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Bewirtschaftung des städtischen Waldes 2023/24

Mitteilung Ausschuss 3351/2023 vom 31.10.2023

Stand: Am 27.11.2023 im Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Anlage 7 - Durchforstungsplan 2024 Bezirk 2

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    Durchforstungsplanung 2024 Stadtbezirk Rodenkirchen Hauptbaumart Abt. Forstort Fläche Nutzungsart Bezirk: Rodenkirchen Forstbetriebsbezirk linksrheinisch städtischer Wald 302 J östlich der Kiesgrube Meschenich 2,40 ha Linde,Eiche, Esche, Birke 307 K Auenweg 3,00 ha Ahorn, Rotbuche, Eiche, Esche 307 L Uferstraße 4,50 ha Rotbuche, Ahorn, Esche, Roteiche 306 C Unterer Weißer Weg 1,20 ha Linde 307 A Fuchskaulenweg 0,50 ha Roteiche, Hainbuche 308 B Grüngürtelstr. 2,50 ha Roteiche, Esche, Hainbuche, Linde 311 C Am Neuen Forst 2,80 ha Rotbuche, Esche, Roteiche 311 D Am Neuen Forst 7,40 ha Eiche, Linde 311 M Bonner Landstraße 2,30 ha Ahorn, Esche, Kirsche, Roteiche 313 F südlich Militärringstr./ Nähe Verteilerkreis 1,50 ha Linde, Roteiche, Esche Summe für Rodenkirchen: 28,10 ha Einschlagmenge: 571 fm (20 Festmeter pro Hektar) Seite 1 von 1
  • Anlage 5 - Arbeitskarte Wald_Rodenkirchen_1_25.000

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  • Anlage 1 - Arbeitskarte Wald_Kalk_1_25.000

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  • Mitteilung Ausschuss

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    Dezernat, Dienststelle VIII/67/673/2 Vorlagen-Nummer 31.10.2023 3351/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde 27.11.2023 Bewirtschaftung des städtischen Waldes 2023/24 Auswirkung der Dürre auf den städtischen Wald Der Wald in Köln leidet seit 2018 unter Dürre. Im Jahr 2021 entspannte sich die Situation zwar kurzfristig. Diese positive Entwicklung wurde 2022 durch das trockene Frühjahr und den ext- rem heißen und trockenen Sommer, in dem im Juli und August kaum Regen fiel, gestoppt. Die Bodenwasservorräte im Wald waren auf trockenen und sonnenexponierten Standorten ab Juli soweit verbraucht, dass die Bäume unter Dürrestress litten. Ende August zeigte der Dürremo- nitor für alle Waldbereiche Kölns eine außergewöhnlich starke Dürre bis in tiefere Boden- schichten. Waldbäche, wie der Kurtenwaldbach und der Flehbach versiegten. Die Waldbrand- gefahr war sehr hoch, da auch die Krautschicht in den Wäldern ausgetrocknet war. Zu Wald- bränden kam es jedoch nicht. Besonders von der Dürre betroffen waren jüngere Wälder aus Nachkriegsaufforstungen, während alte Bäume, die ein tiefreichendes Wurzelwerk haben, mit der Trockenheit besser zu Recht kamen. Zu beobachten ist auch, dass Buchennaturverjün- gungen in den Altwäldern, z.B. im Gremberger Wäldchen, trotz Trockenheit vital blieben. Dies ist ein Beleg für die bessere Anpassungsfähigkeit von natürlich am Standort aufgewachsenen Bäumen auf geänderte Klimabedingungen. Die Strategie im Rahmen der Klimaanpassung die natürliche Verjüngung der Bäume im städtischen Wald zu fördern wird dadurch bestätigt. Im Jahr 2023 entspannte sich die Situation wieder. Zwar waren einzelne Monate wie der Mai und der September auch wieder zu trocken und zu warm. Extreme Hitze und langanhaltende Dürren blieben in diesem Jahr jedoch aus. Durch einen normal nassen Winter und den relativ nassen Sommer konnten die Wasservorräte im Boden wieder weitgehend aufgefüllt werden. Die Waldbestände zeigen sich deutlich erholt. In den durch die Dürre der Vorjahre aufgelichte- ten Beständen, konnte sich in der Regel Naturverjüngung etablieren. Trotzdem kam es verein- zelt zum Absterben vorgeschädigter Bäume. Insgesamt ist festzustellen, dass die Vitalität des städtischen Waldes durch die Trockenheit der Vorjahre immer noch geschwächt ist. Allerdings zeigt dies nur das aktuelle Bild. Entspre- chend den Klimaprognosen ist in Zukunft immer wieder mit länger anhaltenden Trockenperio- den zu rechnen. Zur weiteren Regeneration der Wälder bedarf es noch einiger niederschlags- reicher Jahre. Durchforstungsplanung 2023/24 Nachdem seit 2020 nur noch eingeschränkt durchforstet wurde und 2022/23 sogar ganz auf 2 Durchforstungen verzichtet wurde, zeigen sich 2023 einzelne Bestände wieder soweit regene- riert, dass Pflegemaßnahmen sinnvoll werden. Da zum Aufbau klimastabiler Wälder eine re- gelmäßige Waldpflege zur Förderung der Baumartenvielfalt und Stabilität des Waldes geboten ist, wurden für einzelne Bestände wieder Pflegemaßnahmen geplant. Ein Teil der Maßnahmen war bereits im Plan 2021/22 enthalten wurde dann jedoch wegen der wiedereinsetzenden Dürre nicht umgesetzt. Der Gesamtumfang der geplanten Maßnahmen liegt bei rund 20 % der vor der Dürre jährlich eingeschlagenen Holzmenge. Durchforstungen finden in den Stadtbezirken Rodenkirchen, Nippes, Chorweiler, Porz und Kalk statt. Schwerpunkte der Waldpflegearbeiten im städtischen Wald werden, wie in den vergangenen Jahren, im kommenden Winter die notwendigen Fällungen zur Verkehrssicherung an den rd. 400 km langen Waldrändern entlang von Bebauung, Straßen und Schienen sein. Diese vertei- len sich auf den Wald im ganzen Stadtgebiet. Das Holz, das bei den Fällarbeiten anfällt, wird an die holzverarbeitende Industrie verkauft. Die Erlöse decken einen Teil der Kosten. An die Bürger werden Holzlesescheine gegen Ent- gelt vergeben. Die jeweiligen Bezirksvertretungen und der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün werden über die anstehenden Maßnahmen durch entsprechende Mitteilungen informiert. Zur Information der Bürger*innen wird der Hauungsplan mit Lageplänen auch im Internet veröffentlicht (www.stadt-koeln.de) Anlagen Gez. Wolfgramm
  • Anlage 4 - Arbeitskarte Wald_Porz_Zündorf_1_25.000

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  • Anlage 8 - Durchforstungsplan 2024 Bezirk 5

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    Durchforstungsplanung 2024 Stadtbezirk Nippes Hauptbaumart Abt. Forstort Fläche Nutzungsart Bezirk: Nippes Forstbetriebsbezirk linksrheinisch städt. Wald 414 C nördlich der Lüttichkaserne im ÄGG 1,50 ha Roteiche, Laubhartholz 452 E östlich der Lüttichkaserne im ÄGG 3,00 ha Rotbuche, Laubhartholz Summe für Nippes: 4,50 ha Einschlagmenge: 105 fm (23 Festmeter pro Hektar) Seite 1 von 1
  • Anlage 9 - Durchforstungsplan 2024 Bezirk 6

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    Durchforstungsplanung 2024 Stadtbezirk Chorweiler Hauptbaumart Abt. Forstort Fläche Nutzungsart Bezirk: Chorweiler Forstbetriebsbezirk linksrheinisch städtischer Wald 415 L Anschlussstelle Chorweiler an der BAB 57 5,50 ha Spitzahorn, Linde (Stadtteil Lindweiler) Summe für Chorweiler: 5,50 ha Einschlagmenge: 100 fm (18 Festmeter pro Hektar) Seite 1 von 1
  • Anlage 10 - Durchforstungsplan 2024 Bezirk 7

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    Durchforstungsplanung 2024 Stadtbezirk Porz Hauptbaumart Abt. Forstort Fläche Nutzungsart Bezirk: Porz Forstbetriebsbezirk rechtsrheinisch städtischer Wald 101 I zwischen Elsdorf und Wahn 5,40 ha Linde, Rotbuche, Ahorn 101 K zwischen Elsdorf und Wahn 3,30 ha Linde, Rotbuche 101 L am Rhein zwischen Zündorf und Langel 1,30 ha Linde, Rotbuche, Ahorn 101 M am Rhein zwischen Zündorf und Langel 2,20 ha Linde, Rotbuche, Ahorn 101 N am Rhein zwischen Zündorf und Langel 2,60 ha Linde, Ahorn, Esche 103 C Leidenhausen entlang der Eisenbahn 11,00 ha Linde, Rotbuche, Eiche Summe für Porz 25,80 ha Einschlagmenge: 775 fm (30 Festmeter pro Hektar) Seite 1 von 1
  • Anlage 3 - Arbeitskarte Wald_Porz_Eil_Wahn_1_25.000

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  • Anlage 12 - Durchforstungsplan 2024 Stadtgebiet

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    Holzeinschlagsplanung 2024 17.10.2023 städtischer Waldbesitz Stadtbezirk Fläche Menge Forstbetriebsbezirk 1 - Innenstadt 0,00 ha 0 fm linksrheinisch 2 - Rodenkirchen 28,10 ha 571 fm linksrheinisch 3 - Lindenthal 0,00 ha 0 fm linksrheinisch 4 - Ehrenfeld 0,00 ha 0 fm linksrheinisch 5 - Nippes 4,50 ha 105 fm linksrheinisch 6 - Chorweiler 5,50 ha 100 fm linksrheinisch 7 - Porz 25,80 ha 775 fm rechtsrheinisch 8 - Kalk 14,70 ha 385 fm rechtsrheinisch 9 - Mülheim 0,00 ha 0 fm rechtsrheinisch Gesamtsumme 78,60 ha 1.936 fm Seite 1 von 1
  • Anlage 6 - Arbeitskarte Wald_Rodenkirchen_Meschenich_1_25.000

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    Giesdorf
  • Anlage 11 - Durchforstungsplan 2024 Bezirk 8

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    Durchforstungsplan 2024 Stadtbezirk Kalk Hauptbaumart Abt. Forstort Fläche Nutzungsart Bezirk: Kalk Forstbetriebsbezirk rechtsrheinisch städtischer Wald 110 B1 An der Erkermühle 4,80 ha Eiche, Rotbuche 110 B2 An der Erkermühle 3,10 ha Kirsche, Esche 119 B nördlich BAB 4 zur Olpener Straße 2,60 ha Rotbuche, Eiche 120 C nördlich BAB 4 zur Olpener Straße 2,40 ha Rotbuche, Linde 141 D4 Merheimer Heide 1,80 ha Rotbuche, Linde Summe für Kalk 14,70 ha Einschlagmenge: 385 fm (26 Festmeter pro Hektar) Seite 1 von 1
  • Anlage 2 - Arbeitskarte Wald_Nippes_Chorweiler_1_25.000

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Beratungsverlauf

  1. 27.11.2023

    Naturschutzbeirat bei der Unteren Naturschutzbehörde

    TOP 4.1, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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