2015/0556
Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks für die Wissenschaftsstadt Darmstadt
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
22.12.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnet enversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 15
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0556
Magistratsbeschluss -Nr.
17
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Schaffung eines neuen Statistisc hen Bezirks für die Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 03.12.2015
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat beauftragt das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, einen neuen Statistischen
Bezirk 440 „Lincoln -Siedlung“ zum 30.06.2016 einzurichten und mit den zuständigen
Fachämtern die dazu notwendigen Arbeiten umzusetzen.
Die für die Umstellung ggf. notwendigen Mittel werden im Haushalt 2016 von den einzelnen
Fachämtern getragen.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 13.01.2016
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 3. Dezember 2015
In die Konversionsfläche „Lincoln-Siedlung“ sind bereits die ersten Bewohnerinnen
und Bewohner eingezogen. Im Allgemeinen werden die neu zuziehenden Bürgerinnen
und Bürger dem Stadtteil Bessungen, An der Ludwigshöhe, Statistischer Bezirk 430,
zugeschlagen.
Dies ist aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll:
- eine Analyse der zuziehenden Personen ist von großem stadtpolitischem Interesse
- aus planerischer und Stadtentwicklungssicht sind Informationen zu Altersstruktur
und Sozialstruktur von größter Bedeutung
- aus infrastrukturellen Gründen ist ein Bevölkerungsmonitoring ebenfalls wichtig.
Aus diesen Gründen ist die Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks 440 „Lincoln-
Siedlung“ sehr sinnvoll.
Statistische Daten und Analysen zur Struktur der Einwohnerinnen und Einwohner der
Lincoln-Siedlung sind für viele städtische Ämter und Einrichtungen die Grundlage für
Planungen: so z. B. für die Verkehrsplanung, die Kfz-Dichte im Quartier,
demografische Daten für die Schulplanung, die U3-Versorgung und Kita-Einrichtungen,
Daten zu Nahverkehrserfordernissen für HEAG mobilo, Haushaltedaten für die
Abfallplanung und Müllentsorgung des EAD und weiterer Ämter. Auch die
Nahversorgungsbedarfe sowie die Bautätigkeit und Gebäude-/Wohnungsstatistik
würden von einem neuen Statistischen Bezirk „Lincoln-Siedlung“ profitieren.
Ferner könnten Aspekte der Bürgerbeteiligung leichter berücksichtigt werden wie z. B.
Anschreiben an Bürgerinnen und Bürger.
Für die seit 2000 laufenden Projekte der innerstädtischen Raumbeobachtung, an
denen Darmstadt in Kooperation mit 49 anderen Städten sowie dem Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung teilnimmt, wäre dies für Analyse- und Planungszwecke
von unschätzbarem Vorteil (EU-Fördermittel, Bundesfördermittel und
Landesfördermittel).
Aufgrund der Anzahl der potentiell zu erwartenden Anwohnerinnen und Anwohner in
einer Größenordnung von ca. 3.000 bis 3.500 Personen ist die Schaffung eines
eigenen Statistischen Bezirks eine sinnvolle Größenordnung. Weder beim
Straßenschlüssel, Wahlbezirk oder Stadtteil sind Änderungen nötig. Die Grenze zu
anderen Bezirken soll entlang der Heidelberger Straße und der Rüdesheimer Straße
verlaufen.
Um die für die Schaffung bzw. Umstellung des neuen Bezirks notwendigen
Voraussetzungen zu klären, wurde von der Abteilung Statistik und Stadtforschung am
13. Mai 2015 ein verwaltungsinterner Workshop durchgeführt.
Für zahlreiche Ämter bedeutet die Umstellung einen teilweise erheblichen
Mehraufwand. Vor allem für das Bürger- und Ordnungsamt, Abteilung Meldewesen, die
Abteilung Statistik und Stadtforschung im Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
sowie das Vermessungsamt sind für die Umstellung eines neuen Statistischen Bezirks
440 „Lincoln-Siedlung“ teils erhebliche Vorarbeiten zu leisten. Auch andere Ämter
werden von den Umstellungen betroffen sein (Sozialbereich etc.). Zudem sind
Vereinbarungen mit der Bundesarbeitsagentur Nürnberg, dem Bundesamt für
- 5 -
Bauwesen und Raumordnung und weiteren außerstädtischen Einrichtungen betroffen.
Für das Vermessungsamt sind neue Blockbenennungen unumgänglich, die Grenzen
der Statistischen Bezirke 430 und 440-neu können bestehen bleiben.
Dennoch ist dieser Mehraufwand mit entsprechend vorausschauender Umsetzung bis
zum 30.06.2016 realisierbar; dies bedeutet, zum 30.06.2016 können alle beteiligten
Fachämter die notwendigen Arbeiten zur Umstellung von Software etc. abgeschlossen
haben.
Ferner waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ebenfalls einig
über die Tatsache, dass das Gelände der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-
Siedlung dem vorhandenen Statistischen Bezirk 430 „An der Ludwigshöhe“
zugeordnet wird. Durch die vorhandene Einwohnerzahl von rund 1.600 Personen im
Bezirk 430 und den zu erwartenden Zuzug neuer Einwohnerinnen und Einwohner
könnte der Bezirk 430 auf eine Größenordnung von ca. 3.500 Personen anwachsen
und hätte damit die gleiche Größenordnung bei der Einwohnerzahl wie die anderen
Bezirke Bessungens.
Der Magistrat beauftragt das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, einen neuen
Statistischen Bezirk 440 „Lincoln-Siedlung“ zum 30.06.2016 einzurichten und mit
weiteren zuständigen Fachämtern die dazu notwendigen Arbeiten umzusetzen.
Die für die Umstellung ggf. notwendigen Mittel werden im Haushalt 2016 von den
einzelnen Fachämtern getragen.
Darmstadt, den 03.12.2015
Dezernat I Dezernat II
Jochen Partsch Rafael Reißer
Oberbürgermeister Bürgermeister
Dezernat III Dezernat IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
Dezernat V
Barbara Akdeniz
Stadträtin
2015/0556
6159 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
22.12.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversamml ung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0556
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks für die Wissens chaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 03.12.2015
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat beauftragt das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, einen neuen Statistischen
Bezirk 440 „Lincoln -Siedlung“ zum 30.06.2016 einzurichten und mit den zuständigen
Fachämtern die dazu notwendigen Arbeiten umzusetzen.
Die für die Umstellung ggf. notwendigen Mittel werden im Haushalt 2016 von den einzelnen
Fachämtern getragen.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 3. Dezember 2015
In die Konversionsfläche „Lincoln-Siedlung“ sind bereits die ersten Bewohnerinnen
und Bewohner eingezogen. Im Allgemeinen werden die neu zuziehenden Bürgerinnen
und Bürger dem Stadtteil Bessungen, An der Ludwigshöhe, Statistischer Bezirk 430,
zugeschlagen.
Dies ist aus verschiedenen Gründen nicht sinnvoll:
- eine Analyse der zuziehenden Personen ist von großem stadtpolitischem Interesse
- aus planerischer und Stadtentwicklungssicht sind Informationen zu Altersstruktur
und Sozialstruktur von größter Bedeutung
- aus infrastrukturellen Gründen ist ein Bevölkerungsmonitoring ebenfalls wichtig.
Aus diesen Gründen ist die Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks 440 „Lincoln-
Siedlung“ sehr sinnvoll.
Statistische Daten und Analysen zur Struktur der Einwohnerinnen und Einwohner der
Lincoln-Siedlung sind für viele städtische Ämter und Einrichtungen die Grundlage für
Planungen: so z. B. für die Verkehrsplanung, die Kfz-Dichte im Quartier,
demografische Daten für die Schulplanung, die U3-Versorgung und Kita-Einrichtungen,
Daten zu Nahverkehrserfordernissen für HEAG mobilo, Haushaltedaten für die
Abfallplanung und Müllentsorgung des EAD und weiterer Ämter. Auch die
Nahversorgungsbedarfe sowie die Bautätigkeit und Gebäude-/Wohnungsstatistik
würden von einem neuen Statistischen Bezirk „Lincoln-Siedlung“ profitieren.
Ferner könnten Aspekte der Bürgerbeteiligung leichter berücksichtigt werden wie z. B.
Anschreiben an Bürgerinnen und Bürger.
Für die seit 2000 laufenden Projekte der innerstädtischen Raumbeobachtung, an
denen Darmstadt in Kooperation mit 49 anderen Städten sowie dem Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung teilnimmt, wäre dies für Analyse- und Planungszwecke
von unschätzbarem Vorteil (EU-Fördermittel, Bundesfördermittel und
Landesfördermittel).
Aufgrund der Anzahl der potentiell zu erwartenden Anwohnerinnen und Anwohner in
einer Größenordnung von ca. 3.000 bis 3.500 Personen ist die Schaffung eines
eigenen Statistischen Bezirks eine sinnvolle Größenordnung. Weder beim
Straßenschlüssel, Wahlbezirk oder Stadtteil sind Änderungen nötig. Die Grenze zu
anderen Bezirken soll entlang der Heidelberger Straße und der Rüdesheimer Straße
verlaufen.
Um die für die Schaffung bzw. Umstellung des neuen Bezirks notwendigen
Voraussetzungen zu klären, wurde von der Abteilung Statistik und Stadtforschung am
13. Mai 2015 ein verwaltungsinterner Workshop durchgeführt.
Für zahlreiche Ämter bedeutet die Umstellung einen teilweise erheblichen
Mehraufwand. Vor allem für das Bürger- und Ordnungsamt, Abteilung Meldewesen, die
Abteilung Statistik und Stadtforschung im Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung
sowie das Vermessungsamt sind für die Umstellung eines neuen Statistischen Bezirks
440 „Lincoln-Siedlung“ teils erhebliche Vorarbeiten zu leisten. Auch andere Ämter
werden von den Umstellungen betroffen sein (Sozialbereich etc.). Zudem sind
Vereinbarungen mit der Bundesarbeitsagentur Nürnberg, dem Bundesamt für
Bauwesen und Raumordnung und weiteren außerstädtischen Einrichtungen betroffen.
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Für das Vermessungsamt sind neue Blockbenennungen unumgänglich, die Grenzen
der Statistischen Bezirke 430 und 440-neu können bestehen bleiben.
Dennoch ist dieser Mehraufwand mit entsprechend vorausschauender Umsetzung bis
zum 30.06.2016 realisierbar; dies bedeutet, zum 30.06.2016 können alle beteiligten
Fachämter die notwendigen Arbeiten zur Umstellung von Software etc. abgeschlossen
haben.
Ferner waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ebenfalls einig
über die Tatsache, dass das Gelände der Cambrai-Fritsch-Kaserne und der Jefferson-
Siedlung dem vorhandenen Statistischen Bezirk 430 „An der Ludwigshöhe“
zugeordnet wird. Durch die vorhandene Einwohnerzahl von rund 1.600 Personen im
Bezirk 430 und den zu erwartenden Zuzug neuer Einwohnerinnen und Einwohner
könnte der Bezirk 430 auf eine Größenordnung von ca. 3.500 Personen anwachsen
und hätte damit die gleiche Größenordnung bei der Einwohnerzahl wie die anderen
Bezirke Bessungens.
Der Magistrat beauftragt das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, einen neuen
Statistischen Bezirk 440 „Lincoln-Siedlung“ zum 30.06.2016 einzurichten und mit
weiteren zuständigen Fachämtern die dazu notwendigen Arbeiten umzusetzen.
Die für die Umstellung ggf. notwendigen Mittel werden im Haushalt 2016 von den
einzelnen Fachämtern getragen.
Darmstadt, den 03.12.2015
Dezernat I Dezernat II
Jochen Partsch Rafael Reißer
Oberbürgermeister Bürgermeister
Dezernat III Dezernat IV
Cornelia Zuschke André Schellenberg
Stadträtin Stadtkämmerer
Dezernat V
Barbara Akdeniz
Stadträtin
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Punkt 3: Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2015/0556) Stadtv. Cuny (Fraktion PIRATEN) fragt, ob der Datenschutzbeauftragte hier involviert wurde? Antwort Herr Kolmer: Ein Rückkopplung mit der Datenschutzbeauftragten bei der Einrichtung eines statistischen Bezirks oder der Veränderung von statistischen Bezirken ist nicht notwendig und folgt vielmehr, wie in der Vorlage dargestellt, fachplanerischen Abwägungen, da das Hessische Landestatistikgesetz bereits vorgeschaltet regelt, dass Angaben, die Rückschlüsse auf Einzelpersonen zulassen würden, zum Beispiel wenn die Grundgesamtheit, hier die Einwohnerzahl in einem Bezirk, (noch) zu gering ist, nicht veröffentlicht werden dürfen. S.z.B. HessLStatG §16 Abs. 1. Bei Stimmenthaltung der Fraktion PIRATEN empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
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Punkt 44: Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2015/0556) Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.
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Punkt 14: Schaffung eines neuen Statistischen Bezirks für die Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2015/0556) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Heidelberger Straße
- Rüdesheimer Straße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0556
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 03.12.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00