1125/2020
Häusliche Gewalt in der Corona-Krise (Beantwortung von AN/0441/2020)
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
2754 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/502 Vorlagen-Nummer 17.04.2020 1125/2020 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 23.04.2020 Häusliche Gewalt in der Corona-Krise (Beantwortung von AN/0441/2020) Die CDU Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragen an: In Zeiten der Corona-Krise stellen Isolation und Verzicht auf physische Kontakte für viele Menschen eine unangenehme Einschränkung dar. Für Menschen, die von häuslicher Gewalt bedroht sind, hat die derzeitige Situation enorme Auswirkungen auf ihre Sicherheit und verschärft ihre Lage, insbeson- dere wenn räumliche Enge besteht und die Möglichkeiten, auszuweichen, reduziert sind. Frage 1 Registriert die Verwaltung aktuell einen Anstieg häuslicher Gewalt in Köln? Antwort der Verwaltung: Aktuell stellt die Verwaltung noch nicht den auch in den Medien befürchteten Anstieg häuslicher Ge- walt in Köln fest. Eine aktuelle Umfrage bei den Trägern von Frauenwohnheimen und Frauenberatungsstellen zeigt, dass die Frequentierung der Beratungsstellen leicht zugenommen hat. Es wird zurzeit noch kein zu- sätzlicher Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten verzeichnet. Frage 2 Wie hat sich die Verwaltung vorbereitet, um auf einen Anstieg häuslicher Gewalt in Köln sofort zu reagieren? Sind zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten geplant? Antwort der Verwaltung: Die Verwaltung hat sich im Rahmen der Krisenplanungen auf das sog. „Worst-Case-Szenario“ einge- stellt und hält aktuell weitere 100 Plätze als Notunterbringungsmöglichkeiten bereit. Die zusätzlichen Kapazitäten in diesen Unterbringungen können im Einzelfall mit einer psychosozialen Betreuung der Träger Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der Diakonie Michaelshoven ambulant begleitet werden. Frage 3 Wie informiert und sensibilisiert die Verwaltung aktuell die Kölner*innen zum Thema „Häusliche Ge- walt“? Antwort der Verwaltung: Dank der Initiative der autonomen Frauenprojekte und verschiedener Verbände und Institutionen be- steht in Köln ein kompetentes Unterstützungsangebot für Frauen und Kinder. Mehr als 20 Einrichtun- gen der Frauenhilfe, die von Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen, ihre Kinder sowie weibliche 2 Jugendliche betreuen, beraten und begleiten, engagieren sich im Arbeitskreis "Gegen Gewalt an Frauen" unter Federführung des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern. Hinweise zur der aktuellen Situation „Häusliche Gewalt in Zeiten von Corona“ enthält auch die Inter- netseite der Stadt Köln unter https://www.stadt-koeln.de/leben-in- koeln/soziales/gleichstellung/haeusliche-gewalt-zeiten-von-corona Gez. Herr BG Dr. Rau
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1125/2020
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 17.04.2020
- Erstellt
- 14.04.2020 11:17