2016/0460
Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2013 bis 2015
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Bericht nach $ 6 Abs. 6 HGIG zum Frauenförderplan des Eigenbetriebes Immobilienmanagement Darmstadt Berichtszeitraum 2013 bis 2015 Darmstadt, 20. September 2016 Frauenbeauftragte IDA 25 96 Der bisher übliche Bericht über zwei Jahre hat sich verzögert und wird über die letzten drei Jahre vorgelegt. Künftig ist ein Berichtszeitraum von drei Jahren gesetzlich vorgegeben. Beamtinnen und Beamten Beim Eigenbetrieb Immobilienmanagement ist festzustellen, dass sich der Frauenanteil im Bereich der Beamtinnen und Beamten seit Erstellung des Frauenförderplanes 2009 nur geringfügig positiv verändert hat: 31.12.2009 im Durchschnitt 42,75 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 45,23 %, Steigerung 2,48 %. Im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum 2011/2012 sieht es wie folgt aus: 31.12.2012 im Durchschnitt 57,39 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 45,23 % Wobei hier zu berücksichtigen ist, dass die Stellen A 13 + A 14 im höheren Dienst seit 2014 nicht mehr vorhanden sind. Nimmt man diese Stellenbereiche aus dem Vergleich heraus, so lässt sich doch eine gute Steigerung um 10,66 % von 34,57 % (2009) auf 45,23 % bzw. um 2,04 % von 43,19 % (2012) auf 45,23 % feststellen. Dennoch ist vor allem im Stellenbereich ab A 12 konsequent der Frauenanteil bei künftigen Stellen- besetzungen zu berücksichtigen. Diese Stellen sind jedoch nur durch Ausscheiden der derzeitigen Kollegen wieder besetzbar, dies wird durch Ruhestand erst in vielen Jahren sein. Tarifbeschäftigte Im Bereich der Tarifbeschäftigten hat sich der Frauenanteil seit Erstellung des Frauenförderplanes 2009 leider negativ verändert hat: 31.12.2009 im Durchschnitt 38,45 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 32,85 %, Rückgang von 5,6 %). Teilt man im Vergleich die Entgeltgruppen 1 - 6 und 7 - 15 ergibt sich folgendes Bild: EG 1-6, 31.12.2009 im Durchschnitt 45,91 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 28,22 %, Rückgang von 17,69 %. EG 7-15, 31.12.2009 im Durchschnitt 32,85 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 35,43 %, Steigerung von 2,58 %. Im Vergleich zum letzten Berichtszeitraum ergibt sich ein ähnliches Bild: EG 1-6, 31.12.2012 im Durchschnitt 56,16 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 28,22 %, Rückgang von 27,94 %. EG 7 - 15, 31.12.2012 im Durchschnitt 32,89 %, 31.12.2015 im Durchschnitt 35,43 %, Steigerung von 2,54%, wobei in 2012 eine EG 15 nicht besetzt war. Nachfolgend wird differenziert auf die einzelnen Entgelt-Bereiche eingegangen. Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Zahlen den Stand 31.12.2015 beinhalten. In den Entgeltgruppen 1 - 3 gibt es gesamt 3,17 Beschäftigte, hier ist eine Belegung mit 38 % Frauen erkennbar. Es handelt sich hier um 1 Vollzeitstelle (1 Mann) und 2,17 Teilzeitstellen (3 Frauen, 2 Männer). Die Entgeltgruppe 4 ist nicht vertreten. Seite -1-von 3 In den Entgeltgruppen 5 und 6 gibt es gesamt 98,06 Beschäftigte, davon 27,07 % Frauen. Es handelt sich bei den überwiegend männlichen Beschäftigten um 79 Hausmeister und Sport- platz/Hallenwarte. In der Entgeltgruppe 7 sind zwei Vollzeitstellen mit Männern besetzt. In den Entgeltgruppen 8 - 9 gibt es gesamt 17,76 Beschäftigte, wovon 14 Vollzeitstellen (8 Frauen, 6 Männer) sind, der Teilzeitbereich ist ausschließlich von Frauen besetzt. Der Frauenanteil liegt hier bei erfreulichen 67,14 %. Die Entgeltgruppe 10 verzeichnet 2,59 Beschäftigte, 1 Vollzeitstelle (Mann), die restlichen 1,59 Stellen werden von Frauen in Teilzeit und in Beurlaubung belegt (61,39 %). Die Entgeltgruppe 11 verzeichnet 23,48 Beschäftigte, 17 Vollzeitstellen (6 Frauen, 11 Männer), die restlichen 6,48 Stellen werden im Teilzeitbereich ausschließlich von Frauen besetzt. Der Frauenan- teil liegt hier bei 53,15 %. Die Entgeltgruppen 12 bis 14 verzeichnet 13,9 Beschäftigte, 13 Vollzeitstellen (3 Frauen, 10 Män- ner) und eine Frau arbeitet in Teilzeit. Der Frauenanteil liegt hier bei nur 23,34 %. Es ist zu erkennen, dass die weiblichen Beschäftigten besonders in den EG-Gruppen 1, 3und 8-11 sehr gut vertreten sind. In den Entgeltgruppen ab EG 12 ist eine deutliche Unterrepräsentanz von Frauen zu verzeichnen. Der Frauenanteil ist hier, vergleichbar mit den entsprechenden Stufen der Beamtinnen und Beamten, unbedingt zu steigern. Im Bereich der Teilzeitbeschäftigung gibt es bei IDA gute Möglichkeiten, die bei den Tarifbeschäftig- ten in den Entgeltgruppen 1, 3, 5, 6, und 9 - 12 überwiegend von Frauen und bei den Beamtinnen im Bereich A 9 - 12 in Anspruch genommen werden. Hier ist ein hoher Frauenanteil zu erkennen, was sich überwiegend in Kinderbetreuung/Familienpflege begründet. Die Arbeitszeiten sind ange- nehm flexibel aufgrund des Zeitsystems und sind in guter Abstimmung innerhalb der Fachbereiche gewährleistet. Die Dienstvereinbarung zur Umsetzung alternierender (Tele-)Arbeit in der Stadtverwaltung Darmstadt startete am 01.03.2013. Auch in unserem Eigenbetrieb nehmen einige Kolleginnen und Kollegen diese Möglichkeit in Anspruch. Zwischenzeitlich auftretende technische Probleme wurden gelöst. Derzeit 2 Frauen/Vollzeit, 3 Frauen/Teilzeit und 1 Mann/Vollzeit. Durch die Nichtbesetzung von frei gewordenen Stellen bei IDA (Rückgang der Beschäftigtenzahl insgesamt seit 2009 von 205 auf 192) ergibt sich generell eine erhöhte Belastung von allen Be- schäftigten. Aufgrund der humanitären Notlage im Jahre 2015 lag darüber hinaus eine erhöhte Ar- beitsbelastung vor. In diesem Bereich wurden zwischenzeitlich mehrere Stellen befristet neu ge- schaffen und besetzt. Die Frauenbeauftragte von IDA oder deren Stellvertreterin wirkt mit bei allen Bewerbungsgesprä- chen sowie Erörterungen mit dem Personalrat. Ein Austausch mit der Betriebsleitung findet statt. Darüber hinaus nimmt sie u. a. regelmäßig an den Sitzungen der AG HGIG teil. Dort wurden im Berichtszeitraum erarbeitet, begleitet und geprüft: > Vereinbarkeit von Beruf mit Familie/Pflege für Führungskräfte; > Prüfung und Umsetzung der Leitsätze zur flexiblen und familienbewussten Arbeitszeitgestaltung des Netzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“; > Erarbeitung des Frauenförderplanes der Stadtverwaltung, der im Kern von allen Eigenbetrieben übernommen wurde; > Führen in Teilzeit; Seite-2-von3 > Kompetenzpass; > Dienstvereinbarung zur Einführung von Beschäftigten-Vorgesetzten-Gespräche (BVG); > Novellierung des HGIG, Neufassung trat am 01.01.2016 in Kraft, in diesem Zusammenhang u. a. der Abgleich mit aktuellen städtischen Dienstvereinbarungen. Dies ist nur ein Ausschnitt der vielen Projekte und Ideen, die in der AG HGIG nachhaltig diskutiert und vorangebracht werden. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat, auch aufgrund der guten Vorarbeit der AG HGIG, viele Maß- nahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergriffen. Gemäß $ 13 HGIG sollen bei der Besetzung von Gremien, Arbeitsgemeinschaften und Kommissionen mindestens zur Hälfte Frauen berücksichtigt werden. Wir bitten daher um Bemühungen, die Besetzung der Betriebskommission des Eigenbetriebs Im- mobilienmanagement in diese Richtung zu lenken. Die Frauenbeauftragte des Eigenbetriebes Immobilienmanagement und ihre Stellvertreterin werden sich weiterhin aktiv, strategisch und beratend für die Umsetzung von Gleichberechtigung und Chan- cengleichheit sowie den gerechten und achtsamen Umgang mit allen Beschäftigten einsetzen. Anlagen: Beschäftigtenstruktur 2009/2012/2015 Prozentuale Verteilung aller Stellen bei IDA seit 2009 Diagramme Frauenquote Tarifbeschäftigte und Beamtinnen Aufgestellt: Ute Möser und Stephanie Judt Frauenbeauftragte Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt, 20.09.2016 / Ute Möser Frauenbeauftragte Norbert Werner Kaufmännischer Betriebsleiter Audr Stephanie Judt stellvertretende Frauenbeauftragte | \ a Joachim Lisowski Technischer Betriebsleiter Seite -3-von 3 140 153 76 erechnet. [lm N -— -_ ld - - - oO Kal nn Gesamt wurden am 31.12.09 205 Personen ab 1553| 27] 126] 17,65%] 823% 7 | 170 82 | HE HERE 7) HE KEN HERE 22 EEE erechnet. 126 2% 1 = | Ti Ka — | 198 Personen ab 85, N he a ri ni ” E © e 7} © 4 3 E3 Pi E © 11 ® o 1a] 27 erechnet. 9 | 121 192 Personen ab; 17,69% 82,31%) | I | Gesamt wurden am 31.12.15 I el a CV DD GH FB Dr Al gte Beamtinnen/Beamte Tarifbeschäfti Beschäfti Tarifbeschäftigte Beamtinnen/Beamte Tarifbeschäftigte m abzüglich Hausmeister Beamtinnen/Beamte beurlaubt beurlaubt gesamt TB nur Vollzei nur Teilzei 2000 [000 | [700001 [ost | [Zers2 [709 [vos | [Rrrer T17o [re |erv as] [zesıv [170 Strı | erv a® Restv 170 12T 000 | | [2000 _ _[ooo [tzo | er vw a%] |%000 [000 Tvro | er v a#] |%000 | ı [2oooor for foor | errvau]| | | Tervau| | <I-z]ole1x|S Q nMAISIS - Kun | Ku } - | [%oooor or [or 3 Hev au | | — tvauy|l | | 9lUdIE DE 9LUDIE DE oüü re) Yluyle DE 9luole De 9uu 5 P 1U8Z01d waZzold . u - on IL 1U3Z044 uoneag uane4] NOZIIoA HozjloA | -säunpjoseg uaneı ywesa sagg 38 | | | uejweasg pun usuunwesg sp yeZ| | __ | usywesg pun uvauuywesg op yeZ| |__ | usyweog pun usuunweag 42p IyeZ | I I N | 1 |] | ı [20005 [eTO [Ko | T | T%ooos SETO KO | T | |%ooos lETO — |e0O | T | | [26962 [so |rVoO | zZ | T%ooo [000 TjerO | zZ | |%000 |000 jeTtoO | — | ı [%oo00ı Ser 3 SB DE N N | nz || | | TI nz | ı 28299 [ie Je | € | THor Jr je | € | |%eor9 |ezı [872 | € | BT TC] Su CH OH 1 7°)5 vH HE DE DE VE DEE: ZU U EEE VE KEN BEER ZEN | [z9ısı [oos 2 T[s69E | ss | Reset [ers foseE | Ss | |Roosı | je | S | | [2eEieT (602 2 Tsvres | 9 | Reset Jos jr | 9 | |Sıoeı |829 v5 | 9 | ı [%006 [o00o fooe | 2 |1%000 joo0o Too | zZ | |%000 |0o00 jooe | 7 | ı [2ger2 (rs jr | 8 | TRvor Ir je | 8 | Kesez |9s5 7 | 8 | ı [20089 [89 [eo | 6 | %ooes |1s9 TTsor | 6 | |Xee0o [609 Je00Lı | 6 | | [%000017 leer Teer | ot | Tees Jet These | or | |%6e19 |esT jesE | Or | | |%T205 Jezotr zeTre | Te | |%roes Jesor es02_ | Tr [ |%sres jeret sv | 0 | ı [%699e Test Tee | er | TRosE zer Teer | ZU | |%ız9E jo62 J06Z 2er | ı [%00006s [or Tfooe | er | T%ooos JooT Tooe | Er | |Xeeee jooL joOe | ger | ı [2000 [ooo_ [ooe | vr | %000 [000 [ooe | vr | %000 000 joe | »Yr | ı [%00°0 [000 _jooı | st | T%oo To00O Too | st | |%00 jo0oO jooT | cr | Ju 5 DE 9lUsTEe DE Ju e De 9lUoTe DE 9luUodTe DE . 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HOzIIoA uane4g Prozent Prozent 45 40 35 60 50 | 40 30 30 | 25 20 15 10 | Frauenquote Tarifbeschäftige Eigenbetrieb Immobilienmanagement 2009 - 2015 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr Frauenquote Beamtinnen Eigenbetrieb Immobilienmanagement 2009 - 2015 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Jahr 2015 2015 1614 EG 13 EG 12 A E61 —-A138.D. -B-A12g.D.
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IBA Immobilienmanagement Darmstadt Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) Vorlage für die Betriebskommission des Eigenbetriebes IDA zur Sitzung am 02.11.2016 Tagesordnungspunkt: 5 Betreff: Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2013 bis 2015 für den Eigenbetrieb Immobilienmanagement Vorlage vom 19.09.2016 zu beschließen: 1. Die Betriebskommission nimmt den Bericht zum Frauenförderplan zur Umsetzung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes zur Kenntnis. 2. Der Bericht ist dem Magistrat zur Kenntnis zu geben. 3. Der Bericht ist der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis zu geben. Beschluss-Nr. 2016/25 der Betriebskommission IDA vom 02.11.2016 Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen. f Norbert Werner Joachim Lisowsk Kaufmännischer Betriebsleiter Technischer Betriebsleiter
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
18.11.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0460
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2013 bis 2015
Vorlage vom: 14.11.2016
Beschlussvorschlag:
Der Bericht zum Frauenförderplan für die Jahre 2013 bis 2015 des Eigenbetriebes
Immobilienmanagement wird zur Kenntnis genommen und an die Stadtverordnetenversammlung
zur Kenntnisnahme weitergeleitet.
Anlagen: Bericht Frauenförderplan 2013 - 2015
Beschluss der Betriebskommission vom 02.11.2016
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 14.11.2016
Der Magistrat nimmt den Bericht des Eigenbetriebes Immobilienmanagement zum
Frauenförderplan für die Jahre 2013 bis 2015 zur Kenntnis und leitet diesen an die
Stadtverordnetenversammlung zu r Kenntnisnahme weiter.
Darmstadt, 14.11.2016
65-15-10
Der Dezernent III Die Dezernentin V
i. V.
Jochen Partsch Barbara Akdeniz
Oberbürgermeister Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0460
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 14.11.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00