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2018/0305

Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 22.01.2019

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203 Zeichen

Punkt 3: Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2019/0305) 
 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss der Stadtverordnetenversammlung, der 
Vorlage zuzustimmen.

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224 Zeichen

Punkt 3: Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0305) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
 Stimmenthaltung: AfD-Fraktion

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Punkt 11: Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0305) 
 
Stadtv. Siebel (SPD) verlässt unter Hinweis auf § 25 HGO den Sitzungssaal und 
nimmt weder an der Beratung noch an der Beschlussfassung teil. 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: AfD und FDP

2018/0305

10998 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
13.02.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
Dezernat II  
Amt: Jugendamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0305 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig      
 
Produkt-Nr.: 363100 
Kostenstelle:  051-004-1000  Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3631-10  Sachkonto: 7128740  
 
Betreff: Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 22.01.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der 
vorliegenden Form wird zugestimmt . 
 
2. Die für die Umsetzung der Weiterentwicklung notwendigen zusätzlichen Haushaltsmittel in 
Höhe von 200.000 Euro stehen unter der Kostenstelle 051-004-1000, SK 7128740, KT 
3631-10 zur Verfügung. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.01.2019: 
 
 
1. Auftragsgrundlage der Schulsozialarbeit   
 
Die Schulsozialarbeit ist eine wichtige präventive Kinder- und Jugendhilfeleistung gemäß  
§ 13 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, die kooperativ mit den beteiligten Akteur*innen zum Wohl der 
Kinder und deren Familien in Darmstadt erbracht wird. Verankert ist sie weiterhin in den §§ 1, 11 
und 81 des SGB VIII. Die Steuerungsinstanz der Schulsozialarbeit ist die Fachstelle 
Schulsozialarbeit und Jugendberufshilfe. Diese ist in der Abteilung Kinder- und Jugendförderung 
des Jugendamtes angesiedelt und für die fachliche und administrative Bearbeitung des 
Themenfeldes zuständig. 
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 2009 (Vorlage Nr. 2009/0004) beschlossen, 
die Schulsozialarbeit in den jeweiligen Sozialräumen anzusiedeln. Dazu wurden vier Planungsräume 
auf Grundlage der Grundschulbezirke gebildet:  
Darmstadt Nord/Waldkolonie, Innenstadt Nord, Innenstadt Süd und Darmstadt Süd. In jedem 
Sozialraum wird die Schulsozialarbeit von einem Träger umgesetzt. Ausgenommen davon sind die 
beruflichen Schulen. Diese werden sozialraumübergreifend von einem fünften Träger bedient.  
 
Im Jahr 2010 (Vorlage Nr. 2010/0497) wurde ein stufenweiser Ausbau der Schulsozialarbeit 
beschlossen, der 2012/13 mit der dritten Ausbaustufe endete. Die Personalausstattung orientiert 
sich an den Schüler*innenzahlen der jeweiligen Schule, der Schulform und dem Standort einer 
Schule, um eine erforderliche Integrationsleistung zu ermöglichen. 
 
Mit Abschluss des Ausbaus konnte an allen Schulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
flächendeckend Schulsozialarbeit umgesetzt werden. Zurzeit wird Schulsozialarbeit an 17 
Grundschulen, fünf Gesamtschulen, einer Haupt- und Realschule, sieben Gymnasien, vier 
Förderschulen und zwei Berufsschulzentren umgesetzt. 
 
2. Weiterentwicklung der Qualitätsstandards der Schulsozialarbeit 
 
Die Struktur der sozialraumorientierten Schulsozialarbeit ist durch die Rahmenkonzeption 
Schulsozialarbeit und dem Magistratsbeschluss zum Ausbau der Schulsozialarbeit von 2010 
vorgegeben. Um den stetigen gesellschaftlichen, schul- und bildungspolitischen Veränderungen 
gerecht zu werden und um an der Lebenswelt der Kinder- und Jugendlichen zu partizipieren, muss 
sich auch Schulsozialarbeit ständig weiterentwickeln. Arbeitsschwerpunkte müssen stets neu 
ermittelt, verändert und evaluiert werden.  
 
Auf der Grundlage der Erfahrungen aus dem Prozess AG 78-Weiterentwicklung der Kinder- und 
Jugendarbeit- soll das Konzept der Schulsozialarbeit, gemeinsam mit den Trägern der 
Schulsozialarbeit, nach 9 Jahren Erprobung und Durchführung evaluiert und weiterentwickelt 
werden. Der Umsetzungsplan sieht zunächst die Sichtung der Konzepte und deren Fortschreibung 
in den Sachberichten (seit 2011) vor. Die Fortschreibung der sozialräumlichen Schulsozialarbeit in 
Darmstadt die regionalen Begebenheiten und die Entwicklungen in der Bildungsregion sowie auch 
auf Hessischer Ebene berücksichtigen. Daher findet, das von der AG Leitlinien für 
multiprofessionelles Arbeiten an Schule entwickelte Papier, das als Handreichung für die 
Zusammenarbeit der sozialpädagogischen Fachkräfte an Schule genutzt werden kann, 
Berücksichtigung.

- 4 - 
Die Umsetzungsschritte sind im Folgenden differenziert dargestellt: 
 
 
Ziel 
 
Bis wann 
Fortschreibung Rahmenkonzept Schulsozialarbeit 
TZ (1) Arbeitsschwerpunkte und Ziele ermitteln 
Konzepte Schulsozialarbeit, Sachberichte und Rahmenkonzept 
sichten und abgleichen Ende 2018 
Arbeitsschwerpunkte identifizieren und clustern Ende 2018 
Bedarfe ermitteln, Abgleich mit anderen Angeboten der 
Jugendhilfe, Angebotsermittlung in den Sozialräumen/Stadtteilen Ende 2018 
Vorstellung der Ergebnisse bei den Trägern Schulsozialarbeit Ende 2018 
TZ (2) Erstellung Basiskonzept – Gemeinsame Entwicklung stadtweites Portfolio Schulsozialarbeit  
Definition Grundverständnis Schulsozialarbeit Sommer 2019 
Definition Erläuterung rechtliche Grundlagen Sommer 2019 
Definition Ziele, Methoden und Arbeitsansätze Sommer 2019 
Definition Anforderungen an das Personal Sommer 2019 
Definition Anforderungen an das Struktur und Kooperation Sommer 2019 
TZ (3) Kooperationsverträge Schule – Träger Ende 2019 
TZ (4) Leistungsvereinbarung Träger – Stadt Ende 2019 
TZ (5) Controlling Konzept Sommer 2020 
TZ (6) Berichtswesen/Datenerhebung - ist bereits erfolgt 
Testphase Erfassung  Bis Sommerferien 2018 
Auswertung Testphase September 2018 
Einführung in neue Datenerhebung September/Oktober 2018 
Umstellung auf neue  Datenerhebung Ab Herbst 2018 
Überarbeitung Berichtswesen Schuljahr 2018/19 
Einführung neues Berichtswesen ab Schuljahr 2019/2020 
 
Der Prozess soll mit einem überarbeiteten, dem aktuellen Forschungsstand entsprechenden 
Rahmenkonzept und neuen Leistungsvereinbarungen abschließen.

- 5 - 
3. Entwicklung Schulsozialarbeit  
 
3.1. Entwicklung der Schüler*innen -Zahlen 
 
Die Entwicklung der Schüler*innenzahlen hat seit Beginn und Ausbau der Schulsozialarbeit 2009 
stetig zugenommen. Im Schuljahr 2013/2014 nach Abschluss der Ausbaustufen betrug die 
Schüler*innen-Zahl an den Grund- und Allgemeinbildenden Schulen 15.009 Schüler*innen und an 
den beruflichen Schulen 7.206 Schüler*innen. Im Schuljahr 2017/2018 beträgt die 
Schüler*innenzahl an den Grund- und Allgemeinbildenden Schulen 15.437 Schüler*innen und an 
den beruflichen Schulen 10.415 Schüler*innen. Mit steigenden Bevölkerungszahlen und damit 
einhergehender Wohn- und Schulbauentwicklung ist auch mit einem stetigen Anstieg der 
Schüler*innenzahlen zu rechnen.  
 
3.2. Entwicklung der Schüler*innen nach Sozialräumen 
 
Die Sozialräume DA-Nord und DA-Süd verzeichnen einen Zuwachs von Schüler*innen. Die 
Sozialräume Innenstadt-Nord und Innenstadt-Süd verzeichnen hingegen einen Rückgang der 
Schüler*innenzahlen. Dies wurde in den Berechnungen berücksichtigt. Die prozentual 
unterschiedliche Verteilung resultiert folglich aus den sinkenden bzw. steigenden 
Schüler*innenzahlen von 2009 bis heute.  
 
3.3. Verteilung/Aufstockung der Mittel 
 
Zur Umsetzung der Weiterentwicklung werden zusätzliche Mittel (200.000 Euro) notwendig, die im 
Rahmen der Haushaltsberatungen 2019 bereits etatisiert wurden. Die Verteilung erfolgt auf der 
Grundlage der aktuellen Schüler*innenzahlen Schuljahr 2017/2018 und dem Verteilschlüssel (siehe 
Rahmenkonzept) Schulsozialarbeit. Das Einzugsgebiet der Schulen wurde auf Grundlage des 
Sozialatlas 2018 mit einem Zuschlag für Integrationsleistungen berücksichtigt. 
 
Aus den Berechnungen ergibt sich folgende Verteilung: 
 
Sozialraum Aufplanung HH 2019 in % Zuschuss gesamt in Euro 
DA Nord + Waldkolonie 21,83% 386.217,15  
Innenstadt Nord 10,23% 404.608,44  
Innenstadt Süd 13,41% 533.347,49 
DA Süd 28,60% 257.478,10  
Berufsschulen (nur Dynamisierung) 1,97% 153.163,81  
Gesamt 15,26% 1.734.815,00

- 6 - 
3.4.  Mittelbedarfe im Einzelnen ab 2019  
 
Schule/Planungsraum Schulform 
Schüler*
innen-
Zahl 
17/18 
Schüler* 
innen 
 in % im 
Vgl. 2009 
Förderung 
2018 in Euro 
Förderung 
2019 in Euro 
DA Nord + Waldkolonie        
Georg-August-Zinn Grundschule 210 12,30% 
     
317.098,97  
             
386.217,15  
Stadtteilschule Arheilgen Koop Gesamt 812 49,54% 
Astrid-Lindgren-Schule Grundschule 425 3,66% 
Wilhelm-Busch-Schule Grundschule 252 -9,03% 
Erich-Kästner-Schule IGS/Grundschule 990 19,28% 
Käthe-Kollwitz-Schule Grundschule 185 -28,02% 
Summe   2.874 +14,78% 
 
       
Innenstadt Nord       
Eleonorenschule  Gymnasium 851 -19,94% 
367.167,24 404.608,44 
Justus-Liebig-Schule Gymnasium 813 -20,14% 
Goetheschule Grundschule 352 4,45% 
Christian-Morgenstern-
Schule Grundschule 238 5,78% 
Bertolt-Brecht-Schule Gymnasium 643 -1,08% 
Bernhard-Adelung-Schule IGS 564 -2,42% 
Ernst-Elias-Niebergall-
Schule Förderschule 236 -22,37% 
Christoph-Graupner-
Schule Förderschule 138 12,20% 
Schillerschule Grundschule 392 12,32% 
Summe   4.227 -9,04% 
 
 
Innenstadt  
 
       
Bessunger Schule Grundschule 438 6,83%   
Friedrich-Ebert-Schule Grundschule 322 25,78% 
470.418,97 533.347,49 
Heinrich-Heine-Schule Grundschule 189 10,53% 
Wilhelm-Leuschner-
Schule Haupt/Real 620 16,32% 
Mornewegschule GS/IGS 824 10,46% 
Lichtenbergschule Gymnasium 1.264 -19,80% 
Herderschule Förderschule 189 -6,90% 
Heinrich-Hoffmann-Schule Grundschule 157 19,85% 
Ludwig-Georgs-
Gymnasium Gymnasium 695 -14,83% 
Viktoriaschule Gymnasium 824 -21,30% 
Elly-Heuss-Knapp-Schule Grundschule 302 5,59% 
Georg-Büchner-Schule Gymnasium 720 -29,89% 
Summe   6.544 -9,14%

- 7 - 
Schule/Planungsraum Schulform 
Schüler*
innen-
Zahl 
17/18 
Schüler* 
innen 
 in % im 
Vgl. 2009 
Förderung 
2018 in Euro 
Förderung 
2019 in Euro 
 
Eberstadt         
Andersenschule Grundschule 163 0,62% 
200.273,04 257.478,10 
Frankensteinschule Grundschule 298 53,61% 
Ludwig-Schwamb-Schule Grundschule 294 36,74% 
Wilhelm-Hauff-Schule Grundschule 243 35,00% 
Gutenbergschule Koop. Gesamt 460 -15,13% 
Mühltalschule Förderschule 48 11,63% 
Summe   1.506 +12,72% 
 
 
 
Berufsschulen 
Friedrich-List-Schule Berufsschule 2.162  
150.204,78 153.163,81 
Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule Berufsschule 1.359 
 
Martin-Behaim-Schule Berufsschule 2.091  
Erasmus-Kittler-Schule Berufsschule 1.488  
Peter-Behrens-Schule Berufsschule 2.097  
Alice-Eleonoren-Schule Berufsschule 1.218  
Summe Gesamt   10.415    
 
 
Darmstadt, 22.01.2019 
51-KiJufö 
 
 
Dezernat I      Dezernat II     
             
     
Jochen Partsch      Rafael Reisser  
Oberbürgermeister      Bürgermeister  
 
 
 
Dezernat IV      Dezernat V 
 
 
André Schellenberg       Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer       Stadträtin

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
13.02.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat I 
Dezernat IV 
Dezernat II  
Amt: Jugendamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I II 40 
IV 20 
V 51  JHA 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2018/0305 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
73 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 363100 
Kostenstelle: 051-004-1000  Investitionsnummer:       
Kostenträger: 3631-10  Sachkonto: 7128740  
 
Betreff: Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 22.01.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt in der 
vorliegenden Form wird zugestimmt . 
 
2. Die für die Umsetzung der Weiterentwicklung notwendigen zusätzlichen Haushaltsmittel in 
Höhe von 200.000 Euro stehen unter der Kostenstelle 051-004-1000, SK 7128740, KT 
3631-10 zur Verfügung. 
 
 
Anlagen:

- 3 - 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 20.02.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 22.01.2019: 
 
 
1. Auftragsgrundlage der Schulsozialarbeit   
 
Die Schulsozialarbeit ist eine wichtige präventive Kinder- und Jugendhilfeleistung gemäß  
§ 13 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, die kooperativ mit den beteiligten Akteur*innen zum Wohl 
der Kinder und deren Familien in Darmstadt erbracht wird. Verankert ist sie weiterhin in den §§ 
1, 11 und 81 des SGB VIII. Die Steuerungsinstanz der Schulsozialarbeit ist die Fachstelle 
Schulsozialarbeit und Jugendberufshilfe. Diese ist in der Abteilung Kinder- und 
Jugendförderung des Jugendamtes angesiedelt und für die fachliche und administrative 
Bearbeitung des Themenfeldes zuständig. 
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 2009 (Vorlage Nr. 2009/0004) 
beschlossen, die Schulsozialarbeit in den jeweiligen Sozialräumen anzusiedeln. Dazu wurden 
vier Planungsräume auf Grundlage der Grundschulbezirke gebildet:  
Darmstadt Nord/Waldkolonie, Innenstadt Nord, Innenstadt Süd und Darmstadt Süd. In jedem 
Sozialraum wird die Schulsozialarbeit von einem Träger umgesetzt. Ausgenommen davon sind 
die beruflichen Schulen. Diese werden sozialraumübergreifend von einem fünften Träger 
bedient.  
 
Im Jahr 2010 (Vorlage Nr. 2010/0497) wurde ein stufenweiser Ausbau der Schulsozialarbeit 
beschlossen, der 2012/13 mit der dritten Ausbaustufe endete. Die Personalausstattung 
orientiert sich an den Schüler*innenzahlen der jeweiligen Schule, der Schulform und dem 
Standort einer Schule, um eine erforderliche Integrationsleistung zu ermöglichen. 
 
Mit Abschluss des Ausbaus konnte an allen Schulen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
flächendeckend Schulsozialarbeit umgesetzt werden. Zurzeit wird Schulsozialarbeit an 17 
Grundschulen, fünf Gesamtschulen, einer Haupt- und Realschule, sieben Gymnasien, vier 
Förderschulen und zwei Berufsschulzentren umgesetzt. 
 
2. Weiterentwicklung der Qualitätsstandards der Schulsozialarbeit 
 
Die Struktur der sozialraumorientierten Schulsozialarbeit ist durch die Rahmenkonzeption 
Schulsozialarbeit und dem Magistratsbeschluss zum Ausbau der Schulsozialarbeit von 2010 
vorgegeben. Um den stetigen gesellschaftlichen, schul- und bildungspolitischen Veränderungen 
gerecht zu werden und um an der Lebenswelt der Kinder- und Jugendlichen zu partizipieren, 
muss sich auch Schulsozialarbeit ständig weiterentwickeln. Arbeitsschwerpunkte müssen stets 
neu ermittelt, verändert und evaluiert werden.  
 
Auf der Grundlage der Erfahrungen aus dem Prozess AG 78-Weiterentwicklung der Kinder- und 
Jugendarbeit- soll das Konzept der Schulsozialarbeit, gemeinsam mit den Trägern der 
Schulsozialarbeit, nach 9 Jahren Erprobung und Durchführung evaluiert und weiterentwickelt 
werden. Der Umsetzungsplan sieht zunächst die Sichtung der Konzepte und deren 
Fortschreibung in den Sachberichten (seit 2011) vor. Die Fortschreibung der sozialräumlichen 
Schulsozialarbeit in Darmstadt die regionalen Begebenheiten und die Entwicklungen in der 
Bildungsregion sowie auch auf Hessischer Ebene berücksichtigen. Daher findet, das von der AG 
Leitlinien für multiprofessionelles Arbeiten an Schule entwickelte Papier, das als Handreichung 
für die Zusammenarbeit der sozialpädagogischen Fachkräfte an Schule genutzt werden kann, 
Berücksichtigung.

- 5 - 
 
 
Die Umsetzungsschritte sind im Folgenden differenziert dargestellt: 
 
 
Ziel 
 
Bis wann 
Fortschreibung Rahmenkonzept Schulsozialarbeit 
TZ (1) Arbeitsschwerpunkte und Ziele ermitteln 
Konzepte Schulsozialarbeit, Sachberichte und Rahmenkonzept 
sichten und abgleichen Ende 2018 
Arbeitsschwerpunkte identifizieren und clustern Ende 2018 
Bedarfe ermitteln, Abgleich mit anderen Angeboten der 
Jugendhilfe, Angebotsermittlung in den Sozialräumen/Stadtteilen Ende 2018 
Vorstellung der Ergebnisse bei den Trägern Schulsozialarbeit Ende 2018 
TZ (2) Erstellung Basiskonzept – Gemeinsame Entwicklung stadtweites Portfolio Schulsozialarbeit 
Definition Grundverständnis Schulsozialarbeit Sommer 2019 
Definition Erläuterung rechtliche Grundlagen Sommer 2019 
Definition Ziele, Methoden und Arbeitsansätze Sommer 2019 
Definition Anforderungen an das Personal Sommer 2019 
Definition Anforderungen an das Struktur und Kooperation Sommer 2019 
TZ (3) Kooperationsverträge Schule – Träger Ende 2019 
TZ (4) Leistungsvereinbarung Träger – Stadt Ende 2019 
TZ (5) Controlling Konzept Sommer 2020 
TZ (6) Berichtswesen/Datenerhebung - ist bereits erfolgt 
Testphase Erfassung  Bis Sommerferien 2018 
Auswertung Testphase September 2018 
Einführung in neue Datenerhebung September/Oktober 2018 
Umstellung auf neue  Datenerhebung Ab Herbst 2018 
Überarbeitung Berichtswesen Schuljahr 2018/19 
Einführung neues Berichtswesen ab Schuljahr 2019/2020 
 
Der Prozess soll mit einem überarbeiteten, dem aktuellen Forschungsstand entsprechenden 
Rahmenkonzept und neuen Leistungsvereinbarungen abschließen.

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3. Entwicklung Schulsozialarbeit  
 
3.1. Entwicklung der Schüler*innen -Zahlen 
 
Die Entwicklung der Schüler*innenzahlen hat seit Beginn und Ausbau der Schulsozialarbeit 
2009 stetig zugenommen. Im Schuljahr 2013/2014 nach Abschluss der Ausbaustufen betrug 
die Schüler*innen-Zahl an den Grund- und Allgemeinbildenden Schulen 15.009 Schüler*innen 
und an den beruflichen Schulen 7.206 Schüler*innen. Im Schuljahr 2017/2018 beträgt die 
Schüler*innenzahl an den Grund- und Allgemeinbildenden Schulen 15.437 Schüler*innen und 
an den beruflichen Schulen 10.415 Schüler*innen. Mit steigenden Bevölkerungszahlen und 
damit einhergehender Wohn- und Schulbauentwicklung ist auch mit einem stetigen Anstieg der 
Schüler*innenzahlen zu rechnen.  
 
3.2. Entwicklung der Schüler*innen nach Sozialräumen 
 
Die Sozialräume DA-Nord und DA-Süd verzeichnen einen Zuwachs von Schüler*innen. Die 
Sozialräume Innenstadt-Nord und Innenstadt-Süd verzeichnen hingegen einen Rückgang der 
Schüler*innenzahlen. Dies wurde in den Berechnungen berücksichtigt. Die prozentual 
unterschiedliche Verteilung resultiert folglich aus den sinkenden bzw. steigenden 
Schüler*innenzahlen von 2009 bis heute.  
 
3.3. Verteilung/Aufstockung der Mittel 
 
Zur Umsetzung der Weiterentwicklung werden zusätzliche Mittel (200.000 Euro) notwendig, 
die im Rahmen der Haushaltsberatungen 2019 bereits etatisiert wurden. Die Verteilung erfolgt 
auf der Grundlage der aktuellen Schüler*innenzahlen Schuljahr 2017/2018 und dem 
Verteilschlüssel (siehe Rahmenkonzept) Schulsozialarbeit. Das Einzugsgebiet der Schulen 
wurde auf Grundlage des Sozialatlas 2018 mit einem Zuschlag für Integrationsleistungen 
berücksichtigt. 
 
Aus den Berechnungen ergibt sich folgende Verteilung: 
 
Sozialraum Aufplanung HH 2019 in % Zuschuss gesamt in Euro 
DA Nord + Waldkolonie 21,83% 386.217,15  
Innenstadt Nord 10,23% 404.608,44  
Innenstadt Süd 13,41% 533.347,49 
DA Süd 28,60% 257.478,10  
Berufsschulen (nur Dynamisierung) 1,97% 153.163,81  
Gesamt 15,26% 1.734.815,00

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3.4.  Mittelbedarfe im Einzelnen ab 2019  
 
Schule/Planungsraum Schulform 
Schüler*
innen-
Zahl 
17/18 
Schüler* 
innen 
 in % im 
Vgl. 2009 
Förderung 
2018 in Euro 
Förderung 
2019 in Euro 
DA Nord + Waldkolonie        
Georg-August-Zinn Grundschule 210 12,30% 
     
317.098,97  
             
386.217,15  
Stadtteilschule Arheilgen Koop Gesamt 812 49,54% 
Astrid-Lindgren-Schule Grundschule 425 3,66% 
Wilhelm-Busch-Schule Grundschule 252 -9,03% 
Erich-Kästner-Schule IGS/Grundschule 990 19,28% 
Käthe-Kollwitz-Schule Grundschule 185 -28,02% 
Summe   2.874 +14,78% 
 
       
Innenstadt Nord       
Eleonorenschule  Gymnasium 851 -19,94% 
367.167,24 404.608,44 
Justus-Liebig-Schule Gymnasium 813 -20,14% 
Goetheschule Grundschule 352 4,45% 
Christian-Morgenstern-
Schule Grundschule 238 5,78% 
Bertolt-Brecht-Schule Gymnasium 643 -1,08% 
Bernhard-Adelung-Schule IGS 564 -2,42% 
Ernst-Elias-Niebergall-
Schule Förderschule 236 -22,37% 
Christoph-Graupner-
Schule Förderschule 138 12,20% 
Schillerschule Grundschule 392 12,32% 
Summe   4.227 -9,04% 
 
 
Innenstadt  
 
       
Bessunger Schule Grundschule 438 6,83%   
Friedrich-Ebert-Schule Grundschule 322 25,78% 
470.418,97 533.347,49 
Heinrich-Heine-Schule Grundschule 189 10,53% 
Wilhelm-Leuschner-
Schule Haupt/Real 620 16,32% 
Mornewegschule GS/IGS 824 10,46% 
Lichtenbergschule Gymnasium 1.264 -19,80% 
Herderschule Förderschule 189 -6,90%

- 8 - 
Heinrich-Hoffmann-Schule Grundschule 157 19,85% 
Ludwig-Georgs-
Gymnasium Gymnasium 695 -14,83% 
Viktoriaschule Gymnasium 824 -21,30% 
Elly-Heuss-Knapp-Schule Grundschule 302 5,59% 
Georg-Büchner-Schule Gymnasium 720 -29,89% 
Summe   6.544 -9,14% 
Schule/Planungsraum Schulform 
Schüler*
innen-
Zahl 
17/18 
Schüler* 
innen 
 in % im 
Vgl. 2009 
Förderung 
2018 in Euro 
Förderung 
2019 in Euro 
 
Eberstadt         
Andersenschule Grundschule 163 0,62% 
200.273,04 257.478,10 
Frankensteinschule Grundschule 298 53,61% 
Ludwig-Schwamb-Schule Grundschule 294 36,74% 
Wilhelm-Hauff-Schule Grundschule 243 35,00% 
Gutenbergschule Koop. Gesamt 460 -15,13% 
Mühltalschule Förderschule 48 11,63% 
Summe   1.506 +12,72% 
 
 
 
Berufsschulen 
Friedrich-List-Schule Berufsschule 2.162  
150.204,78 153.163,81 
Heinrich-Emanuel-Merck-
Schule Berufsschule 1.359 
 
Martin-Behaim-Schule Berufsschule 2.091  
Erasmus-Kittler-Schule Berufsschule 1.488  
Peter-Behrens-Schule Berufsschule 2.097  
Alice-Eleonoren-Schule Berufsschule 1.218  
Summe Gesamt   10.415    
 
 
Darmstadt, 22.01.2019 
51-KiJufö 
 
 
Dezernat I      Dezernat II    
            
       
Jochen Partsch     Rafael Reisser 
Oberbürgermeister     Bürgermeister 
 
 
 
Dezernat IV      Dezernat V

André Schellenberg      Barbara Akdeniz 
Stadtkämmerer      Stadträtin

anlage 4

361 Zeichen

Punkt 4: Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2018/0305) 
 
Stadtv. Siebel (SPD) verlässt unter Hinweis auf § 25 HGO den Sitzungsraum und 
nimmt weder an der Beratung noch an der Beschlussfassung teil. 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
  
Stimmenthaltung: AfD

Beratungsverlauf (5)

TOP 4
TOP 3
TOP 11
TOP 3
TOP 73

Details

Vorlagen-Nr.
2018/0305
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.01.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00