V/0019/2013
Anregung der Kommunalen Seniorenvertretung an den Rat
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Beschlussvorlage
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V/0019/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Wohnungswesen Betrifft Anregung der Kommunalen Seniorenvertretung an den Rat A-KS/0001/2012 "Kommunale Wohnungspolitik - Schaffung von finanzierbarem Wohnraum durch Eigeninitiative von Bürgern" Beratungsfolge 06.02.2013 Hauptausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Das inhaltliche Grundanliegen der Kommunalen Seniorenvertretung wird im Rahmen der laufe n- den Erarbeitung des Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen bei der anstehenden Entwicklung von Instrumenten und Maßnahmen zur Verbesserung einer nachfragegerechten Wohnraumve r- sorgung aufgegriffen. II. Finanzielle Auswirkungen: Keine Begründung: Die Kommunale Seniorenvertretung regt an, bei der Weiterentwicklung des Wohnstandortes Müns- ter den zunehmend nachgefragten und von der Bürgerschaft selbst initiierten gemeinschaftlich en Wohnformen einen angemessenen Stellenwert einzuräumen und damit auf den demografischen Wandel, die öffentlich diskutierte Altersarmut und eine zunehmende Vereinsamung im Alter zu reagieren. Die Verwaltung erarbeitet derzeit mit Unterstützung des Instit utes empirica im Auftrag des R ates ein Kommunales Handlungskonzept Wohnen (Ratsvorlage 0041/2011/1), das den politischen Gremien bis zur Sommerpause zur Vorberatung vorgelegt werden soll. Dabei werden u.a. die Nachfrage und Präferenzen bestimmter Zielgruppen (z.B. Familien, Ältere, Menschen mit Behinde- rungen / Mobilitätseinschränkungen) besonders in den Focus genommen und geeignete Instr u- mente und Maßnahmen für eine nachfragegerechte Wohnungsversorgung entwickelt und vorg e- stellt. Vorlagen-Nr.: V/0019/2013 Auskunft erteilt: Frau Fahl Ruf: 492 64 80 E-Mail: FahlA@stadt-muenster.de Datum: 10.01.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0019/2013 Mit Blick auf gemeinsch aftliche Wohnformen wird die Verwaltung zuvor mit einer Berichtsvorlage (Beginn II. Quartal) über das aktuelle städtische Unterstützungsangebot zugunsten interessierter Bau- und Mietergemeinschaften sowie über den Status Quo bisher realisierter gemeinschaf tlicher Wohnformen in Münster informieren und den politischen Gremien weitere Handlungsoptionen in diesem Themenfeld aufzeigen. Auf Grundlage dieses Berichtes können dann im Kontext nachfo l- gend anstehender politischer Entscheidungen zum Kommunalen Handlung skonzept Wohnen wei- tere Schritte und Maßnahmen ggf. zur Ausweitung entsprechender Angebote für die Zielgruppen beschlossen werden. In Vertretung gez. Paal Stadtrat Anlagen: Anregung A-KS/0001/2012
Anregung Kommunale Seniorenvertretung
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Anregung der kommunalen Seniorenvertretung an den Rat A-KS-0001-2012 Kommunale Wohnungspolitik - Schaffung von finanzierbarem Wohnraum durch Eigeninitiative von Bürgern Die Kommunale Seniorenvertretung Münster hat in Ihr er Sitzung am 24.09.2012 folgende Anregung zu geben Anregung an den Rat beschlossen: Der Rat möge beschließen: Bei allen Wohnungsbaumaßnahmen in der Stadt Münster wird zukünftig der Ge- sichtspunkt des gemeinschaftlichen Wohnens berücksi chtigt und so weit als möglich, gefördert. Begründung: Seit geraumer Zeit beobachtet die Kommunale Seniore nvertretung Münster die Ent- wicklung des Wohnungsmarktes in unserer Stadt und s tellt fest, dass es zunehmend an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Im Rahmen des demografi schen Wandels, der öffentlich diskutierten Altersarmut und der steigenden Vereins amung älterer Menschen wird die Stadt in Zukunft in diesem Bereich erheblich gefordert. Besondere Bedeutung hat die Erstellung von Wohnraum zu günstigen Bedingungen, die von den Betroffenen finanziert werden können. D as gilt ebenso für junge Familien und besonders für ältere Menschen, die häufig eine zu große Wohnung nutzen und gerne eine kleinere beziehen möchten. Der frei werd ende Wohnraum steht dann für andere Wohnungssuchende zur Verfügung. In Münster gibt es bereits realisierte Wohnprojekte , die als gutes Beispiel dienen könn- ten. Weiter gibt es aktive Gruppen in unserer Stadt , die sich um baureife Grundstücke bemühen, um den Gedanken des gemeinschaftlichen Wohnens voran zu treiben. Im Rahmen der Nachverdichtung und der in Zukunft zu r Verfügung stehenden Konver- sionsflächen könnte bei entsprechender Berücksichti gung der an gemeinschaftlichem Wohnen Interessierten eine wesentliche Entlastung des Münsterschen Wohnungsmark- tes erfolgen. Jede neue Wohnung in diesem Bereich m acht eine andere Wohnung frei und entlastet den verknappten Wohnraum. Die Seniorenvertretung hat mit ihrem Projekt „Recht zeitige Vorbereitung auf ein Leben im Alter in Münster“ bereits angeregt, ein Bauvorha ben in Form einer Genossenschaft zu realisieren. Durch die Eigeninitiative von Bürge rn ist eine „Genossenschaft in Vorbe- reitung“ tätig, die nach Erwerb eines geeigneten Gr undstückes ein entsprechendes Bauvorhaben umsetzen wird. Dieses beispielhafte Vorhaben kann weitere Interess enten aktivieren, die ähnliche Vor- stellungen haben und nach einem Grundstück suchen. Wenn der Rat der Stadt Münster diesen Argumenten folgen kann und darauf dringt, da ss bei entsprechenden Woh- nungsbauvorhaben der Gesichtspunkt des gemeinschaft lichen Wohnens berücksichtigt wird, könnte die Eigeninitiative von Bürgern sehr erfolgreich werden.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- V/0019/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 10.01.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37