Senkung der KVB/VRS-Fahrpreise für arbeitende Rentnerinnen und Rentner
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 2440/2017 vom 15.08.2017
Stand: Am 19.09.2017 im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661 66/Stab Vorlagen-Nummer 15.08.2017 2440/2017 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Anregungen und Beschwerden 19.09.2017 Senkung der KVB/VRS-Fahrpreise für arbeitende Rentnerinnen und Rentner hier: Beantwortung einer mündl. Anfrage aus dem Ausschuss für Beschwerden und Anregungen in der Sitzung am 04.07.2017, TOP 3.1.3 „Frau Domke bittet um Mitteilung des aktuellen Sachstandes zum Beschluss des Ausschusses vom 15.11.2016.“ Antwort der Verwaltung: Die Verwaltung hat die KVB AG (KVB) um Mitteilung des aktuellen Sachstandes gebeten. Die KVB hat hierzu folgendes mitgeteilt: Über das Anliegen der Petition, vergünstigte MonatsTickets/QuartalsTickets für Rentner/-innen im Einzelkauf anzubieten, hat sich die KVB – wie auch bereits aufgrund vorangegangener Anfragen di- rekt an die KVB oder die Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH als zuständige Verbundgesellschaft – erneut in den Verbundgremien beraten. Die Antwort wurde auf dieser Basis mit der Verbundgesell- schaft abgestimmt. Danach gibt es bereits jetzt gute zielgruppenspezifische Angebote, die auch die Bedürfnisse der an- gesprochenen Zielgruppe abdecken. Das Aktiv60Ticket wird bereits heute von der Kundengruppe der über 60-Jährigen, insbesondere auch aufgrund des attraktiven Zusatznutzens, akzeptiert und positiv bewertet. Zudem gibt es für finanziell benachteiligte Kundengruppen das stark rabattierte MobilPass- Ticket. Gegen die Einführung eines vergünstigten MontsTickets im Einzelkauf bzw. eines QuartalsTickets spricht seitens der Verkehrsunternehmen im VRS, neben einer weiteren Differenzierung der Ticketpa- lette und des damit verbundenen höheren Kommunikations- und Vertriebsaufwandes (die Tarifpalette, so zeigen Umfrageergebnisse, wird bereits heute als zu differenziert und unübersichtlich von den Kunden wahrgenommen), vor allem auch der notwendige deutlich höhere Ticketpreis. Dieser müsste vor allem aufgrund der zu erwartenden stärkeren Nutzung erhöht werden, um keine Finanzierungslü- cke aufzuwerfen, was wiederum dem Vorhaben der Petition zur Senkung der KVB/VRS-Fahrpreise widerspricht. Die Preise der Abonnements sind dagegen auf eine durchschnittliche Jahresnutzung der Zielgruppe ausgelegt und können nur deshalb im Vergleich so günstig angeboten werden. Gerne hierzu ein Preisvergleich: Eine Hin- und Rückfahrt mit einem EinzelTicket 1b kostet im Jahr 2017 5,60 Euro. Werden durchschnittlich nur 10 Hin- und Rückfahrten im Monat bzw. 2,5 Hin- und Rückfahrten in der Woche zurückgelegt, lohnt sich das Aktiv60Ticket. Wird das Aktiv-60Ticket dage- gen für einzelne Monate angeboten, kaufen die Kunden das Ticket vor allem dann, wenn sie es stär- ker nutzen. Bei einer durchschnittlichen Nutzung von nur 15 Hin- und Rückfahrten im Monat bzw. 3,75 Hin- und Rückfahrten in der Woche müsste ein solches Ticket somit bereits 84 Euro kosten – 2 und rückt damit in die Nähe des frei verkäuflichen Monats-Tickets im Abonnement. Aus diesem Grund ist die Einführung vergünstigter MonatsTickets/QuartalsTickets für Rentner/-innen nicht vorgesehen. gez. Blome
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