mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Beantwortung der Anfrage zur Evaluation der kommunalen Seniorenprogramme der Stadt Köln

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 0156/2023 vom 16.01.2023

Stand: Am 19.01.2023 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

    PDF

    Herunterladen: Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat, Dienststelle V/503/1 2016/2022 Vorlagen-Nummer 16.01.2023 0156/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 17.01.2023 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 19.01.2023 Beantwortung der Anfrage zur Evaluation der kommunalen Seniorenprogramme der Stadt Köln Zu der Anfrage (AN/2016/2022) des FachAK 4 - Gesundheit, Soziales und Senior*innen nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung: 1. Welche konkreten Planungen gibt es bei der Verwaltung, bzw. den von ihnen beauftragten Trägern bzgl. einer konkreten Umsetzung der Erkenntnisse aus den sieben untersuchten Programmbereichen für Kölner Senior*innen mit internationaler Familiengeschichte? In Köln lebten mit Stand 31.12.2021 insgesamt 58.106 Senior*innen ab 65 Jahren mit Mig- rationshintergrund. Dies entspricht circa 23% aller Senior*innen in Köln. Dass diese wich- tige Zielgruppe mit allen Angeboten der kommunalen Programme der offenen Seni- or*innenarbeit noch immer nicht ausreichend erreicht wird, hat der Abschlussbericht des mit der Evaluation dieser Programme von der Verwaltung beauftragten Instituts für Sozial- forschung und Gesellschaftspolitik, Köln (ISG) bestätigt. Unmittelbar im Anschluss an die Evaluation der Senior*innen-Programme durch das ISG hat die Verwaltung damit begonnen, ein Gesamtförderprogramm für Senior*innen zu ent- wickeln, welches auf die Bedarfe aller in Köln lebenden Senior*innen ausgerichtet sein soll. Hierbei fließen die Erkenntnisse der Evaluation ein und es wird geprüft, wo und wie die Angebote mit den vorhandenen finanziellen Mitteln so angepasst werden können, dass die Wirksamkeit für Senior*innen mit internationaler Familiengeschichte erhöht wird. Die Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Kooperationsprojekt „Guter Lebens- abend NRW “ sollen bei der Entwicklung des Förderprogramms ebenfalls Berücksichti- gung finden. 2. Warum werden Migrant*innenselbstorganisationen bisher nicht oder kaum in die Pro- gramme eingebunden? Derzeit erfolgt die Beteiligung der Migrant*innenselbstorganisationen im Rahmen des Pro- jektes „Guter Lebensabend NRW“. Im Rahmen des oben genannten Förderprogramms für Senior*innen sollen Migrant*innenselbstorganisationen stärker eingebunden werden. Sie gehören zum Teil des Netzwerkaufbaus in den Stadtteilen, welcher aus Sicht der Verwal- tung intensiviert werden muss. 2 3. Ist es geplant eine Evaluation der bestehenden Programme mit dem Schwerpunkt Inter- kulturelle Öffnung zu wiederholen, in der auch die bisher nicht erreichten Personenkreise befragt werden? Im neuen Förderprogramm für Senior*innen werden Förderungen für eine Laufzeit von vier Jahren geplant. Daher ist eine erneute Evaluation nach Ablauf von drei Jahren sinn- voll. Hierbei ist dann auch eine Systematik zu erarbeiten, wie bisher nicht erreichte Ziel- gruppen befragt werden können. Unabhängig davon werden für die jährlichen Sachberichte im Rahmen des Förderpro- gramms für Senior*innen ein Controlling und ein Berichtswesen entwickelt. 4. Ist es möglich bei der künftigen Beauftragung von Trägern bestimmte Aufgaben, wie z.B. die Sicherstellung, dass alle Angehörigen der Zielgruppe Senior*innen geeignet ange- sprochen und spezielle Angebote in meistgesprochenen Kölner Sprachen gemacht wer- den, vertraglich zu vereinbaren? Die verstärkte Ansprache durch eine bessere Vernetzung mit den bestehenden interkultu- rellen Einrichtungen in den Stadtteilen soll zu einer besseren Information und Erreichbar- keit beitragen. Zudem sollen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit neue/mehr Maßnahmen ergriffen wer- den, um mit mehrsprachigen Aktionen auf die bestehenden Angebote aufmerksam zu ma- chen. Eine Umstellung der Homepage der Stadt Köln hat bereits eine wesentliche Verbes- serung gebracht, da diese nun in diversen Sprachen abrufbar ist. Die konkrete zukünftige Ausgestaltung im Rahmen des Förderprogramms wird in den hierzu folgenden Abstim- mungsprozessen noch präzisiert. Gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf

  1. 17.01.2023

    Integrationsrat

    Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 19.01.2023 zuletzt

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 10.1.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz