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Einflüsse des Flughafens Köln/Bonn auf die Umwelt

Die Linke. Anfrage nach § 4 AN/0845/2019 vom 13.06.2019

Stand: Am 27.06.2019 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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  • Linke Anfrage nach § 4

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    Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Rafael Struwe Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221 -27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.06.2019 AN/0845/2019 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Umwelt und Grün 27.06.2019 Einflüsse des Flughafens Köln/Bonn auf die Umwelt Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie höflich, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün zu nehmen. Unser Klima wird durch den zunehmenden Flugverkehr enorm belastet. Neben den CO2- Emissionen sind für die durch ihn verursachte Erderwärmung auch Stickoxide, Schwefeloxide, Wasserdampf und Ruß verantwortlich. Betrachtet man alle Emissionen des Flugverkehrs zusammen, ergibt sich aus dem Radiative Forcing Index (RFI)1, dass der Flugverkehr im Durchschnitt eine rund 2,7-mal so große Erwärmungswirkung hat, wie sich aus dem reinen CO2- Ausstoß ergäbe. Das Umweltbundesamt geht sogar von einem RFI von 3-5 aus, wenn der Effekt der Bildung von Cirruswolken berücksichtigt wird. Die Stadt Köln hat sich durch die Mitgliedschaft im Klimabündnis der europäischen Städte verpflichtet, die in Köln erzeugten CO2-Emissionen gegenüber 1990 bis 2030 um 50 Prozent zu senken. Außerdem trägt der Flugverkehr auch erheblich zu gesundheitsgefährdender Lärmbelastung bei. Fluglärm, vor allen in den Nachtstunden, ist eine Gefahr für unsere Gesundheit und die Gesundheit unserer Kinder. Darum bittet die Fraktion DIE LINKE in Hinblick auf den Flughafen Köln/Bonn um Beantwortung folgender Fragen 1 Mit dem Radiative Forcing Index (RFI -Faktor) wird der erhöhte Treibhauseffekt von Flugzeugemissionen (insbesondere von CO2, H2O (gasförmig) und Stickoxiden) in großen Flughöhen beschrieben 1. Wie hoch waren unter Berücksichtigung des Abgangsprinzips2 die THG3-Emissionen jeweils für Frachtflugzeuge, Passagierflugzeuge und Militärflugzeuge am Köln/Bonner Flughafen? Wir bitten um die Darstellung der jährlichen THG-Emissionen seit 1990 (bei fehlender Datenlage ab dem Zeitpunkt ab dem Daten vorliegen, falls die THG-Emissionen nicht bekannt sein sollten, erbitten wir ersatzweise die CO2-Emissionen). 2. Die entstandenen THG- bzw. CO2-Emissionen der Flugbewegungen des Flughafens Köln/Bonn werden nur anteilig der Stadt Köln zugerechnet. Wie erfolgt genau die Berechnung und wem werden die anderen THG-Emissionen zugeordnet? 3. Wer ermittelt die THG-Emissionen im Flugverkehr überhaupt und wird dabei in Köln der RFI berücksichtigt? 4. Wie haben sich die Nachtflugaktivitäten am Flughafen Köln/Bonn in den letzten 10 Jahren entwickelt? Bitte aufgeschlüsselt danach, wie viele Nachtflüge in der Kernnachtzeit von 00:00 Uhr bis 5:00 Uhr erfolgten und wie viele von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr erfolgten, sowie nach Passagier-, Fracht- und Militärflügen? 5. Wie hoch ist der Anteil von Kurzstrecken- (bis 1.500km), Mittelstrecken- (1.500 bis 3.500km) und Langstreckenflügen (über 3.500km) im jeweiligen Bereich (Tag/Nacht; Passagier, Fracht, Militär) gez. gez. Michael Weisenstein Hamide Akbyir Fraktionsgeschäftsführer Ausschussmitglied 2 Hierbei wird die volle Länge eines von Köln ausgehenden Fluges berechnet ohne Berücksichtigung des eingehe nden Fluges und ist laut Klimaschutzkonzept für die Stadt Köln – Teilbereich Verkehr die Bilanzierungsmethode für den Flugverkehr 3 THG = Treibhausgas

Beratungsverlauf

  1. 27.06.2019

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 1.8, Entscheidung. Ergebnis: Sache ist erledigt

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