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1115/2024

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 03.04.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 18.04.2024, TOP 8.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage zum Bericht des Jobcenters Ergebnismonitoring Februar 2024

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Bericht des Jobcenter Köln

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Mitteilung Ausschuss

481 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/5000 JC 
 
Vorlagen-Nummer 03.04.2024 
 1115/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 18.04.2024 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
 
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren – auf 
Wunsch des Jobcenter Köln - den folgenden Bericht vor.  
 
Anlagen:  
Bericht des Jobcenter Köln 
Anlage zum Bericht des Jobcenter Köln: Ergebnismonitoring Februar 2024 
 
gez. Dr. Rau

Anlage zum Bericht des Jobcenters Ergebnismonitoring Februar 2024

5934 Zeichen

Berichtsmonat2024FebruarAnlage 1Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 16.11.2023

BA Bundesagentur
BG Bedarfsgemeinschaft
Diff. Differenz
EGT Eingliederungstitel
ELB Erwerbsfähige Leistungsberechtigte
IQ Integrationsquote
JC Jobcenter
JOK Job-Offensive-Köln
KDU Kosten der Unterkunft
LLU Leistungen zum Lebensunterhalt
LZB Langzeitleistungsbezieher*in
MW Monatswert
NEF Nicht erwerbsfähiger Leistungsberechtigter
qm Quadratmeter
SB Schwerbehinderte
SGB Sozialgesetzbuch
SodGE Sozialdienstleister-Einsatzgesetz
VJ Vorjahr
Abkürzungsverzeichnis

Berichtsmonat
Februar
IQ Männer23,7% Soll20242,3% - 13,1%Diff. zum2,6%Monatssoll20232,6% - 13,0% Ist-Ist VJ
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
202437.195 36.088
202332.647 31.739 32.882 32.643 32.580 32.461 32.677 32.703 32.561 32.448 32.407 32.16320.00022.00024.00026.00028.00030.00032.00034.00036.00038.00040.000LLU MW in Tausend
Summe der LLU in €202473.283.211,48 €2023 64.386.350,53 €
LLU Veränderung zum VJ2024+ 13,82%Diff. + 8.896.860,95 €
IQ Frauen14,7% Soll20241,5% - 1,5%Diff. zum1,6%Monatssoll20231,6% - 0,5% Ist-Ist VJ
IQ Gesamt20241,9%20232,1%
Leistungen zum Lebensunterhalt (LLU)[Quelle: Controlling JC Köln]
Integrationsquote (IQ)[Quelle: Controlling JC Köln]
Kennzahlen nach §48a SGB IIDie LLU liegen erwartungsgemäß mit 13,82% über dem Vorjahreswert. Absolut sind dies rund 8,9 Mio. Euro. 
Die Integrationsquote der Männer liegt mit -13,1% und bei den Frauen mit -1,5% unter dem geplanten Sollwert.

Kennzahlen nach §48a SGB II
LZB Männer202425.866 - 4,0%Soll-Diff.Abw. LZB Soll-1.024
LZB Gesamt202453.848202356.859
LZB Frauen202427.982 - 8,0%Soll-Diff.Abw. LZB Soll-2.231
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Männer26.081 25.866 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Frauen28.209 27.982 0 0 0 0 0 0 0 0 0 024.00025.00026.00027.00028.00029.000LZB-VerlaufAnzahl Langzeitleistungsbezieher (LZB)[Quelle: Controlling JC Köln]Die Anzahl der LZB entwickelt sich weiter prositiv.

Berichtsmonat
Februar
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
202436.211,04 37.146,47
202333.497,12 32.504,81 33.793,75 32.829,05 33.368,91 32.982,48 33.409,70 33.631,94 34.083,10 34.153,89 35.057,25 34.605,2025.00027.00029.00031.00033.00035.00037.00039.000KDU MW in Tausend Euro
Summe KDU in €202473.357.518,70 €Soll 71.395.842,57 €Diff.+ 1.961.676,13 €+ 2,75%
KDU MW-Veränderung zum VJBM Februar+ 14,28%Diff. + 4.641.665,64 €
Integrationen SB202444202348Soll68Diff. - 23 - 3
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2024 21 23
2023 21 27 20 38 32 32 47 49 54 47 27 24
0102030405060Entwicklung MW Integrationen SB
Kosten der Unterkunft (KDU)[Quelle: Berechnung Stadt Köln]
Integrationen Schwerbehinderte (SB)[Quelle: Controlling JC Köln]
ErgänzendeKennzahlenIm Berichtsmonat liegen die KDU mit 1,94 Mio. Euro über dem Soll. Im Vergleich zum Monatswert (MW) des Vorjahres sind es rund 4,6 Mio. Euro mehr.
Die Zahl der SB-Integrationen liegt im Februar mit 23 unter dem Soll.IQ SB20241,1%20231,2%ELB20244.08420233.924

ErgänzendeKennzahlen
Integrationen2024128IQ MW 4,2%
Integrationen2024243IQ MW 4,3%
Integrationen2024115IQ MW 4,5%
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Männer73 55
Frauen62 53020406080Integrationen MW JOKIntegrationen der Job-Offensive Köln (JOK)[Quelle: Controlling JC Köln]Die Integrationenquote bei der JOK ist im Monateswert (MW) bei Frauen (JOK) mit 4,5% und Männern mit 4,2% änhlich hoch.

Berichtsmonat
Februar
Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften (BG) [Quelle: Statistik BA]Statistikkennzahlen
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2023 60.326 60.359 60.427 60.264 60.239 59.982 59.859 59.783 59.571 59.572 59.390
2022 58.895 58.690 58.385 57.838 57.511 58.755 58.833 60.241 60.428 60.010 59.940 59.906
56.00057.00058.00059.00060.00061.000Anzahl BGDer über das gesamte Jahr 2023 leichte Rückgang der BG-Zahlen setzt sich fort. Ein Anstieg nach Einführung des Bürgergelds ist nicht erkennbar.Anzahl BG (November)59.390        Wert MW54.128        Anerkannte lfd. KDU53.703        Unterkunftsart Miete
47,5
20,0
13,6
9,6
5,4 3,8
Anteil der jeweiligen Haushaltsgröße in %
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
5 Personen
6 und mehr
Personen
70,5
17,1
12,4
Anteil lfd. tatsächliche Kosten der Unterkunft in %
Unterkunftskosten
laufende Betriebskosten
Heizkosten
Der Anteil der Einpersonenhaushalte liegt aktuell bei 47,5% und ist damit relativ konstant zum Jahr 2023. Die Unterkunftskosten (Miete) bleiben mit 70,5% vergleichbar zum Jahreswert 2023.

Statistikkennzahlen
Anzahl ELB männlich (November)39.631        Wert MW39.525        Wert VJ+ 106Veränderung
Anzahl ELB gesamt (November)81.621        Wert MW81.911        Wert VJ - 290Veränderung
Anzahl ELB weiblich (November)41.990        Wert MW42.386        Wert VJ - 396VeränderungEntwicklung erwerbsfähiger (ELB)[Quelle: Statistik BA]Anders als bei der BG-Entwicklung sinkt die Zahl der ELB deutlich geringer. Seit dem letzten Jahr ist ein stärkerer Rückgang der weiblichen ELB zu verzeichnen. Im betrachteten Zeitraum ist die Zahl der männlichen ELB um 106 gestiegen und die Zahl der weiblichen ELB um 396 gesunken.
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2023 82.520 82.554 82.678 82.343 82.388 82.108 82.286 82.243 81.990 81.922 81.621
2022 80.568 80.386 79.971 79.227 78.833 80.618 80.735 82.651 82.721 82.088 81.911 81.814
76.00077.00078.00079.00080.00081.00082.00083.00084.000Anzahl ELBÜber 60% des BG-Bestands liegen bei 40 bis 80 qm Wohnfläche. Betrachtet man die durchschnittliche Wohnfläche und Personen, bleibt diese stabil.
2,2
15,6
29,3
32,7
15,3
4,9
Bestand BG nach Wohnfläche in %
     unter 20 qm
     20 bis unter 40 qm
     40 bis unter 60 qm
     60 bis unter 80 qm
     80 bis unter 100 qm
     100 qm und mehr
34,1
45,8
32,0
24,3
19,5
17,0
14,7
61,3
45,8
64,0
72,978,1
84,9
97,7
durchschnittliche Wohnfläche pro BG und Person in qm
Insgesamt
1 Person
2 Personen
3 Personen
4 Personen
5 Personen
6 und mehr Personen
pro Personpro BG

Bericht des Jobcenter Köln

9473 Zeichen

Anlage zur Mitteilung „Bericht des Jobcenter Köln“ zur Sitzung des 
Ausschusses für Soziales, Seniorinnen und Senioren am 18.04.2024 
Bericht des Jobcenter Köln 
1. Aktuelle Situation im Jobcenter Köln  
Zur aktuellen Lage im Jobcenter Köln informiert Frau Würker im Ausschuss für 
Soziales, Seniorinnen und Senioren gerne mündlich.  
2. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem 
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt 
Köln (Kommunale Ziele) – Stand Monat 02/2024
 
Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat 
Februar 2024 (Anlage 1) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund 
und mit der Stadt Köln vereinbarten Ziele für das Jahr 2024 ein. 
3. „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“ - 
Informationen zum Projekt „Schwungbrett - Kräfte nutzen“ 
Am 14.12.2023 hat das Jobcenter einen Bewilligungsbescheid für das Projekt 
„Schwungbrett – Kräfte nutzen“ von der Fachstelle rehapro erhalten. 
Vorbereitungen für den Projektbeginn sind bereits angelaufen. Aktuell findet 
die Personalauswahl statt. Der Projektstart mit Teilnehmer*innen soll zum 
August 2024 erfolgen. Die ersten Teilnehme*innen werden ihre maximal 22-
monatige Projektzeit in den Räumen des Jobcenter Köln in der Pohligstraße 3, 
50939 Köln, antreten. 
Das Schwungbrett richtet sich an Bürgergeldbezieher*innen mit dauerhaften 
gesundheitlichen Einschränkungen und Interesse an einer neuen Perspektive 
und Unterstützung. Die Teilnehmer*innen werden anhand ihrer persönlichen 
Angaben in den Beratungsgesprächen identifiziert und angesprochen. Die 
Teilnahme ist freiwillig. Geplant ist, bis Sommer 2027 ca. 2000 Menschen zu 
erreichen und mit Ihnen eine nachhaltige Perspektive für den Arbeitsmarkt zu 
erarbeiten. 
 
Das „Schwungbrett“ ist keine Fortsetzung des ersten rehapro-Projekts „Segel 
setzen – Hafen Köln“, sondern ein neues Projekt mit neuem Inhalt und Ziel.  
In drei aufeinander aufbauenden Phasen wird durch eine zentralisierte 
gesundheitliche Abklärung, der Auf- und Ausbau digitaler (Gesundheits-) 
Kompetenzen und Empowerment der Weg zurück in den Beruf unterstützt.  
 
In der 1. Phase (ca. 4 Mo) stehen für eine frühzeitige Intervention eine 
zentralisierte arbeits-medizinische Abklärung und Diagnostik im Fokus. 
Projekt-Integrationsfachkräfte begleiten diese Phase intensiv. Die

Seite 2 
Psycholog*innen und Mediziner*innen im Projekt können in diesem Schritt 
sowohl die Datenlage unterstützen als auch Befunde und 
Begutachtungsergebnisse verständlich kommunizieren. Der Übergang in die 
2. Phase erfordert sowohl eine attestierte gesundheitliche Einschränkung als 
auch Erwerbsfähigkeit. Bei uneingeschränkter oder aufgehobener 
Leistungsfähigkeit erfolgt die Betreuung wieder im jeweiligen 
Geschäftsbereich. 
 
In der 2. Phase (max.12 Monate) stehen neben der Steigerung der digitalen 
Kompetenz permanente Angebote im Baukastensystem zur Verfügung:  
 
• Kunst(Hand)Werk erprobt berufstypische Fähigkeiten spielerisch 
• Digitale (Grund-) Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt, 
sondern mit Hilfe eines „Digi-Scouts“ erworben 
• Ernährungscoaching unterstützt das Bewusstsein für Nahrung 
und Gesundheit 
• Psychologische Begleitung unterstützt bei Bedarf in allen drei 
Phasen 
• Regelmäßige Peer- und Expert*innenvorträge zu 
Schwerpunktthemen 
• Selbstorganisierte Freizeit-Angebote steigern die soziale 
Teilhabe in der Gesellschaft 
 
Ein persönliches Projekttagebuch bietet die Möglichkeit, alle persönlichen 
Ziele, Schritte, Aufgaben und Informationen zu dokumentieren. Bei einer 
Anwesenheit von 10 Stunden in der Woche werden alle unterstützenden 
Aktivitäten (Arztbesuch, Gruppenangebote im Projekt, Freizeitgestaltung) 
berücksichtigt. Die Erprobung von neuen Fähigkeiten (kreativ, digital und 
sozial) werden unmittelbar im Projektalltag genutzt und damit verfestigt. 
 
In der 3. Phase (max. 6 Monate) wird eine realistische berufliche Perspektive 
erarbeitet und der Bewerbungs- bzw. Integrationsprozess unterstützt. Dazu 
übernehmen spezialisierte Projekt- Integrationsfachkräfte, sogenannte Job-
Scouts, die Integrationsunterstützung. Im Idealfall endet die individuelle 
Projektlaufzeit mit einer Arbeitsaufnahme. 
4. Bericht zum Zukunftsraum (Planung Neuanmietungen) 
Das Jobcenter Köln ist in neun angemieteten Liegenschaften untergebracht. 
Bis zum Jahr 2026 laufen in mehreren Liegenschaften die Mietverträge aus. 
Dies und auch die Haushaltssituation des Jobcenter Köln erfordern, über eine 
Neustrukturierung aller Liegenschaften nachzudenken. Aufgrund der 
Entwicklung der Index-Mieten und vor allem der Energiekosten, plant das 
Jobcenter eine Konzentration auf nur noch zwei Standorte für die rund 1600 
Beschäftigten - einen auf jeder Rheinseite.  
Dies bietet einerseits hohes Einsparpotential bei den Mietflächen und 
gleichzeitig ermöglicht die Konzentration der Mitarbeiter*innen an nur zwei

Seite 3 
Standorten ein verbessertes Dienstleistungsangebot für Kund*innen. Darüber 
hinaus prüft das Jobcenter ergänzende Beratungsangebote in den Quartieren. 
 
Die Firma „Jones Lang LaSalle Incorporated“ (JLL) ist mit der Suche nach 
passenden Immobilienangeboten beauftragt. 
Ziel ist es, mit einer Neuanmietung die Arbeitsumgebung so zu gestalten, dass 
sich Kund*innen und Mitarbeiter*innen gleichermaßen wohlfühlen.  
Die Räumlichkeiten sollen auch die Zusammenarbeit unterstützen und dem 
Anspruch an Nachhaltigkeit und Flexibilität gerecht werden. Daneben sind 
gute und sichere Erreichbarkeit (keine Angsträume) selbstverständlich.  
 
Sobald alle Angebote vorliegen, werden diese auf die Erfordernisse des 
Jobcenters hin geprüft – und zur Entscheidung der Trägerversammlung 
vorgelegt. 
 
Während der gesamten Projektzeit zum Zukunftsraum setzt das Jobcenter 
Köln auf Beteiligung und Transparenz: 
 
• Umsetzung und Begleitung aller Prozessschritte erfolgt durch ein 
konstantes Projektteam aus Fachexpert*innen und Praktiker*innen. 
• Relevante Entscheidungen werden in einem Lenkungsausschuss aus 
Projektleitung, Geschäftsführung, Personalrat, 
Gleichstellungsbeauftragter und Vertrauensperson für Menschen mit 
Behinderung vorbereitend besprochen und nach Freigabe durch die 
Trägerversammlung entschieden. 
• In Arbeitsgruppen und durch eine Befragung der Mitarbeiter*innen 
wurden die Sicht und die Erwartungen der Mitarbeiter*innen 
eingefangen. Hierüber können sich Mitarbeiter*innen aktiv an der 
Gestaltung beteiligen. 
• Im Kund*innenbeirat des Jobcenter Köln wurde das Projekt 
Zukunftsraum ebenfalls diskutiert und Aspekte der Gestaltung 
erarbeitet. Aus Sicht des Kund*innenbeirats wäre sogar ein Standort 
ausreichend.  
• Eine Website berichtet regelmäßig und aktuell über die einzelnen 
Projektschritte. Hier haben alle Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, durch 
(anonyme) Kommentare ihre Ansichten darzustellen. In einer digitalen 
„Gerüchteküche“ können informelle Informationen geteilt und durch das 
Projektteam klargestellt werden. 
• Im weiteren Verlauf des Projektes wird es anlassbezogen weitere 
Veranstaltungen (live oder digital) geben, an denen Mitarbeiter*innen 
oder auch Kund*innen teilnehmen können. 
5. JobSpeedDating - Ergebnis 2023 und Planung 2024 
Am 13.09.2023 fand das 12. JobSpeedDating Köln im RheinEnergie Stadion 
statt.

Seite 4 
Nach dem JobSpeedDating nur für Frauen im Jahr 2022 stand die 
Veranstaltung 2023 wieder allen offen. Die Einladungen wurden paritätisch 
ausgesprochen (50 Prozent Frauen/ 50 Prozent Männer). Personen ohne 
binäre Geschlechtszuordnung stand die Veranstaltung selbstverständlich 
ebenfalls offen. 
1466 Kund*innen haben an der Vorbereitung und 935 am JobSpeedDating 
selbst teilgenommen. 
935 Teilnehmer*innen führten 4766 Gespräche mit knapp 100 
Arbeitgeber*innen. Über das JobSpeedDating-Portal bewerteten die 
Arbeitgeber*innen 60% der Teilnehmer*innen als gut oder bedingt geeignet. 
(gut geeignet: 28,47%; bedingt geeignet: 31,24). Bereits am Veranstaltungstag 
wurden 518 Anfragen für Bewerbungsgespräche durch die Arbeitgeber*innen 
an die Teilnehmer*innen verschickt. 
 
Die angebotene Kinderbetreuung hat sich bewährt und wurde auch im Jahr 
2023 erneut durchgeführt.  
Dort wurden die Kinder von Pädagog*innen herzlich in Empfang genommen, 
sodass die Kund*innen mit einem guten Gefühl und frei von möglichen 
Störungen ihre Gespräche wahrnehmen konnten. 
Auch für dieses Jahr ist sie bereits eingeplant. 
 
Im Gesamten herrschte eine angenehme und konzentrierte Atmosphäre. Die 
Teilnehmer*innen fanden bei Bedarf persönliche Unterstützung durch 
Coaches und Mitarbeiter*innen des Jobcenters. So konnten auch 
Unsicherheiten in Bezug auf die (digitalen) Abläufe aus dem Weg geräumt 
werden. Die Teilnehmer*innen wurden proaktiv angesprochen und in allen 
Belangen unterstützt. 
 
Im Rahmen der engmaschigen Nachbetreuung der Kund*innen wurde nach 
der Veranstaltung in persönlichen Folgegesprächen mit den 
Integrationsfachkräften die Teilnahme am JobSpeedDating besprochen. 
Hierbei wurden individuelle Folgeschritte im Integrationsprozess festgelegt 
und passgenaue Unterstützungsangebote unterbreitet. 
 
Bisher haben 441 Kund*innen eine sozialversicherungspflichtige 
Beschäftigung aufgenommen. Es wurde eine Integrationsquote von 30% 
erzielt. 
 
2024 wird das JobSpeedDating am 18.09.2024 stattfinden. Auch dieses Jahr 
ist geplant, die Einladungen paritätisch auszusprechen. 
 
gez. Martina Würker 
 
 
Anlage: 
1. Ergebnismonitoring Monat 02/2024

Beratungsverlauf (1)

18.04.2024 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1115/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
03.04.2024
Erstellt
27.03.2024 06:33