RAT/179/2025
Anfrage der Ratsfrau Kraljic: Unterstützung der Stadt Düsseldorf für das Straßenmagazin Fiftyfifty
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Rat-179-2025
2968 Zeichen
RAT/179/2025 AfD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf An den Vorsitzenden des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller Düsseldorf, den 14,05.2025 Anfrage: Unterstützung der Stadt Düsseldorf für das Straßenmagazin Fiftyfifty Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, ich bitte Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung am 28.05.2025 zu setzen und um Beantwortung durch die Verwaltung. Sachlage: Das Straßenmagazin fiftyfifty wird seit Jahren nicht nur als soziales Projekt wahrgenommen, sondern zunehmend auch als politischer Akteur, der sich regelmäßig in gesellschaftliche und Debatten einmischt. Neben der Obdachlosenhilfe betreibt fiftyfifty öffentlichkeitswirksame Kampagnen, greift politische Entscheidungen an und nutzt die Nähe zu prominenten Unterstützern und Künstlern gezielt zur Einflussnahme auf die öffentliche Meinung. Besonders hervorzuheben ist die Rolle von Oliver Ongaro, der, seit vielen Jahren als Sozialarbeiter für fiftyfifty tätig ist, zugleich jedoch in weiteren politischen Initiativen eine zentrale Rolle spielt. So engagiert er sich unter anderem bei der STAY! Flüchtlingsinitiative e.V., die sich für ein Bleiberecht unabhängig vom Aufenthaltsstatus einsetzt, sowie als Sprecher im Bündnis Düsseldorf stellt sich quer (DSSQ) - einem Zusammenschluss, der regelmäßig durch lautstarke Aktionen und politische Polarisierung in Erscheinung tritt. Zwischen DSSQ und Funktionsträgern parteipolitischer Jugendorganisationen bestehen enge personelle Verflechtungen, unter anderem mit Maximilian Lykissas, einem Mitglied im Landesvorstand der NRW -Jusos und aktiven Sprecher von DSSQ. Maximilian Lykissas schrieb in seiner Bewerbungsrede für den Landesvorstand der NRW -Jusos, dass er über jahrelange Erfahrung im antifaschistischen Aktivismus auf der Straße verfüge. Diese Überschneidungen werfen die grundsätzliche Frage auf, inwiefern mit öffentlichen Mitteln unterstützte Einrichtungen wie fiftyfifty noch dem Gebot politischer Neutralität gerecht werden - oder ob hier steuerfinanzierte Sozialarbeit mit parteinahen oder ideologischen Interessen vermischt wird. Vor diesem Hintergrund bitte ich um Beantwortung folgender Fragen durch die Verwaltung: 1. In welchem Umfang unterstützt die Stadt Düsseldorf das Straßenmagazin fiftyfifty sowie damit verbundene Projekte (z. B. „Housing First") mit Fördermitteln? (Bitte um detaillierte Aufschlüsselung nach Projekt, Förderhöhe und Förderzeitraum.) 2. Auf welche Weise und in welchen Abständen wird die Wirksamkeit der von der Stadt geförderten fiftyfifty-Projekte evaluiert? 3. Welche messbaren Erfolge wurden durch die geförderten fiftyfifty- Projekte bislang erzielt? (Bitte möglichst mit Bezug auf konkrete Kennzahlen wie z. B. vermittelte Wohnungen, erreichte Personen etc.) Mit freundlichen Grüßen Andrea Kraljic Ratsfrau
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RAT/179/2025
- Typ
- Anfrage AfD
- Datum
- 19.05.2025
- Erstellt
- 16.05.2025 14:45