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RPAU/007/2025/1

Stellungnahme des Rechnungsprüfungsausschusses über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 - Bestätigung des Gesamtabschlusses -

Beschlussvorlage RPA 24.04.2025

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Beschlussvorlage RPA

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Anlage 1 - Prüfbericht und Gesamtabschluss 2021

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Ansehen

Beschlussvorlage RPA

7108 Zeichen

RPAU/007/2025/1 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich   
Beschlussvorlage 
Betrifft: 
Stellungnahme des Rechnungsprüfungsausschusses über die Prüfung des 
Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021  
- Bestätigung des Gesamtabschlusses - 
Fachbereich: 
14 - Amt für kommunale Prüfung  
Amtsleitung: 
Anke Wohlan   
Beratungsfolge: 
Gremium Sitzungsdatum Beratungsqualität 
 Rechnungsprüfungsausschuss 01.04.2025 Vorberatung 
 Rat 28.05.2025 Entscheidung 
 
Beschlussdarstellung: 
 
Der Gesamtabschluss und Gesamtlagebericht zum 31. Dezember 2021 wurden vom 
Rechnungsprüfungsausschuss nach § 59 Absatz 3 Gemeindeordnung NRW (GO NRW) 
geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung waren keine 
Einwendungen zu erheben. Der Rechnungsprüfungsausschuss hat den vom 
Oberbürgermeister aufgestellten Gesamtabschl uss und den Gesamtlagebericht zum 
31. Dezember 2021 gebilligt und empfiehlt dem Rat, den Gesamtabschluss zum 
31. Dezember 2021 gemäß § 116 Absatz 8 in Verbindung mit § 96 Abs. 1 GO NRW 
zu bestätigen. 
 
 
Sachdarstellung: 
 
Nach § 116 Absatz 1 GO NRW ist in je dem Haushaltsjahr für den Abschlussstichtag 
31. Dezember ein Gesamtabschluss aufzustellen.  
 
Der Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach § 116 Absatz 8 GO NRW in 
Verbindung mit § 59 Absatz 3 GO NRW vom Rechnungsprüfungsausschuss zu prüfen, 
der sich zur Durchführung der Prüfung der örtlichen Rechnungsprüfung bedient hat. 
 
Nach § 102 Absätze 3 und 11 GO NRW war der Gesamtabschluss dahingehend zu 
prüfen, ob er unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein 
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz - und 
Ertragslage des Konzerns vermittelt. Die Prüfung erstreckte sich auch darauf, ob die

Seite 2 
gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden Satzungen und sonstigen 
ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet worden sind. 
 
Der Gesamtlagebericht war nach § 102 Absätze 5 und 11 GO NRW daraufhin  zu 
prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen 
Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des 
Konzerns vermittelt und die Chancen und Risiken für die künftige Entwicklung des 
Konzerns zutreffend dargestellt sind. 
 
Das Amt für kommunale Prüfung hat mit Bericht vom 5. März 2025 einen 
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. 
 
Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Rechnungsprüfungsausschusses hat den 
Gesamtabschluss 2021 unter Einbezi ehung des Prüfungsberichts des Amtes für 
kommunale Prüfung sowie der zugehörigen Arbeitspapiere geprüft. 
 
[Für die Prüfung wurden folgende Ausschussmitglieder bestimmt: 
 
Ratsherr Bremer, Herr Eßer und Ratsherr Sültenfuß (CDU) 
Ratsherr Cardeneo und Herr Scheffler (Bündnis 90/Die Grünen) 
Herr Heuter (SPD) und Ratsherr Dr. Panhaus (Volt/Mitglied der SPD -
Ratsfraktion) 
Ratsherr Droste und Herr Dr. Peters (FDP) 
Ratsherr Jörres (AfD) 
Herr Badzio (Die PARTEI-Klima-Fraktion] 
 
An der Prüfung haben folgende Ausschussmitglieder teilgenommen: 
 
Ratsherr Bremer und Herr Graf (CDU) 
Ratsherr Cardeneo, Herr Scheffler und Ratsherr Warnecke (Bündnis 90/Die 
Grünen) 
Herr Heuter, Ratsherr Figge (SPD) und Ratsherr Dr. Panhaus (Volt/Mitglied 
der SPD-Ratsfraktion) 
Herr Dr. Peters (FDP) 
Ratsherr Jörres (AfD) 
Herr Badzio (Die PARTEI-Klima-Fraktion) 
 
Der Gesamtabschluss wurde auf der Grundlage des Berichts des Amtes für 
kommunale Prüfung in der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses am 1. April 
2025 unter Beteiligung der Rechnungspr üferinnen und -prüfer, der Kämmerin und 
des Leiters der Kämmerei eingehend beraten. 
 
Zum Ergebnis der Prüfung nimmt der Rechnungsprüfungsausschuss wie folgt 
Stellung: 
 
Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis. Der 
Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der Landeshauptstadt Düsseldorf noch die 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung Stadtentwässerungsbetrieb und unverändert zehn 
vollzukonsolidierende verbundene Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne. Es 
werden außerdem v ier assoziierte Unternehmen berücksichtigt. Änderungen an den 
Beteiligungsverhältnissen haben nicht zu einer Änderung des Konsolidierungskreises 
geführt. 
 
Der Gesamtabschluss wurde, wie schon im Vorjahr, durch die COVID -19-Pandemie 
beeinflusst. Diese hatte Auswirkungen auf die verselbstständigten Aufgabenbereiche 
im Vollkonsolidierungskreis und auch im Equity -Konsolidierungskreis. Das Ergebnis 
des Jahresabschlusses der Stadt (Kernhaushalt) war erneut auch durch die Isolierung 
der pandemiebedingten Belastung en nach dem NKF -COVID-19-Isolierungsgesetz

Seite 3 
(NKF-CIG) beeinflusst. Diese Belastungen konnten als Erträge im außerordentlichen 
Ergebnis mit 133,5 Mio. € kompensiert werden. 
 
Der Gesamtabschluss 2021 schließt in der Gesamtergebnisrechnung mit einem 
Gesamtjahresfehlbetrag der Landeshauptstadt Düsseldorf von -62,2 Mio. € ab. 
Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um 113,3 Mio. €. Ohne die 
zulässige Isolierung der Haushaltsbelastungen im Kernhaushalt hätte sich ein 
negatives Gesamtergebnis von -195,7 Mio. € ergeben. 
 
Das ordentliche Gesamtergebnis schließt mit -177,8 Mio. € ab. Es verbesserte sich 
gegenüber dem Vorjahr um 37,0 Mio. €.  
Den t rotz der anhaltenden Pandemie um 307,0  Mio. € gestiegenen Erträgen aus 
Steuern und ähnlichen Abgaben standen meh rere Veränderungen in anderen 
Positionen gegenüber. Hierzu zählen insbesondere um 136,9 Mio. € gesunkene 
Zuwendungen und allgemeine Umlagen, um 64,6 Mio. € gestiegene Personal - und 
Versorgungsaufwendungen sowie um 67,6 Mio. € gestiegene Transferaufwendungen. 
Das negative Gesamtfinanzergebnis von -23,7 Mio. € fiel im Vergleich zum Vorjahr 
um 105,2 Mio. € besser aus, da sich im Wesentlichen das negative Ergebnis aus der 
Equitykonsolidierung von -79,0 Mio. € auf -5,0 Mio. € verringerte und die 
Finanzerträge vor allem ausschüttungsbedingt um 18,0 Mio. € stiegen. 
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich insgesamt auf  -
201,5 Mio. €. 
 
Den Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit von -121,5 Mio. € und aus der 
Investitionstätigkeit von -298,2 Mio. € standen der Cashflow aus der 
Finanzierungstätigkeit von 245,2 Mio. € und geringfügige Effekte aus 
Währungsumrechnungen gegenüber. Der Endbestand der liquiden Mittel verringerte 
sich um 173,0 Mio. € auf 409,1 Mio. €. 
Die Verbindlichkeiten aus K rediten für Investitionen und aus Liquiditätskrediten 
betrugen 1.804,0  Mio. € (Vj 1.675,5 Mio. €). Insbesondere im Hinblick auf die 
Möglichkeiten zur Kreditaufnahme wird die Gesamtfinanzlage weiterhin als stabil 
angesehen.  
 
Die Bestätigung des vom Rechnun gsprüfungsausschuss geprüften 
Gesamtabschlusses obliegt gemäß § 116 Absatz 8 GO NRW dem Rat der Stadt. 
 
 
Düsseldorf, den 1. April 2025 
 
 
 
 
 
gez. Ratsherr Warnecke     gez. Ratsherr Dr. Panhaus 
Vorsitzender       stellvertretender Vorsitzende 
 
 
 
 
Der Bericht wurde vorab mit Schreiben vom 13.03.2025 an die Ausschussmitglieder 
übersandt.  
 
Anlagen: 
Anlage 1 - Prüfbericht und Gesamtabschluss 2021

Anlage 1 - Prüfbericht und Gesamtabschluss 2021

325822 Zeichen

Bericht  
über die Prüfung des 
Gesamtabschlusses 
der Landeshauptstadt 
Düsseldorf zum  
31. Dezember 2021

- 1 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Inhaltsverzeichnis 
Seite 
I Prüfungsauftrag 3  
II Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 4  
1 Gegenstand der Prüfung 4  
2 Art und Umfang der Prüfung 4  
III Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 5  
1 Vorjahresabschluss 5  
2 Organisation und Buchführung 5  
3 Festlegung des Konsolidierungskreises 6  
3.1 Methoden und Abgrenzungskriterien für die Konsolidierung 6  
3.2 Die Prüfung der Wesentlichkeit 7  
3.3 Beteiligungsstruktur und Konsolidierungskreis 8  
4 Ordnungsmäßigkeit der in den Gesamtabschluss einbezogenen 
Abschlüsse 12  
4.1 Umsetzung einheitlicher Bilanzierungsgrundsätze 12  
4.2 Neubewertung und Fortschreibung von 
Vermögensgegenständen und Schulden 13  
5 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 14  
5.1 Erstellung des Summenabschlusses 14  
5.2 Kapitalkonsolidierung 14  
5.3 Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und 
Ertragskonsolidierung 15  
5.4 Zwischenergebniseliminierung 15  
5.5 Equitykonsolidierung 16  
IV Gesamtanhang 18  
V Gesamtlagebericht 20  
Entwicklung der NKF-Kennzahlen seit 2010 22  
Kennzahlen zur haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation 22  
Kennzahlen zur Gesamtvermögenslage 24  
Kennzahlen zur Gesamtfinanzlage 26  
Kennzahlen zur Gesamtertragslage 28  
VI Bestätigungsvermerk 32  
VII Erläuterungen zur Gesamtbilanz 36  
VIII Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 46  
 
Anlage: 
Landeshauptstadt Düsseldorf  
Gesamtabschluss 2021

- 2 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Abkürzungsverzeichnis 
 
GO Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 
GoF Geschäfts- oder Firmenwert 
HGB Handelsgesetzbuch 
KomHVO Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-
Westfalen 
NKF Neues Kommunales Finanzmanagement 
NKF-CIG 
Gesetz zur Isolierung der aus der COVID-19-
Pandemie folgenden Belastungen der 
kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-
Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz) 
vAB verselbstständigter Aufgabenbereich  
  
Deutsche Oper am 
Rhein / Oper 
Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft 
Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
Flughafen Flughafen Düsseldorf GmbH 
Holding Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf Gmb H 
IDR Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf 
GmbH 
Rheinbahn Rheinbahn AG 
Schauspielhaus Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH 
SEBD Stadtentwässerungsbetrieb der 
Landeshauptstadt Düsseldorf 
SWD KG I SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG 
Düsseldorf 
SWD KG II SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf 
GmbH & Co. KG (vorher SWD AG) 
Stadtwerke Stadtwerke Düsseldorf AG 
Teilkonzern Messe Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH  
 
In den Tabellen können Rundungsdifferenzen 
in Höhe von ± einer Einheit auftreten.

- 3 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
I Prüfungsauftrag 
Nach § 116 Abs. 1 GO ist in jedem Haushaltsjahr für  den Abschlussstichtag 
31. Dezember ein Gesamtabschluss aufzustellen, der um einen 
Gesamtlagebericht zu ergänzen ist. Die Landeshaupts tadt Düsseldorf hat 
erstmals zum 31. Dezember 2010 einen Gesamtabschlus s für den Konzern 
erstellt. 
Der Gesamtabschluss ist nach § 116 Abs. 8 in Verbin dung mit § 59 Abs. 3 
Satz 1 GO vom Rechnungsprüfungsausschuss zu prüfen,  der sich zur 
Durchführung der Prüfung der örtlichen Rechnungsprü fung bedient (§ 59 
Abs. 3 Satz 2 GO). Er hat gegenüber dem Rat zu dem Ergebnis seiner Prüfung 
gesondert schriftlich Stellung zu nehmen (§ 59 Abs. 3 Satz 4 GO). 
Der Gesamtabschluss ist dahingehend zu prüfen, ob e r unter Beachtung der 
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tats ächlichen Verhält-
nissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage 
des Konzerns vermittelt. Die Prüfung erstreckt sich  auch darauf, ob die 
gesetzlichen Vorschriften und die sie ergänzenden S atzungen und sonstigen 
ortsrechtlichen Bestimmungen beachtet wurden (§ 102 Abs. 11 in Verbindung 
mit § 102 Abs. 3 GO).  
Der Gesamtlagebericht ist darauf zu prüfen, ob er mit dem Gesamtabschluss 
in Einklang steht und insgesamt ein zutreffendes Bi ld der Gesamtlage des 
Konzerns bietet. Dabei ist darauf einzugehen, ob die Chancen und Risiken für 
die künftige Entwicklung des Konzerns zutreffend da rgestellt sind (§ 102 
Abs. 11 in Verbindung mit § 102 Abs. 5 GO). 
Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis der Prü fung ist ein 
Prüfungsbericht zu erstellen. Das Ergebnis der Prüf ung ist in einem 
Bestätigungsvermerk oder in einem Vermerk über die Versagung zusammen-
zufassen (§ 102 Abs. 8 und 11 GO in Verbindung mit §§ 321 und 322 HGB). 
Der von der Stadtkämmerin aufgestellte und vom Ober bürgermeister 
bestätigte Entwurf des Gesamtabschlusses zum 31. Dezember 2021 und der 
Gesamtlagebericht wurden dem Rat der Stadt in seine r Sitzung am 
6. Februar 2025 vorgelegt und dem Rechnungsprüfungs ausschuss zur 
Prüfung zugeleitet.

- 4 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
II Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung 
1 Gegenstand der Prüfung 
Gegenstand der Prüfung ist der Gesamtabschluss mit den in § 116 Abs. 2 GO 
festgelegten Bestandteilen. Danach besteht der Gesa mtabschluss des 
Konzerns aus der Gesamtergebnisrechnung, der Gesamt bilanz, dem 
Gesamtanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eige nkapitalspiegel. 
Darüber hinaus hat die Gemeinde einen Gesamtlagebericht aufzustellen. 
Nach § 117 GO ist ein Beteiligungsbericht aufzustellen, wenn eine Gemeinde 
aufgrund der größenabhängigen Befreiung von der Auf stellung eines 
Gesamtabschlusses nach § 116a GO absieht. Die Lande shauptstadt 
Düsseldorf hat die größenabhängige Befreiung nicht in Anspruch genommen 
und war deshalb zur Aufstellung eines Beteiligungsberichts nicht verpflichtet. 
Die Landeshauptstadt hat freiwillig einen Beteiligu ngsbericht erstellt. Dieser 
ist nur insofern Gegenstand der Prüfung, als er die gemäß § 52 Abs. 1 Satz 6 
KomHVO in Verbindung mit § 53 KomHVO verpflichtende n gesonderten 
Angaben im Gesamtabschluss zu den einzelnen verselb stständigten 
Aufgabenbereichen (vAB) enthält. 
Gegenstand der nachfolgenden Erläuterungen ist der Gesamtabschluss zum 
31. Dezember 2021, der von der Stadtkämmerin aufges tellt und vom 
Oberbürgermeister am 5. Dezember 2024 bestätigt wurde. 
2 Art und Umfang der Prüfung 
Im Rahmen des Auftrags ist zu prüfen, ob die gesetz lichen Vorschriften und 
die sie ergänzenden Bestimmungen beachtet wurden.  
Ergänzend zu den Regelungen der GO und KomHVO sind die Handreichungen 
des Landes NRW zum NKF herangezogen worden. 
Der Gesamtabschluss wurde auf der Grundlage des ris ikoorientierten 
Prüfansatzes geprüft. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, 
dass wesentliche Fehler mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. 
Die Prüfung wurde schwerpunktmäßig in den Monaten N ovember 2024 bis 
Januar 2025 durchgeführt. 
Die Prüfunterlagen wurden dem Amt für kommunale Prü fung sukzessive, 
spätestens nach der Bestätigung durch den Oberbürgermeister zur Verfügung 
gestellt. Ergänzende Auskünfte wurden in der Kämmerei eingeholt. 
Art, Umfang und Ergebnisse der Prüfungshandlungen s ind in den 
Arbeitspapieren des Amtes für kommunale Prüfung ausführlich dokumentiert.

- 5 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
III Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung 
1 Vorjahresabschluss 
Der Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf  zum 31. Dezember 
2020 wurde am 8. Mai 2024 in den Rat eingebracht.  
Der Gesamtabschluss 2020 wurde vom Rechnungsprüfungsausschuss gemäß 
§ 116 Abs. 8 GO geprüft. Er hat sich hierzu der ört lichen Rechnungsprüfung 
bedient, die am 10. Mai 2024 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk 
erteilt hat. 
Der Rat der Stadt hat diesen Gesamtabschluss in sei ner Sitzung am 
19. September 2024 bestätigt. 
Der vom Rat festgestellte Gesamtabschluss wurde der  Bezirksregierung 
Düsseldorf gemäß §§ 116 Abs. 8 und 96 Abs. 2 GO ang ezeigt und am 
28. September 2024 veröffentlicht. 
2 Organisation und Buchführung 
Der Gesamtabschluss wurde in der Kämmerei von der A bteilung „Zentrale 
Aufgaben, Jahres- und Gesamtabschluss“ aufgestellt. Für die Aufstellung des 
Gesamtabschlusses liegt ein „Leitfaden für den Gesa mtabschluss 2021 der 
Landeshauptstadt Düsseldorf“ mit dem Stand Januar 2 024 vor. Dieses 
Dokument wird jährlich aktualisiert und soll als ko nkrete Arbeitsanleitung 
eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung entspr echend den Regelungen 
des NKF sicherstellen. Dabei wurden die Mitwirkungs pflichten der 
verselbstständigten Aufgabenbereiche bestimmt, um d ie Konsolidierungs-
vorgänge zu erleichtern und gegebenenfalls auch ers t möglich zu machen. 
Der Leitfaden enthält auch den Kontenrahmen für den  Gesamtabschluss. 
Dieser entspricht den Vorgaben des Landes NRW und w urde von der 
Kämmerei an die örtlichen Verhältnisse der Stadt Düsseldorf angepasst. 
Beim Gesamtabschluss handelt es sich nicht um ein eigenständiges, aus einer 
Buchhaltung abgeleitetes Rechenwerk. Vielmehr wird er aus dem 
Jahresabschluss der Stadt und den Einzelabschlüssen  und Teilkonzern-
abschlüssen der einbezogenen verselbstständigten Au fgabenbereiche 
erstellt. 
Für den Gesamtabschluss wird die Software IDL KONSI S verwendet. Die 
Software wurde von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und testiert. Der 
Wirtschaftsprüfer stellte fest, dass die Software e ine den Grundsätzen 
ordnungsmäßiger Buchführung und den Grundsätzen ord nungsmäßiger DV-
gestützter Buchführungssysteme entsprechende Buchfü hrung ermöglicht. 
Die aus den Jahres- und Teilkonzernabschlüssen abge leiteten Kontensalden 
werden von den verselbstständigten Aufgabenbereiche n in IDL KONSIS 
erfasst. Die Salden wurden anschließend als Konsoli dierungspaket von den 
jeweiligen Abschlussprüfern bestätigt. Die Prüfung ergab, dass die 
bestätigten Konsolidierungspakete korrekt in den Gesamtabs chluss 
eingegangen sind.

- 6 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
3 Festlegung des Konsolidierungskreises 
Bei der Festlegung des Konsolidierungskreises wird bestimmt, welche 
verselbstständigten Aufgabenbereiche mit welcher Me thode in den 
Gesamtabschluss einbezogen werden. Unter einem vers elbstständigten 
Aufgabenbereich wird dabei eine wirtschaftlich und organisatorisch 
selbstständige Einheit verstanden, die rechtlich se lbstständig (zum Beispiel 
eine Gesellschaft) oder unselbstständig (zum Beispi el eine 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung) sein kann. Die E inbeziehung richtet sich 
nach § 51 KomHVO. 
3.1 Methoden und Abgrenzungskriterien für die Konsolidierung 
Die komplexeste Methode der Einbeziehung ist die Vo llkonsolidierung, die 
nach § 51 Abs. 1 und 2 KomHVO vorgesehen ist, wenn ein verselbstständigter 
Aufgabenbereich unter der einheitlichen Leitung der Stadt steht oder eine der 
folgenden Bedingungen erfüllt ist:  
 Der Stadt steht die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zu. 
 Der Stadt steht als Gesellschafterin das Recht zu, die Mehrheit der 
Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsich tsorgans zu bestellen 
oder abzuberufen. 
 Der Stadt steht das Recht zu, einen beherrschenden Einfluss aufgrund 
eines mit diesem verselbstständigten Aufgabenbereic h geschlossenen 
Beherrschungsvertrags oder aufgrund einer Satzungsb estimmung dieses 
verselbstständigten Aufgabenbereichs auszuüben. 
Verselbstständigte Aufgabenbereiche, die die Kriter ien für die 
Vollkonsolidierung erfüllen, werden verbundene Unte rnehmen genannt. Bei 
der Vollkonsolidierung werden das Vermögen, die Schulden, die Erträge und 
die Aufwendungen im Gesamtabschluss unter den einze lnen Positionen der 
Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. 
Eine weniger komplexe Methode der Einbeziehung ist die 
Equitykonsolidierung nach § 51 Abs. 3 KomHVO, die f ür verselbstständigte 
Aufgabenbereiche vorgesehen ist, bei denen die Stad t einen maßgeblichen 
Einfluss ausübt. Dieser liegt in der Regel vor, wen n der Stadt zwischen 20 
und 50 Prozent der Stimmrechte zustehen. Da ein beh errschender Einfluss 
auch einen maßgeblichen Einfluss umfasst, können au ch nicht 
vollkonsolidierte verbundene Unternehmen in die Equ itykonsolidierung 
einbezogen werden. Verselbstständigte Aufgabenberei che, die nach der 
Equity-Methode konsolidiert werden, werden als asso ziierte Unternehmen 
bezeichnet. 
Im Unterschied zur Vollkonsolidierung werden bei de r Equity-Methode das 
Vermögen, die Schulden sowie die Aufwendungen und E rträge nicht in den 
Gesamtabschluss übernommen. Stattdessen wird in der Gesamtbilanz der 
unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungsbu chwert unter 
Berücksichtigung der anteiligen Jahresergebnisse fo rtgeschrieben. Die 
Jahresergebnisse dieser vAB werden in der Gesamterg ebnisrechnung im 
Finanzergebnis unter den Erträgen oder Aufwendungen  aus assoziierten 
Unternehmen ausgewiesen.

- 7 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Verselbstständigte Aufgabenbereiche, die aufgrund d er bestehenden 
Kriterien weder vollkonsolidiert noch nach der Equi ty-Methode in den 
Gesamtabschluss einbezogen werden, sind - wie im Ja hresabschluss der 
Stadt - unter den Finanzanlagen zu fortgeführten An schaffungskosten 
ausgewiesen. 
3.2 Die Prüfung der Wesentlichkeit 
Nach § 116b GO besteht ein Wahlrecht, nach dem vers elbstständigte 
Aufgabenbereiche, obwohl sie die Kriterien für die Vollkonsolidierung oder die 
Equitykonsolidierung erfüllen, nicht einbezogen wer den müssen. Es kann 
angewendet werden, wenn die verselbstständigten Aufgabenbereiche für die 
Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns zu vermitteln, von 
untergeordneter Bedeutung sind.  
Diese Regelung konkretisiert den für den gemeindlic hen Gesamtabschluss 
allgemein geltenden Grundsatz der Wesentlichkeit. Für die Entscheidung der 
Stadt ist ausschließlich das Gesamtbild der örtlich en Verhältnisse 
maßgebend. Bei der Anwendung des Grundsatzes der Wesentlichkeit sind die 
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertrag sgesamtlage des 
Konzerns zu berücksichtigen.  
Ob die Voraussetzungen für eine Nichteinbeziehung eines verselbstständigten 
Aufgabenbereichs in den Gesamtabschluss gegeben sin d, muss von der 
Kämmerei beurteilt und entschieden werden. Die Geme indeprüfungsanstalt 
NRW empfiehlt, die Bedeutsamkeit nicht nur von starren Größenkriterien oder 
Verhältniszahlen abhängig zu machen, sondern auf den Einzelfall abzustellen 
und dabei auch qualitative Kriterien, zum Beispiel die Abbildung aller 
wesentlichen Risiken, zu berücksichtigen. 
Die Wesentlichkeit nach § 116b GO ist jedes Jahr zu  beurteilen. Eine 
Wesentlichkeitsprüfung wurde sowohl für die verbundenen Unternehmen als 
auch für die verselbstständigten Aufgabenbereiche, für die die Equity-
Methode in Betracht kommt, durchgeführt. Sie basier t auf den Bilanzen und 
Ergebnisrechnungen der verselbstständigten Aufgabenbereiche und der Stadt 
zum Stichtag 31. Dezember 2021. Die angewandten Kriterien sind 
geeignet, wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- un d 
Ertragsgesamtlage zu erkennen.

- 8 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Wesentlichkeitsprüfung für die Vollkonsolidierung: 
Die Kämmerei hat eine Wesentlichkeitsbetrachtung durchgeführt, die sich an 
den handelsrechtlichen Regelungen orientiert. 
Um die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und  Ertragsgesamtlage 
im Konzern zu analysieren, wurden das Anlagevermöge n, das Eigenkapital, 
die Summe der Verbindlichkeiten und Rückstellungen,  die Bilanzsumme, die 
ordentlichen Erträge sowie die gesamten Erträge und  Aufwendungen 
betrachtet. 
Die Parameter, die in dieser Überprüfung herangezog en werden, verändern 
sich nur unwesentlich, wenn die nicht einbezogenen verselbstständigten 
Aufgabenbereiche in den Konsolidierungskreis aufgen ommen würden. Auch 
aus der qualitativen Analyse ergaben sich keine Änd erungen gegenüber der 
quantitativen Wesentlichkeitsbeurteilung. 
Wesentlichkeitsprüfung für die Equity-Methode: 
Für die Anwendung der Equity-Methode hat die Kämmerei die untergeordnete 
Bedeutung für alle vAB geprüft, bei denen die Stadt  einen maßgeblichen 
Einfluss ausübt. Dies umfasst auch die vAB, die wegen ihrer untergeordneten 
Bedeutung nicht vollkonsolidiert werden. Als Kriter ien wurden die anteiligen 
Jahresergebnisse und die anteiligen Unterschiedsbet räge herangezogen, die 
sich aus den fortgeführten Beteiligungsbuchwerten u nd dem anteiligen 
Eigenkapital ergeben. 
Der Verzicht auf die Einbeziehung der vAB von unter geordneter Bedeutung 
aus Wesentlichkeitsgründen wurde sachgerecht begrün det. Durch eine 
qualitative Betrachtung wurde festgestellt, ob wesentliche Risiken unbeachtet 
bleiben, wenn vAB nicht einbezogen würden. Es ergab  sich keine 
abweichende Beurteilung. 
3.3 Beteiligungsstruktur und Konsolidierungskreis 
Gegenüber dem zuletzt geprüften Gesamtabschluss der  Landeshauptstadt 
Düsseldorf zum 31. Dezember 2020 haben sich Änderun gen im 
Beteiligungsportfolio ergeben. 
Der Rat der Stadt hat mit dem Beschluss vom 19. Apr il 2021 der Aufnahme 
weiterer öffentlich-rechtlicher Partner in der Klär schlammverwertung 
Buchenhofen GmbH sowie der Erhöhung der vom SEBD ge haltenen 
Beteiligung an der Gesellschaft von 11,11 Prozent a uf 25,25 Prozent 
zugestimmt.  
Nach dem Beitritt der Kreise Kleve und Viersen zur „Chemisches und 
Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper AöR“ hat sich der Anteil der 
Landeshauptstadt Düsseldorf an den Stimmrechten von 4,55 Prozent auf 3,85 
Prozent verringert.  
Im Zuge der Kapitalerhöhung bei der indischen Tocht ergesellschaft Messe 
Düsseldorf India Pvt. Ltd. zum Erwerb weiterer Ante ile an der Excosa India 
Pvt. Ltd. hat die Messe Düsseldorf GmbH selbst einen Geschäftsanteil an der 
Gesellschaft im Wert von 6,87 € erworben.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Aufgrund der Liquidation der ESNA Expo LLC., an der  die Messe Düsseldorf 
North America Inc. zu 55,0 Prozent beteiligt war, b esteht das 
Beteiligungsverhältnis nicht mehr. 
Der Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der Landeshauptstadt Düsseldorf 
eine eigenbetriebsähnliche Einrichtung und zehn vol lzukonsolidierende 
verbundene Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne . Es wurden 
außerdem vier assoziierte Unternehmen mit der Equit y-Methode 
berücksichtigt. 
Der Konsolidierungskreis ist der folgenden Grafik zu entnehmen.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
4 Ordnungsmäßigkeit der in den Gesamtabschluss einbezogenen 
Abschlüsse  
4.1 Umsetzung einheitlicher Bilanzierungsgrundsätze  
Grundlage des Gesamtabschlusses sind der Jahresabsc hluss der Stadt und 
die Jahresabschlüsse der verselbstständigten Aufgab enbereiche 
beziehungsweise bei mehrstufig organisierten vAB au ch 
Teilkonzernabschlüsse. 
Der Jahresabschluss 2021 der Stadt wurde durch den Rechnungsprüfungs-
ausschuss geprüft und am 15. Dezember 2022 durch de n Rat der Stadt 
Düsseldorf festgestellt. Die Jahres- und Teilkonzer nabschlüsse der 
verselbstständigten Aufgabenbereiche wurden von Wir tschaftsprüfern 
geprüft.  
Um die Jahres- und Teilkonzernabschlüsse zu einem G esamtabschluss 
zusammenfassen zu können, müssen die Abschlüsse der  
vollzukonsolidierenden vAB nach dem Grundsatz der E inheitlichkeit auf die 
Regelungen des NKF übergeleitet werden. Hierzu habe n die 
verselbstständigten Aufgabenbereiche im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten 
grundsätzlich Ansatz, Bewertung und Ausweis in den Abschlüssen an die für 
die Stadt geltenden Regelungen anzugleichen. Dabei sind auch der 
festgelegte Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2021) und eine 
Währungsumrechnung bei ausländischen Unternehmen zu berücksichtigen. 
Den verselbstständigten Aufgabenbereichen wurde im Leitfaden für den 
Gesamtabschluss vorgegeben, wie die Angleichung erf olgen muss. Unter 
anderem ist ein einheitlicher Kontenplan festgelegt  worden. Hiermit wurden 
die Jahres- und Teilkonzernabschlüsse im Vollkonsol idierungskreis in die 
Kontenstruktur der Gesamtbilanz und der Gesamtergeb nisrechnung 
übergeleitet. Im Rahmen sogenannter Konsolidierungspakete melden die vAB 
auf Grundlage des Kontenplans die Kontensalden für den Gesamtabschluss. 
Die von den verselbstständigten Aufgabenbereichen e rstellten 
Konsolidierungspakete waren von den Wirtschaftsprüf ern zu bescheinigen. 
Die Wirtschaftsprüfer haben, teilweise mit aus Konz ernsicht unwesentlichen 
Einwendungen, bescheinigt, dass die Konsolidierungs pakete in 
Übereinstimmung mit den Regelungen zum Gesamtabschluss erstellt wurden. 
Nach der Freigabe in der Konsolidierungssoftware ha t die Kämmerei für 
einzelne Sachverhalte die Konzernsichtweise hergestellt. 
Eine Anpassung von Bilanzierungsgrundsätzen an die Regelungen des NKF 
muss nach § 51 Abs. 1 KomHVO i. V. m. § 308 Abs. 2 HGB bei einem 
verselbstständigten Aufgabenbereich nicht erfolgen,  wenn der Verzicht auf 
die Vereinheitlichung zu keinen wesentlichen Veränd erungen im 
Gesamtabschluss führt. 
Auf die Übernahme der örtlichen NKF-Abschreibungsdauern konnte verzichtet 
werden, weil vielfach spezielle branchen- oder betr iebsspezifische 
Gegebenheiten sowie unwesentliche Abweichungen vorlagen.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Die verselbstständigten Aufgabenbereiche berechnen ihre Pensionsrück-
stellungen überwiegend auf der Grundlage des HGB. F ür die Rheinbahn AG 
und die Messe Düsseldorf GmbH wurden Bewertungsunte rschiede zum NKF 
im Vorfeld des Gesamtabschlusses zum 31. Dezember 2 020 durch externe 
Gutachten ermittelt. Die gutachterliche Ermittlung wird alle fünf Jahre 
wiederholt. Die Abweichungen waren insbesondere im Verhältnis zu den 
insgesamt bilanzierten Pensionsrückstellungen nicht  wesentlich. 
Abweichungen bei der Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR) und der 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft GmbH & Co. KG (SWD KG II) sind schon 
aufgrund der absoluten Höhe der Pensionsrückstellungen unwesentlich. 
Sofern innerhalb des Vollkonsolidierungskreises ein zelne vAB Leistungen für 
andere vAB im Vorratsvermögen ausweisen, werden die se im 
Gesamtabschluss in die Anlagen im Bau umgegliedert.  Die zugehörigen 
Bestandsveränderungen werden in der Gesamtergebnisr echnung den 
aktivierten Eigenleistungen zugeordnet. 
Im Konsolidierungspaket der Rheinbahn wurden invest ive Zuwendungen 
nicht als Sonderposten ausgewiesen, sondern, wie handelsrechtlich möglich, 
mit dem Anlagevermögen verrechnet. Dieser Sachverhalt ist in Bezug auf den 
Gesamtabschluss unwesentlich, da eine Anpassung des  Ausweises zu einer 
Änderung der Aktiva und Passiva in gleicher Höhe fü hren würde. In der 
Gesamtergebnisrechnung wird das Gesamtergebnis nicht beeinflusst. 
Der Grundsatz der Einheitlichkeit wurde unter Beachtung der  
Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Wesentlichkeit zweck mäßig 
umgesetzt. 
4.2 Neubewertung und Fortschreibung von Vermögensgegenständen 
und Schulden 
Der Einbeziehung der verselbstständigten Aufgabenbe reiche in den 
Gesamtabschluss liegt die Erwerbsfiktion zugrunde. Dabei wird 
angenommen, dass die Stadt die Vermögensgegenstände  und Schulden der 
verselbstständigten Aufgabenbereiche erworben hat. Als Zeitpunkt des 
fiktiven Erwerbs der bereits zum Gesamtabschluss 20 10 einbezogenen vAB 
wurde der Stichtag der Eröffnungsbilanz (1. Januar 2009) zugrunde gelegt. 
Die Vermögensgegenstände und Schulden der vollkonso lidierten vAB 
mussten deshalb - wie bei der Eröffnungsbilanz der Stadt - mit ihren 
vorsichtig geschätzten Zeitwerten neu bewertet werd en. Dabei wird eine 
positive Differenz zwischen dem Zeitwert und dem Bu chwert eines 
Vermögensgegenstandes als stille Reserve und eine n egative Differenz als 
stille Last bezeichnet. 
Die stillen Reserven und Lasten in den vollzukonsol idierenden vAB zum 
Stichtag des ersten Gesamtabschlusses wurden durch ein externes Gutachten 
zum 1. Januar 2009 bestimmt, das zur Eröffnungsbila nz für die Bewertung 
der Finanzanlagen erstellt worden war. Im Gesamtabschluss 2016 wurde der 
Vollkonsolidierungskreis um die verbundenen Unterne hmen Immobilien-
Projekt-Management GmbH (IPM) und SWD Städt. Wohnun gsbau-GmbH & 
Co. KG Düsseldorf (SWD KG I) unter Beachtung der be i diesen vAB 
erforderlichen Neubewertung erweitert.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Die bei der Neubewertung der Vermögensgegenstände u nd Schulden in den 
Jahres- und Teilkonzernabschlüssen der konsolidiert en vAB aufgedeckten 
stillen Reserven und Lasten sind um die Wertänderungen nach dem Zeitpunkt 
der Wertermittlung fortzuschreiben. Maßgeblich hier für sind die 
Restnutzungsdauern derjenigen Vermögensgegenstände und Schulden, 
denen die stillen Reserven und Lasten zugeordnet wurden. 
Die aufgedeckten stillen Reserven und Lasten wurden  sachgerecht auf den 
31. Dezember 2021 fortgeschrieben. 
5 Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung 
5.1 Erstellung des Summenabschlusses 
Die an die Regelungen des NKF angepassten und neubewerteten Jahres- und 
Teilkonzernabschlüsse der verselbstständigten Aufga benbereiche des 
Vollkonsolidierungskreises und der Jahresabschluss der Stadt sind zu einem 
Summenabschluss zusammenzufassen. Dabei werden die einzelnen 
Bilanzpositionen beziehungsweise die Positionen der Ergebnisrechnungen der 
verselbstständigten Aufgabenbereiche und der Stadt summiert. 
Grundlage für die Summenabschlüsse waren die von den vAB zur Verfügung 
gestellten Konsolidierungspakete. Eigene Buchungen der Kämmerei, 
insbesondere im Bereich der Fortschreibung stiller Reserven, ergänzen die 
Konsolidierungspakete.  
Im Gesamtabschluss ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage so 
darzustellen, als wäre der Konzern ein einziges Unt ernehmen und die 
verselbstständigten Aufgabenbereiche Ämter der Stad t. Für alle verselbst-
ständigten Aufgabenbereiche des Vollkonsolidierungs kreises wird eine 
Kapital-, Schulden-, Ertrags- und Aufwandskonsolidierung sowie gegebenen-
falls eine Zwischenergebniseliminierung durchgeführ t. Konzerninterne 
Geschäftsbeziehungen, die in der Summenbilanz und i n der 
Summenergebnisrechnung enthalten sind, werden dabei eliminiert, sodass im 
Gesamtabschluss nur Geschäftsbeziehungen zu Dritten gezeigt werden.  
5.2 Kapitalkonsolidierung 
Im Summenabschluss ist das neubewertete Eigenkapita l, das sich nach der 
Neubewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der verselbst-
ständigten Aufgabenbereiche ergab, noch doppelt erf asst. Die 
Beteiligungsbuchwerte der verselbstständigten Aufga benbereiche sind im 
Jahresabschluss der Stadt in den Finanzanlagen und damit auch im 
Eigenkapital enthalten. Außerdem sind die Aktiva un d Passiva der vAB über 
die Konsolidierungspakete im Summenabschluss enthalten. 
Da der Gesamtabschluss so erstellt werden muss, als  wäre die Stadt ein 
einziges Unternehmen, müssen die in den Finanzanlag en ausgewiesenen 
Beteiligungsbuchwerte der vollzukonsolidierenden vA B mit dem doppelt 
erfassten Eigenkapital verrechnet werden.

- 15 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewe rtungsmethode (vgl. 
4.2). Für vAB, die bereits zum Zeitpunkt des ersten Gesamtabschlusses zum 
31. Dezember 2010 im Vollkonsolidierungskreis entha lten waren, wurde die 
Verrechnung zum Zeitpunkt des fiktiven Erwerbs (Sti chtag der 
Eröffnungsbilanz) durchgeführt. Die verselbstständi gten Aufgabenbereiche 
IPM und SWD KG I wurden im Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2016 
ebenfalls nach der Neubewertungsmethode einbezogen. 
Aus dem Vergleich der Beteiligungsbuchwerte der Sta dt mit dem 
neubewerteten Eigenkapital der vollzukonsolidierend en vAB entstanden 
positive und negative Unterschiedsbeträge, die Eigenkapitalcharakter hatten 
und deshalb bei der Erstkonsolidierung mit der allg emeinen Rücklage 
verrechnet wurden. 
Veränderungen des Eigenkapitals eines verselbststän digten Aufgaben-
bereiches nach der Erstkonsolidierung werden als du rch den Konzern 
erwirtschaftet betrachtet. Das Eigenkapital des Kon zerns enthält nach der 
Konsolidierung im Wesentlichen das Eigenkapital der Stadt und die seit dem 
1. Januar 2009 erwirtschafteten Jahresergebnisse der vAB. 
5.3 Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung 
Mit der Schuldenkonsolidierung werden konzernintern e Schuldbeziehungen 
eliminiert. Dabei werden Ausleihungen, Forderungen,  Rückstellungen, 
Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten, di e zwischen den 
vollzukonsolidierenden vAB untereinander sowie mit der Stadt entstanden 
sind, gegeneinander aufgerechnet. 
Aufwendungen und Erträge, die durch konzerninterne Geschäftsbeziehungen 
verursacht wurden, werden im Rahmen der Aufwands- u nd Ertrags-
konsolidierung eliminiert. 
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sowie der Aufw ands- und 
Ertragskonsolidierung können Aufrechnungsdifferenzen entstehen, wenn sich 
die Bilanzpositionen (zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten) und 
die Ergebnisrechnungspositionen (Aufwendungen und E rträge) nicht in 
gleicher Höhe gegenüberstehen. Je nach Sachverhalt werden ermittelte 
Differenzen entweder erfolgsneutral oder erfolgswirksam konsolidiert. 
Auf die Konsolidierung kann verzichtet werden, wenn  dadurch das Bild der 
Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konze rns nicht wesentlich 
beeinflusst wird. 
Bereits im Jahresabschluss der Stadt wurden Saldena bstimmungen mit den 
betroffenen verselbstständigten Aufgabenbereichen d urchgeführt, damit 
gegebenenfalls unterschiedliche Salden bei den Ford erungen und 
Verbindlichkeiten beziehungsweise Erträgen und Aufw endungen geklärt 
werden können. 
5.4 Zwischenergebniseliminierung 
Gewinne oder Verluste, die durch Eigentumswechsel innerhalb des Konzerns 
entstanden sind, dürfen im Gesamtabschluss grundsätzlich nicht ausgewiesen

- 16 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
werden und müssen im Rahmen der Zwischenergebniseli minierung 
konsolidiert werden. 
Gleichzeitig darf durch einen konzerninternen Eigen tumswechsel die 
Bewertung des Vermögensgegenstandes in der Gesamtbilanz nicht geändert 
werden. Entsteht durch den Verkauf eine höhere beziehungsweise niedrigere 
Bewertung, wird diese im Rahmen der Zwischenergebni seliminierung 
ebenfalls konsolidiert. Eine Zwischenergebniselimin ierung muss nicht 
durchgeführt werden, wenn Zwischenergebnisse für di e Vermittlung eines 
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild es der Vermögens-, 
Finanz- und Ertragsgesamtlage des Konzerns von unte rgeordneter 
Bedeutung sind. 
Seit dem Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2017 wird  insbesondere das 
Zwischenergebnis aus der Übertragung des Pachtvermö gens von der Stadt 
an den Stadtentwässerungsbetrieb (SEBD) von 198,5 M io. € jährlich 
eliminiert. 
Darüber hinaus wurden Zwischenergebnisse der IPM au s der Veräußerung 
fertiggestellter Schulbaumaßnahmen an die Stadt eli miniert. 
Zwischenergebnisse, die in Vorjahren durch Einlage von zw ei 
Grundstücken in die SWD KG I entstanden sind, wurden 202 1 
berücksichtigt. 
5.5 Equitykonsolidierung 
Die assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der E quitykonsolidierung 
nach der Buchwertmethode in den Gesamtabschluss ein bezogen. Dies sind 
die Flughafen Düsseldorf GmbH, die Stadtwerke Düsseldorf AG, die Deutsche 
Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisbu rg gGmbH sowie die 
Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH (Schauspielhaus). 
Zur Eröffnungsbilanz der Stadt wurden die Anteile a n den Stadtwerken und 
dem Flughafen mit ihren vorsichtig geschätzten Zeitwerten bewertet. Für die 
Equitykonsolidierung zum 1. Januar 2009 war zunächs t jeweils die Differenz 
zwischen dem Beteiligungsbuchwert und dem anteilige n Eigenkapital zu 
bilden. Es ergaben sich jeweils aktivische Untersch iedsbeträge, die in ihre 
Bestandteile stille Reserven und Geschäfts- oder Fi rmenwert (GoF) 
aufgespalten wurden. 
Die stillen Reserven unterliegen der jährlichen Abs chreibung entsprechend 
den korrespondierenden Vermögensgegenständen. Die A bschreibungen auf 
die stillen Reserven wurden bei der Equitykonsolidierung zum 31. Dezember 
2021 sachgerecht berücksichtigt. Die ermittelten Go F sind bei der 
Erstkonsolidierung mit den Rücklagen verrechnet worden. 
Bei allen in den Gesamtabschluss nach der Equity-Methode einbezogenen vAB 
wurden die anteiligen Jahresergebnisse sachgerecht berücksichtigt. 
Die fortgeschriebenen Beteiligungsbuchwerte werden in der Bilanzposition 
„Anteile an assoziierten Unternehmen“ und die Jahre sergebnisse der 
assoziierten Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung unter der Position 
„Ergebnis aus Equitykonsolidierung“ ausgewiesen (-5 ,0 Mio. €, 
Vj -79,0 Mio. €). Die Abschreibungen der stillen Re serven (7,5 Mio. €) 
werden unter der Position „Bilanzielle Abschreibungen“ erfasst.

- 17 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Der Teilkonzern Messe hat die Beteiligung an der CI OSH Asia Co. Ltd. 
(Beijing) im Jahr 2020 erstmals in die Equitykonsol idierung aufgenommen. 
Die hieraus resultierende Wertfortschreibung im Tei lkonzern Messe wird im 
Rahmen des Gesamtabschlusses aus Wesentlichkeitsges ichtspunkten 
rückgängig gemacht. Bei der notwendigen Wertänderung wurde die 
Währungsumrechnung nicht erfolgsneutral berücksichtigt.

- 18 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
IV Gesamtanhang 
Der Gesamtanhang ist nach § 116 Abs. 2 GO und § 50 Abs. 1 KomHVO 
Bestandteil des Gesamtabschlusses. Er trägt durch e rläuternde und 
ergänzende Informationen dazu bei, dass die wirtsch aftliche Lage des 
Konzerns zutreffend beurteilt werden kann. Die erfo rderlichen Inhalte des 
Anhangs sind im Wesentlichen in § 52 Abs. 2 und 3 K omHVO geregelt. 
Darüber hinaus muss der Gesamtabschluss zu allen vA B die Angaben nach 
§ 53 KomHVO enthalten. 
Der Anhang enthält die erforderlichen Angaben zum Konsolidierungskreis. Es 
wird für jeden verselbstständigten Aufgabenbereich in öffentlich-rechtlicher 
oder privatrechtlicher Form ersichtlich, nach welch er Konsolidierungs-
methode er in den Gesamtabschluss einbezogen wurde.  Die Ausübung des 
Einbeziehungswahlrechts im Sinne des § 116b GO wurd e erläutert. Die 
Konsolidierungsmethoden und der Zeitpunkt der Einbe ziehung der 
konsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche  sind dargestellt. 
Außerdem sind Angaben zu sogenannten Unterschiedsbe trägen aus der 
Kapitalkonsolidierung enthalten. 
Die verwendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den Positionen 
der Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung wur den angegeben. 
Dabei wird darauf hingewiesen, dass die nach dem NK F-COVID-19-
Isolierungsgesetz zu bildende Bilanzierungshilfe in  ihrer Höhe dem Wert im 
Einzelabschluss der Stadt entspricht. 
Die erforderliche Darstellung zur Anwendung von Ver einfachungen gemäß 
§ 52 Abs. 2 KomHVO betrifft im Wesentlichen die ein heitliche Bewertung im 
Vollkonsolidierungskreis. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der für 
die Berechnung der Pensions- und Beihilferückstellu ngen zu verwendende, 
gesetzlich festgelegte Zinssatz von 5 Prozent vom d urchschnittlichen 
Marktzinssatz abweicht.  
Die nach § 44 Abs. 3 KomHVO unmittelbar mit der all gemeinen Rücklage 
verrechneten Aufwendungen und Erträge aus Abgängen und Veräußerungen 
von Vermögensgegenständen sowie aus Wertveränderung en bei den 
Finanzanlagen werden im Anhang summarisch dargestellt. 
Die Ausführungen zur Gesamtbilanz und Gesamtergebnisrechnung enthalten 
Darstellungen zu den Inhalten der einzelnen Positio nen. Hierin wird 
insbesondere auch dargestellt, wie sich die in der Gesamtbilanz 
ausgewiesenen Positionen „Anteile an verbundenen Un ternehmen“, „Anteile 
an assoziierten Unternehmen“ und „Übrige Beteiligungen“ zusammensetzen. 
Die Pensionsrückstellungen einschließlich der Nutzung des Wahlrechtes nach 
§ 37 Abs. 2 KomHVO, wonach die Auswirkungen der Besoldungserhöhungen 
2019 bis 2021 den Pensionsrückstellungen ratierlich über drei Haushaltsjahre 
ab dem Folgejahr zugeführt werden können, sind entsprechend erläutert. 
Dem Anhang sind der gesetzlich geforderte Eigenkapi talspiegel, ein 
Verbindlichkeitenspiegel sowie ein Gesamtanlagenspiegel beigefügt. 
Nach § 52 Abs. 3 KomHVO wurde dem Gesamtanhang auße rdem eine 
Kapitalflussrechnung beigefügt, die unter Berücksic htigung des Deutschen

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Rechnungslegungsstandards 21 erstellt wurde. Die Kapitalflussrechnung zeigt 
die Veränderung des Zahlungsmittelbestandes. 
Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sic herheiten und 
Sachverhalte, aus denen sich künftig erhebliche fin anzielle Verpflichtungen 
ergeben können, wurden betragsmäßig dargestellt.  
Nach § 50 Abs. 3 KomHVO in Verbindung mit § 44 Abs.  6 KomHVO 
anzugebende Kostenunterdeckungen kostenrechnender E inrichtungen 
entstanden im Berichtsjahr im Gebührenbereich "Bestattungen". 
Der Verpflichtung, für jeden vAB die Angaben nach §  53 KomHVO 
aufzuführen, wurde durch einen Verweis auf den ausf ührlichen 
Beteiligungsbericht nachgekommen. 
Insgesamt sind die rechtlich vorgesehenen Angaben u nd Erläuterungen im 
Anhang enthalten.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
V Gesamtlagebericht 
Nach § 52 Abs. 1 KomHVO ist das durch den Gesamtabs chluss zu 
vermittelnde Bild der Gesamtlage des Konzerns zu er läutern. Dazu sind in 
einem Überblick der Geschäftsablauf mit den wichtig sten Ergebnissen des 
Gesamtabschlusses und die Gesamtlage in ihren tatsächlichen Verhältnissen 
darzustellen. Außerdem hat der Lagebericht eine aus gewogene und 
umfassende, dem Umfang der gemeindlichen Aufgabener füllung 
entsprechende Analyse der Haushaltswirtschaft und d er Gesamtlage des 
Konzerns zu enthalten. In die Analyse sollen die Ziele und Kennzahlen, soweit 
sie bedeutsam für das Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage 
des Konzerns sind, einbezogen und unter Bezugnahme auf die im 
Gesamtabschluss enthaltenen Ergebnisse erläutert we rden. Auch auf die 
Chancen und Risiken für die künftige Gesamtentwicklung ist einzugehen. 
Im Gesamtlagebericht des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf wird 
zunächst einleitend auf die rechtliche Grundlage de s Lageberichts 
eingegangen. 
Es folgt eine Darstellung des Geschäftsverlaufs, in  der zunächst 
gesamtwirtschaftliche und für die Stadt relevante R ahmendaten sowie die 
durch den festgelegten Konsolidierungskreis berücks ichtigten Betätigungs-
felder aufgeführt sind.  
Die Erläuterungen zur Gesamtertragslage enthalten eine Tabelle zur 
Gesamtergebnisrechnung 2021, ergänzt um die Vorjahr eszahlen und die 
prozentualen Anteile der einzelnen Positionen an de n ordentlichen 
Gesamterträgen und den ordentlichen Gesamtaufwendun gen des 
Berichtsjahres. Wesentliche Einflussgrößen auf die einzelnen Positionen der 
Gesamtergebnisrechnung werden anschließend dargeste llt. Auf die 
haushaltsrechtliche Besonderheit der pandemiebeding t ausgewiesenen 
außerordentlichen Erträge und der in der Bilanz gebildeten Bilanzierungshilfe 
wird hingewiesen.  
Die Erläuterungen zur Gesamtvermögens- und Gesamtschuldenlage  
enthalten zunächst eine komprimierte Zusammenfassun g der Aktiva und 
Passiva, ergänzt um die prozentualen Anteile der ei nzelnen Bilanzpositionen 
an den Aktiva beziehungsweise Passiva. Es folgen gr undlegende 
Anmerkungen zu diesen Positionen. Auf die Bilanzier ungshilfe, die im 
Jahresabschluss der Stadt auf der Grundlage der KomHVO zur Isolierung der 
sich aus der COVID-19-Pandemie ergebenden Haushalts belastungen zu 
bilden und in gleicher Höhe im Gesamtabschluss ausz uweisen ist, wird 
eingegangen. 
Die Gesamtfinanzlage wird auf der Grundlage der Kapitalflussrechnung 
strukturell dargestellt. Es wird, wie im Vorjahr, ins besondere festgestellt, 
dass die Gesamtfinanzlage des Konzerns aufgrund der  
Selbstfinanzierungskraft im Bereich der laufenden Geschäftstätigkeit und der 
Möglichkeit zur Kreditaufnahme als stabil anzusehen ist. 
Im Abschnitt zu den Chancen und Risiken  sind zunächst grundsätzliche 
Steuerungsvoraussetzungen angegeben. Anschließend w ird auf die 
erheblichen Liquiditätsbedarfe für absehbare Invest itionen und die 
Instandhaltung von Brücken und Gebäuden eingegangen. Auf Projekte, die in

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
der Planung der Kernverwaltung bisher nicht (vollständig) etatisiert wurden, 
da sie nicht die von der KomHVO vorgeschriebene Pla nungsreife besitzen, 
wird weiterhin hingewiesen. 
Weiterhin werden erstmals Risiken aus dem Ukrainekr ieg benannt. 
Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Aufs ichtsrat der Messe am 
1. März 2022 beschlossen hat, die Geschäftstätigkei t in Russland bis auf 
Weiteres einzustellen. 
In der Gesamtbetrachtung des Konzerns Landeshauptst adt Düsseldorf wird 
die Risikosituation insbesondere vor dem Hintergrun d der andauernden 
Pandemiesituation und des Krieges als verschlechter t im Vergleich zum 
Vorjahr eingeschätzt. Des Weiteren werden für jeden  nach der 
Vollkonsolidierungs- oder der Equity-Methode in den  Gesamtabschluss 
einbezogenen vAB die Chancen und Risiken gesondert erläutert. Dabei wird 
auch auf mögliche Risiken und Unsicherheiten im Hinblick auf die COVID-19-
Pandemie eingegangen. Zur frühzeitigen Erkennung vo n Risiken werden 
insbesondere das Beteiligungscontrolling sowie die Quartalsberichterstattung 
über die wirtschaftliche Lage der Beteiligungen herangezogen.  
Die aufgeführten NKF-Kennzahlen basieren auf dem Ru nderlass des Landes 
NRW vom 1. Oktober 2008. Das darin enthaltene NKF-K ennzahlenset 
beinhaltet wesentliche betriebswirtschaftliche Kenn zahlen, die zur Analyse 
der wirtschaftlichen Gesamtlage des Konzerns beitragen können.  
Die Angaben zu den Mitgliedern des Verwaltungsvorstands und des Rates sind 
beigefügt.  
Der Gesamtlagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Er wurde auf 
der Grundlage des Gesamtabschlusses so gefasst, dass ein den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, F inanz- und 
Ertragsgesamtlage des Konzerns vermittelt wird. Der  Gesamtlagebericht 
steht mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnis sen im Einklang. Die 
Chancen und Risiken sind zutreffend dargestellt.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Entwicklung der NKF-Kennzahlen seit 2010 
Ergänzend zu den Erläuterungen im Lagebericht stell t das Amt für 
kommunale Prüfung die Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen für den 
Zeitraum von 2010 bis 2021 dar. 
Kennzahlen zur haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation 
 
Aufwandsdeckungsgrad
 
Ordentliche Gesamterträge 
x 100 
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Diese Kennzahl zeigt an, zu welchem Anteil die orde ntlichen 
Gesamtaufwendungen durch die ordentlichen Gesamterträge gedeckt werden 
können. Es besteht ein Zusammenhang zum finanzielle n Gleichgewicht des 
Konzerns. 
Mit einem Aufwandsdeckungsgrad von 95,57 % (Vj 94,4 3 %) liegt im Jahr 
2021 eine Unterdeckung vor. 
 
 
 
Eigenkapitalquote 1
 
Eigenkapital 
x 100 
Gesamtbilanzsumme 
 
Die Eigenkapitalquote 1 misst den Anteil des Eigenk apitals am gesamten 
bilanzierten Kapital. Die Kennzahl kann ein wichtiger Bonitätsfaktor sein. 
Die Eigenkapitalquote weist im Jahr 2021 einen Wert  von 54,37 % auf. Der 
Vorjahreswert beträgt 55,03 %. 
 
90,00
92,00
94,00
96,00
98,00
100,00
102,00
104,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Aufwandsdeckungsgrad

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
 
Eigenkapitalquote 2 
Eigenkapital + Sonderposten 
Zuwendungen + Sonderposten Beiträge x 100 
Gesamtbilanzsumme 
 
Die Eigenkapitalquote 2 gibt den Anteil des „wirtsc haftlichen Eigenkapitals“ 
am gesamten bilanzierten Kapital an. Da bei den Gem einden die 
Sonderposten mit Eigenkapitalcharakter oft einen wesentlichen Ansatz in der 
Bilanz darstellen, wird die Wertgröße „Eigenkapital “ um die langfristigen 
Sonderposten erweitert. 
Die Eigenkapitalquote 2 verringerte sich im Verglei ch zum Vorjahr von 
68,27 % auf 67,27 %. 
 
 
 
 
 
 
 
50,00
52,00
54,00
56,00
58,00
60,00
62,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Eigenkapitalquote 1
62,00
64,00
66,00
68,00
70,00
72,00
74,00
76,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Eigenkapitalquote 2

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Fehlbetrags- / 
Überschussquote 
Gesamtjahresergebnis 
x 100 Allgemeine Rücklage + 
Ausgleichsrücklage 
 
Die Fehlbetrags- beziehungsweise Überschussquote se tzt das 
Gesamtjahresergebnis ins Verhältnis zur Summe aus A llgemeiner Rücklage 
und Ausgleichsrücklage. 
Die Kennzahl weist im Jahr 2021 eine Fehlbetragsquote von -0,83 % auf. Im 
Vorjahr ergab sich eine Fehlbetragsquote von -2,29 %. 
 
 
 
Kennzahlen zur Gesamtvermögenslage 
 
Infrastrukturquote 
Infrastrukturvermögen 
x 100 
Gesamtbilanzsumme 
 
Die Kennzahl gibt Auskunft über den Anteil des Infr astrukturvermögens an 
der Bilanzsumme. 
Der Anteil des Infrastrukturvermögens beträgt im Be richtsjahr 34,85 % 
(Vj 35,50 %). 
 
-2,50
-2,00
-1,50
-1,00
-0,50
0,00
0,50
1,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Fehlbetragsquote

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
 
 
Abschreibungs-
intensität 
bilanzielle Abschreibungen 
x 100 
ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Die Abschreibungsintensität zeigt, in welchem Umfan g die Gemeinde durch 
die Abnutzung des Anlagevermögens belastet wird. 
Der Anteil der Abschreibungen an den ordentlichen Gesamtaufwendungen in 
2021 beträgt 8,55 % (Vj 8,57 %). 
 
 
 
  
0,00
5,00
10,00
15,00
20,00
25,00
30,00
35,00
40,00
45,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Infrastrukturquote
0,00
2,00
4,00
6,00
8,00
10,00
12,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Abschreibungsintensität

- 26 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
Investitionsquote 
Bruttoinvestitionen 
x 100 Abgänge des Anlagevermögens + 
Abschreibungen des Anlagevermögens 
 
Die Investitionsquote gibt an, in welchem Umfang dem Substanzverlust durch 
Abgänge und Abschreibungen neue Investitionen gegenüberstehen. 
Im Berichtsjahr ergibt sich eine Quote von 97,41 % (Vj 110,68 %). 
 
 
 
Kennzahlen zur Gesamtfinanzlage 
 
Anlagen-
deckungsgrad 2 
Eigenkapital + Sonderposten 
Zuwendungen + Sonderposten Beiträge + 
langfristiges Fremdkapital x 100 
Anlagevermögen 
 
Die Kennzahl gibt an, wie viel Prozent des Anlageve rmögens langfristig 
finanziert sind. 
Die Entwicklung des Anlagendeckungsgrades 2 zeigt, dass das 
Anlagevermögen zu 96,45 % (Vj 96,64 %) durch das la ngfristige Kapital 
gedeckt ist. 
 
0,00
20,00
40,00
60,00
80,00
100,00
120,00
140,00
160,00
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Investitionsquote

- 27 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
 
 
Kurzfristige 
Verbindlichkeitsquote
 
kurzfristige Verbindlichkeiten 
x 100 
Gesamtbilanzsumme 
 
Mit dieser Kennzahl kann beurteilt werden, wie hoch  die Bilanz durch 
kurzfristiges Fremdkapital belastet wird. 
Die kurzfristige Verbindlichkeitsquote verringerte sich von 3,73 % auf 
3,21 %. 
 
 
 
  
88,00
90,00
92,00
94,00
96,00
98,00
100,00
102,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Anlagendeckungsgrad 2
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
3,00
3,50
4,00
4,50
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Kurzfristige Verbindlichkeitenquote

- 28 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
Zinslastquote 
Finanzaufwendungen 
x 100 
ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Die Zinslastquote zeigt an, welche Belastung aus Fi nanzaufwendungen 
zusätzlich zu den ordentlichen Aufwendungen besteht. 
2021 beträgt die Zinslastquote 1,16 % (Vj 1,55 %). 
 
 
 
Kennzahlen zur Gesamtertragslage 
 
Netto-
steuerquote 
Gesamtsteuererträge – Gewerbesteuerumlage 
x 100 
ordentliche Gesamterträge – Gewerbesteuerumlage 
– Finanzierungsbeteiligung Fonds Deutsche Einheit 
 
Die Nettosteuerquote beschreibt den Anteil der Steu ererträge an den 
ordentlichen Gesamterträgen und ist Indikator für d ie 
Selbstfinanzierungskraft des Konzerns und zu welche m Anteil der Konzern 
unabhängig von staatlichen Zuwendungen ist. 
Der Anteil der Nettosteuern erhöhte sich im Verglei ch zum Vorjahr von 
36,87 % auf 42,81 %. 
 
0,00
0,50
1,00
1,50
2,00
2,50
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Zinslastquote

- 29 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
 
Zuwendungsquote 
Erträge aus Zuwendungen 
x 100 
ordentliche Gesamterträge 
 
Die Zuwendungsquote gibt an, inwieweit eine Abhängi gkeit von 
Zuwendungen beziehungsweise von Leistungen Dritter besteht. 
Der Anteil der Zuwendungen an den ordentlichen Gesa mterträgen beträgt 
12,92 %. Der höhere Vorjahreswert von 17,36 % war w esentlich durch die 
Sonderzuwendung von 232,9 Mio. € nach dem Gewerbest euerausgleichs-
gesetz NRW beeinflusst. 
 
 
 
 
 
33,00
34,00
35,00
36,00
37,00
38,00
39,00
40,00
41,00
42,00
43,00
44,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Nettosteuerquote
0,00
2,00
4,00
6,00
8,00
10,00
12,00
14,00
16,00
18,00
20,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Zuwendungsquote

- 30 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Personalintensität 
Personalaufwand 
x 100 
ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Die Personalintensität zeigt an, welchen Anteil die Personalaufwendungen an 
den ordentlichen Gesamtaufwendungen ausmachen. 
Der Anteil der Personalaufwendungen an den ordentli chen 
Gesamtaufwendungen beträgt 26,44 % (Vj 25,81 %). 
 
 
 
 
Sach- und 
Dienstleistungsintensität
 
Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen x 100 
ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Den Anteil der Inanspruchnahme von Leistungen Dritt er an den gesamten 
ordentlichen Aufwendungen zeigt die Sach- und Diens tleistungsintensität. 
Diese verringerte sich von 24,18 % auf 22,81 %. 
 
0,00
5,00
10,00
15,00
20,00
25,00
30,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Personalintensität

- 31 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 
 
 
Transferaufwandsquote
 
Transferaufwand 
x 100 
ordentliche Gesamtaufwendungen 
 
Die Transferaufwandsquote ergänzt die Gesamtertrags lage um die Angabe, 
inwieweit die ordentlichen Gesamtaufwendungen durch  Transferleistungen 
geprägt sind. 
Der Anteil der Transferaufwendungen an den ordentli chen 
Gesamtaufwendungen beträgt 30,16 % (Vj 29,61 %). 
 
 
 
  
0,00
5,00
10,00
15,00
20,00
25,00
30,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Sach- und Dienstleistungsintensität
0,00
5,00
10,00
15,00
20,00
25,00
30,00
35,00
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Transferaufwandsquote

- 32 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
VI Bestätigungsvermerk 
Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung wird f olgender uneinge-
schränkter Bestätigungsvermerk erteilt: 
 
An die Landeshauptstadt Düsseldorf 
Prüfungsurteile 
Die Rechnungsprüfung hat den Gesamtabschluss des Ko nzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021 -  bestehend aus der 
Gesamtbilanz, der Gesamtergebnisrechnung und dem Ge samtanhang - und 
den Gesamtlagebericht geprüft. In die Prüfung sind die haushaltsrechtlichen 
Vorschriften sowie ergänzende Regelungen der örtlic hen Satzungen und 
sonstige ortsrechtliche Bestimmungen, soweit diese die gemeindliche 
Haushaltswirtschaft betreffen, einbezogen worden.  
Die Prüfung wurde im Hinblick auf den Gesamtabschlu ss, den 
Gesamtlagebericht und die dabei zu beachtenden Grun dsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung so geplant und durchgef ührt, dass 
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Dars tellung des vermittelten 
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlag e des Konzerns 
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden konnten. 
Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen sind die Kenntnisse über die 
Tätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtlic he Umfeld des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf berücksichtigt worden. Im Rahmen der Prüfung 
wurden die Nachweise für die Angaben im Gesamtabsch luss und im 
Gesamtlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.  
Nach den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen e ntspricht der 
Gesamtabschluss den haushaltsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter 
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführun g ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der  Vermögens-, Finanz- 
und Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt  Düsseldorf. Der 
Gesamtlagebericht steht im Einklang mit dem Gesamta bschluss und 
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Vermögens-, Finanz-, 
Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düs seldorf. Er stellt die 
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 
Die Prüfung umfasste die Beurteilung der Festlegung  des 
Konsolidierungskreises, der in den Gesamtabschluss einbezogenen 
Abschlüsse, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze 
und die Würdigung der Gesamtdarstellung des Gesamta bschlusses und des 
Gesamtlageberichts.  
 
Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen gegen die 
Ordnungsmäßigkeit des Gesamtabschlusses und des 
Gesamtlageberichts geführt.

- 33 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Grundlage für die Prüfungsurteile 
Die Rechnungsprüfung hat die Prüfung des Gesamtabsc hlusses und des 
Gesamtlageberichts in Übereinstimmung mit § 102 GO unter Beachtung der 
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestel lten Grundsätze 
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Die Verantwortung der 
Rechnungsprüfung nach diesen Vorschriften und Grund sätzen ist im 
nachfolgenden Abschnitt „Verantwortung der Rechnung sprüfung für die 
Prüfung des Gesamtabschlusses und des Gesamtlageber ichts“ weitergehend 
beschrieben. Die örtliche Rechnungsprüfung ist nach § 101 Abs. 2 GO bei der 
Erfüllung der ihr zugewiesenen Prüfungsaufgaben una bhängig und an 
Weisungen nicht gebunden. Die Rechnungsprüfung ist der Auffassung, dass 
die erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und gee ignet sind, um als 
Grundlage für die Prüfungsurteile zum Gesamtabschlu ss und zum 
Gesamtlagebericht zu dienen. 
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Gesamtabschluss 
und den Gesamtlagebericht 
Der Entwurf des Gesamtabschlusses und des Gesamtlag eberichts wird nach 
§ 116 Abs. 7 in Verbindung mit § 95 Abs. 5 GO und d er KomHVO von der 
Stadtkämmerin aufgestellt und dem Oberbürgermeister  zur Bestätigung 
vorgelegt. 
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich dafür, dass der Gesamtabschluss 
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch führung ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der  Vermögens-, Finanz- 
und Ertragsgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt  Düsseldorf ver-
mittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter veran twortlich für die internen 
Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger 
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Gesamt-
abschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder 
unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist. 
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des 
Gesamtlageberichts und dass dieser insgesamt ein zutreffendes Bild von der 
Lage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vermi ttelt, in allen 
wesentlichen Belangen mit dem Gesamtabschluss in Ei nklang steht, den 
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chance n und Risiken der 
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferne r ist der gesetzliche 
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und M aßnahmen (Systeme), 
die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellu ng eines 
Gesamtlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuw endenden 
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um aus reichende geeignete 
Nachweise für die Aussagen im Gesamtlagebericht erbringen zu können. 
Verantwortung der Rechnungsprüfung für die Prüfung des 
Gesamtabschlusses und des Gesamtlageberichts 
Das Ziel der Rechnungsprüfung ist, hinreichende Sic herheit darüber zu er-
langen, ob der Abschluss als Ganzes frei von wesent lichen – beabsichtigten 
oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist,  und ob der 
Gesamtlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild v on der Lage des

- 34 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vermittelt sowie in allen wesentlichen 
Belangen mit dem Gesamtabschluss und mit den bei der Prüfung gewonnenen 
Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und 
die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung  zutreffend darstellt. 
Darüber hinaus soll ein Bestätigungsvermerk erteilt  werden, der die 
Prüfungsurteile zum Gesamtabschluss und zum Gesamtl agebericht 
beinhaltet. 
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie 
dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 102 GO unter Beachtung der vom 
IDW festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Absch lussprüfung 
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Dars tellung stets aufdeckt. 
Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren 
und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünfti gerweise erwartet 
werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses 
Gesamtabschlusses und Gesamtlageberichts getroffene n wirtschaftlichen 
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 
Während der Prüfung wird pflichtgemäßes Ermessen au sgeübt und eine 
kritische Grundhaltung bewahrt. Darüber hinaus 
 identifiziert und beurteilt die Rechnungsprüfung di e Risiken 
wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter  – falscher 
Darstellungen im Gesamtabschluss und im Gesamtlagebericht, plant und 
führt Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Ris iken durch. Die 
Rechnungsprüfung erlangt Prüfungsnachweise, die aus reichend und 
geeignet sind, um als Grundlage für das Prüfungsurt eil zu dienen. Das 
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nich t aufgedeckt werden, 
ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches 
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollst ändigkeiten, 
irreführende Darstellungen beziehungsweise das Auße rkraftsetzen 
interner Kontrollen beinhalten können. 
 gewinnt die Rechnungsprüfung ein Verständnis von de m für die Prüfung 
des Gesamtabschlusses relevanten internen Kontrolls ystem und den für 
die Prüfung des Gesamtlageberichts relevanten Vorke hrungen und 
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unt er den 
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht m it dem Ziel, ein 
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems im Konzern abzugeben. 
 beurteilt die Rechnungsprüfung die Angemessenheit der vom gesetzlichen 
Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowi e die Vertret-
barkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellte n geschätzten Werte 
und damit zusammenhängenden Angaben. 
 beurteilt die Rechnungsprüfung die Gesamtdarstellun g, den Aufbau und 
den Inhalt des Gesamtabschlusses einschließlich der  Angaben sowie ob 
der Gesamtabschluss die zugrundeliegenden Geschäfts vorfälle und 
Ereignisse so darstellt, dass er unter Beachtung de r Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen V erhältnissen 
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragsgesamtlage des 
Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vermittelt. 
 beurteilt die Rechnungsprüfung den Einklang des Gesamtlageberichts mit 
dem Gesamtabschluss und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des 
Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf.

- 35 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
 führt die Rechnungsprüfung Prüfungshandlungen zu den vom gesetzlichen 
Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angabe n im 
Gesamtlagebericht durch. Auf Basis ausreichender ge eigneter 
Prüfungsnachweise vollzieht die Rechnungsprüfung da bei insbesondere 
die zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und  beurteilt die 
sachgerechte Ableitung der Angaben aus diesen Annah men. Ein 
eigenständiges Prüfungsurteil zu diesen Angaben sowie zu den zugrunde-
liegenden Annahmen wird nicht abgegeben. Es besteht  ein erhebliches 
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wes entlich von den 
zukunftsorientierten Angaben abweichen. 
 
Düsseldorf, den 5. März 2025 
 
 
 
Anke Wohlan  
Leiterin des  
Amtes für kommunale Prüfung

- 36 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
VII Erläuterungen zur Gesamtbilanz 
Die Gesamtbilanz ist gemäß § 50 Abs. 3 KomHVO nach § 42 Abs. 3 und 4 
KomHVO zu gliedern. Die in der KomHVO nicht vorgesc hriebenen Angaben 
„davon Stadt“ sollen in den nachfolgenden Tabellen zur Interpretation der 
ausgewiesenen Bilanzposten beitragen. Sie beziehen sich auf die juristische 
Person des öffentlichen Rechts „Landeshauptstadt Düsseldorf“ und beinhalten 
somit die Anteile des Kernhaushalts sowie der eigen betriebsähnlichen 
Einrichtung SEBD. In den Erläuterungen wird auf die  einzelnen Anteile nur 
dann eingegangen, wenn dies zur Darstellung eines Sachverhalts erforderlich 
ist. 
Aktiva zum 31. Dezember 2021 
  31.12.2021  
gesamt 
Mio. € 
31.12.2020 
gesamt 
Mio. € 
davon 
Stadt 
2021 % 
0 Aufwendungen zur Erhaltung 
der gemeindlichen 
Leistungsfähigkeit 
290,3
 156,8 100,0 
1 Anlagevermögen 12.613,3  12.568,4 80,0 
1.1 Immaterielle 
Vermögensgegenstände 
23,5 24,2 38,0 
1.2 Sachanlagen 12.245,6  12.199,0 81,4 
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und 
grundstücksgleiche Rechte 
1.965,3 1.970,6 98,8 
1.2.2 Bebaute Grundstücke und 
grundstücksgleiche Rechte 
3.363,0 3.319,1 57,8 
1.2.3 Infrastrukturvermögen 4.865,0  4.935,7 95,3 
1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und 
Boden 
3,7 4,4 100,0 
1.2.5 Kunstgegenstände, 
Kulturdenkmäler 
800,0 798,2 99,9 
1.2.6 Maschinen und technische 
Anlagen, Fahrzeuge 
254,0 269,6 22,2 
1.2.7 Betriebs- und 
Geschäftsausstattung 
105,9 99,9 70,6 
1.2.8 Geleistete Anzahlungen/  
Anlagen im Bau  
888,7 801,5 57,2 
1.3 Finanzanlagen 344,2  345,2 32,9 
1.3.1 Anteile an verbundenen 
Unternehmen 
63,3 63,0 95,0 
1.3.2 Anteile an assoziierten 
Unternehmen 
154,2 178,5 3,9 
1.3.3 Übrige Beteiligungen 39,1  39,0 31,7 
1.3.4 Sondervermögen 0,0  0,0 - 
1.3.5 Wertpapiere des 
Anlagevermögens 
11,8 8,2 98,3 
1.3.6 Ausleihungen 75,8  56,5 30,8 
2 Umlaufvermögen 794,0  982,1 46,0 
2.1 Vorräte 44,2  47,9 3,9 
2.2 Forderungen und sonstige 
Vermögensgegenstände 
333,9 341,9 70,0

- 37 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
2.3 Wertpapiere des 
Umlaufvermögens 
6,8 10,2 0,0 
2.4 Liquide Mittel 409,1  582,1 31,8 
3 Aktive Rechnungsabgrenzung 261,6  197,4 97,3 
 Summe Aktiva 13.959,2  13.904,7 78,8 
 
Die Gesamtbilanz enthält eine nach den Regelungen d es „Gesetzes zur 
Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der 
kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen“ (NKF-CIG) zu bildende 
Position „Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit“.  
In der Position werden als Bilanzierungshilfe die Haushaltsbelastungen infolge 
der COVID-19-Pandemie isoliert (290,3 Mio. €, Vj 15 6,8 Mio. €). Sie stellt 
daher keinen Vermögensgegenstand dar. Die Position wurde aus der Bilanz 
des Kernhaushaltes zum 31. Dezember 2021 übernommen . In Höhe der 
Veränderung zum Vorjahr werden in der Gesamtergebni srechnung 2021 
außerordentliche Erträge ausgewiesen. 
Das Anlagevermögen, von dem 80,0 Prozent auf die Stadt entfallen, hat einen 
Anteil von 90,4 Prozent (Vj 90,4 Prozent) an der Bilanzsumme. 
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen  des Konzerns von 
23,5 Mio. € sind Software, Lizenzen sowie Nutzungs-  und ähnliche Rechte 
einschließlich 4,6 Mio. € für Anzahlungen auf immat erielle Vermögens-
gegenstände bilanziert. Der größte Anteil ist mit 8 ,9 Mio. € der Stadt 
zuzuordnen (Vj 12,3 Mio. €). Ein im Vorjahr hier bi lanzierter 
Baukostenzuschuss (3,5 Mio. €) wurde in die aktiven  Rechnungsab-
grenzungsposten umgegliedert. Weitere 8,1 Mio. € en tfallen auf den 
Teilkonzern Messe, der insbesondere Nutzungsrechte und erworbene 
Software ausweist, und 5,6 Mio. € auf die Rheinbahn.  
Die Aktiva werden im Wesentlichen durch das Sachanlagevermögen von 
12.245,6 Mio. € geprägt. Davon entfallen allein 9.9 64,5 Mio. € 
(Vj 9.888,5 Mio. €) auf die Stadt. Die wertmäßig gr ößten Positionen des 
Sachanlagevermögens stellen das Infrastrukturvermög en sowie die 
unbebauten und bebauten Grundstücke dar. 
Die unbebauten Grundstücke entfallen zu 98,8 Prozen t (1.942,5 Mio. €, 
Vj 1.947,5 Mio. €) auf die Stadt. Davon betreffen 9 41,1 Mio. € Grünflächen 
und 715,4 Mio. € Grundstücke, für die Erbbaurechte vergeben worden sind. 
Hier wurde insbesondere das Grundstück der Alten Kä mmerei aus den 
bebauten Grundstücken umgebucht (7,4 Mio. €). Gleic hzeitig führten 
Grundstücksverkäufe für den EUREF-Campus zu Abgängen von 18,2 Mio. €. 
Bebaute Grundstücke werden vornehmlich bei der Stad t bilanziert 
(1.944,2 Mio. €, Vj 1.896,7 Mio. €). Darüber hinaus  tragen auch der 
Teilkonzern Messe (460,2 Mio. €, Vj 476,5 Mio. €), die SWD KG I 
(457,7 Mio. €, Vj 447,6 Mio. €) und die Industrieterrains Düsseldorf Reisholz 
AG (214,4 Mio. €, Vj 200,4 Mio. €) zum Bilanzwert b ei. Die Zugänge 
resultieren im Wesentlichen aus dem Schul- und Spor thallenbau bei der 
Stadt. Bei der IDR wurden insbesondere die Eissport halle Benrath und der 
erste Bauabschnitt des Verwaltungsgebäudes an der H enkelstraße 
fertiggestellt. Gegenläufig wirkte sich der Abgang z weier städtischer 
Grundstücke mit einem Gebäude und einer Tiefgarage aus dem 
Grundstücksgeschäft Kasernenstraße (Carschhaus) aus.

- 38 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Im Infrastrukturvermögen werden insbesondere Brücke n und Tunnel 
(1.631,4 Mio. €) sowie der Grund und Boden des Infr astrukturvermögens 
(1.086,0 Mio. €) ausgewiesen. Die Entwässerungs- un d Abwasser-
beseitigungsanlagen sind mit insgesamt 1.013,7 Mio. € bilanziert. Der 
Bilanzwert verringerte sich im Wesentlichen durch p lanmäßige 
Abschreibungen (136,1 Mio. €), denen Zugänge insbes ondere für 
Abwasserbeseitigungsanlagen des SEBD (25,5 Mio. €) gegenüberstanden. 
Wesentliche Investitionen in das Infrastrukturvermö gen werden bis zur 
Inbetriebnahme der Vermögensgegenstände in den Anla gen im Bau 
ausgewiesen. 
Die Bilanzposition Kunstgegenstände und Kulturdenkm äler (800,0 Mio. €, 
Vj 798,2 Mio. €) enthält im Wesentlichen Kunstgegenstände der Stadt.  
Maschinen und technische Anlagen von 254,0 Mio. € ( Vj 269,6 Mio. €) sind 
zu 76,5 Prozent bei der Rheinbahn (194,3 Mio. €, Vj 207,1 Mio. €) bilanziert. 
Es handelt sich dabei insbesondere um Fahrzeuge für  den öffentlichen 
Personennahverkehr. Den Zugängen von Omnibussen und Niederflurstraßen-
bahnen (17,7 Mio. €) standen außerplanmäßige Abschr eibungen von 
Fahrzeugen aufgrund des Brandes der Bushalle in Hee rdt (9,3 Mio. €) 
gegenüber.  
Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung (105,9 M io. €) entfallen 
74,8 Mio. € (Vj 66,4 Mio. €) auf die Stadt, bei der  im Berichtsjahr 
insbesondere Hardware an Schulen für 5,0 Mio. € beschafft wurde.  
Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau haben sich gegenüber dem 
Vorjahr von 801,5 Mio. € auf 888,7 Mio. € erhöht. W esentliche Beträge 
entfallen auf die Stadt und die IPM (593,7 Mio. €, Vj 519,7 Mio. €). Zugänge 
betreffen insbesondere den Schulbau und Infrastrukt urmaßnahmen, unter 
anderem die Stadtbahnlinie U81. Die Investitionen d er Rheinbahn 
(216,1 Mio. €, Vj 217,7 Mio. €) betreffen im Wesent lichen Anzahlungen für 
die Beschaffung von Bussen. 
Die Finanzanlagen von 344,2 Mio. € (Vj 345,2 Mio. €) haben einen Ant eil 
von 2,7 Prozent am Anlagevermögen. Der Wertansatz de r Anteile an 
verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen  überschreitet nach 
dem Niederstwertprinzip auch bei Wertaufholungen au fgrund von 
Wertberichtigungen die Anschaffungskosten nicht.  
Im Einzelnen ergibt sich das folgende Bild:  
 Die Bilanzposition Anteile an verbundenen Unternehmen  von 
63,3 Mio. € (Vj 63,0 Mio. €) enthält die Werte der verbundenen 
Unternehmen, die aufgrund der Wesentlichkeitsbetrac htung nicht in 
den Vollkonsolidierungskreis einbezogen wurden, zum  Beispiel die 
Stiftung Museum Kunstpalast und die Stiftung Schlos s und Park 
Benrath. Änderungen ergaben sich bei drei Unternehm en des 
Teilkonzerns Messe. Die Messe Düsseldorf GmbH hat d er indischen 
Tochtergesellschaft Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd . Kapital in Höhe 
von 0,8 Mio. € zum Erwerb weiterer Anteile an der E xcosa India Pvt. 
Ltd. zugeführt. In diesem Zusammenhang hat die Mess e Düsseldorf 
GmbH selbst einen Geschäftsanteil an der Excosa zum  Kaufpreis von 
6,87 € erworben. Die ESNA Expo LLC, Delaware/USA, an der die Messe 
Düsseldorf North America Inc. zu 55,0 Prozent betei ligt war, befindet

- 39 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
sich zum 31. Dezember 2021 in Liquidation. Der Abga ng aller Anteile 
mit einem Buchwert von 0,48 Mio. € wurde realisiert. 
 Unter den Anteilen an assoziierten Unternehmen von 154,2 Mio. € 
(Vj 178,5 Mio. €) werden die nach der Equity-Method e einbezogenen 
verselbstständigten Aufgabenbereiche ausgewiesen. D ies sind der 
Flughafen mit 42,0 Mio. € (Vj 73,6 Mio. €), die Sta dtwerke mit 
106,3 Mio. € (Vj 102,6 Mio. €), die Deutsche Oper a m Rhein mit 
5,8 Mio. € (Vj 2,1 Mio. €) und das Schauspielhaus m it 0,19 Mio. € 
(Vj 0,2 Mio. €). Die negative Veränderung des Equit y-Wertansatzes 
beim Flughafen ist auch 2021 geprägt durch die Corona-Pandemie. Der 
Anteil der Stadt von 3,9 Prozent resultiert daraus, dass nur die beiden 
letztgenannten Gesellschaften direkte Beteiligungen sind.  
 In den übrigen Beteiligungen von 39,1 Mio. € (Vj 39,0 Mio. €) sind 
verselbstständigte Aufgabenbereiche mit 38,4 Mio. € ausgewiesen, die 
wegen des Wahlrechts nach § 116b GO aufgrund von untergeordneter 
Bedeutung nicht nach der Equity-Methode einbezogen wurden. 
Verselbstständigte Aufgabenbereiche, an denen der K onzern weniger 
als 20 Prozent der Anteile hält, sind mit 0,7 Mio. € enthalten.  
Der Buchwert der CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) wurd e im Vorjahr mit 
dem Equity-Wertansatz (9,2 Mio. €) aus dem Teilkonz ernabschluss 
Messe übernommen. Da das Unternehmen aus der Sicht des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf ein nicht wesentliches assoziiertes 
Unternehmen ist und deshalb zu Anschaffungskosten bilanziert werden 
muss, wurde der Buchwert um den anteiligen Jahresüb erschuss 2020 
der Gesellschaft von 0,5 Mio. € auf 8,7 Mio. € korrigiert. 
Im Zusammenhang mit der Aufnahme weiterer öffentlic h-rechtlicher 
Partner erhöhte sich die vom SEBD gehaltene Beteili gung an der 
Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH von 11,11 Pr ozent auf 
25,25 Prozent. Der Beteiligungsbuchwert der Gesells chaft ist von 
0,2 Mio. € auf 0,7 Mio. € gestiegen. 
Der Wertansatz der Stiftung Pro Sport Düsseldorf wu rde um 34 T€ 
berichtigt. Der Rücklagenbetrag war in die Bewertun g zur 
Eröffnungsbilanz eingeflossen, obwohl er nicht Teil  des 
Stiftungskapitals war. 
Bei der Sirius Seedfonds Düsseldorf GmbH & Co. KG e rhöhte sich das 
eingeforderte und eingezahlte Kapital um 100,00 €. 
 Die Wertpapiere des Anlagevermögens  von 11,8 Mio. € 
(Vj 8,2 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Wertpapie re und 
Termingelder für die von der Stadt treuhänderisch v erwalteten 
Stiftungen und Nachlässe. 
 Die Ausleihungen von 75,8 Mio. € (Vj 56,5 Mio. €) enthalten ein 
Darlehen der Holding an den Flughafen (51,9 Mio. €,  Vj 30,3 Mio. €) 
und in einem Gesamtumfang von 20,0 Mio. € (Vj 22,6 Mio. €) von der 
Stadt vergebene Wohnungsbaudarlehen sowie Darlehen,  die den 
Käufern von städtischen Grundstücken gewährt worden sind. 
Das Umlaufvermögen hat sich mit 794,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr um 
188,1 Mio. € verringert. Dies betrifft im Wesentlich en die liquiden Mittel mit 
einem Rückgang um 173,0 Mio. €. Hierzu trugen vor a llem die Holding

- 40 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
(- 59,6 Mio. €), die Rheinbahn (-59,5 Mio. €), der Kernhaushalt 
(- 45,9 Mio. €) und die Messe (-31,9 Mio. €) bei. A ußerdem enthält das 
Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, die sich 
gegenüber dem Vorjahr von 341,9 Mio. € auf 333,9 Mio. € verringert haben, 
sowie Vorräte von 44,2 Mio. € und Wertpapiere des U mlaufvermögens von 
6,8 Mio. €. 
Als aktive Rechnungsabgrenzung  sind vor dem Abschlussstichtag 
geleistete Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem 
Tag darstellen, anzusetzen (§ 43 Abs. 1 KomHVO). Vo n den ausgewiesenen 
261,6 Mio. € (Vj 197,4 Mio. €) entfallen 254,4 Mio.  € (Vj 190,8 Mio. €) auf 
die Stadt. Neben den klassischen Rechnungsabgrenzun gsposten, zum 
Beispiel für Beamtenbesoldung, Versorgungsbezüge und Sozialhilfeleistungen 
(33,7 Mio. €), sind auch investive Zuwendungen im Z usammenhang mit 
mehrjährigen Gegenleistungsverpflichtungen auszuweisen (§ 44 Abs. 2 Satz 
2 KomHVO). Diese sind in einem Umfang von 187,8 Mio. € (Vj 122,6 Mio. €) 
bilanziert und entfallen insbesondere auf Leistunge n an freie Träger für 
Investitionen in Kindertageseinrichtungen. Die Erhö hung ist maßgeblich auf 
den Ausweis investiver Zuwendungen an die Bädergese llschaft für den Bau 
der Hallenbäder Flingern, Oberkassel/Heerdt und Ben rath zurückzuführen. 
Diese waren zuvor als geleistete Anzahlungen bilanz iert. Weitere Beträge 
entfallen mit 5,1 Mio. € auf den Teilkonzern Messe.

- 41 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Passiva zum 31. Dezember 2021 
  31.12.2021  
gesamt 
Mio. € 
31.12.2020 
gesamt 
Mio. €  
1 Eigenkapital 7.590,2  7.652,3 
1.1 Allgemeine Rücklage 7.222,5  7.412,0 
1.2 Sonderrücklage 46,9  46,9 
1.3 Ausgleichsrücklage 275,4  257,9 
1.4 Gesamtjahresergebnis der LHD -62,2  -175,6 
1.5 Ausgleichsposten für Anteile anderer 
Gesellschafter 
111,7 116,8 
1.6 Ausgleichsposten aus der 
Währungsumrechnung 
-4,1 -5,7 
 
Die Allgemeine Rücklage (1.1) verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 
189,5 Mio. €.  
Position Änderung 
Mio. € 
Gesamtjahresergebnis der LHD 2020, darin enthalten der 
Jahresüberschuss aus dem Einzelabschluss 2020 der LHD 
von 17,5 Mio. € -175,6  
Jahresüberschuss aus dem Einzelabschluss 2020 der LHD – 
Zuführung zur Ausgleichsrücklage -17,5  
Verrechnungen nach § 44 Abs. 3 KomHVO 3,6  
Gesamt -189,5  
 
Die Verrechnungen nach § 44 Abs. 3 KomHVO ergaben sich 2021 wie folgt:  
Position Änderung 
Mio. € 
Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen, 
insbesondere durch den Verkauf von Grundstücken  10 ,4
 
Aufwand aus dem Abgang von Vermögensgegenständen -6 ,8 
Verrechnung nach § 44 Abs. 3 KomHVO 3,6  
 
Unter den Sonderrücklagen sind rechtlich selbstständige und rechtlich 
unselbstständige Stiftungen ausgewiesen, denen ein aktivischer Ausweis 
unter den Finanzanlagen in gleicher Höhe gegenübers teht. Diese Stiftungen 
stellen ausgegliedertes Vermögen der Stadt dar, das  aufgrund des 
Stiftungsrechts einer Verwendungsbeschränkung unter liegt. Es kann damit 
nicht wie anderes Vermögen des Konzerns in Anspruch  genommen werden, 
sodass ein gesonderter Ausweis in den Sonderrücklag en erforderlich ist. Im 
Berichtsjahr wurde der Wert der Stiftung Pro Sport angepasst (-34 T€). 
Die Ausgleichsrücklage wird aus dem Jahresabschluss der Stadt in den 
Gesamtabschluss übernommen. Sie dient zum Ausgleich  von 
Jahresfehlbeträgen der Stadt und nicht zur Deckung von

- 42 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Gesamtjahresfehlbeträgen des Konzerns. Der Rat der Stadt hat in seiner 
Sitzung am 16. Dezember 2021 beschlossen, den Jahresüberschuss 2020 von 
17,5 Mio. € der Ausgleichsrücklage zuzuführen.  
Das Gesamtjahresergebnis der LHD  ergibt sich als Saldo der 
Gesamterträge und Gesamtaufwendungen. Im Berichtsja hr entstand ein 
Gesamtjahresfehlbetrag der Landeshauptstadt Düsseldorf von 62,2 Mio. €. 
An den Unternehmen des Teilkonzerns Messe, der SWD KG II und der 
Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH sind neben der  Stadt noch andere 
Gesellschafter beteiligt. Der Anteil am Eigenkapita l, der den anderen 
Gesellschaftern zusteht, wird in der Bilanzposition  Ausgleichsposten für 
Anteile anderer Gesellschafter gesondert ausgewiesen. 
Für 2021 ergab sich aufgrund der Anteile anderer Ge sellschafter an den 
genannten Unternehmen insgesamt eine Verminderung v on 5,1 Mio. €, die 
im Wesentlichen durch die Anteile Dritter am Konzer njahresfehlbetrag 2021 
des Teilkonzerns Messe entstanden ist. 
Der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf ist interna tional ausgerichtet. 
Einige Tochtergesellschaften im Teilkonzern Messe e rstellen ihren 
Jahresabschluss nicht in Euro. Hierdurch entsteht b ei der Umrechnung der 
Jahresabschlüsse für den Konzern ein Ausgleichsposten aus der  
Währungsumrechnung. 
 
  
31.12.2021 
gesamt 
Mio. € 
31.12.2020 
gesamt 
Mio. € 
davon 
Stadt 
2021 % 
2 Sonderposten 1.966,6  2.003,1 99,9 
2.1 Sonderposten für Zuwendungen 1.603,2  1.637,8 99,9 
2.2 Sonderposten für Beiträge 197,3  203,1 100,0 
2.3 Sonderposten für den 
Gebührenausgleich 
5,4 8,1 100,0 
2.4 Sonstige Sonderposten 160,7  154,1 100,0 
3 Rückstellungen 1.878,8  1.807,8 91,1 
3.1 Pensionsrückstellungen 1.489,4  1.434,9 97,4 
3.2 Rückstellungen für Deponien und 
Altlasten 
88,8 89,5 98,7 
3.3 Instandhaltungsrückstellungen 31,1  32,3 78,1 
3.4 Steuerrückstellungen 19,1  12,9 57,2 
3.5 Sonstige Rückstellungen 250,4  238,2 55,7 
4 Verbindlichkeiten 2.314,9  2.231,8 54,3 
4.1 Anleihen 0,0  0,0 - 
4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten für 
Investitionen 
1.724,0 1.625,4 57,1 
4.3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur 
Liquiditätssicherung 
80,0 50,0 - 
4.4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, 
die Kreditaufnahmen wirtschaftlich 
gleichkommen 
2,8
 2,9 100,0 
4.5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen 
und Leistungen 
83,3 93,1 35,3 
4.6 Sonstige Verbindlichkeiten 210,3  305,3 41,5 
4.7 Erhaltene Anzahlungen 214,5  155,1 71,8 
5 Passive Rechnungsabgrenzung 208,7  209,7 93,9

- 43 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Sonderposten sind Finanzierungsmittel von Dritten und werden na ch ihrer 
zweckentsprechenden Verwendung bilanziell zwischen dem Eigen- und 
Fremdkapital ausgewiesen. Sie werden analog zu den Abschreibungen der 
finanzierten Anlagegüter ertragswirksam aufgelöst. Somit werden die 
Aufwendungen, die das Anlagegut verursacht, durch e ntsprechende Erträge 
kompensiert.  
Sonderposten werden im Wesentlichen für Zuwendungen  gebildet, die zur 
Anschaffung von Sachanlagevermögen dienen. Die Stadt selbst verfügt über 
den überwiegenden Anteil am Sachanlagevermögen im K onzern und erhält 
auch den größten Teil der Zuwendungen. Ein wesentlicher Anteil entfällt dabei 
auf das Infrastrukturvermögen, insbesondere für Brü cken und Tunnel 
(828,9 Mio. €).  
Die Sonderposten für Beiträge entfallen vollständig  auf die Stadt und 
betreffen im Wesentlichen Infrastrukturmaßnahmen. 
Als Sonderposten für den Gebührenausgleich werden K ostenüberdeckungen 
kostenrechnender Einrichtungen in Höhe von 5,4 Mio.  € ausgewiesen, die 
ausschließlich die Stadt betreffen.  
Die sonstigen Sonderposten in Höhe von 160,7 Mio. €  (Vj 154,1 Mio. €) 
entstanden bei der Stadt. Es handelt sich dabei insbesondere um geschenkte 
Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler, Spenden sowie  um unentgeltlich 
überlassene Vermögensgegenstände im Rahmen städteba ulicher Verträge, 
die nicht beitragsfähig sind. Im Berichtsjahr ginge n insbesondere 
Grundstücke im Wert von 2,9 Mio. € aufgrund von städtebaulichen Verträgen 
zu. 
Rückstellungen sind für Verpflichtungen anzusetzen, soweit diese am 
Abschlussstichtag dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sind. 
Von den Rückstellungen von 1.878,8 Mio. € (Vj 1.807 ,8 Mio. €) entfällt der 
Hauptanteil auf die Pensionsrückstellungen (1.489,4  Mio. €). Im 
Wesentlichen handelt es sich hierbei um Rückstellungen der Stadt (insgesamt 
1.450,2 Mio. €, Vj 1.396,8 Mio. €), die gebildet we rden müssen, weil der 
Dienstherr gegenüber seinen Beamten, Pensionären un d deren engsten 
Hinterbliebenen zu beamtenrechtlichen Versorgungsle istungen verpflichtet 
ist. Hinsichtlich der Besoldungsanpassungen in den Jahresabschlüssen der 
Stadt wurde 2019, 2020 und 2021 das Wahlrecht nach § 37 Abs. 2 KomHVO 
angewendet, nach dem die Anpassungsbeträge ratierli ch auf die drei dem 
Jahr der Anpassung folgenden Haushaltsjahre verteil t werden können. Die 
nach der KomHVO zulässigen zum 31.12.2021 noch auss tehenden 
Zuführungen belaufen sich bis 2024 auf insgesamt 65,2 Mio. €. 
Nach § 37 Abs. 3 KomHVO sind für die Rekultivierung  und Nachsorge von 
Deponien sowie für die Sanierung von Altlasten Rück stellungen in Höhe der 
zu erwartenden Gesamtkosten zu bilden. Die Rückstellungen von 88,8 Mio. € 
(Vj 89,5 Mio. €
) entfallen hauptsächlich auf die Stadt. Sie betreffe n die 
Rekultivierung und Nachsorge der Zentraldeponie Hub belrath, die Deponie 
Eller Forst sowie die Sanierung von Altlasten. Inan spruchnahmen von 
5,9 Mio. € standen dabei Zuführungen von 5,1 Mio. € gegenüber.  
Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung von Sachanlagen sind 
anzusetzen, wenn die Nachholung der Instandhaltung hinreichend konkret 
beabsichtigt ist und als bisher unterlassen bewerte t wird. Von den

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
bilanzierten Instandhaltungsrückstellungen von 31,1  Mio. € (Vj 32,3 Mio. €) 
entfallen 24,3 Mio. € (Vj 25,7 Mio. €) auf die Stadt. Für Brücken, Tunnel und 
Ingenieurbauwerke sind unverändert Rückstellungen v on insgesamt 
18,4 Mio. € ausgewiesen. Darüber hinaus entfallen 4 ,0 Mio. € auf Gebäude 
sowie 1,9 Mio. € auf Rückstellungen für die Instand haltung von Straßen. 
Weitere Rückstellungen von 6,7 Mio. € betreffen die Rheinbahn. 
Die Steuerrückstellungen von insgesamt 19,1 Mio. € entfallen überwiegend 
auf die Stadt (10,9 Mio. €), insbesondere aufgrund von mehreren 
Betriebsprüfungen, sowie den Teilkonzern Messe (4,3 Mio. €).  
Unter der Bilanzposition Sonstige Rückstellungen (2 50,4 Mio. €, 
Vj 238,2 Mio. €) werden Rückstellungen für andere u ngewisse 
Verbindlichkeiten nach § 37 Abs. 5 KomHVO sowie Rüc kstellungen für 
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und la ufenden Verfahren 
gemäß § 37 Abs. 6 KomHVO ausgewiesen. Sie werden vo n der Stadt und 
allen verselbstständigten Aufgabenbereichen bilanzi ert. Neben den 
Rückstellungen der Stadt von 139,4 Mio. € entfallen wesentliche Beträge von 
51,0 Mio. € auf die Rheinbahn, 45,1 Mio. € auf den Teilkonzern Messe und 
10,5 Mio. € auf den Teilkonzern IDR. Bei der Stadt stieg dabei insbesondere 
die Rückstellung zur Zahlung der Landschaftsumlage wegen hoher 
Steuereinzahlungen von 1,1 Mio. € auf 16,1 Mio. €. 
Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 83,1 Mio. € 
erhöht. Von insgesamt 2.314,9 Mio. € entfallen 1.72 4,0 Mio. € 
(Vj 1.625,4 Mio. €) auf Kredite zur Finanzierung vo n Investitionen, wovon 
789,4 Mio. € (Vj 790,9 Mio. €) für Kreditverbindlic hkeiten des SEBD 
ausgewiesen sind. Darüber hinaus sind wesentliche Beträge für die Rheinbahn 
(382,9 Mio. €, Vj 429,4 Mio. €), den Kernhaushalt ( 194,1 Mio. €, 
Vj 79,4 Mio. €), die SWD KG I (138,8 Mio. €, Vj 103 ,4 Mio. €) und den 
Teilkonzern IDR (116,8 Mio. €, Vj 113,7 Mio. €) aus gewiesen. Erhöhungen 
der Investitionskredite betreffen im Wesentlichen d en Kernhaushalt mit 
114,7 Mio. € und die SWD KG I mit 35,4 Mio. €. Die Investitionskredite der 
Rheinbahn gingen um 46,5 Mio. € zurück.  
Unter den Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquid itätssicherung sind 
Darlehen der Messe Düsseldorf von 80,0 Mio. € (Vj 5 0,0 Mio. €) zur 
Sicherstellung des Geschäftsbetriebs ausgewiesen. Übrige Liquiditätsbedarfe 
der vAB wurden zum Bilanzstichtag über intern vergebene Darlehen gedeckt.  
Die Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufn ahmen wirtschaftlich 
gleichkommen, stammen ausschließlich aus Leibrentenv erpflichtungen der 
Stadt. 
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistunge n verringerten sich 
insgesamt um 9,8 Mio. € auf 83,3 Mio. €. Für die St adt sind 29,4 Mio. € 
(Vj 42,9 Mio. €) und für die Rheinbahn 22,2 Mio. € (Vj 25,8 Mio. €) 
ausgewiesen. 
Die sonstigen Verbindlichkeiten von 210,3 Mio. € (V j 305,3 Mio. €) entfallen 
vor allem auf die Stadt (87,4 Mio. €, Vj 78,3 Mio. €), die Rheinbahn 
(86,5 Mio. €, Vj 80,4 Mio. €) sowie auf die Messe ( 27,7 Mio. €, 
Vj 137,2 Mio. €). Der Rückgang beim Teilkonzern Mes se entstand 
insbesondere, weil im Vorjahr coronabedingt höhere R ückzahlungs-
verpflichtungen aus erhaltenen Anzahlungen für Mess en ausgewiesen 
wurden.

- 45 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 
155,1 Mio. € auf 214,5 Mio. €. Die Veränderung erga b sich im Wesentlichen 
beim Teilkonzern Messe (43,3 Mio. €, Vj 6,2 Mio. €)  aufgrund von 
Vorauszahlungen auf Messeveranstaltungen im Jahr 20 22. Im Kernhaushalt 
(154,0 Mio. €, Vj 132,2 Mio. €) erhöhten sich insbe sondere die 
eingegangenen Zuwendungen für den ersten Bauabschni tt der U81 um 
31,7 Mio. €.  
Nach § 43 Abs. 3 KomHVO sind vor dem Bilanzstichtag  eingegangene 
Einnahmen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag 
darstellen, als passive Rechnungsabgrenzungsposten anzusetzen. Von 
den bilanzierten 208,7 Mio. € betreffen 196,1 Mio. € die Stadt. Darin ist ein 
Betrag von 58,9 Mio. € (Vj 70,5 Mio. €) enthalten, der aus dem Verkauf von 
Stadtwerke-Anteilen im Jahr 2002 resultiert. Für la ngfristige Grabnutzungs-
rechte ergeben sich Verpflichtungen aus den im Voraus geleisteten Zahlungen 
auf Basis der verbleibenden Nutzungsdauern. Hierfür sind zum Bilanzstichtag 
83,4 Mio. € (Vj 82,9 Mio. €) bilanziert. Darüber hinaus werden hier erhaltene 
Zuwendungen gemäß §§ 43 Abs. 3 und 44 Abs. 2 KomHVO  ausgewiesen 
(24,5 Mio. €), die die Stadt erhalten und insbesond ere an Kindertages-
einrichtungen für den Ausbau von Betreuungsplätzen weitergeleitet hat.

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
VIII Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 
Die Gesamtergebnisrechnung erfasst über Erträge und  Aufwendungen das 
Ressourcenaufkommen und den Ressourcenverbrauch des  Konzerns. Dabei 
sind die Grundsätze der Periodenabgrenzung nach der  wirtschaftlichen 
Zugehörigkeit und, sofern nichts anderes bestimmt i st, das Verrechnungs-
verbot von Erträgen und Aufwendungen zu beachten. D er Saldo aus allen 
Ergebnisrechnungspositionen fließt entweder als Ges amtjahresüberschuss 
oder als Gesamtjahresfehlbetrag in die Gesamtbilanz ein. 
Für die Gliederung der Ergebnisrechnung ist nach § 50 Abs. 3 in Verbindung 
mit § 39 Abs. 1 KomHVO die Struktur des Ergebnispla ns nach § 2 KomHVO 
maßgebend.  
Die nachfolgende Darstellung orientiert sich an den nach § 2 Abs. 2 KomHVO 
zu bildenden Zwischensummen/-salden der Ergebnisrechnung und deren Zu-
sammensetzung. Die in der KomHVO nicht vorgeschriebenen Angaben „davon 
Stadt“ sollen in den nachfolgenden Tabellen zur Int erpretation der ausge-
wiesenen Positionen beitragen. Sie beziehen sich au f die juristische Person 
des öffentlichen Rechts „Landeshauptstadt Düsseldorf“ und beinhalten somit 
die Anteile des Kernhaushalts sowie die der eigenbe triebsähnlichen Einrich-
tung SEBD. In den Erläuterungen wird auf die einzel nen Anteile nur dann 
eingegangen, wenn dies zur Darstellung eines Sachverhalts erforderlich ist. 
Position 2021 
- € - 
2020 
- € - 
Ordentliche Gesamterträge 3.834.889.635,41 3.643.296.372,62 
Ordentliche Gesamtaufwendungen 4.012.729.251,30 3.858.154.213,14 
Ordentliches Gesamtergebnis -177.839.615,89 -214.857.840,52 
Finanzerträge 27.844.467,66 9.863.290,48 
Finanzaufwendungen 51.527.303,29 138.776.566,73 
Gesamtfinanzergebnis -23.682.835,63 -128.913.276,25 
Gesamtergebnis der laufenden 
Geschäftstätigkeit -201.522.451,52
 -343.771.116,77 
Außerordentliche Erträge 134.010.999,50 156.759.217,08 
Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 
Außerordentliches Gesamtergebnis 134.010.999,50 156.759.217,08 
Gesamtjahresergebnis -67.511.452,02 -187.011.899,69 
Anderen Gesellschaftern 
zuzurechnendes Ergebnis 5.276.616,80
 11.442.753,21 
Gesamtjahresergebnis der 
Landeshauptstadt Düsseldorf -62.234.835,22
 -175.569.146,48 
   
Nachrichtlich:    
Verrechnung von Erträgen und 
Aufwendungen mit der allgemeinen 
Rücklage 3.625.549,04
 -5.182.568,87

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Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
1 Ordentliches Gesamtergebnis 
Lt. Gesamtergebnisrechnung  
2021 
- € - 
2020 
- € - 
-177.839.615,89 -214.857.840,52 
 
Zusammensetzung: 
2021 
gesamt 
Mio. € 
2020 
gesamt 
Mio. € 
davon Stadt 
2021 
% 
Steuern und ähnliche Abgaben 1.686,0  1.379,0 100,0 
Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 
577,9
 714,8 87,7 
Sonstige Transfererträge 36,7  35,2 98,9 
Öffentlich-rechtliche 
Leistungsentgelte 
568,5
 581,4 62,9 
Privatrechtliche Leistungsentgelte 301,6  330,8 26,9 
Kostenerstattungen und 
Kostenumlagen 
310,9
 294,8 87,7 
Sonstige ordentliche Erträge 252,2  217,6 84,4 
Aktivierte Eigenleistungen 99,4  84,4 13,1 
Bestandsveränderungen 1,7  5,3 0,0 
Ordentliche Gesamterträge 3.834,9  3.643,3 82,6 
Personalaufwendungen 1.061,0  995,6 71,1 
Versorgungsaufwendungen 57,2  58,0 98,2 
Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen 
915,3
 933,1 64,6 
Bilanzielle Abschreibungen 343,2  330,8 61,2 
Transferaufwendungen 1.210,1  1.142,5 99,6 
Sonstige ordentliche Aufwendungen 425,9  398,2 87,3 
Ordentliche 
Gesamtaufwendungen 
4.012,7
 3.858,2 79,5 
Ordentliches Gesamtergebnis -177,8  -214,9  
 
Das ordentliche Gesamtergebnis schließt negativ ab,  hat sich jedoch 
gegenüber dem Vorjahr um 37,1 Mio. € auf -177,8 Mio . € verbessert. Den 
um 191,6 Mio. € gestiegenen ordentlichen Gesamtertr ägen standen um 
154,5 Mio. € höhere ordentliche Aufwendungen gegenüber.  
Ordentliche Gesamterträge 
Die Gesamterträge des Konzerns werden durch Steuern und ähnliche 
Abgaben geprägt, die insgesamt um 307,0 Mio. € auf 1.686,0 M io. € 
gestiegen sind und damit 44,0 Prozent der ordentlic hen Gesamterträge 
ausmachen. Die Erträge entstehen ausschließlich im Kernhaushalt und setzen 
sich primär aus der Gewerbesteuer, der Grundsteuer und den 
Gemeindeanteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer  zusammen. Trotz 
der anhaltenden Corona-Pandemie stiegen die Erträge  aus der 
Gewerbesteuer sowie aus dem Gemeindeanteil an der E inkommensteuer im 
Einzelabschluss des Kernhaushaltes vor Konsolidieru ng um insgesamt 
330,2 Mio. €. 
Zuwendungen und allgemeine Umlagen  von 577,9 Mio. € entfallen vor 
allem auf die Stadt (87,7 Prozent). Die Position verringerte sich im Vergleich

- 48 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
zum Vorjahr um 136,9 Mio. €. Im Vorjahr war eine einmalige Zuwendung des 
Landes nach dem Gewerbesteuerausgleichsgesetz NRW v on 232,9 Mio. € 
enthalten. Für den Betrieb von Tageseinrichtungen f ür Kinder und die 
Vermittlung von Tagesbetreuungsplätzen werden Zusch üsse von 
177,6 Mio. € ausgewiesen. Nach dem Einheitslastenabrechnungsgesetz NRW 
hat die Stadt letztmalig Zahlungen von 82,3 Mio. € erhalten. Auf die 
wirtschaftlichen Leistungen für Asylsuchende entfal len Landeszuweisungen 
von 28,5 Mio. €. Des Weiteren enthält die Position Zuweisungen nach dem 
Gemeindefinanzierungsgesetz in Höhe von 29,8 Mio. € . Coronabedingte 
Zuwendungen von Bund und Land sind bei der Rheinbahn (51,1 Mio. €), der 
Messe (19,2 Mio. €) und der D.LIVE (0,7 Mio. €) angefallen. 
Sonstige Transfererträge von 36,7 Mio. € entstanden überwiegend bei der 
Stadt (98,9 Prozent). Es handelt sich im Wesentlich en um 
Kostenerstattungen von sozialen Leistungen. Die Ert räge betreffen mit 
8,8 Mio. € Hilfen zur Pflege sowie mit 9,3 Mio. € Hilfen zur Erziehung.  
Die öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen Leistungsentgelte von 
insgesamt 870,1 Mio. € (Vj 912,2 Mio. €) machen 22, 7 Prozent der 
ordentlichen Gesamterträge aus und beeinflussen neb en der Position 
„Steuern und ähnliche Abgaben“ die Ertragslage erheblich. 
Zu den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten vo n 568,5 Mio. € 
(Vj 581,4 Mio. €) gehören vor allem Verwaltungs- und Benutzungsgebühren. 
Neben dem Kernhaushalt mit 256,5 Mio. € tragen auch  die Rheinbahn mit 
211,0 Mio. € und der SEBD mit 101,0 Mio. € zu diese m Ergebnis bei. Der 
Rückgang gegenüber dem Vorjahr lässt sich insbesondere auf coronabedingt 
gesunkene Verkehrserlöse der Rheinbahn zurückführen. 
Privatrechtliche Leistungsentgelte (301,6 Mio. €, V j 330,8 Mio. €) werden 
insbesondere vom Teilkonzern Messe erzielt. Mit 108 ,0 Mio. € 
(Vj 136,4 Mio. €) entsprechen diese Erträge 35,8 Pr ozent des 
Gesamtvolumens der Position. Die Verschlechterung i st auf eine geringere 
Geschäftstätigkeit und die Absagen von Messen aufgrund der Covid-19-Pan-
demie zurückzuführen. Weitere wesentliche Beträge dieser Position entfallen 
mit 80,3 Mio. € auf die Stadt und mit 55,7 Mio. € auf die SWD KG II. 
Erträge aus Kostenerstattungen und Kostenumlagen  (310,9 Mio. €, 
Vj 294,8 Mio. €) entstanden hauptsächlich bei der S tadt (272,5 Mio. €) und 
bei der Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH (38,0 Mio. €). Wesentliche 
Erträge der Stadt von 108,4 Mio. € (Vj 102,2 Mio. € ) ergeben sich aus der 
Leistungsbeteiligung des Bundes an der Grundsicheru ng im Alter. Weitere 
106,6 Mio. € (Vj 106,5 Mio. €) resultieren aus der Beteiligung des Bundes an 
den Kosten für Unterkunft und Heizung.  
Den sonstigen ordentlichen Erträgen von 252,2 Mio. € (Vj 217,6 Mio. €) 
werden alle Erträge zugeordnet, die nicht bei einer  der zuvor erläuterten 
Ergebnispositionen auszuweisen sind. Hierzu gehören  unter anderem 
Konzessionsabgaben, abgabe- und ordnungsrechtliche Erträge wie 
Nachforderungszinsen der Gewerbesteuer sowie Bußgel der, Erträge aus der 
Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der Ve räußerung von 
Vermögensgegenständen. Sonstige Erträge betreffen m it einem Anteil von 
84,4 Prozent insbesondere die Stadt. Sie fallen abe r grundsätzlich bei allen 
vollkonsolidierten vAB an. Erträge aus dem Verkauf von Grundstücken 
wurden im Kernhaushalt in Höhe von 60,9 Mio. € (Vj 14,5 Mio. €) erzielt,

- 49 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
insbesondere für Grundstücke an der Kasernenstraße (22,4 Mio. €), an der 
Schwannstraße (13,4 Mio. €) und an der Lütticher St raße (13,0 Mio. €). Die 
ausgewiesenen Erträge der Rheinbahn von 20,8 Mio. € sind im Wesentlichen 
auf Versicherungsleistungen von 10,0 Mio. € aufgrun d des Brandes der 
Bushalle in Heerdt zurückzuführen.  
Die aktivierten Eigenleistungen und Bestandsveränderungen  von 
101,1 Mio. € (Vj 89,7 Mio. €) betreffen insbesonder e Bauprojekte der 
verselbstständigten Aufgabenbereiche. Wesentliche Beträge entfallen auf die 
IPM (46,9 Mio. €), die Rheinbahn (31,0 Mio. €) und die Bünger Bau- und 
Projektmanagement GmbH (7,9 Mio. €). 
Ordentliche Gesamtaufwendungen 
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen  von insgesamt 
1.118,2 Mio. € (Vj 1.053,6 Mio. €) entstanden vor a llem bei der Stadt 
(810,7 Mio. €, Vj 748,7 Mio. €). Im Berichtsjahr wurden sowohl die Gehälter 
als auch die Dienst- und Versorgungsbezüge erhöht. In den 
Personalaufwendungen wirkt sich auch die Ausübung d es Wahlrechts der 
Stadt aus, Besoldungserhöhungen bei der Bildung von  Pensions- und 
Beihilferückstellungen ratierlich über drei Jahre a b dem Folgejahr der 
Erhöhung zu berücksichtigen. Im Berichtsjahr wurden  die Auswirkungen der 
Besoldungserhöhungen aus 2019 und 2020 wirksam. Für  die Zuführung aus 
der Besoldungserhöhung 2021 wurde das Wahlrecht ern eut ausgeübt. 
Weitere wesentliche Beträge entfallen auf die Rhein bahn (196,6 Mio. €) und 
den Teilkonzern Messe (49,6 Mio. €). 
Zu den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen von 915,3 Mio. € 
(Vj 933,1 Mio. €) gehören unter anderem die Unterhaltung von Grundstücken 
und Gebäuden sowie des sonstigen beweglichen und un beweglichen 
Vermögens, die Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen, Aufwendungen für 
Energie sowie sonstige Sach- und Dienstleistungen. Hiervon betreffen 
591,2 Mio. € (Vj 603,6Mio. €) die Stadt sowie 127,4 Mio. € (Vj 103,0 Mio. €) 
die Rheinbahn, bei der sich im Wesentlichen die Aufwendungen für bezogene 
Leistungen zur Erbringung von Bauleistungen für Dri tte erhöhten. Weitere 
wesentliche Aufwendungen von 78,7 Mio. € (114,4 Mio . €) entfallen auf den 
Teilkonzern Messe, bei dem sich die veranstaltungsbezogenen Aufwendungen 
insbesondere wegen der coronabedingt abgesagten Mes severanstaltungen 
deutlich verringerten. Darüber hinaus erhöhten sich die Aufwendungen für 
Sach- und Dienstleistungen bei der D.LIVE von 8,6 M io. € auf 20,1 Mio. €, 
insbesondere für den Betrieb des Impfzentrums. 
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nut zung zeitlich 
begrenzt ist, sind gemäß § 36 Abs. 1 KomHVO abzusch reiben. Für 
immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlag evermögen ent-
standen bilanzielle Abschreibungen  von 343,2 Mio. €. Das Sachanlage-
vermögen der Stadt besteht in erheblichem Umfang au s Grundstücken, die 
nicht der Abschreibung unterliegen. Dadurch ist der  Anteil der Stadt am 
Sachanlagevermögen höher als an den Abschreibungen.  In dieser Position 
sind auch Abschreibungen auf stille Reserven von assoziierten Unternehmen 
in Höhe von 7,5 Mio. € enthalten. In den bilanziell en Abschreibungen sind 
auch außerplanmäßige Abschreibungen von 17,1 Mio. € enthalten, die bei der 
Rheinbahn auf die Folgen des Brandes der Bushalle in Heerdt (9,5 Mio. €) und

- 50 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
bei der IDR auf eine Wertanpassung des Dome in Rath (7,6 Mio. €) nach einer 
Neuberechnung des beizulegenden Zeitwerts zurückzuführen sind.  
Unter Transferaufwendungen sind Aufwendungen zu verstehen, denen 
keine konkrete Gegenleistung gegenübersteht. Sie si nd mit 1.210,1 Mio. € 
(Vj 1.142,5 Mio. €) die höchste Aufwandsposition im  Konzern und betreffen 
mit 1.204,8 Mio. € fast ausschließlich die Stadt. A uf soziale Leistungen 
entfallen Aufwendungen von 426,3 Mio. € (Vj 421,7 M io. €). Zuweisungen 
und Zuschüsse für laufende Zwecke wurden insbesonde re an 
Tageseinrichtungen für Kinder (237,7 Mio. €) und fü r die Förderung von 
Theater, Oper, Museen und Sammlungen (67,9 Mio. €) geleistet. Außerdem 
werden bei dieser Position die Landschaftsumlage mi t 242,5 Mio. € sowie 
Steuerbeteiligungen von 77,2 Mio. € für die Gewerbe steuerumlage 
ausgewiesen.  
In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen  von 425,9 Mio. € 
(Vj 398,2 Mio. €) werden alle Aufwendungen gebucht,  die keiner anderen 
Aufwandsposition zuzuordnen sind. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr 
ist insbesondere auf den Kernhaushalt zurückzuführe n (362,5 Mio. €, 
Vj 330,9 Mio. €). Enthalten sind insbesondere Aufwe ndungen für Unterkunft 
und Heizung an Arbeitsuchende in Höhe von 167,2 Mio . € (Vj 162,3 Mio. €). 
Wesentliche Erhöhungen ergeben sich bei den Aufwendungen für Steuern und 
Versicherungen (25,7 Mio. €, Vj 15,1 Mio. €) sowie aus einer Rückstellung für 
die Heranziehung zur Landschaftsumlage in 2023 aufg rund ungewöhnlich 
hoher Steuereinzahlungen im Berichtsjahr (16,1 Mio. €). 
 
Gesamtfinanzergebnis 
Lt. Gesamtergebnisrechnung  
2021 
- € - 
2020 
- € - 
-23.682.835,63 -128.913.276,25 
 
Zusammensetzung: 
2021 
gesamt 
Mio. € 
2020 
gesamt 
Mio. € 
davon 
Stadt 
2021 
% 
Finanzerträge 27,8  9,9 55,4 
Ergebnis aus Equitykonsolidierung -5,0  -79,0 - 
Finanzaufwendungen -46,5  -59,8 50,1 
Gesamtfinanzergebnis -23,7  -128,9  
 
Das Gesamtfinanzergebnis schließt negativ ab, hat si ch jedoch gegenüber 
dem Vorjahr um 105,2 Mio. € auf -23,7 Mio. € verbes sert. Hierzu trug 
insbesondere die Verbesserung um 74,0 Mio. € beim E rgebnis aus der 
Equitykonsolidierung bei.  
Für den Anstieg der Finanzerträge waren im Wesentlichen die im Vorjahr 
ausgebliebene Ausschüttung der Stadtsparkasse Düsse ldorf an den 
Kernhaushalt (14,4 Mio. €) sowie Zinserträge aus Steuerrückerstattungen bei 
der Rheinbahn (5,2 Mio. €) ursächlich. 
Das Ergebnis aus der Equitykonsolidierung  zeigt die anteiligen 
Jahresergebnisse der einbezogenen vAB. Pandemiebedi ngt entfällt auf den

- 51 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Flughafen ein negatives Ergebnis von 28,0 Mio. € (V j 91,2 Mio. €). Die 
positiven Jahresergebnisse der Stadtwerke (19,4 Mio. €) und der Deutschen 
Oper am Rhein (3,6 Mio. €) werden ebenfalls hier au sgewiesen. Für das 
Schauspielhaus ergibt sich ein Beitrag von 0,04 Mio. €. 
Die Finanzaufwendungen resultieren hauptsächlich aus Zinsen. Auf den 
Kernhaushalt entfallen 7,6 Mio. € (Vj 19,9 Mio. €).  Der Rückgang ist 
insbesondere durch gesunkene Erstattungszinsen für die Gewerbesteuer 
begründet (7,0 Mio. €, Vj 19,3 Mio. €). Für den SEBD sind Zinsaufwendungen 
in Höhe von 15,7 Mio. € entstanden, für die Rheinba hn 10,4 Mio. € und für 
den Teilkonzern Messe 5,7 Mio. €. 
2 Außerordentliches Gesamtergebnis 
Lt. Gesamtergebnisrechnung  
2021 
- € - 
2020 
- € - 
134.010.999,50 156.759.217,08 
 
Das außerordentliche Gesamtergebnis entspricht den außerordentlichen 
Erträgen, die ausschließlich im Kernhaushalt entsta nden und neben den 
isolierten coronabedingten Belastungen nach § 5 NKF -CIG von 133,5 Mio. € 
einen Betrag von 0,5 Mio. € aus der Soforthilfe des  Landes NRW für die 
Beseitigung von Schäden durch das Unwetter Bernd enthalten. 
 
3 Gesamtjahresergebnis 
Lt. Gesamtergebnisrechnung  
2021 
- € - 
2020 
- € - 
-62.234.835,22 -175.569.146,48 
 
Zusammensetzung: 2021 
- € - 
2020 
- € - 
Gesamtjahresergebnis  -67.511.452,02  -187.011.899,69 
Anderen Gesellschaftern 
zuzurechnendes Ergebnis 5.276.616,80
 11.442.753,21 
Gesamtjahresergebnis der 
Landeshauptstadt Düsseldorf
 -62.234.835,22 -175.569.146,48 
 
Im Vollkonsolidierungskreis sind Anteile Dritter an  einbezogenen vAB in der 
gesonderten Ergebnisrechnungsposition „Anderen Gese llschaftern 
zuzurechnendes Ergebnis“ zu berücksichtigen. An den  Unternehmen des 
Teilkonzerns Messe, an der SWD KG II und an der Wer kstatt für angepasste 
Arbeit sind neben der Stadt noch andere Gesellschafter beteiligt. 
Auf die anderen Gesellschafter der genannten vAB entfällt für das Jahr 2021 
ein anteiliger Gesamtjahresfehlbetrag von 5,3 Mio. €, der gesondert 
auszuweisen ist (vgl. VII Eigenkapital). Deshalb ist das Gesamtjahresergebnis 
von 67,5 Mio. € um diesen Betrag zu bereinigen, um das konzernweite

- 52 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021 
Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldor f zu ermitteln. Somit 
ergibt sich ein Gesamtjahresfehlbetrag der Landeshauptstadt Düsseldorf von 
62,2 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich dies es Ergebnis um 
113,3 Mio. € verbessert. 
Ohne die Bilanzierungshilfe hätte sich ein negative s Gesamtjahresergebnis 
der Landeshauptstadt Düsseldorf von 195,7 Mio. € ergeben.

- 53 - 
Bericht über die Prüfung des Gesamtabschlusses der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31.12.2021

- 54 - 
 
 
 
 
Verantwortlich 
Anke Wohlan 
Leiterin des Amtes für kommunale Prüfung 
 
Projektleitung 
Daniel Höpker 
 
Projektteam 
Christian Kippelt, Larissa Klimm

LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF 
 
Gesamtabschluss 2021

Inhaltsverzeichnis 
Abkürzungsverzeichnis 1 
Vorbemerkung 3 
Gesamtergebnisrechnung 4 
Gesamtbilanz 5 
Gesamtanhang 6 
x Allgemeiner Teil 6 
A. Allgemeine Angaben 7 
B. Angaben zum Konsolidierungskreis 8 
C. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 13 
D. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 17 
E. Weitere Sachverhalte 22 
x Spezieller Teil 24 
A. Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung 25 
B. Erläuterungen zur Gesamtbilanz 37 
C. Erläuterungen zur Gesamtkapitalflussrechnung 63 
x Gesamtkapitalflussrechnung 64 
x Gesamtanlagenspiegel 65 
x Gesamteigenkapitalspiegel 66 
x Gesamtverbindlichkeitenspiegel 67 
x Mitglieder des Verwaltungsvorstands und des Rats 68 
Gesamtlagebericht 89 
1. Einleitung 89 
2. Darstellung des Geschäftsverlaufs 89 
3. Erläuterungen zur Gesamtertragslage 93 
4. Erläuterungen zur Gesamtvermögens- und -schuldenlag e 97 
5. Erläuterungen zur Gesamtfinanzlage 99 
6. Chancen und Risiken 100 
7. NKF-Kennzahlen 109

Abkürzungsverzeichnis 
a.F. alte Fassung 
AG Aktiengesellschaft 
BGH Bundesgerichtshof 
Bünger Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
CIOSH CIOSH Asia Co., Ltd., Beijing 
Co. Ltd. Limited Liability Company 
D.LIVE D.LIVE GmbH & Co. KG
DOR Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg 
gGmbH 
DRS 21 Deutscher Rechnungslegungsstandard Nr. 21 
eG eingetragene Genossenschaft 
FDG Flughafen Düsseldorf GmbH 
gGmbH Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung 
GmbH & Co. KG Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Compagnie 
Kommanditgesellschaft 
GO Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen 
GoB Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung 
HFA Haupt- und Finanzausschuss 
HGB Handelsgesetzbuch 
Holding Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
IDR Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Inc. Incorporated 
IPM IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
KAG Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen 
KG Kommanditgesellschaft 
KomHVO Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen 
LLC Limited Liability Company 
mbH mit beschränkter Haftung 
Messe Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH 
Mio. Millionen 
Mrd. Milliarden 
NKF Neues kommunales Finanzmanagement 
NKF-CIG NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz 
NRW Nordrhein-Westfalen 
NSG Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH 
OOO Obschtschestwo s ogranitschennoi otwetstwennostju (Rechtsform 
für Kapitalgesellschaften der Russischen Förderation) 
ÖPNV öffentlicher Personennahverkehr 
PFT perfluorierte Tenside 
Pte. Ltd. Private Limited 
Pvt. Ltd. Private Limited 
Rheinbahn Rheinbahn AG 
RZVK Rheinische Zusatzversorgungskasse 
1

SGB II Sozialgesetzbuch Zweites Buch 
SEBD Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
STW Stadtwerke Düsseldorf AG 
SWD KG I SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf 
SWD KG II SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG 
TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst 
VRR Verkehrsverbund Rhein-Ruhr 
WfaA Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 
2

*HVDPWDEVFKOXVV 
VORBEMERKUNG 
Der Gesamtabschluss stellt die wirtschaftliche Lage des Konzerns Landeshauptstadt 
Düsseldorf für ein Haushaltsjahr dar. 
Hierbei werden die geprüften Einzelabschlüsse der Landeshauptstadt Düsseldorf und 
der wesentlichen verselbstständigten Aufgabenbereiche für das Haushalts- 
beziehungsweise Geschäftsjahr zu einem Gesamtabschluss zusammengefasst und in 
einer Gesamtergebnisrechnung sowie einer Gesamtbilanz dargestellt. Ergänzt werden 
die Rechenwerke um einen Gesamtanhang inklusive Gesamtkapitalflussrechnung 
sowie einen Gesamtlagebericht. 
Der Gesamtabschluss stellt vorrangig ein Informationsinstrument für den Rat, die 
Verwaltung, die Bürgerinnen und Bürger und die Öffentlichkeit dar. Er hat die 
Aufgabe, die einzelnen in den Gesamtabschluss einbezogenen Bereiche 
(Kernverwaltung und verselbstständigte Aufgabenbereiche) so darzustellen, als ob es 
sich um ein einziges Unternehmen handelt. Durch Betrachtung der Gemeinde als 
einheitliches Unternehmen, vergleichbar mit dem Konzern in der Privatwirtschaft, soll 
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) eine 
Übersicht über die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage im 
Konzern Kommune erreicht werden. Zu diesem Zweck sind alle internen Beziehungen 
zwischen der Kernverwaltung und den verselbstständigten Aufgabenbereichen zu 
eliminieren. 
Die Landeshauptstadt Düsseldorf stellt außerdem einen Beteiligungsbericht auf. 
Grundlage des Beteiligungsberichtes 2021 bilden im Wesentlichen die geprüften 
Jahresabschlüsse der städtischen Beteiligungen. Die Angaben im Beteiligungsbericht 
basieren – sofern nicht anders angegeben – auf dem Stand 31. Dezember 2021. 
Dieser wurde am 30. Oktober 2023 in den Haupt-und Finanzausschuss 
(Vorlage HFA/042/2023) eingebracht. 
3

Gesamtergebnisrechnung der Landeshauptstadt Düsseldorf 2021
Ertrags- und Aufwandsarten Ergebnis 2021
Euro
Ergebnis 2020
Euro
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
+ Steuern und ähnliche Abgaben
+ Zuwendungen und allgemeine Umlagen
+ Sonstige Transfererträge
+ Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
+ Privatrechtliche Leistungsentgelte
+ Kostenerstattungen und Kostenumlagen
+ Sonstige ordentliche Erträge
+ Aktivierte Eigenleistungen
+/- Bestandsveränderungen
1.685.950.954,48
577.878.410,53
36.691.666,02
568.478.575,97
301.635.291,34
310.921.485,17
252.251.343,56
99.394.587,74
1.687.320,60
1.378.973.455,23
714.799.716,39
35.152.555,06
581.426.578,24
330.760.899,85
294.846.402,64
217.637.954,56
84.378.219,05
5.320.591,60
10. = Ordentliche Gesamterträge 3.834.889.635,41 3.643 .296.372,62
11.
12.
13.
14.
15.
16.
- Personalaufwendungen
- Versorgungsaufwendungen
- Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen
- Bilanzielle Abschreibungen
- Transferaufwendungen
- Sonstige ordentliche Aufwendungen
-1.060.963.665,33
-57.239.599,33
-915.283.399,98
-343.229.004,45
-1.210.139.631,80
-425.873.950,41
-995.619.045,50
-57.953.444,25
-933.040.059,65
-330.762.072,01
-1.142.529.467,83
-398.250.123,90
17. = Ordentliche Gesamtaufwendungen -4.012.729.251,3 0 -3.858.154.213,14
18. = Ordentliches Gesamtergebnis (= Zeile 10 und 17) -177.839.615,89 -214.857.840,52
19.
20.
21.
+ Finanzerträge
+/- Ergebnis aus Equitykonsolidierung
- Finanzaufwendungen
27.844.467,66
-4.984.099,01
-46.543.204,28
9.863.290,48
-78.979.247,20
-59.797.319,53
22. = Gesamtfinanzergebnis (= Zeile 19 bis 21) -23.682.835,63 -128.913.276,25
23. = Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit (= Zeile 18 und 22) -201.522.451,52 -343.771.116,77
24.
25.
+ 
-  
Außerordentliche 
Außerordentliche 
Erträge
Aufwendungen
134.010.999,50
0,00
156.759.217,08
0,00
26. = Außerordentliches Gesamtergebnis (= Zeile 24 und 25) 134.010.999,50 156.759.217,08
27. = Gesamtjahresergebnis (= Zeile 23 und 26) -67.511.452,02 -187.011.899,69
28. +/- Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergeb nis 5.276.616,80 11.442.753,21
29. = Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf -62.234.835,22 -175.569.146,48
Nachrichtlich: Verrechnung von Erträgen und Aufwend ungen mit der Allgemeinen Rücklage
30. + Verrechnete Erträge bei Vermögensgegenständen 10 .429.833,86 13.090.371,37
31. + Verrechnete Erträge bei Finanzanlagen 0,00 0,00
32. - Verrechnete Aufwendungen bei Vermögensgegenständen -6 .804.284,82 -16.121.000,24
33. - Verrechnete Aufwendungen bei Finanzanlagen 0,00 - 2.151.940,00
34. = Verrechnungssaldo (Zeilen 30 bis 33) 3.625.549, 04 -5.182.568,87
4

31.12.2021
Euro
31.12.2020
Euro
31.12.2021
Euro
31.12.2020
Euro
0. Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit 290.270.216,58 156.759.217,08 1. Eigenkapital 7.590.216.832,01 7.652.333.106,73
1.1 Allgemeine Rücklage 7.222.552.111,02 7.411.953.997 ,33
1. Anlagevermögen 12.613.338.154,03 12.568.432.657,94 1.2 Sonderrücklagen 46.907.065,38 46.941.074,00
1.3 Ausgleichsrücklage 275.389.482,57 257.931.013,70
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 23.509.132,37 24.189.009,24 1.4 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düssel dorf -62.234.835,22 -175.569.146,48
1.5 Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 111.747.986,24 116.777.252,41
1.2 Sachanlagen 12.245.643.226,38 12.199.038.738,72 1.6 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -4.14 4.977,98 -5.701.084,23
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche R echte 1.965.327.571,73 1.970.631.769,23
1.2.1.1 Grünflächen 941.115.189,32 940.714.347,45 2. Sonderposten 1.966.612.550,57 2.003.096.383,04
1.2.1.2 Ackerland 101.736.103,93 102.172.643,34 2.1 Sond erposten für Zuwendungen 1.603.164.946,75 1.637.817.3 76,03
1.2.1.3 Wald, Forsten 41.526.214,95 42.937.199,83 2.2 So nderposten für Beiträge 197.374.183,06 203.072.877,72
1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 880.950.063,53 884.807.578,61 2.3 Sonderposten für den Gebührenausgl eich 5.416.163,54 8.080.981,61
1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rec hte 3.362.996.905,39 3.319.105.075,18 2.4 Sonstige Sond erposten 160.657.257,22 154.125.147,68
1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 95.777.205,98 90.773.674,14
1.2.2.2 Schulen 961.955.345,24 874.540.442,19
1.2.2.3 Wohnbauten 625.301.477,42 626.274.230,15
1.2.2.4 Mehrzweck- und Messehallen 607.109.398,10 638. 483.621,43
1.2.2.5 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgeb äude 1.072.853.478,65 1.089.033.107,27
1.2.3 Infrastrukturvermögen 4.864.981.933,13 4.935.655 .981,52
1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 1. 085.993.301,03 1.078.457.124,93 3. Rückstellungen 1.878.757.839,89 1.807.761.959,19
1.2.3.2 Brücken und Tunnel 1.631.432.000,36 1.674.690. 127,71 3.1 Pensionsrückstellungen 1.489.393.329,66 1.43 4.873.406,30
1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sich erheitsanlagen 319.682.370,04 329.157.104,59 3.2 Rückst ellungen für Deponien und Altlasten 88.763.746,30 89. 530.265,92
1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlag en 1.013.675.156,91 1.021.285.154,07 3.3 Instandhaltung srückstellungen 31.075.080,20 32.282.389,72
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrsl enkungsanlagen 716.909.513,83 730.919.227,30 3.4 Steuerrückstellungen 19.124.490,79 12.908.755,65
1.2.3.6 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 97 .289.590,96 101.147.242,92 3.5 Sonstige Rückstellungen 250.401.192,94 238.167.141,60
1.2.4 Bauten auf fremdem Grund und Boden 3.648.182,44 4.388.483,61
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 800.005.549,2 9 798.213.291,40
1.2.6 Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 254 .046.514,36 269.622.536,33
1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.943.303, 79 99.984.452,98
1.2.8 Geleistete Anzahlungen 183.990.428,86 232.968.30 1,41
1.2.9 Anlagen im Bau 704.702.837,39 568.468.847,06 4. Verbindlichkeiten 2.314.851.640,93 2.231.796.869,82
4.1 Anleihen 0,00 0,00
1.3.Finanzanlagen 344.185.795,28 345.204.909,98 4.2 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.723.963.480,82 1.625.460.557,11
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 63.292.518,4 1 62.998.869,95 4.3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur  Liquiditätssicherung 80.000.000,00 50.000.000,00
1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 154.245.030 ,45 178.512.377,70 4.4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen , die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen 2. 765.445,52 2.867.678,84
1.3.3 Übrige Beteiligungen 39.051.987,51 38.996.332,16 4.5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83.314.376,22 93.138.921,52
1.3.4 Sondervermögen 0,00 0,00 4.6 Sonstige Verbindlichk eiten 210.274.964,26 305.276.664,84
1.3.5 Wertpapiere des Anlagevermögens 11.813.551,65 8. 234.448,44 4.7 Erhaltene Anzahlungen 214.533.374,11 155 .053.047,51
1.3.6 Ausleihungen 75.782.707,26 56.462.881,73
1.3.6.1 Ausleihungen an sonstige verbundene Unterneh men 0,00 0,00
1.3.6.2 Ausleihungen an Beteiligungen 52.222.989,76 30 .302.695,89
1.3.6.3. Ausleihungen an Sondervermögen 0,00 0,00
1.3.6.4 Sonstige Ausleihungen 23.559.717,50 26.160.185 ,84
2. Umlaufvermögen 793.994.994,31 982.134.397,90
2.1 Vorräte 44.207.420,65 47.886.855,23
2.1.1 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren 40.399.7 60,67 45.674.037,82
2.1.2 Geleistete Anzahlungen für Vorräte 3.807.659,98 2.212.817,41
2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 333 .915.222,45 341.957.603,97
2.2.1 Forderungen 276.324.447,41 235.850.693,16
2.2.2 Sonstige Vermögensgegenstände 57.590.775,04 106. 106.910,81
2.3 Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.800.000,00 10.20 0.000,00
2.4 Liquide Mittel 409.072.351,21 582.089.938,70
3. Aktive Rechnungsabgrenzung 261.594.863,08 197.370.717,55 5. Passive Rechnun gsabgrenzung 208.759.364,60 209.708.671,69
Gesamtbilanzsumme 13.959.198.228,00 13.904.696.990,47 Gesamtbilanzsumme 13.959.198.228,00 13.904.696.990,47
Gesamtbilanz der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 31. Dezember 2021
AKTIVA PASSIVA


*HVDPWDQKDQJ 
ALLGEMEINER TEIL
6

*HVDPWDQKDQJ 
A - ALLGEMEINE ANGABEN 
Der vorliegende Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf zum 
31. Dezember 2021 ist gemäß § 116 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen
(GO) in Verbindung mit § 50 Kommunalhaushaltsverordnung Nordrhein-Westfalen
(KomHVO) unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt.
Dabei hat die Landeshauptstadt Düsseldorf ihren Jahresabschluss und die 
Jahresabschlüsse des gleichen Geschäftsjahres ihrer wesentlichen verselbstständigten 
Aufgabenbereiche in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form konsolidiert 
(§ 116 Absatz 3 GO).
Der vorliegende Abschluss bezieht sich auf das Haushalts- beziehungsweise Geschäftsjahr 
vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021. 
Der Gesamtabschluss wird in Euro aufgestellt. 
Erstellt wurde der Gesamtabschluss 2021 mit Hilfe der Konsolidierungssoftware IDL Konsis 
der Firma insightsoftware Deutschland GmbH, Schmitten. 
7

*HVDPWDQKDQJ 
B – ANGABEN ZUM 
KONSOLIDIERUNGSKREIS  
1 Vollkonsolidierungskreis 
Wesentliche verselbstständigte Aufgabenbereiche werden nach § 51 Absatz 1 und 
2 KomHVO im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Gesamtabschluss des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf einbezogen. 
Dies trifft zu, wenn ein verselbstständigter Aufgabenbereich unter der einheitlichen 
Leitung der Landeshauptstadt Düsseldorf steht beziehungsweise diese einen 
beherrschenden Einfluss ausübt. Dieser ist in der Regel anzunehmen, wenn die Mehrheit 
der Stimmrechte vorliegt oder andere Kriterien, zum Beispiel ein Vertrag, einen 
wesentlichen Einfluss begründen. 
Verselbstständigte Aufgabenbereiche in privater Rechtsform, die diese Kriterien erfüllen, 
werden als verbundene Unternehmen bezeichnet. 
Bei der Vollkonsolidierung werden das gesamte Vermögen, die Schulden, die Erträge und 
Aufwendungen im Gesamtabschluss des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf unter den 
einzelnen Positionen der Gesamtbilanz und der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. 
Der Vollkonsolidierungskreis umfasst neben der Landeshauptstadt Düsseldorf eine 
eigenbetriebsähnliche Einrichtung und zehn voll zu konsolidierende verbundene 
Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne: 
x Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH (Bünger)
x D.LIVE GmbH & Co. KG (D.LIVE)
x Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH (Holding)
x Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG (IDR)
o IDR Immobilien GmbH
o IDR Nord Eins GmbH & Co. KG
o IDR Nord Zwei GmbH & Co. KG
o IDR Nord Drei GmbH & Co. KG
o IDR Süd Eins GmbH & Co. KG
o IDR Süd Zwei GmbH & Co. KG
o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Eins GmbH & Co. KG
o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Zwei GmbH & Co. KG
o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Drei GmbH & Co. KG
o IDR Sonstige Gewerbeimmobilien Vier GmbH & Co. KG
o IDR Schloss Eller GmbH & Co. KG
8

*HVDPWDQKDQJ 
x IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM)
x Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH (Messe)
o Fixxus Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Rheinhalle
Düsseldorf KG
o Messe Düsseldorf North America Inc.
o Messe Düsseldorf ASIA Pte. Ltd.
o Messe Düsseldorf China Ltd.
o Messe Düsseldorf (Shanghai) Co. Ltd.
o Messe Moskau OOO
o Messeturm Düsseldorf Verwaltungsgesellschaft mbH
x Rheinbahn AG (Rheinbahn)
x Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf (SEBD)
x SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD KG I)
x SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG (SWD KG II)
x Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH (WfaA)
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen des Vollkonsolidierungskreises 
ergeben. 
In den städtischen Gesamtabschluss 2021 wurden die nach Handelsrecht aufgestellten 
Konzernabschlüsse der IDR und der Messe vereinfachend einbezogen. Bestehende 
Kapitalverflechtungen und Leistungsbeziehungen zur Landeshauptstadt Düsseldorf und 
den anderen voll zu konsolidierenden verselbstständigten Aufgabenbereichen wurden 
dabei berücksichtigt. 
Die in den Konzernabschlüssen aufgedeckten stillen Reserven wurden auf Ebene des 
jeweiligen Teilkonzerns fortgeschrieben. Die zutreffende Darstellung der Vermögens-, 
Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage wurde dadurch nicht beeinträchtigt. 
Nach § 116b GO müssen verselbstständigte Aufgabenbereiche nicht in den 
Gesamtabschluss einbezogen werden, wenn deren Einbeziehung von untergeordneter 
Bedeutung für die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ist. Die 
Qualifizierung eines verselbstständigten Aufgabenbereichs als von untergeordneter 
Bedeutung erfolgte dabei zum einen auf Basis betriebswirtschaftlich-mathematischer 
(quantitativer) Kriterien. 
Zum anderen waren auch qualitative Kriterien zur Beurteilung der Wesentlichkeit eines 
verselbstständigten Aufgabenbereichs für den Gesamtabschluss heranzuziehen. Dabei 
wurde im Einzelfall geprüft, ob sich durch eine unterlassene Einbeziehung wesentliche 
Veränderungen der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage ergeben oder 
wesentliche Risiken ausgeblendet würden. 
9

*HVDPWDQKDQJ 
Unter Berücksichtigung vorgenannter quantitativer und qualitativer Abgrenzungskriterien 
wurden folgende verselbstständigte Aufgabenbereiche nicht in den 
Vollkonsolidierungskreis einbezogen, sondern in der Bilanzposition Anteile an 
verbundenen Unternehmen ausgewiesen: 
x Bädergesellschaft Düsseldorf mbH
x Connected Mobility Düsseldorf GmbH
x D.LIVE Management GmbH
x Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH
x Düsseldorf Congress GmbH
x Düsseldorf Marketing GmbH
x Düsseldorfer Innovations- und Technologiezentrum GmbH
x übrige IDR-Tochtergesellschaften
o Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + Co.
o IDR Bahn GmbH & Co. KG
o IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft mbH
x Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH
x Kunsthalle Düsseldorf gGmbH
x übrige Messe-Tochtergesellschaften
o EXCOSA India Pvt. Ltd.
o Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd.
o Messe Düsseldorf Japan Ltd.
x Reisedienst Maaßen GmbH
x Rheinbahn Immobilien Verwaltungs-GmbH
x Stiftung Museum Kunstpalast
x Stiftung Schloss und Park Benrath
x SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-GmbH Düsseldorf
x Tonhalle Düsseldorf gGmbH
x Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH
x Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See
Die Messe-Tochtergesellschaft ESNA Expo LLC. wurde im Jahr 2021 abgewickelt. 
10

*HVDPWDQKDQJ 
2 Assoziierungskreis 
Verselbstständigte Aufgabenbereiche, bei denen die Landeshauptstadt Düsseldorf einen 
maßgeblichen Einfluss ausübt, bezeichnet man als assoziierte Unternehmen. Ein 
maßgeblicher Einfluss liegt in der Regel vor, wenn die Landeshauptstadt Düsseldorf einen 
Stimmrechtsanteil zwischen 20 Prozent und 50 Prozent besitzt. 
Nach § 51 Absatz 3 KomHVO wird für wesentliche assoziierte Unternehmen die 
Equitykonsolidierung angewandt. 
Im Gegensatz zur Vollkonsolidierung wird bei der Equitykonsolidierung lediglich der in der 
Gesamtbilanz unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligungsbuchwert 
fortgeschrieben. Das Vermögen, die Schulden, die Erträge und Aufwendungen der 
at-equity-konsolidierten Unternehmen werden im Gesamtabschluss des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf nicht unter den einzelnen Positionen der Gesamtbilanz und 
der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen. 
Bei der Abgrenzung des Assoziierungskreises werden verselbstständigte Aufgabenbereiche 
unter einheitlicher Leitung oder beherrschenden Einfluss der Landeshauptstadt Düsseldorf 
von untergeordneter Bedeutung sowie verselbstständigte Aufgabenbereiche unter 
maßgeblichen Einfluss der Landeshauptstadt Düsseldorf berücksichtigt. 
Der Assoziierungskreis umfasst vier assoziierte Unternehmen: 
x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH (DOR)
x Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG)
x Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH (NSG)
x Stadtwerke Düsseldorf AG (STW)
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine Änderungen des Assoziierungskreises ergeben. 
Unter Berücksichtigung von quantitativen und qualitativen Abgrenzungskriterien wurden 
bestimmte assoziierte Unternehmen nicht im Gesamtabschluss berücksichtigt, da sie nicht 
wesentlich für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden 
Bildes der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf sind. Es handelt sich dabei um folgende Unternehmen, 
welche in der Bilanzposition übrige Beteiligungen ausgewiesen werden: 
x CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing)
x DWG Wohnen GmbH
x ELBA-Omnibusreisen GmbH
x GEC-German Exposition Corporation International GmbH
x Hafen Düsseldorf-Reisholz Entwicklungsgesellschaft mbH
x Klärschlammverwertung Buchenhofen GmbH
x Lokalradio Düsseldorf Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
x Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH
11

*HVDPWDQKDQJ 
x Regionale Bahngesellschaft Kaarst – Neuss – Düsseldorf – Erkrath – Mettmann -
Wuppertal mbH
x Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH
x Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
x Stiftung Haus der Talente Düsseldorf
x Stiftung Haus der Universität
x Stiftung IMAI - INTER MEDIA ART INSTITUTE
x Stiftung Pro Sport Düsseldorf
x Wim Wenders Stiftung
x Zweckverband ITK Rheinland
Im Geschäftsjahr 2021 hat der SEBD die Beteiligung an der Klärschlammverwertung 
Buchenhofen GmbH erhöht. Aufgrund dessen wurde diese erstmalig zur Bestimmung des 
Assoziierungskreises herangezogen. 
Bezüglich weiterer Informationen zu sämtlichen verselbstständigten Aufgabenbereichen in 
öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Form der Landeshauptstadt Düsseldorf 
hinsichtlich der Beteiligungsverhältnisse, den Zielen der Beteiligungen und der Erfüllung 
des öffentlichen Zwecks wird auf den Beteiligungsbericht 2021 verwiesen. 
12

*HVDPWDQKDQJ 
C - ANGABEN ZU DEN 
KONSOLIDIERUNGSMETHODEN  
Kapitalkonsolidierung bei vollkonsolidierten Unternehmen 
Bei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode gemäß 
§ 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in Verbindung mit § 301 Absatz 1 Satz 2
Nummer 2 Handelsgesetzbuch (HGB) in der Fassung vom 24. August 2002 (HGB a.F.)
angewandt.
Dabei wurde der Wertansatz der der Landeshauptstadt Düsseldorf gehörenden Anteile an 
einem vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereich mit dem auf diese Anteile 
entfallenden Betrag des Eigenkapitals des vollkonsolidierten verselbstständigten 
Aufgabenbereichs verrechnet. Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der dem 
Wert der in den Gesamtabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, 
Rechnungsabgrenzungsposten, Bilanzierungshilfen und Sonderposten entsprach, der 
diesen an dem für die Verrechnung nach § 301 Absatz 2 HGB a.F. gewählten Zeitpunkt 
beizulegen war. 
Die erstmalige Verrechnung wurde auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des 
(fiktiven) Erwerbs durchgeführt. Mit Ausnahme der IPM und der SWD KG I ist dies der 
Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2009. Die bei der Verrechnung 
entstehenden beziehungsweise nach Aufdeckung stiller Reserven/Lasten verbleibenden 
Unterschiedsbeträge können aktivisch oder passivisch sein. 
Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ergaben sich zum 1. Januar 2009 aktivische 
Unterschiedsbeträge in Höhe von 60.368.476,57 Euro, von denen einer den Charakter 
eines Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 1.276.529,00 Euro hatte, und passivische 
Unterschiedsbeträge in Höhe von 120.348.259,27 Euro. Nach Verrechnung der aktivischen 
und passivischen Unterschiedsbeträge gemäß § 301 Absatz 3 Satz 3 HGB a.F. verblieb ein 
passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von 59.979.782,70 Euro. 
Die Unterschiedsbeträge erklären sich – bis auf den oben genannten Geschäfts- oder 
Firmenwert - durch die Fortführung des Bewertungsgutachtens zur Eröffnungsbilanz in 
Bezug auf die verwendeten Jahresabschlüsse der verselbstständigten Aufgabenbereiche 
zum 31. Dezember 2008 beziehungsweise durch die erwirtschafteten Ergebnisse 2008. 
Aufgrund seines Eigenkapitalcharakters wurde der verbleibende passivische 
Unterschiedsbetrag in die Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage umgegliedert. 
Bei der Kapitalkonsolidierung der IPM und der SWD KG I wurde für die Erstkonsolidierung 
die Neubewertungsmethode nach § 301 Absatz 1 Satz 2 in Verbindung mit 
§ 301 Absatz 2 Satz 3 und 4 HGB angewandt. Die Erstkonsolidierung erfolgte dabei auf
den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der verselbstständigten Aufgabenbereiche,
also auf den 1. Januar 2016. Dabei wurde der Wertansatz des der Landeshauptstadt
Düsseldorf gehörenden Anteils jeweils mit dem auf diesen Anteil entfallenden Betrag des
Eigenkapitals des verselbstständigten Aufgabenbereichs verrechnet.
13

*HVDPWDQKDQJ 
Das Eigenkapital wurde mit dem Betrag angesetzt, der zum Konsolidierungszeitpunkt dem 
beizuliegenden Zeitwert der in den Gesamtabschluss aufzunehmenden 
Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entsprach. 
Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ergaben sich somit aus der Erstkonsolidierung dieser 
beiden Gesellschaften zum 1. Januar 2016 passivische Unterschiedsbeträge in Höhe von 
514.822,88 Euro, die in die Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage eingestellt wurden. 
Der Gesamtsaldo des passivischen Unterschiedsbetrags zum 31. Dezember 2016 erhöhte 
sich daher auf 60.494.605,58 Euro. 
Mit Aktienkauf- und Abtretungsvertrag hat die SWD KG I im Jahr 2017 weitere 
20,89 Prozent der Anteile an der SWD KG II von der Stadtsparkasse Düsseldorf erworben 
und verfügt damit nunmehr insgesamt über 94,9 Prozent der Anteile. Für die 
Erstkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode nach § 301 Absatz 1 und 2 HGB 
angewandt. Die Erstkonsolidierung erfolgte dabei auf den 1. Januar 2017. Dabei wurde 
der Wertansatz des der SWD KG I gehörenden Anteils mit dem auf diesen Anteil 
entfallenden Betrag des Eigenkapitals der SWD KG II verrechnet. Das Eigenkapital wurde 
mit dem Betrag angesetzt, der zum Konsolidierungszeitpunkt dem beizulegenden Zeitwert 
der in den Gesamtabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und 
Rechnungsabgrenzungsposten entsprach. Hieraus ergab sich ein passivischer 
Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.334.074,89 Euro, der in die Eigenkapitalposition 
Allgemeine Rücklage eingestellt wurde. Der Gesamtsaldo des passivischen 
Unterschiedsbetrags zum 31. Dezember 2017 erhöhte sich somit auf insgesamt 
61.828.680,47 Euro. Im Geschäftsjahr 2018 fielen nachträgliche Anschaffungskosten für 
das bestehende Gewinnbezugsrecht der Verkäuferin am anteiligen Bilanzgewinn 2017 in 
Höhe von 122.306,55 Euro an. Der Gesamtsaldo des passivischen Unterschiedsbetrags 
zum 31. Dezember 2018 reduzierte sich durch diesen Vorgang auf insgesamt 
61.706.373,92 Euro. 
Schuldenkonsolidierung / Aufwands- und Ertragskonsolidierung bei 
vollkonsolidierten Unternehmen 
Durch die Schuldenkonsolidierung werden interne Schuldbeziehungen aus der 
Gesamtbilanz des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf eliminiert. Dabei werden 
Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen, Verbindlichkeiten und 
Rechnungsabgrenzungsposten, die zwischen den vollkonsolidierten verselbstständigten 
Aufgabenbereichen untereinander sowie mit der Landeshauptstadt Düsseldorf entstehen, 
gegeneinander aufgerechnet. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 51 Absatz 1 und 
2 KomHVO in Verbindung mit § 303 Absatz 1 HGB. 
Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in 
Verbindung mit § 305 Absatz 1 HGB. Dabei werden die Aufwendungen und Erträge, die 
durch konzerninterne Geschäftsbeziehungen verursacht werden, eliminiert. 
Grundlage für die Schuldenkonsolidierung sowie die Aufwands- und Ertragskonsolidierung 
ist die Saldenabstimmung, die für den Gesamtabschluss 2021 für alle wesentlichen Salden 
erfolgt. 
Stehen sich Bilanzpositionen im Zuge der Schuldenkonsolidierung oder 
Ergebnisrechnungspositionen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung 
wertgleich gegenüber, werden diese aufgerechnet und die Konsolidierung verläuft 
erfolgsneutral. 
14

*HVDPWDQKDQJ 
Ist eine differenzfreie Aufrechnung nicht möglich, da sich die zu konsolidierenden 
Geschäftsvorfälle in unterschiedlicher Höhe gegenüberstehen, spricht man von 
Aufrechnungsdifferenzen. Je nach Sachverhalt werden die festgestellten Differenzen 
erfolgsneutral oder erfolgswirksam konsolidiert. 
Auf die Abstimmung der Salden wird verzichtet, wenn infolgedessen das den tatsächlichen 
Verhältnissen entsprechende Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und 
Finanzgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf nicht wesentlich beeinflusst 
wird. 
Zwischenergebniseliminierung bei vollkonsolidierten Unternehmen 
Mit der Zwischenergebniseliminierung gemäß § 51 Absatz 1 und 2 KomHVO in Verbindung 
mit § 304 Absatz 1 HGB wird sichergestellt, dass die Vermögensgegenstände zu 
Anschaffungs- oder Herstellungskosten aus Sicht des Konzerns Landeshauptstadt 
Düsseldorf angesetzt werden. Dabei sind auch Gewinne oder Verluste, die aus dem 
konzerninternen Verkauf von Vermögen entstehen, zu eliminieren.  
Auf die Zwischenergebniseliminierung kann verzichtet werden, wenn infolgedessen das 
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechende Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- 
und Finanzgesamtlage des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf nicht wesentlich 
beeinflusst wird. 
Im Gesamtabschluss zum 31. Dezember 2021 werden Zwischenergebnisse in Höhe von 
insgesamt 5,3 Mio. Euro in den Bilanzpositionen Schulen sowie sonstige unbebaute 
Grundstücke eliminiert. 
Equitykonsolidierung bei assoziierten Unternehmen 
Die mittels der Equitykonsolidierung in den Gesamtabschluss einbezogenen assoziierten 
Unternehmen wurden gemäß § 51 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit 
§§ 311, 312 HGB a.F. in der Gesamtbilanz nach der Buchwertmethode angesetzt. Der
Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des
assoziierten Unternehmens ist den Wertansätzen von Vermögensgegenständen und
Schulden insoweit zuzuordnen, als deren Wert höher oder niedriger ist als der bisherige
Wertansatz. Der zugeordnete Betrag ist entsprechend der Behandlung der Wertansätze
dieser Vermögensgegenstände und Schulden im Jahresabschluss des assoziierten
Unternehmens im Gesamtabschluss fortzuführen, abzuschreiben oder aufzulösen. Bei der
Behandlung des verbleibenden Unterschiedsbetrags ist § 309 HGB a.F. zu beachten. Die
Wertansätze der Beteiligungen und die Unterschiedsbeträge werden gemäß
§ 312 Absatz 3 HGB a.F. auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des (fiktiven)
Erwerbs (Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz 1. Januar 2009) der Anteile ermittelt.
Der ermittelte Wertansatz einer Beteiligung ist nach § 312 Absatz 4 HGB a.F. in den
Folgejahren um den Betrag der Eigenkapitalveränderungen, die den der Gemeinde
gehörenden Anteilen am Kapital des assoziierten Unternehmens entsprechen, zu erhöhen
oder zu mindern.
Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der Equitykonsolidierung betrug bei der FDG zum 
Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz 134.955.314,29 Euro. Darin enthaltene stille 
Reserven in Höhe von insgesamt 101.216.485,72 Euro werden über die jeweilige 
Restnutzungsdauer abgeschrieben. Der jährliche Abschreibungsbetrag beträgt 
3.600.000,00 Euro. 
15

*HVDPWDQKDQJ 
Der verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 33.738.828,57 Euro wurde in 
2009 nach den Vorschriften des HGB a.F. offen mit der Eigenkapitalposition Allgemeine 
Rücklage verrechnet. Der fortgeschriebene Beteiligungsansatz für dieses assoziierte 
Unternehmen beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 42.009.395,65 Euro. 
Der ermittelte Unterschiedsbetrag aus der Equitykonsolidierung betrug bei der STW zum 
Stichtag der kommunalen Eröffnungsbilanz 158.189.867,13 Euro. Darin enthaltene stille 
Reserven in Höhe von 60.129.185,07 Euro werden über die jeweilige Restnutzungsdauer 
abgeschrieben. Der jährliche Abschreibungsbetrag beträgt 3.900.000,00 Euro. Der 
verbleibende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 98.060.682,06 Euro wurde in 2009 
offen mit der Eigenkapitalposition Allgemeine Rücklage verrechnet. Der fortgeschriebene 
Beteiligungsansatz für dieses assoziierte Unternehmen beläuft sich zum 
31. Dezember 2021 auf 106.293.160,72 Euro.
Bei den assoziierten Unternehmen DOR und NSG wurden keine Unterschiedsbeträge 
ermittelt. Der fortgeschriebene Beteiligungsansatz für die DOR beläuft sich zum 
31. Dezember 2021 auf 5.750.987,86 Euro. Für die NSG beläuft sich der fortgeschriebene
Beteiligungsansatz zum 31. Dezember 2021 auf 191.486,22 Euro.
16

*HVDPWDQKDQJ 
D – BILANZIERUNGS - UND 
BEWERTUNGSMETHODEN  
Der Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf basiert auf den einschlägigen 
Bestimmungen der GO und der KomHVO. Ergänzend wird auf den Praxisleitfaden zur 
Aufstellung eines NKF-Gesamtabschlusses des Modellprojekts NKF-Gesamtabschluss 
zurückgegriffen. Es gelten grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften zum Stand 
31. Dezember 2021.
Sofern jedoch auf Vorschriften des HGB verwiesen wird, finden diese nach 
§ 50 Absatz 4 KomHVO in der Fassung vom 10. Mai 1897, zuletzt geändert durch Gesetz
vom 23. Juni 2017, entsprechende Anwendung. Für die Kapitalfolgekonsolidierung bei vor
dem 31. Dezember 2012 voll zu konsolidierenden verselbstständigten Aufgabenbereiche
finden abweichend die Regelungen des HGB in der Fassung vom 10. Mai 1897, zuletzt
geändert durch Gesetz vom 24. August 2002 (HGB a.F.), entsprechende Anwendung.
Die Jahresabschlüsse der vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche des 
Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf werden für den Gesamtabschluss entsprechend 
den gesetzlichen Vorschriften der GO und KomHVO grundsätzlich einheitlich nach den bei 
der Landeshauptstadt Düsseldorf geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
angepasst. 
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind neben den rechnungslegungsbezogenen 
Erleichterungen aus dem NKF-Modellprojekt in einem aktuellen Leitfaden für den 
Gesamtabschluss 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf vorgegeben, um die 
Einheitlichkeit von Ansatz, Bewertung und Ausweis sicherzustellen. 
Wenn der Verzicht auf die Anpassung einzelner Bereiche der Jahresabschlüsse der 
vollkonsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereiche keine Auswirkung auf die 
Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage hat, wird insofern nach 
§ 51 Absatz 1 KomHVO in Verbindung mit § 308 Absatz 2 HGB eine Anpassung
unterlassen.
Soweit betriebsspezifische Besonderheiten vorliegen oder die Abweichungen unwesentlich 
sind, wird daher auf die Anpassung an die örtlichen NKF-Abschreibungsdauern verzichtet. 
So ist beispielsweise die Abschreibungsdauer von Messehallen weder in der vom Land 
NRW veröffentlichten Rahmentabelle der Gesamtnutzungsdauern für kommunale 
Vermögensgegenstände noch in der daraus resultierenden Düsseldorfer 
Abschreibungstabelle eindeutig geregelt. Für die Messehallen wird daher die 
betriebsspezifische Nutzungsdauer des Einzelabschlusses der Messe beibehalten. Auch für 
die Rheinbahn und den SEBD wird auf eine Anpassung der Abschreibungszeiträume 
aufgrund der betriebsspezifischen Nutzung und der Empfehlungen des 
NKF-Modellprojektes verzichtet. 
17

*HVDPWDQKDQJ 
Von einer Anpassung der im Rahmen der Umsetzung des Bilanzrechtsmodernisierungs-
gesetzes in den Einzelabschlüssen der verselbstständigten Aufgabenbereiche 
durchgeführten Veränderungen von Wertansätzen wird, sofern es sich um unwesentliche 
Beträge handelt, abgesehen. 
Die stillen Reserven werden im Rahmen der Überleitung der handelsrechtlichen 
Jahresabschlüsse in der Regel den Vermögensgegenständen einzeln zugeordnet. Die 
Abschreibung der stillen Reserven erfolgt grundsätzlich linear über die Restnutzungsdauer. 
Als Sonderposten werden Finanzleistungen Dritter, beispielsweise Bund oder Land, für die 
Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen ausgewiesen. Wesentliche 
Voraussetzung zur Bildung von Sonderposten ist der direkte Bezug, der zwischen 
Sonderposten und einem bestimmten Aktivposten hergestellt werden muss. Dies erlaubt 
bei vorzunehmenden Abschreibungen auf abnutzbare Vermögensgegenstände eine 
entsprechende ertragswirksame Auflösung des betreffenden Sonderpostens. In 
Ausnahmefällen erfolgt aufgrund von Unwesentlichkeit keine Bildung eines Sonderpostens, 
sondern es erfolgt eine Verrechnung mit den entsprechenden Anlagegütern. 
Die grundsätzliche Übereinstimmung der von den vollkonsolidierten verselbstständigten 
Aufgabenbereichen erstellten Reporting Packages mit den gesetzlichen Vorschriften und 
dem aktuellen Leitfaden für den Gesamtabschluss 2021 der Landeshauptstadt Düsseldorf 
wird von den jeweils begleitenden Wirtschaftsprüfern im Rahmen einer prüferischen 
Durchsicht bescheinigt. Die Reporting Packages enthalten die zur Aufstellung des 
Gesamtabschlusses erforderlichen Daten der einzelnen verselbstständigten 
Aufgabenbereiche. 
Im Einzelnen werden im Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf grundsätzlich folgende 
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vollkonsolidierungskreis angewendet: 
Das Gesetz zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der 
kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz-
NKF-CIG) ist am 1.Oktober 2020 in Kraft getreten. Bei den Aufwendungen zur Erhaltung 
der gemeindlichen Leistungsfähigkeit handelt es sich um die gemäß § 5 NKF-CIG zu 
bildende Bilanzierungshilfe zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie resultierenden 
Haushaltsbelastung. Die Bilanzierungshilfe ist im Einzelabschluss der Landeshauptstadt 
Düsseldorf gebildet und wird gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit 
§ 33a KomHVO in den Gesamtabschluss übernommen. Die verselbstständigten
Aufgabenbereiche weisen entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen keine
Bilanzierungshilfe in ihren jeweiligen Abschlüssen aus. Die Bilanzierungshilfe entspricht
damit in ihrer Höhe dem Wert im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dieser
Betrag ist Bestandteil der in der Ergebnisrechnung ausgewiesenen außerordentlichen
Erträge. Die Bilanzierungshilfe stellt keinen Vermögengegenstand dar.
Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden finden die 
§§ 33 bis 37 KomHVO und die §§ 42 bis 44 KomHVO Anwendung.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu 
Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der 
voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. 
18

*HVDPWDQKDQJ 
Die Festlegung der Nutzungsdauern im aktuellen Leitfaden für den Gesamtabschluss 2021 
der Landeshauptstadt Düsseldorf beruht grundsätzlich auf der vom Land NRW 
veröffentlichten Rahmentabelle der Gesamtnutzungsdauern für kommunale 
Vermögensgegenstände und der daraus resultierenden Düsseldorfer Abschreibungstabelle. 
Nach § 36 Absatz 6 KomHVO sind außerplanmäßige Abschreibungen bei einer dauerhaften 
Wertminderung eines Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens vorzunehmen, um 
diesen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen. Bei Finanzanlagen besteht bei 
vorübergehenden Wertminderungen ein Wahlrecht. 
Geringwertige Vermögensgegenstände werden gemäß § 36 Absatz 3 KomHVO unmittelbar 
als Aufwand gebucht. Auf eine Anpassung von abweichenden Wertgrenzen für die 
Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde aufgrund von Unwesentlichkeit 
verzichtet. 
Nach § 44 Absatz 3 KomHVO sind Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang und der 
Veräußerung von Vermögensgegenständen nach § 90 Absatz 3 GO sowie aus 
Wertveränderungen von Finanzanlagen unmittelbar mit der allgemeinen Rücklage zu 
verrechnen. 
Stetig zu der Vorgehensweise in den Vorjahren werden Veräußerungsgewinne oder 
Veräußerungsverluste dann nicht mit der Allgemeinen Rücklage verrechnet, wenn der 
Hauptzweck nicht die Veräußerung ist, sondern ein bestimmter örtlicher Zweck verfolgt 
wird. Im Grundstücksbereich sowie im Finanzanlagevermögen wird ein bestimmter 
örtlicher Zweck verfolgt, wenn unter anderem 
• am Standort eine gewerbliche Weiterentwicklung erf olgt oder
• am Standort eine wohnungspolitische Weiterentwickl ung erfolgt oder
• beschäftigungspolitische Ziele verfolgt werden.
Wesentliche Abgänge beziehungsweise Veräußerungen im Bereich des Anlagevermögens 
sowie Wertveränderungen im Finanzanlagevermögen werden dementsprechend geprüft. 
Lagen die oben genannten Kriterien nicht vor, erfolgt eine Verrechnung der Erträge 
beziehungsweise Aufwendungen mit der Allgemeinen Rücklage. 
Zuwendungen an verselbstständigte Aufgabenbereiche werden als Transferaufwand 
ausgewiesen. Für diesen Aufwand erfolgt keine Verrechnung mit der Allgemeinen Rücklage 
nach § 44 Absatz 3 KomHVO. 
Von der Möglichkeit der Fest- und Gruppenwertbildung gemäß § 29 KomHVO wird primär 
von der Landeshauptstadt Düsseldorf Gebrauch gemacht. 
Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Zahlungsbeträgen, die Anlagen im Bau zu 
Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten bilanziert. 
Die Vorräte werden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. 
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird ebenfalls das strenge 
Niederstwertprinzip beachtet. 
19

*HVDPWDQKDQJ 
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Jahresende mit dem 
Stichtagskurs bewertet. Bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 
über einem Jahr wird dabei das Niederst- beziehungsweise Höchstwertprinzip beachtet. 
Für liquide Mittel werden Nennwerte angesetzt. 
Ist der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher als der Auszahlungsbetrag 
(Disagio) wird keine Rechnungsabgrenzung vorgenommen (§ 43 Absatz 2 KomHVO). 
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag geleistete 
Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag 
darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Auf die Bildung von betragsmäßig 
unwesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten wurde verzichtet. Aktivierte Zuwendungen 
an Dritte werden auf der Grundlage der Gegenleistungsverpflichtungen aufgelöst. 
Die Sonderrücklagen werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. 
Zuwendungen und Beiträge für zweckgebundene Investitionen werden in der Regel als 
Sonderposten ausgewiesen. Zugänge von Sonderposten im Berichtsjahr werden mit den 
Nennbeträgen passiviert. Die Auflösung der Sonderposten für Zuwendungen und Beiträge 
erfolgt in der Regel nach Maßgabe der auf die Vermögensgegenstände angewandten 
Abschreibungssätze. Erhaltene Zuwendungen für noch nicht im Sachanlagevermögen 
aktivierte Vermögensgegenstände werden als Verbindlichkeiten ausgewiesen. 
Für Kostenüberdeckungen der kostenrechnenden Einrichtungen am Ende eines 
Kalkulationszeitraumes, die nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) in den folgenden 
vier Jahren ausgeglichen werden müssen, wird ein Sonderposten für den 
Gebührenausgleich gebildet. 
Die Rückstellungen werden gemäß § 37 KomHVO für sämtliche erkennbare Risiken und 
ungewisse Verpflichtungen, soweit diese am Abschlussstichtag bekannt sind, gebildet. 
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden für bestehende 
Versorgungsansprüche und sämtliche Anwartschaften gebildet. Hierbei wird bei der 
Landeshauptstadt Düsseldorf und dem SEBD ein Rechnungszinsfuß von 5 Prozent 
berücksichtigt. Die Anwendung eines Markzinssatzes im Sinne von § 253 Absatz 2 HBG ist 
hier nicht zulässig, da die Anwendung des Rechnungszinsfußes von 5 Prozent gemäß 
§ 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 37 Absatz 1 Satz 4 KomHVO verpflichtend ist.
Der von der Deutschen Bundesbank nach § 253 Absatz 2 HGB bekannt gegebene 
durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt zum 
31. Dezember 2021 1,87 Prozent.
Auf eine Anpassung der Bewertungsmethodik der Pensionsrückstellungen der 
einbezogenen verselbstständigten Aufgabenbereiche wird wegen des nicht wesentlichen 
Einflusses auf die Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes 
der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage entsprechend 
§ 51 Absatz 1 KomHVO in Verbindung mit § 308 Absatz 2 HGB verzichtet.
Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf wird die Beihilferückstellung gemäß 
§ 37 Absatz 1 Satz 5 KomHVO als prozentualer Anteil in Höhe von 22,11 Prozent (so auch
im Vorjahr) der Pensionsrückstellungen ermittelt.
20

*HVDPWDQKDQJ 
Vom Wahlrecht nach § 37 Absatz 1 Satz 9 KomHVO, den Barwert für die gesamten 
zukünftigen Ansprüche nach Satz 5 auf Grundlage des Durchschnitts dieser Leistungen zu 
ermitteln, wird kein Gebrauch gemacht. 
Rückstellungen für Deponien und Altlasten werden mi t den zu erwartenden Gesamtkosten 
zum Zeitpunkt der Sanierungsmaßnahmen angesetzt. 
Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung von Sachanlagen werden angesetzt, wenn 
die Nachholung der Instandhaltung hinreichend konkret beabsichtigt war und als bisher 
unterlassen bewertet werden musste. Die vorgesehenen Maßnahmen werden am 
Abschlussstichtag einzeln bestimmt und wertmäßig beziffert. 
Die Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden vor dem Bilanzstichtag erhaltene 
Zahlungen ausgewiesen, sofern sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag 
darstellen. Auf die Bildung von betragsmäßig unwesentlichen 
Rechnungsabgrenzungsposten wird verzichtet. 
Die Bilanzposten der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen sind gemäß 
§ 308a HGB, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs umgerechnet
wird, mit dem Devisenkassakurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Gewinn- und
Verlustrechnungen werden mit dem Periodendurchschnittskurs umgerechnet.
Die Bewertungsmethoden der assoziierten Unternehmen werden gemäß 
§ 51 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 312 Absatz 5 HGB beibehalten.
In allen nachfolgenden Tabellen können Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer 
Einheit (Euro, Prozent und so weiter) auftreten. 
21

*esamtanhang 2021 
E – WEITERE SACHVERHALTE  
Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: 
Verpflichtung Bis 1 Jahr 
in Mio. Euro 
Zwischen 1 und 5 Jahren 
in Mio. Euro 
Miet-, Pacht-, Erbbaurechts- 
und Leasingverträge 60,0 134,6 
Bestellobligo 210,9 0,1 
Sonstige 171,2 105,3 
Gesamtsumme 442,1 240,0 
Finanzinstrumente, Termingeschäfte und Swaps 
Der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf hat Zinsswapgeschäfte abgeschlossen. Diese 
dienen der Absicherung gegen Zinsänderungen. 
Der stichtagsbezogene Marktwert dieser Geschäfte zum 31. Dezember 2021 beträgt 
insgesamt -13,4 Mio. Euro (Vorjahr -26,1 Mio. Euro). Die Zinsswapgeschäfte bilden mit 
den Grundgeschäften eine Bewertungseinheit; Wert- und Zahlungsstromänderungen sind 
gegenläufig und gleichen sich über die gesamte Kreditlaufzeit aus. Für die Zinsswaps der 
drei zukünftigen Kreditgeschäfte der Messe lässt sich momentan keine Bewertungseinheit 
herstellen. Aus diesem Grund wurde für den zu erfassenden Marktwert eine Rückstellung 
in Höhe von 5,2 Mio. Euro (Vorjahr 8,1 Mio. Euro) gebildet. 
Der Gebührenbereich Bestattungen schließt mit einer Unterdeckung in Höhe von 
80.139,46 Euro ab. 
22

*HVDPWDQKDQJ 
Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitenden im Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf 
teilt sich wie folgt auf die einzelnen Gesellschaften aus dem Vollkonsolidierungskreis auf: 
Gesellschaft 
Mitarbeitende im 
Jahresdurchschnitt 
in 2021 
Mitarbeitende im 
Jahresdurchschnitt 
in 2020 
Landeshauptstadt Düsseldorf 12.171 11.604 
Rheinbahn 3.407 3.418 
WfaA 1.861 1.854 
Messe 842 880 
SEBD 505 500 
D.LIVE 133 293 
SWD KG II 103 103 
IDR 49 50 
IPM 14 13 
Bünger 12 11 
Holding 5 5 
SWD KG I 0 0 
Konzern Landeshauptstadt 
Düsseldorf 19.102 18.731 
23

*HVDPWDQKDQJ 
SPEZIELLER TEIL
24

*HVDPWDQKDQJ 
A– ERLÄUTERUNGEN ZUR 
GESAMTERGEBNISRECHNUNG  
1 Steuern und ähnliche Abgaben 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 1.685.950.954,48 Euro 1.378.973.455,23 Euro 
In dieser Zeile werden die Realsteuern, der Gemeindeanteil an Gemeinschaftssteuern, 
sonstige Gemeindesteuern, steuerähnliche Erträge und Ausgleichsleistungen ausgewiesen. 
Bei den Steuern und ähnlichen Abgaben handelt es sich um die höchste Ertragsposition im 
Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf. 
Die Erträge entstanden ausschließlich bei der Landeshauptstadt Düsseldorf und setzen sich 
hauptsächlich aus der Gewerbesteuer, dem Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer, 
den Grundsteuern und dem Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer zusammen. 
Verglichen mit dem Vorjahr stiegen insbesondere die Erträge aus der Gewerbesteuer 
sowie der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer. 
2 Zuwendungen und allgemeine Umlagen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 577.878.410,53 Euro 714.799.716,39 Euro 
Zuwendungen sind Vermögensübertragungen in Form von Geld- oder Sachleistungen. 
Unter dieser Position werden allgemeine Zuweisungen, Zuwendungen und Zuschüsse für 
laufende Zwecke, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen sowie 
allgemeine Umlagen dargestellt. 
Zuwendungen und allgemeine Umlagen erhielten die Landeshauptstadt Düsseldorf 
(506,7 Mio. Euro, Vorjahr 679,5 Mio. Euro), die Rheinbahn (51,3 Mio. Euro, Vorjahr 
35,3 Mio. Euro), die Messe (19,2 Mio. Euro, Vorjahr 0,0 Mio. Euro) und die D.LIVE 
(0,7 Mio. Euro, Vorjahr 0,0 Mio. Euro). 
Die Allgemeinen Zuweisungen vom Land an die Landeshauptstadt Düsseldorf betragen 
3,0 Mio. Euro (Vorjahr 235,8 Mio. Euro). Der Minderertrag im Vergleich zum Vorjahr 
resultiert aus der nur einmalig in 2020 erhaltenen pandemiebedingten Sonderzuwendung 
nach dem Gewerbesteuerausgleichsgesetz in Höhe von 232,9 Mio. Euro. 
25

*HVDPWDQKDQJ 
Bei der Rheinbahn handelt es sich hauptsächlich um Erträge in Höhe von 51,1 Mio. Euro 
(Vorjahr 35,1 Mio. Euro) aus Schadensausgleichszahlungen von Bund und Land aufgrund 
der COVID-19-Pandemie, die nach Maßgabe der Richtlinie Corona-Billigkeit ÖPNV NRW 
geleistet wurden. 
Die Messe hat in 2021 Corona-Hilfen des Bundes (November- und Dezember-Hilfen) und 
Erstattungen aus dem Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen zur 
Absicherung der Vorbereitungskosten von Messen und Ausstellungen gegen das Risiko von 
Corona-bedingten Veranstaltungsabsagen in Höhe von 19,2 Mio. Euro erhalten.
 
Des Weiteren hat auch die D.LIVE in 2021 Corona-Hilfen des Bundes (November- und 
Dezember-Hilfen) in Höhe von 0,7 Mio. Euro erhalten. 
3 Sonstige Transfererträge 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 36.691.666,02 Euro 35.152.555,06 Euro 
Hierzu gehören der Ersatz von sozialen Leistungen in und außerhalb von Einrichtungen, 
Schuldendiensthilfen sowie andere sonstige Transfererträge. Diese Erträge entfallen 
überwiegend auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. 
4 Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 568.478.575,97 Euro 581.426.578,24 Euro 
In dieser Zeile werden Verwaltungsgebühren, Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte, 
zweckgebundene Abgaben, Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Beiträge 
sowie Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für den Gebührenausgleich abgebildet. 
Zudem werden hier Entgelte der Verkehrsunternehmen abgebildet, die entsprechend den 
Zuordnungsvorschriften zum kommunalen haushaltsrechtlichen Kontenrahmen den 
öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten zuzuordnen sind. 
Zusätzlich zur Landeshauptstadt Düsseldorf (256,5 Mio. Euro, Vorjahr 257,9 Mio. Euro) 
tragen auch die Rheinbahn (211,0 Mio. Euro, Vorjahr 219,8 Mio. Euro) und der SEBD 
(101,0 Mio. Euro, Vorjahr 103,7 Mio. Euro) zu diesem Ergebnis bei. 
Der Minderertrag bei der Rheinbahn lässt sich insbesondere durch gesunkene 
Umsatzerlöse aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erklären, die zu einem 
Rückgang der regulären Fahrgastzahlen führten. 
26

*HVDPWDQKDQJ 
5 Privatrechtliche Leistungsentgelte 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 301.635.291,34 Euro 330.760.899,85 Euro 
Unter dieser Position werden sämtliche Entgelte erfasst, bei denen der 
Leistungserbringung ein privates Rechtsverhältnis zu Grunde liegt. Hierzu gehören 
beispielsweise Mieten und Pachten sowie Umsatzerlöse aus Lieferungen und Leistungen. 
Privatrechtliche Leistungsentgelte wurden überwiegend bei der Messe (108,0 Mio. Euro, 
Vorjahr 136,4 Mio. Euro), bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (80,3 Mio. Euro, Vorjahr 
81,3 Mio. Euro) und bei der SWD KG II (55,7 Mio. Euro, Vorjahr 54,4 Mio. Euro) erzielt. 
Der Rückgang der privatrechtlichen Leistungsentgelte bei der Messe um 28,4 Mio. Euro ist 
auf die geringeren Geschäftstätigkeiten und die Absagen von Messen infolge der 
weltweilten COVID-19-Pandemie zurückzuführen. 
6 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 310.921.485,17 Euro 294.846.402,64 Euro 
Hierunter fallen Kostenerstattungen und –umlagen (zum Beispiel vom Bund oder 
Land NRW) und aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen. 
Hauptsächlich entstanden die entsprechenden Erträge bei der Landeshauptstadt 
Düsseldorf (272,5 Mio. Euro, Vorjahr 256,2 Mio. Euro) sowie der WfaA (38,0 Mio. Euro, 
Vorjahr 37,5 Mio. Euro). 
Verglichen mit dem Vorjahr stiegen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf insbesondere die 
Leistungsbeteiligung für die Grundsicherung im Alter (108,4 Mio. Euro, Vorjahr 
102,2 Mio. Euro) an. 
27

*HVDPWDQKDQJ 
7 Sonstige ordentliche Erträge 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 252.251.343,56 Euro 217.637.954,56 Euro 
Zu den sonstigen ordentlichen Erträgen gehören unter anderem Konzessionsabgaben, 
Erstattungen von Steuern, Bußgelder, Erträge aus der Veräußerung von 
Vermögensgegenständen, Erträge aus der Auflösung von sonstigen Sonderposten, Erträge 
aus Zuschreibungen sowie Erträge aus der Auflösung oder Herabsetzung von 
Rückstellungen ausgewiesen. 
Sonstige ordentliche Erträge entstanden grundsätzlich bei allen voll zu konsolidierenden 
Unternehmen, hauptsächlich sind diese jedoch der Landeshauptstadt Düsseldorf 
(208,9 Mio. Euro, Vorjahr 173,3 Mio. Euro) und der Rheinbahn (20,8 Mio. Euro, Vorjahr 
3,4 Mio. Euro) zuzuordnen. 
Der Anstieg der sonstigen ordentlichen Erträge bei der Landeshauptstadt Düsseldorf ist im 
Wesentlichen auf die Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden zurückzuführen. Der 
Anstieg bei der Rheinbahn resultiert hauptsächlich aus der Erstattung von Sachschäden.  
Demgegenüber steht ein Rückgang der sonstigen ordentlichen Erträge bei der IDR in Höhe 
von 21,7 Mio. Euro. Dieser ist im Wesentlichen durch die Veräußerung des Grundstücks an 
der Paulsmühlenstraße im Vorjahr begründet. 
Des Weiteren werden in dieser Position die Liquidationserträge der ESNA Expo LLC. in 
Höhe von 1,2 Mio. Euro der Messe ausgewiesen. 
8 Aktivierte Eigenleistungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 99.394.587,74 Euro 84.378.219,05 Euro 
Diese Position beinhaltet den Wert eigener Leistungen im Zusammenhang mit der 
Aktivierung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Diesen Erträgen stehen 
Aufwendungen bei anderen Ergebnisrechnungspositionen gegenüber, die 
Herstellungskosten im Sinne des § 34 Absatz 3 KomHVO darstellen. 
Insbesondere enthält diese Position Bestandsveränderungen bei unfertigen Erzeugnissen 
aus Baumaßnahmen, die von der IPM und der Rheinbahn für die Landeshauptstadt 
Düsseldorf beziehungsweise von Bünger für die IDR ausgeführt werden. Aus Konzernsicht 
sind diese Bestandsveränderungen als aktivierte Eigenleistungen zu bewerten. 
Die aktivierten Eigenleistungen sind vornehmlich der IPM (46,9 Mio. Euro, Vorjahr 
52,4 Mio. Euro), der Rheinbahn (31,6 Mio. Euro, Vorjahr 11,7 Mio. Euro) und Bünger 
(7,9 Mio. Euro, Vorjahr 10,0 Mio. Euro) zuzurechnen. 
28

*HVDPWDQKDQJ 
9 Bestandsveränderungen (+/-) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 1.687.320,60 Euro 5.320.591,60 Euro 
Hierunter fallen Erhöhungen beziehungsweise Verminderungen des Bestands an fertigen 
oder unfertigen Erzeugnissen im Vergleich zum Vorjahr. 
Die Bestandsveränderungen entfallen überwiegend auf die IDR (1,2 Mio. Euro, Vorjahr 
4,1 Mio. Euro) und betreffen den Bau der Kindertagesstätte an der Paulsmühlenstraße. 
10 Ordentliche Gesamterträge 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 3.834.889.635,41 Euro 3.643.296.372,62 Euro 
In dieser Summenzeile werden die Zeilen 1 bis 9 addiert. 
11 Personalaufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -1.060.963.665,33 Euro -995.619.045,50 Euro
Hierzu gehören die Dienstbezüge der Beamtinnen und Beamten, die Entgelte der tariflich 
und der sonstigen Beschäftigten, Beiträge zu Versorgungskassen und zur gesetzlichen 
Sozialversicherung, Beihilfen sowie Unterstützungsleistungen für Beschäftigte. Weiterhin 
sind die Zuführungen zu Rückstellungen für Pensionen, Beihilfe und Arbeitszeitguthaben 
enthalten. 
Die Personalaufwendungen entstanden zu großen Anteilen bei der Landeshauptstadt 
Düsseldorf (719,4 Mio. Euro, Vorjahr 657,6 Mio. Euro) und der Rheinbahn 
(195,7 Mio. Euro, Vorjahr 189,7 Mio. Euro). 
Die Erhöhung der Personalaufwendungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf resultierte 
insbesondere aus den Besoldungs- und Versorgungsanpassungen 2019 bis 2021 – hier für 
2021- und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Zuführungen zu den Pensions- 
und Beihilferückstellungen. Des Weiteren wurden ab April 2021 die Gehälter um 
durchschnittlich 1,4 Prozent erhöht. Die Dienst- und Versorgungsbezüge stiegen ab dem 
1. Januar 2021 ebenfalls um 1,4 Prozent.
29

*HVDPWDQKDQJ 
12 Versorgungsaufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -57.239.599,33 Euro -57.953.444,25 Euro
Zu den Versorgungsaufwendungen zählen sämtliche Versorgungsleistungen (zum Beispiel 
Bezüge, Beihilfen, Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung) für die nicht mehr tätigen 
Beamtinnen und Beamten, die tariflich und die sonstigen Beschäftigten und deren 
Angehörige. 
Die Versorgungsaufwendungen sind mit 56,0 Mio. Euro (Vorjahr 56,8 Mio. Euro) primär 
der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. 
13 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -915.283.399,98 Euro -933.040.059,65 Euro
Hierzu gehören im Wesentlichen die Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen, 
die Unterhaltung des sonstigen unbeweglichen Vermögens, Erstattungen an Dritte für 
Aufwendungen aus laufender Verwaltungstätigkeit, die Bewirtschaftung der Grundstücke 
und baulichen Anlagen und die Unterhaltung des beweglichen Vermögens. Weiterhin sind 
in dieser Position Aufwendungen erfasst, die mit Umsatz– oder Verwaltungserlösen 
wirtschaftlich zusammenhängen. 
Von den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen betreffen 566,1 Mio. Euro (Vorjahr 
581,1 Mio. Euro) die Landeshauptstadt Düsseldorf. Der Rückgang im Vergleich zum 
Vorjahr beruht unter anderem auf der in 2020 vorgenommenen Zuführung zu 
Rückstellungen von Deponien und Altlasten in Höhe von 20,8 Mio. Euro. 
Darüber hinaus entfallen 127,4 Mio. Euro (Vorjahr 103,0 Mio. Euro) auf die Rheinbahn. 
Dabei handelt es sich um Materialaufwendungen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus 
Aufwendungen für bezogene Leistungen. 
Weitere wesentliche Aufwendungen entfallen auf die Messe (78,7 Mio. Euro, Vorjahr 
114,4 Mio. Euro). Der Rückgang ist auf die geringere Geschäftstätigkeit und die Absagen 
von Messen infolge der COVID-19-Pandemie zurückzuführen. 
Ein wesentlicher Anstieg der Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen ist bei der 
D.LIVE zu verzeichnen. Hier stiegen die Aufwendungen um 8,6 Mio. Euro auf
20,1 Mio. Euro, hauptsächlich im Zusammenhang mit bezogenen Leistungen.
30

*HVDPWDQKDQJ 
14 Bilanzielle Abschreibungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -343.229.004,45 Euro -330.762.072,01 Euro
In dieser Position sind Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und 
Sachanlagen in Höhe von 335,7 Mio. Euro (Vorjahr 321,1 Mio. Euro) enthalten. 
Hier entfällt der größte Anteil auf Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen bei der 
Landeshauptstadt Düsseldorf mit 175,6 Mio. Euro (Vorjahr 174,0 Mio. Euro). 
In den Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen sind außerplanmäßige 
Abschreibungen in Höhe von 17,1 Mio. Euro enthalten. Diese fielen im Wesentlichen bei 
der Rheinbahn in Folge eines Bushallenbrandes (9,5 Mio. Euro) sowie bei der IDR wegen 
dauerhafter Verlustperspektiven beim Gebäude Dome (7,6 Mio. Euro) an. 
Des Weiteren entstanden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 7,5 Mio. Euro 
(Vorjahr 9,7 Mio. Euro). Dabei handelte es sich um Abschreibungen auf stille Reserven von 
assoziierten Unternehmen. 
15 Transferaufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -1.210.139.631,80 Euro -1.142.529.467,83 Euro
In den Transferaufwendungen werden Zuwendungen für laufende Zwecke, 
Schuldendiensthilfen, Sozialtransferaufwendungen, sonstige soziale Leistungen, 
Steuerbeteiligungen Dritter (zum Beispiel Gewerbesteuerumlage) und allgemeine 
Zuweisungen ausgewiesen. 
Bei den Transferaufwendungen handelt es sich um die höchste Aufwandsposition im 
Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf. 
Die Transferaufwendungen sind mit 1.204,8 Mio. Euro (Vorjahr 1.142,5 Mio. Euro) fast 
ausschließlich der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzurechnen. 
Erhöhte Aufwendungen gab es insbesondere bei der Gewerbesteuerumlage (Anstieg um 
20,4 Mio. Euro), den Betriebskostenzuschüssen für nicht städtische 
Kindertageseinrichtungen (Anstieg um 17,5 Mio. Euro) sowie der 
Landschaftsverbandsumlage (Anstieg um 13,2 Mio. Euro). 
31

*HVDPWDQKDQJ 
16 Sonstige ordentliche Aufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -425.873.950,41 Euro -398.250.123,90 Euro
Zu den sonstigen ordentlichen Aufwendungen gehören unter anderem Aufwendungen für 
Aus- und Fortbildung, Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten, 
Mieten und Pachten, Leasing, Geschäftsaufwendungen, Steuern, Versicherungen, 
Schadensfälle sowie Wertveränderungen bei immateriellen Vermögensgegenständen, beim 
Sachanlagevermögen und beim Umlaufvermögen. 
Sonstige ordentliche Aufwendungen entstanden grundsätzlich bei allen voll zu 
konsolidierenden Unternehmen, hauptsächlich sind diese jedoch in Höhe von 
362,5 Mio. Euro (Vorjahr 330,9 Mio. Euro) der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. 
Der Anstieg ist unter anderem auf Aufwendungen für Steuern und Versicherungen 
zurückzuführen. Diese Aufwendungen steigen um 10,6 Mio. Euro auf 25,7 Mio. Euro. 
17 Ordentliche Gesamtaufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -4.012.729.251,30 Euro -3.858.154.213,14 Euro
In dieser Summenzeile werden die Zeilen 11 bis 16 addiert. 
18 Ordentliches Gesamtergebnis (Zeilen 10 und 17) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -177.839.615,89 Euro -214.857.840,52 Euro
Als ordentliches Gesamtergebnis wird hier der Saldo aus der Summe der ordentlichen 
Gesamterträge und der Summe der ordentlichen Gesamtaufwendungen ausgewiesen. 
32

*HVDPWDQKDQJ 
19 Finanzerträge 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 27.844.467,66 Euro 9.863.290,48 Euro 
Die Finanzerträge teilen sich wie folgt auf: 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Beteiligungserträge 5.334.663,96 Euro 7.813.550,73 Euro 
Zinserträge 7.634.110,63 Euro 1.360.966,21 Euro 
Sonstige Finanzerträge 14.875.693,07 Euro 688.773,54 Euro 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 27.844.467,66 Euro 9.863.290,48 Euro 
Sonstige Finanzerträge fallen überwiegend bei der Landeshauptstadt Düsseldorf in Höhe 
von 14,9 Mio. Euro (Vorjahr 0,7 Mio. Euro) an. Hierin sind Ausschüttungen der 
Stadtsparkasse Düsseldorf von 14,4 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro) enthalten. 
Der Anstieg der Zinserträge resultierte im Wesentlichen aus Steuerrückerstattungen bei 
der Rheinbahn in Höhe von 5,2 Mio. Euro. 
20 Ergebnis aus Equitykonsolidierung 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -4.984.099,01 Euro -78.979.247,20 Euro
Im Ergebnis aus Equitykonsolidierung sind die anteiligen Jahresüberschüsse und 
Jahresfehlbeträge der assoziierten Unternehmen enthalten. 
Die anteiligen Jahresüberschüsse betragen bei den STW 19,4 Mio. Euro (Vorjahr 
11,8 Mio. Euro) und bei der DOR 3,6 Mio. Euro (Vorjahr 0,8 Mio. Euro). Demgegenüber 
stehen anteilige Jahresfehlbeträge von -28,0 Mio. Euro (Vorjahr -91,2 Mio. Euro) bei der 
FDG sowie von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr -0,4 Mio. Euro) bei der NSG. 
Das Ergebnis aus der Equitykonsolidierung ist in der Hauptsache durch die 
pandemiebedingte Entwicklung bei der FDG begründet. 
33

*HVDPWDQKDQJ 
21 Finanzaufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -46.543.204,28 Euro -59.797.319,53 Euro
Hierunter fallen Zinsaufwendungen und sonstige Finanzaufwendungen (zum Beispiel 
Kreditbeschaffungskosten). 
Diese entfallen überwiegend auf den SEBD (15,7 Mio. Euro, Vorjahr 16,0 Mio. Euro), die 
Rheinbahn (10,4 Mio. Euro, Vorjahr 11,5 Mio. Euro) sowie auf die Landeshauptstadt 
Düsseldorf (7,6 Mio. Euro, Vorjahr 19,9 Mio. Euro). 
Der Rückgang der Finanzaufwendungen ist größtenteils auf um 12,3 Mio. Euro gesunkene 
Aufwendungen aus der Verzinsung von Gewerbesteuererstattungen bei der 
Landeshauptstadt Düsseldorf (7,0 Mio. Euro, Vorjahr 19,3 Mio. Euro) zurückzuführen. 
22 Gesamtfinanzergebnis (Zeilen 19, 20 und 21) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -23.682.835,63 Euro -128.913.276,25 Euro
Als Gesamtfinanzergebnis wird hier der Saldo aus Finanzerträgen aufaddiert mit den 
Erträgen aus assoziierten Unternehmen und den Finanzaufwendungen ausgewiesen. 
23 Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit 
(Zeilen 18 und 22) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -201.522.451,52 Euro -343.771.116,77 Euro
Das Gesamtergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit ergibt sich aus der Summe aus dem 
ordentlichen Gesamtergebnis und dem Gesamtfinanzergebnis. 
34

*HVDPWDQKDQJ 
24 Außerordentliche Erträge 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 134.010.999,50 Euro 156.759.217,08 Euro 
Hier werden die Erträge, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit anfallen, 
ausgewiesen. Hierunter werden solche Vorfälle erfasst, die ungewöhnlich in der Art, selten 
im Vorkommen und von materieller Bedeutung sind. 
Bei den außerordentlichen Erträgen handelt es sich in Höhe von 133,5 Mio. Euro um die 
Bilanzierungshilfe zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie resultierenden 
Haushaltsbelastung. 
Die Bilanzierungshilfe wird im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf gebildet 
und wird gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit § 33a KomHVO in den 
Gesamtabschluss übernommen. Die verselbstständigten Aufgabenbereiche weisen 
entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen keine Bilanzierungshilfe in ihren 
jeweiligen Abschlüssen aus. 
Bei der Landeshauptstadt Düsseldorf wurden darüber hinaus die Soforthilfen des Landes 
NRW in Höhe von 0,5 Mio. Euro für die Beseitigung von Schäden am kommunalen 
Vermögen durch das Unwetter Bernd als außerordentlicher Ertrag gebucht. 
25 Außerordentliche Aufwendungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 0,00 Euro 0,00 Euro 
Hier werden die Aufwendungen, die außerhalb der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 
anfallen, ausgewiesen. Hierunter werden solche Vorfälle erfasst, die ungewöhnlich in der 
Art, selten im Vorkommen und von materieller Bedeutung sind. 
26 Außerordentliches Gesamtergebnis 
(Zeilen 24 und 25) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 134.010.999,50 Euro 156.759.217,08 Euro 
Als außerordentliches Gesamtergebnis wird hier der Saldo aus den außerordentlichen 
Gesamterträgen und den außerordentlichen Gesamtaufwendungen ausgewiesen. 
35

*HVDPWDQKDQJ 
27 Gesamtjahresergebnis (Zeilen 23 und 26) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -67.511.452,02 Euro -187.011.899,69 Euro
Die Summe aus ordentlichem Gesamtergebnis und außerordentlichem Gesamtergebnis 
wird hier als Gesamtjahresergebnis ausgewiesen. 
Das Gesamtjahresergebnis 2021 schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe 
von -67,5 Mio. Euro (Vorjahr -187,0 Mio. Euro) ab. 
28 Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung 5.276.616,80 Euro 11.442.753,21 Euro 
Hier sind die Anteile der Ergebnisse der voll zu konsolidierenden Unternehmen 
ausgewiesen, die auf konzernfremde Mitgesellschafter entfallen. 
An den Unternehmen der Messe, der SWD KG II sowie der WfaA sind zusätzlich zur 
Landeshauptstadt Düsseldorf noch andere Gesellschafter beteiligt. Auf diese anderen 
Gesellschafter entfällt ein anteiliger Gesamtjahresfehlbetrag von -5,3 Mio. Euro 
(Vorjahr -11,4 Mio. Euro). 
29 Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt  
Düsseldorf (Zeilen 27 und 28) 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. 
Ergebnisrechnung -62.234.835,22 Euro -175.569.146,48 Euro
Als konzernbezogenes Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf wird hier 
der Saldo aus Gesamtergebnis und den anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis 
ausgewiesen. 
Das konzernbezogene Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf 2021 
schließt mit einem Fehlbetrag in Höhe von -62,2 Mio. Euro (Vorjahr -175,6 Mio. Euro) ab. 
36

*HVDPWDQKDQJ 
B– ERLÄUTERUNGEN ZUR GESAMTBILANZ  
AKTIVA  
0 Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen 
Leistungsfähigkeit 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 290.270.216,58 Euro 156.759.217,08 Euro 
Bei den Aufwendungen zur Erhaltung der gemeindlichen Leistungsfähigkeit handelt es sich 
um die Bilanzierungshilfe zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie resultierenden 
Haushaltsbelastung. Die Bilanzierungshilfe ist im Einzelabschluss der Landeshauptstadt 
Düsseldorf gebildet und wird gemäß § 50 Absatz 3 KomHVO in Verbindung mit 
§ 33a KomHVO in den Gesamtabschluss übernommen. Die verselbstständigten
Aufgabenbereiche weisen entsprechend der handelsrechtlichen Regelungen keine
Bilanzierungshilfe in ihren jeweiligen Abschlüssen aus. Die Bilanzierungshilfe entspricht
damit in ihrer Höhe dem Wert im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Bilanzierungshilfe wurde erstmalig in 2020 gebildet. In 2021 erfolgte entsprechend der 
im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie resultierenden Haushaltsbelastung eine 
Zuführung in Höhe von 133,5 Mio. Euro. Dieser Betrag ist Bestandteil der in der 
Ergebnisrechnung ausgewiesenen außerordentlichen Erträge. 
Die Bilanzierungshilfe stellt keinen Vermögensgegenstand dar. 
1 Anlagevermögen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 12.613.338.154,03 Euro 12.568.432.657,94 Euro 
Zum Anlagevermögen gehören alle Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, 
dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen und nicht nur vorübergehend für die 
Aufgabenerfüllung gehalten werden. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, 
deren Nutzung zeitlich begrenzt ist (abnutzbares Anlagevermögen), werden die 
Anschaffungskosten/Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen und zusätzlich 
gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. 
37

*HVDPWDQKDQJ
Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die keiner Abnutzung unterliegen 
(nicht abnutzbares Anlagevermögen) werden, vorbehaltlich außerplanmäßiger 
Abschreibungen, die Anschaffungskosten/Herstellungskosten unverändert fortgeführt. 
Anteile an assoziierten Unternehmen werden im Rahmen der Equitykonsolidierung unter 
den Finanzanlagen fortgeschrieben.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 23.509.132,37 Euro 24.189.009,24 Euro
Diese Position setzt sich aus Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in 
Höhe von 4,6 Mio. Euro (Vorjahr 6,5 Mio. Euro) sowie sonstige immaterielle 
Vermögensgegenstände in Höhe von 18,9 Mio. Euro (Vorjahr 17,7 Mio. Euro) zusammen.
Zu den sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen zählen hauptsächlich Software, 
Lizenzen sowie Nutzungs-, Veranstaltungs- und ähnliche Rechte. 
Sachanlagen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 12.245.643.226,38 Euro 12.199.038.738,72 Euro
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche R echte
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 1.965.327.571,73 Euro 1.970.631.769,23 Euro
Unbebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich keine benutzbaren Gebäude 
befinden. 
Befinden sich auf einem Grundstück Gebäude, deren Zweckbestimmung und Wert 
gegenüber der Zweckbestimmung und dem Wert des Grund und Bodens von 
untergeordneter Bedeutung sind, wurde das Grundstück grundsätzlich als unbebautes 
Grundstück bilanziert.
38

*HVDPWDQKDQJ 
Die unbebauten Grundstücke sind wegen ihrer unterschiedlichen Nutzungen unterteilt in 
folgende Bilanzpositionen: 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Grünflächen 941.115.189,32 Euro 940.714.347,45 Euro 
Ackerland 101.736.103,93 Euro 102.172.643,34 Euro 
Wald, Forsten 41.526.214,95 Euro 42.937.199,83 Euro 
Sonstige unbebaute 
Grundstücke 880.950.063,53 Euro 884.807.578,61 Euro 
Wert lt. Bilanz 1.965.327.571,73 Euro 1.970.631.769,23 Euro 
Zu den öffentlichen Grünflächen gehören zum Beispiel Parkanlagen, Friedhöfe, 
Sportflächen, Spielplätze, Dauerkleingärten, naturschutzwürdige Flächen, Wiesen, 
Ausgleichsflächen und Gartenland sowie stehende Gewässer. 
Zu den Gewässerflächen gehören Flurstücke, die im Flächennutzungsplan als 
Wasserflächen beziehungsweise als Flächen für die Wasserwirtschaft dargestellt werden. 
Für die Wege auf Friedhöfen und Grünflächen sowie Mobiliar sind jeweils Festwerte gemäß 
§ 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet worden.
Für Straßenbäume und den Aufwuchs auf Friedhöfen und Grünanlagen sowie Kleingärten 
erfolgte die Bewertung auf Basis des pauschalierten Festwertverfahrens gemäß 
§ 29 Absatz 1 Nummer 2 KomHVO.
Die landwirtschaftlich oder gartenbaulich genutzten Flächen sind unter der Bilanzposition 
Ackerland ausgewiesen. Die gartenbaulich genutzten Flächen sind nur dann dem 
Ackerland zugeordnet, wenn sie nicht nach ihrer Nutzungsform den Grünflächen 
zugeordnet wurden. 
Zu der Position Wald, Forsten gehören der Wald sowie sonstige forstwirtschaftlich genutzte 
Flächen. Sowohl für den Baumbestand als auch für Wald- und Reitwege sowie Waldmobiliar, 
zum Beispiel Bänke und Papierkörbe, sind Festwerte nach § 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO 
gebildet worden. 
Bei den sonstigen unbebauten Grundstücken handelt es sich um eine Sammelposition für 
unbebaute Grundstücke, die nicht unter den anderen Bilanzpositionen anzusetzen sind. 
Insbesondere sind hier Baugrundstücke, Gewerbegrundstücke, Bauerwartungsland, 
Grundstücke mit fließenden Gewässern und Grundstücke, für die Erbbaurechte vergeben 
wurden, erfasst. Erbbaugrundstücke werden den unbebauten Grundstücken zugeordnet, 
da der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf an den Aufbauten auf diesen Grundstücken 
kein wirtschaftliches Eigentum hat. 
39

*HVDPWDQKDQJ 
1.2.2  Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 3.362.996.905,39 Euro 3.319.105.075,18 Euro 
Bebaute Grundstücke sind Grundstücke, auf denen sich benutzbare Gebäude befinden, 
deren Zweckbestimmung und Wert gegenüber der Zweckbestimmung und dem Wert des 
Grund und Bodens nicht von untergeordneter Bedeutung sind (§ 74 Bewertungsgesetz). 
Unterteilt nach den unterschiedlichen Nutzungen setzt sich die Bilanzposition wie folgt 
zusammen: 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Kinder- und 
Jugendeinrichtungen 95.777.205,98 Euro 90.773.674,14 Euro 
Schulen 961.955.345,24 Euro 874.540.442,19 Euro 
Wohnbauten 625.301.477,42 Euro 626.274.230,15 Euro 
Mehrzweck- und 
Messehallen 607.109.398,10 Euro 638.483.621,43 Euro 
Sonstige Dienst-, 
Geschäfts- und 
Betriebsgebäude 
1.072.853.478,65 Euro 1.089.033.107,27 Euro 
Wert lt. Bilanz 3.362.996.905,39 Euro 3.319.105.075,18 Euro 
Zu den Kinder- und Jugendeinrichtungen zählen Kindertageseinrichtungen, Kinderhilfe-
zentren, Jugendhäuser sowie sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe. 
Unter der Position Schulen wurden Grundstücke mit städtischen Schulgebäuden sowie 
deren Außenanlagen erfasst. Dazu gehören Grund-, Förder- und weiterführende Schulen 
sowie Berufsschulen. Die Vermögensgegenstände sind ausschließlich der 
Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. Der Anstieg in dieser Position zeigt die in der 
Vergangenheit verstärkt getätigten Investitionen in den Bereich Schulbau. 
Zu der Position Wohnbauten gehören alle zum Zweck des Wohnens errichtete Gebäude 
einschließlich der entsprechenden Grundstücke. 
Die Wohnbauten lassen sich der SWD KG I (441,4 Mio. Euro, Vorjahr 430,8 Mio. Euro), 
der SWD KG II (93,2 Mio. Euro, Vorjahr 95,6 Mio. Euro) sowie der Landeshauptstadt 
Düsseldorf (90,8 Mio. Euro, Vorjahr 99,9 Mio. Euro) zuordnen. 
40

*HVDPWDQKDQJ 
Die Mehrzweck- und Messehallen umfassen im Wesentlichen die Messehallen in 
Düsseldorf, das Congress Center Düsseldorf, die MERKUR SPIEL-ARENA, den 
PSD BANK DOME (vormals ISS DOME), das CASTELLO Düsseldorf sowie die Mitsubishi 
Electric HALLE und den zugehörigen Grund und Boden. 
Zu den sonstigen Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäuden gehören vornehmlich 
Verwaltungsgebäude, Feuer- und Rettungswachen sowie Einrichtungen, die den Zwecken 
Bildung, Kultur, Gesundheit, Soziales, Sport, Erholung und Freizeit dienen, zum Beispiel 
Volkshochschulen, Bibliotheken, Museen und Theater. 
Die sonstigen Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude lassen sich überwiegend der 
Landeshauptstadt Düsseldorf (751,0 Mio. Euro, Vorjahr 779,3 Mio. Euro) und der IDR 
(171,7 Mio. Euro, Vorjahr 155,2 Mio. Euro) zuordnen. 
1.2.3  Infrastrukturvermögen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 4.864.981.933,13 Euro 4.935.655.981,52 Euro 
Zum Infrastrukturvermögen gehören alle öffentlichen Einrichtungen, die ausschließlich 
nach ihrer Bauweise und Funktion der örtlichen Infrastruktur zu dienen bestimmt sind. 
Dazu zählen Grundstücke mit Straßen, Kanalisation und sonstige Verkehrs-, Versorgungs- 
und Entsorgungseinrichtungen. 
Das Infrastrukturvermögen setzt sich aus nachfolgenden Bilanzposten zusammen: 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Grund und Boden des 
Infrastrukturvermögens 1.085.993.301,03 Euro 1.078.457.124,93 Euro 
Brücken und Tunnel 1.631.432.000,36 Euro 1.674.690.127,71 Euro 
Gleisanlagen mit 
Streckenausrüstung und 
Sicherheitsanlagen 
319.682.370,04 Euro 329.157.104,59 Euro 
Entwässerungs- und 
Abwasserbeseitigungsanlagen 1.013.675.156,91 Euro 1.021.285.154,07 Euro 
Straßennetz mit Wegen, 
Plätzen und 
Verkehrslenkungsanlagen 
716.909.513,83 Euro 730.919.227,30 Euro 
Sonstige Bauten des 
Infrastrukturvermögens 97.289.590,96 Euro 101.147.242,92 Euro 
Wert lt. Bilanz 4.864.981.933,13 Euro 4.935.655.981,52 Euro 
41

*HVDPWDQKDQJ 
Zum Grund und Boden des Infrastrukturvermögens gehören insbesondere Grundstücke 
mit Straßen, Brücken und Tunneln. 
Brücken und Tunnel für den Straßen- und Schienenverkehr sowie für Fußgänger werden in 
der Position Brücken und Tunnel abgebildet. Diese Vermögenswerte sind vollständig der 
Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. 
Das Streckennetz der Stadtbahn, sämtliche dem Betrieb des Streckennetzes unmittelbar 
dienenden Anlagen der Streckenausrüstung sowie die Betriebstechnik werden unter der 
Bilanzposition Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen bilanziert. 
Diese Vermögenswerte sind der Rheinbahn (164,1 Mio. Euro, Vorjahr 166,8 Mio. Euro) 
und der Landeshauptstadt Düsseldorf (155,6 Mio. Euro, Vorjahr 162,3 Mio. Euro) 
zuzuordnen. 
Zum Posten Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen gehören insbesondere 
Straßenentwässerungsanlagen (Kanalanschlüsse, Sinkkästen, Entwässerungsrinnen) und 
die Abwasserbeseitigungsanlagen, also sämtliche Teile des Kanalnetzes, sowie die 
Kläranlagen. Diese Anlagen sind überwiegend der Landeshauptstadt Düsseldorf 
(537,5 Mio. Euro, Vorjahr 559,1 Mio. Euro) und dem SEBD (476,1 Mio. Euro, Vorjahr 
462,0 Mio. Euro) zuzuschreiben. 
In der Position Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen werden die 
Aufbauten im Straßenraum ausgewiesen. Die Vermögenswerte dieser Bilanzposition 
entfallen ausschließlich auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. 
Für Teile des Straßeninventars (Fahrradständer, Geländer und Zäune, Kabeltrassen, 
Pfosten/Poller, Schutzplanken, Spiegel, Wegweiser, Verkehrsschilder, Schilderpfosten und 
Schranken) wurden Festwerte nach § 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet. 
Unter die Position Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens fallen unter anderem 
Lärmschutzwände, Verkehrszeichenbrücken und die Hochwasserschutzbauten, 
beispielsweise Deiche und Tore. Der Landeshauptstadt Düsseldorf sind diese 
Vermögenswerte mit 96,4 Mio. Euro (Vorjahr 100,1 Mio. Euro) mehrheitlich zuzuordnen. 
1.2.4  Bauten auf fremdem Grund und Boden 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 3.648.182,44 Euro 4.388.483,61 Euro 
Hierunter sind Gebäude auf Grundstücken im Erbbaurecht erfasst. 
42

*HVDPWDQKDQJ 
1.2.5  Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 800.005.549,29 Euro 798.213.291,40 Euro 
Zu dieser Bilanzposition gehören Vermögensgegenstände, deren Erhaltung wegen ihrer 
Bedeutung für Kunst, Kultur und Geschichte im gemeindlichen Interesse liegt. Diese 
Position beinhaltet zudem alle Arten von Denkmälern (unter anderem Brunnen, Reliefs, 
Wegekreuze). 
Die entsprechenden Vermögenswerte sind mit 800,0 Mio. Euro (Vorjahr 798,2 Mio. Euro) 
fast vollständig der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuschreiben. 
1.2.6  Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 254.046.514,36 Euro 269.622.536,33 Euro 
Neben den Maschinen und technischen Anlagen, die der gemeindlichen Leistungserstellung 
dienen, zum Beispiel Messbrunnen, Pegel und Sanierungsanlagen zur Überwachung und 
Reinigung des Grundwassers, sind hier auch alle Fahrzeuge erfasst. 
Die Vermögenswerte in dieser Position sind im Wesentlichen auf die Rheinbahn 
(194,3 Mio. Euro, Vorjahr 207,1 Mio. Euro) und auf die Landeshauptstadt Düsseldorf 
(51,2 Mio. Euro, Vorjahr 53,1 Mio. Euro) zurückzuführen 
Die Vermögenswerte der Rheinbahn betreffen überwiegend die Fahrzeuge für den ÖPNV 
mit 180,5 Mio. Euro (Vorjahr 194,3 Mio. Euro). 
1.2.7  Betriebs- und Geschäftsausstattung 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 105.943.303,79 Euro 99.984.452,98 Euro 
Zur Position Betriebs- und Geschäftsausstattung gehören alle Vermögensgegenstände, die 
dem allgemeinen Geschäftsbetrieb dienen, zum Beispiel Stühle, Tische, Schränke, Geräte 
zur kommunalen Grünpflege, Spielsachen in Kindertageseinrichtungen sowie Lehr-, Lern- 
und Unterrichtsmaterial. 
Musikinstrumente mit einer längeren als der üblichen Nutzungsdauer für Betriebs- und 
Geschäftsausstattung sind hier ebenfalls erfasst. 
43

*HVDPWDQKDQJ
Im Bereich dieser Bilanzpositionen wurden Gruppen- und Festwerte nach 
§ 29 Absatz 1 Nummer 1 KomHVO gebildet. Dazu gehören als Festwert die Pressluftatmer
und Tiere aus dem Aquazoo sowie als Gruppenwerte unter anderem diverse Gruppenwerte
der Schulen.
1.2.8 Geleistete Anzahlungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 183.990.428,86 Euro 232.968.301,41 Euro
Diese Position beinhaltet die geldlichen Vorleistungen, denen noch keine entsprechenden 
Vermögensgegenstände gegenüberstehen. Die Umbuchung erfolgt nach Erhalt des 
Anlagegutes zur jeweiligen Bilanzposition.
Die geleisteten Anzahlungen betreffen die Rheinbahn (155,6 Mio. Euro, Vorjahr 
148,9 Mio. Euro) und die Landeshauptstadt Düsseldorf (28,4 Mio. Euro, Vorjahr 
84,1 Mio. Euro).
1.2.9 Anlagen im Bau
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 704.702.837,39 Euro 568.468.847,06 Euro
Anlagen im Bau stellen den Wert noch nicht fertig gestellter Sachanlagen dar. Nach 
Fertigstellung der jeweiligen Baumaßnahme wird das entsprechende Anlagengut in die 
sachlich zugehörige Bilanzposition umgebucht (zum Beispiel der Bau einer Schule in die 
Bilanzposition Schulen).
Die Vermögenswerte in dieser Position sind im Wesentlichen auf die Landeshauptstadt 
Düsseldorf (395,7 Mio. Euro, Vorjahr 262,0 Mio. Euro), auf die IPM (85,6 Mio. Euro, 
Vorjahr 106,4 Mio. Euro) und auf den SEBD (83,8 Mio. Euro, Vorjahr 67,2 Mio. Euro) 
zurückzuführen.
Der Anstieg bei den Anlagen im Bau beruht unter anderem auf Baumaßnahmen aus den 
Bereichen Verkehr und Schule.
Finanzanlagen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 344.185.795,28 Euro 345.204.909,98 Euro
44

*HVDPWDQKDQJ 
1.3.1  Anteile an verbundenen Unternehmen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 63.292.518,41 Euro 62.998.869,95 Euro 
Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind Anteile an Unternehmen 
anzusetzen, die in der Absicht gehalten werden, eine dauernde Verbindung herzustellen, 
aber für den Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf von untergeordneter Bedeutung für die 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage sind und damit nicht in den 
Vollkonsolidierungskreis einbezogen werden. 
Als verbundene Unternehmen gelten regelmäßig Unternehmen, wenn diese unter der 
einheitlichen Leitung der Landeshauptstadt Düsseldorf stehen beziehungsweise diese 
einen beherrschenden Einfluss ausübt. Dieser ist in der Regel anzunehmen, wenn die 
Mehrheit der Stimmrechte vorliegt oder andere Kriterien, zum Beispiel ein Vertrag, einen 
wesentlichen Einfluss begründen. 
Die Erhöhung in dieser Position resultiert im Wesentlichen aus der Kapitalerhöhung der 
Messe an der Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. in Höhe von 0,8 Mio. Euro. 
Die Messe-Tochtergesellschaft ESNA Expo LLC. wurde im Jahr 2021 abgewickelt. Darüber 
hinaus hat die Messe Anteile an der EXCOSA India Pvt. Ltd. erworben. 
Aus der folgenden Übersicht können die verbundenen Unternehmen mit ihrem Wert zum 
31. Dezember 2021 und dem Vorjahreswert entnommen werden:
Verbundenes Unternehmen 2021 2020 
Stiftung Museum Kunstpalast 27.495.433,00 Euro 27.495.433,00 Euro 
Stiftung Schloss und Park Benrath 16.664.298,00 Euro 16.664.298,00 Euro 
Zweckverband Erholungsgebiet 
Unterbacher See 
10.548.831,76 Euro 10.548.831,76 Euro 
Düsseldorf Congress GmbH 2.580.843,37 Euro 2.580.843,37 Euro 
Düsseldorf Marketing GmbH 1.455.000,00 Euro 1.455.000,00 Euro 
Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH 1.097.783,75 Euro 1.097.783,75 Euro 
IDR Bahn GmbH & Co. KG 841.699,92 Euro 841.699,92 Euro 
Messe Düsseldorf India Pvt. Ltd. 778.343,73 Euro 0,00 Euro 
Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH 575.161,14 Euro 575.161,14 Euro 
Tonhalle Düsseldorf gGmbH 561.031,91 Euro 561.031,91 Euro 
Kunsthalle Düsseldorf gGmbH 292.270,63 Euro 292.270,63 Euro 
Reisedienst Maaßen GmbH 210.035,41 Euro 210.035,41 Euro 
D.LIVE Management GmbH 50.591,65 Euro 50.591,65 Euro 
IDR Bahn Verwaltungsgesellschaft 
mbH 
27.870,68 Euro 27.870,68 Euro 
Bädergesellschaft Düsseldorf mbH 25.564,59 Euro 25.564,59 Euro 
Connected Mobility Düsseldorf GmbH 25.000,00 Euro 25.000,00 Euro 
45

*HVDPWDQKDQJ 
Verbundenes Unternehmen 2021 2020 
Rheinbahn Immobilien Verwaltungs-
GmbH 
25.000,00 Euro 25.000,00 Euro 
SWD Städt. Wohnungs-Verwaltungs-
GmbH Düsseldorf 
25.000,00 Euro 25.000,00 Euro 
Digital Innovation Hub Düsseldorf/ 
Rheinland GmbH 
12.750,00 Euro 12.750,00 Euro 
EXCOSA India Pvt. Ltd. 6,87 Euro 0,00 Euro 
Düsseldorfer Innovations- und 
Technologiezentrum GmbH 
2,00 Euro 2,00 Euro 
ESNA Expo LLC. 0,00 Euro 484.702,14 Euro 
Elbsee-Kieswerk Düsseldorf GmbH + 
Co 
0,00 Euro 0,00 Euro 
Messe Düsseldorf Japan Ltd. 0,00 Euro 0,00 Euro 
Summe 63.292.518,41 Euro 62.998.869,95 Euro 
1.3.2  Anteile an assoziierten Unternehmen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 154.245.030,45 Euro 178.512.377,70 Euro 
Unter assoziierten Unternehmen versteht man verselbstständigte Aufgabenbereiche, bei 
denen die Landeshauptstadt Düsseldorf einen maßgeblichen Einfluss ausübt. Dieser liegt 
in der Regel vor, wenn die Landeshauptstadt Düsseldorf einen Stimmrechtsanteil zwischen 
20 Prozent und 50 Prozent besitzt. Assoziierte Unternehmen werden nach der 
Equity-Methode im Gesamtabschluss konsolidiert. 
Die Veränderung in dieser Position ist in der Hauptsache durch die pandemiebedingte 
Entwicklung bei der FDG begründet. 
46

*HVDPWDQKDQJ 
Aus der folgenden Übersicht können die assoziierten Unternehmen mit ihrem Wert zum 
31. Dezember 2021 und dem Vorjahreswert entnommen werden:
Assoziiertes Unternehmen 2021 2020 
Stadtwerke Düsseldorf AG 106.293.160,72 Euro 102.560.013,53 Euro 
Flughafen Düsseldorf GmbH 42.009.395,65 Euro 73.612.174,54 Euro 
Deutsche Oper am Rhein 
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH 
5.750.987,86 Euro 2.109.411,73 Euro 
Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH 191.486,22 Euro 230.777,90 Euro 
Summe 154.245.030,45 Euro 178.512.377,70 Euro 
Alle übrigen assoziierten Unternehmen sind von untergeordneter Bedeutung für die 
Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzgesamtlage und werden daher unter den 
übrigen Beteiligungen ausgewiesen. 
1.3.3  Übrige Beteiligungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 39.051.987,51 Euro 38.996.332,16 Euro 
Unter den übrigen Beteiligungen werden die Beteiligungen erfasst, an denen der Konzern 
Landeshauptstadt Düsseldorf weniger als 20 Prozent der Anteile hält sowie die assoziierten 
Unternehmen von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- 
und Finanzgesamtlage. 
Die CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten 
ausgewiesen. 
Im Geschäftsjahr 2021 hat der SEBD die Beteiligung an der Klärschlammverwertung 
Buchenhofen GmbH erhöht. Der Beteiligungsbuchwert ist auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 
0,2 Mio. Euro) gestiegen. 
Es erfolgte eine Kapitalerhöhung der IDR an der Sirius Seedfonds Düsseldorf 
GmbH & Co. KG. 
Weiterhin beruht die Veränderung auf einer Wertanpassung für die Stiftung Pro Sport 
Düsseldorf bei der Landeshauptstadt Düsseldorf. 
47

*HVDPWDQKDQJ 
Aus der folgenden Übersicht können die übrigen Beteiligungen mit ihrem Wert zum 
31.Dezember 2021 und dem Vorjahreswert entnommen werden:
Übrige Beteiligung 2021 2020 
GEC-German Exposition Corporation 
International GmbH 
11.882.950,85 Euro 11.882.950,85 Euro 
CIOSH Asia Co. Ltd. (Beijing) 8.718.398,00 Euro 9.176.445,00 Euro 
Regionale Bahngesellschaft Kaarst – 
Neuss – Düsseldorf – Erkrath – 
Mettmann - Wuppertal mbH 
5.900.712,50 Euro 5.900.712,50 Euro 
DWG Wohnen GmbH 5.280.000,00 Euro 5.280.000,00 Euro 
Sana Kliniken Düsseldorf GmbH 2.158.920,08 Euro 2.158.920,08 Euro 
Stiftung Haus der Universität 1.000.000,00 Euro 1.000.000,00 Euro 
Klärschlammverwertung Buchenhofen 
GmbH 
709.572,86 Euro 161.961,89 Euro 
Stiftung IMAI – INTER MEDIA ART 
INSTITUTE 
532.496,00 Euro 532.496,00 Euro 
Stiftung Haus der Talente Düsseldorf 500.000,00 Euro 500.000,00 Euro 
Stiftung Pro Sport Düsseldorf 375.258,38 Euro 409.267,00 Euro 
Zweckverband VRR 332.854,53 Euro 332.854,53 Euro 
Zweckverband ITK Rheinland 331.358,12 Euro 331.358,12 Euro 
Hafen Düsseldorf-Reisholz 
Entwicklungsgesellschaft mbH 
312.500,00 Euro 312.500,00 Euro 
Wim Wenders Stiftung Düsseldorf 300.000,00 Euro 300.000,00 Euro 
ELBA-Omnibusreisen GmbH 209.033,50 Euro 209.033,50 Euro 
Lokalradio Düsseldorf 
Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 
130.000,00 Euro 130.000,00 Euro 
ekz.bibliotheksservice GmbH 101.156,45 Euro 101.156,45 Euro 
Sirius Seedfonds Düsseldorf GmbH & 
Co. KG 
98.979,44 Euro 98.879,44 Euro 
Düsseldorfer Künstleratelier GmbH 60.753,18 Euro 60.753,18 Euro 
Beka GmbH 39.821,97 Euro 39.821,97 Euro 
BürgerStiftung Düsseldorf 39.580,00 Euro 39.580,00 Euro 
Chemisches und 
Veterinäruntersuchungsamt Rhein-
Ruhr-Wupper AöR 
15.000,00 Euro 15.000,00 Euro 
Rhein-Bus Verkehrsbetrieb GmbH 12.526,65 Euro 12.526,65 Euro 
Genossenschaft der Werkstätten für 
behinderte Menschen Mitte eG 
5.113,00 Euro 5.113,00 Euro 
aquabench GmbH 4.000,00 Euro 4.000,00 Euro 
d-NRW Anstalt öffentlichen Rechts 1.000,00 Euro 1.000,00 Euro 
Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft 
mbH 
1,00 Euro 1,00 Euro 
Rheinischer Sparkassen- und 
Giroverband 
1,00 Euro 1,00 Euro 
Summe 39.051.987,51 Euro 38.996.332,16 Euro 
48

*HVDPWDQKDQJ 
1.3.4  Sondervermögen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 0,00 Euro 0,00 Euro 
1.3.5  Wertpapiere des Anlagevermögens 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 11.813.551,65 Euro 8.234.448,44 Euro 
Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens sind Wertpapiere des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf, die keine Anteile an verbundenen Unternehmen oder 
Beteiligungen darstellen (zum Beispiel Anleihen oder Schuldverschreibungen) bilanziert. 
Sie stellen eine Kapitalanlage dar und sind dazu bestimmt, dem Geschäftsbetrieb dauernd 
zu dienen. 
Die Veränderung in dieser Position betrifft die Anlage der Mittel der Stiftungen und 
Nachlässe der Landeshauptstadt Düsseldorf in Geldmarkt- beziehungsweise 
Kapitalmarktpapiere und Investmentzertifikate. 
1.3.6  Ausleihungen 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 75.782.707,26 Euro 56.462.881,73 Euro 
Bei den Ausleihungen handelt es sich um langfristige Forderungen, die durch die Hingabe 
von Kapital erworben wurden (zum Beispiel Darlehen). 
Ausleihungen sind insbesondere der Holding (51,9 Mio. Euro, Vorjahr 30,3 Mio. Euro) und 
der Landeshauptstadt Düsseldorf (23,1 Mio. Euro, Vorjahr 25,6 Mio. Euro) zuzuordnen. 
Bei der Holding handelt es sich um eine Ausleihung an die FDG. Bei der Landeshauptstadt 
Düsseldorf werden hier unter anderem Wohnungsbaudarlehen in Höhe von 20,0 Mio. Euro 
(Vorjahr 22,6 Mio. Euro) ausgewiesen. 
49

*HVDPWDQKDQJ
2 Umlaufvermögen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 793.994.994,31 Euro 982.134.397,90 Euro
Im Umlaufvermögen werden die Vermögensgegenstände ausgewiesen, die dem 
Geschäftsbetrieb nicht dauerhaft dienen sollen, sondern zum Verbrauch, Verkauf oder nur 
für eine kurzfristige Nutzung vorgesehen sind.
Hierzu zählen die Vorräte, die Forderungen und die liquiden Mittel. Für die Bewertung gilt 
das strenge Niederstwertprinzip (§ 33 Absatz 8 KomHVO).
Vorräte
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 44.207.420,65 Euro 47.886.855,23 Euro
Hierunter fallen die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren, unfertige Erzeugnisse und 
Leistungen, fertige Erzeugnisse sowie geleistete Anzahlungen auf Vorräte.
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe, Waren 40.399.760,67 Euro 45.674.037,82 Euro
davon Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe 24.911.116,01 Euro 25.887.659,60 Euro
davon Waren 3.063,03 Euro 37,02 Euro
davon unfertige 
Erzeugnisse 15.449.119,20 Euro 19.716.633,76 Euro
davon fertige Erzeugnisse 36.462,43 Euro 69.707,44 Euro
Geleistete Anzahlungen 
für Vorräte 3.807.659,98 Euro 2.212.817,41 Euro
50

*HVDPWDQKDQJ
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 333.915.222,45 Euro 341.957.603,97 Euro
Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die Ansprüche 
ausgewiesen, die aus dem öffentlich-rechtlichen und dem privatrechtlichen Handeln 
gegenüber Dritten entstehen und nicht als langfristige Ausleihungen unter dem 
Finanzanlagevermögen zu erfassen sind.
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Forderungen 276.324.447,41 Euro 235.850.693,16 Euro
Sonstige 
Vermögensgegenstände 57.590.775,04 Euro 106.106.910,81 Euro
Wert lt. Bilanz 333.915.222,45 Euro 341.957.603,97 Euro
Von den Forderungen entfallen 207,6 Mio. Euro (Vorjahr 183,9 Mio. Euro) auf die 
Landeshauptstadt Düsseldorf. Wertberichtigungen wurden durchgeführt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 6.800.000,00 Euro 10.200.000,00 Euro
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens betreffen Schuldverschreibungen der NORD/LB. 
Aufgrund der Tilgung der Schuldverschreibungen vermindern sich diese, wie in Vorjahren, 
um 3,4 Mio. Euro.
Liquide Mittel
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 409.072.351,21 Euro 582.089.938,70 Euro
Hierunter sind alle liquiden Mittel des Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf in Form von 
Bar- oder Buchgeld anzusetzen, über die frei verfügt werden kann.
51

*HVDPWDQKDQJ 
3 Aktive Rechnungsabgrenzung 
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020 
Wert lt. Bilanz 261.594.863,08 Euro 197.370.717,55 Euro 
Als aktive Rechnungsabgrenzung sind vor dem Abschlussstichtag geleistete Ausgaben 
angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 
Hierbei handelt es sich unter anderem um die Beamtenbesoldung und Versorgungsbezüge 
für Januar 2022 sowie geleisteten Zuwendungen mit einer mehrjährigen 
Gegenleistungsverpflichtung. 
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen sind in Höhe von 254,4 Mio. Euro (Vorjahr 
190,8 Mio. Euro) insbesondere der Landeshauptstadt Düsseldorf zuzuordnen. 
52

*HVDPWDQKDQJ
PASSIVA
1 Eigenkapital
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 7.590.216.832,01 Euro 7.652.333.106,73 Euro
Allgemeine Rücklage
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 7.222.552.111,02 Euro 7.411.953.997,33 Euro
Neben der Allgemeinen Rücklage der Landeshauptstadt Düsseldorf und Rücklagen aus den 
verselbstständigten Aufgabenbereichen ist hier der nach der Verrechnung der aktivischen 
und passivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung verbleibende 
passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von 61,7 Mio. Euro enthalten.
Weiterhin sind in der Allgemeinen Rücklage die Ergebnisvorträge seit dem 
Erstkonsolidierungszeitpunkt und die im Jahr 2009 erfolgte Verrechnung der Geschäfts- 
oder Firmenwerte aus der Equitykonsolidierung erfasst.
Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang und der Veräußerung von 
Vermögensgegenständen sowie aus Wertveränderungen von Finanzanlagen wurden 
grundsätzlich gemäß § 44 Absatz 3 KomHVO mit der Allgemeinen Rücklage verrechnet.
Die in 2021 erfolgten Verrechnungen werden in der Gesamtergebnisrechnung nachrichtlich 
ausgewiesen.
Der Gesamtsaldo aus den Verrechnungen mit der Allgemeinen Rücklage bis einschließlich 
2021 beträgt -6,8 Mio. Euro (Vorjahr -10,5 Mio. Euro). Dieser teilt sich wie folgt auf:
x Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen
23,4 Mio. Euro (Vorjahr 19,8 Mio. Euro)
x Erträge und Aufwendungen aus der Wertveränderung von Finanzanlagen
-30,3 Mio. Euro (Vorjahr -30,3 Mio. Euro)
Aufgrund der vorgenannten Effekte hat sich die Allgemeine Rücklage in 2021 insgesamt 
um 189,4 Mio. Euro verringert.
53

*HVDPWDQKDQJ
Sonderrücklage
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 46.907.065,38 Euro 46.941.074,00 Euro
Der Wert der Sonderrücklagen entspricht dem auf der Aktivseite angesetzten Wert für die 
rechtlich selbstständigen und unselbständigen Stiftungen bei der Landeshauptstadt 
Düsseldorf. Durch die Berücksichtigung als Sonderrücklage wird der aus dem 
Stiftungsrecht resultierenden Nutzungsbeschränkung für das Stiftungsvermögen Rechnung 
getragen.
Ausgleichsrücklage
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 275.389.482,57 Euro 257.931.013,70 Euro
Nach § 75 Absatz 3 GO ist in der Bilanz der Kernverwaltung eine Ausgleichsrücklage 
zusätzlich zur allgemeinen Rücklage als gesonderter Posten des Eigenkapitals anzusetzen.
Gemäß § 50 Absatz 3 in Verbindung mit § 41 Absatz 4 KomHVO erfolgt der Ausweis auch 
in der Gesamtbilanz. Da es sich um eine spezielle Rücklagenform des Einzelabschlusses 
handelt, wird die Ausgleichsrücklage unverändert aus dem Einzelabschluss der 
Landeshauptstadt Düsseldorf in die Gesamtbilanz übernommen.
Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz -62.234.835,22 Euro -175.569.146,48 Euro
Das Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf ergibt sich aus der Zeile 29 
der Gesamtergebnisrechnung.
Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 111.747.986,24 Euro 116.777.252,41 Euro
54

*HVDPWDQKDQJ
In dieser Position werden die Anteile des Eigenkapitals der voll zu konsolidierenden 
Unternehmen zusammengefasst, die anderen Gesellschaftern zustehen.
Diese Anteile entfallen auf andere Gesellschafter der Messe (106,2 Mio. Euro, Vorjahr 
111,5 Mio. Euro), der WfaA (3,3 Mio. Euro, Vorjahr 3,3 Mio. Euro) und der SWD KG II 
(2,2 Mio. Euro, Vorjahr 2,1 Mio. Euro).
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz -4.144.977,98 Euro -5.701.084,23 Euro
Es handelt sich hier um bilanzielle Umrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung 
innerhalb der international agierenden Messe, die zwecks erfolgsneutraler 
Berücksichtigung in diesen Posten eingestellt werden.
2 Sonderposten
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 1.966.612.550,57 Euro 2.003.096.383,04 Euro
Als Sonderposten werden Finanzleistungen Dritter, zum Beispiel Bund oder Land, für die 
Anschaffung oder Herstellung von Vermögensgegenständen ausgewiesen. Bei 
Sachleistungen oder Schenkungen werden Sonderposten in gleicher Höhe wie der
zugehörige Vermögensgegenstand passiviert. Die Sonderposten aus Zuwendungen und 
Beiträgen werden entsprechend der Nutzungsdauern der korrespondierenden
Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. 
Sonderposten für Zuwendungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 1.603.164.946,75 Euro 1.637.817.376,03 Euro
Hier werden Zuwendungen ausgewiesen, die einem Vermögensgegenstand zugeordnet
sind. Die Einstellung der Zuwendung in den Sonderposten erfolgt bei Baumaßnahmen
nach Abschluss der Maßnahme und Überführung des Anlagengutes von Anlagen in Bau in 
die endgültige Bilanzposition. Ansonsten erfolgt die Einstellung in den Sonderposten in der 
Regel beim Zugang des zugehörigen Vermögensgegenstandes.
Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer des zuwendungsfinanzierten
Vermögensgegenstandes ertragswirksam aufgelöst.
55

*HVDPWDQKDQJ
Sonderposten für Beiträge
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 197.374.183,06 Euro 203.072.877,72 Euro
Hierunter fallen Beiträge nach dem Baugesetzbuch beziehungsweise dem 
Kommunalabgabengesetz für das Land NRW, wie zum Beispiel die im Rahmen von 
Straßenbaumaßnahmen erhaltenen Erschließungsbeiträge und Kanalanschlussbeiträge.
Sonderposten für den Gebührenausgleich
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 5.416.163,54 Euro 8.080.981,61 Euro
Es handelt sich um Gebührenüberschüsse aus den Bereichen Abfallwirtschaft, 
Straßenreinigung und Winterdienst, Bestattungen, Krematorium sowie Schmutz- und 
Niederschlagswasser.
Sonstige Sonderposten
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 160.657.257,22 Euro 154.125.147,68 Euro
Unter dieser Position werden alle sonstigen von Dritten gewährten Leistungen erfasst, bei 
denen die Voraussetzungen für die Bildung eines Sonderpostens vorliegen. Hierunter fallen 
insbesondere Sonderposten aus Schenkungen. Für rechtlich unselbstständige örtliche 
Stiftungen werden in gleicher Höhe wie die erhaltenen Vermögensgegenstände 
Sonderposten gebildet. 
3 Rückstellungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 1.878.757.839,89 Euro 1.807.761.959,19 Euro
Rückstellungen sind für Verpflichtungen anzusetzen, soweit diese am Abschlussstichtag
dem Grunde und der Höhe nach ungewiss sind. Die Rückstellungen des Konzerns 
Landeshauptstadt Düsseldorf teilen sich wie folgt auf die Bilanzpositionen auf:
56

*HVDPWDQKDQJ
Pensionsrückstellungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 1.489.393.329,66 Euro 1.434.873.406,30 Euro
Für die Versorgungsverpflichtungen werden Pensionsrückstellungen gebildet.
Der größte Anteil der Pensionsrückstellungen entfällt mit 1.441,3 Mio. Euro (Vorjahr
1.388,2 Mio. Euro) auf die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Hinsichtlich der Besoldungsanpassungen 2021 wurde bei der Landeshauptstadt Düsseldorf 
das Wahlrecht nach § 37 Absatz 2 KomHVO genutzt. Hierbei wurden - anstelle einer 
einmaligen Zuführung zur Pensionsrückstellung - die Anpassungsbeträge (für 2021 
20,7 Mio. Euro) ratierlich auf die Haushaltsjahre 2022, 2023 und 2024 in der 
Ergebnisplanung beziehungsweise Ergebnisrechnung verteilt. Zusammen mit den 
Anpassungsbeträgen aus 2019 und 2020 ergibt sich zum 31. Dezember 2021 insgesamt 
ein Anpassungsbetrag in Höhe von 65,2 Mio. Euro.
Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt:
Entwicklung Wert
Stand 31.12.2020 1.434.873.406,30 Euro
Zuführung 86.181.263,62 Euro
Inanspruchnahme -29.727.361,61 Euro
Auflösung -1.933.978,65 Euro
Stand 31.12.2021 1.489.393.329,66 Euro
Rückstellungen für Deponien und Altlasten
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 88.763.746,30 Euro 89.530.265,92 Euro
Nach § 37 Absatz 3 KomHVO sind für die Rekultivierung und Nachsorge von Deponien 
sowie für die Sanierung von Altlasten Rückstellungen in Höhe der zu erwartenden 
Gesamtkosten zu bilden.
Die Rückstellungen betreffen mit 87,6 Mio. Euro (Vorjahr 88,5 Mio. Euro) überwiegend die 
Landeshauptstadt Düsseldorf.
Von den hier erfassten Rückstellungen entfallen 62,8 Mio. Euro (Vorjahr 61,1 Mio. Euro) 
auf Altlasten- und Grundwassersanierungen und 25,9 Mio. Euro (Vorjahr 28,4 Mio. Euro) 
auf die Rekultivierung und Nachsorge des Altteils der Zentraldeponie Hubbelrath.
57

*HVDPWDQKDQJ
Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt:
Entwicklung Wert
Stand 31.12.2020 89.530.265,92 Euro
Zuführung 5.184.310,00 Euro
Inanspruchnahme -5.950.829,62 Euro
Auflösung 0,00 Euro
Stand 31.12.2021 88.763.746,30 Euro
Instandhaltungsrückstellungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 31.075.080,20 Euro 32.282.389,72 Euro
Für bisher unterlassene Instandhaltungen der Sachanlagen, für die eine Nachholung 
beabsichtigt ist, werden Rückstellungen gebildet.
Die Instandhaltungsrückstellungen können zum größten Teil mit 24,3 Mio. Euro (Vorjahr 
25,7 Mio. Euro) der Landeshauptstadt Düsseldorf zugeordnet werden.
Instandhaltungen werden unter anderem für Kinder- und Jugendeinrichtungen, für 
Schulen, für sonstige Betriebs- und Geschäftsgebäude, für Ingenieurbauwerke und für 
Straßen, Wege und Plätze gebildet.
Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt:
Entwicklung Wert
Stand 31.12.2020 32.282.389,72 Euro
Zuführung 524.233,20 Euro
Inanspruchnahme -1.322.144,42 Euro
Auflösung -409.398,30 Euro
Stand 31.12.2021 31.075.080,20 Euro
58

*HVDPWDQKDQJ
Steuerrückstellungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 19.124.490,79 Euro 12.908.755,65 Euro
Bei den Steuerrückstellungen sind Beträge zu erfassen, um den Steueraufwand des 
Geschäftsjahres zutreffend darstellen zu können.
Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt:
Entwicklung Wert
Stand 31.12.2020 12.908.755,65 Euro
Zuführung 10.981.768,19 Euro
Inanspruchnahme -3.236.946,34 Euro
Auflösung -1.529.086,71 Euro
Stand 31.12.2021 19.124.490,79 Euro
Sonstige Rückstellungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 250.401.192,94 Euro 238.167.141,60 Euro
Unter den sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für andere Verbindlichkeiten 
in ungewisser Höhe, wie zum Beispiel für Altersteilzeit, Arbeitszeitguthaben und 
ausstehende Rechnungen, erfasst.
Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf die Landeshauptstadt Düsseldorf 
(130,0 Mio. Euro, Vorjahr 112,8 Mio. Euro), die Rheinbahn (51,0 Mio. Euro, Vorjahr 
54,5 Mio. Euro) sowie die Messe (45,1 Mio. Euro, Vorjahr 37,6 Mio. Euro).
Die Bilanzposition hat sich wie folgt entwickelt:
Entwicklung Wert
Stand 31.12.2020 238.167.141,60 Euro
Zuführung 135.888.642,87 Euro
Inanspruchnahme -94.488.802,23 Euro
Auflösung -29.165.789,30 Euro
Stand 31.12.2021 250.401.192,94 Euro
59

*HVDPWDQKDQJ
4 Verbindlichkeiten
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 2.314.851.640,93 Euro 2.231.796.869,82 Euro
Eine Übersicht über die Laufzeiten der Verbindlichkeiten gemäß § 48 Absatz 1 KomHVO ist 
als Verbindlichkeitenspiegel beigefügt.
Anleihen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 0,00 Euro 0,00 Euro
Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Herausgabe von Anleihen.
Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 1.723.963.480,82 Euro 1.625.460.557,11 Euro
Bei den Krediten aus Investitionen handelt es sich um Verbindlichkeiten, die von Dritten 
für Investitionen zur Verfügung gestellt werden.
Die Kredite zur Finanzierung von Investitionen sind insbesondere dem SEBD 
(789,4 Mio. Euro, Vorjahr 790,9 Mio. Euro), der Rheinbahn (382,9 Mio. Euro, Vorjahr 
429,4 Mio. Euro), der Landeshauptstadt Düsseldorf (194,1 Mio. Euro, Vorjahr 
79,4 Mio. Euro) sowie der SWD KG I (138,9 Mio. Euro, Vorjahr 103,4 Mio. Euro) 
zuzurechnen.
Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 80.000.000,00 Euro 50.000.000,00 Euro
Zum Bilanzstichtag besteht ein Kredit zur Liquiditätssicherung bei der Messe.
60

*HVDPWDQKDQJ
Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufnahmen 
wirtschaftlich gleichkommen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 2.765.445,52 Euro 2.867.678,84 Euro
In dieser Position werden Leibrenten mit dem Restkaufgeld zum 31. Dezember 2021 der 
Landeshauptstadt Düsseldorf dargestellt. Die Leistungen an die Berechtigten werden 
unterjährig ausgezahlt. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus der 
erforderlichen jährlichen Anpassung der Barwerte.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 83.314.376,22 Euro 93.138.921,52 Euro
Die Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhaltet noch zu leistende 
Zahlungen an Dritte aus Kauf- und Werkverträgen, Dienstleistungsverträgen, Miet- und 
Pachtverträgen und ähnlichen Verträgen.
Sonstige Verbindlichkeiten
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 210.274.964,26 Euro 305.276.664,84 Euro
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden sämtliche Verbindlichkeiten ausgewiesen, 
die keiner anderen Position zugeordnet werden können.
Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen vor allem auf die Landeshauptstadt Düsseldorf 
(86,8 Mio. Euro, Vorjahr 78,9 Mio. Euro), die Rheinbahn (86,5 Mio. Euro, Vorjahr
80,4 Mio. Euro) sowie die Messe (27,7 Mio. Euro, Vorjahr 137,2 Mio. Euro).
Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten bei der Messe ist hauptsächlich durch 
geringere Rückzahlungsverpflichtungen aus erhaltene Anzahlungen für abgesagte Messen 
aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie begründet. 
61

*HVDPWDQKDQJ
Erhaltene Anzahlungen
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 214.533.374,11 Euro 155.053.047,51 Euro
In den erhaltenen Anzahlungen sind unter anderem erhaltene Zuwendungen für noch 
nicht fertig gestellte Baumaßnahmen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie erhaltene 
Mietnebenkostenvorauszahlungen der SWD KG II bilanziert.
In der Hauptsache ist der Anstieg dieser Position auf die Messe zurückzuführen. Hier 
steigen die erhaltenen Anzahlungen um 37,1 Mio. Euro auf 43,3 Mio. Euro. Ursächlich 
dafür waren die im zweiten Halbjahr 2022 geplanten Messen.
5 Passive Rechnungsabgrenzung
Stichtag 31.12.2021 31.12.2020
Wert lt. Bilanz 208.759.364,60 Euro 209.708.671,69 Euro
Zu dieser Bilanzposition gehören Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Erträge 
für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Unter anderem sind hier Abgrenzungen für Grabnutzungsrechte, erhaltene investive 
Zuwendungen mit mehrjähriger Gegenleistungsverpflichtung sowie Erträge aus 
Grabpflegeverträgen enthalten.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen in Höhe von 196,1 Mio. Euro 
(Vorjahr 201,3 Mio. Euro) die Landeshauptstadt Düsseldorf.
62

*HVDPWDQKDQJ 
C – ERLÄUTERUNGEN ZUR 
GESAMTKAPITALFLUSSRECHNUNG  
Gemäß § 52 Absatz 3 KomHVO ist dem Gesamtanhang eine Kapitalflussrechnung unter 
Beachtung des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) in der vom 
Bundesministerium der Justiz nach § 342 Absatz 2 HGB bekannt gemachten Form 
beizufügen.  
Die Gesamtkapitalflussrechnung gibt Auskunft über die Zu- und Abflüsse an liquiden 
Mitteln für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der 
Finanzierungstätigkeit. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird hierbei indirekt 
ermittelt. 
In 2021 beträgt der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -121,5 Mio. Euro (Vorjahr 
12,2 Mio. Euro). 
Die Investitionstätigkeit führte insbesondere durch Investitionen in das 
Sachanlagevermögen zu einem saldierten Mittelabfluss in Höhe von -298,2 Mio. Euro 
(Vorjahr -234,5 Mio. Euro). 
Im Bereich der Finanzierungstätigkeit überwiegen die Einzahlungen die Auszahlungen um 
245,2 Mio. Euro (Vorjahr 73,9 Mio. Euro). 
Unter weiterer Berücksichtigung von wechselkurs-, konsolidierungskreis- und 
bewertungsbedingten Änderungen des Finanzmittelbestandes ergibt sich schließlich ein 
Finanzmittelbestand zum 31. Dezember 2021 in Höhe von 409,1 Mio. Euro (Vorjahr 
582,1 Mio. Euro). 
63

2021
in Mio. 
Euro
2020
in Mio. 
Euro
1. Periodenergebnis (Gesamtjahresergebnis einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -67,5 -187,0
2. Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 342,8 327,2
3. Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 64,8 61,7
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) -101,0 -88,3
5. Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die 
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -52,5 84,0
6. Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die 
nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -71,3 24,0
7. Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -55,5 -21,0
8. Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) 32,9 38,9
9. Sonstige Beteiligungserträge (-) -32,0 -26,8
10. Aufwendungen (+)/Erträge (-) von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung -188,8 -197,0
11. Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-) 0,2 2,0
12. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher 
Bedeutung (+) 0,0 0,0
13. Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder 
außergewöhnlicher Bedeutung (-) 0,0 0,0
14. Ertragsteuerzahlungen (-/+) 6,4 -5,5
15. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -121,5 12,2
16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens (+) 3,7 0,0
17. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen (-) -7,9 -7,8
18. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+) 115,0 116,5
19. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) -433,7 -588,6
20. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens (+) 5,7 117,1
21. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (-) -10,3 -53,9
22. Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis (+) 0,0 0,0
23. Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (-) 0,0 0,0
24. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (+) 3,4 150,8
25. Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (-) 0,0 0,0
26. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher 
Bedeutung (+) 0,0 0,0
27. Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder 
außergewöhnlicher Bedeutung (-) 0,0 0,0
28. Erhaltene Zinsen (+) 6,0 1,1
29. Erhaltene Dividenden (+) 32,0 26,8
30. Sonstige Investitionseinzahlungen (+) 9,1 13,8
31. Sonstige Investitionsauszahlungen (-) -21,2 -10,3
32. Cashflow aus Investitionstätigkeit -298,2 -234,5
33. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern (+) 0,0 0,0
34. Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter (-) 0,0 0,0
35. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten (+) 128,4 0,0
36. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten (-) 0,0 -19,7
37. Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen (+) 155,7 137,5
38. Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher 
Bedeutung (+) 0,0 0,0
39. Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder 
außergewöhnlicher Bedeutung (-) 0,0 0,0
40. Gezahlte Zinsen (-) -38,9 -40,0
41. Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter (-) 0,0 -3,9
42. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 245,2 73,9
43. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes (Summe Cashflows) -174,6 -148,4
44. Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds (+/-) 1,6 -2,2
45. Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds (+/-) 0,0 0,0
46. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 582,1 732,7
47. Finanzmittelbestand am Ende der Periode 409,1 582,1
Gesamtkapitalflussrechnung der Landeshauptstadt Düsseldorf 2021
64

historische AK/HK
Stand 01.01.
Zugänge im
Haushaltsjahr zu
AK/HK
Abgänge im
Haushaltsjahr zu
AK/HK
Umbuchungen im
Haushaltsjahr zu
AK/HK
Vortrag Kurseffekte 
und Änderungen 
durch Kurseffekte im 
Haushaltsjahr zu 
AK/HK
Konzernkreis-
änderungen
 im Haushaltsjahr zu 
AK/HK
historische AK/HK
Stand 31.12.2021
kumulierte 
Abschreibungen
01.01.
Abschreibungen im 
Haushaltsjahr
2021*
Zuschreibungen im 
Haushaltsjahr
2021
Vortrag Kurseffekte 
und Änderungen 
durch Kurseffekte im 
Haushaltsjahr, 
Änderungen durch 
Abgänge und 
Umbuchungen
Konzernkreis-
änderungen im 
Haushaltsjahr
2021
kumulierte 
Abschreibungen 
31.12.2021
Buchwert zum
31.12.2021
Buchwert zum
31.12.2020
1 ANLAGEVERMÖGEN 17.027.930.801,72 510.870.977,27 181.6 46.676,38 0,00 1.308.962,02 0,00 17.358.464.064,63 4.459 .498.143,78 343.229.004,45 -429.514,50 57.171.723,13 0, 00 4.745.125.910,60 12.613.338.154,03 12.568.432.657,9 4
1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 109.225.807,65 7 .938.887,22 5.073.455,71 1.764.393,59 50.535,47 0,00 113 .906.168,22 85.036.798,41 6.346.021,96 0,00 985.784,52 0 ,00 90.397.035,85 23.509.132,37 24.189.009,24
1.1.1 Anzahlungen 6.498.776,60 3.505.257,48 3.568.899,95 -1.816.884,05 0,00 0,00 4.618.250,08 0,00 0,00 0,00 0,00 0, 00 0,00 4.618.250,08 6.498.776,60
1.1.2 Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände* 102 .727.031,05 4.433.629,74 1.504.555,76 3.581.277,64 50.5 35,47 0,00 109.287.918,14 85.036.798,41 6.346.021,96 0,0 0 985.784,52 0,00 90.397.035,85 18.890.882,29 17.690.232 ,64
1.2 Sachanlagen 16.357.627.715,11 491.501.724,51 170.78 6.442,47 -1.356.962,02 94.773,99 0,00 16.677.080.809,12 4.158.588.976,39 329.358.627,55 -429.085,78 56.080.935 ,42 0,00 4.431.437.582,74 12.245.643.226,38 12.199.038. 738,72
1.2.1 Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2.078.714.135,44 2.882.199,27 22.006.804,36 19.15 7.813,64 0,00 0,00 2.078.747.343,99 108.082.366,21 5.757 .108,29 0,00 419.702,24 0,00 113.419.772,26 1.965.327.57 1,73 1.970.631.769,23
1.2.1.1 Grünflächen 984.441.090,96 2.296.899,29 1.261.90 0,16 2.701.523,78 0,00 0,00 988.177.613,87 43.726.743,51 3.326.887,95 0,00 -8.793,09 0,00 47.062.424,55 941.115.1 89,32 940.714.347,45
1.2.1.2 Ackerland 102.172.643,34 1.226.073,30 415.357,08 -1.247.255,63 0,00 0,00 101.736.103,93 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 101.736.103,93 102.172.643,34
1.2.1.3 Wald, Forsten 43.501.836,86 55.755,12 58.260,00 - 1.378.681,60 0,00 0,00 42.120.650,38 564.637,03 29.798,4 0 0,00 0,00 0,00 594.435,43 41.526.214,95 42.937.199,83
1.2.1.4 Sonstige unbebaute Grundstücke 948.598.564,28 -696 .528,44 20.271.287,12 19.082.227,09 0,00 0,00 946.712.97 5,81 63.790.985,67 2.400.421,94 0,00 428.495,33 0,00 65.7 62.912,28 880.950.063,53 884.807.578,61
1.2.2 Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 4.885.615.378,75 59.153.592,44 45.581.141,39 135.3 49.094,31 0,00 0,00 5.034.536.924,11 1.566.510.303,57 11 7.309.135,19 0,00 12.279.420,04 0,00 1.671.540.018,72 3. 362.996.905,39 3.319.105.075,18
1.2.2.1 Kinder- und Jugendeinrichtungen 115.624.304,31 6 .029.983,42 663.255,19 1.676.462,66 0,00 0,00 122.667.49 5,20 24.850.630,17 2.454.526,86 0,00 414.867,81 0,00 26.8 90.289,22 95.777.205,98 90.773.674,14
1.2.2.2 Schulen 1.108.892.423,50 13.575.927,84 5.007.112 ,91 101.543.648,50 0,00 0,00 1.219.004.886,93 234.351.98 1,31 24.221.922,57 0,00 1.524.362,19 0,00 257.049.541,69 961.955.345,24 874.540.442,19
1.2.2.3 Wohnbauten 801.099.592,82 2.051.898,68 4.358.04 3,52 22.346.554,94 0,00 0,00 821.140.002,92 174.825.362, 67 21.176.131,36 0,00 162.968,53 0,00 195.838.525,50 625. 301.477,42 626.274.230,15
1.2.2.4 Mehrzweck- und Messehallen 1.299.999.848,04 4.354. 709,02 1.810.624,21 3.877. 648,48 0,00 0,00 1.306.421.581,33 661.516.226,61 37.933. 493,52 0,00 137.536,90 0,00 699.312.183,23 607.109.398,1 0 638.483.621,43
1.2.2.5 Sonstige Dienst-, Geschäfts- und Betriebsgebäude 1. 559.999.210,08 33.141.073,48 33.742.105,56 5.904.779,7 3 0,00 0,00 1.565.302.957,73 470.966.102,81 31.523.060,8 8 0,00 10.039.684,61 0,00 492.449.479,08 1.072.853.478,6 5 1.089.033.107,27
1.2.3 Infrastrukturvermögen 6.564.355.841,96 35.213.12 6,34 6.306.910,78 32.020.926,62 0,00 0,00 6.625.282.984, 14 1.628.699.860,44 136.084.021,71 -429.085,78 4.053.74 5,36 0,00 1.760.301.051,01 4.864.981.933,13 4.935.655.9 81,52
1.2.3.1 Grund und Boden des Infrastrukturvermögens 1.183. 335.976,11 5.506.610,48 945.282,90 3.754.414,86 0,00 0,0 0 1.191.651.718,55 104.878.851,18 800.577,54 0,00 21.011 ,20 0,00 105.658.417,52 1.085.993.301,03 1.078.457.124, 93
1.2.3.2 Brücken und Tunnel 2.140.813.662,13 921.756,80 4 5.872,21 0,00 0,00 0,00 2.141.689.546,72 466.123.534,42 4 4.137.292,63 0,00 3.280,69 0,00 510.257.546,36 1.631.432 .000,36 1.674.690.127,71
1.2.3.3 Gleisanlagen mit Streckenausrüstung und Sicherheitsanlagen 622.989.900,77 3.611.375,03 2.197.159,99 10.337 .650,66 0,00 0,00 634.741.766,47 293.832.796,18 23.364.8 60,21 0,00 2.138.259,96 0,00 315.059.396,43 319.682.370, 04 329.157.104,59
1.2.3.4 Entwässerungs- und Abwasserbeseitigungsanlagen 1.389 .753.008,52 12.627.354,38 115.036,00 12.880.508,58 0,00 0,00 1.415.145.835,48 368.467.854,45 33.019.768,15 0,00 16.944,03 0,00 401.470.678,57 1.013.675.156,91 1.021.28 5.154,07
1.2.3.5 Straßennetz mit Wegen, Plätzen und Verkehrslenkungsanlagen 1.061.161.780,11 12.395.917,21 3.003.559,68 4.999.152,54 0,00 0,00 1.075.553.290,18 330.242.552,81 3 0.693.372,73 -429.085,78 1.863.063,41 0,00 358.643.776, 35 716.909.513,83 730.919.227,30
1.2.3.6 Sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens 166.301.514,32 150.112,44 0,00 49.199,98 0,00 0,00 166.500.826,74 65.154.271,40 4 .068.150,45 0,00 11.186,07 0,00 69.211.235,78 97.289.590 ,96 101.147.242,92
1.2.4 Bauten auf fremden Grund und Boden 7.182.948,01 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 7.182.948,01 2.794.464,40 740.301 ,17 0,00 0,00 0,00 3.534.765,57 3.648.182,44 4.388.483,61
1.2.5 Kunstgegenstände, Kulturdenkmäler 798.434.201,7 3 1.134.663,53 875,00 667.204,36 0,00 0,00 800.235.194,62 220.910,33 8.735,00 0,00 0,00 0,00 229.645,33 800.005.549 ,29 798.213.291,40
1.2.6 Maschinen, technische Anlagen, Fahrzeuge 810.139 .429,85 23.626.073,27 28.957.698,57 6.564.817,07 0,00 0, 00 811.372.621,62 540.516.893,52 45.507.768,15 0,00 28.6 98.554,41 0,00 557.326.107,26 254.046.514,36 269.622.53 6,33
1.2.7 Betriebs- und Geschäftsausstattung 411.303.914, 73 23.727.649,58 10.866.409,78 6.324.881,69 94.773,99 0, 00 430.584.810,21 311.319.461,75 23.928.681,61 0,00 10.6 06.636,94 0,00 324.641.506,42 105.943.303,79 99.984.452 ,98
1.2.8 Geleistete Anzahlungen 232.968.301,41 21.932.116, 04 6.443.186,42 -64.466.802,17 0,00 0,00 183.990.428,86 0 ,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 183.990.428,86 232.968.301,41
1.2.9 Anlagen im Bau 568.913.563,23 323.832.304,04 50.6 23.416,17 -136.974.897,54 0,00 0,00 705.147.553,56 444.7 16,17 22.876,43 0,00 22.876,43 0,00 444.716,17 704.702.83 7,39 568.468.847,06
1.3 Finanzanlagen 561.077.278,96 11.430.365,54 5.786.77 8,20 -407.431,57 1.163.652,56 0,00 567.477.087,29 215.87 2.368,98 7.524.354,94 -428,72 105.003,19 0,00 223.291.29 2,01 344.185.795,28 345.204.909,98
1.3.1 Anteile an verbundenen Unternehmen 103.538.617, 04 158.014,60 615.587,13 -412.431,57 1.163.652,56 0,00 10 3.832.265,50 40.539.747,09 0,00 0,00 0,00 0,00 40.539.747 ,09 63.292.518,41 62.998.869,95
1.3.2 Anteile an assoziierten Unternehmen 268.512.377, 70 -16.767.347,25 0,00 0,00 0,00 0,00 251.745.030,45 90.00 0.000,00 7.500.000,00 0,00 0,00 0,00 97.500.000,00 154.24 5.030,45 178.512.377,70
1.3.3 Übrige Beteiligungen 121.497.954,35 547.710,97 56 7.172,35 0,00 0,00 0,00 121.478.492,97 82.501.622,19 0,00 0,00 75.116,73 0,00 82.426.505,46 39.051.987,51 38.996.3 32,16
1.3.4 Sondervermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.5 Wertpapiere des Anlagevermögens 8.234.448,44 5.2 06.516,78 1.615.661,61 0,00 0,00 0,00 11.825.303,61 0,00 1 1.751,96 0,00 0,00 0,00 11.751,96 11.813.551,65 8.234.448 ,44
1.3.6 Ausleihungen 59.293.881,43 22.285.470,44 2.988.3 57,11 5.000,00 0,00 0,00 78.595.994,76 2.830.999,70 12.60 2,98 -428,72 29.886,46 0,00 2.813.287,50 75.782.707,26 56 .462.881,73
1.3.6.1 an sonstige verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0 ,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.6.2 an Beteiligungen 32.859.154,29 21.920.293,87 0, 00 0,00 0,00 0,00 54.779.448,16 2.556.458,40 0,00 0,00 0,00 0,00 2.556.458,40 52.222.989,76 30.302. 695,89
1.3.6.3 an Sondervermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.6.4 Sonstige Ausleihungen 26.434.727,14 365.176,57 2. 988.357,11 5.000,00 0,00 0,00 23.816.546,60 274.541,30 12 .602,98 -428,72 29.886,46 0,00 256.829,10 23.559.717,50 2 6.160.185,84
*) Geschäfts- und Firmenwerte werden in der Zeile Immaterielle Vermögensgegenstände ausgewiesen.
Gesamtanlagenspiegel 31.12.2021
(Angaben in Euro)
Anschaffungs- und Herstellungskosten (AK/HK) Abschre ibungen und Zuschreibungen Buchwerte
Anlagenposten
65

1.1 Allgemeine Rücklage 7.411.953.997,33 -193.027.615,35 - 3.625.549,04 - - 180,0 0 7.222.552.111,02
1.2 Sonderrücklagen 46.941.074,00 - - - - - -34.008,62 46.907.065,38
1.3 Ausgleichsrücklage 257.931.013,70 17.458.468,87 - - - - - 275.389.482,57
1.4 Gesamtjahresergebnis ohne anderen Gesellschaftern 
zuzurechnendes Ergebnis -175.569.146,48 175.569.146,48 -62.234.835,22 - - - - -62. 234.835,22
1.5 Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 116.777.252,41 - - - - - -5.029.266,17 111.747.986,24
1.6 Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -5.701.084,23 - - - - - 1.556.106,25 -4.144.977,98
1.7 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag*
(Gegenposten zu Aktiva) - - - - - - - -
Summe Gesamteigenkapital 7.652.333.106,73 - - - - - - 7.590.216.832,01
4. 4. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (Bilanzausweis 
Aktiva) - - - - - - - -
*Besteht ein negatives Gesamteigenkapital, so sind die Positionen 1.1 bis 1.6 auszuweisen (auch negativ) und kumuliert über die Position 1.7 auszubuchen.
Sonstige 
Veränderungen im 
Eigenkapital
Gesamteigenkapitalspiegel 31.12.2021
(Angaben in Euro)
Bezeichnung Bestand zum 
31.12.2020
Bestand zum 
31.12.2021
Verrechnung des 
Gesamtvorjahres-
ergebnisses der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf
Gesamtjahresergebnis 
der Landeshauptstadt 
Düsseldorf im 
Haushaltsjahr
Verrechnung mit der 
allgemeinen Rücklage 
(§ 44 Abs. 3 KomHVO)
Kapitalerhöhung der 
Minderheits-
gesellschafter
Änderungen im 
Konsolidierungskreis
66

bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
1 Anleihen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2 Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen 1.723.963.480,82 96.964.008,32 433.499.111,85 1.193.500.360,65 1.625.46 0.557,11
3 Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 80.000.000,00 0,00 80.000.000,00 0,00 50.000.000,00
4 Verbindlichkeiten aus Vorgängen, die Kreditaufn. wirtschaftl. 
gleichkommen 2.765.445,52 0,00 0,00 2.765.445,52 2.867.678,84
5 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 83.314.376,22 82.933.917,61 380.458,61 0,00 93.138.921,52
6 Sonstige Verbindlichkeiten 210.274.964,26 207.937.918,01 2.184.228,00 152.818,25 305.276.664,84
7 Erhaltene Anzahlungen 214.533.374,11 60.128.756,53 154.404.617,58 0,00 155.053.047,51
8 Summe aller Verbindlichkeiten 2.314.851.640,93 447.964.600,47 670.468.416,04 1.196.418.624,42 2.231.7 96.869,82
Die Restschuld der von der Landeshauptstadt Düsseldorf übernommenen Bürgschaften beträgt zum Bilanzstichtag 8,4 Mio. Euro (Vorjahr 8,7 Mio. Euro).
Bürgschaften gegenüber den verselbstständigten Aufgabenbereichen wurden herausgerechnet, da bereits die zugrundeliegenden verbürgten Verbindlichkeiten bilanziert wurden.
Gesamtverbindlichkeitenspiegel 31.12.2021
(Angaben in Euro)
Verbindlichkeiten nach Bilanzpostionen Gesamtbetrag am 
31.12.2021
mit einer Restlaufzeit von Gesamtbetrag am 
31.12.2020
67

*HVDPWDQKDQJ 
E – MITGLIEDER DES 
VERWALTUNGSVORSTANDES SOWIE DIE 
RATSMITGLIEDER  
Gemäß § 116 Absatz 7 GO sind am Schluss des Gesamtanhangs für die Mitglieder des 
Verwaltungsvorstands nach § 70 GO, soweit dieser nicht zu bilden ist für den 
Bürgermeister und den Kämmerer, sowie für die Ratsmitglieder, auch wenn die Personen 
im Haushaltsjahr ausgeschieden sind, anzugeben 
x der Familienname mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen,
x der ausgeübte Beruf,
x die Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des Aktiengesetzes,
x die Mitgliedschaft in Organen von verselbständigten Aufgabenbereichen der
Gemeinde in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form,
x die Mitgliedschaft in Organen sonstiger privatrechtlicher Unternehmen.
68

*HVDPWDQKDQJ 
1 Verwaltungsvorstand 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
Dr. Keller, 
Stephan 
Oberbürgermeister 
der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
x AmerikaHaus NRW e.V., Mitglied des Kuratoriums
x BürgerStiftung Düsseldorf, Mitglied des
Stiftungsrats
x D.LIVE GmbH & Co. KG, Mitglied des
Sportbeirates
x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft
Düsseldorf-Duisburg gGmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Deutscher Städtetag, Mitglied des
Hauptausschusses
x Deutscher Städtetag, Mitglied des Präsidiums
x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des Finanz- 
und Prüfungsausschuss
x Flughafen Düsseldorf GmbH,
Gesellschaftervertreter der
Gesellschafterversammlung
x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des
Investitionsausschuss
x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des
Präsidialausschuss
x Goethe-Museum, Anton und Katharina
Kippenberg-Stiftung, Mitglied des Kuratoriums
x Jobcenter Düsseldorf, Vorsitzender der
Trägerversammlung
x Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse
Düsseldorf, Vorsitzender des Kuratoriums
x Messe Düsseldorf GmbH, Gesellschaftervertreter
der Gesellschafterversammlung
x Messe Düsseldorf GmbH, Vorsitzender des
Aufsichtsrates
x Messe Düsseldorf GmbH, Vorsitzender im Finanz- 
und Personalausschuss
x Messe Düsseldorf GmbH, Vorsitzender im
Präsidialausschuss
x Metropolregion Rheinland e.V., Mitglied des
Vorstandes
x Neue Schauspiel GmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Rheinischer Sparkassen- und Giroverband,
Mitglied der Verbandsversammlung
x Stadtsparkasse Düsseldorf, Mitglied des
Risikoausschusses
69

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
x Stadtsparkasse Düsseldorf, Vorsitzender des
Hauptausschusses
x Stadtsparkasse Düsseldorf, Vorsitzender des
Verwaltungsrats
x Stadtwerke Düsseldorf AG, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Stadtwerke Düsseldorf AG, Mitglied des
Konsortialausschusses
x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath,
Vorsitzender des Kuratoriums
x Stiftung Haus der Universität, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Lebendige Stadt, Mitglied des
Stiftungsrates
x Stiftung Museum Kunstpalast, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Pro Sport Düsseldorf, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des
Kuratoriums
x Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Wolters Kluwer Deutschland GmbH, Mitglied des
Expertenbeirats
x ZERO Foundation, Mitglied des Kuratoriums
x Zweckverband Euregio Rhein-Waal, Mitglied im
Euregiorat
x Zweckverband ITK Rheinland, Mitglied der
Verbandsversammlung
Schneider, 
Dorothée 
Kämmerin der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
x Bergisch-Rheinischer Wasserverband,
ordentliches Mitglied
x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft
Düsseldorf-Duisburg gGmbH, Mitglied sowie
gleichzeitig stellvertretendes Mitglied des
Aufsichtsrates
x Deutscher Städtetag, Mitglied im
Finanzausschuss
x Flughafen Düsseldorf GmbH, Mitglied des
Beirates
x Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH,
Mitglied des Aufsichtsrates
x Hafen Düsseldorf-Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Hafen Krefeld GmbH & Co. KG, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH,
Mitglied des Aufsichtsrates
70

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
x Jobcenter Düsseldorf, Mitglied der
Trägerversammlung
x Kunsthalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Neuss-Düsseldorfer Häfen GmbH & Co.KG,
Mitglied des Aufsichtsrates
x Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH,
Stellvertreterin im Aufsichtsrat
x Rheinbahn AG, Mitglied des Aufsichtsrates
x RheinCargo GmbH & Co. KG, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Sana Kliniken Düsseldorf GmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im
Finanzausschuss
x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath,
Mitglied des Kuratoriums
x Stiftung Haus der Universität, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,
stellvertretendes Kuratoriumsmitglied
x Stiftung Museum Kunstpalast, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des
Kuratoriums
x Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x ZERO Foundation, Mitglied des Kuratoriums
x Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See,
Mitglied der Verbandsversammlung
x Zweckverband ITK Rheinland, persönliche
Stellvertreterin für Herrn Beigeordneten Zaum
(als Vertretung des OB nach § 113 GO), ab
01.07.2021 persönliche Stellvertreterin für Herrn
Beigeordneten Dr. Rauterkus
x Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr,
persönliche Stellvertreterin für Frau Beigeordnete
Zuschke in der Verbandsversammlung, ab
02.07.2021 persönliche Stellvertreterin für Herrn
Beigeordneten Kral
Zuschke, 
Cornelia 
Beigeordnete 
(Planen, 
Bauen,Wohnen und 
Grundstückswesen) 
der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
x Deutscher Städtetag, Vorsitzende des Planungs- 
und Verkehrsausschusses
x Flughafen Düsseldorf Ground Handling GmbH,
Stellvertreterin im Aufsichtsrat
x Hafen Düsseldorf-Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
71

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im Bau- 
und Verkehrsausschuss
x SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG
Düsseldorf, Mitglied des Aufsichtsrates
x SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf
mbH & Co. KG, Mitglied des Aufsichtsrates
Rauterkus, 
Dr. Michael 
J. 
Beigeordneter 
(Wirtschaft, 
Digitalisierung, 
Personal und 
Organisation) der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf ab 
01.07.2021 
x Deutscher Städtetag, Mitglied im Personal- und
Organisationsausschuss
x Digitale Stadt Düsseldorf e. V., Vorstandsmitglied
x Kommunaler Arbeitgeberverband Nordrhein-
Westfalen e.V., Mitglied im Gruppenausschuss
Verwaltung
x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im
Personal- und Organisationsausschuss
x Zweckverband ITK Rheinland, Stellvertretender
Verbandsvorsteher
Kral, 
Jochen 
Beigeordneter 
(Mobilität) der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf ab 
01.07.2021 
x Connected Mobility Düsseldorf GmbH, Mitglied
des Aufsichtsrates
x Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH,
Mitglied des Aufsichtsrates
x Regionale Bahngesellschaft Kaarst - Neuss -
Düsseldorf - Erkrath - Mettmann - Wuppertal
mbH, Mitglied des Aufsichtsrates
x Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR, Mitglied des
Verwaltungsrates
x Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr,
Mitglied der Verbandsversammlung
Hintzsche, 
Burkhard 
Stadtdirektor der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf und 
Beigeordneter 
(Jugend, Schule, 
Soziales und Sport) 
x Agentur für Arbeit Düsseldorf, Mitglied des
Verwaltungsausschusses
x Bädergesellschaft Düsseldorf mbH, Mitglied des
Beirates und Mitglied des Aufsichtsrates
x D.LIVE GmbH & Co. KG, Vorsitzender des
Sportbeirates und Vorsitzender des
Aufsichtsrates
x Deutscher Städtetag, Mitglied im
Sportausschuss, Mitglied im Ausschuss Soziales,
Jugend und Familie
x Deutscher Verein für öffentliche und private
Fürsorge e.V., Präsidiumsmitglied, Mitglied des
Präsidialausschuss, Hauptausschuss
x Deutsches Jugendinstitut e.V., München, Mitglied
der Mitgliederversammlung
x Deutsches Tischtennis Zentrum, Vorsitzender des
Beirates
x Düsseldorf Congress GmbH, Vorsitzender und
Mitglied des Aufsichtsrates
x Düsseldorf Marketing GmbH, Vorsitzender des
Aufsichtsrates
72

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
x Düsseldorf Tourismus GmbH, Vorsitzender des
Aufsichtsrates
x Freunde für B3 e.V., Mitglied
x Hauptverwaltungsbeamtenkonferenz,
Stellvertreter des OB
x Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH,
Geschäftsführung
x IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf
GmbH, Mitglied des Aufsichtsrates
x Jugendberufshilfe Düsseldorf gGmbH, Mitglied
des Aufsichtsrates
x Landesausschuss für Alter und Pflege,
Vorsitzender
x Lobby für Demokratie e.V., Mitglied des
Vorstandes
x Regionale Arbeitsgemeinschaft der Stadt
Düsseldorf - Kreis Mettmann - Rhein-Kreis
Neuss, Stellvertretendes Mitglied im
Interkommunalen Ausschuss
x Rheinischer Sparkassen- und Giroverband,
Stellvertretendes Mitglied in der
Verbandsversammlung
x Schuldnerhilfe e.V., Erster Vorsitzender
x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied des
Schul- und Bildungsausschusses, Mitglied Sozial- 
und Jugendausschuss, Mitglied Sportausschuss
x Stiftung „STUDIENFONDS Düsseldorf – Japan“,
Mitglied im Kuratorium
x Stiftung Deutsche Sporthilfe JuniorSportler des
Jahres, Mitglied des Kuratoriums
x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-Benrath,
Mitglied des Kuratoriums
x Stiftung Haus der Talente Düsseldorf,
Vorstandsmitglied
x Stiftung Pro Sport Düsseldorf, Stellvertretender
Vorsitzender des Kuratoriums
x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Wilhelm-Heinrich-Riehl-Kolleg Düsseldorf
e.V., Mitglied des Kuratoriums
x Verein zur Förderung der Wissensregion
Düsseldorf e.V., Mitglied des Vorstandes
x Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH, Mitglied
des Verwaltungsrates
x Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH,
Vorsitzender des Aufsichtsrates
73

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
Zaum, 
Christian 
Beigeordneter 
(Recht, Ordnung, 
Feuerwehr und 
Gesundheit) der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
x Deutscher Städtetag, Mitglied im
Gesundheitsausschuss und im Rechts- und
Verfassungsausschuss
x Metropolregion Rheinland e. V. -
stellvertretendes Mitglied der
Mitgliederversammlung
x Regionalagentur Düsseldorf - Kreis Mettmann -
Vorsitzender des Lenkungskreises
x Städtetag Nordrhein-Westfalen - Mitglied im
Rechts- und Verfassungsausschuss
x Zweckverband euregio rhein-maas-nord -
ordentliches Mitglied der Verbandsversammlung
x Zweckverband Euregio Rhein-Waal -
stellvertretendes Mitglied im Euregiorat
Stulgies, 
Helga 
Beigeordnete 
(Umweltschutz und 
öffentliche 
Einrichtungen) der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
x AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung mbH, Mitglied des Aufsichtsrates
x Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Mitglied in
der Verbandsversammlung
x Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt
Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW), Mitglied des
Verwaltungsrates
x Deutscher Städtetag, Mitglied im
Umweltausschuss
x Kommission nach § 32b Luftverkehrsgesetz,
Mitglied der Kommission
x RheinWerke GmbH, Mitglied des Beirates
x Stadtwerke Düsseldorf AG, Mitglied des Beirates
x Städtetag Nordrhein-Westfalen, Mitglied im
Umweltausschuss
x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des
Kuratoriums
x Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft Region
Rhein-Ruhr-Wupper e.V. (AWRRW), Mitglied des
Vorstandes
x Zentraldeponie Hubbelrath, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Zentrum für innovative Energiesysteme der
Fachhochschule Düsseldorf, Mitglied des
Stiftungsbeirates
x Zweckverband Erholungsgebiet Unterbacher See,
Verbandsvorsteherin
Lohe, 
Hans-
Georg 
Beigeordneter 
(Kultur) der 
Landeshauptstadt 
Düsseldorf 
x BürgerStiftung Düsseldorf, Mitglied im Vorstand
x Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft
Düsseldorf-Duisburg gGmbH, Stellvertreter und
Mitglied des Aufsichtsrates
x Deutscher Bühnenverein e.V. Bundesverband
der Theater und Orchester, Stellvertretendes
74

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
Mitglied des Tarifausschusses, Mitglied des 
Orchesterausschusses, Stellvertretendes 
Mitglied des Verwaltungsrates 
x Deutscher Städtetag, Kulturausschuss
x Die Nadel der Anna Maria Luisa de Medici e.V.,
Mitglied des Kuratoriums
x Düsseldorfer Künstleratelier GmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Gesellschaft Freunde und Förderer der Tonhalle,
Mitglied des Kuratoriums
x Goethe-Museum, Anton und Katharina
Kippenberg-Stiftung, Mitglied des Kuratoriums
x Kleine Kommission Schauspielhaus
x Kunst- und Kulturstiftung Stadtsparkasse,
Stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums
x Kunsthalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Kunstkommission Düsseldorf, Beratendes
Mitglied
x Medienzentrum für die Landeshauptstadt
Düsseldorf, Beirat des LVR Zentrum für Medien
und Bildung, Vertreter der Stadt Düsseldorf
x Neue Schauspiel GmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates, Mitglied des Bauausschusses
und des Arbeitsausschusses
x NRW Kulturförderung e.V., Vorstand
x NRW Kultursekretariat, Mitglied der Stadt
x Robert-Schumann-Gesellschaft, Vorstand
x Stiftung Carl und Ruth Lauterbach
x Stiftung Dr. Jürgen Trautvetter und Dr.
Hermann Brückner, Vorstand
x Stiftung Dr. Karl Emil und Lilli Brügmann,
Vorstand
x Stiftung Gerhard und Margarete Hoehme,
Vorstand
x Stiftung IMAI - INTER MEDIA ART INSTITUTE,
Mitglied des Kuratoriums
x Stiftung Kunstsammlung NRW, Mitglied des
Kuratoriums für die Stadt Düsseldorf
x Stiftung Lontzen, Vorstand
x Stiftung Monjau / Levin, Beirat
x Stiftung Museum Kunstpalast, Mitglied des
Kuratoriums
x Stiftung Schloss und Park Benrath, Mitglied des
Kuratoriums
x Wim Wenders Stiftung, Mitglied des
Kuratoriums
75

*HVDPWDQKDQJ 
Name Ausgeübter Beruf 
/ Beraterverträge 
Mitgliedschaften in Aufsichtsräten und 
Organen kommunaler und privatrechtlicher 
Unternehmen 
x Theatermuseum, Dumont-Lindemann-Archiv,
Mitglied des Kuratoriums
x Tonhalle Düsseldorf gGmbH, Mitglied des
Aufsichtsrates
x Volkshochschule, Mitglied des Kuratoriums
x ZERO Foundation, Mitglied des Kuratoriums
76

*HVDPWDQKDQJ 
2 Ratsmitglieder 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
Albes, 
Burkhard 
./. x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft
Düsseldorf mbH
x Sportbeirat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-
Benrath, Mitglied des Kuratoriums
Angerhausen, 
Dirk 
Wirtschaftsprüfer 
Steuerberater in 
eigener Kanzlei 
I&K 
Wirtschaftsprüfungsge
sellschaft mbH  
Alpha GmbH 
Wirtschaftsprüfungsge
sellschaft 
Geschäftsführer 
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
Auler, Andreas Rechtsanwalt x Stellvertretendes Mitglied im
Verwaltungsrat Verkehrsverbund
RheinRuhr AöR
x Verbandsversammlung Zweckverband
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Aufsichtsrat Connected Mobility
Düsseldorf GmbH
Bednarski, 
Claudia 
Bildungsreferentin 
Arbeit und Leben DGB/ 
VHS NW e.V. 
x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft
Düsseldorf mbH
x Aufsichtsrat und Beirat D.LIVE GmbH &
Co. KG
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Stiftung Eissporthalle Düsseldorf-
Benrath, Mitglied des Kuratoriums
Blumenrath, 
Peter 
Geschäftsführer 
Blumenrath & Cönen 
GmbH, Sanitär- und 
Heizungstechnik 
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
77

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
x Aufsichtsrat und Konsortialausschuss
Stadtwerke Düsseldorf AG
x Aufsichtsrat Connected Mobility
Düsseldorf GmbH
Born, Helmut Rentner ./. 
Bremer, Hanno Rentner ./. 
Buschhausen, 
Rolf 
Speditionskaufmann 
Prokurist 
x Aufsichtsrat RheinCargo GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat AWISTA Gesellschaft für
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH
x Beirat Stadtwerke AG
Cardeneo, Jörk Internet-Koordinator x Aufsichtsrat Digital Innovation Hub
Düsseldorf /Rheinland GmbH
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
x Verbandsversammlung Zweckverband
ITK Rheinland
Charchira, 
Samy 
Sozialpädagoge in 
Düsseldorf und 
wissenschaftlicher 
Mitarbeiter an der 
Universität Osnabrück 
x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
Cordes, Mirja ./. x Beirat Bädergesellschaft Düsseldorf mbH
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat Rheinbahn AG
Czerwinski, 
Norbert 
Wissenschaftlicher 
Mitarbeiter für Schule 
und Weiterbildung 
Landtagsfraktion 
Bündnis 90/Die Grünen 
NRW 
x Aufsichtsrat Rheinbahn AG
x Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein-
Ruhr Anstalt des öffentlichen Rechts
(VRR AöR)
x Verbandsversammlung Zweckverband
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)
x Aufsichtsrat Connected Mobility
Düsseldorf GmbH
El Ghazali, 
Hakim 
Sozialberater bei der 
AWO Düsseldorf 
Familienglobus gGmbH 
x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf
gGmbH (stellv. Vorsitzende)
Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt x 
Management Düsseldorf GmbH 
Elsholz, Paula Wissenschaftliche 
Mitarbeiterin der 
Landtagsfraktion 
x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf
gGmbH (stellv. Vorsitzende)
78

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
Bündnis 90/Die Grünen 
NRW 
x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt
Management Düsseldorf GmbH
Figge, Udo Privatier ./. 
Fils, Dr. 
Alexander 
Kunstverleger 
Geschäftsführer Art 
Edition-Fils GmbH 
x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH (stellv.)
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH
x Aufsichtsrat Kunsthalle Düsseldorf
gGmbH
x Aufsichtsrat Neuss-Düsseldorfer Häfen
GmbH & Co.KG
x Kuratorium ZERO Foundation
x Aufsichtsrat Hafen Düsseldorf- Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH
Fischer, Jürgen x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
Fix, Lukas Student der Biologie in 
Bachelor of Science an 
der Heinrich-Heine-
Universität 
x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf
gGmbH
x Aufsichtsrat Connected Mobility
Düsseldorf GmbH
Flemming, 
Marcus 
Marketing Manager bei 
den Stadtwerken 
Krefeld 
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG
Fobbe, Elke Volkswirtin bei der 
Targobank 
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
Frey, Antonia Dipl.-Sozialarbeiterin, 
Abteilungsleitung 
Beratung und soziale 
Integration, Diakonie 
Düsseldorf 
x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau-
GmbH & Co. KG Düsseldorf
x Aufsichtsrat SWD Städt.
Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH &
Co. KG
Gerlach, Clara Lehrerin für 
Deutsch/Kunst Sek II 
+ I
x Aufsichtsrat Kunsthalle Düsseldorf
gGmbH
x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast
x Aufsichtsrat Düsseldorfer Künstleratelier
GmbH
79

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
Goldberg-
Hammon, Katja 
Referentin AWO 
Kreisverband 
Düsseldorf e.V. 
x Aufsichtsrat Düsseldorfer Innovations- 
und Technologiezentrum GmbH
x Aufsichtsrat Holding der
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
Graeßer, Dr. 
Thorsten 
Senior Business 
Analyst REWE Systems 
GmbH 
x Beirat und Aufsichtsrat Bädergesellschaft
Düsseldorf mbH
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt
Management Düsseldorf GmbH
x Kuratorium Stiftung Eissporthalle
Düsseldorf-Benrath
Hartnigk, 
Andreas 
Rechtsanwalt x Aufsichtsrat Holding der
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt
Management Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Klärschlammverwertung
Buchenhofen GmbH
x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Rheinbahn AG
x Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein-
Ruhr Anstalt des öffentlichen Rechts
(VRR AöR)
Hebeler, 
Angela 
Angestellte 
(Frauenreferentin) 
Landesverband 
Bündnis 90/Die Grünen 
NRW 
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat Flughafen Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Holding der
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
x Beirat Jobcenter
x Aufsichtsrat Stadtwerke Düsseldorf AG
Heyden, Kira Land NRW: Richterin 
am Amtsgericht 
./. 
Hinkel, Josef selbstständiger 
Bäckermeister 
./. 
+ROWPDQQ;
Schnieder, 
Ursula 
Dipl.-Pädagogin 
Dozentin Familien-/ 
Erwachsenenbildung 
x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
Jörres, Wolf-
Rüdiger 
Angestellter der AfD 
Ratsfraktion Düsseldorf 
./. 
80

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
ab 01.11.20 Funktion: 
Fraktionsgeschäfts-
führer 
Klinke, Annette Angestellte bei der 
Arbeitsgemeinschaft 
der Evangelischen 
Jugend in Düsseldorf 
e.V.
x Kuratorium Goethe-Museum, Anton und
Katharina Kippenberg-Stiftung
Kockmann, 
Lukas 
./. ./. 
Kraljic, Andrea Kaufmännische 
Angestellte 
(Sekretärin) Bei 
Landesgeschäftsstelle 
der AfD; NRW 
x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf
gGmbH
Kretschmann, 
Rainer 
Steinmetz und 
Bildhauer, 
Kretschmann 
Naturstein GmbH 
(Geschäftsführer), 
Pfeffer-Kretschmann 
GmbH 
(Geschäftsführer) 
x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau-
GmbH & Co. KG Düsseldorf
x Aufsichtsrat SWD Städt.
Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH &
Co. KG
Krüger, Claudia Schulsekretärin 
LVR-Berufskolleg 
Düsseldorf 
./. 
Kühbacher, 
Tobias 
Prüfungsleiter 
Bankgeschäftliche 
Prüfungen 
Deutsche Bundesbank, 
Hauptverwaltung in 
NRW 
./. 
Labouvie, Peter Schulleiter am 
Gymnasium - Land 
NRW 
./. 
81

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
Lehmhaus, 
Monika 
Immobilienverwaltung x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft
Düsseldorf mbH
x Aufsichtsrat und Sportbeirat D.LIVE
GmbH & Co. KG
x Verwaltungsrat Stadtsparkasse
Düsseldorf
x Aufsichtsrat Flughafen Düsseldorf GmbH
x Kuratorium Stiftung Eissporthalle
Düsseldorf-Benrath
x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH
Lemmer, 
Torsten 
Fraktionsgeschäfts-
führer 
./. 
Löffler, Sarah ./. x Aufsichtsrat AWISTA Gesellschaft für
Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH
Madzirov, Pavle Direktor eines 
Düsseldorfer 
Gymnasiums 
x Aufsichtsrat Düsseldorfer Innovations- 
und Technologiezentrum GmbH
x Aufsichtsrat Digital Innovation Hub
Düsseldorf/Rheinland GmbH
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
Mansheim, 
Aletta 
AXA Konzern AG 
Fachwirtin für 
Versicherungen und 
Finanzen Spezialistin 
./. 
Marmulla, Julia Tourismusberaterin 
(Spezialisierung auf 
Barrierefreiheit), 
sebstständig 
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
Mauersberger, 
Klaus 
Generalbevollmächtigt
er der Düsseldorfer 
Mobilien Leasing GmbH 
& Co. KG, Klaus 
Mauersberger 
Unternehmens-
beratung 
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
Mielczarek, 
Lukas 
Student x Kommission nach § 32b
Luftverkehrsgesetz
x Beirat Flughafen Düsseldorf GmbH
82

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
x Aufsichtsrat Regiobahn
Fahrbetriebsgesellschaft mbH
x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG
Mirus, 
Dominique 
./. x Aufsichtsrat Kunsthalle Düsseldorf
gGmbH
Möller, Dr. 
Frederike 
Pianistin, 
Kulturmanagerin 
x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf GmbH
x Kuratorium Schloss und Park Benrath
Montanus, Ulf Schauspieler, 
Moderator, Auktionator 
x Aufsichtsrat Neue Schauspiel GmbH
x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf gGmbH
x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast
x Kuratorium ZERO Foundation
Mucha, 
Constanze 
Lehrerin x Verwaltungsrat Werkstatt für angepasste
Arbeit GmbH
x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
Münter, Marcus Ministerialrat 
Wirtschaftsministerium 
NRW, Düsseldorf 
x Aufsichtsrat Düsseldorfer Künstleratelier
GmbH
x Aufsichtsrat Regiobahn
Fahrbetriebsgesellschaft mbH
x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH
x Aufsichtsrat Regionale Bahngesellschaft
Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath -
Mettmann - Wuppertal mbH
x Aufsichtsrat Neue Schauspiel GmbH
x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf gGmbH
x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast
Neuenhaus, 
Manfred 
Geschäftsführer FDP-
Ratsfraktion 
x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH
x Aufsichtsrat Rheinbahn AG Düsseldorf
x Aufsichtsrat Holding der
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
x Kuratorium ZERO Foundation
83

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
Opelt, Uta wissenschaftl. 
Mitarbeit 
Dipl.-Kfm.-Kaufmänn. 
Angestellte 
x Kuratorium Stiftung Eissporthalle
Düsseldorf-Benrath
Ouammar, 
Saliha 
Konferenz-
Dolmetscherin 
(selbstständig) 
x Aufsichtsrat Düsseldorfer Innovations- 
und Technologiezentrum GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
x Aufsichtsrat Tourismus Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
Panhaus, Dr. 
Gottfried 
Freiberuflicher 
Unternehmersberater 
keine Beraterverträge 
x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG
x stellv. Verwaltungsrat Werkstatt für
angepasste Arbeit GmbH
Penack-Bielor, 
Angelika 
Rechtsanwältin x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
x Beirat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
(Vors.)
x Verwaltungsrat Stadtsparkasse
Düsseldorf (stellv.)
x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau-
GmbH & Co. KG Düsseldorf
x Aufsichtsrat SWD Städt.
Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH &
Co. KG
Peußer, 
Thomas 
Leiter Marketing & 
Digital Sales, Monuta 
Versicherung 
x Aufsichtsrat Digital Innovation Hub
Düsseldorf/Rheinland GmbH
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH
x Kuratorium Stiftung Schloss und Park
Benrath
Proschmann, 
Sabrina 
Wissenschaftliche 
Mitarbeiterin, HHU 
Düsseldorf 
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Aufsichtsrat Rheinbahn AG
Rachner, Dr. 
Christine 
Ärztin für 
Anästhesiologie - Sana 
Klinikum Gerresheim 
x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf
gGmbH
x Beirat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Verwaltungsrat Werkstatt für angepasste
Arbeit GmbH
84

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
Rasp, Peter ./. x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Aufsichtsrat Flughafen Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Holding der
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH
Raub, Markus Rechtsanwalt x Verwaltungsrat Stadtsparkasse
Düsseldorf
x Aufsichtsrat Tonhalle Düsseldorf gGmbH
x Aufsichtsrat Deutsche Oper am Rhein
Theatergemeinschaft Düsseldorf-
Duisburg gGmbH
x Kuratorium ZERO Foundation
Rehne, 
Sebastian 
Regierungs-
beschäftigter im 
Rechenzentrum der 
Finanzverwaltung NRW 
x Aufsichtsrat SWD Städt.
Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH &
Co. KG
Rohloff, Mirko Geschäftsführer RED 
GmbH (Digital- & 
Marketingagentur), 
Geschäftsführer 
Rohloff GmbH 
(Beteiligungs-
gesellschaft) 
x Vorsitzender Aufsichtsrat IPM Immobilien
Projekt Management Düsseldorf GmbH
x Kuratorium Mahn- und Gedenkstätte
Düsseldorf
x Kuratorium Volkshochschule (VHS)
x Kuratorium Stiftung Riehl-Kolleg
Düsseldorf
x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
Rütz, Christian Richter am Landgericht 
Land NRW 
./. 
Saitta, 
Giuseppe 
Geschäftsführender 
Gesellschafter Saitta 
Locanda del Conte 
GmbH, Osteria Saitta 
GmbH, VaVeloce 
Trattoria GmbH, 
ConteVini GmbH 
x Aufsichtsrat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus
GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
Schenk, Mark Unternehmensberater x Aufsichtsrat Connected Mobility
Düsseldorf GmbH
85

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
Schentek, 
Birgit 
Verwaltungsleiterin 
(Erzbistum Köln) 
x Aufsichtsrat Jugendberufshilfe Düsseldorf
gGmbH
Schmidt, 
Walter 
Leiter 
Arbeitsmarktprojekte 
bei der 
Kreishandwerkschaft 
Düsseldorf 
./. 
Schröder, Dr. 
Andreas 
Ab 1. Dezember 2020: 
Angestellter in 
Leitungsfunktion bei 
ICIS Tschach Solutions 
GmbH 
x stellv. Aufsichtsrat Regiobahn
Fahrbetriebsgesellschaft mbH
Schulte, Keno ./. x Aufsichtsrat Bädergesellschaft Düsseldorf
mbH
Schulz, Dr. 
Frank 
Dipl.-Ing. 
Raumplanung/Stadtpla
ner AKNW Stadt 
Mönchengladbach 
Nebentätigkeit: 
Beraterverlag NRW als 
Stadtplaner 
x Aufsichtsrat Hafen Düsseldorf-Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH
x Aufsichtsrat Neuss-Düsseldorfer Häfen
GmbH & Co.KG
Schwenk, 
Harald 
Geoinformatiker x Aufsichtsrat SWD Städt. Wohnungsbau-
GmbH & Co. KG Düsseldorf
Speit, Stephan Unternehmens- und 
Vermögensberater 
./. 
Spillner, Marina Hauptamtlich 
pädagogische 
Mitarbeiterin beim 
Bildungswerk Stenden 
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus GmbH
x Aufsichtsrat Messe Düsseldorf GmbH
x Kuratorium Stiftung Museum Kunstpalast
Stieber, 
Andreas-Paul 
Selbständiger 
Unternehmensberater, 
Geschäftsführer 
x Beirat Flughafen Düsseldorf GmbH
x pers. Stellv. Verwaltungsrat Werkstatt
für angepasste Arbeit GmbH
x stellvertretender Vorsitzender
Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
86

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
x Aufsichtsrat Sana Kliniken Düsseldorf
GmbH
Strack-
Zimmermann, 
Dr. Marie-
Agnes 
Mitglied des 
Bundestages 
x ehrenamtliche Mitgliedschaft
Bundesakademie für Sicherheitspolitik,
Berlin
Sültenfuß, Dirk 
Peter 
Selbstständiger 
Betriebswirt, Dozent 
Lehrtätigkeit 
x Aufsichtsrat und Beirat Bädergesellschaft
Düsseldorf mbH
x Aufsichtsrat und Sportbeirat D.LIVE
GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat Düsseldorf Congress GmbH
x Kuratorium Stiftung Eissporthalle
Düsseldorf-Benrath
x Geschäftsführung CDS GbR, Hockey
Sport Management GmbH
Thämer, Philipp Physiker x Beirat Stadtwerke Düsseldorf AG
x Kuratorium Stiftung Schloss und Park
Benrath
x Mitglied des Beirats Hueck Industrie
Holding KG
Tischendorf, 
André 
Werkstudent, 
Vermietassistent bei 
der Autovermietung 
Arndt in Neuss 
x Aufsichtsrat Hafen Düsseldorf-Reisholz
Entwicklungsgesellschaft mbH
Tonsen, Leonie ./. x Aufsichtsrat Regiobahn
Fahrbetriebsgesellschaft mbH
x Aufsichtsrat Regionale Bahngesellschaft
Kaarst - Neuss - Düsseldorf - Erkrath -
Mettmann - Wuppertal mbH
Tups, Rolf Geschäftsführer 
Unternehmens-
beratung tups & tups 
management 
consultants, Düsseldorf
x Aufsichtsratsvorsitzender Flughafen
Düsseldorf GmbH
x Aufsichtsrat Rheinbahn AG
x Aufsichtsrat Holding der
Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH x Vertreterversammlung Volksbank
Düsseldorf Neuss e.G.
Volkenrath, 
Martin 
Rentner x Aufsichtsrat Rheinbahn AG
x Aufsichtsrat Connected Mobility
Düsseldorf GmbH
87

*HVDPWDQKDQJ 
Name, 
Vorname 
ausgeübter Beruf Mitgliedschaften in Aufsichtsräten  und 
anderen Kontrollgremien im Sinne des 
§ 125 Absatz 1 Satz 5 des
Aktiengesetzes, in Organen von
verselbstständigten Aufgabenbereichen
der Gemeinde in öffentlich-rechtlicher
oder privatrechtlicher Form und in
Organen sonstiger privatrechtlicher
Unternehmen
x Verbandsversammlung Zweckverband
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)
x Verwaltungsrat Verkehrsverbund Rhein-
Ruhr AöR
von Dahlen, 
Dagmar 
Media&Marketing-
beratung von Dahlen 
x ./.
Vorspel, Anja Buchhaltung Graf 
Recke Stiftung 
Buchhändlerin Buch in 
Bilk 
x Aufsichtsrat Industrieterrains Düsseldorf-
Reisholz AG
Warnecke, Uwe 
Marold 
Rechtsberater 
Mieterverein 
Düsseldorf e.V., 
Rechtsanwalt 
(freiberuflich) 
x Beirat Sana Kliniken Düsseldorf GmbH
x pers. Stellv. Verwaltungsrat zaum
christianWerkstatt für angepasste Arbeit
GmbH
x Aufsichtsrat Klärschlammverwertung
Buchenhofen GmbH
Wensel, Ulrich Mitarbeiter des 
Landtagsabgeordneten 
Herrn Peter Preuß 
./. 
Wiedon, Stefan Pädagogische 
Fachkraft 
Fußballverband 
Niederrhein e.V. 
x Aufsichtsrat Bädergesellschaft Düsseldorf
mbH
x Sportbeirat D.LIVE GmbH & Co. KG
x Aufsichtsrat IPM Immobilien Projekt
Managment Düsseldorf GmbH
Wolf, Dietmar Fraktionsmitarbeiter 
Bündnis 90/Die Grünen
Ratingen, Bündnis 
90/Die Grünen 
Kreisverband 
Düsseldorf 
x Aufsichtsrat Düsseldorf Marketing GmbH
 x Aufsichtsrat Düsseldorf Tourismus
GmbH,
Zepuntke, 
Klaudia 
Gemeindeschwester 
Ev. Matthäi-
Kirchengemeinde 
x Aufsichtsrat Zukunftswerkstatt
Düsseldorf GmbH
88

*HVDPWODJHEHULFKW
Einleitung
Gemäß § 116 Absatz 2 GO ist der Gesamtabschluss um einen Gesamtlagebericht zu 
ergänzen. Durch den Gesamtlagebericht wird entsprechend § 52 Absatz 1 KomHVO das 
durch den Gesamtabschluss zu vermittelnde Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und 
Finanzgesamtlage der Landeshauptstadt Düsseldorf einschließlich der verselbstständigten 
Aufgabenbereiche erläutert. Hierbei werden auch auf die Chancen und Risiken für die 
künftige Gesamtentwicklung der Landeshauptstadt Düsseldorf eingegangen.
Im Zusammenhang mit dem Gesamtlagebericht bezieht sich der Begriff Ertragsgesamtlage 
auf die in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen. Die 
angegebenen Vorjahreszahlen (Vorjahr) beziehen sich auf den Gesamtabschluss des 
Jahres 2020. 
In den Tabellen können Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (Euro, Prozent 
und so weiter) auftreten.
Darstellung des Geschäftsverlaufs
Rahmenbedingungen
Wie schon das Vorjahr war auch das Jahr 2021 wesentlich durch die COVID-19-Pandemie 
geprägt. Trotz der Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe 
konnte sich die deutsche Wirtschaft nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in 2021 
dennoch erholen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu 2020 um 2,9 Prozent.
Im Vergleich zum Krisenjahr 2020 betraf die Erhöhung der Wirtschaftsleistung fast alle 
Wirtschaftsbereiche. So stieg nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 
die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe gegenüber 2020 um 4,4 Prozent. Für 
den Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe verzeichnet das Statistische 
Bundesamt trotz der pandemiebedingten Einschränkungen nach ersten Berechnungen ein 
Plus von 3,0 Prozent. Lediglich im Baugewerbe, in dem die COVID-19-Pandemie im Jahr 
2020 keine wesentlichen Effekte hatte, ging die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum 
Vorjahr um 0,4 Prozent zurück.
Es bleibt allerdings festzuhalten, dass trotz der Zuwächse in 2021 die bundesdeutsche 
Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen und auch insgesamt betrachtet 
noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat.
Der öffentliche Gesamthaushalt verzeichnet laut den Angaben des Statistischen 
Bundesamtes im Jahr 2021 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit von 133,2 Mrd. Euro. 
Im Jahr 2020 hatte das kassenmäßige Finanzierungsdefizit 189,2 Mrd. Euro betragen, 
während im Vorkrisenjahr 2019 ein Überschuss von 45,2 Mrd. Euro erzielt wurde. Das 
Defizit im Jahr 2021 erklärt sich zum größten Teil aus dem Finanzierungsdefizit des 
Bundes, das im Zusammenhang mit den Kosten der COVID-19-Pandemie nochmals leicht 
gestiegen ist. Die Gemeinden und Gemeindeverbände erzielten demgegenüber laut 
Statistischem Bundesamt im Jahr 2021 ein Finanzierungsüberschuss von 4,6 Mrd. Euro.
89

*HVDPWODJHEHULFKW 
Der Finanzierungsüberschuss der Gemeinden und Gemeindeverbände setzt sich 
zusammen aus bereinigten Einnahmen in Höhe von 308,0 Mrd. Euro und bereinigten 
Ausgaben in Höhe von 303,4 Mrd. Euro. Auf der Einnahmenseite war insbesondere der 
Anstieg der Gewerbesteuereinnahmen (netto) um 13,0 Mrd. Euro auf 50,7 Mrd. Euro 
ausschlaggebend. Damit lagen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 8,0 Mrd. Euro über 
dem Wert für 2019 vor dem pandemiebedingten Steuereinbruch. 
Die Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes lagen nach Angaben des Statistischen 
Bundesamtes zum Jahresende 2021 bei 2.319,8 Mrd. Euro (Vorjahr 2.172,9 Mrd. Euro). 
Der Anstieg der öffentlichen Verschuldung ist dabei insbesondere auf Maßnahmen des 
Bundes und auch einiger Länder zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie 
zurückzuführen. Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände sank dagegen 
im Vergleich zum Vorjahr um 217 Mio. Euro auf 133,1 Mrd. Euro. 
Der Arbeitsmarkt in Deutschland erwies sich als robust, so dass die Zahl der 
Erwerbstätigen im Jahresdurchschnitt 2021 in etwa dem Vorjahr entspricht. Allerdings 
arbeiten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes viele Erwerbstätige nun in anderen 
Wirtschaftsbereichen. 
Positiv ist die Entwicklung am Düsseldorfer Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenzahl sank in 
Düsseldorf mit Stand Dezember 2021 gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 
3.832 Arbeitsuchende auf 23.911 Personen, was einer Arbeitslosenquote zum Dezember 
2021 von 6,9 Prozent (Vorjahr 8,0 Prozent) entspricht. Die Zahl der 
Bedarfsgemeinschaften nach SGB II sank in 2021 im Vergleich zum Vorjahr um rund 
2.000 auf 27.832 Gemeinschaften. 
Im Jahr 2021 gab es eine merkliche Steigerung des Verbraucherpreisindexes. Die 
Inflationsrate stieg im Jahresdurchschnitt 2021 um 3,1 Prozent, gegenüber 0,5 Prozent im 
Vorjahr. Ausschlaggebend hierfür waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vor 
allem die hohen monatlichen Inflationsraten im 2. Halbjahr 2021. Betroffen von der 
gestiegenen Teuerung sind insbesondere Energieprodukte und Nahrungsmittel. 
Ein Übergreifen der Inflation auf das Zinsniveau ist im Jahr 2021 nicht in einem 
wesentlichen Ausmaß zu verzeichnen. Auch im Jahr 2021 können die Kapitalmarktzinsen 
noch als historisch niedrig betrachtet werden. 
Die Prognosen zur Einwohnerentwicklung gehen von einer wachsenden Stadt aus. Um 
Düsseldorf als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort zu erhalten, erfolgten trotz der 
Krise wie in den Vorjahren Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur. 
Im Bereich Wohnimmobilien investiert die SWD Unternehmensgruppe in den Neubau und 
die Modernisierung von Bestandsimmobilien. 
Für den Schulbereich sei hier beispielhaft die in 2021 erfolgte Eröffnung des Ersatz-
neubaus für eine Dependance des Franz-Jürgens-Berufskolleg genannt. Darüber hinaus 
wurden unter anderem die Maßnahmen am Friedrich-Rückert-Gymnasium fortgeführt und 
für die Grundschule an der Heerstraße erfolgte die Grundsteinlegung. Im Bereich Kinder 
und Jugend erfolgten unter anderem Maßnahmen für Kindertagesstätten am 
Lichtenbroicher Weg und am Froschkönigweg sowie für das Haus der Jugend an der 
Lacombletstraße. 
90

*HVDPWODJHEHULFKW
Im Bereich Verkehr schreitet insbesondere der erste Bauabschnitt der U 81 voran. Hiermit 
soll die Stadt vom motorisierten Individualverkehr entlastet werden. Darüber hinaus wird 
unter anderem auch in die Beschleunigung des ÖPNV investiert. 
Im Sportbereich wurden in 2021 mit der Eröffnung des Hallenbades in Oberkassel sowie 
dem Bau des Kombi-Bades in Benrath Schwerpunkte gesetzt.
Im Kulturbereich erfolgten unter anderem der Umzug der Zentralbibliothek an den neuen 
Standort am Konrad-Adenauer-Platz 1 sowie Umbaumaßnahmen am Ehrenhof.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf wird sich auch zukünftig in einem herausfordernden 
Umfeld bewegen. Das zu erwartende Bevölkerungswachstum und die Klimaerwärmung 
erfordern einen weiteren Ausbau der Infrastruktur bei gleichzeitiger Bewältigung der 
Pandemie und anderer negativer Einflussfaktoren auf die konjunkturelle Entwicklung. 
Unter diesen Rahmenbedingungen ist es umso dringender, die knappen Finanzmittel des 
Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf gezielt und wirtschaftlich einzusetzen.
Verselbstständigte Aufgabenbereiche
Die Landeshauptstadt Düsseldorf ist eines der maßgeblichen, international ausgerichteten 
Handels-, Dienstleistungs- und Kommunikationszentren in Deutschland und Europa. Diese 
Stellung resultiert sowohl aus der hochentwickelten Infrastruktur als auch aus der 
zentralen wirtschaftsgeographischen Lage.
Die Geschäftstätigkeit des kommunalen Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf ist 
dennoch überwiegend lokal ausgerichtet. Überregionale beziehungsweise internationale 
Umsätze ergeben sich hauptsächlich aus den Beteiligungen an der Rheinbahn, den 
Stadtwerken, der Oper, dem Flughafen und der Messe. So betragen die Auslandsumsätze
bei der Messe 23,7 Mio. Euro (Vorjahr 22,7 Mio. Euro), wovon der überwiegende Anteil in 
Russland und China erzielt wurde. 
Neben der überwiegend lokalen Ausrichtung ist der Konzern durch ein breites 
Tätigkeitsspektrum gekennzeichnet. So erbringt der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf 
zum Beispiel Leistungen in den Bereichen Verkehr, Ver- und Entsorgung, Kultur, 
Wirtschaftsförderung, Sicherheit und Ordnung, Bildung, Grünpflege, 
Wohnraumversorgung, Messe- und Veranstaltungswesen sowie Bürgerservices.
Die Leistungen des Konzerns werden von der Kernverwaltung und den verselbstständigten 
Aufgabenbereichen erbracht. Diese werden in unterschiedlichen Rechtsformen geführt, 
von rechtlich unselbstständigen Sondervermögen über Personengesellschaften bis hin zu 
Kapitalgesellschaften.
Auf Seiten der verselbstständigten Aufgabenbereiche gehören zum Konsolidierungskreis 
des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf zehn voll zu konsolidierende verbundene 
Unternehmen beziehungsweise Teilkonzerne sowie mit dem Stadtentwässerungsbetrieb 
(SEBD) ein städtisches Sondervermögen. Der Vollkonsolidierungskreis ist unverändert 
zum Vorjahr.
91

*HVDPWODJHEHULFKW 
Von den voll konsolidierten verselbstständigten Aufgabenbereichen werden folgende 
Betätigungsfelder durch den Konsolidierungskreis abgedeckt: 
x Allgemeine Finanzwirtschaft (Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH)
x Öffentlicher Personennahverkehr (Rheinbahn AG)
x Messewesen (Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH)
x Wirtschaftsförderung (Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG, Bünger
Bau- und Projektmanagement GmbH)
x Durchführung von Veranstaltungen und Bereitstellung einer Veranstaltungsstätte
(D.LIVE GmbH & Co. KG)
x Wohnraumversorgung (SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf
mbH & Co. KG, SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf)
x Bau von Schulen und Kindertageseinrichtungen (IPM Immobilien Projekt
Management Düsseldorf GmbH)
x Unterstützung von Menschen mit besonderen Hilfebedarfen (Werkstatt für
angepasste Arbeit GmbH)
x Bereitstellung des Abwasserkanalnetzes, Gewässer- und Hochwasserschutz
(Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf)
Darüber hinaus werden vier assoziierte Unternehmen im Gesamtabschluss mit folgenden 
Betätigungsfeldern berücksichtigt: 
x Einrichtung und Betrieb von Flughäfen sowie die Erbringung beziehungsweise
Lieferung von damit in Zusammenhang stehenden Leistungen und Produkten
(Flughafen Düsseldorf GmbH)
x Versorgung mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme, die Entsorgung, der
Hafenbetrieb sowie Umweltschutzdienstleistungen (Stadtwerke Düsseldorf AG)
x Betrieb eines Schauspielhauses zur Förderung kultureller Aufgaben (Neue
Schauspiel-Gesellschaft mbH)
x Förderung der Kunst und Kultur durch die Pflege des Opernbetriebs (Deutsche Oper
am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH)
Der Assoziierungskreis ist unverändert zum Vorjahr. 
92

*HVDPWODJHEHULFKW
Erläuterungen zur Gesamtertragslage
Das ordentliche Gesamtergebnis, das Gesamtfinanzergebnis und das außerordentliche 
Gesamtergebnis bilden zusammen das Gesamtjahresergebnis.
Die Struktur der Erträge und Aufwendungen stellen sich wie folgt dar:
Gesamtergebnisrechnung
2021 
in Mio. 
Euro 
Prozentualer 
Anteil 2021
2020
in Mio. 
Euro 
Vergleich 
2021 
abzüglich 
2020
Ordentliche Gesamterträge 3.834,9 100,0 3.643,3 191,6
Steuern und ähnliche Abgaben 1.686,0 44,0 1.379,0 307,0
Zuwendungen und allgemeine 
Umlagen 577,9 15,1 714,8 -136,9
Sonstige Transfererträge 36,7 1,0 35,2 1,5
Öffentlich-rechtliche 
Leistungsentgelte 568,5 14,8 581,4 -12,9
Privatrechtliche Leistungsentgelte 301,6 7,9 330,8 -29,1
Kostenerstattungen und 
Kostenumlagen 310,9 8,1 294,8 16,1
Sonstige ordentliche Erträge 252,3 6,6 217,6 34,6
Aktivierte Eigenleistungen 99,4 2,6 84,4 15,0
Bestandsveränderungen 1,7 0,0 5,3 -3,6
Ordentliche 
Gesamtaufwendungen -4.012,7 100,0 -3.858,2 -154,6
Personalaufwendungen -1.061,0 26,4 -995,6 -65,3
Versorgungsaufwendungen -57,2 1,4 -58,0 0,7
Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen -915,3 22,8 -933,0 17,8
Bilanzielle Abschreibungen -343,2 8,6 -330,8 -12,5
Transferaufwendungen -1.210,1 30,2 -1.142,5 -67,6
Sonstige ordentliche 
Aufwendungen -425,9 10,6 -398,3 -27,6
Ordentliches Gesamtergebnis -177,8 - -214,9 37,0 
Gesamtfinanzergebnis -23,7 - -128,9 105,2
Außerordentliches 
Gesamtergebnis 134,0 - 156,8 -22,7
Gesamtjahresergebnis -67,5 - -187,0 119,5
Anderen Gesellschaftern 
zuzurechnendes Ergebnis 5,3 - 11,4 -6,2
Gesamtjahresergebnis der 
Landeshauptstadt Düsseldorf -62,2 - -175,6 113,3 
93

*HVDPWODJHEHULFKW 
Das Gesamtjahresergebnis (-67,5 Mio. Euro, Vorjahr -187,0 Mio. Euro) resultiert aus dem 
Zusammenwirken der Landeshauptstadt Düsseldorf und der verselbstständigten 
Aufgabenbereiche. Dabei sind die vielfältigen Verflechtungen zu berücksichtigen 
beziehungsweise zu eliminieren, so dass als Folge die einzelnen Ergebnisse zu einem 
Gesamtjahresergebnis verschmelzen. Das Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt 
Düsseldorf (-62,2 Mio. Euro, Vorjahr -175,6 Mio. Euro) entspricht dem auf die 
Landeshauptstadt Düsseldorf entfallenden Anteil am Gesamtjahresergebnis des Konzerns. 
In 2021 betragen die ordentlichen Gesamterträge 3.834,9 Mio. Euro (Vorjahr 
3.643,3 Mio. Euro). Den Erträgen stehen ordentliche Gesamtaufwendungen in Höhe von 
4.012,7 Mio. Euro (Vorjahr 3.858,2 Mio. Euro) gegenüber. Das ordentliche 
Gesamtergebnis schließt somit mit einem Betrag von -177,8 Mio. Euro 
(Vorjahr -214,9 Mio. Euro) ab. Daraus ergibt sich ein Aufwandsdeckungsgrad in Höhe von 
95,6 Prozent (Vorjahr 94,4 Prozent), das heißt, die Erträge aus der operativen 
Geschäftstätigkeit reichen im Jahr 2021 nicht aus, um die zugehörigen Aufwendungen zu 
decken. 
Ebenso wie beim Einzelabschluss gilt auch beim Konzernabschluss der Landeshauptstadt 
Düsseldorf, dass die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben die wichtigste 
Einnahmequelle sind. So beträgt der Anteil dieser Erträge an den ordentlichen Erträgen 
44,0 Prozent (Vorjahr 37,8 Prozent). 
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Erträge aus Steuern und ähnlichen Abgaben um 
307,0 Mio. Euro auf 1.686,0 Mio. Euro. Diese Steigerung liegt hauptsächlich an 
gestiegenen Gewerbesteuererträgen. 
Die Zuwendungen und allgemeinen Umlagen sanken in 2021 um 136,9 Mio. Euro auf 
577,9 Mio. Euro. Die Minderung im Vergleich zum Vorjahr resultierte hauptsächlich aus 
der nur einmalig in 2020 erhaltenen pandemiebedingten Sonderzuwendung nach dem 
Gewerbesteuerausgleichsgesetz in Höhe von 232,9 Mio. Euro. Demgegenüber stehen 
insbesondere gestiegene Landeszuwendungen für laufende Zwecke bei der 
Landeshauptstadt Düsseldorf (Anstieg um 51,5 Mio. Euro). Darüber hinaus werden in 
dieser Position Zuwendungen von Bund und Land an die Konzerngesellschaften im 
Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ausgewiesen. Hier ist ein Anstieg im 
Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 35,9 Mio. Euro zu verzeichnen. Dieser betrifft 
insbesondere die Messe (Anstieg um 19,2 Mio. Euro) und die Rheinbahn (Anstieg um 
16,0 Mio. Euro). 
Bei den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten ist im Vergleich zum Vorjahr eine 
Minderung um 12,9 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Minderung resultierte hauptsächlich aus 
gesunkenen Erträgen bei der Rheinbahn (Minderung im Vergleich zum Vorjahr um 
8,8 Mio. Euro), im Wesentlichen bedingt durch geminderte Verkehrseinnahmen im 
Zusammenhang mit den andauernden Einschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie 
sowie geringeren Gebühreneinnahmen beim SEBD (Minderung im Vergleich zum Vorjahr 
um 2,8 Mio. Euro). 
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte sanken im Vergleich zum Vorjahr um 
29,1 Mio. Euro, insbesondere durch geringere Erträge bei der Messe (Minderung um 
28,4 Mio. Euro) aufgrund der pandemiebedingten Absage von Veranstaltungen im ersten 
Halbjahr. 
94

*HVDPWODJHEHULFKW 
Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr bei den Kostenerstattungen in Höhe von 
16,1 Mio. Euro betrifft weit überwiegend die Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier fielen 
unter anderem höhere Kostenerstattungen im Bereich Grundsicherung im Alter an 
(Anstieg von 102,2 Mio. Euro auf 108,4 Mio. Euro). 
Die sonstigen ordentlichen Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 34,6 Mio. Euro 
auf 252,3 Mio. Euro. Der Anstieg entfällt in Höhe von 35,6 Mio. Euro im Wesentlichen auf 
die Landeshauptstadt Düsseldorf und resultierte hauptsächlich aus höheren 
Veräußerungserlösen bei Grundstücken und Gebäuden. Die übrigen Effekte gleichen sich 
annähernd aus. 
Insgesamt schließen die ordentlichen Gesamterträge um 191,6 Mio. Euro höher als im 
Vorjahr ab. 
Im Bereich der ordentlichen Aufwendungen sind die Transferaufwendungen betragsmäßig 
am größten. Ihr Anteil an den ordentlichen Aufwendungen beträgt 30,2 Prozent (Vorjahr 
29,6 Prozent). Mit einem Anteil von 27,8 Prozent (Vorjahr 27,3 Prozent) folgen die 
Personal- und Versorgungsaufwendungen, gefolgt von den Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen in Höhe von 22,8 Prozent (Vorjahr 24,2 Prozent). 
Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 65,3 Mio. Euro auf 
1.061,0 Mio. Euro gestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere gestiegene 
Personalaufwendungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf (Anstieg um 61,9 Mio. Euro, 
unter anderem bedingt durch Besoldungs- und Versorgungsanpassungen sowie 
Tarifsteigerungen) und der Rheinbahn (Anstieg um 5,9 Mio. Euro, unter anderem bedingt 
durch die Tariferhöhungen zum 1. April 2021 sowie die Überleitung der Fahrer von der 
Entgeltgruppe 5a in die höhere Entgeltgruppe 5). Gegenläufig ist hingegen die Entwicklung 
bei der Messe. Hier sanken die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 
5,4 Mio. Euro. Dies ist unter anderem durch einen gesunkenen durchschnittlichen 
Mitarbeiterbestand im Konzern sowie durch die Kurzarbeit bedingt. 
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um 
17,8 Mio. Euro gesunken. Hier machen sich insbesondere Minderaufwendungen durch die 
bis August 2021 pandemiebedingt abgesagten Messen bemerkbar. 
Die Erhöhung der Transferaufwendungen um 67,6 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr fällt 
überwiegend bei der Landeshauptstadt Düsseldorf an. Erhöhte Aufwendungen gab es 
insbesondere bei der Gewerbesteuerumlage (Anstieg um 20,4 Mio. Euro), den 
Betriebskostenzuschüssen für nicht städtische Kindertageseinrichtungen (Anstieg um 
17,5 Mio. Euro) sowie der Landschaftsverbandsumlage (Anstieg um 13,2 Mio. Euro). 
Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 
27,6 Mio. Euro. Hierfür ist eine Vielzahl von Effekten verantwortlich. So steigen die 
sonstigen ordentlichen Aufwendungen bei der Landeshauptstadt Düsseldorf um 
31,6 Mio. Euro, während bei der IDR eine Minderung um 11,2 Mio. Euro verzeichnet 
werden konnte. 
95

*HVDPWODJHEHULFKW 
Insgesamt steigen im Vergleich zum Vorjahr die ordentlichen Gesamtaufwendungen um 
154,6 Mio. Euro. Zusammen mit den gestiegenen ordentlichen Gesamterträgen in Höhe 
von 191,6 Mio. Euro ergibt sich eine Verbesserung des ordentlichen Gesamtergebnisses im 
Vergleich zum Vorjahr um 37,0 Mio. Euro auf -177,8 Mio. Euro (Vorjahr -214,9 Mio. Euro). 
Das Gesamtfinanzergebnis steigt im Vergleich zum Vorjahr um 105,2 Mio. Euro 
auf -23,7 Mio. Euro. Dies ist insbesondere auf einen gesunkenen anteiligen Fehlbetrag 
beim Flughafen Düsseldorf zurückzuführen. 
Als haushaltsrechtliche Besonderheit wurden im Einzelabschluss der Landeshauptstadt 
Düsseldorf die pandemiebedingten Belastungen als außerordentlicher Ertrag erfasst und 
als Bilanzierungshilfe in die Bilanz eingestellt. Gemäß den Vorschriften der KomHVO sind 
diese außerordentlichen Erträge in Höhe von 134,0 Mio. Euro (Vorjahr 156,8 Mio. Euro) 
auch in den Gesamtabschluss übernommen worden. 
Das ordentliche Gesamtergebnis ergänzt um das Gesamtfinanzergebnis und das 
außerordentliche Ergebnis ergibt das Gesamtjahresergebnis in Höhe von -67,5 Mio. Euro 
(Vorjahr -187,0 Mio. Euro). Hierin enthalten ist das anderen Gesellschaftern 
zuzurechnende Ergebnis von 5,3 Mio. Euro (Vorjahr 11,4 Mio. Euro). 
Das konzernbezogene Gesamtjahresergebnis der Landeshauptstadt Düsseldorf beträgt 
somit -62,2 Mio. Euro (Vorjahr -175,6 Mio. Euro). 
96

*HVDPWODJHEHULFKW
Erläuterungen zur Gesamtvermögens- und 
Gesamtschuldenlage
Die Gesamtbilanz 2021 weist die Bestände an Vermögen, Schulden, Sonderposten und 
Rechnungsabgrenzungsposten zum Bilanzstichtag aus. Darüber hinaus ist die 
Bilanzierungshilfe zu berücksichtigen. Als Differenz dieser Positionen ergibt sich das auf 
der Passivseite ausgewiesene Eigenkapital.
Zusammengefasst ergibt sich folgende Struktur der Aktiva: 
Aktiva 2021 in Mio. 
Euro 
Prozentualer 
Anteil in 
2021 
2020 in Mio. 
Euro 
Bilanzierungshilfe 290,3 2,1 156,8
Anlagevermögen 12.613,3 90,4 12.568,4
davon Immaterielle 
Vermögensgegenstände 23,5 0,2 24,2
davon Sachanlagen 12.245,6 87,7 12.199,0
davon Finanzanlagen 344,2 2,5 345,2
Umlaufvermögen 794,0 5,7 982,1
Aktive Rechnungsabgrenzung 261,6 1,9 197,4
Summe Aktiva 13.959,2 100,0 13.904,7
Die Aktivseite der Bilanz stellt grundsätzlich die Mittelverwendung dar. Eine Besonderheit 
ist die Bilanzierungshilfe, da diese keinen Vermögensgegenstand darstellt. Die 
Bilanzierungshilfe resultiert aus der Isolierung der sich aus der COVID-19-Pandemie 
ergebenden Haushaltsbelastungen im Einzelabschluss der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Berechnung der Kennzahlen erfolgt im Folgenden anhand der bilanzierten Werte, das 
heißt, die Bilanzierungshilfe wird sowohl bei der Bilanzsumme als auch beim Eigenkapital 
berücksichtigt. 
Die Aktivseite der Gesamtbilanz ist geprägt durch das Anlagevermögen in Höhe von 
12.613,3 Mio. Euro (Vorjahr 12.568,4 Mio. Euro). Dies entspricht 90,4 Prozent (Vorjahr 
ebenfalls 90,4 Prozent) der Gesamtbilanzsumme. Beim Anlagevermögen handelt es sich 
grundsätzlich um langfristig gebundenes Vermögen, das zur stetigen Erfüllung der 
Aufgaben des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf vorgehalten wird. Den größten Anteil 
am Anlagevermögen hat das Infrastrukturvermögen mit 4.865,0 Mio. Euro (Vorjahr 
4.935,7 Mio. Euro). Die Infrastrukturquote beträgt 34,9 Prozent (Vorjahr 35,5 Prozent).
Die in 2021 getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 510,9 Mio. Euro 
(Vorjahr 662,9 Mio. Euro) überschreiten, wie im Vorjahr, die zugehörigen Abschreibungen 
des laufenden Jahres (343,2 Mio. Euro, Vorjahr 330,8 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung 
der Abgänge und weiterer Effekte steigt das Anlagevermögen im Jahr 2021 von 
12.568,4 Mio. Euro um 44,9 Mio. Euro auf 12.613,3 Mio. Euro.
97

*HVDPWODJHEHULFKW 
Auf das Umlaufvermögen entfallen 794,0 Mio. Euro (Vorjahr 982,1 Mio. Euro) und somit 
5,7 Prozent der Gesamtbilanzsumme (Vorjahr 7,1 Prozent). Innerhalb des 
Umlaufvermögens bildet der Bestand an liquiden Mittel in Höhe von 409,1 Mio. Euro 
(Vorjahr 582,1 Mio. Euro) den wesentlichen Bilanzposten. 
Die Aktivseite wird durch den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 
261,6 Mio. Euro (Vorjahr 197,4 Mio. Euro) abgeschlossen. In diesem Posten werden 
bereits geleistete Ausgaben abgebildet, die erst in 2022 beziehungsweise in den 
Folgejahren aufwandswirksam werden. 
Die Passivseite ist wie folgt strukturiert: 
Passiva 2021 in Mio. 
Euro 
Prozentualer 
Anteil in 
2021 
2020 in Mio. 
Euro 
Eigenkapital 7.590,2 54,4 7.652,3 
Sonderposten 1.966,6 14,1 2.003,1 
Rückstellungen 1.878,8 13,5 1.807,8 
Verbindlichkeiten 2.314,9 16,6 2.231,8 
Passive Rechnungsabgrenzung 208,8 1,5 209,7 
Summe Passiva 13.959,2 100,0 13.904,7 
Die Passivseite gibt Auskunft darüber, aus welchen Quellen das Konzernvermögen 
finanziert wird. 
Das Gesamteigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 7.590,2 Mio. Euro (Vorjahr 
7.652,3 Mio. Euro) und entspricht somit 54,4 Prozent (Vorjahr 55,0 Prozent) der 
Gesamtbilanzsumme (Eigenkapitalquote I). In dieser Position enthalten sind Anteile 
anderer Gesellschafter in Höhe von 111,7 Mio. Euro (Vorjahr 116,8 Mio. Euro). 
Die Sonderposten in Höhe von 1.966,6 Mio. Euro (Vorjahr 2.003,1 Mio. Euro) sind in 
erster Linie der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem SEBD zuzuordnen, sie beinhalten 
Finanzierungsleistungen Dritter (unter anderem Zuwendungen und Beiträge). Der Anteil 
der Sonderposten an der Gesamtbilanzsumme beträgt 14,1 Prozent (Vorjahr 
14,4 Prozent). 
Einige Positionen der Sonderposten haben Eigenkapitalcharakter. Aus diesem Grund kann 
die Eigenkapitalquote weiter gefasst werden und um die Sonderposten für Zuwendungen 
und Beiträge ergänzt werden. Die Eigenkapitalquote II (unter Berücksichtigung des 
wirtschaftlichen Eigenkapitals) beträgt 67,3 Prozent (Vorjahr 68,3 Prozent). 
Die Rückstellungen betragen insgesamt 1.878,8 Mio. Euro (Vorjahr 1.807,8 Mio. Euro). Im 
Verhältnis zur Gesamtbilanzsumme entspricht dies einer Rückstellungsquote von 
13,5 Prozent (Vorjahr 13,0 Prozent). 
98

*HVDPWODJHEHULFKW
Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 2.314,9 Mio. Euro (Vorjahr 2.231,8 Mio. Euro), was 
16,6 Prozent (Vorjahr 16,1 Prozent) der Gesamtbilanzsumme entspricht. Innerhalb der 
Verbindlichkeiten haben Verbindlichkeiten in Höhe von 448,0 Mio. Euro (Vorjahr 
518,0 Mio. Euro) eine Laufzeit von unter einem Jahr. Der Anteil der kurzfristigen 
Verbindlichkeiten an der Gesamtbilanzsumme (kurzfristige Verbindlichkeitsquote) beträgt 
somit 3,2 Prozent (Vorjahr 3,7 Prozent). 
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden 208,8 Mio. Euro (Vorjahr 
209,7 Mio. Euro) ausgewiesen. Diese sind anzusetzen für bereits erhaltene Einnahmen, 
die erst in 2022 beziehungsweise in Folgejahren ertragswirksam werden.
Erläuterungen zur Gesamtfinanzlage
Die Gesamtkapitalflussrechnung (siehe Anlage zum Gesamtanhang) gibt Auskunft über die 
einzelnen Zahlungsströme und somit über die Liquiditätsentwicklung innerhalb der 
abgelaufenen Rechnungsperiode.
Die Struktur der Mittelzu- und -abflüsse stellt sich wie folgt dar (Angaben in Mio. Euro):
Mittelzu- und -abflüsse 2021 2020 Veränderung
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit -121,5 12,2 -133,7
Cashflow aus Investitionstätigkeit -298,2 -234,5 -63,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 245,2 73,9 171,3
Summe Cashflows -174,6 -148,4 -26,2
Bewertungsbedingte Änderungen 1,6 -2,2 3,8
Liquide Mittel Anfangsbestand 582,1 732,7 -150,6
Liquide Mittel Endbestand 409,1 582,1 -173,0
Im Vergleich zum Vorjahr sank auf Konzernebene der Cashflow aus laufender Geschäfts-
tätigkeit von 12,2 Mio. Euro um 133,7 Mio. Euro auf -121,5 Mio. Euro im Jahr 2021. Darin 
zeigt sich, dass die Auszahlungen auf operativer Ebene nicht mehr durch entsprechende 
Einzahlungen, zum Beispiel im Bereich der Steuern oder durch Leistungsentgelte, gedeckt 
werden. 
Im Bereich der Investitionstätigkeit ergibt sich wie im Vorjahr ein negativer Cashflow. Hier 
übersteigen die Auszahlungen die Einzahlungen um -298,2 Mio. Euro 
(Vorjahr -234,5 Mio. Euro). Darin spiegelt sich die trotz der anhaltenden Krise weiterhin 
umfangreiche Investitionstätigkeit des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf wieder. 
Dementsprechend stellen die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 
mit -433,7 Mio. Euro (Vorjahr -588,6 Mio. Euro) den größten Posten bei den investiven 
Auszahlungen dar.
99

*HVDPWODJHEHULFKW
Zu nennen sind hier unter anderem die Investitionen im Bereich der Schulen, der Bau der 
Linie U 81, der Neubau von Hallenbädern, die Beschaffung von Fahrzeugen für den
Personenverkehr sowie Maßnahmen im Bereich Wohnen und Kanalbau. 
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit steigt von 73,9 Mio. Euro um 171,3 Mio. Euro auf 
245,2 Mio. Euro. Hierin enthalten sind insbesondere Einzahlungen aus 
Zuschüssen/Zuwendungen in Höhe von 155,7 Mio. Euro (Vorjahr 137,5 Mio. Euro) sowie 
die saldierte Erhöhung des Kreditbestandes in Höhe von 128,4 Mio. Euro (Vorjahr 
Minderung des Kreditbestandes um 19,7 Mio. Euro).
Saldiert ergibt sich aus diesen Bereichen ein Mittelabfluss in Höhe von -174,6 Mio. Euro 
(Vorjahr Mittelabfluss von -148,4 Mio. Euro). Der Bestand der liquiden Mittel beträgt zum 
31. Dezember 2021 409,1 Mio. Euro (Vorjahr 582,1 Mio. Euro).
Insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeiten zur Kreditaufnahme wird die 
Gesamtfinanzlage des Konzerns weiterhin als stabil angesehen.
Chancen und Risiken
Zur Gesamtsteuerung des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf bedarf es neben dem 
Gesamtabschluss ergänzender Instrumente, denn Steuerung und Controlling setzen eine 
systematische Verknüpfung von Planung, Kontrolle und Koordination der verschiedenen 
Gremien voraus.
Grundlage einer zielgerichteten Gesamtsteuerung ist dabei ein wirksames Beteiligungs-
controlling. Auf dieser Basis werden Entscheidungshilfen für die städtischen Mandatsträger 
in Aufsichtsräten, Gesellschafter- und Hauptversammlungen der städtischen verselbst-
ständigten Aufgabenbereiche erteilt. Darüber hinaus erfolgt eine standardisierte Quartals-
berichterstattung an den Haupt- und Finanzausschuss. Im Rahmen des Beteiligungs-
controllings werden Chancen und Risiken der verselbstständigten Aufgabenbereiche des 
städtischen Konzerns insofern frühzeitig betrachtet. 
Auch auf Ebene der einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Bereichen erfolgen 
Maßnahmen zur Risikoerkennung. Dies erfolgt entsprechend der individuellen 
Gegebenheiten durch Controlling- oder Risikomanagementsysteme.
Der für die Kernverwaltung vom Rat verabschiedete Haushaltsplan für 2022 sieht bei 
Gesamterträgen von 3.151,6 Mio. Euro und Gesamtaufwendungen von 3.284,2 Mio. Euro 
einen Jahresfehlbetrag von -132,6 Mio. Euro vor. Dieser kann durch die 
Ausgleichsrücklage gedeckt werden, so dass der Haushaltsplan 2022 ausgeglichen ist.
Der Konzern Landeshauptstadt Düsseldorf führt eine Vielzahl von Investitionsprojekten 
durch. So beträgt allein die Bruttoinvestitionssumme der Kernverwaltung (nicht 
konsolidiert) für die Jahre 2022 bis 2025 insgesamt 1.022,6 Mio. Euro.
Hervorzuheben sind hier insbesondere die Maßnahmen im Bereich der Schulen 
(303,8 Mio. Euro), der erste und zweite Bauabschnitt der U 81 (119,3 Mio. Euro), 
Kindertagesstätten (91,6 Mio. Euro), der sonstige Individualverkehr (80,1 Mio. Euro), der 
ÖPNV (67,1 Mio. Euro) sowie die Beschaffung von Fahrzeugen für den Rettungsdienst und 
die Feuerwehr (50,8 Mio. Euro).
100

*HVDPWODJHEHULFKW 
Auch im konsumtiven Bereich sind erhebliche zukünftige Mittelbedarfe zu erwarten, 
insbesondere im Bereich Instandhaltung der städtischen Gebäude sowie der Brücken. 
Ferner ist zu berücksichtigen, dass die Auszahlungen für einige derzeit in der Diskussion 
befindlichen Projekte, zum Beispiel die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Oper oder 
für Schulen, Bäder und Kitas, bisher nicht (vollständig) in der Planung der Kernverwaltung 
etatisiert wurden, da sie nicht die von der KomHVO vorgeschriebene Planungsreife 
besitzen. 
Aus den oben genannten Entwicklungen ergeben sich erhebliche Liquiditätsbedarfe. 
Im Hinblick auf die Konjunkturabhängigkeit der wichtigsten Ertrags- und Aufwandsarten 
ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken für den Konzern Landeshauptstadt 
Düsseldorf. So ist der weitere Verlauf der COVID-19-Pandemie im Hinblick auf die 
Ausbildung von gefährlichen Mutationen oder im Hinblick auf die Impfquote nur sehr 
schwer abzuschätzen. 
Zu erwartende Tarif- und Besoldungserhöhung werden den Konzern Landeshauptstadt 
Düsseldorf ebenfalls vor Herausforderungen stellen. 
Die anziehende Inflation wird zu Preissteigerungen und zu höheren Kreditzinsen führen. 
Darüber hinaus bestehen weitere Risiken aus internationalen (Handels-) Konflikten. 
Insbesondere der im Februar 2022 ausgebrochene Krieg zwischen der Russischen 
Föderation und der Ukraine wird zu erheblichen Auswirkungen führen, wie zum Beispiel 
höhere Energiepreise oder steigenden Flüchtlingszahlen. Der Aufsichtsrat der Messe hat 
am 1. März 2022 beschlossen, die Geschäftstätigkeit in Russland bis auf Weiteres 
einzustellen. 
Für die Konzernbereiche, die am System der Zusatzversorgungskasse teilnehmen, besteht 
darüber hinaus das Risiko von zukünftig steigenden Umlagezahlungen. 
Trotz der genannten Risiken sind bestandsgefährdenden Risiken für den Gesamtkonzern 
nicht erkennbar. Einzelne verselbstständigte Aufgabenbereiche bleiben allerdings auf 
Zuschüsse insbesondere der Kernverwaltung angewiesen. 
In der Gesamtbetrachtung des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf wird die Risiko-
situation insbesondere vor dem Hintergrund der andauernden Pandemiesituation sowie 
des Krieges in der Ukraine als verschlechtert im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt. 
101

*HVDPWODJHEHULFKW 
Basierend auf den Angaben der verselbstständigten Aufgabenbereiche werden im 
Folgenden die wesentlichen spezifischen Chancen und Risiken der voll konsolidierten 
verselbstständigten Aufgabenbereiche aus Sicht des Bilanzstichtags 
31. Dezember 2021 dargestellt:
Bünger Bau- und Projektmanagement GmbH 
Für die allgemeine Baukonjunktur rechnet die Gesellschaft mit einer weiteren Zunahme 
von Unternehmensinsolvenzen, Verzögerungen am Bau und zeitlichen Verschiebungen von 
Transaktionen. 
Da die Gesellschaft im Wesentlichen Bauprojekte der IDR AG beziehungsweise der 
Landeshauptstadt Düsseldorf entwickelt und deren Umsetzung steuert und beauftragt, 
sieht die Gesellschaft dennoch weiterhin gute Perspektiven für Umsatz, Ertrag und 
Beschäftigung. 
D.LIVE GmbH & Co. KG
Chancen werden unverändert in einer erfolgreichen Vermarktung der 
MERKUR SPIEL-ARENA im Bereich von Konzerten und Sportveranstaltungen gesehen. 
Auch die Sparte Corporate Events bietet in den kommenden Jahren weitere 
Steigerungsmöglichkeiten. Während der anhaltenden Pandemie wird das Hauptaugenmerk 
bei Sportveranstaltungen liegen sowie bei Corporate Events mit bis zu 100 Teilnehmern. 
Als grundsätzlich bestandsgefährdendes Risiko neben der COVID-19-Pandemie ist aus 
Sicht der D.LIVE die Finanzierung der Gesellschaft zu sehen. Aufgrund des bestehenden 
Kapitaldienstes (Zins und Tilgung) ist die Gesellschaft auf die Zuführung von 
Liquiditätszuschüssen durch die Landeshauptstadt Düsseldorf zur Sicherung der Liquidität 
angewiesen, die in den Haushaltsplänen der Landeshauptstadt Düsseldorf enthalten sind. 
Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH 
Die künftige Ergebnisentwicklung der Gesellschaft hängt insbesondere von den 
Ausschüttungen der Beteiligungsgesellschaften sowie den Ergebnissen der Rheinbahn ab. 
Aufgrund der Investitionstätigkeit der Rheinbahn ist unabhängig von der Pandemie mit 
steigenden Abschreibungen und Finanzierungsaufwendungen zu rechnen, die zu 
tendenziell steigenden Verlusten führen. Diese sind im Rahmen des in 2018 geschlossenen 
Ergebnisabführungsvertrages von der Holding zu übernehmen. 
Bei der Bädergesellschaft führt – neben dem Freizeitbad Düsselstrand – die Übernahme 
des Betriebes weiterer Bäder auf eigene Rechnung in der Zukunft zu höheren 
Mittelbedarfen. 
Mittelfristig werden die liquiden Mittel der Gesellschaft aufgrund der über den 
Finanzerträgen der Gesellschaft liegenden strukturellen Verlustübernahmen zugunsten der 
Rheinbahn und der Kapitalzuführungen an die Bädergesellschaft aufgezehrt werden. 
Bestandsgefährdende Risiken für die Holding ergeben sich daraus jedoch nicht. 
102

*HVDPWODJHEHULFKW 
Teilkonzern Industrieterrains Düsseldorf-Reisholz AG 
Für das in der Landeshauptstadt verortete Vermietungsgeschäft rechnet die Gesellschaft 
mit stabilen Büro- und Gewerbeflächenumsätzen auf dem Niveau von 2021 und 
perspektivisch mit einer beherrschbaren Leerstandsquote. Zugleich werden günstige 
Gelegenheiten für weitere Bau- und Projektinvestments in den eigenen 
Grundstücksbestand gesehen. 
Der Bestand der Gesellschaft ist nicht gefährdet. 
IPM Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH 
Da die IPM ausschließlich im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf Bauprojekte 
entwickelt, werden die Folgen der COVID-19-Pandemie und des Krieges in der Ukraine als 
beherrschbar angesehen. 
Werden Zeit- und Kostenbudgets bei der Umsetzung der derzeitigen Bauprojekte 
eingehalten, besteht für die IPM die Chance, mit weiteren Schulbaumaßnahmen 
beziehungsweise Bauten für Sport, Jugend und Kinder sowie sonstiger 
Hochbaumaßnahmen beauftragt zu werden. 
Risiken könnten sich aus Verzögerungen bei der Fertigstellung oder einem erhöhten 
Zwischenfinanzierungsbedarf einzelner Baumaßnahmen ergeben. 
Teilkonzern Messe Düsseldorf GmbH 
Der Konzern Messe verfügt über ein Risikomanagementsystem, in das alle Unternehmens-
bereiche eingebunden sind. Die Messe definiert als Risiko die aus Ereignissen oder 
Handlungen resultierende Verlustgefahr, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Konzerns negativ beeinflussen. Die Bewertung des einzelnen Risikos wird anhand des zu 
erwartenden Schadensausmaßes und der Eintrittswahrscheinlichkeit vorgenommen. 
Im Berichtsjahr sind die Risiken der Messe Düsseldorf GmbH sowie des Konzerns Messe 
identisch. Insbesondere die COVID-19-Pandemie birgt ein hohes Risiko mit einem 
kritischen Schadensausmaß. Die Messe rechnet mit Umsatzeinbußen aufgrund von 
Absagen und Verschiebungen von Veranstaltungen. 
Als Konsequenz aus den Ereignissen zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine 
hat die Messe beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Unternehmensgruppe in Russland 
bis auf Weiteres einzustellen. 
Die Pandemie hat auch die Digitalisierung von Messen vorangetrieben. Eine dauernde 
Verschiebung von den Präsenzmessen hin zu digitalen Messen hätte Einfluss auf das 
Geschäftsmodell der Messe Düsseldorf. 
Ein Risiko mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit betrifft die von der Messe Düsseldorf 
GmbH gewährten Leistungen der betrieblichen Altersversorgung an ihre Arbeitnehmer. 
Hierzu sind die Mitarbeitenden bei der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK), Köln, 
versichert. Die Zusatzversorgungskassen werden momentan von zwei wesentlichen 
Risiken bedroht, der anhaltenden Niedrigzinsphase sowie der steigenden Lebenserwartung 
der Versicherten. Beide Faktoren werden langfristig zu einer heute ungeplanten 
Verteuerung der betrieblichen Altersversorgung führen und somit die langfristige 
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Messe beeinflussen. 
103

*HVDPWODJHEHULFKW 
Rheinbahn AG 
Mit Wirkung vom 1. November 2019 haben die Landeshauptstadt Düsseldorf, der Kreis 
Mettmann und die Stadt Hilden mit Zustimmung der übrigen mitbedienten Aufgabenträger 
das gesamte Rheinbahnnetz an die Rheinbahn für die Dauer von 22,5 Jahren direkt 
vergeben. Durch den vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erlassenen Finanzierungsbescheid 
ist die Finanzierung über die gesamte Laufzeit gesichert. 
Flankierend dazu erneuerte die Genehmigungsbehörde sämtliche auslaufenden 
Genehmigungen von Straßenbahn-, Stadtbahn- und Buslinien für den Zeitraum von 
ebenfalls 22,5 Jahren. 
Zwischen der Holding der Landeshauptstadt Düsseldorf GmbH als herrschendem 
Unternehmen und der Rheinbahn besteht ein Beherrschungs- und 
Ergebnisabführungsvertrag. 
Im Hinblick auf die COVID-19-Pandemie und der stärkeren Nutzung des Homeoffice wird 
auf Dauer mit geringeren Fahrgeldeinnahmen bei gleichbleibendem Angebot gerechnet. 
Durch die positive Bevölkerungsentwicklung in Düsseldorf ergibt sich für die Rheinbahn 
weiterhin die Chance, aus der Erschließung neuer Wohn- und Gewerbeflächen und deren 
Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie durch den 
fortschreitenden Wandel der Mobilitätskultur neue Fahrgäste zu gewinnen und bestehende 
zu binden. 
Die Einführung eines stark verbilligten Monatstickets kann einerseits zur 
Neukundengewinnung, andererseits jedoch auch zu Abonnenten-Kündigungen führen. 
Eine langandauernde Rabattierung kann zu einer Gewöhnung der Kunden an Rabatttickets 
führen und die Einnahmebasis der Rheinbahn möglicherweise nachhaltig schädigen. 
Für den gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf abgeschlossenen 
US-Cross-Border-Lease des Schienennetzes im Stadtgebiet besteht ein Risikohandbuch, in 
dem die vertraglich eingegangenen Verpflichtungen dokumentiert sind und 
Handlungsanweisungen zur Abwehr möglicher Risiken gegeben werden. Eine Überprüfung 
erfolgt hier auf regelmäßiger Basis. 
Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf 
Ein den Fortbestand des SEBD erkennbares Einzelrisiko ist nicht erkennbar. Die 
eingeleiteten Maßnahmen, auch in Bezug auf die COVID-19-Pandemie, sind insoweit 
wirksam, so dass der Betrieb im SEBD bis zum Stichtag ohne größere Beeinträchtigungen 
aufrechterhalten werden konnte. 
Der SEBD nimmt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wahr, um auch zukünftig den 
Aufwand zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Darüber hinaus leistet der SEBD 
durch seine aktive Mitgliedschaft in Fachinstitutionen einen wichtigen Beitrag zur 
Entwicklung innovativer Ideen. 
Es ist eine Überprüfung der bisherigen Gebührenkalkulation des SEBD vor dem 
Hintergrund neuer Rechtsvorgaben erforderlich. 
104

*HVDPWODJHEHULFKW 
SWD Städt. Wohnungsbau-GmbH & Co. KG Düsseldorf (SWD KG I) 
Die Gesellschaft plant in den kommenden fünf Jahren fast 290 Mio. Euro in Neubau- und 
Kernsanierungsprojekte zu investieren. Die Umsetzbarkeit dieser Planungen ist in hohem 
Maße von der ausreichenden Verfügbarkeit personeller Ressourcen für Planung und 
Durchführung der Maßnahmen, vom Zeitpunkt der Erteilung von Baugenehmigungen und 
von rechtzeitiger Bereitstellung von Finanzierungen abhängig. 
Eine hohe Zahl unterschiedlicher Bauprojekte führt zu einem höheren Risiko von Budget-
überschreitungen. Um eventuelle Überschreitungen der beschlossenen Baubudgets 
frühzeitig begegnen zu können, wird das Projektcontrolling durch ein internes 
Bauhandbuch effektiv unterstützt. 
Bei den Projekten, die für die mittelfristige Zukunft geplant werden, kommt es auch darauf 
an, wie die Förderbedingungen durch die neue Bundesregierung festgelegt werden. 
Weitere Risikofaktoren sind die Entwicklung der langfristigen Darlehenszinsen sowie die 
Preisentwicklung bei den Baukosten. 
Es besteht weiterhin das Risiko, für Steuernachzahlungen des übertragenen Rechtsträgers 
Betrieb gewerblicher Art Wohnungsverpachtung in Anspruch genommen zu werden. 
SWD Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf mbH & Co. KG (SWD KG II) 
Es kam in Folge der Pandemie bisher zu keinen relevanten Mietausfällen. 
Die Übertragung kommunalen Wohnungsbestandes auf die SWD KG I ermöglicht es, die 
Modernisierung der Bestandsobjekte engagiert anzugehen. Denn die Gesellschaft besitzt 
nun die Option, Modernisierungsmaßnahmen über günstige Förderdarlehen zu finanzieren. 
Die SWD KG II profitiert von dieser Entwicklung mit steigenden Mieterlösen und stärkt 
insgesamt ihre Marktposition. 
Die für die SWD KG II bedeutenden Risikopotenziale sind insbesondere Leerstand, 
Mieterfluktuation, Mietrückstände, Ausbuchung von Mietforderungen, die Entwicklung der 
Instandhaltungs- und Instandsetzungsaufwendungen sowie das 
Fremdfinanzierungsmanagement. 
Weitere Risiken bestehen für die Gesellschaft insbesondere durch mögliche 
Verschlechterungen der Konditionen bei der Baufinanzierung sowie weiter steigenden Bau- 
und Instandhaltungskosten. 
Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH 
Potentielle Risiken der Gesellschaft liegen in regelmäßig wiederkehrenden zukünftigen 
Tariferhöhungen im Bereich des TVöD und damit der verbundenen weiteren Belastung der 
Personalkosten bei im Vergleich stabilen Umsätzen. Diesem Risiko wird durch die bereits 
eingeleiteten und zukünftig geplanten Kostensenkungsmaßnahmen Rechnung getragen. 
Darüber hinaus besteht das Risiko des Wegfalls von industriellen Kunden und des damit 
verbundenen Ausfalls von Umsatzerlösen. Diesem Risiko wird durch intensive Gespräche 
mit Neu- und Bestandskunden vorgebeugt und versucht, eine zu starke Abhängigkeit mit 
einzelnen Kunden zu vermeiden. 
105

*HVDPWODJHEHULFKW 
Basierend auf den Angaben der verselbstständigten Aufgabenbereiche werden im 
Folgenden die wesentlichen spezifischen Chancen und Risiken der mittels 
Equitykonsolidierung in den Gesamtabschluss einbezogenen assoziierten 
verselbstständigten Aufgabenbereiche aus Sicht des Bilanzstichtags 31. Dezember 
2021 dargestellt: 
Deutsche Oper am Rhein Theatergemeinschaft Düsseldorf-Duisburg gGmbH 
Die Deutsche Oper am Rhein identifiziert die folgenden grundsätzlichen Risiken: 
x das Risiko der Kostensteigerung (zum Beispiel durch Tariferhöhungen im
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst und im Normalvertrag Bühne) ohne
entsprechenden Ausgleich durch die Gesellschafter,
x das Risiko der Kürzung der Gesellschafterzuschüsse,
x das Risiko der Kündigung des Gesellschaftsvertrages durch einen oder mehrere
Gesellschafter,
x das Risiko einer steigenden Abhängigkeit von Sponsoring- und anderen Drittmitteln
zur Erhaltung der Leistungskraft,
x das Risiko des Besucherverlustes in Verbindung mit entsprechenden
Umsatzeinbußen und
x das Risiko der Abhängigkeit vom Zustand und von der technischen Qualität der von
den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Gebäude.
Neben den oben genannten Risiken analysiert die Deutsche Oper am Rhein die folgenden 
Chancen: 
x Überregionale Beachtung und Imagegewinn,
x Nachwuchsgewinnung,
x Fundraising,
x Freundeskreise und
x Kooperationen.
Flughafen Düsseldorf GmbH 
Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2022 von 17,1 Mio. Passagieren am Flughafen 
Düsseldorf aus. Dies ist allerdings weiter unter den Verkehrszahlen für 2019. Es wird 
erwartet, dass der Umsatz von 2019 annähernd in 2024 wieder erreicht werden kann. 
Es herrscht weiterhin große Unsicherheit aufgrund der ungewissen Entwicklung der 
COVID-19-Pandemie. 
Das Risiko von weiteren Streckenstreichungen, Marktaustritten sowie einer lang 
dauernden konjunkturellen Erholung können die Verkehrsentwicklung neben den weiter 
möglichen Effekten aus Terror und Streiks ebenfalls negativ beeinflussen. 
Aufgrund der COVID-19-Pandemie haben sich die Finanzkennzahlen des Flughafen 
Düsseldorf so stark verschlechtert, dass die Gesellschaft kein Investment Grade mehr 
aufweist. Hieraus bestehen Risiken in der Kündigung von Darlehensverträgen und 
Kreditlinien aufgrund der Nichteinhaltung von vertraglich fixierten Regeln sowie in der 
Refinanzierung der bestehenden Kredite bei Tilgung und dem aktuellen Liquiditätsbedarf. 
106

*HVDPWODJHEHULFKW 
Durch die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik und einer 
zunehmend fortschreitenden Vernetzung besteht ein latentes Risikopotential für 
IT-Systeme von Unternehmen. Ein aktives und vorbeugendes IT-Sicherheitsmanagement 
trägt diesen Themen Rechnung. 
Neue Schauspiel-Gesellschaft mbH 
Durch die Unsicherheit über die Entwicklung der COVID-19-Pandemie sind sämtliche 
Prognosen mit sehr großen Unsicherheiten behaftet. 
Zur Aufrechterhaltung sowie zur Gewährleistung des Theaterbetriebs ist die Gesellschaft 
beständig auf Unterstützung in Form von finanziellen Mitteln seitens der Gesellschafter 
angewiesen. 
Bestandsgefährdende Risiken sind nach jetzigem Erkenntnisstand nicht erkennbar. 
Stadtwerke Düsseldorf AG 
Die Eskalationen im Ukraine-Krieg führen zu einer erhöhten Unsicherheit im Energiemarkt. 
Daraus resultiert erneut ein starker Anstieg der Marktpreise für Brennstoffe und Strom 
sowie eine hohe Preisvolatilität. Insbesondere die Entwicklung der Gaslieferungen aus 
Russland stehen hier unter Beobachtung. 
Durch stark steigende Einflüsse einer politisch geförderten Energiewende (als Beispiel 
seien die Energieeinsparverordnung und Sanierungsquoten genannt) sinkt der Gas- und 
Fernwärmeabsatz. Im Wesentlichen werden diese Einsparungen durch 
Gebäudesanierungsmaßnahmen realisiert, die in Teilen durch die Bundesregierung forciert 
werden. Sollten zukünftig weitere Fördermittel zur Gebäudesanierung zur Verfügung 
gestellt beziehungsweise die Richtlinien zur Energieeinsparung für Bestandsgebäude 
weiter verschärft werden, besteht das Risiko, dass der Gas- und Fernwärmeabsatz über 
das bereits in der Planung verarbeitete Maß hinaus sinkt. 
Die Digitalisierung der Wirtschaft und damit die Durchdringung aller Branchen mit neuen 
Informations- und Kommunikationstechnologien hat Auswirkungen auf die gesamte 
Wertschöpfungskette der Gesellschaft. 
Sie ermöglicht es auch branchenfremden Unternehmen, den angestammten Markt des 
Energiesektors zu durchdringen und damit die derzeitigen und künftigen Geschäftsfelder 
der Energiebranche zu besetzen. Dabei besteht das Risiko, dass einige der neuen 
Wettbewerber aufgrund von günstigeren Kostenstrukturen und schnelleren 
Entscheidungswegen sowie einer effizienteren Innovationsrate im Vorteil sind. Durch die 
Verabschiedung und Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie sowie der Entwicklung von 
Modellen zur Optimierung von Anwendungen, neuen Produkten und Services sehen sich 
die Stadtwerke Düsseldorf auf diese Einflüsse vorbereitet. Dennoch besteht durch 
verstärkte Vertriebsaktivitäten anderer Anbieter als auch aufgrund hoher Preissensibilität 
der Kunden das Risiko von Mengen- und Margenverlusten. 
Des Weiteren sind die technologischen Auswirkungen insbesondere bei Vertriebskanälen 
(Internet, Apps), die demografische Entwicklung auf der Kundenseite sowie der vermehrte 
Einsatz von Energieberatern zu erwähnen. Durch den Einsatz neuer Vertriebswege und 
Zahlungsmöglichkeiten kann es zu einer gesteigerten Wechselbereitschaft 
beziehungsweise zu einem für die Stadtwerke Düsseldorf negativ veränderten 
Kundenverhalten kommen. 
107

*HVDPWODJHEHULFKW 
Die Stadtwerke Düsseldorf begegnen diesen Risiken mit einem integrierten 
Kundenlebenszyklus-Management mit Kundenbindungs- und 
Kündigerrückgewinnungsmaßnahmen sowie einer weiteren Optimierung des Marketingmix 
(Produkt, Preis, Distribution, Kommunikation). Zudem erfolgt die Entwicklung neuer, 
insbesondere auf wechselwillige Kundengruppen zugeschnittener Produkte zur Teilhabe an 
Trends und der Ausbau digitaler Vertriebsaktivitäten bei den Stadtwerken Düsseldorf in 
den Bereichen Social Media, Internet, Apps sowie künstliche Intelligenz. 
Die sich zukünftig für die Stadtwerke ergebenden Risiken sind abhängig von weiteren 
politischen Entscheidungen. Die Stadtwerke Düsseldorf begegnen den Entwicklungen mit 
einem konsequenten Risikomanagement und einer kontinuierlichen Analyse des 
politischen Umfeldes. 
Der BGH hat einem Unternehmen durch Urteil untersagt, die Bezeichnung Stadtwerke in 
seiner Firma zu führen. Ein wesentlicher Gesichtspunkt der Entscheidung war, dass das 
Unternehmen nicht mehrheitlich in kommunaler Hand ist. Die Entscheidung bezieht eine 
Vielzahl weiterer Gesichtspunkte ein und lässt eine abschließende Aussage über die 
Beurteilung anderer Fälle nicht zu. Es ist möglich, dass Wettbewerber die Rechtsprechung 
aufgreifen, um die Firmen ihrer Konkurrenten anzugreifen. Somit könnten auch die 
Stadtwerke Düsseldorf betroffen werden. Der Bund der Energieverbraucher hat die 
Berechtigung der STW zur Verwendung der Firmenbezeichnung in Frage gestellt. In den 
Veröffentlichungen des Verbandes wird auf die Problematik hingewiesen. 
108

*HVDPWODJHEHULFKW 
7 NKF-Kennzahlen 
7.1 Kennzahlen zur haushaltswirtschaftlichen Gesamtsituation 
in Prozent 
7.1.1  Aufwandsdeckungsgrad 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Teil die ordentlichen 
Gesamtaufwendungen durch ordentliche Gesamterträge gedeckt sind. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Aufwandsdeckungsgrad 
Ordentliche Gesamterträge
Ordentliche Gesamtaufwendungen  × 100 95,6 94,4 
7.1.2  Eigenkapitalquote 1 
Die Eigenkapitalquote 1 stellt den Anteil des Eigenkapitals an der Gesamtbilanzsumme 
dar. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Eigenkapitalquote 1 
Eigenkapital
Gesamtbilanzsumme × 100
54,4 55,0 
Die Entwicklung der Eigenkapitalquote 1 seit 2017 stellt sich wie folgt dar: 
53,5%
54,0%
54,5%
55,0%
55,5%
56,0%
56,5%
2017 2018 2019 2020 2021
Anteil
Jahr
Entwicklung Eigenkapitalquote 1
Eigenkapitalquote 1
109

*HVDPWODJHEHULFKW 
7.1.3  Eigenkapitalquote 2 
Die Sonderposten aus Zuwendungen und Beiträgen sind Sonderposten mit 
Eigenkapitalcharakter. Rechnet man diese zum Eigenkapital spricht man vom 
wirtschaftlichen Eigenkapital. Ins Verhältnis gesetzt zur Gesamtbilanzsumme ergibt sich 
die Eigenkapitalquote 2. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Eigenkapitalquote 2 
Eigenkapital + Sonderposten Zuwendungen 
+ Sonderposten Beiträge
Gesamtbilanzsumme  ×100 
67,3 68,3 
Die Entwicklung der Eigenkapitalquote 2 seit 2017 stellt sich wie folgt dar: 
65,5%
66,0%
66,5%
67,0%
67,5%
68,0%
68,5%
69,0%
69,5%
70,0%
70,5%
2017 2018 2019 2020 2021
Anteil
Jahr
Entwicklung 
Eigenkapitalquote 2
Eigenkapitalquote 2
7.1.4  Überschuss-/Fehlbetragsquote 
Die Fehlbetrags- beziehungsweise Überschussquote setzt das Gesamtjahresergebnis der 
Landeshauptstadt Düsseldorf ins Verhältnis zur Summe aus Allgemeiner Rücklage und 
Ausgleichsrücklage. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Überschuss-/Fehlbetragsquote 
Gesamtjahresergebnis
Allgemeine Rücklage + Ausgleichsrücklage ×100 -0,8 -2,3
110

*HVDPWODJHEHULFKW 
Die Entwicklung der Überschuss-/Fehlbetragsquote seit 2017 stellt sich wie folgt dar: 
-2,5%
-2,0%
-1,5%
-1,0%
-0,5%
0,0%
0,5%
1,0%
2017 2018 2019 2020 2021
Anteil
Jahr
Entwicklung 
Überschuss-/Fehlbetragsquote
Überschuss-/Fehlbetragsquote
7.2 Kennzahlen zur Vermögenslage in Prozent 
7.2.1  Infrastrukturquote 
Die Infrastrukturquote gibt Auskunft über den Anteil des Infrastrukturvermögens an der 
Gesamtbilanzsumme. Gewertet werden soll, ob die Höhe des Infrastrukturvermögens den 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Gemeinde und ihrer verselbstständigten 
Aufgabenbereiche entspricht. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Infrastrukturquote 
Infrastrukturvermögen
Gesamtbilanzsumme  ×100
34,9 35,5 
7.2.2  Abschreibungsintensität 
Die Abschreibungsintensität gibt an, welchen Anteil die bilanziellen Abschreibungen an den 
ordentlichen Gesamtaufwendungen des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf haben. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Abschreibungsintensität 
Bilanzielle Abschreibungen Anlagevermögen
Ordentliche Gesamtaufwendungen  ×100 
8,6 8,6 
111

*HVDPWODJHEHULFKW 
7.2.3  Investitionsquote 
Inwieweit den Abgängen im Anlagevermögen und den Abschreibungen des 
Anlagevermögens Neuinvestitionen gegenüberstehen, gibt die Investitionsquote an. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Investitionsquote 
Bruttoinvestitionen
Abgänge des Anlagevermögens + 
Abschreibungen des Anlagevermögens
 ×100 97,4 110,7 
7.3 Kennzahlen zur Finanzlage in Prozent 
7.3.1  Anlagendeckungsgrad 2 
Der Anlagendeckungsgrad 2 gibt an, wie viel Prozent des Anlagevermögens langfristig 
finanziert sind. Dazu wird dem Anlagevermögen das wirtschaftliche Eigenkapital sowie 
langfristiges Fremdkapital gegenübergestellt.   
Berichtsjahr 2021 2020 
Anlagendeckungsgrad 2 
Eigenkapital + Sonderposten Zuwendungen 
+ Sonderposten Beiträge
+ Langfristiges Fremdkapital
Anlagevermögen  ×100 
96,4 96,6 
7.3.2  Kurzfristige Verbindlichkeitsquote 
Den Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten an der Gesamtbilanzsumme gibt die 
folgende Kennzahl an. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Kurzfristige Verbindlichkeitsquote 
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Gesamtbilanzsumme  ×100 
3,2 3,7 
112

*HVDPWODJHEHULFKW 
7.3.3  Zinslastquote 
Die Zinslastquote stellt den Anteil der Finanzaufwendungen an den ordentlichen 
Gesamtaufwendungen dar. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Zinslastquote 
Finanzaufwendungen
Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100
1,2 1,5 
7.4 Kennzahlen zur Ertragslage in Prozent 
7.4.1  Nettosteuerquote 
Die Nettosteuerquote beschreibt den Anteil der Steuererträge an den ordentlichen 
Gesamterträgen und gibt an, zu welchem Anteil der Konzern unabhängig von 
Finanzleistungen Dritter ist. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Nettosteuerquote 
Gesamtsteuererträge - Gewerbesteuerumlage
Ordentliche Gesamterträge - Gewerbesteuerumlage ×100
42,8 36,9 
7.4.2  Zuwendungsquote 
Die Zuwendungsquote zeigt an, wie hoch der Anteil der Zuwendungen an den ordentlichen 
Gesamterträgen des Konzerns Landeshauptstadt Düsseldorf ist.  
Berichtsjahr 2021 2020 
Zuwendungsquote 
Erträge aus Zuwendungen
Ordentliche Gesamterträge ×100 12,9 17,4 
113

*HVDPWODJHEHULFKW 
7.4.3  Personalintensität 
Die Personalintensität weist den Anteil der Personalaufwendungen an den ordentlichen 
Gesamtaufwendungen aus. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Personalintensität 
Personalaufwendungen
Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100
26,4 25,8 
7.4.4  Sach- und Dienstleistungsintensität 
Den Anteil der Inanspruchnahme von Leistungen Dritter an den ordentlichen 
Gesamtaufwendungen zeigt die Sach- und Dienstleistungsintensität. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Sach- und Dienstleistungsintensität 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleitungen 
Ordentliche Gesamtaufwendungen  ×100 
22,8 24,2 
7.4.5  Transferaufwandsquote 
Die Transferaufwandsquote macht den Anteil der Transferaufwendungen an den 
ordentlichen Gesamtaufwendungen deutlich. 
Berichtsjahr 2021 2020 
Transferaufwandsquote 
Transferaufwendungen 
Ordentliche Gesamtaufwendungen ×100
30,2 29,6 
114

Beratungsverlauf (2)

28.05.2025 Rat
TOP 22 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
Vorberatung

Details

Aktenzeichen
RPAU/007/2025/1
Typ
Beschlussvorlage RPA
Datum
24.04.2025
Erstellt
24.04.2025 09:09