2018/0273
Jahresberichte 2017 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals
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- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
10.09.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2018/0273
Magistratsbeschluss-Nr.
344
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2017 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 06.09.2018
Beschlussvorschlag:
Die Jahresberichte 2017 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2017 Alice-Hospital
Jahresbericht 2017 Klinikum Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 19.09.2018
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.09.2018
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes (HKHG) sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher werden
ebenfalls im §7 Absatz 3 HKHG geregelt. Danach prüfen die Patientenfürsprecherinnen oder
der Patientenfürsprecher Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und
vertreten deren Anliegen. Hierzu können sie sich mit Einverständnis der betroffenen Patientin
oder des betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen we nden.
Eine weiterführende Regelung der Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und
Patientenfürsprecher durch andere Stellen sieht das HKHG nicht vor.
Die Jahresberichte 2017 werden beigefügt als Anlagen zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 06.09.2018
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlagen
anlage 2
6293 Zeichen
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herrn Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 111061 nennen nn 64225 Darmstadt KLINIKUM & | Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Petra Diefenbach Bärbel Freund Ilse Marie Willimczik Jahresbericht 2017 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt GmbH Das Klinikum Darmstadt ist das Krankenhaus der Maximalversorgung in Südhessen. Im Berichtszeitraum 2017 haben dem Krankenhaus 112500 Patientinnen und Patienten ihre Gesundheit anvertraut. Sie werden in 21 Fachkliniken und Instituten, insgesamt elf zertifizierten Zentren mit interdisziplinären Schwerpunkten auf höchstem Niveau mit modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren behandelt. Dabei sind hohe hygienische Standards und ständige Qualitätssicherungen besonders wichtig. Das Klinikum Darmstadt wächst kontinuierlich, so nimmt das erste Klinikgebäude des Zentralen Neubaus Anfang Dezember den Patientenbetrieb auf. Das Institut für Radioonkologie und Strahlentherapie erhält zwei neue Linearbeschleuniger mit deutschlandweit einzigartiger technischer Ausstattung und zieht in das Untergeschoss des Neubaus ein. Fünf Klinikdirektoren des Klinikums Darmstadt werden von der Focus-Ärzteliste 2017 erneut als Top-Mediziner empfohlen und das Focus-Siegel "Top-Karrierechancen in Krankenhäusern" wird an das Klinikum vergeben. Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren im Jahr 2017 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum tätig Petra Diefenbach Klinikum Grafenstraße/ Darmstadt Bärbel Freund Klinikum Grafenstraße/ Darmstadt Ilse Marie Willimezik Klinikum Eberstadt Während unserer Sprechzeiten waren wir jeweils persönlich vor Ort erreichbar: in Darmstadt montags 15:00 - 17:00 Uhr in Eberstadt mittwochs 09:00 - 11:00 Uhr Durch unsere Bereitschaft und Flexibilität außerhalb der Sprechzeiten für die Patienten da zu sein, konnte in dringenden Fällen zeitnah und effektiv eine Problemlösung herbeigeführt werden. Schriftliche Beschwerden gelangten über die ausgewiesenen Briefkästen, jeweils im Eingangsbereich der Klinikgebäude, an uns. Um den Patienten die Möglichkeit zu geben, direkt und unbürokratisch sowohl Anregungen als auch Kritik zu äußern, dient ein Fragebogen "Ihre Meinung ist uns wichtig", den das Lob- und Beschwerdebüro auswertet. Im Jahr 2017 gaben über 2332 Patienten einen Fragebogen ab, wobei die Bewertung nach dem Notensystem erfolgt: 1 ist die beste und 6 die schlechteste Bewertung. Die medizinische Versorgung und die pflegerischen Leistungen wurden als besonders gut bewertet. Sowohl bei der Verpflegung und der Sauberkeit konnte eine Verbesserung verzeichnet werden. Dieses gute Ergebnis der Patientenbefragung spiegelt sich auch in der Weiterempfehlungsquote des Klinikums Darmstadt wider. Auch für das Jahr 2017 galt es, die unterschiedlichsten Aufgaben zu bearbeiten. Beschwerden hinsichtlich langer Wartezeiten in der Notaufnahme, Kommunikationsprobleme zwischen Patienten oder Angehörigen und Ärzten oder Pflegepersonal, langes Warten auf den Arztbrief und der Wunsch nach besserer zeitlicher Organisation. Sehr viel Lob erhielten wir hinsichtlich der medizinischen Versorgung und der Pflegequalität. Die medizinische Versorgung wurde von über 95% der Lob- und Beschwerdeführer als ausgezeichnet befunden. Hinsichtlich der pflegerischen Versorgung wurde die hilfsbereite und liebenswerte Art des Pflegepersonals besonders hervorgehoben. Viele der Beschwerdeführer hatten jedoch den Eindruck, dass es zu wenig Pflegepersonal gibt und die Schwestern und Pfleger zeitlich und arbeitsmäßig überlastet seien. Gute Medizin in guter Architektur - das ist das Ziel. Ein topmodernes funktionierendes Krankenhaus mitten in der Stadt. Die Bauarbeiten am Standort Grafenstraße brachten sehr viel Lärm, Staub und Unruhe mit sich. Diesen Unannehmlichkeiten wurde von Seiten der Patienten und deren Angehörigen jedoch mit sehr viel Verständnis begegnet. Der schnelle Baufortschritt und der Bezug des Gebäudes 1 - vor dem avisierten Termin - bereits am 8 Dezember, wurde mit sehr großem Interesse verfolgt. Gesund essen im Klinikum, durch eine gesunde und ausgewogene Zusammenstellung der Speisen, zu der auch vegetarische Kost gehört, wird von Seiten der Patienten immer mehr honoriert. Es ist eine signifikante Steigerung hinsichtlich der Zufriedenheit bei der Verpflegung zu beobachten. Mehr als 80% der Beschwerdeführer äußerten sich positiv. Lediglich die Art des Anrichtens auf dem Tablett, die Wärme der Gerichte und oft falsch gelieferte Mahlzeiten, obwohl auf dem Menüzettel richtig angekreuzt, führten zur Beschwerde. Die vorab geschilderten Beispiele beschreiben unsere persönlich geführten Gespräche. Leider müssen wir feststellen, dass immer weniger Patienten uns direkt kontaktieren. Dies könnte daran liegen, dass die optimale Vernetzung der Bereiche Lob- und Beschwerdebüro, Qualitätsmanagement sowie die Institution der Hausdame Frau Rodehau eine nachhaltige, schnelle und lösungsorientierte Bearbeitung der Beschwerden gewährleisten. Das exzellente Zusammenspiel zwischen Lob- und Beschwerdebüro, Frau Rodehau und den Patientenfürsprecherinnen führte dazu, dass jeder Beschwerde nachgegangen werden konnte und alle Beschwerdeführer eine fundierte Rückmeldung zu ihrem Anliegen erhielten. Diese mittlerweile engen Kommunikationswege bewirkten, dass im Jahr 2017 weit weniger Beschwerden oder Wünsche bearbeitet werden mussten, als in den vergangenen Jahren. Durch das im Jahr 2015 etablierte Lob- und Beschwerdebüro, welches den Patienten täglich acht Stunden zur Verfügung steht, konnten viele Problemstellungen frühzeitig deeskaliert werden. Vor diesem Hintergrund sollte das Aufgabenfeld, die Funktion und der damit einhergehende Einsatz der Patientenfürsprecherinnen neu konzipiert und angepasst werden. Der Patientenfürsprecher als unabhängige und somit nicht weisungsgebundene Ansprechperson ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Patienten/Angehörigen, Pflegekräften und Ärzten. Gerade diese Unabhängigkeit schafft Vertrauen, Akzeptanz und Glaubwürdigkeit bei den Patienten. Dies sollte noch mehr in den Vordergrund gestellt werden und wäre gleichzeitig als Abgrenzung zum Lob- und Beschwerdebüro zu sehe CR ia, Bärl r ud Ä u Ms Alla [ / Ilse Marie Willimczik
2018/0273
2750 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
10.09.2018
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat IV
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2018/0273
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Jahresberichte 2017 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals
Vorlage vom: 06.09.2018
Beschlussvorschlag :
Die Jahresberichte 2017 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des
Alice-Hospitals werden zur Kenntnis genommen.
Anlagen: Jahresbericht 2017 Alice -Hospital
Jahresbericht 2017 Klinikum Darmstadt
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.09.2018
Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes (HKHG) sind die zu erstellenden
Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie
des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
vorzulegen.
Aufgaben und Funktion der Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprecher werden
ebenfalls im §7 Absatz 3 HKHG geregelt. Danach prüfen die Patientenfürsprecherin nen oder
der Patientenfürsprecher Anregungen und Beschwerden der Patientinnen und Patienten und
vertreten deren Anliegen. Hierzu können sie sich mit Einverständnis der betroffenen Patientin
oder des betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen we nden.
Eine weiterführende Regelung der Aufgaben und Funktion der Patientenfürspr echerinnen und
Patientenfürsprecher durch andere Stellen sieht das HKHG nicht vor.
Die Jahresberichte 2017 werden beigefügt als Anlagen zur Kenntnis gegeben.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Der Jahresbericht der Patientenfürsprecherinnen des Alice -Hospitals liegt dessen
Geschäftsführung vor. Die Geschäftsführung hat dem Bericht nichts hinzuzufügen und
verzichtet daher auf eine Stellungnahme.
Darmstadt, 06.09.2018
Dezernat IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Anlagen
anlage 1
2743 Zeichen
Patientenfürsprecherinnen Darmstadt, 30.06.2018 des ALICE-HOSPITALS in Darmstadt Helga Engler und Isolde Sutor Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt -Dezernat IV- Herm Stadtkämmerer Andre Schellenberg Postfach 11 10 61 64225 Darmstadt Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt Jahresbericht 2017 Sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Schellenberg, hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2017 für den Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital. Die Befragung der Patienten erfolgte wieder nach dem gleichen Prinzip wie in den Vorjahren, um eine Bewertung ihres Aufenthaltes zu bekommen.Deshalb bitten wir die Patienten, den erhaltenen Fragebogen auch auszufüllen und abzugeben. Erfreulich lag die Bewertung wieder auf einem hohen Niveau. 394 Fragebogen (letztes Jahr 300) wurden abgegeben. Speziell die pflegerische und ärztliche Betreuung wurde von den Patienten gelobt Dafür gab es eine Zustimmung von 90% mit „sehr gut‘. Auch die Weiterempfehlungsquote ist so hoch. Das gute Ergebnis der Patientenbefragungen spiegelt sich auch wieder in der emeuten Zertifizierung des Patientenservice am Alice-Hospital wieder. Als einziges Krankenhaus erhielt das Alice-Hospital im vergangen Jahr wieder das Zertifikat für besonders guten Service durch den TÜV-SÜD. Neben der Zertifizierung durch den TÜV wurde das Alice-Hospital auch als Qualitätspartner durch den Verband der Privaten Krankenversicherungen ausgezeichnet. in persönlichen Gesprächen mit Angehörigen und Patienten erfahren wir sehr viel positive Rückmeldungen über die Patientenversorgung im Alice-Hospital. Insbesondere der freundliche und empathische Umgang durch das engagierte Pflegepersonal wird immer wieder hervorgehoben. Zur positiven Bewertung des Hauses trägt auch die Concierge des Alice-Hospitals bei, die die Patienten mindestens einmal während des Aufenthaltes aufsucht und mögliche Reklamationen wie ein fehlendes Badetuch oder ein anderes Kopfkissen umgehend behebt. Seit einiger Zeit bietet die Küche des Alice-Hospitals auch ein frisch gekochtes, veganes Menü an, welches insbesondere bei jungen Patientinnen sehr gut ankommt. Auch in 2017 gab es keinen Schwerpunkt bei Reklamationen. Die meisten liegen eher im Bereich der Kommunikation. Liegen jedoch einmal Beschwerden vor, werden sie durch die Geschäftsführung des Alice-Hospitals bearbeitet. Patienten erhalten kurzfristig eine Rückmeldung. Wie im letzten Bericht schon erwähnt, gibt es beim Umgang mit Beschwerden eine detaillierte Vorgehensweise und das Alice-Hospital ist Mitglied im Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen, in dem ein regelmäßiger Austausch über den Umgang mit Patientenanregungen stattfindet. Mit freundlichen Grüßen Kula IC Iolei
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Grafenstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2018/0273
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.09.2018
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00