2024/0289
Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/-räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs-Übergabestation
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2024/0289
11786 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
23.10.2024
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat III
Dezernat IV
Amt: Feuerwehr
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0289
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 126010
Kostenstelle: 037-000-0100 Investitionsnummer: 19037-5100
Kostenträger: 1260-11 Sachkonto: 0951010
Betreff: Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/ -
räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs -Übergabestation
Vorlage vom: 27.09.2024
Beschlussvorschlag :
1. Der Sondierung nach Kampfmitteln auf dem Baufeld der geplanten Feuerwache Nord mit
Räumung und Entsorgung wird zugestimmt.
2. Der Magistrat stimmt der Umverlegung der beiden Mischwasserkanäle, die im Baufeld der
geplanten neuen Feuerwache Nord liegen, in Vorbereitung der Neubaumaßnahme zu.
3. Dem Einbau eines Wärmetauschers in den öffentlichen Kanal wird zugestimmt.
4. Dem Kanalumbau in westlicher Richtung außerhalb des Baufe ldes bis zur vorhandenen
Unterquerung des Bahndammes wird zugestimmt.
5. Der Errichtung einer Mittelspannungs -Übergabestation wird zugestimmt.
6. Die Finanzierung der Beschlusspunkte 1 bis 5 gemäß datenschutzrelevanter Anlage wird
zugestimmt.
7. Die Planer der neuen Wache für das Gebäude und die Freianlagen werden mit der
Leistungsphase 5 Ausführungs planung weiterbeauftragt.
- 2 -
Anlagen: Anlage 1 Lageplan
Anlage 2 Kostenberechnung (datenschutzrelevant)
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 27.09.2024
Die Vorlage ist die logische Konsequenz aus den Beschlusspunkten der Vorlagen 2020/0133
(Standortfestlegung für die Feuerwache Nord), 2023/0165 (Kenntnisnahme der Planung für
den Feuerwehrstandort Nord) und 2023/0328 (Baumfällungen).
Beschlusspunkt 1: Kampfmittel
Das gesamte Baufeld wurde mithilfe einer Verfahrenskombination von Ferromagnetik und
TDEM untersucht. Der Boden ist jedoch so stark verunreinigt, dass sich keine einzelnen
Verdachtspunkte herauskristallisieren, die mit einer Einzelpunkträumung bearbeitet werden
könnten. Sondern es ist nahezu die gesamte Fläche mit Verdachtspunkten überzogen, so dass
eine Volumenräumung des Oberbodens in Höhe von 50 cm notwendig ist. Im Laufe der
Jahrzehnte wurde dort Siedlungsmüll aller Art abgelagert, der nun untersucht werden muss,
denn in diesen Auffüllungen wurden bereits Stabbrandbomben gefunden. Anschließend können
wieder über Flächensondierungen einzelne Verdachtspunkte herausgearbeitet und geklärt
werden. Weitere, tiefergehende Auffüllungen werden bei Bedarf ebenfalls einer
Volumenräumung unterzogen. Der verunreinigte Oberboden wird, soweit er nicht wieder auf
dem Baufeld eingebaut werden kann, entsorgt. Im Ergebnis soll die Kampfmittelfreiheit für das
Grundstück stehen.
Beschlusspunkte 2 bis 4: Kanalumverlegungen
Der Standort für die neue Feuerwache Nord liegt an der Ecke Pfnorstraße/Gräfenhäuser
Straße. Vier Kanaltrassen queren das Baufeld und verlaufen teilweise von der nordöstlichen
Ecke am Tackeknoten bis zur westlichen Ecke am Bahndamm. Es handelt sich hierbei um zwei
Mischwasserkanäle, den „Bachwasserkanal“ sowie einen Privatkanal, der das gereinigte
Abwasser der Firma Merck dem Bachwasserkanal zuführt.
Der „Bachwasserkanal“ nimmt neben dem gereinigten Abwasser der Firma Merck noch die
natürlichen Abflüsse des Molkenbachs sowie im Falle von starkem Niederschlag die
Entlastungsabflüsse diverser Mischwasserentlastungsbauwerke auf. Der überwiegend in einem
Rechteckprofil gestaltete Kanal (3,40 m x 2,40 m) durchquert im weiteren Verlauf den
Bahndamm. Nach Einleitung des gereinigten Abwassers aus dem Zentralklärwerk geht er in
den Landgraben über. Aufgrund seiner Tiefenlage kann der Bachwasserkanal vom Neubau der
Feuerwache Nord überbaut werden. Um die Zugänglichkeit für Wartungs- oder
Reparaturzwecke zu gewährleisten, wird ein zusätzlicher Revisionsschacht errichtet. Zum
Schutz des Kanals sind für den Lastabtrag im Bereich des geplanten Gebäudes Bohrpfähle
herzustellen.
Bei den geplanten Umverlegungen geht es konkret um einen nördlich des Bachwasserkanals
verlaufenden Mischwasserkanal DN 1500 und einen südlich verlaufenden Mischwasserkanal
DN 300.
Der nördliche Mischwasserkanal (DN 1500) bildet den Abschluss des sogenannten
„Nordsammlers“, der die Mischwasserabflüsse aus Darmstadts Norden sowie das
Schmutzwasser aus Kranichstein zum Zentralklärwerk leitet. Auf dem Gelände der geplanten
Feuerwache Nord weist der Kanal eine geringe Überdeckung von teilweise nur einem halbe n
Meter auf und kann daher nicht überbaut werden. Er muss umverlegt werden und wird am
nördlichen und westlichen Grundstücksrand entlanggeführt und vor der Durchquerung des
Bahndammes wieder an den bestehenden Kanal angeschlossen. Die Verziehungen erfolgen
strömungsgünstig und durch Wahl eines ausreichend großen Querschnitts wird die
erforderliche hydraulische Leistungsfähigkeit erzielt.
- 4 -
Beim Neubau wird diese Kanalstrecke so gestaltet, dass an der Kanalsohle Wärmetauscher
integriert werden, die es ermöglichen, den geplanten Neubau der Feuerwache Nord mit Energie
zu versorgen. Es werden für die planmäßige Beheizung des gesamten Neubaus dadurch keine
weiteren fossilen Energien benötigt. Bei der Auswahl der Wärmetauscher wurden hydraulische
und betriebliche Aspekte berücksichtigt. Bei dem vorhandenen Rundquerschnitt ist eine
Abwasserwärmenutzung nicht möglich, da er dafür hydraulisch nicht leistungsfähig genug ist.
Der südliche Mischwasserkanal (gegenwärtig DN 300) führt unter anderem die
Schmutzwasserabflüsse aus dem Trenngebiet Otto-Röhm-Straße sowie die
Mischwasserabflüsse aus der Gräfenhäuser Straße ab. Auch der Schmutzwasseranschluss der
geplanten Feuerwache ist an diesem Haltungsstrang vorgesehen. Er liegt ausreichend tief und
kann unter Erhalt der Zugänglichkeit mittels einzelner, neu zu errichtender Schächte, überbaut
werden. Die Haltung ist hydraulisch überlastet und kann keine zusätzlichen Abflüsse
aufnehmen. Da der Kanal 60 Jahre alt ist und man vermeiden möchte, eine schon jetzt
vorhersehbare Aufweitung unter dem Neubau der Feuerwache durchführen zu müssen, wird
eine Kompletterneuerung vorgesehen. Zudem verläuft der Kanal dicht am Bachwasserkanal,
weswegen eine schützende Bohrpfahlwand nicht den nötigen Platz bekommen würde.
Daher wird diese Kanalstrecke mit einem größeren Querschnitt von DN 500 neu gebaut. Die
Erneuerung des Kanals erfolgt bis zum vorhandenen Schacht (M36756) östlich der
Bahndammquerung. Der Anschluss dieses Schachtes an die weiterführende Haltung liegt im
Bereich der Kleingärten. Die Erneuerung soll nach Möglichkeit durch ein unterirdisches
Vortriebsverfahren (z.B. „Berstlining“) umgesetzt werden, so dass die meisten Kleingärten
während der Erneuerung weitestgehend nutzbar bleiben würden.
Der Kanal der Fa. Merck (DN 800) bleibt weiterhin am „Bachwasserkanal“ angeschlossen. Der
Abschnitt des Merckkanals auf unserem Baufeld soll im Zuge unserer Maßnahme auf Kosten
von Merck ausgetauscht und dabei mit zusätzlichen Revisionsschächten versehen werden.
Die Planung der einzelnen Maßnahmen und die hydraulische Leistungsfähigkeit wurde mit dem
Mobilitäts- und Tiefbauamt abgestimmt und von dort geprüft und bestätigt.
Beschlusspunkt 5: Errichtung einer Mittelspannungs -Übergabestation
Zur sicheren Versorgung mit elektrischer Energie soll von der e-Netz eine Übergabestation
errichtet werden. Das vorhandene Mittelspannungsnetz in der Gräfenhäuser Straße soll dort
eingeschleift werden, um den Leistungsbedarf der neuen Feuerwache abzudecken. Für die
Station gibt es Bestell- und Lieferfristen von knapp einem Jahr. Um die Baustelle mit Strom
versorgen zu können, ist es sinnvoll, diese Station bereits jetzt zu beauftragen und zu
errichten, da die vor Ort verfügbare Leistung für die Einrichtung der Baustelle nicht
ausreichend wäre. Die Übergabestation ist für nahezu jede bauliche Entwicklung des
Grundstücks unentbehrlich.
Beschlusspunkt 6: Finanzierung
Alle Kanäle auf dem Gelände der geplanten Feuerwache sind aus dem Jahr 1965. Die Kosten
für den Neubau/Ausbau sind auf Grund des Zustands und Alters umlagefähig auf den
Gebührenhaushalt. Die Kosten für die Maßnahme „Kanal“ werden zunächst aus den Mitteln der
Feuerwache Nord finanziert und nach Abschluss der Kanalmaßnahme umgebucht bzw. mit der
Firma Merck abgerechnet. Die Mittel für die Planung und Umsetzung der Maßnahme stehen
somit im laufenden und dem folgenden Haushaltsjahr unter der Investitionsnummer 19037-
5100 zur Verfügung .
- 5 -
Beschlusspunkt 7: Weiterbeauftragung Ausführungsplanung
Während der Umverlegung und Erneuerung der Kanäle sollen die Planungen für den Neubau
der Wache nicht ins Stocken geraten, sondern fortgeschrieben werden. Im kommenden
Frühjahr soll im Rahmen der Genehmigungsplanung (Leistungsphase 4), die bereits beauftra gt
ist, der Bauantrag eingereicht werden. Daran soll sich die Ausführungsplanung
(Leistungsphase 5) direkt anschließen, damit eine nahtlose Weiterarbeit der Planer möglich ist.
Dies soll für die Planung folgender Disziplinen erfolgen: Objektplanung, Tragwe rksplanung,
Technische Gebäudeausrüstung, Feuerwehrtechnik, Leitstellentechnik, Bauphysik, Brandschutz
und Freianlagen.
Die Beauftragung von Vorbereitung und Mitwirkung der Vergabe (Leistungsphasen 6 und 7)
sowie die Objektüberwachung (Leistungsphase 8) werden erst nach einem möglichen
Baubeschluss erfolgen.
Berücksichtigung des Klimavorbehalts
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung ist von der Darmstädter Stadtentwicklungs
GmbH & Co.KG (DSE) in die laufende Planung eingebunden. Die mit dem neuen Abwasserkanal
verbundene Abwasserwärmenutzung ist ein zentraler Bestanteil des Energiekonzepts der
Feuerwache Nord und wird begrüßt, da sie eine vollständig regenerative Wärmeversorgung
ermöglicht. Wegen der Pilothaftigkeit der Realisierung dieser zukunftsweisenden Art der
Wärmeversorgung wurde ein Förderantrag vom Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung und
der DSE beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für den Förderbereich
kommunaler Klimaschutz-Modellprojekte eingereicht, aber nicht berücksichtigt.
Die Einstufung der Klimarelevanz des Vorhabens erfolgte in dieser Vorlage für das
Gesamtprojekt Neubau Feuerwache Nord. Die Klimarelevanzprüfung des Projekts wird noch bis
zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt. Die Ergebnisse des Klimavorb ehalts
werden in der Vorlage zur Baufreigabe des Hauptprojekts zusammengefasst.
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV Dezernat VI
i. V.
Hanno Benz Michael Kolmer Hanno Benz Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Oberbürgermeister Stadtrat
anlage 8
292 Zeichen
Punkt 4: Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/-räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs-Übergabestation (V-Nr. 2024/0289) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 6
366 Zeichen
Punkt 4: Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/-räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs-Übergabestation (V-Nr. 2024/0289) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Mobilität, Bürgerservice, Ordnungswesen, Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
anlage 5
11870 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
23.10.2024
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat III
Dezernat IV
Amt: Feuerwehr
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I III 69
IV 65
VI 37 66
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0289
Magistratsbeschluss -Nr.
362
Internetfähig
Produkt-Nr.: 126010
Kostenstelle: 037-000-0100 Investitionsnummer: 19037-5100
Kostenträger: 1260-11 Sachkonto: 0951010
Betreff: Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/ -
räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs -Übergabestation
Vorlage vom: 27.09.2024
Beschlussvorschlag :
1. Der Sondierung nach Kampfmitteln auf dem Baufeld der geplanten Feuerwache Nord mit
Räumung und Entsorgung wird zugestimmt.
2. Der Magistrat stimmt der Umverlegung der beiden Mischwasserkanäle, die im Baufeld der
geplanten neuen Feuerwache Nord liegen, in Vorbereitung der Neubaumaßnahme zu.
3. Dem Einbau eines Wärm etauschers in den öffentlichen Kanal wird zugestimmt.
4. Dem Kanalumbau in westlicher Richtung außerhalb des Baufeldes bis zur vorhandenen
Unterquerung des Bahndammes wird zugestimmt.
5. Der Errichtung einer Mittelspannungs -Übergabestation wird zugestimmt.
6. Die F inanzierung der Beschlusspunkte 1 bis 5 gemäß datenschutzrelevanter Anlage wird
zugestimmt.
- 3 -
7. Die Planer der neuen Wache für das Gebäude und die Freianlagen werden mit der
Leistungsphase 5 Ausführungsplanung weiterbeauftragt.
Anlagen: Anlage 1 Lageplan
Anlage 2 Kostenberechnung (datenschutzrelevant)
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 30.10.2024
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 27.09.2024
Die Vorlage ist die logische Konsequenz aus den Beschlusspunkten der Vorlagen 2020/0133
(Standortfestlegung für die Feuerwache Nord), 2023/0165 (Kenntnisnahme der Planung für
den Feuerwehrstandort Nord) und 2023/0328 (Baumfällungen).
Beschlusspunkt 1: Kampfmittel
Das gesamte Baufeld wurde mithilfe einer Verfahrenskombination von Ferromagnetik und
TDEM untersucht. Der Boden ist jedoch so stark verunreinigt, dass sich keine einzelnen
Verdachtspunkte herauskristallisieren, die mit einer Einzelpunkträumung bearbeitet werden
könnten. Sondern es ist nahezu die gesamte Fläche mit Verdachtspunkten überzogen, so dass
eine Volumenräumung des Oberbodens in Höhe von 50 cm notwendig ist. Im Laufe der
Jahrzehnte wurde dort Siedlungsmüll aller Art abgelagert, der nun untersucht werden muss,
denn in diesen Auffüllungen wurden bereits Stabbrandbomben gefunden. Anschließend können
wieder über Flächensondierungen einzelne Verdachtspunkte herausgearbeitet und geklärt
werden. Weitere, tiefergehende Auffüllungen werden bei Bedarf ebenfalls einer
Volumenräumung unterzogen. Der verunreinigte Oberboden wird, soweit er nicht wieder auf
dem Baufeld eingebaut werden kann, entsorgt. Im Ergebnis soll die Kampfmittelfreiheit für das
Grundstück stehen.
Beschlusspunkte 2 bis 4: Kanalumverlegungen
Der Standort für die neue Feuerwache Nord liegt an der Ecke Pfnorstraße/Gräfenhäuser
Straße. Vier Kanaltrassen queren das Baufeld und verlaufen teilweise von der nordöstlichen
Ecke am Tackeknoten bis zur westlichen Ecke am Bahndamm. Es handelt sich hierbei um zwei
Mischwasserkanäle, den „Bachwasserkanal“ sowie einen Privatkanal, der das gereinigte
Abwasser der Firma Merck dem Bachwasserkanal zuführt.
Der „Bachwasserkanal“ nimmt neben dem gereinigten Abwasser der Firma Merck noch die
natürlichen Abflüsse des Molkenbachs sowie im Falle von starkem Niederschlag die
Entlastungsabflüsse diverser Mischwasserentlastungsbauwerke auf. Der überwiegend in einem
Rechteckprofil gestaltete Kanal (3,40 m x 2,40 m) durchquert im weiteren Verlauf den
Bahndamm. Nach Einleitung des gereinigten Abwassers aus dem Zentralklärwerk geht er in
den Landgraben über. Aufgrund seiner Tiefenlage kann der Bachwasserkanal vom Neubau der
Feuerwache Nord überbaut werden. Um die Zugänglichkeit für Wartungs- oder
Reparaturzwecke zu gewährleisten, wird ein zusätzlicher Revisionsschacht errichtet. Zum
Schutz des Kanals sind für den Lastabtrag im Bereich des geplanten Gebäudes Bohrpfähle
herzustellen.
Bei den geplanten Umverlegungen geht es konkret um einen nördlich des Bachwasserkanals
verlaufenden Mischwasserkanal DN 1500 und einen südlich verlaufenden Mischwasserkanal
DN 300.
Der nördliche Mischwasserkanal (DN 1500) bildet den Abschluss des sogenannten
„Nordsammlers“, der die Mischwasserabflüsse aus Darmstadts Norden sowie das
Schmutzwasser aus Kranichstein zum Zentralklärwerk leitet. Auf dem Gelände der geplanten
Feuerwache Nord weist der Kanal eine geringe Überdeckung von teilweise nur einem halben
Meter auf und kann daher nicht überbaut werden. Er muss umverlegt werden und wird am
nördlichen und westlichen Grundstücksrand entlanggeführt und vor der Durchquerung des
Bahndammes wieder an den bestehenden Kanal angeschlossen. Die Verziehungen erfolgen
- 5 -
strömungsgünstig und durch Wahl eines ausreichend großen Querschnitts wird die
erforderliche hydraulische Leistungsfähigkeit erzielt.
Beim Neubau wird diese Kanalstrecke so gestaltet, dass an der Kanalsohle Wärmetauscher
integriert werden, die es ermöglichen, den geplanten Neubau der Feuerwache Nord mit Energie
zu versorgen. Es werden für die planmäßige Beheizung des gesamten Neubaus dadurch keine
weiteren fossilen Energien benötigt. Bei der Auswahl der Wärmetauscher wurden hydraulische
und betriebliche Aspekte berücksichtigt. Bei dem vorhandenen Rundquerschnitt ist eine
Abwasserwärmenutzung nicht möglich, da er dafür hydraulisch nicht leistungsfähig genug ist.
Der südliche Mischwasserkanal (gegenwärtig DN 300) führt unter anderem die
Schmutzwasserabflüsse aus dem Trenngebiet Otto-Röhm-Straße sowie die
Mischwasserabflüsse aus der Gräfenhäuser Straße ab. Auch der Schmutzwasseranschluss der
geplanten Feuerwache ist an diesem Haltungsstrang vorgesehen. Er liegt ausreichend tief und
kann unter Erhalt der Zugänglichkeit mittels einzelner, neu zu errichtender Schächte, überbaut
werden. Die Haltung ist hydraulisch überlastet und kann keine zusätzlichen Abflüsse
aufnehmen. Da der Kanal 60 Jahre alt ist und man vermeiden möchte, eine schon jetzt
vorhersehbare Aufweitung unter dem Neubau der Feuerwache durchführen zu müssen, wird
eine Kompletterneuerung vorgesehen. Zudem verläuft der Kanal dicht am Bachwasserkanal,
weswegen eine schützende Bohrpfahlwand nicht den nötigen Platz bekommen würde.
Daher wird diese Kanalstrecke mit einem größeren Querschnitt von DN 500 neu gebaut. Die
Erneuerung des Kanals erfolgt bis zum vorhandenen Schacht (M36756) östlich der
Bahndammquerung. Der Anschluss dieses Schachtes an die weiterführende Haltung liegt im
Bereich der Kleingärten. Die Erneuerung soll nach Möglichkeit durch ein unterirdisches
Vortriebsverfahren (z.B. „Berstlining“) umgesetzt werden, so dass die meisten Kleingärten
während der Erneuerung weitestgehend nutzbar bleiben würden.
Der Kanal der Fa. Merck (DN 800) bleibt weiterhin am „Bachwasserkanal“ angeschlossen. Der
Abschnitt des Merckkanals auf unserem Baufeld soll im Zuge unserer Maßnahme auf Kosten
von Merck ausgetauscht und dabei mit zusätzlichen Revisionsschächten versehen werden.
Die Planung der einzelnen Maßnahmen und die hydraulische Leistungsfähigkeit wurde mit dem
Mobilitäts- und Tiefbauamt abgestimmt und von dort geprüft und bestätigt.
Beschlusspunkt 5: Errichtung einer Mittelspannungs -Übergabestation
Zur sicheren Versorgung mit elektrischer Energie soll von der e-Netz eine Übergabestation
errichtet werden. Das vorhandene Mittelspannungsnetz in der Gräfenhäuser Straße soll dort
eingeschleift werden, um den Leistungsbedarf der neuen Feuerwache abzudecken. Für die
Station gibt es Bestell- und Lieferfristen von knapp einem Jahr. Um die Baustelle mit Strom
versorgen zu können, ist es sinnvoll, diese Station bereits jetzt zu beauftragen und zu
errichten, da die vor Ort verfügbare Leistung für die Einrichtung der Baustelle nicht
ausreichend wäre. Die Übergabestation ist für nahezu jede bauliche Entwicklung des
Grundstücks unentbehrlich.
Beschlusspunkt 6: Finanzierung
Alle Kanäle auf dem Gelände der geplanten Feuerwache sind aus dem Jahr 1965. Die Kosten
für den Neubau/Ausbau sind auf Grund des Zustands und Alters umlagefähig auf den
Gebührenhaushalt. Die Kosten für die Maßnahme „Kanal“ werden zunächst aus den Mitteln der
Feuerwache Nord finanziert und nach Abschluss der Kanalmaßnahme umgebucht bzw. mit der
Firma Merck abgerechnet. Die Mittel für die Planung und Umsetzung der Maßnahme stehen
somit im laufenden und dem folgenden Haushaltsjahr unter der Investitionsnummer 19037-
5100 zur Verfügung .
Beschlusspunkt 7: Weiterbeauftragung Ausführungsplanung
Während der Umverlegung und Erneuerung der Kanäle sollen die Planungen für den Neubau
der Wache nicht ins Stocken geraten, sondern fortgeschrieben werden. Im kommenden
Frühjahr soll im Rahmen der Genehmigungsplanung (Leistungsphase 4), die bereits beauftragt
ist, der Bauantrag eingereicht werden. Daran soll sich die Ausführungsplanung
(Leistungsphase 5) direkt anschließen, damit eine nahtlose Weiterarbeit der Planer möglich ist.
Dies soll für die Planung folgender Disziplinen erfolgen: Objektplanung, Tragwerksplanung,
Technische Gebäudeausrüstung, Feuerwehrtechnik, Leitstellentechnik, Bauphysik, Br andschutz
und Freianlagen.
Die Beauftragung von Vorbereitung und Mitwirkung der Vergabe (Leistungsphasen 6 und 7)
sowie die Objektüberwachung (Leistungsphase 8) werden erst nach einem möglichen
Baubeschluss erfolgen.
Berücksichtigung des Klimavorbehalts
Das Amt für Klimaschutz und Klimaanpassung ist von der Darmstädter Stadtentwicklungs
GmbH & Co.KG (DSE) in die laufende Planung eingebunden. Die mit dem neuen Abwasserkanal
verbundene Abwasserwärmenutzung ist ein zentraler Bestanteil des Energiekonzepts der
Feuerwache Nord und wird begrüßt, da sie eine vollständig regenerative Wärmeversorgung
ermöglicht. Wegen der Pilothaftigkeit der Realisierung dieser zukunftsweisenden Art der
Wärmeversorgung wurde ein Förderantrag vom Amt für Klimaschutz und Klimaanpassun g und
der DSE beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für den Förderbereich
kommunaler Klimaschutz-Modellprojekte eingereicht, aber nicht berücksichtigt.
Die Einstufung der Klimarelevanz des Vorhabens erfolgte in dieser Vorlage für das
Gesamtprojekt Neubau Feuerwache Nord. Die Klimarelevanzprüfung des Projekts wird noch bis
zum Abschluss der Ausführungsplanung fortgeführt. Die Ergebnisse des Klimavorbehalts
werden in der Vorlage zur Baufreigabe des Hauptprojekts zusammengefasst.
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV Dezernat VI
i. V.
Hanno Benz Michael Kolmer Hanno Benz Paul Georg Wandrey
Oberbürgermeister Stadtrat Oberbürgermeister Stadtrat
anlage 9
222 Zeichen
Punkt 14: Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/-räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs-Übergabestation (V-Nr. 2024/0289) Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.
anlage 3
6004 Zeichen
Gräfenhäuser Straße Pfnorstraße 9 DN 800 PhB 29.83m 1.34‰ M33266D 123.87S 121.43t 2.44 m M33267D 123.65S 121.32t 2.33 m DN 300 STZ 28.96m 3.80‰ DN 400 SB 55.02m 2.02‰ M36748D 124.39S 117.85E ->119.97 (M36747)t 6.54 mM36749D 124.12S 117.84t 6.28 mM36750D 123.72S 117.71t 6.01 mM36751D 123.68S 117.65t 6.03 m M36752D 123.50S 117.46t 6.04 m M36753D 123.38S 117.34t 6.04 m M36754D 123.03S 117.33t 5.70 m M36755D 122.21S 117.29t 4.92 m DN 300 STZ 29.32m 4.43‰DN 300 STZ 17.44m 3.44‰ DN 300 STZ 50.16m 3.79‰ DN 300 STZ 40.31m 2.98‰ DN 300 STZ 10.79m 0.93‰ DN 300 STZ 38.23m 1.05‰ DN 300 STZ 41.99m 5.24‰ KA 3400x2400 SB44.36m 1.13‰ KA 3400x2400 SB30.94m 4.20‰ KA 3400x2400 SB95.81m 2.30‰ P36909G 123.57S 119.28t 4.29 m DN 2150 MA20.82m -6.73‰DN 300 STZ 9.17m 1.09‰ M36681D 123.57S 121.54t 2.03 m DN 1500 SB 17.11m 5.84‰ DN 1500 SB 52.92m 0.00‰ DN 1500 SB 70.46m 0.14‰ DN 1500 SB 23.96m 0.83‰ M36682D 123.59S 121.54t 2.05 m KA 2500x1000 SB24.48m 2.04‰M36679G 124.02S 121.65t 2.37 m DN 800 PhB 46.50m -0.30‰ M36756D 121.87S 117.07t 4.80 m DN 600 SB 11.35m 341.74‰ DN 1500 SB 128.45m 0.83‰ DN 1100 STZ 139.53m 3.35‰ W36910D 123.59S 119.22E ->119.24 (P36909)t 4.372 m W36911D 123.64S 119.09t 4.55 m W36912D 123.50S 118.87t 4.63 m M36683D 123.48S 121.52t 1.96 m W36906D 124.38S 119.27E ->119.37 (R36905)t 5.11 mM36680D 123.53S 121.55t 1.98 m TWN 500 GGG - Hessenwasser (2008) VWN 225 PE100 (2008) Fernübertragungskabel auf Rohrleitungsohle VWN 225 PE100 (2008) AWN 40 PE100 VWN 80 GG VWN 150 Fz (1969) AWN 100AWN 125 AWN 63 PE100 HG2 200 St MR 300 St NG9 150 St AG9 32 PE100 AG9 80 St MR 50 St RY140 4RY140 TLWL 144EMTCu30TLWL 60 EM 4RY140 4RY140 4RY14010RY 3RY1401RY100 3RY1401RY100 B4C10Y 3RY140 RY110RY110 B4C10Y1RY100 1RY1003RY140 B4C10Y RY110 5RY140 10RY B4C10YB4C10Y B4C10Y1RY1003RY140 N A 150 YN A 150 Y1R Y1003R Y140 N A 150 YN A 150 Y N A 150 YN A 150 Y1R Y1003R Y140 1RY1003RY140N A 150 Y NA150Y3RY1401RY100 PE160 SchutzrohrRY140 DN 500 PP 55.00m 2.91‰ DN 500 PP 37.22m 2.96‰ DN 500 PP 54.37m 2.94‰ DN 500 PP12.50m 3.20‰ RE 2500x1000 SB61.32m 0.16‰ DN 1500 PE 6.47m 0.15‰ M36680NG 123.97S 121.56t 2.41 mAnschluss an BestandMW01D 123.99S 121.56t 2.43 mAnschlussbauwerk MW04D 123.95S 121.53t 2.42 mAnschlussbauwerk MW11D 123.94S 117.74t 6.20 mØ 1200 MW12D 124.16S 117.58t 6.58 mØ 1200 MW13D 123.89S 117.47t 6.42 mØ 1200 MW14D 123.74S 117.31t 6.43 mØ 1200MW15D 122.25S 117.27t 4.98 mØ 1500E ->120.18 SW-Kanal Anschluss an vorh. MW-Kanal Anschluss an vorh. MW-Kanal Anschluss an vorh. MW-Kanal W36910ND 124.08S 119.24t 4.84 mØ 1000Revisionsschachtvorh. Revisionsschacht Bachverrohrung"Schachtdeckel" auf planmäßige Höhe setzen Anschluss an vorh. MW-Kanalgemäß Detail-1 "Abwasserüberleitung" Anschluss gepl. SW-Kanal "Hauptwache Nord"mittels Innenliegendem Absturz"z.B. Fa. Predl GmbH, PREDL-inside drop Typ 1" gepl. Revisionsschacht Merckkanal Wärmetauscherstrecke-1 Länge = 40.00m 4.00 Wärmetauscherstrecke-2 Länge = 40.00m Gesamtlänge = 84.00m P36910.1D 123.82S 119.27t 4.55 mØ 1500Stülpschacht MW02G 123.99S 121.55t 2.44 mSegmentkrümmer 45°MW03G 124.04S 121.55t 2.49 mSegmentkrümmer 45° ÜBERGABESTATION- Grundriss -- 0.30 = 124.00 = OK FFB vorh. Revisionsschacht Bachverrohrung entfälltRE 2500x1000 SB108.46m 0.16‰ RE 2500x1000 SB9.40m 0.21‰ S1.1 Winkelstützwand-1S1.3S1.2 DN 500 PP 38.80m 5.15‰Berstliningvorh. Gerinne ausbauen undÖffnung für Berstlining herstellen.Nach Einbindung der gepl. Rohrleitung,Ringraum verschließen undneues Gerinne herstellenM36756ND 121.87S 117.07t 4.80 mAnschluss an Bestand DN 1000 PE7.50m 1.33‰DN 1000 PE 9.50m 1.05‰P36910.2G 123.91S 119.26t 4.65 mAnschluss an BestandW36910.1NG 124.30S 119.24t 5.06 mAnschluss an BestandP36910.3D 124.25S 119.25t 5.00 mØ 1000Tangentialschacht Anschluss an vorh. Merckkanalgemäß Detail-2 "Anschluss Merckkanal" Anschluss an vorh. Bachverrohrunggemäß Detail-3 "Anschluss Bachverrohrung"gepl. RevisionsschachtBachverrohrung Pressgrube2.80m x 5.00m WSNO 11 7x Leerrohr DA1603x Leerrohr DA110 MW12D 124.16S 117.58t 6.58 mØ 1200MW13D 123.89S 117.47t 6.42 mØ 1200 IndexStatusAP____Bauteil000____ lfd Nr001InhaltFRPlantypLPErstellerFLALPH3ProjektBFN ENTWURFSPLANUNG Maßstab1:250Datum24-09-25PlanerstellerKnBlattgröße1060x750Projektnummer7692 PRÜFUNGLageplan - 11.BauabschnittPROJEKTBEZUGSKOTE:BAUVORHABEN:BAUHERR:PROJEKTMANAGEMENTUND BAUHERRENVERTRETUNG: ± 0,00 = 124,30 m NHN = OK FFB EG (Alle Brüstungen bezogen auf OK FFB)Berufsfeuerwehr Darmstadt, Neubau Hauptwache NordPfnorstraße 20, 64293 DarmstadtMagistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt,Luisenplatz 5a, 64283 DarmstadtDarmstädter Stadtentwicklungs GmbH & Co. KG (DSE)Mina-Rees-Straße 10, 64295 DarmstadtOBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGENMIT BAUÜBERWACHUNG:kplan® AGEiserfelder Straße 316, 57080 SiegenTel.: (0271) 35929-0, Mail: siegen@kplan.deFREIANLAGEN:PlusPlan Ingenieure GmbHEiserfelder Straße 316, 57080 SiegenTel.: (0271) 317971-0, Mail: siegen@plusplan-ing.de LegendeKanalbestand Die Eintragungen der Versorgungsleitungen dienen lediglichdem Hinweis auf deren Vorhandensein; Sie erheben keinenAnspruch auf Genauigkeit und Vollständigkeit.Die genaue Lage der Leitungen ist vom Auftragnehmer inAbstimmung mit den Versorgungsträgern vor Ort zu überprüfen. VersorgerGasleitungWasserleitungStromleitung "Mittelspannungskabel"Stromleitung "Niederspannungskabel"Kabeltrasse TelekomLichtwellenleiter-Kabel MischwasserkanalSchmutzwasserkanalRegenwasserkanalGewässerverrohrungKanal verdämmt Stromleitung "Straßenbeleuchtungskabel" PlanungDN 500 PP 37.22m 2.96‰MischwasserkanalMischwasserkanalSchmutzwasserkanalVerbauter GrabenUnverbauter Graben "Böschungswinkel 60° Deckelhöhe Sohlhöhe Schachttiefe Schacht - Nr. Schachtdurchmesser Haltungsgefälle Haltungslänge und Material Rohrdurchmesser Schachtdeckel vorh. Kanal außer Betrieb "abbrechen"vorh. Kanal außer Betrieb "verdämmen" Regenwasserkanal Neubau ÜbergabestationNeubau "Hauptwache Nord" Wärmetauscher "Mischwasserkanal" WinkelstützwandWinkelstützwand "Fuß" Berstlining "Mischwasserkanal" Leerrohr
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Punkt 4: Vorabmaßnahmen für den Neubau der Feuerwache Nord: Kampfmittelsondierung/-räumung, Kanalumverlegungen und Bau einer Mittelspannungs-Übergabestation (V-Nr. 2024/0289) Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.
Beratungsverlauf (5)
Orte (5)
- Gräfenhäuser Straße
- Mina-Rees-Straße 10
- Luisenplatz 5a
- Otto-Röhm-Straße
- Pfnorstraße 9
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2024/0289
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 27.09.2024
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00