2012/0464
Stellungnahme zum Prüfantrag zur Weiterentwicklung des Parlamentsinformationssystems vom 2.12.2011
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
2012/0464
6562 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
10.12.2012
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Hauptamt
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2012/0464
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Stellungnahme zum Prüfantrag zur Weiterentwicklung des
Parlamentsinformationssystems vom 2.12.2011
Vorlage vom: 23.11.2012
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat nimmt den be iliegenden Bericht zur Kenntnis.
Anlagen: Prüfauftrag zur Weiterentwicklung des Parlamentsinformationssystems
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 23.11.2012
In Beantwortung des Prüfauftrages nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
1. Browser-Systeme
Alle genannten Browser wurden vom Hersteller auf die Nutzbarkeit des Parlamentsinfor-
mationssystems positiv getestet. Es wurden keine Funktionseinschränkungen festgestellt. Durch
Systemupdates der Betriebssysteme bzw. der Browsersoftware kann es unter Umständen zu
einzelnen Einschränkungen kommen. Störungen dieser Art werden bei bekannt werden vom
Hauptamt – IT-Abteilung sofort an den Hersteller gemeldet und möglichst zeitnah behoben.
2. Sitzungs-Terminkalender
Die kurz vor dem Einsatz stehende neue Programmversion 7 hat einen sogenannten „Webkalender
für Mandatsträger“. Folgende Informationen werden dort zur Verfügung gestellt:
I. Sitzungstermin und Uhrzeit
II. Sitzungsort
III. Tagesordnung (soweit die Berechtigungen hierzu vorliegen)
IV. Direkter Link zur Sitzung im Parlamentsinformationssystem
Der Webkalender ist im ICS-Format aufgebaut. Einzelne Termine können schon in der jetzt
eingesetzten Version 6 im Kalender des Parlamentsinformationssystems per ical übernommen
werden.
3. RSS Feed
Die Newsfeed-Funktionalität wurde in der Programmversion 7 realisiert. Auch die im vorliegenden
Antrag genannten Ideen dienten hier als Vorlage.
4. Favoriten
Die vom Hersteller in der Programmversion 7 realisierte Favoritenfunktion sieht eine Möglichkeit für
die Mandatsträger vor, Vorlagen, Sitzungen und Beschlüsse als Favoriten zu hinterlegen. Diese
werden auf der Startseite angezeigt und führen somit zu einer beschleunigten Navigation.
5. Sicherheitsfragen
Zur Frage von „Deeplinking“ bestätigt der Hersteller die grundsätzliche Möglichkeit. Es erfolgt
allerdings bei jedem Aufruf eines PDFs eine zusätzliche Berechtigungsprüfung auf dem Server. Damit
ist sichergestellt, dass ein Dokument nicht direkt geöffnet werden kann.
6. Abrufbarkeit von Vorlagen und Sitzungsunterlagen
Die Kombination von Unterlagen als Download wird über die Funktion „Individuelle
Zusammenstellung“ des Verfahrens bereits zur Verfügung gestellt.
Das Einstellen von Antworten auf große Anfragen in das Parlamentsinformationssystem wurde
inzwischen realisiert. Diese Unterlagen stehen ebenfalls als Download zur Verfügung.
7. Georeferenzierbarkeit von Vorlagen
- 4 -
More! Rubin ist ein reines Rats- und Bürgerinformationssystem. Um Geoinformationen im
Webbrowser anzeigen zu lassen wird ein webbasierendes Geoinformationssystem benötigt.
Hier gibt es verschiedene Anbieter. Wenn das gewählte Geoinformationssystem eine entsprechende
Schnittstelle aufweist, bietet die Fa. more! Software GmbH & Co. KG eine mögliche Übermittlung
entsprechender Daten dort hin an. Die Anzeige von Geoinformationen erfolgt danach im gewählten
Geoinformationssystem.
Eine für die Stadt Darmstadt sofort einsetzbare Lösung kann der vom Vermessungsamt Darmstadt
entwickelte Stadtatlas Darmstadt „CityGuide“ sein. Er erfüllt die Voraussetzung über eine grafische
Oberfläche eine Geokoordinate innerhalb der Stadt Darmstadt zu bestimmen. CityGuide erzeugt für
per Mausklick ausgewählte Objekte einen Link zum Bezugspunkt des Objekts.
Die vorgenannten Links können bei der Erstellung von Vorlagen als Anlage in das
Parlamentsinformationssystem übernommen werden. Diese stehen dem Leser der Vorlage zur
Anzeige des entsprechenden Objekts über CityGuide zur Verfügung. (Themenkarten wie
beispielsweise „Bebauungspläne, „Solarkataster“ oder „Sportangebote“ erweitern die anzeigbaren
Informationen).
CityGuide ist auf IOS-Geräten derzeit noch nicht nutzbar, da dieses Verfahren auf Java-Script basiert.
Entsprechende Lösungen sollen aber auch hier in Zukunft angeboten werden.
8. Aufnahme des Gremiums Jugendhilfeausschuss (JHA)
Die Aufnahme des Jugendhilfeausschusses in das Parlamentsinformationssystem ist einge-
plant.
9. Smartphones und Tablet-Computer
Der Hersteller des Parlamentsinformationssystems befindet sich hier schon seit geraumer Zeit in der
Planungsphase. Die Umsetzung ist für das laufende Jahr geplant. Die Fa. more! software GmbH &
Co. KG steht in Kontakt mit der Softwarefirma, die für den Deutschen Bundestag diese Produkte
erfolgreich entwickelt hat.
In Planung ist folgende Vorgehensweise:
- Smartphones:
An eine App-Entwicklung ist hier nicht gedacht, da diese Geräte über keine ausreichende
Displaygröße verfügen. Geplant ist aber eine verbesserte Informationsdarstellung im Browser des
jeweiligen Smartphones.
- iPad und andere Tablet-Computer mit Android-Betriebssystem
Das iPad bietet aus der Sicht des Herstellers die besten Möglichkeiten zur Unterstützung der digitalen
und papierlosen Gremienarbeit. Die Fa. more! Software GmbH & Co. KG befindet sich zur Zeit in der
Projektierung für die Entwicklung einer App, die dem Mandatsträger auch ein Offline-Arbeiten
ermöglichen soll.
Zunächst wird die App-Entwicklung auf der Plattform des iPad (IOS-Betriebssystem) stattfinden. Sollte
sich am Markt eine Nachfrage auf Basis von Geräten mit Android-Betriebssystem ergeben wird der
Hersteller entsprechend reagieren.
10. Subventionierung von Tablet-Computern etc. für Stadtverordnete
Die Lösungsmöglichkeit wird in einer gesonderten Magistratsvorlage erörtert.
Darmstadt, den 23.11.2012
- 5 -
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
Anlage
anlage 1
6105 Zeichen
Y@ ar. Hi i Re RR / f A 'R , a EIG ‘ Ph änTa SSch.r m Dr a Nüe 8" 90/Die GRÜNEN Stadtverordnetenfraktion Darmstadt Lauteschlägerstr. 38—64289 Darmstadt Tel./Fax: 06151/6 14 90, 06151/6 14 01 Mail: fraklion@gruene-darmstadt.de Internet: www.gruene-darmstadt.de/fraktion CDU Darmstadt Stadtverordnetenfraktion Steubenplatz 12 4—64293 Darmstadt Tel/Fax: 06151/171211, 061517171219 no Email: [raktion@cdu-darmstadt.de 2:1 10 Internet: www.odu-darmstadt.de DD PB 1 Innere Verwaltung Darmstadt, 02.12.2011 MM} Parlamentsinformationssystem Das Parlamentsinformationssystem solt in Hinblick auf eine Steigerung der Arbeitseffizienz der Verwaltung und politischen Arbeit, einer Verringerung des Papierversandes sowie einer besseren Information aller Darmstädterinnen in einem ersten Schritt weiterentwickelt werden. Der Magistrat wird daher beauftragt, mit dem Anbieter des Darmstädter Parlamentsinformationssystems über die Umsetzung der folgenden Anforderungspakete zu beraten und eine zeitnahe Umsetzung zu beauftragen. In einem zweiten Schritt soll der Magistrat Modelle entwickeln, wie Stadtverordneten ein Umstieg auf eine weitestgehend papierlose Vorlagenverwaltung erleichtert werden kann. Umzusetzende Anforderungen an das Parlamentsinformationssystem Der Zugriff auf alle für FraktionärInnen und BürgerInnen sichtbaren Inhalte muss über folgende Systeme möglich sein: « Firefox ab Version 6 « Internet Explorer ab Version 8 « Safari ab Version 5.0 « Chrome ab Version 7 « _Nativer Browser unter Android ab Version 2.2 « Nativer Browser unter OS ab Version 4.0 « Nativer Browser unter Windows Phone 7 Sitzungstermine und Vorlagen müssen für Fraktionärlnnen, Verwaltungsmitarbeiter und BürgerInnen besser über verschiedene Kanäle verfügbar sein: * _FraktionärInnen müssen nach dem Login einen persönlichen Sitzungs-Terminkalender in gängigen Formaten (mindestens RSS2 und ical) abonnieren können. Dieses Abonnement muss auch ohne vorherigen Login möglich sein, indem Benutzer einen personalisierten Link mit einem zufälligen Token als Identifikator erzeugen können. Der Sitzungseintrag muss mindestens Datum, Uhrzeit, Sitzungsort sowie eine Information über Vertretung oder Stellvertretung enthalten. « Optional soll es möglich sein, anstelle eines Kalenderfeeds individuelle Einladungen (automatisch) zu versenden. Dies ermöglicht auch eine bessere Übersicht über Terminänderungen. + BürgerInnen müssen einen vergleichbaren Link mit allen Terminen sowie den Terminen nach Gremien getrennt abonnieren können. Er — Fraktionärinnen müssen einen persönlichen Vorlagen-Newsfeed abonnieren können, die Verweise auf die Vorlagendownioads enthalten. Dieser muss analog zum Sitzungskalender-Abo ohne Login abrufbar sein. Dieser Newsfeed muss auch dazu verwendet werden, auf der Startseite analog zur Sitzungsvorschau ein Modul mit den neuesten eingestellten öffentlichen (BürgerInnen-Ansicht) oder der jeweils sichtbaren (angemeldeter Benutzer) Vorlagen anzuzeigen. Für Verwaltungsmitarbeiterinnen muss analog zu Stadtverordneten eine Benutzergruppe angelegt werden. Diese werden ebenfalls für sie relevanten Ausschüssen zugeordnet und können Feeds sowie E-Mails abonnieren und nach dem Login die Sitzungsunterlagen betrachten. Lediglich in der Darstellung der Ausschussmitglieder tauchen sie nicht auf. Vorlagen und Sitzungsinformationen müssen für BenutzerInnen einfacher abrufbar werden. * Dasbisher unter einem separaten Menüpunkt erreichbare Suchfeld muss direkt auf der Startseite verfügbar sein. * Links innerhalb der Weboberfläche müssen komplett über direkte HTML-Verweise anstatt wie bisher durch JavaScript erfolgen. Ein Zugriffsschutz gegen Deeplinking insb. nichtöffentlicher Vorlagen kann nach Verweis-Dateien im Sinne von download.php?file=XYZ erfolgen « Einzel-PDFs aus Vorlagen müssen besser kombinierbar werden. Als ersten Schritt müssen alle Anlagen einer Vorlage per ZIP gebündelt herunterladbar sein. Dies ergänzt die im Oktober 2011 umgesetzte "Alles in 1 PDF kombinieren"-Funktion. Zukünftig sollen ergänzend verschiedene Vorlagen ähnlich eines Warenkorbs als ZIP downloadbar sein. Protokolie bzw. Niederschriften der Sitzungen müssen zukünftig im Parlis besser auffindbar sein. Dazu gehört die direkte Verknüpfung auf der Detailansicht einer Sitzung wie auch eine Aufnahme in Newsfeed und Anzeige auf der Startseite. Ä Auch Anfragen und ihre Beantwortungen müssen zukünftig über das Parlamentsinformationssystem abrufbar sein. Vorlagen sollen zukünftig soweit inhaltlich möglich georeferenzierbar sein. Dafür muss das Datenobjekt der Dokumente um die Speicherung von Geokoordinaten erweitert werden. Weiterhin muss eine Möglichkeit bestehen, über eine grafische Oberfläche eine Geokoordinate innerhalb der Stadt herauszufinden und in das Objekt zu übernehmen. Ein Ansichtsmodul soll vorbereitet werden, aber erst mil einem angemessenen anzeigbaren Datenbestand zum Informationssystem hinzugefügt werden. Das Ansichtsmodul soll auf den Open Source Karten von OpenStreetMap basieren. Weiter Gremien wie JHA und JPA sollen aufgenommen werden. Erleichterung des Umstiegs auf papierlose Vorlagenverwaltung Aus verschiedenen Gremien anderer Städte und Bundesländer liest man von Initiativen, die Vorlagenverwaltung zunehmend papierlos zu gestalten, um den finanziellen und logistischen Aufwand zu verringern. Der Magistrat soll solche Modelle für die Stadtverordnetenversammlung ebenfalls entwickeln Vorstellbar wären hier die Subventionierung von Tablet-Computern, eBook-Readern oder kleinen Notesbooks über städtische Rahmenverträge oder Druckkostenpauschalen sowie Vorlagenordner für Stadtverordnete, die aus nachvollziehbaren Gründen lieber Papiervorlagen lesen. Wichtig ist uns hierbei, dass keine Vorfestlegung auf die Plattform einzelner Hersteller stattfindet, sondern jede/r Stadtverordnete nach persönlichen Vorlieben entscheiden kann. Hildegard Förster-Heldmann Hartwig Jourdan Yücel Akdeniz (Fraktionsvorsitzender) (Fraktionsvorsitzende) Stefan Opitz Andreas Heckmann Jörg Bergmann Manuel Krenzke (Stadtverordnete) (Stadtverordnete) EEE en
Beratungsverlauf (4)
Orte (2)
- Lauteschlägerstraße 38
- Steubenplatz 12
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0464
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 23.11.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00