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2019/0336

Realisierungswettbewerb Ostbahnhof; Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses zur Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof

Magistratsvorlage 17.10.2019

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2019/0336

5428 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
23.10.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
 
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Mobilitätsamt  
Finanzverwaltung  
Grünflächenamt   
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0336 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-001-4010 Investitionsnummer:  17061-4002 
Kostenträger:  5110-21 Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Realisierungswettbewerb Ostbahnhof; Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses zur 
Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof  
 
Vorlage vom: 17.10.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Magistrat stimmt der Durchführung des Verhandlungsverfahrens und der 
Beauftragung von Planungsleistungen nach § 80 Vergabeverordnung über die Vergabe 
öffentlicher Aufträge (VgV) zur Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses im Bereich des 
Umfelds Ostbahnhof zu.  
2. Die zur Erteilung von Planungsleistungen voraussichtlich erforderlichen Mittel in Höhe von 
geschätzten 500.000 € (alle Leistungsphas en nach Honorarordnung Architekten und 
Ingenieure) stehen beim Stadtplanungsamt unter der Kostenstelle 061 -001-4010 und der 
Investitionsnummer 17061 -4002 zur Verfügung.  
 
 
Anlagen: Wettbewerb LGS 2022_Ergebnis

- 2 - 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.10.2019 
 
Ende März 2017 wurde der europaweite landschaftsarchitektonische Realisierungs -
wettbewerb Landesgartenschau 2022 mit Ideenteil ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs 
war als wichtiges Teilprojekt die Neugestaltung des Umfelds des Ostbahnhofs. Trotz 
zwischenzeitlicher Absage der Landesgartenschau 2022 wurde  das bereits begonnene 
Wettbewerbsverfahren aus rechtlichen Gründen zum Abschluss gebracht. Lösungsvorschläge 
zur verkehrlichen, freiraumplanerischen und städtebaulichen Verbesserung der Situation am 
Ostbahnhof waren zu erarbeiten . Ziel war es dabei ebenfalls, den östlichen Stadteingang, 
auch im Hinblick auf die laufende Welterbebewerbung für die  Mathildenhöhe aufzuwerten. 
Nicht zuletzt stellen d ie Flächen rund um den Ostbahnhof einen wichtigen Baustein de s 
Mobilitätskonzeptes der möglichen Welterbestätte dar. So sollen dort Bushaltestellen,  eine 
Mobilitätsstation sowie ein Café und öffentliche Toiletten  entstehen. 
 
Am 24.08.2017 fand die Preisgerichtssitzung statt, die 3 Preise und 3 Anerkennungen hervor 
brachte: 
1. Preis Büro RMP Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, Bonn  
2. Preis Büro Planorama Landschaftsarchitektur Berlin  
3. Preis Büro geskes.hack Landschaftarchitekten GmbH, Berlin.  
 
Die Dokumentation des Wettbewerbsergebnisses zur Landesgartenschau 2022 ist a ls Anlage 
dieser Vorlage beigefügt.  
Nach haushaltsbedingter Absage der Landesgartenschau durch die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt konnte das Teilprojekt „Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof“ in das 
Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen werden. N achdem nun 
verschiedene Fragestellungen zur Verkehrsführung rund um den Ostbahnhof geklärt werden 
konnten (veränderter Anschluss des Fiedlerweges an die B 26 und Einrichtung einer Busspur) 
soll das Ergebnis des Wettbewerbs für den Teilbereich Ostbahnhof nu n umgesetzt werden. 
Hierzu ist es erforderlich mit den 3 Preisträgern ein Verhandlungsverfahren gemäß § 17 
Vergabeverordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV)  durchzuführen. Dabei 
werden Eignungskriterien, Bürostruktur, Herangehensweise an die A ufgabenstellung sowie 
die Honorarvorstellung der mit Preisen ausgezeichneten Büros geprüft, verglichen und 
bewertet. Danach kann die Auftragsvergabe an das am besten geeignete Planungsbüro 
erfolgen. Zunächst werden ausschließlich Grundlagenermittlung und V orentwurfsplanung 
(Leistungsphasen 1 und 2 HOAI) beauftragt. Die abgeschlossene Vorentwurfsplanung wird 
dann der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.  
 
Die Maßnahme „Umgestaltung Ostbahnhof“ ist im Integrierten Städtebaulichen 
Entwicklungskonzept zum Stadtumbaugebiet Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof 
aufgeführt, welches von der Stadtverordnetenversammlung am 17. Mai 2018 zur 
Realisierung beschlossen wurde.

- 4 - 
Die Finanzierung der Planungs - und Bauleistungen erfolgt über das Förderp rogramm 
„Stadtumbau in Hessen“.  Aktuell sind 4 Millionen aus dem Förderprogramm vorhanden. 
Diese werden in den betreffenden Haushaltsjahren in den Haushalt eingeplant.   
 
 
 
 
Darmstadt, den 21.10.2019  
 
 
Dezernat I                                                         Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch                                                 Dr. Barbara Boczek  
Oberbürgermeister                                           Stadträtin  
 
 
 
 
 
Dezernat IV                                                       Dez ernat V 
 
 
 
 
André Schellenberger                                         Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer                                                  Stadträtin  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage: Dokumentation Wettbewerbsergebnis Landesgartenschau 2022

anlage 3

280 Zeichen

Punkt 17: Realisierungswettbewerb Ostbahnhof; Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses 
zur Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof 
 (V-Nr. 2019/0336) 
 
 Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage  
 zuzustimmen. 
  
 Stimmenthaltungen: Fraktionen AfD und FDP

anlage 5

240 Zeichen

Punkt 25: Realisierungswettbewerb Ostbahnhof; Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses 
zur Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof 
 (V-Nr. 2019/0336) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Gegenstimmen: AfD, UWIGA und Stadtv. Sigmund (fraktionslos)

anlage 4

285 Zeichen

Punkt 28: Realisierungswettbewerb Ostbahnhof; Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses 
zur Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof 
 (V-Nr. 2019/0336) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Gegenstimmen: UWIGA  
Stimmenthaltung: AfD und FDP

anlage 2

5480 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
23.10.2019 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
 
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Mobilitätsamt 
Finanzverwaltung 
Grünflächenamt  
Amt: Stadtplanungsamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 68 
III 61 
IV 20 
V 67 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0336 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
421 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle: 061-001-4010 Investitionsnummer: 17061-4002 
Kostenträger: 5110-21 Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Realisierungswettbewerb Ostbahnhof; Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses zur 
Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof  
 
Vorlage vom: 17.10.2019 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Magistrat stimmt der Durchführung des Verhandlungsverfahrens und der 
Beauftragung von Planungsleistungen nach § 80 Vergabeverordnung über die Vergabe 
öffentlicher Aufträge (VgV) zur Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses im Bereich des 
Umfelds Ostbahnhof zu. 
2. Die zur Erteilung von Planungsleistungen voraussichtlich erforderlic hen Mittel in Höhe von 
geschätzten 500.000 € (alle Leistungsphasen nach Honorarordnung Architekten und 
Ingenieure) stehen beim Stadtplanungsamt unter der Kostenstelle 061 -001-4010 und der 
Investitionsnummer 17061-4002 zur Verfügung.

- 3 - 
 
Anlagen: Wettbewerb LGS 2022_Ergebnis  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 30.10.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.10.2019  
 
Ende März 2017 wurde der europaweite landschaftsarchitektonische Realisierungs -
wettbewerb Landesgartenschau 2022 mit Ideenteil ausgelobt. Gegenstand des Wettbewerbs 
war als wichtiges Teilprojekt die Neugestaltung des Umfelds des Ostbahnhofs. Trotz 
zwischenzeitlicher Absage der Landesgartenschau 2022 wurde  das bereits begonnene 
Wettbewerbsverfahren aus rechtlichen Gründen zum Abschluss gebracht. Lösungsvorschläge 
zur verkehrlichen, freiraumplanerischen und städtebaulichen Verbesserung der Situation am 
Ostbahnhof waren zu erarbeiten. Ziel war es dabei ebenfalls, den östlichen Stadteingang, 
auch im Hinblick auf die laufende Welterbebewerbung für die  Mathildenhöhe aufzuwerten. 
Nicht zuletzt stellen die Flächen rund um den Ostbahnhof einen wichtigen Baustein de s 
Mobilitätskonzeptes der möglichen Welterbestätte dar. So sollen dort Bushaltestellen, eine 
Mobilitätsstation sowie ein Café und öffentliche Toiletten  entstehen. 
 
Am 24.08.2017 fand die Preisgerichtssitzung statt, die 3 Preise und 3 Anerkennungen hervor 
brachte: 
1. Preis Büro RMP Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekten, Bonn  
2. Preis Büro Planorama Landschaftsarchitektur Berlin  
3. Preis Büro geskes.hack Landschaftarchitekten GmbH, Berlin.  
 
Die Dokumentation des Wettbewerbsergebnisses zur Landesgartenschau 2022 ist a ls Anlage 
dieser Vorlage beigefügt. 
Nach haushaltsbedingter Absage der Landesgartenschau durch die Wissenschaftsstadt 
Darmstadt konnte das Teilprojekt „Neugestaltung des Umfelds Ostbahnhof“ in das 
Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ aufgenommen werden. N achdem nun 
verschiedene Fragestellungen zur Verkehrsführung rund um den Ostbahnhof geklärt werden 
konnten (veränderter Anschluss des Fiedlerweges an die B 26 und Einrichtung einer Busspur) 
soll das Ergebnis des Wettbewerbs für den Teilbereich Ostbahnhof nu n umgesetzt werden. 
Hierzu ist es erforderlich mit den 3 Preisträgern ein Verhandlungsverfahren gemäß § 17 
Vergabeverordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV)  durchzuführen. Dabei 
werden Eignungskriterien, Bürostruktur, Herangehensweise an die A ufgabenstellung sowie 
die Honorarvorstellung der mit Preisen ausgezeichneten Büros geprüft, verglichen und 
bewertet. Danach kann die Auftragsvergabe an das am besten geeignete Planungsbüro 
erfolgen. Zunächst werden ausschließlich Grundlagenermittlung und V orentwurfsplanung 
(Leistungsphasen 1 und 2 HOAI) beauftragt. Die abgeschlossene Vorentwurfsplanung wird 
dann der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt.  
 
Die Maßnahme „Umgestaltung Ostbahnhof“ ist im Integrierten Städtebaulichen 
Entwicklungskonzept zum Stadtumbaugebiet Kapellplatz/Woogsviertel/Ostbahnhof 
aufgeführt, welches von der Stadtverordnetenversammlung am 17. Mai 2018 zur 
Realisierung beschlossen wurde.

Die Finanzierung der Planungs- und Bauleistungen erfolgt über das Förderp rogramm 
„Stadtumbau in Hessen“. Aktuell sind 4 Millionen aus dem Förderprogramm vorhanden. 
Diese werden in den betreffenden Haushaltsjahren in den Haushalt eingeplant.  
 
 
 
 
Darmstadt, den 21.10.2019 
 
 
Dezernat I                                                         Dezernat III 
 
 
 
 
Jochen Partsch                                                 Dr. Barbara Boczek  
Oberbürgermeister                                           Stadträtin  
 
 
 
 
 
Dezernat IV                                                       Dez ernat V 
 
 
 
 
André Schellenberger                                         Barbara Akdeniz  
Stadtkämmerer                                                  Stadträtin  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Anlage: Dokumentation Wettbewerbsergebnis Landesgartenschau 2022

anlage 1

151599 Zeichen

Dokumentation
Offener einphasiger  
landschaftsarchitektonischer 
Realisierungswettbewerb mit Ideenteil,
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Wissenschaftsstadt Darmstadt

1  
Stadtbauplan 
Rheinstraße 40 - 42 
64283 Darmstadt
vertreten durch: 
Herrn Günter Reeg
Telefon: 06151 - 99 57 0 
Fax: 06151 - 99 57 30
E-Mail: lagada@stadtbauplan.de
Bearbeitung: 
Frau Eva Baumgarten-Weng
Frau Stefanie Buchholz
Frau Andrea Macioszek 
Herr Carsten Schlosser
Frau Chantal Schuchmann
Wettbewebsbetreuung/ 
Dokumentation
in Zusammenarbeit mit:
Landschaftsarchitektur und Ökologie
Ludwigshöhstraße 13
64285 Darmstadt
Ansprechpartner:  
Frau Angela Bezzenberger
Telefon: 06151 - 94 64 0 
Fax: 06151 - 94 64 19
Impressum
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Grünflächenamt
Bessunger Straße 125
64295 Darmstadt
Ansprechpartner:
Frau Doris Fath
Frau Ingrid Pilz
Darmstadt, Januar 2018

2
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 3 
Wettbewerbsgebiet 5
Wettbewerbsaufgabe 7
Wettbewerbsverfahren 8
Preisgericht 9
Preisträger	 12
Anerkennung 44
Weitere	Beiträge	 52

3  
Vorwort
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im 
Jahr 2014 beschlossen, sich um die Durch-
führung der Landesgartenschau im Jahr 
2022 zu bewerben und im Jahr 2016 dafür 
auch den Zuschlag erhalten. Nach einer 
mehrmonatigen Vorbereitungsphase fand im 
Februar 2017 eine Bürgerbeteiligungsveran-
staltung in Kooperation mit der Schaderstif-
tung statt, in der zahlreiche Bürgerinnen und 
Bürger sowie Interessenvertretungen ihre 
Ideen und Anregungen eingebracht haben. 
Diese wurden in die Auslobungsunterlagen 
eingearbeitet	und	der	Wettbewerb	im	März	
2017 als offener einphasiger landschaftsar-
chitektonischer Realisierungswettbewerb 
mit Ideenteil ausgelobt.
Aufgrund der nicht vorhersehbaren Ent-
wicklung	der	städtischen	Finanzen	traf	der	
Magistrat den Beschluss, das Großprojekt 
aus	finanziellen	Gründen	abzusagen.	Eine	
solche	Entscheidung	fällt	niemandem	leicht	
und trifft die bis dahin Beteiligten hart. Daher 
sei auch an dieser Stelle nochmals allen, 
die sich professionell oder ehrenamtlich für 
die Landesgartenschau engagiert haben, 
herzlich für ihren großen Einsatz gedankt. 
Die	Absage	der	Landesgartenschau	fiel	in	
die Phase des laufenden Wettbewerbs. Da-
raufhin wurden die Wettbewerbsleistungen 
auf	Planungsbeiträge	für	die	Daueranlagen	
im Landesgartenschaugebiet und für das 
Ostbahnhofumfeld reduziert. Auf die tempo-
rären	Beiträge	zur	Ausrichtung	des	Events	
Landesgartenschau sowie auf Ideenteile 
wurde komplett verzichtet. Die Preisgelder 
wurden	vollumfänglich	ausgeschüttet.	
Auch wenn die Landesgartenschau abgesagt 
wurde,	so	ändert	dieser	Umstand	nichts	an	
der ursprünglichen übergeordneten Zielset-
zung für das Projekt. Denn trotz der vorhan-
denen	naturräumlichen	Ausstattung	und	
dem bedeutenden bau- und gartenkulturellen 
Erbe, besteht weiterhin erheblicher Hand-
lungsbedarf bei der zukünftigen Stadtgestal-
tung und Entwicklung im Osten der Stadt. 
Denn Darmstadt ist eine stark wachsende 
Stadt mit all den Herausforderungen, die 
ein solches Wachstum bei einer Innenver-
dichtung mit sich bringt. Die vorhandenen 
Grünzüge und Parkanlagen sollen daher auch 
unabhängig	von	der	Landesgartenschau	
künftig besser miteinander vernetzt und 
aufgewertet, vorhandene Barrieren abgebaut 
bzw. neue Verbindungen geschaffen wer-
den. Ein Großteil der geplanten Investitionen 
war ohnehin für notwendige Stadtreparatu-
ren und Sanierungen vorgesehen. Vor allem 
das	Ostbahnhof-Umfeld	bedarf	aus	freiraum-	
und stadtplanerischer Sicht als Verkehrskno-
tenpunkt und Stadtentree einer dringend 
notwendigen Aufwertung. Es ist auch nach 
wie vor politische Zielsetzung, dieses Projekt 
zeitnah umzusetzen. 
Der Wettbewerb erfolgte auf Grundlage der 
Regeln für die Durchführung von Archi-
tektenwettbewerben (RPW 2013). Beim 
Wettbewerbsverfahren	wurde	das	Grünflä-
chenamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
durch	das	Darmstädter	Büro	Stadtbauplan	
unterstützt. Insgesamt wurden 14 Arbeiten 
eingereicht. Das Preisgericht unter dem 
Vorsitz von Prof. Till Rehwaldt aus Dresden 
tagte am 24. August 2017. Die Jury aus 
fach-	und	sachverständigen	Landschaftsar-
chitekten und Verkehrs- und Stadtplanern, 
Vertretern aus Politik und  Verwaltung, 
Interessenvertretern	und	drei	ausgewählten	
Bürgerinnen und Bürgern diskutierte die 
eingereichten Entwürfe kompetent und 
sachkundig. 
Mit dem 1. Preis wurde das Büro RMP 
Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten 
aus	Bonn	prämiert,	das	das	Preisgericht	
einstimmig überzeugt hat. Hervorzuheben

4
ist bei diesem Entwurf die konsequente 
Vernetzung der Teilbereiche und die vorge-
schlagenen	Ergänzungen,	die	die	Qualität	
und	Erlebbarkeit	der	Freiräume	ebenso	
steigern wie deren Nutzbarkeit verbessern. 
Der	Entwurf	des	ersten	Preisträgers	besticht	
vor allem auch durch seinen überzeugenden  
Gestaltungsvorschlag	zum	Ostbahnhof-Um-
feld. Den 2. Preis erhielt das Büro Planorama 
Landschaftsarchitektur aus Berlin, das mit 
seiner	Arbeit	die	räumlichen	Qualitäten	der	
unterschiedlichen Orte sehr gut herausge-
arbeitet hat und damit langfristig ein gutes 
Grundgerüst für die weitere Entwicklung 
bieten kann. Der 3. Preis ging schließlich an 
das Büro geskes.hack Landschaftsarchitek-
ten GmbH in Berlin, dem vom Preisgericht 
bescheinigt wurde, mit eher punktuellen 
Eingriffen auf gelungene Weise eine positive 
Vernetzung	von	Freiflächen	und	Stadt	zu	
erreichen. 
Dr. Barbara Boczek   
    
Stadträtin
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Unter	der	Voraussetzung,	dass	Mittel	für	
Planung und Realisierung im Haushalt 2018 
ff zur Verfügung stehen, werden in den an-
stehenden	Verhandlungsgesprächen	mit	den	
Preisträgern	zunächst	alle	Fragen	zur	Reali-
sierung	geklärt,	um	weitere	Planungsschritte	
einleiten und durchführen zu können. 
Mit dem Ergebnis des Wettbewerbs ist eine 
hervorragende Grundlage gelegt worden, 
um insbesondere das Ostbahnhofumfeld, 
das	viele	Jahrzehnte	vernachlässigt	wurde,	
endlich aufzuwerten und Bürgerinnen und 
Bürgern wie auch Besucherinnen und Besu-
chern der Stadt ein attraktives Stadtentree 
zu bieten. Dies ist vor allem auch vor dem 
Hintergrund der Weltkulturerbebewerbung 
für die Mathildenhöhe von herausragender 
Bedeutung. Ich freue mich auf diese nun vor 
uns liegende Aufgabe.
Vorwort

5  
Großer WoogRudolf-Mueller-Anlage
Park Rosenhöhe OberfeldMathildenhöhe
Ostbahnhof
Botanischer Garten
TSG Sportanlagen
Mercksplatz
Wettbewerbsgebiet
Landesgartenschau 2022
Realisierungsbereich
Daueranlagen
Realisierungsbereich
Ausstellungsanlagen
Realisierungsbereich
Ostbahnhof
Ideenteile
Geltungsbereich des Wettbewerbs
Wettbewerbsgebiet

6
Wettbewerbsgebiet
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist eine 
wirtschaftlich prosperierende Großstadt im 
Rhein-Main-Gebiet mit einer besonderen 
Natur- und Kulturlandschaft. Diese zeichnet 
sich u.a. durch das Jugendstilensemble 
Mathildenhöhe, die denkmalgeschützten 
Parkanlagen Herrngarten, Orangerie, Rosen-
höhe,	den	innerstädtischen	Badesee	Woog,	
den Waldgürtel, die Streuobstwiesen sowie 
das Schloss im Herzen der Stadt aus.
Im Rahmen der Erarbeitung der Mach-
barkeitsstudie hatte sich bereits im Jahr 
2001/2002	der	Darmstädter	Osten	als	poten-
tieller Standort für die Durchführung einer 
Landesgartenschau heraus kristallisiert. Mit 
den Kernbereichen Woogspark (Rudolf-Mu-
eller-Anlage, Großer Woog) und Rosenhöhe/
Oberfeld sowie den Erweiterungsbereichen 
Residenzschloss, Herrngarten, Erich-
Ollenhauer-Promenade und Olbrichweg/
Mathildenhöhe bietet die Entwicklung eines  
„grünen Rings“ aufgrund der Vielschichtig-
keit der vorgesehenen einzelnen Projekte 
und Maßnahmen eine Verbesserung der 
Anbindung der Innenstadt sowie der umlie-
genden Stadtquartiere an die Freizeit- und 
Erholungsangebote	der	Grünräume.	Ein	
zentrales Anliegen der Stadt Darmstadt ist 
dabei auch die qualitative Aufwertung des 
Umfeldes	rund	um	den	Ostbahnhof,	der	als	
Stadtentree und Verkehrsknotenpunkt eine 
wichtige Bedeutung vor allem auch mit Blick 
auf das laufende Bewerbungsverfahren zur 
Anerkennung der Mathildenhöhe als Welter-
bestätte	besitzt.	
Der Wettbewerb wurde als Realisierungs-
wettbewerb mit Ideenteil ausgelobt. Der 
Realisierungsteil umfasst das Daueranlagen-
konzept für die beiden Teilbereiche Rudolf-
Mueller-Anlage/Großer Woog/und Teile 
des	TSG-Geländes	westlich	der	Bahnlinie/
B26 sowie dem Park Rosenhöhe mit einem 
Teil des angrenzenden Oberfeldes  jenseits 
der Bahn. Dazwischen liegt der Bereich 
des Ostbahnhofumfeldes. Für den engeren 
Bereich des Ostbahnhofumfeldes ist eine 
Realisierung vorgesehen. Die Kernbereiche 
des TSG-Areals, der westliche Mercksplatz 
sowie	ein	Teil	der	privaten	Flächen	im	Park	
Rosenhöhe waren Bestandteil der Auslo-
bung im Ideenteil.
Ostbahnhofumfeld nördlich des denkmalgeschütz-
ten	Bahnhofsgebäudes
Ostbahnhofumfeld

7  
Wettbewerbsaufgabe
Die Landesgartenschau wurde als Projekt 
ins Leben gerufen, um die vorhandenen 
städtebaulichen	und	strukturellen	Defizite	
insbesondere im Bereich Ostbahnhof/TSG/
Woog/Mercksplatz abzubauen und den 
Erhaltungszustand von Park Rosenhöhe und 
Rudolf-Mueller-Anlage nachhaltig zu verbes-
sern. Die Verbesserung der Wegeverbindun-
gen zwischen den einzelnen Stadtquartieren, 
der Innenstadt, dem Landesgartenschauge-
biet	und	den	Erholungsräumen	im	Darm-
städter	Osten	sollten	es	Fußgängern		und	
Radfahrern	ermöglichen,	sich	lärmreduziert,	
gefahrlos und erlebnisreich durch die Stadt 
zu bewegen.
Im Bereich der Rudolf-Mueller-Anlage 
wurden	Vorschläge	zur	Verbesserung	des	
Wegenetzes, der Vegetationsstruktur und 
der Spiel- und Sportinfrastruktur erwartet, 
damit	sich	die	Aufenthaltsqualität	auf	Dauer	
verbessert	und	sich	der	Pflegeaufwand	
durch die Wahl geeigneter Materialien und 
Gestaltungsvorschläge	minimiert.	
Der Bereich der Woogsparklandschaft rund 
um den Großen Woog war unter Einbezie-
hung der Beckstraße und des Froschweges 
gestalterisch	aufzuwerten.	Der	Konflikt	von	
Fußgängern	und	Radfahrern	im	Bereich	der	
Kinderspielplätze	war	zu	entschärfen	und	
das	Potenzial,	das	der	innerstädtische	Ba-
desee	im	stadträumlichen	Gefüge	birgt,	soll	
gehoben	werden,	ohne	ihn	als	eintrittspflich-
tiges	Badegewässer	in	Frage	zu	stellen.
Der Bereich rund um die Tennishalle und 
das Areal zwischen Heinrich-Fuhr-Straße und 
Darmbach  soll durch Sport- und Bewe-
gungsangebote sowie Trendsportarten  und 
Angebote für den vereinsungebundenen 
Sport	unter	Berücksichtigung	von	Lärm-
schutzvorschriften attraktiver gestaltet 
werden.
Die	Flächen	am	Ostbahnhof	sind	gestalte-
risch wie verkehrstechnisch neu zu ordnen. 
Zur besseren Orientierung ist die Wegefüh-
rung zwischen dem TSG-Areal über den Ost-
bahnhof zur Rosenhöhe zu verdeutlichen, 
um Passanten besser lenken zu können. Die 
provisorischen	Parkplätze	werden	aufgege-
ben	und	die	Fläche	als	Platzfläche	mit	Auf-
enthaltsqualität	hergerichtet.	Auf	der	Fläche	
ist	eine	Mobilitätsstation	(Fahrradparkhaus,	
Verleihstation	für	Fahrräder)	in	Verbindung	
mit einer Restauration geplant. Auf dem 
Vorplatz des Ostbahnhofes am Schwarzwal-
dring soll eine Bushaltestelle für Shuttlebus-
se und zwei Regionalbuslinien angelegt wer-
den. Der Bunker soll als Fledermausquartier 
erhalten bleiben. Die Wegeverbindung vom 
Ostbahnhof zum Seitersweg ist als Grünzug 
attraktiv zu gestalten.
Die Grundstruktur des Parks Rosenhöhe soll 
unverändert	erhalten	bleiben.	Der	derzeiti-
ge	Erhaltungszustand	(Ränder	des	Parks,	
Wege, Stauden- und Rosenbeete)  ist jedoch 
zu	verbessern	und	es	sind	Vorschläge	zur	
Ergänzung	des	vorhandenen	Wegenetzes	
denkbar.
Aufgrund der Absage des Projektes Landes-
gartenschau hat die Stadt Darmstadt auf den 
temporären	Ausstellungsteil	in	der	Wettbe-
werbsaufgabe verzichtet.

8
Wettbewerbsverfahren
Für die Durchführung der Landesgarten-
schau Darmstadt 2022 hatte die Stadt 
Darmstadt einen offenen einphasigen land-
schaftsarchitektonischen Realisierungswett-
bewerb mit Ideenteil nach den Richtlinien für 
Planungswettbewerbe (RPW 2013) ausge-
lobt. Das Verfahren wurde in Abstimmung 
mit der Architekten- und Stadtplanerkammer 
Hessen durchgeführt. 
Der Prozess zur Durchführung der Landes-
gartenschau wurde durch einen breit ange-
legten Planungs- und Beteiligungsprozess 
gestartet. So wurden am 11. Februar 2017 
mehrere Führungen durch das Landesgar-
tenschaugebiet durchgeführt. Die Bürger-
beteiligungsveranstaltung zur Vorbereitung 
des Wettbewerbs fand am 18. Februar 2017 
mit großer Beteiligung im Schaderforum 
statt. Die Bürgerinnen und Bürger konnten 
sich bei den Anforderungen einbringen. Die 
Ergebnisse dieser Veranstaltung sind in den 
Auslobungstext	eingeflossen.	
Insgesamt haben 14 Planungsbüros Ihre 
Beiträge	eingereicht.	Eine	Jury	aus	sach-	
und fachkundigen Preisrichter/innen, 
sachverständigen	Berater/innen	und	Bür-
gervertretungen	beurteilte	die	Qualität	der	
eingereichten Arbeiten im Hinblick auf die 
Aufgabenstellung. 
Das Preisgericht unter Vorsitz von Till 
Rehwaldt aus Dresden tagte am 24. August 
2017. 
Die Kriterien für die Beurteilung der Wettbe-
werbsbeiträge	waren:	
- Leitidee und Grundkonzept
- gestalterische und freiraumplanerische 
Qualität	(Vernetzung)
-	städtebauliche	Qualität	(Einfügung	in	
das	städtebauliche	Umfeld)
-	Funktionalität
- Barrierefreiheit
-	Ressourceneffizienz/Nachhaltigkeit
- Technische und wirtschaftliche  
Realisierbarkeit
Es wurden Preise und Anerkennungen in 
Höhe von 220.000 Euro (gerundet) ausgelobt 
(zzgl. Mehrwertsteuer):
1. Preis  88.000 Euro
2. Preis  55.000 Euro
3. Preis  33.000 Euro
sowie für 
Anerkennungen  44.000 Euro.

9  
Preisgericht
Fachpreisrichter
1. Herr Till Rehwaldt,  
Landschaftsarchitekt, Dresden
2. Frau Prof. Christa Reicher,  
Architektin und Stadtplanerin, Aachen
3. Frau Rebekka Junge,  
Landschaftsarchitektin, Bochum
4. Frau	Prof.	Ulrike	Kirchner, 
Landschaftsarchitektin, Koblenz
5. Herr Thomas Wirth,  
Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, 
Kitzingen
6. Herr Dr. Harald Heinz,  
Architekt und Stadtplaner, Aachen
7. Frau Dr. Barbara Boczek,  
Architektin und Stadtplanerin,  
Baudezernentin, Darmstadt
8. Herr Detleff Wierzbitzki,  
Landschaftsarchitekt, Rimbach 
Fachpreisrichter-Vertreter
9. Frau Jutta Herrmann-Burkart,  
Landschaftsarchitektin, Herbolzheim
10. Herr Jochen Krehbiehl,  
Leiter Stadtplanungsamt Darmstadt
11. Herr Victor Kamphausen,  
Landschaftsarchitekt, Wiesbaden  
Sachpreisrichter
1. Herr Jochen Partsch  
Oberbürgermeister, Darmstadt
2. Frau Anna Zdiara,  
Vertreterin Fraktion Bündnis 90/  
Die Grünen
3. Herr Klaus von Prümmer,  
Vertreter	CDU-Fraktion
4. Herr Michael Siebel,  
Vertreter SPD-Fraktion 
5. Frau Doris Fath,  
Leiterin	Grünflächenamt
6. Frau Ingrid Pilz,  
stellv.	Leiterin	Grünflächenamt
7. Herr Wilhelm Sörries,  
Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, 
Kassel
Sachpreisrichter-Vertreter
8. Herr Steffen Landsiedel,  
Leiter Straßenverkehrs- und  
Tiefbauamt 
9. Herr Karsten Hain,  
Fachverband Garten-, Landschafts- 
und Sportplatzbau (FGL), Gedern/
Frankfurt/Main
10. Frau Hildegard Förster-Heldmann,  
Vertreterin Fraktion Bündnis 90/  
Die Grünen
11. Frau Irmgard Klaff-Isselmann MdL,  
Vertreterin	CDU-Fraktion
12. Herr Tim Huß,  
Vertreter SPD-Fraktion

10
Preisgericht
Sachverständige (ohne Stimmrecht)
1. Herr Norbert Stoll,  
Stadtplanungsamt/  
Mobilität	und	Öffentlicher	Raum
2. Frau Angela Eichenauer,  
Stadtplanungsamt/  
Stadtumbau Hessen 
3. Herr Christoph Beck,  
Stadtplanungsamt/  
untere	Denkmalpflegebehörde	
4. Herr Wenzel Bratner,  
Landesdenkmalamt -  
Gartendenkmalpflege	
5. Herr Frank Aulbach,  
Landesdenkmalamt -  
Baudenkmalpflege
6. Herr Manfred Rachut,  
EB	Bäder	
7. Herr Michael Müller,  
CBF	Darmstadt	e.V.,	Sachverständiger	
für barrierefreies Planen und Bauen 
(HTWG) 
8. Frau Eva Pelikan,  
Jugendbildungsreferentin
9. Herr Helmut Eigemann,  
Hessisches	Ministerium	für	Umwelt,	
Klimaschutz, Landwirtschaft und  
Verbraucherschutz
10. Herr Klaus Diehl  
Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, 
Kassel
11. Brigitte Martin (Lisa Stehling),  
Naturschutzbeirat Stadt Darmstadt 
12. Herr Günter Franke  
(Thomas Goebel),  
Vorstand Stiftung Hofgut Oberfeld
13. Herr Karl-Heinz Isselmann,  
Erster Vorstand TSG 1846
14. Herr	Stefan	Jagenteufl, 
Förderverein Park Rosenhöhe
15. Donatus Landgraf von Hessen,  
Hessische Hausstiftung
16. Herr Prof. Dr. Volker Blees,  
Verkehrsplaner, Darmstadt  
Vertreter Bürgerschaft
17. Frau Theresia Geiger,  
Anwohnervertretung Bereich  
Rosenhöhe
18. Herr Markus Lang,  
Anwohnervertretung Bereich 
Woogsviertel
19. Herr Werner Fichter,  
Anwohnervertretung Gesamtstadt

11

12
Preisträger

1009
13 
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
1. Preis
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

14
Gesamtkonzept
Die heterogene und facettenreiche Stadt-
struktur Darmstadts bietet für die Revitalisie-
rung des Planungsgebietes mit Themen der 
Kultur, Ökologie und auch Freizeiterholung 
ein sehr hohes Grundpotenzial, welches 
zugleich eine fordernde und komplexe Auf-
gabenstellung formuliert.
Aufgrund der Heterogenität der vorhan-
denen Qualitäten wird unter dem Motto 
„Charaktere stärken – Räume verbinden“ 
versucht, die unterschiedlichen Potenziale 
zu unterstreichen, anstatt diese durch ein 
übergestülptes Thema in ihrer Einzigartigkeit 
zu schwächen oder unterzuordnen. Die Ver-
netzung der unterschiedlichen Stadträume 
wie der Mathildenhöhe, der Rosenhöhe oder 
dem Großen Woog haben dabei eine sehr 
hohe Priorität. Sowohl die intuitive Leitung 
als auch die Schließung von Verbindungs-
lücken im Freiraumnetz werden so in den 
Fokus genommen.
In Bereichen mit extensivem Nutzungsdruck 
werden ökologisch wertvolle Flächen ge-
schaffen, während die bereits vorhandenen 
durch gezielte Eingriffe noch eine Aufwer-
tung erfahren sollen. 
 
Fahrradnetz
Der Umbau der Heinrich-Fuhr-Straße mit 
einer neuen Fahrradspur [Planung Stadt
Darmstadt] verbessert die Situation im Pla-
nungsgebiet deutlich, jedoch wird ergänzend 
die Integration einer Fahrradspur in der Beck-
straße vorgeschlagen. Die ergänzende Fahr-
rad- und Fußgängerbrücke am Botanischen 
Garten inklusive einer neuen Anbindung zum
Ostbahnhof bis hin zum Löwentor kom-
plettiert diese Route und ermöglicht auch 
eine deutlich verbesserte Anbindung des 
Edelsteinviertels, der Rosenhöhe und des 
Umlandes. Der Froschweg wird ebenfalls 
entsprechend mit einer Fahrradspur erwei-
tert, die im Anschluss auch eine Route über 
den Ostbahnhof bietet. 
Erläuterungsbericht
Barrierefreiheit
Die barrierefreie Fortbewegung im gesam-
ten Planungsgebiet wird durch ergänzende
Rampen und Wege ermöglicht. Eine neue 
Rampe am Café des Großen Woogs und 
vom Froschweg zum Ostbahnhof sorgen für 
einen komplett barrierefreien Ausbau der 
Rudolf- Mueller-Anlage und des Parks am 
Großen Woog. Die Integration der beiden 
barrierefreien Wege in der Rosenhöhe er-
möglicht dort ebenfalls eine bequeme Andie-
nung aller Bereiche, wobei am Ostbahnhof 
lediglich eine Rampe zum Eingang des Bike 
Shops nötig war, sowie die Rampenanlage 
der Aufenthaltsinsel, um diesen Bereich 
komplett barrierefrei zu machen.
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
1. Preis

1009
15 
Vertiefung Woogspark Lageplan
1. Preis
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

16
Mercksplatz + Rudolf-Mueller-Anlage Großer Woog + TSG Gelände
Der Entwurf formuliert als Lösungsansatz 
für den zurzeit fehlenden Parkeingang an der 
Rudolf-Mueller-Anlage einen Vorschlag aus 
und formt das Entrée des Jugendstilbades 
mit dem „Grünen“ Mercksplatz. Ermöglicht 
würde dies durch eine bewirtschaftete „Grü-
ne“ Parkpalette [4-geschossig - 320PKW], 
die die entfallenden Parkplätze vollständig 
kompensiert und sich mit ihrer grünen Fas-
sade gut in das Parkbild integriert. 
Temporäre Festveranstaltungen könnten 
weiterhin auf der Festwiese des Mercksplat-
zes stattfinden, eine klare Grünverbindung 
von der Rosenhöhe bis hin zum Mercksplatz 
wird geschaffen und könnte zukünftig über 
eine fußgängerfreundlichere Landgraf-Ge-
org-Straße bis hin zum Stadtzentrum führen. 
Die Rudolf-Mueller-Anlage erfährt in den 
Bereichen des Darmbachs und des Teiches 
durch die Bepflanzung des Ufers eine gestal-
terische Aufwertung.
Die Spielgeräte am Teich werden durch 
einen attraktiven Wasserspielplatz ergänzt.
Die Gebiete um den Großen Woog und das 
TSG Gelände werden klarer strukturiert und
Verbindungen gestärkt. Während die Schilfzo-
ne erhalten und im Süden des Großen Woogs 
erweitert wird, soll der Erlebniswert des 
Wassers ebenfalls hervorgehoben werden. 
Die Betonstege des Familienbades werden 
durch gestufte Holzstege sensibel ergänzt 
und im Süden des Großen Woogs wird mit 
der ‚Woog Terrasse‘ eine einladende Aufent-
haltszone mit Blick übers Wasser geboten. 
Die Terrasse befindet sich an der tiefsten 
Stelle 2,10 Meter über dem Wasser [+0,90m 
Brüstung]. Durch diesen Höhenunterschied, 
der eine Barriere für den Zugang zum See 
ausbildet, kann der Zaun um den Großen 
Woog an dieser Stelle entfallen, obwohl der 
See optisch erlebbar bleibt. Der Spielplatz 
in unmittelbarer Nähe an der Heinrich-Fuhr-
Straße wird attraktiv ergänzt und weiterentwi-
ckelt. Am Standort des ehemaligen Schul- und 
Trainingsbades kommt mit einem einladenden 
Parkeingang ein Entrée mit direktem Blick auf 
das Wasser hinzu, wobei die Fahrradstell-
plätze zwischen dem Parkeingang und dem 
neuen Multi-Use Sportfeld an zentraler 
Stelle Ersatz finden. Der Froschweg soll 
als einladende Promenade ausgebaut und 
durch eine Fahrradspur ergänzt werden. 
Um die Anbindung an das Edelsteinviertel 
barrierefrei und sicher auszugestalten wird 
eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke über 
die Hanauer Straße und die Bahnschienen 
angedacht, welche zudem die neue Frei-
zeitspange mit dem Multi-Use Sportfeld, 
der Felsinghalle und der neuen Rollsportan-
lage, sowie der Wiesenlichtung erschließt. 
Die vorhandene und in die Jahre gekom-
mene Rollsportanlage wird dabei zurück-
gebaut und durch die neue an der Felsing-
halle ersetzt, wobei die Infrastrukturen wie 
Umkleideräume für beide Sportaktivitäten 
genutzt werden könnten. Das Kernareal 
des TSG bleibt eingezäunt, wobei die neue 
Freizeitspange bis auf die Felsinghalle und 
das Rollsportfeld nun frei zugänglich sind. 
Woogspark RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
1. Preis
Diese sind nun Element einer wichtigen neu-
en Wegeverbindung des Parks, wobei mit 
der Renaturierung des Darmbaches [Planung 
Grünflächenamt], sowie der extensiv ge-
nutzten Wiesenlichtung obendrein wertvolle 
ökologische Nischen geschaffen werden.

1009
1009
17 
Vertiefung Ostbahnhof Lageplan Detail Ostbahnhof Sitzstufen
1. Preis
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

1009
 18
Der Vorplatz des Ostbahnhofes wird als 
Platz mit Aufenthaltsqualität umformuliert. 
Es steht dabei die Intuitive Orientierung im 
Vordergrund, die vor allem nun auch eine 
direkte Anbindung zur Mathildenhöhe bietet. 
Eine erhöhte Aufenthaltsterrasse mit ange-
nehmen baumüberstandenen und sonnigen 
Bereichen, die durch den Erhalt des „Fle-
dermaus-Bunkers“ entsteht, sorgt für den 
Hauptcharakter des Bahnhofsplatzes.
Das neue Fahrradparkhaus, dessen Fassade 
eine moderne Interpretation des historischen 
Ostbahnhofes ist, bietet sowohl ausreichend 
B+R Stellplätze, als auch Mieträder. Ein 
Bäcker im EG des Parkhauses belebt den 
Platz und ist eine angenehme Bereicherung 
für die Nachbarschaft.
Der Platz selbst soll ausschließlich durch 
Fahrräder, Busverkehr und Anlieger befahren 
werden, wobei die Verkehrsführung durch 
die Entwässerungsrinne angedeutet ist. 
Stellplätze für die Anwohner des westlichen 
Wohnblockes werden am Platzrand ge-
schickt integriert. 
Die Bushaltestellen, Taxi- und Carsharing-
Stellplätze (3 x Taxis, 5 x Carsharing) werden 
an zentraler Stelle vor dem Ostbahnhof 
untergebracht.
Ostbahnhof
Perspektive Sitzstufen am Ostbahnhof
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
1. Preis

1009
19 
Vertiefung Park Rosenhöhe Lageplan
1. Preis
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

20
Vertiefung Rosenhöhe Übergang zum Oberfeld
Da die Rosenhöhe in Bezug auf die Bar-
rierefreiheit problematisch ist, wird vom 
Eingang des Pförtnerhauses aus ein neuer 
barrierefreier Parkweg geschaffen, der auf 
dem historischen Wegenetz basiert. Dieser 
schließt an den barrierefreien Lichterpfad 
an, der für die Anbindung an das Rosarium 
sorgt, dabei aber mit einem „Parkfenster“ 
für einen spannenden Ausblick sorgt und mit 
dem Schattengarten eine neue Attraktion 
bietet. Das Amphibiengewässer wird wegen 
seiner Ökologischen Qualität durch eine 
neue Wasserfläche ergänzt. Das Rosarium 
selbst erfährt einen barrierefreien Ausbau 
durch die sensible Integration von Rampen 
und auch eine Erweiterung um neue The-
mengärten. Die extensiven Wildwiesen in 
der Rosenhöhe sowie die Streuobstwiesen 
werden erhalten und erweitert.
Als Krönung der Rosenhöhe wird am Spa-
nischen Turm ein Landschaftsbalkon ge-
schaffen, der die vorhandene Qualität des 
Blickes über das Oberfeld unterstreicht. Im 
Spanischen Turm selbst wird ein Event Café 
angedacht, welches temporär mit Festzelten 
ergänzt werden kann, aber durch die nur 
temporäre Event Nutzung mit Zelt die Ruhe 
in der Rosenhöhe nicht stört.
Der Eingang am Löwentor wird durch die 
Verkehrsberuhigung des Bernhard-Sälzer-
Platzes besser mit der Mathildenhöhe 
verbunden, wobei die Anbindung an den 
Ostbahnhof über die verkehrsberuhigte 
Wolfskehlstraße führt.
Park Rosenhöhe RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
1. Preis

1009
21 
Perspektive Woog Terasse
1. Preis
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn

22
Der Beitrag verfolgt klar und konsequent 
seine Leitidee „Charaktere stärken – Räu-
me verbinden“, sodass aus dem Bestand 
behutsam ein gut vernetztes Grünsystem 
entsteht und Lücken geschlossen werden. 
Die neuen Anbindungen ans bestehende 
Wegenetz, die umgebenden Stadtquartiere 
und die Mathildenhöhe sind hier besonders 
positiv zu erwähnen.
Das Konzept für die Rudolf-Mueller-Anlage 
bezieht den Mercksplatz mit ein und bildet 
damit sowohl für das Jugendstilbad ein ad-
äquates Vorfeld als auch für den Park einen 
klaren Auftakt. Ersatz für die entfallenden 
Stellplätze bietet ein 4- geschossiges Park-
haus. Hier besteht jedoch ein Widerspruch 
zur Auslobung.
Positiv wird insgesamt das hierarchische 
Wegesystem gesehen, das zwischen einem 
umlaufenden schnellen Radweg und inlie-
genden Fußwegen unterscheidet und von 
seiner Dichte angemessen erscheint. Der 
neu geplante Wasserspielplatz an der klei-
nen Teichanlage ist eine positive Ergänzung.
Während im Woogspark die am südlichen 
Ufer liegende Woogterrasse einen deutli-
chen Gewinn darstellt und das sonst einge-
zäunte bzw. unzugängliche Wasser erlebbar 
macht, wird die Notwendigkeit einer Ergän-
zung der Betonstege am Familienbad infrage 
gestellt und aus denkmalpflegerischer Sicht 
kritisch gesehen. Auf der Südseite erfolgt 
die Anbindung am Tor der Jugend durch 
eine platzartige Aufweitung und klare Wege-
struktur in Richtung Froschweg. Dabei wird 
der hier liegende Eingang und Zaun zum 
Woogsbad selber zurückversetzt.
Zur Wohnbebauung benachbarte Spielange-
bote werden auch hier weiterentwickelt. Im 
Bereich des TSG-Geländes werden vor-
handene Sportanlagen zu einer räumlichen 
Spange von Sportangeboten zusammenge-
fasst und um ein neues Multi-Use-Sportfeld 
erweitert.
Während für den westlichen Parkteil das 
Konzept überzeugt, dürfte der Übergang 
zum Ostbahnhof im Bereich der Tennis-
halle durch ein stärkeres Öffnen deutlicher 
Preisgerichtsbeurteilung RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn
1. Preis
ausgebildet werden.Lediglich zur Beckstraße 
fehlt eine Aussage zur Verbesserung der 
Aufenthaltsqualität und zur Querung auf den 
Woogdamm.
Der Ostbahnhof als Gelenk und Verbin-
dungelement ist durch die Anordnung der 
Baukörper und je vorgelagerte Teilplätze 
klar formuliert. Es integriert Bunker und 
Baumbestand über eine Abtreppung durch 
Sitzstufen. Der Übergang zur Rosenhöhe ist 
sowohl über die Stellung (Fuge) der Gebäu-
de als auch über Materialwechsel im Platz 
gut erkennbar. Die funktionalen Anforderun-
gen sind hier alle erfüllt. Positiv wird hier an 
dieser Stelle insbesondere gesehen, dass 
die Platzfläche über den Schwarzwaldring 
hinweg geht. Weiterführende Fußwegever-
bindungen über die Erbacher Straße wären 
ergänzend noch wünschenswert. 
Das Konzept für die Rosenhöhe arbeitet 
sensibel mit dem Bestand und schlägt 
kleinere Interventionen vor, wie z.B. den 
Wassergarten sowie barrierefreie Wege. Die 
Ausbildung des östlichen Landschaftsbal-
kons mit einem Wildblütenwall wird jedoch 
kritisch gesehen.
Die Belange der Barrierefreiheit sind in 
diesem Entwurf besonders gut gelöst. An-
gemerkt werden lediglich die schwierige Zu-
gänglichkeit der Sitzstufen am Ostbahnhof.
Insgesamt überzeugt der Beitrag durch 
seine konsequente Vernetzung und über-
legten Ergänzungen, die die Qualität und 
Erlebbarkeit der Freiräume ebenso steigern 
wie deren Nutzbarkeit verbessern.

LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
WOOG
GRÜNER RING_ DARMSTADT
Mit dem Entwurf wird ein wichtiger Teil des `Grünen Rings´ im Ostteil der Stadt entwickelt, der die Stadt durchzieht und wichtige 
ökologische Rückzugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Ziel ist es wichtige bestehende Grün- und Erholungs -
strukturen in der Stadt zu stärken und besser miteinander zu vernetzen. Von der Innenstadt ausgehend vereint der `Grüne Ring´ un-
terschiedliche landschaftliche und kulturelle Höhepunkte wie unter anderem das Residenzschloss, die neue Woogparklandschaft, 
die Rosenhöhe oder die Mathildenhöhe.
Planungswettbewerb
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Mit der Durchführung der Landesgartenschau 2022 ergreift die Stadt Darmstadt die große Chance, den ‚Grünen Ring‘ 
im Ostteil der Stadt zu schließen und dabei das Altstadtzentrum an die offene Naturlandschaft anzubinden. Wichtige 
bestehende Grün- und Erholungsstrukturen in der Stadt werden gestärkt und besser miteinander vernetzt. Der Bezug 
zum Wasser wird als bedeutende Standortqualität erlebbarer gemacht.
Gesamtkonzept
An den Altstadtkern anschließend entsteht ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht und wichtige ökologische Rück-
zugs- und soziale Erholungsräume im Stadtgebiet anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband können Anwohner und 
Besucher von den Altstadtanlagen über den Woogspark mit Gewässernähe entlang der neuen Sport- und Spielflächen 
im Osten und den Botanischen Garten in die freie Naturlandschaft gelangen. Gleichzeitig bietet sich ein Ringschluss, 
der über Rosen- und Mathildenhöhe wieder an das Stadtzentrum anschließt. Es entsteht eine Kette ganz unterschiedli-
cher Gartenarchitekturen und Naturlandschaften, die einen spannungsvollen Wechsel mit sich bringt. Gut akzentuierte 
Eingriffe respektieren dabei das hohe Potential des Ortes und nutzen die malerische Lage um Qualitäten zu schärfen.
Rudolf-Müller-Anlage | Woogspark | Sportanlagen
Die Achse Lindenhofstraße als direkte Verbindung zwischen Marktplatz/ Residenzschloss und Zugang Rudolf-Müller-
Anlage wird in Ihrer Funktion gestärkt und qualitativ für den Fußgänger aufgewertet. Die bereits hohe Grünqualität der 
Rudolf-Müller-Anlage wird dahingehend gestärkt, dass störende Intarsien entnommen und konzentrierter in den Rand -
bereichen angeordnet werden. Dadurch gelingt es die Mitte frei zu lassen für eine Aneignung ohne Vorgaben. Die Wege 
werden deutlicher hierarchisiert. Entlang der Südkante beginnt der Hauptweg, der weiter nach Osten in die anderen 
Parkteile überführt.
Am Woogspark setzt sich diese Südtangente entlang des Sees fort. Der stärkere Einbezug des Wassers als erlebbare 
Qualität auch für nicht zahlende Badegäste steht hier im Vordergrund. Weitere Angebote werden auch hier räumlich an 
den Rändern konzentriert um auch einfache freie Grünflächenangebote zu bieten. Die Wasserkante wird in einem Pro -
menadenband mit Sitzgelegenheiten und kanzelartigen Austritten inszeniert. Die Abgrenzungsfunktion zum Bad wird 
nicht sichtbar über einen Höhenunterschied integriert.
Weiter östlich werden die Flächen bereits nicht mehr genutzter Sportflächen in qualitativ hochwertige Parkflächen für 
Alle umgewandelt. Im Mittelpunkt steht hier der revitalisierte Darmbach. Punktuell gesetzte Sport- und Spielangebote 
ohne Vereinsbindung bieten zusätzliche Attraktionen. Der Vereinssport wird klarer abgegrenzt auf der nördlichen Seite 
des Baches gefasst. Mittelfristig wäre zu überlegen, ob die Felsinghalle an diesem Standort ganz entfallen kann. Bis 
dahin könnte ein Attraktivierung der Fassaden z.B. für Klettersport für eine Aufwertung sorgen.
Eine neu ausgebaute Wegeverbindung mit Brücke bildet im Folgenden die Anknüpfung an die Bereiche nördlich der 
Bahntrasse und Bundesstraße. Das Erfahren von Enge und Weite des Raumes entlang der Wegeführung erhöht die 
Qualität des Grünerlebnisses.
Ostbahnhof
Als wichtiges Bindeglied und Übergang zwischen Woogspark, Mathildenhöhe und Rosenhöhe wird der Bereich rund 
um den Ostbahnhof zu einem städtischen Platz ausgebaut, der den vielschichtigen Anforderungen an Transitraum, 
Mobilität und Verweilen gerecht wird. Ein einheitlicher Platzbelag beruhigt dabei optisch den Raum und fasst verschie-
dene Teilräume zusammen. Dadurch entsteht eine wohltuende Großzügigkeit. Im nordwestlichen Teil wird der Raum 
durch ein neues Bauvolumen ergänzt, das es ermöglicht den Platz stärker zu fassen. Das Gebäude nimmt eine Fahr-
radgarage sowie gastronomische Angebote auf. Einflugöffnungen für die Fledermäuse werden in die Gebäudefassa -
de integriert. Die Mitte des Platzes bleibt tendenziell frei und ist dem Aufenthalt vorbehalten. Nur einige gut gesetzte 
Elemente wie ein Brunnen, Mobiliar und Solitärgehölze bespielen diesen Teil. Alle wichtigen funktionalen Angebote und 
die Abwicklung von Verkehren werden in den Rändern angeordnet. Dies trägt auch zu einer Minimierung der Konflikte 
unterschiedlicher Geschwindigkeiten bei.
Rosenhöhe
Im denkmalgeschützten englischen Landschaftspark Rosenhöhe steht die Revitalisierung der historischen Wegestruk -
tur im Fokus, welche sich am Parkpflegwerk orientiert. Die Instandsetzung der Parkbauten und points des vues sowie 
die behutsame Entnahme und Ergänzung einzelner Gehölze ergänzen die Maßnahmen um historische Blickbezüge und 
Raumkompositionen wiederherzustellen. Über die zentrale Parkachse erfolgt der Anschluss an die Mathildenhöhe und 
den Ostbahnhof sowie östlich über das Oberfeld an den Woogspark/ Botanischen Garten.
Barrierefreiheit
Alle Bereiche werden barrierefrei/ barrierearm und stufenlos zugänglich für Mobilitätseingeschränkte gestaltet. Borde 
werden wo möglich niedrig, z.B. mit 3 cm Höhe ausgeführt, so dass an jeder beliebigen Stelle gequert werden kann. 
Notwendige Stufen werden ausreichend kontrastreich hergestellt. Sinnvolle Leitlinien aus taktilen Elementen werden 
z.B. an Übergängen eingebaut. 
Technische Infrastruktur
Alle notwendigen Versorgungen für Veranstaltungen auf den Plätzen wie Strom, Wasser und Abwasser werden bei 
Bedarf als überfahrbare Unterflurverteiler in der Fläche verteilt angeboten. 
Beleuchtung
Die schnellen Wegebeziehungen der umlaufenden Ränder werden mit niedrigen Mastleuchten ausgeleuchtet. An den 
Straßen werden die Leuchten fahrbahnbegleitend als Mastleuchte verortet. Alle Hauptwegebeziehungen und Fahr-
bahnflächen werden normgerecht und sicher ausgeleuchtet. Die offenen Grünräume und Platzzentren verbleiben eher 
zurückhaltend beleuchtet, leicht abgedunkelt, zum Verweilen an lauen Sommerabenden. Inszenierende Beleuchtung 
wird in Mastleuchten integriert um die Anzahl an Leuchtenstandorten so weit möglich zu minimieren.
Nachhaltigkeit
Zum Einsatz kommen nur nachhaltige Baustoffe aus ressourcenschonender Herstellung und nicht ausbeuterischer 
Arbeit. Wo möglich werden auch Materialien wiederverwendet oder Gebrauchtmaterial aus anderen Regionen verbaut. 
Ein aktives Bodenmanagement und eine Bodenaufbereitung vor Ort soll zu möglichst wenig Ab- und Anfuhr von Mate-
rial führen. Wo zulässig und möglich sollen Recyclingbaustoffe zum Einsatz kommen oder vor Ort aufbereitet werden. 
Auch eine aktive Niederschlagswasserbewirtschaftung kann Folgekosten reduzieren. Die Leuchtentechnik wird auf den 
aktuellen energiereduzierten Standard modernisiert. Ziel ist die Reduktion eingesetzter Energie bei der Herstellung, ein 
möglichst geringer Materialverbrauch sowie niedrige Folgekosten im Sinne des Unterhalts und der Pflege im angesetz -
ten Lebenszyklus.
Konzeptplan 1:2000
ROSENHÖHE
ROSENHÖHE
OBERFELD
BOTANISCHER
GARTEN
SPORTAUENPARK
WOOGPROMENADE
OSTBAHNHOF
WOOG-
TERRASSE
RUDOLF-MÜLLER-ANLAGE
TSG
MATHILDENHÖHE
GRÜNER RING
OSTPARKWEG
SPORTAUENPARK
BOTANISCHER GARTEN
OSTPARKWEG
GRÜNER RING
GROSSER WOOG PARK
WOOGLANDSCHAFTRUDOLF-MÜLLER-ANLAGE
ALTSTADTANLAGE
RESIDENZSCHLOSS
MATHILDENHÖHE
DARMSTADTIUM
OBERFELD
OSTBAHNHOF
1012
23 
2. Preis 
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)

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Mit der Durchführung der Landesgarten-
schau 2022 ergreift die Stadt Darmstadt die 
große Chance, den ‚Grünen Ring‘ im Ostteil 
der Stadt zu schließen und dabei das Alt-
stadtzentrum an die offene Naturlandschaft 
anzubinden. Wichtige bestehende Grün- und 
Erholungsstrukturen in der Stadt werden 
gestärkt und besser miteinander vernetzt. 
Der Bezug zum Wasser wird als bedeutende 
Standortqualität erlebbarer gemacht. 
 
Gesamtkonzept
An den Altstadtkern anschließend entsteht 
ein Grünes Band, das die Stadt durchzieht 
und wichtige ökologische Rückzugs- und 
soziale Erholungsräume im Stadtgebiet 
anbietet. Über ein durchgängiges Wegeband 
können Anwohner und Besucher von den 
Altstadtanlagen über den Woogpark mit 
Gewässernähe entlang der neuen Sport- und 
Spielflächen im Osten und dem Botanischen 
Garten in die freie Naturlandschaft gelangen. 
Gleichzeitig bietet sich ein Ringschluss, der 
über Rosen- und Mathildenhöhe wieder an 
das Stadtzentrum anschließt. Es entsteht 
Erläuterungsbericht
eine Kette ganz unterschiedlicher Gartenar-
chitekturen und Naturlandschaften, die einen 
spannungsvollen Wechsel mit sich bringen. 
Gut akzentuierte Eingriffe respektieren dabei 
das hohe Potential des Ortes und nutzen die 
malerische Lage um Qualitäten zu schärfen. 
 
Barrierefreiheit
Alle Bereiche werden barrierefrei/ barriere-
arm und stufenlos zugänglich für
Mobilitätseingeschränkte gestaltet. Borde 
werden wo möglich niedrig, z.B. mit 3 cm 
Höhe ausgeführt, so dass an jeder beliebi-
gen Stelle gequert werden kann. Notwendi-
ge Stufen werden ausreichend kontrastreich 
hergestellt. Sinnvolle Leitlinien aus taktilen 
Elementen werden z.B. an Übergängen 
eingebaut. 
 
Technische Infrastruktur
Alle notwendigen Versorgungen für Ver-
anstaltungen auf den Plätzen wie Strom,   
Wasser und Abwasser werden bei Bedarf 
als überfahrbare Unterflurverteiler in der 
Fläche verteilt angeboten. 
 
Beleuchtung
Die schnellen Wegebeziehungen der umlau-
fenden Ränder werden mit niedrigen Mast-
leuchten ausgeleuchtet. An den Straßen 
werden die Leuchten fahrbahnbegleitend als 
Mastleuchte verortet.
Alle Hauptwegebeziehungen und Fahrbahn-
flächen werden normgerecht und sicher
ausgeleuchtet. Die offenen Grünräume und 
Platzzentren verbleiben eher zurückhaltend
beleuchtet, leicht abgedunkelt, zum Ver-
weilen an lauen Sommerabenden. Inszenie-
rende Beleuchtung wird in Mastleuchten 
integriert, um die Anzahl der Leuchtenstand-
orte so weit wie möglich zu minimieren. 
 
Nachhaltigkeit
Zum Einsatz kommen nur nachhaltige 
Baustoffe aus ressourcenschonender 
Herstellung und nicht ausbeuterischer 
Arbeit. Wo möglich werden auch Materialien 
wieder verwendet oder Gebrauchtmaterial 
aus anderen Regionen verbaut. Ein aktives 
Bodenmanagement und eine Bodenaufbe-
reitung vor Ort soll zu möglichst wenig Ab- 
und Anfuhr von Material führen. Wo zulässig 
und möglich sollen Recyclingbaustoffe zum 
Einsatz kommen oder vor Ort aufbereitet
werden. Auch eine aktive Niederschlagswas-
serbewirtschaftung kann Folgekosten redu-
zieren. Die Leuchtentechnik wird auf den 
aktuellen energiereduzierten Standard mo-
dernisiert. Ziel ist die Reduktion eingesetzter 
Energie bei der Herstellung, ein möglichst 
geringer Materialverbrauch sowie niedrige 
Folgekosten im Sinne des Unterhalts und 
der Pflege im angesetzten Lebenszyklus.
Gesamtkonzept PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

LANDESGARTENSCHAU 2022 // DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
Entwurfsplan Woogparklandschaft 1:1000
WOOG
Schilfzone
Badeinsel
Woogpromenade
Teich
Woog-
terrasse
Gastro
Spiel
Fahrrad
Zaun
Spiel
Rasen
Darmbach
Parken
Parken
Innenstadtpromenade
Tor der 
Jugend
AUENSPORTPARK
RUDOLF-MÜLLER-ANLAGE
RUDOLF-MÜLLER-ANLAGE RUDOLF-MÜLLER-ANLAGE
RUDOLF-MÜLLER-ANLAGE
INNENSTADT
BOTANISCHER GARTEN
OBERFELD
MATHILDENHÖHE
WOOG
SPORTAUENPARK
SPORTAUENPARK SPORTAUENPARK
WOOGPARKLANDSCHAFT
WOOG
MATHILDENHÖHE
INNENSTADT
OSTBAHNHOF & ROSENHÖHE
FASSUNG AUS INTENSIVEN NUTZUNGEN, DICHTEREN 
BAUMBESTÄNDEN UND TOPOGRAPHIEN
OFFENE PARKFLÄCHEN MIT 
EINZELBÄUMEN UND BAUMGRUPPEN
OBERFELD & ROSENHÖHE
BOTANISCHER GARTEN
Wiese
Badebereich
OSTBAHNHOF
ROSENHÖHE
TSG VEREINSSPORT
BOTANISCHER 
GARTEN
OSTPARKWEG_DER WEG INS GRÜNE
Der Ostparkweg ist ein zentrales Element der neuen Woogparklandschaft und verbindet die Innenstadt mit der landschaftlichen Umgebung 
Darmstadts. Dadurch werden attraktive Landschaftsräume, wie der Rudolf-Müller-Anlage, der Woog und die Darmbachaue miteinander verbun -
den. Es entsteht eine neue, sichere und naturnahe Wegeverbindung vom Marktplatz zum Oberfeld bis hin zum Steinbrücker Teich/ Oberwald-
haus bzw. zur Darmbachquelle. 
CIRCUIT_KURZE WEGE, SCHNELLE VERBINDUNGEN
Die einzelnen Parkabschnitte werden neben dem linearen Ostparkweg über drei Rundwege erschlossen. Dies ermöglicht eine leichte 
Orientierung und schnelle Verbindungen innerhalb der Parklandschaft sowie eine optimale Vernetzung und Anbindung mit den 
angrenzenden Quartieren.
ZONIERUNG_ VIELFÄLTIGE FUNKTIONEN & NUTZUNGEN
Die neue Wooglandschaft zeichnet sich durch vielfältige und unterschiedlich atmosphärische Bereiche aus. Dabei wird die Wooglandschaft von 
den Rändern ausgehend bespielt. Hier ordnen sich intensive Nutzungen wie Spiel- und Sportbereiche sowie Platzflächen mit gastronomischen 
Angeboten an. Diese werden punktuell in den Baumbestand eingearbeitet und ergeben eine Sequenz aus verschiedenen Nutzungsangeboten. 
Die zentralen Parkbereiche werden als offene Rasen- und Wiesenflächen mit Einzelbäumen und Baumgruppen gestaltet. 
Aue
Sport
1012
25 
Vertiefung Woogspark Lageplan
PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

SPORTAUENPARK
 DARMSTADT
LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
480391
WOOG
Rasenfläche mit Bestandsbäumen
Gehweg
Sitzmauer
Spielplatz
Zaun
Ostparkweg Fussball / Basketball
Beachvolleyball
Wiese
Erhalt 
Bestandsbäume
Neues Mausoleum Altes Mausoleum
Formhecken
Rasen
Bank
wassergebundene 
Wegedecke
Bestand
Zaun/ Mauer
wassergebundene 
Wegedecke
wassergebundene 
Wegedecke
Rasentopographie
Skatepark
naturnahe Aue
Bestandsbäume mit 
standortgerechten Ergänzungen
Sitzelemente
Ostparkweg
Bolzplatz, öffentlich
Spiel- und Liegewiese
Brüstung
Sitzwürfel
naturnahes Ufer
renaturiertes Ufer / 
Darmbach
Sitzstufen, Holz
Aussichtsplattform
WOOGTERRASSE
Die Dammkrone erhält wasserseitig eine Terrasse mit auskragender Brüstung. 
Dadurch werden einerseits Aufenthaltsflächen am Wasser geschaffen, zum 
anderen übernimmt das neue Element die Funktion des Zauns.
WOOGSTUFEN / WOOGPROMENADE
Die Woogstufen und die Aussichtsplattformen ermöglichen Weitblicke über 
den Woog bis zur Mathildenhöhe und Aufenthalt am Wasser. Die Brüstung 
ersetzt auch hier die notwendige Abgrenzung zum privaten Badebetrieb.
AUENSPORTPARK
Der Darmbach wird im Auensportpark renaturiert und bietet direkten 
Zugang zum Wasser. In Verbindung mit öffentlichen Sportflächen ent-
steht ein vielfältiger Park für Sport und Erholung.
Vertiefung Woogparklandschaft 1:200 Vertiefung Sportauenpark 1:200
Vertiefung Rosenhöhe Mausoleum 1:200
Schnitt Woogterrasse 1:200
Perspektive Woogstufen
Schnitt Woogstufen 1:200 Schnitt Auensportpark 1:200
 26
Die Achse Lindenhofstraße als direkte 
Verbindung zwischen Marktplatz/ Residenz-
schloss und Zugang Rudolf-Mueller-Anlage 
wird in Ihrer Funktion gestärkt und qualitativ 
für den Fußgänger aufgewertet.
Die bereits hohe Grünqualität der Rudolf-
Mueller-Anlage wird dahingehend gestärkt, 
dass störende Intarsien entnommen und 
konzentrierter in den Randbereichen ange-
ordnet werden.
Dadurch gelingt es die Mitte für eine 
Aneignung ohne Vorgaben frei zu lassen. 
Die Wege werden deutlicher hierarchisiert. 
Entlang der Südkante beginnt der Haupt-
weg, der weiter nach Osten in die anderen 
Parkteile überführt.
Am Woogspark setzt sich diese Südtan-
gente entlang des Sees fort. Der starke 
Einbezug des Wassers als erlebbare Qualität 
auch für nicht zahlende Badegäste steht hier 
im Vordergrund. Weitere Angebote werden 
auch hier räumlich an den Rändern konzent-
riert um auch einfache freie Grünflächenan-
gebote zu bieten. Die Wasserkante wird in 
einem Promenadenband mit Sitzgelegenhei-
Rudolf-Mueller-Anlage, Woogspark, 
Sportanlagen
ten und kanzelartigen Austritten inszeniert. 
Die Abgrenzungsfunktion zum Bad wird 
nicht sichtbar über einen Höhenunterschied 
integriert.
Weiter östlich werden die Flächen bereits 
nicht mehr genutzter Sportflächen in qua-
litative Parkflächen für alle umgewandelt. 
Im Mittelpunkt steht hier der revitalisierte 
Darmbach. Punktuell gesetzte Sport- und 
Spielangebote ohne Vereinsbindung bieten 
zusätzliche Attraktionen. Der Vereinssport 
wird klarer abgegrenzt auf der nördlichen 
Seite des Baches gefasst.
Mittelfristig wäre zu überlegen, ob die Fel-
singhalle an diesem Standort ganz entfallen 
kann. Bis dahin könnte eine Attraktivierung 
der Fassaden z.B. für Klettersport für Auf-
wertung sorgen. Eine neu ausgebaute We-
geverbindung mit Brücke bildet im Folgen-
den die Anknüpfung an die Bereiche nördlich 
der Bahntrasse und Bundesstraße.
Das Erfahren von Enge und Weite des Rau-
mes entlang der Wegeführung erhöht die 
Qualität des Grünerlebnisses.
Detail Promenadenband mit Sitzgelegenheiten am Woog
Woogspark PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

Stelenleuchte
LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
SICHTBEZIEHUNG
NEUES TOR
FASSUNG
PLATZ
ÜBERFAHRT
BUS
Neubau
Café / Fahrradparkhaus / WC
Ostbahnhof
Sporthalle
Brunnen
Café
Grünzug
Mathildenhöhe
Rosenhöhe
Überfahrt
Beton
Überfahrt
Pflaster, Naturstein
Platten, Naturstein
Neues Tor
Platten, Naturstein
Ostbahnhof
Bank Brunnen Bank
Café, 
Fahrradparkhaus 
& WC
Platten, NatursteinPlatten, 
Naturstein
Bestand Überfahrt BetonWassergebundene Wegedecke Platten, Naturstein
Bus
Bäume in wassergebundener 
Wegedecke
Haltestelle
Bäume in wassergebundener 
Wegedecke
Bank
STÄDTEBAULICHE FASSUNG_NEUER BAUKÖRPER
Mit dem nördlich an den Bahnhof anschließenden Baukörper entsteht eine dem Ort ange-
messene Fassung und Platzfläche. Der Durchgang zwischen Ostbahnhof und Neubau stärkt 
die Blickbeziehung und Verbindung zum Neuen Tor der Rosenhöhe.
ZONIERUNG_PLATZ & RAHMEN
Die zentrale Platzfläche wird durch eine Pflasterintarsie ausformuliert die unterschiedlichste 
Aufenthaltsqualitäten bietet und ermöglicht. Die südlichen und westlichen Ränder werden mit 
Hilfe von Baumalleen gefasst.
Pflaster, NatursteinPflaster, Naturstein
Querschnitt Ostbahnhof 1:200
Belagsdetail & Elemente 1:50 Vertiefungsbereich Ostbahnhof 1:250
Längsschnitt Ostbahnhof 1:200
Perspektive Ostbahnhof
offene 
Entwässerungsrinne
Sitzelement
Metall & Holz
Blühgehölz in 
Baumscheibe mit 
Kiesfüllung
Brunnen mit Sitzkante
Kleinsteinpflaster Naturstein
(Passeverband)  
Plattenbelag Naturstein
offene Rinne 
mit Punktablauf
Kleinsteinpflaster Naturstein,
(Passeverband)  
1012
27 
Vertiefung Ostbahnhof Lageplan
Stelenleuchte
LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
SICHTBEZIEHUNG
NEUES TOR
FASSUNG
PLATZ
ÜBERFAHRT
BUS
Neubau
Café / Fahrradparkhaus / WC
Ostbahnhof
Sporthalle
Brunnen
Café
Grünzug
Mathildenhöhe
Rosenhöhe
Überfahrt
Beton
Überfahrt
Pflaster, Naturstein
Platten, Naturstein
Neues Tor
Platten, Naturstein
Ostbahnhof
Bank Brunnen Bank
Café, 
Fahrradparkhaus 
& WC
Platten, NatursteinPlatten, 
Naturstein
Bestand Überfahrt BetonWassergebundene Wegedecke Platten, Naturstein
Bus
Bäume in wassergebundener 
Wegedecke
Haltestelle
Bäume in wassergebundener 
Wegedecke
Bank
STÄDTEBAULICHE FASSUNG_NEUER BAUKÖRPER
Mit dem nördlich an den Bahnhof anschließenden Baukörper entsteht eine dem Ort ange-
messene Fassung und Platzfläche. Der Durchgang zwischen Ostbahnhof und Neubau stärkt 
die Blickbeziehung und Verbindung zum Neuen Tor der Rosenhöhe.
ZONIERUNG_PLATZ & RAHMEN
Die zentrale Platzfläche wird durch eine Pflasterintarsie ausformuliert die unterschiedlichste 
Aufenthaltsqualitäten bietet und ermöglicht. Die südlichen und westlichen Ränder werden mit 
Hilfe von Baumalleen gefasst.
Pflaster, NatursteinPflaster, Naturstein
Querschnitt Ostbahnhof 1:200
Belagsdetail & Elemente 1:50 Vertiefungsbereich Ostbahnhof 1:250
Längsschnitt Ostbahnhof 1:200
Perspektive Ostbahnhof
offene 
Entwässerungsrinne
Sitzelement
Metall & Holz
Blühgehölz in 
Baumscheibe mit 
Kiesfüllung
Brunnen mit Sitzkante
Kleinsteinpflaster Naturstein
(Passeverband)  
Plattenbelag Naturstein
offene Rinne 
mit Punktablauf
Kleinsteinpflaster Naturstein,
(Passeverband)  
1012
Detail Brunnen mit Sitzkante und Detail Bodenbeläge am Ostbahnhof
PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

Stelenleuchte
LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
SICHTBEZIEHUNG
NEUES TOR
FASSUNG
PLATZ
ÜBERFAHRT
BUS
Neubau
Café / Fahrradparkhaus / WC
Ostbahnhof
Sporthalle
Brunnen
Café
Grünzug
Mathildenhöhe
Rosenhöhe
Überfahrt
Beton
Überfahrt
Pflaster, Naturstein
Platten, Naturstein
Neues Tor
Platten, Naturstein
Ostbahnhof
Bank Brunnen Bank
Café, 
Fahrradparkhaus 
& WC
Platten, NatursteinPlatten, 
Naturstein
Bestand Überfahrt BetonWassergebundene Wegedecke Platten, Naturstein
Bus
Bäume in wassergebundener 
Wegedecke
Haltestelle
Bäume in wassergebundener 
Wegedecke
Bank
STÄDTEBAULICHE FASSUNG_NEUER BAUKÖRPER
Mit dem nördlich an den Bahnhof anschließenden Baukörper entsteht eine dem Ort ange-
messene Fassung und Platzfläche. Der Durchgang zwischen Ostbahnhof und Neubau stärkt 
die Blickbeziehung und Verbindung zum Neuen Tor der Rosenhöhe.
ZONIERUNG_PLATZ & RAHMEN
Die zentrale Platzfläche wird durch eine Pflasterintarsie ausformuliert die unterschiedlichste 
Aufenthaltsqualitäten bietet und ermöglicht. Die südlichen und westlichen Ränder werden mit 
Hilfe von Baumalleen gefasst.
Pflaster, NatursteinPflaster, Naturstein
Querschnitt Ostbahnhof 1:200
Belagsdetail & Elemente 1:50 Vertiefungsbereich Ostbahnhof 1:250
Längsschnitt Ostbahnhof 1:200
Perspektive Ostbahnhof
offene 
Entwässerungsrinne
Sitzelement
Metall & Holz
Blühgehölz in 
Baumscheibe mit 
Kiesfüllung
Brunnen mit Sitzkante
Kleinsteinpflaster Naturstein
(Passeverband)  
Plattenbelag Naturstein
offene Rinne 
mit Punktablauf
Kleinsteinpflaster Naturstein,
(Passeverband)  
1012
Perspektive Bahnhofsplatz mit Neubau und Bestand
 28
Als wichtiges Bindeglied und Übergang 
zwischen Woogspark, Mathildenhöhe und 
Rosenhöhe wird der Bereich rund um den 
Ostbahnhof zu einem städtischen Platz aus-
gebaut, der den vielschichtigen Anforderun-
gen an Transitraum, Mobilität und Verweilen 
gerecht wird. Ein einheitlicher Platzbelag be-
ruhigt dabei optisch den Raum und fasst ver-
schiedene Teilräume zusammen. Dadurch 
entsteht eine wohltuende Großzügigkeit. Im 
nordwestlichen Teil wird der Raum durch ein 
neues Bauvolumen ergänzt, welches ermög-
licht den Platz stärker zu fassen.
Das Gebäude nimmt eine Fahrradgarage so-
wie gastronomische Angebote auf. Einflug-
öffnungen für die Fledermäuse werden in 
die Gebäudefassade integriert. Die Mitte des 
Platzes bleibt tendenziell frei und ist dem 
Aufenthalt vorbehalten. Nur einige gut ge-
setzte Elemente wie ein Brunnen, Mobiliar 
und Solitärgehölze bespielen diesen Teil. 
Ostbahnhof PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis 
Alle wichtigen funktionalen Angebote und 
die Abwicklung von Verkehren werden in 
den Rändern angeordnet. Dies trägt auch zu 
einer Minimierung der Konflikte unterschied-
licher Geschwindigkeiten bei.

LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
WOOG
OSTBAHNHOF
ROSENHÖHE
TSG VEREINSSPORT
Entwurfsplan Rosenhöhe 1:1000
Spanischer 
Turm mit Außenterrasse
Altes 
Mausoleum
Neues 
Mausoleum
Rosarium
ehemaliges 
Palais
Altes Tor
Neues Tor
Grünzug 
Mathildenhöhe
Löwentor
Teehäuschen
Schindelhaus
Streuobstwiesen
Oberfeld
Badebereich
1012
29 
Vertiefung Park Rosenhöhe Lageplan
PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

SPORTAUENPARK
 DARMSTADT
LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
480391
WOOG
Rasenfläche mit Bestandsbäumen
Gehweg
Sitzmauer
Spielplatz
Zaun
Ostparkweg Fussball / Basketball
Beachvolleyball
Wiese
Erhalt 
Bestandsbäume
Neues Mausoleum Altes Mausoleum
Formhecken
Rasen
Bank
wassergebundene 
Wegedecke
Bestand
Zaun/ Mauer
wassergebundene 
Wegedecke
wassergebundene 
Wegedecke
Rasentopographie
Skatepark
naturnahe Aue
Bestandsbäume mit 
standortgerechten Ergänzungen
Sitzelemente
Ostparkweg
Bolzplatz, öffentlich
Spiel- und Liegewiese
Brüstung
Sitzwürfel
naturnahes Ufer
renaturiertes Ufer / 
Darmbach
Sitzstufen, Holz
Aussichtsplattform
WOOGTERRASSE
Die Dammkrone erhält wasserseitig eine Terrasse mit auskragender Brüstung. 
Dadurch werden einerseits Aufenthaltsflächen am Wasser geschaffen, zum 
anderen übernimmt das neue Element die Funktion des Zauns.
WOOGSTUFEN / WOOGPROMENADE
Die Woogstufen und die Aussichtsplattformen ermöglichen Weitblicke über 
den Woog bis zur Mathildenhöhe und Aufenthalt am Wasser. Die Brüstung 
ersetzt auch hier die notwendige Abgrenzung zum privaten Badebetrieb.
AUENSPORTPARK
Der Darmbach wird im Auensportpark renaturiert und bietet direkten 
Zugang zum Wasser. In Verbindung mit öffentlichen Sportflächen ent-
steht ein vielfältiger Park für Sport und Erholung.
Vertiefung Woogparklandschaft 1:200 Vertiefung Sportauenpark 1:200
Vertiefung Rosenhöhe Mausoleum 1:200
Schnitt Woogterrasse 1:200
Perspektive Woogstufen
Schnitt Woogstufen 1:200 Schnitt Auensportpark 1:200
 30
Vertiefung Park Rosenhöhe mit Mausoleum
Im denkmalgeschützten englischen Land-
schaftspark Rosenhöhe steht die Revitali-
sierung der historischen Wegestruktur im 
Fokus, welche sich am Parkpflegewerk 
orientiert. Die Instandsetzung der Parkbau-
ten und points de vues, sowie die behut-
same Entnahme und Ergänzung einzelner 
Gehölze, ergänzen die Maßnahmen um 
historische Blickbezüge und Raumkomposi-
tionen wieder herzustellen. Über die zentrale 
Parkachse erfolgt der Anschluss an die 
Mathildenhöhe und den Ostbahnhof sowie 
östlich über das Oberfeld an den Woogs-
park/Botanischen Garten.
Park Rosenhöhe PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

SPORTAUENPARK
 DARMSTADT
LANDESGARTENSCHAU 2022 //  DARMSTADT
Woogparklandschaft // Ostbahnhof // Parkanlage Rosenhöhe 
WOOG
Rasenfläche mit Bestandsbäumen
Gehweg
Sitzmauer
Spielplatz
Zaun
Ostparkweg Fussball / Basketball
Beachvolleyball
Wiese
Erhalt 
Bestandsbäume
Neues Mausoleum Altes Mausoleum
Formhecken
Rasen
Bank
wassergebundene 
Wegedecke
Bestand
Zaun/ Mauer
wassergebundene 
Wegedecke
wassergebundene 
Wegedecke
Rasentopographie
Skatepark
naturnahe Aue
Bestandsbäume mit 
standortgerechten Ergänzungen
Sitzelemente
Ostparkweg
Bolzplatz, öffentlich
Spiel- und Liegewiese
Brüstung
Sitzwürfel
naturnahes Ufer
renaturiertes Ufer / 
Darmbach
Sitzstufen, Holz
Aussichtsplattform
WOOGTERRASSE
Die Dammkrone erhält wasserseitig eine Terrasse mit auskragender Brüstung. 
Dadurch werden einerseits Aufenthaltsflächen am Wasser geschaffen, zum 
anderen übernimmt das neue Element die Funktion des Zauns.
WOOGSTUFEN / WOOGPROMENADE
Die Woogstufen und die Aussichtsplattformen ermöglichen Weitblicke über 
den Woog bis zur Mathildenhöhe und Aufenthalt am Wasser. Die Brüstung 
ersetzt auch hier die notwendige Abgrenzung zum privaten Badebetrieb.
AUENSPORTPARK
Der Darmbach wird im Auensportpark renaturiert und bietet direkten 
Zugang zum Wasser. In Verbindung mit öffentlichen Sportflächen ent-
steht ein vielfältiger Park für Sport und Erholung.
Vertiefung Woogparklandschaft 1:200 Vertiefung Sportauenpark 1:200
Vertiefung Rosenhöhe Mausoleum 1:200
Schnitt Woogterrasse 1:200
Perspektive Woogstufen
Schnitt Woogstufen 1:200 Schnitt Auensportpark 1:200
1012
31 
Perspektive Promenadenband mit Sitzgelegenheiten am Woog
PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis

32
Das Grundkonzept, mit einem breiten Haupt-
weg an der Südseite des Woogsparks ein 
Grünes Band zwischen Stadt und Botani-
schem Garten zu schaffen, erscheint klar 
und tragfähig.
Der östliche Mercksplatz erhält mit einer 
nördlichen und südlichen Baumreihe eine 
wohltuende Raumkante, die Bäume auf 
dem Platz sind jedoch eher kontraproduktiv, 
zumal sie auch die Nutzung als Festplatz 
stark einschränken. Die Wegeführung aus 
der Stadt scheint noch etwas unklar.
Wohltuendes Pendant zum südlichen 
Parkweg bildet der gerade geführte, schnelle 
Weg im Norden. Mit nur einer Verbindung 
der beiden Wege wird der kleine Teich in 
Szene gesetzt und es werden offene Wie-
senflächen geschaffen.
In der Verlängerung des Südweges liegt 
folgerichtig eine neue Treppenanlage zur 
Woogterrasse, mit der barrierefreien Er-
schließung über den südlichen Parkweg wird 
kein Eingriff im Damm erforderlich.
Aussagen zur Beckstraße fehlen.
Entlang der Südkante des Ufers führt der 
Parkweg mit zwei Bastionen, die in Lage 
und Proportion gelungen sind, nah an das 
Wasser. Die dazwischen angeordneten, 
langgestreckten Holzsitzelemente erschei-
nen jedoch überdimensioniert, sie werden 
insbesondere aus Sicht der Barrierefreiheit 
eher problematisch gesehen.
Die Wegestruktur bildet zum Botanischen 
Garten einen logischen Endpunkt und kann 
langfristig bis zum Edelsteinviertel geführt 
werden.
Im Osten des Woogsparks differenziert der 
renaturierte Darmbach mit einem zweiten 
Weg in sinnfälliger Weise die vereinsgebun-
denen und freien Sportflächen. Allerdings 
werden die gewünschten Sportangebote 
nicht umgesetzt.
Der Platz am Ostbahnhof erhält mit dem 
neuen L-förmigen Baukörper eine gute 
räumliche Fassung. Die Verbindung Cafe 
und Mobilitätszentrum in einem Gebäude, 
das auch die Einfluglöcher für die Fleder-
mäuse integriert, ist stimmig und fördert 
Synergien. Unklar ist aber, wie genau mit der
Überbauung des Bunkers und dem nördli-
chen Einflugloch umgegangen wird.
Die Einbeziehung der westlichen Gebäude-
kante als Platzkante wird gewürdigt, auch 
die Positionierung des ÖPNV-Haltepunkts 
als gut wahrnehmbarer, selbstverständlicher 
Teil des Platzraums ist gelungen.
Der Brunnen erscheint an dieser Stelle 
verzichtbar.
Die Öffnung zur Rosenhöhe zwischen 
Bahnhof und neuem Gebäude lässt eine 
gute Verknüpfung erwarten, allerdings ist die 
Verbindung zum Woogspark wenig erkenn-
bar und nicht ausgeprägt.
Auch der Übergang des Platzraumes nach 
Norden in einen grüngeprägten Ort ist eher 
diffus.
Der Umgang mit der Rosenhöhe erscheint 
sehr behutsam und folgt dem Parkpflege-
werk, nur im Bereich der Mausoleen ist 
nicht erkennbar, auf welcher Grundlage sich 
die Gestaltung begründet.
Preisgerichtsbeurteilung PLANORAMA Landschaftsarchitektur, Berlin
Hoffmann Leichter Ingenieurges. mbH, Berlin (Verkehr)
2. Preis 
Insgesamt wird die Arbeit als sehr guter Bei-
trag gesehen, der die räumlichen Qualitäten 
der unterschiedlichen Orte herausarbeitet 
und stärkt und damit ein gutes langfristiges 
Grundgerüst bieten könnte.

Landesgartenschau Darmstadt 2022
Mercks Platz Rudolf-Mueller-Anlage Großer Woog
TSG 1846
Spiel- und Sportpark
Botanischer Garten
Edelsteinviertel
Olbrichweg
Spessartring
ehem. Palais 
Rosenhöhe
Ostbahnhof
Aussichtspunkt
Rosenhöhe
OberfeldMathildenhöhe
Erich-Ollenhauer-Promenade
Er gliedert sich in drei Bereiche: einen offenen, repräsentativen Bahnhofsvorplatz und zwei, mit lo-
ckeren Baumhainen beschirmte, Nebenplätze. Hier ordnen sich Nutzungen wie Außengastronomie, 
Wartebereiche, Ticketautomaten und offene Fahrradstellplätze an.
Der Bahnhofsvorplatz wird durch ein Wasserspiel und zwei Solitärbäume akzentuiert. Eine breite 
Wegeachse verbindet den Bahnhofsplatz über einen Fußgängerübergang mit dem Großen Woog.
Ein exponierter Stadtbalkon markiert hier einen attraktiven Parkeingang.
Der Übergang zur Rosenhöhe wird durch eine lineare Plattenintarsie und eine Reihe aus Lichtstelen 
betont.
Im nördlichen Bereich bündelt ein Mobilitätszentrum mehrere Angebote:
- eine Fahrradgarage mit ca. 250 Stellplätzen
- ein Café mit ca. 50 Innensitzplätze samt Außengastronomie
- ein öffentliches WC
- geschützte Wartebereiche für die Bushaltestelle am Schwarzwaldring
- Stadtinformation
Der Gebäuderiegel gliedert sich sich an den Schwarzwaldring an und arrondiert dadurch sowohl den 
Straßenraum als auch den Bahnhofsvorplatz. Er schirmt zudem die Außengastronomie zur Straße 
hin ab. Das Funktionsgebäude überdeckt teilweise die alte Bunkeranlage. Deren Eingangsschächte 
bleiben jedoch, nach einer gestalterischen Intervention, als Einflugsluken für die Fledermäuse weiter 
frei zugänglich.
Die Rosenhöhe
Die Vorgaben des Parkpflegewerks Rosenhöhe und der naturschutzfachlichen Stellungnahme wer-
den berücksichtigt. Das Wegekonzept des Parkpflegewerks wird übernommen. Die eigenständigen 
Charaktere der verschiedenen Parkbereiche wie Allee, Ruhegarten, Rosarium etc. werden heraus -
gearbeitet.
Über die Vorgaben des Parkpflegewerks hinaus wird der Wiederherstellung der historischen 
Blickachsen zum Großen Woog und zum Hochzeitsturm besondere Bedeutung zugemessen. Das 
ehemalige Herrenhaus war dabei der historische Ausgangs- und Zielpunkt der Sichtachsen. Eine 
Rauminstallation aus Metallstelen zeichnet den Baukörper des ehemaligen Palais Rosenhöhe nach. 
Eine eingehängte Treppe führt zu einem Aussichtsbalkon. Aus der Ferne (Woog, Mathildenhöhe) 
können somit diese historischen Blickbezüge wieder erlebt werden.
Auf dem Aussichtspunkt Rosenhöhe ermöglichen große Ruhebänke den Besuchern einen längeren 
Aufenthalt. Robuste Holzdecks verwandeln einen Teilbereich der Obstplantage in eine naturnahe 
„Bürger-Picknickwiese“.
Landschaftspark Darmbach-Woog
Der Entwurf versucht, die einzelnen, zum Teil fragmentierten Parkanlagen entlang des Darmbachs, 
durch Flächenarrondierungen und Nutzungsverlagerungen zu einem zusammenhängenden und öf-
fentlich zugänglichen Grünzug „Darmbach-Woog“ zu verbinden.
Dabei fungieren neue Stadtplätze und Parkterrassen als Bindeglieder zwischen den einzelnen Par-
kanlagen. Die Aufenthaltsbereiche verweben zudem als attraktive Parkentrées den neuen Grünzug 
mit den angrenzenden Stadtteilen.
Die denkmalgerecht sanierte Rosenhöhe wird dabei über das städtebauliche Scharnier Ostbahnhof 
mit dem Grünzug verknüpft.
Die historischen Anlagen Mathildenhöhe, Großer Woog und Rosenhöhe nehmen konzeptionell auf-
einander Bezug. Insbesondere durch das konsequente Herausarbeiten wichtiger Sichtbeziehungen 
zwischen diesen Orten wird diesem Umstand Rechnung getragen. Die Vorgaben aus dem Denk-
malschutz und den weiteren Voruntersuchungen fließen vollständig in die Entwurfskonzeption ein.
Östlicher Mercksplatz
Der nördliche Abschnitt der Martin-Buber-Straße wird derzeit nicht mehr als Verkehrsraum benötigt. 
Es wird daher vorgeschlagen den Straßenabschnitt bis zur Landgraf-Georg-Straße als Fußgänger-
bereich umzugestalten. Der lineare Quartiersplatz formuliert einen Übergang zum östlichen Mercks-
platz und bildet einen attraktiven Eingang zum Park.
Rudolf-Mueller-Anlage
Der bestehende Park ist geprägt durch die sanfte Geländemodellierung des Darmbachtals und sei-
ne landschaftliche Wegeführung. Dieses reizvolle Potential wird durch eine räumliche Öffnung der 
Parkmitte wieder besser erlebbar. Die großzügige Spiel- und Liegewiese im Parkinneren wird im 
Norden und Süden durch Strauchpflanzungen etwas von den benachbarten Verkehrswegen abge-
schirmt.
Gräser- und Staudenpflanzungen begleiten die Spaziergänger entlang der Wege. Der sanierte Teich 
bildet das Zentrum des Parks. Zwei kleine Spielbereiche werden nördlich des Teiches, außerhalb 
der beiden zentralen Blickachsen, angeordnet. Eine Sitzstufenanlage im Hangbereich zur Beckstra-
ße verbindet die Rudolf-Mueller-Anlage mit dem Großen Woog.
Beckstraße
Die Beckstraße trennt die Rudolf-Mueller-Anlage vom Großen Woog. Es wird daher vorgeschlagen 
die Straße dem Durchgangsverkehr zu entziehen und als attraktiv gestalteter Shared-Space-Be -
reich in den Park zu integrieren. Durch den reizvollen Ausblick auf die Rudolf-Mueller-Anlage bietet 
sich die Beckstraße als exponierter Treffpunkt für Anwohner und Studenten an.
Die neue Platzfläche verbindet die beiden Parkanlagen und stellt insbesondere auch für Besucher, 
die von der Mathildenhöhe kommen, einen attraktiven Eingangsbereich zum neuen Landschaftspark 
Darmbach-Woog dar. Durch den Raumgewinn könnten im nördlichen Abschnitt, wie im Mobilitäts-
konzept Mathildenhöhe gefordert, sehr gut Fahrradstellplätze samt Fahrradmietsystem angeordnet 
werden.
Großer Woog
Der denkmalgeschützte „Große Woog“ ist eine beliebte, zentrumsnahe Grünanlage. Seine Flächen 
sind jedoch weitgehend durch halböffentliche und private Nutzungen wie den beiden Freibädern, der 
Jugendherberge, dem Sportgelände der TSG 1846 und dem Schul- und Trainingsbad belegt. Durch 
eine behutsame Flächenarrondierung wird der Große Woog stärker für eine dezidiert öffentliche 
Nutzung erschlossen: Die Verlegung der alten Tennishalle nach Süden, die partielle Neutrassierung 
des vorhandenen Rundwegs sowie geringfügige Anpassungen der Zaunverläufe von TSG und Frei-
bad ermöglichen die Schaffung von großzügigen, offenen Parkbereichen. Durch das behutsame 
Auslichten des dichten Gehölzbestandes entstehen wieder deutliche Blickbezüge zum Wasser. Die 
konsequente Verlagerung des Fahrradverkehrs in die Heinrich-Fuhr-Straße vermeidet Konflikte mit 
den Fußgängern.
Besondere Anziehungspunkte bilden die neuen, exponierten Parkterrassen auf dem Woogsdamm, 
im Bereich des ehemaligen Trainingsbads und am Übergang zum Ostbahnhof. Sie verbinden zudem 
den Woog als attraktive Parkentrées mit den angrenzenden Stadtteilen.
TSG 1846
Das Areal der TSG nördlich des Darmbachs bleibt eingezäunt. Durch den Verzicht trennender und 
einengender Gehölzpflanzungen wird das Vereinsgelände jedoch visuell mit dem Woogspark ver-
woben.
Die vorhandene, sanierungsbedürftige Tennishalle verhindert die Öffnung des Woogs zum Ostbahn-
hof und zur Rosenhöhe. Es wird daher vorgeschlagen auf dem unmittelbar südlich angrenzenden, 
brachliegenden Sportfeld einen modernen Ersatzbau zu realisieren. Dies ermöglicht an dieser neu-
ralgischen Stelle eine wichtige räumliche Öffnung des Woogsparks zur Stadt.
Spiel- und Sportpark
Das Sportgelände südlich des Darmbachs wird für die Öffentlichkeit geöffnet und erweitert den neu-
en Grünzug bis zum Botanischen Garten. Der Darmbach wird in diesem Abschnitt renaturiert. Der 
Ostparkweg verknüpft insbesondere die Wohngebiete jenseits der Hanauer Straße über eine neue 
Brücke mit dem Park.
Spiel- und Sportinseln entlang des Darmbachs bieten attraktive Freizeitangebote für alle Generati-
onen. Dabei betonen die Spielobjekte die Bedeutung der Raumfahrt für Darmstadt. Neues aus dem 
Weltall - alles dreht sich um das Forschen und die Bewegung im All.
Das denkmalgeschützte „Tor der Jugend“ bildet in Zukunft wieder den funktionalen Haupteingang.
Ostbahnhof
Der Bereich um den Ostbahnhof bildet das städtebauliche Scharnier zwischen dem Großen Woog 
und der Rosenhöhe. Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude markiert den östlichen Stadtein-
gang. Neben diesen stadträumlichen Aspekten erfüllt der Bereich gemäß dem Mobilitätskonzept 
auch wichtige verkehrstechnische Aufgaben.
Der Bahnhofsbereich erhält einen einheitlichen, seiner stadträumlichen Bedeutung entsprechend 
hochwertigen und robusten Naturstein-Pflasterbelag aus Granit.
Früherer Blick (vor 1869) über den Großen Woog zur Rosenhöhe 
(Stadtarchiv Darmstadt) Die historischen Anlagen Mathildenhöhe, Großer Woog und Rosenhöhe nehmen 
konzeptionell aufeinander Bezug. Blickachsen verbinden die Parkanlagen.
Konzept 1:2000
1004
33 
3. Preis
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

34
Erläuterungsbericht
Landschaftspark Darmbach-Woog
Der Entwurf versucht, die einzelnen, zum 
Teil fragmentierten Parkanlagen entlang 
des Darmbachs, durch Flächenarrondierun-
gen und Nutzungsverlagerungen zu einem 
zusammenhängenden und öffentlich zu-
gänglichen Grünzug „Darmbach-Woog“ zu 
verbinden. Dabei fungieren neue Stadtplätze 
und Parkterrassen als Bindeglieder zwischen 
den einzelnen Parkanlagen. Die Aufenthalts-
bereiche verweben zudem als attraktive 
Parkentrées den neuen Grünzug mit den 
angrenzenden Stadtteilen.
Die denkmalgerecht sanierte Rosenhöhe 
wird dabei über das städtebauliche Scharnier 
Ostbahnhof mit dem Grünzug verknüpft.Die 
historischen Anlagen Mathildenhöhe, Großer 
Woog und Rosenhöhe nehmen konzeptio-
nell aufeinander Bezug. Insbesondere durch 
das konsequente Herausarbeiten wichtiger 
Sichtbeziehungen zwischen diesen Orten 
wird diesem Umstand Rechnung getragen. 
Die Vorgaben aus dem Denkmalschutz und 
den weiteren Voruntersuchungen fließen 
vollständig in die Entwurfskonzeption ein. 
Barrierefreiheit
Die Rudolf-Mueller-Anlage, der Große Woog 
und der Bereich am Ostbahnhof werden 
durchgehend barrierefrei gemäß DIN 18040-
3 erschlossen.
In der Rosenhöhe können durch die neuen 
Wegeverbindungen die Gefällesituationen 
etwas verbessert werden. Partielle Längs-
gefälle von 4,5 % bis ca. 5,5 % bleiben hier 
jedoch bestehen. Alle Bereiche sind stufen-
frei erreichbar. 
 
Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit
Alle Maßnahmen sind dauerhaft angelegt. 
Sowohl die zu realisierenden Maßnahmen 
an sich als auch die dabei verwendeten 
Materialien und Bautechniken erfüllen die 
Standards der Ressourceneffizienz. 
 
Technische und wirtschaftliche Realisier-
barkeit
Die Gestaltungssprache ist zurückhaltend 
und orientiert sich an der Bestandssituation. 
Die vorgeschlagenen Maßnahmen, insbe-
sondere die Umgestaltung der Beckstraße, 
die beiden Woogsterrassen, der Stadtbalkon 
und der Bahnhofsplatz werden hochwertig 
und robust angelegt. Sie entsprechen den 
anerkannten Regeln der Technik und sind 
gut in dem vorgegebenen Kostenrahmen 
realisierbar.
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)
Gesamtkonzept
3. Preis

Lageplan 
M 1:1000
Längs-Schnitt  Bereich Ostbahnhof 1:200
Woog-Terrasse
Familienbad
Spielplatz
Spiel- und Liegewiese    
Entrée   
östlicher MercksplatzMercksplatz
Jugend-
stilbad
Quartiersplatz
Beckstraße
(Shared Space)
Parkeingang
„Tor der Jugend“
Spiel- und Sportpark
Bolzplatz
Spielinseln
Erhalt Felsinghalle
Freibad   
Freibad   
öffentliche Liegewiese Woog-Terrasse       
öffentliche Spiel- und 
 Liegewiese
Neubau Tennishalle
Blick zum See
Rundweg
Stadtbalkon
Ostbahnhof
Mobilitätszentrum
Matildenhöhe
Rosenhöhe
ehem. Palais
Rosenhöhe
TSG 1846
Eingang Tennis
neue Fuß- und 
Radwegebrücke
Edelsteinviertel
Verbindung zum
botanischen Garten
Renaturierung
Darmbach
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Konzept Woogspark 1:1.000
Woog Freibad öffentliche Spiel- und Liegewiese Stadtbalkon Fußgängerüberweg Bahnhofsvorplatz mit Wasserspiel historischer Ostbahnhof
Blick auf dem See
1004
35 
Östlicher Mercksplatz
Der nördliche Abschnitt der Martin-Buber-
Straße wird derzeit nicht mehr als Verkehrs-
raum benötigt. Es wird daher vorgeschlagen 
den Straßenabschnitt bis zur Landgraf-
Georg-Straße als Fußgängerbereich umzuge-
stalten. Der lineare Quartiersplatz formuliert 
einen Übergang zum östlichen Mercksplatz 
und bildet einen attraktiven Eingang zum 
Park. 
 
Rudolf-Mueller-Anlage
Der bestehende Park ist geprägt durch die 
sanfte Geländemodellierung des Darmbach-
tals und seine landschaftliche Wegeführung. 
Dieses reizvolle Potential wird durch eine 
räumliche Öffnung der Parkmitte wieder 
besser erlebbar. Die großzügige Spiel- und 
Liegewiese im Parkinneren wird im Norden 
und Süden durch Strauchpflanzungen etwas 
von den benachbarten Verkehrswegen 
abgeschirmt. 
Gräser- und Staudenpflanzungen begleiten 
die Spaziergänger entlang der Wege. Der 
Vertiefung Woogspark Lageplan
3. Preis
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

36
sanierte Teich bildet das Zentrum des Parks. 
Zwei kleine Spielbereiche werden nördlich 
des Teiches, außerhalb der beiden zentralen 
Blickachsen, angeordnet. Eine Sitzstufen-
anlage im Hangbereich zur Beckstraße 
verbindet die Rudolf-Mueller-Anlage mit dem 
Großen Woog. 
 
Beckstraße
Die Beckstraße trennt die Rudolf-Mueller-
Anlage vom Großen Woog. Es wird daher 
vorgeschlagen die Straße dem Durchgangs-
verkehr zu entziehen und als attraktiv gestal-
teter Shared-Space-Bereich in den Park zu 
integrieren. Durch den reizvollen Ausblick 
auf die Rudolf-Mueller-Anlage bietet sich die 
Beckstraße als exponierter Treffpunkt für 
Anwohner und Studenten an.
Die neue Platzfläche verbindet die beiden 
Parkanlagen und stellt insbesondere auch 
für Besucher, die von der Mathildenhöhe 
kommen, einen attraktiven Eingangsbereich 
zum neuen Landschaftspark Darmbach-
Woog dar. Durch den Raumgewinn könnten 
im nördlichen Abschnitt, wie im Mobilitäts-
konzept Mathildenhöhe gefordert, sehr gut 
Fahrradstellplätze samt Fahrradmietsystem 
angeordnet werden. 
 
Großer Woog
Der denkmalgeschützte „Große Woog“ ist 
eine beliebte, zentrumsnahe Grünanlage. 
Seine Flächen sind jedoch weitgehend durch 
halböffentliche und private Nutzungen wie 
den beiden Freibädern, der Jugendherber-
ge, dem Sportgelände der TSG 1846 und 
dem Schul- und Trainingsbad belegt. Durch 
eine behutsame Flächenarrondierung wird 
der Große Woog stärker für eine dezidiert 
öffentliche Nutzung erschlossen: Die Verle-
gung der alten Tennishalle nach Süden, die 
partielle Neutrassierung des vorhandenen 
Rundwegs sowie geringfügige Anpassun-
gen der Zaunverläufe von TSG und Freibad 
ermöglichen die Schaffung von großzügigen, 
offenen Parkbereichen. Durch das behutsa-
me Auslichten des dichten Gehölzbestandes 
entstehen wieder deutliche Blickbezüge zum 
Wasser. Die konsequente Verlagerung des 
Fahrradverkehrs in die Heinrich-Fuhr-Straße 
vermeidet Konflikte mit den Fußgängern.
Besondere Anziehungspunkte bilden die 
neuen, exponierten Parkterrassen auf dem 
Woogsdamm, im Bereich des ehemaligen 
Trainingsbades und am Übergang zum Ost-
bahnhof. Sie verbinden zudem den Woog als 
attraktive Parkentrées mit den angrenzenden 
Stadtteilen. 
 
TSG 1846
Das Areal der TSG nördlich des Darmbachs 
bleibt eingezäunt. Durch den Verzicht tren-
nender und einengender Gehölzpflanzungen 
wird das Vereinsgelände jedoch visuell mit 
dem Woogspark verwoben.
Die vorhandene, sanierungsbedürftige 
Tennishalle verhindert die Öffnung des 
Woogs zum Ostbahnhof und zur Rosenhö-
he. Es wird daher vorgeschlagen, auf dem 
unmittelbar südlich angrenzenden, brachlie-
genden Sportfeld einen modernen Ersatzbau 
zu realisieren. Dies ermöglicht an dieser 
neuralgischen Stelle eine wichtige räumliche 
Öffnung des Woogsparks zur Stadt. 
 
Spiel- und Sportpark
Das Sportgelände südlich des Darmbachs 
wird für die Öffentlichkeit geöffnet und 
erweitert den neuen Grünzug bis zum Bota-
nischen Garten. Der Darmbach wird in die-
sem Abschnitt renaturiert. Der Ostparkweg 
verknüpft insbesondere die Wohngebiete 
jenseits der Hanauer Straße über eine neue 
Brücke mit dem Park.
Spiel- und Sportinseln entlang des Darm-
bachs bieten attraktive Freizeitangebote 
für alle Generationen. Dabei betonen die 
Spielobjekte die Bedeutung der Raumfahrt 
für Darmstadt. Neues aus dem Weltall - alles 
dreht sich um das Forschen und die Bewe-
gung im All.
Das denkmalgeschützte „Tor der Jugend“ 
bildet in Zukunft wieder den funktionalen 
Haupteingang.
Woogspark geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
3. Preis
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

öffentliche Spiel- und 
Liegewiese
Blick zum See
Fußgänger-
übergang
Fußgänger-
übergang
Rosenhöhe
Außengastronomie
Bahnhofsvorplatz
Haltestelle (Bus)
Außengastronomie
wasserbed. Wegedecke
Baumhain aus 
Zierkirschen
Plattenband, Granit
Platzbelag: Granit Kleinsteinpflaster
Verlegeart: in Passe
Terrasse
Blick zum
Hochzeitsturm
Blick zum
Woog Balkon
Aussichtstreppe
ehemaliges
Palais Rosenhöhe
Metallstelen
historisches 
Portal
Einfassung: Stahl
Wasserspiel
Steinbank: Granit
Oberfläche: poliert
Leuchtstele
Haltestelle (Bus)
Haltestelle (Bus)
Landgraf-Georg-Straße
Erbacher Straße
historischer
Ostbahnhof
Freibad
Woog
Zaunverlauf
Rundweg
Ersatzneubau 
Tennishalle 
Detail Ostbahnhof 1:50 Lageplan Ostbahnhof, samt Umfeld 1:500
Perspektive Ostbahnhof samt Umfeld
TSG 1846
Stadtbalkon
Mobilitäts-
zentrum
Eingang zum
Bunker
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Haltestelle (Bahn)
Ticketverkauf
Wartebereich
Fahrradstellplätze
Spessartring
Olbrichweg Bernhard-Sälzer-Platz 
Seiterswegbrücke 
Löwentor
Detail Rosenhöhe 1:200
1004
öffentliche Spiel- und 
Liegewiese
Blick zum See
Fußgänger-
übergang
Fußgänger-
übergang
Rosenhöhe
Außengastronomie
Bahnhofsvorplatz
Haltestelle (Bus)
Außengastronomie
wasserbed. Wegedecke
Baumhain aus 
Zierkirschen
Plattenband, Granit
Platzbelag: Granit Kleinsteinpflaster
Verlegeart: in Passe
Terrasse
Blick zum
Hochzeitsturm
Blick zum
Woog Balkon
Aussichtstreppe
ehemaliges
Palais Rosenhöhe
Metallstelen
historisches 
Portal
Einfassung: Stahl
Wasserspiel
Steinbank: Granit
Oberfläche: poliert
Leuchtstele
Haltestelle (Bus)
Haltestelle (Bus)
Landgraf-Georg-Straße
Erbacher Straße
historischer
Ostbahnhof
Freibad
Woog
Zaunverlauf
Rundweg
Ersatzneubau 
Tennishalle 
Detail Ostbahnhof 1:50 Lageplan Ostbahnhof, samt Umfeld 1:500
Perspektive Ostbahnhof samt Umfeld
TSG 1846
Stadtbalkon
Mobilitäts-
zentrum
Eingang zum
Bunker
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Haltestelle (Bahn)
Ticketverkauf
Wartebereich
Fahrradstellplätze
Spessartring
Olbrichweg Bernhard-Sälzer-Platz 
Seiterswegbrücke 
Löwentor
Detail Rosenhöhe 1:200
1004
Detail Bahnhofsvorplatz
37 
Vertiefung Ostbahnhof Lageplan
3. Preis
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

öffentliche Spiel- und 
Liegewiese
Blick zum See
Fußgänger-
übergang
Fußgänger-
übergang
Rosenhöhe
Außengastronomie
Bahnhofsvorplatz
Haltestelle (Bus)
Außengastronomie
wasserbed. Wegedecke
Baumhain aus 
Zierkirschen
Plattenband, Granit
Platzbelag: Granit Kleinsteinpflaster
Verlegeart: in Passe
Terrasse
Blick zum
Hochzeitsturm
Blick zum
Woog Balkon
Aussichtstreppe
ehemaliges
Palais Rosenhöhe
Metallstelen
historisches 
Portal
Einfassung: Stahl
Wasserspiel
Steinbank: Granit
Oberfläche: poliert
Leuchtstele
Haltestelle (Bus)
Haltestelle (Bus)
Landgraf-Georg-Straße
Erbacher Straße
historischer
Ostbahnhof
Freibad
Woog
Zaunverlauf
Rundweg
Ersatzneubau 
Tennishalle 
Detail Ostbahnhof 1:50 Lageplan Ostbahnhof, samt Umfeld 1:500
Perspektive Ostbahnhof samt Umfeld
TSG 1846
Stadtbalkon
Mobilitäts-
zentrum
Eingang zum
Bunker
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Haltestelle (Bahn)
Ticketverkauf
Wartebereich
Fahrradstellplätze
Spessartring
Olbrichweg Bernhard-Sälzer-Platz 
Seiterswegbrücke 
Löwentor
Detail Rosenhöhe 1:200
1004
 38
Der Bereich um den Ostbahnhof bildet das 
städtebauliche Scharnier zwischen dem 
Großen Woog und der Rosenhöhe. Das 
denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude 
markiert den östlichen Stadteingang. Neben 
diesen stadträumlichen Aspekten erfüllt der 
Bereich gemäß dem Mobilitätskonzept auch 
wichtige verkehrstechnische Aufgaben.
Der Bahnhofsbereich erhält einen einheit-
lichen, seiner stadträumlichen Bedeutung 
entsprechend hochwertigen und robusten 
Naturstein-Pflasterbelag aus Granit.
Er gliedert sich in drei Bereiche: einen offe-
nen, repräsentativen Bahnhofsvorplatz und 
zwei, mit lockeren Baumhainen beschirmte 
Nebenplätze. Hier ordnen sich Nutzungen 
wie Außengastronomie, Wartebereiche, 
Ticketautomaten und offene Fahrradstellplät-
ze an.
Der Bahnhofsvorplatz wird durch ein Was-
serspiel und zwei Solitärbäume akzentuiert. 
Eine breite Wegeachse verbindet den Bahn-
hofsplatz über einen Fußgängerübergang mit 
dem Großen Woog.
Ein exponierter Stadtbalkon markiert hier 
einen attraktiven Parkeingang.
Der Übergang zur Rosenhöhe wird durch 
eine lineare Plattenintarsie und eine Reihe 
aus Lichtstelen betont.
Im nördlichen Bereich bündelt ein Mobili-
tätszentrum mehrere Angebote:
 - eine Fahrradgarage mit ca. 250  
Stellplätzen
 - ein Café mit ca. 50 Innensitzplätzen 
samt Außengastronomie
 - ein öffentliches WC
 - geschützte Wartebereiche für die  
Bushaltestelle am Schwarzwaldring
 - Stadtinformation
Der Gebäuderiegel gliedert sich an den 
Schwarzwaldring an und arrondiert dadurch 
sowohl den Straßenraum als auch den 
Bahnhofsvorplatz. Er schirmt zudem die 
Außengastronomie zur Straße hin ab. Das 
Funktionsgebäude überdeckt teilweise die 
alte Bunkeranlage. Deren Eingangsschächte 
bleiben jedoch, nach einer gestalterischen 
Intervention, als Einflugsluken für die Fleder-
mäuse weiter frei zugänglich.
Ostbahnhof
Perspektive Ostbahnhof Übergang zum Woogspark
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
3. Preis
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

Lageplan 
M 1:1000Quer-Schnitt Bereich Ostbahnhof 1:200
Neubau Tennishalle
Blick zum See
Rundweg
Stadtbalkon
Ostbahnhof
Mobilitätszentrum
Spessartring
Bernhard-Sälzer-Platz 
Löwentor
Altes 
Mausoleum
Rosenhöhe
Tor
ehem. Palais
Rosenhöhe
TSG 1846
Rosarium
Bürger Picknickwiese
spanischer Turm
Obstplantage
Aussichtsplatz
Aussichtsplatz
Spiel und 
öffentliche Liegewiese
Freibad
Zaun Freibad
Oberfeld
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Konzept 1:1.000
Hain aus Zierkirschen Außengastronomie Weg zur Rosenhöhe Wasserspiel Bahnhofsvorplatz Sitzbänke Hain aus Zierkirschen Wartebereich
1004
39 
Vertiefung Park Rosenhöhe Lageplan
3. Preis
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

170 602
öffentliche Spiel- und 
Liegewiese
Blick zum See
Fußgänger-
übergang
Fußgänger-
übergang
Rosenhöhe
Außengastronomie
Bahnhofsvorplatz
Haltestelle (Bus)
Außengastronomie
wasserbed. Wegedecke
Baumhain aus 
Zierkirschen
Plattenband, Granit
Platzbelag: Granit Kleinsteinpflaster
Verlegeart: in Passe
Terrasse
Blick zum
Hochzeitsturm
Blick zum
Woog Balkon
Aussichtstreppe
ehemaliges
Palais Rosenhöhe
Metallstelen
historisches 
Portal
Einfassung: Stahl
Wasserspiel
Steinbank: Granit
Oberfläche: poliert
Leuchtstele
Haltestelle (Bus)
Haltestelle (Bus)
Landgraf-Georg-Straße
Erbacher Straße
historischer
Ostbahnhof
Freibad
Woog
Zaunverlauf
Rundweg
Ersatzneubau 
Tennishalle 
Detail Ostbahnhof 1:50 Lageplan Ostbahnhof, samt Umfeld 1:500
Perspektive Ostbahnhof samt Umfeld
TSG 1846
Stadtbalkon
Mobilitäts-
zentrum
Eingang zum
Bunker
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Haltestelle (Bahn)
Ticketverkauf
Wartebereich
Fahrradstellplätze
Spessartring
Olbrichweg Bernhard-Sälzer-Platz 
Seiterswegbrücke 
Löwentor
Detail Rosenhöhe 1:200
Detail Rosenhöhe mit Rauminstallation und Aussichtsbalkon 
 40
Die Vorgaben des Parkpflegewerks Ro-
senhöhe und der naturschutzfachlichen 
Stellungnahme werden berücksichtigt. Das 
Wegekonzept des Parkpflegewerks wird 
übernommen. Die eigenständigen Charak-
tere der verschiedenen Parkbereiche wie 
Allee, Ruhegarten, Rosarium etc. werden 
herausgearbeitet.
Über die Vorgaben des Parkpflegewerks 
hinaus wird der Wiederherstellung der 
historischen Blickachsen zum Großen 
Woog und zum Hochzeitsturm besondere 
Bedeutung zugemessen. Das ehemalige 
Herrenhaus war dabei der historische Aus-
gangs- und Zielpunkt der Sichtachsen. Eine 
Rauminstallation aus Metallstelen zeichnet 
den Baukörper des ehemaligen Palais 
Rosenhöhe nach. Eine eingehängte Treppe 
führt zu einem Aussichtsbalkon. Aus der 
Ferne (Woog, Mathildenhöhe) können so-
mit diese historischen Blickbezüge wieder 
erlebt werden.
Auf dem Aussichtspunkt Rosenhöhe 
ermöglichen große Ruhebänke den Besu-
chern einen längeren Aufenthalt. Robuste 
Holzdecks verwandeln einen Teilbereich der 
Obstplantage in eine naturnahe „Bürger-
Picknickwiese“.
Park Rosenhöhe geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
3. Preis
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

Landesgartenschau Darmstadt 2022
Woog Blick
„Neues aus dem All“
Renaturierter Darmbach
Zaunverlauf
Heinrich-Fuhr-Straße
Rundweg
öffentliche Liegewiese
Café + WC
Eingang Freibad
Boule
Tischtennis
Trampolin
Woog - Terrasse
Fahrradstellplätze 
Freibad
„Tor der Jugend“
Perspektive Woog-Terrasse
Detail Woog-Park 1:200
„Unbekante 
Flugobjekte“
Rundweg
Eingang TSG 1846Zaunverlauf
1004
Perspektive Woogterasse 
41 
3. Preis
geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

42
Die Grundidee des Entwurfes ist die 
Wiederherstellung nicht oder nicht mehr 
vorhandener Blickbezüge: vom Ostbahn-
hof zum Woog, aber auch zwischen der 
Rosenhöhe und der Mathildenhöhe oder von 
der Rosenhöhe zum Odenwald. Teilweise 
werden diese Blickbezüge durch Entnahme 
von Bäumen hergestellt, teilweise – wie an 
der neuen Woogterrasse - auch durch neue 
bauliche Anlagen.
Die Vernetzung der Grünanlagen unterein-
ander und mit der Stadt wird darüber hinaus 
auch durch eine Stärkung vorhandener oder 
den Bau neuer Wegeverbindungen erreicht. 
Die Verbindung vom Ostbahnhof zum Woog 
wird durch einen großzügigen Trichter 
betont, über den sich vom Bahnhofsplatz ein 
attraktiver Blick auf die Wasserfläche öffnet. 
Diese Grundidee sollte auch dann beibehal-
ten werden, wenn die Tennishalle nicht – 
wie im Entwurf vorgesehen – „verschoben“ 
werden kann.
Entlang des südlichen Woogufers schlägt 
der Entwurf anstelle der heutigen Spiel-
anlagen eine großzügige Liegewiese vor; 
diese Anlage bietet attraktive Blicke auf den 
Woog und das Freibad, die Verlagerung der 
Spielanlagen in den Bereich der heutigen 
Sportflächen kann dort allerdings zu Schwie-
rigkeiten führen.
Die vorgeschlagene neue Woogterrasse 
stellt eine angenehme und reizvolle Mög-
lichkeit dar, den Woog auf eine neue Weise 
zu erleben. Die Möglichkeit, von hier das 
Geschehen im gegenüberliegenden Freibad 
mit dem großen Sprungturm zu beobachten, 
gibt dem Ort einen besonderen Reiz. Außer-
dem lockt das Panorama mit Elisabethenstift 
und Mathildenhöhe.
Der Vorplatz vor dem Ostbahnhof über-
springt die Bundesstraße, indem auf der 
südwestlichen Straßenseite ein „Stadtbal-
kon“ mit großzügigen Sitzmöglichkeiten 
ausgebildet wird. Durch die Anordnung des 
Mobilitätszentrums auf der vorhandenen 
Bunkeranlage wird der Bahnhofsvorplatz 
nördlich gefasst.
Die Änderungen und Ergänzungen im Park 
Rosenhöhe sind angenehm zurückhaltend, 
die vorgeschlagenen Wegeergänzungen 
innerhalb des Parks greifen alte Wege auf 
oder ergänzen sie subtil. Im ehemaligen 
Palais Rosenhöhe wird vorgeschlagen, die 
frühere Baumasse durch eine Installation 
aus Metallstelen nachzuzeichnen; über eine 
eingehängte Treppenanlage wird ein Aus-
sichtsbalkon erreicht, von dem aus sich ein 
Blick bietet wie aus der früheren Belle Etage 
des Palais.
Das Ziel der Barrierefreiheit ist nicht in allen 
Bereichen beachtet. Der Woogsdamm ist 
barrierefrei nur sehr umwegig erreichbar.
Der Entwurf erreicht mit eher punktuellen 
Eingriffen auf gelungene Weise eine positive 
Vernetzung von Freiflächen und Stadt. In sei-
nen überwiegenden Teilen erscheint er ohne 
wesentliche Änderungen realisierbar.
Preisgerichtsbeurteilung geskes.hack Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
3. Preis
Planungsbüro v. Mörner+Jünger, Darmstadt (Verkehrsplanung) / Planquadrat Part GmbH, Darmstadt (Stadtplanung)

43

44
Anerkennung

45
Anerkennung
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
Gerber Architekten Gmbh, Dortmund
ARGUS Stadt und Verkehr, C. Ludwig, M.Sc., Hamburg

46
Die Grundidee des Entwurfes basiert auf 
bänderförmig verlaufenden Verbindungs-
wegen und Bepflanzungen, welche die 3 
Parkbereiche verbinden sollen. Während die 
Wegeführung wirkungsvolle Verbindungen 
ermöglicht, wirkt das als Daueranlage vorge-
schlagene Gräser-Staudenband insbesonde-
re im Park Rosenhöhe als zu überzogen.
Richtigerweise bindet der Weg durch die 
Rudolf-Mueller-Anlage beide Teile des 
Mercksplatzes an und umfasst den als zen-
tralen Bereich der Anlage neu gestalteten 
kleinen Teich mit Holzdeck und Spielflächen 
als attraktiven Mittelpunkt. Der renaturierte 
Darmbach ist gelungen in die Gestaltung 
eingebunden.
Die Wegeführung südlich des Woogs führt 
drei Stege als Aussichtspunkte über das 
Gewässer und bindet damit die umliegenden 
Quartiere an den Park an. Der Holzsteg am 
Cafe Woogdamm wird in seiner Höhenlage 
kritisch beurteilt. Ein attraktiver barrierefreier 
Zugang ist nicht erkennbar. Die bestehende 
Zäsur durch die Beckstraße bleibt leider 
unverändert.
Der großzügige Zugang am Tor der Jugend 
mit Eingang zum Bad ist funktional, jedoch 
gestalterisch wenig ausformuliert. Die 
angrenzenden neuen Sportflächen zeigen 
wenig verbindende Qualitäten. Der Weg am 
nördlichen Ufer umfasst die Tennishalle mit 
zwei Platzbereichen und schafft trotz des 
vorhandenen Gebäudes eine wirkungsvolle 
Öffnung zum Woogspark.
Aus dem Wegeverlauf heraus führt eine 
Pflasterintarsie über die B26 über den 
Bahnhofsplatz zum Pförtnerhaus Rosenhö-
he. Die Mobilitätsstation und Gastronomie 
bilden eine gelungene neue Platzkante am 
Bahnhof. Das WC liegt zu abgeschieden. Die 
Vorgaben der Verkehrsplanung sind erfüllt. 
Die vorgeschlagenen Belagsdifferenzierun-
gen zur Straße und die Baumstandorte auf 
dem Platz wirken schematisch und wider-
sprechen dem verbindenden Gedanken.
Der Park Rosenhöhe bleibt mit Ausnahme 
des Bereiches um das Palais weitgehend 
unverändert. Die benannten barrierefreien 
zusätzlichen Wege sind nicht erkennbar. Die 
gestalterische Ausformung der „Künstler-
bühne“ am Palais wird durch die umfang-
reiche Veränderung der Topographie als zu 
starker Eingriff in das Gartendenkmal gese-
hen. Die Ergänzungen am Spanischen Turm 
sind dagegen zurückhaltender formuliert. Die 
vorgeschlagene Nutzung wird kontrovers 
diskutiert.
Insgesamt wird die Idee der „geschwunge-
nen Bänder“ - Verbindungsbänder - als zu 
schwaches Traggerüst für die anstehenden 
Gestaltungsaufgaben gesehen. Die Stärken 
der Arbeit liegen in der Aufwertung der 
Rudolf-Mueller-Anlage und des Bahnhofs-
platzes.
 Gerber Architekten Gmbh, Dortmund
ARGUS Stadt und Verkehr, C. Ludwig, M.Sc., Hamburg 
Preisgerichtsbeurteilung
Anerkennung

47
Anerkennung
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
ARGE bbz landschaftsarchitekten berlin gmbH und bbz landschaftsarchitekten freiburg

48
Die Grundidee der Verfasser, alle drei Ent-
wurfsbereiche zu einem großen, zusammen-
hängenden Landschaftspark mit vielfältigen 
Verknüpfungspunkten an das städtische 
Erschließungsnetz hin zu entwickeln, wird 
ausdrücklich begrüßt und stellt ein tragfähi-
ges Konzept dar.
Der Parkplatz auf dem öffentlichen Mercks-
platz wird zu Gunsten eines großzügigen 
Zugangs zur Rudolf-Mueller-Anlage aufge-
geben. Die entfallenden Stellplätze sollen in 
einem Parkhaus am Südrand der Parkfläche 
ersetzt werden. Der Vorschlag entspricht 
nicht der Auslobung des Wettbewerbes.
Die vorhandenen Gehölzstrukturen werden 
verdichtet, um bei gleichzeitiger Entfernung 
einzelner Bäume eine stärkere Raumbildung 
im Park zu ermöglichen. Auch das Wegenetz 
wird zu diesem Zwecke stark verändert. 
Auf diese Weise entsteht ein spannendes 
Spiel zwischen besonnten und verschatteten 
Flächen. Die Spielbereiche werden an einem 
der beiden neuen Hauptwege konzentriert. 
Lage und Führung der Nebenwege greifen 
die natürlichen Laufbeziehungen nicht auf.
Der kleine See wird durch eine Flachwasser-
zone erweitert.
Der öffentliche Raum von Beckstraße und 
Woogsdamm wird durch Anpflanzung von 
zwei zusätzlichen Baumreihen aufgewertet. 
Anpflanzungen im Dammkörper müssen aus 
technischer, aber auch denkmalpflegerischer 
Sicht kritisch geprüft werden. Gleiches gilt 
für den an und für sich guten Vorschlag, die 
barrierefreie Erreichbarkeit der Dammkrone 
durch den Bau von zwei Rampen zu ermög-
lichen. Blickbezüge vom Woogsdamm in die 
Rudolf-Mueller-Anlage sollten auch weiterhin
angeboten werden, insofern ist auch die 
Baumreihe westlich der Beckstraße zu 
unterbrechen.
Das Südufer des Woogs wird durch eine 
Schilfzone ergänzt. Ein großzügiges Wege-
band bis zum Botanischen Garten begleitet 
ein vielfältiges Spiel- und Sportangebot, 
das auch die Fläche des bisherigen Schul- 
und Trainingsbades einschließt. Die neuen 
Seeterrassen bieten ein reizvolles, nichtkom-
merzielles Aufenthaltsangebot für Bürge-
rinnen und Bürger. Lage und Geradlinigkeit 
des neuen Wegenetzes werden in weiten 
Teilen kritisch gesehen. Die Aussagen zum 
geforderten Sportpark auf dem TSG-Gelände 
sind nicht ausreichend differenziert.
Eine hervorzuhebende Besonderheit des 
Entwurfsvorschlags stellt der Entfall der 
Tennishalle auf dem TSG-Gelände und die 
Anlage einer sehr großzügigen, begrünten 
Terrasse als attraktive Verbindung zwischen 
Woog und Ostbahnhof an ihrer Stelle dar. 
Die Dimension der Terrassenanlage wird 
negativ bewertet.
Das Gelände des Ostbahnhofs wird durch 
eine Mobilitätsstation in südlicher Verlänge-
rung des historischen Bauwerks vorgeschla-
gen, das gastronomische Angebot wird auf 
der Bunkeranlage angeordnet. Die Verbin-
dung zwischen Woogspark und Rosenhöhe 
ist kraftvoll ausgebildet, die formale Ausprä-
gung der Bushaltestelle als Verkehrsfläche 
wird jedoch kritisiert. Die vorgesehenen 
Parkkanten können deshalb die gestellte 
Entwurfsaufgabe nicht lösen. Die dargestell-
ten Gestaltungselemente mit großformatigen 
Platten, Solitärbäumen und Fontänenfeld 
lassen ansprechende Aufenthaltsqualität auf 
dem Bahnhofsvorplatz erwarten.
Die Eingriffe in die Rosenhöhe sind insgesamt 
zurückhaltend, einige der neuen Wegeführun-
gen werden dennoch kritisch gesehen. Die 
vorgeschlagene Baumallee im Olbrichweg 
wird insbesondere in denkmalpflegerischer 
Hinsicht infrage gestellt. Für den Spanischen 
Turm wird ein gastronomischer Betrieb mit 
Biergarten vorgeschlagen, zu dessen Andie-
nung jedoch keine hinreichenden Aussagen 
getroffen werden. Die Grenzen des Parks 
nach Osten sind zu respektieren.
Die Arbeit stellt insgesamt einen qualitätsvol-
len Beitrag dar, der in Teilbereichen jedoch 
Defizite aufweist.
ARGE bbz landschaftsarchitekten berlin gmbH und bbz landschaftsarchitekten freiburgPreisgerichtsbeurteilung
Anerkennung

1013
49
Anerkennung
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
faktorgruen Partnergesellschaft mbB, Landschaftsarchitekten & Beratende Ingenieure, Freiburg im Breisgau

50
Die Leitidee des Verfassers ist es, entspre-
chend dem Leitbild der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt „Aus Tradition innovativ“ die 
Innovationslinien der Stadt des Jugendstils 
und der Wissenschaft zu stärken.
Durch die Anlage von Pflanzbändern ver-
sucht der Verfasser den grünen Wandel zu 
versinnbildlichen. Die zweite Leitidee ist die 
Vernetzung der angrenzenden Quartiere mit 
den Parkanlagen. Dies geschieht über kleine 
Entreeplätze an die die Wegebeziehungen 
aus den Quartieren angebunden werden. 
In diesem Gedanken liegt die Stärke dieser 
Arbeit.
Die Entreeplätze befinden sich an drei zent-
ralen Orten rund um den Woog. Der Platz an 
der Darmstraße – Ecke Gerviniusstraße wan-
delt einen Nicht-Ort in einen angemessenen 
Zugang aus dem Quartier in den Park.
Der Platz am Portal der Jugend schafft ein 
Gelenk zwischen den Quartiersstraßen, der 
Woogspromenade, der Fahrradstraße Hein-
rich Fuhr Straße und bindet den Ostbahn-
hofsbereich über den Froschweg an. Die 
Würdigung des Portals der Jugend gelingt 
durch Freistellung auf einer erweiterten 
Platzfläche. Diese Fläche schafft die Mög-
lichkeit, die bereits vorhandene Gastronomie 
auf den Außenbereich zu erweitern.
Ein weiterer Entreeplatz markiert den Ein-
gangsbereich in die Parkanlage aus Richtung 
des Ostbahnhofes. Der sich nach Westen 
öffnende Platz ermöglicht den Blick zum 
See. Die Terrassierung der Fläche akzentu-
iert den Gedanken des Verfassers.
Zur Verbesserung der Quartiersvernetzung 
trägt auch die Umgestaltung der Beckstraße 
mit platzartigen Aufweitungen an deren En-
den bei. Die Verbindung der Rudolf Mueller 
Anlage mit der Krone des Woogsdamms 
geschieht über eine Treppenanlage, die über 
die terrassierte Westflanke des Damms 
führt.
Ungelöst bleibt die Fuß- und Radwegeanbin-
dung von der Innenstadt zur Rudolf-Mueller-
Anlage. Ein barrierefreier Zugang von der 
Beckstraße/Rudolf-Mueller-Anlage wird nicht 
geschaffen. Es bleibt bei der bereits vorhan-
denen Rampe.
Der Ufererlebnisweg entlang des Südufers 
des Woogs ist ein gelungener Beitrag zur 
Verbesserung der Erlebbarkeit der Was-
serfläche. Die Idee der Verlängerung der 
historischen Betonstege ist interessant. Die 
Abgrenzung zwischen historischem Bestand 
und Erweiterung sollte ablesbar sein.
Die Seebühne im Osten ist nicht zwingend 
erforderlicher Gestaltungsbeitrag.
Der Südrand der Grünanlage ist durch ein 
Spiel- und Sportband gefasst, das bis zum 
botanischen Garten fortgeführt wird. Die 
Versetzung der Felsing-Halle wird vom 
Verfasser vorgeschlagen. Aus Gründen des 
Lärmschutzes ist zu erwägen, die Spiel- und 
Sportfelder im östlichen Bereich mit der 
Spielwiese zu tauschen. 
Das zentrale Element der Pflanzbänder ist 
insbesondere für die Rosenhöhe kritisch zu 
sehen, ebenso wie die Anlage neuer Wege 
am Rand des Rosenhöhe-Parks.
Der Entwurf sieht am Ostrand des Rosenhö-
he Parks, um den Spanischen Turm herum, 
ausgreifende Flächen für Gastronomie, 
Umweltforum und Ausstellungen vor. Diese 
sind zu groß dimensioniert.
Der Bereich des Ostbahnhofes bleibt im 
Entwurf weitgehend unklar. Die Fortführung 
des Grünzuges entlang der Odenwaldbahn 
bis an den Seitersweg strukturiert die Nord-
Süd-Achse im Umfeld des Ostbahnhofes.
Preisgerichtsbeurteilung
Anerkennung
faktorgruen Partnergesellschaft mbB, Landschaftsarchitekten & Beratende Ingenieure, Freiburg im Breisgau

51

52
Weitere Beiträge

572468
DARMSTADT IS(S)T. . ! 
LECKER! DIGITAL!
KULTURELL! NACHHALTIG!
SCHÖN! BÜRGERNAH!
WOOG
WOOG  WAY
OSTPARKWEG
FROSCHWEGHOCHZEITSWEG
KULTURACHSE
ROSENHÖHE
MATHILDENHÖHE
„So wird Darmstadt zum internationalen Showcase für die Stadt der Zukunft 
– zum Nutzen der Menschen vor Ort.“ Jochen Partsch
Die „Digitale Stadt“ vernetzt und verbindet die Menschen die in ihr wohnen. Ziel dabei ist die Steigerung 
der Lebensqualität und Attraktivität für den Menschen. Dies wird erreicht duch Ressourcen- und 
Mobilitätseffizienz die auch dem Klima und der Umwelt zu Gute kommt. Die „Digitale Stadt“ kann aber 
auch ein wichtiges Werkzeug für die Verwaltung sein, die Wünsche ihrer Bürger und der Wirtschaft 
wahrnehmen zu können und umzusetzen. 
„Wir wollen Darmstadt zur »Essbaren Stadt« machen und laden Euch alle 
herzlich dazu ein, mitzumachen und mitzugestalten!“ essbaresdarmstadt.de
Die essbare Stadt steht für mehr als den Anbau von Lebensmitteln. Es steht für ein nachhaltig 
denkendes Darmstadt und dafür, dass die Stadt mit Ihren Bewohnern als Ökosytem verstanden wird. 
Der Anbau von Wasserpflanzen im Woog reinigt das Wasser zum Baden, wandelt sich später um zu 
Biokompost und lässt somit Gemüse und Kräuter aufblühen. Ein lokaler Cradle to Cradle (C2C) Kreislauf 
ist produktiv und lässt keine Abfälle entstehen. 
 „Ich wahß net, ich hab heit schon de ganze Daag so en vasteckte Dorscht.“
Der Datterich
Der Datterich steht für Darmstadt und für regionale Kultur, am neuen Woog und seiner Umgebung fühlt 
er sich wohl. Er erzählt Besuchern und Touristen mehrsprachig über die essbare und digitale Stadt hilft 
ihnen dabei sich zurecht zu finden. Ein Audioguide und eine neue digitale Besucherführung wird mit 
Abstimmung mit der Stadt Darmstadt und den Bürgern erarbeitet und hilft Informationen barrierefrei 
darzustellen und zugänglich zu machen. 
DIE DIGITALE STADT
DARMSTADT IST WISSENSCHAFT
DIE ESSBARE STADT
DARMSTADT IST LEBEN
DER DATTERICH
DARMSTADT IST KULTUR
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Ökologische Qualität Ökonomische Qualität Soziokulturelle- und 
funktionale QualitätERHAL T UND FÖRDERUNG DER 
BIOLOGISCHEN VIELFAL T
NUTZUNG VON VORHANDENER 
INFRASTRUKTUR
STÄRKUNG DES SOZIALEN MIT-
EINANDERS UND AUSTAUSCHS
STEIGERUNG DES WOHLBEFINDENS
UND DER GESUND 
PRODUKTIVE NUTZUNG 
VON FLÄCHEN 
LEBENSZYKLUSANALYSE DER 
GEPLANTEN MASSNAMEN
MINIMIERUNG DER VERSIEGELUNG
NAHRUNGSMITTELANBAU
REGENWASSERMANAGEMENT UND 
LOKALE REINIGUN & INFIL TRATITON 
Leitidee und Grundkonzept
Die konzeptionellen Leitideen des Entwurfs sind die “Essbare Stadt”, “Digitale Stadt” 
und “Der Datterich”, eine freie Interpretation der Darmstädter Themen - Leben, 
Wissenschaft und Kultur . Die Leitideen erlauben leicht eine konkrete Umsetzung in 
realisierbare Maßnahmen. 
Diese Maßnahmen sind sehr geeignet, die Bürgerschaft in die Planungs- und 
Gestaltungs-prozesse mit einzubinden und eine nachhaltige Stadtentwicklung 
zu fördern um Darmstadt zukunftssicher zu gestalten. Die funktionalen Ziele 
des Entwurfs sind der Ausbau der barrierefreien Vernetzung, die Schaffung von 
gemeinsamen Treffpunkten und die Steigerung des Wohlbefindens der Nutzer . 
Diese Ziele soll mit minimalen Eingriffen in den Bestand und möglichst geringen 
Investitionen erreicht werden. Die Minimierung des zukünftigen Pflegeaufwandes 
wird dabei berücksichtigt. Der Entwurf “Darmstadt is(s)t..!” erreicht die definierten 
Ziele durch eine Konzentration auf die urbanen städtebaulichen Gelenke mit 
einer durchdachten Gestaltung. Unter Berücksichtigung der funktionalen und 
gestalterischen Ziele möchte der Entwurf jedoch vor allem eines sein: Ein 
demokratisch genutzter Freiraum für alle. Ein Stadtraum, der sozialökologische 
Mobilität fördert, verschiedene Nutzergruppen mit einbezieht und die Artenvielfalt in 
der Stadt erhöht. 
Gestalterisches und räumliches Konzept
Um eine offene und inkludierende Stadt zu 
gestalten, bedarf es Freiräumen, die diversen 
Ansprüchen gerecht werden und attraktiv 
für ihre Nutzer sind. D.h. eine balancierte 
Mischung aus Multifunktionsräumen, die von 
allen genutzt werden können, aber auch Räume 
mit spezifisch zugeordneten Nutzungen, 
um sozial schwächer gestellte Gruppen im 
öffentlichen Raum zu stärken. 
Die Gestaltung sieht vor, die zwei Hauptachsen 
am Woog und auf der Rosenhöhe gestalterisch 
abzuheben und dadurch die Orientierbarkeit 
der Nutzer zu erleichtern. Entlang dieser 
Achsen sind die städtischen Gelenke 
angeordnet, an denen sich die Wege verzweigen 
und die Querverbindungen angelegt sind. 
Die wichtigste Verbindungsachse stellt hier 
der Froschweg dar, der den Woogsplatz über 
das Bürgerlabor und den Ostbahnhof mit 
der Rosenhöhe verbindet. Dieser hat eine 
Breite von sieben Metern, mit ausreichend 
Raum für Radfahrer und Fußgänger - kleine 
Plätze entlang des Froschwegs laden darüber 
hinaus zum Verweilen und Spielen ein. Auf der 
Rosenhöhe werden Parkwege an benötigten 
Verbindungen ergänzt und die Hauptallee im 
Osten ins Oberfeld gehend verlängert. Somit 
wird der denkmalgeschützte Park um die 
Barrierefreiheit    
Die Stadt für alle, ein „Darmstadt für alle“, 
soll im Rahmen dieser Umgestaltung erreicht 
werden. Das bedeutet eine bauliche Gestaltung 
und eine Darstellung des Informations-
Angebots, so dass diese von Menschen mit 
Beeinträchtigungen ohne Hilfen genutzt werden 
können, bspw. geringe Steigungen auf Wegen, 
barrierefreie Rampen statt Treppen, angepasste 
Schriftgrößen auf Informationstafeln, 
mehrsprachiges Leitsystem, etc.. 
Den Öffentlichen Raum barrierefrei zu 
gestalten, bedeutet aber nicht nur rein 
technisch-gestalterische Lösungen für 
beeinträchtigte Menschen anzubieten, sondern 
auch Möglichkeiten bereit zu stellen, die eine 
Teilhabe aller gesellschaftlicher Gruppen 
unterstützt. Ungeachtet von Herkunft, 
Interessen, Einschränkungen und Bedürfnissen, 
die die Nutzergruppen mitbringen, soll die 
Nutzung des öffentlichen Raums ermöglicht 
werden. Barrierefreiheit meint somit auch 
eine Gestaltung, die den Prinzipien des Gender 
Mainstreaming folgt. Fußballspielende Mädchen, 
sportliche RentnerInnen und gärtnernde Jungs 
sollen ihren Platz am Woog finden können. 
Je mehr Nutzer für den Freiraum gewonnen 
werden können, desto größer werden die 
Schnittmengen und die soziale Segregation wird 
vermindert. Durch eine intensivere Nutzung wird 
ebenfalls die gefühlte Sicherheit im öffentlichen 
Raum erhöht. 
Ressourceneffizienz/Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit bedeutet die Umwelt und 
natürlichen Ressourcen zu schonen, den 
Komfort und das Wohlbefinden der Nutzer des 
Quartiers zu stärken sowie die Betriebskosten 
über den gesamten Lebenszyklus des Projekts 
zu minimieren. Nachhaltigkeit bedeutet aber 
auch, dass für eine erfolgreiche Umsetzung 
die Bürgerschaft aktiv in den Prozess mit 
eingebunden werden muss und an der Planung 
der neuen Freianlagen teilnimmt. Der Entwurf 
möchte daher nicht nur partizipatorische 
Prozesse früh in die Planung integrieren, 
sondern auch Freiflächen bereitstellen, die 
von den Nutzern in der späteren Nutzung aktiv 
betreut werden können. Beispiele dafür sind 
Mietgärten, Patenschaften, Urban Farming, 
etc.. Die “essbare Stadt” wird zum Thema 
der Freiflächen, die Landschaft wird somit 
zum ökologischen Nahrungsmittellieferanten 
für die Bewohner und Besucher und erfüllt 
ebenfalls eine pädagogische Funktion. Die 
aktive Bürgerbeteiligung führt u.a. auch zu 
höherer Identifikation der Bürger mit ihrer 
Stadt und zu einem pfleglicheren Umgang mit 
den Freiflächen.  
Der Entwurf „Darmstadt is(s)t..!“ sieht 
Beteiligungsprozesse auf mehreren Ebenen 
vor, die in den Planungs- und Bauprozess 
eingebunden werden. Flächen zur aktiven 
Bürgerbeteiligung, wie das Bürgerlabor, 
werden daher im Entwurf bewusst freigehalten.
Funktionalität
Im Planungsgebiet wird das Pilotprojekt “Mobilität 
4.0” gestartet, hier kann Darmstadt neue Formen 
der Mobilität testen und flexibel an die Nutzer 
anpassen. Intermodale Mobilität bedeutet die 
optimale Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel 
auf der gesamten Reisestrecke unter 
Berücksichtigung von Verkehrsbeinträchtigungen, 
Nutzerwünschen, Koordination von ruhendem 
Verkehr und intelligenter Verkehrslenkung. In der 
digitalen Stadt funktioniert dies mit Live-Feedback 
an die Nutzer über das Smartphone durch ein 
zentral verwaltetes System. Die Umgestaltung 
des Ostbahnhofs spielt hier eine zentrale Rolle 
um das Gebiet um den Woog und die Rosenhöhe 
anzuschließen. Dieser wird zum zukunftssicheren 
Mobilitätshub verwandelt. Im Gebiet wird der 
Radverkehr entlang der Hauptwegebeziehungen 
mit breiten (>2,5m) Fahrstreifen, ausreichend 
Fahrradabstellplätzen und wenigen Kreuzungen 
erleichtert. 
Technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit
Um eine erfolgreiche Umsetzung zu gewährleisten, 
bietet der Entwurf die Möglichkeit einer etappenweisen 
Umsetzung. So können Mittel nach Verfügbarkeit und 
Bedarf eingesetzt werden. Als wichtigster Knotenpunkt 
und konzeptionelles Rückgrat soll der Ostbahnhof in 
Etappe 1 umgesetzt werden, dieser verknüpft frühzeitig die 
Rosenhöhe mit dem Wooggelände. Anschließend können 
der Froschweg und das Bürgerlabor umgesetzt werden, um 
diese danach an den Woogsplatz anzuschließen. Unabhängig 
von diesem Zeitplan kann die Rudolf-Müller-Anlage nach 
Bedarf modernisiert werden. Die verwendeten Materialien 
werden auf ihre Lebens-Zykluskosten hin untersucht und 
ausgewählt, um so die Instandhaltungskosten zu reduzieren.  
Im Entwurf “Darmstadt is(s)t..!” wird besonderes Augenmerk 
darauf gelegt, dass die Grundinvestitionen gering gehalten 
werden. Vorhandene Wege und Infrastrukturen sollen, soweit 
möglich, weiter genutzt werden, um Investitionskosten zu 
minimieren.  Lebenszykluskosten sollen für alle verwendeten 
Materialien ermittelt werden und als Grundlage zur 
Materialwahl dienen, z.Bsp. haltbare Spielgeräte, usw..
Kulturlandschaft des Oberfelds im Osten 
erweitert. 
Entlang der Allee auf der Rosenhöhe wird die 
geschützte Parklandschaft um zeitgemäße 
Formen der Lern- und Erlebnispädagogik 
sensibel ergänzt, wie z.B. urban 
gardening, Schauimkerei und nachhaltige 
Regenwasserbewirtschaftung. Abschluss der 
historischen Achse bildet der spanische Turm, 
um nach den Mietgärten an den Ostparkweg 
anzuschließen. Im Süden des Planungsgebiets 
wird der neue Woog-Way angelegt, das Herz 
des Gebietes stellt dabei der Woogsplatz 
dar, mit einer multifunktionalen Fläche für 
Märkte, Veranstaltungen oder zum freien 
Spiel. Der Woogsplatz öffnet den Zugang zum 
Woog, so dass man die Nähe zum Wasser 
findet ohne Eintritt zahlen zu müssen. Das 
Baden wird jedoch durch dichte Schilf- und 
Wasserpflanzungen verhindert und wird 
weiterhin in den Badeanlagen gefunden. 
Ausgehend von der Rudolf-Müller-Anlage 
verbindet der Woog-Way die Stadt, über 
den Woogsplatz, zum Ostparkweg. Bevor 
der Besucher diesen über den Woog-Way 
erreicht, passiert er den renaturierten 
Darmbach mit den neu angelegten Gärten und 
Spielmöglichkeiten. 
Einfügung in das räumliche und
frei räumliche Umfeld 
Der Entwurf “Darmstadt is(s)t..!” verbindet 
die Innenstadt mit den offenen Flächen des 
Oberfelds. 
Auf dieser Achse befindet sich das städtebaulich 
und landschaftlich zu entwickelnde Gebiet um 
den Woog und die Rosenhöhe. 
Zusammen mit der Mathildenhöhe bilden 
diese drei Gebiete ein abwechslungsreiches 
Ensemble variierter Freiräume und Treffpunkte. 
Im Norden stellt die kulturell geprägte Achse 
durch die Künstlerkolonie der Mathildenhöhe 
die Verbindung zum Oberfeld her und im 
Süden befindet sich die vorwiegend der 
Erholung dienende Achse am Woog und an 
den Sportfeldern. Zwischen diesen beiden 
Hauptachsen werden Querverbindungen über 
Wege in sekundärer Hierarchie hergestellt. 
Die Hauptachsen bilden gemeinsam mit den 
Querverbindungen ein optimal verzweigtes Netz 
für die lokale und überregionale Mobilität und 
fördern das aktive Stadtleben.
ÜBERSICHT 1:2000
BÜRGERLABOR
NATURBAD
FAMILIENBAD
NATURPFAD
WOOGSPLATZ
ESSBARE STADT
WOOG-WAY
WOOG-WAY
GROßER WOOGRUDOLF-MÜLLER-ANLAGE
INNENSTADT
SPORTPARK
OSTBAHNHOF
PARK ROSENHÖHE
LÖWENTOR
MATHILDENHÖHE
ROSENHÖHE
ROSEN-ALLEE
ESSBARE STADT
ESSBARE STADT
ANSCHLUSS
OSTPARKWEG
HOFGUT OBERFELD
BOTANISCHER GARTEN
ARGE Bittkau-Bartfelder + Ing. GbR Landschaftsarchitekten, Wiesbaden und Daniel Gornik Landschaftsarchitektur, Heidelberg
Durth-Roos Consulting GmbH, DA/ Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt
53
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
Weitere Beiträge

bauchplan ).(, München
  54
Einphasiger, offener, 
landschaftarchitektonischer
Realisierungswettbewerb,
Landesgartenschau Darmstadt 2022
Wissenschaftsstadt Darmstadt
 DA      passiert was!
Dieser Beitrag zur nicht in Darmstadt 
stattfindenden Landesgartenschau 
2022 ist eine utopische Vision. 
WAS WÄRE WENN? 
Könnten die Darmstädterinnen und Darm-
städter ihre Gartenschau in einer mode-
rierten Bottom-up-Bewegung nicht einfach 
selbst realisieren? 
Eine Neuinterpretation der wirtschaftlichen 
Schwäche als große Chance zu einer 
neuen Eigenständigkeit und Identität!
Gemeinschaft Bauen
Um das Prinzip des gemeinschaftlichen, 
ökonomischen und nachhaltigen Bauens optimal 
in die nun eher als „Rundschau“ zu bezeichnen-
de Landesgartenschau einzubinden, werden alle 
neuen Interventionen aus bereits vorhandenen 
Strukturen und mit recyclebaren Material ge-
plant. 
Zur Realisierung wird dabei ein moderierter 
Eigenbau durch die Darmstädter angedacht, 
wodurch die Identifikation mit der Rundschau 
verstärkt und Chancen für einen Erhalt der Neu-
anlagen über den Sommer hinaus erhöht wer-
den. 
Es gilt, die Rückeroberung öffentlicher Freianla-
gen durch die Anwohner nachhaltig zu fördern 
und neue Freizeitareale zu schaffen. 
Rundschau Darmstadt 
Als Auftakt der Rundschau wird in Richtung 
Stadt ein temporäres Holzgebäude als inner-
städtisches Entree angedacht. Errichtet aus den 
Bäumen der inzwischen entstandenen neuen 
Spiellichtung in der Rudolf-Müller-Anlage am 
kleinen Woog entspricht es den Ansprüchen 
an ein Gebäude aus recyclebaren Material und 
stellt eine Neuinterpretation des Blockhauses 
dar. Im Gegensatz zu einer LGS wird in die-
sem Falle beim Betreten des Areals kein Eintritt 
verlangt. Diese neue Offenheit wird unterstützt 
durch das Wegfallen einer sonst 
nötigen Umzäunung. 
Das Prinzip des Re- bzw. Upcyclings ist im kom-
pletten Gebiet der Rundschau immer wieder 
aufzufinden; so wird beispielsweise der Steg 
über den Woog aus upgecycleten Pet-Flaschen, 
zusammengetragen durch die Darmstädter 
Bevölkerung, realisiert. Schwimmflügel- oder 
Tennisballblumen ergänzen dabei das Bild der 
wiederverwend- baren Materialien und schlagen 
wiederum den Bezug zum klassischen Wech-
selflor einer LGS. 
«Loop» Konzept: Verbindung von Stadt-See-Rosenhöhe
Bürger, Firmen und private Sponsoren beteiligen sich an der Rundschau
Ausstellungskonzept Lageplan. M 1:2000
Steg über den Woog 
#petflaschen #upcycling #schwimmflügelblumen #aufbereitung
#gemeinschaftlicherBeitrag #sammelaktion #floatingpier 
«Wechselflore»
#reuse #tennisbälle #tsg1864 #blumenkunst #pflegeleicht
#sponsor #gemeinsamGestalten #sponsor #schwarm
Tribüne
#reuse #bierkasten #grohe #sponsor #doityourself #darmstadtLokal 
#gemeinsamErrichten #interaktion #sportundfeier
Aussichtswarte und Streichelzoo
#recycling #reuse #aussicht #verweilen #landmark 
#lamas #wolle #ökologischerKreislauf #naturnah
Interaktiver Weltacker
#zusammenGärtnern #gemeinschaft #eigenertrag
#voneinanderLernen #frischeLuft #noPlaystationNeeded #bio
multifunktionaler Ostbahnhof
#greenenergy #upcycling #Windkraft #e-mobilität
#gemeinschaftswohnzimmer #community #identifikation #sponsor  
Generelle Themenstruktur Loop
Selfmade Garten Rosenhöhe
#blumenpatenschaften #doityourself 
#zusammengestalten #eigeninitiatve
Spiellichtung der Rudolf-Müller-Anlage
#reuse #secondHand #vielfältigkeit #spielenwiedamals #noWifiNeeded
#wasserspiel #aufenthalt #gemeinschaft #lichtung
Entrée Mercksplatz
#holzblockhütte #waldzuHaus #auftakt 
#busvorfahrt #reuse #gemeinsamAufbauen #loop
Rundschau Darmstadt
 Anbindung an weitere Grünstrukturen
Oberfeld
Botanischer 
Garten u. 
Lichtwiese
Mathildenhöhe
Einfluss der umliegenden Stadtviertel
Ostbahnhof
Der Ostbahnhof wird als neues 
Kuriositätenkabinett interpretiert und als 
Sponsorenplatz inszeniert. Nicht mehr benötigte 
Gartenmöbel der Bevölkerung gestalten den 
neuen nachhaltigen Mobilitätspunkt mit E-Bike 
Ladestation und Car-Sharing Parkplätzen (P&R 
Darmstadt), auf dem Windstangen kinetische 
Energie zur Beleuchtung des Platzes erzeugen. 
Rosenhöhe
Im Osten des Gebietes werden auf der 
Rosenhöhe Rosenpatenschaften zum direkten 
Einbezug der Darmstädter in die Pflege der 
neuen Freiflächen einbezogen.  
Darüberhinaus ergänzt eine extensive Beweidung 
das langfristige Unterhaltungskonzept der 
Übergangsflächen der Rosenhöhe zum Oberfeld. 
Temporär soll zur Initiation desselben ein 
Streichelzoo mit Berglamas stattfinden, während 
eine recycelte Aussichtswarte am Hochpunkt 
der Rosenhöhe zum Aufenthalt einlädt. Es 
entsteht eine direkte (Blick-)Beziehung zum 
Fünffingerturm auf der Mathildenhöhe. Am 
Oberfeld wird indes das Thema Landwirtschaft 
in den Fokus gerückt und mit gemeinschaftlicher 
Agrikultur und Erntefeldern ein Übergang zur 
freien Landschaft geformt. Alle Interventionen 
sind über den verbindenden barrierefreien 
Flanierweg zu erreichen.
Insgesamt sollen die Bürgerinnen und 
Bürger stark in den Gestaltungsprozess 
eingebunden werden, um so gemeinsam neue 
Erlebniswelten zu schaffen - zurück bleibt nach 
einer spektakulären Nachnutzungsschau ein 
einzigartiges Wir-Gefühl in einer nachhaltig als 
Lebenswelt inszenierten Stadt. 
Spiellichtung
Entrée 
Loop
Petflaschensteg
Schwimmflügelblumen
Tennisballblumen
Windsegel
(Garten)Möbel
Ostbahnhof
Recycletes Landmark
Rosenpark
Streuobstwiese
Streuobstwiese
Streichelzoo 
Urban Farming
Weltacker
E-Bike
barrierefreier 
Verweilweg
barrierefreier 
Verweilweg
Loop
Rundweg
Tennisballblumen
Bierkastentribüne
Schwimmflügelblumen
kleiner Woog
1002
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
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Lageplan Gesamtkonzept, M 1:2000
Großer Woog
Oberfeld
Spanische Terrasse
Platz am 
Ostbahnhof
Mercksplatz
Rosenhöhe
Mathildenhöhe
Botanischer Garten
Botanische Terrasse
Landgraben
Parksinfonie – Harmonielehre in Grün 
Die Stadt Darmstadt als „Zentrum des Jugendstils“ kann eine große 
Anzahl bestehender meist historischer Grünanlagen und Freiräume 
aufweisen, wie Herrngarten, Prinz-Georgs-Garten, Schlossgraben, Er-
ich-Ollenhauer-Promenade, Mathildenhöhe, Rosenhöhe, Oberfeld, Bo-
tanischer Garten, Vivarium, Lichtwiese, Woogspark und Altstadtanlage. 
Diese Anlagen sollen zu einem „Grünen Ring“ verknüpft werden, um 
die bestehenden Grünverbindungen aufzuwerten und die vorhandenen 
Grünanlagen und Freiraume zukünftig besser miteinander zu vernet-
zen. 
So versucht dieser Entwurf vom Bereich des Jugendstilbades in der In-
nenstadt Darmstadts bis zum Spanischen Turm bzw. zum Botanischen 
Garten und weiter in die umliegende Kulturlandschaft ein Parknetz zu 
knüpfen, dass gleichzeitig spannende Orte der Darmstädter Historie 
verbindet und diese in einen gemeinsamen Kontext setzt.
Die Parks Rudolf-Müller-Anlage, Woogspark, Sportpark und Rosenhöhe 
werden als Parksequenz mit Wegenetzen und jeweils variierenden An-
bindungen an die Stadt entwickelt, jeder Park wird in dem ihm eigenen 
Charakter gestärkt und weiterentwickelt.
Rhythmisiert und verbunden werden die historischen Parkanlagen 
durch markante, materialeinheitliche  Stadtscharniere aus regionalem 
Naturstein (Mercksplatz, Woogdammplatz, Platz am Ostbahnhof, Spani-
sche Terrasse und Botanische Terrasse) mit Parkbalkonen. 
Sie sind jeweils Auftakt und Bindeglied der Parkanlagen untereinander. 
Gleichzeitig dienen  sie als Anknüpfungspunkte zu den umgebenden 
Stadtquartieren.
Parkbrücken wiederum ergänzen die Stadtscharniere und verknüpfen 
die Parkanlagen direkt mit den Quartieren.
Die Parksequenz – Variationen eines Themas
Die Rudolf-Müller-Anlage im Westen stellt sich als kleiner ruhiger Gar-
tenraum mit Volksgartencharakter dar. In ihrer Mitte ruht ein Teich, der 
Kleine Woog, als kontemplatives Zentrum. Um diesen Teich verläuft ein 
landschaftlich geschwungener Rundweg mit Aufenthaltsbereichen. 
Dieser Weg entwickelt sich zu einem Wegenetz und wird so an die um-
liegenden Quartiere angeschlossen.  An das Wegenetz schmiegen sich 
naturnahe, pfl  egeleichte Stauden- und Gräserbänder.
Am Mercksplatz startet ein Aktivitätsband mit Angeboten für Spiel, Sport 
und Freizeit (hier Generationenfi  tness, Lounge, Spielplatz, Picknick), 
das sich bis in den Sportpark zieht und so die südliche Parkabfolge ver-
knüpft. 
Der Darmbach wird in weiten Teilen im Bereich der Rudolf-Müller-An-
lage renaturiert.
Die Rudolf-Müller-Anlage wird somit ein schlichter und zurückhaltend 
gestalteter Anwohnerpark mit Angeboten für alle Generationen. Hier fi  n-
det die gesamte Familie Ruhe, Entspannung, Erholung. 
Der sich im Osten anschließende Woogspark ist ein Freizeitpark mit Na-
turschwimmbad, Spiel- und Sportplätzen mit direktem Anschluss an 
den Sportpark. Den Auftakt bildet hier der Woogdammplatz, der das 
Dammkronen- und  -fußniveau miteinander verbindet. Das Ufer des 
Großen Woog umspannt ein barrierefreier Rundweg, der das Wegenetz 
der Rudolf-Müller-Anlage fortsetzt. Er variiert in seiner Breite und passt 
sich leicht geschwungen an Baum – und Wegebestand an, akzentuiert 
von Staudenbändern und Sitzmöglichkeiten. Wegeaufweitungen bieten 
platzartige Aufenthaltsbereiche.
Das  begleitende Aktivitätsband mit Spielplätzen und Freizeitsportange-
boten, dessen Schwerpunkt am Südufer entwickelt wird, verknüpft hier 
den Lebensbereich der Woogbewohner (Fische, Muscheln, Wassermän-
ner) spielerisch mit dem der Kinder. Der Rundweg wird über Parkbrü-
cken (ebenso barrierefrei) an die Stadt angebunden. 
Im Süden bindet eine dieser Parkbrücken das Tor der Jugend als Eingang 
zum Sportpark mit dem Eingangsbereich zum Schwimmbad zusammen. 
Hier werden alle Fahrradstellplätze für die Schwimmbadnutzung ange-
ordnet, der Eingangskiosk für das Bad bietet mit einem kleinen Café und 
Sitzstufen zum Wasser eine neue Aufenthaltsqualität am Südostufer 
des Woogs, außerhalb des eintrittspfl  ichtigen Bereiches.  Ein schmaler, 
zusätzlicher Weg bietet entlang des Ostufers ein potentiell zusätzliches 
Angebot für die öff  entliche Wegeerschließung an der östlich des Woogs, 
der den Spaziergänger näher an den Woog und an den renaturierten 
Darmbach führt ohne die vorhandenen Liegewiesen zu beschränken. 
Der Weg kann aber auch eingezäunt werden und als ergänzende, inter-
ne Erschließung des Bades fungieren.
Stadt
Grünring
Darmstädter Waldring
Mercksplatz
Woogdammplatz
Mathildenhöhe
Platz am 
Ostbahnhof
Botanische Terrasse Rudolf-Müller-Anlage
Woogspark
Sportpark
Rosenhöhe Oberfeld
Botanischer Garten
Spanische Terrasse
Die Parksequenz wird durch Stadtscharniere rhythmisiert, die sich durch analoge Gestaltelemente verbin-
den, jedoch jeweils sehr eigen und eigenständig sind. Sie sind jeweils Auftakt und Bindeglied der Parkanlagen 
untereinander. Gleichzeitig dienen sie als Anknüpfungspunkte zu den umgebenden Stadtquartieren. Parkbrü-
cken wiederum ergänzen die Stadtscharniere und verknüpfen die Parkanlagen direkt mit den Quartieren.
Die Parks Rudolf-Müller-Anlage, Woogspark, Sportpark und Rosenhöhe werden als Parksequenz mit 
Wegenetzen und jeweils variierenden Anbindungen an die Stadt entwickelt, jeder Park wird in dem 
ihm eigenen Charakter gestärkt und weiterentwickelt.
Am Mercksplatz startet ein Aktivitätsband mit Angeboten für Spiel, Sport und Freizeit, das sich bis in den Sport-
park zieht und so die südliche Parkabfolge verknüpft. In der Rosenhöhe präsentiert sich Darmstadt vor allem als 
touristisches und kulturelles Zentrum. Kontemplation, Kultur, Kunst, Genuss und Ökologie treff  en hier zusam-
men zwischen den gepfl  egten, überarbeiteten und ergänzten Schaugärten, Mausoleen und besonderen Orten.
Rudolf-Müller-Anlage
Woogspark
Woogdammplatz
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/// Gesamtkonzept Gartenschau ///   1 : 2000
Mercks Platz
Rudolf-Mueller-
Anlage
TSG Sportanlagen
Mathildenhöhe
Park Rosenhöhe
Ostbahnhof
Oberfeld
Botanischer Garten
Großer Woog
Hofgut Oberfled
Edelsteinviertel
Bernhard-
Sälzer-Platz
1
02  ///  Themenfelder_Modern vs. Historie
03  ///  Nutzungen_Aktivität und Kontemplation
01  ///  Spannungsfeld_Stadt-Landschaft
Konzept 
Der Dreiklang aus den beiden Parks Rosenhöhe, Großer Woog und der Mathildenhöhe befindet sich im Spannungsfeld zwischen 
Stadt und Natur. Die Mathildenhöhe als zukünftiges Weltkulturerbe ist die östlichste Spitze der Innerstädtischen Stadtstruktur 
Darmstadts. Südlich wird sie gefasst vom Großen Woog und westlich von der Rosenhöhe. Das Zentrum dieses Dreiklangs bildet 
der Ostbahnhof, als Verkehrsknotenpunkt und Eingang zur Stadt. 
In diesem Konzept soll die räumliche Nähe der drei Gebiete über neue Verbindungen und besonders über den Ostbahnhof neu 
gestärkt werden und das größte Innerstädtische Naherholungsangebot der Stadt geschaffen werden. Besonders der Woog, aber 
auch die Rosenhöhe bilden die Spitze eines großen Grünzuges, der sich über diese beiden Parks bis in das Zentrum der Stadt 
fortsetzt, welches eine einzigartige Qualität und ein enormes Potential darstellt. 
Trotz der räumlichen Nähe und dem thematischen Zusammenhang der drei Gebiete, weisen die Parkanlagen sehr unterschiedli-
che Charaktere und Atmosphären auf. In diesem Konzept sollen die Eigenheiten der beiden Parks herausgearbeitet und en-
twurflich manifestiert werden. Dabei stellt sich der Große Woog im Zentrum zwischen Rudolf-Mueller-Anlage und Botanischen 
Garten als zeitgenössischer Stadtpark mit einem hohen Nutzungswert für alle Generationen dar. Im Gegensatz dazu ist der Park 
Rosenhöhe ein historisches Gartendenkmal, welches über viele Jahrhunderte sukzessive zu einem Park zusammen gewachsen ist. 
Der Charakter des historischen Landschaftsparks, mit einmaliger Topographie, wundervollem Baumbestand und der einmaligen 
Situation mit dem Oberfeld einen fließenden Übergang in die offene Landschaft zu haben, bedarf keiner neuen Codierung, hier 
werden nur die vorhandenen Potentiale herausgearbeitet und behutsam durch punktuelle Maßnahmen ergänzt. 
Der Große Woog hingegen, als zeitgenössischer Stadtpark, soll durch eine moderne Formensprache und neue Attraktionen für 
den Nutzer attraktiver werden und gleichzeitig dem steigenden Nutzungsdruck standhalten können. Durch das Herausarbeiten 
der beiden unterschiedlichen Charaktere - Zeitgenössischer Stadtpark vs. historischer Landschaftspark werden die Kontraste her-
vorgehoben und das Erleben der Besucher intensiviert. Nicht nur formal gestalterisch werden sich diese Räume in Zukunft unter-
scheiden, sondern auch von ihren Nutzungen und Funktionen, im Woog werden Themen wie Spiel, Sport und Bewegung domi-
nierende Themen sein, dagegen werden in der Rosenhöhe die Themen Ruhe, Gartenhistorie und Kontemplation überwiegen.
Zeitgenössischer Stadtpark 
Gesamtkonzept 
Die Rudolf-Mueller-Anlage, die Flächen der TSG und der Große Woog werden konzeptionell als eine zusam-
menhängende Parkanlage verstanden. Auch der Botanische Garten als süd-westlicher Abschluss wird in diese 
Konzeption einbezogen, jedoch nur angebunden und nicht verändert. 
Die Gestaltung der gesamten Parkanlage orientiert sich maßgeblich am Bestand. Die vorhanden räumliche 
Situation, aus unterschiedlichen Böschungs- und Topografiekanten bilden den Rahmen für die ebenen Frei-
flächen innerhalb des Parks, und schirmen die Flächen vom Verkehrslärm ab. Bestehende und neu geschaff-
ene Hauptwege orientieren sich an den Raumkanten und betonen so die Weite der Flächen, zerschneiden sie 
nicht und schaffen Ausblicke, dort wo sie entlang von Uferböschungen führen. Einen Zweite Ebene von Wegen 
wird neun hinzugeführt, kleinere Nebenwege, die die Hauptwege untereinander verbinden und bestehende 
sowie neue Nutzungen verknüpfen und einbetten. Um den Woog verläuft nun lückenlos der Woog - Loop, 
zudem auch der neue Froschweg gehört. Der Loop schließt sich ringförmig um die Wasserflächen des Woogs. 
Rudolf-Mueller-Anlage
Die Rudolf-Mueller-Anlage bildet die westlichste Spitze der gesamten Parkanlage und liegt innerstädtisch 
eingeklammert von Wohngebieten. Zwei fast parallele Hauptwege entlang der topographischen Raumkant-
en rahmen eine großzügige Wiesenflächen über die Beckstraße hinweg, um über den Woogdamm zu sprin-
gen und in einem Holzdeck über dem Woog zu enden. Durch diese Geste Verbinden sich Rudolf-Mueller-An-
lage und Woog neu. Die neu geschaffenen Nebenwege vernähen die beiden Hauptwege und integrieren 
Nutzungen wie Spiel und Bewegung. Der denkmalgeschützte Auslauf des Darmbaches wird neu inszeniert. 
Durch seichte Rasenstufen rückt der Darmbach innerhalb der Wiesenfläche wieder ins Blickfeld der Besuch-
er. Die bestehenden Spielflächen werden beibehalten und um neue Angebote ergänzt. Der Merksplatz wird 
in seiner Form beibehalten und um eine Mobilitätszentrale mit Parkverwaltung ergänzt. 
Großer Woog und TSG 
Der Große Woog als Wasserelement des Landschaftsparks der Rosenhöhe und heute eine der 
wichtigsten Naherholungsflächen innerhalb Darmstadt unterliegt einem starken Nutzungs-
druck. Deshalb wird mit einer neuen Wegestruktur ein solides Raumgerüst geschaffen, welches 
die heutigen und zukünftigen Ansprüchen gerecht wird. Das westliche, südliche Ufer und das 
Freibad sind den Besuchern des Parks als Flächen für Aktivität und Wasserkontakt gewidmet. 
Das nördliche und östliche Ufer des Sees wird von Naturräumen gebildet, in denen der Mensch 
Zuschauer ist und die Natur sich erholen kann. An der süd-östlichen Seeecke treffen diese 
beiden Räume aufeinander. Hier wurde durch den Wegfall der Schwimmhalle eine Erweiter-
ung des Sees geschaffen, die genau dieses Zusammentreffen von Mensch und Natur inszeniert. 
Südlich laden großzügige Sitzstufen zum Verweilen und Genießen ein, Nördlich wird einen 
naturnahe Uferkante mit einem Einlauf des Darmbaches geschaffen. Eine Brücke erschließt 
jetzt das Freibad Das Kassenhaus befindet sich auf der Insel des Schwimmbades. Dieses Geste 
generiert nicht nur einen zusätzlichen Erholungsraum sondern akzentuiert auch den Start-
punkt des Froschwegs als wichtige Nord-Süd Verbindung. Der Darmbach wird in Richtung Bot-
anischer Garten renaturiert und durch einen neuen Weg begleitet. Südlich des Baches finden 
sich bestehende und neue Sportangebote, wie ein Bolzplatz und ein Skaterpark. Das Gebiet 
der TSG wird durch das Portal der TSG vom Froschweg getrennt erschlossen und kann somit 
nutzerspezifisch begangen werden. Die Kleinarchitekturen der TSG werden teilweise belassen, 
andere werden zusammengefasst und durch neue Gebäude ergänzt. Die nördliche Tennishalle 
erhält einen neuen Vorplatz und südlich weitere Sportflächen, unter anderem auch Beachvol-
leyballfelder. Nördlich der Tennishalle führt ein Weg barrierefrei auf den neu gestalteten Bahn-
hofsplatz. Es wird vorgeschlagen in den denkmalgeschützten Wettkampfbecken eine Schwim-
mpflanzenkläranlage zu integrieren, welche die Wasserqualität verbessert und von dem neuen 
Holzdeck erlebbar wird.
Historischer Landschaftspark 
Gesamtkonzept 
Der Park Rosenhöhe ist ein sukzessive gewachsener Park mit historischen Parkteilen aus unter-
schiedlichen Epochen. Dieses Gesamtkunstwerk soll in seinem Charakter erhalten bleiben und nicht 
verfälscht werden. Am östlichen Ende des Parks öffnet er sich in die freie Landschaft des Oberleders 
und offeriert einen einzigartigen Blick in die freie Landschaft. Zudem sind die Topographie und der 
Baumbestand zwingend erhaltenswert und in ihrer Zusammensetzung einzigartig. Deshalb sieht 
das Konzept vor, nur Veränderungen im Bereich der Wege und im Bereich des Übergangs zum 
Oberfeldes vorzunehmen. 
Rosenhöhe und Oberfeld 
Die Wegstruktur der Rosenhöhe wird nach historischem Vorbild und heutigen Ansprüchen ergänzt 
und in ihrer Qualität aufgewertet. Dadurch können alle Parkteile optimal erlebt und barrierefrei 
durchwandert werden. Thematisch werden Schmuckpflanzungen im Bereich des ehemaligen Pal-
ais ergänzt und die Fläche unterhalb des Rosariums durch eine neue Wageverbindung als Picknick-
wiese erschlossen. 
Am Übergang zum Oberfeld in die freie Landschaft wird abgeleitet von den im Feld bestehenden 
Gehölzsäume mit Gärten eine Bastion mit Blütenhain geschaffen. So wird nördlich des Spanischen 
Turms eine längliche Bastion auf Basis der bestehenden Topographie geschaffen die sich eben in 
die freie Landschaft schiebt und zentral zwischen den beiden bestehenden Gehölzsäume liegt. 
Ein Rundweg über die Bastion führt den Besucher auf eine Aussichtsterrasse und inszeniert einen 
einzigartigen Blick in die Landschaft des Oberfeldes. Vegetativ wird das Motiv der Streuobstwiese 
aufgegriffen und zu einem Blütenhain zusammengefasst. Die artifiziell gestaltetet Seite der Bas-
tion aus Gabionen und Cortenstahl bildet auch einen neue Terrasse vor dem Spanischen Turm aus, 
welcher um ein Café ergänzt wird. 
Ostbahnhof 
Der Ostbahnhof als Bindeglied und Verteiler zwischen Mathildenhöhe, Großer Woog und Rosenhöhe ist stadtstrukturell ein sehr bedeutender 
Ort. In seiner heutigen Anmutung ist er nicht als Platz zu erkennen und kann diese Funktion nur sehr bedingt übernehmen. 
Großmaßstäblich betrachtet liegt der Bahnhof in einem Grünband welches von Südwest nach Nordost führt. Dieses Grünband wird durch die 
Fläche des Bahnhofs unterbrochen. Um den Platz einen Rahmen zu geben wird dieses Grünband in Form von Grünintarsien auf dem Platz fort-
geführt, dadurch erhält der Platz seine nördliche und südliche Fassung. In Ost West Richtung verschneiden sich die beiden Hauptwege, die in 
die Rosenhöhe bzw. in den Großen Woog führen. Zwischen diesen Achsen spannt sich die eigentliche Platzintarsie des Bahnhofsplatzes auf. Die 
anderen Platzkanten werden durch die umgebende Bebauung sowie hauptsächlich durch die bestehenden Baumalleen gebildet. Der Platzbe-
lag aus Pflaster setzt sich über den Schwarzwaldring bis hin zur westlichen Bebauung ebenerdig fort, um einen großzügige, verkehrsberuhigte 
Fläche zu genieren. Die Bundesstraße 26 wird am Platz vorbei geführt und verbleibt in ihrer Materialität und durch ein Hochbord vom Platz get-
rennt. Die Querung in Richtig Woog wird wie im Bestand über einen Ampelanlage geregelt. Die Nördliche Querung zur Rosenhöhe wird über 
einen Fußgängerüberweg sichergestellt. 
Die Nördliche Grünintarsie des Platzes ist topografisch erhöht, um die Bunkeranlage zu überdecken und ist teils von Bestandsbäumen und teils 
von Neupflanzungen überstanden. Die für die Fledermäuse wichtigen Bunkerzugänge bleiben erhalten. Die Topographie wird zum Platz hin 
durch ein großzügiges Bankelement mit Rückenlehne aufgefangen. In dieser Intarsie, in Fortführung des Bahnhofsgebäudes ist das Fahrradpar-
khaus integriert und wird von Süden erschlossen. Die südliche Grünintarsie integriert einen Baumbestandenen Parkplatz. Dieses Baumpaket 
wird nach Norden fortgesetzt, wodurch ein Baumpaket entsteht welches die Platzintarsie schärft und Sitzmöglichkeiten und Fahrradständer be-
inhaltet. Die Platzintarsie aus Natursteinplatten akzentuiert das Bahnhofsgebäude, schafft einen klaren, hochwertigen Bahnhofsplatz der durch 
einen Brunnen in Wert gesetzt wird. Der Neue Bahnhofsplatz ist ein klar ablesbarer Platz, welcher sowohl als Stadteingang als auch als Verteiler 
funktioniert. 
Dreiklang - Wissenschaftsstadt Darmstadt 1010
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Eingang rosenhöhe
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Blumenahlle
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Eingang Freibad
Eingang Woogpark
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themengärten
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Grümes klassenzimmer
Skate
rollsport
Bachgärten
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Wasserspielplatz
Seebalkon
parkbalkon
Haupteingang Stadt
Gärtnermarkt
Spiel
Spiel
SEEBALKON
Die Promenade baut einen intensiven Bezug um 
Wasser auf ohne direkt an das Wasser heranzufüh-
ren. Sie bleibt oben, wart die Distanz, bietet jedoch 
einen weiten Panoramablick über den Großen Woog. 
Der Woogsbalkon wird zum zentralen Element der 
Promenade. Zwei lange Holzsitzstufen führen auf 
halber Höhe die Böschung hinab. Ein breites Holz-
deck bietet hier einen Aufenthaltsbereich am Sü-
dufer mit Blick auf die historischen Schwimmanla-
gen und die Insel. Staudenbänder mit Uferstauden 
begleiten, auch über die Gartenschau hinaus, die 
Woogspromenade.
LAnDESGArtEnScHAu DArMStADt 2022
Gartenschaukonzept M 1:2000
SPIELPLATZ WASSERWOOGE
Ein Wasserspeilplatz entlang der Woogspromena-
de stellt die Verbindung zur Großen Woog her. Eine 
leichte Toptpgraphie mit unterschiedlichen Spiel-
stationen wie Wasserfall, Nebelwald, Spritzdüsen-
labyrinth aber auch Matschbereiche und Sandberei-
che bilden das Thema Wasser in all seinen facetten 
ab.
PLATZSKULPTUREN OSTBAHNHOF
Die nördliche Platzfläche wird durch eine grüne 
„Platzinsel“ geprägt. Eine Sitzkante umschließt sie 
und wird zum Platzmöbel und Aufenthaltsbereich 
für Wartende. Die Zugangsöffnungen für die Fleder-
mäuse in die unterirdische Bunkeranlage werden in 
die grüne Insel integriert. Markante Einhausungen 
lassen sie zu den Platz prägenden Elementen wer-
den. Ein Platzcafé bespielt den zentralen Platzbe-
reich. 
TENNISGARTEN 
Die Blumenhalle wird in der ehemaligen Tennishal-
le untergebracht. In unmittelbarer Nachbarschaft 
schafft ein temporärer „Tennisgarten“ einen spiele-
rischen Verweis auf die angrenzenden Vereins-Ten-
nisspielfelder. Ein Blütenteppich aus ballartigen, 
gelb blühenden Stauden mit den markanten Hoch-
sitzstühlen  verleihen dem temporären Ausstel-
lungsgarten einen spielerisch ironischen Aspekt.
OBSTBAUMHAIN
Durch die Streuobstwiese führt ein temporärer Weg 
entlang des Waldsaums. Hier werden Naturschutz-
fachliche Themen sowie ein summender Hain mit 
Bienenstöcken angeordnet. Gemähte Bereiche mit 
Picknickdecks schaffen stimmungsvolle Aufent-
haltsbereiche in der Wiese.
PARKPROMENAdE - AUS dER ENGE dER STAdT IN dIE WEITE dES OBERFELdS
Der „Grüne Ring“ vernetzt bedeutende Darmstädter Freianlagen. Er reicht vom Herrngarten über den Park Großer Woog, die 
Mathildenhöhe und Rosenhöhe bis zum Botanischen Garten und führt in die landschaftliche Weite des Oberfelds. Das Ge-
lände der Landesgartenschau Darmstadt 2022 im Park Großer Woog und auf der Rosenhöhe wird das zentrale Bindeglied 
des „Grünen Rings“. Als Scharnier zwischen dem denkmalgeschützten Park Rosenhöhe und den Grünzügen Rudolf-Mül-
ler-Anlage und Großer Woog kommt dem Ostbahnhof eine herausgehobene Bedeutung zu.
Die neuen Freianlagen der Landesgartenschau vernetzen bestehende Freiraumstrukturen, setzen sie in Wert und bauen 
neue Beziehungen auf. Eine klare Wegebeziehung führt aus der Stadt in die Weite der Landschaft des Oberfelds. Entlang 
dieser Wegeführung wird die Reichhaltigkeit der Darmstädter Freiräume sinnlich erlebbar: Vom städtischen, durch urbane 
Freiraumnutzungen geprägten, Park Großer Woog, dem lebendigen Platz am Ostbahnhof, dem beeindruckenden Land-
schaftspark der Rosenhöhe, über das Kleinod des Rosengartens bis zu den malerischen Streuobstwiesen und der Weite 
der Feldlandschaft des Oberfelds.
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Das Ausstellungskonzept zur Landesgarten -
schau change your space fordert auf aktiv bei 
der Gestaltung seines Umfelds und seiner Stadt 
teilzunehmen. Change your space fordert eben-
so auf, seine Denkweise zu erweitern, neues zu 
Entdecken und alte Muster aufzubrechen. Statt 
nur Wege, Bäume und Blumen zu sehen, soll der 
Garten als Lebensqualität, der Freiraum als Ent-
faltungspotential  gesehen und als Lebensraum 
begriffen werden. Blumen können ebenso Klima-
forscher und Innovatoren sein. 
Die moderne Lebensweise des Menschen ist 
schnell, dynamisch und fordert neue Ansprü-
che an den privaten und Freiraum. Neben vielen 
neuen technischen Anforderung wie Gärten in
luftigen Höhen oder auf engstem Raum muss 
auch das Gefühl der Behaglichkeit unter mo -
dernen Anforderungen jenseits des Einfamilien-
hauses und nicht nur im Privatgarten zu finden 
sein. Ebenso das Schöne und die Kunst sollen 
sich ganz im Geiste der Kulturstadt Darmstadt 
im Freiraum  wiederfinden dürfen. 
Change your space definiert 5 thematische 
Leitstränge, die durch die Landesgartenschau 
führen. Mit unterschiedlicher Gewichtung in den 
verschiedenen Teilbereichen greifen sie aktuel -
le Themen auf, breiten sie gestalterisch und flo-
ristisch aus und leiten den Landesgartenschau -
besucher durch die bestehenden fantastischen 
Sichtbeziehungen und Grünräume. 
SMART CITY (hotspots Ostbahnhof und Plätze)
Mobilität, digitale Vernetzung, Resourcenmana -
gement: was ein Freiraum alles kann. 
Hier werden Thematiken wie Energieerzeugung, 
Regenwassermanagement und Materialrecyc -
ling behandelt. WLAN-Hotspots in der Rudolf-
Möller-Anlage als moderner Stadtpark, für die 
kurzen Aufenthalte. Als Daueranlagen werden 
3 Fahrradstation angelegt. Eine am Merksplatz 
mit Mobilitätsstaition an der neuen Sichtbezie -
hung über den Merksplatz zum Jugenstilbad. Die 
zweite im kombinierten Neubau am Ostbahnhof 
und die dritte Spanischen Turm sodass eine eng-
maschige Verknüpfung zum Naherholungraum 
entsteht. Urban Farming wird im Gebäude der 
alten Schwimmhalle betrieben um einen opti -
malen Wasser-und Sonnenenergieverbrauch zu 
demonstrieren.  Das Regenwasser vor dem Ost-
bahnhof wird gesammelt und in der skulpturalen 
Pflanzung vor dem Bahnhof gefiltert.
CHANGE LANDSCAPE 
(hotspots Ausstellung Weltklima an der Tennis-
halle/Woogbach_Brückenkopf)
Freiraum im Wandel, dynamische Landschaft, 
Klimawandel: alles verändert sich. 
Kulturhistorisch durchwandert die Gartenschau 
von Merksplatz bis zur Rosenhöhe rückwärts die 
Zeit beginnend in der Zukunft/Gegenwart in der 
Rudolf-Möller Anlage über den Woogspark mit 
seinen Zügen als Bürgerpark bis zur fürstlich ge-
schlossenen Parkanlage und der Urbarmachung 
der Landschaft im Oberfeld. Bereits am Merks -
platz wird durch die Pflanzung neuer erforschter 
Stadtbäume darauf aufmerksam gemacht, dass 
sich durch den Kimawandel auch das konkre -
te persönlich Umfeld ändert. Die Ausstellungen 
über das Mikroklima Utopia (Schwimmhalle) in -
formiert zudem über den Bruch zwischen per -
sönlicher Vorstellung und der Realität. Im Be-
reich um den Brückenanlauf wird neben seiner 
Funktion als Brücke, Lärmschutzwall und Rena -
turierungsmaßnahme zudem eine Landschafts -
skulptur ausgebildet und zusätzliche Aussichts-
punkt gescahffen.
NATURE DIVERSITY 
(hotspot entlang Woog, Weltenacker, Zubringer 
Darmstadt)
Agrikulture, Natur+Technik, Grüne Forschung: 
was wir lernen können.
Moderne Landwirtschaft (auch ohne Land) und 
wir durch einfache Mittel mehr Vielfalt in einer 
produktiven Landschaft entstehen kann. Die 
Erforschung neue Materialien u.a. auch in der 
Raumforschung mit der Natur als Vorbild. Wie 
wir Techniken der Natur, bspw. Statik in moder-
ne Bauweisen übertragen können. Am Beispiel 
über Waldkunst in der Rosenhöhe. 
URBAN LIVESPACE 
(hotspot Rudolf-Möller-Anlage, , Ostbahnhof, 
Rosenhöhe)
Behaglichkeit vs. Sport?, schnelle Landschaft 
Event+Network: draußen zuhause.
Freiraum wird individuell genutzt. In 
diesem Bereich wird der heimische Garten ge -
nauso behandelt wir urban gardening, vertikale 
Gärten, guerilla gardening und viele weiter For -
men der Freiraumnutzung. Im Bereich Ostbahn-
hof wird beispielhaft die informelle Okkupation 
des Freiraum in Form einer Mitmachaktion durch 
bepflanzte Gummistiefel und Ähnliches darge -
stellt. Neben der offiziellen Gestaltung der Frei -
räume sind es vor allem die Nutzer, die einen 
Ort behaglich machen. Entlang des westlichen 
Woogufers wird der Hotspot der schnellen Land-
schaften errichtet auf der Hauptradachsen wird 
auf der restaurierten Promenade eine langgezo-
gene Figur. Diese dient als Sitzgelegenheit, Fit -
ness und Spielgerät für alle Altersstufen. Gene-
rationsübergreifende Fitnessgeräte werden hier 
unter der neuen Baumallee untergebracht. Die 
Eventlokation währen der Landesgartenschau 
verteilen sich auf den Bereich der TGS, auf den 
Wassergärten sowie einer kleinen Bühne auf 
dem Oberfeld.
DAUERANLAGEN
Alle bestehenden Planungen wurden in den 
Entwurf intergriert und in die Entwicklung neuer 
klarer Raumstrukturen umgesetzt
Merksplatz: der Flexible. Die Parkplatzsituati-
on wurde neu organisiert. Das Jugentstilbad 
bildet als Anbindepunkt zwischen Stadt und 
Rudolf-Möller-Anlage über eine Sichtachse auf 
dem Merksplatz einen Bezugspunkt. Aufgrund 
der notwenigen Größe und Gestaltung für den 
Veranstaltungsbetrieb wurde der Platz so mit 
Bäumen eingefasst, dass an den Randbereichen 
kleinere Aufenthaltsbereiche entstehen, die 
während Veranstaltungen immer noch von klei-
neren Aufstellern genutzt werden können. 
Rudolf-Möller-Anlage: die Moderne. Der Park 
wird als Stadtteilpark entwickelt. Zudem ist 
er als innerstädtischer Park für kurze Aufent-
halte und moderne Nutzung um die Mittags-
zeit ausgerichtet. Das Schaffen einer kleinen 
durchgrünten Platzsituation, sowie die süd-
ausgerichtete Modellierung zum Sonnen in der 
Mittagspause, sind ebenfalls Teil dieses Konzept 
wie die ruhigen Zonen um den kleinen Woog 
und der Konzertierung der Spielereiche in ei-
nem Spielbogen. 
Der Woogspark: der Sportliche. Zusätzlich zu 
der oben genannten Westpromenade wird im 
Bereich des ehemaligen Schwimmbads ein 
Roll- und Basketballbereich integriert. Neue 
Verknüpfungen über die Bahntrasse und ent-
lang der Tennishalle verbinden den Park mit der 
Rosenhöhe. Die in der Landesgartenschau als 
schwimmende Gärten genutzten Plateaus kön-
nen als Schwimminseln nachgenutzt werden. 
Um die Woog auch für Nichtfreibadbesucher 
zugänglich zu machen, wird auf der Sonnensei-
te der Woog ein neuer Holzbrücke entlang des 
Ufer gebaut. Die Umzäunung des Woog kann 
hier in diesem Teilbereich unter der Konstrukti-
on verschwinden. Entlang des Froschwegs wird 
partiell der südliche Zaun zurückgesetzt, sodass 
sich der schlauchartige Grünstreifen aufweitet, 
so entsteht ein die Woog vollständig umschlie-
ßender Park.
Die Rosenhöhe: die Liebliche. In dem viel-
schichtigen historischen Bestand wird sich 
vor allem auf die Wiederherstellung von We-
geverbindungen und Sichtachsen konzertiert. 
Punktuelle Überarbeitungen im Bestand wie 
am Löwentor und am Mausoleum werden mit 
einer zurückhaltenden Überarbeitung der Park-
struktur einhergehen. Der Bereich um den 
Spanischen Turm wird als Versorgungspunkt 
ausgebaut. Ein gläserner Pavillion bietet ausrei-
chend Platz als Veranstaltungsort. Zudem wird 
er als homebase für die bikings acts verwen-
det. Sollten die sich während der Gartenschau 
bewähren, bietet sich eine Fortführung dieser 
denkmalverträglichen Versorgung im Park an.
Verkehr
Lageplan Ausstellungskonzept 1:2000
Grünvernetzung Zugang Versorgung
Der moderne Part
Infosäule
Gärtner und Manufakturmarkt
WC Anlage
Kunstrasenkaribik
Haupteingang
Sichtachse Jugendstilbad
Shuttle Bus
Straßenbäume im Kleinklimawandel
Wasser ist Leben
Spielbogen
Gastronomie
Hof Gut Oberfeld
Shuttlebus
Rosarium
Botanischer Garten
Obstwiesen
Neues und altes Mausoleum
Fitness im Außenbereich
Agaplesion Elisabethenstift 
Elisabethen-Hospiz
Schaustaudenflächen
 am Rosengarten
barrierefreie 
Erschließung Rosengärten
Ein-/Ausgang
Neugestaltung
Palais Rosengarten
Aussichtsplateau mit
Sitzgelegenheiten
Gelände des Darmstädter TSG
Wechselflor
Kassenbereich
Sportwiese für
 Trendsportarten
Ostbahnhof
Schaufläche Stauden
Café mit 
Außenbereich
einjährige Streupflanzen-Fläche
Backstagebereich Bühne
Ostparkweg
dynamische Wasserlandschaften
Fußgängerbrücke
Eingänge
Einzäunung
Gastronomie
Rüstflächen
Bike StationenShuttle Bus
Grüner Ring
Grünverbindungen
Ostbahnhof
FriedhofsbeitragKirchenbeitrag
Beratungsgarten 
Land Hessen
Weltenacker
Hausgärten - Thema
Regenwassermanagement Hausgärten - Thema
Energieerzeugung
Rosenausstellung
Café
Restaurant
WC
Weidenplantage 
Thema Energiegewinnung
Ein-/Ausgang
Neu angelegter Weg
Grüne Klassenzimmer
Ausschnitt 1:200
Ausschnitt 1:200
1011
Lageplan Wettbewerbsgebiet mit Konzeptidee
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Details

Vorlagen-Nr.
2019/0336
Typ
Magistratsvorlage
Datum
17.10.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00