Stadtbahnlinie 16: Dreifachtraktion
Anfrage nach § 4 BV2 (Grüne) AN/2257/2021 vom 25.10.2021
Stand: Am 08.11.2021 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) beraten. Ergebnis: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen.
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Anfrage (Grüne BV2)
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Fraktion Die Grünen im Kölner Süden – Industriestr. 161 – Haus 1 – 50999 Köln R.109 – gruene -bv2@stadt-koeln.de – Tel. 0221/22192309 Herrn Bezirksbürgermeister Manfred Giesen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/2257/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 08.11.2021 Stadtbahnlinie 16: Dreifachtraktion Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen bittet, die nachstehende Anfrage auf die Tages- ordnung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 08.11.2021 zu setzen: In seiner Sitzung am 14.02.2019 (AN /0171/2019) hat der Rat der Stadt Köln eine „regionalen Netzbetrachtung“ auch unter dem Gesichtspunkt der Kapazitätssteige- rung des ÖPNV gefordert. In Anlehnung an diese strategische „Gesamtnetzbetrach- tung“ wird um die Beantwortung folgender Fragen gebeten. 1.) Bestehen im Rahmen dieser „Gesamtnetzbetrachtung“ Überlegungen für den Einsatz längerer Züge (auch Dreifachtraktion) auf der Linie 16 und / oder auch auf der zukünftigen Linie 17 (soweit sie über eine neue Rheinquerung im Süden von Köln den rechtsrheinischen Rhein -Sieg-Kreis und Bonn / Beuel er- schließt), um ein höheres Fahrgastaufkommen zu bewältigen, einen höheren Sitzplatzanteil auf diesen Linien mit ihren langen Fahrtstrecken als Qualitätskri- terium anzubieten oder z.B. mehr Platz für Fahrräder etc. zu ermöglichen? 2.) Soweit eine Dreifachtraktion oder entsprechende Zugverlängerung auf der gesamten heutigen Linienführung der Linie 16 z.B. aufgrund der Vielzahl von Knotenpunkten oder der Art der Trassenführung nicht oder nur schwer zu rea- lisieren wäre, könnte, wie bereits vom VCD angestoßen, eine Änderung des Linienverlaufs in Betracht kommen, um einen durchgehenden unabhängigen Bahnkörper zu realisieren? Z.B. die heutige Linie 16 ab Reichensperg er Platz auf dem Netz der Linie 18 Richtung Osten (heutige Endhaltestelle Thielen- bruch) fortzuführen und umgekehrt oder in einer anderen dies ermöglichen Führungsvariante? 3.) Da im Falle einer Dreifachtraktion die Zuglänge deutlich länger wäre, gibt es Überlegungen, die Haltestellen entlang der Linie 16 (bzw. entlang eines reali- sierbaren Trassenverlaufs) entsprechend schrittweise umzubauen, um zu ei- nem späteren Zeitpunkt eine Umsetzung (Zugverlängerung) zu realisieren? Be- stehen also Überlegungen, eine pot enzielle Dreifachtraktion /Zugverlängerung beim Neubau und Umbau von Haltestellen auf dem Netz der Linie 16 bereits heute zu berücksichtigen? 4.) Durch eine vollständige Inbetriebnahme der Nord -Süd-Stadtbahn werden sich die Fahrzeiten aus dem Süden (Roden kirchen, Wesseling, Bornheim und Bonn) in die Kölner Innenstadt um ca. 8 bis 10 Minuten reduzieren. Welche Mehrverkehre (Fahrgastaufkommen) werden aus dieser Fahrzeitverkürzung der Linie 16 erwartet, die dann auch zu einer entsprechenden Verlagerung vom MIV auf den ÖPNV führen? gez. Dr. Traude Castor-Cursiefen gez. Oliver Ismail
Beratungsverlauf
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08.11.2021
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 7.2.6, Anhörung (BV). Ergebnis: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
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