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V/0245/2014

Historische Aufarbeitung der Rolle der Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit

Vorlagen 13.03.2014

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 02.04.2014, TOP 10

Berichtsvorlage

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Projektbeschreibung

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Wiss Beirat

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Projektarchitektur

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Berichtsvorlage

4295 Zeichen

V/0245/2014 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Dezernat IV/Villa ten Hompel 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Historische Aufarbeitung der Rolle der Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.03.2014 Kulturausschuss Bericht 
02.04.2014 Hauptausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Die Stadt Münster beginnt nach dem Ratsbeschluss vom 11.12.2013 [V/0815/2013/1 und 
V/0815/2013] in den nächsten Wochen ein Projekt zur Aufarbeitung der Geschichte der Stadt-
verwaltung Münster  im Nationalsozialismus. Zwei Doktoranden/innen sowie ein/e wissenschaftli-
cher Mitarbeiter/in unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Großbölting vom Historischen Seminar an 
der WWU Münster werden sich des Themas wissenschaftlich und unabhängig von der Stadt 
Münster angehen. 
 
Projektbeschreibung 
Dabei werden nicht nur politische Daten, personelle, organisatorische und strukturelle Kontinuitä-
ten und Veränderungen nachvo llzogen, sondern auch das Agieren der Administration im Z u-
sammenspiel und /oder in Abwehr der verschiedenen anderen Akteure im nationalsozialistischen 
Deutschland Gegenstand der Untersuchung sein. Zeitlich konzentriert sich das Projekt auf die 
Jahre 1933 b is 1945, wird aber deutlich Zäsuren übergreifend ausgerichtet sein. Die Vorg e-
schichte in der Weimarer Zeit gehört ebenso zum Untersuchungszeitraum, wie die Nachg e-
schichte der NS-Verwaltung bis ca. 1960. Das Projekt wird am Lehrstuhl für neuere und neueste 
Geschichte der WWU Münster angesiedelt, von Seiten der Stadt ist der Geschichtsort Villa ten 
Hompel in Zusa mmenarbeit mit dem Stadtarchiv federführend. (vgl. Projektbeschreibung in der 
Anlage 1) 
 
 
Projektarchitektur 
Es wurden Gespräche mit der Universität Münster aufgenommen. Dabei wurde eine Projektarchi-
tektur verabredet (vgl. Anlage 2). Nach Unterzeichnung einer Zuwendungsvereinbarung von bei-
den Parteien, kann von der Universität Münster aus unmittelbar mit dem Projekt begonnen wer-
den. Eine erste Abschlagzahlung an die Universität Münster ist die notwendige Voraussetzung, 
um mit der Personalauswahlverfahren beginnen zu können. Nach Abschluss dieses Verfahrens 
können die Forschungsarbeit voraussichtlich zum 1.06.2014 beginnen. Weitere Zahlungen wer-
den jährlich nach Arbeitsfortschritt erfolgen. Nach Abschluss des Projektes ist ein Verwendungs-
nachweis spätestens bis zum 31.12.2017 vorzulegen. 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0245/2014 
Auskunft erteilt: 
Herr Spieker 
Ruf: 
492-7112 
E-Mail: 
SpiekerC@stadt-muenster.de 
Datum: 
05.03.2014 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0245/2014 
 
 
Wissenschaftlicher Beirat 
Zur inhaltlichen Beratung und Begleitung des Projektes wird ein wissenschaftlicher Beirat einbe-
rufen. In ihn werden Professorinnen und Professoren mit ausgewiesener Kompetenz eingeladen. 
Die folgenden Persönlichkeiten konnten für eine Mitarbeit gewonnen werden (Informationen zu 
den einzelnen Biographien befinden sich in der Anlage 3.) 
 
a. Prof. Dr. Sabine Mecking, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Abtei-
lung Duisburg, Albert-Hahn-Str. 45, 47269 Duisburg 
b. Prof. Dr. Michael Ruck, Politikwissenschaft und Zeitgeschichte, Universität Flens-
burg  
c. Privatdozent Dr. Winfried Süß, Neuere und Neueste Geschichte Pots-
dam/Wuppertal 
d. Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Institut für Geschichte Oldenburg (angefragt) 
e. Prof. Dr. em. Hans-Ulrich Thamer, Münster/Berlin 
 
 
Dazu wird parallel zu den Forschungsarbeiten der Universität wird eine stadtinterne Arbeitsgrup-
pe die Aktenübergabe sowie die Arbeitsmöglichkeiten vorbereiten und in die Wege leiten. Als 
Vertreter des Projektes wird Prof. Dr. Großbölting regelmäßig den Hauptausschuss über den 
Fortgang der Arbeiten informieren. 
 
Bisher sind stadtintern Absprachen über die Vorbereitungen für die Aktenübernahme begonnen 
worden. Ähnliche Projekte in Hannover, München und Oberhausen haben gezeigt, dass die Sich-
tung von Akten und Dokumentationsmaterialien aller Art aus der Verwaltung selbst als wesentli-
che Voraussetzung für das Gelingen der Arbeit ist. Die Verwaltung wird in einem verwaltungswei-
ten Rundschreiben informiert  und um Unterstützung bei der Aufarbeitung gebeten werden. 
 
 
 
 
 
 
 
i.V.  
 
 
Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
- Projektbeschreibung 
- Projektarchitektur 
- Wissenschaftlicher Beirat

Projektbeschreibung

5502 Zeichen

Projektbeschreibung 
 
Die Aufarbeitung der Geschichte der Stadtverwaltung Münster während der NS-Herrschaft 
knüpft an den aktuellen allgemeinen Forschungsstand zum Verwaltungshandeln in der Zeit 
des Nationalsozialismus an und entwickelt davon ausgehend spezifische, auf das historische 
Geschehen in Münster bezogene Fragestellungen:  
 
Fragestellungen 
 
• Gab es politische und mentale Haltungen bzw. Verhaltensweisen in der 
Stadtverwaltung von Münster während der Zwischenkriegszeit, die den Aufstieg des 
Nationalsozialismus bis 1933 förderten oder auch hemmten?  
 
• Welche Teile der Stadtverwaltung waren in besonderem Maße und möglicherweise 
eigeninitiativ an den Entrechtungs- und Verfolgungsmaßnahmen des NS-Regimes beteiligt? 
(beispielsweise in der ressortübergreifenden Verfolgung politisch Andersdenkender, der 
Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Homosexuellen, der „Asozialen“ …)  
 
• Verfolgte die Stadtverwaltung im Rahmen des polykratischen nationalsozialistischen 
Systems dezidiert eigenständige Interessen, etwa im Rahmen der als „Arisierung“ 
bezeichneten Ausplünderung der Juden oder im Bereich der sogenannten 
Erbgesundheitspolitik?  
 
• Wurden Vorgaben unkritisch umgesetzt? Welche Handlungsspielräume hatten oder 
entwickelten die Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung in unterschiedlichen Bereichen und 
auf unterschiedlichen Hierarchieebenen? 
 
• Gab es Formen der Verweigerung, des widerständigen Handelns, der Resistenz oder 
des Eigensinns gegenüber dem NS-Regime unter den Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung? 
 
• Welche Maßnahmen ergriff die Stadtverwaltung im Rahmen des Zweiten Weltkriegs, 
besonders während des Luftkriegs und in der Kriegsendphase?  
 
• In welchem Maße fanden NS-belastete Mitarbeiter/innen auch nach 1945 Verwendung 
in der Stadtverwaltung? Welche Wirkung hatte die Entnazifizierung? Wie wurde mit NS-
Verfolgten umgegangen? 
 
• Gibt es inhaltliche Kontinuitäten zum antidemokratischen und rassistischen 
Verwaltungshandeln vor 1945 und welche Konsequenzen wurden daraus gezogen? 
 
• Wie ist die Geschichte der Stadtverwaltung Münster in der Zeit des 
Nationalsozialismus im Vergleich zur Geschichte vergleichbarer Stadtverwaltungen zwischen 
1933-1945 zu bewerten? 
 
Aus diesen Fragestellungen ergeben sich für das Projekt drei Zielrichtungen. 
 
1. Das erste Teilprojekt nimmt die Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit für die sog. 
Friedensphase des Nationalsozialismus 1933-1939 in den Blick.  
 
Das Teilprojekt dient dazu, den nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erfolgten 
„Elitentransfer" in der Stadtverwaltung zu untersuchen und fragt danach, in welchen

Bereichen der städtischen Administration personelle Zäsuren (in welchem Umfang?) 
durchgesetzt wurden, aber auch danach, wo es gegebenenfalls Kontinuitäten gegeben hat. In 
welchem Verhältnis standen Staat, Partei und kommunale Administration als konkurrierende 
Träger der Exekutivgewalt zueinander, in welchem Verhältnis die politischen Eliten zu den 
Funktionseliten? Wie wirkten sich die Veränderungen im Personal auf die Verwaltung als 
Institution, ihr Selbstverständnis, ihren Professionalisierungsanspruch, ihre Leistungsfähigkeit 
und ihre Ziele aus? Welche Dezernate der Stadtverwaltung beteiligten sich bereits in der sog. 
Friedensphase des „Dritten Reiches" an den Entrechtungs- und Verfolgungsmaßnahmen des 
Regimes? 
 
2. Das zweite Teilprojekt untersucht die Stadtverwaltung Münster in der NS-Zeit für den 
Zeitraum des Zweiten Weltkriegs 1939-1945 und die Nachkriegszeit. 
 
Während des Zweiten Weltkriegs erfuhr der Aufgabenbereich der Stadtverwaltung Münster 
eine erhebliche qualitative Veränderung und Erweiterung. Dabei kam es zum einen zu einer 
wechselseitigen Dynamisierung und Verzahnung von zentralstaatlicher und kommunaler 
Verwaltung. Es ist zu untersuchen, ob und wie die Stadtverwaltung Teil der gesamtstaatlichen 
Diskriminierungs- und Verfolgungsmaschinerie geworden ist. Zum anderen ist die spätestens 
seit dem Bombenkrieg erfolgte Transformation der städtischen Administration zu einer 
Notstandsverwaltung zu untersuchen, was erneut zu einer maßgeblichen Veränderung des 
administrativen Aufgabenspektrums geführt hat (u.a. Aufrechterhaltung der öffentlichen 
Ordnung, Aufgaben der Wohnraumbewirtschaftung, Sicherstellung der Lebensmittel- und 
der medizinischen Versorgung, des Schulbetriebs etc.). Entscheidend wird dabei sein, 
personelle und organisatorische Kontinuitäten bzw. Zäsuren in der Stadtverwaltung vom 
„Dritten Reich" bis ca. 1960 zu untersuchen. 
 
3. Das Projekt wird drittens der Öffentlichkeit präsentiert 
 
Eine wichtige Rolle in der Vergangenheitsaufarbeitung spielt die öffentliche Darstellung und 
Vermittlung der Forschungsergebnisse. Zu Beginn des dritten Forschungsjahres soll dazu ein 
Workshop zur Fragestellung stattfinden, dessen Ergebnisse publiziert und so der 
Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Zwischenergebnisse der Forschung sollen indes 
kontinuierlich und in geeigneter Form (Zeitung, Ausstellung, andere Medien wie Broschüre) 
der lokalen und regionalen Öffentlichkeit präsentiert werden. Schließlich ist auch die 
Erarbeitung einer „kollektiven Biographie" der Verwaltungsbeamten Münsters im „Dritten 
Reich" geplant. Damit sollen Gemeinsamkeiten und besondere Aspekte einer Berufs- und 
Altergruppe aufgezeigt werden. Auf diese Weise soll das Projekt, auch über die Teilprojekte 
hinaus, einen Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Zeit in Münster leisten.

Wiss Beirat

11861 Zeichen

Name Ort/Vita Bild / ausgewählte Literatur 
Prof. Dr. 
Sabine 
Mecking 
 
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung 
NRW 
Abteilung Duisburg 
Albert-Hahn-Str. 45 
47269 Duisburg 
Tel.: 0203/9350-4414 
Email: sabine.mecking@fhoev.nrw.de 
 
1967: geboren in Isselburg  
1986-1989: Studium an der Fachhochschule 
für öffentliche Verwaltung NRW 
Gelsenkirchen (Diplom) mit Ausbildung zur 
Verwaltungsinspektorin bei der Stadt Bocholt  
 
1989-2000: Studium an der Westfälischen 
Wilhelms-Universität Münster: Geschichte, 
Mathematik, Sport, Sozialwissenschaften 
(Staatsexamen Lehramt Sek. II/I, Promotion)   
1999-2000: Wiss. Hilfskraft am Institut für 
Didaktik der Geschichte und päd.-wiss. 
Mitarbeiterin am Geschichtsort Villa ten 
Hompel, Münster  
2000-2005: Wiss. Referentin am LWL-
Institut für westfälische Regionalgeschichte, 
Münster  
2006: Angestellte am Deutschen Historischen 
Institut Washington D.C. 
2006-2008: DFG-Habilitationsstipendiatin an 
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 
(Eigene Stelle)  
7/2009: Abschluss des 
Habilitationsverfahrens (Venia legendi: 
Neuere und Neueste Geschichte)  
2008-2010: Wiss. Angestellte und 
Lehrbeauftragte, Universität Düsseldorf  
4-9/2010 und 4-9/2011: Vertretung der W3-
Professur Neuere und Neueste Geschichte 
(Prof. T. Großbölting), Universität Münster  
10-12/2010 und 10-11/2011: 
DAAD Gastdozentur, Karls-Universität Prag, 
 
Bürgerwille und 
Gebietsreform. Demokratieentwicklu
ng und Neuordnung von Staat und 
Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen 
1965-2000 (Studien zur 
Zeitgeschichte 85), Oldenbourg: 
München 2012, X u. 531 S. 
"Immer treu". Kommunalbeamte 
zwischen Kaiserreich und 
Bundesrepublik (Schriften der Villa 
ten Hompel 4), Klartext: Essen 2003, 
423 S. 
Verfolgung und Verwaltung. Die 
wirtschaftliche Ausplünderung der 
Juden und die westfälischen 
Finanzbehörden (Didaktische 
Bausteine 1), OFD: Münster 2001 
(Nachdruck 2005), 100 S.

Institut für Internationale Studien   
10/2010-3/2011: Vertretung der W3-Professur 
Neuere Geschichte (Prof. G. Krumeich), 
Universität Düsseldorf  
10/2011-3/2012: Vertretung der W3-Professur 
Neueste Geschichte (Prof. C. Nonn), 
Universität Düsseldorf  
4-9/2012: Vertretung der W3-Professur für 
Neuere Geschichte und Landesgeschichte 
(Prof. W. Freitag), Universität Münster  
Seit 10/2012: W2-Professorin für 
Sozialwissenschaften an der Fachhochschule 
für öffentliche Verwaltung Nordrhein-
Westfalen, Abteilung Duisburg 
--- 
Vorsitzende des Brauweiler Kreises 
   
Prof. Dr. 
Michael 
Ruck 
Universität Flensburg 
Seminar für Geschichte und 
Geschichtsdidaktik 
Auf dem Campus 1 
24943 Flensburg 
Tel.: +49 461 805 2249 
Fax: +49 461 805 2144 
E-Mail: ruck[at]uni-flensburg.de
 
 
1954  in Kiel geboren 
 
1974-1979  Studium der Geschichte, 
Geographie und Wirtschaft/Politik an der 
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 
 
1979/80 I. Staatsexamen für das Lehramt an 
Gymnasien 
 
1980-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am 
Institut für Sozialwissenschaften sowie an der 
Lehreinheit für Politische Wissenschaft und 
Zeitgeschichte der Universität Mannheim 
 
1983 Promotion an der Fakultät für 
Sozialwissenschaften der Universität 
Mannheim 
 
1994/95 Habilitation (Politische Wissenschaft 
 
 
Bandherausgeber (mit Marcel 
Boldorf): Geschichte der deutschen 
Sozialpolitik seit 1945, Bd. 4: 1957-
1966. Sozialpolitik im Zeichen des 
erreichten Wohlstands, Hg. 
Bundesarchiv/Bundesministerium für 
Arbeit und Soziales, Baden-Baden 
(Nomos) 2007; XII, 1.049 S. (mit 1 
CD ROM) 
 
Herausgeber (mit Uwe Danker, Nils 
Köhler, Eva Nowottny): 
Zwangsarbeitende im Kreis 
Nordfriesland 1939-1945, Bielefeld 
(Verlag für Regionalgeschichte) 
2004; 407 S. 
 
Herausgeber (mit Karl Heinrich

und Zeitgeschichte) in Mannheim 
 
1995-2001 Hochschuldozent an der Fakultät 
für Sozialwissenschaften der Universität 
Mannheim 
 
2001-2006 Direktor am Institut für 
Geschichte und ihre Didaktik der Universität 
Flensburg sowie am Institut für schleswig-
holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte an 
der Universität Flensburg in Schleswig 
 
2006-2012  Direktor am Institut für Politik 
und Wirtschaft und ihre Didaktik - 
Politikwissenschaft - sowie am Institut für 
Geschichte und ihre Didaktik der Universität 
Flensburg 
 
seit 2012 Direktor am Seminar für 
Politikwissenschaft und Politikdidaktik sowie 
am Seminar für Geschichte und 
Geschichtsdidaktik im Institut für 
Gesellschaftswissenschaften und Theologie 
der Universität Flensburg 
 
 
--- 
 
Politikwissenschaft und Zeitgeschichte 
 
Sprecher des Seminars für Politikwissenschaft 
und Politikdidaktik sowie 
Sprecher des Instituts für 
Gesellschaftswissenschaften und Theologie 
der Universität Flensburg 
 
Pohl): Regionen im 
Nationalsozialismus, Bielefeld 
(Verlag für Regionalgeschichte) 
2003; 272 S. 
 
Herausgeber (mit Hans-Jochen 
Vogel): Klaus Schönhoven, 
Arbeiterbewegung und soziale 
Demokratie in Deutschland. 
Ausgewählte Beiträge, Bonn (Verlag 
J.H.W. Dietz Nachf.) 2002; 480 S. 
Bibliographie zum 
Nationalsozialismus, vollst. überarb. 
u. wesentlich erw. Neuausgabe, 2 
Bde. mit CD-ROM-Version, 
Darmstadt (Wissenschaftliche 
Buchgesellschaft) 2000; XXVIII, 
1.610 S 
   
PD Dr. 
Winfried 
Süß 
 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter 
 
Zentrum für Zeithistorische Forschung 
Am Neuen Markt 1 
14467 Potsdam 
 
ab dem Sommersemester 2013 
Vertretung des Lehrstuhls für Neuere und 
Neueste Geschichte an der Bergischen 
Universität Wuppertal 
Sommersemester 2012 - Wintersemester 
2012/13 
 
 
Medizin und Nationalsozialismus.

Vertretung der W3-Professur für Politische 
Soziologie und Sozialpolitik an der 
Universität Göttingen 
2012 
Habilitation für Neuere und Neueste 
Geschichte an der Ludwig-Maximilians-
Universität München 
seit 2008 
wiss. Mitarbeiter/Projektleiter am ZZF 2006, 
2007, 2008 Gastwissenschaftler am ZZF, am 
Max-Planck-Institut für internationales und 
ausländisches Sozialrecht und am SFB 
"Fremdheit und Armut" der Universität Trier 
2005-2007 
Habilitationsstipendiat am Historischen 
Seminar der LMU 
1994-2005 
wiss. Mitarbeiter und wiss. Assistent am 
Historischen Seminar der LMU 
1999 
Promotion (ausgezeichnet mit dem 
Dissertationspreis der LMU 2001 und dem 
Forschungspreis des Bundesministeriums für 
Gesundheit, der Bundesärztekammer und der 
Kassenärztlichen Bundesvereinigung 2006) 
1994 
Magister Atrium 
1987-1994 
Studium der Neueren und Neuesten 
Geschichte, Mittelalterlichen Geschichte, 
Kommunikationswissenschaft und des Rechts 
für Sozialwissenschaftler an der Ludwig-
Maximilians-Universität München (LMU)  
--- 
•  Mitherausgeber der "Beiträge zur 
Geschichte des Nationalsozialismus" 
(http://www.beitraege-ns.de
) 
•  Wiss. Beirat der "Zeitschrift für 
Sozialreform" (http://www.z-sozialreform.de) 
•  Mitherausgeber der Reihe "München im 
Bilanz und Perspektiven der 
Forschung. Göttingen 2011, 2. Aufl. 
2011 (zus. mit Robert Jütte, 
Wolfgang U. Eckart, Hans-Walter 
Schmuhl) 
Der "Volkskörper" im Krieg. 
Gesundheitspolitik, medizinische 
Versorgung und Krankenmord im 
nationalsozialistischen Deutschland 
1939-1945. München 2003 (Studien 
zur Zeitgeschichte, Bd. 65) 
Keine Volksgenossen. Der 
Widerstand der Weißen Rose/The 
White Rose. München 1993, 
japanische Übersetzung Tokyo 1995 
(zus. mit Michael C. Schneider) 
Hrsg: 
Berlin im Nationalsozialismus. 
Politik und Gesellschaft 1933-1945. 
Göttingen 2011 (hg. zus. mit Thomas 
Schaarschmidt und Rüdiger 
Hachtmann) 
Soziale Ungleichheit im Sozialstaat. 
Großbritannien und die 
Bundesrepublik im Vergleich. 
München 2010 (hg. zus. mit Hans 
Günter Hockerts) 
Gesichter der Zeitgeschichte. 
Deutsche Lebensläufe im 20. 
Jahrhundert. München 2009 (hg. zus. 
mit Theresia Bauer/Elisabeth 
Kraus/Christiane Kuller) 
Das "Dritte Reich". Eine Einführung. 
München 2008, 4. Aufl. Augsburg 
2012, russ. Übersetzung Belgorod 
2009, tschech. Übersetzung Prag 
2012 (hg. zus. mit Dietmar Süß) 
Hitlers Kommissare. Sondergewalten 
in der nationalsozialistischen 
Diktatur. Göttingen 2006 (hg. zus. 
mit Rüdiger Hachtmann) 
NS-Diktatur, DDR, Bundesrepublik.

Nationalsozialismus. Kommunalverwaltung 
und Stadtgesellschaft" 
Drei Zeitgeschichten des vereinigten 
Deutschland. Neuried 2000 (hg. zus. 
mit Theresia Bauer) 
 
   
Prof. Dr. 
Dietmar 
von 
Reeken 
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  
Institut für Geschichte 
Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129 
Oldenburg 
 
Von Reeken ist seit 2004 Hochschullehrer für 
Geschichtsdidaktik an der Universität 
Oldenburg.  
 
Er studierte Geschichte, Evangelische 
Religion, Pädagogik und Soziologie an den 
Universitäten Münster und Oldenburg.  
 
Nach einer Tätigkeit als Lehrer und seiner 
Promotion an der Universität Oldenburg war 
von Reeken sechs Jahre Wissenschaftlicher 
Assistent für Geschichte und ihre Didaktik an 
der Universität Bielefeld. 1998 habilitierte er 
sich in Oldenburg im Fachgebiet „Neuere 
Geschichte und Didaktik der Geschichte“.  
 
Anschließend übernahm er von 2001 bis 2004 
die Professur für Didaktik des Sachunterrichts 
an der Universität Bielefeld. Von Reeken ist 
unter anderem Direktor des Didaktischen 
Zentrums (diz) und Mitglied des 
Hochschulrats der Universität Oldenburg. 
 
(Herausgeber) Ende der Weimarer 
Republik. Geschichte lernen Heft 
127. Friedrich-Verlag, Seelze / Klett, 
Stuttgart 2009. 
Kurshefte Geschichte: Deutschland 
nach 1945 (Schülerbuch). Cornelsen, 
Berlin 2009, ISBN 978-3060642427
. 
Historisches Lernen im 
Sachunterricht: eine Einführung mit 
Tipps für den Unterricht. 
Dimensionen des Sachunterrichts 
Band 2.  2., erweiterte und 
aktualisierte Auflage, Schneider 
Verlag Hohengehren, 
Baltmannsweiler 2004, 
ISBN 3-
89676-838-7. 
Politisches Lernen im 
Sachunterricht: didaktische 
Grundlegungen und 
unterrichtspraktische Hinweise. 
Dimensionen des Sachunterrichts 
Band 1. Schneider Verlag 
Hohengehren, Baltmannsweiler 
2001, ISBN 3-89676-446-2
. 
Von der "Gotteskiste" zur sozialen 
Fürsorge: 475 Jahre 
Liebfrauendiakonie in Bremen. 
Edition Temmen, Bremen 2000,

ISBN 3-86108-639-5. 
Lahusen - Eine Bremer 
Unternehmerdynastie 1816-1933. 
Edition Temmen, Bremen 1996, 
ISBN 978-3861082736. 
Ostfriesland zwischen Weimar und 
Bonn : eine Fallstudie zum Problem 
der historischen Kontinuität am 
Beispiel der Städte Aurich und 
Emden. Lax Hildesheim 1991 . Das 
Buch erschien in den 
Veröffentlichungen der Historischen 
Kommission für Niedersachsen und 
Bremen, Quellen und 
Untersuchungen zur Geschichte 
Niedersachsens nach 1945 ; Bd. 7 . 
ISBN 3-7848-3057-9
 . Die Arbeit 
war gleichzeitig Dissertation an der 
Universität Oldenburg 1989. 
 
   
Prof. Dr. 
Hans-
Ulrich 
Thamer 
1980 Habilitation in Erlangen 
1971 Promotion in Marburg 
seit 1983 C4-Professor für Neuere und 
Neueste Geschichte der Universität Münster 
1998 - 2003 Prorektor für Lehre und 
studentische Angelegenheiten, DFG-
Fachgutachter für Geschichte 
1984 - 1985 Dekan des Fachbereichs 
Geschichte 
1998-2003 Prorektor für Lehre und studentisch    
DFG-Fachgutachter für Geschichte 
Leiter des Projekts C2-19 Traditionelle 
Religionen und vagierende Religiosität als 
Motoren politischsozialer Bewegungen an der 
Wende zum 20. Jahrhundert 
Leiter des Projekts B6 Politische Religion, 
Utopie und Gewalt im 19. und 20. 
Jahrhundert (bis 2012) 
 
 
 
 
    Verführung und Gewalt. 
Deutschland 1933-1945. (Die 
Deutschen und ihre Nation, Bd. 5), 
Berlin 1986, Taschenbuchausgabe 
Berlin 1998. 
    Der Nationalsozialismus, Stuttgart 
2002. 
    Die Französische Revolution, 
München 2004.

….mit Daniel Droste, Sabine Happ: 
Die Universität Münster im 
Nationalsozialismus. Kontinuitäten 
und Brüche zwischen 1920 und 
1960, 2 Bände, Aschendorff Verlag, 
Münster 2012, ISBN 978-3-402-
15884-5. 
 
    Die Völkerschlacht bei Leipzig. 
Europas Kampf gegen Napoleon, 
München 2013. 
 
    Der Erste Weltkrieg. Europa 
zwischen Euphorie und Elend, 
Augsburg 2013.

Beratungsverlauf (2)

27.03.2014 Kulturausschuss
TOP 3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.04.2014 Hauptausschuss
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0245/2014
Typ
Vorlagen
Datum
13.03.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37