V/0245/2014
Historische Aufarbeitung der Rolle der Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Berichtsvorlage
4295 Zeichen
V/0245/2014 DER OBERBÜRGERMEISTER Dezernat IV/Villa ten Hompel Betrifft Historische Aufarbeitung der Rolle der Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit Beratungsfolge 27.03.2014 Kulturausschuss Bericht 02.04.2014 Hauptausschuss Bericht Bericht: Die Stadt Münster beginnt nach dem Ratsbeschluss vom 11.12.2013 [V/0815/2013/1 und V/0815/2013] in den nächsten Wochen ein Projekt zur Aufarbeitung der Geschichte der Stadt- verwaltung Münster im Nationalsozialismus. Zwei Doktoranden/innen sowie ein/e wissenschaftli- cher Mitarbeiter/in unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Großbölting vom Historischen Seminar an der WWU Münster werden sich des Themas wissenschaftlich und unabhängig von der Stadt Münster angehen. Projektbeschreibung Dabei werden nicht nur politische Daten, personelle, organisatorische und strukturelle Kontinuitä- ten und Veränderungen nachvo llzogen, sondern auch das Agieren der Administration im Z u- sammenspiel und /oder in Abwehr der verschiedenen anderen Akteure im nationalsozialistischen Deutschland Gegenstand der Untersuchung sein. Zeitlich konzentriert sich das Projekt auf die Jahre 1933 b is 1945, wird aber deutlich Zäsuren übergreifend ausgerichtet sein. Die Vorg e- schichte in der Weimarer Zeit gehört ebenso zum Untersuchungszeitraum, wie die Nachg e- schichte der NS-Verwaltung bis ca. 1960. Das Projekt wird am Lehrstuhl für neuere und neueste Geschichte der WWU Münster angesiedelt, von Seiten der Stadt ist der Geschichtsort Villa ten Hompel in Zusa mmenarbeit mit dem Stadtarchiv federführend. (vgl. Projektbeschreibung in der Anlage 1) Projektarchitektur Es wurden Gespräche mit der Universität Münster aufgenommen. Dabei wurde eine Projektarchi- tektur verabredet (vgl. Anlage 2). Nach Unterzeichnung einer Zuwendungsvereinbarung von bei- den Parteien, kann von der Universität Münster aus unmittelbar mit dem Projekt begonnen wer- den. Eine erste Abschlagzahlung an die Universität Münster ist die notwendige Voraussetzung, um mit der Personalauswahlverfahren beginnen zu können. Nach Abschluss dieses Verfahrens können die Forschungsarbeit voraussichtlich zum 1.06.2014 beginnen. Weitere Zahlungen wer- den jährlich nach Arbeitsfortschritt erfolgen. Nach Abschluss des Projektes ist ein Verwendungs- nachweis spätestens bis zum 31.12.2017 vorzulegen. Vorlagen-Nr.: V/0245/2014 Auskunft erteilt: Herr Spieker Ruf: 492-7112 E-Mail: SpiekerC@stadt-muenster.de Datum: 05.03.2014 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0245/2014 Wissenschaftlicher Beirat Zur inhaltlichen Beratung und Begleitung des Projektes wird ein wissenschaftlicher Beirat einbe- rufen. In ihn werden Professorinnen und Professoren mit ausgewiesener Kompetenz eingeladen. Die folgenden Persönlichkeiten konnten für eine Mitarbeit gewonnen werden (Informationen zu den einzelnen Biographien befinden sich in der Anlage 3.) a. Prof. Dr. Sabine Mecking, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abtei- lung Duisburg, Albert-Hahn-Str. 45, 47269 Duisburg b. Prof. Dr. Michael Ruck, Politikwissenschaft und Zeitgeschichte, Universität Flens- burg c. Privatdozent Dr. Winfried Süß, Neuere und Neueste Geschichte Pots- dam/Wuppertal d. Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Institut für Geschichte Oldenburg (angefragt) e. Prof. Dr. em. Hans-Ulrich Thamer, Münster/Berlin Dazu wird parallel zu den Forschungsarbeiten der Universität wird eine stadtinterne Arbeitsgrup- pe die Aktenübergabe sowie die Arbeitsmöglichkeiten vorbereiten und in die Wege leiten. Als Vertreter des Projektes wird Prof. Dr. Großbölting regelmäßig den Hauptausschuss über den Fortgang der Arbeiten informieren. Bisher sind stadtintern Absprachen über die Vorbereitungen für die Aktenübernahme begonnen worden. Ähnliche Projekte in Hannover, München und Oberhausen haben gezeigt, dass die Sich- tung von Akten und Dokumentationsmaterialien aller Art aus der Verwaltung selbst als wesentli- che Voraussetzung für das Gelingen der Arbeit ist. Die Verwaltung wird in einem verwaltungswei- ten Rundschreiben informiert und um Unterstützung bei der Aufarbeitung gebeten werden. i.V. Dr. Hanke Stadträtin Anlagen: - Projektbeschreibung - Projektarchitektur - Wissenschaftlicher Beirat
Projektbeschreibung
5502 Zeichen
Projektbeschreibung Die Aufarbeitung der Geschichte der Stadtverwaltung Münster während der NS-Herrschaft knüpft an den aktuellen allgemeinen Forschungsstand zum Verwaltungshandeln in der Zeit des Nationalsozialismus an und entwickelt davon ausgehend spezifische, auf das historische Geschehen in Münster bezogene Fragestellungen: Fragestellungen • Gab es politische und mentale Haltungen bzw. Verhaltensweisen in der Stadtverwaltung von Münster während der Zwischenkriegszeit, die den Aufstieg des Nationalsozialismus bis 1933 förderten oder auch hemmten? • Welche Teile der Stadtverwaltung waren in besonderem Maße und möglicherweise eigeninitiativ an den Entrechtungs- und Verfolgungsmaßnahmen des NS-Regimes beteiligt? (beispielsweise in der ressortübergreifenden Verfolgung politisch Andersdenkender, der Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Homosexuellen, der „Asozialen“ …) • Verfolgte die Stadtverwaltung im Rahmen des polykratischen nationalsozialistischen Systems dezidiert eigenständige Interessen, etwa im Rahmen der als „Arisierung“ bezeichneten Ausplünderung der Juden oder im Bereich der sogenannten Erbgesundheitspolitik? • Wurden Vorgaben unkritisch umgesetzt? Welche Handlungsspielräume hatten oder entwickelten die Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Hierarchieebenen? • Gab es Formen der Verweigerung, des widerständigen Handelns, der Resistenz oder des Eigensinns gegenüber dem NS-Regime unter den Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung? • Welche Maßnahmen ergriff die Stadtverwaltung im Rahmen des Zweiten Weltkriegs, besonders während des Luftkriegs und in der Kriegsendphase? • In welchem Maße fanden NS-belastete Mitarbeiter/innen auch nach 1945 Verwendung in der Stadtverwaltung? Welche Wirkung hatte die Entnazifizierung? Wie wurde mit NS- Verfolgten umgegangen? • Gibt es inhaltliche Kontinuitäten zum antidemokratischen und rassistischen Verwaltungshandeln vor 1945 und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen? • Wie ist die Geschichte der Stadtverwaltung Münster in der Zeit des Nationalsozialismus im Vergleich zur Geschichte vergleichbarer Stadtverwaltungen zwischen 1933-1945 zu bewerten? Aus diesen Fragestellungen ergeben sich für das Projekt drei Zielrichtungen. 1. Das erste Teilprojekt nimmt die Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit für die sog. Friedensphase des Nationalsozialismus 1933-1939 in den Blick. Das Teilprojekt dient dazu, den nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erfolgten „Elitentransfer" in der Stadtverwaltung zu untersuchen und fragt danach, in welchen Bereichen der städtischen Administration personelle Zäsuren (in welchem Umfang?) durchgesetzt wurden, aber auch danach, wo es gegebenenfalls Kontinuitäten gegeben hat. In welchem Verhältnis standen Staat, Partei und kommunale Administration als konkurrierende Träger der Exekutivgewalt zueinander, in welchem Verhältnis die politischen Eliten zu den Funktionseliten? Wie wirkten sich die Veränderungen im Personal auf die Verwaltung als Institution, ihr Selbstverständnis, ihren Professionalisierungsanspruch, ihre Leistungsfähigkeit und ihre Ziele aus? Welche Dezernate der Stadtverwaltung beteiligten sich bereits in der sog. Friedensphase des „Dritten Reiches" an den Entrechtungs- und Verfolgungsmaßnahmen des Regimes? 2. Das zweite Teilprojekt untersucht die Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit für den Zeitraum des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 und die Nachkriegszeit. Während des Zweiten Weltkriegs erfuhr der Aufgabenbereich der Stadtverwaltung Münster eine erhebliche qualitative Veränderung und Erweiterung. Dabei kam es zum einen zu einer wechselseitigen Dynamisierung und Verzahnung von zentralstaatlicher und kommunaler Verwaltung. Es ist zu untersuchen, ob und wie die Stadtverwaltung Teil der gesamtstaatlichen Diskriminierungs- und Verfolgungsmaschinerie geworden ist. Zum anderen ist die spätestens seit dem Bombenkrieg erfolgte Transformation der städtischen Administration zu einer Notstandsverwaltung zu untersuchen, was erneut zu einer maßgeblichen Veränderung des administrativen Aufgabenspektrums geführt hat (u.a. Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Aufgaben der Wohnraumbewirtschaftung, Sicherstellung der Lebensmittel- und der medizinischen Versorgung, des Schulbetriebs etc.). Entscheidend wird dabei sein, personelle und organisatorische Kontinuitäten bzw. Zäsuren in der Stadtverwaltung vom „Dritten Reich" bis ca. 1960 zu untersuchen. 3. Das Projekt wird drittens der Öffentlichkeit präsentiert Eine wichtige Rolle in der Vergangenheitsaufarbeitung spielt die öffentliche Darstellung und Vermittlung der Forschungsergebnisse. Zu Beginn des dritten Forschungsjahres soll dazu ein Workshop zur Fragestellung stattfinden, dessen Ergebnisse publiziert und so der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Zwischenergebnisse der Forschung sollen indes kontinuierlich und in geeigneter Form (Zeitung, Ausstellung, andere Medien wie Broschüre) der lokalen und regionalen Öffentlichkeit präsentiert werden. Schließlich ist auch die Erarbeitung einer „kollektiven Biographie" der Verwaltungsbeamten Münsters im „Dritten Reich" geplant. Damit sollen Gemeinsamkeiten und besondere Aspekte einer Berufs- und Altergruppe aufgezeigt werden. Auf diese Weise soll das Projekt, auch über die Teilprojekte hinaus, einen Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Münster leisten.
Wiss Beirat
11861 Zeichen
Name Ort/Vita Bild / ausgewählte Literatur
Prof. Dr.
Sabine
Mecking
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung
NRW
Abteilung Duisburg
Albert-Hahn-Str. 45
47269 Duisburg
Tel.: 0203/9350-4414
Email: sabine.mecking@fhoev.nrw.de
1967: geboren in Isselburg
1986-1989: Studium an der Fachhochschule
für öffentliche Verwaltung NRW
Gelsenkirchen (Diplom) mit Ausbildung zur
Verwaltungsinspektorin bei der Stadt Bocholt
1989-2000: Studium an der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster: Geschichte,
Mathematik, Sport, Sozialwissenschaften
(Staatsexamen Lehramt Sek. II/I, Promotion)
1999-2000: Wiss. Hilfskraft am Institut für
Didaktik der Geschichte und päd.-wiss.
Mitarbeiterin am Geschichtsort Villa ten
Hompel, Münster
2000-2005: Wiss. Referentin am LWL-
Institut für westfälische Regionalgeschichte,
Münster
2006: Angestellte am Deutschen Historischen
Institut Washington D.C.
2006-2008: DFG-Habilitationsstipendiatin an
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
(Eigene Stelle)
7/2009: Abschluss des
Habilitationsverfahrens (Venia legendi:
Neuere und Neueste Geschichte)
2008-2010: Wiss. Angestellte und
Lehrbeauftragte, Universität Düsseldorf
4-9/2010 und 4-9/2011: Vertretung der W3-
Professur Neuere und Neueste Geschichte
(Prof. T. Großbölting), Universität Münster
10-12/2010 und 10-11/2011:
DAAD Gastdozentur, Karls-Universität Prag,
Bürgerwille und
Gebietsreform. Demokratieentwicklu
ng und Neuordnung von Staat und
Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen
1965-2000 (Studien zur
Zeitgeschichte 85), Oldenbourg:
München 2012, X u. 531 S.
"Immer treu". Kommunalbeamte
zwischen Kaiserreich und
Bundesrepublik (Schriften der Villa
ten Hompel 4), Klartext: Essen 2003,
423 S.
Verfolgung und Verwaltung. Die
wirtschaftliche Ausplünderung der
Juden und die westfälischen
Finanzbehörden (Didaktische
Bausteine 1), OFD: Münster 2001
(Nachdruck 2005), 100 S.
Institut für Internationale Studien
10/2010-3/2011: Vertretung der W3-Professur
Neuere Geschichte (Prof. G. Krumeich),
Universität Düsseldorf
10/2011-3/2012: Vertretung der W3-Professur
Neueste Geschichte (Prof. C. Nonn),
Universität Düsseldorf
4-9/2012: Vertretung der W3-Professur für
Neuere Geschichte und Landesgeschichte
(Prof. W. Freitag), Universität Münster
Seit 10/2012: W2-Professorin für
Sozialwissenschaften an der Fachhochschule
für öffentliche Verwaltung Nordrhein-
Westfalen, Abteilung Duisburg
---
Vorsitzende des Brauweiler Kreises
Prof. Dr.
Michael
Ruck
Universität Flensburg
Seminar für Geschichte und
Geschichtsdidaktik
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg
Tel.: +49 461 805 2249
Fax: +49 461 805 2144
E-Mail: ruck[at]uni-flensburg.de
1954 in Kiel geboren
1974-1979 Studium der Geschichte,
Geographie und Wirtschaft/Politik an der
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
1979/80 I. Staatsexamen für das Lehramt an
Gymnasien
1980-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am
Institut für Sozialwissenschaften sowie an der
Lehreinheit für Politische Wissenschaft und
Zeitgeschichte der Universität Mannheim
1983 Promotion an der Fakultät für
Sozialwissenschaften der Universität
Mannheim
1994/95 Habilitation (Politische Wissenschaft
Bandherausgeber (mit Marcel
Boldorf): Geschichte der deutschen
Sozialpolitik seit 1945, Bd. 4: 1957-
1966. Sozialpolitik im Zeichen des
erreichten Wohlstands, Hg.
Bundesarchiv/Bundesministerium für
Arbeit und Soziales, Baden-Baden
(Nomos) 2007; XII, 1.049 S. (mit 1
CD ROM)
Herausgeber (mit Uwe Danker, Nils
Köhler, Eva Nowottny):
Zwangsarbeitende im Kreis
Nordfriesland 1939-1945, Bielefeld
(Verlag für Regionalgeschichte)
2004; 407 S.
Herausgeber (mit Karl Heinrich
und Zeitgeschichte) in Mannheim
1995-2001 Hochschuldozent an der Fakultät
für Sozialwissenschaften der Universität
Mannheim
2001-2006 Direktor am Institut für
Geschichte und ihre Didaktik der Universität
Flensburg sowie am Institut für schleswig-
holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte an
der Universität Flensburg in Schleswig
2006-2012 Direktor am Institut für Politik
und Wirtschaft und ihre Didaktik -
Politikwissenschaft - sowie am Institut für
Geschichte und ihre Didaktik der Universität
Flensburg
seit 2012 Direktor am Seminar für
Politikwissenschaft und Politikdidaktik sowie
am Seminar für Geschichte und
Geschichtsdidaktik im Institut für
Gesellschaftswissenschaften und Theologie
der Universität Flensburg
---
Politikwissenschaft und Zeitgeschichte
Sprecher des Seminars für Politikwissenschaft
und Politikdidaktik sowie
Sprecher des Instituts für
Gesellschaftswissenschaften und Theologie
der Universität Flensburg
Pohl): Regionen im
Nationalsozialismus, Bielefeld
(Verlag für Regionalgeschichte)
2003; 272 S.
Herausgeber (mit Hans-Jochen
Vogel): Klaus Schönhoven,
Arbeiterbewegung und soziale
Demokratie in Deutschland.
Ausgewählte Beiträge, Bonn (Verlag
J.H.W. Dietz Nachf.) 2002; 480 S.
Bibliographie zum
Nationalsozialismus, vollst. überarb.
u. wesentlich erw. Neuausgabe, 2
Bde. mit CD-ROM-Version,
Darmstadt (Wissenschaftliche
Buchgesellschaft) 2000; XXVIII,
1.610 S
PD Dr.
Winfried
Süß
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam
ab dem Sommersemester 2013
Vertretung des Lehrstuhls für Neuere und
Neueste Geschichte an der Bergischen
Universität Wuppertal
Sommersemester 2012 - Wintersemester
2012/13
Medizin und Nationalsozialismus.
Vertretung der W3-Professur für Politische
Soziologie und Sozialpolitik an der
Universität Göttingen
2012
Habilitation für Neuere und Neueste
Geschichte an der Ludwig-Maximilians-
Universität München
seit 2008
wiss. Mitarbeiter/Projektleiter am ZZF 2006,
2007, 2008 Gastwissenschaftler am ZZF, am
Max-Planck-Institut für internationales und
ausländisches Sozialrecht und am SFB
"Fremdheit und Armut" der Universität Trier
2005-2007
Habilitationsstipendiat am Historischen
Seminar der LMU
1994-2005
wiss. Mitarbeiter und wiss. Assistent am
Historischen Seminar der LMU
1999
Promotion (ausgezeichnet mit dem
Dissertationspreis der LMU 2001 und dem
Forschungspreis des Bundesministeriums für
Gesundheit, der Bundesärztekammer und der
Kassenärztlichen Bundesvereinigung 2006)
1994
Magister Atrium
1987-1994
Studium der Neueren und Neuesten
Geschichte, Mittelalterlichen Geschichte,
Kommunikationswissenschaft und des Rechts
für Sozialwissenschaftler an der Ludwig-
Maximilians-Universität München (LMU)
---
• Mitherausgeber der "Beiträge zur
Geschichte des Nationalsozialismus"
(http://www.beitraege-ns.de
)
• Wiss. Beirat der "Zeitschrift für
Sozialreform" (http://www.z-sozialreform.de)
• Mitherausgeber der Reihe "München im
Bilanz und Perspektiven der
Forschung. Göttingen 2011, 2. Aufl.
2011 (zus. mit Robert Jütte,
Wolfgang U. Eckart, Hans-Walter
Schmuhl)
Der "Volkskörper" im Krieg.
Gesundheitspolitik, medizinische
Versorgung und Krankenmord im
nationalsozialistischen Deutschland
1939-1945. München 2003 (Studien
zur Zeitgeschichte, Bd. 65)
Keine Volksgenossen. Der
Widerstand der Weißen Rose/The
White Rose. München 1993,
japanische Übersetzung Tokyo 1995
(zus. mit Michael C. Schneider)
Hrsg:
Berlin im Nationalsozialismus.
Politik und Gesellschaft 1933-1945.
Göttingen 2011 (hg. zus. mit Thomas
Schaarschmidt und Rüdiger
Hachtmann)
Soziale Ungleichheit im Sozialstaat.
Großbritannien und die
Bundesrepublik im Vergleich.
München 2010 (hg. zus. mit Hans
Günter Hockerts)
Gesichter der Zeitgeschichte.
Deutsche Lebensläufe im 20.
Jahrhundert. München 2009 (hg. zus.
mit Theresia Bauer/Elisabeth
Kraus/Christiane Kuller)
Das "Dritte Reich". Eine Einführung.
München 2008, 4. Aufl. Augsburg
2012, russ. Übersetzung Belgorod
2009, tschech. Übersetzung Prag
2012 (hg. zus. mit Dietmar Süß)
Hitlers Kommissare. Sondergewalten
in der nationalsozialistischen
Diktatur. Göttingen 2006 (hg. zus.
mit Rüdiger Hachtmann)
NS-Diktatur, DDR, Bundesrepublik.
Nationalsozialismus. Kommunalverwaltung
und Stadtgesellschaft"
Drei Zeitgeschichten des vereinigten
Deutschland. Neuried 2000 (hg. zus.
mit Theresia Bauer)
Prof. Dr.
Dietmar
von
Reeken
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Institut für Geschichte
Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129
Oldenburg
Von Reeken ist seit 2004 Hochschullehrer für
Geschichtsdidaktik an der Universität
Oldenburg.
Er studierte Geschichte, Evangelische
Religion, Pädagogik und Soziologie an den
Universitäten Münster und Oldenburg.
Nach einer Tätigkeit als Lehrer und seiner
Promotion an der Universität Oldenburg war
von Reeken sechs Jahre Wissenschaftlicher
Assistent für Geschichte und ihre Didaktik an
der Universität Bielefeld. 1998 habilitierte er
sich in Oldenburg im Fachgebiet „Neuere
Geschichte und Didaktik der Geschichte“.
Anschließend übernahm er von 2001 bis 2004
die Professur für Didaktik des Sachunterrichts
an der Universität Bielefeld. Von Reeken ist
unter anderem Direktor des Didaktischen
Zentrums (diz) und Mitglied des
Hochschulrats der Universität Oldenburg.
(Herausgeber) Ende der Weimarer
Republik. Geschichte lernen Heft
127. Friedrich-Verlag, Seelze / Klett,
Stuttgart 2009.
Kurshefte Geschichte: Deutschland
nach 1945 (Schülerbuch). Cornelsen,
Berlin 2009, ISBN 978-3060642427
.
Historisches Lernen im
Sachunterricht: eine Einführung mit
Tipps für den Unterricht.
Dimensionen des Sachunterrichts
Band 2. 2., erweiterte und
aktualisierte Auflage, Schneider
Verlag Hohengehren,
Baltmannsweiler 2004,
ISBN 3-
89676-838-7.
Politisches Lernen im
Sachunterricht: didaktische
Grundlegungen und
unterrichtspraktische Hinweise.
Dimensionen des Sachunterrichts
Band 1. Schneider Verlag
Hohengehren, Baltmannsweiler
2001, ISBN 3-89676-446-2
.
Von der "Gotteskiste" zur sozialen
Fürsorge: 475 Jahre
Liebfrauendiakonie in Bremen.
Edition Temmen, Bremen 2000,
ISBN 3-86108-639-5.
Lahusen - Eine Bremer
Unternehmerdynastie 1816-1933.
Edition Temmen, Bremen 1996,
ISBN 978-3861082736.
Ostfriesland zwischen Weimar und
Bonn : eine Fallstudie zum Problem
der historischen Kontinuität am
Beispiel der Städte Aurich und
Emden. Lax Hildesheim 1991 . Das
Buch erschien in den
Veröffentlichungen der Historischen
Kommission für Niedersachsen und
Bremen, Quellen und
Untersuchungen zur Geschichte
Niedersachsens nach 1945 ; Bd. 7 .
ISBN 3-7848-3057-9
. Die Arbeit
war gleichzeitig Dissertation an der
Universität Oldenburg 1989.
Prof. Dr.
Hans-
Ulrich
Thamer
1980 Habilitation in Erlangen
1971 Promotion in Marburg
seit 1983 C4-Professor für Neuere und
Neueste Geschichte der Universität Münster
1998 - 2003 Prorektor für Lehre und
studentische Angelegenheiten, DFG-
Fachgutachter für Geschichte
1984 - 1985 Dekan des Fachbereichs
Geschichte
1998-2003 Prorektor für Lehre und studentisch
DFG-Fachgutachter für Geschichte
Leiter des Projekts C2-19 Traditionelle
Religionen und vagierende Religiosität als
Motoren politischsozialer Bewegungen an der
Wende zum 20. Jahrhundert
Leiter des Projekts B6 Politische Religion,
Utopie und Gewalt im 19. und 20.
Jahrhundert (bis 2012)
Verführung und Gewalt.
Deutschland 1933-1945. (Die
Deutschen und ihre Nation, Bd. 5),
Berlin 1986, Taschenbuchausgabe
Berlin 1998.
Der Nationalsozialismus, Stuttgart
2002.
Die Französische Revolution,
München 2004.
….mit Daniel Droste, Sabine Happ:
Die Universität Münster im
Nationalsozialismus. Kontinuitäten
und Brüche zwischen 1920 und
1960, 2 Bände, Aschendorff Verlag,
Münster 2012, ISBN 978-3-402-
15884-5.
Die Völkerschlacht bei Leipzig.
Europas Kampf gegen Napoleon,
München 2013.
Der Erste Weltkrieg. Europa
zwischen Euphorie und Elend,
Augsburg 2013.
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0245/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 13.03.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37