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2017/0160

- Städtebauliche Entwicklung Mathildenhöhe - Beantragung von Fördermitteln im Rahmen des Bundesprogramms „Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus“/Projektaufruf 2017

Magistratsvorlage 16.05.2017

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2017/0160

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2017/0160

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
17.05.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I 
an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Finanzverwaltung  
Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
Dezernat IV 
Dezernat III 
 
Amt: Kulturamt 
 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0160 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 252080 
Kostenstelle:  712-001-7001 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  2520-81 Sachkonto: 3600110 
 
Betreff: - Städtebauliche Entwicklung Mathildenhöhe - 
Beantragung von Fördermitteln im Rahmen des  Bundesprogramms „Förderung von 
Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus“/Projektaufruf 2017  
 
Vorlage vom: 16.05.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
1) Der Magistrat beschließt die formelle Beantragung (Zuwendungsantrag) der auf Grundlage 
der Bewerbung vom 30.11.2016 zugesagten Fördermittel in Höhe von 5,00 Mio Euro für 
das Projekt „Entwicklung Mathildenhöhe“.  
 
2) Die mit der Förderung verbundene Anteilsfinanzierung durch die Stadt Darmstadt in Höhe 
von 1/3 der Fördersumme wird in der Finanzierungsplanung für den Förderzeitraum von 
2017 bis 2021 berücksichtigt. Die mittelverwaltende Stelle ist das Kulturamt.

- 2 - 
3) Die Fördermittel, deren Auszahlung insgesamt in fünf Jahresraten angekündigt ist, sind an 
die Erwartung geknüpft, dass der Zuwendungsempfänger die projektierten 
Einzelmaßnahmen im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung der Mathildenhöhe 
innerhalb des Förderzeit raum 2017-21 fertigstellt. Der Magistrat beschließt grundsätzlich 
das für die Beantragung vorgesehene Paket an bauvorbereitenden und baulichen 
Maßnahmen, vorbehaltlich weiterer notwendiger konkretisierender Gremienbeschlüsse zu 
Einzelmaßnahmen.  
 
4) Die Federführung für die Beantragung und Abwicklung des Förderprojektes liegt beim 
Kulturreferenten und 1. Betriebsleiter des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Stadt 
Darmstadt in Kooperation mit der Finanzverwaltung, dem Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement und dem Sta dtplanungsamt . 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  16.05.2017  
 
 
1. Einführende Erläuterung  
Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und 
Reaktorsicherheit (BMUB) beinhaltet Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus. 
Hiermit sollen investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. 
internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit 
überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotential gefördert 
werden. Diese Projekte sollen einen deutlichen Impuls für die jeweilige Stadt und die 
Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt haben und sich in „Premiumqualität“ 
durch den baukulturellen Aspekt und den Beteiligungsprozess auszeichnen. Ebenso sind sie 
Gegenstand einer städtebaulichen Gesamtstrategie. Antragsberechtigt sind Kommunen. Die 
Projektzuwendung erfolgt nach Maßgabe der Verwaltungsvorschrift zu § 44 BHO. Mit der 
Umsetzung und Begleitung des Programms ist das Bundesinstitut für Bau -, Stadt- und 
Raumforschung (BBSR) beauftragt.  
Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 10.11.2016 dem gemeinsamen 
Antrag aller Fraktionen zur Teilnahme am Projektaufruf 2017 einstimmig zugestimmt  
(V-Nr. SV-2016/0061). Dementsprechend hat die Stadt am 30.11.2 016 fristgerecht einen 
Förderantrag in Form einer Projektskizze zur „Weiterentwicklung der Mathildenhöhe 
Darmstadt“ gestellt. Dieser wurde von einer unabhängigen Expertenkommission geprüft und 
zur Förderung empfohlen (Nachricht des BBSR vom 09.03.2017).  
Der förmliche Zuwendungsantrag, der auf der Projektskizze aufbaut, ist bis zum 30.06.2017 
einzureichen. Er beinhaltet u.a. einen Ausgaben - und Finanzierungsplan, einen Ablauf - und 
Zeitplan und den Nachweis über die Gesamtfinanzierung der zur Förderung vorge sehenen 
Maßnahmen, d.h. den städtischen Finanzierungsanteil (Stadtverordnetenbeschluss).  
Zur Vorbereitung des Zuwendungsantrags, der die Projektskizze zu konkretisieren hat, fand 
am 29.03.2017 ein erstes Koordinierungsgespräch mit dem für die Verwaltung d er 
Fördermittel zuständigen Bundesinstitut für Bau -, Stadt- und Raumplanung (BBSR), der 
Oberfinanzdirektion Frankfurt (OFD), sowie Vertretern der Ämter Stadtplanung, 
Wirtschaftsförderung u. Stadtentwicklung, Finanzverwaltung und der Eigenbetriebe 
Immobilienmanagement und Kulturinstitute statt. Vor diesem Hintergrund können nun die 
zur Förderung anzumeldenden Einzelmaßnahmen konkret beschrieben und beantragt 
werden. 
 
2. Überblick über die für die Förderung vorgesehenen Projekte und Vorhaben  
Auf der Grundlage ei nes integralen Stadtentwicklungskonzeptes für die Mathildenhöhe 
(Parkpflegewerk, Tourismuskonzept, Verkehrsplanung)  und die Weiterentwicklung auf der 
Ostseite setzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt unter Berücksichtigung der städtischen 
Bedarfe und entspr echender Synergien im Rahmen des Bewilligungszeitraumes nachfolgende 
Projektschwerpunkte. Diese sind zugleich Bestandteile des Antrags auf Anerkennung der 
Mathildenhöhe als UNESCO -Welterbe. 
Im Zuwendungsantrag zum Bundesprogramm sollen Mittel für folgende  „Bauvorbereitenden 
Maßnahmen“ und „Baulichen Maßnahmen“ beantragt werden:  
 
2.1 Bauvorbereitende Maßnahmen  
2.1.1 Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil für ein Besucherzentrum     
und die weitere städtebauliche Entwicklung auf der Nordseite und dem Os thang der 
Mathildenhöhe

- 4 - 
 
Im Rahmen der konkretisierenden Vorbereitungen zum UNESCO -Weltkulturerbeantrag wird 
die Notwendigkeit gesehen, ein zentrales Besucherzentrum auf der Mathildenhöhe zu 
entwickeln. Als zentrales Informationszentrum zur geschichtlichen  Bedeutung und 
Entwicklung der Künstlerkolonie Mathildenhöhe soll das Besucherzentrum erste Anlaufstelle 
für Besucher sein und Nutzungen wie einen zentralen Kassen -, Service- und Shopbereich 
sowie Seminar- und Veranstaltungsräume beherbergen. Darüber hinau s soll ein 
gastronomisches Angebot vorgesehen werden.  
Im Zuge der Erarbeitung des Masterplans zur zukünftigen Entwicklung des Gesamtensembles 
Mathildenhöhe wurden hierzu Flächenbedarfe entwickelt und mögliche Standortvarianten 
untersucht. Als vorläufiges Ergebnis dieser auch in der Bürgerinformationsveranstaltung am 
29.03.2017 vorgestellten Planungskonzepte wird ein Besucherzentrum auf dem städtischen 
Grundstück entlang des Olbrichweges östlich des Ausstellungsgebäudes mit einer 
Gesamtfläche von ca. 1.500 m² vorgeschlagen.  
Im Rahmen der Förderung durch das Bundesministerium bietet sich die Chance, innerhalb 
des Förderzeitraums bis 2021 eine Realisierung eines solch wichtigen Bausteins für die 
touristische Entwicklung der Mathildenhöhe zu realisieren und da mit auch das Bewusstsein 
der Stadtgesellschaft um die Bedeutung dieses besonderen Kulturortes im weiteren 
Prozedere zur Anerkennung als UNSECO -Weltkulturerbe und darüber hinaus zu bekräftigen.  
In einem ersten Schritt soll ein Realisierungswettbewerb mit st ädtebaulichem Ideenteil  für 
ein Besucherzentrum und die städtebauliche Entwicklung der Grundstücke „Osthang“ und 
„Nordhang (Parkplatz)“ vorbereitet und im Jahr 2018 durchgeführt werden.  
Die Vorbereitung und Durchführung eines Wettbewerbsverfahrens zur Re alisierung einer 
baulichen Maßnahme ist im Rahmen des Förderprogramms als „Bauvorbereitende 
Maßnahme“ förderfähig und soll somit als zu fördernde Einzelmaßnahme in den 
Zuwendungsantrag aufgenommen werden.  
Für die weitere konkrete Planung und Umsetzung der  Maßnahme „Neubau Besucherzentrum 
Mathildenhöhe“ werden die entsprechend notwendigen Gremienbeschlüsse nach 
Durchführung des Wettbewerbsverfahrens herbeigeführt  
2.2  Bauliche Maßnahmen:  
2.2.1 Sanierung der Künstlerhäuser  
Mit der denkmalgerechten Gesamtsanierung der Künstlerhäuser Haus Olbrich, Haus Deiters 
und Großes Haus Glückert sollen die in städtischem Eigentum befindlichen Gebäude für die 
bisherigen Nutzungen durch hochrangige Kulturinstitutionen erhalten und zugleich für neue 
kulturelle und öffentlichkeitswirks ame Nutzungskonzepte hergerichtet werden.  Hierbei wird 
unter Berücksichtigung der baulichen und denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen auch 
die Umsetzung barrierefreier Erschließungen angestrebt  
Die Künstlerhäuser sind wichtiger Bestandteil des Gesamtensembles Künstlerkolonie 
Mathildenhöhe. Im Rahmen der UNESCO-Welterbebewerbung sind für die Welterbestätte die 
internationalen Standards der Denkmalpflege zu beachten. Dabei werden die Sichtbarkeit 
verschiedener Zeitspuren und die Verwendung von authentischen sowie neuartigen Materialien 
thematisiert. Die anstehenden Sanierungsmaßnahmen werden deshalb in enger Abstimmung 
mit den Denkmalfachbehörden der Stadt Darmstadt sowie des Landes Hessen geplant und 
durchgeführt werden und vom international zusammengesetzten Advisory Board begleitet. 
 
Es handelt sich hierbei um bereits beschlossene Einzelmaßnahmen des Eigenbetriebs 
Kulturinstitute. Die Sanierungsmaßnahmen sollen noch in 2017 beginnen und im Jahr  2018 
abgeschlossen werden. Die geplante Fertigstellung fällt  damit in das vom Europäischen 
Parlament am 27.04.2017 beschlossene  „Europäische Jahr des Kulturerbes 2018“.

- 5 - 
 
Im Einzelnen werden an den Künstlerhäusern u.a. folgende Maßnahmen erforderlich:  
- Sanierung der Fassaden, Aufarbeitung / Ertüchtigung und ggf. Teilaustausch von 
Fenstern und Türen, Aufarbeiten von sonstigen dekorativen Elementen 
- Maßnahmen zur Trockenlegung der Außenwände im Kellerbereich 
- energetische Ertüchtigung von Einzelbauteilen unter Berücksichtigung des 
Denkmalschutzes 
- Sanierung / Reparatur der Dacheindeckungen einschl.  Dämmmaßnahmen im 
Dachbereich  
- Teilerneuerungen der Haustechnik, Anpassung an die Nutzeranforderungen 
- Aufarbeiten Bodenbeläge, bzw. Neuverlegung 
- Aufarbeiten vorhandener Innentüren, Treppen, Holzeinbauten 
- Putz-, Maler- und Lackierarbeiten 
- restauratorische Maßnahmen an original erhaltenen Bauteilen  
- Herrichten der Außenflächen und Zugänge 
 
Als Planungsgrundlage liegen für alle drei Künstlerhäuser umfassende aktuelle 
Bestandsuntersuchungen und Ergebnisse zur Bauforschung vor.  
 
2.2.2 Restauratorische Sanierung Freianlagen  
Im zeitlichen Zusammenhang mit der Sanierung des Ausstellungsgebäudes Mathildenhöhe 
sollen die Außenanlagen und einzelne bauliche Anlagen, die bisher nicht Teil der 
Sanierungsmaßnahme Ausstellungsgebäude sind, denkmalgere cht saniert und restauriert 
werden. Im besonderen Fokus stehen  hierbei folgende Einzelmaßnahmen:  
 umfassende restauratorische Grundsanierung des Treppenaufgangs Ost mit der 
Brunnenanlage nach den Plänen von Joseph Maria Olbrich und dem von Albin Müller 
gestalteten Brunnenmosaik  
 umfassende restauratorische Sanierung aller Stufenanlagen aus Klinkermaterial  
 restauratorische Sicherung und Aufarbeitung von Natursteinmauerwerk  
 restauratorische Sicherung und Aufarbeitung der Mosaikfläche in der Kuppel über dem 
Treppenaufgang  
 restauratorische Sicherung und Aufarbeitung des Wandbrunnens mit Tiermaske von  
J. M. Olbrich auf der Westseite und Erneuerung der Brunnentechnik  
 Wiederherstellung der Vegetationsflächen nach denkmalpflegerischem Konzept  
 
2.2.3 Neubau Besucherzentr um 
Nach Durchführung eines Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil für das 
Besucherzentrum wird die bauliche Realisierung innerhalb des Förderzeitraums bis 2021 
angestrebt. Die hierfür erforderlichen Gremienbeschlüsse werden entsprechend 
herbeigeführt.  
 
3. Finanzierungsplanung  
3.1 Darstellung des Finanzierungsbedarfs  
3.1.1   Bauvorbereitende Maßnahmen:

- 6 - 
Zur Durchführung eines Realisierungswettbewerbes für das Besucherzentrum zusammen mit 
einem Planungs - und Ideenwettbewerb für die Mathildenhöhe Ost hang sind im Kernhaushalt 
für 2017 insgesamt 200.000 Euro eingeplant. Der gleiche Betrag ist für 2018 angemeldet.  
 
3.1.2  Bauliche Maßnahmen  
Im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute sind für die baulichen Maßnahmen 
Großes Haus Glückert und Haus  Olbrich in 2017 jeweils 100.000 Euro eingeplant. Das 
mittelfristige Inv.programm (MIP) weist für 2018 für das Haus Glückert den Betrag von 1,15 
Mio. Euro und für das Haus Olbrich 900.000 Euro aus.  
Die Sanierung des Hauses Deiters ist mit geplanten Mitteln  von 400.000 Euro ebenfalls im 
EB Kulturinstitute in 2017 vorgesehen.  
Die denkmalgerechte Sanierung der Freianlagen wird geschätzt 500.000 Euro kosten und 
soll im Jahr 2018 einplant werden.  
Für die Realisierung „Besucherzentrum“ werden die erforderlichen M ittel von rd. 5,50 Mio. 
Euro nach dem Wettbewerb und der Feststellung der Jahresbeträge in den Haushalt 
eingestellt. 
 
 
3.2 Darstellung der Finanzierung  
Voraussichtliche Kosten der  Bauvorbereitenden Maßnahmen:  
 Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideente il für ein Besucherzentrum und 
die weitere städtebauliche Entwicklung auf der Nordseite und dem Osthang der 
Mathildenhöhe       400.000 Euro 
 
Voraussichtliche Kosten der  Baulichen Maßnahmen:  
 Sanierung Haus Olbrich   1.000.000 Euro  
 Sanierung Haus Deiters         500.000 Euro 
 Sanierung Großes Haus Glückert     700.000 Euro 
 Sanierung Außenanlagen      500.000 Euro 
 Neubau Besucherzentrum   5.500.000 Euro  
 
Für die Sanierung des Hauses Deiters sind im Erfolgsplan des EB Kulturinstitute 2017 in 
Summe 400.000 Euro geplant. Im Nachtrag 2017 sind 200.000 Euro in den Vermögensplan 
umzuplanen und 200.000 Euro abzuplanen. Ursprünglich war geplant, die Sanierung des 
Großen Haus Glückert durch KIP-Mittel zu finanzieren. Hierfür war als Einzahlung der Betrag 
von 80 TEUR geplant, die im Nachtrag 2017 ebenfalls abgeplant werden müssen.  
 
Im Wirtschaftsplan 2018 sind im Vermögensplan 300.000 Euro einzuplanen.  
  
Für die Sanierung des Hauses Olbrich und des Großen Hauses Glückert sind im MIP für 2018 
in Summe 2.050.000 Euro vorgesehen, die nach den vorliegenden Schätzungen nicht in voller 
Höhe benötigt werden.  
Da für die genannten Einzelmaßnahmen der  Außenanlagen noch keine Mittel geplant sind, 
werden in 2018 dafür 300.000 Euro eingeplant und im MIP für 2019  200.000 Euro 
aufgenommen. 
 
Der Gesamtbedarf in Höhe von 8,60 Mio Euro wird gedeckt durch Fördermittel aus dem 
Bundesprogramm in Höhe von 5,00 Mio Euro, den bereits im MiP eingestellten Mitteln in 
Höhe von insgesamt 3,05 Mio Euro sowie zusätzlich in den städtischen Haushalt 
einzuplanende Mittel in Höhe von 63 0.000 Euro für d en Förderzeitraum 2017 bis 2021

- 7 - 
 
 
 
Die Finanzierung über den Projektzeitraum ist wie folgt vorgesehen:  
2017:      600.000 Euro 
2018:   2.300.000 Euro  
2019:   1.200.000 Euro  
2020:   3.500.000 Euro  
2021:   1.000.000 Euro 
Die Zuweisung des Bundes wird im Kernhaushalt unter der Kostenstelle 712 -001-7001 
„Bundesprogramm Nationale Projekte Mathildenhöhe“ im Produkt 252080  
(EB Kulturinstitute – Inst. Mathildenhöhe, sonst. Kulturpflege) abgebildet.  
Im Produktbuch des E B Kulturinstitute wird dazu eine Übersicht aufgenommen.  
 
3.3 Darstellung der zu erwartenden Fördermittelbeträge 2017 - 2021 
Die Fördermittel von 5,00 Mio. Euro verteilen sich wie folgt:  
2017:         700.000 Euro 
2018:    1.300.000 Euro  
2019:    1.500.000 Euro  
2020:    1.200.000 Euro  
2021:         300.000 Euro 
 
4. Zuständigkeiten  
4.1  Gesamtförderprojekt  
Die Federführung für die Erstellung des Zuwendungsantrages und die Abwicklung des 
Förderprojektes liegt beim  Kulturreferenten und 1. Betriebsleiter des Eigenbetriebs 
Kulturinstitute der Stadt Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Finanzverwaltung, dem EB 
Immobilienmanagement und dem Stadtplanungsamt.  
 
4.2  Wettbewerbsverfahren   
Die Federführung für den Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil für ein 
Besucherzentrum und die weitere städtebauliche Entwicklung auf der Nordseite und dem 
Osthang der Mathildenhöhe liegt beim EB Immobilienmanagement -65-  in Zusammenarbeit 
mit dem Stadtplanungsamt -61-. 
 
 
Darmstadt, 16.05.2017  
 
Dezernat I            Dezernat III                    Dezernat IV       
 
 
 
Jochen Partsch        Dr. Barbara Boczek       André Schellenberg    
Oberbürgermeister    Stadträtin                 Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 18
TOP 199
TOP 37

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0160
Typ
Magistratsvorlage
Datum
16.05.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00