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A-R/0043/2011

Wer macht was für wen in Münster? Internet-Datenbank als flexible Informations-Plattform schaffen

Antrag an den Rat 29.06.2011

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 13.07.2011, TOP 45.2

Originalantrag

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Originalantrag

5236 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0043/2011  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
F DP - RATSFRAKTION  MÜNSTER – DIE LIBERALEN  
Die FDP  - Fraktion im Internet: http://www.fraktion.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de 
FDP - Ratsfraktion 
 Geringhoffstraße 48 
 48163 Münster 
 Tel.: 0251 - 987 30 60 
 Fax: 0251 - 987 30 61 
 Email: fraktion@fdp-ms.de 
 
 
 
 
Münster, 29.06.2011 
 
 
 
 
 
Antrag 
 
 
Wer macht was für wen in Münster? 
Internet-Datenbank als flexible Informations-Plattform schaffen 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, eine umfassende und  barrierefreie Datenbank in die 
Homepage der Stadt Münster einzubinden, aus der die  vorhandenen Hilfs- und 
Unterstützungsangebote der Stadt und der anderen Tr äger, Stiftungen und 
bürgerschaftlichen Gruppen Münsters zentral abgerufen werden können.  
 
 
Begründung: 
 
Es gibt in Münster eine unübersehbar große Anzahl v on Unterstützungs- und 
Hilfsangeboten, von Institutionen, Stiftungen und bürgerschaftlichen (Selbsthilfe-) Gruppen 
für nahezu jede Lebenslage. Dazu kommen kulturelle,  sportliche, religiöse und 
Weiterbildungsangebote kommerzieller wie ehrenamtli cher Art. Kurzum: Die Vielfalt ist 
nahezu unüberschaubar, Suchende verlieren häufig au f ihrem Weg durch 
Zeitungsanzeigen, Flyer, Plakate oder Broschüren di e Übersicht und geben auf. Viele der 
vielleicht gerade auf sie zugeschnittenen Angebote können sie erst gar nicht beurteilen, 
weil deren Information sie nicht erreicht. 
 
Eine internetbasierte, durch Verlinkungen einfach z u erreichende und stets aktuelle 
Datenbank im Online-Auftritt der Stadt könnte auf e infachem Weg mit Hilfe einer 
differenzierten Filter- und Stichwort-Suche Licht i n den Dschungel der Angebots-
Landschaft bringen. Neben diesen Suchkriterien muss  die Datenbank nur die ggf. 
stichwortartigen Kurzbeschreibungen der jeweiligen Angebote mit einem Link zur 
Homepage des Anbieters enthalten. Denn nahezu alle Angebote sind schon jetzt im 
Internet vertreten, mit Suchmaschinen aber meist nu r zufällig zu finden. Ausschließlich bei 
Veranstaltern und Angeboten, die keine eigene Homep age besitzen, wären eventuell 
weitere Angaben notwendig.

- 2 - 
Als Datengrundlage für eine solche „Wer macht was für wen?“-Zusammenstellung können 
die auf den verschiedenen Seiten der Stadt und der Ämter verteilten Hinweise auf einzelne 
Angebote dienen. Auch auf Vernetzungen wie etwa die  bei der FreiwilligenAgentur 
eingebundenen 220 Organisationen könnte man dafür schon zurückgreifen. 
 
Zur Bereitstellung, Pflege und Löschung der Daten k önnten Anbieter und Veranstalter die 
Kurzbeschreibung ihres Angebotes sowie die weiteren  benötigten Daten über ein im Netz 
abrufbares und online ausfüllbares Kontakt-Formular  zur Verfügung stellen. Hier sollten in 
„Pflicht-Feldern“ auch die möglichen und notwendige n Such- und Stichworte 
(beispielsweise Stadtteil, Senioren, Träger etc.) a ngezeigt und ausgewählt werden 
können. Die Inhalte eines solchen an den Workflow d er Verwaltung angepassten online-
Formulars können dann leicht in die Datenbank übern ommen werden. Dieses erleichtert 
die Pflege der Daten und minimiert den Aufwand der Verwaltung.  
 
Längerfristig ist in einem späteren Schritt - beson ders auch unter dem Gesichtspunkt der 
Datensicherheit - ein Direktzugang authentifizierte r Anbieter zur Datenpflege bestehender 
oder neuer Angebote zu prüfen, um den Arbeitsaufwand der Verwaltung weiter zu senken. 
Schon jetzt obläge die Pflege von Angaben zu Angebots-Details nicht der Verwaltung, weil 
sich diese ja nur auf den jeweiligen Homepages der Anbieter wieder finden, 
 
Der Zugriff auf die Daten muss natürlich auch Mensc hen möglich gemacht werden, die 
keinen Internet-Zugang haben, sich nicht im Netz au skennen bzw. die zu dessen Nutzung 
Unterstützung brauchen. Deshalb sollte es z.B. in B eratungsbüros, Bücherei-Zweigstellen, 
Bezirksverwaltungsstellen, Weiterbildungsstätten od er den Familienzentren möglich sein, 
sich die gewünschten Informationen herauszusuchen o der heraussuchen zu lassen. In 
den wenigen Bedarfsfällen sollte man einzelne Kurzb eschreibungen und die 
dazugehörigen Kontaktdaten auch ausdrucken können.  
 
Die technischen Möglichkeiten des Internets machen eine umfassende Übersicht über die 
Einrichtungen und Angebote in Münster möglich, die es in dieser Breite bisher für die 
Münsteranerinnen und Münsteraner nicht gibt. Statt eines dicken, teuren und im nächsten 
Augenblick schon wieder  nicht mehr aktuellen „Wälz ers“ (Beispiele von Stadtteil-Atlanten 
und Nachschlagewerken aus anderen Städten zeugen zw ar von Engagement, aber eben 
auch von raschem Überholt-Werden) könnte man im Onl ine-Auftritt eine bürgernahe und 
flexible Informations-Plattform schaffen, die Mensc hen das Leben erleichtert, ihnen die 
Auswahl unter verschiedensten Anbietern lässt und  ihrer jeweiligen Lebenssituation 
angepasste Unterstützung nahe bringt. Dies würde au ch den Einsatz vieler engagierter 
privater Gruppen - von der Hausaufgaben-Betreuung, Integrations-Projekten bis zur Oma-
Opa-Vermittlung - durch mehr Beachtung belohnen. 
 
 
gez. 
 
Carola Möllemann-Appelhoff Gisela Geschkewitz 
Hans Varnhagen Jens Lenski 
Jürgen Reuter Robert Fraude 
Dr. Karin Obst

Beratungsverlauf (1)

13.07.2011 Rat
TOP 45.2 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Geringhoffstraße 48

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0043/2011
Typ
Antrag an den Rat
Datum
29.06.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37