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0539/2024

Beantwortung einer Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 25.01.2024 betreffend "Tieffrequenter Lärm im rechtsrheinischen Köln" (AN/0091/2024)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 13.02.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 07.03.2024, TOP 1.2.1

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3445 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/572 
 
Vorlagen-Nummer  13.02.2024 
 0539/2024 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 07.03.2024 
 
Beantwortung einer Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Klima, 
Umwelt und Grün vom 25.01.2024 betreffend „Tieffrequenter Lärm im rechtsrheinischen 
Köln“ (AN/0091/2024) 
Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln fragt mit der Anfrage AN/0091/2024 in der Sit-
zung vom 25.01.2024 zum tieffrequenten Lärm in Teilen des rechtsrheinischen Kölns, 
insbesondere in den Stadtteilen Dünnwald, Dellbrück und Höhenhaus, über den sich 
Berichte in den Medien und Beschwerden häufen.  
 
Die Verwaltung nimmt zu den gestellten Fragen wie folgt Stellung: 
 
1.) Ist der Verwaltung bekannt, welche Bereiche der Stadt Köln insb. in den rechts-
rheinischen Stadtteilen von tieffrequentem Lärm betroffen sind? Welche sind dies?  
 
Bei dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt sind insgesamt 17 Beschwerden von 
Betroffenen auf dem Kölner Stadtgebiet bekannt. Die Beschwerden beziehen sich da-
bei auf die Wahrnehmung von Geräuschen oder/und von Erschütterungen. Betroffen 
sind die Stadtteile Flittard, Stammheim, Dellbrück, Holweide, Rath-Heumar, Zündorf 
und insbesondere Dünnwald.  
 
 
2.) Welche Maßnahmen zur Eingrenzung der Quelle der Lärmbelästigung hat die Ver-
waltung bereits ergriffen und mit welchem Ergebnis?  
Im Rahmen des Ermittlungsauftrags wurden zu der ersten Beschwerde in Dünnwald 
Messungen in den schutzwürdigen Räumen durchgeführt. Die Messungen zeigten 
keine Überschreitungen der maßgeblichen Immissionsrichtwerte. 
Es wurden potentielle Emittenten der Nahumgebung, u.a. haustechnische Anlagen, 
eine Brennwertheizung und eine Luftwärmepumpe, in die Messungen einbezogen.  
Da die Abschaltung dieser potentiellen Emittenten keine Auswirkung auf die festge-
stellte Geräuschsituation hatte, sind diese Anlagen als Emittenten auszuschließen.  
 
In Abstimmung mit dem LANUV wurden für eine Ersteinschätzung auf auffällige Ge-
räuschanteile alle Beschwerdeführenden gebeten, ein Smartphone-Video von der Ge-
räuschentwicklung einzureichen. Bei den drei eingereichten Videos (Stand Januar 
2024) hat das LANUV keine auffälligen Anteile, die durch den Betrieb einer techni-

2 
 
schen Anlage verursacht werden, festgestellt, die zu weiteren Prüfungen führen wür-
den. 
 
Darüber hinaus wurde Kontakt zum Betreiber der neuen rechtsrheinisch verlaufenden 
H-Gas-Pipeline aufgenommen. Der Betreiber schließt eine Verursachung der wahrge-
nommenen Geräusche und Erschütterungen aus.  
Ebenfalls ist ein Zusammenhang mit der Fernwärmeleitung bzw. zu einem Fern-
wärme-Hausanschluss auszuschließen. 
 
Nach dem bisherigen Kenntnisstand liegen keine weiteren Hinweise auf einen konkre-
ten Emittenten vor. 
 
 
3.) Sollte der Ursprung der Lärmbelästigung gefunden werden: Welche Maßnahmen 
kann die Verwaltung ergreifen, um die Geräuschemissionen soweit wie möglich 
einzuschränken und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitlichen 
Belastungen zu schützen?  
Ein ordnungsbehördliches Einschreiten setzt eine Überschreitung der nach TA Lärm 
gültigen Immissionsrichtwerte voraus sowie den Nachweis, dass die Überschreitung 
durch eine konkrete Anlage verursacht wird. Anhaltspunkte für einen oder verschie-
dene Verursacher bestehen nach dem vorliegenden Erkenntnisstand nicht. 
 
 
gez Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

07.03.2024 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 1.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0539/2024
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
13.02.2024
Erstellt
06.02.2024 16:54