A-R/0034/2011
Wohnen in Münster fördern - Baugruppen und Baugemeinschaften mehr Möglichkeiten eröffnen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Originalantrag
4028 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0034/2011 Antrag 11.05.2011 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Wohnen in Münster fördern – Baugruppen und Baugemeinschaften mehr Möglichkeiten eröffnen Das Bauen in Baugemeinschaften und Baugruppen erleb t in vielen Städten einen starken Aufschwung. Die Vorteile des gemeinschaftli chen Bauens liegen nicht nur in den vielfältigen Wohnstrukturen und erreichbaren Ko stenvorteilen, sondern auch im Entstehen von sozial stabilen Nachbarschaften mit e inen erheblichem Identifikationsgrad. Dies ist besonders in Zeiten d es gesellschaftlichen Auseinanderdriftens und der oft überforderten Nachb arschaften ein wichtiges Stabilitätsmoment für die Zukunft der Stadtgesellschaft. Mal ist eine Baugemeinschaft eher pragmatisch an d er Schaffung von preiswertem Wohneigentum interessiert; ein anderes Mal steht vi elleicht neben der Eigentumsbildung der weitergehende Wunsch im Vorder grund, auch in der Nutzungsphase eine Wohngruppe zu bilden und in akti ver Nachbarschaft zu leben – eben gemeinschaftlich zu wohnen. Die Gemeinsamkeit der Lebensvorstellungen, die Ähnlichkeit von Lebensstil und Milieu, die gleiche Altersgruppe oder Lebensphase können ebenso zur Gruppenzusammenstellung führen wi e genau das Gegenteil davon; nämlich der Wunsch, altersgemischt und zum B eispiel mit verschiedenen ethnischen und kulturellen Einflüssen zusammen zu leben. Eine starke Motivation für das gemeinsame Bauen in einer Baugruppe sind die architektonischen, ästhetischen und funktionellen V orstellungen darüber, wie die eigene Wohnung oder das Haus und die Beziehung zur unmittelbaren Nachbarschaft gestaltet sein sollen. Ein weiterer Faktor bei dieser Form des gemeinschaf tlichen Bauens sind die zu erzielenden Kostenvorteile bei der Erstellung eines Wohnprojektes als freie Baugemeinschaft. Die Ansätze der Stadt und der städtischen Wohnungs baugesellschaft Wohn+Stadtbau (W+S) in der Förderung von Baugruppen und Baugemeinschaften zeigen erste Erfolge, auch wenn die im Jahre 2010 a ngebotenen Standorte nur begrenzte Nachfrage fanden. Neben umfassender und vernetzter Beratung sind es i nsbesondere die konkreten Grundstücksangebote, die die Potenziale der Baugrup pen und Baugemeinschaften aktivieren und einem Beitrag zu neuen Wohnformen in Münster leisten können. SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Münzstraße 15 . 48143 Münster Telefon: (0251) 45 314 . Fax : (0251) 511 750 Mail: fraktion@spd-muenster.de www.spd-muenster.de 2 Der Rat der Stadt Münster möge deshalb beschließen: 1. Baugruppen und Baugemeinschaften bilden ein wich tiges und innovatives Potenzial zur Deckung des zukünftigen Wohnbedarfs in Münster. Daher sollen Stadt und Wohn+Stadtbau ihre bisherigen Aktivitäten ausbauen und weitere Akteure der münsterischen Wohnungswirtschaft hierfü r gewinnen und einbinden. 2. Als Grundlage für einen offensiven Umgang mit di esem Zukunftsthema wird die Verwaltung beauftragt, einen Sachstandsbericht zur bisherigen Förderung von Baugruppen und Baugemeinschaften zu geben und e in Konzept zur verstärkten Förderung von Baugruppen und Baugemeins chaften in Münster vorzulegen. 3. Die Verwaltung soll bei der Vermarktung des nich t mehr benötigten städtischen Immobilienbestandes (Liegenschaftsportf olio) insbesondere auch Baugruppen und Baugemeinschaften berücksichtigen.Fü r die Veräußerung von städtischen Liegenschaften an Baugruppen und Ba ugemeinschaften entscheidet der Liegenschaftsausschuss (AFBL) entsp rechend Ratsbeschluss vom 14.11.2001 (Vorlage 954/2001 E1, Ziffer 2). Karl-Heinz Winter Dr. Michael Jung Anne Schu lze Wintzler Wolfgang Heuer Marianne Koch Petra Seyffert h Dr. Fritz Baur Dr. Thorsten Kornblum Beate V ilhjalmsson Thomas Fastermann Gaby Kubig-Steltig Holger W igger Philipp Gabriel Thomas Marquardt Lars Wienek e Beanka Ganser Robert von Olberg Maria Winkel Anne Hakenes Kurt Pölling
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Münzstraße 15
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0034/2011
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 13.05.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37