2019/0278
Forschungsprojekt 'Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren' (RessStadtQuartier), Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2019/0278
5437 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
27.09.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt für Interne Dienste
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0278
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 511010
Kostenstelle: 015-002-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5110-11 Sachkonto:
Betreff: Forschungsprojekt "Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die
ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren" (RessStadtQuartier),
Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 02.09.2019
Beschlussvorschlag :
1. Die erneute erfolgreiche Bewerbung der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem
Forschungskonsortium für eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF), hier in der Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die
Zukunft“ (RES:Z) unter dem Projekttitel „Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die
ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren“ (RessStadtQuartier), wird zur Kenntnis
genommen und als weiterer Beitrag zur Stadtentwicklung im Bereich der Konversion an der
Schnittstelle zur Forschung begrüßt.
2. Aufgrund der fachlichen Nähe zum Forschungsprojekt TRASIQ und der Tatsache, dass der
räumliche Forschungsbereich (Ludwigshöhviertel) identisch ist, wird auf die Einrichtung einer
neuen Stelle verzichtet. Anstatt dessen wird zur Erzielung von Synergieeffekten der
Aufstockung der b eim Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung bestehenden Stelle Nr. 2877
- 2 -
GVPL (Projektleitung TRASIQ) im Umfang von 0,18 VZÄ (7 h/W.) im Stellenplan 2021
zugestimmt. Weiterhin wird einer vorgreifenden Bewirtschaftung im Haushaltsjahr 2019
zugestimmt, da die Haushaltsmittel zur Deckung der zusätzlichen Personalaufwendungen aus
den Projektfördermitteln des BMBF refinanziert werden.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 2. Sept. 2019
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, hier das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung,hat sich
gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt, Institut IWAR im Fachbereich Bau -
und Umweltingenieurwissenschaften, der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und
Ressourcenstrategie IWKS, Alzenau/Hanau, der UMGIS Informatik GmbH , Darmstadt, und der
Landeshauptstadt Wiesbaden beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für
die Jahre 2019 bis 2024 erfolgreich um eine Förderung in der Maßnahme „Ressourcen -
effiziente Stadtquartiere für die Zukunft“ (RES:Z) beworben. Der Projekttitel lautet „Urbanes
Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von
Stadtquartieren“ (RessStadtQuartier).
Das Forschungsprojekt geht von der These aus, dass der Gebäudebestand das größte
„Rohstofflager“ urbaner Gesellschaften darstellt und zugleich einen wesentlichen Anteil der
Nachfrage nach Energie bindet. Von daher sollen spezifische Methoden und Instrumente für
kommunale Planungsprozesse entwickelt werden, mit denen in allen Phasen der
Quartiersentwicklung – Neuplanung, (Um-) Nutzung, Abriss – geeignete Maßnahmen zur
Erhöhung der Ressourceneffizienz implementiert werden können. Dazu soll unter anderem ein
Gebäude-Material-Kataster als einheitliche Informationsgrundlage für Planungsprozesse
dienen. Das Projekt zielt darauf ab, Leitbilder und umsetzbare Vorgehensweisen für die
Planung ressourceneffizienter Stadtquartiere zu entwickeln und Ergebnisse parallel in laufende
Planungsprozesse zu integrieren.
Als räumlicher Forschungsbereich dient in Darmstadt das in Umplanung und –Bau befindliche
Konversionsareal des Ludwigshöhviertels. Dazu findet innerhalb des Projekts auch eine
Zusammenarbeit mit der BVD New Living als 100-prozentiger Tochter der Bauverein AG statt.
Nach dem Forschungsprojekt "Transformative Strategien einer integrierten Quartiers-
entwicklung für Schwarmstädte TRASIQ“ (vgl. Magistratsvorlage 2017/0032; ein Folgeantrag
läuft) konnte somit bereits für den zweiten Antrag in diesem Umfeld beim BMBF eine
Förderung erzielt werden.
Innerhalb der Verwaltung können in der Bearbeitung von TRASIQ und RessStadtQuartier
zahlreiche Synergien genutzt und Erfahrungen verwertet werden. Daher soll auf die Einrichtung
einer neuen Stelle verzichtet werden. Anstatt dessen wird vorgeschlagen, die beim Amt für
Wirtschaft und Stadtentwicklung bereits bestehenden Stelle Nr. 2877 GVPL (Projektleitung
TRASIQ) im Umfang von 0,18 VZÄ (7 h/W.) ab dem Stellenplan 2021 aufzustocken. Einer
vorgreifenden Bewirtschaf-tung im Haushaltsjahr 2019 kann zugestimmt werden, da die
Haushaltsmittel zur Deckung der zusätzlichen Personalaufwendungen aus den
Projektfördermitteln des BMBF vollständig refinanziert werden können. In Summe steht für
RessStadtQuartier bei der Stadt bis 2024 eine Fördersumme in Höhe von bis zu 161.360 Euro
zur Verfügung.
Dez. I
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
anlage 3
317 Zeichen
Punkt 13: Forschungsprojekt "Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren" (RessStadtQuartier), Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2019/0278) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 2
333 Zeichen
Punkt 6: Forschungsprojekt "Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren" (RessStadtQuartier), Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (V-Nr. 2019/0278) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: UWIGA
anlage 1
5489 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
27.09.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt für Interne Dienste
Amt: Amt für Wirtschaft
und Stadtentwicklung OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 15 10.1
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0278
Magistratsbeschluss-Nr.
381
Internetfähig
Produkt-Nr.: 511010
Kostenstelle: 015-002-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 5110-11 Sachkonto:
Betreff: Forschungsprojekt "Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die
ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren" (RessStadtQuartier),
Beteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 02.09.2019
Beschlussvorschlag:
1. Die erneute erfolgreiche Bewerbung der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einem
Forschungskonsortium für eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF), hier in der Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die
Zukunft“ (RES:Z) unter dem Projekttitel „Urbanes Stoffstrommanagement: Instrumente für die
ressourceneffiziente Entwicklung von Stadtquartieren“ (RessStadtQuartier), wird zur Kenntnis
genommen und als weiterer Beitrag zur Stadtentwicklung im Bereich der Konversion an der
Schnittstelle zur Forschung begrüßt.
2. Aufgrund der fachlichen Nähe zum Forschungsprojekt TRASIQ und der Tatsache, dass der
räumliche Forschungsbereich (Ludwigshöhviertel) identisch ist, wird auf die Einrichtung einer
- 3 -
neuen Stelle verzichtet. Anstatt dessen wird zur Erzielung von Synergieeffekten der
Aufstockung der beim Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung bestehenden Stelle Nr. 2877
GVPL (Projektleitung TRASIQ) im Umfang von 0,18 VZÄ (7 h/W.) im Stellenplan 2021
zugestimmt. Weiterhin wird einer vorgreifenden Bewirtschaftung im Haushaltsjahr 2019
zugestimmt, da die Haushaltsmittel zur Deckung der zusätzlichen Personalaufwendungen aus
den Projektfördermitteln des BMBF refinanziert werden.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 16.10.2019
Der Vorlage wird zugestimmt.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 2. Sept. 2019
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, hier das Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung,hat sich
gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt, Institut IWAR im Fachbereich Bau-
und Umweltingenieurwissenschaften, der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und
Ressourcenstrategie IWKS, Alzenau/Hanau, der UMGIS Informatik GmbH, Darmstadt, und der
Landeshauptstadt Wiesbaden beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für
die Jahre 2019 bis 2024 erfolgreich um eine Förderung in der Maßnahme „Ressourcen-
effiziente Stadtquartiere für die Zukunft“ (RES:Z) beworben. Der Projekttitel lautet „Urbanes
Stoffstrommanagement: Instrumente für die ressourceneffiziente Entwicklung von
Stadtquartieren“ (RessStadtQuartier).
Das Forschungsprojekt geht von der These aus, dass der Gebäudebestand das größte
„Rohstofflager“ urbaner Gesellschaften darstellt und zugleich einen wesentlichen Anteil der
Nachfrage nach Energie bindet. Von daher sollen spezifische Methoden und Instrumente für
kommunale Planungsprozesse entwickelt werden, mit denen in allen Phasen der
Quartiersentwicklung – Neuplanung, (Um-) Nutzung, Abriss – geeignete Maßnahmen zur
Erhöhung der Ressourceneffizienz implementiert werden können. Dazu soll unter anderem ein
Gebäude-Material-Kataster als einheitliche Informationsgrundlage für Planungsprozesse
dienen. Das Projekt zielt darauf ab, Leitbilder und umsetzbare Vorgehensweisen für die
Planung ressourceneffizienter Stadtquartiere zu entwickeln und Ergebnisse parallel in laufende
Planungsprozesse zu integrieren.
Als räumlicher Forschungsbereich dient in Darmstadt das in Umplanung und –Bau befindliche
Konversionsareal des Ludwigshöhviertels. Dazu findet innerhalb des Projekts auch eine
Zusammenarbeit mit der BVD New Living als 100-prozentiger Tochter der Bauverein AG statt.
Nach dem Forschungsprojekt "Transformative Strategien einer integrierten Quartiers-
entwicklung für Schwarmstädte TRASIQ“ (vgl. Magistratsvorlage 2017/0032; ein Folgeantrag
läuft) konnte somit bereits für den zweiten Antrag in diesem Umfeld beim BMBF eine
Förderung erzielt werden.
Innerhalb der Verwaltung können in der Bearbeitung von TRASIQ und RessStadtQuartier
zahlreiche Synergien genutzt und Erfahrungen verwertet werden. Daher soll auf die Einrichtung
einer neuen Stelle verzichtet werden. Anstatt dessen wird vorgeschlagen, die beim Amt für
Wirtschaft und Stadtentwicklung bereits bestehenden Stelle Nr. 2877 GVPL (Projektleitung
TRASIQ) im Umfang von 0,18 VZÄ (7 h/W.) ab dem Stellenplan 2021 aufzustocken. Einer
vorgreifenden Bewirtschaf-tung im Haushaltsjahr 2019 kann zugestimmt werden, da die
Haushaltsmittel zur Deckung der zusätzlichen Personalaufwendungen aus den
Projektfördermitteln des BMBF vollständig refinanziert werden können. In Summe steht für
RessStadtQuartier bei der Stadt bis 2024 eine Fördersumme in Höhe von bis zu 161.360 Euro
zur Verfügung.
Dez. I
Jochen Partsch
Oberbürgermeister
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2019/0278
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 02.09.2019
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00