspenden von Bürgerinnen und Bürgern fanden große
Resonanz.
Fünfundachtzig Schülerinnen und Schüler nahmen an einer Lesung für Schulklassen im
Rahmen des Festivals ,Huch ein Buch'teil: Susan Kreller - Elefanten sieht man nicht.
Dreissig Teilnehmende hatte eine Lesung + Ausstellung ,Vorsicht Gedichte' von und mit
Dr. Mathias Kneip.
Fünfzehn Gäste besuchten die Lesung von Christa Sengespeick-Roth anlässlich des 25-jährigen
Jubiläums des Mauerfalls. Verbunden war die Lesung mit der Plakat-Ausstellung ,Wir müssen
schreien, sonst hört man uns nicht! Frauenwiderstand in der DDR der 1980er Jahre'.
Fünfundachtzig Kinder und Eruvachsene kamen zur Veranstaltung der Akademie für Tonkunst.
Der Nachwuchschor der Akademie fiir Tonkunst sang unter der Leitung von Claudia Nicolai lustige
Kanons mit schlauen und witzigen Texten von Gernhard bis Guggenmoos. Der ehemalige Kinder-
und Jugendbuchverleger und Autor Hans-Joachim Gelberg trug dazu die Texte vor.
Die siebte Lyrikpreisverleihung für Schüler von Darmstädter Schulen fand vor 50 Gästen in
der Stadtbibliothek statt.
2.500 WLAN-Nutzungen erfolgten in der Arbeitszone.
17.500 Zugriffe gab es auf das Genios-Presseportal.
Umwelt- und Familientag beim EAD: Der Bücherbus stand zur Besichtigung und lnformation für
das Darmstädter Publikum bereit.
Tag der Stadtwirtschaft: Der Bücherbus fungierte als Messestand für die Stadtbibliothek.
Zweites weihnachttiches Treffen mit den ehrenamtlichen Vorlesepatinnen und -paten der
Stadtbibliothek: Bürgermeister Reißer bedankte sich für das Engagement und den Erfolg des
Vorleseteams.
Zwei zweiwöchige Praktika wurden für die Auszubildenden der ULB durchführt.
Eine Auszubildende absolviert die Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und
lnformationsdienste von 2014 - 2017 bei der Stadtbibliothek.
Eine Fachangestellte für Medien- und lnformationsdienste schloss diese Ausbildung
erfolgreich ab.
Anlage Ll/9

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Erste tnhouse-Schulung des Personals ;:um Thema ,Deeskalation bei Konflikten im
Publikumsbereich'.
Neu ab September 2O14: Das Projekt ,Dialog in Deutsch' in der Zweigstelle Kranichstein. Es
richtet sich vorwiegend an Menschen, die Deutsch als zweite Sprache lernen. ln angenehmer
Atmosphäre können Deutschkenntnisse angewerndet und vertieft, Erfahrungen ausgetauscht und
neue Kontakte geknüpft werden. Es geht nicht urm Deutschunterricht, sondern um die Freude am
praktischen Umgang mit der deutschen Sprachr-.. Ab September 2014 nutzten 91 Teilnehmende
aus aller Welt die 14 Stunden
- Das Kinder- und Jugend-Team gab sechs Mal im Jahr Leseempfehlungen für Kinderbücher in der
Zeitschrift ,FRATZ'
- Die Stadtbibliothek ist am Projekt ,Medien-Diplom' beteiligt.2OlS fand ein erstes Treffen von allen
Beteiligten statt.
- Zum 100. Jubiläum des Waldfriedhofes gab die StB zu den Themen Trauer - Tod in den
einzelnen Religionen - Nahtoderfahrungen - Der letzte Wille / Vorsorge treffen - Sferbebegleitung
- Abschied für immer / Prosa & Lyrik - Für Kinder und Jugendliche eine Literatur-Auswahlliste
,Mitten im Tod'heraus.
- Das jährliche Ferien-Spezial-Angebot der Stadtbibliothek bewährte sich weiterhin: Auf Wunsch
sind längere Leihfristen bis zum Ende der Sommerferien möglich. Die Entleihungen in allen
Standorten entsprachen den normalen Monatswelrten und deuten auf eine intensive Feriennutzung
hin. Wer 2014 die Ferien zum ausgiebigen Lesen nutzen wollte, konnte sich zusätzlich über die
Empfehlungsliste ,,sommerferienbücher - Ein Koffer voller Lesespaß" mit geeigneten
Kinderbüchern und Romanen eindecken.
- Zu Beginn des neuen Schuljahres erhielten wieder alle Schulen die Unterlagen für die Aktion
Schultüte. Ziel der Förderaktion: Jede Schulanfängerin/jeder Schulanfänger soll einen
Bibliotheksausweis erhalten.
- ln der Kundenbefragung im letzten Quartal 2014, die zum ersten Mal auch online durchgeführt
werden konnte, gaben 45 % der Kunden die Note sehr qut und 40 o/o die Note qut. Zusätzlich gab
es in den Anmerkungen vielAnerkennung und Lob sowie konstruktive Anderungswünsche.
- lm jährlichen bundesweiten Bibliotheksvergleich (BlX) verbesserte sich das Gesamt-Ergebnis
der Stadtbibliothek gegenriber 2013 auf zwei Stenne von vieren. Dabei erreichte die Stadtbibliothek
mit 1,23 Medien pro Einwohner, mit 6,00 lndrexpunkten bei ihren lnternet-Services, mit 1,19
virtuellen Besuchern je Einwohner, mit 6,38 Entlerihungen pro Einwohner, mit den geringen Kosten
von 0,20 € pro Einwohner und mit 3,20 € lnvestillionskosten pro Einwohner das oberste Drittel der
Anlage l.l / l0

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Bewertungsskala, den sog. Goldenen Bereich. Die übrigen Werte liegen in einem guten mittleren
Bereich.
- Das Zertifikat "seniorenfreundtiche Bibliothek 2014" wurde zum neunten Mal für die
Stadtbibliothek im Justus-Liebig-Haus vergeben. Kriterien: Barrierefreiheit, Freundlichkeit des
Personals.
- Weiter beliebt als Lernort sind die Arbeitszonen in der Stadtbibliothek im Justus-Liebig-Haus.
Schülerinnen und Schüler lernen hier regelmäßig gemeinsam und finden ideale Bedingungen in
der Stadtbibliothek.
Gentralstation
Hier wurde zum 1. Januar 2014 eine neue Gesellschaft, die Centralstation
Veranstaltungsgesellschaft mbH gegründet, die als Nachfolge der Centralstation Kultur GmbH, den
Kulturbetrieb übernahm. Alleiniger Gesellschafter ist die Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG. Mit Beschluss des Magistrats vom 22. Januar 2014 hal die Stadt
Darmstadt die neue Gesellschaft durch einen öffentlichen Betrauungsakt mit den darin
beschriebenen Dienstleistungen betraut. Auch die neue Gesellschaft erhält die im Wirtschaftsplan
etatisierten Zuschüsse von 475.000,00 € zur Durchführung von Kulturveranstaltungen. Daneben
wurden die vertraglichen Zuschüsse für den Betrieb der öffentlichen Toilettenanlage über
4'1.650,00€ sowie gerundet 167 T€ für lnstandhaltungsmaßnahmen an der Halle und dem
lnventar gezahlt.
Multikulturelles Zentrum Bessunqer Knabenschule
Der im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierte Zuschussbetrag von
85.OOO,OO € kam in vollem Umfang zur Auszahlung an den Betreiberverein. Neben dieser
Förderung erhielt die Bessunger Knabenschule einen Zuschuss von 20.000,00 € aus der Freien
Kulturinitiative.
Anlage l.l i ll

Eigenbetrieb Kutturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Georq-Mol ler-Haus (Theater-Mol ler-Haus. Freie Szene Darmstadt e.V.)
Die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierten 12.780,00 € kamen zur
Auszahlung. Hinzu kamen 4.600,00 € für die Übernahme von Hausmeisterdiensten im Georg-
Moller-Haus, sowie die vertragliche Zur;chussgewährung von 26.200,00 € gemäß
Überlassungsvertrag.
Altes Pädaqoq
ln 2013 konnte die Kellerlokation mit Mietvertr¿¡g vom 20. Dezember 2012 an das Theater im
Pädagog (TlP) vermietet werden.
Die übenruiegende Nutzung des Pädagogs erfolgt jedoch durch die Alice-Eleonoren-Schule
weshalb der Beschluss gefasst wurde, die lmmobilie an den Eigenbetrieb lmmobilienmanagement
Darmstadt zu übertragen und im Gegenzug die Häuser Olbrich und Glückert, die zum Jugendstil-
Ensemble Mathildenhöhe gehören, in den Eigerrbetrieb Kulturinstitute zu übernehmen. Der zum
1. Januar 2015 erfolgte lmmobilientausch wurdel vom Magistrat am 20. Mai 2015 und durch die
Stadtverordnetenversam mlung am 25. J uni 20 1 5 beschlossen.
Das Haus Olbrich war bis Ende 2015 an das Deutsche Polen lnstitut vermietet, das inzwischen ins
Schloß umgezogen ist.
Zuschüsse Freie Theater und Freie Kulturiniti¡ativen
Die im Wirtschaftsplan veranschlagten Haushaltsmittel an die Freien Theater in Höhe von
282.000,00 € und der Freien Kulturinitiatir,ren von 60.000,00 € kamen in Höhe der
Haushaltsfreigabe zur Auszahlung.
Anlage Ll / 12

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
2.3 Finanz- und Vermögenslage
Die Veränderungen im lang- und mittelfristig gebundenen Vermögen des Eigenbetriebs sind aus
dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um
7.708 T€ auf 85.237 T€ gestiegen.
Der Bestand des Anlaqevermöqens hat sich wie folot entwickelt:
Stand 1. Januar 2014 (Restbuchwerte)
Zugänge 2014
Abgänge 2Q14 (abzügl. Abschreibung auf Abgänge)
Abschreibungen 2014
Stand 31. Dezember 2014 (Restbuchwerte)
EUR
72.384.017,48
1.615.182,23
-153.058,02
-1.100.648,02
72.745,493,67
Die Zugänge betreffen im Wesentlichen die Anlagen im Bau in Höhe von 1.416.633,72€. Kosten
für die Sanierung der Ausstellungshalle (Mathildenhöhe) tragen mit 1.034.501,75 € sowie für den
Neubau des Bücherbusses in Höhe von 255.850,00 € im Wesentlichen zu der Höhe der Zugänge
im Bereich der Anlagen im Bau bei. Für die datierte Entwicklung des Anlagevermögens wird auf
den im Anhang ausgewiesenen Anlagespiegel venriesen.
Forderunqen qeqen die Stadt
Der Anstieg des Verrechnungskontos resultiert aus dem zum Stichtag bestehenden
Liquiditätsausg leich.
Anlage l.l / 13

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Eiqenkapital
Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 70.302 T€ und stellt sich wie folgt dar:
Verlustver-
rechnung gem
s rr(6)
EigBGes für
2009
Stand Um-
01.01.2014 gliederung
Jahres-
ergebnis
nach stiädt.
Zuschuss
Zugang
Liquiditäts-
zuschuss
durch Stadt
Stand
31.12.2014
Stammkapital
Allgemeine
Rücklage
Bilanzgewinn/
- Verlust der
Vorjahre
GewinnA/erlust
TEUR TEURTEUR
15.500
84.720
0
0
0
340
0
0
TEUR
7.500
TEUR
-5.423
5.423
0
TEUR
0015.500
86.797
-32.335
340
-32.412
-5.346
-5.346
5.346
0
0
Summe62.46203407.500070.302
Rückstellunqen
Zum Bilanzstichtag wu rden die notwendigen Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Stand Verbrauch/ Zuführung Stand
01.01.2014 Auflösung 2014 31.12.2014
TEURTEURTEURTEUR
Pensions-
rückstellungen
Sonstige
Rückstellungen
3.392
1.342-165
398
544
-33.787
't.721
Summe4.734-1689425.508
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen
Nebenkostennachzahlung der Centralstation sowie für Beihilferückstellungen.
für
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstiuten wurdrgn im Geschäftsjahr planmäßig getilgt.
Anlage l.l / 14

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Liquidität
Die liquiden Mittel des Eigenbetriebs stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht um 73 T€ auf 363 T€.
Das langfristige Vermögen ist durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt.
Kurzfristige Verbindlichkeiten können durch die vorhandenen liquiden Mittel sowie kurzfristig
realisierbare Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ausgeglichen werden. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr planmäßig getilgt.
Die Umsatzerlöse im Veroleich zum Voriahr zeiqt die folqende Geqenüberstellunq:
Benutzungsgebühren
Zuschüsse und Zuweisungen
Eintrittsgelder/Teilnehmerbeiträge
Miet- und Pachterträge
Einnahmen aus Verkauf
Sonstiges
2014
EUR
2.072.019,76
1.561.582,00
237.295,70
227,742,66
55.700,58
26j23,97
2013
EUR
2.219.828,82
1.275.891,09
167.394,60
232.868,25
44.422,86
31.862,66
Summe4j80,464,673.972.268,28
Personalstand:
Beamte
Arbeitnehmer
2014
I
209
20'13
7
210
lnsgesamt217217
Anlage l.l / 15

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wiseenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Die Personalauftvendunqen betruoen :
Löhne und Gehälter
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorg ung und Unterstützung
EUR
6.251.853,69
2.107.027,18
Summe8.358.880,87
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personaþ und Sachkosten für Mitarbeiter, die
anteilig für den Eigenbetrieb tätig waren, erstattet.
Anlage l.l / 16

Eigenbetrieb Kutturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
2.4 So ll-/lst-Verq leic h Wi rtsc hafts pla n 201 4
Der Eigenbetrieb hat gemäß S 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wi rtschaftsplan erstellt,
lm Vergleich mit dem 1. Nachtragswirtschaftsplan 2014 ergeben sich folgenden Abweichungen
gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung:
Gewinn- und
Verlust-
rechnung Abweichung
T€T€T€
Einnahmen
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge aus Beteiligungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Außerordentliche Erträge
Wirtschafts-
plan
3.085
12.034
1.867
2
0
4.180
1.930
1.867
68
0
1.095
-10.104
0
66
0
Summe Einnahmen
Ausgaben
Materialaufirand
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren
- Aufwendungen für bezogene Leistungen
Personalauñuand
- Löhne und Gehålter
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und fi.ir Unterstützung
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
Sonstige betriebliche Aufirvendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Sonstige Steuern
Außerordentliche Aufwendungen
Summe Ausgaben
Jahresergebnis-8.168
16.9888.045-8.943
889
2.437
6.473
1.943
1.230
3.583
433
0
0
813
2.583
6.252
2.107
1.101
2.753
602
2
0
-76
146
-221
164
-129
-830
169
2
0
16.98816.213-775
0-8.168
Anlage l.l / 17

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein Jahresergebnis vor städtischem
Zuschuss in Höhe von ./. 8.168 T€ aus, während der Wirtschaftsplan von einem Jahresergebnis in
Höhe von 0 T€ ausging.
Die wesentlichen Abweichungen lassen sich wie folgt erklären:
- Sonstige betriebliche Erträge:
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 12.034 T€ fielen die sonstigen betrieblichen Erträge in
Höhe von 1,930 T€ deutlich geringer aus. Anders als in der Planung vorgesehen; erfolgt der
Ausweis des Verlustausgleichs (8.508 T€) als gesonderte Position in der Gewinn- und
Verlustrechnung und nicht unter den sonstigen betrieblichen Erträgen.
- Aufwendungen für bezogene Leistungen:
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 2.437 T€ fielen die Aufwendungen für bezogene
Leistungen (2.583 T€) um 146 T€ höher aus.
- Personalaufwendungen :
Entgegen dem Planansatz von 8.416 T€ fielen die Aufwendungen um 57 T€ geringer aus.
Grund dafür sind im Wesentlichen die Veränderungen der Pensions- und der
Beil h ilferückstell ungen.
3. Vorqänqe von besonderer Bedeutunq nach dem 31. Dezember 2014
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
4. Voraussichtliche Entwicklunq des Unternehmens (Chancen und Risiken)
Nach S 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer
Leistungsfåhigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und
kulturellen Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt unter
anderem durch den Betrieb der Kulturinstitute nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die u.a. durch die Eintrittsgelder der Museen sowie
dem Betrieb der Volkshochschule, der Musikschule, und der Stadtbibliothek vereinnahmt werden
sowie der städtische Zuschuss.
Anlage l.l / l8

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Die städtischen Vorgaben zur Haushaltskonsolidierung, wonach eine Budgetausweitung nicht
zulässig ist, führen bei gleichzeitig stattfindenden Kostensteigerungen bei Sach- und
Personalkosten aber auch bei Dienstleistungen dazu, dass eine Umsetzung letztlich nur durch
Leistungseinschränkungen bei Kulturmaßnahmen, wie z. B. geringere Zuschüsse, möglich ist.
Bestimmende Faktoren in den folgenden Jahren werden auch weiterhin die Konsolidierung des
Haushaltes sein, ohne dass dies zu weiteren Einschränkungen bei den Leistungen an die
Kulturtreibenden führt, sowie die Entwicklung eines Konzeptes für das Literaturhaus und des
Kulturquartiers in der Landwehrstraße. Ferner die Sanierung der Ausstellungshallen auf der
Mathildenhöhe im Rahmen der Empfehlungen des Advisory board zum Weltkulturerbe
einschließlich der Entwicklung des Jugendstilensembles Mathildenhöhe sowie die energetische
und barrierefreie Sanierung des Georg-Moller-Hauses.
Auch in der Zukunft wird der Eigenbetrieb voraussichtlich Verluste erwirtschaften. ln Abhängigkeit
von den Dividendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG wird der Eigenbetrieb auch in
Zukunft auf Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein.
Der vorläufige Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 weißt Umsatzerlöse in Höhe von
TEUR 3.838 und einen Verlust vor städtischem Zuschuss in Höhe von TEUR 4.743 aus. Der
Zuschuss der Stadt beträgt TEUR 5.548.
5. Risiko. Risikocontrollinq und Risikoabdeckunq
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbstständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es
gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen. Die
nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebs
abgeschlossen:
Anlage l.l / 19

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
1 . H aft pflichtversicheru ng i n kl. U mwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens-
Drittschäden)
2. Eigenschadenversicherung
3. Strafrechtssch utzversicheru ng
(inkl. Dienstreise- Rechtssch utz u nd Verkeh rs-
rechtsschutz)
4. Sachversicherung,,KRlSTALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Ge¡
bäude und lnhalt)
unbegrenzt
50.000,00
Fär Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00
Sonstige:
2.000.000,00
ohne
fieweils aktueller Neuwert)
5. Kfz-FeuerversicherungFahzeuge zum Neuwert
5.1 Sonstiqe Risikovorsorqe
Eine Risikovorsgrge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des
Eigenbetriebs Kulturinstitute der Stadt Darmstadt aufgrund von anderen Umstellungsprozessen
zurzeit n icht weiterverfo lgt.
Darmstadt, 10. Januar 2017
Prof. Dr. Ludger Hünnekens
1. Betriebsleiter
Bernhard Baum
Kaufmänn ischer Betriebsleiter
Anlage Ll i 20

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Kulturlnstitute
der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2Ot4 geprüft. Die Buchführung und rdie Aufstellung von Jahresabschluss und Lage-
bericht nach den gemäß 55 22 und 26 EigBGes Hessien sinngemäß anzuwendenden deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften liegen in der Verantwottung der Be-
triebsleitung des Eiàenbetriebs. Unsere Aufgabe ist els, auf der Grundlage der von uns durchgeführ-
ten Prüfung eine Beufteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und
über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß $ 27 EigBGes Hessen i. V. m. 5 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungs-
mäßiger Abschlussprüfung vorgenommen, Danach is¡t die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich. auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss un-
ter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittel-
ten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Si-
cherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über
die Geschäftstätigke¡t und über das wiftschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie
die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirk-
samkeit des rechnungslegungsbezogenen internen l(ontrollsystems sowie Nachweise für die Anga-
ben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der ,angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der
wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinrei-
chend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Anlage 1.5 / 1

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beufteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt,
den gemäß g 22 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vor-
schriften für große Kapitalgesellschaften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ord-
nungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermö-
gens-, Finanz- und Eftragslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jah-
resabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, den 10. Februar 2017
Deloitte GmbH
Wi rtschaftsprüfun gsgesel lschaft
lll¡¡selr:B€l dlêser PDF-Oatel des Pra¡fungsb€r¡chts handelt es
s¡chledlgllch umeln@'
Måf3gebllch ¡st ausschli€ßllch der ln Papl€rform
erst€lltê und a usgelieferte Profungsberlctìt I
Kråmer
Wirtschaftsprüfer
Harst
Wirtschaftsprüfer
Anlage L.5 / 2
sNR 2017118913

anlage 3

4447 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
16.08.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 41 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0190 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
283 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2013 und 2014 des Eigenbetriebs 
Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 12.06.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
1. a) Der Jahresabschluss 2013 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird mit einem Jahresverlust in Höhe von Euro 5.345.996,44 festgestellt.  
 
b) Der Jahresverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
c) Der Jahresabschluss wird mit dem Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH 
öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
d) Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2013 entlastet. 
 
2. a) Der Jahresabschluss 2014 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird mit einem Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss in Höhe von Euro 
339.490,96 festgestellt.

- 3 - 
 
b) Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
c) Der Jahresabschluss wird mit dem Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH 
öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
d) Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2014 entlastet. 
 
 
Anlagen: Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2013  
Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2014  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 23.08.2017 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.06.2017  
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darm -
stadt“ hat in der Sitzung am 12.12.2016 den Bericht der Betriebsleitung zur Kenntnis 
genommen, die Betriebsleitung entlastet und den Jahresabschluss 2013 festgestellt.  
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die 
Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2013. 
 
Der Eigenbetrieb schloss das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresverlust (EUR 5.345.996,44) ab.  
 
In der Sitzung der Betriebskommission des Eigenbetriebs „Kulturinstitute der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt“ am 19.05.2017 hat die Betriebskommission den Bericht der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen, die Betriebsleitung entlastet und den 
Jahresabschluss 2014 festgestellt.  
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung 
ebenfalls die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2014. 
 
Der Eigenbetrieb schloss das Wirtschaftsjahr nach städtischem Zuschuss mit einem 
Jahresgewinn ab, der auch auf neue Rechnung vorgetragen wird. Vor der städtischen 
Zuschussgewährung erzielte der Eigenbetrieb einen Jahresverlust in Höhe von EUR 
8.168.335,65, der in 2014 ohne Beteiligungserträge so hoch ausfällt. 
 
 
Aus dem operativen Geschäft wird der Eigenbetrieb aber nie Gewinne erzielen können. Dies ist 
auch nicht das vordergründige Ziel des Eigenbetriebs. Vielmehr liegen die Stärken im vielfäl -
tigen Angebot der kulturellen Veranstaltungen und der breit geförderten kulturellen Projekte. 
Weit über die Grenzen der Stadt hinaus sind die Kulturinstitute in den Bereichen der Literatur, 
der bildenden Kunst und der Musik ein Aushängeschild für die Wissenschaftsstadt Darmstadt. 
Die Einrichtungen der Kulturinstitute sind auch als Daseinsvorsorge der Darmstädter 
Bürgerinnen und Bürger zu sehen.  
 
Auf die beigefügten Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2013 und zum 31.12.2014 der Deloitte GmbH –Wirtschaftsprüfungsgesellschaft– wird 
hingewiesen.  
 
Darmstadt, den 12.06.2017  
 
Der Dezernent I    Der Dezernent IV  
 
 
 
 
Jochen Partsch    André Schellenberg  
Oberbürgermeister    Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (4)

TOP 4
TOP 15
TOP 3
TOP 283 zur Kenntnis

Orte (2)

  • Riedeselstraße 15
  • Landwehrstraße

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0190
Typ
Magistratsvorlage
Datum
12.06.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00