2025/0240
Verlängerung des Projekts "Nachhaltig Leben und Arbeiten (NALA)" im Rahmen von BIWAQ
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2025/0240
7056 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
09.09.2025
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Amt: Dezernat II
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0240
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 050-000-7001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3156-12 Sachkonto: 7288200
Betreff: Verlängerung des Projekts "Nachhaltig Leben und Arbeiten (NALA)" im Rahmen von
BIWAQ
Vorlage vom: 19.08.2025
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Teilnahme am
Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) Bundesprogramm BIWAQ zu.
2. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der kostenneutralen
Personalgestellung (Projektleitung/ -koordination und Projektpersonal für die
finanztechnische Abwicklung) du rch die Stadt Darmstadt im Umfang von jeweils 13
Stunden pro Woche zu.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.08.2025
Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 15.11.2023 dem Projekt „Nachhaltig Leben und
Arbeiten (NALA)“ zugestimmt (Magistratsvorlage-Nr. 2023/0349). Laufzeit: 01.10.2023 bis
30.06.2026 (34 Monate).
Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) - Förderprogramms
des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) „Bildung,
Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ“ umgesetzt. Grundlage war die Förderrichtlinie BIWAQ
V vom 27.01.2023. Auf dieses Förderprogramm dürfen sich ausschließlich Kommunen
bewerben.
Diese Förderrichtlinie ist am 19.06.2025 in einer geänderten Fassung neu veröffentlicht
worden. Die neue Förderrichtlinie ist um eine Verlängerungsoption ergänzt worden, die
Kommunen in Anspruch nehmen können, wenn das jeweilige Projekt bestimmte Indikatoren
erreicht. Stichtag für die Feststellung des Erfüllungsanteils der Indikatoren war der
03.06.2025.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zusammen mit dem Teilvorhabenpartner (TVP), dem
Werkhof Darmstadt e. V., die Indikatoren erreicht und kann das Projekt NALA in unveränderter
Form vom 01.07.2026 bis 30.09.2028 verlängern (28 Monate).
Nach der aktuellen Förderrichtlinie dürfen am ursprünglichen Vorhabenkonzept keine
Änderungen vorgenommen werden. Für den Verlängerungsantrag müssen aber u. a. der
Arbeits- und Zeitplan, sowie die quantitativen und qualitativen Indikatoren angepasst werden.
Daher beziehen sich die folgenden Aufzählungszeichen auf die inhaltliche Begründung aus der
Magistratsvorlage vom 01.11.2023:
• Ziel des Vorhabens „NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten“ ist die nachhaltige Integration
von (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern in Beschäftigung anhand eines
umfassenden, integrierten und gebietsbezogenen Ansatzes. Das Projekt wird in Darmstadt
(langzeit-)arbeitslose Menschen durch niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote
aktivieren und bei der Integration in Qualifizierung und Arbeit unterstützen. Dafür werden
den TN individuelle sozialpädagogisch orientierte Beratung und praxis- bzw.
arbeitsmarktnahe Coachings angeboten. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der
Beschäftigungschancen durch innovative Lernformate, u. a. durch berufsbezogene
Sprachförderung und die Entwicklung digitaler Kompetenzen. Gleichzeitig werden mit dem
thematischen Schwerpunkt „ökologische Nachhaltigkeit“ Mehrwerte für die Quartiere als
soziale Lebens- und Gestaltungsräume geschaffen. Die Idee der Nachhaltigkeit soll durch
Information und Partizipation auch bisher unterrepräsentierte Gruppen erreichen und an
den Lebenswirklichkeiten und Ressourcen der Bewohner*innen in den Quartieren
ausgerichtet werden. Alle Angebote im Schwerpunktthema sollen parallel die
Beschäftigungsfähigkeit verbessern.
• Räumlich konzentriert sich das Projekt auf die (ehemaligen) Fördergebiete der „Sozialen
Stadt“ Eberstadt und Kranichstein, sowie auf das Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt“ im
Pallaswiesen-/Mornewegviertel.
• Die Einrichtung der Projektleitungs-/Koordinierungsstelle bei der Kommune ist
verpflichtend, die finanztechnische Administration beim Vorhabenträger anzusiedeln wird
strengstens empfohlen.
• Die Projekte können entweder von der Kommune selbst oder von freien Trägern umgesetzt
werden. Die kommunale Koordinierungsstelle begleitet in jedem Fall die Umsetzung, führt
gemeinsam mit dem Projektträger die Erfolgskontrolle durch und ist für die
ordnungsgemäße Durchführung des gesamten Vorhabens verantwortlich.
- 4 -
Die Höhe der Zuwendung und der Eigenbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die
Verlängerung (01.07.2026 bis 30.09.2028) stellt sich wie folgt dar:
Nach der vorliegenden Förderrichtlinie werden 40 % der Ausgaben aus ESF Plus-Mitteln und
50 % aus Mitteln des BMWSB getragen. Eine 10 % Beteiligung der Gebietskörperschaften ist
obligatorisch. Es werden keine kommunalen Barmittel eingesetzt. Die kommunale
Kofinanzierung erfolgt ausschließlich über Personalgestellung.
Die Zuwendung wird als Anteilsfinanzierung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt.
Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.
Das Gesamtfinanzvolumen des Projektes für die Haushaltsjahre 2026 bis 2028 beträgt
1.507.611,16 € und wird über das Sachkonto 7288200 (Sonstige Erstattungen an übrige
Bereiche) unter der Kostenstelle 050-000-7001 (Projekt BIWAQ) abgewickelt; Kostenträger
3156-12 (Beschäftigungsförderung). Der umsetzende Träger Werkhof e. V. erhält einen
Gesamtzuschuss über 1.358.727,05 € per Weiterleitungsbescheide.
Die Eigenbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für den Förderzeitraum vom
01.07.2026 bis 30.09.2028 beträgt für die zwei Personalstellen insgesamt 137.668,00 € (0,33
VZÄ Projektleitung/Koordination EG S 12 TVöD und 0,33 VZÄ Sachbearbeitung/Administration
EG 9a). Diese Kofinanzierung wird kostenneutral aufgebracht.
Darmstadt, den 19.08.2025
Dezernat I
Dezernat II Dezernat IV
Hanno Benz
Oberbürgermeister
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 1
7135 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
09.09.2025
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat I
Dezernat IV
Amt: Dezernat II
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 10.1 10.2
II 50
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2025/0240
Magistratsbeschluss -Nr.
307
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 050-000-7001 Investitionsnummer:
Kostenträger: 3156-12 Sachkonto: 7288200
Betreff: Verlängerung des Projekts "Nachhaltig Leben und Arbeiten (NALA)" im Rahmen von
BIWAQ
Vorlage vom: 19.08.2025
Beschlussvorschlag :
1. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der Teilnahme am
Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) Bundesprogramm BIWAQ zu.
2. Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung stimmen der kostenneutralen
Personalgestellung (Projektleitung/ -koordination und Projektpersonal für die
finanztechnische Abwicklung) durch die Stadt Darmstadt im Umfang von jeweils 13
Stunden pro Woche zu.
- 3 -
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 10.09.2025
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.08.2025
Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 15.11.2023 dem Projekt „Nachhaltig Leben und
Arbeiten (NALA)“ zugestimmt (Magistratsvorlage-Nr. 2023/0349). Laufzeit: 01.10.2023 bis
30.06.2026 (34 Monate).
Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) - Förderprogramms
des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) „Bildung,
Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ“ umgesetzt. Grundlage war die Förderrichtlinie BIWAQ V
vom 27.01.2023. Auf dieses Förderprogramm dürfen sich ausschließlich Kommunen
bewerben.
Diese Förderrichtlinie ist am 19.06.2025 in einer geänderten Fassung neu veröffentlicht
worden. Die neue Förderrichtlinie ist um eine Verlängerungsoption ergänzt worden, die
Kommunen in Anspruch nehmen können, wenn das jeweilige Projekt bestimmte Indikatoren
erreicht. Stichtag für die Feststellung des Erfüllungsanteils der Indikatoren war der
03.06.2025.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat zusammen mit dem Teilvorhabenpartner (TVP), dem
Werkhof Darmstadt e. V., die Indikatoren erreicht und kann das Projekt NALA in unveränderter
Form vom 01.07.2026 bis 30.09.2028 verlängern (28 Monate).
Nach der aktuellen Förderrichtlinie dürfen am ursprünglichen Vorhabenkonzept keine
Änderungen vorgenommen werden. Für den Verlängerungsantrag müssen aber u. a. der
Arbeits- und Zeitplan, sowie die quantitativen und qualitativen Indikatoren angepasst werden.
Daher beziehen sich die folgenden Aufzählungszeichen auf die inhaltliche Begründung aus der
Magistratsvorlage vom 01.11.2023:
• Ziel des Vorhabens „NALA - Nachhaltig Leben und Arbeiten“ ist die nachhaltige Integration
von (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern in Beschäftigung anhand eines
umfassenden, integrierten und gebietsbezogenen Ansatzes. Das Projekt wird in Darmstadt
(langzeit-)arbeitslose Menschen durch niedrigschwellige und wohnortnahe Angebote
aktivieren und bei der Integration in Qualifizierung und Arbeit unterstützen. Dafür werden
den TN individuelle sozialpädagogisch orientierte Beratung und praxis- bzw.
arbeitsmarktnahe Coachings angeboten. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der
Beschäftigungschancen durch innovative Lernformate, u. a. durch berufsbezogene
Sprachförderung und die Entwicklung digitaler Kompetenzen. Gleichzeitig werden mit dem
thematischen Schwerpunkt „ökologische Nachhaltigkeit“ Mehrwerte für die Quartiere als
soziale Lebens- und Gestaltungsräume geschaffen. Die Idee der Nachhaltigkeit soll durch
Information und Partizipation auch bisher unterrepräsentierte Gruppen erreichen und an
den Lebenswirklichkeiten und Ressourcen der Bewohner*innen in den Quartieren
ausgerichtet werden. Alle Angebote im Schwerpunktthema sollen parallel die
Beschäftigungsfähigkeit verbessern.
• Räumlich konzentriert sich das Projekt auf die (ehemaligen) Fördergebiete der „Sozialen
Stadt“ Eberstadt und Kranichstein, sowie auf das Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt“ im
Pallaswiesen-/Mornewegviertel.
• Die Einrichtung der Projektleitungs-/Koordinierungsstelle bei der Kommune ist
verpflichtend, die finanztechnische Administration beim Vorhabenträger anzusiedeln wird
strengstens empfohlen.
• Die Projekte können entweder von der Kommune selbst oder von freien Trägern umgesetzt
werden. Die kommunale Koordinierungsstelle begleitet in jedem Fall die Umsetzung, führt
gemeinsam mit dem Projektträger die Erfolgskontrolle durch und ist für die
ordnungsgemäße Durchführung des gesamten Vorhabens verantwortlich.
Die Höhe der Zuwendung und der Eigenbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die
Verlängerung (01.07.2026 bis 30.09.2028) stellt sich wie folgt dar:
Nach der vorliegenden Förderrichtlinie werden 40 % der Ausgaben aus ESF Plus-Mitteln und
50 % aus Mitteln des BMWSB getragen. Eine 10 % Beteiligung der Gebietskörperschaften ist
obligatorisch. Es werden keine kommunalen Barmittel eingesetzt. Die kommunale
Kofinanzierung erfolgt ausschließlich über Personalgestellung.
Die Zuwendung wird als Anteilsfinanzierung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt.
Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.
Das Gesamtfinanzvolumen des Projektes für die Haushaltsjahre 2026 bis 2028 beträgt
1.507.611,16 € und wird über das Sachkonto 7288200 (Sonstige Erstattungen an übrige
Bereiche) unter der Kostenstelle 050-000-7001 (Projekt BIWAQ) abgewickelt; Kostenträger
3156-12 (Beschäftigungsförderung). Der umsetzende Träger Werkhof e. V. erhält einen
Gesamtzuschuss über 1.358.727,05 € per Weiterleitungsbescheide.
Die Eigenbeteiligung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für den Förderzeitraum vom
01.07.2026 bis 30.09.2028 beträgt für die zwei Personalstellen insgesamt 137.668,00 € (0,33
VZÄ Projektleitung/Koordination EG S 12 TVöD und 0,33 VZÄ Sachbearbeitung/Administration
EG 9a). Diese Kofinanzierung wird kostenneutral aufgebracht.
Darmstadt, den 19.08.2025
Dezernat I
Dezernat II Dezernat IV
Hanno Benz
Oberbürgermeister
Barbara Akdeniz
Bürgermeisterin
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2025/0240
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.08.2025
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00