0433/2020
Jahreszahlen zur Versorgung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) in 2019 in der Stadt Köln
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/51/511 Vorlagen-Nummer 14.02.2020 0433/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 10.03.2020 Integrationsrat 21.04.2020 Ausschuss Soziales und Senioren 23.04.2020 Runder Tisch Flüchtlingsfragen 08.05.2020 Jahreszahlen zur Versorgung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) in 2019 in der Stadt Köln Das Amt für Kinder, Jugend und Familie ist auch in 2019 seiner Verpflichtung zur Erstversorgung und ggf. Verteilung von neueingereisten UMA nachgekommen. 382 Kinder und Jugendliche (Vorjahr 450) wurden im Kalenderjahr 2019 erstmalig in Köln vorläufig in Obhut genommen. Davon wurden 294 UMA im Rahmen des Verteilungsverfahrens in die Zuständigkeit anderer Ju- gendämter übergeleitet. Bei 67 Flüchtlingen (Vorjahr 40) wurde nach einer Alterseinschätzung eine Jugendhilfemaßnahme wegen Volljährigkeit abgelehnt und die Inobhutnahme beendet. Bei 97 UMA erfolgte nach der Inobhutnahme ein Clearing bzw. eine (darauffolgend) passgenaue Ju- gendhilfemaßnahme. 30 UMA konnten bei Verwandten untergebracht werden. 86 minderjährige Flüchtlinge sind während der vorläufigen Inobhutnahme entwichen. Zum Stichtag 31.12.2019 werden insgesamt 383 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende ( Vorjahr 585 ) im Rahmen der Jugendhilfe versorgt. Darunter befinden sich 238 Heranwachsende, die inzwischen volljährig geworden sind. Bei diesen Jugendlichen besteht ein erzieherischer Hilfe-und Betreuungsbedarf über die Volljährigkeit hinaus, dem nach Prüfungen stattgegeben wurde. Von den Neuzugängen kamen 2019 die meisten UMA aus Guinea (50), Algerien (37) und Marokko (64) und Afghanistan (39). Nach wie vor ist der weitaus überwiegende Teil der Flüchtlinge männlich. Der Altersdurchschnitt bei der Einreise liegt zwischen 15 und 17 Jahre. Durch die Schaffung von weiteren Unterbringungsplätzen in Köln können inzwischen wieder nahezu alle UMA innerhalb des Stadtgebietes von Köln betreut werden. Abgenommen hat die Zahl von ortsfremden UMA’s. In 2019 bestand zu 27 Personen Kontakt, die bereits einer anderen Gemeinde zugewiesen wurden, aber eigenständig entscheiden, sich illegal in ihrer Community in Köln aufzuhalten (Vorjahr 71). Diese UMA sind oftmals bereits an ein Leben „auf der Straße“ im Rahmen ihrer Fluchtgeschichte ge- wöhnt. Die bestehenden Peer-Bindungen haben für sie Priorität. Ziel des Jugendamtes ist es im 2 Rahmen der Ortsfremdenbetreuung Überzeugungsarbeit zu leisten, dass die UMA sich beim zuge- wiesenen Jugendamt melden und auf die dortigen Angebote einlassen. Fallzahlenentwicklung der vergangenen Jahre für die Stadt Köln: 2011 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Neuzugänge 163 450 1145 711 495 450 382 Verteilung auf andere Städte / / / / 169 263 294 Bestandszahlen Jahresende 227 593 940 857 766 585 383 gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0433/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 29.04.2020
- Erstellt
- 07.02.2020 10:42