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2022/0158

Sanierung der kleinen Turnhalle der Georg-Büchner-Schule

Magistratsvorlage 08.06.2022

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2022/0158

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Punkt 8: Sanierung der kleinen Turnhalle der Georg-Büchner-Schule 
 (V-Nr. 2022/0158) 
 
Der Schulausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD und UFFBASSE

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Punkt 7: Sanierung der kleinen Turnhalle der Georg-Büchner-Schule 
 (V-Nr. 2022/0158) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, 
der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD

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Punkt 13: Sanierung der kleinen Turnhalle der Georg-Büchner-Schule 
 (V-Nr. 2022/0158) 
 
Der Ausschuss für Bauen, Stadtplanung, Verkehr und Liegenschaften empfiehlt 
der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. 
 
Stimmenthaltung: SPD-Fraktion

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Plananlage  
Magistratsvorlage Vorlage-Nr. 2022/0158 | Sanierung kleiner Turnhalle der Georg-Büchner-Schule  
Seite 1 von 3 
 
Grundriss EG

Plananlage  
Magistratsvorlage Vorlage-Nr. 2022/0158 | Sanierung kleiner Turnhalle der Georg-Büchner-Schule  
Seite 2 von 3 
 
Grundriss OG (oben) und KG (unten)

Plananlage  
Magistratsvorlage Vorlage-Nr. 2022/0158 | Sanierung kleiner Turnhalle der Georg-Büchner-Schule  
Seite 3 von 3 
 
Ansicht Süd (oben), Ansicht Nord (mitte) und Ansicht Ost (unten, mit neuer Fluchttreppe)

2022/0158

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
20.06.2022 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2022/0158 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: - 
Kostenstelle:  15-00053-04 Investitionsnummer:  INV00433 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 951010 
 
Betreff: Sanierung der kleinen Turnhalle der Georg -Büchner-Schule 
 
Vorlage vom: 08.06.2022  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der notwendigen Fortführung der Entwurfsplanung der Sanierung 
mit der Leistungsphase 4 zu  
 
2. Im Rahmen des anschließenden Stavo -Beschlusses wird die Fortführung der 
anschließenden Leistungsphasen 5 – 9 zugestimmt.  
 
3. Um die Zielsetzung des Stavo -Beschlusses V. -NR.SV-2019/0053 zur CO 2-Reduktion 
umzusetzen, erfolgt eine Teilfinanzierung aus den Mitteln des Klimaschutzkonzeptes von 
IDA 
 
Anlagen: Plananlage 
Kostenberechnung  
Folgekostenberechnung

- 2 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.06.2022 
 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:  
 
Die Turnhalle wurde 1956 als Teil des Ensembles der Georg - Büchner- Schule erbaut und 
steht als Einzeldenkmal unter Denkmalschutz. Es handelt sich um einen der Meisterbauten, 
die die Stadt Darmstadt in einem Neubauprogramm 1951 an namhafte Architekten 
beauftragte, um zukunftsorientierte zeitgenössische Architektur zu fördern. Es gibt viele 
Befunde, Originalpläne und Fotos, die in einer Dokumentation zusammengefügt wurden.  
 
Die Sanierung der Turnhalle und der Großsporthalle der Georg -Büchner-Schule wurden in 
einer nach Bauteilen differenzierten Machbarkeitsstudie 2019 untersucht. Da beide Hallen 
unter Denkmalschutz stehen und Sanierungen grundsätzlich möglich sind, wurden die 
Funktionalitäten verschiedener Sportarten zusammen betrachtet in Abstimmung mit dem 
Schulamt. 
 
Der Zustand des Objektes ist bis auf ein paar Veränderungen an der Anlagentechnik  und der 
Duschbereiche nahezu bauzeitlich und entspricht dem Lebenszyklus eines solchen Objektes 
nach einer Nutzungsdauer von 60 Jahren.  
 
Die Optimierung des Energiebedarfs ist ein vorrangiges Sanierungsziel.  
Die Sanierung ist als energetische Sanierung i m Bestand geplant und anhand der 
Bauteilmethode nachgewiesen, da die Bauteile nicht erneuert werden können und die 
Klinkerfassaden erhalten werden sollen.  
 
Auf Grund des Stadtverordneten Beschlusses V -Nr. SV-2019/0053 "Höchste Priorität für den 
Klimaschutz" wird für die Sanierung der Kleinen Turnhalle ein umfassendes energetisches 
Konzept entwickelt.  
 
Die Funktionalität des Prüfungsfachs „Darstellendes Spiel“ soll gestärkt und zugleich die 
Nutzung als kleine Aula optimiert werden.  
 
Die Erlangung der denkmal sschutzrechtlichen Genehmigung ist unabdingbar.  
Dabei sind aktuelle Anforderungen, wie Energieeffizienz, Brandschutz, Barrierefreiheit und 
Vorgaben zum betrieblichen Unfallschutz berücksichtig und in der Komplexität bearbeitet 
worden.  
 
In einem konstrukt iven Dialog zwischen der städtischen Denkmalschutzbehörde und dem 
Landesamt für Denkmalpflege, den Architekten und der Projektsteuerung des 
Immobilienmanagements, den Architekten und den Fachplanern werden für viele 
Anforderungen Lösungen gefunden, die sic h vom bauzeitlichen Zustand unterscheiden, aber 
den Ursprungszustand wieder erlebbar machen. Da heute die Anforderungen an 
Ballsportnutzung unabdingbar Rahmenbedingungen erfordern, die sich nicht baulich 
herstellen lassen, sind hier Einschränkungen gegeben . 
 
Mit Beginn der Baumaßnahme ab dem I.  Quartal 2023, nach dem Halbjahreswechsel wird 
eine Schadstoffsanierung durchgeführt.  
 
Durch Anbau eines außenliegenden Sicherheitstreppenhauses wird der erforderliche 2. 
unabhängige Rettungsweg aus dem Obergeschoss g ewährleistet.

- 4 - 
Gebäudedaten und Termine  
 
1) Termine gemäß Terminplan vom 29.03.2022  
 
 Einreichung Bauantrag:  II. Quartal 2022  
 Baubeginn:  I. Quartal 2023  
 Fertigstellung:  II. Quartal 2024  
 
 
2) Gebäudekenndaten:  
 
 Bruttogrundfläche EG+OG+KG (BGF):  1.370 m² 
 Bruttorauminhalt (BRI):  5.254 m³ 
 Nutzfläche (NUF):  1.014 m² 
 Verkehrsfläche (VF):  220 m² 
 Technikfläche (TF):  38 m² 
 
 
 
Erläuterungsbericht  
 
Lageplan 
 
 
Beschreibung Bestandsgebäude:  
Die Turnhalle ist Teil des Gesamtensembles der Georg -Büchner-Schule. Baulich ist sie mit 
dem Schulgebäude durch einen verglasten Gang verbunden. Sie ist im Bereich des 
Umkleidetrakts 3 -geschossig organisiert, wobei sich die Hallenebene im EG befindet.  
Die Stockwerke werden über 2 Treppenhäuser verbunden.  
Im UG befinden sic h Lagerräume, Hausanschlußraum und der Heizraum.

- 5 - 
Im EG liegt der großzügige Eingangsbereich, der die Turnhalle über den Verbindungsgang an 
die Schule anbindet. An den Eingangsbereich gliedern sich, ehe man die Halle betritt, die 
beiden Treppenhäuser an. Die Halle hat die lichten Abmessungen von 26 x 13m. Zur Halle 
gehört auch eine Bühne mit Unterkellerung, die als Stuhllager und Magazin genutzt wird.  
 
Im OG befindet sich der Umkleidetrakt, der sich über eine Empore zur Halle hin öffnet. Auf 
dieser sind drei nach hinten ansteigende Sitzreihen mit Platz für bis zu 90 Zuschauer 
festmontiert.  
 
Die Außenwände sind in einem roten, dünnformatigen Klinkermauerwerk ausgeführt.  
 
Sichtbare Stahlbetonunterzüge, auf denen das Mauerwerk aufliegt, gliedern das Gebäude in 
der Horizontalen.  
 
Das Dachtragwerk besteht aus Stahlbetonbindern, die die Halle in Querrichtung in 10 Achsen 
überspannen. Auf den Betonbindern ist eine Unterkonstruktion aus Holz, die das 
Sparrendach bildet und die Dachneigung herstellt. Der räumliche  Abschluss wurde mit einer 
Bretterschalung ausgeführt. Im Dachzwischenraum verlaufen Installations - und 
Lüftungsleitungen.  
 
 
 
Planungskonzept für die Sanierung  
 
Die vorliegende Entwurfsplanung ist mit VertreterInnen  des Schulamtes, der Feuerwehr, dem 
Landesamt für Denkmalpflege und der unteren Denkmalschutzbehörde, sowie der 
Unfallkasse Hessen abgestimmt.  
 
Das Architekturbüro Loewer + Partner, das bereits 2019 ein Sanierungskonzept 
ausgearbeitet hatte, wurde mit der  Objektplanung und der Brandschutzplanung beauftragt. 
Des Weiteren wurden Fachplaner für HLS und Elektroplanung, sowie für Raumakustik, 
Thermische Bauphysik und Energieberatung, Tragwerksplanung und Schadstoffsanierung 
verpflichtet.  
 
 
Nutzung nach Sanierun g: 
Die Turnhalle soll nicht als Versammlungsstätte genutzt werden. Die max. Personenzahl ist 
damit auf 200 Besucher (Hallenbereich EG + Empore OG) und die an der Veranstaltung 
teilnehmenden Personen begrenzt.  
 
Das Gebäude soll vor allem als Turn - und Gymnastikhalle, für das Fach Darstellendes Spiel 
und für Schulveranstaltungen genutzt werden.  
 
Tagsüber ist Schulsportbetrieb vorgesehen. Hier sind max. 30 Personen zu erwarten. Abends 
werden sich verschiedene Sportvereine in der Halle aufhalten. Mehr als insgesamt 30 
Personen gleichzeitig sind nicht zu erwarten  
 
Die Halle wird auch für außerschulische Veranstaltungen genutzt.  
Bei der Schulsportnutzung sind Einschränkungen bei der Mannschaftsballsportnutzung 
gegeben, die bedingt sind durch die relativ gerin ge Größe und nicht zu installierende 
Prallwände.

- 6 - 
Beschreibung Sanierungsmaßnahmen:  
 
Raumprogramm:  
Im UG wird im ehemaligen Hausanschlussraum ein zusätzlicher Raum für die 
Sicherheitsbeleuchtung abgetrennt. Die Heizzentrale wird zur Lüftungszentrale.  
 
Im EG wird der Raum, der zurzeit als Archiv genutzt wird, wieder als Unterrichtsraum 
hergestellt. Der 1.Hilfe -Raum wird verkleinert zugunsten des 2. Rettungsweges über ein 
Fluchttreppenhaus in Stahlkonstruktion an der Ostfassade. Anstatt 1. Hilfe findet sich h ier 
ein bisher fehlender Putzmittelraum wieder. Die alte Lehrer -Umkleide wird neu aufgeteilt und 
für Beh.-WC/Dusche und 1.Hilfe/Lehrer genutzt.  
 
Im OG entsteht anstatt der Requisite ein Putzmittelraum. Die ehemalige Mädchen -Umkleide 
wird deutlich verkleine rt, so dass ein kleiner Vorraum sowie eine großzügige Requisite Platz 
finden. Dusch- und WC-Räume werden verkleinert, da der Bestand für heutige Verhältnisse 
überdimensioniert erscheinen.  
 
 
Berücksichtigung der Klimaschutzziele : 
Bei diesem Projekt werden m ehr als 95 % der massiven Bauteile erhalten und somit wird die 
graue Energie genutzt.  
 
Durch die Verbesserung der Haustechnik, bauteilbezogene Ertüchtigungen und vor allem 
durch die mit dem Denkmalschutz abgestimmte großflächige Photovoltaikanlage wird auc h 
im Betrieb eine die C O2-Bilanz negativ.  
 
Der bauliche Wärmeschutz wird unter Wahrung der schützenswerten Bausubstanz um 30 % 
verbessert. Hierzu trägt sowohl die Innendämmung raumseitig verputzter Außenwandflächen 
sowie die Dämmung der obersten Geschossd ecke bei. 
 
Durch Umstellung der Trinkwarmwasserbereitung auf dezentrale Durchlauferhitzer, die 
Modernisierung der Heizungsregelung sowie den Austausch der Leuchtmittel kann die 
Effizienz der energetisch relevanten Anlagentechnik erhöht werden.  
 
Durch Beibehaltung der Heizwärmeerzeugung über die anliegende, primärenergetisch 
günstige Fernwärme (fp = 0,3) sowie die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage wird der 
fossile Primärenergiebedarf um 50 % und der CO2 -Ausstoß um 70 % gegenüber dem 
Bestand gesenkt. Unter  Berücksichtigung des CO2 -senkenden Effekts des Überschusses an 
Photovoltaikstrom, der nicht in der Turnhalle direkt genutzt wird, ist der CO 2-Ausstoß in der 
Jahresbilanz negativ.  
 
 
Klimaanpassung : 
Für die Regenwassernutzung wird eine Muldenversickerung geprüft. 
 
Abstimmung Denkmalschutz:  
Der Denkmalschutzbehörde liegt eine Raumliste mit Auflistung aller Eingriffe und 
Änderungen vor. Diese wurden im Rahmen eines Ortstermins mit dem Landesamt für 
Denkmalpflege abgestimmt. Die Freigaben dienten als Grundlag e für die Kostenberechnung 
und die Erstellung des Bauantrags. Im Zuge der Ausführungsplanung werden diese Themen 
vertieft.

- 7 - 
Maßnahmen Gebäudehülle:  
Das bestehende Klinkermauerwerk und Stahlbetonunterzüge werden gereinigt und erhalten 
einen Schutzanstrich.  Das neue Fluchttreppenhaus in Stahlkonstruktion wird über zwei neue 
Notausgänge im EG und OG erschlossen. Bestehende Holztüren und -fenster werden nahezu 
ganzheitlich erhalten und dort wo nötig aufgearbeitet. Die Kippoberlichter an der Südfassade 
werden mit Kettenabtrieben ergänzt und zur Entrauchung und Belüftung herangezogen. Das 
alte Bitumendach wird abgebrochen und durch ein hochgedämmtes Metalldach mit 
Photovoltaik-Anlage in Nord- und Südausrichtung ergänzt.  
 
 
Maßnahmen Innenräume:  
Die bauzeitlichen Tü ren werden zum großen Teil aufgearbeitet.  
Türen, die nicht mehr im Original vorhanden sind, werden nach bauzeitlichem Vorbild, ihrer 
aktuellen Funktionalität und Anforderungen des Brandschutzes erneuert.  
 
Zwischen TRH II und Unterricht im EG werden die u rsprünglichen, bodentiefen Verglasungen 
als Sichtbezug zwischen den Räumen wiederhergestellt.  
 
Klinkerwände und Sichtbetonunterzüge/ -stützen werden gereinigt.  
 
Die Außenwand Süd erhält eine neue Holz -Verkleidung der Heizkörpernischen gemäß 
Original. Sämtli che Geländer in den Treppenhäusern sowie auf der Empore werden gemäß 
bauzeitlichem Vorbild aufgearbeitet und unter Berücksichtigung der Schulbaurichtline 
erhöht. 
 
Bühne und Fensterfassade Süd erhalten neue Vorhänge, teilweise motorisch betrieben, an 
der Fensterfront mit Sonnenschutz sowie Notraffung zur Entrauchung.  
 
Der bauzeitliche Klinkerboden / Terrazzo mit Beton -Fries in Foyer und Treppenhäusern wird 
erhalten, aufgearbeitet und im Bereich der neuen Notausgänge zum außenliegenden 
Fluchttreppenhaus ergän zt. Die bauzeitlichen Gußasphaltfliesen im Bereich der Umkleide1 
Achse 1-3/A-B werden aufgearbeitet. Turnhalle und Geräteräume erhalten einen neuen 
Sportbodenaufbau zur Nutzung Turnen und Gymnastik.  
 
Der Bühnenboden wird erneuert. Die neuen Putzmittelräum e sowie Dusch- und WC-Bereiche 
im OG erhalten einen neuen Estrich und Fliesenbelag. Umkleide2 und neue Requisite 
erhalten einen neuen Bitu -Terrazzoboden in Anlehnung an den bauzeitlichen Gussasphalt -
Fliesenbelag. Unterrichtsraum im EG und die Empore erhalt en einen neuen Linoleumboden. 
Im Besucher-WC werden lediglich die Fliesen ausgetauscht und Stuhllager sowie Kellerräume 
erhalten einen Bodenbeschichtung.  
 
Die bauzeitliche Nut - und Feder Decke über Halle, Empore, Treppenhäusern und Bühne wird 
erneuert. Die neuen Putzmittelräume im EG + OG erhalten eine abgehängte F30 -GK-Decke. 
Der Putz an den Decken im Umkleidetrakt wird auf Grund der zahlreichen 
Wandverschiebungen abgebrochen und erneuert. Alle weiteren Räume mit verputzten Decken 
erhalten teilw. eine Putz sanierung sowie einen neuen Anstrich.  
 
Der Dachzugang von der Bühne zum Dachraum wird erneut.  
 
 
Einbauten Innenräume:  
Bühne und Empore werden mit Sicherungsnetzen ausgestattet, teilw. motorisch betrieben.

- 8 - 
Bauzeitliche Umkleidebänke, Besuchersitzbänke, mobile Treppe zur Bühne sowie 
festeingebaute Sportgeräte an den Wänden der Halle werden aufgearbeitet, im 
Originalfarbton lackiert und wieder eingebaut. Original -Waschrinnen werden aufgearbeitet 
und in verminderter Stückzahl wieder eingebaut.  
 
 
Flucht- und Rettungswege:  
Der erforderliche, zweite bauliche Rettungsweg aus dem OG wird durch die neue, 
außenliegende Fluchttreppe gewährleistet. Ein Notausstieg aus Lager 1 im UG wird realisiert.  
 
Die lichten Durchgangsbreiten der Notausgangstüren sind zu gering un d können jedoch 
aufgrund des Denkmalschutzes und der Konstruktion nicht breiter ausgeführt werden. 
Dennoch bestehen aufgrund zahlreicher Kompensationsmaßnahmen keine Bedenken. Als 
Kompensationsmaßnahmen sind zusätzliche Notausgänge (1x EG, 1x OG) und eine 
flächendeckende Brandmeldeanlage (aufgeschaltet) vorgesehen. Eine Abstimmung mit der 
Feuerwehr hat stattgefunden.  
 
 
Raumakustik: 
Die Anforderungen an die Raumakustik werden durch Maßnahmen in der Decke in der Halle 
für folgende Nutzungen erfüllt:  
Sprach- und Musikdarbietung, sowie Sportbetrieb.  
 
 
Barrierefreiheit : 
Die Turnhalle schließt niveaugleich an das Schulgebäude und an den Schulhof an. Die 
bestehenden Notausgangstüren, die aus der Halle im Süden direkt ins Freie führen, werden 
mit neuen Rampen an de n Außenbereich angeschlossen.  
 
Ein barrierefreies Unisex - WC mit Dusche wird im Erdgeschoss vorgesehen.  
 
 
Technik: 
Die Turnhalle wird über den Kriechkeller an die Heizzentrale der Schule und damit an die 
bestehende Fernwärme angeschlossen. Das Leitungsnet z bleibt weitgeh end erhalten. 
 
Der Hausanschluss der Wasserversorgung befindet sich im Untergeschoss der Turnhalle.  
 
Ein neuer Erdgraben für Grundleitungen Elektro und PV zum Anschluss an den bestehenden 
Unterverteilerraum wird erstellt. Die anstehende Sanierung der Großsporthalle wird 
technisch berücksichtigt.  
 
 
 
Dezernat I  Dezernat IV  Dezernat V 
 
 
 
Jochen Partsch  André Schellenberg  Holger Klötzner  
Oberbürgermeister  Stadtkämmerer  Stadtrat

Beratungsverlauf (5)

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TOP 8
TOP 7
TOP 26
TOP 13

Details

Vorlagen-Nr.
2022/0158
Typ
Magistratsvorlage
Datum
08.06.2022
Erstellt
29.09.2026 00:00