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0003/2021

Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz, Dialogformat „Eine lebendige Neue Mitte Porz“

Mitteilung BV 11.01.2021

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 11.02.2021, TOP 10.2.20

Mitteilung BV

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Mitteilung BV

6407 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/15/151 
151/1 
Vorlagen-Nummer 
 0003/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 28.01.2021 
 
Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz, Dialogformat „Eine lebendige Neue Mitte Porz„ 
hier: Veranstaltungsresultate 06.10.2020 
Als Grundlage für die Neuordnung des Friedrich-Ebert-Platzes in Köln-Porz wurde als Ergebnis einer 
Machbarkeitsstudie mit umfassendem begleitenden Bürgerschaftsdialog das Städtebauliche Konzept 
„Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz“ (JSWD Architekten) im Jahr 2015 vom Rat der Stadt Köln be-
schlossen (Vorlage Nr. 1723/2015). 
 
Dieses Konzept sieht den Abriss des Hertie-Gebäudes inkl. der Tiefgarage sowie die Neubebauung 
des Platzes mit drei gemischt genutzten Baukörpern vor. In den Erdgeschossen sind in der Mehrheit 
Handelsnutzungen vorgesehen, während in den Obergeschossen insgesamt rund 130 Wohnungen 
realisiert werden. Als sog. „Magnet“, welcher die Frequenz der Besucher*innen im Porzer Bezirks-
zentrum maßgeblich erhöhen soll, wurde auf Basis einer gutachterlichen Expertise definiert, dass die 
Handelsflächen im sog. Haus 1 von einem Lebensmittelsupermarkt (Vollsortimenter) bezogen werden 
sollen. 
 
Ergänzend zu den Planungen für den Friedrich-Ebert-Platz wurde ein Integriertes Stadtentwicklungs-
konzept im Dialog mit der Öffentlichkeit erarbeitet, welches – ausgehend von dem Impuls der Neu-
ordnung am Friedrich-Ebert-Platz – die Gesamtentwicklung der Porzer Mitte in den Blick nimmt. Der 
(Wieder-)Belebung des Bezirkszentrums kommt auch hier besondere Bedeutung zu. Als wesentliche 
Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln wurde dieses Konzept 2018 vom Rat der 
Stadt Köln beschlossen (Vorlage Nr. 1061/2018). Die Erarbeitung, Weiterentwicklung sowie die Um-
setzung werden aktiv und mit hohem Engagement vom dafür eingerichteten Beirat Porz Mitte beglei-
tet, in welchem Vertreter*innen aller wesentlichen Akteure vor Ort (u.a. Schulen, Händler, Kulturein-
richtungen, bürgerschaftliche Vertretungen, lokale Politik) mitwirken (Vorlage Nr. 2224/2016). 
Seit 2016 befindet sich die Planung für den Friedrich-Ebert-Platz in Köln-Porz (Neue Mitte Porz) in 
der Umsetzung. Mit der Federführung der Entwicklung inkl. Neuerrichtung des sog. Haus 1 wurde 
moderne stadt GmbH betraut (Vorlage Nr. 1860/2016). Die Bürgerschaft vor Ort sowie alle Interes-
sierten werden kontinuierlich über den Projektfortschritt mit unterschiedlichen Formaten informiert 
(www.neuemitteporz.de). 
 
Im Dezember 2019 hat sich die Porzer Bezirksvertretung aktiv für eine qualitative Einzelhandelsbele-
gung von Haus 1, 2 und 3 ausgesprochen und im Rahmen eines Antrags in der aktuellen Stunde die 
Ansiedlung eines Vollversorgers in Haus 1 gefordert (Vorlage Nr. AN/1725/2019). Die Verwaltung hat 
mit einer Mitteilung (Vorlagen Nr. 0017/2020) den Antrag unterstützt. Für Etablierung eines hochwer-
tigen und ausgewogenen Handelsmixes in der Porzer Mitte hat sich die Moderne Stadt bereit erklärt, 
ein Dialogformat durchzuführen. Dabei ist das Selbstverständnis leitend, dass ein lebendiges Zentrum 
die Gemeinschaftsaufgabe vieler Akteure ist.

2 
 
 
Aufgrund der ab Frühjahr 2020 bestehenden Pandemie und der mit ihr verbundenen Kontakt- und 
Versammlungsbeschränkungen konnte die erste Veranstaltung des Formats erst im Oktober 2020 
stattfinden. Hier stand die Betrachtung der Herausforderung für die Entwicklung des Bezirkszentrums 
aus einer 360 Grad-Perspektive im Mittelpunkt. 
 
Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, was eine attraktive Neue Mitte Porz aus-
macht.  
 
Neben der lokalen Perspektive, welche im Vorfeld in sog. Stakeholder-Interviews zusammengetragen 
und anhand von aktuellen Erhebungsdaten durch das Amt für Stadtentwicklung und Statistik erläutert 
wurde, brachten Herrn Boris Hedde vom IFH Köln sowie Frau Prof. Silke Weidner von der BTU Cott-
bus den Expert*innen-Blick in die Veranstaltung. Sie sprachen über die heutige Situation – in Porz 
und an anderen Orten -, Veränderungsabsichten und konkrete Ideen für die Porzer Mitte. Welche 
Trends erfährt der Einzelhandel in den Innenstädten aktuell, wie verändert sich – nicht zuletzt unter 
dem Einfluss der Corona-Pandemie – das Verhalten der Käufer*innen und was sind die bedeutsams-
ten Erfolgsfaktoren von Zentren, die wir alle gerne besuchen? 
 
In Vorträgen sowie der anschließenden Diskussion konnten drei Handlungsschwerpunkte für Porz 
identifiziert werden: 
 
 Innenstadtmanagement – ein Kümmerer und (Be-)Förderer 
 digitales Bezirkszentrum – Online-/Offline-Angebote nicht nur im Handel 
 Gemeinsam sichtbar! – Das Bezirkszentrum (Händler) erlebbar (Quick Wins, unkomplizierte, tem-
poräre Aktionen) 
In der nachfolgenden Veranstaltung sollen diese Handlungsschwerpunkte und -ansätze mit den Akt-
euren vor Ort konkret beleuchtet werden. Die für November 2020 terminierte Veranstaltung musste 
Corona bedingt jedoch auf voraussichtlich Frühjahr 2021 verschoben werden. 
 
Zwischenzeitlich informierten moderne stadt GmbH und die REWE Markt GmbH darüber, dass sie 
einen langlaufenden Mietvertrag zu den Einzelhandelsflächen in Haus 1 der Neuen Mitte Porz unter-
zeichneten.  
 
Der neue REWE-Markt wird sich über das gesamte Erdgeschoss von Haus 1 erstrecken, ebenerdig 
erreichbar sein und das gesamte Angebotsspektrum eines modernen Supermarktes bieten. Neben 
einem integrierten Backshop zählen dazu auch Bio-Produkte, Convenience-Artikel, regionale Produk-
te und internationale Spezialitäten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Feinkost in Bedienung. Die Eröff-
nung des Vollsortimenters ist für das Frühjahr 2022 geplant.  
 
Zusätzlich konnte die Stadt Köln Fördergelder des Landes NRW aus dem Sofortprogramm zur Stär-
kung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2020 erfolgreich einwerben. Somit 
stehen für die aktivierende Analyse und Projektkonzeption zum Anstoß eines Zentrenmanagements 
in den kommenden drei Jahren 110.000 Euro für Porz Mitte bereit. Dieses Projekt ist als vorbereiten-
de Maßnahme für die geplanten Maßnahmen aus dem ISEK Porz Mitte (Innenstadtmanagement und 
Verfügungsfonds) zu betrachten.  
 
Eine ausführliche Dokumentation der Inhalte des Dialogformats wird nach seinem Abschluss erstellt 
und vorgelegt werden. 
 
Anlage 
1. moderne stadt (Hg): Dialogformat „Eine lebendige Neue Mitte Porz“. Veranstaltungsreader

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17013 Zeichen

VERANSTALTUNGSREADER
6. OKTOBER 2020
DIALOGFORMAT 
„EINE LEBENDIGE 
 NEUE MITTE PORZ“

2
INHALTSVERZEICHNIS
1. Einführung         -03- 
2. Lageplan         -04-
3. Veranstaltungsprogramm      -05-
4. Die Methodik         -06-
5. Die Binnensicht
 5.1 Stakeholder Porz Mitte      -07-
 5.2 Zusammenfassung      -11-
 5.3 Blitzumfrage zur Lage der Porzer Mitte   -12-
6. Die Sicht der Expert*innen      -14-
7. Platz für Ihre Notizen       -15-
8. Kontakt und Impressum       -16-

3
EINE LEBENDIGE NEUE MITTE PORZ – 
DAS PORZER ZENTRUM VERÄNDERT 
SEIN GESICHT
Das „Dialogformat Einzelhandel“ steht unter der 
Überschrift „Eine lebendige Neue Mitte Porz“. Ge-
meinsam mit allen wesentlichen Akteuren, die sich in 
und um die Porzer Mitte engagieren, soll konkret der 
Frage nachgegangen werden, welche Bausteine die 
Neue Mitte Porz als Impuls für die angestrebte große 
Wirksamkeit liefert und das Porzer Zentrum spürbar 
an Attraktivität für alle gewinnt. Dabei ist das Selbst-
verständnis leitend, dass ein lebendiges Zentrum die 
Gemeinschaftsaufgabe vieler Akteure ist. 
Gerade deshalb sind wir Ihnen für Ihre heutige 
Teilnahme dankbar! 
Die heutige Veranstaltung bildet die erste von zweien 
im Rahmen des Dialogformats. Im heutigen ersten 
Termin am 6. Oktober 2020 steht die Betrachtung 
der Herausforderung aus einer 360 Grad-Perspektive 
im Mittelpunkt. 
Es geht darum, ein gemeinsames Verständnis zu 
entwickeln, was eine attraktive Neue Mitte Porz 
ausmacht. Welchen Beitrag leisten Einzelhandel, 
Gastronomie, Kultur oder die Gestalt und Nutzung 
des öffentlichen Raums für ein attraktives Zentrum? 
Was sind die Trends der Einzelhandelswelt und 
welche Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie 
sind zu erwarten?
Neben Ihrer Insider-Perspektive erhalten wir mit 
Frau Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner von der BTU Cott-
bus und Herrn Boris Hedde vom IFH Köln den Blick 
und weiten Erfahrungsschatz zweier ausgewiesener 
Expert*innen im Thema. 
Im zweiten Termin am 16. November 2020 wird 
es darum gehen, auf Grundlage der Resultate der 
ersten Veranstaltung den Fokus auf praktische Hand-
lungsansätze zu richten.
Dankbar sind wir für die Gespräche und den Aus-
tausch zur Situation und Perspektive der Porzer 
Mitte, die wir mit Ihnen im Vorfeld der Veranstaltung 
führen durften. Ebenso geht unser Dank an die 
Mitglieder der Innenstadtgemeinschaft Porz, die 
sich an einer Blitzumfrage beteiligten. Die Ergeb-
nisse aus Gesprächen und Umfrage sind Grundlage 
der heutigen Veranstaltung. Sie machten es den 
Expert*innen möglich, sich zielgenau vorzubereiten 
und bieten Impulse für die folgende Diskussion.
Wir freuen uns auf die Diskussion mit Ihnen und 
darauf, gemeinsam an einer lebens- und besuchens-
werten Porzer Mitte zu bauen!
Thomas Scheitza
Geschäftsführer moderne stadt GmbH
Andreas Röhrig
Geschäftsführer moderne stadt GmbH
Quelle: JSWD Architekten GmbH & Co. KG
Brigitte Scholz
Leiterin des Amts für Stadtentwicklung  
und Statistik Köln

4
LAGEPLAN
Quelle: Stadt Köln, 2019

5
ab 17:15 Uhr ANKOMMEN
18:45 Uhr  PAUSE
   REDEN WIR ÜBER DIE ZUKUNFT – EINE TALKRUNDE
   Eduard Weber-Bemnet, Moderation
20:15 Uhr  ZUSAMMENFASSUNG, AUSBLICK & EINLADUNG 
   Eduard Weber-Bemnet, Moderation
   EINFÜHRUNG
   Das Dialogformat als Baustein der Stadtentwicklung Porz-Mitte
   Brigitte Scholz, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung und Statistik, Stadt Köln
   Die Neue Mitte Porz als Impulsgeber, das Dialogformat als Brücke
   Andreas Röhrig, Geschäftsführer moderne stadt GmbH
   Dialogformat konkret – Idee und Ablauf der Veranstaltung
   Eduard Weber-Bemnet, Moderation 
17:30 Uhr  Von der Neuen Mitte Porz zum Bezirkszentrum – Grußworte 
   Henk van Benthem, Bezirksbürgermeister Porz
   
   Begrüßung im Bezirksrathaus Porz 
   Karl-Heinz Merfeld, Bezirksamtsleiter Porz
   DIE SITUATION HEUTE
   Die Binnensicht: 
   Resultate der Stakeholder- und Händlerbefragung
   Melanie Laukemann, Projektkommunikation Neue Mitte Porz
   Die Situation des Einzelhandels Porz-Mitte 
   aus Sicht des Einzelhandel- und Zentrenkonzeptes der Stadt Köln
   Franka Klocke, Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Stadt Köln
   Die Situation in vergleichbaren Ortszenten 
   (nicht nur) im Licht der Corona-Erfahrungen
   Boris Hedde, Geschäftsführer Institut für Handelsforschung Köln
19:00 Uhr  DER BLICK NACH VORN
   Der Blick nach vorn mit der lokalen Brille: „Was Sie sich für Porz Mitte vorstellen“
   Melanie Laukemann, Projektkommunikation Neue Mitte Porz
   Eine Lebendige Neue Mitte Porz. (Wie) kann das gelingen?
   Prof. Dr. Ing. Silke Weidner, BTU Cottbus
VERANSTALTUNGSPROGRAMM

6
DIE METHODIK
Um einen weitergehenden Einblick in die aktuelle Situation der Porzer Mitte zu erhalten, führte die Projekt-
kommunikation der Neuen Mitte Porz im Vorfeld zur ersten Veranstaltung Interviews mit den Vertreter*in-
nen des Beirats Porz-Mitte durch. Ein zuvor festgelegter Leitfaden strukturierte die persönliche und schrift-
liche Befragung der Teilnehmer. 
Rückmeldungen gab es von 
• Innenstadtgemeinschaft Porz
• City-Center Porz-Centermanagement
• Porzer Bürgerstiftung
• Bürgerverein Porz-Mitte e.V.
• Bündnis Porz-Mitte
• KölnBusiness Wirtschaftsförderung GmbH 
• Industrie- und Handelskammer zu Köln
• Porzer Handwerk
• Bezirksfraktion der SPD, FDP , CDU, Die Grünen
• Verein der Freunde und Förderer der Carl-Stamitz-Musikschule e.V.
• Evang. Kirchgemeinde Porz, Gemeindebüro
• Festausschuss Porzer Karneval e.V.
• Inter Kult Porz e.V.
• Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH Köln
• moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH
• Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH
Die Ergebnisse dieser Interviews sind nachstehend zusammenfassend zu den Fragestellungen mit Schlag-
worten dargestellt. Sie stellen eine Momentaufnahme dar, dienen als Orientierung und Diskussionsimpuls: 
Die Größe der Begriffe korreliert mit der Häufigkeit ihrer Nennung.

7
Welche Angebote sollten in einem revitalisierten Bezirkszentrum Porz vorhanden sein?Welche Angebote sollten in einem revitalisierten Bezirkszentrum Porz vorhanden sein?
Was sollte die Neue Mitte Porz außer dem kommerziellen Angebot noch vorhalten? Was sollte die Neue Mitte Porz außer dem kommerziellen Angebot noch vorhalten? 
Zusammenstellung wichtig
Flohmärkte
Höherwertige Angebote
Elektrowaren/Unterhaltungselektronik
Optik, Uhren/Schmuck Sportartikel
Drogerie-/Parfümerieartikel
Schuhe und Lederwaren
Bekleidung
Kino
Familienangebote
Unterhaltungsangebote
Wochenmarkt
Nahrungs- und Genussmittel
Kombination online/offline
Konsumungebundene Aufenthaltsorte
Straßenfeste
Wochenmarkt
Weihnachtsmarkt
Digitale
Öffentlicher Platz
Aufenthaltsqualität
Feste
Angepasste Öffnungszeiten
Kultur-
Mittleres Preissegment
für Jugend
Grünflächen
Gastronomie Kombisaal
Leitsysteme
Weiterbildungs-
SozialeFreizeit-
Angebote
Parksituation
Sauberkeit
Gastronomie
Bücher-/Schreib- und Spielwaren
Apotheken-/Sanitätsartikel
Spielgelegenheit für Kinder
Dienstleistungen
Für die Inhalte des Gesprächs mit dem Bündnis Porz-Mitte wurde keine 
Freigabe erteilt. Sie sind in dieser Darstellung nicht enthalten.
DIE BINNENSICHT: DER BLICK AUF PORZ MITTE HEUTE

8
Gibt es Rahmenbedingungen, die verändert werden müssten, zum Beispiel neue  Gibt es Rahmenbedingungen, die verändert werden müssten, zum Beispiel neue  
Regelungen oder die Einrichtung von Halteverbotszonen, etc.?Regelungen oder die Einrichtung von Halteverbotszonen, etc.?
Wegeführung
Mobilität
Nutzungsmix der FlächenBündelung aller Akteure
Sicherheit
Sauberkeit
Anknüpfung der Rheinschiene
Aufenthaltsqualität
Verbesserung Parkplatzangebot
Angesichts von Corona und der schon länger andauernden Konkurrenz zwischen Online-  Angesichts von Corona und der schon länger andauernden Konkurrenz zwischen Online-  
und Stationär-Handel gibt es verschiedene Anstrengungen und Ansatzpunkte unterschiedlicherund Stationär-Handel gibt es verschiedene Anstrengungen und Ansatzpunkte unterschiedlicher  
Akteure wie der Stadt, der Einzelhandelsverbände, der Bürgervereine, der Politik, den Akteure wie der Stadt, der Einzelhandelsverbände, der Bürgervereine, der Politik, den 
Vereinen und der Wissenschaft, um die Stadt-, Bezirks- und Dorfzentren nachhaltig zu beleben,Vereinen und der Wissenschaft, um die Stadt-, Bezirks- und Dorfzentren nachhaltig zu beleben,  
attraktiv zu gestalten und zu einem Anlaufpunkt zu machen. attraktiv zu gestalten und zu einem Anlaufpunkt zu machen. 
Wie sehen Sie diese Entwicklung – sowohl die Veränderung im Einzelhandel als auch die Wie sehen Sie diese Entwicklung – sowohl die Veränderung im Einzelhandel als auch die 
Bemühungen zur Attraktivierung?Bemühungen zur Attraktivierung?
Ansatz Bündnis Porz-Mitte
Negativer Einfluss von Corona
Notwendigkeit digital/stationär
Problem: Sandwichlage
Bedeutungsgewinn der Kundenpflege
Erlebnisqualität
Treffpunktcharakter
Nicht abschätzbar
Keine digitale Strategie
Für die Inhalte des Gesprächs mit dem Bündnis Porz-Mitte wurde keine 
Freigabe erteilt. Sie sind in dieser Darstellung nicht enthalten.

9
In der Zielsetzung der NMP steht die Revitalisierung des Bezirkszentrums und die SchaffungIn der Zielsetzung der NMP steht die Revitalisierung des Bezirkszentrums und die Schaffung  
attraktiver Orte hier im Mittelpunkt. Was stellen Sie sich darunter vor?attraktiver Orte hier im Mittelpunkt. Was stellen Sie sich darunter vor?
Nahversorgung
Fachgeschäfte
Feste
Sauberkeit
Inhabergeführte Geschäfte
WohnraumSicherheit
Service-Leistungen
Sitzmöglichkeiten
Einzelhandel
Abstimmung aller Akteure
Anschluss Rhein
Freizeiterlebnisse
Online-Offline-Angebote
Hochwertiges AngebotKultur
Gastronomie
Magnetwirkung der Innenstadt
Gemischtes Angebot
Aufenthaltsqualität
Wie schätzen Sie die aktuelle Situation in Porz ein?  Wie schätzen Sie die aktuelle Situation in Porz ein?  
Wo gibt es Ihrer Meinung nach Handlungsbedarf? Wo kann nachgebessert werden? Wo gibt es Ihrer Meinung nach Handlungsbedarf? Wo kann nachgebessert werden? 
Zersiedlung
Gestaltungskonzept
Belebung abends
Sauberkeit
Mobilität
Aussterben inhabergeführter Angebote
ISG stärken
Identifikation
Leerstand
Gastronomie
Aufenthaltsqualität
Anschluss Rheinufer
Abwanderung der Kaufkraft
Porz-spezifische Angebote
Stadt Köln
Eigentümergemeinschaft  
(z.B. Bahnhofstr.)
Ladensterben
Hochwertige Angebote
fehltfehlt
DIE BINNENSICHT: DER BLICK NACH VORNE
Für die Inhalte des Gesprächs mit dem Bündnis Porz-Mitte wurde keine 
Freigabe erteilt. Sie sind in dieser Darstellung nicht enthalten.

10
Haben Sie von entsprechenden Maßnahmen gehört? Haben Sie von entsprechenden Maßnahmen gehört? 
Kombination online und stationär
Virtuelle Schaufenster
Veedelsmanager
Städtische Maßnahmen
Brühl-App
Pilotprojekte mit technischer Hochschule
Digitale Veedelsplattform (Local Loyalty)
Hätten Sie dazu einen Vorschlag für Porz? Welchen Beitrag könnte Ihre Institution dazu Hätten Sie dazu einen Vorschlag für Porz? Welchen Beitrag könnte Ihre Institution dazu 
leisten?leisten?
Engagement Anwohner
Schaffung von Wohnraum
Elektroparkplätze
Freiraumgestaltung
Stadt-AppMieteransprache
Digitales Innenstadtkonzept
Modellstandort
Beteiligung an digitaler Veedelsplattform
Angesichts von Corona und der schon länger andauernden Konkurrenz zwischen Online-  Angesichts von Corona und der schon länger andauernden Konkurrenz zwischen Online-  
und Stationär-Handel gibt es verschiedene Anstrengungen und Ansatzpunkte unterschiedlicherund Stationär-Handel gibt es verschiedene Anstrengungen und Ansatzpunkte unterschiedlicher  
Akteure wie der Stadt, der Einzelhandelsverbände, der Bürgervereine, der Politik, den Akteure wie der Stadt, der Einzelhandelsverbände, der Bürgervereine, der Politik, den 
Vereinen und der Wissenschaft, um die Stadt-, Bezirks- und Dorfzentren nachhaltig zu beleben,Vereinen und der Wissenschaft, um die Stadt-, Bezirks- und Dorfzentren nachhaltig zu beleben,  
attraktiv zu gestalten und zu einem Anlaufpunkt zu machen. attraktiv zu gestalten und zu einem Anlaufpunkt zu machen. 
Für die Inhalte des Gesprächs mit dem Bündnis Porz-Mitte wurde keine 
Freigabe erteilt. Sie sind in dieser Darstellung nicht enthalten.

11
Die Resultate der Interviews gesamthaft betrachtet, lassen sich folgende Handlungsfelder identifizieren, in 
denen aus Perspektive der lokalen Akteure erfolgreiches Handeln für die Zukunft ansetzen muss.
Konsumungebundene 
 
Aufenthaltsorte 
Parkplatz- angebot
Sicherheit
Öffentlicher Platz
Anknüpfung an den Rhein
Grünflächen
Wegeführung/
Leitsystem
Aufenthaltsqualität
Sauberkeit
GastronomieÖffentlicher  
Raum
ZUSAMMENFASSUNG
Erlebniswert
Wochenmarkt
Floh- und 
Weihnachtsmärkte
Feste
Kombisaal
Spielgelegenheiten
Weiterbildungs- angebote
Angebote  
für die Jugend
Freizeit-, Unter
-
haltungsangebote
Kultur
Kino
Mittleres 
 
Preissegment
Handel und 
Dienstleistung
Drogerie-/ 
Parfümerieartikel
Bücher/Schreib-  
und Spielwaren
Schuhe und 
 
Lederwaren
Höherwertige Angebote
Apotheken-/ Sanitätsartikel
Gastronomie
Nahrungs- und 
 
Genussmittel
Bekleidung
Corporate 
Identity
Digitale 
 
Angebote
Mischung 
 
der Angebote
Öffnungszeiten
Management  
des Zentrums
Vernetzung  
und Auftreten 
der Akteure
Kombination 
Online/Offline

12
BLITZUMFRAGE ZUR LAGE IN PORZ
Zusätzlich zu der Befragung der Stakeholder gab es eine Blitzumfrage unter den Mitgliedern der ISG Porz, 
um die aktuelle lokale Situation unter den in der Porzer Mitte ansässigen Händlern und Dienstleistern – 
insbesondere unter dem Eindruck der Corona-Pandemie – fassen zu können. Diese Umfrage zeigt folgen-
des Bild der bestehenden Situation:
Es gab 9  
Rückmeldungen.

13

14
DIE SICHT DER EXPERT*INNEN
Die Diskussion zur Attraktivität der künftigen Porzer Mitte basiert auf der bestehenden Situation und den 
Überlegungen der lokalen Stakeholder hierzu. Inhaltlich ergänzt und bereichert wird diese durch die fach-
planerische und wissenschaftliche Perspektive der Expert*innen-Vorträgen, die an die dargestellte Lage 
vor Ort anknüpfen. 
Vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln erläutert Franka Klocke die Erkenntnisse aus 
dem Einzelhandels- und Zentrenkonzept, Boris Hedde vom IFH richtet den Blick auf die Situation in ver-
gleichbaren Ortszentren und Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner von der BTU Cottbus zeigt Entwicklungstrends für 
vergleichbare Zentrenlagen und benennt anhand von Beispielen die Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche 
Weiterentwicklung dieser Standorte.
Franka Klocke, Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Franka Klocke ist Mitarbeiterin im Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln. Sie ist Diplom-
Geographin und hat ihren Fokus im Sachgebiet Sektorale Stadtentwicklung auf die Einzelhandelsentwick-
lung in Köln gerichtet. Wesentliches Ziel ist hierbei die Sicherung der wohnortnahen Versorgung sowie die 
Stärkung der Zentralen Versorgungsbereiche. In ihrem Vortrag skizziert Frau Klocke die Einzelhandelssitua-
tion in Porz aus Sicht des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes Köln und zeigt Möglichkeiten zur Stärkung 
der Porzer Mitte auf.
Boris Hedde, IFH
Boris Hedde ist Geschäftsführer des IFH Köln und greift auf eine mehr als 15 Jahre umfassende Erfahrung im 
Bereich Markt- und Kundenforschung bei Forschungsunternehmen zurück. Seine Schwerpunktthemen sind 
Perspektiven für die zukünftige Handelspraxis, Strukturwandel und Vitalisierung von Handelsstandorten.
Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner, BTU Cottbus
Prof. Dr.-Ing. Silke Weidner leitet seit 2009 den Lehrstuhl Stadtmanagement an der Brandenburgischen 
Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU). Seit 2016 führt sie zudem das Institut für Stadtplanung 
an der BTU. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte beziehen sich entsprechend auf den Prozess, die Ins-
trumente und Akteure in der Stadtentwicklung. Ein räumlicher und inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der 
Funktion Einzelhandel sowie den Innenstädten. Sie ist Mitbegründerin des Wissensnetzwerkes Stadt und 
Handel e.V. und bis heute Präsidentin dieses.

15
PLATZ FÜR IHRE NOTIZEN

16
IMPRESSUM
Projektkommunikation Neue Mitte Porz 
Projektbüro:  
Friedrich-Ebert-Platz 16 
51143 Köln-Porz 
 
Telefon: +49 (0)2203 903 5051 
E-Mail: info@neuemitteporz.de 
 
Im Auftrag von:  
moderne stadt 
Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues  
und der Gemeindeentwicklung mbH 
Brückenstraße 17
50667 Köln 
 
Tel: +49 (0)221 20 5 94-01 
Fax: +49 (0)221 20 5 94-19 
E-Mail: info@modernestadt.de 
Text, Konzept und Gestaltung:
Projektkommunikation Neue Mitte Porz 
 
Druck: 
Repro Eichler GmbH, Köln 
IHRE ANSPRECHPARTNERIN FÜR ALLE FRAGEN  
RUND UM DIE NEUE MITTE PORZ
MELANIE LAUKEMANN
Projektkommunikation
Projektbüro  
Friedrich-Ebert-Platz 16 
51143 Köln-Porz 
Telefon: +49 (0)2203 903 5051 
E-Mail: info@neuemitteporz.de
www.neuemitteporz.de
Teil 2 des  
Dialogformats  
am 16.11.2020
In Kooperation mit:
Dezernat VI -
Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Wirtschaft
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Tel: +49 (0)221 221-2 22 67
Fax: +49 (0)221 221-2 24 50
E-Mail: stadtentwicklung.statistik@stadt-koeln.de

Beratungsverlauf (1)

11.02.2021 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.20 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Bahnhofstraße
  • Brückenstraße 17
  • Friedrich-Ebert-Platz 16
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Markt

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
0003/2021
Typ
Mitteilung BV
Datum
11.01.2021
Erstellt
04.01.2021 09:27