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SV-2025/0042

Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 26. Oktober 2025 betr. Abplanung des Informationszentrums auf der Mathildenhöhe

Antrag 28.10.2025

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SV-2025/0042

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SV-2025/0042

2406 Zeichen

Vorlage-Nr. SV-2025/0042 
 
 
Antrag der Fraktion UFFBASSE vom 26. Oktober 2025 
betr. Abplanung des Informationszentrums auf der Mathildenhöhe 
 
 
 
 
 
Pützerstraße 6 
64287 Darmstadt 
www.uffbasse-darmstadt.de 
 
 
 
Darmstadt, 26.10.2025 
 
Antrag: Abplanung des Informationszentrums auf der Mathildenhöhe 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird gebeten,  
 
die Planungen für den Bau des Informationszentrums auf der Mathildenhöhe einzustellen und 
das Projekt nicht weiter zu verfolgen. 
 
Begründung: 
 
Die geplanten Gesamtkosten von rund 22 Millionen Euro für den Neubau des 
Informationszentrums auf der Mathildenhöhe stehen in keinem Verhältnis zu den finanziellen 
Möglichkeiten der Stadt Darmstadt. 
Selbst unter Berücksichtigung der zugesagten Spende der Familie Merck in Höhe von 3,5 
Millionen Euro verbleibt eine Finanzierungslücke von über 18 Millionen Euro, die vollständig 
durch den städtischen Haushalt bzw. Kredite gedeckt werden müsste. 
Diese Belastung führt zu jährlichen Kosten von rund 1,3 Millionen Euro (Abschreibung und 
Zinsen), die dauerhaft auf den Ergebnishaushalt durchschlagen und die städtische 
Handlungsfähigkeit weiter einschränken. 
Darüber hinaus hat sich inzwischen bestätigt, dass die vielfach wiederholte Behauptung, die 
UNESCO verlange zwingend den Bau eines Informationszentrums, nicht zutrifft. In einer 
öffentlichen Rede hat der amtierende Oberbürgermeister die jahrelange Behauptung seines 
Vorgängers klargestellt, dass eine solche Forderung nicht besteht. 
Die Argumentation, das Gebäude werde als Stauraum benötigt, ist vor diesem Hintergrund 
nicht tragfähig. Bestehende Kapazitäten, etwa im Darmstadtium, das seit der Pandemie 
deutlich weniger ausgelastet ist, könnten für diesen Zweck problemlos genutzt werden. 
Eine moderne, digitale Informationsvermittlung kann zudem kostengünstig über QR-Codes und 
Online-Formate erfolgen, ohne den städtischen Haushalt weiter zu belasten.  
Die Abplanung des Projekts spart somit nicht nur über 20 Millionen Euro Baukosten, sondern 
auch langfristig Millionenbeträge an Zinsen, Abschreibungen und Unterhalt. Angesichts der 
Haushaltslage ist der Verzicht auf das Projekt daher haushaltspolitisch geboten und 
verantwortungsvoll. 
 
Wir bitten um wohlwollende Prüfung unseres Antrags. Vielen Dank.  
 
Kerstin Lau, Marc Arnold, Sebastian Schmitt, Carmen Stockert, Till Mootz

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Orte (1)

  • Pützerstraße 6

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2025/0042
Typ
Antrag
Datum
28.10.2025
Erstellt
29.09.2026 00:00