2017/0373
29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Darmstadt vom 25. Juni 1965
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2017/0373
15775 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
06.11.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Rechtsamt
Amt: EAD
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0373
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt
Darmstadt vom 25. Juni 1965
Vorlage vom: 17.10.2017
Beschlussvorschlag :
Dem Entwurf der 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt
Darmstadt vom 28. Juni 1965 wird zugestimmt.
Anlagen: 1. Entwurf 29. Satzung zur Änderung der Satzung Straßenreinigung
Datenschutzrelevante Anlage:
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Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.10.2017
Vorbemerkung
Dem vorliegenden Entwurf der 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßen-
reinigung in der Stadt Darmstadt stimmte die Betriebskommission des EAD in ihrer Sitzung
am 05. Oktober 2017 zu. Sie empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenver-
sammlung, die 29. Änderungssatzung zur Straßenreinigungsatzung zu beschließen. Der
Entwurf ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Zu Artikel I:
Zu Nr. 1-12) Das Rechtsamt der Stadt Darmstadt hat eine einheitliche Formulierung in der
Satzung über die Straßenreinigung der Stadt Darmstadt empfohlen, die mit
dem Hessischen Straßengesetz in Einklang steht, so dass die Folge „Fußsteig
bzw. Fußsteige“ durch die Folge „Gehweg bzw. Gehwege“ noch in einigen
Satzungsregelungen zu ersetzen ist.
§ 1 Absatz 3 erhält deshalb folgende Neufassung:
„Die Schnee- und Eisbeseitigung und das Streuen bei Winterglätte auf den
Gehwegen wird von der öffentlichen Straßenreinigung nicht durchgeführt.“
Zusätzlich wird noch zur Klarstellung folgender Satz hinzugefügt:
„Als Gehwege gelten auch die gemeinsamen Geh- und Radwege nach § 41
StVO.“
Auch kombinierte (gemeinsame) Geh- und Radwege (Zeichen 240 zu § 41
StVO) sind nach überwiegender Ansicht in Rechtsprechung und Literatur wie
ein Gehweg zu behandeln. Ein solcher kombinierter Geh- und Radweg ist
gegeben, wenn beide Wege als gemeinsamer Geh- und Radweg auf einer
einheitlichen Verkehrsfläche eingerichtet sind, wobei Widmung und
straßenverkehrsrechtliche Anordnung übereinstimmen müssen.
In § 1 Absatz 4 wird das Wort „Fußwege“ durch das Wort „Gehwege“ ersetzt.
In § 2 Abs. 4 a) wird das Wort „Fußsteighinterkante“ durch das Wort
„Gehweghinterkante“ ersetzt.
In § 2 Abs. 4 b) wird das Wort „Fußsteighinterkante“ durch das Wort
„Gehweghinterkante“ ersetzt.
In § 2 Abs. 6 Satz 2 wird die Zahl 24,3 durch die Zahl 23,0 ersetzt. Durch die
zusätzliche Aufnahme weiterer Straßen in die satzungsgemäße öffentliche
Straßenreinigung, ist der prozentuale Anteil des städtischen Eigenanteils neu
zu berechnen. Die in dieser Änderungssatzung hinzukommenden Straßen
sind zum großen Teil Wohn- und Anliegerstraßen mit einer geringen
Verkehrsbelastung im Sinne des Durchgangsverkehrs. Durch die Hinzunahme
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dieser verkehrsberuhigten Straßen verringert sich der festgesetzte
Kostenanteil für den Reinigungsaufwand der auf das Allgemeininteresse an
der Reinigung der öffentlichen Straßen entfällt von 24,3 % auf 23,0%.
In § 5 Abs. 4 wird das Wort „Fußsteige“ durch das Wort „Gehwege“ ersetzt.
In § 6 Abs. 2 Satz 4 wird die Folge „Fuß- und Wohnwege“ durch die Folge
„Geh- und Wohnwege“ ersetzt.
In § 7 Abs. 1 wird im ersten sowie im zweiten Halbsatz das Wort „Fußsteige“
durch das Wort „Gehwege“ ersetzt. In Satz 3 wird das Wort „Fußsteige“
ebenso durch das Wort „Gehwege“ ersetzt.
In § 7 Abs. 2 wird im ersten Halbsatz das Wort „Fußsteiges“ durch das Wort
„Gehweges“ ersetzt. Im zweiten Halbsatz wird das Wort „Fußsteigen“ durch
das Wort „Gehwegen“ ersetzt.
In § 7 Abs. 3 Satz 1 wird das Wort „Fußsteig“ durch das Wort „Gehweg“
ersetzt. Im Satz 3 wird das Wort „Fußsteigrand“ durch das Wort „Gehwegrand“
ersetzt.
In § 7 Abs. 5 wird das Wort „Fußsteig“ durch das Wort „Gehweg“ ersetzt.
In § 8 Abs. 1 wird im ersten sowie im zweiten Halbsatz das Wort „Fußsteig“
durch das Wort „Gehweg“ ersetzt.
Zu Nr. 13 a) Frankfurter Straße
Zur besseren Verdeutlichung der Abgrenzung des Teilstückes der Frankfurter
Straße „von Pallaswiesenstraße bis Firma Merck“ soll zukünftig die
Abgrenzung „von Pallaswiesenstraße bis Frankfurter Landstraße“ eingefügt
werden.
Zu Nr. 13 b) Hagebuttenweg und Holunderweg in Eberstadt
Der Hagebuttenweg und der Holunderweg im Neubaugebiet E 44/E44.1 in
Eberstadt sind nur schmale Verbindungswege (Gesamtbreite 2 m), die von der
Luise-Dittmer-Straße in östliche Richtung ins freie angrenzende Feld führen.
Es handelt sich bei den beiden Wegen um sogenannte Wege, die nicht
entlang von Straßen führen (Wohnwege) und die auch keine
Erschließungsfunktion haben. Die angrenzenden Grundstücke werden jeweils
durch den Goldparmänenweg bzw. den Edelapfelweg erschlossen.
Der Hagebuttenweg und der Holunderweg werden ersatzlos gestrichen.
Zu Nr. 13 c-e) Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen
Gemäß § 10 Abs. 5 des Hessischen Straßengesetzes kann die Stadt durch
Satzung die Verpflichtung zur Reinigung der Straßen ganz oder teilweise den
Eigentümern oder Besitzern der durch die Straßen erschlossenen
Grundstücke auferlegen oder im Gegensatz dazu, zu den entsprechenden
Kosten heranziehen.
Bei der Entscheidung der Stadt, die Straßen zum Teil durch die eigene
Reinigungseinrichtung, zum Teil durch die Anlieger reinigen zu lassen,
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müssen jedoch im Rahmen des auszuübenden organisatorischen Ermessens
sachgerechte Überlegungen zugrunde liegen. Bei ihrer Entscheidung hat sich
die Stadt unter anderem auch daran zu orientieren, welche Verkehrsbelastung
die jeweilige Straße aufweist und ob die Anlieger unter Umständen einer
Gefährdung ausgesetzt wären, wenn sie die Straße selbst per Hand zu
reinigen hätten.
Die Übertragung der Straßenreinigungspflicht ist im Einzelfall demnach
unzulässig, wenn die Reinigung dem Betroffenen nicht zugemutet werden
kann. Eine Unzumutbarkeit der Straßenreinigung kann vor allem dann
vorliegen, wenn die Erfüllung der Straßenreinigungspflicht wegen der örtlichen
Verkehrsverhältnisse mit Gefahren für Leben oder Gesundheit verbunden
wäre. Es ist dabei auch zu berücksichtigen, dass der einzelne Grundstücks-
eigentümer im Gegensatz zu einem ständigen Reinigungstrupp nicht durch
entsprechende Schutzkleidung gekennzeichnet und damit für die Autofahrer
auffällig ist und dass ihm auch eine vorübergehende Sperrung der zu
reinigenden Fahrbahn anders als Gemeindebediensteten nicht möglich ist.
Gemäß der Satzung über die Straßenreinigung erstreckt sich der Umfang der
Straßenreinigungspflicht bei zweiseitig anbaubaren Straßen bis zur
Straßenmitte und bei einseitig anbaubaren Straßen über die gesamte
Straßenbreite (§ 6 – Umfang der privaten Straßenreinigung).
Des Weiteren ist auch in die Überlegungen mit einzubeziehen, dass durch die
Aufnahme dieser Straßen in die öffentliche Straßenreinigung eine
Verbesserung der Sauberkeit im Zuge der gesamtheitlichen Betrachtung der
Stadt Darmstadt erreicht wird und auch noch weitere zusätzliche öffentliche
Papierkörbe in diesen Bereich aufgestellt werden.
Bei den nachfolgenden Straßen handelt es sich um wichtige Hauptverkehrs-
straßen und Hauptdurchgangsstraßen, die einer starken Verkehrsbelastung
unterliegen und eine Übertragung der Reinigungspflicht auf die Anlieger aus
den vorgenannten Umständen und Gründen nicht mehr geboten ist. Dies
haben auch entsprechende Verkehrszählungen so bestätigt:
Frankfurter Landstraße in Arheilgen und Wixhausen
Jägertorstraße in Arheilgen und Kranichstein
Messeler Straße
Heidelberger Landstraße
Mühltahlstraße
Oberstraße und
Pfungstädter Straße
Rheinstraße
Hinzu kommt bei der Frankfurter Landstraße im Bereich Arheilgen und der
Heidelberger Landstraße in Eberstadt, dass diese Straßen als Durchgangs-
straßen nicht nur mit Pkw-Verkehr stark befahren sind, sondern auch die
Straßenbahn in beide Fahrtrichtungen diese Straßen in kurzen zeitlichen
Abständen passiert.
Es wird deshalb empfohlen, diese Straßen in das Straßenverzeichnis zur
Straßenreinigungssatzung ohne Einschränkung aufzunehmen.
Bei der Heidelberger Landstraße wird deshalb die Folge „-Ostseite- von Kurt-
Schumacher-Straße bis Zugang Weidigweg“ ersatzlos gestrichen. Damit
unterliegt die Heidelberger Landstraße im gesamten Bereich von Ortseingang
aus Richtung Darmstadt ab Cooperstraße bis zum südlichen Ende Karlsruher
Straße/B 3 der öffentlichen Straßenreinigung. Auf Grund der hohen
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Frequentierung der Heidelberger Landstraße wird diese der Reinigungsklasse
IV zugeordnet.
Bei dem Teilabschnitt der Rheinstraße mit der Folge „von Noetherweg/
Am Kellerweg bis westliche Bebauungsgrenze (Siedlung Tann)“ wird die
Einschränkung „*“ gestrichen. Damit unterliegt dieser Teilabschnitt auch der
öffentlichen Straßenreinigung mit der Reinigungsklasse IV.
Die Frankfurter Landstraße, die Jägertorstraße, die Messeler Straße, die
Mühltalstraße, die Oberstraße und die Pfungstädter Straße werden aufgrund
der Unzumutbarkeit der Reinigung durch die Anlieger selbst deshalb ohne
Einschränkung in das Straßenverzeichnis aufgenommen. Auf Grund der
hohen Frequentierung mit Pkw- und Fußgängerverkehr werden diese Straßen
der Reinigungsklasse IV zugeordnet.
Zu Nr. 13 f) Wohn- und Anliegerstraßen, die nach der Eingemeindung entstanden
sind
Bei den nachfolgenden Straßen handelt es sich um Straßen bzw.
Straßenabschnitte, die nach den Eingemeindungsverträgen von Arheilgen und
Eberstadt aus dem Jahre 1936, die zum 01.04.2037 in Kraft getreten sind,
nachträglich entstanden sind bzw. ausgebaut wurden:
An der Schleifmühle „V“
Arheilger Woggstraße von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“
Am Birkenschlag „V“,
Bernhardstraße von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“,
Bernsteinweg „V“,
Bodelschwingweg „V“,
Brambachweg „V“,
Brunnenweg „V“,
Elsterweg „V“,
Emil-Voltz-Straße von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“,
Eysenbachweg „V“,
Fasanenweg „V“,
Fritz-Dächert-Weg „V“,
Im Busch „V“,
Im Hilsbruch von Kornweg bis Würzburger Straße „V“,
Industriestraße „V“,
Jakob-Jung-Straße von Hirschstr. bis Trinkbrunnenpfad „V“,
Kollwitzweg „V“,
Kornweg „V“,
Lerchenweg „V“,
Lotzertweg „V“,
Marienburgstraße „V“,
Masurenweg „V“,
Morsestraße „V“,
Rübezahlweg „V“
Stadtweg von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“,
Stockhausenweg „V“,
Stühlingerweg „V“,
Wachtelweg „V“,
Würzburger Straße „V“
Zilleweg „V“.
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Im Zuge der Gleichbehandlung und zur Rechtssicherheit im Vergleich zu
anderen Straßen aus den Stadtteilen Arheilgen und Eberstadt, die ebenfalls
erst nach den Eingemeindungsverträgen zu einem späteren Zeitpunkt als die
vorgenannten Straßen und Straßenabschnitte entstanden sind und bereits der
öffentlichen Straßenreinigung unterliegen, ist es dringend geboten, dass diese
Straßen bzw. Straßenabschnitte ebenfalls in die öffentliche Straßenreinigung
mit aufgenommen und gegen Gebühren gereinigt werden. Dies wird auch in
Abstimmung mit dem Rechtsamt der Stadt Darmstadt empfohlen.
Zu Nr. 13g) Neubaugebiet WX 8 im Stadtteil Wixhausen
Bei den Straßen „Dieter-Böhne-Weg“, „Elsa-Neumann-Weg“, „Hedwig-Kohn-
Weg“, „Hertha-Sponer-Weg“, „Peter-Brix-Weg“ und „Wilhelm-Walcher-Weg“
die im Geltungsbereich des rechtsgültigen Bebauungsplanes WX 8
Wixhausen liegen und nach diesem Bebauungsplan gebaut wurden ist der
endgültige Ausbau der gesamten Straße abgeschlossen.
Die Verkehrsübergabe durch das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt hat
zwischenzeitlich stattgefunden. Die Straßen gelten gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2
des Hess. Straßengesetzes als gewidmet.
Zu Nr. 13 h) Änderung der Reinigungsklasse bei den Straßen Zweifalltorweg und
Europlatz
Bei den Straßen „Zweifalltorweg“ Im Abschnitt von der Rheinstraße bis zur
Bahngalerie“ sowie dem „Europaplatz“ soll die Reinigungsklasse von seither
„IV – zweimalige wöchentliche Reinigung“ auf die Reinigungsklasse „II–
fünfmalige wöchentliche Reinigung“ neu festgesetzt werden. Der übrige
Abschnitt des „Zweifalltorweges“ von der Bahngalerie bis zum Dornheimer
Weg verbleibt in der Reinigungsklasse IV
Alle öffentlich zu reinigenden Straßen in der Stadt Darmstadt werden im
Rahmen des Qualifikationssicherungs-Management-Systems DSQS
regelmässig durch den EAD auf ihren Sauberkeitszustand überprüft und
bewertet. Die Auswahl der zu bewertenden Straßen erfolgt nach einem
Zufälligkeitsprinzip und ist auch unabhängig vom jeweiligen Reinigungstag.
Der zu erreichende Mindeststandardwert in Bezug auf Sauberkeit wurde
hierbei auf die Note 9,5 festgelegt.
Der Zweifalltorweg liegt bei seinen Bewertungen im Jahr 2016 und auch 2017
deutlich über dem festgesetzten Standard bei einer Bewertungszahl zwischen
12,8 und 16,6. Der Zweifalltorweg wird regelmässig durch die zuständigen
Arbeitsgruppenleiter kontrolliert und bei Bedarf auch zusätzlich über die
zweimalige Reinigung hinaus, täglich gereinigt. Durch die hohe
Frequentierung durch den ÖPNV, die Bahngalerie West, sowie die
Fernbushaltestellen und die große Anzahl an Berufspendlern im Europaviertel
und gegenüberliegenden TZ-Gelände Rhein-Main, ist aber eine Erhöhung der
Reinigungsfrequenz von einer zweimaligen Reinigung (Reinigungsklasse IV)
auf eine fünfmalige wöchentliche Reinigung (Reinigungsklasse II) aus Sicht
des EAD erforderlich.
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Das gleiche trifft auch auf den Europaplatz zu, der schon seit einigen Jahren
über die zweimalige Reinigung hinaus, zusätzlich täglich gereinigt und
kontrolliert wird. Nur so kann bei dem Europlatz der Qualitäts-
Mindeststandwert mit einer Benotung bis zu maximal 9,5 erreicht und
dauerhaft gehalten werden. Im Vergleich hierzu unterliegt der Bahnhofs-
vorbereich der östlichen Seite schon von jeher der Reinigungsklasse II, um
den Standardmittelwert zu erreichen.
Zu Nr. 13 i) Änderung der Reinigungsklasse bei der Feldbergstraße
Die Feldbergstraße liegt schon seit längerem bei ihren Bewertungen im
Qualifikationssicherungs-Management-System DSQS deutlich über dem
Standardwert von 9.5 mit Bewertungszahlen aus den Jahren 2015 bis 2017 in
der Größe von 11,7 bis 18,9. Durch die starke Frequentierung dieses
Bereiches durch die Schüler der angrenzenden Schulen, der vielen To-Go-
Verpackungen, die achtlos weggeworfen werden und der Problematik der
ständigen wilden Müllablagerungen ist auch hier eine regelmäßige Kontrolle
und zusätzlicher Reinigungsaufwand erforderlich.
Für die Feldbergstraße ist deshalb eine Erhöhung der Reinigungsfrequenz von
einer zweimaligen Reinigung auf eine dreimalige wöchentliche Reinigung aus
Sicht des EAD erforderlich.
Zu Artikel II
Das Inkrafttreten des Artikel I ist mit Wirkung zum 01.01.2018 geboten.
Darmstadt, den 17.10.2017
Der Dezernent I Der Dezernent IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
anlage 5
222 Zeichen
Punkt 36: 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Darmstadt vom 25. Juni 1965 (V-Nr. 2017/0373) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: SPD und UWIGA Stimmenthaltung: AfD
anlage 1
29980 Zeichen
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265 Zeichen
Punkt 19: 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Darmstadt vom 25. Juni 1965 (V-Nr. 2017/0373) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: Fraktionen SPD und UWIGA
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
06.11.2017
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Rechtsamt
Amt: EAD
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 30
IV 70
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2017/0373
Magistratsbeschluss -Nr.
458
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt
Darmstadt vom 25. Juni 1965
Vorlage vom: 17.10.2017
Beschlussvorschlag :
Dem Entwurf der 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt
Darmstadt vom 28. Juni 1965 wird zugestimmt.
Anlagen: 1. Entwurf 29. Satzung zur Änderung der Satzung Straßenreinigung
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 15.11.2017
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.10.2017
Vorbemerkung
Dem vorliegenden Entwurf der 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßen-
reinigung in der Stadt Darmstadt stimmte die Betriebskommission des EAD in ihrer Sitzung
am 05. Oktober 2017 zu. Sie empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenver-
sammlung, die 29. Änderungssatzung zur Straßenreinigungsatzung zu beschließen. Der
Entwurf ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Zu Artikel I:
Zu Nr. 1-12) Das Rechtsamt der Stadt Darmstadt hat eine einheitliche Formulierung in der
Satzung über die Straßenreinigung der Stadt Darmstadt empfohlen, die mit
dem Hessischen Straßengesetz in Einklang steht, so dass die Folge „Fußsteig
bzw. Fußsteige“ durch die Folge „Gehweg bzw. Gehwege“ noch in einigen
Satzungsregelungen zu ersetzen ist.
§ 1 Absatz 3 erhält deshalb folgende Neufassung:
„Die Schnee- und Eisbeseitigung und das Streuen bei Winterglätte auf den
Gehwegen wird von der öffentlichen Straßenreinigung nicht durchgeführt.“
Zusätzlich wird noch zur Klarstellung folgender Satz hinzugefügt:
„Als Gehwege gelten auch die gemeinsamen Geh- und Radwege nach § 41
StVO.“
Auch kombinierte (gemeinsame) Geh- und Radwege (Zeichen 240 zu § 41
StVO) sind nach überwiegender Ansicht in Rechtsprechung und Literatur wie
ein Gehweg zu behandeln. Ein solcher kombinierter Geh- und Radweg ist
gegeben, wenn beide Wege als gemeinsamer Geh- und Radweg auf einer
einheitlichen Verkehrsfläche eingerichtet sind, wobei Widmung und
straßenverkehrsrechtliche Anordnung übereinstimmen müssen.
In § 1 Absatz 4 wird das Wort „Fußwege“ durch das Wort „Gehwege“ ersetzt.
In § 2 Abs. 4 a) wird das Wort „Fußsteighinterkante“ durch das Wort
„Gehweghinterkante“ ersetzt.
In § 2 Abs. 4 b) wird das Wort „Fußsteighinterkante“ durch das Wort
„Gehweghinterkante“ ersetzt.
In § 2 Abs. 6 Satz 2 wird die Zahl 24,3 durch die Zahl 23,0 ersetzt. Durch die
zusätzliche Aufnahme weiterer Straßen in die satzungsgemäße öffentliche
Straßenreinigung, ist der prozentuale Anteil des städtischen Eigenanteils neu
zu berechnen. Die in dieser Änderungssatzung hinzukommenden Straßen
- 5 -
sind zum großen Teil Wohn- und Anliegerstraßen mit einer geringen
Verkehrsbelastung im Sinne des Durchgangsverkehrs. Durch die Hinzunahme
dieser verkehrsberuhigten Straßen verringert sich der festgesetzte
Kostenanteil für den Reinigungsaufwand der auf das Allgemeininteresse an
der Reinigung der öffentlichen Straßen entfällt von 24,3 % auf 23,0%.
In § 5 Abs. 4 wird das Wort „Fußsteige“ durch das Wort „Gehwege“ ersetzt.
In § 6 Abs. 2 Satz 4 wird die Folge „Fuß- und Wohnwege“ durch die Folge
„Geh- und Wohnwege“ ersetzt.
In § 7 Abs. 1 wird im ersten sowie im zweiten Halbsatz das Wort „Fußsteige“
durch das Wort „Gehwege“ ersetzt. In Satz 3 wird das Wort „Fußsteige“
ebenso durch das Wort „Gehwege“ ersetzt.
In § 7 Abs. 2 wird im ersten Halbsatz das Wort „Fußsteiges“ durch das Wort
„Gehweges“ ersetzt. Im zweiten Halbsatz wird das Wort „Fußsteigen“ durch
das Wort „Gehwegen“ ersetzt.
In § 7 Abs. 3 Satz 1 wird das Wort „Fußsteig“ durch das Wort „Gehweg“
ersetzt. Im Satz 3 wird das Wort „Fußsteigrand“ durch das Wort „Gehwegrand“
ersetzt.
In § 7 Abs. 5 wird das Wort „Fußsteig“ durch das Wort „Gehweg“ ersetzt.
In § 8 Abs. 1 wird im ersten sowie im zweiten Halbsatz das Wort „Fußsteig“
durch das Wort „Gehweg“ ersetzt.
Zu Nr. 13 a) Frankfurter Straße
Zur besseren Verdeutlichung der Abgrenzung des Teilstückes der Frankfurter
Straße „von Pallaswiesenstraße bis Firma Merck“ soll zukünftig die
Abgrenzung „von Pallaswiesenstraße bis Frankfurter Landstraße“ eingefügt
werden.
Zu Nr. 13 b) Hagebuttenweg und Holunderweg in Eberstadt
Der Hagebuttenweg und der Holunderweg im Neubaugebiet E 44/E44.1 in
Eberstadt sind nur schmale Verbindungswege (Gesamtbreite 2 m), die von der
Luise-Dittmer-Straße in östliche Richtung ins freie angrenzende Feld führen.
Es handelt sich bei den beiden Wegen um sogenannte Wege, die nicht
entlang von Straßen führen (Wohnwege) und die auch keine
Erschließungsfunktion haben. Die angrenzenden Grundstücke werden jeweils
durch den Goldparmänenweg bzw. den Edelapfelweg erschlossen.
Der Hagebuttenweg und der Holunderweg werden ersatzlos gestrichen.
Zu Nr. 13 c-e) Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen
Gemäß § 10 Abs. 5 des Hessischen Straßengesetzes kann die Stadt durch
Satzung die Verpflichtung zur Reinigung der Straßen ganz oder teilweise den
Eigentümern oder Besitzern der durch die Straßen erschlossenen
Grundstücke auferlegen oder im Gegensatz dazu, zu den entsprechenden
Kosten heranziehen.
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Bei der Entscheidung der Stadt, die Straßen zum Teil durch die eigene
Reinigungseinrichtung, zum Teil durch die Anlieger reinigen zu lassen,
müssen jedoch im Rahmen des auszuübenden organisatorischen Ermessens
sachgerechte Überlegungen zugrunde liegen. Bei ihrer Entscheidung hat sich
die Stadt unter anderem auch daran zu orientieren, welche Verkehrsbelastung
die jeweilige Straße aufweist und ob die Anlieger unter Umständen einer
Gefährdung ausgesetzt wären, wenn sie die Straße selbst per Hand zu
reinigen hätten.
Die Übertragung der Straßenreinigungspflicht ist im Einzelfall demnach
unzulässig, wenn die Reinigung dem Betroffenen nicht zugemutet werden
kann. Eine Unzumutbarkeit der Straßenreinigung kann vor allem dann
vorliegen, wenn die Erfüllung der Straßenreinigungspflicht wegen der örtlichen
Verkehrsverhältnisse mit Gefahren für Leben oder Gesundheit verbunden
wäre. Es ist dabei auch zu berücksichtigen, dass der einzelne Grundstücks-
eigentümer im Gegensatz zu einem ständigen Reinigungstrupp nicht durch
entsprechende Schutzkleidung gekennzeichnet und damit für die Autofahrer
auffällig ist und dass ihm auch eine vorübergehende Sperrung der zu
reinigenden Fahrbahn anders als Gemeindebediensteten nicht möglich ist.
Gemäß der Satzung über die Straßenreinigung erstreckt sich der Umfang der
Straßenreinigungspflicht bei zweiseitig anbaubaren Straßen bis zur
Straßenmitte und bei einseitig anbaubaren Straßen über die gesamte
Straßenbreite (§ 6 – Umfang der privaten Straßenreinigung).
Des Weiteren ist auch in die Überlegungen mit einzubeziehen, dass durch die
Aufnahme dieser Straßen in die öffentliche Straßenreinigung eine
Verbesserung der Sauberkeit im Zuge der gesamtheitlichen Betrachtung der
Stadt Darmstadt erreicht wird und auch noch weitere zusätzliche öffentliche
Papierkörbe in diesen Bereich aufgestellt werden.
Bei den nachfolgenden Straßen handelt es sich um wichtige Hauptverkehrs-
straßen und Hauptdurchgangsstraßen, die einer starken Verkehrsbelastung
unterliegen und eine Übertragung der Reinigungspflicht auf die Anlieger aus
den vorgenannten Umständen und Gründen nicht mehr geboten ist. Dies
haben auch entsprechende Verkehrszählungen so bestätigt:
Frankfurter Landstraße in Arheilgen und Wixhausen
Jägertorstraße in Arheilgen und Kranichstein
Messeler Straße
Heidelberger Landstraße
Mühltahlstraße
Oberstraße und
Pfungstädter Straße
Rheinstraße
Hinzu kommt bei der Frankfurter Landstraße im Bereich Arheilgen und der
Heidelberger Landstraße in Eberstadt, dass diese Straßen als Durchgangs-
straßen nicht nur mit Pkw-Verkehr stark befahren sind, sondern auch die
Straßenbahn in beide Fahrtrichtungen diese Straßen in kurzen zeitlichen
Abständen passiert.
Es wird deshalb empfohlen, diese Straßen in das Straßenverzeichnis zur
Straßenreinigungssatzung ohne Einschränkung aufzunehmen.
Bei der Heidelberger Landstraße wird deshalb die Folge „-Ostseite- von Kurt-
Schumacher-Straße bis Zugang Weidigweg“ ersatzlos gestrichen. Damit
- 7 -
unterliegt die Heidelberger Landstraße im gesamten Bereich von Ortseingang
aus Richtung Darmstadt ab Cooperstraße bis zum südlichen Ende Karlsruher
Straße/B 3 der öffentlichen Straßenreinigung. Auf Grund der hohen
Frequentierung der Heidelberger Landstraße wird diese der Reinigungsklasse
IV zugeordnet.
Bei dem Teilabschnitt der Rheinstraße mit der Folge „von Noetherweg/
Am Kellerweg bis westliche Bebauungsgrenze (Siedlung Tann)“ wird die
Einschränkung „*“ gestrichen. Damit unterliegt dieser Teilabschnitt auch der
öffentlichen Straßenreinigung mit der Reinigungsklasse IV.
Die Frankfurter Landstraße, die Jägertorstraße, die Messeler Straße, die
Mühltalstraße, die Oberstraße und die Pfungstädter Straße werden aufgrund
der Unzumutbarkeit der Reinigung durch die Anlieger selbst deshalb ohne
Einschränkung in das Straßenverzeichnis aufgenommen. Auf Grund der
hohen Frequentierung mit Pkw- und Fußgängerverkehr werden diese Straßen
der Reinigungsklasse IV zugeordnet.
Zu Nr. 13 f) Wohn- und Anliegerstraßen, die nach der Eingemeindung entstanden
sind
Bei den nachfolgenden Straßen handelt es sich um Straßen bzw.
Straßenabschnitte, die nach den Eingemeindungsverträgen von Arheilgen und
Eberstadt aus dem Jahre 1936, die zum 01.04.2037 in Kraft getreten sind,
nachträglich entstanden sind bzw. ausgebaut wurden:
An der Schleifmühle „V“
Arheilger Woggstraße von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“
Am Birkenschlag „V“,
Bernhardstraße von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“,
Bernsteinweg „V“,
Bodelschwingweg „V“,
Brambachweg „V“,
Brunnenweg „V“,
Elsterweg „V“,
Emil-Voltz-Straße von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“,
Eysenbachweg „V“,
Fasanenweg „V“,
Fritz-Dächert-Weg „V“,
Im Busch „V“,
Im Hilsbruch von Kornweg bis Würzburger Straße „V“,
Industriestraße „V“,
Jakob-Jung-Straße von Hirschstr. bis Trinkbrunnenpfad „V“,
Kollwitzweg „V“,
Kornweg „V“,
Lerchenweg „V“,
Lotzertweg „V“,
Marienburgstraße „V“,
Masurenweg „V“,
Morsestraße „V“,
Rübezahlweg „V“
Stadtweg von Albrechtstr. bis Jakob-Jung-Str. „V“,
Stockhausenweg „V“,
- 8 -
Stühlingerweg „V“,
Wachtelweg „V“,
Würzburger Straße „V“
Zilleweg „V“.
Im Zuge der Gleichbehandlung und zur Rechtssicherheit im Vergleich zu
anderen Straßen aus den Stadtteilen Arheilgen und Eberstadt, die ebenfalls
erst nach den Eingemeindungsverträgen zu einem späteren Zeitpunkt als die
vorgenannten Straßen und Straßenabschnitte entstanden sind und bereits der
öffentlichen Straßenreinigung unterliegen, ist es dringend geboten, dass diese
Straßen bzw. Straßenabschnitte ebenfalls in die öffentliche Straßenreinigung
mit aufgenommen und gegen Gebühren gereinigt werden. Dies wird auch in
Abstimmung mit dem Rechtsamt der Stadt Darmstadt empfohlen.
Zu Nr. 13g) Neubaugebiet WX 8 im Stadtteil Wixhausen
Bei den Straßen „Dieter-Böhne-Weg“, „Elsa-Neumann-Weg“, „Hedwig-Kohn-
Weg“, „Hertha-Sponer-Weg“, „Peter-Brix-Weg“ und „Wilhelm-Walcher-Weg“
die im Geltungsbereich des rechtsgültigen Bebauungsplanes WX 8
Wixhausen liegen und nach diesem Bebauungsplan gebaut wurden ist der
endgültige Ausbau der gesamten Straße abgeschlossen.
Die Verkehrsübergabe durch das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt hat
zwischenzeitlich stattgefunden. Die Straßen gelten gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2
des Hess. Straßengesetzes als gewidmet.
Zu Nr. 13 h) Änderung der Reinigungsklasse bei den Straßen Zweifalltorweg und
Europlatz
Bei den Straßen „Zweifalltorweg“ Im Abschnitt von der Rheinstraße bis zur
Bahngalerie“ sowie dem „Europaplatz“ soll die Reinigungsklasse von seither
„IV – zweimalige wöchentliche Reinigung“ auf die Reinigungsklasse „II–
fünfmalige wöchentliche Reinigung“ neu festgesetzt werden. Der übrige
Abschnitt des „Zweifalltorweges“ von der Bahngalerie bis zum Dornheimer
Weg verbleibt in der Reinigungsklasse IV
Alle öffentlich zu reinigenden Straßen in der Stadt Darmstadt werden im
Rahmen des Qualifikationssicherungs-Management-Systems DSQS
regelmässig durch den EAD auf ihren Sauberkeitszustand überprüft und
bewertet. Die Auswahl der zu bewertenden Straßen erfolgt nach einem
Zufälligkeitsprinzip und ist auch unabhängig vom jeweiligen Reinigungstag.
Der zu erreichende Mindeststandardwert in Bezug auf Sauberkeit wurde
hierbei auf die Note 9,5 festgelegt.
Der Zweifalltorweg liegt bei seinen Bewertungen im Jahr 2016 und auch 2017
deutlich über dem festgesetzten Standard bei einer Bewertungszahl zwischen
12,8 und 16,6. Der Zweifalltorweg wird regelmässig durch die zuständigen
Arbeitsgruppenleiter kontrolliert und bei Bedarf auch zusätzlich über die
zweimalige Reinigung hinaus, täglich gereinigt. Durch die hohe
Frequentierung durch den ÖPNV, die Bahngalerie West, sowie die
Fernbushaltestellen und die große Anzahl an Berufspendlern im Europaviertel
und gegenüberliegenden TZ-Gelände Rhein-Main, ist aber eine Erhöhung der
Reinigungsfrequenz von einer zweimaligen Reinigung (Reinigungsklasse IV)
auf eine fünfmalige wöchentliche Reinigung (Reinigungsklasse II) aus Sicht
des EAD erforderlich.
Das gleiche trifft auch auf den Europaplatz zu, der schon seit einigen Jahren
über die zweimalige Reinigung hinaus, zusätzlich täglich gereinigt und
kontrolliert wird. Nur so kann bei dem Europlatz der Qualitäts-
Mindeststandwert mit einer Benotung bis zu maximal 9,5 erreicht und
dauerhaft gehalten werden. Im Vergleich hierzu unterliegt der Bahnhofs-
vorbereich der östlichen Seite schon von jeher der Reinigungsklasse II, um
den Standardmittelwert zu erreichen.
Zu Nr. 13 i) Änderung der Reinigungsklasse bei der Feldbergstraße
Die Feldbergstraße liegt schon seit längerem bei ihren Bewertungen im
Qualifikationssicherungs-Management-System DSQS deutlich über dem
Standardwert von 9.5 mit Bewertungszahlen aus den Jahren 2015 bis 2017 in
der Größe von 11,7 bis 18,9. Durch die starke Frequentierung dieses
Bereiches durch die Schüler der angrenzenden Schulen, der vielen To-Go-
Verpackungen, die achtlos weggeworfen werden und der Problematik der
ständigen wilden Müllablagerungen ist auch hier eine regelmäßige Kontrolle
und zusätzlicher Reinigungsaufwand erforderlich.
Für die Feldbergstraße ist deshalb eine Erhöhung der Reinigungsfrequenz von
einer zweimaligen Reinigung auf eine dreimalige wöchentliche Reinigung aus
Sicht des EAD erforderlich.
Zu Artikel II
Das Inkrafttreten des Artikel I ist mit Wirkung zum 01.01.2018 geboten.
Darmstadt, den 17.10.2017
Der Dezernent I Der Dezernent IV
Jochen Partsch André Schellenberg
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
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248 Zeichen
Punkt 40: 29. Satzung zur Änderung der Satzung über die Straßenreinigung in der Stadt Darmstadt vom 25. Juni 1965 (V-Nr. 2017/0373) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: UWIGA
Beratungsverlauf (4)
Orte (58)
- Frankfurter Straße
- Pallaswiesenstraße
- Frankfurter Landstraße
- Jägertorstraße
- Messeler Straße
- Heidelberger Landstraße
- Oberstraße
- Pfungstädter Straße
- Rheinstraße
- Cooperstraße
- Mühltalstraße
- Jakob-Jung-Straße
- Bernhardstraße
- Emil-Voltz-Straße
- Würzburger Straße
- Industriestraße
- Hirschstraße
- Marienburgstraße
- Morsestraße
- Feldbergstraße
- Holunderweg
- Goldparmänenweg
- Edelapfelweg
- Noetherweg
- Bernsteinweg
- Brambachweg
- Brunnenweg
- Elsterweg
- Fasanenweg
- Kornweg
- Trinkbrunnenpfad
- Kollwitzweg
- Lerchenweg
- Lotzertweg
- Masurenweg
- Rübezahlweg
- Stadtweg
- Stockhausenweg
- Stühlingerweg
- Wachtelweg
- Zilleweg
- Dieter-Böhne-Weg
- Elsa-Neumann-Weg
- Hertha-Sponer-Weg
- Peter-Brix-Weg
- Wilhelm-Walcher-Weg
- Zweifalltorweg
- Europaplatz
- Am Kellerweg
- An der Schleifmühle
- Am Birkenschlag
- Kurt-Schumacher-Straße
- Karlsruher Straße
- Im Hilsbruch
- Hedwig-Kohn-Weg
- Dornheimer Weg
- Weidigweg
- Im Busch
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2017/0373
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 17.10.2017
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00