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2015/0523

Feststellung der Jahresabschlüsse 2010 und 2011 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 17.11.2015

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2015/0523

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2015/0523

3175 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
18.11.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0523 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2010 und 2011 des Eigenbetriebs Kulturinstitute 
der Wissenschaftss tadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 17.11.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1) Die Jahresabschlüsse 2010 und 2011 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaft s-
stadt Darmstadt werden wie folgt festgestellt:  
a) Eigenbetrieb Kulturinstitute  Jahresverlust 2010  8.771.403,55 Euro 
b) Eigenbetrieb Kulturinstitute  Jahresverlust 2011  8.979.985,94 Euro  
 
2) Der Jahresverlust des Eigenbetriebs  
a) des Jahres 2010  
b) des Jahres 2011  
 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

- 2 - 
3) Die Jahresabschlüsse 2010 und 2011 und die jeweiligen Lageberichte des E igenbetriebs we r-
den mit den Testaten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann und Partner AG ö f-
fentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
4) Die Betriebsleitung wird  
a) für das Wirtschaftsjahr 2010  
b) für das Wirtschaftsjahr 2011  
entlastet. 
 
 
Anlagen: Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2010  
Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2011  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.11.2015 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Dar m-
stadt“ hat in den Sitzu ngen am 27.08.2014 und am 27.11.201 4 die Berichte der Betriebsle i-
tung zur Kenntnis genommen und jeweils den Jahresabschluss 2010 und Jahresabschluss 
2011 festgestellt. 
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die 
Entlastung der Betriebsleitung sowo hl für das Wirtschaftsjahr 2010 als auch für das Wir t-
schaftsjahr 2011.  
 
Der Eigenbetrieb schloss in den Jahren 2010 und 2011 mit einem Jahresverlust ab.  
 
Aus dem laufenden Geschäft ist und wird der Eigenbetrieb nicht im Stande sein Gewinne zu 
erzielen. Diese Absicht steht  auch nicht im Vordergrund. Vielmehr handelt es sich um Ei n-
richtungen der Daseinsvorsorge für die Bürger der Stadt Darmstadt, die die Att raktivität der 
Stadt steigern sollen.  
 
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum 
31.12.2010 und zum 31.12.2011 der Schüllermann und Partner AG –Wirtschaftsprüfungs -
gesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft – wird hingewiesen.  
 
Darmstadt, 17.11.2015  
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 2

34204 Zeichen

Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2015/0523 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2011

Anlage 1
31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010
EUR EUR EUR EUR
A. A.
I. I.     15.500.000,00      15.500.000,00 
II.
    63.562.552,67      59.234.064,67 
2.913.942,00 2.991.429,00 III.
2.913.942,00 2.991.429,00 -14.194.807,45 -5.423.403,90
-8.979.985,94 -8.771.403,55
-23.174.793,39 -14.194.807,45
II. 55.887.759,28 60.539.257,22
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 23.288.137,04 24.399.871,04
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 67.221,00 73.379,10 B. 60.942,00 43.480,00
3. Betriebs- und Geschä ftsausstattung 501.369,00 335.255,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen i m Bau 1.272.309,85 132.516,39 C.
25.129.036,89 24.941.022,33 1.
      3.321.332,00        3.292.018,00 
III. 2.       2.279.685,03        2.708.749,99 
1. Beteiligungen 27.140.285,88 27.140.285,88 5.601.017,03 6.000.767,99
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.582.094,65 15.582.094,65
3. Sonstige Anteile an Gesellscha ften mit beschränkter Haftung 2.161.467,00 2.161.467,00 D.
44.883.847,53 44.883.847,53 1. 15.681.010,73 16.631.514,42
B.
I. Vorräte 2. 544.603,12 354.481,54
124.468,95 165.968,95
II.
1. Forderungen aus Lie ferungen und Leistungen 102.546,54 77.544,15 3.
2. Forderungen gegen die Stadt 1.816.719,90 4.168.036,63          177.217,94           823.833,44 
davon mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr EUR 1.765.892,18 (Vorjahr EUR 1.736.624,92)
3. Sonstige Ver mögensgegenstände 1.815.962,94 2.991.737,73 4. 238.207,51 253.773,45
3.735.229,38 7.237.318,51
a) mit einer Restlaufzeit bis zu einem
III. Jahr EUR 238.207,51 (Vorjahr EUR 253.773,45)
1.374.454,47 4.403.880,36 b) aus Steuern EUR 59.712,72 (Vorjahr EUR 73.183,81)
c) im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00
16.641.039,30 18.063.602,85
C. 38.332,72 34.458,78 E. 8.554,33 10.817,40
78.199.311,94 84.657.925,46 78.199.311,94 84.657.925,46
Stammkapital
Verbindlichkeiten
Sonstige Rückstellungen
Sachanlagen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Verpflichtungen
Finanzanlagen
Rücklagen
Allgemeine Rücklage
Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten Gewinn/Verlust
Gewinn-/Verlustvortrag
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011
Bilanz zum 31. Dezember 2011
Anlagevermögen
A k t i v s e i t e
Eigenkapital
P a s s i v s e i t e
Rechnungsabgrenzungsposten
Jahr EUR 1.101.469,23 (Vorjahr EUR 985.462,27)
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Fertige Erzeugnisse und Waren
Umlaufvermögen
Rechnungsabgrenzungsposten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
davon 
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Jahr EUR 544.603,12 (Vorjahr EUR 354.481,54)
Verbindlichkeiten gegenüber anderen
Eigenbetrieben der Wissenschaftsstadt Darmstadt
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Sonstige Verbindlichkeiten
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
und Schecks
Jahr EUR 177.217,94 (Vorjahr EUR 823.833,44 )
Jahresgewinn/Jahresverlust
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Anlage 2
2011 2010
EUR EUR
  1. 4.466.067,31 4.455.642,71
  2. 2.032.445,98 1.990.507,59
6.498.513,29 6.446.150,30
  3.
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 1.012.948,17 1.020.040,68
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.620.648,50 2.963.520,50
3.633.596,67 3.983.561,18
  4.
a) Löhne und Gehälter 5.941.377,45 6.030.527,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 1.620.867,41 2.360.570,30
davon für Altersversorgung EUR 487.785,15
7.562.244,86 8.391.098,25
  5.
1.293.229,73 1.296.614,58
  6. 2.244.451,07 2.297.190,15
  7. 0,00 2.344.616,31
  8.
1.158,85 863,42
  9. 57.358,45 126.304,44
10. 930.406,37 967.113,86
11. -9.106.898,11 -8.017.643,55
12. 130.000,00 18.083,00
13. 0,00 751.743,00
14. 130.000,00 -733.660,00
15. 3.087,83 20.100,00
16. -8.979.985,94 -8.771.403,55
Behandlung des Jahresverlustes:
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011
Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon Zuführungen zu Sonderposten
mit Rücklageanteil EUR 0,00
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 
Umsatzerlöse
Erträge aus Beteiligungen
Sonstige Steuern
Jahresgewinn/Jahresverlust
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
auf neue Rechnung vorzutragen EUR 8.979.985,94
Nachrichtlich:
Sonstige betriebliche Erträge 
davon Auflösung von Sonderposten EUR 7.623,87
Materialaufwand
Personalaufwand
Abschreibungen
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Außerordentliche Aufwendungen
Außerordentliches Ergebnis
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
davon nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB EUR 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 
Außerordentliche Erträge

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 1 
Lagebericht  2011 
 
 
1. Vorbemerkungen 
 
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2011 wird der in § 26 Eigenbetriebsgesetz geforderte 
Lagebericht vorgelegt. 
 
2. Geschäftsverlauf 
 
2.1 Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen 
 
Die Stärken des Eigenbetriebs  liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen Veranstaltungen und 
der Breite an geförderten kulturellen Projekten im privatrechtlich organisierten Bereich. 
Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik sind 
Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt.  
Mit einer ausgeprägten Kulturpolitik setzt die Stadt Darmstadt mit ihrem Eigenbetrieb auf ein 
Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und unterstützt dieses 
durch weitreichende Kulturförderung. 
Zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Initiativen und einer freien 
Kulturszene wird versucht, ein breites Spektrum zu erreichen.  
 
Um diesem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen, besteht der 
Eigenbetrieb aus folgenden Betriebszweigen: 
 
  •  Institut Mathildenhöhe (Ausstellungshallen, Museum Künstlerkolonie 
   Haus Deiters) 
  •  Volkshochschule 
  •  Akademie für Tonkunst 
  •  Stadtbibliothek 
  •  Gaststation GmbH / Centralstation Kulturgesellschaft mbH 
  •  Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt e.V. 
  •  Bessunger Knabenschule 
•  Altes Pädagog 
•  Literaturhaus 
•  Atelierhaus Riedeselstraße 15 
•  Künstlerbahnhof Wixhausen 
  •  sowie der Förderung von bildender und darstellender Kunst, Literatur und Musik.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 2 
Lagebericht  2011 
 
 
 
2.2 Geschäftsergebnis und Ertragslage 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Geschäftsjahr 2011 mit einem Verlust von 8.980 T€ 
ab (Vorjahr 8.771 T€ ). 
 
Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2011 Umsatzerlöse in Höhe von 4.466 T€  (Vorjahr 4.456 T€ ). 
Davon entfielen im Wesentlichen auf Benutzungsgebühren 2.212 T€  (Vorjahr 2.239 T€ ), auf 
Zuweisungen- und Zuschüsse 1.462 T€  (Vorjahr 1.397 T€ ) und auf Teilnehmerbeiträge 417 T€ 
(Vorjahr 469 T€ ).  
 
Das Jahresergebnis ist wesentlich von den rückläufigen Erträgen aus Beteiligungen beeinflusst. 
Diese gingen aufgrund der ausgesetzten Dividendenausschüttung der HEAG Holding AG um  
2.345 T€  zurück. Daneben stellt sich der Personalaufwand als wesentliche Veränderung 
gegenüber dem Vorjahr dar. Der Minderaufwand um 829 T€  bzw. rd. 10 % ergibt sich im 
Wesentlichen aus der Veränderung der Pensionsrückstellung, der Beihilferückstellung sowie der 
geringeren Entgelte für Arbeitnehmer. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern lagen mit 2.247 T€  (Vorjahr 
2.317 T€ ) unter dem Vorjahresniveau.  
 
Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr um 209 T€  auf 
./. 8.980 T€  verschlechtert.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 3 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Im Nachfolgenden führen wir die einzelnen Maßnahmen aus dem Geschäftsjahr 2011 auf, 
bezogen auf die einzelnen Betriebszweige, die zu den o.g. Umsatzerlösen geführt haben: 
 
Institut Mathildenhöhe 
 
Ausstellungsgebäude 
 
SERIOUS GAMES (27.04.2011 - 24.07.2011) 
Die Ausstellung Serious Games, Krieg –  Medien –  Kunst untersuchte neben dem Einsatz immer 
neuer Medien zu Kriegszwecken die permanente Umwandlung von Kriegsbildern zu 
Unterhaltungsbildern und damit die Militarisierung der Imagination. Thema war, die Bilder, die der 
Krieg erzeugt, aufzugreifen und wie diese in der Kunst der Gegenwart zu spiegeln. 
Insgesamt 23 Parcours von internationalen Künstlerpositionen –  Fotografien, Videos, 
Computerspielen, Bildteppichen, Gemälden und Rauminstallationen legten die künstlerische 
Sichtweise dar. 
 
GESAMTKUNSTWERK EXPRESSIONISMUS (24.10.2010 - 13.02.2011) 
Wie auch bereits im Jahresabschluss 2010 mitgeteilt, zeigte das Institut Mathildenhöhe in 
Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum Frankfurt die Ausstellung Gesamtkunstwerk 
Expressionismus, Kunst, Film, Literatur, Theater, Tanz und Architektur 1905-1925. Die 
umfassende Ausstellung verdeutlichte die markanten Wechselwirkungen und 
Parallelentwicklungen der künstlerischen Gattungen des Expressionismus. Die große 
Übersichtsschau im historischen Ausstellungsgebäude der Mathildenhöhe vereinte erstmalig 
Filmausschnitte, Architekturskizzen, Raummodelle, Fotos, Plakate und Text-Ton-Collagen mit 
Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen zu einem einzigartigen Panorama der 
expressionistischen Epoche. 
 
MARCEL VAN EDEN (13.11.2011 - 19.02.2012) 
Für seine bislang umfassendste Einzelausstellung weltweit realisierte Marcel van Eeden auf der 
Mathildenhöhe Darmstadt eine spannungsreiche Totalinstallation, in der sich Zeichnung und Raum 
ebenso wie Realität und Fiktion kunstvoll verzahnten. 13 Serien mit 660 Zeichnungen, darunter 
eine ganz neue, eigens für die Mathildenhöhe Darmstadt geschaffene Serie konnten gezeigt 
werden. Hinzu kamen skulpturale Objekte, Filme, ein raumfüllendes Videospiel mit Modell und 
Produktionsmaterialien sowie eine große Architekturskulptur als Kinobox. Marcel van Eden

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 4 
Lagebericht  2011 
 
 
verwandelte das Ausstellungsgebäude mit niedrigen Gängen und hohen Hallen in ein veritables 
Labyrinth der Erinnerung.  
 
Statistische Besucherzahlen der Ausstellungshallen 
2011 2010 2009 
44.215 Besucher 55.035 Besucher 62.936 Besucher 
 
 
Museum Künstlerkolonie 
 
GLANZ EINER EPOCHE JUGENDSTILSCHMUCK AUS EUROPA (21.08.2011 - 22.01.2012) 
Ausgehend von den Schmuckarbeiten der Mitglieder der Darmstädter Künstlerkolonie –  Peter 
Behrens, Rudolf Bosselt, Paul Bürck, Hans Christiansen, Johann Vincenz Cissarz, Ludwig Habich, 
Patriz Huber und Joseph Maria Olbrich zeigte das Museum Künstlerkolonie ein einmaliges 
Panorama europäischer Schmuckgeschichte um 1900. Schmuckobjekte u.a. von René Lalique, 
Georges Fouquet, Jan Eisenloeffel oder Carl Peter Fabergé boten einen umfassenden Überblick 
zur Kreativität jener Zeit in einer Paradedisziplin des Jugendstils. 
Ergänzt durch eigene Bestände, zeigte die Ausstellung insbesondere eine Auswahl erlesener 
Objekte aus der bedeutenden Jugendstilschmucksammlung des Hessischen Landesmuseums. 
 
ERNST LUDWIG KIRCHNER ALS ARCHITEKT (02.10.2011  08.01.2012) 
Die Ausstellung Ernst Ludwig Kirchner als Architekt zeigte die frühesten Werke des späteren 
Expressionisten von Weltrang. Bevor Ernst Ludwig Kirchner als Maler, Grafiker und Bildhauer des 
Expressionismus weltberühmt wurde, studierte er Architektur. Die ambitionierten Baupläne und 
virtuosen Architekturzeichnungen des jungen Ernst Ludwig Kirchner aus seiner Studienzeit in 
Dresden und München wurden nun erstmals umfassend der Öffentlichkeit vorgestellt. 
 
Statistische Besucherzahlen des Museums Künstlerkolonie 
 
2011 2010 2009 
35.206 Besucher 19.783 Besucher 24.075 Besucher

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 5 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Haus Deiters 
 
Die Zusammenarbeit mit dem Mieter des Hauses, Deutsches-Polen-Institut lief im Wirtschaftsjahr 
2011 weiterhin unproblematisch. 
 
 
Akademie für Tonkunst 
 
Die Künstlerische Reifeprüfung wurde von 23 Kandidaten abgeschlossen. 
 
Statistische Schülerzahlen der Akademie für Tonkunst 
 
 2011 2010 2009 
Studierende 110  110 110 
Musikschüler 1 .865 1.928 1.931 
Warteliste 1.721  1.581 1.459 
 
Durch Einführung eines neuen Kursprogrammes "Offene Musikschule" in der größere Gruppen 
unterrichtet werden, hat sich die Schülerzahl, trotz höherer Entgelte, erhöht. 
 
 
Volkshochschule 
 
Das Jahr 2011 mit 27.974 Unterrichtsstunden im Gesamtjahr zeigt im Vergleich zum Vorjahr 
erneut einen leichten Rückgang der realisierten Unterrichtsstunden um 0,5 %. Im ersten Semester 
2012 ist eine Erholung deutlich geworden, die dem Folgejahr eine positive Entwicklung garantieren 
wird. Stabil geblieben im Jahr 2011 mit leichten Zuwächsen ist die Nachfrage in den Bereichen 
Politik und Gesellschaft sowie im Bereich Kultur/Kunst. Im Sprachenbereich sind bei Deutsch als 
Fremdsprache zunehmende Belegungen in Integrationskursen zu registrieren, die vom Bundesamt 
für Migration (BAMF) bezuschusst werden. Der Bereich Arbeit und Beruf hat sich auf niedrigem 
Niveau stabilisiert. Der Belegungsrückgang im Vergleich zum Vorjahr beträgt für die VHS 
insgesamt bei 11.732 Belegungen in 1.057 Kursen ./. 1,7 %.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 6 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Statistische Kursbelegungen der Volkshochschule 
 
 2011 2010 2009 
Gemeldete Teilnehmerzahl 11.73 2 11.936 12.780 
Anzahl der angebotenen 
Kurse / Veranstaltungen 1.057 1.084 1.121 
Durchschnittliche Belegung  11,10 11,01 11,40 
 
Stadtbibliothek 
 
Die Stadtbibliothek führte 11 Veranstaltungen/Lesungen für Kinder und Erwachsene durch, 132 
Vorlesestunden für 1.334 Gäste, 56 Bibliotheksführungen mit 1.014 Teilnehmerinnen und 
Teilnehmern und 201 Medienpräsentationen zu vielen verschiedenen Themen. 96 Medienboxen 
für den Unterricht erbrachten 1.486 Entleihungen. 
 
Erstmals führte die Stadtbibliothek eine kurzfristige, 5 Fragen umfassende allgemeine 
Kundenbefragung anonym durch. In der Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus vergaben 62 % der 
Kundinnen und Kunden die Note „GUT“ und 26 % die Note „SEHR GUT“. 
In den Zweigstellen Arheilgen, Bessungen, Eberstadt, Kranichstein und im Bibliotheksbus 
vergaben 42 % der Kundinnen und Kunden die Note „GUT“ und 37% die Note „SEHR GUT“. 
Gleichzeitig nutzten die Kundinnen und Kunden die Anmerkungen für sehr viel positive 
Bestätigung und konstruktive Kritik, so dass sich die Stadtbibliothek in ihrem Anliegen ihren 
Kundinnen und Kunden Aufenthaltsqualität, Alltagsspiegelung und Orientierungshilfe zu geben, 
bestärkt sieht. 
 
Im jährlichen bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX belegte die Stadtbibliothek den Platz 19 von 
34 teilnehmenden Bibliotheken aus Städten über 100.000 Einwohner, davon in der Kategorie 
Auftragserfüllung den Rang 13, Kundenorientierung Rang 16, Wirtschaftlichkeit Rang 8 und 
Entwicklung Rang 32.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 7 
Lagebericht  2011 
 
 
Das Zertifikat „Seniorenfreundliche Bibliothek 2011“ wurde zum sechsten Mal für die 
Stadtbibliothek im Justus-Liebig-Haus und zum vierten Mal für die Stadtteilbibliothek Bessungen 
vergeben. 
 
Zum 21. Mai, dem UNESCO-Welttag der kulturellen Vielfalt, beteiligte sich die Stadtbibliothek unter 
dem Motto KULTUR GUT STÄRKEN mit einem Konzert der Akademie für Tonkunst zu James 
Krüss, einer Lesung von Barbara Hauck („Ludwigs Lust“) und der Aktion „Wir lieben Bücher“, bei 
der Kundinnen und Kunden jeden Alters ihre Lieblingsbücher auf Zettel schrieben. Diese hingen 
mit bunten Klammern fixiert auf Leinen kreuz und quer im Ausleihbereich, waren Anregung und 
hübsch anzusehen. 
 
Zum Karl-Dedecius-Preis gab es in der Hauptstelle eine Ausstellung der Preisträger zusammen mit 
der Robert-Bosch-Stiftung und eine deutsch-polnische Lesung.  
 
Auch dieses Jahr unterstützte die Stadtbibliothek die Aktion Lebende Bibliothek durch das 
Auslegen der Lesezeichen. 
 
In der zum zweiten Mal durchgeführten Lesereihe für Kinder „LeseNovember“ beteiligten sich die 
beliebten Kinder- und Jugendautorinnen Sabine Dahm, Ilona Einwohlt, Kirsten Boie und Anita 
Petersen. Herausragend verlief die Lesung mit der beliebten Autorin Kirsten Boie, die über 130 
Besucherinnen und Besucher hatte und Kinder und Erwachsene begeisterte. 
Die Lesereihe wird von Merck finanziert in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der 
Stadtbibliothek „Freunde der Stadtbibliothek Darmstadt e.V.“ und rückt Kinderliteratur in den 
Mittelpunkt.  
 
Zu Beginn des neuen Schuljahres  erhielten wieder alle Schulen die Unterlagen für die Aktion 
Schultüte. Ziel der Förderaktion: Jede Schulanfängerin / jeder Schulanfänger soll einen 
Bibliotheksausweis erhalten. 
 
Mit einem Stand im Darmstadtium beteiligte sich die Stadtbibliothek am 3. Seniorentag mit dem 
Vorstellen des Medienangebotes für die dritte Lebensphase und dem Hinweis auf die Themeninsel 
„Treffpunkt Älterwerden“ in der Hauptstelle.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 8 
Lagebericht  2011 
 
 
Als großer Erfolg sind die Ferienöffnungszeiten der Zweigstellen zu werten, die aufgrund von 
reduzierten und versetzten Öffnungszeiten in vier Zweigstellen möglich waren. Die Entleihungen 
entsprachen den normalen Monatswerten und deuten wie erwartet auf eine intensive 
Feriennutzung hin. 
 
Neben dem so genannten „Laufenden Flohmarkt“, aus dem von Bürgerinnen und Bürgern 
gestiftete Bücher gegen freiwillige Spenden mitgenommen werden können, führte die 
Stadtbibliothek noch zwei Spenden-Flohmärkte für den zusätzlichen Kauf von Kinderbüchern im 
Januar und Mai durch. 
 
Die Stiftung „Zusammen Wachsen“ stellte vier internationale Zeitungsabonnements zur Verfügung 
und spendete für den Kauf von fremdsprachigen Kinderbüchern. 
 
Im Ausbildungsberuf „Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste“ absolvieren zwei 
Auszubildende Jg. 2009/2012 und 2010/2013 die Ausbildung. Eine Auszubildende Jg. 2008/2011 
beendete die Ausbildung erfolgreich. Ein Ausbildungsplatz 2011/2014 konnte besetzt werden.  
 
Zwei Studenten von der Fachhochschule Köln und der Universitätsbibliothek Trier und ein 
Referendar der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt absolvierten ein Kurzpraktikum.  
 
Im Februar feierte die Zweigstelle Bessungen ihr 50jähriges Bestehen. 
 
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek 
 
 Entleihungen Medienbestand Umsatz    Besucher 
2011 1.133.607 230.547 4,92 349.995 
2010 1.171.219 236.264 4,95 366.448 
2009 1.247.931 238.899 5,22 404.235 
 
Der Rückgang der Entleihungen und Besucherzahlen ist für 2011 lediglich die natürliche Folge der 
von 105 auf 85 reduzierten Öffnungsstunden. Daher ist erst im Vergleich der Jahre 2012 zu 2011 
wieder eine echte statistische Aussage möglich.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 9 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Centralstation / Gaststation 
 
Die im Wirtschaftsplan 2011 etatisierten Zuschüsse von 475.000 €  kamen entsprechend den 
Kulturförderungsrichtlinien quartalsweise zur Auszahlung. 
 
Multikulturelles Zentrum Bessunger Knabenschule 
 
Der im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierte Zuschussbetrag von 85.000 € 
wurde entsprechend den Vorgaben zur Haushaltsführung i. H. v. 73 65.363 €  angewiesen. Neben 
dieser Förderung erhielt die Bessunger Knabenschule einen Zuschuss von 14.460 €  aus der 
Freien Kulturinitiative. 
 
 
Georg-Moller-Haus (Theater-Moller-Haus, Freie Szene Darmstadt e.V.) 
 
Die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierten 12.780 €  kamen zur 
Auszahlung. Hinzu kamen 6.130 €  für die Übernahme von Hausmeisterdiensten im Georg-Moller-
Haus. Hinzu kam eine Förderung aus der Förderoption „Förderung der Freien Theater“ in Höhe 
von 62.000 € . 
 
Altes Pädagog 
 
Mit Vertrag vom 26.10.2009 wurde der Gewölbekeller befristet auf 2 Jahre an Darmstadtevents 
zum Zwecke des Betriebs von lokalen Event-Veranstaltungen vermietet. Der Vertrag endet zum 
31.10.2011. Eine entsprechende Absichtserklärung des Mieters liegt vor. 
 
Zuschüsse Freie Theater und Freie Kulturinitiativen 
 
Die im Wirtschaftsplan veranschlagten Haushaltsmittel an die Freien Theater in Höhe von 
240.810 €  und Freien Kulturinitiativen von 80.000 €  wurden gemäß Beschluss der 
Betriebskommission an Kulturschaffende vergeben.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 10 
Lagebericht  2011 
 
 
 
2.3 Finanz- und Vermögenslage 
 
Die Veränderungen im lang- und mittelfristig gebundenen Vermögen des Eigenbetriebs sind aus 
dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Bilanzsumme ist im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um  
6.459 T€  auf 78.199 T€  gesunken. Auf der Aktivseite war ein Rückgang der sonstigen 
Vermögensgegenstände durch die Erstattung von Kapitalertragsteuer vergangener Jahre sowie 
ein Rückgang der Forderungen gegen die Stadt resultierend aus den laufenden Verrechnungen 
zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Eigenbetrieb zu verzeichnen. Auf der 
Passivseite war ein Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zu verzeichnen. 
 
Der Bestand des Anlagevermögens hat sich wie folgt entwickelt: 
 
 EUR 
Stand 1. Januar 2011 72.816.298,86 
Zugänge 2011 1.403.757,29 
Abschreibungen 2011 -1.293.229,73 
Stand 31. Dezember 2011 72.926.826,42 
 
Die Zugänge betreffen im Wesentlichen Zugänge im Bereich der Betriebs- und 
Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 11 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Eigenkapital  
 
Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 55.888 T€  und entspricht einer 
Eigenkapitalquote von 71 %. Die Entwicklung in (T€ ) stellt sich wie folgt dar:  
 
 Stand 
01.01.2011 Zugang 
Jahres- 
ergebnis Abgang 
Stand 
31.12.2011 
Stammkapital 15.500 0 0 0 15 .500 
Allgemeine 
Rücklage  59.234 4.328  0 63 .562 
Verlustvortra  -5.423 -8.771 0 0 -14.194 
Verlust 2010/2011 -8.771 0 -8.980 8.771 -8.980 
Summe 60.539 -4.443 -8.980 8.771 55.888 
 
 
Rückstellungen 
 
Zum Bilanzstichtag wurden die notwendigen Rückstellungen gebildet.  
 
Die Rückstellungen betreffen im Einzelnen: 
 
 Stand 
01.01.2011 
Verbrauch/ 
Auflösung 
Zuführung 
2011 
Stand 
31.12.2011 
 EUR EUR EUR EUR 
Pensions- 
rückstellungen 3.292.018,00 -55.858,00 85.172,00 3.321.332,00 
Sonstige 
Rückstellungen 2.708.749,99 -804.819,44 375.754,48 2.279.685,03 
 
Summe 6.000.767,99 -860.677,44 460.926,48 5.601.017,03 
 
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Instandhaltungsrückstellungen, 
Rückstellungen für Nebenkostennachzahlung der Centralstation sowie für ungewisse 
Verbindlichkeiten.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 12 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Liquidität 
 
Die liquiden Mittel des Eigenbetriebs gingen gegenüber zum Vorjahr um 3.030 T€  auf 1.374 T€ 
zurück. Die Liquidität 1. Grades beträgt zum Bilanzstichtag 32 %.  
 
Die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Gegenüberstellung: 
 
 2011  2010 
 EUR  EUR 
Benutzungsgebühren/Eintrittsgelder 2.211.769,25  2.239.013,71 
Zuschüsse und Zuweisungen 1.462.392,41  1.397.292,41 
Teilnehmerbeiträge 416.620,42  468.606,51 
Miet- und Pachterträge 260.390,79  176.605,45 
Einnahmen aus Verkauf 83.569,37  145.380,49 
Sonstiges 31.325,07  28.744,14 
Summe 4.466.067,31  4.455.642,71 
 
Personalstand: 
 
 2011  2010 
Beamte     9      8 
Arbeitnehmer 157  157 
Insgesamt 166  165 
 
In 2011 waren von den Beamten 3 und von den Angestellten 72 teilzeitbeschäftigt. 
 
Die Personalaufwendungen betrugen: 
 EUR 
Löhne und Gehälter 5.941.377,45 
Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und Unterstützung 1 .620.867,41 
Summe 7.562.244,86

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 13 
Lagebericht  2011 
 
 
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten für Mitarbeiter, die 
anteilig für den Eigenbetrieb tätig waren, erstattet. 
 
2.4 Soll- / Ist-Vergleich Wirtschaftsplan 2011 
 
Der Eigenbetrieb hat gemäß § 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen 
Wirtschaftsplan erstellt.  
 
Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan 2011 ergeben sich folgenden Abweichungen gegenüber der 
Gewinn und Verlustrechnung. 
 
Wirtschafts-
plan 
Gewinn- und 
Verlust-
rechnung Abweichung
 
 T€ T€ T€ 
Einnahmen    
Umsatzerlöse 3.187 4.466 1.279 
Sonstige betriebliche Erträge 11.958 2.032 -9.926 
Erträge aus Beteiligungen 1.027 0 -1.027 
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 58 57 
Außerordentliche Erträge 0 130 130 
Summe Einnahmen 16.173 6.686 -9.487 
Ausgaben    
Materialaufwand    
–  Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs-
stoffe und für bezogene Waren 920 1.013 93 
–  Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.149 2.621 472 
Personalaufwand    
–  Löhne und Gehälter 6.293 5.941 -352 
–  Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
Altersversorgung und für Unterstützung 1.975 1.621 -354 
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und 
Sachanlagen 1.356 1.293 -63 
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.713 2.244 -469 
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 767 930 163 
Sonstige Steuern 0 3 3 
Außerordentliche Aufwendungen 0 0 0 
Summe Ausgaben 16.173 15.666 -507 
Jahresergebnis 0 -8.980 -8.980

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 14 
Lagebericht  2011 
 
 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein Jahresergebnis in Höhe von 
./.8.980 T€  aus, während der Wirtschaftsplan von einem Jahresergebnis in Höhe von 0 T€ 
ausging. 
 
Die wesentlichen Abweichungen lassen sich wie folgt erklären: 
 
- Sonstige betriebliche Erträge: 
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 11.958 T€  fielen die sonstigen betrieblichen Erträge in 
Höhe von 2.032 T€  deutlich geringer aus. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen an den zu 
hoch geplanten Kostenerstattungen von verbundenen Unternehmen. Den geplanten Erträgen 
in Höhe von 9.904 T€  standen nur Erträge in Höhe von 11 T€  entgegen. 
Anders als in der Planung vorgesehen, erfolgt der Ausweis des Verlustausgleichs unter den 
Kapitalrücklagen und nicht unter den sonstigen betrieblichen Erträgen. 
 
- Erträge aus Beteiligungen: 
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 1.027 T€  fielen die Erträge aus Beteiligungen in Höhe 
von 0 T€  deutlich geringer aus. Ursache hierfür waren die fehlenden Ausschüttungen der 
Beteiligungen in 2011. 
 
- Außerordentliche Erträge 
Die Anpassung des Festwertes des Medienbestandes der Bibliothek war zum Zeitpunkt der 
Planung noch nicht bekannt. 
 
- Aufwendungen für bezogene Leistungen: 
Entgegen dem Planansatz in Höhe von 2.149 T€  fielen die Aufwendungen für bezogene 
Leistungen (2.621 T€ ) um 472 T€  höher aus. 
 
- Personalaufwendungen: 
Entgegen dem Planansatz von 8.268 T€  fielen die Aufwendungen um 706 T€  geringer aus. 
Grund dafür sind im Wesentlichen die Veränderungen der Pensions,- und der 
Beilhilferückstellungen sowie der geringeren Entgelte für Arbeitnehmer.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 15 
Lagebericht  2011 
 
 
 
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2011 
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.  
 
4. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Chancen und Risiken) 
 
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer 
Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und 
kulturellen Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den 
Betrieb der Kulturinstitute nach. 
 
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die u.a. durch die Eintrittsgelder der Museen sowie 
dem Betrieb der Volkshochschule und der Stadtbibliothek vereinnahmt werden. 
 
Die steigenden Preise für Energien führen unter dem Haushaltskonsolidierungsdruck zu 
überdurchschnittlichen Steigerungen und können im Gesamtbudget des Eigenbetriebs ohne 
Leistungseinschränkungen nicht eingefroren werden. 
 
Bestimmende Faktoren in 2012 werden weiterhin die Konsolidierung des Haushaltes, die 
Umsetzung des neuen Konzeptes der Centralstation und des Literaturhauses sein. Ferner die 
Sanierung der Klimatechnik und des Hochzeitturms auf der Mathildenhöhe.  
 
Auch in der Zukunft wird der Eigenbetrieb voraussichtlich Verluste erwirtschaften. Aufgrund der 
ausgesetzten Dividendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG wird der Eigenbetrieb auf 
höhere Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein.  
 
5. Risiko, Risikocontrolling und Risikoabdeckung 
 
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbstständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es 
gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen 
Versicherungsverträge.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlage 4  
 Blatt 16 
Lagebericht  2011 
 
 
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen. Die 
nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebs 
abgeschlossen: 
 
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht 
(Personen-, Sach- und Vermögens-
Drittschäden) 
 
unbegrenzt 
 
 
2. Eigenschadenversicherung 
 
50.000,00 
 
 
3. Strafrechtsschutzversicherung 
 (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs- 
 rechtsschutz) 
 
Für Verkehrsrechtsschutz: 
500.000,00 
Sonstige: 
2.000.000,00 
 
 
4. Sachversicherung „KRISTALL“ 
 (Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl Ge- 
bäude und Inhalt) 
 
ohne 
(jeweils aktueller Neuwert) 
 
5. Kfz-Feuerversicherung 
 
Fahrzeuge zum Neuwert  
 
5.1 Sonstige Risikovorsorge 
 
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wird im Bereich des 
Eigenbetriebs Kulturinstitute der Stadt Darmstadt aufgrund von anderen Umstellungsprozessen 
zurzeit nicht weiterverfolgt. 
 
 
Darmstadt, 4. November 2014 
 
 
 
  Prof. Dr. Ludger Hünnekens Herr Baum 
     (1. Betriebsleiter) (kaufmännischer Betriebsleiter)

Anlage  5 
Blatt  1 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 
 
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 
 
Wir haben den Jahresabschluss –  bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie 
Anhang –  unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetrieb Kulturin-
stitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 
31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und 
Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landes-
rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der 
Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundla-
ge der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Ein-
beziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. 
 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 27 Abs. 2 EigBGes i. V. mit § 317 HGB unter 
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze 
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und 
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den 
Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch 
den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich aus-
wirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlun-
gen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtli-
che Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im 
Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kon-
trollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebe-
richt überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung 
der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebs-
leitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses 
und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere 
Grundlage für unsere Beurteilung bildet. 
 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Anlage  5 
Blatt  2 
 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht 
der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landes-
rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermit-
telt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. 
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen-
des Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen 
Entwicklung zutreffend dar. 
 
 
Dreieich, 4. November 2014 
 
 
 
Schüllermann und Partner AG 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 
Steuerberatungsgesellschaft 
 
 
 
 
 
Dipl.-Ing. Stephan Schüllermann Dipl.-Betriebsw. (FH) –  UA W. Krasowitzki 
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

anlage 1

30437 Zeichen

Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2015/0523 
 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Kulturinstitute 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2010

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Anlage 2
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 3{. Dezember 2010
Gewinn- und Verlustrechnung fär das Cescharcjähr 2010
1. Umsatzerlöse
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen
und unfertigen Ezeugnissen
3. Sonstige betriebliche Erträge
davon Auflösung von Sonderposten EUR 6.233,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roht-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
b) Aufwendungen filr bezogene Leistungen
5. Personalaufuand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen filr
Altersversorgung und für Unterstiltzung
davon für Altersversorgung EUR 1 .223.624,18
Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
davon nach $ 253 Abs. 2 Satz 3 HGB EUR 0,00
Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon Zuftlhrungen zu Sonderposten
mit Räcklageanteil EUR 0,00
Erträge aus Beteiligungen
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
Ergeb n ls d er g ewöh n I ichen Gesc häftstätig keit
Außerordentliche Erträge
Au ßerordentliche Aufwendu n gen
Außerordentliches Ergebnis
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
17. Sonstige Steuern
1 8. Jahresgewinn/Jahresverl ust
Nachrichtlich:
Behandlung des Jahresverlustes:
auf neue Rechnung vorzutragen EUR 8.771.403'55
2010
EUR
4.455.642,71
0,00
1.990.507,59
' 2009
EUR
4.470.324,04
-75.081,80
1.814.364,77
7.
6.446.150,30
1.020.040,68
2.963.520,50
3.983.561,18
6.030.527,95
2.360.570,30
-
8.391.098,25
1.296.614,58
2.297.190,15
2.344.616,31
863,42
126.304,44
967.113,86
6.209.607,01
951,694,30
2.542,733,42
3.494.427,72.
6,026.284,08
1.547.721,88
7.574.005,96
1.367.572,28
2.897.815,16
4.431.188,61
0,00
141.693,77
851 .990,10
B.
L
10.
11.
12.
13.
14.
15.
-8.017.643,55
18.083,00
751.743,00
-733.660,00
0,00
20.100,00
ffi
-5.403.321,83
0,00
0,00
0,00
0,00
20.082.07
-5.423.403,90

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Lagebericht 2o1o 
Blatt 1
1. Vorbemerkungen
Nach Abschluss des Wirtschaftsjahres 2010 wird der in S 26 Eigenbeiriebsgesetz geforderte
Lagebericht vorgelegt.
2. Geschäftsverlauf
2.1 Geschäftstätigkeitund Rahmenbedingungen
Die Stärken des Eigenbetriebs liegen im vielfältigen Angebot von kulturellen Veranstaltungen und
der Breite an geförderten kulturellen Projekten im privatrechtliQh organisierten Bereich'
Überregional anerkannte Kulturinstitute der Literatur, der bildenden Kunst und der Musik sind
Markenzeichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Mit einer ausgeprägten Kulturpolitik setzt die stadt Darmstadt mit ihrem EigenbeÜieb auf ein
Zusammenwirken verschiedener Teilnehmer an den kulturellen Projekten und unterstüizt dieses
durch weitreichende Kulturförderung.
zusammen mit weiteren Kultureinrichtungen, Kulturvereinen, Initiativen und einer freien
Kulturszene wird versucht ein breites Spektrum zu erreichen'
um dibsem Ziel, auch in Hinblick auf die Daseinsvorsorge Rechnung zu tragen, besteht der
Eigenbetrieb aus folgenden Betriebszweigen:
Haus Deiters)
. Volkshochschule
. AkademL für Tonkunst
o Stadtbibliothek
. Gaststation GmbH / centralstation Kulturgesöllschaft mbH
r Georg-Moller-Haus / Freie Szene Darmstadt e'V'
. Bessunger Knabenschule
. Altes Pädagog
. Literaturhaus
. . Atelierhaus Riedeselstraße 15
. Künstlerbahnhof Wixhausen
sowie der Förderung von bildender und darstetlender Kunst, Literatur und Musik

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Lagebericht 2o1o 
Blatt 2
2.2 Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Geschäftsjahr 2010 mit einem Verlust von 8 771 T€
ab (Vorjahr 5,423T€).
Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2010 Umsatzerlöse in Höhe von 4.456 T€ (Vorjahr 4'470 T€)'
Davon entfielen im Wesentlichen auf Benutzungsgebi.ihren 2.239 T€ (Vorjahr 2.296 f€)' auf
Zuweisungen- und Zuschüsse 1.397 T€ (Vorjahr 1.406 T€) und auf Teilnehmerbeiträge T€ 469.
Das Jahresergebnis ist wesentlich von den gestiegenen Materialaufwendungen beeinflusst. Der
Anstieg um T€ 489 ist in der Bildung von Rückstellungen fiir Mietnebenkosten begrtindet.
Daneben stellt sich der Personalaufwand als wesentliche Veränderung gegenüber dem Vorjahr
dar. Der Mehraufi/vand. um T€ 816 bzw. rd. 11% ergibt sich aus der Veränderung der
Pensionsrückstellung sowie der Beihilferückstellung'
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen Steuern, lagen mit T€ 2'317 unter dem '
Vorjahresniveau. Hauptursache für die Verringerung der Aufovendungen sind die geringer
ausgefallenen Zuweisungen und zuschiisse für die Kulturarbeit centralstation.
Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem vorangegangenen wirtschaftsjahr um T€ 398 auf
T€ .1. 9.542 verschlechted-
Das außerordentliche Ergebnis, welches die Anpassungsaufwendungen an oas
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz bäinhaltet, beeinflusst dip Ertragslage mit T€ 734 maßgeblich.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Blatt 3
Lagebericht 2010
lm Nachfolgenden führbn wir die einzelnen Maßnahmen aus dem Geschäftsjahr 2010 auf'
bezogen auf die einzelnen Betriebszweige, die zu den o.g. Umsatzerlösen geführt haben:
lnstitut Mathildenhöhe
Ausstellungsgebäude
Die Ausstellung Joseph Maria Olbrich 1867-1908. Architekt und Gestalter der frühen Moderne (7.
Februar bis 24. Mai 2O1O) entstand in Zusammenarbeit mit der Kunstbibliothek Staatliche Museen
zu Berlin und dem Leopold Museum Wien, welches die Ausstellung vom Institut Mathildenhöhe
ilbernahm und vom 18.06. -27.09.2010 ebenfalls höchst erfolgreich unter dem Titel ,,Joseph Maria
Olbrich Jugendstil und Sezession" präsentierte.
Gesamtkunstwerk Expressionismus. Kunsi, Film, Literatur, Theater, Tanz und ArchiteKur 1905-
1925,(24. Oktober 2010 bis 13. Februar 2O11) war eine Kooperation mit dem Deutschen
Filmmuseum Fran6urt. Sie fand im Rahmen des Projektes Phänomen Expressionismus statt und
wurde ermöglicht durch den Kulturfonds Fiankfurtrheinmain. Weitere Unterstützung kam von der
Murnau Stift ung, Wiesbaden.
Kulturpartner beider Ausstellungen war hr2 kultur, Medienpartner war HEAG mobilo, Corporate
Partner war Caparol, Farben und Lacke, Ober-Ramstadt.
Beide Ausstellungen erfuhren regional, national und international iiberuältigende und durchweg
positive Resonanz in Radio, Fernsehen, Internet und Printmedien,
Statistische Besucherzahlen des Museums Künstlerkolonie
2010
49.072 Besucher
2008
55,035 Besucher 62.936 Besucher

Eigenbetrieb
Lagebericht
Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
2010
Anlaoe 4
Blatt 4
Museum Künstlerkolonie
DOPPELLEBEN
Liierar:ische Szenen aus Nachkriegsdeutschland
1Q. September bis 24. Oktober2010
FARBE - STRUKTUR - OBERFLACHE
Caparol-Architekturpreis 201 0
1 1 . Juni * 8. August 2010
Hirsch und Hut
Die Schenkung Wella
31, Oktober 2009 bis 7. Februar 2010
Museum Künstlerkolonie
Statistische Besucherzahlen des Museums Künstlerkolonie
2010 2008
19,783 Besucher
Haus Deiters
24.075 Besucher 21.515 Besucher
Hauses, Deutsches-Polen-lnsiitutDie ZusammenarOeit Äit dem Mieter des
201 0 weiterhin unproblematisch.
lief im Wirtschaftsjahr

1.
:
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Lagebericht 2o{o 
Blatt 5
Akademie für Tonkunst
Die Künstlerische Reifeprüfung wurde von 23 Kandidaten abgeschlossen.
Statistische Schülerzahlen der Akademie für Tonkunst
2008
Studierende
Musikschüler
Warteliste .
110
1.928
1.581
110
1.931
1.459
110
1.779
1.659
Durch Einführung eines neuen Kursprogrammes "Offene Musikschule" in der größere Gruppen
unterrichtet werden, hat sich die Schülerzahl, trotz höherer Enigelte' erhöht.
. Volkshochschule
Das Jahr 201 0 mit 28.1 13 Unterrichtsstunden im Gesamtjahr zeigt im Vergleich zum Vorjahr
erneut einen RLlckgang der realisierten Unterrichtsstunden um - 7,1 o/0. Die Wirtschaftskrise hat
sich somit nicht nur 2009, sondern auch im Jahre 2010 auf das Nachfrageverhalten vieler vhs-
Kunden ausgewirkt. lm ersten Semester 2011 scheint sich eine Erholung abzuzeichnen. Stabil
geblieben im Jahr 201o_mit leichten Zuwächsen ist die Nachfrage in den Bereichen Politik und
Gesellschaft sowie im Bereich Kultur/Kunst. Seii Jahren erstmalig war ein RÜckgang im Bereich'
\Gesundheit, insbesondere bei den Angeboten in Psychologie festzustellen. lm Sprachenbereich
waren bei Deutsch und ltalienisch Belegungsrückgänge im Umfang von etwa 400 Belegungen zu
regisirieren. Der Bereich Arbeit und Beruf hat sich stabilisiert. Der Belegungsrückgarig im
Vergleich zum Vorjahr beträgt für die vhs insgesamt bei 1 1.936 Belegungen in 1.084 Kursen - 5'5
o/o (= - g4O Belegungen).
i
rlji

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlase 4
Blatt 6
Lagebericht 2010
Statistische Kursbelegu ngen der Volkshochschule
2010 2009
':
|'
2008
Gemeldete Teilnehmelzahl
Anzaht der angebotenen
Kurse / Veranstaltungen
I 1.936
1.084
11,01
12.780
1.121
11,40
13.536
1.189
11,38Durchschnittliche Belegung
Stadtbibliothek
Der Schwerpunkt für 2010 lag auf der Kinderliteratur, als Instrument der Leseförderung füf Kinder
ab 7 Jahren. Verschiedene AKionen sollten diese verstärkt ins Blickfeld riicken und auch mehr
Anmeldungen und mehr Entleihungen zur Folge haben.
Das Konzept "Das Besondere ermöglichen. Kinder fii für die Zukunft machen' bildete die
Grundlage für die Suche nach Sponsoren/Förderern fUr eine Lesereihe, einen Leseclub oder die
Einrichtung einer Leseecke speziell f{ir Kinder möbliert. Mii der Firma Merck fand sich ein
Unterstützer einer Lesereihe für Kinder ab 7 Jahren: "Lesen und lesen lassen", vier Lesungen von
bekannten Kinderbuchautorinnen und -autoren mit insgesamt 130 Teilnehmern. Merck wird auch
201 1 eine Lesereihe unterstützen.
Am jährlichen bundesüditen Vorlesetag hatte die Stadtbibliothek neben zwei Siadtverordneten
auch Oberbürgermeister Walter Hoffmann als Lesepate zu Gast.
An der "Lebenden. Bibliothek', einer Aktion gegen Vorurteile beteiligte sich die Stadtbibliöthek
dur.ch das Auslegen von Lesezeichen, die auf die AKion aufmerksam machen.
In der Kinder-u.nd Jugendbibliothek stattete die Stadtbibliothek die Räumlichkeiten mit zusätzlichen
Sitz- und Arbeitsmöglichkeiten aus, um die Aufenihaltsqualität ftjr Kinder und Jugendliche zu
verbessern.

Eigen betrieb Kultu rinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2010
Anläqe 4
Blatt 7
Charakteristisch filr däs ganze Jahr waren die vielen Schüler und Studenten, die die Hauptstelle im
Justus-Liebig-Haus als Raum für Hausaufgaben- und Arbeitsmöglichkeit nutzten.
Neu im Bestand der Hauptstelle: Konsolenspiele. Das Land Hessen förderte diese Medienart mit
Landesmitteln unter dem Aspekt der pädagogischen Empfehlung für Eltern.
Beim jährlichen Bibliotheksvergleich
nehmenden Bibliotheken aus Städten
der Kategorie "Wirischaftlichkeit".
Am pilotprojekt "Produkthaushalt" das den kommunalen Vergleich ermöglicht, beteiligte sich die
Stadtbibliothek ebenfalls.
Das Zertifikat "seniorenfreundliche Bibliothek 2010" wurde zurn fünften Mal für die Stadtbibliothek
im Justus-Liebig-Haus und zum dritten Mal für die Stadtteilbibliothek Bessungen vergeben.
Die Stadtbibliothek fiihrte 10 Veranstaltungen/Lesungen, 145 Vorlesestunden, 62
Bibliotheksfiihrungen mit 1.188 Teilnehherinnen und Teilnehmern (941 Kinder 1247 Erwachsene)
und 168 Medien-Präsentationen durch, insgesamt 346 Aktionen.
40 Medienboxen filr den Unterricht wurden 119 Mal entliehen, das entspricht 1.737 Medien-
entleihungen.
Die Website der Stadtbibliothek vezeichnete 226.476Besuche, 27.000 Besuche mehr als 2009.
Der zu spgziellen Themen zusammengestellte Bestand in der Hauptstelle erreichte fast 44.000
Entleihungen. Besonders nachgefragt sind die Themen Lernhilfen (9.680 Entl.), Abitur (5.600),
Ratgeber Lebenshilfe (6.158), Entspannung (3.418), Bewerbung (2.800), Methodenkompetenz
(1 .400), Kommunikationsfähigkeit (1 .1 35)
In den Zweigstellen hat das Thema BildungAli/issen die meisten Entleihungen (5.903), gefolgt vom
Thema Freizeit/Kreativität (3.343), das Thema Länder/Sprachen folgt mit 3'030 Entleihungen, dann
die Themen PersönlichkeivFamilie/Partner (2.473) und GesundheiuFitness (2.303).
BIX belegte die Stadtbibliothek den 13. Platz von 27 teil
mit mehr als '100.000 Einwohnern und den dritten Platz in

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlase 4
Blatt 8
Lagebericht 2010
Trotz stagnierender Enileihungen bei den Sachbüchern,
auch in den Zweigstellen diese den Alltag spiegelnde
angenommen und gut genutzt.
Statistische Nutzerdaten der Stadtbibliothek
Entleihungen Medienbestand Umsatz
werden sowohl in der Hauptstelle als
Themenzusammenstellungen sehr gut
Besucher
2010
2009
2008
1.171.219
1.247.931
1 .411.761
236.264
238.899
239.844
4,95
5,22
5,88
404.235
472.511
Die Folgen der Erhebung von Nutzungsgebühren für DVDs in 2008 und der Jahresgebühr von 10.-
Euro in 2009 waren im anhaltenden Rückgang der Besucher- und Entleihzahlen weiter deutlich zu
soüren.
Erst im vierten Quartal 2010 wurde der Trend gestoppt.
Zunehmend stellt das Internet eine ernst zu nehmende Konkurrenz zum Sachbuchangebot dar.
Vor allem die Schnelle Informationsmöglichkeit ist unschlagbar. Deshalb soll der Sachbuchbestand
entsprechend auf Abgrenzung zum Internet geprüft werden. Die qualifiziert ausgewählte
Zusammenstellung und optimale Erschließung des Sachbuchbestandes nach 'Alltagsthemen ist
hier eine gute Alternative.
Schwerpunkte ftlr 2011
. Weitere Förderung der Kinder- und Jugendliteratur
. Allgemeine KundenbefragungzurKundenzufriedenheit
. Kundenbefragung zur e-Ausleihe und mehrWerbung.

Eigenbetrieb
Lagebericht
Kultu ri nstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Blatt I
2010
Centralstation / Gaststation
Die im Wirtschaftsplan 2010 etatisierten Zuschilsse von 475.000 EURO kamen entsprechend den
Kulturförderungsrichtlinien quartalsweise zur Auszahlung.
Statistische Besucherzahlen der Centralstation
20092010
Besucherzahl (Kultur)
Anzahl der Veranstaltungen
Durchschnittliche
Besucherzahl (Kultur)
Besucher bei Firmenveranstaltungen
Gastronomiebesucher
Public Viewing
Besucher insgesamt
164.827
370
445,48
161.376
345
467,76
171.265
284
603,05
J^DO I
77.525
13,686
259.599
Multikulturelles Zentrum Bessunger Knabenschule
Der im Wirischaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierte Zuschussbetrag von 85.000 €
wurde entsprechend üen Vorgaben zur Haushalisführung i. H. v. 73 65'363 € angewiesen' Neben
dieser Förderung erhielt die BeSsunger Knabenschule einen Zuschuss von '14.460 € aus der
Freien Kulturiniiiative.
Die im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Kulturinstitute etatisierten 12 780 € kamen Zur
Auszahlung. Hinzu kamen 6.130 € für die Übernahme von . Hausmeisterdiensten im Georg-Moller-
Haus sowie eine Förderung aus der Förderoption ,,Förderung der Freien Theater" in Höhe von
62.000 €.

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Blatt 10
Lagebericht 2010
Altes Pädaqoq
Mit Vertrag vom 26.10.2009 wurde der Gewölbekeller befristet auf 2 Jahre an Darmstadtevents
zum Zwecke des Betriebs von lokalen Event Veranstaltungen vermietet. Der Vertrag endet zum
31.10.2011. Eine entsprechende Absichtserklärung des Mieters liegt vor'
ZuSchüsse Freie Theater und Freie Kulturinitiativen
Die im Wirtschaftsptan veranschlagten Haushaltsmittel an die Freien Theater in Höhe von 240'810
€ und Freien Kulturinitiativen von 80.000 € wurden gemäß Beschluss der Betriebskommission an
Kulturschatfende vergeben.
2.3 Finanz- und Vermögenslage
Die Veränderungen im lang- und mittelfristig gebundenen Vermögen des Eigenbeiriebs sind aus
dem Anlagenspiegel ersichtlich; Die Bilanzsumme isi im abgelaufenen wirtschaftsjahr um T€
1.494 auf T€ 84.658 gesunken. Auf der Aktivseite war ein Rückgang der sonstigen
Vermögensgegenstände bedingi dUrch die Erstattung von Kapitaleriragssieuer vergangener Jahre
Dem gegenüber stand ein Anstieg der Forderungen gegen die stadt resultierend aus den
laufenden Verrechnungen zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und dem Eigenbetrieb'
Statistische Besucherzahlen des Theater-Motler-Hauses (Freie Szene Darmstadt e'V.)
Anzahl der Vorstellungen

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Blatt 11
Lagebericht 2010
EURO
Stand 1. Januar 2010 73.728.247,45
Zugänge2010 384.665,99
Abschreibungen 2010 -1.296.614'58
Stand 31. Dezemberz01o 
-inßffi,eo
Die zugänge betreffen im wesentlichen zugänge im Bereich der Betriebs- und
Gesöhäftsausstattung sowie Anlagen im Bau.
Eiqenkapital
Das Eigenkapital beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 60.539 und entspricht einer
Eigenkapitalqüo te von 72o/o. Die Entwicklung in (T€) stellt sich wie folgt dar:
Stand Jahres' Stand
01.01'2010 zuqanq erqebnis Abqanq i't.tz'zolo
Stammkapital 15.500 0 0 0 15'500
Allsemeine 61.147 6.925 -8.838 59.234
Rticklaqe
Verlustvortraq -14.261 8.838 0 0 '5'423
Verlust 2010 ," O O '8'771 O -8'771
Summe 62.385 15.763 '8.771 -8.838 60'539

Eigenbetrieb
Lagebericht
Kulturinstitute
2010
der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Blatt 12
Zum Bilanzstichtag wurden die notwendigen Rückstellungen gebildet.
Stand
Pensions-
rücksteflungen 1.972.249,00 709.366,00
Sonstige
Rücksteflungen 2.401.506,1_5 24.294,90
Anpassungsbetr Verbrauch/ Zuführung
01.01.20J0 ag nach BilMoG Auflösung 20'10
168.372,00
526.730,18
778.775,00
809.680,02
Stand
31.12.2010
3.292.018,00
2.708.749,99
Summe t a'ra -7EE 4 E 733.660,00 695.102,18 1.588.455,02 6,000.767,99
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ergibt sich ein zusäizlicher einmaliger
Rilckstellungsbetrag in Höhe von € 709.366,00. Dieser Beirag wurde den Pensionsrückstellungen
zugefllhrt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen.
Ebenso durch die Umstellung der Bewertung der Beihilfertickstellung, der Altersteilzeitrückstellung
und der Rtlckstellung für Archivierungskosien nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergibt
sich bei den sonstigen Rückstellungen ein zusätzlicher einmaliger Rilckstellungsbetrag in Höhe
von € 24,294,00. Dieser Betrag wurde den Rückstellungen zugefirhrt und als außerordentlicher
Aufwand ausgewiesen
Die sonstigen nucÄettungen betreffen im Wesentlichen die lnstandhaliungsrückstellungen;
Rilckstdllungen fiir Nebenkostennachzahlung der Centralstation sowie für ungewisse
Verbindlichkeiten.
Liquidität
Die liquiden Mittel des Eigenbetriebs stiegen im Gegensa2 zum Vorjahr um T€ 542 auf T€ 4-404-
Die Liquiditäi 1. Grades beträgt zum Bilanzstichtag 86 %.

Eigenbetrieb
Lagebericht 2010
Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Blatt 13
Benutzungsgebühren /Eintrittsgelder
Zuschüsse und Zuweisungen
Teilnehmerbeiträge
Miet- und Pachterträge
Einnahmen aus Vörkauf
Sonstiges
2010
EUR
2.239.013,71
1.397 .292,41
468.606,51
176.605,45
145.380,49
28.744,14
2009
EUR
2.296.?36,93
1.406.627 ,81
501.665,73
'133.918,60
104.631 ,69
27.242,28
Summe 4.455,642,71 4.470.324,04
Personalstand:
Beamte
Arbeitnehmer
2010
I
157
2009
160
Insgesamt toc 169
ln 2010 waren von den Beamten 3 und von den Angestellten 72 teilzeitbeschäftigt.
Die Personalaufwendunqen betrug.en:
Löhne und Gehälter
Soziale.. Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung
EUR
6.030.527,95
2.360.570,30
Summe 8.391.098,25
Daneben wurden an die Stadt ordnungsgemäß Personal- und Sachkosten
anteilig für den Eigenbetrieb tätig waferi, erstattet'
für Mitarbeiter,

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlase 4
Blatt 14
Lagebericht 2010
2.4 Sotl- / lst-Verqleich Wirtschaftsplan 2010
Der Eigenbehieb hat gemäß S 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt.
lm Vergleich mit dem Wirtschaftsplan 2010 ergeben sich fotgenden Abweichungen gegenüber der
Gewinn und Verlustrechnung.
Gewinn- und
Wirtschafts- Verlust-
Plan rechnung Abweichung
T€
3.327
10.924
2.650
821
0
4.456
4 004
2.345
tzo
4a
1.129
- 8.933
- 305
- 695
'{e
Einnahmen
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge aus Beteiligungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Außerordentliche Erträge
Summe Einnahmen
Ausgaben
Maierialaufwand
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Beiriebs-
stoffe und für bezogene Waren
- Aufwendungen für bezogene Löistungen
Personalaufwand
- Löhne und Gehälter
- Soziaie Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung qrd für Unterstützung
Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-
gegenstände des Anlagevermögens und
Sachahlagen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Sonstige Steuern
Außerordentliche Aufwendungen
Summe Ausgaben
Jahresergebnis
17.722 ö.:rJo - 8.786
1.377
Z.OT J
6.037
2.393
1.345
3.087
810
0
0
1.020
, OA?
6.030
z.Jo I
1.297
2.297
tn
752
- 357
290
-6
-32
-48
- 790
157
20
752
17 .722. 17.707 1t
-8.771 -8.771

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqe 4
Blatt 15
Lagebericht 2010
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetiiebes weist ein Jahresergebnis in Höhe von
TEUR ./. 8.271 aus, während der Wirtschaftsplan von einem Jahresergebnis in Höhe von TEUR 0
ausging.
Die wesentlichen Abweichungen lassen sich wie folgt erklären:
- Sonstige betriebliche Erträge:
Entgegen dem planansatz in Höhe von TEUR 10.924 fielen die sonstigen betrieblichen Erträge
in Höhe von TEUR 1.991 deutlich geringer aus. Die Ursache hierfür liegt im Wesentlichen an
den zü hoch geplanten Kostenerstattungen von verbundenen Unternehmen. Den geplanten
Erträgen in Höhe von TEUR 7.864 standen nur Erträge in Höhe von TEUR 12 entgegen.
Anders als in der planung vorgesehen, erfolgt der Ausweis des Verlustausgleichs unter den
Kapitalrücklagen und nicht unter den sonstigen betrieblichen Erträgen'
- Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge:
Entgegen dem Planansatz in Höhe von TEUR 821 fielen die sonstigen Zinsen und ähnlichen
Erträge in Höhe von TEUR 126 deutlich geringer aus. Ursache hierfür lie$en im Wesentlichen
an der vorzeitigen Rückzahlung der gewährten Darlehen.
- Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe:
Entgegen dem Planansatz in Höhe von TEUR 1.377 fieten die Aufwendungen für bezogene
Leistungen in Höhe von TEUR 357 geringer aus,
- soziale Abgaben und Aufwendungen filr Altersversorgung und filr unterstl]tzung:
Entgegen dem Plapansatz von TEUR 2.393 fielen die Aufwendungen um TEUR 32 geringer
aus. Grund dafür ist die Veränderungen der Pension,- und der Beilhilferilckstellungen auch im
Hinblick auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz.
- Außerordentliche Aufwendungen
Die Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) waren zum Zeiipunkt
der Planung. noch nicht bekannt. Daher wurden keine außerordentliohen Aufwendungen
geplant.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzsiichtag haben sich nicht ergeben'

Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anlaqg 4
Blatt 16
Lagebericht 2010
4. Vorauss!chtliche Entwicklunq des Unternehnens (Ghancen und Risikenl
Nach $ 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer
Leistungsfähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und
kulturellen Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den
Betrieb der Kulturinstitute nacn.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die u.a. durch die Eintrittsgelder der Museen sowie
dem Betrieb der Volkshochschule und der Stadtbibliothek vereinnahmt werden
Bestimmende Faktoren in 201 1 werden die Konsolidierung des Haushaltes, die Umsetzung des
neuen Konzeptes der Centralstation und des Literaturhauses sein. Ferner die Sanierung der
Klimatechnik auf der Mathildenhöhe.
Auch in der Zukunft wird der Eigenbetrieb voraussichtlich Verluste ezielen. Zwar werden die
Dividendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG zu einer Ergebnisverlesserung führen,
jedoch wird der Eigenbetrieb weiterhin auf ZuschLlsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadi
angewtesen seln.
5. Risiko, Risikocontrollinq und Risikoabdeckunq
Der Eigenbetrieb isi ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es
gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadi eingegangenen
. Versicherungsverträge.
Die steigenden Preise fiir Energien führen unter
überdurchschnittlichen Steigerungen und können im
Leistungseinschränkungen nicht eingefroren werden.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden
nachfolgend aufgeftihrten Versicherungen sind
Eigenbetriebes abgeschlossen:
dem Haushaltskonsolidierungsdruck zu
Gesamtbudget des Eigenbetriebes ohne
vom Eigenbetrieb anteilig getragen. Die
auch zur Deckung von Risiken des

Eigenbetrieb
Lagebericht
Kulturinstitute derWissenschaftsstadt Darmstadt Anlase 4'
Blatt lT
2010
.1. Haftpflichtversicherung. inkl. Umwelthaftpflicht
(Pergonen-, Sach- und Vermögens'
unttscnaoen,
2. Eigenschädenversicherung
3. Strafrechtsschutzversicherung
.'(inkl. Diönstreise-Reohtsschutz und Verkehrs-
rechtssOhutz)
Darmstadt, 29. ÖktoPer 20i3
'W*(il
PiofJ Dr, Hünnekens . '

Anlaoe 5
Blatt 1
Eigenbetrieb Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010
Bestäti g u n gsvermerk des Absch I ussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie
Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetrieb Kulturin-
stitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und
Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landes-
rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der
Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundla-
ge der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Ein-
beziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 27 Abs. 2 EigBGes i. V, mit S 317 HGB unter
Beachtung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer (lDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungs*räßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den
Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch
den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich aus-
wirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlun-
gen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtli-
che Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Enruaftungen über mögliche Fehler berücksichtigt. lm
Rahmen der Prijfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kon-
trollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebe-
richt überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung
der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebs-
leitung des Eigenbetriebes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabsählusses
und des Lageberichtes, Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere
Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hatzu keinen Einwendungen geführt.

Anlaoe 5
Blatt 2
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der: Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landes-
rechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermit-
telt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Ver-
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Efiragslage des Eigenbetriebes.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffen-
des Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Dreieich, 29. Oktobe r 2013
Schüllermann und Padner AG
Wirtschaft sprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
{. J"rj*;#*\.\ J
Dipl.-lng. Stephan Schüllermann Dipl.-Betriebsw, (FH)- UA W. Krasowitzki
Wirlschaftsprüfer Wirlschaftsprüfer

anlage 3

3231 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
18.11.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 42 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0523 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
614 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2010 und 2011 des Eigenbetriebs Kulturinstitute 
der Wissenschaf tsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 17.11.2015  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1) Die Jahresabschlüsse 2010 und 2011 des Eigenbetriebs Kulturinstitute der 
Wissenschaft sstadt Darmstadt werden wie folgt festgestellt:  
a) Eigenbetrieb Kulturinstitute  Jahresverlust 2010  8.771.403,55 Euro 
b) Eigenbetrieb Kulturinstitute  Jahresverlust 2011  8.979.985,94 Euro  
 
2) Der Jahresverlust des Eigenbetriebs  
a) des Jahres 2010  
b) des Jahres 2011  
 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

- 3 - 
 
3) Die Jahresabschlüsse 2010 und 2011 und die jeweiligen Lageberichte de s Eigenbetriebs 
werden mit den Testaten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann und Partner AG 
öffentlich bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
4) Die Betriebsleitung wird  
a) für das Wirtschaftsjahr 2010  
b) für das Wirtschaftsjahr 2011  
entlastet. 
 
 
Anlagen: Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2010  
Eigenbetrieb Kulturinstitute - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2011  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 25.11.2015 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.11.2015  
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt“ hat in den Sitzungen am 27.08 .2014 und am 27.11.2014 die Berichte der 
Betriebsleitung zur Kenntnis genommen und jeweils den Jahresabschluss 2010 und 
Jahresabschluss 2011 fes tgestellt. 
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung die 
Entlastung de r Betriebsleitung sowohl für das Wirtschaftsjahr 2010 als auch für das 
Wirtschaftsjahr 2011.  
 
Der Eigenbetrieb schloss in den Jahren 2010 und 2011 mit einem Jahresverlust ab.  
 
Aus dem laufenden Geschäft ist und wird der Eigenbetrieb nicht im Stande sein Ge winne zu 
erzielen. Diese Absicht steht  auch nicht im Vordergrund. Vielmehr handelt es sich um 
Einrichtungen der Daseinsvorsorge für die Bürger der Stadt Darmstadt, die die Attraktivität 
der Stadt steigern sollen.  
 
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum 
31.12.2010 und zum 31.12.2011 der Schüllermann und Partner AG –Wirtschaftsprüfungs -
gesellschaft – Steuerberatungsgesellschaft – wird hingewiesen.  
 
Darmstadt, 17.11.2015  
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 614 beschließend
TOP 106
TOP 63

Orte (1)

  • Riedeselstraße 15

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0523
Typ
Magistratsvorlage
Datum
17.11.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00