AN/1680/2022
Änderungs- bzw. Zusatzantrag zu AN/1628/2022 Pilotprojekt Anschlussverpflichtung Biotonne
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Die FRAKTION Änderungsantrag nach § 13
4293 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 22.09.2022
AN/1680/2022
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Betriebsausschuss Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Köln 29.09.2022
Änderungs- bzw. Zusatzantrag zu AN/1628/2022 Pilotprojekt Anschlussverpflichtung Biotonne
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
Sehr geehrte Frau Abè,
die Fraktion die FRAKTION bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Betriebsausschusses
Abfallwirtschaftsbetrieb am 29.09.2022 zu setzen:
Änderungs- bzw. Zusatzantrag zu AN/1628/2022 Pilotprojekt Anschlussverpflichtung Biotonne
Beschluss:
Der Antrag AN/1628/2022 wird im Punkt zwei geändert und um die Punkte drei & vier ergänzt.
Änderungen und Ergänzungen sind im Folgenden hervorgehoben:
1. Die Stadt Köln startet ein Modellprojekt für eine Anschlussverpflichtung einer Biotonne für
alle Haushalte in einem Stadtbezirk. Die Verwaltung und AWB wählen hierfür ein oder mehrere
Veedel eines Bezirkes aus, die möglichst heterogen hinsichtlich der Wohnstruktur sind (Einfami-
lienhäuser sowie dichtbesiedelte Wohngebiete). Dadurch soll insbesondere in Erfahrung ge-
bracht werden, wie sich eine solche Verpflichtung auf die Menge und Qualität des gesammelten
Rathaus
An die Oberbürgermeisterin
An die Ausschussvorsitzende
Fraktion Die FRAKTION
Michael Hock
Birgit Dickas
Walter Wortmann
Karina Syndicus
Unter Goldschmied 6
50667 Köln
Tel.:+49 (221) 221 – 35606
E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de
E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de
E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de
E-Mail: karina.syndicus@stadt -koeln.de
- 2 -
Biomülls auswirkt. Privathaushalte, die sämtliche häuslichen Bioabfälle ordnungsgemäß und
schadlos verwerten können (z.B. durch Kompostierung) sind der Verpflichtung auszunehmen.
2. Dieses Modellprojekt wird von einer Informationskampagne zur richtigen Mülltrennung (in
dem entsprechenden Bezirk) begleitet. Die AWB prüft, ob zu diesem Zweck ein Beitritt zur
Initiative #WIRFUERBIO sinnvoll und hilfreich ist.
3. Stadt Köln und AWB informieren u.a. auf ihren Internetseiten verstärkt über die Vortei-
le der so genannten „Eigenkompostierung“ mit Hilfe von Komposthaufen, Schnellkom-
postern und Wurmkisten als der nachhaltigsten und umweltschonendsten Verwen-
dungsmöglichkeit für Grün- und Bioabfälle. Ebenso wird an prominenter Stelle für die
Möglichkeit zur Inanspruchnahme des so genannten „Eigenkompostierersabschlags“1
geworben.
4. In einem einjährigen Modellprojekt "Öffentlicher Wurmkomposter" bietet die AWB oder
ein beauftragter Dienstleister die Abgabe von privatem Biomüll an, der zu 100% durch
Wurmkompostierung umgesetzt wird. Als Modellstandort wird ein Standort mit hoher
und affiner Bevölkerungsdichte ausgewählt. Mittelfristiges Ziel soll es sein, Deutsch-
lands erste wurmfreundliche Kommune zu werden sowie ein stadtweites Wurmkompos-
ternetz aufzubauen.
Begründung:
Selbstverständlich ist Bioabfall in der Biotonne besser aufgehoben als in der Restmülltonne. Noch bes-
ser aufgehoben ist er aber beim Verursacher selbst, also im Garten (Grünschnitt, Äste usw.), im privaten
Komposter oder in der Wurmkiste.
Er muss nicht abgeholt, einmal per LKW quer durch die Stadt transportiert, sortiert, in Plastiksäcke
(„Köln-Kompost“) gepackt werden und mit dem Auto wieder heimwärts transportiert werden. Außerdem
ist zu erwarten, dass die Qualität besser ist (weniger Falsch-Befüllung). Kosten für Stadt und AWB fallen
auch nicht an.
In einem öffentlichen Wurmkomposter wird "Wurmhumus" und "Wurmtee" von höchster mineralischer
Qualität erzeugt, welcher reich an Enzymen und Mikroorganismen ist. Die beiden erzeugten Produkte
können zu niedrigen Preisen an die Biomüllabgebenden etc. verkauft werden kann.
Einen zusätzlichen Nutzen sehen wir im Lern-Effekt: Jede/r kann bestaunen, wie aus dem eigenen Bio-
müll ein wertvoller natürlicher Dünger wird, der sich gut anfühlt und auch noch gut riecht.
Quellen:
*1 Satzung über die Abfallgebühren in der Stadt Köln 2022; Anlage 2 Gebührenberechnung, Sei-
te 5 https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=838174&type=do
Gez. Karina Syndicus (Fraktionsvorsitzende)
Caroline Michel (SE)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungOrte (2)
- Unter Goldschmied 6
- Im Garten
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- AN/1680/2022
- Typ
- Die PARTEI Änderungsantrag nach § 13
- Datum
- 22.09.2022
- Erstellt
- 22.09.2022 02:11