2014/0340
Bürgerhaushalt 2014 Vorschlag #431 Radweg in Nord-Süd-Richtung durchgängig ausbauen Vorschlag #448 Tauben abwehren Vorschlag #473 Fahrzeugpool Vorschlag #481 Neue städtische Turnhallen: So pflegen, dass sie erhalten bleiben Vorschlag #568 Ein offen fließender Darmbach – Eine Chance für Darmstadt!
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2014/0340
16037 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
09.09.2014
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat Dezernat I
Dezernat IV
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Dezernat III
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Internetfähig
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2014/0340
Magistratsbeschluss-Nr.
Produkt-Nr.: #431: 541010, #448: 561010, #568: 552010
Kostenstelle: #431: 066-100-1000, #448: 056-
010-1000, #568: 066-160-1000
Investitionsnummer: #431: 08066-6090,
08066-6091, 09066-6092 #568: 08066-4006
Kostenträger: #431: 5410-11, #448: 5610-11,
#568: 5520-11
Sachkonto: #448: 6139000, 6179700
Betreff: Bürgerhaushalt 2014
Vorschlag #431 Radweg in Nord-Süd-Richtung durchgängig ausbauen
Vorschlag #448 Tauben abwehren
Vorschlag #473 Fahrzeugpool
Vorschlag #481 Neue städtische Turnhallen: So pflegen, dass sie erhalten bleiben
Vorschlag #568 Ein offen fließender Darmbach – Eine Chance für Darmstadt!
Vorlage vom: 25.08.2014
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat nimmt die Stellungnahmen der Verwaltung zu den im Betreff genannten
Vorschlägen zur Kenntnis. Die Vorschläge befinden sich bereits in Umsetzung.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 25.08.2014
Für den Bürgerhaushalt 2014 wurden folgende Vorschläge eingebracht, die sich bereits in
Umsetzung befinden:
1.: Vorschlag #431 Radweg in Nord-Süd-Richtung durchgängig ausbauen
Der Vorschlag lautet:
„Um die Nutzung des Rades für Wege zur Arbeit u.a. zu steigern, ist ein qualitativ guter,
durchgängiger Ausbau einer sicheren Nord-Süd-Radverbindung erforderlich. Dies betrifft die
großen Stadtteile Eberstadt, Bessungen und Kranichstein“
Der Vorschlag erhielt 169 Ja-Stimmen und 12 Nein-Stimmen.
Stellungnahme:
Der Ausbau des Radwegenetztes ist ein wichtiges Anliegen des Magistrates. Es existieren
bereits viele Radrouten, bei denen zum Teil Lückenschlüsse oder Instandsetzungen in
Planung oder auch in Bau sind. Insbesondere die speziell angesprochene Nord-Süd-
Verbindung aber auch die West-Ost-Verbindungen bestehen zu großen Teilen bzw. werden in
diesem Jahr oder in den Jahren 2015 und 2016 (in Einzelfällen auch 2017, 2018 oder 2019)
umgesetzt.
Radrouten bestehen aus Radwegen, Radfahrstreifen, Radfahrschutzstreifen bei
Hauptverkehrsstraßen, Radwegen in Grünanlagen, Fahrradstraßen und Anliegerstraßen in
Tempo 30-Zonen sowie Wegen in Grünanlagen, im Feld oder im Wald.
Radroute Kranichstein-Fußgängerzone (Nord-Süd):
- Kranichsteiner Straße zw. Jagdschloss und Bartningstraße (Bestand)
- Bartningstraße (fertiggestellt 2013/2014)
- Siemensstraße sowie entlang der Straßenbahn bis zum Bürgerpark Nord /
Berufschulzentrum (Bestand)
- Bürgerpark Nord bis Fußgängerzone siehe Radroute Arheilgen-Eberstadt
Radroute Arheilgen-Eberstadt (Nord-Süd):
- Fahrradstraße "Im Erlich" (gepl. Inbetriebnahme 1. Halbjahr 2015)
- Geh-/Radweg zw. Frankfurter Landstr. und Schreberweg (Bestand)
- Fahrradstraße Schreberweg (gepl. Inbetriebnahme 2. Halbjahr 2015)
- Radwege Bürgerpark Nord (Bestand, gepl. Verbesserungen 2015)
- Fahrradstraße Pankratiusstraße (gepl. Inbetriebnahme 1. Halbjahr 2015)
- Hochschulstraße (fertig gestellt 2014)
- Herrngarten (Bestand)
- Bismarckstraße zw. Herrngarten und Grafenstraße (geplant 2022)
- Grafenstraße zw. Bismarckstraße und Elisabethenstraße (gepl. 2015)
- Zimmerstraße (gepl. 2015)
- Fahrradstraße Wilhelminenstraße (gepl. Inbetriebnahme 1. Halbjahr 2015)
- Goethestraße (Bestand)
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- Heidelberger Str. zw. Goethestraße und Rüdesheimer Straße (Planung begonnen,
Umsetzung 2016)
- Geh-/Radweg Heidelberger Straße zw. Rüdesheimer Str. und Grenzweg (Planung
der Erneuerung begonnen; gepl. Umsetzung 2015)
- Heidelberger Landstraße zw. Grenzweg und Edisonstraße/Süd:
Fahrbahn mit Radfahr- bzw. Schutzstreifen (Planung läuft, Umsetzung nach HEAG-
Maßnahme ab 2017); Westlicher Gehweg / Radweg / Parkierung (Planung ab 2015,
geplante Umsetzung 2016/2017)
- Heidelberger Landstraße zw. Edisonstraße/Süd und Reuterallee:
Fahrbahn mit Radfahr- bzw. Schutzstreifen (Planung läuft, Umsetzung nach HEAG-
Maßnahme ab 2. Halbjahr 2015);
- Kreisverkehrsplatz Heidelberger Landstraße / Reuterallee (Planung abgeschlossen,
Bau 2. Halbjahr 2014)
- Heidelberger Landstraße zw. Reuterallee und Georgenstraße (Planung läuft,
Umsetzung 2017/2018)
Radroute Weiterstadt - Fußgängerzone (West-Ost):
- Ausbau Geh-/Radweg zwischen Weiterstadt Riedbahn (Wiesenstraße) und
Staudinger Straße (Planung begonnen, Umsetzung 2015/2016)
- Fahrradstraße Im Harras - Rabenaustraße (geplante Inbetriebnahme 2016)
- Ausbau Verbindungsgeh-/-radweg zwischen Robert-Bosch-Straße und
Zweirichtungsradweg Rheinstraße (Realisierung 2015)
- Rheinstraße zw. verlängerter Rabenaustraße und Fußgängerzone siehe Radroute
Griesheim - Roßdorf
Radroute Griesheim - Roßdorf (West-Ost):
- Rheinstraße zw. Griesheim und Neckarstraße (Bestand auf beiden Seiten)
- Rheinstraße zw. Neckarstraße und Fußgängerzone (geplante Markierung
Schutzstreifen in Richtung Ost, Umsetzung 2014/2015; Prüfung Fahrradstraße in
Richtung West)
- Fußgängerzone (Bestand)
- Alternativstrecken über Zeughausstraße-Bleichstraße Richtung West (Bestand) und
über Hügelstraße - Holgestraße (Planung begonnen)
- Landgraf-Georg-Straße zw. Holzstraße und Teichhausstraße (Vorplanung begonnen)
- Landgraf-Georg-Straße zw. Teichhausstraße und Beckstraße (Bestand)
- Landgraf-Georg-Straße zw. Beckstraße und Froschweg (Planung läuft, Realisierung
2016)
- Froschweg (Erneuerung abgeschlossen 2012)
- Fahrradstraße Heinrich-Fuhr-Straße zw. Froschweg und Breslauer Platz (gepl.
Inbetriebnahme 1. Halbjahr 2015)
- Radweg Heinrichstraße zw. Breslauer Platz und Hanauer Str. (Bestand)
- Radweg nach Roßdorf parallel Hanauer Straße / Aschaffenburger Straße (Planung
begonnen, Aufwertung durch Beleuchtung in 2015 und glatten Belag in 2016)
Diese Radrouten sind seit ca. 10 Jahren mit einer radwegweisenden Beschilderung versehen
(weiße Schilder mit in grüner Schrift gehaltenen Ziel- und Entfernungsangaben). Einzelne
Lücken in der Radwegweisung werden in nächster Zeit geschlossen.
Weiterhin finden sich diese Radrouten auch im Fahrradstadtplan, der erstmals im Juni 2014
herausgegeben wurde. Im internetverfügbaren Radroutenplaner Hessen und im ebenfalls
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internetverfügbaren Schülerradroutenplaner sind diese Routen enthalten. Zukünftig werden sie
in diesen Routenplanern als Vorzugsroute angegeben.
Beabsichtigt ist, dem Beispiel vieler anderer Städte zu folgen und die in den Radrouten
verlaufenden Fahrradstraßen mit grünen Markierungen auf der Fahrbahn zu Beginn und am
Ende einer Fahrradstraße sowie bei einmündenden Straßen kenntlich zu machen.
Darüber hinaus wird derzeit eine Planung erstellt, wie dem erfolgreichen Beispiel anderer
Großstädte folgend (z.B. Karlsruhe) die wichtigsten Radrouten auf ihrer gesamten Länge mit
wiederholend auf der Fahrbahn aufgebrachten Radrouten-Piktogrammen deutlich gemacht
werden können.
Bereits im Bürgerhaushalt 2013 wurde mit der Magistratsvorlage-Nr. 2013/0370 vom
Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung zu dieser Thematik Stellung genommen.
2.: Vorschlag #448 Tauben abwehren
Der Vorschlag lautet:
„Als Anwohnerin der Innenstadt würde ich gerne den Vorschlag unterbreiten, dass etwas gegen
die Tauben getan wird. Die Tauben fliegen ab dem dritten Stock selbst in gekippte Fenster und
das ist nicht immer sehr angenehm. Außerdem gibt es Mitbürger und Mitbürgerinnen, die die
Tauben trotz Verbotes füttern und somit nisten sich Tauben umso mehr ein. Das bedeutet
außerdem das die Hygiene innerhalb unserer Stadt erheblich leidet. Gebäude verdrecken und
Balkone selbst in Hinterhöfen sind kaum nutzbar! Maßnahmen könnten sein: - Taubenhäuser
(inkl. Austauschen von Eiern) – Verringerung des Brutplatzangebotes - natürliche Feinde
ansiedeln (z.B. Wanderfalke oder Habicht).“
Der Vorschlag erhielt 115 Ja-Stimmen und 27 Nein-Stimmen.
Stellungnahme:
Der Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat bereits im Februar
2013 ein Konzept zur tierschutzgerechten Regulierung der Stadttaubenpopulation
beschlossen, welches sich an dem erfolgreichen so genannten Augsburger Modell orientiert
(Vorlage-Nr. 2012/0463). Die Grundidee des Konzeptes ist es, die Tauben an Schläge zu
binden und sie somit den Fußgängerzonen, der Freiluftgastronomie und anderen sensiblen
Bereichen zu entziehen und somit den Taubenbestand tierschutzgerecht dauerhaft zu
reduzieren, indem die Eier ausgetauscht werden. Das Projekt ist zunächst auf 5 Jahre
angelegt, soll aber bei Erfolg als Dauermaßnahme eingerichtet werden.
Für die Umsetzung des Konzeptes und zur Errichtung von Taubenschlägen hat der Magistrat
Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt und im Zuge der Haushaltsberatungen für das Jahr
2014 nochmals erhöht.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt baut derzeit einen Taubenschlag in der Innenstadt, der im
Herbst 2014 fertig gestellt und in Betrieb genommen wird. Darüber hinaus ist die Stadt nach
wie vor auf der Suche nach weiteren geeigneten Dachböden im Innenstadtbereich, auf denen
Taubenschläge errichtet werden können. Derzeit werden mit mehreren Hauseigentümern
Gespräche geführt. Die Betreuung der Taubenschläge übernimmt das Tierheim Darmstadt.
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Auch die TU Darmstadt engagiert sich auf diesem Gebiet. Da das Darmstädter Schloss stark
von Tauben frequentiert wird, hat die TU Darmstadt im Zuge der Neugestaltung des
Schlossgrabens ein Taubenhaus gebaut.
3.: Vorschlag #473 Fahrzeugpool
Der Vorschlag lautet:
„Für Stellen, an denen mehrere Ämter zentriert sind (z.B. der Bauverwaltung in der
Bessunger Straße, oder dem Stadthaus Frankfurter Straße) sollte ein Fahrzeugpool
eingerichtet werden. Auf diesen können dann alle Ämter eines Standortes zugreifen.
Dadurch müsste nicht jedes Amt mehrere Fahrzeuge finanzieren, die dann
zwischenzeitlich ungenutzt herumstehen.“
Der Vorschlag erhielt 72 Ja-Stimmen und 20 Nein-Stimmen.
Stellungnahme:
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat bereits im Jahr 2012 im Rahmen des Programms
„Betriebliches Mobilitätsmanagment Südhessen“ die Entwicklung eines umfassenden
Mobilitätskonzeptes beschlossen (siehe Magistratsvorlage 2012/0216). Ziel ist es, die
betriebsbedingte Mobilität u. a. von Beschäftigten effizient und nachhaltig zu gestalten und zu
verbessern. Das Maßnahmenrepertoire des Betrieblichen Mobilitätsmanagements ist
ausgesprochen breit und reicht von Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur über
organisatorische Maßnahmen bis hin zu Information, Motivation und Beratung. Als wesentliche
Säulen des Betrieblichen Mobilitätsmanagement ist unter anderem das Fuhrparkmanagement
für die Dienstwagen zu nennen.
Es ist vorgesehen die Dienstwegemobilität und den Fuhrpark der Wissenschaftsstadt
Darmstadt neu zu organisieren. Hierbei wird auch das Instrumentarium der Bildung von
Fahrzeugpools an den jeweiligen Standorten eine Rolle spielen. Derzeit wird an einer Analyse
der heutigen Situation gearbeitet. Die Analyse soll Aufschlüsse darüber geben, ob und wie der
aktuelle Fuhrpark genutzt wird, welche Maßnahmen in Organisation und Beschaffung die
Effizienz des Fuhrparks und der Dienstwege steigern können, welche Beiträge Fuhrpark und
Dienstwege zur Wirtschaftlichkeit des gesamten Betrieblichen Mobilitätsmanagements bei der
Stadtverwaltung leisten können.
Bis Mitte nächsten Jahres soll ein entsprechendes Konzept vorgelegt und dann sukzessive
umgesetzt werden.
4.: Vorschlag #481 Neue städtische Turnhallen: So pflegen, dass sie erhalten bleiben
Der Vorschlag lautet:
„Die Stadt Darmstadt hat in Bessungen mit dem Neubau der Heinrich-Heine-Schule einen
wirklich vorbildlichen Schulbau nebst Turnhalle errichtet. Obwohl erst wenige Jahre alt,
stinken die sanitären Anlagen der Turnhalle so, als ob sie schon 30 Jahre alt werden. Das
liegt eindeutig an der wenig durchdachten Technik. Zwangsspülungen via Lichtschranke
würden dazu führen, dass die beißende Uringlocke in den Toiletten der Vergangenheit
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angehört. Die Knirpse bekommen das mit ihren 7-8 Jahren eben oft noch nicht hin. Das
die Turnhalle über viele zu öffnende Fenster verfügt, aber sämtliche Griffe dazu entfernt
wurden, ist ein weiterer Schildbürgerstreich, angeblich wegen Lärmschutz der Anwohner.
Die Vereine trainieren oft im Mief, da auch die Lüftungsanlage in 70% der Fälle
abgeschaltet ist.“
Der Vorschlag erhielt 55 Ja-Stimmen und 18 Nein-Stimmen.
Stellungnahme:
In den Toiletten der Heinrich-Heine-Schule sind wie auch in anderen Schulen Urinale nach
Stand der Technik mit kinderfreundlichen niedrig angeordneten und leicht bedienbaren
Armaturen eingebaut. Ferner schaltet sich sensorgesteuert beim Betreten der Toilette die
Toilettenlüftung ein, die nach Verlassen der Toilette über einen Nachlaufrelais gesteuert
weiterläuft. Darüber hinaus werden wir die Lehrerschaft noch einmal bitten, die Kinder immer
wieder darauf hinzuweisen, das Spülen genauso wichtig ist, wie Hände waschen. Wir sehen hier
die gemeinsame Verantwortung von Eltern, Lehrerschaft und Magistrat.
Die Lüftungsanlage der Turnhalle war in diesem Winter aufgrund eines defekten
Steuerungsteils außer Betrieb. Dies ist jedoch inzwischen behoben und die Zeiten für den
Betrieb der Lüftungsanlagen können vom Hausmeister auf dessen Bedientableau eingestellt
werden.
5.: Vorschlag #568 Ein offen fließender Darmbach – Eine Chance für Darmstadt!
Der Vorschlag lautet:
„Eine Abkopplung des sauberen Meierei- und Darmbachwassers von der Kanalisation rechnet
sich. Nun bedarf es eines von politischem Mut geprägten Beschluss der Stadtverordneten,
der unsere Stadt aufwertet, ohne künftig den städtischen Haushalt zu belasten. Umfassende
Stadtgestaltung und Aufwertung von Frei- und Straßenräumen – vom Woog bis zum
Herrngarten und der Grünanlage Helfmann-/Jakobistraße bis hinter die Kläranlage – sind der
Gewinn. Wir erhalten einen mehr als zwei Kilometer offen durch unsere Stadt fließenden
DarmStadtbach, sowie offene Bachabschnitte, die an historische Bezüge anknüpfen: In den
Straßenzügen „Am Kleinen Woog“, „Woogsplatz“, „Große Bachgasse“ – im Herrngarten,
ursprünglich als Englischer Garten mit Fließgewässern angelegt, und „Im Tiefen See“ mit
denkmalgeschützter (hier Textende).“
Der Vorschlag erhielt 162 Ja-Stimmen und 37 Nein-Stimmen.
Stellungnahme:
Mit Magistratsvorlage Nr. 2013/0243 haben Magistrat und Stadtverordnetenversammlung
bereits Beschlüsse gefasst.
Derzeit erarbeitet eine interne Projektgruppe dazu realistische Umsetzungsalternativen. In
einer Magistratsvorlage zur Trassenentscheidung werden die Alternativen untereinander
abgewogen und eine zur schrittweisen Ausführung vorgeschlagen. Auf der Basis der bis zum
Jahr 2009 verfolgten Ausgangsplanung werden dabei auch alternative Planungen z. B. mit
höheren Anteilen von verrohrten Abschnitten oder auch kürzeren Trassenlängen mit dem Ziel
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untersucht, weitere Investitionen und Betriebskosten einzusparen. Die beschlossene Trasse
wird dem Regierungspräsidium zur Genehmigung vorgelegt.
Da im Hinblick auf die Abkopplung des natürlichen Wassers vom Klärbetrieb mit
Haushaltseinsparungen von ca. 1,7 Mio. Euro pro Jahr gerechnet wird, soll der dieser Teil
der Maßnahme zeitnah umgesetzt werden.
Darmstadt, 25.08.2014
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV
Jochen Partsch Cornelia Zuschke André Schellenb erg
Oberbürgermeister Stadträtin Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (6)
Orte (46)
- Kranichsteiner Straße
- Bartningstraße
- Siemensstraße
- Frankfurter Landstraße
- Hochschulstraße
- Bismarckstraße
- Grafenstraße
- Zimmerstraße
- Goethestraße
- Heidelberger Straße
- Rüdesheimer Straße
- Heidelberger Landstraße
- Edisonstraße
- Reuterallee
- Wiesenstraße
- Rabenaustraße
- Robert-Bosch-Straße
- Rheinstraße
- Neckarstraße
- Hügelstraße
- Landgraf-Georg-Straße
- Beckstraße
- Hanauer Straße
- Aschaffenburger Straße
- Bessunger Straße
- Große Bachgasse
- Schreberweg
- Grenzweg
- Froschweg
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- Woogsplatz
- Am Kleinen Woog
- Pankratiusstraße
- Elisabethenstraße
- Wilhelminenstraße
- Teichhausstraße
- Heinrich-Fuhr-Straße
- Frankfurter Straße
- Georgenstraße
- Zeughausstraße
- Bleichstraße
- Heinrichstraße
- Im Tiefen See
- Im Erlich
- Im Harras
- Holzstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2014/0340
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 21.08.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00