RPAU/007/2025/1
Stellungnahme des Rechnungsprüfungsausschusses über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 - Bestätigung des Gesamtabschlusses -
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Beschlussvorlage RPA
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RPAU/007/2025/1 X öffentlich nicht öffentlich Beschlussvorlage Betrifft: Stellungnahme des Rechnungsprüfungsausschusses über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 - Bestätigung des Gesamtabschlusses - Fachbereich: 14 - Amt für kommunale Prüfung Amtsleitung: Anke Wohlan Beratungsfolge: Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität Rechnungsprüfungsausschuss 01.04.2025 Vorberatung Rat 28.05.2025 Entscheidung Beschlussdarstellung: Der Gesamtabschluss und Gesamtlagebericht zum 31. Dezember 2021 wurden vom Rechnungsprüfungsausschuss nach § 59 Absatz 3 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung waren keine Einwendungen zu erheben. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat den vom Oberbürgermeister aufgestellten Gesamtabschl uss und den Gesamtlagebericht zum 31. Dezember 2021 gebilligt und empfiehlt dem Rat, den Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2021 gemäß § 116 Absatz 8 in Verbindung mit § 96 Abs. 1 GO NRW zu bestätigen. Sachdarstellung: Nach § 116 Absatz 1 GO NRW ist in je dem Haushaltsjahr für den Abschlussstichtag 31. Dezember ein Gesamtabschluss aufzustellen. Der Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach § 116 Absatz 8 GO NRW in Verbindung mit § 59 Absatz 3 GO NRW vom Rechnungsprüfungsausschuss zu prüfen, der sich zur Durchführung der Prüfung der örtlichen Rechnungsprüfung bedient hat. Nach § 102 Absätze 3 und 11 GO NRW war der Gesamtabschluss dahingehend zu prüfen, ob er unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz - und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Die Prüfung erstreckte sich auch darauf, ob die Seite 2 gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet worden sind. Der Gesamtlagebericht war nach § 102 Absätze 5 und 11 GO NRW daraufhin zu prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt und die Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung des Konzerns zutreffend dargestellt sind. Das Amt für kommunale Prüfung hat mit Bericht vom 5. März 2025 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses hat den Gesamtabschluss 2021 unter Einbezi ehung des Prüfungsberichts des Amtes für kommunale Prüfung sowie der zugehörigen Arbeitspapiere geprüft. [Für die Prüfung wurden folgende Ausschussmitglieder bestimmt: Ratsherr Bremer, Herr Eßer und Ratsherr Sültenfuß (CDU) Ratsherr Cardeneo und Herr Scheffler (Bündnis 90/Die Grünen) Herr Heuter (SPD) und Ratsherr Dr. Panhaus (Volt/Mitglied der SPD - Ratsfraktion) Ratsherr Droste und Herr Dr. Peters (FDP) Ratsherr Jörres (AfD) Herr Badzio (Die PARTEI-Klima-Fraktion] An der Prüfung haben folgende Ausschussmitglieder teilgenommen: Ratsherr Bremer und Herr Graf (CDU) Ratsherr Cardeneo, Herr Scheffler und Ratsherr Warnecke (Bündnis 90/Die Grünen) Herr Heuter, Ratsherr Figge (SPD) und Ratsherr Dr. Panhaus (Volt/Mitglied der SPD-Ratsfraktion) Herr Dr. Peters (FDP) Ratsherr Jörres (AfD) Herr Badzio (Die PARTEI-Klima-Fraktion) Der Gesamtabschluss wurde auf der Grundlage des Berichts des Amtes für kommunale Prüfung in der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses am 1. April 2025 unter Beteiligung der Rechnungspr üferinnen und -prüfer, der Kämmerin und des Leiters der Kämmerei eingehend beraten. Zum Ergebnis der Prüfung nimmt der Rechnungsprüfungsausschuss wie folgt Stellung: Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis. Der Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der Landeshauptstadt Düsseldorf noch die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Stadtentwässerungsbetrieb und unverändert zehn vollzukonsolidierende verbundene Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne. Es werden außerdem v ier assoziierte Unternehmen berücksichtigt. Änderungen an den Beteiligungsverhältnissen haben nicht zu einer Änderung des Konsolidierungskreises geführt. Der Gesamtabschluss wurde, wie schon im Vorjahr, durch die COVID -19-Pandemie beeinflusst. Diese hatte Auswirkungen auf die verselbstständigten Aufgabenbereiche im Vollkonsolidierungskreis und auch im Equity -Konsolidierungskreis. Das Ergebnis des Jahresabschlusses der Stadt (Kernhaushalt) war erneut auch durch die Isolierung der pandemiebedingten Belastung en nach dem NKF -COVID-19-Isolierungsgesetz Seite 3 (NKF-CIG) beeinflusst. Diese Belastungen konnten als Erträge im außerordentlichen Ergebnis mit 133,5 Mio. € kompensiert werden. Der Gesamtabschluss 2021 schließt in der Gesamtergebnisrechnung mit einem Gesamtjahresfehlbetrag der Landeshauptstadt Düsseldorf von -62,2 Mio. € ab. Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um 113,3 Mio. €. Ohne die zulässige Isolierung der Haushaltsbelastungen im Kernhaushalt hätte sich ein negatives Gesamtergebnis von -195,7 Mio. € ergeben. Das ordentliche Gesamtergebnis schließt mit -177,8 Mio. € ab. Es verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 37,0 Mio. €. Den t rotz der anhaltenden Pandemie um 307,0 Mio. € gestiegenen Erträgen aus Steuern und ähnlichen Abgaben standen meh rere Veränderungen in anderen Positionen gegenüber. Hierzu zählen insbesondere um 136,9 Mio. € gesunkene Zuwendungen und allgemeine Umlagen, um 64,6 Mio. € gestiegene Personal - und Versorgungsaufwendungen sowie um 67,6 Mio. € gestiegene Transferaufwendungen. Das negative Gesamtfinanzergebnis von -23,7 Mio. € fiel im Vergleich zum Vorjahr um 105,2 Mio. € besser aus, da sich im Wesentlichen das negative Ergebnis aus der Equitykonsolidierung von -79,0 Mio. € auf -5,0 Mio. € verringerte und die Finanzerträge vor allem ausschüttungsbedingt um 18,0 Mio. € stiegen. Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich insgesamt auf - 201,5 Mio. €. Den Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -121,5 Mio. € und aus der Investitionstätigkeit von -298,2 Mio. € standen der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von 245,2 Mio. € und geringfügige Effekte aus Währungsumrechnungen gegenüber. Der Endbestand der liquiden Mittel verringerte sich um 173,0 Mio. € auf 409,1 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus K rediten für Investitionen und aus Liquiditätskrediten betrugen 1.804,0 Mio. € (Vj 1.675,5 Mio. €). Insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Kreditaufnahme wird die Gesamtfinanzlage weiterhin als stabil angesehen. Die Bestätigung des vom Rechnun gsprüfungsausschuss geprüften Gesamtabschlusses obliegt gemäß § 116 Absatz 8 GO NRW dem Rat der Stadt. Düsseldorf, den 1. April 2025 gez. Ratsherr Warnecke gez. Ratsherr Dr. Panhaus Vorsitzender stellvertretender Vorsitzende Der Bericht wurde vorab mit Schreiben vom 13.03.2025 an die Ausschussmitglieder übersandt. Anlagen: Anlage 1 - Prüfbericht und Gesamtabschluss 2021
Anlage 1 - Prüfbericht und Gesamtabschluss 2021
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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 - 1 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Inhaltsverzeichnis Seite I Prüfungsauftrag 3 II Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 4 1 Gegenstand der Prüfung 4 2 Art und Umfang der Prüfung 4 III Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 5 1 Vorjahresabschluss 5 2 Organisation und Buchführung 5 3 Festlegung des Konsolidierungskreises 6 3.1 Methoden und Abgrenzungskriterien für die Konsolidierung 6 3.2 Die Prüfung der Wesentlichkeit 7 3.3 Beteiligungsstruktur und Konsolidierungskreis 8 4 Ordnungsmäßigkeit der in den Gesamtabschluss einbezogenen Abschlüsse 12 4.1 Umsetzung einheitlicher Bilanzierungsgrundsätze 12 4.2 Neubewertung und Fortschreibung von Vermögensgegenständen und Schulden 13 5 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 14 5.1 Erstellung des Summenabschlusses 14 5.2 Kapitalkonsolidierung 14 5.3 Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung 15 5.4 Zwischenergebniseliminierung 15 5.5 Equitykonsolidierung 16 IV Gesamtanhang 18 V Gesamtlagebericht 20 Entwicklung der NKF-Kennzahlen seit 2010 22 Kennzahlen zur haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation 22 Kennzahlen zur Gesamtvermögenslage 24 Kennzahlen zur Gesamtfinanzlage 26 Kennzahlen zur Gesamtertragslage 28 VI Bestätigungsvermerk 32 VII Erläuterungen zur Gesamtbilanz 36 VIII Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 46 Anlage: Landeshauptstadt Düsseldorf Gesamtabschluss 2021 - 2 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Abkürzungsverzeichnis GO Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen GoF Geschäfts- oder Firmenwert HGB Handelsgesetzbuch KomHVO Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein- Westfalen NKF Neues Kommunales Finanzmanagement NKF-CIG Gesetz zur Isolierung der aus der COVID-19- Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein- Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz) vAB verselbstständigter Aufgabenbereich Deutsche Oper am Rhein / Oper Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH Flughafen Flughafen Düsseldorf GmbH Holding Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf Gmb H IDR Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH Rheinbahn Rheinbahn AG Schauspielhaus Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH SEBD Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf SWD KG I SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf SWD KG II SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf GmbH & Co. KG (vorher SWD AG) Stadtwerke Stadtwerke Düsseldorf AG Teilkonzern Messe Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH In den Tabellen können Rundungsdifferenzen in Höhe von ± einer Einheit auftreten. - 3 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 I Prüfungsauftrag Nach § 116 Abs. 1 GO ist in jedem Haushaltsjahr für den Abschlussstichtag 31. Dezember ein Gesamtabschluss aufzustellen, der um einen Gesamtlagebericht zu ergänzen ist. Die Landeshaupts tadt Düsseldorf hat erstmals zum 31. Dezember 2010 einen Gesamtabschlus s für den Konzern erstellt. Der Gesamtabschluss ist nach § 116 Abs. 8 in Verbin dung mit § 59 Abs. 3 Satz 1 GO vom Rechnungsprüfungsausschuss zu prüfen, der sich zur Durchführung der Prüfung der örtlichen Rechnungsprü fung bedient (§ 59 Abs. 3 Satz 2 GO). Er hat gegenüber dem Rat zu dem Ergebnis seiner Prüfung gesondert schriftlich Stellung zu nehmen (§ 59 Abs. 3 Satz 4 GO). Der Gesamtabschluss ist dahingehend zu prüfen, ob e r unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tats ächlichen Verhält- nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns vermittelt. Die Prüfung erstreckt sich auch darauf, ob die gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden S atzungen und sonstigen ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet wurden (§ 102 Abs. 11 in Verbindung mit § 102 Abs. 3 GO). Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss in Einklang steht und insgesamt ein zutreffendes Bi ld der Gesamtlage des Konzerns bietet. Dabei ist darauf einzugehen, ob die Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung des Konzerns zutreffend da rgestellt sind (§ 102 Abs. 11 in Verbindung mit § 102 Abs. 5 GO). Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis der Prü fung ist ein Prüfungsbericht zu erstellen. Das Ergebnis der Prüf ung ist in einem Bestätigungsvermerk oder in einem Vermerk über die Versagung zusammen- zufassen (§ 102 Abs. 8 und 11 GO in Verbindung mit §§ 321 und 322 HGB). Der von der Stadtkämmerin aufgestellte und vom Ober bürgermeister bestätigte Entwurf des Gesamtabschlusses zum 31. Dezember 2021 und der Gesamtlagebericht wurden dem Rat der Stadt in seine r Sitzung am 6. Februar 2025 vorgelegt und dem Rechnungsprüfungs ausschuss zur Prüfung zugeleitet. - 4 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 II Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 1 Gegenstand der Prüfung Gegenstand der Prüfung ist der Gesamtabschluss mit den in § 116 Abs. 2 GO festgelegten Bestandteilen. Danach besteht der Gesa mtabschluss des Konzerns aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamt bilanz, dem Gesamtanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eige nkapitalspiegel. Darüber hinaus hat die Gemeinde einen Gesamtlagebericht aufzustellen. Nach § 117 GO ist ein Beteiligungsbericht aufzustellen, wenn eine Gemeinde aufgrund der größenabhängigen Befreiung von der Auf stellung eines Gesamtabschlusses nach § 116a GO absieht. Die Lande shauptstadt Düsseldorf hat die größenabhängige Befreiung nicht in Anspruch genommen und war deshalb zur Aufstellung eines Beteiligungsberichts nicht verpflichtet. Die Landeshauptstadt hat freiwillig einen Beteiligu ngsbericht erstellt. Dieser ist nur insofern Gegenstand der Prüfung, als er die gemäß § 52 Abs. 1 Satz 6 KomHVO in Verbindung mit § 53 KomHVO verpflichtende n gesonderten Angaben im Gesamtabschluss zu den einzelnen verselb stständigten Aufgabenbereichen (vAB) enthält. Gegenstand der nachfolgenden Erläuterungen ist der Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2021, der von der Stadtkämmerin aufges tellt und vom Oberbürgermeister am 5. Dezember 2024 bestätigt wurde. 2 Art und Umfang der Prüfung Im Rahmen des Auftrags ist zu prüfen, ob die gesetz lichen Vorschriften und die sie ergänzenden Bestimmungen beachtet wurden. Ergänzend zu den Regelungen der GO und KomHVO sind die Handreichungen des Landes NRW zum NKF herangezogen worden. Der Gesamtabschluss wurde auf der Grundlage des ris ikoorientierten Prüfansatzes geprüft. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehler mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Die Prüfung wurde schwerpunktmäßig in den Monaten N ovember 2024 bis Januar 2025 durchgeführt. Die Prüfunterlagen wurden dem Amt für kommunale Prü fung sukzessive, spätestens nach der Bestätigung durch den Oberbürgermeister zur Verfügung gestellt. Ergänzende Auskünfte wurden in der Kämmerei eingeholt. Art, Umfang und Ergebnisse der Prüfungshandlungen s ind in den Arbeitspapieren des Amtes für kommunale Prüfung ausführlich dokumentiert. - 5 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 III Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 1 Vorjahresabschluss Der Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2020 wurde am 8. Mai 2024 in den Rat eingebracht. Der Gesamtabschluss 2020 wurde vom Rechnungsprüfungsausschuss gemäß § 116 Abs. 8 GO geprüft. Er hat sich hierzu der ört lichen Rechnungsprüfung bedient, die am 10. Mai 2024 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. Der Rat der Stadt hat diesen Gesamtabschluss in sei ner Sitzung am 19. September 2024 bestätigt. Der vom Rat festgestellte Gesamtabschluss wurde der Bezirksregierung Düsseldorf gemäß §§ 116 Abs. 8 und 96 Abs. 2 GO ang ezeigt und am 28. September 2024 veröffentlicht. 2 Organisation und Buchführung Der Gesamtabschluss wurde in der Kämmerei von der A bteilung „Zentrale Aufgaben, Jahres- und Gesamtabschluss“ aufgestellt. Für die Aufstellung des Gesamtabschlusses liegt ein „Leitfaden für den Gesa mtabschluss 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf“ mit dem Stand Januar 2 024 vor. Dieses Dokument wird jährlich aktualisiert und soll als ko nkrete Arbeitsanleitung eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung entspr echend den Regelungen des NKF sicherstellen. Dabei wurden die Mitwirkungs pflichten der verselbstständigten Aufgabenbereiche bestimmt, um d ie Konsolidierungs- vorgänge zu erleichtern und gegebenenfalls auch ers t möglich zu machen. Der Leitfaden enthält auch den Kontenrahmen für den Gesamtabschluss. Dieser entspricht den Vorgaben des Landes NRW und w urde von der Kämmerei an die örtlichen Verhältnisse der Stadt Düsseldorf angepasst. Beim Gesamtabschluss handelt es sich nicht um ein eigenständiges, aus einer Buchhaltung abgeleitetes Rechenwerk. Vielmehr wird er aus dem Jahresabschluss der Stadt und den Einzelabschlüssen und Teilkonzern- abschlüssen der einbezogenen verselbstständigten Au fgabenbereiche erstellt. Für den Gesamtabschluss wird die Software IDL KONSI S verwendet. Die Software wurde von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und testiert. Der Wirtschaftsprüfer stellte fest, dass die Software e ine den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung und den Grundsätzen ord nungsmäßiger DV- gestützter Buchführungssysteme entsprechende Buchfü hrung ermöglicht. Die aus den Jahres- und Teilkonzernabschlüssen abge leiteten Kontensalden werden von den verselbstständigten Aufgabenbereiche n in IDL KONSIS erfasst. Die Salden wurden anschließend als Konsoli dierungspaket von den jeweiligen Abschlussprüfern bestätigt. Die Prüfung ergab, dass die bestätigten Konsolidierungspakete korrekt in den Gesamtabs chluss eingegangen sind. - 6 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 3 Festlegung des Konsolidierungskreises Bei der Festlegung des Konsolidierungskreises wird bestimmt, welche verselbstständigten Aufgabenbereiche mit welcher Me thode in den Gesamtabschluss einbezogen werden. Unter einem vers elbstständigten Aufgabenbereich wird dabei eine wirtschaftlich und organisatorisch selbstständige Einheit verstanden, die rechtlich se lbstständig (zum Beispiel eine Gesellschaft) oder unselbstständig (zum Beispi el eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung) sein kann. Die E inbeziehung richtet sich nach § 51 KomHVO. 3.1 Methoden und Abgrenzungskriterien für die Konsolidierung Die komplexeste Methode der Einbeziehung ist die Vo llkonsolidierung, die nach § 51 Abs. 1 und 2 KomHVO vorgesehen ist, wenn ein verselbstständigter Aufgabenbereich unter der einheitlichen Leitung der Stadt steht oder eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist: Der Stadt steht die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zu. Der Stadt steht als Gesellschafterin das Recht zu, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsich tsorgans zu bestellen oder abzuberufen. Der Stadt steht das Recht zu, einen beherrschenden Einfluss aufgrund eines mit diesem verselbstständigten Aufgabenbereic h geschlossenen Beherrschungsvertrags oder aufgrund einer Satzungsb estimmung dieses verselbstständigten Aufgabenbereichs auszuüben. Verselbstständigte Aufgabenbereiche, die die Kriter ien für die Vollkonsolidierung erfüllen, werden verbundene Unte rnehmen genannt. Bei der Vollkonsolidierung werden das Vermögen, die Schulden, die Erträge und die Aufwendungen im Gesamtabschluss unter den einze lnen Positionen der Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Eine weniger komplexe Methode der Einbeziehung ist die Equitykonsolidierung nach § 51 Abs. 3 KomHVO, die f ür verselbstständigte Aufgabenbereiche vorgesehen ist, bei denen die Stad t einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Dieser liegt in der Regel vor, wen n der Stadt zwischen 20 und 50 Prozent der Stimmrechte zustehen. Da ein beh errschender Einfluss auch einen maßgeblichen Einfluss umfasst, können au ch nicht vollkonsolidierte verbundene Unternehmen in die Equ itykonsolidierung einbezogen werden. Verselbstständigte Aufgabenberei che, die nach der Equity-Methode konsolidiert werden, werden als asso ziierte Unternehmen bezeichnet. Im Unterschied zur Vollkonsolidierung werden bei de r Equity-Methode das Vermögen, die Schulden sowie die Aufwendungen und E rträge nicht in den Gesamtabschluss übernommen. Stattdessen wird in der Gesamtbilanz der unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungsbu chwert unter Berücksichtigung der anteiligen Jahresergebnisse fo rtgeschrieben. Die Jahresergebnisse dieser vAB werden in der Gesamterg ebnisrechnung im Finanzergebnis unter den Erträgen oder Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen ausgewiesen. - 7 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Verselbstständigte Aufgabenbereiche, die aufgrund d er bestehenden Kriterien weder vollkonsolidiert noch nach der Equi ty-Methode in den Gesamtabschluss einbezogen werden, sind - wie im Ja hresabschluss der Stadt - unter den Finanzanlagen zu fortgeführten An schaffungskosten ausgewiesen. 3.2 Die Prüfung der Wesentlichkeit Nach § 116b GO besteht ein Wahlrecht, nach dem vers elbstständigte Aufgabenbereiche, obwohl sie die Kriterien für die Vollkonsolidierung oder die Equitykonsolidierung erfüllen, nicht einbezogen wer den müssen. Es kann angewendet werden, wenn die verselbstständigten Aufgabenbereiche für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind. Diese Regelung konkretisiert den für den gemeindlic hen Gesamtabschluss allgemein geltenden Grundsatz der Wesentlichkeit. Für die Entscheidung der Stadt ist ausschließlich das Gesamtbild der örtlich en Verhältnisse maßgebend. Bei der Anwendung des Grundsatzes der Wesentlichkeit sind die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertrag sgesamtlage des Konzerns zu berücksichtigen. Ob die Voraussetzungen für eine Nichteinbeziehung eines verselbstständigten Aufgabenbereichs in den Gesamtabschluss gegeben sin d, muss von der Kämmerei beurteilt und entschieden werden. Die Geme indeprüfungsanstalt NRW empfiehlt, die Bedeutsamkeit nicht nur von starren Größenkriterien oder Verhältniszahlen abhängig zu machen, sondern auf den Einzelfall abzustellen und dabei auch qualitative Kriterien, zum Beispiel die Abbildung aller wesentlichen Risiken, zu berücksichtigen. Die Wesentlichkeit nach § 116b GO ist jedes Jahr zu beurteilen. Eine Wesentlichkeitsprüfung wurde sowohl für die verbundenen Unternehmen als auch für die verselbstständigten Aufgabenbereiche, für die die Equity- Methode in Betracht kommt, durchgeführt. Sie basier t auf den Bilanzen und Ergebnisrechnungen der verselbstständigten Aufgabenbereiche und der Stadt zum Stichtag 31. Dezember 2021. Die angewandten Kriterien sind geeignet, wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- un d Ertragsgesamtlage zu erkennen. - 8 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Wesentlichkeitsprüfung für die Vollkonsolidierung: Die Kämmerei hat eine Wesentlichkeitsbetrachtung durchgeführt, die sich an den handelsrechtlichen Regelungen orientiert. Um die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage im Konzern zu analysieren, wurden das Anlagevermöge n, das Eigenkapital, die Summe der Verbindlichkeiten und Rückstellungen, die Bilanzsumme, die ordentlichen Erträge sowie die gesamten Erträge und Aufwendungen betrachtet. Die Parameter, die in dieser Überprüfung herangezog en werden, verändern sich nur unwesentlich, wenn die nicht einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche in den Konsolidierungskreis aufgen ommen würden. Auch aus der qualitativen Analyse ergaben sich keine Änd erungen gegenüber der quantitativen Wesentlichkeitsbeurteilung. Wesentlichkeitsprüfung für die Equity-Methode: Für die Anwendung der Equity-Methode hat die Kämmerei die untergeordnete Bedeutung für alle vAB geprüft, bei denen die Stadt einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Dies umfasst auch die vAB, die wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht vollkonsolidiert werden. Als Kriter ien wurden die anteiligen Jahresergebnisse und die anteiligen Unterschiedsbet räge herangezogen, die sich aus den fortgeführten Beteiligungsbuchwerten u nd dem anteiligen Eigenkapital ergeben. Der Verzicht auf die Einbeziehung der vAB von unter geordneter Bedeutung aus Wesentlichkeitsgründen wurde sachgerecht begrün det. Durch eine qualitative Betrachtung wurde festgestellt, ob wesentliche Risiken unbeachtet bleiben, wenn vAB nicht einbezogen würden. Es ergab sich keine abweichende Beurteilung. 3.3 Beteiligungsstruktur und Konsolidierungskreis Gegenüber dem zuletzt geprüften Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2020 haben sich Änderun gen im Beteiligungsportfolio ergeben. Der Rat der Stadt hat mit dem Beschluss vom 19. Apr il 2021 der Aufnahme weiterer öffentlich-rechtlicher Partner in der Klär schlammverwertung Buchenhofen GmbH sowie der Erhöhung der vom SEBD ge haltenen Beteiligung an der Gesellschaft von 11,11 Prozent a uf 25,25 Prozent zugestimmt. Nach dem Beitritt der Kreise Kleve und Viersen zur „Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper AöR“ hat sich der Anteil der Landeshauptstadt Düsseldorf an den Stimmrechten von 4,55 Prozent auf 3,85 Prozent verringert. Im Zuge der Kapitalerhöhung bei der indischen Tocht ergesellschaft Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. zum Erwerb weiterer Ante ile an der Excosa India Pvt. Ltd. hat die Messe Düsseldorf GmbH selbst einen Geschäftsanteil an der Gesellschaft im Wert von 6,87 € erworben. - 9 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Aufgrund der Liquidation der ESNA Expo LLC., an der die Messe Düsseldorf North America Inc. zu 55,0 Prozent beteiligt war, b esteht das Beteiligungsverhältnis nicht mehr. Der Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der Landeshauptstadt Düsseldorf eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung und zehn vol lzukonsolidierende verbundene Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne . Es wurden außerdem vier assoziierte Unternehmen mit der Equit y-Methode berücksichtigt. Der Konsolidierungskreis ist der folgenden Grafik zu entnehmen. - 10 - - 11 - - 12 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 4 Ordnungsmäßigkeit der in den Gesamtabschluss einbezogenen Abschlüsse 4.1 Umsetzung einheitlicher Bilanzierungsgrundsätze Grundlage des Gesamtabschlusses sind der Jahresabsc hluss der Stadt und die Jahresabschlüsse der verselbstständigten Aufgab enbereiche beziehungsweise bei mehrstufig organisierten vAB au ch Teilkonzernabschlüsse. Der Jahresabschluss 2021 der Stadt wurde durch den Rechnungsprüfungs- ausschuss geprüft und am 15. Dezember 2022 durch de n Rat der Stadt Düsseldorf festgestellt. Die Jahres- und Teilkonzer nabschlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden von Wir tschaftsprüfern geprüft. Um die Jahres- und Teilkonzernabschlüsse zu einem G esamtabschluss zusammenfassen zu können, müssen die Abschlüsse der vollzukonsolidierenden vAB nach dem Grundsatz der E inheitlichkeit auf die Regelungen des NKF übergeleitet werden. Hierzu habe n die verselbstständigten Aufgabenbereiche im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten grundsätzlich Ansatz, Bewertung und Ausweis in den Abschlüssen an die für die Stadt geltenden Regelungen anzugleichen. Dabei sind auch der festgelegte Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2021) und eine Währungsumrechnung bei ausländischen Unternehmen zu berücksichtigen. Den verselbstständigten Aufgabenbereichen wurde im Leitfaden für den Gesamtabschluss vorgegeben, wie die Angleichung erf olgen muss. Unter anderem ist ein einheitlicher Kontenplan festgelegt worden. Hiermit wurden die Jahres- und Teilkonzernabschlüsse im Vollkonsol idierungskreis in die Kontenstruktur der Gesamtbilanz und der Gesamtergeb nisrechnung übergeleitet. Im Rahmen sogenannter Konsolidierungspakete melden die vAB auf Grundlage des Kontenplans die Kontensalden für den Gesamtabschluss. Die von den verselbstständigten Aufgabenbereichen e rstellten Konsolidierungspakete waren von den Wirtschaftsprüf ern zu bescheinigen. Die Wirtschaftsprüfer haben, teilweise mit aus Konz ernsicht unwesentlichen Einwendungen, bescheinigt, dass die Konsolidierungs pakete in Übereinstimmung mit den Regelungen zum Gesamtabschluss erstellt wurden. Nach der Freigabe in der Konsolidierungssoftware ha t die Kämmerei für einzelne Sachverhalte die Konzernsichtweise hergestellt. Eine Anpassung von Bilanzierungsgrundsätzen an die Regelungen des NKF muss nach § 51 Abs. 1 KomHVO i. V. m. § 308 Abs. 2 HGB bei einem verselbstständigten Aufgabenbereich nicht erfolgen, wenn der Verzicht auf die Vereinheitlichung zu keinen wesentlichen Veränd erungen im Gesamtabschluss führt. Auf die Übernahme der örtlichen NKF-Abschreibungsdauern konnte verzichtet werden, weil vielfach spezielle branchen- oder betr iebsspezifische Gegebenheiten sowie unwesentliche Abweichungen vorlagen. - 13 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Die verselbstständigten Aufgabenbereiche berechnen ihre Pensionsrück- stellungen überwiegend auf der Grundlage des HGB. F ür die Rheinbahn AG und die Messe Düsseldorf GmbH wurden Bewertungsunte rschiede zum NKF im Vorfeld des Gesamtabschlusses zum 31. Dezember 2 020 durch externe Gutachten ermittelt. Die gutachterliche Ermittlung wird alle fünf Jahre wiederholt. Die Abweichungen waren insbesondere im Verhältnis zu den insgesamt bilanzierten Pensionsrückstellungen nicht wesentlich. Abweichungen bei der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR) und der SWD Städt. Wohnungsgesellschaft GmbH & Co. KG (SWD KG II) sind schon aufgrund der absoluten Höhe der Pensionsrückstellungen unwesentlich. Sofern innerhalb des Vollkonsolidierungskreises ein zelne vAB Leistungen für andere vAB im Vorratsvermögen ausweisen, werden die se im Gesamtabschluss in die Anlagen im Bau umgegliedert. Die zugehörigen Bestandsveränderungen werden in der Gesamtergebnisr echnung den aktivierten Eigenleistungen zugeordnet. Im Konsolidierungspaket der Rheinbahn wurden invest ive Zuwendungen nicht als Sonderposten ausgewiesen, sondern, wie handelsrechtlich möglich, mit dem Anlagevermögen verrechnet. Dieser Sachverhalt ist in Bezug auf den Gesamtabschluss unwesentlich, da eine Anpassung des Ausweises zu einer Änderung der Aktiva und Passiva in gleicher Höhe fü hren würde. In der Gesamtergebnisrechnung wird das Gesamtergebnis nicht beeinflusst. Der Grundsatz der Einheitlichkeit wurde unter Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit zweck mäßig umgesetzt. 4.2 Neubewertung und Fortschreibung von Vermögensgegenständen und Schulden Der Einbeziehung der verselbstständigten Aufgabenbe reiche in den Gesamtabschluss liegt die Erwerbsfiktion zugrunde. Dabei wird angenommen, dass die Stadt die Vermögensgegenstände und Schulden der verselbstständigten Aufgabenbereiche erworben hat. Als Zeitpunkt des fiktiven Erwerbs der bereits zum Gesamtabschluss 20 10 einbezogenen vAB wurde der Stichtag der Eröffnungsbilanz (1. Januar 2009) zugrunde gelegt. Die Vermögensgegenstände und Schulden der vollkonso lidierten vAB mussten deshalb - wie bei der Eröffnungsbilanz der Stadt - mit ihren vorsichtig geschätzten Zeitwerten neu bewertet werd en. Dabei wird eine positive Differenz zwischen dem Zeitwert und dem Bu chwert eines Vermögensgegenstandes als stille Reserve und eine n egative Differenz als stille Last bezeichnet. Die stillen Reserven und Lasten in den vollzukonsol idierenden vAB zum Stichtag des ersten Gesamtabschlusses wurden durch ein externes Gutachten zum 1. Januar 2009 bestimmt, das zur Eröffnungsbila nz für die Bewertung der Finanzanlagen erstellt worden war. Im Gesamtabschluss 2016 wurde der Vollkonsolidierungskreis um die verbundenen Unterne hmen Immobilien- Projekt-Management GmbH (IPM) und SWD Städt. Wohnun gsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD KG I) unter Beachtung der be i diesen vAB erforderlichen Neubewertung erweitert. - 14 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Die bei der Neubewertung der Vermögensgegenstände u nd Schulden in den Jahres- und Teilkonzernabschlüssen der konsolidiert en vAB aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sind um die Wertänderungen nach dem Zeitpunkt der Wertermittlung fortzuschreiben. Maßgeblich hier für sind die Restnutzungsdauern derjenigen Vermögensgegenstände und Schulden, denen die stillen Reserven und Lasten zugeordnet wurden. Die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten wurden sachgerecht auf den 31. Dezember 2021 fortgeschrieben. 5 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 5.1 Erstellung des Summenabschlusses Die an die Regelungen des NKF angepassten und neubewerteten Jahres- und Teilkonzernabschlüsse der verselbstständigten Aufga benbereiche des Vollkonsolidierungskreises und der Jahresabschluss der Stadt sind zu einem Summenabschluss zusammenzufassen. Dabei werden die einzelnen Bilanzpositionen beziehungsweise die Positionen der Ergebnisrechnungen der verselbstständigten Aufgabenbereiche und der Stadt summiert. Grundlage für die Summenabschlüsse waren die von den vAB zur Verfügung gestellten Konsolidierungspakete. Eigene Buchungen der Kämmerei, insbesondere im Bereich der Fortschreibung stiller Reserven, ergänzen die Konsolidierungspakete. Im Gesamtabschluss ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage so darzustellen, als wäre der Konzern ein einziges Unt ernehmen und die verselbstständigten Aufgabenbereiche Ämter der Stad t. Für alle verselbst- ständigten Aufgabenbereiche des Vollkonsolidierungs kreises wird eine Kapital-, Schulden-, Ertrags- und Aufwandskonsolidierung sowie gegebenen- falls eine Zwischenergebniseliminierung durchgeführ t. Konzerninterne Geschäftsbeziehungen, die in der Summenbilanz und i n der Summenergebnisrechnung enthalten sind, werden dabei eliminiert, sodass im Gesamtabschluss nur Geschäftsbeziehungen zu Dritten gezeigt werden. 5.2 Kapitalkonsolidierung Im Summenabschluss ist das neubewertete Eigenkapita l, das sich nach der Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der verselbst- ständigten Aufgabenbereiche ergab, noch doppelt erf asst. Die Beteiligungsbuchwerte der verselbstständigten Aufga benbereiche sind im Jahresabschluss der Stadt in den Finanzanlagen und damit auch im Eigenkapital enthalten. Außerdem sind die Aktiva un d Passiva der vAB über die Konsolidierungspakete im Summenabschluss enthalten. Da der Gesamtabschluss so erstellt werden muss, als wäre die Stadt ein einziges Unternehmen, müssen die in den Finanzanlag en ausgewiesenen Beteiligungsbuchwerte der vollzukonsolidierenden vA B mit dem doppelt erfassten Eigenkapital verrechnet werden. - 15 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewe rtungsmethode (vgl. 4.2). Für vAB, die bereits zum Zeitpunkt des ersten Gesamtabschlusses zum 31. Dezember 2010 im Vollkonsolidierungskreis entha lten waren, wurde die Verrechnung zum Zeitpunkt des fiktiven Erwerbs (Sti chtag der Eröffnungsbilanz) durchgeführt. Die verselbstständi gten Aufgabenbereiche IPM und SWD KG I wurden im Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2016 ebenfalls nach der Neubewertungsmethode einbezogen. Aus dem Vergleich der Beteiligungsbuchwerte der Sta dt mit dem neubewerteten Eigenkapital der vollzukonsolidierend en vAB entstanden positive und negative Unterschiedsbeträge, die Eigenkapitalcharakter hatten und deshalb bei der Erstkonsolidierung mit der allg emeinen Rücklage verrechnet wurden. Veränderungen des Eigenkapitals eines verselbststän digten Aufgaben- bereiches nach der Erstkonsolidierung werden als du rch den Konzern erwirtschaftet betrachtet. Das Eigenkapital des Kon zerns enthält nach der Konsolidierung im Wesentlichen das Eigenkapital der Stadt und die seit dem 1. Januar 2009 erwirtschafteten Jahresergebnisse der vAB. 5.3 Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung Mit der Schuldenkonsolidierung werden konzernintern e Schuldbeziehungen eliminiert. Dabei werden Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten, di e zwischen den vollzukonsolidierenden vAB untereinander sowie mit der Stadt entstanden sind, gegeneinander aufgerechnet. Aufwendungen und Erträge, die durch konzerninterne Geschäftsbeziehungen verursacht wurden, werden im Rahmen der Aufwands- u nd Ertrags- konsolidierung eliminiert. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sowie der Aufw ands- und Ertragskonsolidierung können Aufrechnungsdifferenzen entstehen, wenn sich die Bilanzpositionen (zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten) und die Ergebnisrechnungspositionen (Aufwendungen und E rträge) nicht in gleicher Höhe gegenüberstehen. Je nach Sachverhalt werden ermittelte Differenzen entweder erfolgsneutral oder erfolgswirksam konsolidiert. Auf die Konsolidierung kann verzichtet werden, wenn dadurch das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konze rns nicht wesentlich beeinflusst wird. Bereits im Jahresabschluss der Stadt wurden Saldena bstimmungen mit den betroffenen verselbstständigten Aufgabenbereichen d urchgeführt, damit gegebenenfalls unterschiedliche Salden bei den Ford erungen und Verbindlichkeiten beziehungsweise Erträgen und Aufw endungen geklärt werden können. 5.4 Zwischenergebniseliminierung Gewinne oder Verluste, die durch Eigentumswechsel innerhalb des Konzerns entstanden sind, dürfen im Gesamtabschluss grundsätzlich nicht ausgewiesen - 16 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 werden und müssen im Rahmen der Zwischenergebniseli minierung konsolidiert werden. Gleichzeitig darf durch einen konzerninternen Eigen tumswechsel die Bewertung des Vermögensgegenstandes in der Gesamtbilanz nicht geändert werden. Entsteht durch den Verkauf eine höhere beziehungsweise niedrigere Bewertung, wird diese im Rahmen der Zwischenergebni seliminierung ebenfalls konsolidiert. Eine Zwischenergebniselimin ierung muss nicht durchgeführt werden, wenn Zwischenergebnisse für di e Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild es der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns von unte rgeordneter Bedeutung sind. Seit dem Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2017 wird insbesondere das Zwischenergebnis aus der Übertragung des Pachtvermö gens von der Stadt an den Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD) von 198,5 M io. € jährlich eliminiert. Darüber hinaus wurden Zwischenergebnisse der IPM au s der Veräußerung fertiggestellter Schulbaumaßnahmen an die Stadt eli miniert. Zwischenergebnisse, die in Vorjahren durch Einlage von zw ei Grundstücken in die SWD KG I entstanden sind, wurden 202 1 berücksichtigt. 5.5 Equitykonsolidierung Die assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der E quitykonsolidierung nach der Buchwertmethode in den Gesamtabschluss ein bezogen. Dies sind die Flughafen Düsseldorf GmbH, die Stadtwerke Düsseldorf AG, die Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisbu rg gGmbH sowie die Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH (Schauspielhaus). Zur Eröffnungsbilanz der Stadt wurden die Anteile a n den Stadtwerken und dem Flughafen mit ihren vorsichtig geschätzten Zeitwerten bewertet. Für die Equitykonsolidierung zum 1. Januar 2009 war zunächs t jeweils die Differenz zwischen dem Beteiligungsbuchwert und dem anteilige n Eigenkapital zu bilden. Es ergaben sich jeweils aktivische Untersch iedsbeträge, die in ihre Bestandteile stille Reserven und Geschäfts- oder Fi rmenwert (GoF) aufgespalten wurden. Die stillen Reserven unterliegen der jährlichen Abs chreibung entsprechend den korrespondierenden Vermögensgegenständen. Die A bschreibungen auf die stillen Reserven wurden bei der Equitykonsolidierung zum 31. Dezember 2021 sachgerecht berücksichtigt. Die ermittelten Go F sind bei der Erstkonsolidierung mit den Rücklagen verrechnet worden. Bei allen in den Gesamtabschluss nach der Equity-Methode einbezogenen vAB wurden die anteiligen Jahresergebnisse sachgerecht berücksichtigt. Die fortgeschriebenen Beteiligungsbuchwerte werden in der Bilanzposition „Anteile an assoziierten Unternehmen“ und die Jahre sergebnisse der assoziierten Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung unter der Position „Ergebnis aus Equitykonsolidierung“ ausgewiesen (-5 ,0 Mio. €, Vj -79,0 Mio. €). Die Abschreibungen der stillen Re serven (7,5 Mio. €) werden unter der Position „Bilanzielle Abschreibungen“ erfasst. - 17 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Der Teilkonzern Messe hat die Beteiligung an der CI OSH Asia Co. Ltd. (Beijing) im Jahr 2020 erstmals in die Equitykonsol idierung aufgenommen. Die hieraus resultierende Wertfortschreibung im Tei lkonzern Messe wird im Rahmen des Gesamtabschlusses aus Wesentlichkeitsges ichtspunkten rückgängig gemacht. Bei der notwendigen Wertänderung wurde die Währungsumrechnung nicht erfolgsneutral berücksichtigt. - 18 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 IV Gesamtanhang Der Gesamtanhang ist nach § 116 Abs. 2 GO und § 50 Abs. 1 KomHVO Bestandteil des Gesamtabschlusses. Er trägt durch e rläuternde und ergänzende Informationen dazu bei, dass die wirtsch aftliche Lage des Konzerns zutreffend beurteilt werden kann. Die erfo rderlichen Inhalte des Anhangs sind im Wesentlichen in § 52 Abs. 2 und 3 K omHVO geregelt. Darüber hinaus muss der Gesamtabschluss zu allen vA B die Angaben nach § 53 KomHVO enthalten. Der Anhang enthält die erforderlichen Angaben zum Konsolidierungskreis. Es wird für jeden verselbstständigten Aufgabenbereich in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form ersichtlich, nach welch er Konsolidierungs- methode er in den Gesamtabschluss einbezogen wurde. Die Ausübung des Einbeziehungswahlrechts im Sinne des § 116b GO wurd e erläutert. Die Konsolidierungsmethoden und der Zeitpunkt der Einbe ziehung der konsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche sind dargestellt. Außerdem sind Angaben zu sogenannten Unterschiedsbe trägen aus der Kapitalkonsolidierung enthalten. Die verwendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den Positionen der Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung wur den angegeben. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die nach dem NK F-COVID-19- Isolierungsgesetz zu bildende Bilanzierungshilfe in ihrer Höhe dem Wert im Einzelabschluss der Stadt entspricht. Die erforderliche Darstellung zur Anwendung von Ver einfachungen gemäß § 52 Abs. 2 KomHVO betrifft im Wesentlichen die ein heitliche Bewertung im Vollkonsolidierungskreis. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der für die Berechnung der Pensions- und Beihilferückstellu ngen zu verwendende, gesetzlich festgelegte Zinssatz von 5 Prozent vom d urchschnittlichen Marktzinssatz abweicht. Die nach § 44 Abs. 3 KomHVO unmittelbar mit der all gemeinen Rücklage verrechneten Aufwendungen und Erträge aus Abgängen und Veräußerungen von Vermögensgegenständen sowie aus Wertveränderung en bei den Finanzanlagen werden im Anhang summarisch dargestellt. Die Ausführungen zur Gesamtbilanz und Gesamtergebnisrechnung enthalten Darstellungen zu den Inhalten der einzelnen Positio nen. Hierin wird insbesondere auch dargestellt, wie sich die in der Gesamtbilanz ausgewiesenen Positionen „Anteile an verbundenen Un ternehmen“, „Anteile an assoziierten Unternehmen“ und „Übrige Beteiligungen“ zusammensetzen. Die Pensionsrückstellungen einschließlich der Nutzung des Wahlrechtes nach § 37 Abs. 2 KomHVO, wonach die Auswirkungen der Besoldungserhöhungen 2019 bis 2021 den Pensionsrückstellungen ratierlich über drei Haushaltsjahre ab dem Folgejahr zugeführt werden können, sind entsprechend erläutert. Dem Anhang sind der gesetzlich geforderte Eigenkapi talspiegel, ein Verbindlichkeitenspiegel sowie ein Gesamtanlagenspiegel beigefügt. Nach § 52 Abs. 3 KomHVO wurde dem Gesamtanhang auße rdem eine Kapitalflussrechnung beigefügt, die unter Berücksic htigung des Deutschen - 19 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Rechnungslegungsstandards 21 erstellt wurde. Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderung des Zahlungsmittelbestandes. Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sic herheiten und Sachverhalte, aus denen sich künftig erhebliche fin anzielle Verpflichtungen ergeben können, wurden betragsmäßig dargestellt. Nach § 50 Abs. 3 KomHVO in Verbindung mit § 44 Abs. 6 KomHVO anzugebende Kostenunterdeckungen kostenrechnender E inrichtungen entstanden im Berichtsjahr im Gebührenbereich "Bestattungen". Der Verpflichtung, für jeden vAB die Angaben nach § 53 KomHVO aufzuführen, wurde durch einen Verweis auf den ausf ührlichen Beteiligungsbericht nachgekommen. Insgesamt sind die rechtlich vorgesehenen Angaben u nd Erläuterungen im Anhang enthalten. - 20 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 V Gesamtlagebericht Nach § 52 Abs. 1 KomHVO ist das durch den Gesamtabs chluss zu vermittelnde Bild der Gesamtlage des Konzerns zu er läutern. Dazu sind in einem Überblick der Geschäftsablauf mit den wichtig sten Ergebnissen des Gesamtabschlusses und die Gesamtlage in ihren tatsächlichen Verhältnissen darzustellen. Außerdem hat der Lagebericht eine aus gewogene und umfassende, dem Umfang der gemeindlichen Aufgabener füllung entsprechende Analyse der Haushaltswirtschaft und d er Gesamtlage des Konzerns zu enthalten. In die Analyse sollen die Ziele und Kennzahlen, soweit sie bedeutsam für das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns sind, einbezogen und unter Bezugnahme auf die im Gesamtabschluss enthaltenen Ergebnisse erläutert we rden. Auch auf die Chancen und Risiken für die künftige Gesamtentwicklung ist einzugehen. Im Gesamtlagebericht des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf wird zunächst einleitend auf die rechtliche Grundlage de s Lageberichts eingegangen. Es folgt eine Darstellung des Geschäftsverlaufs, in der zunächst gesamtwirtschaftliche und für die Stadt relevante R ahmendaten sowie die durch den festgelegten Konsolidierungskreis berücks ichtigten Betätigungs- felder aufgeführt sind. Die Erläuterungen zur Gesamtertragslage enthalten eine Tabelle zur Gesamtergebnisrechnung 2021, ergänzt um die Vorjahr eszahlen und die prozentualen Anteile der einzelnen Positionen an de n ordentlichen Gesamterträgen und den ordentlichen Gesamtaufwendun gen des Berichtsjahres. Wesentliche Einflussgrößen auf die einzelnen Positionen der Gesamtergebnisrechnung werden anschließend dargeste llt. Auf die haushaltsrechtliche Besonderheit der pandemiebeding t ausgewiesenen außerordentlichen Erträge und der in der Bilanz gebildeten Bilanzierungshilfe wird hingewiesen. Die Erläuterungen zur Gesamtvermögens- und Gesamtschuldenlage enthalten zunächst eine komprimierte Zusammenfassun g der Aktiva und Passiva, ergänzt um die prozentualen Anteile der ei nzelnen Bilanzpositionen an den Aktiva beziehungsweise Passiva. Es folgen gr undlegende Anmerkungen zu diesen Positionen. Auf die Bilanzier ungshilfe, die im Jahresabschluss der Stadt auf der Grundlage der KomHVO zur Isolierung der sich aus der COVID-19-Pandemie ergebenden Haushalts belastungen zu bilden und in gleicher Höhe im Gesamtabschluss ausz uweisen ist, wird eingegangen. Die Gesamtfinanzlage wird auf der Grundlage der Kapitalflussrechnung strukturell dargestellt. Es wird, wie im Vorjahr, ins besondere festgestellt, dass die Gesamtfinanzlage des Konzerns aufgrund der Selbstfinanzierungskraft im Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit und der Möglichkeit zur Kreditaufnahme als stabil anzusehen ist. Im Abschnitt zu den Chancen und Risiken sind zunächst grundsätzliche Steuerungsvoraussetzungen angegeben. Anschließend w ird auf die erheblichen Liquiditätsbedarfe für absehbare Invest itionen und die Instandhaltung von Brücken und Gebäuden eingegangen. Auf Projekte, die in - 21 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 der Planung der Kernverwaltung bisher nicht (vollständig) etatisiert wurden, da sie nicht die von der KomHVO vorgeschriebene Pla nungsreife besitzen, wird weiterhin hingewiesen. Weiterhin werden erstmals Risiken aus dem Ukrainekr ieg benannt. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Aufs ichtsrat der Messe am 1. März 2022 beschlossen hat, die Geschäftstätigkei t in Russland bis auf Weiteres einzustellen. In der Gesamtbetrachtung des Konzerns Landeshauptst adt Düsseldorf wird die Risikosituation insbesondere vor dem Hintergrun d der andauernden Pandemiesituation und des Krieges als verschlechter t im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt. Des Weiteren werden für jeden nach der Vollkonsolidierungs- oder der Equity-Methode in den Gesamtabschluss einbezogenen vAB die Chancen und Risiken gesondert erläutert. Dabei wird auch auf mögliche Risiken und Unsicherheiten im Hinblick auf die COVID-19- Pandemie eingegangen. Zur frühzeitigen Erkennung vo n Risiken werden insbesondere das Beteiligungscontrolling sowie die Quartalsberichterstattung über die wirtschaftliche Lage der Beteiligungen herangezogen. Die aufgeführten NKF-Kennzahlen basieren auf dem Ru nderlass des Landes NRW vom 1. Oktober 2008. Das darin enthaltene NKF-K ennzahlenset beinhaltet wesentliche betriebswirtschaftliche Kenn zahlen, die zur Analyse der wirtschaftlichen Gesamtlage des Konzerns beitragen können. Die Angaben zu den Mitgliedern des Verwaltungsvorstands und des Rates sind beigefügt. Der Gesamtlagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Er wurde auf der Grundlage des Gesamtabschlusses so gefasst, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, F inanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns vermittelt wird. Der Gesamtlagebericht steht mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnis sen im Einklang. Die Chancen und Risiken sind zutreffend dargestellt. - 22 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Entwicklung der NKF-Kennzahlen seit 2010 Ergänzend zu den Erläuterungen im Lagebericht stell t das Amt für kommunale Prüfung die Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen für den Zeitraum von 2010 bis 2021 dar. Kennzahlen zur haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation Aufwandsdeckungsgrad Ordentliche Gesamterträge x 100 Ordentliche Gesamtaufwendungen Diese Kennzahl zeigt an, zu welchem Anteil die orde ntlichen Gesamtaufwendungen durch die ordentlichen Gesamterträge gedeckt werden können. Es besteht ein Zusammenhang zum finanzielle n Gleichgewicht des Konzerns. Mit einem Aufwandsdeckungsgrad von 95,57 % (Vj 94,4 3 %) liegt im Jahr 2021 eine Unterdeckung vor. Eigenkapitalquote 1 Eigenkapital x 100 Gesamtbilanzsumme Die Eigenkapitalquote 1 misst den Anteil des Eigenk apitals am gesamten bilanzierten Kapital. Die Kennzahl kann ein wichtiger Bonitätsfaktor sein. Die Eigenkapitalquote weist im Jahr 2021 einen Wert von 54,37 % auf. Der Vorjahreswert beträgt 55,03 %. 90,00 92,00 94,00 96,00 98,00 100,00 102,00 104,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Aufwandsdeckungsgrad - 23 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Eigenkapitalquote 2 Eigenkapital + Sonderposten Zuwendungen + Sonderposten Beiträge x 100 Gesamtbilanzsumme Die Eigenkapitalquote 2 gibt den Anteil des „wirtsc haftlichen Eigenkapitals“ am gesamten bilanzierten Kapital an. Da bei den Gem einden die Sonderposten mit Eigenkapitalcharakter oft einen wesentlichen Ansatz in der Bilanz darstellen, wird die Wertgröße „Eigenkapital “ um die langfristigen Sonderposten erweitert. Die Eigenkapitalquote 2 verringerte sich im Verglei ch zum Vorjahr von 68,27 % auf 67,27 %. 50,00 52,00 54,00 56,00 58,00 60,00 62,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Eigenkapitalquote 1 62,00 64,00 66,00 68,00 70,00 72,00 74,00 76,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Eigenkapitalquote 2 - 24 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Fehlbetrags- / Überschussquote Gesamtjahresergebnis x 100 Allgemeine Rücklage + Ausgleichsrücklage Die Fehlbetrags- beziehungsweise Überschussquote se tzt das Gesamtjahresergebnis ins Verhältnis zur Summe aus A llgemeiner Rücklage und Ausgleichsrücklage. Die Kennzahl weist im Jahr 2021 eine Fehlbetragsquote von -0,83 % auf. Im Vorjahr ergab sich eine Fehlbetragsquote von -2,29 %. Kennzahlen zur Gesamtvermögenslage Infrastrukturquote Infrastrukturvermögen x 100 Gesamtbilanzsumme Die Kennzahl gibt Auskunft über den Anteil des Infr astrukturvermögens an der Bilanzsumme. Der Anteil des Infrastrukturvermögens beträgt im Be richtsjahr 34,85 % (Vj 35,50 %). -2,50 -2,00 -1,50 -1,00 -0,50 0,00 0,50 1,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Fehlbetragsquote - 25 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Abschreibungs- intensität bilanzielle Abschreibungen x 100 ordentliche Gesamtaufwendungen Die Abschreibungsintensität zeigt, in welchem Umfan g die Gemeinde durch die Abnutzung des Anlagevermögens belastet wird. Der Anteil der Abschreibungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen in 2021 beträgt 8,55 % (Vj 8,57 %). 0,00 5,00 10,00 15,00 20,00 25,00 30,00 35,00 40,00 45,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Infrastrukturquote 0,00 2,00 4,00 6,00 8,00 10,00 12,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Abschreibungsintensität - 26 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Investitionsquote Bruttoinvestitionen x 100 Abgänge des Anlagevermögens + Abschreibungen des Anlagevermögens Die Investitionsquote gibt an, in welchem Umfang dem Substanzverlust durch Abgänge und Abschreibungen neue Investitionen gegenüberstehen. Im Berichtsjahr ergibt sich eine Quote von 97,41 % (Vj 110,68 %). Kennzahlen zur Gesamtfinanzlage Anlagen- deckungsgrad 2 Eigenkapital + Sonderposten Zuwendungen + Sonderposten Beiträge + langfristiges Fremdkapital x 100 Anlagevermögen Die Kennzahl gibt an, wie viel Prozent des Anlageve rmögens langfristig finanziert sind. Die Entwicklung des Anlagendeckungsgrades 2 zeigt, dass das Anlagevermögen zu 96,45 % (Vj 96,64 %) durch das la ngfristige Kapital gedeckt ist. 0,00 20,00 40,00 60,00 80,00 100,00 120,00 140,00 160,00 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Investitionsquote - 27 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Kurzfristige Verbindlichkeitsquote kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 Gesamtbilanzsumme Mit dieser Kennzahl kann beurteilt werden, wie hoch die Bilanz durch kurzfristiges Fremdkapital belastet wird. Die kurzfristige Verbindlichkeitsquote verringerte sich von 3,73 % auf 3,21 %. 88,00 90,00 92,00 94,00 96,00 98,00 100,00 102,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Anlagendeckungsgrad 2 0,00 0,50 1,00 1,50 2,00 2,50 3,00 3,50 4,00 4,50 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Kurzfristige Verbindlichkeitenquote - 28 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Zinslastquote Finanzaufwendungen x 100 ordentliche Gesamtaufwendungen Die Zinslastquote zeigt an, welche Belastung aus Fi nanzaufwendungen zusätzlich zu den ordentlichen Aufwendungen besteht. 2021 beträgt die Zinslastquote 1,16 % (Vj 1,55 %). Kennzahlen zur Gesamtertragslage Netto- steuerquote Gesamtsteuererträge – Gewerbesteuerumlage x 100 ordentliche Gesamterträge – Gewerbesteuerumlage – Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit Die Nettosteuerquote beschreibt den Anteil der Steu ererträge an den ordentlichen Gesamterträgen und ist Indikator für d ie Selbstfinanzierungskraft des Konzerns und zu welche m Anteil der Konzern unabhängig von staatlichen Zuwendungen ist. Der Anteil der Nettosteuern erhöhte sich im Verglei ch zum Vorjahr von 36,87 % auf 42,81 %. 0,00 0,50 1,00 1,50 2,00 2,50 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Zinslastquote - 29 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Zuwendungsquote Erträge aus Zuwendungen x 100 ordentliche Gesamterträge Die Zuwendungsquote gibt an, inwieweit eine Abhängi gkeit von Zuwendungen beziehungsweise von Leistungen Dritter besteht. Der Anteil der Zuwendungen an den ordentlichen Gesa mterträgen beträgt 12,92 %. Der höhere Vorjahreswert von 17,36 % war w esentlich durch die Sonderzuwendung von 232,9 Mio. € nach dem Gewerbest euerausgleichs- gesetz NRW beeinflusst. 33,00 34,00 35,00 36,00 37,00 38,00 39,00 40,00 41,00 42,00 43,00 44,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Nettosteuerquote 0,00 2,00 4,00 6,00 8,00 10,00 12,00 14,00 16,00 18,00 20,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Zuwendungsquote - 30 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Personalintensität Personalaufwand x 100 ordentliche Gesamtaufwendungen Die Personalintensität zeigt an, welchen Anteil die Personalaufwendungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen ausmachen. Der Anteil der Personalaufwendungen an den ordentli chen Gesamtaufwendungen beträgt 26,44 % (Vj 25,81 %). Sach- und Dienstleistungsintensität Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen x 100 ordentliche Gesamtaufwendungen Den Anteil der Inanspruchnahme von Leistungen Dritt er an den gesamten ordentlichen Aufwendungen zeigt die Sach- und Diens tleistungsintensität. Diese verringerte sich von 24,18 % auf 22,81 %. 0,00 5,00 10,00 15,00 20,00 25,00 30,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Personalintensität - 31 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Transferaufwandsquote Transferaufwand x 100 ordentliche Gesamtaufwendungen Die Transferaufwandsquote ergänzt die Gesamtertrags lage um die Angabe, inwieweit die ordentlichen Gesamtaufwendungen durch Transferleistungen geprägt sind. Der Anteil der Transferaufwendungen an den ordentli chen Gesamtaufwendungen beträgt 30,16 % (Vj 29,61 %). 0,00 5,00 10,00 15,00 20,00 25,00 30,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Sach- und Dienstleistungsintensität 0,00 5,00 10,00 15,00 20,00 25,00 30,00 35,00 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 Transferaufwandsquote - 32 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 VI Bestätigungsvermerk Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung wird f olgender uneinge- schränkter Bestätigungsvermerk erteilt: An die Landeshauptstadt Düsseldorf Prüfungsurteile Die Rechnungsprüfung hat den Gesamtabschluss des Ko nzerns Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 - bestehend aus der Gesamtbilanz, der Gesamtergebnisrechnung und dem Ge samtanhang - und den Gesamtlagebericht geprüft. In die Prüfung sind die haushaltsrechtlichen Vorschriften sowie ergänzende Regelungen der örtlic hen Satzungen und sonstige ortsrechtliche Bestimmungen, soweit diese die gemeindliche Haushaltswirtschaft betreffen, einbezogen worden. Die Prüfung wurde im Hinblick auf den Gesamtabschlu ss, den Gesamtlagebericht und die dabei zu beachtenden Grun dsätze ordnungsmäßiger Buchführung so geplant und durchgef ührt, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Dars tellung des vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlag e des Konzerns wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden konnten. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen sind die Kenntnisse über die Tätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtlic he Umfeld des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf berücksichtigt worden. Im Rahmen der Prüfung wurden die Nachweise für die Angaben im Gesamtabsch luss und im Gesamtlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Nach den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen e ntspricht der Gesamtabschluss den haushaltsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführun g ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Gesamtlagebericht steht im Einklang mit dem Gesamta bschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Vermögens-, Finanz-, Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düs seldorf. Er stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung umfasste die Beurteilung der Festlegung des Konsolidierungskreises, der in den Gesamtabschluss einbezogenen Abschlüsse, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und die Würdigung der Gesamtdarstellung des Gesamta bschlusses und des Gesamtlageberichts. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Gesamtabschlusses und des Gesamtlageberichts geführt. - 33 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Grundlage für die Prüfungsurteile Die Rechnungsprüfung hat die Prüfung des Gesamtabsc hlusses und des Gesamtlageberichts in Übereinstimmung mit § 102 GO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestel lten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Verantwortung der Rechnungsprüfung nach diesen Vorschriften und Grund sätzen ist im nachfolgenden Abschnitt „Verantwortung der Rechnung sprüfung für die Prüfung des Gesamtabschlusses und des Gesamtlageber ichts“ weitergehend beschrieben. Die örtliche Rechnungsprüfung ist nach § 101 Abs. 2 GO bei der Erfüllung der ihr zugewiesenen Prüfungsaufgaben una bhängig und an Weisungen nicht gebunden. Die Rechnungsprüfung ist der Auffassung, dass die erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und gee ignet sind, um als Grundlage für die Prüfungsurteile zum Gesamtabschlu ss und zum Gesamtlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Gesamtabschluss und den Gesamtlagebericht Der Entwurf des Gesamtabschlusses und des Gesamtlag eberichts wird nach § 116 Abs. 7 in Verbindung mit § 95 Abs. 5 GO und d er KomHVO von der Stadtkämmerin aufgestellt und dem Oberbürgermeister zur Bestätigung vorgelegt. Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich dafür, dass der Gesamtabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch führung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf ver- mittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter veran twortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Gesamt- abschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Gesamtlageberichts und dass dieser insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vermi ttelt, in allen wesentlichen Belangen mit dem Gesamtabschluss in Ei nklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chance n und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferne r ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und M aßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellu ng eines Gesamtlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuw endenden gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um aus reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Gesamtlagebericht erbringen zu können. Verantwortung der Rechnungsprüfung für die Prüfung des Gesamtabschlusses und des Gesamtlageberichts Das Ziel der Rechnungsprüfung ist, hinreichende Sic herheit darüber zu er- langen, ob der Abschluss als Ganzes frei von wesent lichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Gesamtlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild v on der Lage des - 34 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Gesamtabschluss und mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Darüber hinaus soll ein Bestätigungsvermerk erteilt werden, der die Prüfungsurteile zum Gesamtabschluss und zum Gesamtl agebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 GO unter Beachtung der vom IDW festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Absch lussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Dars tellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünfti gerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Gesamtabschlusses und Gesamtlageberichts getroffene n wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung wird pflichtgemäßes Ermessen au sgeübt und eine kritische Grundhaltung bewahrt. Darüber hinaus identifiziert und beurteilt die Rechnungsprüfung di e Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Gesamtabschluss und im Gesamtlagebericht, plant und führt Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Ris iken durch. Die Rechnungsprüfung erlangt Prüfungsnachweise, die aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für das Prüfungsurt eil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nich t aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollst ändigkeiten, irreführende Darstellungen beziehungsweise das Auße rkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnt die Rechnungsprüfung ein Verständnis von de m für die Prüfung des Gesamtabschlusses relevanten internen Kontrolls ystem und den für die Prüfung des Gesamtlageberichts relevanten Vorke hrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unt er den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht m it dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems im Konzern abzugeben. beurteilt die Rechnungsprüfung die Angemessenheit der vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowi e die Vertret- barkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellte n geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. beurteilt die Rechnungsprüfung die Gesamtdarstellun g, den Aufbau und den Inhalt des Gesamtabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Gesamtabschluss die zugrundeliegenden Geschäfts vorfälle und Ereignisse so darstellt, dass er unter Beachtung de r Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen V erhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vermittelt. beurteilt die Rechnungsprüfung den Einklang des Gesamtlageberichts mit dem Gesamtabschluss und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf. - 35 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 führt die Rechnungsprüfung Prüfungshandlungen zu den vom gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angabe n im Gesamtlagebericht durch. Auf Basis ausreichender ge eigneter Prüfungsnachweise vollzieht die Rechnungsprüfung da bei insbesondere die zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilt die sachgerechte Ableitung der Angaben aus diesen Annah men. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu diesen Angaben sowie zu den zugrunde- liegenden Annahmen wird nicht abgegeben. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wes entlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Düsseldorf, den 5. März 2025 Anke Wohlan Leiterin des Amtes für kommunale Prüfung - 36 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 VII Erläuterungen zur Gesamtbilanz Die Gesamtbilanz ist gemäß § 50 Abs. 3 KomHVO nach § 42 Abs. 3 und 4 KomHVO zu gliedern. Die in der KomHVO nicht vorgesc hriebenen Angaben „davon Stadt“ sollen in den nachfolgenden Tabellen zur Interpretation der ausgewiesenen Bilanzposten beitragen. Sie beziehen sich auf die juristische Person des öffentlichen Rechts „Landeshauptstadt Düsseldorf“ und beinhalten somit die Anteile des Kernhaushalts sowie der eigen betriebsähnlichen Einrichtung SEBD. In den Erläuterungen wird auf die einzelnen Anteile nur dann eingegangen, wenn dies zur Darstellung eines Sachverhalts erforderlich ist. Aktiva zum 31. Dezember 2021 31.12.2021 gesamt Mio. € 31.12.2020 gesamt Mio. € davon Stadt 2021 % 0 Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit 290,3 156,8 100,0 1 Anlagevermögen 12.613,3 12.568,4 80,0 1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 23,5 24,2 38,0 1.2 Sachanlagen 12.245,6 12.199,0 81,4 1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.965,3 1.970,6 98,8 1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 3.363,0 3.319,1 57,8 1.2.3 Infrastrukturvermögen 4.865,0 4.935,7 95,3 1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden 3,7 4,4 100,0 1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 800,0 798,2 99,9 1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 254,0 269,6 22,2 1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 105,9 99,9 70,6 1.2.8 Geleistete Anzahlungen/ Anlagen im Bau 888,7 801,5 57,2 1.3 Finanzanlagen 344,2 345,2 32,9 1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 63,3 63,0 95,0 1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 154,2 178,5 3,9 1.3.3 Übrige Beteiligungen 39,1 39,0 31,7 1.3.4 Sondervermögen 0,0 0,0 - 1.3.5 Wertpapiere des Anlagevermögens 11,8 8,2 98,3 1.3.6 Ausleihungen 75,8 56,5 30,8 2 Umlaufvermögen 794,0 982,1 46,0 2.1 Vorräte 44,2 47,9 3,9 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 333,9 341,9 70,0 - 37 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6,8 10,2 0,0 2.4 Liquide Mittel 409,1 582,1 31,8 3 Aktive Rechnungsabgrenzung 261,6 197,4 97,3 Summe Aktiva 13.959,2 13.904,7 78,8 Die Gesamtbilanz enthält eine nach den Regelungen d es „Gesetzes zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen“ (NKF-CIG) zu bildende Position „Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit“. In der Position werden als Bilanzierungshilfe die Haushaltsbelastungen infolge der COVID-19-Pandemie isoliert (290,3 Mio. €, Vj 15 6,8 Mio. €). Sie stellt daher keinen Vermögensgegenstand dar. Die Position wurde aus der Bilanz des Kernhaushaltes zum 31. Dezember 2021 übernommen . In Höhe der Veränderung zum Vorjahr werden in der Gesamtergebni srechnung 2021 außerordentliche Erträge ausgewiesen. Das Anlagevermögen, von dem 80,0 Prozent auf die Stadt entfallen, hat einen Anteil von 90,4 Prozent (Vj 90,4 Prozent) an der Bilanzsumme. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen des Konzerns von 23,5 Mio. € sind Software, Lizenzen sowie Nutzungs- und ähnliche Rechte einschließlich 4,6 Mio. € für Anzahlungen auf immat erielle Vermögens- gegenstände bilanziert. Der größte Anteil ist mit 8 ,9 Mio. € der Stadt zuzuordnen (Vj 12,3 Mio. €). Ein im Vorjahr hier bi lanzierter Baukostenzuschuss (3,5 Mio. €) wurde in die aktiven Rechnungsab- grenzungsposten umgegliedert. Weitere 8,1 Mio. € en tfallen auf den Teilkonzern Messe, der insbesondere Nutzungsrechte und erworbene Software ausweist, und 5,6 Mio. € auf die Rheinbahn. Die Aktiva werden im Wesentlichen durch das Sachanlagevermögen von 12.245,6 Mio. € geprägt. Davon entfallen allein 9.9 64,5 Mio. € (Vj 9.888,5 Mio. €) auf die Stadt. Die wertmäßig gr ößten Positionen des Sachanlagevermögens stellen das Infrastrukturvermög en sowie die unbebauten und bebauten Grundstücke dar. Die unbebauten Grundstücke entfallen zu 98,8 Prozen t (1.942,5 Mio. €, Vj 1.947,5 Mio. €) auf die Stadt. Davon betreffen 9 41,1 Mio. € Grünflächen und 715,4 Mio. € Grundstücke, für die Erbbaurechte vergeben worden sind. Hier wurde insbesondere das Grundstück der Alten Kä mmerei aus den bebauten Grundstücken umgebucht (7,4 Mio. €). Gleic hzeitig führten Grundstücksverkäufe für den EUREF-Campus zu Abgängen von 18,2 Mio. €. Bebaute Grundstücke werden vornehmlich bei der Stad t bilanziert (1.944,2 Mio. €, Vj 1.896,7 Mio. €). Darüber hinaus tragen auch der Teilkonzern Messe (460,2 Mio. €, Vj 476,5 Mio. €), die SWD KG I (457,7 Mio. €, Vj 447,6 Mio. €) und die Industrieterrains Düsseldorf Reisholz AG (214,4 Mio. €, Vj 200,4 Mio. €) zum Bilanzwert b ei. Die Zugänge resultieren im Wesentlichen aus dem Schul- und Spor thallenbau bei der Stadt. Bei der IDR wurden insbesondere die Eissport halle Benrath und der erste Bauabschnitt des Verwaltungsgebäudes an der H enkelstraße fertiggestellt. Gegenläufig wirkte sich der Abgang z weier städtischer Grundstücke mit einem Gebäude und einer Tiefgarage aus dem Grundstücksgeschäft Kasernenstraße (Carschhaus) aus. - 38 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Im Infrastrukturvermögen werden insbesondere Brücke n und Tunnel (1.631,4 Mio. €) sowie der Grund und Boden des Infr astrukturvermögens (1.086,0 Mio. €) ausgewiesen. Die Entwässerungs- un d Abwasser- beseitigungsanlagen sind mit insgesamt 1.013,7 Mio. € bilanziert. Der Bilanzwert verringerte sich im Wesentlichen durch p lanmäßige Abschreibungen (136,1 Mio. €), denen Zugänge insbes ondere für Abwasserbeseitigungsanlagen des SEBD (25,5 Mio. €) gegenüberstanden. Wesentliche Investitionen in das Infrastrukturvermö gen werden bis zur Inbetriebnahme der Vermögensgegenstände in den Anla gen im Bau ausgewiesen. Die Bilanzposition Kunstgegenstände und Kulturdenkm äler (800,0 Mio. €, Vj 798,2 Mio. €) enthält im Wesentlichen Kunstgegenstände der Stadt. Maschinen und technische Anlagen von 254,0 Mio. € ( Vj 269,6 Mio. €) sind zu 76,5 Prozent bei der Rheinbahn (194,3 Mio. €, Vj 207,1 Mio. €) bilanziert. Es handelt sich dabei insbesondere um Fahrzeuge für den öffentlichen Personennahverkehr. Den Zugängen von Omnibussen und Niederflurstraßen- bahnen (17,7 Mio. €) standen außerplanmäßige Abschr eibungen von Fahrzeugen aufgrund des Brandes der Bushalle in Hee rdt (9,3 Mio. €) gegenüber. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung (105,9 M io. €) entfallen 74,8 Mio. € (Vj 66,4 Mio. €) auf die Stadt, bei der im Berichtsjahr insbesondere Hardware an Schulen für 5,0 Mio. € beschafft wurde. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau haben sich gegenüber dem Vorjahr von 801,5 Mio. € auf 888,7 Mio. € erhöht. W esentliche Beträge entfallen auf die Stadt und die IPM (593,7 Mio. €, Vj 519,7 Mio. €). Zugänge betreffen insbesondere den Schulbau und Infrastrukt urmaßnahmen, unter anderem die Stadtbahnlinie U81. Die Investitionen d er Rheinbahn (216,1 Mio. €, Vj 217,7 Mio. €) betreffen im Wesent lichen Anzahlungen für die Beschaffung von Bussen. Die Finanzanlagen von 344,2 Mio. € (Vj 345,2 Mio. €) haben einen Ant eil von 2,7 Prozent am Anlagevermögen. Der Wertansatz de r Anteile an verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen überschreitet nach dem Niederstwertprinzip auch bei Wertaufholungen au fgrund von Wertberichtigungen die Anschaffungskosten nicht. Im Einzelnen ergibt sich das folgende Bild: Die Bilanzposition Anteile an verbundenen Unternehmen von 63,3 Mio. € (Vj 63,0 Mio. €) enthält die Werte der verbundenen Unternehmen, die aufgrund der Wesentlichkeitsbetrac htung nicht in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen wurden, zum Beispiel die Stiftung Museum Kunstpalast und die Stiftung Schlos s und Park Benrath. Änderungen ergaben sich bei drei Unternehm en des Teilkonzerns Messe. Die Messe Düsseldorf GmbH hat d er indischen Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd . Kapital in Höhe von 0,8 Mio. € zum Erwerb weiterer Anteile an der E xcosa India Pvt. Ltd. zugeführt. In diesem Zusammenhang hat die Mess e Düsseldorf GmbH selbst einen Geschäftsanteil an der Excosa zum Kaufpreis von 6,87 € erworben. Die ESNA Expo LLC, Delaware/USA, an der die Messe Düsseldorf North America Inc. zu 55,0 Prozent betei ligt war, befindet - 39 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 sich zum 31. Dezember 2021 in Liquidation. Der Abga ng aller Anteile mit einem Buchwert von 0,48 Mio. € wurde realisiert. Unter den Anteilen an assoziierten Unternehmen von 154,2 Mio. € (Vj 178,5 Mio. €) werden die nach der Equity-Method e einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche ausgewiesen. D ies sind der Flughafen mit 42,0 Mio. € (Vj 73,6 Mio. €), die Sta dtwerke mit 106,3 Mio. € (Vj 102,6 Mio. €), die Deutsche Oper a m Rhein mit 5,8 Mio. € (Vj 2,1 Mio. €) und das Schauspielhaus m it 0,19 Mio. € (Vj 0,2 Mio. €). Die negative Veränderung des Equit y-Wertansatzes beim Flughafen ist auch 2021 geprägt durch die Corona-Pandemie. Der Anteil der Stadt von 3,9 Prozent resultiert daraus, dass nur die beiden letztgenannten Gesellschaften direkte Beteiligungen sind. In den übrigen Beteiligungen von 39,1 Mio. € (Vj 39,0 Mio. €) sind verselbstständigte Aufgabenbereiche mit 38,4 Mio. € ausgewiesen, die wegen des Wahlrechts nach § 116b GO aufgrund von untergeordneter Bedeutung nicht nach der Equity-Methode einbezogen wurden. Verselbstständigte Aufgabenbereiche, an denen der K onzern weniger als 20 Prozent der Anteile hält, sind mit 0,7 Mio. € enthalten. Der Buchwert der CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) wurd e im Vorjahr mit dem Equity-Wertansatz (9,2 Mio. €) aus dem Teilkonz ernabschluss Messe übernommen. Da das Unternehmen aus der Sicht des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf ein nicht wesentliches assoziiertes Unternehmen ist und deshalb zu Anschaffungskosten bilanziert werden muss, wurde der Buchwert um den anteiligen Jahresüb erschuss 2020 der Gesellschaft von 0,5 Mio. € auf 8,7 Mio. € korrigiert. Im Zusammenhang mit der Aufnahme weiterer öffentlic h-rechtlicher Partner erhöhte sich die vom SEBD gehaltene Beteili gung an der Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH von 11,11 Pr ozent auf 25,25 Prozent. Der Beteiligungsbuchwert der Gesells chaft ist von 0,2 Mio. € auf 0,7 Mio. € gestiegen. Der Wertansatz der Stiftung Pro Sport Düsseldorf wu rde um 34 T€ berichtigt. Der Rücklagenbetrag war in die Bewertun g zur Eröffnungsbilanz eingeflossen, obwohl er nicht Teil des Stiftungskapitals war. Bei der Sirius Seedfonds Düsseldorf GmbH & Co. KG e rhöhte sich das eingeforderte und eingezahlte Kapital um 100,00 €. Die Wertpapiere des Anlagevermögens von 11,8 Mio. € (Vj 8,2 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Wertpapie re und Termingelder für die von der Stadt treuhänderisch v erwalteten Stiftungen und Nachlässe. Die Ausleihungen von 75,8 Mio. € (Vj 56,5 Mio. €) enthalten ein Darlehen der Holding an den Flughafen (51,9 Mio. €, Vj 30,3 Mio. €) und in einem Gesamtumfang von 20,0 Mio. € (Vj 22,6 Mio. €) von der Stadt vergebene Wohnungsbaudarlehen sowie Darlehen, die den Käufern von städtischen Grundstücken gewährt worden sind. Das Umlaufvermögen hat sich mit 794,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr um 188,1 Mio. € verringert. Dies betrifft im Wesentlich en die liquiden Mittel mit einem Rückgang um 173,0 Mio. €. Hierzu trugen vor a llem die Holding - 40 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 (- 59,6 Mio. €), die Rheinbahn (-59,5 Mio. €), der Kernhaushalt (- 45,9 Mio. €) und die Messe (-31,9 Mio. €) bei. A ußerdem enthält das Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die sich gegenüber dem Vorjahr von 341,9 Mio. € auf 333,9 Mio. € verringert haben, sowie Vorräte von 44,2 Mio. € und Wertpapiere des U mlaufvermögens von 6,8 Mio. €. Als aktive Rechnungsabgrenzung sind vor dem Abschlussstichtag geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, anzusetzen (§ 43 Abs. 1 KomHVO). Vo n den ausgewiesenen 261,6 Mio. € (Vj 197,4 Mio. €) entfallen 254,4 Mio. € (Vj 190,8 Mio. €) auf die Stadt. Neben den klassischen Rechnungsabgrenzun gsposten, zum Beispiel für Beamtenbesoldung, Versorgungsbezüge und Sozialhilfeleistungen (33,7 Mio. €), sind auch investive Zuwendungen im Z usammenhang mit mehrjährigen Gegenleistungsverpflichtungen auszuweisen (§ 44 Abs. 2 Satz 2 KomHVO). Diese sind in einem Umfang von 187,8 Mio. € (Vj 122,6 Mio. €) bilanziert und entfallen insbesondere auf Leistunge n an freie Träger für Investitionen in Kindertageseinrichtungen. Die Erhö hung ist maßgeblich auf den Ausweis investiver Zuwendungen an die Bädergese llschaft für den Bau der Hallenbäder Flingern, Oberkassel/Heerdt und Ben rath zurückzuführen. Diese waren zuvor als geleistete Anzahlungen bilanz iert. Weitere Beträge entfallen mit 5,1 Mio. € auf den Teilkonzern Messe. - 41 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Passiva zum 31. Dezember 2021 31.12.2021 gesamt Mio. € 31.12.2020 gesamt Mio. € 1 Eigenkapital 7.590,2 7.652,3 1.1 Allgemeine Rücklage 7.222,5 7.412,0 1.2 Sonderrücklage 46,9 46,9 1.3 Ausgleichsrücklage 275,4 257,9 1.4 Gesamtjahresergebnis der LHD -62,2 -175,6 1.5 Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 111,7 116,8 1.6 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -4,1 -5,7 Die Allgemeine Rücklage (1.1) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 189,5 Mio. €. Position Änderung Mio. € Gesamtjahresergebnis der LHD 2020, darin enthalten der Jahresüberschuss aus dem Einzelabschluss 2020 der LHD von 17,5 Mio. € -175,6 Jahresüberschuss aus dem Einzelabschluss 2020 der LHD – Zuführung zur Ausgleichsrücklage -17,5 Verrechnungen nach § 44 Abs. 3 KomHVO 3,6 Gesamt -189,5 Die Verrechnungen nach § 44 Abs. 3 KomHVO ergaben sich 2021 wie folgt: Position Änderung Mio. € Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen, insbesondere durch den Verkauf von Grundstücken 10 ,4 Aufwand aus dem Abgang von Vermögensgegenständen -6 ,8 Verrechnung nach § 44 Abs. 3 KomHVO 3,6 Unter den Sonderrücklagen sind rechtlich selbstständige und rechtlich unselbstständige Stiftungen ausgewiesen, denen ein aktivischer Ausweis unter den Finanzanlagen in gleicher Höhe gegenübers teht. Diese Stiftungen stellen ausgegliedertes Vermögen der Stadt dar, das aufgrund des Stiftungsrechts einer Verwendungsbeschränkung unter liegt. Es kann damit nicht wie anderes Vermögen des Konzerns in Anspruch genommen werden, sodass ein gesonderter Ausweis in den Sonderrücklag en erforderlich ist. Im Berichtsjahr wurde der Wert der Stiftung Pro Sport angepasst (-34 T€). Die Ausgleichsrücklage wird aus dem Jahresabschluss der Stadt in den Gesamtabschluss übernommen. Sie dient zum Ausgleich von Jahresfehlbeträgen der Stadt und nicht zur Deckung von - 42 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Gesamtjahresfehlbeträgen des Konzerns. Der Rat der Stadt hat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2021 beschlossen, den Jahresüberschuss 2020 von 17,5 Mio. € der Ausgleichsrücklage zuzuführen. Das Gesamtjahresergebnis der LHD ergibt sich als Saldo der Gesamterträge und Gesamtaufwendungen. Im Berichtsja hr entstand ein Gesamtjahresfehlbetrag der Landeshauptstadt Düsseldorf von 62,2 Mio. €. An den Unternehmen des Teilkonzerns Messe, der SWD KG II und der Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH sind neben der Stadt noch andere Gesellschafter beteiligt. Der Anteil am Eigenkapita l, der den anderen Gesellschaftern zusteht, wird in der Bilanzposition Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter gesondert ausgewiesen. Für 2021 ergab sich aufgrund der Anteile anderer Ge sellschafter an den genannten Unternehmen insgesamt eine Verminderung v on 5,1 Mio. €, die im Wesentlichen durch die Anteile Dritter am Konzer njahresfehlbetrag 2021 des Teilkonzerns Messe entstanden ist. Der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf ist interna tional ausgerichtet. Einige Tochtergesellschaften im Teilkonzern Messe e rstellen ihren Jahresabschluss nicht in Euro. Hierdurch entsteht b ei der Umrechnung der Jahresabschlüsse für den Konzern ein Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung. 31.12.2021 gesamt Mio. € 31.12.2020 gesamt Mio. € davon Stadt 2021 % 2 Sonderposten 1.966,6 2.003,1 99,9 2.1 Sonderposten für Zuwendungen 1.603,2 1.637,8 99,9 2.2 Sonderposten für Beiträge 197,3 203,1 100,0 2.3 Sonderposten für den Gebührenausgleich 5,4 8,1 100,0 2.4 Sonstige Sonderposten 160,7 154,1 100,0 3 Rückstellungen 1.878,8 1.807,8 91,1 3.1 Pensionsrückstellungen 1.489,4 1.434,9 97,4 3.2 Rückstellungen für Deponien und Altlasten 88,8 89,5 98,7 3.3 Instandhaltungsrückstellungen 31,1 32,3 78,1 3.4 Steuerrückstellungen 19,1 12,9 57,2 3.5 Sonstige Rückstellungen 250,4 238,2 55,7 4 Verbindlichkeiten 2.314,9 2.231,8 54,3 4.1 Anleihen 0,0 0,0 - 4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.724,0 1.625,4 57,1 4.3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 80,0 50,0 - 4.4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 2,8 2,9 100,0 4.5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83,3 93,1 35,3 4.6 Sonstige Verbindlichkeiten 210,3 305,3 41,5 4.7 Erhaltene Anzahlungen 214,5 155,1 71,8 5 Passive Rechnungsabgrenzung 208,7 209,7 93,9 - 43 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Sonderposten sind Finanzierungsmittel von Dritten und werden na ch ihrer zweckentsprechenden Verwendung bilanziell zwischen dem Eigen- und Fremdkapital ausgewiesen. Sie werden analog zu den Abschreibungen der finanzierten Anlagegüter ertragswirksam aufgelöst. Somit werden die Aufwendungen, die das Anlagegut verursacht, durch e ntsprechende Erträge kompensiert. Sonderposten werden im Wesentlichen für Zuwendungen gebildet, die zur Anschaffung von Sachanlagevermögen dienen. Die Stadt selbst verfügt über den überwiegenden Anteil am Sachanlagevermögen im K onzern und erhält auch den größten Teil der Zuwendungen. Ein wesentlicher Anteil entfällt dabei auf das Infrastrukturvermögen, insbesondere für Brü cken und Tunnel (828,9 Mio. €). Die Sonderposten für Beiträge entfallen vollständig auf die Stadt und betreffen im Wesentlichen Infrastrukturmaßnahmen. Als Sonderposten für den Gebührenausgleich werden K ostenüberdeckungen kostenrechnender Einrichtungen in Höhe von 5,4 Mio. € ausgewiesen, die ausschließlich die Stadt betreffen. Die sonstigen Sonderposten in Höhe von 160,7 Mio. € (Vj 154,1 Mio. €) entstanden bei der Stadt. Es handelt sich dabei insbesondere um geschenkte Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler, Spenden sowie um unentgeltlich überlassene Vermögensgegenstände im Rahmen städteba ulicher Verträge, die nicht beitragsfähig sind. Im Berichtsjahr ginge n insbesondere Grundstücke im Wert von 2,9 Mio. € aufgrund von städtebaulichen Verträgen zu. Rückstellungen sind für Verpflichtungen anzusetzen, soweit diese am Abschlussstichtag dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sind. Von den Rückstellungen von 1.878,8 Mio. € (Vj 1.807 ,8 Mio. €) entfällt der Hauptanteil auf die Pensionsrückstellungen (1.489,4 Mio. €). Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Rückstellungen der Stadt (insgesamt 1.450,2 Mio. €, Vj 1.396,8 Mio. €), die gebildet we rden müssen, weil der Dienstherr gegenüber seinen Beamten, Pensionären un d deren engsten Hinterbliebenen zu beamtenrechtlichen Versorgungsle istungen verpflichtet ist. Hinsichtlich der Besoldungsanpassungen in den Jahresabschlüssen der Stadt wurde 2019, 2020 und 2021 das Wahlrecht nach § 37 Abs. 2 KomHVO angewendet, nach dem die Anpassungsbeträge ratierli ch auf die drei dem Jahr der Anpassung folgenden Haushaltsjahre verteil t werden können. Die nach der KomHVO zulässigen zum 31.12.2021 noch auss tehenden Zuführungen belaufen sich bis 2024 auf insgesamt 65,2 Mio. €. Nach § 37 Abs. 3 KomHVO sind für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien sowie für die Sanierung von Altlasten Rück stellungen in Höhe der zu erwartenden Gesamtkosten zu bilden. Die Rückstellungen von 88,8 Mio. € (Vj 89,5 Mio. € ) entfallen hauptsächlich auf die Stadt. Sie betreffe n die Rekultivierung und Nachsorge der Zentraldeponie Hub belrath, die Deponie Eller Forst sowie die Sanierung von Altlasten. Inan spruchnahmen von 5,9 Mio. € standen dabei Zuführungen von 5,1 Mio. € gegenüber. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung von Sachanlagen sind anzusetzen, wenn die Nachholung der Instandhaltung hinreichend konkret beabsichtigt ist und als bisher unterlassen bewerte t wird. Von den - 44 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 bilanzierten Instandhaltungsrückstellungen von 31,1 Mio. € (Vj 32,3 Mio. €) entfallen 24,3 Mio. € (Vj 25,7 Mio. €) auf die Stadt. Für Brücken, Tunnel und Ingenieurbauwerke sind unverändert Rückstellungen v on insgesamt 18,4 Mio. € ausgewiesen. Darüber hinaus entfallen 4 ,0 Mio. € auf Gebäude sowie 1,9 Mio. € auf Rückstellungen für die Instand haltung von Straßen. Weitere Rückstellungen von 6,7 Mio. € betreffen die Rheinbahn. Die Steuerrückstellungen von insgesamt 19,1 Mio. € entfallen überwiegend auf die Stadt (10,9 Mio. €), insbesondere aufgrund von mehreren Betriebsprüfungen, sowie den Teilkonzern Messe (4,3 Mio. €). Unter der Bilanzposition Sonstige Rückstellungen (2 50,4 Mio. €, Vj 238,2 Mio. €) werden Rückstellungen für andere u ngewisse Verbindlichkeiten nach § 37 Abs. 5 KomHVO sowie Rüc kstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und la ufenden Verfahren gemäß § 37 Abs. 6 KomHVO ausgewiesen. Sie werden vo n der Stadt und allen verselbstständigten Aufgabenbereichen bilanzi ert. Neben den Rückstellungen der Stadt von 139,4 Mio. € entfallen wesentliche Beträge von 51,0 Mio. € auf die Rheinbahn, 45,1 Mio. € auf den Teilkonzern Messe und 10,5 Mio. € auf den Teilkonzern IDR. Bei der Stadt stieg dabei insbesondere die Rückstellung zur Zahlung der Landschaftsumlage wegen hoher Steuereinzahlungen von 1,1 Mio. € auf 16,1 Mio. €. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 83,1 Mio. € erhöht. Von insgesamt 2.314,9 Mio. € entfallen 1.72 4,0 Mio. € (Vj 1.625,4 Mio. €) auf Kredite zur Finanzierung vo n Investitionen, wovon 789,4 Mio. € (Vj 790,9 Mio. €) für Kreditverbindlic hkeiten des SEBD ausgewiesen sind. Darüber hinaus sind wesentliche Beträge für die Rheinbahn (382,9 Mio. €, Vj 429,4 Mio. €), den Kernhaushalt ( 194,1 Mio. €, Vj 79,4 Mio. €), die SWD KG I (138,8 Mio. €, Vj 103 ,4 Mio. €) und den Teilkonzern IDR (116,8 Mio. €, Vj 113,7 Mio. €) aus gewiesen. Erhöhungen der Investitionskredite betreffen im Wesentlichen d en Kernhaushalt mit 114,7 Mio. € und die SWD KG I mit 35,4 Mio. €. Die Investitionskredite der Rheinbahn gingen um 46,5 Mio. € zurück. Unter den Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquid itätssicherung sind Darlehen der Messe Düsseldorf von 80,0 Mio. € (Vj 5 0,0 Mio. €) zur Sicherstellung des Geschäftsbetriebs ausgewiesen. Übrige Liquiditätsbedarfe der vAB wurden zum Bilanzstichtag über intern vergebene Darlehen gedeckt. Die Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufn ahmen wirtschaftlich gleichkommen, stammen ausschließlich aus Leibrentenv erpflichtungen der Stadt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistunge n verringerten sich insgesamt um 9,8 Mio. € auf 83,3 Mio. €. Für die St adt sind 29,4 Mio. € (Vj 42,9 Mio. €) und für die Rheinbahn 22,2 Mio. € (Vj 25,8 Mio. €) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten von 210,3 Mio. € (V j 305,3 Mio. €) entfallen vor allem auf die Stadt (87,4 Mio. €, Vj 78,3 Mio. €), die Rheinbahn (86,5 Mio. €, Vj 80,4 Mio. €) sowie auf die Messe ( 27,7 Mio. €, Vj 137,2 Mio. €). Der Rückgang beim Teilkonzern Mes se entstand insbesondere, weil im Vorjahr coronabedingt höhere R ückzahlungs- verpflichtungen aus erhaltenen Anzahlungen für Mess en ausgewiesen wurden. - 45 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 155,1 Mio. € auf 214,5 Mio. €. Die Veränderung erga b sich im Wesentlichen beim Teilkonzern Messe (43,3 Mio. €, Vj 6,2 Mio. €) aufgrund von Vorauszahlungen auf Messeveranstaltungen im Jahr 20 22. Im Kernhaushalt (154,0 Mio. €, Vj 132,2 Mio. €) erhöhten sich insbe sondere die eingegangenen Zuwendungen für den ersten Bauabschni tt der U81 um 31,7 Mio. €. Nach § 43 Abs. 3 KomHVO sind vor dem Bilanzstichtag eingegangene Einnahmen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, als passive Rechnungsabgrenzungsposten anzusetzen. Von den bilanzierten 208,7 Mio. € betreffen 196,1 Mio. € die Stadt. Darin ist ein Betrag von 58,9 Mio. € (Vj 70,5 Mio. €) enthalten, der aus dem Verkauf von Stadtwerke-Anteilen im Jahr 2002 resultiert. Für la ngfristige Grabnutzungs- rechte ergeben sich Verpflichtungen aus den im Voraus geleisteten Zahlungen auf Basis der verbleibenden Nutzungsdauern. Hierfür sind zum Bilanzstichtag 83,4 Mio. € (Vj 82,9 Mio. €) bilanziert. Darüber hinaus werden hier erhaltene Zuwendungen gemäß §§ 43 Abs. 3 und 44 Abs. 2 KomHVO ausgewiesen (24,5 Mio. €), die die Stadt erhalten und insbesond ere an Kindertages- einrichtungen für den Ausbau von Betreuungsplätzen weitergeleitet hat. - 46 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 VIII Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung Die Gesamtergebnisrechnung erfasst über Erträge und Aufwendungen das Ressourcenaufkommen und den Ressourcenverbrauch des Konzerns. Dabei sind die Grundsätze der Periodenabgrenzung nach der wirtschaftlichen Zugehörigkeit und, sofern nichts anderes bestimmt i st, das Verrechnungs- verbot von Erträgen und Aufwendungen zu beachten. D er Saldo aus allen Ergebnisrechnungspositionen fließt entweder als Ges amtjahresüberschuss oder als Gesamtjahresfehlbetrag in die Gesamtbilanz ein. Für die Gliederung der Ergebnisrechnung ist nach § 50 Abs. 3 in Verbindung mit § 39 Abs. 1 KomHVO die Struktur des Ergebnispla ns nach § 2 KomHVO maßgebend. Die nachfolgende Darstellung orientiert sich an den nach § 2 Abs. 2 KomHVO zu bildenden Zwischensummen/-salden der Ergebnisrechnung und deren Zu- sammensetzung. Die in der KomHVO nicht vorgeschriebenen Angaben „davon Stadt“ sollen in den nachfolgenden Tabellen zur Int erpretation der ausge- wiesenen Positionen beitragen. Sie beziehen sich au f die juristische Person des öffentlichen Rechts „Landeshauptstadt Düsseldorf“ und beinhalten somit die Anteile des Kernhaushalts sowie die der eigenbe triebsähnlichen Einrich- tung SEBD. In den Erläuterungen wird auf die einzel nen Anteile nur dann eingegangen, wenn dies zur Darstellung eines Sachverhalts erforderlich ist. Position 2021 - € - 2020 - € - Ordentliche Gesamterträge 3.834.889.635,41 3.643.296.372,62 Ordentliche Gesamtaufwendungen 4.012.729.251,30 3.858.154.213,14 Ordentliches Gesamtergebnis -177.839.615,89 -214.857.840,52 Finanzerträge 27.844.467,66 9.863.290,48 Finanzaufwendungen 51.527.303,29 138.776.566,73 Gesamtfinanzergebnis -23.682.835,63 -128.913.276,25 Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit -201.522.451,52 -343.771.116,77 Außerordentliche Erträge 134.010.999,50 156.759.217,08 Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 Außerordentliches Gesamtergebnis 134.010.999,50 156.759.217,08 Gesamtjahresergebnis -67.511.452,02 -187.011.899,69 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 5.276.616,80 11.442.753,21 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf -62.234.835,22 -175.569.146,48 Nachrichtlich: Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen mit der allgemeinen Rücklage 3.625.549,04 -5.182.568,87 - 47 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 1 Ordentliches Gesamtergebnis Lt. Gesamtergebnisrechnung 2021 - € - 2020 - € - -177.839.615,89 -214.857.840,52 Zusammensetzung: 2021 gesamt Mio. € 2020 gesamt Mio. € davon Stadt 2021 % Steuern und ähnliche Abgaben 1.686,0 1.379,0 100,0 Zuwendungen und allgemeine Umlagen 577,9 714,8 87,7 Sonstige Transfererträge 36,7 35,2 98,9 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 568,5 581,4 62,9 Privatrechtliche Leistungsentgelte 301,6 330,8 26,9 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 310,9 294,8 87,7 Sonstige ordentliche Erträge 252,2 217,6 84,4 Aktivierte Eigenleistungen 99,4 84,4 13,1 Bestandsveränderungen 1,7 5,3 0,0 Ordentliche Gesamterträge 3.834,9 3.643,3 82,6 Personalaufwendungen 1.061,0 995,6 71,1 Versorgungsaufwendungen 57,2 58,0 98,2 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 915,3 933,1 64,6 Bilanzielle Abschreibungen 343,2 330,8 61,2 Transferaufwendungen 1.210,1 1.142,5 99,6 Sonstige ordentliche Aufwendungen 425,9 398,2 87,3 Ordentliche Gesamtaufwendungen 4.012,7 3.858,2 79,5 Ordentliches Gesamtergebnis -177,8 -214,9 Das ordentliche Gesamtergebnis schließt negativ ab, hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr um 37,1 Mio. € auf -177,8 Mio . € verbessert. Den um 191,6 Mio. € gestiegenen ordentlichen Gesamtertr ägen standen um 154,5 Mio. € höhere ordentliche Aufwendungen gegenüber. Ordentliche Gesamterträge Die Gesamterträge des Konzerns werden durch Steuern und ähnliche Abgaben geprägt, die insgesamt um 307,0 Mio. € auf 1.686,0 M io. € gestiegen sind und damit 44,0 Prozent der ordentlic hen Gesamterträge ausmachen. Die Erträge entstehen ausschließlich im Kernhaushalt und setzen sich primär aus der Gewerbesteuer, der Grundsteuer und den Gemeindeanteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer zusammen. Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie stiegen die Erträge aus der Gewerbesteuer sowie aus dem Gemeindeanteil an der E inkommensteuer im Einzelabschluss des Kernhaushaltes vor Konsolidieru ng um insgesamt 330,2 Mio. €. Zuwendungen und allgemeine Umlagen von 577,9 Mio. € entfallen vor allem auf die Stadt (87,7 Prozent). Die Position verringerte sich im Vergleich - 48 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 zum Vorjahr um 136,9 Mio. €. Im Vorjahr war eine einmalige Zuwendung des Landes nach dem Gewerbesteuerausgleichsgesetz NRW v on 232,9 Mio. € enthalten. Für den Betrieb von Tageseinrichtungen f ür Kinder und die Vermittlung von Tagesbetreuungsplätzen werden Zusch üsse von 177,6 Mio. € ausgewiesen. Nach dem Einheitslastenabrechnungsgesetz NRW hat die Stadt letztmalig Zahlungen von 82,3 Mio. € erhalten. Auf die wirtschaftlichen Leistungen für Asylsuchende entfal len Landeszuweisungen von 28,5 Mio. €. Des Weiteren enthält die Position Zuweisungen nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz in Höhe von 29,8 Mio. € . Coronabedingte Zuwendungen von Bund und Land sind bei der Rheinbahn (51,1 Mio. €), der Messe (19,2 Mio. €) und der D.LIVE (0,7 Mio. €) angefallen. Sonstige Transfererträge von 36,7 Mio. € entstanden überwiegend bei der Stadt (98,9 Prozent). Es handelt sich im Wesentlich en um Kostenerstattungen von sozialen Leistungen. Die Ert räge betreffen mit 8,8 Mio. € Hilfen zur Pflege sowie mit 9,3 Mio. € Hilfen zur Erziehung. Die öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Leistungsentgelte von insgesamt 870,1 Mio. € (Vj 912,2 Mio. €) machen 22, 7 Prozent der ordentlichen Gesamterträge aus und beeinflussen neb en der Position „Steuern und ähnliche Abgaben“ die Ertragslage erheblich. Zu den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten vo n 568,5 Mio. € (Vj 581,4 Mio. €) gehören vor allem Verwaltungs- und Benutzungsgebühren. Neben dem Kernhaushalt mit 256,5 Mio. € tragen auch die Rheinbahn mit 211,0 Mio. € und der SEBD mit 101,0 Mio. € zu diese m Ergebnis bei. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr lässt sich insbesondere auf coronabedingt gesunkene Verkehrserlöse der Rheinbahn zurückführen. Privatrechtliche Leistungsentgelte (301,6 Mio. €, V j 330,8 Mio. €) werden insbesondere vom Teilkonzern Messe erzielt. Mit 108 ,0 Mio. € (Vj 136,4 Mio. €) entsprechen diese Erträge 35,8 Pr ozent des Gesamtvolumens der Position. Die Verschlechterung i st auf eine geringere Geschäftstätigkeit und die Absagen von Messen aufgrund der Covid-19-Pan- demie zurückzuführen. Weitere wesentliche Beträge dieser Position entfallen mit 80,3 Mio. € auf die Stadt und mit 55,7 Mio. € auf die SWD KG II. Erträge aus Kostenerstattungen und Kostenumlagen (310,9 Mio. €, Vj 294,8 Mio. €) entstanden hauptsächlich bei der S tadt (272,5 Mio. €) und bei der Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH (38,0 Mio. €). Wesentliche Erträge der Stadt von 108,4 Mio. € (Vj 102,2 Mio. € ) ergeben sich aus der Leistungsbeteiligung des Bundes an der Grundsicheru ng im Alter. Weitere 106,6 Mio. € (Vj 106,5 Mio. €) resultieren aus der Beteiligung des Bundes an den Kosten für Unterkunft und Heizung. Den sonstigen ordentlichen Erträgen von 252,2 Mio. € (Vj 217,6 Mio. €) werden alle Erträge zugeordnet, die nicht bei einer der zuvor erläuterten Ergebnispositionen auszuweisen sind. Hierzu gehören unter anderem Konzessionsabgaben, abgabe- und ordnungsrechtliche Erträge wie Nachforderungszinsen der Gewerbesteuer sowie Bußgel der, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der Ve räußerung von Vermögensgegenständen. Sonstige Erträge betreffen m it einem Anteil von 84,4 Prozent insbesondere die Stadt. Sie fallen abe r grundsätzlich bei allen vollkonsolidierten vAB an. Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken wurden im Kernhaushalt in Höhe von 60,9 Mio. € (Vj 14,5 Mio. €) erzielt, - 49 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 insbesondere für Grundstücke an der Kasernenstraße (22,4 Mio. €), an der Schwannstraße (13,4 Mio. €) und an der Lütticher St raße (13,0 Mio. €). Die ausgewiesenen Erträge der Rheinbahn von 20,8 Mio. € sind im Wesentlichen auf Versicherungsleistungen von 10,0 Mio. € aufgrun d des Brandes der Bushalle in Heerdt zurückzuführen. Die aktivierten Eigenleistungen und Bestandsveränderungen von 101,1 Mio. € (Vj 89,7 Mio. €) betreffen insbesonder e Bauprojekte der verselbstständigten Aufgabenbereiche. Wesentliche Beträge entfallen auf die IPM (46,9 Mio. €), die Rheinbahn (31,0 Mio. €) und die Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH (7,9 Mio. €). Ordentliche Gesamtaufwendungen Die Personal- und Versorgungsaufwendungen von insgesamt 1.118,2 Mio. € (Vj 1.053,6 Mio. €) entstanden vor a llem bei der Stadt (810,7 Mio. €, Vj 748,7 Mio. €). Im Berichtsjahr wurden sowohl die Gehälter als auch die Dienst- und Versorgungsbezüge erhöht. In den Personalaufwendungen wirkt sich auch die Ausübung d es Wahlrechts der Stadt aus, Besoldungserhöhungen bei der Bildung von Pensions- und Beihilferückstellungen ratierlich über drei Jahre a b dem Folgejahr der Erhöhung zu berücksichtigen. Im Berichtsjahr wurden die Auswirkungen der Besoldungserhöhungen aus 2019 und 2020 wirksam. Für die Zuführung aus der Besoldungserhöhung 2021 wurde das Wahlrecht ern eut ausgeübt. Weitere wesentliche Beträge entfallen auf die Rhein bahn (196,6 Mio. €) und den Teilkonzern Messe (49,6 Mio. €). Zu den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen von 915,3 Mio. € (Vj 933,1 Mio. €) gehören unter anderem die Unterhaltung von Grundstücken und Gebäuden sowie des sonstigen beweglichen und un beweglichen Vermögens, die Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen, Aufwendungen für Energie sowie sonstige Sach- und Dienstleistungen. Hiervon betreffen 591,2 Mio. € (Vj 603,6Mio. €) die Stadt sowie 127,4 Mio. € (Vj 103,0 Mio. €) die Rheinbahn, bei der sich im Wesentlichen die Aufwendungen für bezogene Leistungen zur Erbringung von Bauleistungen für Dri tte erhöhten. Weitere wesentliche Aufwendungen von 78,7 Mio. € (114,4 Mio . €) entfallen auf den Teilkonzern Messe, bei dem sich die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen insbesondere wegen der coronabedingt abgesagten Mes severanstaltungen deutlich verringerten. Darüber hinaus erhöhten sich die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen bei der D.LIVE von 8,6 M io. € auf 20,1 Mio. €, insbesondere für den Betrieb des Impfzentrums. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nut zung zeitlich begrenzt ist, sind gemäß § 36 Abs. 1 KomHVO abzusch reiben. Für immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlag evermögen ent- standen bilanzielle Abschreibungen von 343,2 Mio. €. Das Sachanlage- vermögen der Stadt besteht in erheblichem Umfang au s Grundstücken, die nicht der Abschreibung unterliegen. Dadurch ist der Anteil der Stadt am Sachanlagevermögen höher als an den Abschreibungen. In dieser Position sind auch Abschreibungen auf stille Reserven von assoziierten Unternehmen in Höhe von 7,5 Mio. € enthalten. In den bilanziell en Abschreibungen sind auch außerplanmäßige Abschreibungen von 17,1 Mio. € enthalten, die bei der Rheinbahn auf die Folgen des Brandes der Bushalle in Heerdt (9,5 Mio. €) und - 50 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 bei der IDR auf eine Wertanpassung des Dome in Rath (7,6 Mio. €) nach einer Neuberechnung des beizulegenden Zeitwerts zurückzuführen sind. Unter Transferaufwendungen sind Aufwendungen zu verstehen, denen keine konkrete Gegenleistung gegenübersteht. Sie si nd mit 1.210,1 Mio. € (Vj 1.142,5 Mio. €) die höchste Aufwandsposition im Konzern und betreffen mit 1.204,8 Mio. € fast ausschließlich die Stadt. A uf soziale Leistungen entfallen Aufwendungen von 426,3 Mio. € (Vj 421,7 M io. €). Zuweisungen und Zuschüsse für laufende Zwecke wurden insbesonde re an Tageseinrichtungen für Kinder (237,7 Mio. €) und fü r die Förderung von Theater, Oper, Museen und Sammlungen (67,9 Mio. €) geleistet. Außerdem werden bei dieser Position die Landschaftsumlage mi t 242,5 Mio. € sowie Steuerbeteiligungen von 77,2 Mio. € für die Gewerbe steuerumlage ausgewiesen. In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen von 425,9 Mio. € (Vj 398,2 Mio. €) werden alle Aufwendungen gebucht, die keiner anderen Aufwandsposition zuzuordnen sind. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf den Kernhaushalt zurückzuführe n (362,5 Mio. €, Vj 330,9 Mio. €). Enthalten sind insbesondere Aufwe ndungen für Unterkunft und Heizung an Arbeitsuchende in Höhe von 167,2 Mio . € (Vj 162,3 Mio. €). Wesentliche Erhöhungen ergeben sich bei den Aufwendungen für Steuern und Versicherungen (25,7 Mio. €, Vj 15,1 Mio. €) sowie aus einer Rückstellung für die Heranziehung zur Landschaftsumlage in 2023 aufg rund ungewöhnlich hoher Steuereinzahlungen im Berichtsjahr (16,1 Mio. €). Gesamtfinanzergebnis Lt. Gesamtergebnisrechnung 2021 - € - 2020 - € - -23.682.835,63 -128.913.276,25 Zusammensetzung: 2021 gesamt Mio. € 2020 gesamt Mio. € davon Stadt 2021 % Finanzerträge 27,8 9,9 55,4 Ergebnis aus Equitykonsolidierung -5,0 -79,0 - Finanzaufwendungen -46,5 -59,8 50,1 Gesamtfinanzergebnis -23,7 -128,9 Das Gesamtfinanzergebnis schließt negativ ab, hat si ch jedoch gegenüber dem Vorjahr um 105,2 Mio. € auf -23,7 Mio. € verbes sert. Hierzu trug insbesondere die Verbesserung um 74,0 Mio. € beim E rgebnis aus der Equitykonsolidierung bei. Für den Anstieg der Finanzerträge waren im Wesentlichen die im Vorjahr ausgebliebene Ausschüttung der Stadtsparkasse Düsse ldorf an den Kernhaushalt (14,4 Mio. €) sowie Zinserträge aus Steuerrückerstattungen bei der Rheinbahn (5,2 Mio. €) ursächlich. Das Ergebnis aus der Equitykonsolidierung zeigt die anteiligen Jahresergebnisse der einbezogenen vAB. Pandemiebedi ngt entfällt auf den - 51 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Flughafen ein negatives Ergebnis von 28,0 Mio. € (V j 91,2 Mio. €). Die positiven Jahresergebnisse der Stadtwerke (19,4 Mio. €) und der Deutschen Oper am Rhein (3,6 Mio. €) werden ebenfalls hier au sgewiesen. Für das Schauspielhaus ergibt sich ein Beitrag von 0,04 Mio. €. Die Finanzaufwendungen resultieren hauptsächlich aus Zinsen. Auf den Kernhaushalt entfallen 7,6 Mio. € (Vj 19,9 Mio. €). Der Rückgang ist insbesondere durch gesunkene Erstattungszinsen für die Gewerbesteuer begründet (7,0 Mio. €, Vj 19,3 Mio. €). Für den SEBD sind Zinsaufwendungen in Höhe von 15,7 Mio. € entstanden, für die Rheinba hn 10,4 Mio. € und für den Teilkonzern Messe 5,7 Mio. €. 2 Außerordentliches Gesamtergebnis Lt. Gesamtergebnisrechnung 2021 - € - 2020 - € - 134.010.999,50 156.759.217,08 Das außerordentliche Gesamtergebnis entspricht den außerordentlichen Erträgen, die ausschließlich im Kernhaushalt entsta nden und neben den isolierten coronabedingten Belastungen nach § 5 NKF -CIG von 133,5 Mio. € einen Betrag von 0,5 Mio. € aus der Soforthilfe des Landes NRW für die Beseitigung von Schäden durch das Unwetter Bernd enthalten. 3 Gesamtjahresergebnis Lt. Gesamtergebnisrechnung 2021 - € - 2020 - € - -62.234.835,22 -175.569.146,48 Zusammensetzung: 2021 - € - 2020 - € - Gesamtjahresergebnis -67.511.452,02 -187.011.899,69 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 5.276.616,80 11.442.753,21 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf -62.234.835,22 -175.569.146,48 Im Vollkonsolidierungskreis sind Anteile Dritter an einbezogenen vAB in der gesonderten Ergebnisrechnungsposition „Anderen Gese llschaftern zuzurechnendes Ergebnis“ zu berücksichtigen. An den Unternehmen des Teilkonzerns Messe, an der SWD KG II und an der Wer kstatt für angepasste Arbeit sind neben der Stadt noch andere Gesellschafter beteiligt. Auf die anderen Gesellschafter der genannten vAB entfällt für das Jahr 2021 ein anteiliger Gesamtjahresfehlbetrag von 5,3 Mio. €, der gesondert auszuweisen ist (vgl. VII Eigenkapital). Deshalb ist das Gesamtjahresergebnis von 67,5 Mio. € um diesen Betrag zu bereinigen, um das konzernweite - 52 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldor f zu ermitteln. Somit ergibt sich ein Gesamtjahresfehlbetrag der Landeshauptstadt Düsseldorf von 62,2 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dies es Ergebnis um 113,3 Mio. € verbessert. Ohne die Bilanzierungshilfe hätte sich ein negative s Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf von 195,7 Mio. € ergeben. - 53 - Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 - 54 - Verantwortlich Anke Wohlan Leiterin des Amtes für kommunale Prüfung Projektleitung Daniel Höpker Projektteam Christian Kippelt, Larissa Klimm LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF Gesamtabschluss 2021 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis 1 Vorbemerkung 3 Gesamtergebnisrechnung 4 Gesamtbilanz 5 Gesamtanhang 6 x Allgemeiner Teil 6 A. Allgemeine Angaben 7 B. Angaben zum Konsolidierungskreis 8 C. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 13 D. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 17 E. Weitere Sachverhalte 22 x Spezieller Teil 24 A. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 25 B. Erläuterungen zur Gesamtbilanz 37 C. Erläuterungen zur Gesamtkapitalflussrechnung 63 x Gesamtkapitalflussrechnung 64 x Gesamtanlagenspiegel 65 x Gesamteigenkapitalspiegel 66 x Gesamtverbindlichkeitenspiegel 67 x Mitglieder des Verwaltungsvorstands und des Rats 68 Gesamtlagebericht 89 1. Einleitung 89 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 89 3. Erläuterungen zur Gesamtertragslage 93 4. Erläuterungen zur Gesamtvermögens- und -schuldenlag e 97 5. Erläuterungen zur Gesamtfinanzlage 99 6. Chancen und Risiken 100 7. NKF-Kennzahlen 109 Abkürzungsverzeichnis a.F. alte Fassung AG Aktiengesellschaft BGH Bundesgerichtshof Bünger Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH CIOSH CIOSH Asia Co., Ltd., Beijing Co. Ltd. Limited Liability Company D.LIVE D.LIVE GmbH & Co. KG DOR Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH DRS 21 Deutscher Rechnungslegungsstandard Nr. 21 eG eingetragene Genossenschaft FDG Flughafen Düsseldorf GmbH gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH & Co. KG Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Compagnie Kommanditgesellschaft GO Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen GoB Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung HFA Haupt- und Finanzausschuss HGB Handelsgesetzbuch Holding Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH IDR Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG Inc. Incorporated IPM IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH KAG Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen KG Kommanditgesellschaft KomHVO Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen LLC Limited Liability Company mbH mit beschränkter Haftung Messe Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH Mio. Millionen Mrd. Milliarden NKF Neues kommunales Finanzmanagement NKF-CIG NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz NRW Nordrhein-Westfalen NSG Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH OOO Obschtschestwo s ogranitschennoi otwetstwennostju (Rechtsform für Kapitalgesellschaften der Russischen Förderation) ÖPNV öffentlicher Personennahverkehr PFT perfluorierte Tenside Pte. Ltd. Private Limited Pvt. Ltd. Private Limited Rheinbahn Rheinbahn AG RZVK Rheinische Zusatzversorgungskasse 1 SGB II Sozialgesetzbuch Zweites Buch SEBD Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf STW Stadtwerke Düsseldorf AG SWD KG I SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf SWD KG II SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VRR Verkehrsverbund Rhein-Ruhr WfaA Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 2 *HVDPWDEVFKOXVV VORBEMERKUNG Der Gesamtabschluss stellt die wirtschaftliche Lage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf für ein Haushaltsjahr dar. Hierbei werden die geprüften Einzelabschlüsse der Landeshauptstadt Düsseldorf und der wesentlichen verselbstständigten Aufgabenbereiche für das Haushalts- beziehungsweise Geschäftsjahr zu einem Gesamtabschluss zusammengefasst und in einer Gesamtergebnisrechnung sowie einer Gesamtbilanz dargestellt. Ergänzt werden die Rechenwerke um einen Gesamtanhang inklusive Gesamtkapitalflussrechnung sowie einen Gesamtlagebericht. Der Gesamtabschluss stellt vorrangig ein Informationsinstrument für den Rat, die Verwaltung, die Bürgerinnen und Bürger und die Öffentlichkeit dar. Er hat die Aufgabe, die einzelnen in den Gesamtabschluss einbezogenen Bereiche (Kernverwaltung und verselbstständigte Aufgabenbereiche) so darzustellen, als ob es sich um ein einziges Unternehmen handelt. Durch Betrachtung der Gemeinde als einheitliches Unternehmen, vergleichbar mit dem Konzern in der Privatwirtschaft, soll unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) eine Übersicht über die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage im Konzern Kommune erreicht werden. Zu diesem Zweck sind alle internen Beziehungen zwischen der Kernverwaltung und den verselbstständigten Aufgabenbereichen zu eliminieren. Die Landeshauptstadt Düsseldorf stellt außerdem einen Beteiligungsbericht auf. Grundlage des Beteiligungsberichtes 2021 bilden im Wesentlichen die geprüften Jahresabschlüsse der städtischen Beteiligungen. Die Angaben im Beteiligungsbericht basieren – sofern nicht anders angegeben – auf dem Stand 31. Dezember 2021. Dieser wurde am 30. Oktober 2023 in den Haupt-und Finanzausschuss (Vorlage HFA/042/2023) eingebracht. 3 Gesamtergebnisrechnung der Landeshauptstadt Düsseldorf 2021 Ertrags- und Aufwandsarten Ergebnis 2021 Euro Ergebnis 2020 Euro 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. + Steuern und ähnliche Abgaben + Zuwendungen und allgemeine Umlagen + Sonstige Transfererträge + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte + Privatrechtliche Leistungsentgelte + Kostenerstattungen und Kostenumlagen + Sonstige ordentliche Erträge + Aktivierte Eigenleistungen +/- Bestandsveränderungen 1.685.950.954,48 577.878.410,53 36.691.666,02 568.478.575,97 301.635.291,34 310.921.485,17 252.251.343,56 99.394.587,74 1.687.320,60 1.378.973.455,23 714.799.716,39 35.152.555,06 581.426.578,24 330.760.899,85 294.846.402,64 217.637.954,56 84.378.219,05 5.320.591,60 10. = Ordentliche Gesamterträge 3.834.889.635,41 3.643 .296.372,62 11. 12. 13. 14. 15. 16. - Personalaufwendungen - Versorgungsaufwendungen - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen - Bilanzielle Abschreibungen - Transferaufwendungen - Sonstige ordentliche Aufwendungen -1.060.963.665,33 -57.239.599,33 -915.283.399,98 -343.229.004,45 -1.210.139.631,80 -425.873.950,41 -995.619.045,50 -57.953.444,25 -933.040.059,65 -330.762.072,01 -1.142.529.467,83 -398.250.123,90 17. = Ordentliche Gesamtaufwendungen -4.012.729.251,3 0 -3.858.154.213,14 18. = Ordentliches Gesamtergebnis (= Zeile 10 und 17) -177.839.615,89 -214.857.840,52 19. 20. 21. + Finanzerträge +/- Ergebnis aus Equitykonsolidierung - Finanzaufwendungen 27.844.467,66 -4.984.099,01 -46.543.204,28 9.863.290,48 -78.979.247,20 -59.797.319,53 22. = Gesamtfinanzergebnis (= Zeile 19 bis 21) -23.682.835,63 -128.913.276,25 23. = Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit (= Zeile 18 und 22) -201.522.451,52 -343.771.116,77 24. 25. + - Außerordentliche Außerordentliche Erträge Aufwendungen 134.010.999,50 0,00 156.759.217,08 0,00 26. = Außerordentliches Gesamtergebnis (= Zeile 24 und 25) 134.010.999,50 156.759.217,08 27. = Gesamtjahresergebnis (= Zeile 23 und 26) -67.511.452,02 -187.011.899,69 28. +/- Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergeb nis 5.276.616,80 11.442.753,21 29. = Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf -62.234.835,22 -175.569.146,48 Nachrichtlich: Verrechnung von Erträgen und Aufwend ungen mit der Allgemeinen Rücklage 30. + Verrechnete Erträge bei Vermögensgegenständen 10 .429.833,86 13.090.371,37 31. + Verrechnete Erträge bei Finanzanlagen 0,00 0,00 32. - Verrechnete Aufwendungen bei Vermögensgegenständen -6 .804.284,82 -16.121.000,24 33. - Verrechnete Aufwendungen bei Finanzanlagen 0,00 - 2.151.940,00 34. = Verrechnungssaldo (Zeilen 30 bis 33) 3.625.549, 04 -5.182.568,87 4 31.12.2021 Euro 31.12.2020 Euro 31.12.2021 Euro 31.12.2020 Euro 0. Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit 290.270.216,58 156.759.217,08 1. Eigenkapital 7.590.216.832,01 7.652.333.106,73 1.1 Allgemeine Rücklage 7.222.552.111,02 7.411.953.997 ,33 1. Anlagevermögen 12.613.338.154,03 12.568.432.657,94 1.2 Sonderrücklagen 46.907.065,38 46.941.074,00 1.3 Ausgleichsrücklage 275.389.482,57 257.931.013,70 1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 23.509.132,37 24.189.009,24 1.4 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düssel dorf -62.234.835,22 -175.569.146,48 1.5 Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 111.747.986,24 116.777.252,41 1.2 Sachanlagen 12.245.643.226,38 12.199.038.738,72 1.6 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -4.14 4.977,98 -5.701.084,23 1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche R echte 1.965.327.571,73 1.970.631.769,23 1.2.1.1 Grünflächen 941.115.189,32 940.714.347,45 2. Sonderposten 1.966.612.550,57 2.003.096.383,04 1.2.1.2 Ackerland 101.736.103,93 102.172.643,34 2.1 Sond erposten für Zuwendungen 1.603.164.946,75 1.637.817.3 76,03 1.2.1.3 Wald, Forsten 41.526.214,95 42.937.199,83 2.2 So nderposten für Beiträge 197.374.183,06 203.072.877,72 1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 880.950.063,53 884.807.578,61 2.3 Sonderposten für den Gebührenausgl eich 5.416.163,54 8.080.981,61 1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rec hte 3.362.996.905,39 3.319.105.075,18 2.4 Sonstige Sond erposten 160.657.257,22 154.125.147,68 1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 95.777.205,98 90.773.674,14 1.2.2.2 Schulen 961.955.345,24 874.540.442,19 1.2.2.3 Wohnbauten 625.301.477,42 626.274.230,15 1.2.2.4 Mehrzweck- und Messehallen 607.109.398,10 638. 483.621,43 1.2.2.5 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgeb äude 1.072.853.478,65 1.089.033.107,27 1.2.3 Infrastrukturvermögen 4.864.981.933,13 4.935.655 .981,52 1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 1. 085.993.301,03 1.078.457.124,93 3. Rückstellungen 1.878.757.839,89 1.807.761.959,19 1.2.3.2 Brücken und Tunnel 1.631.432.000,36 1.674.690. 127,71 3.1 Pensionsrückstellungen 1.489.393.329,66 1.43 4.873.406,30 1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sich erheitsanlagen 319.682.370,04 329.157.104,59 3.2 Rückst ellungen für Deponien und Altlasten 88.763.746,30 89. 530.265,92 1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlag en 1.013.675.156,91 1.021.285.154,07 3.3 Instandhaltung srückstellungen 31.075.080,20 32.282.389,72 1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrsl enkungsanlagen 716.909.513,83 730.919.227,30 3.4 Steuerrückstellungen 19.124.490,79 12.908.755,65 1.2.3.6 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 97 .289.590,96 101.147.242,92 3.5 Sonstige Rückstellungen 250.401.192,94 238.167.141,60 1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden 3.648.182,44 4.388.483,61 1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 800.005.549,2 9 798.213.291,40 1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 254 .046.514,36 269.622.536,33 1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.943.303, 79 99.984.452,98 1.2.8 Geleistete Anzahlungen 183.990.428,86 232.968.30 1,41 1.2.9 Anlagen im Bau 704.702.837,39 568.468.847,06 4. Verbindlichkeiten 2.314.851.640,93 2.231.796.869,82 4.1 Anleihen 0,00 0,00 1.3.Finanzanlagen 344.185.795,28 345.204.909,98 4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.723.963.480,82 1.625.460.557,11 1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 63.292.518,4 1 62.998.869,95 4.3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 80.000.000,00 50.000.000,00 1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 154.245.030 ,45 178.512.377,70 4.4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen , die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 2. 765.445,52 2.867.678,84 1.3.3 Übrige Beteiligungen 39.051.987,51 38.996.332,16 4.5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83.314.376,22 93.138.921,52 1.3.4 Sondervermögen 0,00 0,00 4.6 Sonstige Verbindlichk eiten 210.274.964,26 305.276.664,84 1.3.5 Wertpapiere des Anlagevermögens 11.813.551,65 8. 234.448,44 4.7 Erhaltene Anzahlungen 214.533.374,11 155 .053.047,51 1.3.6 Ausleihungen 75.782.707,26 56.462.881,73 1.3.6.1 Ausleihungen an sonstige verbundene Unterneh men 0,00 0,00 1.3.6.2 Ausleihungen an Beteiligungen 52.222.989,76 30 .302.695,89 1.3.6.3. Ausleihungen an Sondervermögen 0,00 0,00 1.3.6.4 Sonstige Ausleihungen 23.559.717,50 26.160.185 ,84 2. Umlaufvermögen 793.994.994,31 982.134.397,90 2.1 Vorräte 44.207.420,65 47.886.855,23 2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 40.399.7 60,67 45.674.037,82 2.1.2 Geleistete Anzahlungen für Vorräte 3.807.659,98 2.212.817,41 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 333 .915.222,45 341.957.603,97 2.2.1 Forderungen 276.324.447,41 235.850.693,16 2.2.2 Sonstige Vermögensgegenstände 57.590.775,04 106. 106.910,81 2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.800.000,00 10.20 0.000,00 2.4 Liquide Mittel 409.072.351,21 582.089.938,70 3. Aktive Rechnungsabgrenzung 261.594.863,08 197.370.717,55 5. Passive Rechnun gsabgrenzung 208.759.364,60 209.708.671,69 Gesamtbilanzsumme 13.959.198.228,00 13.904.696.990,47 Gesamtbilanzsumme 13.959.198.228,00 13.904.696.990,47 Gesamtbilanz der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 AKTIVA PASSIVA *HVDPWDQKDQJ ALLGEMEINER TEIL 6 *HVDPWDQKDQJ A - ALLGEMEINE ANGABEN Der vorliegende Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 ist gemäß § 116 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO) in Verbindung mit § 50 Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen (KomHVO) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Dabei hat die Landeshauptstadt Düsseldorf ihren Jahresabschluss und die Jahresabschlüsse des gleichen Geschäftsjahres ihrer wesentlichen verselbstständigten Aufgabenbereiche in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form konsolidiert (§ 116 Absatz 3 GO). Der vorliegende Abschluss bezieht sich auf das Haushalts- beziehungsweise Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021. Der Gesamtabschluss wird in Euro aufgestellt. Erstellt wurde der Gesamtabschluss 2021 mit Hilfe der Konsolidierungssoftware IDL Konsis der Firma insightsoftware Deutschland GmbH, Schmitten. 7 *HVDPWDQKDQJ B – ANGABEN ZUM KONSOLIDIERUNGSKREIS 1 Vollkonsolidierungskreis Wesentliche verselbstständigte Aufgabenbereiche werden nach § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Gesamtabschluss des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf einbezogen. Dies trifft zu, wenn ein verselbstständigter Aufgabenbereich unter der einheitlichen Leitung der Landeshauptstadt Düsseldorf steht beziehungsweise diese einen beherrschenden Einfluss ausübt. Dieser ist in der Regel anzunehmen, wenn die Mehrheit der Stimmrechte vorliegt oder andere Kriterien, zum Beispiel ein Vertrag, einen wesentlichen Einfluss begründen. Verselbstständigte Aufgabenbereiche in privater Rechtsform, die diese Kriterien erfüllen, werden als verbundene Unternehmen bezeichnet. Bei der Vollkonsolidierung werden das gesamte Vermögen, die Schulden, die Erträge und Aufwendungen im Gesamtabschluss des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf unter den einzelnen Positionen der Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Der Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der Landeshauptstadt Düsseldorf eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung und zehn voll zu konsolidierende verbundene Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne: x Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH (Bünger) x D.LIVE GmbH & Co. KG (D.LIVE) x Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH (Holding) x Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR) o IDR Immobilien GmbH o IDR Nord Eins GmbH & Co. KG o IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG o IDR Nord Drei GmbH & Co. KG o IDR Süd Eins GmbH & Co. KG o IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG o IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG 8 *HVDPWDQKDQJ x IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM) x Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH (Messe) o Fixxus Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rheinhalle Düsseldorf KG o Messe Düsseldorf North America Inc. o Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd. o Messe Düsseldorf China Ltd. o Messe Düsseldorf (Shanghai) Co. Ltd. o Messe Moskau OOO o Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH x Rheinbahn AG (Rheinbahn) x Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf (SEBD) x SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD KG I) x SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG (SWD KG II) x Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH (WfaA) Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen des Vollkonsolidierungskreises ergeben. In den städtischen Gesamtabschluss 2021 wurden die nach Handelsrecht aufgestellten Konzernabschlüsse der IDR und der Messe vereinfachend einbezogen. Bestehende Kapitalverflechtungen und Leistungsbeziehungen zur Landeshauptstadt Düsseldorf und den anderen voll zu konsolidierenden verselbstständigten Aufgabenbereichen wurden dabei berücksichtigt. Die in den Konzernabschlüssen aufgedeckten stillen Reserven wurden auf Ebene des jeweiligen Teilkonzerns fortgeschrieben. Die zutreffende Darstellung der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Nach § 116b GO müssen verselbstständigte Aufgabenbereiche nicht in den Gesamtabschluss einbezogen werden, wenn deren Einbeziehung von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ist. Die Qualifizierung eines verselbstständigten Aufgabenbereichs als von untergeordneter Bedeutung erfolgte dabei zum einen auf Basis betriebswirtschaftlich-mathematischer (quantitativer) Kriterien. Zum anderen waren auch qualitative Kriterien zur Beurteilung der Wesentlichkeit eines verselbstständigten Aufgabenbereichs für den Gesamtabschluss heranzuziehen. Dabei wurde im Einzelfall geprüft, ob sich durch eine unterlassene Einbeziehung wesentliche Veränderungen der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ergeben oder wesentliche Risiken ausgeblendet würden. 9 *HVDPWDQKDQJ Unter Berücksichtigung vorgenannter quantitativer und qualitativer Abgrenzungskriterien wurden folgende verselbstständigte Aufgabenbereiche nicht in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen, sondern in der Bilanzposition Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesen: x Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Connected Mobility Düsseldorf GmbH x D.LIVE Management GmbH x Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH x Düsseldorf Congress GmbH x Düsseldorf Marketing GmbH x Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH x übrige IDR-Tochtergesellschaften o Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + Co. o IDR Bahn GmbH & Co. KG o IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH x Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH x Kunsthalle Düsseldorf gGmbH x übrige Messe-Tochtergesellschaften o EXCOSA India Pvt. Ltd. o Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. o Messe Düsseldorf Japan Ltd. x Reisedienst Maaßen GmbH x Rheinbahn Immobilien Verwaltungs-GmbH x Stiftung Museum Kunstpalast x Stiftung Schloss und Park Benrath x SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf x Tonhalle Düsseldorf gGmbH x Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH x Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See Die Messe-Tochtergesellschaft ESNA Expo LLC. wurde im Jahr 2021 abgewickelt. 10 *HVDPWDQKDQJ 2 Assoziierungskreis Verselbstständigte Aufgabenbereiche, bei denen die Landeshauptstadt Düsseldorf einen maßgeblichen Einfluss ausübt, bezeichnet man als assoziierte Unternehmen. Ein maßgeblicher Einfluss liegt in der Regel vor, wenn die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Stimmrechtsanteil zwischen 20 Prozent und 50 Prozent besitzt. Nach § 51 Absatz 3 KomHVO wird für wesentliche assoziierte Unternehmen die Equitykonsolidierung angewandt. Im Gegensatz zur Vollkonsolidierung wird bei der Equitykonsolidierung lediglich der in der Gesamtbilanz unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungsbuchwert fortgeschrieben. Das Vermögen, die Schulden, die Erträge und Aufwendungen der at-equity-konsolidierten Unternehmen werden im Gesamtabschluss des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf nicht unter den einzelnen Positionen der Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. Bei der Abgrenzung des Assoziierungskreises werden verselbstständigte Aufgabenbereiche unter einheitlicher Leitung oder beherrschenden Einfluss der Landeshauptstadt Düsseldorf von untergeordneter Bedeutung sowie verselbstständigte Aufgabenbereiche unter maßgeblichen Einfluss der Landeshauptstadt Düsseldorf berücksichtigt. Der Assoziierungskreis umfasst vier assoziierte Unternehmen: x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH (DOR) x Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) x Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH (NSG) x Stadtwerke Düsseldorf AG (STW) Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen des Assoziierungskreises ergeben. Unter Berücksichtigung von quantitativen und qualitativen Abgrenzungskriterien wurden bestimmte assoziierte Unternehmen nicht im Gesamtabschluss berücksichtigt, da sie nicht wesentlich für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf sind. Es handelt sich dabei um folgende Unternehmen, welche in der Bilanzposition übrige Beteiligungen ausgewiesen werden: x CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) x DWG Wohnen GmbH x ELBA-Omnibusreisen GmbH x GEC-German Exposition Corporation International GmbH x Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH x Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH x Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG x Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH 11 *HVDPWDQKDQJ x Regionale Bahngesellschaft Kaarst – Neuss – Düsseldorf – Erkrath – Mettmann - Wuppertal mbH x Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH x Sana Kliniken Düsseldorf GmbH x Stiftung Haus der Talente Düsseldorf x Stiftung Haus der Universität x Stiftung IMAI - INTER MEDIA ART INSTITUTE x Stiftung Pro Sport Düsseldorf x Wim Wenders Stiftung x Zweckverband ITK Rheinland Im Geschäftsjahr 2021 hat der SEBD die Beteiligung an der Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH erhöht. Aufgrund dessen wurde diese erstmalig zur Bestimmung des Assoziierungskreises herangezogen. Bezüglich weiterer Informationen zu sämtlichen verselbstständigten Aufgabenbereichen in öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Form der Landeshauptstadt Düsseldorf hinsichtlich der Beteiligungsverhältnisse, den Zielen der Beteiligungen und der Erfüllung des öffentlichen Zwecks wird auf den Beteiligungsbericht 2021 verwiesen. 12 *HVDPWDQKDQJ C - ANGABEN ZU DEN KONSOLIDIERUNGSMETHODEN Kapitalkonsolidierung bei vollkonsolidierten Unternehmen Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode gemäß § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in Verbindung mit § 301 Absatz 1 Satz 2 Nummer 2 Handelsgesetzbuch (HGB) in der Fassung vom 24. August 2002 (HGB a.F.) angewandt. Dabei wurde der Wertansatz der der Landeshauptstadt Düsseldorf gehörenden Anteile an einem vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereich mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereichs verrechnet. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der dem Wert der in den Gesamtabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten entsprach, der diesen an dem für die Verrechnung nach § 301 Absatz 2 HGB a.F. gewählten Zeitpunkt beizulegen war. Die erstmalige Verrechnung wurde auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des (fiktiven) Erwerbs durchgeführt. Mit Ausnahme der IPM und der SWD KG I ist dies der Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2009. Die bei der Verrechnung entstehenden beziehungsweise nach Aufdeckung stiller Reserven/Lasten verbleibenden Unterschiedsbeträge können aktivisch oder passivisch sein. Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ergaben sich zum 1. Januar 2009 aktivische Unterschiedsbeträge in Höhe von 60.368.476,57 Euro, von denen einer den Charakter eines Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 1.276.529,00 Euro hatte, und passivische Unterschiedsbeträge in Höhe von 120.348.259,27 Euro. Nach Verrechnung der aktivischen und passivischen Unterschiedsbeträge gemäß § 301 Absatz 3 Satz 3 HGB a.F. verblieb ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von 59.979.782,70 Euro. Die Unterschiedsbeträge erklären sich – bis auf den oben genannten Geschäfts- oder Firmenwert - durch die Fortführung des Bewertungsgutachtens zur Eröffnungsbilanz in Bezug auf die verwendeten Jahresabschlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche zum 31. Dezember 2008 beziehungsweise durch die erwirtschafteten Ergebnisse 2008. Aufgrund seines Eigenkapitalcharakters wurde der verbleibende passivische Unterschiedsbetrag in die Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage umgegliedert. Bei der Kapitalkonsolidierung der IPM und der SWD KG I wurde für die Erstkonsolidierung die Neubewertungsmethode nach § 301 Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit § 301 Absatz 2 Satz 3 und 4 HGB angewandt. Die Erstkonsolidierung erfolgte dabei auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der verselbstständigten Aufgabenbereiche, also auf den 1. Januar 2016. Dabei wurde der Wertansatz des der Landeshauptstadt Düsseldorf gehörenden Anteils jeweils mit dem auf diesen Anteil entfallenden Betrag des Eigenkapitals des verselbstständigten Aufgabenbereichs verrechnet. 13 *HVDPWDQKDQJ Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der zum Konsolidierungszeitpunkt dem beizuliegenden Zeitwert der in den Gesamtabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entsprach. Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ergaben sich somit aus der Erstkonsolidierung dieser beiden Gesellschaften zum 1. Januar 2016 passivische Unterschiedsbeträge in Höhe von 514.822,88 Euro, die in die Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage eingestellt wurden. Der Gesamtsaldo des passivischen Unterschiedsbetrags zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich daher auf 60.494.605,58 Euro. Mit Aktienkauf- und Abtretungsvertrag hat die SWD KG I im Jahr 2017 weitere 20,89 Prozent der Anteile an der SWD KG II von der Stadtsparkasse Düsseldorf erworben und verfügt damit nunmehr insgesamt über 94,9 Prozent der Anteile. Für die Erstkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode nach § 301 Absatz 1 und 2 HGB angewandt. Die Erstkonsolidierung erfolgte dabei auf den 1. Januar 2017. Dabei wurde der Wertansatz des der SWD KG I gehörenden Anteils mit dem auf diesen Anteil entfallenden Betrag des Eigenkapitals der SWD KG II verrechnet. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der zum Konsolidierungszeitpunkt dem beizulegenden Zeitwert der in den Gesamtabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entsprach. Hieraus ergab sich ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.334.074,89 Euro, der in die Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage eingestellt wurde. Der Gesamtsaldo des passivischen Unterschiedsbetrags zum 31. Dezember 2017 erhöhte sich somit auf insgesamt 61.828.680,47 Euro. Im Geschäftsjahr 2018 fielen nachträgliche Anschaffungskosten für das bestehende Gewinnbezugsrecht der Verkäuferin am anteiligen Bilanzgewinn 2017 in Höhe von 122.306,55 Euro an. Der Gesamtsaldo des passivischen Unterschiedsbetrags zum 31. Dezember 2018 reduzierte sich durch diesen Vorgang auf insgesamt 61.706.373,92 Euro. Schuldenkonsolidierung / Aufwands- und Ertragskonsolidierung bei vollkonsolidierten Unternehmen Durch die Schuldenkonsolidierung werden interne Schuldbeziehungen aus der Gesamtbilanz des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf eliminiert. Dabei werden Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten, die zwischen den vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereichen untereinander sowie mit der Landeshauptstadt Düsseldorf entstehen, gegeneinander aufgerechnet. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in Verbindung mit § 303 Absatz 1 HGB. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in Verbindung mit § 305 Absatz 1 HGB. Dabei werden die Aufwendungen und Erträge, die durch konzerninterne Geschäftsbeziehungen verursacht werden, eliminiert. Grundlage für die Schuldenkonsolidierung sowie die Aufwands- und Ertragskonsolidierung ist die Saldenabstimmung, die für den Gesamtabschluss 2021 für alle wesentlichen Salden erfolgt. Stehen sich Bilanzpositionen im Zuge der Schuldenkonsolidierung oder Ergebnisrechnungspositionen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wertgleich gegenüber, werden diese aufgerechnet und die Konsolidierung verläuft erfolgsneutral. 14 *HVDPWDQKDQJ Ist eine differenzfreie Aufrechnung nicht möglich, da sich die zu konsolidierenden Geschäftsvorfälle in unterschiedlicher Höhe gegenüberstehen, spricht man von Aufrechnungsdifferenzen. Je nach Sachverhalt werden die festgestellten Differenzen erfolgsneutral oder erfolgswirksam konsolidiert. Auf die Abstimmung der Salden wird verzichtet, wenn infolgedessen das den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf nicht wesentlich beeinflusst wird. Zwischenergebniseliminierung bei vollkonsolidierten Unternehmen Mit der Zwischenergebniseliminierung gemäß § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in Verbindung mit § 304 Absatz 1 HGB wird sichergestellt, dass die Vermögensgegenstände zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aus Sicht des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf angesetzt werden. Dabei sind auch Gewinne oder Verluste, die aus dem konzerninternen Verkauf von Vermögen entstehen, zu eliminieren. Auf die Zwischenergebniseliminierung kann verzichtet werden, wenn infolgedessen das den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf nicht wesentlich beeinflusst wird. Im Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2021 werden Zwischenergebnisse in Höhe von insgesamt 5,3 Mio. Euro in den Bilanzpositionen Schulen sowie sonstige unbebaute Grundstücke eliminiert. Equitykonsolidierung bei assoziierten Unternehmen Die mittels der Equitykonsolidierung in den Gesamtabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 51 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit §§ 311, 312 HGB a.F. in der Gesamtbilanz nach der Buchwertmethode angesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens ist den Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden insoweit zuzuordnen, als deren Wert höher oder niedriger ist als der bisherige Wertansatz. Der zugeordnete Betrag ist entsprechend der Behandlung der Wertansätze dieser Vermögensgegenstände und Schulden im Jahresabschluss des assoziierten Unternehmens im Gesamtabschluss fortzuführen, abzuschreiben oder aufzulösen. Bei der Behandlung des verbleibenden Unterschiedsbetrags ist § 309 HGB a.F. zu beachten. Die Wertansätze der Beteiligungen und die Unterschiedsbeträge werden gemäß § 312 Absatz 3 HGB a.F. auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des (fiktiven) Erwerbs (Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz 1. Januar 2009) der Anteile ermittelt. Der ermittelte Wertansatz einer Beteiligung ist nach § 312 Absatz 4 HGB a.F. in den Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den der Gemeinde gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, zu erhöhen oder zu mindern. Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der Equitykonsolidierung betrug bei der FDG zum Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz 134.955.314,29 Euro. Darin enthaltene stille Reserven in Höhe von insgesamt 101.216.485,72 Euro werden über die jeweilige Restnutzungsdauer abgeschrieben. Der jährliche Abschreibungsbetrag beträgt 3.600.000,00 Euro. 15 *HVDPWDQKDQJ Der verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 33.738.828,57 Euro wurde in 2009 nach den Vorschriften des HGB a.F. offen mit der Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage verrechnet. Der fortgeschriebene Beteiligungsansatz für dieses assoziierte Unternehmen beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 42.009.395,65 Euro. Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der Equitykonsolidierung betrug bei der STW zum Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz 158.189.867,13 Euro. Darin enthaltene stille Reserven in Höhe von 60.129.185,07 Euro werden über die jeweilige Restnutzungsdauer abgeschrieben. Der jährliche Abschreibungsbetrag beträgt 3.900.000,00 Euro. Der verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 98.060.682,06 Euro wurde in 2009 offen mit der Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage verrechnet. Der fortgeschriebene Beteiligungsansatz für dieses assoziierte Unternehmen beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 106.293.160,72 Euro. Bei den assoziierten Unternehmen DOR und NSG wurden keine Unterschiedsbeträge ermittelt. Der fortgeschriebene Beteiligungsansatz für die DOR beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 5.750.987,86 Euro. Für die NSG beläuft sich der fortgeschriebene Beteiligungsansatz zum 31. Dezember 2021 auf 191.486,22 Euro. 16 *HVDPWDQKDQJ D – BILANZIERUNGS - UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf basiert auf den einschlägigen Bestimmungen der GO und der KomHVO. Ergänzend wird auf den Praxisleitfaden zur Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses des Modellprojekts NKF-Gesamtabschluss zurückgegriffen. Es gelten grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften zum Stand 31. Dezember 2021. Sofern jedoch auf Vorschriften des HGB verwiesen wird, finden diese nach § 50 Absatz 4 KomHVO in der Fassung vom 10. Mai 1897, zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Juni 2017, entsprechende Anwendung. Für die Kapitalfolgekonsolidierung bei vor dem 31. Dezember 2012 voll zu konsolidierenden verselbstständigten Aufgabenbereiche finden abweichend die Regelungen des HGB in der Fassung vom 10. Mai 1897, zuletzt geändert durch Gesetz vom 24. August 2002 (HGB a.F.), entsprechende Anwendung. Die Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf werden für den Gesamtabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der GO und KomHVO grundsätzlich einheitlich nach den bei der Landeshauptstadt Düsseldorf geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind neben den rechnungslegungsbezogenen Erleichterungen aus dem NKF-Modellprojekt in einem aktuellen Leitfaden für den Gesamtabschluss 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf vorgegeben, um die Einheitlichkeit von Ansatz, Bewertung und Ausweis sicherzustellen. Wenn der Verzicht auf die Anpassung einzelner Bereiche der Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche keine Auswirkung auf die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage hat, wird insofern nach § 51 Absatz 1 KomHVO in Verbindung mit § 308 Absatz 2 HGB eine Anpassung unterlassen. Soweit betriebsspezifische Besonderheiten vorliegen oder die Abweichungen unwesentlich sind, wird daher auf die Anpassung an die örtlichen NKF-Abschreibungsdauern verzichtet. So ist beispielsweise die Abschreibungsdauer von Messehallen weder in der vom Land NRW veröffentlichten Rahmentabelle der Gesamtnutzungsdauern für kommunale Vermögensgegenstände noch in der daraus resultierenden Düsseldorfer Abschreibungstabelle eindeutig geregelt. Für die Messehallen wird daher die betriebsspezifische Nutzungsdauer des Einzelabschlusses der Messe beibehalten. Auch für die Rheinbahn und den SEBD wird auf eine Anpassung der Abschreibungszeiträume aufgrund der betriebsspezifischen Nutzung und der Empfehlungen des NKF-Modellprojektes verzichtet. 17 *HVDPWDQKDQJ Von einer Anpassung der im Rahmen der Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungs- gesetzes in den Einzelabschlüssen der verselbstständigten Aufgabenbereiche durchgeführten Veränderungen von Wertansätzen wird, sofern es sich um unwesentliche Beträge handelt, abgesehen. Die stillen Reserven werden im Rahmen der Überleitung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse in der Regel den Vermögensgegenständen einzeln zugeordnet. Die Abschreibung der stillen Reserven erfolgt grundsätzlich linear über die Restnutzungsdauer. Als Sonderposten werden Finanzleistungen Dritter, beispielsweise Bund oder Land, für die Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen ausgewiesen. Wesentliche Voraussetzung zur Bildung von Sonderposten ist der direkte Bezug, der zwischen Sonderposten und einem bestimmten Aktivposten hergestellt werden muss. Dies erlaubt bei vorzunehmenden Abschreibungen auf abnutzbare Vermögensgegenstände eine entsprechende ertragswirksame Auflösung des betreffenden Sonderpostens. In Ausnahmefällen erfolgt aufgrund von Unwesentlichkeit keine Bildung eines Sonderpostens, sondern es erfolgt eine Verrechnung mit den entsprechenden Anlagegütern. Die grundsätzliche Übereinstimmung der von den vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereichen erstellten Reporting Packages mit den gesetzlichen Vorschriften und dem aktuellen Leitfaden für den Gesamtabschluss 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf wird von den jeweils begleitenden Wirtschaftsprüfern im Rahmen einer prüferischen Durchsicht bescheinigt. Die Reporting Packages enthalten die zur Aufstellung des Gesamtabschlusses erforderlichen Daten der einzelnen verselbstständigten Aufgabenbereiche. Im Einzelnen werden im Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf grundsätzlich folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vollkonsolidierungskreis angewendet: Das Gesetz zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz- NKF-CIG) ist am 1.Oktober 2020 in Kraft getreten. Bei den Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit handelt es sich um die gemäß § 5 NKF-CIG zu bildende Bilanzierungshilfe zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie resultierenden Haushaltsbelastung. Die Bilanzierungshilfe ist im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf gebildet und wird gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 33a KomHVO in den Gesamtabschluss übernommen. Die verselbstständigten Aufgabenbereiche weisen entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen keine Bilanzierungshilfe in ihren jeweiligen Abschlüssen aus. Die Bilanzierungshilfe entspricht damit in ihrer Höhe dem Wert im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dieser Betrag ist Bestandteil der in der Ergebnisrechnung ausgewiesenen außerordentlichen Erträge. Die Bilanzierungshilfe stellt keinen Vermögengegenstand dar. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden finden die §§ 33 bis 37 KomHVO und die §§ 42 bis 44 KomHVO Anwendung. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. 18 *HVDPWDQKDQJ Die Festlegung der Nutzungsdauern im aktuellen Leitfaden für den Gesamtabschluss 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf beruht grundsätzlich auf der vom Land NRW veröffentlichten Rahmentabelle der Gesamtnutzungsdauern für kommunale Vermögensgegenstände und der daraus resultierenden Düsseldorfer Abschreibungstabelle. Nach § 36 Absatz 6 KomHVO sind außerplanmäßige Abschreibungen bei einer dauerhaften Wertminderung eines Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens vorzunehmen, um diesen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen. Bei Finanzanlagen besteht bei vorübergehenden Wertminderungen ein Wahlrecht. Geringwertige Vermögensgegenstände werden gemäß § 36 Absatz 3 KomHVO unmittelbar als Aufwand gebucht. Auf eine Anpassung von abweichenden Wertgrenzen für die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde aufgrund von Unwesentlichkeit verzichtet. Nach § 44 Absatz 3 KomHVO sind Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang und der Veräußerung von Vermögensgegenständen nach § 90 Absatz 3 GO sowie aus Wertveränderungen von Finanzanlagen unmittelbar mit der allgemeinen Rücklage zu verrechnen. Stetig zu der Vorgehensweise in den Vorjahren werden Veräußerungsgewinne oder Veräußerungsverluste dann nicht mit der Allgemeinen Rücklage verrechnet, wenn der Hauptzweck nicht die Veräußerung ist, sondern ein bestimmter örtlicher Zweck verfolgt wird. Im Grundstücksbereich sowie im Finanzanlagevermögen wird ein bestimmter örtlicher Zweck verfolgt, wenn unter anderem • am Standort eine gewerbliche Weiterentwicklung erf olgt oder • am Standort eine wohnungspolitische Weiterentwickl ung erfolgt oder • beschäftigungspolitische Ziele verfolgt werden. Wesentliche Abgänge beziehungsweise Veräußerungen im Bereich des Anlagevermögens sowie Wertveränderungen im Finanzanlagevermögen werden dementsprechend geprüft. Lagen die oben genannten Kriterien nicht vor, erfolgt eine Verrechnung der Erträge beziehungsweise Aufwendungen mit der Allgemeinen Rücklage. Zuwendungen an verselbstständigte Aufgabenbereiche werden als Transferaufwand ausgewiesen. Für diesen Aufwand erfolgt keine Verrechnung mit der Allgemeinen Rücklage nach § 44 Absatz 3 KomHVO. Von der Möglichkeit der Fest- und Gruppenwertbildung gemäß § 29 KomHVO wird primär von der Landeshauptstadt Düsseldorf Gebrauch gemacht. Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Zahlungsbeträgen, die Anlagen im Bau zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten bilanziert. Die Vorräte werden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird ebenfalls das strenge Niederstwertprinzip beachtet. 19 *HVDPWDQKDQJ Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Jahresende mit dem Stichtagskurs bewertet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wird dabei das Niederst- beziehungsweise Höchstwertprinzip beachtet. Für liquide Mittel werden Nennwerte angesetzt. Ist der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher als der Auszahlungsbetrag (Disagio) wird keine Rechnungsabgrenzung vorgenommen (§ 43 Absatz 2 KomHVO). Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Auf die Bildung von betragsmäßig unwesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten wurde verzichtet. Aktivierte Zuwendungen an Dritte werden auf der Grundlage der Gegenleistungsverpflichtungen aufgelöst. Die Sonderrücklagen werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen werden in der Regel als Sonderposten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr werden mit den Nennbeträgen passiviert. Die Auflösung der Sonderposten für Zuwendungen und Beiträge erfolgt in der Regel nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten Abschreibungssätze. Erhaltene Zuwendungen für noch nicht im Sachanlagevermögen aktivierte Vermögensgegenstände werden als Verbindlichkeiten ausgewiesen. Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines Kalkulationszeitraumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) in den folgenden vier Jahren ausgeglichen werden müssen, wird ein Sonderposten für den Gebührenausgleich gebildet. Die Rückstellungen werden gemäß § 37 KomHVO für sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen, soweit diese am Abschlussstichtag bekannt sind, gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für bestehende Versorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Hierbei wird bei der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem SEBD ein Rechnungszinsfuß von 5 Prozent berücksichtigt. Die Anwendung eines Markzinssatzes im Sinne von § 253 Absatz 2 HBG ist hier nicht zulässig, da die Anwendung des Rechnungszinsfußes von 5 Prozent gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 37 Absatz 1 Satz 4 KomHVO verpflichtend ist. Der von der Deutschen Bundesbank nach § 253 Absatz 2 HGB bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt zum 31. Dezember 2021 1,87 Prozent. Auf eine Anpassung der Bewertungsmethodik der Pensionsrückstellungen der einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wird wegen des nicht wesentlichen Einflusses auf die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage entsprechend § 51 Absatz 1 KomHVO in Verbindung mit § 308 Absatz 2 HGB verzichtet. Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf wird die Beihilferückstellung gemäß § 37 Absatz 1 Satz 5 KomHVO als prozentualer Anteil in Höhe von 22,11 Prozent (so auch im Vorjahr) der Pensionsrückstellungen ermittelt. 20 *HVDPWDQKDQJ Vom Wahlrecht nach § 37 Absatz 1 Satz 9 KomHVO, den Barwert für die gesamten zukünftigen Ansprüche nach Satz 5 auf Grundlage des Durchschnitts dieser Leistungen zu ermitteln, wird kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen für Deponien und Altlasten werden mi t den zu erwartenden Gesamtkosten zum Zeitpunkt der Sanierungsmaßnahmen angesetzt. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung von Sachanlagen werden angesetzt, wenn die Nachholung der Instandhaltung hinreichend konkret beabsichtigt war und als bisher unterlassen bewertet werden musste. Die vorgesehenen Maßnahmen werden am Abschlussstichtag einzeln bestimmt und wertmäßig beziffert. Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, sofern sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf die Bildung von betragsmäßig unwesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten wird verzichtet. Die Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen sind gemäß § 308a HGB, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs umgerechnet wird, mit dem Devisenkassakurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnungen werden mit dem Periodendurchschnittskurs umgerechnet. Die Bewertungsmethoden der assoziierten Unternehmen werden gemäß § 51 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 312 Absatz 5 HGB beibehalten. In allen nachfolgenden Tabellen können Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (Euro, Prozent und so weiter) auftreten. 21 *esamtanhang 2021 E – WEITERE SACHVERHALTE Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Verpflichtung Bis 1 Jahr in Mio. Euro Zwischen 1 und 5 Jahren in Mio. Euro Miet-, Pacht-, Erbbaurechts- und Leasingverträge 60,0 134,6 Bestellobligo 210,9 0,1 Sonstige 171,2 105,3 Gesamtsumme 442,1 240,0 Finanzinstrumente, Termingeschäfte und Swaps Der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf hat Zinsswapgeschäfte abgeschlossen. Diese dienen der Absicherung gegen Zinsänderungen. Der stichtagsbezogene Marktwert dieser Geschäfte zum 31. Dezember 2021 beträgt insgesamt -13,4 Mio. Euro (Vorjahr -26,1 Mio. Euro). Die Zinsswapgeschäfte bilden mit den Grundgeschäften eine Bewertungseinheit; Wert- und Zahlungsstromänderungen sind gegenläufig und gleichen sich über die gesamte Kreditlaufzeit aus. Für die Zinsswaps der drei zukünftigen Kreditgeschäfte der Messe lässt sich momentan keine Bewertungseinheit herstellen. Aus diesem Grund wurde für den zu erfassenden Marktwert eine Rückstellung in Höhe von 5,2 Mio. Euro (Vorjahr 8,1 Mio. Euro) gebildet. Der Gebührenbereich Bestattungen schließt mit einer Unterdeckung in Höhe von 80.139,46 Euro ab. 22 *HVDPWDQKDQJ Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitenden im Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf teilt sich wie folgt auf die einzelnen Gesellschaften aus dem Vollkonsolidierungskreis auf: Gesellschaft Mitarbeitende im Jahresdurchschnitt in 2021 Mitarbeitende im Jahresdurchschnitt in 2020 Landeshauptstadt Düsseldorf 12.171 11.604 Rheinbahn 3.407 3.418 WfaA 1.861 1.854 Messe 842 880 SEBD 505 500 D.LIVE 133 293 SWD KG II 103 103 IDR 49 50 IPM 14 13 Bünger 12 11 Holding 5 5 SWD KG I 0 0 Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf 19.102 18.731 23 *HVDPWDQKDQJ SPEZIELLER TEIL 24 *HVDPWDQKDQJ A– ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTERGEBNISRECHNUNG 1 Steuern und ähnliche Abgaben Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 1.685.950.954,48 Euro 1.378.973.455,23 Euro In dieser Zeile werden die Realsteuern, der Gemeindeanteil an Gemeinschaftssteuern, sonstige Gemeindesteuern, steuerähnliche Erträge und Ausgleichsleistungen ausgewiesen. Bei den Steuern und ähnlichen Abgaben handelt es sich um die höchste Ertragsposition im Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Erträge entstanden ausschließlich bei der Landeshauptstadt Düsseldorf und setzen sich hauptsächlich aus der Gewerbesteuer, dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer, den Grundsteuern und dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer zusammen. Verglichen mit dem Vorjahr stiegen insbesondere die Erträge aus der Gewerbesteuer sowie der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer. 2 Zuwendungen und allgemeine Umlagen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 577.878.410,53 Euro 714.799.716,39 Euro Zuwendungen sind Vermögensübertragungen in Form von Geld- oder Sachleistungen. Unter dieser Position werden allgemeine Zuweisungen, Zuwendungen und Zuschüsse für laufende Zwecke, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen sowie allgemeine Umlagen dargestellt. Zuwendungen und allgemeine Umlagen erhielten die Landeshauptstadt Düsseldorf (506,7 Mio. Euro, Vorjahr 679,5 Mio. Euro), die Rheinbahn (51,3 Mio. Euro, Vorjahr 35,3 Mio. Euro), die Messe (19,2 Mio. Euro, Vorjahr 0,0 Mio. Euro) und die D.LIVE (0,7 Mio. Euro, Vorjahr 0,0 Mio. Euro). Die Allgemeinen Zuweisungen vom Land an die Landeshauptstadt Düsseldorf betragen 3,0 Mio. Euro (Vorjahr 235,8 Mio. Euro). Der Minderertrag im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der nur einmalig in 2020 erhaltenen pandemiebedingten Sonderzuwendung nach dem Gewerbesteuerausgleichsgesetz in Höhe von 232,9 Mio. Euro. 25 *HVDPWDQKDQJ Bei der Rheinbahn handelt es sich hauptsächlich um Erträge in Höhe von 51,1 Mio. Euro (Vorjahr 35,1 Mio. Euro) aus Schadensausgleichszahlungen von Bund und Land aufgrund der COVID-19-Pandemie, die nach Maßgabe der Richtlinie Corona-Billigkeit ÖPNV NRW geleistet wurden. Die Messe hat in 2021 Corona-Hilfen des Bundes (November- und Dezember-Hilfen) und Erstattungen aus dem Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen zur Absicherung der Vorbereitungskosten von Messen und Ausstellungen gegen das Risiko von Corona-bedingten Veranstaltungsabsagen in Höhe von 19,2 Mio. Euro erhalten. Des Weiteren hat auch die D.LIVE in 2021 Corona-Hilfen des Bundes (November- und Dezember-Hilfen) in Höhe von 0,7 Mio. Euro erhalten. 3 Sonstige Transfererträge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 36.691.666,02 Euro 35.152.555,06 Euro Hierzu gehören der Ersatz von sozialen Leistungen in und außerhalb von Einrichtungen, Schuldendiensthilfen sowie andere sonstige Transfererträge. Diese Erträge entfallen überwiegend auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. 4 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 568.478.575,97 Euro 581.426.578,24 Euro In dieser Zeile werden Verwaltungsgebühren, Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte, zweckgebundene Abgaben, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Beiträge sowie Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für den Gebührenausgleich abgebildet. Zudem werden hier Entgelte der Verkehrsunternehmen abgebildet, die entsprechend den Zuordnungsvorschriften zum kommunalen haushaltsrechtlichen Kontenrahmen den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten zuzuordnen sind. Zusätzlich zur Landeshauptstadt Düsseldorf (256,5 Mio. Euro, Vorjahr 257,9 Mio. Euro) tragen auch die Rheinbahn (211,0 Mio. Euro, Vorjahr 219,8 Mio. Euro) und der SEBD (101,0 Mio. Euro, Vorjahr 103,7 Mio. Euro) zu diesem Ergebnis bei. Der Minderertrag bei der Rheinbahn lässt sich insbesondere durch gesunkene Umsatzerlöse aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erklären, die zu einem Rückgang der regulären Fahrgastzahlen führten. 26 *HVDPWDQKDQJ 5 Privatrechtliche Leistungsentgelte Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 301.635.291,34 Euro 330.760.899,85 Euro Unter dieser Position werden sämtliche Entgelte erfasst, bei denen der Leistungserbringung ein privates Rechtsverhältnis zu Grunde liegt. Hierzu gehören beispielsweise Mieten und Pachten sowie Umsatzerlöse aus Lieferungen und Leistungen. Privatrechtliche Leistungsentgelte wurden überwiegend bei der Messe (108,0 Mio. Euro, Vorjahr 136,4 Mio. Euro), bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (80,3 Mio. Euro, Vorjahr 81,3 Mio. Euro) und bei der SWD KG II (55,7 Mio. Euro, Vorjahr 54,4 Mio. Euro) erzielt. Der Rückgang der privatrechtlichen Leistungsentgelte bei der Messe um 28,4 Mio. Euro ist auf die geringeren Geschäftstätigkeiten und die Absagen von Messen infolge der weltweilten COVID-19-Pandemie zurückzuführen. 6 Kostenerstattungen und Kostenumlagen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 310.921.485,17 Euro 294.846.402,64 Euro Hierunter fallen Kostenerstattungen und –umlagen (zum Beispiel vom Bund oder Land NRW) und aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen. Hauptsächlich entstanden die entsprechenden Erträge bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (272,5 Mio. Euro, Vorjahr 256,2 Mio. Euro) sowie der WfaA (38,0 Mio. Euro, Vorjahr 37,5 Mio. Euro). Verglichen mit dem Vorjahr stiegen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf insbesondere die Leistungsbeteiligung für die Grundsicherung im Alter (108,4 Mio. Euro, Vorjahr 102,2 Mio. Euro) an. 27 *HVDPWDQKDQJ 7 Sonstige ordentliche Erträge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 252.251.343,56 Euro 217.637.954,56 Euro Zu den sonstigen ordentlichen Erträgen gehören unter anderem Konzessionsabgaben, Erstattungen von Steuern, Bußgelder, Erträge aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen, Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderposten, Erträge aus Zuschreibungen sowie Erträge aus der Auflösung oder Herabsetzung von Rückstellungen ausgewiesen. Sonstige ordentliche Erträge entstanden grundsätzlich bei allen voll zu konsolidierenden Unternehmen, hauptsächlich sind diese jedoch der Landeshauptstadt Düsseldorf (208,9 Mio. Euro, Vorjahr 173,3 Mio. Euro) und der Rheinbahn (20,8 Mio. Euro, Vorjahr 3,4 Mio. Euro) zuzuordnen. Der Anstieg der sonstigen ordentlichen Erträge bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ist im Wesentlichen auf die Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden zurückzuführen. Der Anstieg bei der Rheinbahn resultiert hauptsächlich aus der Erstattung von Sachschäden. Demgegenüber steht ein Rückgang der sonstigen ordentlichen Erträge bei der IDR in Höhe von 21,7 Mio. Euro. Dieser ist im Wesentlichen durch die Veräußerung des Grundstücks an der Paulsmühlenstraße im Vorjahr begründet. Des Weiteren werden in dieser Position die Liquidationserträge der ESNA Expo LLC. in Höhe von 1,2 Mio. Euro der Messe ausgewiesen. 8 Aktivierte Eigenleistungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 99.394.587,74 Euro 84.378.219,05 Euro Diese Position beinhaltet den Wert eigener Leistungen im Zusammenhang mit der Aktivierung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Diesen Erträgen stehen Aufwendungen bei anderen Ergebnisrechnungspositionen gegenüber, die Herstellungskosten im Sinne des § 34 Absatz 3 KomHVO darstellen. Insbesondere enthält diese Position Bestandsveränderungen bei unfertigen Erzeugnissen aus Baumaßnahmen, die von der IPM und der Rheinbahn für die Landeshauptstadt Düsseldorf beziehungsweise von Bünger für die IDR ausgeführt werden. Aus Konzernsicht sind diese Bestandsveränderungen als aktivierte Eigenleistungen zu bewerten. Die aktivierten Eigenleistungen sind vornehmlich der IPM (46,9 Mio. Euro, Vorjahr 52,4 Mio. Euro), der Rheinbahn (31,6 Mio. Euro, Vorjahr 11,7 Mio. Euro) und Bünger (7,9 Mio. Euro, Vorjahr 10,0 Mio. Euro) zuzurechnen. 28 *HVDPWDQKDQJ 9 Bestandsveränderungen (+/-) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 1.687.320,60 Euro 5.320.591,60 Euro Hierunter fallen Erhöhungen beziehungsweise Verminderungen des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen im Vergleich zum Vorjahr. Die Bestandsveränderungen entfallen überwiegend auf die IDR (1,2 Mio. Euro, Vorjahr 4,1 Mio. Euro) und betreffen den Bau der Kindertagesstätte an der Paulsmühlenstraße. 10 Ordentliche Gesamterträge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 3.834.889.635,41 Euro 3.643.296.372,62 Euro In dieser Summenzeile werden die Zeilen 1 bis 9 addiert. 11 Personalaufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -1.060.963.665,33 Euro -995.619.045,50 Euro Hierzu gehören die Dienstbezüge der Beamtinnen und Beamten, die Entgelte der tariflich und der sonstigen Beschäftigten, Beiträge zu Versorgungskassen und zur gesetzlichen Sozialversicherung, Beihilfen sowie Unterstützungsleistungen für Beschäftigte. Weiterhin sind die Zuführungen zu Rückstellungen für Pensionen, Beihilfe und Arbeitszeitguthaben enthalten. Die Personalaufwendungen entstanden zu großen Anteilen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (719,4 Mio. Euro, Vorjahr 657,6 Mio. Euro) und der Rheinbahn (195,7 Mio. Euro, Vorjahr 189,7 Mio. Euro). Die Erhöhung der Personalaufwendungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf resultierte insbesondere aus den Besoldungs- und Versorgungsanpassungen 2019 bis 2021 – hier für 2021- und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Zuführungen zu den Pensions- und Beihilferückstellungen. Des Weiteren wurden ab April 2021 die Gehälter um durchschnittlich 1,4 Prozent erhöht. Die Dienst- und Versorgungsbezüge stiegen ab dem 1. Januar 2021 ebenfalls um 1,4 Prozent. 29 *HVDPWDQKDQJ 12 Versorgungsaufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -57.239.599,33 Euro -57.953.444,25 Euro Zu den Versorgungsaufwendungen zählen sämtliche Versorgungsleistungen (zum Beispiel Bezüge, Beihilfen, Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung) für die nicht mehr tätigen Beamtinnen und Beamten, die tariflich und die sonstigen Beschäftigten und deren Angehörige. Die Versorgungsaufwendungen sind mit 56,0 Mio. Euro (Vorjahr 56,8 Mio. Euro) primär der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. 13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -915.283.399,98 Euro -933.040.059,65 Euro Hierzu gehören im Wesentlichen die Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen, die Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens, Erstattungen an Dritte für Aufwendungen aus laufender Verwaltungstätigkeit, die Bewirtschaftung der Grundstücke und baulichen Anlagen und die Unterhaltung des beweglichen Vermögens. Weiterhin sind in dieser Position Aufwendungen erfasst, die mit Umsatz– oder Verwaltungserlösen wirtschaftlich zusammenhängen. Von den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen betreffen 566,1 Mio. Euro (Vorjahr 581,1 Mio. Euro) die Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr beruht unter anderem auf der in 2020 vorgenommenen Zuführung zu Rückstellungen von Deponien und Altlasten in Höhe von 20,8 Mio. Euro. Darüber hinaus entfallen 127,4 Mio. Euro (Vorjahr 103,0 Mio. Euro) auf die Rheinbahn. Dabei handelt es sich um Materialaufwendungen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Aufwendungen für bezogene Leistungen. Weitere wesentliche Aufwendungen entfallen auf die Messe (78,7 Mio. Euro, Vorjahr 114,4 Mio. Euro). Der Rückgang ist auf die geringere Geschäftstätigkeit und die Absagen von Messen infolge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen. Ein wesentlicher Anstieg der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen ist bei der D.LIVE zu verzeichnen. Hier stiegen die Aufwendungen um 8,6 Mio. Euro auf 20,1 Mio. Euro, hauptsächlich im Zusammenhang mit bezogenen Leistungen. 30 *HVDPWDQKDQJ 14 Bilanzielle Abschreibungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -343.229.004,45 Euro -330.762.072,01 Euro In dieser Position sind Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 335,7 Mio. Euro (Vorjahr 321,1 Mio. Euro) enthalten. Hier entfällt der größte Anteil auf Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf mit 175,6 Mio. Euro (Vorjahr 174,0 Mio. Euro). In den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 17,1 Mio. Euro enthalten. Diese fielen im Wesentlichen bei der Rheinbahn in Folge eines Bushallenbrandes (9,5 Mio. Euro) sowie bei der IDR wegen dauerhafter Verlustperspektiven beim Gebäude Dome (7,6 Mio. Euro) an. Des Weiteren entstanden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 7,5 Mio. Euro (Vorjahr 9,7 Mio. Euro). Dabei handelte es sich um Abschreibungen auf stille Reserven von assoziierten Unternehmen. 15 Transferaufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -1.210.139.631,80 Euro -1.142.529.467,83 Euro In den Transferaufwendungen werden Zuwendungen für laufende Zwecke, Schuldendiensthilfen, Sozialtransferaufwendungen, sonstige soziale Leistungen, Steuerbeteiligungen Dritter (zum Beispiel Gewerbesteuerumlage) und allgemeine Zuweisungen ausgewiesen. Bei den Transferaufwendungen handelt es sich um die höchste Aufwandsposition im Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Transferaufwendungen sind mit 1.204,8 Mio. Euro (Vorjahr 1.142,5 Mio. Euro) fast ausschließlich der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzurechnen. Erhöhte Aufwendungen gab es insbesondere bei der Gewerbesteuerumlage (Anstieg um 20,4 Mio. Euro), den Betriebskostenzuschüssen für nicht städtische Kindertageseinrichtungen (Anstieg um 17,5 Mio. Euro) sowie der Landschaftsverbandsumlage (Anstieg um 13,2 Mio. Euro). 31 *HVDPWDQKDQJ 16 Sonstige ordentliche Aufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -425.873.950,41 Euro -398.250.123,90 Euro Zu den sonstigen ordentlichen Aufwendungen gehören unter anderem Aufwendungen für Aus- und Fortbildung, Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten, Mieten und Pachten, Leasing, Geschäftsaufwendungen, Steuern, Versicherungen, Schadensfälle sowie Wertveränderungen bei immateriellen Vermögensgegenständen, beim Sachanlagevermögen und beim Umlaufvermögen. Sonstige ordentliche Aufwendungen entstanden grundsätzlich bei allen voll zu konsolidierenden Unternehmen, hauptsächlich sind diese jedoch in Höhe von 362,5 Mio. Euro (Vorjahr 330,9 Mio. Euro) der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. Der Anstieg ist unter anderem auf Aufwendungen für Steuern und Versicherungen zurückzuführen. Diese Aufwendungen steigen um 10,6 Mio. Euro auf 25,7 Mio. Euro. 17 Ordentliche Gesamtaufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -4.012.729.251,30 Euro -3.858.154.213,14 Euro In dieser Summenzeile werden die Zeilen 11 bis 16 addiert. 18 Ordentliches Gesamtergebnis (Zeilen 10 und 17) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -177.839.615,89 Euro -214.857.840,52 Euro Als ordentliches Gesamtergebnis wird hier der Saldo aus der Summe der ordentlichen Gesamterträge und der Summe der ordentlichen Gesamtaufwendungen ausgewiesen. 32 *HVDPWDQKDQJ 19 Finanzerträge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 27.844.467,66 Euro 9.863.290,48 Euro Die Finanzerträge teilen sich wie folgt auf: Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Beteiligungserträge 5.334.663,96 Euro 7.813.550,73 Euro Zinserträge 7.634.110,63 Euro 1.360.966,21 Euro Sonstige Finanzerträge 14.875.693,07 Euro 688.773,54 Euro Wert lt. Ergebnisrechnung 27.844.467,66 Euro 9.863.290,48 Euro Sonstige Finanzerträge fallen überwiegend bei der Landeshauptstadt Düsseldorf in Höhe von 14,9 Mio. Euro (Vorjahr 0,7 Mio. Euro) an. Hierin sind Ausschüttungen der Stadtsparkasse Düsseldorf von 14,4 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro) enthalten. Der Anstieg der Zinserträge resultierte im Wesentlichen aus Steuerrückerstattungen bei der Rheinbahn in Höhe von 5,2 Mio. Euro. 20 Ergebnis aus Equitykonsolidierung Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -4.984.099,01 Euro -78.979.247,20 Euro Im Ergebnis aus Equitykonsolidierung sind die anteiligen Jahresüberschüsse und Jahresfehlbeträge der assoziierten Unternehmen enthalten. Die anteiligen Jahresüberschüsse betragen bei den STW 19,4 Mio. Euro (Vorjahr 11,8 Mio. Euro) und bei der DOR 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 0,8 Mio. Euro). Demgegenüber stehen anteilige Jahresfehlbeträge von -28,0 Mio. Euro (Vorjahr -91,2 Mio. Euro) bei der FDG sowie von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr -0,4 Mio. Euro) bei der NSG. Das Ergebnis aus der Equitykonsolidierung ist in der Hauptsache durch die pandemiebedingte Entwicklung bei der FDG begründet. 33 *HVDPWDQKDQJ 21 Finanzaufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -46.543.204,28 Euro -59.797.319,53 Euro Hierunter fallen Zinsaufwendungen und sonstige Finanzaufwendungen (zum Beispiel Kreditbeschaffungskosten). Diese entfallen überwiegend auf den SEBD (15,7 Mio. Euro, Vorjahr 16,0 Mio. Euro), die Rheinbahn (10,4 Mio. Euro, Vorjahr 11,5 Mio. Euro) sowie auf die Landeshauptstadt Düsseldorf (7,6 Mio. Euro, Vorjahr 19,9 Mio. Euro). Der Rückgang der Finanzaufwendungen ist größtenteils auf um 12,3 Mio. Euro gesunkene Aufwendungen aus der Verzinsung von Gewerbesteuererstattungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (7,0 Mio. Euro, Vorjahr 19,3 Mio. Euro) zurückzuführen. 22 Gesamtfinanzergebnis (Zeilen 19, 20 und 21) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -23.682.835,63 Euro -128.913.276,25 Euro Als Gesamtfinanzergebnis wird hier der Saldo aus Finanzerträgen aufaddiert mit den Erträgen aus assoziierten Unternehmen und den Finanzaufwendungen ausgewiesen. 23 Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit (Zeilen 18 und 22) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -201.522.451,52 Euro -343.771.116,77 Euro Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich aus der Summe aus dem ordentlichen Gesamtergebnis und dem Gesamtfinanzergebnis. 34 *HVDPWDQKDQJ 24 Außerordentliche Erträge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 134.010.999,50 Euro 156.759.217,08 Euro Hier werden die Erträge, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit anfallen, ausgewiesen. Hierunter werden solche Vorfälle erfasst, die ungewöhnlich in der Art, selten im Vorkommen und von materieller Bedeutung sind. Bei den außerordentlichen Erträgen handelt es sich in Höhe von 133,5 Mio. Euro um die Bilanzierungshilfe zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie resultierenden Haushaltsbelastung. Die Bilanzierungshilfe wird im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf gebildet und wird gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 33a KomHVO in den Gesamtabschluss übernommen. Die verselbstständigten Aufgabenbereiche weisen entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen keine Bilanzierungshilfe in ihren jeweiligen Abschlüssen aus. Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf wurden darüber hinaus die Soforthilfen des Landes NRW in Höhe von 0,5 Mio. Euro für die Beseitigung von Schäden am kommunalen Vermögen durch das Unwetter Bernd als außerordentlicher Ertrag gebucht. 25 Außerordentliche Aufwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 0,00 Euro 0,00 Euro Hier werden die Aufwendungen, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit anfallen, ausgewiesen. Hierunter werden solche Vorfälle erfasst, die ungewöhnlich in der Art, selten im Vorkommen und von materieller Bedeutung sind. 26 Außerordentliches Gesamtergebnis (Zeilen 24 und 25) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 134.010.999,50 Euro 156.759.217,08 Euro Als außerordentliches Gesamtergebnis wird hier der Saldo aus den außerordentlichen Gesamterträgen und den außerordentlichen Gesamtaufwendungen ausgewiesen. 35 *HVDPWDQKDQJ 27 Gesamtjahresergebnis (Zeilen 23 und 26) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -67.511.452,02 Euro -187.011.899,69 Euro Die Summe aus ordentlichem Gesamtergebnis und außerordentlichem Gesamtergebnis wird hier als Gesamtjahresergebnis ausgewiesen. Das Gesamtjahresergebnis 2021 schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von -67,5 Mio. Euro (Vorjahr -187,0 Mio. Euro) ab. 28 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung 5.276.616,80 Euro 11.442.753,21 Euro Hier sind die Anteile der Ergebnisse der voll zu konsolidierenden Unternehmen ausgewiesen, die auf konzernfremde Mitgesellschafter entfallen. An den Unternehmen der Messe, der SWD KG II sowie der WfaA sind zusätzlich zur Landeshauptstadt Düsseldorf noch andere Gesellschafter beteiligt. Auf diese anderen Gesellschafter entfällt ein anteiliger Gesamtjahresfehlbetrag von -5,3 Mio. Euro (Vorjahr -11,4 Mio. Euro). 29 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf (Zeilen 27 und 28) Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Ergebnisrechnung -62.234.835,22 Euro -175.569.146,48 Euro Als konzernbezogenes Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf wird hier der Saldo aus Gesamtergebnis und den anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis ausgewiesen. Das konzernbezogene Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2021 schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von -62,2 Mio. Euro (Vorjahr -175,6 Mio. Euro) ab. 36 *HVDPWDQKDQJ B– ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTBILANZ AKTIVA 0 Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 290.270.216,58 Euro 156.759.217,08 Euro Bei den Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit handelt es sich um die Bilanzierungshilfe zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie resultierenden Haushaltsbelastung. Die Bilanzierungshilfe ist im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf gebildet und wird gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 33a KomHVO in den Gesamtabschluss übernommen. Die verselbstständigten Aufgabenbereiche weisen entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen keine Bilanzierungshilfe in ihren jeweiligen Abschlüssen aus. Die Bilanzierungshilfe entspricht damit in ihrer Höhe dem Wert im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Bilanzierungshilfe wurde erstmalig in 2020 gebildet. In 2021 erfolgte entsprechend der im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie resultierenden Haushaltsbelastung eine Zuführung in Höhe von 133,5 Mio. Euro. Dieser Betrag ist Bestandteil der in der Ergebnisrechnung ausgewiesenen außerordentlichen Erträge. Die Bilanzierungshilfe stellt keinen Vermögensgegenstand dar. 1 Anlagevermögen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 12.613.338.154,03 Euro 12.568.432.657,94 Euro Zum Anlagevermögen gehören alle Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen und nicht nur vorübergehend für die Aufgabenerfüllung gehalten werden. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist (abnutzbares Anlagevermögen), werden die Anschaffungskosten/Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen und zusätzlich gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. 37 *HVDPWDQKDQJ Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die keiner Abnutzung unterliegen (nicht abnutzbares Anlagevermögen) werden, vorbehaltlich außerplanmäßiger Abschreibungen, die Anschaffungskosten/Herstellungskosten unverändert fortgeführt. Anteile an assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der Equitykonsolidierung unter den Finanzanlagen fortgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 23.509.132,37 Euro 24.189.009,24 Euro Diese Position setzt sich aus Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vorjahr 6,5 Mio. Euro) sowie sonstige immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 18,9 Mio. Euro (Vorjahr 17,7 Mio. Euro) zusammen. Zu den sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen zählen hauptsächlich Software, Lizenzen sowie Nutzungs-, Veranstaltungs- und ähnliche Rechte. Sachanlagen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 12.245.643.226,38 Euro 12.199.038.738,72 Euro 1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche R echte Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 1.965.327.571,73 Euro 1.970.631.769,23 Euro Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich keine benutzbaren Gebäude befinden. Befinden sich auf einem Grundstück Gebäude, deren Zweckbestimmung und Wert gegenüber der Zweckbestimmung und dem Wert des Grund und Bodens von untergeordneter Bedeutung sind, wurde das Grundstück grundsätzlich als unbebautes Grundstück bilanziert. 38 *HVDPWDQKDQJ Die unbebauten Grundstücke sind wegen ihrer unterschiedlichen Nutzungen unterteilt in folgende Bilanzpositionen: Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Grünflächen 941.115.189,32 Euro 940.714.347,45 Euro Ackerland 101.736.103,93 Euro 102.172.643,34 Euro Wald, Forsten 41.526.214,95 Euro 42.937.199,83 Euro Sonstige unbebaute Grundstücke 880.950.063,53 Euro 884.807.578,61 Euro Wert lt. Bilanz 1.965.327.571,73 Euro 1.970.631.769,23 Euro Zu den öffentlichen Grünflächen gehören zum Beispiel Parkanlagen, Friedhöfe, Sportflächen, Spielplätze, Dauerkleingärten, naturschutzwürdige Flächen, Wiesen, Ausgleichsflächen und Gartenland sowie stehende Gewässer. Zu den Gewässerflächen gehören Flurstücke, die im Flächennutzungsplan als Wasserflächen beziehungsweise als Flächen für die Wasserwirtschaft dargestellt werden. Für die Wege auf Friedhöfen und Grünflächen sowie Mobiliar sind jeweils Festwerte gemäß § 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet worden. Für Straßenbäume und den Aufwuchs auf Friedhöfen und Grünanlagen sowie Kleingärten erfolgte die Bewertung auf Basis des pauschalierten Festwertverfahrens gemäß § 29 Absatz 1 Nummer 2 KomHVO. Die landwirtschaftlich oder gartenbaulich genutzten Flächen sind unter der Bilanzposition Ackerland ausgewiesen. Die gartenbaulich genutzten Flächen sind nur dann dem Ackerland zugeordnet, wenn sie nicht nach ihrer Nutzungsform den Grünflächen zugeordnet wurden. Zu der Position Wald, Forsten gehören der Wald sowie sonstige forstwirtschaftlich genutzte Flächen. Sowohl für den Baumbestand als auch für Wald- und Reitwege sowie Waldmobiliar, zum Beispiel Bänke und Papierkörbe, sind Festwerte nach § 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet worden. Bei den sonstigen unbebauten Grundstücken handelt es sich um eine Sammelposition für unbebaute Grundstücke, die nicht unter den anderen Bilanzpositionen anzusetzen sind. Insbesondere sind hier Baugrundstücke, Gewerbegrundstücke, Bauerwartungsland, Grundstücke mit fließenden Gewässern und Grundstücke, für die Erbbaurechte vergeben wurden, erfasst. Erbbaugrundstücke werden den unbebauten Grundstücken zugeordnet, da der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf an den Aufbauten auf diesen Grundstücken kein wirtschaftliches Eigentum hat. 39 *HVDPWDQKDQJ 1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 3.362.996.905,39 Euro 3.319.105.075,18 Euro Bebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich benutzbare Gebäude befinden, deren Zweckbestimmung und Wert gegenüber der Zweckbestimmung und dem Wert des Grund und Bodens nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 74 Bewertungsgesetz). Unterteilt nach den unterschiedlichen Nutzungen setzt sich die Bilanzposition wie folgt zusammen: Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Kinder- und Jugendeinrichtungen 95.777.205,98 Euro 90.773.674,14 Euro Schulen 961.955.345,24 Euro 874.540.442,19 Euro Wohnbauten 625.301.477,42 Euro 626.274.230,15 Euro Mehrzweck- und Messehallen 607.109.398,10 Euro 638.483.621,43 Euro Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 1.072.853.478,65 Euro 1.089.033.107,27 Euro Wert lt. Bilanz 3.362.996.905,39 Euro 3.319.105.075,18 Euro Zu den Kinder- und Jugendeinrichtungen zählen Kindertageseinrichtungen, Kinderhilfe- zentren, Jugendhäuser sowie sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe. Unter der Position Schulen wurden Grundstücke mit städtischen Schulgebäuden sowie deren Außenanlagen erfasst. Dazu gehören Grund-, Förder- und weiterführende Schulen sowie Berufsschulen. Die Vermögensgegenstände sind ausschließlich der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. Der Anstieg in dieser Position zeigt die in der Vergangenheit verstärkt getätigten Investitionen in den Bereich Schulbau. Zu der Position Wohnbauten gehören alle zum Zweck des Wohnens errichtete Gebäude einschließlich der entsprechenden Grundstücke. Die Wohnbauten lassen sich der SWD KG I (441,4 Mio. Euro, Vorjahr 430,8 Mio. Euro), der SWD KG II (93,2 Mio. Euro, Vorjahr 95,6 Mio. Euro) sowie der Landeshauptstadt Düsseldorf (90,8 Mio. Euro, Vorjahr 99,9 Mio. Euro) zuordnen. 40 *HVDPWDQKDQJ Die Mehrzweck- und Messehallen umfassen im Wesentlichen die Messehallen in Düsseldorf, das Congress Center Düsseldorf, die MERKUR SPIEL-ARENA, den PSD BANK DOME (vormals ISS DOME), das CASTELLO Düsseldorf sowie die Mitsubishi Electric HALLE und den zugehörigen Grund und Boden. Zu den sonstigen Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäuden gehören vornehmlich Verwaltungsgebäude, Feuer- und Rettungswachen sowie Einrichtungen, die den Zwecken Bildung, Kultur, Gesundheit, Soziales, Sport, Erholung und Freizeit dienen, zum Beispiel Volkshochschulen, Bibliotheken, Museen und Theater. Die sonstigen Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude lassen sich überwiegend der Landeshauptstadt Düsseldorf (751,0 Mio. Euro, Vorjahr 779,3 Mio. Euro) und der IDR (171,7 Mio. Euro, Vorjahr 155,2 Mio. Euro) zuordnen. 1.2.3 Infrastrukturvermögen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 4.864.981.933,13 Euro 4.935.655.981,52 Euro Zum Infrastrukturvermögen gehören alle öffentlichen Einrichtungen, die ausschließlich nach ihrer Bauweise und Funktion der örtlichen Infrastruktur zu dienen bestimmt sind. Dazu zählen Grundstücke mit Straßen, Kanalisation und sonstige Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungseinrichtungen. Das Infrastrukturvermögen setzt sich aus nachfolgenden Bilanzposten zusammen: Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 1.085.993.301,03 Euro 1.078.457.124,93 Euro Brücken und Tunnel 1.631.432.000,36 Euro 1.674.690.127,71 Euro Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 319.682.370,04 Euro 329.157.104,59 Euro Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 1.013.675.156,91 Euro 1.021.285.154,07 Euro Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen 716.909.513,83 Euro 730.919.227,30 Euro Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 97.289.590,96 Euro 101.147.242,92 Euro Wert lt. Bilanz 4.864.981.933,13 Euro 4.935.655.981,52 Euro 41 *HVDPWDQKDQJ Zum Grund und Boden des Infrastrukturvermögens gehören insbesondere Grundstücke mit Straßen, Brücken und Tunneln. Brücken und Tunnel für den Straßen- und Schienenverkehr sowie für Fußgänger werden in der Position Brücken und Tunnel abgebildet. Diese Vermögenswerte sind vollständig der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. Das Streckennetz der Stadtbahn, sämtliche dem Betrieb des Streckennetzes unmittelbar dienenden Anlagen der Streckenausrüstung sowie die Betriebstechnik werden unter der Bilanzposition Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen bilanziert. Diese Vermögenswerte sind der Rheinbahn (164,1 Mio. Euro, Vorjahr 166,8 Mio. Euro) und der Landeshauptstadt Düsseldorf (155,6 Mio. Euro, Vorjahr 162,3 Mio. Euro) zuzuordnen. Zum Posten Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen gehören insbesondere Straßenentwässerungsanlagen (Kanalanschlüsse, Sinkkästen, Entwässerungsrinnen) und die Abwasserbeseitigungsanlagen, also sämtliche Teile des Kanalnetzes, sowie die Kläranlagen. Diese Anlagen sind überwiegend der Landeshauptstadt Düsseldorf (537,5 Mio. Euro, Vorjahr 559,1 Mio. Euro) und dem SEBD (476,1 Mio. Euro, Vorjahr 462,0 Mio. Euro) zuzuschreiben. In der Position Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen werden die Aufbauten im Straßenraum ausgewiesen. Die Vermögenswerte dieser Bilanzposition entfallen ausschließlich auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. Für Teile des Straßeninventars (Fahrradständer, Geländer und Zäune, Kabeltrassen, Pfosten/Poller, Schutzplanken, Spiegel, Wegweiser, Verkehrsschilder, Schilderpfosten und Schranken) wurden Festwerte nach § 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet. Unter die Position Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens fallen unter anderem Lärmschutzwände, Verkehrszeichenbrücken und die Hochwasserschutzbauten, beispielsweise Deiche und Tore. Der Landeshauptstadt Düsseldorf sind diese Vermögenswerte mit 96,4 Mio. Euro (Vorjahr 100,1 Mio. Euro) mehrheitlich zuzuordnen. 1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 3.648.182,44 Euro 4.388.483,61 Euro Hierunter sind Gebäude auf Grundstücken im Erbbaurecht erfasst. 42 *HVDPWDQKDQJ 1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 800.005.549,29 Euro 798.213.291,40 Euro Zu dieser Bilanzposition gehören Vermögensgegenstände, deren Erhaltung wegen ihrer Bedeutung für Kunst, Kultur und Geschichte im gemeindlichen Interesse liegt. Diese Position beinhaltet zudem alle Arten von Denkmälern (unter anderem Brunnen, Reliefs, Wegekreuze). Die entsprechenden Vermögenswerte sind mit 800,0 Mio. Euro (Vorjahr 798,2 Mio. Euro) fast vollständig der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuschreiben. 1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 254.046.514,36 Euro 269.622.536,33 Euro Neben den Maschinen und technischen Anlagen, die der gemeindlichen Leistungserstellung dienen, zum Beispiel Messbrunnen, Pegel und Sanierungsanlagen zur Überwachung und Reinigung des Grundwassers, sind hier auch alle Fahrzeuge erfasst. Die Vermögenswerte in dieser Position sind im Wesentlichen auf die Rheinbahn (194,3 Mio. Euro, Vorjahr 207,1 Mio. Euro) und auf die Landeshauptstadt Düsseldorf (51,2 Mio. Euro, Vorjahr 53,1 Mio. Euro) zurückzuführen Die Vermögenswerte der Rheinbahn betreffen überwiegend die Fahrzeuge für den ÖPNV mit 180,5 Mio. Euro (Vorjahr 194,3 Mio. Euro). 1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 105.943.303,79 Euro 99.984.452,98 Euro Zur Position Betriebs- und Geschäftsausstattung gehören alle Vermögensgegenstände, die dem allgemeinen Geschäftsbetrieb dienen, zum Beispiel Stühle, Tische, Schränke, Geräte zur kommunalen Grünpflege, Spielsachen in Kindertageseinrichtungen sowie Lehr-, Lern- und Unterrichtsmaterial. Musikinstrumente mit einer längeren als der üblichen Nutzungsdauer für Betriebs- und Geschäftsausstattung sind hier ebenfalls erfasst. 43 *HVDPWDQKDQJ Im Bereich dieser Bilanzpositionen wurden Gruppen- und Festwerte nach § 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet. Dazu gehören als Festwert die Pressluftatmer und Tiere aus dem Aquazoo sowie als Gruppenwerte unter anderem diverse Gruppenwerte der Schulen. 1.2.8 Geleistete Anzahlungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 183.990.428,86 Euro 232.968.301,41 Euro Diese Position beinhaltet die geldlichen Vorleistungen, denen noch keine entsprechenden Vermögensgegenstände gegenüberstehen. Die Umbuchung erfolgt nach Erhalt des Anlagegutes zur jeweiligen Bilanzposition. Die geleisteten Anzahlungen betreffen die Rheinbahn (155,6 Mio. Euro, Vorjahr 148,9 Mio. Euro) und die Landeshauptstadt Düsseldorf (28,4 Mio. Euro, Vorjahr 84,1 Mio. Euro). 1.2.9 Anlagen im Bau Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 704.702.837,39 Euro 568.468.847,06 Euro Anlagen im Bau stellen den Wert noch nicht fertig gestellter Sachanlagen dar. Nach Fertigstellung der jeweiligen Baumaßnahme wird das entsprechende Anlagengut in die sachlich zugehörige Bilanzposition umgebucht (zum Beispiel der Bau einer Schule in die Bilanzposition Schulen). Die Vermögenswerte in dieser Position sind im Wesentlichen auf die Landeshauptstadt Düsseldorf (395,7 Mio. Euro, Vorjahr 262,0 Mio. Euro), auf die IPM (85,6 Mio. Euro, Vorjahr 106,4 Mio. Euro) und auf den SEBD (83,8 Mio. Euro, Vorjahr 67,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Der Anstieg bei den Anlagen im Bau beruht unter anderem auf Baumaßnahmen aus den Bereichen Verkehr und Schule. Finanzanlagen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 344.185.795,28 Euro 345.204.909,98 Euro 44 *HVDPWDQKDQJ 1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 63.292.518,41 Euro 62.998.869,95 Euro Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind Anteile an Unternehmen anzusetzen, die in der Absicht gehalten werden, eine dauernde Verbindung herzustellen, aber für den Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage sind und damit nicht in den Vollkonsolidierungskreis einbezogen werden. Als verbundene Unternehmen gelten regelmäßig Unternehmen, wenn diese unter der einheitlichen Leitung der Landeshauptstadt Düsseldorf stehen beziehungsweise diese einen beherrschenden Einfluss ausübt. Dieser ist in der Regel anzunehmen, wenn die Mehrheit der Stimmrechte vorliegt oder andere Kriterien, zum Beispiel ein Vertrag, einen wesentlichen Einfluss begründen. Die Erhöhung in dieser Position resultiert im Wesentlichen aus der Kapitalerhöhung der Messe an der Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Die Messe-Tochtergesellschaft ESNA Expo LLC. wurde im Jahr 2021 abgewickelt. Darüber hinaus hat die Messe Anteile an der EXCOSA India Pvt. Ltd. erworben. Aus der folgenden Übersicht können die verbundenen Unternehmen mit ihrem Wert zum 31. Dezember 2021 und dem Vorjahreswert entnommen werden: Verbundenes Unternehmen 2021 2020 Stiftung Museum Kunstpalast 27.495.433,00 Euro 27.495.433,00 Euro Stiftung Schloss und Park Benrath 16.664.298,00 Euro 16.664.298,00 Euro Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See 10.548.831,76 Euro 10.548.831,76 Euro Düsseldorf Congress GmbH 2.580.843,37 Euro 2.580.843,37 Euro Düsseldorf Marketing GmbH 1.455.000,00 Euro 1.455.000,00 Euro Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 1.097.783,75 Euro 1.097.783,75 Euro IDR Bahn GmbH & Co. KG 841.699,92 Euro 841.699,92 Euro Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 778.343,73 Euro 0,00 Euro Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH 575.161,14 Euro 575.161,14 Euro Tonhalle Düsseldorf gGmbH 561.031,91 Euro 561.031,91 Euro Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 292.270,63 Euro 292.270,63 Euro Reisedienst Maaßen GmbH 210.035,41 Euro 210.035,41 Euro D.LIVE Management GmbH 50.591,65 Euro 50.591,65 Euro IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH 27.870,68 Euro 27.870,68 Euro Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 25.564,59 Euro 25.564,59 Euro Connected Mobility Düsseldorf GmbH 25.000,00 Euro 25.000,00 Euro 45 *HVDPWDQKDQJ Verbundenes Unternehmen 2021 2020 Rheinbahn Immobilien Verwaltungs- GmbH 25.000,00 Euro 25.000,00 Euro SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs- GmbH Düsseldorf 25.000,00 Euro 25.000,00 Euro Digital Innovation Hub Düsseldorf/ Rheinland GmbH 12.750,00 Euro 12.750,00 Euro EXCOSA India Pvt. Ltd. 6,87 Euro 0,00 Euro Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH 2,00 Euro 2,00 Euro ESNA Expo LLC. 0,00 Euro 484.702,14 Euro Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + Co 0,00 Euro 0,00 Euro Messe Düsseldorf Japan Ltd. 0,00 Euro 0,00 Euro Summe 63.292.518,41 Euro 62.998.869,95 Euro 1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 154.245.030,45 Euro 178.512.377,70 Euro Unter assoziierten Unternehmen versteht man verselbstständigte Aufgabenbereiche, bei denen die Landeshauptstadt Düsseldorf einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Dieser liegt in der Regel vor, wenn die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Stimmrechtsanteil zwischen 20 Prozent und 50 Prozent besitzt. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode im Gesamtabschluss konsolidiert. Die Veränderung in dieser Position ist in der Hauptsache durch die pandemiebedingte Entwicklung bei der FDG begründet. 46 *HVDPWDQKDQJ Aus der folgenden Übersicht können die assoziierten Unternehmen mit ihrem Wert zum 31. Dezember 2021 und dem Vorjahreswert entnommen werden: Assoziiertes Unternehmen 2021 2020 Stadtwerke Düsseldorf AG 106.293.160,72 Euro 102.560.013,53 Euro Flughafen Düsseldorf GmbH 42.009.395,65 Euro 73.612.174,54 Euro Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg gGmbH 5.750.987,86 Euro 2.109.411,73 Euro Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH 191.486,22 Euro 230.777,90 Euro Summe 154.245.030,45 Euro 178.512.377,70 Euro Alle übrigen assoziierten Unternehmen sind von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage und werden daher unter den übrigen Beteiligungen ausgewiesen. 1.3.3 Übrige Beteiligungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 39.051.987,51 Euro 38.996.332,16 Euro Unter den übrigen Beteiligungen werden die Beteiligungen erfasst, an denen der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf weniger als 20 Prozent der Anteile hält sowie die assoziierten Unternehmen von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage. Die CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2021 hat der SEBD die Beteiligung an der Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH erhöht. Der Beteiligungsbuchwert ist auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 0,2 Mio. Euro) gestiegen. Es erfolgte eine Kapitalerhöhung der IDR an der Sirius Seedfonds Düsseldorf GmbH & Co. KG. Weiterhin beruht die Veränderung auf einer Wertanpassung für die Stiftung Pro Sport Düsseldorf bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. 47 *HVDPWDQKDQJ Aus der folgenden Übersicht können die übrigen Beteiligungen mit ihrem Wert zum 31.Dezember 2021 und dem Vorjahreswert entnommen werden: Übrige Beteiligung 2021 2020 GEC-German Exposition Corporation International GmbH 11.882.950,85 Euro 11.882.950,85 Euro CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) 8.718.398,00 Euro 9.176.445,00 Euro Regionale Bahngesellschaft Kaarst – Neuss – Düsseldorf – Erkrath – Mettmann - Wuppertal mbH 5.900.712,50 Euro 5.900.712,50 Euro DWG Wohnen GmbH 5.280.000,00 Euro 5.280.000,00 Euro Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 2.158.920,08 Euro 2.158.920,08 Euro Stiftung Haus der Universität 1.000.000,00 Euro 1.000.000,00 Euro Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH 709.572,86 Euro 161.961,89 Euro Stiftung IMAI – INTER MEDIA ART INSTITUTE 532.496,00 Euro 532.496,00 Euro Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 500.000,00 Euro 500.000,00 Euro Stiftung Pro Sport Düsseldorf 375.258,38 Euro 409.267,00 Euro Zweckverband VRR 332.854,53 Euro 332.854,53 Euro Zweckverband ITK Rheinland 331.358,12 Euro 331.358,12 Euro Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH 312.500,00 Euro 312.500,00 Euro Wim Wenders Stiftung Düsseldorf 300.000,00 Euro 300.000,00 Euro ELBA-Omnibusreisen GmbH 209.033,50 Euro 209.033,50 Euro Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 130.000,00 Euro 130.000,00 Euro ekz.bibliotheksservice GmbH 101.156,45 Euro 101.156,45 Euro Sirius Seedfonds Düsseldorf GmbH & Co. KG 98.979,44 Euro 98.879,44 Euro Düsseldorfer Künstleratelier GmbH 60.753,18 Euro 60.753,18 Euro Beka GmbH 39.821,97 Euro 39.821,97 Euro BürgerStiftung Düsseldorf 39.580,00 Euro 39.580,00 Euro Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein- Ruhr-Wupper AöR 15.000,00 Euro 15.000,00 Euro Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 12.526,65 Euro 12.526,65 Euro Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Mitte eG 5.113,00 Euro 5.113,00 Euro aquabench GmbH 4.000,00 Euro 4.000,00 Euro d-NRW Anstalt öffentlichen Rechts 1.000,00 Euro 1.000,00 Euro Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH 1,00 Euro 1,00 Euro Rheinischer Sparkassen- und Giroverband 1,00 Euro 1,00 Euro Summe 39.051.987,51 Euro 38.996.332,16 Euro 48 *HVDPWDQKDQJ 1.3.4 Sondervermögen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 0,00 Euro 0,00 Euro 1.3.5 Wertpapiere des Anlagevermögens Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 11.813.551,65 Euro 8.234.448,44 Euro Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens sind Wertpapiere des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf, die keine Anteile an verbundenen Unternehmen oder Beteiligungen darstellen (zum Beispiel Anleihen oder Schuldverschreibungen) bilanziert. Sie stellen eine Kapitalanlage dar und sind dazu bestimmt, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Die Veränderung in dieser Position betrifft die Anlage der Mittel der Stiftungen und Nachlässe der Landeshauptstadt Düsseldorf in Geldmarkt- beziehungsweise Kapitalmarktpapiere und Investmentzertifikate. 1.3.6 Ausleihungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 75.782.707,26 Euro 56.462.881,73 Euro Bei den Ausleihungen handelt es sich um langfristige Forderungen, die durch die Hingabe von Kapital erworben wurden (zum Beispiel Darlehen). Ausleihungen sind insbesondere der Holding (51,9 Mio. Euro, Vorjahr 30,3 Mio. Euro) und der Landeshauptstadt Düsseldorf (23,1 Mio. Euro, Vorjahr 25,6 Mio. Euro) zuzuordnen. Bei der Holding handelt es sich um eine Ausleihung an die FDG. Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf werden hier unter anderem Wohnungsbaudarlehen in Höhe von 20,0 Mio. Euro (Vorjahr 22,6 Mio. Euro) ausgewiesen. 49 *HVDPWDQKDQJ 2 Umlaufvermögen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 793.994.994,31 Euro 982.134.397,90 Euro Im Umlaufvermögen werden die Vermögensgegenstände ausgewiesen, die dem Geschäftsbetrieb nicht dauerhaft dienen sollen, sondern zum Verbrauch, Verkauf oder nur für eine kurzfristige Nutzung vorgesehen sind. Hierzu zählen die Vorräte, die Forderungen und die liquiden Mittel. Für die Bewertung gilt das strenge Niederstwertprinzip (§ 33 Absatz 8 KomHVO). Vorräte Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 44.207.420,65 Euro 47.886.855,23 Euro Hierunter fallen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren, unfertige Erzeugnisse und Leistungen, fertige Erzeugnisse sowie geleistete Anzahlungen auf Vorräte. Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 40.399.760,67 Euro 45.674.037,82 Euro davon Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 24.911.116,01 Euro 25.887.659,60 Euro davon Waren 3.063,03 Euro 37,02 Euro davon unfertige Erzeugnisse 15.449.119,20 Euro 19.716.633,76 Euro davon fertige Erzeugnisse 36.462,43 Euro 69.707,44 Euro Geleistete Anzahlungen für Vorräte 3.807.659,98 Euro 2.212.817,41 Euro 50 *HVDPWDQKDQJ Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 333.915.222,45 Euro 341.957.603,97 Euro Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die Ansprüche ausgewiesen, die aus dem öffentlich-rechtlichen und dem privatrechtlichen Handeln gegenüber Dritten entstehen und nicht als langfristige Ausleihungen unter dem Finanzanlagevermögen zu erfassen sind. Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Forderungen 276.324.447,41 Euro 235.850.693,16 Euro Sonstige Vermögensgegenstände 57.590.775,04 Euro 106.106.910,81 Euro Wert lt. Bilanz 333.915.222,45 Euro 341.957.603,97 Euro Von den Forderungen entfallen 207,6 Mio. Euro (Vorjahr 183,9 Mio. Euro) auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. Wertberichtigungen wurden durchgeführt. Wertpapiere des Umlaufvermögens Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 6.800.000,00 Euro 10.200.000,00 Euro Die Wertpapiere des Umlaufvermögens betreffen Schuldverschreibungen der NORD/LB. Aufgrund der Tilgung der Schuldverschreibungen vermindern sich diese, wie in Vorjahren, um 3,4 Mio. Euro. Liquide Mittel Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 409.072.351,21 Euro 582.089.938,70 Euro Hierunter sind alle liquiden Mittel des Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf in Form von Bar- oder Buchgeld anzusetzen, über die frei verfügt werden kann. 51 *HVDPWDQKDQJ 3 Aktive Rechnungsabgrenzung Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 261.594.863,08 Euro 197.370.717,55 Euro Als aktive Rechnungsabgrenzung sind vor dem Abschlussstichtag geleistete Ausgaben angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Hierbei handelt es sich unter anderem um die Beamtenbesoldung und Versorgungsbezüge für Januar 2022 sowie geleisteten Zuwendungen mit einer mehrjährigen Gegenleistungsverpflichtung. Die aktiven Rechnungsabgrenzungen sind in Höhe von 254,4 Mio. Euro (Vorjahr 190,8 Mio. Euro) insbesondere der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. 52 *HVDPWDQKDQJ PASSIVA 1 Eigenkapital Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 7.590.216.832,01 Euro 7.652.333.106,73 Euro Allgemeine Rücklage Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 7.222.552.111,02 Euro 7.411.953.997,33 Euro Neben der Allgemeinen Rücklage der Landeshauptstadt Düsseldorf und Rücklagen aus den verselbstständigten Aufgabenbereichen ist hier der nach der Verrechnung der aktivischen und passivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung verbleibende passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von 61,7 Mio. Euro enthalten. Weiterhin sind in der Allgemeinen Rücklage die Ergebnisvorträge seit dem Erstkonsolidierungszeitpunkt und die im Jahr 2009 erfolgte Verrechnung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Equitykonsolidierung erfasst. Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang und der Veräußerung von Vermögensgegenständen sowie aus Wertveränderungen von Finanzanlagen wurden grundsätzlich gemäß § 44 Absatz 3 KomHVO mit der Allgemeinen Rücklage verrechnet. Die in 2021 erfolgten Verrechnungen werden in der Gesamtergebnisrechnung nachrichtlich ausgewiesen. Der Gesamtsaldo aus den Verrechnungen mit der Allgemeinen Rücklage bis einschließlich 2021 beträgt -6,8 Mio. Euro (Vorjahr -10,5 Mio. Euro). Dieser teilt sich wie folgt auf: x Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen 23,4 Mio. Euro (Vorjahr 19,8 Mio. Euro) x Erträge und Aufwendungen aus der Wertveränderung von Finanzanlagen -30,3 Mio. Euro (Vorjahr -30,3 Mio. Euro) Aufgrund der vorgenannten Effekte hat sich die Allgemeine Rücklage in 2021 insgesamt um 189,4 Mio. Euro verringert. 53 *HVDPWDQKDQJ Sonderrücklage Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 46.907.065,38 Euro 46.941.074,00 Euro Der Wert der Sonderrücklagen entspricht dem auf der Aktivseite angesetzten Wert für die rechtlich selbstständigen und unselbständigen Stiftungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. Durch die Berücksichtigung als Sonderrücklage wird der aus dem Stiftungsrecht resultierenden Nutzungsbeschränkung für das Stiftungsvermögen Rechnung getragen. Ausgleichsrücklage Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 275.389.482,57 Euro 257.931.013,70 Euro Nach § 75 Absatz 3 GO ist in der Bilanz der Kernverwaltung eine Ausgleichsrücklage zusätzlich zur allgemeinen Rücklage als gesonderter Posten des Eigenkapitals anzusetzen. Gemäß § 50 Absatz 3 in Verbindung mit § 41 Absatz 4 KomHVO erfolgt der Ausweis auch in der Gesamtbilanz. Da es sich um eine spezielle Rücklagenform des Einzelabschlusses handelt, wird die Ausgleichsrücklage unverändert aus dem Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf in die Gesamtbilanz übernommen. Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz -62.234.835,22 Euro -175.569.146,48 Euro Das Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf ergibt sich aus der Zeile 29 der Gesamtergebnisrechnung. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 111.747.986,24 Euro 116.777.252,41 Euro 54 *HVDPWDQKDQJ In dieser Position werden die Anteile des Eigenkapitals der voll zu konsolidierenden Unternehmen zusammengefasst, die anderen Gesellschaftern zustehen. Diese Anteile entfallen auf andere Gesellschafter der Messe (106,2 Mio. Euro, Vorjahr 111,5 Mio. Euro), der WfaA (3,3 Mio. Euro, Vorjahr 3,3 Mio. Euro) und der SWD KG II (2,2 Mio. Euro, Vorjahr 2,1 Mio. Euro). Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz -4.144.977,98 Euro -5.701.084,23 Euro Es handelt sich hier um bilanzielle Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung innerhalb der international agierenden Messe, die zwecks erfolgsneutraler Berücksichtigung in diesen Posten eingestellt werden. 2 Sonderposten Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 1.966.612.550,57 Euro 2.003.096.383,04 Euro Als Sonderposten werden Finanzleistungen Dritter, zum Beispiel Bund oder Land, für die Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei Sachleistungen oder Schenkungen werden Sonderposten in gleicher Höhe wie der zugehörige Vermögensgegenstand passiviert. Die Sonderposten aus Zuwendungen und Beiträgen werden entsprechend der Nutzungsdauern der korrespondierenden Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Sonderposten für Zuwendungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 1.603.164.946,75 Euro 1.637.817.376,03 Euro Hier werden Zuwendungen ausgewiesen, die einem Vermögensgegenstand zugeordnet sind. Die Einstellung der Zuwendung in den Sonderposten erfolgt bei Baumaßnahmen nach Abschluss der Maßnahme und Überführung des Anlagengutes von Anlagen in Bau in die endgültige Bilanzposition. Ansonsten erfolgt die Einstellung in den Sonderposten in der Regel beim Zugang des zugehörigen Vermögensgegenstandes. Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer des zuwendungsfinanzierten Vermögensgegenstandes ertragswirksam aufgelöst. 55 *HVDPWDQKDQJ Sonderposten für Beiträge Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 197.374.183,06 Euro 203.072.877,72 Euro Hierunter fallen Beiträge nach dem Baugesetzbuch beziehungsweise dem Kommunalabgabengesetz für das Land NRW, wie zum Beispiel die im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen erhaltenen Erschließungsbeiträge und Kanalanschlussbeiträge. Sonderposten für den Gebührenausgleich Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 5.416.163,54 Euro 8.080.981,61 Euro Es handelt sich um Gebührenüberschüsse aus den Bereichen Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst, Bestattungen, Krematorium sowie Schmutz- und Niederschlagswasser. Sonstige Sonderposten Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 160.657.257,22 Euro 154.125.147,68 Euro Unter dieser Position werden alle sonstigen von Dritten gewährten Leistungen erfasst, bei denen die Voraussetzungen für die Bildung eines Sonderpostens vorliegen. Hierunter fallen insbesondere Sonderposten aus Schenkungen. Für rechtlich unselbstständige örtliche Stiftungen werden in gleicher Höhe wie die erhaltenen Vermögensgegenstände Sonderposten gebildet. 3 Rückstellungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 1.878.757.839,89 Euro 1.807.761.959,19 Euro Rückstellungen sind für Verpflichtungen anzusetzen, soweit diese am Abschlussstichtag dem Grunde und der Höhe nach ungewiss sind. Die Rückstellungen des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf teilen sich wie folgt auf die Bilanzpositionen auf: 56 *HVDPWDQKDQJ Pensionsrückstellungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 1.489.393.329,66 Euro 1.434.873.406,30 Euro Für die Versorgungsverpflichtungen werden Pensionsrückstellungen gebildet. Der größte Anteil der Pensionsrückstellungen entfällt mit 1.441,3 Mio. Euro (Vorjahr 1.388,2 Mio. Euro) auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. Hinsichtlich der Besoldungsanpassungen 2021 wurde bei der Landeshauptstadt Düsseldorf das Wahlrecht nach § 37 Absatz 2 KomHVO genutzt. Hierbei wurden - anstelle einer einmaligen Zuführung zur Pensionsrückstellung - die Anpassungsbeträge (für 2021 20,7 Mio. Euro) ratierlich auf die Haushaltsjahre 2022, 2023 und 2024 in der Ergebnisplanung beziehungsweise Ergebnisrechnung verteilt. Zusammen mit den Anpassungsbeträgen aus 2019 und 2020 ergibt sich zum 31. Dezember 2021 insgesamt ein Anpassungsbetrag in Höhe von 65,2 Mio. Euro. Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt: Entwicklung Wert Stand 31.12.2020 1.434.873.406,30 Euro Zuführung 86.181.263,62 Euro Inanspruchnahme -29.727.361,61 Euro Auflösung -1.933.978,65 Euro Stand 31.12.2021 1.489.393.329,66 Euro Rückstellungen für Deponien und Altlasten Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 88.763.746,30 Euro 89.530.265,92 Euro Nach § 37 Absatz 3 KomHVO sind für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien sowie für die Sanierung von Altlasten Rückstellungen in Höhe der zu erwartenden Gesamtkosten zu bilden. Die Rückstellungen betreffen mit 87,6 Mio. Euro (Vorjahr 88,5 Mio. Euro) überwiegend die Landeshauptstadt Düsseldorf. Von den hier erfassten Rückstellungen entfallen 62,8 Mio. Euro (Vorjahr 61,1 Mio. Euro) auf Altlasten- und Grundwassersanierungen und 25,9 Mio. Euro (Vorjahr 28,4 Mio. Euro) auf die Rekultivierung und Nachsorge des Altteils der Zentraldeponie Hubbelrath. 57 *HVDPWDQKDQJ Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt: Entwicklung Wert Stand 31.12.2020 89.530.265,92 Euro Zuführung 5.184.310,00 Euro Inanspruchnahme -5.950.829,62 Euro Auflösung 0,00 Euro Stand 31.12.2021 88.763.746,30 Euro Instandhaltungsrückstellungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 31.075.080,20 Euro 32.282.389,72 Euro Für bisher unterlassene Instandhaltungen der Sachanlagen, für die eine Nachholung beabsichtigt ist, werden Rückstellungen gebildet. Die Instandhaltungsrückstellungen können zum größten Teil mit 24,3 Mio. Euro (Vorjahr 25,7 Mio. Euro) der Landeshauptstadt Düsseldorf zugeordnet werden. Instandhaltungen werden unter anderem für Kinder- und Jugendeinrichtungen, für Schulen, für sonstige Betriebs- und Geschäftsgebäude, für Ingenieurbauwerke und für Straßen, Wege und Plätze gebildet. Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt: Entwicklung Wert Stand 31.12.2020 32.282.389,72 Euro Zuführung 524.233,20 Euro Inanspruchnahme -1.322.144,42 Euro Auflösung -409.398,30 Euro Stand 31.12.2021 31.075.080,20 Euro 58 *HVDPWDQKDQJ Steuerrückstellungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 19.124.490,79 Euro 12.908.755,65 Euro Bei den Steuerrückstellungen sind Beträge zu erfassen, um den Steueraufwand des Geschäftsjahres zutreffend darstellen zu können. Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt: Entwicklung Wert Stand 31.12.2020 12.908.755,65 Euro Zuführung 10.981.768,19 Euro Inanspruchnahme -3.236.946,34 Euro Auflösung -1.529.086,71 Euro Stand 31.12.2021 19.124.490,79 Euro Sonstige Rückstellungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 250.401.192,94 Euro 238.167.141,60 Euro Unter den sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für andere Verbindlichkeiten in ungewisser Höhe, wie zum Beispiel für Altersteilzeit, Arbeitszeitguthaben und ausstehende Rechnungen, erfasst. Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf die Landeshauptstadt Düsseldorf (130,0 Mio. Euro, Vorjahr 112,8 Mio. Euro), die Rheinbahn (51,0 Mio. Euro, Vorjahr 54,5 Mio. Euro) sowie die Messe (45,1 Mio. Euro, Vorjahr 37,6 Mio. Euro). Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt: Entwicklung Wert Stand 31.12.2020 238.167.141,60 Euro Zuführung 135.888.642,87 Euro Inanspruchnahme -94.488.802,23 Euro Auflösung -29.165.789,30 Euro Stand 31.12.2021 250.401.192,94 Euro 59 *HVDPWDQKDQJ 4 Verbindlichkeiten Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 2.314.851.640,93 Euro 2.231.796.869,82 Euro Eine Übersicht über die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gemäß § 48 Absatz 1 KomHVO ist als Verbindlichkeitenspiegel beigefügt. Anleihen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 0,00 Euro 0,00 Euro Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Herausgabe von Anleihen. Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 1.723.963.480,82 Euro 1.625.460.557,11 Euro Bei den Krediten aus Investitionen handelt es sich um Verbindlichkeiten, die von Dritten für Investitionen zur Verfügung gestellt werden. Die Kredite zur Finanzierung von Investitionen sind insbesondere dem SEBD (789,4 Mio. Euro, Vorjahr 790,9 Mio. Euro), der Rheinbahn (382,9 Mio. Euro, Vorjahr 429,4 Mio. Euro), der Landeshauptstadt Düsseldorf (194,1 Mio. Euro, Vorjahr 79,4 Mio. Euro) sowie der SWD KG I (138,9 Mio. Euro, Vorjahr 103,4 Mio. Euro) zuzurechnen. Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 80.000.000,00 Euro 50.000.000,00 Euro Zum Bilanzstichtag besteht ein Kredit zur Liquiditätssicherung bei der Messe. 60 *HVDPWDQKDQJ Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 2.765.445,52 Euro 2.867.678,84 Euro In dieser Position werden Leibrenten mit dem Restkaufgeld zum 31. Dezember 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf dargestellt. Die Leistungen an die Berechtigten werden unterjährig ausgezahlt. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus der erforderlichen jährlichen Anpassung der Barwerte. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 83.314.376,22 Euro 93.138.921,52 Euro Die Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet noch zu leistende Zahlungen an Dritte aus Kauf- und Werkverträgen, Dienstleistungsverträgen, Miet- und Pachtverträgen und ähnlichen Verträgen. Sonstige Verbindlichkeiten Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 210.274.964,26 Euro 305.276.664,84 Euro Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden sämtliche Verbindlichkeiten ausgewiesen, die keiner anderen Position zugeordnet werden können. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen vor allem auf die Landeshauptstadt Düsseldorf (86,8 Mio. Euro, Vorjahr 78,9 Mio. Euro), die Rheinbahn (86,5 Mio. Euro, Vorjahr 80,4 Mio. Euro) sowie die Messe (27,7 Mio. Euro, Vorjahr 137,2 Mio. Euro). Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten bei der Messe ist hauptsächlich durch geringere Rückzahlungsverpflichtungen aus erhaltene Anzahlungen für abgesagte Messen aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie begründet. 61 *HVDPWDQKDQJ Erhaltene Anzahlungen Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 214.533.374,11 Euro 155.053.047,51 Euro In den erhaltenen Anzahlungen sind unter anderem erhaltene Zuwendungen für noch nicht fertig gestellte Baumaßnahmen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie erhaltene Mietnebenkostenvorauszahlungen der SWD KG II bilanziert. In der Hauptsache ist der Anstieg dieser Position auf die Messe zurückzuführen. Hier steigen die erhaltenen Anzahlungen um 37,1 Mio. Euro auf 43,3 Mio. Euro. Ursächlich dafür waren die im zweiten Halbjahr 2022 geplanten Messen. 5 Passive Rechnungsabgrenzung Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 Wert lt. Bilanz 208.759.364,60 Euro 209.708.671,69 Euro Zu dieser Bilanzposition gehören Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Unter anderem sind hier Abgrenzungen für Grabnutzungsrechte, erhaltene investive Zuwendungen mit mehrjähriger Gegenleistungsverpflichtung sowie Erträge aus Grabpflegeverträgen enthalten. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen in Höhe von 196,1 Mio. Euro (Vorjahr 201,3 Mio. Euro) die Landeshauptstadt Düsseldorf. 62 *HVDPWDQKDQJ C – ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTKAPITALFLUSSRECHNUNG Gemäß § 52 Absatz 3 KomHVO ist dem Gesamtanhang eine Kapitalflussrechnung unter Beachtung des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) in der vom Bundesministerium der Justiz nach § 342 Absatz 2 HGB bekannt gemachten Form beizufügen. Die Gesamtkapitalflussrechnung gibt Auskunft über die Zu- und Abflüsse an liquiden Mitteln für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird hierbei indirekt ermittelt. In 2021 beträgt der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -121,5 Mio. Euro (Vorjahr 12,2 Mio. Euro). Die Investitionstätigkeit führte insbesondere durch Investitionen in das Sachanlagevermögen zu einem saldierten Mittelabfluss in Höhe von -298,2 Mio. Euro (Vorjahr -234,5 Mio. Euro). Im Bereich der Finanzierungstätigkeit überwiegen die Einzahlungen die Auszahlungen um 245,2 Mio. Euro (Vorjahr 73,9 Mio. Euro). Unter weiterer Berücksichtigung von wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingten Änderungen des Finanzmittelbestandes ergibt sich schließlich ein Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2021 in Höhe von 409,1 Mio. Euro (Vorjahr 582,1 Mio. Euro). 63 2021 in Mio. Euro 2020 in Mio. Euro 1. Periodenergebnis (Gesamtjahresergebnis einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -67,5 -187,0 2. Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 342,8 327,2 3. Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 64,8 61,7 4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -101,0 -88,3 5. Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -52,5 84,0 6. Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -71,3 24,0 7. Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -55,5 -21,0 8. Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) 32,9 38,9 9. Sonstige Beteiligungserträge (-) -32,0 -26,8 10. Aufwendungen (+)/Erträge (-) von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -188,8 -197,0 11. Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-) 0,2 2,0 12. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (+) 0,0 0,0 13. Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (-) 0,0 0,0 14. Ertragsteuerzahlungen (-/+) 6,4 -5,5 15. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -121,5 12,2 16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens (+) 3,7 0,0 17. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-) -7,9 -7,8 18. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+) 115,0 116,5 19. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) -433,7 -588,6 20. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens (+) 5,7 117,1 21. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (-) -10,3 -53,9 22. Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis (+) 0,0 0,0 23. Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (-) 0,0 0,0 24. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (+) 3,4 150,8 25. Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (-) 0,0 0,0 26. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (+) 0,0 0,0 27. Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (-) 0,0 0,0 28. Erhaltene Zinsen (+) 6,0 1,1 29. Erhaltene Dividenden (+) 32,0 26,8 30. Sonstige Investitionseinzahlungen (+) 9,1 13,8 31. Sonstige Investitionsauszahlungen (-) -21,2 -10,3 32. Cashflow aus Investitionstätigkeit -298,2 -234,5 33. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern (+) 0,0 0,0 34. Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter (-) 0,0 0,0 35. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten (+) 128,4 0,0 36. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten (-) 0,0 -19,7 37. Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen (+) 155,7 137,5 38. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (+) 0,0 0,0 39. Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung (-) 0,0 0,0 40. Gezahlte Zinsen (-) -38,9 -40,0 41. Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter (-) 0,0 -3,9 42. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 245,2 73,9 43. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes (Summe Cashflows) -174,6 -148,4 44. Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds (+/-) 1,6 -2,2 45. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds (+/-) 0,0 0,0 46. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 582,1 732,7 47. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 409,1 582,1 Gesamtkapitalflussrechnung der Landeshauptstadt Düsseldorf 2021 64 historische AK/HK Stand 01.01. Zugänge im Haushaltsjahr zu AK/HK Abgänge im Haushaltsjahr zu AK/HK Umbuchungen im Haushaltsjahr zu AK/HK Vortrag Kurseffekte und Änderungen durch Kurseffekte im Haushaltsjahr zu AK/HK Konzernkreis- änderungen im Haushaltsjahr zu AK/HK historische AK/HK Stand 31.12.2021 kumulierte Abschreibungen 01.01. Abschreibungen im Haushaltsjahr 2021* Zuschreibungen im Haushaltsjahr 2021 Vortrag Kurseffekte und Änderungen durch Kurseffekte im Haushaltsjahr, Änderungen durch Abgänge und Umbuchungen Konzernkreis- änderungen im Haushaltsjahr 2021 kumulierte Abschreibungen 31.12.2021 Buchwert zum 31.12.2021 Buchwert zum 31.12.2020 1 ANLAGEVERMÖGEN 17.027.930.801,72 510.870.977,27 181.6 46.676,38 0,00 1.308.962,02 0,00 17.358.464.064,63 4.459 .498.143,78 343.229.004,45 -429.514,50 57.171.723,13 0, 00 4.745.125.910,60 12.613.338.154,03 12.568.432.657,9 4 1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 109.225.807,65 7 .938.887,22 5.073.455,71 1.764.393,59 50.535,47 0,00 113 .906.168,22 85.036.798,41 6.346.021,96 0,00 985.784,52 0 ,00 90.397.035,85 23.509.132,37 24.189.009,24 1.1.1 Anzahlungen 6.498.776,60 3.505.257,48 3.568.899,95 -1.816.884,05 0,00 0,00 4.618.250,08 0,00 0,00 0,00 0,00 0, 00 0,00 4.618.250,08 6.498.776,60 1.1.2 Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände* 102 .727.031,05 4.433.629,74 1.504.555,76 3.581.277,64 50.5 35,47 0,00 109.287.918,14 85.036.798,41 6.346.021,96 0,0 0 985.784,52 0,00 90.397.035,85 18.890.882,29 17.690.232 ,64 1.2 Sachanlagen 16.357.627.715,11 491.501.724,51 170.78 6.442,47 -1.356.962,02 94.773,99 0,00 16.677.080.809,12 4.158.588.976,39 329.358.627,55 -429.085,78 56.080.935 ,42 0,00 4.431.437.582,74 12.245.643.226,38 12.199.038. 738,72 1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2.078.714.135,44 2.882.199,27 22.006.804,36 19.15 7.813,64 0,00 0,00 2.078.747.343,99 108.082.366,21 5.757 .108,29 0,00 419.702,24 0,00 113.419.772,26 1.965.327.57 1,73 1.970.631.769,23 1.2.1.1 Grünflächen 984.441.090,96 2.296.899,29 1.261.90 0,16 2.701.523,78 0,00 0,00 988.177.613,87 43.726.743,51 3.326.887,95 0,00 -8.793,09 0,00 47.062.424,55 941.115.1 89,32 940.714.347,45 1.2.1.2 Ackerland 102.172.643,34 1.226.073,30 415.357,08 -1.247.255,63 0,00 0,00 101.736.103,93 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 101.736.103,93 102.172.643,34 1.2.1.3 Wald, Forsten 43.501.836,86 55.755,12 58.260,00 - 1.378.681,60 0,00 0,00 42.120.650,38 564.637,03 29.798,4 0 0,00 0,00 0,00 594.435,43 41.526.214,95 42.937.199,83 1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 948.598.564,28 -696 .528,44 20.271.287,12 19.082.227,09 0,00 0,00 946.712.97 5,81 63.790.985,67 2.400.421,94 0,00 428.495,33 0,00 65.7 62.912,28 880.950.063,53 884.807.578,61 1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 4.885.615.378,75 59.153.592,44 45.581.141,39 135.3 49.094,31 0,00 0,00 5.034.536.924,11 1.566.510.303,57 11 7.309.135,19 0,00 12.279.420,04 0,00 1.671.540.018,72 3. 362.996.905,39 3.319.105.075,18 1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 115.624.304,31 6 .029.983,42 663.255,19 1.676.462,66 0,00 0,00 122.667.49 5,20 24.850.630,17 2.454.526,86 0,00 414.867,81 0,00 26.8 90.289,22 95.777.205,98 90.773.674,14 1.2.2.2 Schulen 1.108.892.423,50 13.575.927,84 5.007.112 ,91 101.543.648,50 0,00 0,00 1.219.004.886,93 234.351.98 1,31 24.221.922,57 0,00 1.524.362,19 0,00 257.049.541,69 961.955.345,24 874.540.442,19 1.2.2.3 Wohnbauten 801.099.592,82 2.051.898,68 4.358.04 3,52 22.346.554,94 0,00 0,00 821.140.002,92 174.825.362, 67 21.176.131,36 0,00 162.968,53 0,00 195.838.525,50 625. 301.477,42 626.274.230,15 1.2.2.4 Mehrzweck- und Messehallen 1.299.999.848,04 4.354. 709,02 1.810.624,21 3.877. 648,48 0,00 0,00 1.306.421.581,33 661.516.226,61 37.933. 493,52 0,00 137.536,90 0,00 699.312.183,23 607.109.398,1 0 638.483.621,43 1.2.2.5 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 1. 559.999.210,08 33.141.073,48 33.742.105,56 5.904.779,7 3 0,00 0,00 1.565.302.957,73 470.966.102,81 31.523.060,8 8 0,00 10.039.684,61 0,00 492.449.479,08 1.072.853.478,6 5 1.089.033.107,27 1.2.3 Infrastrukturvermögen 6.564.355.841,96 35.213.12 6,34 6.306.910,78 32.020.926,62 0,00 0,00 6.625.282.984, 14 1.628.699.860,44 136.084.021,71 -429.085,78 4.053.74 5,36 0,00 1.760.301.051,01 4.864.981.933,13 4.935.655.9 81,52 1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 1.183. 335.976,11 5.506.610,48 945.282,90 3.754.414,86 0,00 0,0 0 1.191.651.718,55 104.878.851,18 800.577,54 0,00 21.011 ,20 0,00 105.658.417,52 1.085.993.301,03 1.078.457.124, 93 1.2.3.2 Brücken und Tunnel 2.140.813.662,13 921.756,80 4 5.872,21 0,00 0,00 0,00 2.141.689.546,72 466.123.534,42 4 4.137.292,63 0,00 3.280,69 0,00 510.257.546,36 1.631.432 .000,36 1.674.690.127,71 1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 622.989.900,77 3.611.375,03 2.197.159,99 10.337 .650,66 0,00 0,00 634.741.766,47 293.832.796,18 23.364.8 60,21 0,00 2.138.259,96 0,00 315.059.396,43 319.682.370, 04 329.157.104,59 1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 1.389 .753.008,52 12.627.354,38 115.036,00 12.880.508,58 0,00 0,00 1.415.145.835,48 368.467.854,45 33.019.768,15 0,00 16.944,03 0,00 401.470.678,57 1.013.675.156,91 1.021.28 5.154,07 1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen 1.061.161.780,11 12.395.917,21 3.003.559,68 4.999.152,54 0,00 0,00 1.075.553.290,18 330.242.552,81 3 0.693.372,73 -429.085,78 1.863.063,41 0,00 358.643.776, 35 716.909.513,83 730.919.227,30 1.2.3.6 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 166.301.514,32 150.112,44 0,00 49.199,98 0,00 0,00 166.500.826,74 65.154.271,40 4 .068.150,45 0,00 11.186,07 0,00 69.211.235,78 97.289.590 ,96 101.147.242,92 1.2.4 Bauten auf fremden Grund und Boden 7.182.948,01 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 7.182.948,01 2.794.464,40 740.301 ,17 0,00 0,00 0,00 3.534.765,57 3.648.182,44 4.388.483,61 1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 798.434.201,7 3 1.134.663,53 875,00 667.204,36 0,00 0,00 800.235.194,62 220.910,33 8.735,00 0,00 0,00 0,00 229.645,33 800.005.549 ,29 798.213.291,40 1.2.6 Maschinen, technische Anlagen, Fahrzeuge 810.139 .429,85 23.626.073,27 28.957.698,57 6.564.817,07 0,00 0, 00 811.372.621,62 540.516.893,52 45.507.768,15 0,00 28.6 98.554,41 0,00 557.326.107,26 254.046.514,36 269.622.53 6,33 1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 411.303.914, 73 23.727.649,58 10.866.409,78 6.324.881,69 94.773,99 0, 00 430.584.810,21 311.319.461,75 23.928.681,61 0,00 10.6 06.636,94 0,00 324.641.506,42 105.943.303,79 99.984.452 ,98 1.2.8 Geleistete Anzahlungen 232.968.301,41 21.932.116, 04 6.443.186,42 -64.466.802,17 0,00 0,00 183.990.428,86 0 ,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 183.990.428,86 232.968.301,41 1.2.9 Anlagen im Bau 568.913.563,23 323.832.304,04 50.6 23.416,17 -136.974.897,54 0,00 0,00 705.147.553,56 444.7 16,17 22.876,43 0,00 22.876,43 0,00 444.716,17 704.702.83 7,39 568.468.847,06 1.3 Finanzanlagen 561.077.278,96 11.430.365,54 5.786.77 8,20 -407.431,57 1.163.652,56 0,00 567.477.087,29 215.87 2.368,98 7.524.354,94 -428,72 105.003,19 0,00 223.291.29 2,01 344.185.795,28 345.204.909,98 1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 103.538.617, 04 158.014,60 615.587,13 -412.431,57 1.163.652,56 0,00 10 3.832.265,50 40.539.747,09 0,00 0,00 0,00 0,00 40.539.747 ,09 63.292.518,41 62.998.869,95 1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 268.512.377, 70 -16.767.347,25 0,00 0,00 0,00 0,00 251.745.030,45 90.00 0.000,00 7.500.000,00 0,00 0,00 0,00 97.500.000,00 154.24 5.030,45 178.512.377,70 1.3.3 Übrige Beteiligungen 121.497.954,35 547.710,97 56 7.172,35 0,00 0,00 0,00 121.478.492,97 82.501.622,19 0,00 0,00 75.116,73 0,00 82.426.505,46 39.051.987,51 38.996.3 32,16 1.3.4 Sondervermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.3.5 Wertpapiere des Anlagevermögens 8.234.448,44 5.2 06.516,78 1.615.661,61 0,00 0,00 0,00 11.825.303,61 0,00 1 1.751,96 0,00 0,00 0,00 11.751,96 11.813.551,65 8.234.448 ,44 1.3.6 Ausleihungen 59.293.881,43 22.285.470,44 2.988.3 57,11 5.000,00 0,00 0,00 78.595.994,76 2.830.999,70 12.60 2,98 -428,72 29.886,46 0,00 2.813.287,50 75.782.707,26 56 .462.881,73 1.3.6.1 an sonstige verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0 ,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.3.6.2 an Beteiligungen 32.859.154,29 21.920.293,87 0, 00 0,00 0,00 0,00 54.779.448,16 2.556.458,40 0,00 0,00 0,00 0,00 2.556.458,40 52.222.989,76 30.302. 695,89 1.3.6.3 an Sondervermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 1.3.6.4 Sonstige Ausleihungen 26.434.727,14 365.176,57 2. 988.357,11 5.000,00 0,00 0,00 23.816.546,60 274.541,30 12 .602,98 -428,72 29.886,46 0,00 256.829,10 23.559.717,50 2 6.160.185,84 *) Geschäfts- und Firmenwerte werden in der Zeile Immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesen. Gesamtanlagenspiegel 31.12.2021 (Angaben in Euro) Anschaffungs- und Herstellungskosten (AK/HK) Abschre ibungen und Zuschreibungen Buchwerte Anlagenposten 65 1.1 Allgemeine Rücklage 7.411.953.997,33 -193.027.615,35 - 3.625.549,04 - - 180,0 0 7.222.552.111,02 1.2 Sonderrücklagen 46.941.074,00 - - - - - -34.008,62 46.907.065,38 1.3 Ausgleichsrücklage 257.931.013,70 17.458.468,87 - - - - - 275.389.482,57 1.4 Gesamtjahresergebnis ohne anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis -175.569.146,48 175.569.146,48 -62.234.835,22 - - - - -62. 234.835,22 1.5 Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 116.777.252,41 - - - - - -5.029.266,17 111.747.986,24 1.6 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -5.701.084,23 - - - - - 1.556.106,25 -4.144.977,98 1.7 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag* (Gegenposten zu Aktiva) - - - - - - - - Summe Gesamteigenkapital 7.652.333.106,73 - - - - - - 7.590.216.832,01 4. 4. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Bilanzausweis Aktiva) - - - - - - - - *Besteht ein negatives Gesamteigenkapital, so sind die Positionen 1.1 bis 1.6 auszuweisen (auch negativ) und kumuliert über die Position 1.7 auszubuchen. Sonstige Veränderungen im Eigenkapital Gesamteigenkapitalspiegel 31.12.2021 (Angaben in Euro) Bezeichnung Bestand zum 31.12.2020 Bestand zum 31.12.2021 Verrechnung des Gesamtvorjahres- ergebnisses der Landeshauptstadt Düsseldorf Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf im Haushaltsjahr Verrechnung mit der allgemeinen Rücklage (§ 44 Abs. 3 KomHVO) Kapitalerhöhung der Minderheits- gesellschafter Änderungen im Konsolidierungskreis 66 bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre 1 Anleihen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.723.963.480,82 96.964.008,32 433.499.111,85 1.193.500.360,65 1.625.46 0.557,11 3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 80.000.000,00 0,00 80.000.000,00 0,00 50.000.000,00 4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufn. wirtschaftl. gleichkommen 2.765.445,52 0,00 0,00 2.765.445,52 2.867.678,84 5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83.314.376,22 82.933.917,61 380.458,61 0,00 93.138.921,52 6 Sonstige Verbindlichkeiten 210.274.964,26 207.937.918,01 2.184.228,00 152.818,25 305.276.664,84 7 Erhaltene Anzahlungen 214.533.374,11 60.128.756,53 154.404.617,58 0,00 155.053.047,51 8 Summe aller Verbindlichkeiten 2.314.851.640,93 447.964.600,47 670.468.416,04 1.196.418.624,42 2.231.7 96.869,82 Die Restschuld der von der Landeshauptstadt Düsseldorf übernommenen Bürgschaften beträgt zum Bilanzstichtag 8,4 Mio. Euro (Vorjahr 8,7 Mio. Euro). Bürgschaften gegenüber den verselbstständigten Aufgabenbereichen wurden herausgerechnet, da bereits die zugrundeliegenden verbürgten Verbindlichkeiten bilanziert wurden. Gesamtverbindlichkeitenspiegel 31.12.2021 (Angaben in Euro) Verbindlichkeiten nach Bilanzpostionen Gesamtbetrag am 31.12.2021 mit einer Restlaufzeit von Gesamtbetrag am 31.12.2020 67 *HVDPWDQKDQJ E – MITGLIEDER DES VERWALTUNGSVORSTANDES SOWIE DIE RATSMITGLIEDER Gemäß § 116 Absatz 7 GO sind am Schluss des Gesamtanhangs für die Mitglieder des Verwaltungsvorstands nach § 70 GO, soweit dieser nicht zu bilden ist für den Bürgermeister und den Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die Personen im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anzugeben x der Familienname mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen, x der ausgeübte Beruf, x die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, x die Mitgliedschaft in Organen von verselbständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form, x die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen. 68 *HVDPWDQKDQJ 1 Verwaltungsvorstand Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen Dr. Keller, Stephan Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf x AmerikaHaus NRW e.V., Mitglied des Kuratoriums x BürgerStiftung Düsseldorf, Mitglied des Stiftungsrats x D.LIVE GmbH & Co. KG, Mitglied des Sportbeirates x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Deutscher Städtetag, Mitglied des Hauptausschusses x Deutscher Städtetag, Mitglied des Präsidiums x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des Finanz- und Prüfungsausschuss x Flughafen Düsseldorf GmbH, Gesellschaftervertreter der Gesellschafterversammlung x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des Investitionsausschuss x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des Präsidialausschuss x Goethe-Museum, Anton und Katharina Kippenberg-Stiftung, Mitglied des Kuratoriums x Jobcenter Düsseldorf, Vorsitzender der Trägerversammlung x Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, Vorsitzender des Kuratoriums x Messe Düsseldorf GmbH, Gesellschaftervertreter der Gesellschafterversammlung x Messe Düsseldorf GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrates x Messe Düsseldorf GmbH, Vorsitzender im Finanz- und Personalausschuss x Messe Düsseldorf GmbH, Vorsitzender im Präsidialausschuss x Metropolregion Rheinland e.V., Mitglied des Vorstandes x Neue Schauspiel GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Rheinischer Sparkassen- und Giroverband, Mitglied der Verbandsversammlung x Stadtsparkasse Düsseldorf, Mitglied des Risikoausschusses 69 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen x Stadtsparkasse Düsseldorf, Vorsitzender des Hauptausschusses x Stadtsparkasse Düsseldorf, Vorsitzender des Verwaltungsrats x Stadtwerke Düsseldorf AG, Mitglied des Aufsichtsrates x Stadtwerke Düsseldorf AG, Mitglied des Konsortialausschusses x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath, Vorsitzender des Kuratoriums x Stiftung Haus der Universität, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Lebendige Stadt, Mitglied des Stiftungsrates x Stiftung Museum Kunstpalast, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Pro Sport Düsseldorf, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Mitglied des Expertenbeirats x ZERO Foundation, Mitglied des Kuratoriums x Zweckverband Euregio Rhein-Waal, Mitglied im Euregiorat x Zweckverband ITK Rheinland, Mitglied der Verbandsversammlung Schneider, Dorothée Kämmerin der Landeshauptstadt Düsseldorf x Bergisch-Rheinischer Wasserverband, ordentliches Mitglied x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH, Mitglied sowie gleichzeitig stellvertretendes Mitglied des Aufsichtsrates x Deutscher Städtetag, Mitglied im Finanzausschuss x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des Beirates x Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Hafen Krefeld GmbH & Co. KG, Mitglied des Aufsichtsrates x Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates 70 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen x Jobcenter Düsseldorf, Mitglied der Trägerversammlung x Kunsthalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co.KG, Mitglied des Aufsichtsrates x Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH, Stellvertreterin im Aufsichtsrat x Rheinbahn AG, Mitglied des Aufsichtsrates x RheinCargo GmbH & Co. KG, Mitglied des Aufsichtsrates x Sana Kliniken Düsseldorf GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im Finanzausschuss x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Haus der Universität, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, stellvertretendes Kuratoriumsmitglied x Stiftung Museum Kunstpalast, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x ZERO Foundation, Mitglied des Kuratoriums x Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See, Mitglied der Verbandsversammlung x Zweckverband ITK Rheinland, persönliche Stellvertreterin für Herrn Beigeordneten Zaum (als Vertretung des OB nach § 113 GO), ab 01.07.2021 persönliche Stellvertreterin für Herrn Beigeordneten Dr. Rauterkus x Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, persönliche Stellvertreterin für Frau Beigeordnete Zuschke in der Verbandsversammlung, ab 02.07.2021 persönliche Stellvertreterin für Herrn Beigeordneten Kral Zuschke, Cornelia Beigeordnete (Planen, Bauen,Wohnen und Grundstückswesen) der Landeshauptstadt Düsseldorf x Deutscher Städtetag, Vorsitzende des Planungs- und Verkehrsausschusses x Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH, Stellvertreterin im Aufsichtsrat x Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH, Mitglied des Aufsichtsrates 71 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im Bau- und Verkehrsausschuss x SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf, Mitglied des Aufsichtsrates x SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG, Mitglied des Aufsichtsrates Rauterkus, Dr. Michael J. Beigeordneter (Wirtschaft, Digitalisierung, Personal und Organisation) der Landeshauptstadt Düsseldorf ab 01.07.2021 x Deutscher Städtetag, Mitglied im Personal- und Organisationsausschuss x Digitale Stadt Düsseldorf e. V., Vorstandsmitglied x Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein- Westfalen e.V., Mitglied im Gruppenausschuss Verwaltung x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im Personal- und Organisationsausschuss x Zweckverband ITK Rheinland, Stellvertretender Verbandsvorsteher Kral, Jochen Beigeordneter (Mobilität) der Landeshauptstadt Düsseldorf ab 01.07.2021 x Connected Mobility Düsseldorf GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, Mitglied des Verwaltungsrates x Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Mitglied der Verbandsversammlung Hintzsche, Burkhard Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf und Beigeordneter (Jugend, Schule, Soziales und Sport) x Agentur für Arbeit Düsseldorf, Mitglied des Verwaltungsausschusses x Bädergesellschaft Düsseldorf mbH, Mitglied des Beirates und Mitglied des Aufsichtsrates x D.LIVE GmbH & Co. KG, Vorsitzender des Sportbeirates und Vorsitzender des Aufsichtsrates x Deutscher Städtetag, Mitglied im Sportausschuss, Mitglied im Ausschuss Soziales, Jugend und Familie x Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., Präsidiumsmitglied, Mitglied des Präsidialausschuss, Hauptausschuss x Deutsches Jugendinstitut e.V., München, Mitglied der Mitgliederversammlung x Deutsches Tischtennis Zentrum, Vorsitzender des Beirates x Düsseldorf Congress GmbH, Vorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates x Düsseldorf Marketing GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrates 72 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen x Düsseldorf Tourismus GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrates x Freunde für B3 e.V., Mitglied x Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz, Stellvertreter des OB x Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH, Geschäftsführung x IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Landesausschuss für Alter und Pflege, Vorsitzender x Lobby für Demokratie e.V., Mitglied des Vorstandes x Regionale Arbeitsgemeinschaft der Stadt Düsseldorf - Kreis Mettmann - Rhein-Kreis Neuss, Stellvertretendes Mitglied im Interkommunalen Ausschuss x Rheinischer Sparkassen- und Giroverband, Stellvertretendes Mitglied in der Verbandsversammlung x Schuldnerhilfe e.V., Erster Vorsitzender x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied des Schul- und Bildungsausschusses, Mitglied Sozial- und Jugendausschuss, Mitglied Sportausschuss x Stiftung „STUDIENFONDS Düsseldorf – Japan“, Mitglied im Kuratorium x Stiftung Deutsche Sporthilfe JuniorSportler des Jahres, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Haus der Talente Düsseldorf, Vorstandsmitglied x Stiftung Pro Sport Düsseldorf, Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kolleg Düsseldorf e.V., Mitglied des Kuratoriums x Verein zur Förderung der Wissensregion Düsseldorf e.V., Mitglied des Vorstandes x Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH, Mitglied des Verwaltungsrates x Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrates 73 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen Zaum, Christian Beigeordneter (Recht, Ordnung, Feuerwehr und Gesundheit) der Landeshauptstadt Düsseldorf x Deutscher Städtetag, Mitglied im Gesundheitsausschuss und im Rechts- und Verfassungsausschuss x Metropolregion Rheinland e. V. - stellvertretendes Mitglied der Mitgliederversammlung x Regionalagentur Düsseldorf - Kreis Mettmann - Vorsitzender des Lenkungskreises x Städtetag Nordrhein-Westfalen - Mitglied im Rechts- und Verfassungsausschuss x Zweckverband euregio rhein-maas-nord - ordentliches Mitglied der Verbandsversammlung x Zweckverband Euregio Rhein-Waal - stellvertretendes Mitglied im Euregiorat Stulgies, Helga Beigeordnete (Umweltschutz und öffentliche Einrichtungen) der Landeshauptstadt Düsseldorf x AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Mitglied in der Verbandsversammlung x Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW), Mitglied des Verwaltungsrates x Deutscher Städtetag, Mitglied im Umweltausschuss x Kommission nach § 32b Luftverkehrsgesetz, Mitglied der Kommission x RheinWerke GmbH, Mitglied des Beirates x Stadtwerke Düsseldorf AG, Mitglied des Beirates x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im Umweltausschuss x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft Region Rhein-Ruhr-Wupper e.V. (AWRRW), Mitglied des Vorstandes x Zentraldeponie Hubbelrath, Mitglied des Aufsichtsrates x Zentrum für innovative Energiesysteme der Fachhochschule Düsseldorf, Mitglied des Stiftungsbeirates x Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See, Verbandsvorsteherin Lohe, Hans- Georg Beigeordneter (Kultur) der Landeshauptstadt Düsseldorf x BürgerStiftung Düsseldorf, Mitglied im Vorstand x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH, Stellvertreter und Mitglied des Aufsichtsrates x Deutscher Bühnenverein e.V. Bundesverband der Theater und Orchester, Stellvertretendes 74 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen Mitglied des Tarifausschusses, Mitglied des Orchesterausschusses, Stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates x Deutscher Städtetag, Kulturausschuss x Die Nadel der Anna Maria Luisa de Medici e.V., Mitglied des Kuratoriums x Düsseldorfer Künstleratelier GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Gesellschaft Freunde und Förderer der Tonhalle, Mitglied des Kuratoriums x Goethe-Museum, Anton und Katharina Kippenberg-Stiftung, Mitglied des Kuratoriums x Kleine Kommission Schauspielhaus x Kunst- und Kulturstiftung Stadtsparkasse, Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums x Kunsthalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Kunstkommission Düsseldorf, Beratendes Mitglied x Medienzentrum für die Landeshauptstadt Düsseldorf, Beirat des LVR Zentrum für Medien und Bildung, Vertreter der Stadt Düsseldorf x Neue Schauspiel GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates, Mitglied des Bauausschusses und des Arbeitsausschusses x NRW Kulturförderung e.V., Vorstand x NRW Kultursekretariat, Mitglied der Stadt x Robert-Schumann-Gesellschaft, Vorstand x Stiftung Carl und Ruth Lauterbach x Stiftung Dr. Jürgen Trautvetter und Dr. Hermann Brückner, Vorstand x Stiftung Dr. Karl Emil und Lilli Brügmann, Vorstand x Stiftung Gerhard und Margarete Hoehme, Vorstand x Stiftung IMAI - INTER MEDIA ART INSTITUTE, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Kunstsammlung NRW, Mitglied des Kuratoriums für die Stadt Düsseldorf x Stiftung Lontzen, Vorstand x Stiftung Monjau / Levin, Beirat x Stiftung Museum Kunstpalast, Mitglied des Kuratoriums x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des Kuratoriums x Wim Wenders Stiftung, Mitglied des Kuratoriums 75 *HVDPWDQKDQJ Name Ausgeübter Beruf / Beraterverträge Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und Organen kommunaler und privatrechtlicher Unternehmen x Theatermuseum, Dumont-Lindemann-Archiv, Mitglied des Kuratoriums x Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des Aufsichtsrates x Volkshochschule, Mitglied des Kuratoriums x ZERO Foundation, Mitglied des Kuratoriums 76 *HVDPWDQKDQJ 2 Ratsmitglieder Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen Albes, Burkhard ./. x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Sportbeirat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf- Benrath, Mitglied des Kuratoriums Angerhausen, Dirk Wirtschaftsprüfer Steuerberater in eigener Kanzlei I&K Wirtschaftsprüfungsge sellschaft mbH Alpha GmbH Wirtschaftsprüfungsge sellschaft Geschäftsführer x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG Auler, Andreas Rechtsanwalt x Stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat Verkehrsverbund RheinRuhr AöR x Verbandsversammlung Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Aufsichtsrat Connected Mobility Düsseldorf GmbH Bednarski, Claudia Bildungsreferentin Arbeit und Leben DGB/ VHS NW e.V. x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Aufsichtsrat und Beirat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf- Benrath, Mitglied des Kuratoriums Blumenrath, Peter Geschäftsführer Blumenrath & Cönen GmbH, Sanitär- und Heizungstechnik x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH 77 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen x Aufsichtsrat und Konsortialausschuss Stadtwerke Düsseldorf AG x Aufsichtsrat Connected Mobility Düsseldorf GmbH Born, Helmut Rentner ./. Bremer, Hanno Rentner ./. Buschhausen, Rolf Speditionskaufmann Prokurist x Aufsichtsrat RheinCargo GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH x Beirat Stadtwerke AG Cardeneo, Jörk Internet-Koordinator x Aufsichtsrat Digital Innovation Hub Düsseldorf /Rheinland GmbH x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG x Verbandsversammlung Zweckverband ITK Rheinland Charchira, Samy Sozialpädagoge in Düsseldorf und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH Cordes, Mirja ./. x Beirat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Rheinbahn AG Czerwinski, Norbert Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Schule und Weiterbildung Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen NRW x Aufsichtsrat Rheinbahn AG x Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein- Ruhr Anstalt des öffentlichen Rechts (VRR AöR) x Verbandsversammlung Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) x Aufsichtsrat Connected Mobility Düsseldorf GmbH El Ghazali, Hakim Sozialberater bei der AWO Düsseldorf Familienglobus gGmbH x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH (stellv. Vorsitzende) Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt x Management Düsseldorf GmbH Elsholz, Paula Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Landtagsfraktion x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH (stellv. Vorsitzende) 78 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen Bündnis 90/Die Grünen NRW x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH Figge, Udo Privatier ./. Fils, Dr. Alexander Kunstverleger Geschäftsführer Art Edition-Fils GmbH x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg gGmbH (stellv.) x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH x Aufsichtsrat Kunsthalle Düsseldorf gGmbH x Aufsichtsrat Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co.KG x Kuratorium ZERO Foundation x Aufsichtsrat Hafen Düsseldorf- Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH Fischer, Jürgen x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH Fix, Lukas Student der Biologie in Bachelor of Science an der Heinrich-Heine- Universität x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH x Aufsichtsrat Connected Mobility Düsseldorf GmbH Flemming, Marcus Marketing Manager bei den Stadtwerken Krefeld x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG Fobbe, Elke Volkswirtin bei der Targobank x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG Frey, Antonia Dipl.-Sozialarbeiterin, Abteilungsleitung Beratung und soziale Integration, Diakonie Düsseldorf x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau- GmbH & Co. KG Düsseldorf x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG Gerlach, Clara Lehrerin für Deutsch/Kunst Sek II + I x Aufsichtsrat Kunsthalle Düsseldorf gGmbH x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast x Aufsichtsrat Düsseldorfer Künstleratelier GmbH 79 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen Goldberg- Hammon, Katja Referentin AWO Kreisverband Düsseldorf e.V. x Aufsichtsrat Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH x Aufsichtsrat Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH Graeßer, Dr. Thorsten Senior Business Analyst REWE Systems GmbH x Beirat und Aufsichtsrat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH x Kuratorium Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath Hartnigk, Andreas Rechtsanwalt x Aufsichtsrat Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Rheinbahn AG x Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein- Ruhr Anstalt des öffentlichen Rechts (VRR AöR) Hebeler, Angela Angestellte (Frauenreferentin) Landesverband Bündnis 90/Die Grünen NRW x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Flughafen Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH x Beirat Jobcenter x Aufsichtsrat Stadtwerke Düsseldorf AG Heyden, Kira Land NRW: Richterin am Amtsgericht ./. Hinkel, Josef selbstständiger Bäckermeister ./. +ROWPDQQ; Schnieder, Ursula Dipl.-Pädagogin Dozentin Familien-/ Erwachsenenbildung x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH Jörres, Wolf- Rüdiger Angestellter der AfD Ratsfraktion Düsseldorf ./. 80 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen ab 01.11.20 Funktion: Fraktionsgeschäfts- führer Klinke, Annette Angestellte bei der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Düsseldorf e.V. x Kuratorium Goethe-Museum, Anton und Katharina Kippenberg-Stiftung Kockmann, Lukas ./. ./. Kraljic, Andrea Kaufmännische Angestellte (Sekretärin) Bei Landesgeschäftsstelle der AfD; NRW x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH Kretschmann, Rainer Steinmetz und Bildhauer, Kretschmann Naturstein GmbH (Geschäftsführer), Pfeffer-Kretschmann GmbH (Geschäftsführer) x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau- GmbH & Co. KG Düsseldorf x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG Krüger, Claudia Schulsekretärin LVR-Berufskolleg Düsseldorf ./. Kühbacher, Tobias Prüfungsleiter Bankgeschäftliche Prüfungen Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in NRW ./. Labouvie, Peter Schulleiter am Gymnasium - Land NRW ./. 81 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen Lehmhaus, Monika Immobilienverwaltung x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Aufsichtsrat und Sportbeirat D.LIVE GmbH & Co. KG x Verwaltungsrat Stadtsparkasse Düsseldorf x Aufsichtsrat Flughafen Düsseldorf GmbH x Kuratorium Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH Lemmer, Torsten Fraktionsgeschäfts- führer ./. Löffler, Sarah ./. x Aufsichtsrat AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH Madzirov, Pavle Direktor eines Düsseldorfer Gymnasiums x Aufsichtsrat Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH x Aufsichtsrat Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG Mansheim, Aletta AXA Konzern AG Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen Spezialistin ./. Marmulla, Julia Tourismusberaterin (Spezialisierung auf Barrierefreiheit), sebstständig x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH Mauersberger, Klaus Generalbevollmächtigt er der Düsseldorfer Mobilien Leasing GmbH & Co. KG, Klaus Mauersberger Unternehmens- beratung x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG Mielczarek, Lukas Student x Kommission nach § 32b Luftverkehrsgesetz x Beirat Flughafen Düsseldorf GmbH 82 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen x Aufsichtsrat Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG Mirus, Dominique ./. x Aufsichtsrat Kunsthalle Düsseldorf gGmbH Möller, Dr. Frederike Pianistin, Kulturmanagerin x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg gGmbH x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf GmbH x Kuratorium Schloss und Park Benrath Montanus, Ulf Schauspieler, Moderator, Auktionator x Aufsichtsrat Neue Schauspiel GmbH x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf gGmbH x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast x Kuratorium ZERO Foundation Mucha, Constanze Lehrerin x Verwaltungsrat Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH Münter, Marcus Ministerialrat Wirtschaftsministerium NRW, Düsseldorf x Aufsichtsrat Düsseldorfer Künstleratelier GmbH x Aufsichtsrat Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg gGmbH x Aufsichtsrat Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH x Aufsichtsrat Neue Schauspiel GmbH x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf gGmbH x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast Neuenhaus, Manfred Geschäftsführer FDP- Ratsfraktion x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg gGmbH x Aufsichtsrat Rheinbahn AG Düsseldorf x Aufsichtsrat Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH x Kuratorium ZERO Foundation 83 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen Opelt, Uta wissenschaftl. Mitarbeit Dipl.-Kfm.-Kaufmänn. Angestellte x Kuratorium Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath Ouammar, Saliha Konferenz- Dolmetscherin (selbstständig) x Aufsichtsrat Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH x Aufsichtsrat Tourismus Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH Panhaus, Dr. Gottfried Freiberuflicher Unternehmersberater keine Beraterverträge x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG x stellv. Verwaltungsrat Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH Penack-Bielor, Angelika Rechtsanwältin x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH x Beirat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH (Vors.) x Verwaltungsrat Stadtsparkasse Düsseldorf (stellv.) x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau- GmbH & Co. KG Düsseldorf x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG Peußer, Thomas Leiter Marketing & Digital Sales, Monuta Versicherung x Aufsichtsrat Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH x Kuratorium Stiftung Schloss und Park Benrath Proschmann, Sabrina Wissenschaftliche Mitarbeiterin, HHU Düsseldorf x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Aufsichtsrat Rheinbahn AG Rachner, Dr. Christine Ärztin für Anästhesiologie - Sana Klinikum Gerresheim x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH x Beirat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Verwaltungsrat Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 84 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH Rasp, Peter ./. x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Aufsichtsrat Flughafen Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH Raub, Markus Rechtsanwalt x Verwaltungsrat Stadtsparkasse Düsseldorf x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf gGmbH x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf- Duisburg gGmbH x Kuratorium ZERO Foundation Rehne, Sebastian Regierungs- beschäftigter im Rechenzentrum der Finanzverwaltung NRW x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG Rohloff, Mirko Geschäftsführer RED GmbH (Digital- & Marketingagentur), Geschäftsführer Rohloff GmbH (Beteiligungs- gesellschaft) x Vorsitzender Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH x Kuratorium Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf x Kuratorium Volkshochschule (VHS) x Kuratorium Stiftung Riehl-Kolleg Düsseldorf x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG Rütz, Christian Richter am Landgericht Land NRW ./. Saitta, Giuseppe Geschäftsführender Gesellschafter Saitta Locanda del Conte GmbH, Osteria Saitta GmbH, VaVeloce Trattoria GmbH, ConteVini GmbH x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG Schenk, Mark Unternehmensberater x Aufsichtsrat Connected Mobility Düsseldorf GmbH 85 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen Schentek, Birgit Verwaltungsleiterin (Erzbistum Köln) x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH Schmidt, Walter Leiter Arbeitsmarktprojekte bei der Kreishandwerkschaft Düsseldorf ./. Schröder, Dr. Andreas Ab 1. Dezember 2020: Angestellter in Leitungsfunktion bei ICIS Tschach Solutions GmbH x stellv. Aufsichtsrat Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH Schulte, Keno ./. x Aufsichtsrat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH Schulz, Dr. Frank Dipl.-Ing. Raumplanung/Stadtpla ner AKNW Stadt Mönchengladbach Nebentätigkeit: Beraterverlag NRW als Stadtplaner x Aufsichtsrat Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH x Aufsichtsrat Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co.KG Schwenk, Harald Geoinformatiker x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau- GmbH & Co. KG Düsseldorf Speit, Stephan Unternehmens- und Vermögensberater ./. Spillner, Marina Hauptamtlich pädagogische Mitarbeiterin beim Bildungswerk Stenden x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast Stieber, Andreas-Paul Selbständiger Unternehmensberater, Geschäftsführer x Beirat Flughafen Düsseldorf GmbH x pers. Stellv. Verwaltungsrat Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH x stellvertretender Vorsitzender Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 86 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen x Aufsichtsrat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH Strack- Zimmermann, Dr. Marie- Agnes Mitglied des Bundestages x ehrenamtliche Mitgliedschaft Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Berlin Sültenfuß, Dirk Peter Selbstständiger Betriebswirt, Dozent Lehrtätigkeit x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Aufsichtsrat und Sportbeirat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH x Kuratorium Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath x Geschäftsführung CDS GbR, Hockey Sport Management GmbH Thämer, Philipp Physiker x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG x Kuratorium Stiftung Schloss und Park Benrath x Mitglied des Beirats Hueck Industrie Holding KG Tischendorf, André Werkstudent, Vermietassistent bei der Autovermietung Arndt in Neuss x Aufsichtsrat Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH Tonsen, Leonie ./. x Aufsichtsrat Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH x Aufsichtsrat Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal mbH Tups, Rolf Geschäftsführer Unternehmens- beratung tups & tups management consultants, Düsseldorf x Aufsichtsratsvorsitzender Flughafen Düsseldorf GmbH x Aufsichtsrat Rheinbahn AG x Aufsichtsrat Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH x Vertreterversammlung Volksbank Düsseldorf Neuss e.G. Volkenrath, Martin Rentner x Aufsichtsrat Rheinbahn AG x Aufsichtsrat Connected Mobility Düsseldorf GmbH 87 *HVDPWDQKDQJ Name, Vorname ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes, in Organen von verselbstständigten Aufgabenbereichen der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form und in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen x Verbandsversammlung Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) x Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein- Ruhr AöR von Dahlen, Dagmar Media&Marketing- beratung von Dahlen x ./. Vorspel, Anja Buchhaltung Graf Recke Stiftung Buchhändlerin Buch in Bilk x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf- Reisholz AG Warnecke, Uwe Marold Rechtsberater Mieterverein Düsseldorf e.V., Rechtsanwalt (freiberuflich) x Beirat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH x pers. Stellv. Verwaltungsrat zaum christianWerkstatt für angepasste Arbeit GmbH x Aufsichtsrat Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH Wensel, Ulrich Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Herrn Peter Preuß ./. Wiedon, Stefan Pädagogische Fachkraft Fußballverband Niederrhein e.V. x Aufsichtsrat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH x Sportbeirat D.LIVE GmbH & Co. KG x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt Managment Düsseldorf GmbH Wolf, Dietmar Fraktionsmitarbeiter Bündnis 90/Die Grünen Ratingen, Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Düsseldorf x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH, Zepuntke, Klaudia Gemeindeschwester Ev. Matthäi- Kirchengemeinde x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 88 *HVDPWODJHEHULFKW Einleitung Gemäß § 116 Absatz 2 GO ist der Gesamtabschluss um einen Gesamtlagebericht zu ergänzen. Durch den Gesamtlagebericht wird entsprechend § 52 Absatz 1 KomHVO das durch den Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage der Landeshauptstadt Düsseldorf einschließlich der verselbstständigten Aufgabenbereiche erläutert. Hierbei werden auch auf die Chancen und Risiken für die künftige Gesamtentwicklung der Landeshauptstadt Düsseldorf eingegangen. Im Zusammenhang mit dem Gesamtlagebericht bezieht sich der Begriff Ertragsgesamtlage auf die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen. Die angegebenen Vorjahreszahlen (Vorjahr) beziehen sich auf den Gesamtabschluss des Jahres 2020. In den Tabellen können Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (Euro, Prozent und so weiter) auftreten. Darstellung des Geschäftsverlaufs Rahmenbedingungen Wie schon das Vorjahr war auch das Jahr 2021 wesentlich durch die COVID-19-Pandemie geprägt. Trotz der Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in 2021 dennoch erholen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu 2020 um 2,9 Prozent. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020 betraf die Erhöhung der Wirtschaftsleistung fast alle Wirtschaftsbereiche. So stieg nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe gegenüber 2020 um 4,4 Prozent. Für den Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichnet das Statistische Bundesamt trotz der pandemiebedingten Einschränkungen nach ersten Berechnungen ein Plus von 3,0 Prozent. Lediglich im Baugewerbe, in dem die COVID-19-Pandemie im Jahr 2020 keine wesentlichen Effekte hatte, ging die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozent zurück. Es bleibt allerdings festzuhalten, dass trotz der Zuwächse in 2021 die bundesdeutsche Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen und auch insgesamt betrachtet noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat. Der öffentliche Gesamthaushalt verzeichnet laut den Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2021 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 133,2 Mrd. Euro. Im Jahr 2020 hatte das kassenmäßige Finanzierungsdefizit 189,2 Mrd. Euro betragen, während im Vorkrisenjahr 2019 ein Überschuss von 45,2 Mrd. Euro erzielt wurde. Das Defizit im Jahr 2021 erklärt sich zum größten Teil aus dem Finanzierungsdefizit des Bundes, das im Zusammenhang mit den Kosten der COVID-19-Pandemie nochmals leicht gestiegen ist. Die Gemeinden und Gemeindeverbände erzielten demgegenüber laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2021 ein Finanzierungsüberschuss von 4,6 Mrd. Euro. 89 *HVDPWODJHEHULFKW Der Finanzierungsüberschuss der Gemeinden und Gemeindeverbände setzt sich zusammen aus bereinigten Einnahmen in Höhe von 308,0 Mrd. Euro und bereinigten Ausgaben in Höhe von 303,4 Mrd. Euro. Auf der Einnahmenseite war insbesondere der Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen (netto) um 13,0 Mrd. Euro auf 50,7 Mrd. Euro ausschlaggebend. Damit lagen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 8,0 Mrd. Euro über dem Wert für 2019 vor dem pandemiebedingten Steuereinbruch. Die Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zum Jahresende 2021 bei 2.319,8 Mrd. Euro (Vorjahr 2.172,9 Mrd. Euro). Der Anstieg der öffentlichen Verschuldung ist dabei insbesondere auf Maßnahmen des Bundes und auch einiger Länder zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zurückzuführen. Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände sank dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 217 Mio. Euro auf 133,1 Mrd. Euro. Der Arbeitsmarkt in Deutschland erwies sich als robust, so dass die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2021 in etwa dem Vorjahr entspricht. Allerdings arbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen. Positiv ist die Entwicklung am Düsseldorfer Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl sank in Düsseldorf mit Stand Dezember 2021 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 3.832 Arbeitsuchende auf 23.911 Personen, was einer Arbeitslosenquote zum Dezember 2021 von 6,9 Prozent (Vorjahr 8,0 Prozent) entspricht. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften nach SGB II sank in 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund 2.000 auf 27.832 Gemeinschaften. Im Jahr 2021 gab es eine merkliche Steigerung des Verbraucherpreisindexes. Die Inflationsrate stieg im Jahresdurchschnitt 2021 um 3,1 Prozent, gegenüber 0,5 Prozent im Vorjahr. Ausschlaggebend hierfür waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vor allem die hohen monatlichen Inflationsraten im 2. Halbjahr 2021. Betroffen von der gestiegenen Teuerung sind insbesondere Energieprodukte und Nahrungsmittel. Ein Übergreifen der Inflation auf das Zinsniveau ist im Jahr 2021 nicht in einem wesentlichen Ausmaß zu verzeichnen. Auch im Jahr 2021 können die Kapitalmarktzinsen noch als historisch niedrig betrachtet werden. Die Prognosen zur Einwohnerentwicklung gehen von einer wachsenden Stadt aus. Um Düsseldorf als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu erhalten, erfolgten trotz der Krise wie in den Vorjahren Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur. Im Bereich Wohnimmobilien investiert die SWD Unternehmensgruppe in den Neubau und die Modernisierung von Bestandsimmobilien. Für den Schulbereich sei hier beispielhaft die in 2021 erfolgte Eröffnung des Ersatz- neubaus für eine Dependance des Franz-Jürgens-Berufskolleg genannt. Darüber hinaus wurden unter anderem die Maßnahmen am Friedrich-Rückert-Gymnasium fortgeführt und für die Grundschule an der Heerstraße erfolgte die Grundsteinlegung. Im Bereich Kinder und Jugend erfolgten unter anderem Maßnahmen für Kindertagesstätten am Lichtenbroicher Weg und am Froschkönigweg sowie für das Haus der Jugend an der Lacombletstraße. 90 *HVDPWODJHEHULFKW Im Bereich Verkehr schreitet insbesondere der erste Bauabschnitt der U 81 voran. Hiermit soll die Stadt vom motorisierten Individualverkehr entlastet werden. Darüber hinaus wird unter anderem auch in die Beschleunigung des ÖPNV investiert. Im Sportbereich wurden in 2021 mit der Eröffnung des Hallenbades in Oberkassel sowie dem Bau des Kombi-Bades in Benrath Schwerpunkte gesetzt. Im Kulturbereich erfolgten unter anderem der Umzug der Zentralbibliothek an den neuen Standort am Konrad-Adenauer-Platz 1 sowie Umbaumaßnahmen am Ehrenhof. Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich auch zukünftig in einem herausfordernden Umfeld bewegen. Das zu erwartende Bevölkerungswachstum und die Klimaerwärmung erfordern einen weiteren Ausbau der Infrastruktur bei gleichzeitiger Bewältigung der Pandemie und anderer negativer Einflussfaktoren auf die konjunkturelle Entwicklung. Unter diesen Rahmenbedingungen ist es umso dringender, die knappen Finanzmittel des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf gezielt und wirtschaftlich einzusetzen. Verselbstständigte Aufgabenbereiche Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist eines der maßgeblichen, international ausgerichteten Handels-, Dienstleistungs- und Kommunikationszentren in Deutschland und Europa. Diese Stellung resultiert sowohl aus der hochentwickelten Infrastruktur als auch aus der zentralen wirtschaftsgeographischen Lage. Die Geschäftstätigkeit des kommunalen Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf ist dennoch überwiegend lokal ausgerichtet. Überregionale beziehungsweise internationale Umsätze ergeben sich hauptsächlich aus den Beteiligungen an der Rheinbahn, den Stadtwerken, der Oper, dem Flughafen und der Messe. So betragen die Auslandsumsätze bei der Messe 23,7 Mio. Euro (Vorjahr 22,7 Mio. Euro), wovon der überwiegende Anteil in Russland und China erzielt wurde. Neben der überwiegend lokalen Ausrichtung ist der Konzern durch ein breites Tätigkeitsspektrum gekennzeichnet. So erbringt der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf zum Beispiel Leistungen in den Bereichen Verkehr, Ver- und Entsorgung, Kultur, Wirtschaftsförderung, Sicherheit und Ordnung, Bildung, Grünpflege, Wohnraumversorgung, Messe- und Veranstaltungswesen sowie Bürgerservices. Die Leistungen des Konzerns werden von der Kernverwaltung und den verselbstständigten Aufgabenbereichen erbracht. Diese werden in unterschiedlichen Rechtsformen geführt, von rechtlich unselbstständigen Sondervermögen über Personengesellschaften bis hin zu Kapitalgesellschaften. Auf Seiten der verselbstständigten Aufgabenbereiche gehören zum Konsolidierungskreis des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf zehn voll zu konsolidierende verbundene Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne sowie mit dem Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD) ein städtisches Sondervermögen. Der Vollkonsolidierungskreis ist unverändert zum Vorjahr. 91 *HVDPWODJHEHULFKW Von den voll konsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereichen werden folgende Betätigungsfelder durch den Konsolidierungskreis abgedeckt: x Allgemeine Finanzwirtschaft (Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH) x Öffentlicher Personennahverkehr (Rheinbahn AG) x Messewesen (Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH) x Wirtschaftsförderung (Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG, Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH) x Durchführung von Veranstaltungen und Bereitstellung einer Veranstaltungsstätte (D.LIVE GmbH & Co. KG) x Wohnraumversorgung (SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG, SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf) x Bau von Schulen und Kindertageseinrichtungen (IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH) x Unterstützung von Menschen mit besonderen Hilfebedarfen (Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH) x Bereitstellung des Abwasserkanalnetzes, Gewässer- und Hochwasserschutz (Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf) Darüber hinaus werden vier assoziierte Unternehmen im Gesamtabschluss mit folgenden Betätigungsfeldern berücksichtigt: x Einrichtung und Betrieb von Flughäfen sowie die Erbringung beziehungsweise Lieferung von damit in Zusammenhang stehenden Leistungen und Produkten (Flughafen Düsseldorf GmbH) x Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, die Entsorgung, der Hafenbetrieb sowie Umweltschutzdienstleistungen (Stadtwerke Düsseldorf AG) x Betrieb eines Schauspielhauses zur Förderung kultureller Aufgaben (Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH) x Förderung der Kunst und Kultur durch die Pflege des Opernbetriebs (Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH) Der Assoziierungskreis ist unverändert zum Vorjahr. 92 *HVDPWODJHEHULFKW Erläuterungen zur Gesamtertragslage Das ordentliche Gesamtergebnis, das Gesamtfinanzergebnis und das außerordentliche Gesamtergebnis bilden zusammen das Gesamtjahresergebnis. Die Struktur der Erträge und Aufwendungen stellen sich wie folgt dar: Gesamtergebnisrechnung 2021 in Mio. Euro Prozentualer Anteil 2021 2020 in Mio. Euro Vergleich 2021 abzüglich 2020 Ordentliche Gesamterträge 3.834,9 100,0 3.643,3 191,6 Steuern und ähnliche Abgaben 1.686,0 44,0 1.379,0 307,0 Zuwendungen und allgemeine Umlagen 577,9 15,1 714,8 -136,9 Sonstige Transfererträge 36,7 1,0 35,2 1,5 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 568,5 14,8 581,4 -12,9 Privatrechtliche Leistungsentgelte 301,6 7,9 330,8 -29,1 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 310,9 8,1 294,8 16,1 Sonstige ordentliche Erträge 252,3 6,6 217,6 34,6 Aktivierte Eigenleistungen 99,4 2,6 84,4 15,0 Bestandsveränderungen 1,7 0,0 5,3 -3,6 Ordentliche Gesamtaufwendungen -4.012,7 100,0 -3.858,2 -154,6 Personalaufwendungen -1.061,0 26,4 -995,6 -65,3 Versorgungsaufwendungen -57,2 1,4 -58,0 0,7 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen -915,3 22,8 -933,0 17,8 Bilanzielle Abschreibungen -343,2 8,6 -330,8 -12,5 Transferaufwendungen -1.210,1 30,2 -1.142,5 -67,6 Sonstige ordentliche Aufwendungen -425,9 10,6 -398,3 -27,6 Ordentliches Gesamtergebnis -177,8 - -214,9 37,0 Gesamtfinanzergebnis -23,7 - -128,9 105,2 Außerordentliches Gesamtergebnis 134,0 - 156,8 -22,7 Gesamtjahresergebnis -67,5 - -187,0 119,5 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 5,3 - 11,4 -6,2 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf -62,2 - -175,6 113,3 93 *HVDPWODJHEHULFKW Das Gesamtjahresergebnis (-67,5 Mio. Euro, Vorjahr -187,0 Mio. Euro) resultiert aus dem Zusammenwirken der Landeshauptstadt Düsseldorf und der verselbstständigten Aufgabenbereiche. Dabei sind die vielfältigen Verflechtungen zu berücksichtigen beziehungsweise zu eliminieren, so dass als Folge die einzelnen Ergebnisse zu einem Gesamtjahresergebnis verschmelzen. Das Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf (-62,2 Mio. Euro, Vorjahr -175,6 Mio. Euro) entspricht dem auf die Landeshauptstadt Düsseldorf entfallenden Anteil am Gesamtjahresergebnis des Konzerns. In 2021 betragen die ordentlichen Gesamterträge 3.834,9 Mio. Euro (Vorjahr 3.643,3 Mio. Euro). Den Erträgen stehen ordentliche Gesamtaufwendungen in Höhe von 4.012,7 Mio. Euro (Vorjahr 3.858,2 Mio. Euro) gegenüber. Das ordentliche Gesamtergebnis schließt somit mit einem Betrag von -177,8 Mio. Euro (Vorjahr -214,9 Mio. Euro) ab. Daraus ergibt sich ein Aufwandsdeckungsgrad in Höhe von 95,6 Prozent (Vorjahr 94,4 Prozent), das heißt, die Erträge aus der operativen Geschäftstätigkeit reichen im Jahr 2021 nicht aus, um die zugehörigen Aufwendungen zu decken. Ebenso wie beim Einzelabschluss gilt auch beim Konzernabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf, dass die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben die wichtigste Einnahmequelle sind. So beträgt der Anteil dieser Erträge an den ordentlichen Erträgen 44,0 Prozent (Vorjahr 37,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben um 307,0 Mio. Euro auf 1.686,0 Mio. Euro. Diese Steigerung liegt hauptsächlich an gestiegenen Gewerbesteuererträgen. Die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen sanken in 2021 um 136,9 Mio. Euro auf 577,9 Mio. Euro. Die Minderung im Vergleich zum Vorjahr resultierte hauptsächlich aus der nur einmalig in 2020 erhaltenen pandemiebedingten Sonderzuwendung nach dem Gewerbesteuerausgleichsgesetz in Höhe von 232,9 Mio. Euro. Demgegenüber stehen insbesondere gestiegene Landeszuwendungen für laufende Zwecke bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (Anstieg um 51,5 Mio. Euro). Darüber hinaus werden in dieser Position Zuwendungen von Bund und Land an die Konzerngesellschaften im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ausgewiesen. Hier ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 35,9 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser betrifft insbesondere die Messe (Anstieg um 19,2 Mio. Euro) und die Rheinbahn (Anstieg um 16,0 Mio. Euro). Bei den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten ist im Vergleich zum Vorjahr eine Minderung um 12,9 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Minderung resultierte hauptsächlich aus gesunkenen Erträgen bei der Rheinbahn (Minderung im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Mio. Euro), im Wesentlichen bedingt durch geminderte Verkehrseinnahmen im Zusammenhang mit den andauernden Einschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie sowie geringeren Gebühreneinnahmen beim SEBD (Minderung im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Mio. Euro). Die privatrechtlichen Leistungsentgelte sanken im Vergleich zum Vorjahr um 29,1 Mio. Euro, insbesondere durch geringere Erträge bei der Messe (Minderung um 28,4 Mio. Euro) aufgrund der pandemiebedingten Absage von Veranstaltungen im ersten Halbjahr. 94 *HVDPWODJHEHULFKW Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr bei den Kostenerstattungen in Höhe von 16,1 Mio. Euro betrifft weit überwiegend die Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier fielen unter anderem höhere Kostenerstattungen im Bereich Grundsicherung im Alter an (Anstieg von 102,2 Mio. Euro auf 108,4 Mio. Euro). Die sonstigen ordentlichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 34,6 Mio. Euro auf 252,3 Mio. Euro. Der Anstieg entfällt in Höhe von 35,6 Mio. Euro im Wesentlichen auf die Landeshauptstadt Düsseldorf und resultierte hauptsächlich aus höheren Veräußerungserlösen bei Grundstücken und Gebäuden. Die übrigen Effekte gleichen sich annähernd aus. Insgesamt schließen die ordentlichen Gesamterträge um 191,6 Mio. Euro höher als im Vorjahr ab. Im Bereich der ordentlichen Aufwendungen sind die Transferaufwendungen betragsmäßig am größten. Ihr Anteil an den ordentlichen Aufwendungen beträgt 30,2 Prozent (Vorjahr 29,6 Prozent). Mit einem Anteil von 27,8 Prozent (Vorjahr 27,3 Prozent) folgen die Personal- und Versorgungsaufwendungen, gefolgt von den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von 22,8 Prozent (Vorjahr 24,2 Prozent). Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 65,3 Mio. Euro auf 1.061,0 Mio. Euro gestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere gestiegene Personalaufwendungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (Anstieg um 61,9 Mio. Euro, unter anderem bedingt durch Besoldungs- und Versorgungsanpassungen sowie Tarifsteigerungen) und der Rheinbahn (Anstieg um 5,9 Mio. Euro, unter anderem bedingt durch die Tariferhöhungen zum 1. April 2021 sowie die Überleitung der Fahrer von der Entgeltgruppe 5a in die höhere Entgeltgruppe 5). Gegenläufig ist hingegen die Entwicklung bei der Messe. Hier sanken die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Mio. Euro. Dies ist unter anderem durch einen gesunkenen durchschnittlichen Mitarbeiterbestand im Konzern sowie durch die Kurzarbeit bedingt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um 17,8 Mio. Euro gesunken. Hier machen sich insbesondere Minderaufwendungen durch die bis August 2021 pandemiebedingt abgesagten Messen bemerkbar. Die Erhöhung der Transferaufwendungen um 67,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr fällt überwiegend bei der Landeshauptstadt Düsseldorf an. Erhöhte Aufwendungen gab es insbesondere bei der Gewerbesteuerumlage (Anstieg um 20,4 Mio. Euro), den Betriebskostenzuschüssen für nicht städtische Kindertageseinrichtungen (Anstieg um 17,5 Mio. Euro) sowie der Landschaftsverbandsumlage (Anstieg um 13,2 Mio. Euro). Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 27,6 Mio. Euro. Hierfür ist eine Vielzahl von Effekten verantwortlich. So steigen die sonstigen ordentlichen Aufwendungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf um 31,6 Mio. Euro, während bei der IDR eine Minderung um 11,2 Mio. Euro verzeichnet werden konnte. 95 *HVDPWODJHEHULFKW Insgesamt steigen im Vergleich zum Vorjahr die ordentlichen Gesamtaufwendungen um 154,6 Mio. Euro. Zusammen mit den gestiegenen ordentlichen Gesamterträgen in Höhe von 191,6 Mio. Euro ergibt sich eine Verbesserung des ordentlichen Gesamtergebnisses im Vergleich zum Vorjahr um 37,0 Mio. Euro auf -177,8 Mio. Euro (Vorjahr -214,9 Mio. Euro). Das Gesamtfinanzergebnis steigt im Vergleich zum Vorjahr um 105,2 Mio. Euro auf -23,7 Mio. Euro. Dies ist insbesondere auf einen gesunkenen anteiligen Fehlbetrag beim Flughafen Düsseldorf zurückzuführen. Als haushaltsrechtliche Besonderheit wurden im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf die pandemiebedingten Belastungen als außerordentlicher Ertrag erfasst und als Bilanzierungshilfe in die Bilanz eingestellt. Gemäß den Vorschriften der KomHVO sind diese außerordentlichen Erträge in Höhe von 134,0 Mio. Euro (Vorjahr 156,8 Mio. Euro) auch in den Gesamtabschluss übernommen worden. Das ordentliche Gesamtergebnis ergänzt um das Gesamtfinanzergebnis und das außerordentliche Ergebnis ergibt das Gesamtjahresergebnis in Höhe von -67,5 Mio. Euro (Vorjahr -187,0 Mio. Euro). Hierin enthalten ist das anderen Gesellschaftern zuzurechnende Ergebnis von 5,3 Mio. Euro (Vorjahr 11,4 Mio. Euro). Das konzernbezogene Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf beträgt somit -62,2 Mio. Euro (Vorjahr -175,6 Mio. Euro). 96 *HVDPWODJHEHULFKW Erläuterungen zur Gesamtvermögens- und Gesamtschuldenlage Die Gesamtbilanz 2021 weist die Bestände an Vermögen, Schulden, Sonderposten und Rechnungsabgrenzungsposten zum Bilanzstichtag aus. Darüber hinaus ist die Bilanzierungshilfe zu berücksichtigen. Als Differenz dieser Positionen ergibt sich das auf der Passivseite ausgewiesene Eigenkapital. Zusammengefasst ergibt sich folgende Struktur der Aktiva: Aktiva 2021 in Mio. Euro Prozentualer Anteil in 2021 2020 in Mio. Euro Bilanzierungshilfe 290,3 2,1 156,8 Anlagevermögen 12.613,3 90,4 12.568,4 davon Immaterielle Vermögensgegenstände 23,5 0,2 24,2 davon Sachanlagen 12.245,6 87,7 12.199,0 davon Finanzanlagen 344,2 2,5 345,2 Umlaufvermögen 794,0 5,7 982,1 Aktive Rechnungsabgrenzung 261,6 1,9 197,4 Summe Aktiva 13.959,2 100,0 13.904,7 Die Aktivseite der Bilanz stellt grundsätzlich die Mittelverwendung dar. Eine Besonderheit ist die Bilanzierungshilfe, da diese keinen Vermögensgegenstand darstellt. Die Bilanzierungshilfe resultiert aus der Isolierung der sich aus der COVID-19-Pandemie ergebenden Haushaltsbelastungen im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt im Folgenden anhand der bilanzierten Werte, das heißt, die Bilanzierungshilfe wird sowohl bei der Bilanzsumme als auch beim Eigenkapital berücksichtigt. Die Aktivseite der Gesamtbilanz ist geprägt durch das Anlagevermögen in Höhe von 12.613,3 Mio. Euro (Vorjahr 12.568,4 Mio. Euro). Dies entspricht 90,4 Prozent (Vorjahr ebenfalls 90,4 Prozent) der Gesamtbilanzsumme. Beim Anlagevermögen handelt es sich grundsätzlich um langfristig gebundenes Vermögen, das zur stetigen Erfüllung der Aufgaben des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vorgehalten wird. Den größten Anteil am Anlagevermögen hat das Infrastrukturvermögen mit 4.865,0 Mio. Euro (Vorjahr 4.935,7 Mio. Euro). Die Infrastrukturquote beträgt 34,9 Prozent (Vorjahr 35,5 Prozent). Die in 2021 getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 510,9 Mio. Euro (Vorjahr 662,9 Mio. Euro) überschreiten, wie im Vorjahr, die zugehörigen Abschreibungen des laufenden Jahres (343,2 Mio. Euro, Vorjahr 330,8 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der Abgänge und weiterer Effekte steigt das Anlagevermögen im Jahr 2021 von 12.568,4 Mio. Euro um 44,9 Mio. Euro auf 12.613,3 Mio. Euro. 97 *HVDPWODJHEHULFKW Auf das Umlaufvermögen entfallen 794,0 Mio. Euro (Vorjahr 982,1 Mio. Euro) und somit 5,7 Prozent der Gesamtbilanzsumme (Vorjahr 7,1 Prozent). Innerhalb des Umlaufvermögens bildet der Bestand an liquiden Mittel in Höhe von 409,1 Mio. Euro (Vorjahr 582,1 Mio. Euro) den wesentlichen Bilanzposten. Die Aktivseite wird durch den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 261,6 Mio. Euro (Vorjahr 197,4 Mio. Euro) abgeschlossen. In diesem Posten werden bereits geleistete Ausgaben abgebildet, die erst in 2022 beziehungsweise in den Folgejahren aufwandswirksam werden. Die Passivseite ist wie folgt strukturiert: Passiva 2021 in Mio. Euro Prozentualer Anteil in 2021 2020 in Mio. Euro Eigenkapital 7.590,2 54,4 7.652,3 Sonderposten 1.966,6 14,1 2.003,1 Rückstellungen 1.878,8 13,5 1.807,8 Verbindlichkeiten 2.314,9 16,6 2.231,8 Passive Rechnungsabgrenzung 208,8 1,5 209,7 Summe Passiva 13.959,2 100,0 13.904,7 Die Passivseite gibt Auskunft darüber, aus welchen Quellen das Konzernvermögen finanziert wird. Das Gesamteigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 7.590,2 Mio. Euro (Vorjahr 7.652,3 Mio. Euro) und entspricht somit 54,4 Prozent (Vorjahr 55,0 Prozent) der Gesamtbilanzsumme (Eigenkapitalquote I). In dieser Position enthalten sind Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 111,7 Mio. Euro (Vorjahr 116,8 Mio. Euro). Die Sonderposten in Höhe von 1.966,6 Mio. Euro (Vorjahr 2.003,1 Mio. Euro) sind in erster Linie der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem SEBD zuzuordnen, sie beinhalten Finanzierungsleistungen Dritter (unter anderem Zuwendungen und Beiträge). Der Anteil der Sonderposten an der Gesamtbilanzsumme beträgt 14,1 Prozent (Vorjahr 14,4 Prozent). Einige Positionen der Sonderposten haben Eigenkapitalcharakter. Aus diesem Grund kann die Eigenkapitalquote weiter gefasst werden und um die Sonderposten für Zuwendungen und Beiträge ergänzt werden. Die Eigenkapitalquote II (unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Eigenkapitals) beträgt 67,3 Prozent (Vorjahr 68,3 Prozent). Die Rückstellungen betragen insgesamt 1.878,8 Mio. Euro (Vorjahr 1.807,8 Mio. Euro). Im Verhältnis zur Gesamtbilanzsumme entspricht dies einer Rückstellungsquote von 13,5 Prozent (Vorjahr 13,0 Prozent). 98 *HVDPWODJHEHULFKW Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 2.314,9 Mio. Euro (Vorjahr 2.231,8 Mio. Euro), was 16,6 Prozent (Vorjahr 16,1 Prozent) der Gesamtbilanzsumme entspricht. Innerhalb der Verbindlichkeiten haben Verbindlichkeiten in Höhe von 448,0 Mio. Euro (Vorjahr 518,0 Mio. Euro) eine Laufzeit von unter einem Jahr. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Gesamtbilanzsumme (kurzfristige Verbindlichkeitsquote) beträgt somit 3,2 Prozent (Vorjahr 3,7 Prozent). Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden 208,8 Mio. Euro (Vorjahr 209,7 Mio. Euro) ausgewiesen. Diese sind anzusetzen für bereits erhaltene Einnahmen, die erst in 2022 beziehungsweise in Folgejahren ertragswirksam werden. Erläuterungen zur Gesamtfinanzlage Die Gesamtkapitalflussrechnung (siehe Anlage zum Gesamtanhang) gibt Auskunft über die einzelnen Zahlungsströme und somit über die Liquiditätsentwicklung innerhalb der abgelaufenen Rechnungsperiode. Die Struktur der Mittelzu- und -abflüsse stellt sich wie folgt dar (Angaben in Mio. Euro): Mittelzu- und -abflüsse 2021 2020 Veränderung Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit -121,5 12,2 -133,7 Cashflow aus Investitionstätigkeit -298,2 -234,5 -63,7 Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 245,2 73,9 171,3 Summe Cashflows -174,6 -148,4 -26,2 Bewertungsbedingte Änderungen 1,6 -2,2 3,8 Liquide Mittel Anfangsbestand 582,1 732,7 -150,6 Liquide Mittel Endbestand 409,1 582,1 -173,0 Im Vergleich zum Vorjahr sank auf Konzernebene der Cashflow aus laufender Geschäfts- tätigkeit von 12,2 Mio. Euro um 133,7 Mio. Euro auf -121,5 Mio. Euro im Jahr 2021. Darin zeigt sich, dass die Auszahlungen auf operativer Ebene nicht mehr durch entsprechende Einzahlungen, zum Beispiel im Bereich der Steuern oder durch Leistungsentgelte, gedeckt werden. Im Bereich der Investitionstätigkeit ergibt sich wie im Vorjahr ein negativer Cashflow. Hier übersteigen die Auszahlungen die Einzahlungen um -298,2 Mio. Euro (Vorjahr -234,5 Mio. Euro). Darin spiegelt sich die trotz der anhaltenden Krise weiterhin umfangreiche Investitionstätigkeit des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf wieder. Dementsprechend stellen die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen mit -433,7 Mio. Euro (Vorjahr -588,6 Mio. Euro) den größten Posten bei den investiven Auszahlungen dar. 99 *HVDPWODJHEHULFKW Zu nennen sind hier unter anderem die Investitionen im Bereich der Schulen, der Bau der Linie U 81, der Neubau von Hallenbädern, die Beschaffung von Fahrzeugen für den Personenverkehr sowie Maßnahmen im Bereich Wohnen und Kanalbau. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit steigt von 73,9 Mio. Euro um 171,3 Mio. Euro auf 245,2 Mio. Euro. Hierin enthalten sind insbesondere Einzahlungen aus Zuschüssen/Zuwendungen in Höhe von 155,7 Mio. Euro (Vorjahr 137,5 Mio. Euro) sowie die saldierte Erhöhung des Kreditbestandes in Höhe von 128,4 Mio. Euro (Vorjahr Minderung des Kreditbestandes um 19,7 Mio. Euro). Saldiert ergibt sich aus diesen Bereichen ein Mittelabfluss in Höhe von -174,6 Mio. Euro (Vorjahr Mittelabfluss von -148,4 Mio. Euro). Der Bestand der liquiden Mittel beträgt zum 31. Dezember 2021 409,1 Mio. Euro (Vorjahr 582,1 Mio. Euro). Insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Kreditaufnahme wird die Gesamtfinanzlage des Konzerns weiterhin als stabil angesehen. Chancen und Risiken Zur Gesamtsteuerung des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf bedarf es neben dem Gesamtabschluss ergänzender Instrumente, denn Steuerung und Controlling setzen eine systematische Verknüpfung von Planung, Kontrolle und Koordination der verschiedenen Gremien voraus. Grundlage einer zielgerichteten Gesamtsteuerung ist dabei ein wirksames Beteiligungs- controlling. Auf dieser Basis werden Entscheidungshilfen für die städtischen Mandatsträger in Aufsichtsräten, Gesellschafter- und Hauptversammlungen der städtischen verselbst- ständigten Aufgabenbereiche erteilt. Darüber hinaus erfolgt eine standardisierte Quartals- berichterstattung an den Haupt- und Finanzausschuss. Im Rahmen des Beteiligungs- controllings werden Chancen und Risiken der verselbstständigten Aufgabenbereiche des städtischen Konzerns insofern frühzeitig betrachtet. Auch auf Ebene der einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Bereichen erfolgen Maßnahmen zur Risikoerkennung. Dies erfolgt entsprechend der individuellen Gegebenheiten durch Controlling- oder Risikomanagementsysteme. Der für die Kernverwaltung vom Rat verabschiedete Haushaltsplan für 2022 sieht bei Gesamterträgen von 3.151,6 Mio. Euro und Gesamtaufwendungen von 3.284,2 Mio. Euro einen Jahresfehlbetrag von -132,6 Mio. Euro vor. Dieser kann durch die Ausgleichsrücklage gedeckt werden, so dass der Haushaltsplan 2022 ausgeglichen ist. Der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf führt eine Vielzahl von Investitionsprojekten durch. So beträgt allein die Bruttoinvestitionssumme der Kernverwaltung (nicht konsolidiert) für die Jahre 2022 bis 2025 insgesamt 1.022,6 Mio. Euro. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Maßnahmen im Bereich der Schulen (303,8 Mio. Euro), der erste und zweite Bauabschnitt der U 81 (119,3 Mio. Euro), Kindertagesstätten (91,6 Mio. Euro), der sonstige Individualverkehr (80,1 Mio. Euro), der ÖPNV (67,1 Mio. Euro) sowie die Beschaffung von Fahrzeugen für den Rettungsdienst und die Feuerwehr (50,8 Mio. Euro). 100 *HVDPWODJHEHULFKW Auch im konsumtiven Bereich sind erhebliche zukünftige Mittelbedarfe zu erwarten, insbesondere im Bereich Instandhaltung der städtischen Gebäude sowie der Brücken. Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Auszahlungen für einige derzeit in der Diskussion befindlichen Projekte, zum Beispiel die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Oper oder für Schulen, Bäder und Kitas, bisher nicht (vollständig) in der Planung der Kernverwaltung etatisiert wurden, da sie nicht die von der KomHVO vorgeschriebene Planungsreife besitzen. Aus den oben genannten Entwicklungen ergeben sich erhebliche Liquiditätsbedarfe. Im Hinblick auf die Konjunkturabhängigkeit der wichtigsten Ertrags- und Aufwandsarten ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken für den Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf. So ist der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie im Hinblick auf die Ausbildung von gefährlichen Mutationen oder im Hinblick auf die Impfquote nur sehr schwer abzuschätzen. Zu erwartende Tarif- und Besoldungserhöhung werden den Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf ebenfalls vor Herausforderungen stellen. Die anziehende Inflation wird zu Preissteigerungen und zu höheren Kreditzinsen führen. Darüber hinaus bestehen weitere Risiken aus internationalen (Handels-) Konflikten. Insbesondere der im Februar 2022 ausgebrochene Krieg zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine wird zu erheblichen Auswirkungen führen, wie zum Beispiel höhere Energiepreise oder steigenden Flüchtlingszahlen. Der Aufsichtsrat der Messe hat am 1. März 2022 beschlossen, die Geschäftstätigkeit in Russland bis auf Weiteres einzustellen. Für die Konzernbereiche, die am System der Zusatzversorgungskasse teilnehmen, besteht darüber hinaus das Risiko von zukünftig steigenden Umlagezahlungen. Trotz der genannten Risiken sind bestandsgefährdenden Risiken für den Gesamtkonzern nicht erkennbar. Einzelne verselbstständigte Aufgabenbereiche bleiben allerdings auf Zuschüsse insbesondere der Kernverwaltung angewiesen. In der Gesamtbetrachtung des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf wird die Risiko- situation insbesondere vor dem Hintergrund der andauernden Pandemiesituation sowie des Krieges in der Ukraine als verschlechtert im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt. 101 *HVDPWODJHEHULFKW Basierend auf den Angaben der verselbstständigten Aufgabenbereiche werden im Folgenden die wesentlichen spezifischen Chancen und Risiken der voll konsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche aus Sicht des Bilanzstichtags 31. Dezember 2021 dargestellt: Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH Für die allgemeine Baukonjunktur rechnet die Gesellschaft mit einer weiteren Zunahme von Unternehmensinsolvenzen, Verzögerungen am Bau und zeitlichen Verschiebungen von Transaktionen. Da die Gesellschaft im Wesentlichen Bauprojekte der IDR AG beziehungsweise der Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelt und deren Umsetzung steuert und beauftragt, sieht die Gesellschaft dennoch weiterhin gute Perspektiven für Umsatz, Ertrag und Beschäftigung. D.LIVE GmbH & Co. KG Chancen werden unverändert in einer erfolgreichen Vermarktung der MERKUR SPIEL-ARENA im Bereich von Konzerten und Sportveranstaltungen gesehen. Auch die Sparte Corporate Events bietet in den kommenden Jahren weitere Steigerungsmöglichkeiten. Während der anhaltenden Pandemie wird das Hauptaugenmerk bei Sportveranstaltungen liegen sowie bei Corporate Events mit bis zu 100 Teilnehmern. Als grundsätzlich bestandsgefährdendes Risiko neben der COVID-19-Pandemie ist aus Sicht der D.LIVE die Finanzierung der Gesellschaft zu sehen. Aufgrund des bestehenden Kapitaldienstes (Zins und Tilgung) ist die Gesellschaft auf die Zuführung von Liquiditätszuschüssen durch die Landeshauptstadt Düsseldorf zur Sicherung der Liquidität angewiesen, die in den Haushaltsplänen der Landeshauptstadt Düsseldorf enthalten sind. Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH Die künftige Ergebnisentwicklung der Gesellschaft hängt insbesondere von den Ausschüttungen der Beteiligungsgesellschaften sowie den Ergebnissen der Rheinbahn ab. Aufgrund der Investitionstätigkeit der Rheinbahn ist unabhängig von der Pandemie mit steigenden Abschreibungen und Finanzierungsaufwendungen zu rechnen, die zu tendenziell steigenden Verlusten führen. Diese sind im Rahmen des in 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages von der Holding zu übernehmen. Bei der Bädergesellschaft führt – neben dem Freizeitbad Düsselstrand – die Übernahme des Betriebes weiterer Bäder auf eigene Rechnung in der Zukunft zu höheren Mittelbedarfen. Mittelfristig werden die liquiden Mittel der Gesellschaft aufgrund der über den Finanzerträgen der Gesellschaft liegenden strukturellen Verlustübernahmen zugunsten der Rheinbahn und der Kapitalzuführungen an die Bädergesellschaft aufgezehrt werden. Bestandsgefährdende Risiken für die Holding ergeben sich daraus jedoch nicht. 102 *HVDPWODJHEHULFKW Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG Für das in der Landeshauptstadt verortete Vermietungsgeschäft rechnet die Gesellschaft mit stabilen Büro- und Gewerbeflächenumsätzen auf dem Niveau von 2021 und perspektivisch mit einer beherrschbaren Leerstandsquote. Zugleich werden günstige Gelegenheiten für weitere Bau- und Projektinvestments in den eigenen Grundstücksbestand gesehen. Der Bestand der Gesellschaft ist nicht gefährdet. IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH Da die IPM ausschließlich im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf Bauprojekte entwickelt, werden die Folgen der COVID-19-Pandemie und des Krieges in der Ukraine als beherrschbar angesehen. Werden Zeit- und Kostenbudgets bei der Umsetzung der derzeitigen Bauprojekte eingehalten, besteht für die IPM die Chance, mit weiteren Schulbaumaßnahmen beziehungsweise Bauten für Sport, Jugend und Kinder sowie sonstiger Hochbaumaßnahmen beauftragt zu werden. Risiken könnten sich aus Verzögerungen bei der Fertigstellung oder einem erhöhten Zwischenfinanzierungsbedarf einzelner Baumaßnahmen ergeben. Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH Der Konzern Messe verfügt über ein Risikomanagementsystem, in das alle Unternehmens- bereiche eingebunden sind. Die Messe definiert als Risiko die aus Ereignissen oder Handlungen resultierende Verlustgefahr, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns negativ beeinflussen. Die Bewertung des einzelnen Risikos wird anhand des zu erwartenden Schadensausmaßes und der Eintrittswahrscheinlichkeit vorgenommen. Im Berichtsjahr sind die Risiken der Messe Düsseldorf GmbH sowie des Konzerns Messe identisch. Insbesondere die COVID-19-Pandemie birgt ein hohes Risiko mit einem kritischen Schadensausmaß. Die Messe rechnet mit Umsatzeinbußen aufgrund von Absagen und Verschiebungen von Veranstaltungen. Als Konsequenz aus den Ereignissen zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine hat die Messe beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe in Russland bis auf Weiteres einzustellen. Die Pandemie hat auch die Digitalisierung von Messen vorangetrieben. Eine dauernde Verschiebung von den Präsenzmessen hin zu digitalen Messen hätte Einfluss auf das Geschäftsmodell der Messe Düsseldorf. Ein Risiko mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit betrifft die von der Messe Düsseldorf GmbH gewährten Leistungen der betrieblichen Altersversorgung an ihre Arbeitnehmer. Hierzu sind die Mitarbeitenden bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK), Köln, versichert. Die Zusatzversorgungskassen werden momentan von zwei wesentlichen Risiken bedroht, der anhaltenden Niedrigzinsphase sowie der steigenden Lebenserwartung der Versicherten. Beide Faktoren werden langfristig zu einer heute ungeplanten Verteuerung der betrieblichen Altersversorgung führen und somit die langfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Messe beeinflussen. 103 *HVDPWODJHEHULFKW Rheinbahn AG Mit Wirkung vom 1. November 2019 haben die Landeshauptstadt Düsseldorf, der Kreis Mettmann und die Stadt Hilden mit Zustimmung der übrigen mitbedienten Aufgabenträger das gesamte Rheinbahnnetz an die Rheinbahn für die Dauer von 22,5 Jahren direkt vergeben. Durch den vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erlassenen Finanzierungsbescheid ist die Finanzierung über die gesamte Laufzeit gesichert. Flankierend dazu erneuerte die Genehmigungsbehörde sämtliche auslaufenden Genehmigungen von Straßenbahn-, Stadtbahn- und Buslinien für den Zeitraum von ebenfalls 22,5 Jahren. Zwischen der Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH als herrschendem Unternehmen und der Rheinbahn besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie und der stärkeren Nutzung des Homeoffice wird auf Dauer mit geringeren Fahrgeldeinnahmen bei gleichbleibendem Angebot gerechnet. Durch die positive Bevölkerungsentwicklung in Düsseldorf ergibt sich für die Rheinbahn weiterhin die Chance, aus der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbeflächen und deren Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie durch den fortschreitenden Wandel der Mobilitätskultur neue Fahrgäste zu gewinnen und bestehende zu binden. Die Einführung eines stark verbilligten Monatstickets kann einerseits zur Neukundengewinnung, andererseits jedoch auch zu Abonnenten-Kündigungen führen. Eine langandauernde Rabattierung kann zu einer Gewöhnung der Kunden an Rabatttickets führen und die Einnahmebasis der Rheinbahn möglicherweise nachhaltig schädigen. Für den gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf abgeschlossenen US-Cross-Border-Lease des Schienennetzes im Stadtgebiet besteht ein Risikohandbuch, in dem die vertraglich eingegangenen Verpflichtungen dokumentiert sind und Handlungsanweisungen zur Abwehr möglicher Risiken gegeben werden. Eine Überprüfung erfolgt hier auf regelmäßiger Basis. Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf Ein den Fortbestand des SEBD erkennbares Einzelrisiko ist nicht erkennbar. Die eingeleiteten Maßnahmen, auch in Bezug auf die COVID-19-Pandemie, sind insoweit wirksam, so dass der Betrieb im SEBD bis zum Stichtag ohne größere Beeinträchtigungen aufrechterhalten werden konnte. Der SEBD nimmt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wahr, um auch zukünftig den Aufwand zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Darüber hinaus leistet der SEBD durch seine aktive Mitgliedschaft in Fachinstitutionen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Ideen. Es ist eine Überprüfung der bisherigen Gebührenkalkulation des SEBD vor dem Hintergrund neuer Rechtsvorgaben erforderlich. 104 *HVDPWODJHEHULFKW SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD KG I) Die Gesellschaft plant in den kommenden fünf Jahren fast 290 Mio. Euro in Neubau- und Kernsanierungsprojekte zu investieren. Die Umsetzbarkeit dieser Planungen ist in hohem Maße von der ausreichenden Verfügbarkeit personeller Ressourcen für Planung und Durchführung der Maßnahmen, vom Zeitpunkt der Erteilung von Baugenehmigungen und von rechtzeitiger Bereitstellung von Finanzierungen abhängig. Eine hohe Zahl unterschiedlicher Bauprojekte führt zu einem höheren Risiko von Budget- überschreitungen. Um eventuelle Überschreitungen der beschlossenen Baubudgets frühzeitig begegnen zu können, wird das Projektcontrolling durch ein internes Bauhandbuch effektiv unterstützt. Bei den Projekten, die für die mittelfristige Zukunft geplant werden, kommt es auch darauf an, wie die Förderbedingungen durch die neue Bundesregierung festgelegt werden. Weitere Risikofaktoren sind die Entwicklung der langfristigen Darlehenszinsen sowie die Preisentwicklung bei den Baukosten. Es besteht weiterhin das Risiko, für Steuernachzahlungen des übertragenen Rechtsträgers Betrieb gewerblicher Art Wohnungsverpachtung in Anspruch genommen zu werden. SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG (SWD KG II) Es kam in Folge der Pandemie bisher zu keinen relevanten Mietausfällen. Die Übertragung kommunalen Wohnungsbestandes auf die SWD KG I ermöglicht es, die Modernisierung der Bestandsobjekte engagiert anzugehen. Denn die Gesellschaft besitzt nun die Option, Modernisierungsmaßnahmen über günstige Förderdarlehen zu finanzieren. Die SWD KG II profitiert von dieser Entwicklung mit steigenden Mieterlösen und stärkt insgesamt ihre Marktposition. Die für die SWD KG II bedeutenden Risikopotenziale sind insbesondere Leerstand, Mieterfluktuation, Mietrückstände, Ausbuchung von Mietforderungen, die Entwicklung der Instandhaltungs- und Instandsetzungsaufwendungen sowie das Fremdfinanzierungsmanagement. Weitere Risiken bestehen für die Gesellschaft insbesondere durch mögliche Verschlechterungen der Konditionen bei der Baufinanzierung sowie weiter steigenden Bau- und Instandhaltungskosten. Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH Potentielle Risiken der Gesellschaft liegen in regelmäßig wiederkehrenden zukünftigen Tariferhöhungen im Bereich des TVöD und damit der verbundenen weiteren Belastung der Personalkosten bei im Vergleich stabilen Umsätzen. Diesem Risiko wird durch die bereits eingeleiteten und zukünftig geplanten Kostensenkungsmaßnahmen Rechnung getragen. Darüber hinaus besteht das Risiko des Wegfalls von industriellen Kunden und des damit verbundenen Ausfalls von Umsatzerlösen. Diesem Risiko wird durch intensive Gespräche mit Neu- und Bestandskunden vorgebeugt und versucht, eine zu starke Abhängigkeit mit einzelnen Kunden zu vermeiden. 105 *HVDPWODJHEHULFKW Basierend auf den Angaben der verselbstständigten Aufgabenbereiche werden im Folgenden die wesentlichen spezifischen Chancen und Risiken der mittels Equitykonsolidierung in den Gesamtabschluss einbezogenen assoziierten verselbstständigten Aufgabenbereiche aus Sicht des Bilanzstichtags 31. Dezember 2021 dargestellt: Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH Die Deutsche Oper am Rhein identifiziert die folgenden grundsätzlichen Risiken: x das Risiko der Kostensteigerung (zum Beispiel durch Tariferhöhungen im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst und im Normalvertrag Bühne) ohne entsprechenden Ausgleich durch die Gesellschafter, x das Risiko der Kürzung der Gesellschafterzuschüsse, x das Risiko der Kündigung des Gesellschaftsvertrages durch einen oder mehrere Gesellschafter, x das Risiko einer steigenden Abhängigkeit von Sponsoring- und anderen Drittmitteln zur Erhaltung der Leistungskraft, x das Risiko des Besucherverlustes in Verbindung mit entsprechenden Umsatzeinbußen und x das Risiko der Abhängigkeit vom Zustand und von der technischen Qualität der von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Gebäude. Neben den oben genannten Risiken analysiert die Deutsche Oper am Rhein die folgenden Chancen: x Überregionale Beachtung und Imagegewinn, x Nachwuchsgewinnung, x Fundraising, x Freundeskreise und x Kooperationen. Flughafen Düsseldorf GmbH Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2022 von 17,1 Mio. Passagieren am Flughafen Düsseldorf aus. Dies ist allerdings weiter unter den Verkehrszahlen für 2019. Es wird erwartet, dass der Umsatz von 2019 annähernd in 2024 wieder erreicht werden kann. Es herrscht weiterhin große Unsicherheit aufgrund der ungewissen Entwicklung der COVID-19-Pandemie. Das Risiko von weiteren Streckenstreichungen, Marktaustritten sowie einer lang dauernden konjunkturellen Erholung können die Verkehrsentwicklung neben den weiter möglichen Effekten aus Terror und Streiks ebenfalls negativ beeinflussen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie haben sich die Finanzkennzahlen des Flughafen Düsseldorf so stark verschlechtert, dass die Gesellschaft kein Investment Grade mehr aufweist. Hieraus bestehen Risiken in der Kündigung von Darlehensverträgen und Kreditlinien aufgrund der Nichteinhaltung von vertraglich fixierten Regeln sowie in der Refinanzierung der bestehenden Kredite bei Tilgung und dem aktuellen Liquiditätsbedarf. 106 *HVDPWODJHEHULFKW Durch die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik und einer zunehmend fortschreitenden Vernetzung besteht ein latentes Risikopotential für IT-Systeme von Unternehmen. Ein aktives und vorbeugendes IT-Sicherheitsmanagement trägt diesen Themen Rechnung. Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH Durch die Unsicherheit über die Entwicklung der COVID-19-Pandemie sind sämtliche Prognosen mit sehr großen Unsicherheiten behaftet. Zur Aufrechterhaltung sowie zur Gewährleistung des Theaterbetriebs ist die Gesellschaft beständig auf Unterstützung in Form von finanziellen Mitteln seitens der Gesellschafter angewiesen. Bestandsgefährdende Risiken sind nach jetzigem Erkenntnisstand nicht erkennbar. Stadtwerke Düsseldorf AG Die Eskalationen im Ukraine-Krieg führen zu einer erhöhten Unsicherheit im Energiemarkt. Daraus resultiert erneut ein starker Anstieg der Marktpreise für Brennstoffe und Strom sowie eine hohe Preisvolatilität. Insbesondere die Entwicklung der Gaslieferungen aus Russland stehen hier unter Beobachtung. Durch stark steigende Einflüsse einer politisch geförderten Energiewende (als Beispiel seien die Energieeinsparverordnung und Sanierungsquoten genannt) sinkt der Gas- und Fernwärmeabsatz. Im Wesentlichen werden diese Einsparungen durch Gebäudesanierungsmaßnahmen realisiert, die in Teilen durch die Bundesregierung forciert werden. Sollten zukünftig weitere Fördermittel zur Gebäudesanierung zur Verfügung gestellt beziehungsweise die Richtlinien zur Energieeinsparung für Bestandsgebäude weiter verschärft werden, besteht das Risiko, dass der Gas- und Fernwärmeabsatz über das bereits in der Planung verarbeitete Maß hinaus sinkt. Die Digitalisierung der Wirtschaft und damit die Durchdringung aller Branchen mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette der Gesellschaft. Sie ermöglicht es auch branchenfremden Unternehmen, den angestammten Markt des Energiesektors zu durchdringen und damit die derzeitigen und künftigen Geschäftsfelder der Energiebranche zu besetzen. Dabei besteht das Risiko, dass einige der neuen Wettbewerber aufgrund von günstigeren Kostenstrukturen und schnelleren Entscheidungswegen sowie einer effizienteren Innovationsrate im Vorteil sind. Durch die Verabschiedung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie sowie der Entwicklung von Modellen zur Optimierung von Anwendungen, neuen Produkten und Services sehen sich die Stadtwerke Düsseldorf auf diese Einflüsse vorbereitet. Dennoch besteht durch verstärkte Vertriebsaktivitäten anderer Anbieter als auch aufgrund hoher Preissensibilität der Kunden das Risiko von Mengen- und Margenverlusten. Des Weiteren sind die technologischen Auswirkungen insbesondere bei Vertriebskanälen (Internet, Apps), die demografische Entwicklung auf der Kundenseite sowie der vermehrte Einsatz von Energieberatern zu erwähnen. Durch den Einsatz neuer Vertriebswege und Zahlungsmöglichkeiten kann es zu einer gesteigerten Wechselbereitschaft beziehungsweise zu einem für die Stadtwerke Düsseldorf negativ veränderten Kundenverhalten kommen. 107 *HVDPWODJHEHULFKW Die Stadtwerke Düsseldorf begegnen diesen Risiken mit einem integrierten Kundenlebenszyklus-Management mit Kundenbindungs- und Kündigerrückgewinnungsmaßnahmen sowie einer weiteren Optimierung des Marketingmix (Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation). Zudem erfolgt die Entwicklung neuer, insbesondere auf wechselwillige Kundengruppen zugeschnittener Produkte zur Teilhabe an Trends und der Ausbau digitaler Vertriebsaktivitäten bei den Stadtwerken Düsseldorf in den Bereichen Social Media, Internet, Apps sowie künstliche Intelligenz. Die sich zukünftig für die Stadtwerke ergebenden Risiken sind abhängig von weiteren politischen Entscheidungen. Die Stadtwerke Düsseldorf begegnen den Entwicklungen mit einem konsequenten Risikomanagement und einer kontinuierlichen Analyse des politischen Umfeldes. Der BGH hat einem Unternehmen durch Urteil untersagt, die Bezeichnung Stadtwerke in seiner Firma zu führen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Entscheidung war, dass das Unternehmen nicht mehrheitlich in kommunaler Hand ist. Die Entscheidung bezieht eine Vielzahl weiterer Gesichtspunkte ein und lässt eine abschließende Aussage über die Beurteilung anderer Fälle nicht zu. Es ist möglich, dass Wettbewerber die Rechtsprechung aufgreifen, um die Firmen ihrer Konkurrenten anzugreifen. Somit könnten auch die Stadtwerke Düsseldorf betroffen werden. Der Bund der Energieverbraucher hat die Berechtigung der STW zur Verwendung der Firmenbezeichnung in Frage gestellt. In den Veröffentlichungen des Verbandes wird auf die Problematik hingewiesen. 108 *HVDPWODJHEHULFKW 7 NKF-Kennzahlen 7.1 Kennzahlen zur haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation in Prozent 7.1.1 Aufwandsdeckungsgrad Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Teil die ordentlichen Gesamtaufwendungen durch ordentliche Gesamterträge gedeckt sind. Berichtsjahr 2021 2020 Aufwandsdeckungsgrad Ordentliche Gesamterträge Ordentliche Gesamtaufwendungen × 100 95,6 94,4 7.1.2 Eigenkapitalquote 1 Die Eigenkapitalquote 1 stellt den Anteil des Eigenkapitals an der Gesamtbilanzsumme dar. Berichtsjahr 2021 2020 Eigenkapitalquote 1 Eigenkapital Gesamtbilanzsumme × 100 54,4 55,0 Die Entwicklung der Eigenkapitalquote 1 seit 2017 stellt sich wie folgt dar: 53,5% 54,0% 54,5% 55,0% 55,5% 56,0% 56,5% 2017 2018 2019 2020 2021 Anteil Jahr Entwicklung Eigenkapitalquote 1 Eigenkapitalquote 1 109 *HVDPWODJHEHULFKW 7.1.3 Eigenkapitalquote 2 Die Sonderposten aus Zuwendungen und Beiträgen sind Sonderposten mit Eigenkapitalcharakter. Rechnet man diese zum Eigenkapital spricht man vom wirtschaftlichen Eigenkapital. Ins Verhältnis gesetzt zur Gesamtbilanzsumme ergibt sich die Eigenkapitalquote 2. Berichtsjahr 2021 2020 Eigenkapitalquote 2 Eigenkapital + Sonderposten Zuwendungen + Sonderposten Beiträge Gesamtbilanzsumme ×100 67,3 68,3 Die Entwicklung der Eigenkapitalquote 2 seit 2017 stellt sich wie folgt dar: 65,5% 66,0% 66,5% 67,0% 67,5% 68,0% 68,5% 69,0% 69,5% 70,0% 70,5% 2017 2018 2019 2020 2021 Anteil Jahr Entwicklung Eigenkapitalquote 2 Eigenkapitalquote 2 7.1.4 Überschuss-/Fehlbetragsquote Die Fehlbetrags- beziehungsweise Überschussquote setzt das Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf ins Verhältnis zur Summe aus Allgemeiner Rücklage und Ausgleichsrücklage. Berichtsjahr 2021 2020 Überschuss-/Fehlbetragsquote Gesamtjahresergebnis Allgemeine Rücklage + Ausgleichsrücklage ×100 -0,8 -2,3 110 *HVDPWODJHEHULFKW Die Entwicklung der Überschuss-/Fehlbetragsquote seit 2017 stellt sich wie folgt dar: -2,5% -2,0% -1,5% -1,0% -0,5% 0,0% 0,5% 1,0% 2017 2018 2019 2020 2021 Anteil Jahr Entwicklung Überschuss-/Fehlbetragsquote Überschuss-/Fehlbetragsquote 7.2 Kennzahlen zur Vermögenslage in Prozent 7.2.1 Infrastrukturquote Die Infrastrukturquote gibt Auskunft über den Anteil des Infrastrukturvermögens an der Gesamtbilanzsumme. Gewertet werden soll, ob die Höhe des Infrastrukturvermögens den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gemeinde und ihrer verselbstständigten Aufgabenbereiche entspricht. Berichtsjahr 2021 2020 Infrastrukturquote Infrastrukturvermögen Gesamtbilanzsumme ×100 34,9 35,5 7.2.2 Abschreibungsintensität Die Abschreibungsintensität gibt an, welchen Anteil die bilanziellen Abschreibungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf haben. Berichtsjahr 2021 2020 Abschreibungsintensität Bilanzielle Abschreibungen Anlagevermögen Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100 8,6 8,6 111 *HVDPWODJHEHULFKW 7.2.3 Investitionsquote Inwieweit den Abgängen im Anlagevermögen und den Abschreibungen des Anlagevermögens Neuinvestitionen gegenüberstehen, gibt die Investitionsquote an. Berichtsjahr 2021 2020 Investitionsquote Bruttoinvestitionen Abgänge des Anlagevermögens + Abschreibungen des Anlagevermögens ×100 97,4 110,7 7.3 Kennzahlen zur Finanzlage in Prozent 7.3.1 Anlagendeckungsgrad 2 Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt an, wie viel Prozent des Anlagevermögens langfristig finanziert sind. Dazu wird dem Anlagevermögen das wirtschaftliche Eigenkapital sowie langfristiges Fremdkapital gegenübergestellt. Berichtsjahr 2021 2020 Anlagendeckungsgrad 2 Eigenkapital + Sonderposten Zuwendungen + Sonderposten Beiträge + Langfristiges Fremdkapital Anlagevermögen ×100 96,4 96,6 7.3.2 Kurzfristige Verbindlichkeitsquote Den Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Gesamtbilanzsumme gibt die folgende Kennzahl an. Berichtsjahr 2021 2020 Kurzfristige Verbindlichkeitsquote Kurzfristige Verbindlichkeiten Gesamtbilanzsumme ×100 3,2 3,7 112 *HVDPWODJHEHULFKW 7.3.3 Zinslastquote Die Zinslastquote stellt den Anteil der Finanzaufwendungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen dar. Berichtsjahr 2021 2020 Zinslastquote Finanzaufwendungen Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100 1,2 1,5 7.4 Kennzahlen zur Ertragslage in Prozent 7.4.1 Nettosteuerquote Die Nettosteuerquote beschreibt den Anteil der Steuererträge an den ordentlichen Gesamterträgen und gibt an, zu welchem Anteil der Konzern unabhängig von Finanzleistungen Dritter ist. Berichtsjahr 2021 2020 Nettosteuerquote Gesamtsteuererträge - Gewerbesteuerumlage Ordentliche Gesamterträge - Gewerbesteuerumlage ×100 42,8 36,9 7.4.2 Zuwendungsquote Die Zuwendungsquote zeigt an, wie hoch der Anteil der Zuwendungen an den ordentlichen Gesamterträgen des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf ist. Berichtsjahr 2021 2020 Zuwendungsquote Erträge aus Zuwendungen Ordentliche Gesamterträge ×100 12,9 17,4 113 *HVDPWODJHEHULFKW 7.4.3 Personalintensität Die Personalintensität weist den Anteil der Personalaufwendungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen aus. Berichtsjahr 2021 2020 Personalintensität Personalaufwendungen Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100 26,4 25,8 7.4.4 Sach- und Dienstleistungsintensität Den Anteil der Inanspruchnahme von Leistungen Dritter an den ordentlichen Gesamtaufwendungen zeigt die Sach- und Dienstleistungsintensität. Berichtsjahr 2021 2020 Sach- und Dienstleistungsintensität Aufwendungen für Sach- und Dienstleitungen Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100 22,8 24,2 7.4.5 Transferaufwandsquote Die Transferaufwandsquote macht den Anteil der Transferaufwendungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen deutlich. Berichtsjahr 2021 2020 Transferaufwandsquote Transferaufwendungen Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100 30,2 29,6 114
Beratungsverlauf (2)
Details
- Aktenzeichen
- RPAU/007/2025/1
- Typ
- Beschlussvorlage RPA
- Datum
- 24.04.2025
- Erstellt
- 24.04.2025 09:09