A-R/0031/2017
Wohnungsbau weiter beschleunigen
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a-r-0031-2017-Wohnungsbau beschleunigen
3893 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0031/2017
FDP-Ratsfraktion
Geringhoffstraße 48
48163 Münster
Tel. 0251 - 987 30 60
Fax: 0251 - 987 30 61
Email: fraktion@fdp-ms.de
www.fraktion.fdp -ms.de
Münster, 09.05.2015
Antrag
Wohnungsbau weiter beschleunigen
Der Rat möge beschließen:
Nachdem in der Immobilien- und Bauverwaltung der St adt Münster durch die Schaffung
diverser neuer Personalstellen und durch die Einste llung neuer Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter Kapazitätslücken geschlossen worden sind, gilt es jetzt, weitere Hemmnisse zu
beseitigen, die einer schnellen Schaffung neuen Wohnraums entgegenstehen.
1. In dem „Bericht zur Wohnbaulandentwicklung 2016 und Fortschreibung des
Baulandprogramms 2017 - 2025“ (Vorlage V/0215/2017) wird ausführlich darauf
eingegangen, dass sich die Verwaltung mit den vorha ndenen Ressourcen nicht in der
Lage sieht, „das [der Vorlage] angehängte Baulandpr ogramm zeitgerecht unter
Berücksichtigung der Zielwerte für die Baulandentwi cklung um[zu]setzen“. Daher wird
die Verwaltung beauftragt, zur Umsetzung des Baulan dprogramms verstärkt auf die
Beauftragung privater Entwicklungsträger zu setzen.
2. Um die Entwicklung von Wohnbauflächen im Innenbe reich noch schneller
voranzutreiben, wird die Verwaltung beauftragt, den Einsatz eines
verwaltungsexternen lnnenentwicklungsmanagers zu prüfen. Dieser soll die Potenziale
für die Innenentwicklung analysieren, Eigentümer un d Investoren ansprechen und als
zentraler Ansprechpartner der Stadtverwaltung fungieren. Zugleich soll er moderierend
eingreifen, wenn über die Nutzung der Flächen für den Wohnungsbau verhandelt wird.
Die Modellvorhaben in Aalen, Berlin, Hamburg-Altona , Ludwigsfelde, Offenburg,
Regensburg, Solingen und Trier können hier als Beis piele dienen. Die Verwaltung
prüft, ob dafür, wie in den genannten Städten, Förd ermittel beim
Bundesbauministerium und beim Bundesinstitut für Ba u-, Stadt- und Raumforschung
(BBSR) akquiriert werden können.
3. Gerade bei Planungen und Verfahren – auch von Privaten –, die absehbar auf großes
Interesse der Bürgerinnen und Bürger stoßen und kon trovers diskutiert werden, wird
die Verwaltung beauftragt, schon sehr frühzeitig Ve ranstaltungen oder andere
geeignete Mittel zur Information der Bürgerinnen un d Bürger vorzusehen und nach
Möglichkeit bei größeren Vorhaben auch ein Wettbewe rbsverfahren einzuplanen.
Gerade die Ergebnisse von Wettbewerbsverfahren berg en in der Regel ein höheres
Maß konsensfähiger und damit auch schnellerer Lösungen.
4. Um auch den Ausbau von Dachgeschossen noch weite r zu beschleunigen, soll die
Stadt eigene Informationen zu den wichtigsten Frage n zu diesem Thema bereitstellen.
Die Verwaltung wird entsprechend beauftragt, einen Ratgeber zum Thema
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Dachausbau zu erarbeiten, der für Hausbesitzer und andere am Ausbau Interessierte
abrufbar ist. Der entsprechende Leitfaden der Stadt Erlangen 1 kann hierbei als
Beispiel dienen.
5. Gerade für Wohngebiete mit geringerer baulicher Nutzungsintensität prüft die
Verwaltung, ob sich aus den bestehenden Bebauungsplänen Hindernisse ergeben, die
einer sensiblen Nachverdichtung entgegenstehen. Die Verwaltung wird beauftragt,
diese Bebauungspläne zur Änderung vorzuschlagen.
6. Der Rat bittet den Gestaltungsbeirat, seine eige nen Entscheidungsprozesse daraufhin
zu überprüfen, ob auch dort Abläufe zeitlich optimi ert und so Bauvorhaben zügiger
begleitet werden können. Ziel muss es sein, gerade in komplexeren Verfahren eine
noch schnellere Entscheidungsfindung herbeizuführen.
Begründung:
erfolgt mündlich
gez.
Carola Möllemann-Appelhoff
Jürgen Reuter
Hans Varnhagen
Jörg Berens
1 https://www.erlangen.de/Portaldata/1/Resources/08 0_stadtverwaltung/dokumente/infoblaetter/
Dachgeschossausbau_16-04-15.pdf
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Geringhoffstraße 48
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0031/2017
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 09.05.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37