V/0227/2024
Digitaler Haushalt
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Beschlussvorlage
3446 Zeichen
V/0227/2024 V/0227/2024 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Digitaler Haushalt Beratungsfolge 23.04.2024 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft nimmt den Umset- zungsstand zur Digitalisierung städtischer Haushaltsdaten zur Kenntnis. 2. Der Antrag Nr. A-R/0028/2023 „Digitaler Haushalt“ ist damit erledigt. II. Finanzielle Auswirkungen: Der Antrag ist im Rahmen vorhandener Budgets umgesetzt worden. Zusätzliche finanzielle Aus- wirkungen haben sich insofern nicht ergeben. Begründung: Der gemeinsame Antrag Nr. A-R/0028/2023 „Digitaler Haushalt“ der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- nen/GAL, der SPD-Fraktion und der Ratsgruppe Volt wurde in der Ratssitzung am 14.06.2023 an den Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft verwiesen. Mit dem Antrag ist die Verwaltung gebeten worden, alle Informationen zum städtischen Haushalt als offene Daten, also in einem maschinenlesbaren Format, über das Open-Data-Portal der Stadt Müns- ter zur Verfügung zu stellen. Die Haushaltsdaten sollten auch für die Vorjahre bereitgestellt werden. Die Haushaltspläne wurden bereits über die Internetseite der Stadt Münster veröffentlicht. Die Aus- weitung auf weitere Dateiformate, die der Öffentlichkeit auch eine maschinelle Verarbeitung erlauben, ist ein weiterer Schritt im Rahmen der Digitalisierung. Das Amt für Finanzen und Beteiligungen und die citeq haben bei der Umsetzung des Antrages eng zusammengearbeitet. Ausgangspunkt waren umfangreiche Datensätze für zwei Haushaltsjahre, die bereits im städtischen Open-Data-Portal veröffentlicht waren. Amt für Finanzen und Beteiligungen 12.04.2024 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Möller Telefon: 492-2000 MoellerFrank@stadt- muenster.de - 2 - V/0227/2024 Auf der Basis dieser Datensätze wurde eine Datenextraktion aus dem SAP-System aufgebaut, so dass sowohl für zurückliegende als auch zukünftige Haushaltsjahre strukturierte Haushaltsdaten in maschinenlesbarer Form aufbereitet werden können. Die Daten gehen dabei zurück bis in das Haushaltsjahr 2008. Mit dem Haushaltsjahr 2008 hatte die Stadt Münster seinerzeit den Umstieg von der Kameralistik auf einen vollständig doppischen Haushalt nach den Regeln des ‚Neuen Kommunalen Finanzmanagements‘ vollzogen. Über den Zeitraum seit 2008 sind die Daten daher gut miteinander vergleichbar, auch wenn es seither Anpassungen im Hin- blick auf die Produktgruppensystematik und -zuordnung gegeben hat. Aktuell liegen die Daten bis einschließlich des Jahres 2024 vor. Dabei handelt es sich in den Jahren 2008 bis 2022 um die Ist-Ergebnisse (Jahresabschlüsse) der jeweiligen Haushaltsjahre, bei den Jah- ren 2023 und 2024 um die Haushaltsplandaten. Die Daten werden nunmehr regelmäßig aktualisiert und die jeweils neuesten Ist-Ergebnisse und Plandaten im Open-Data-Portal veröffentlicht. Die Daten werden sowohl im xls- als auch im csv- Dateiformat zur Verfügung gestellt. Über den nachfolgenden Link lassen sich die Datensätze zum städtischen Haushalt auswählen: https://opendata.stadt-muenster.de/ In Vertretung gez. Christine Zeller Stadtkämmerin Anlage: Antrag Nr. A-R/0028/2023 „Digitaler Haushalt“ der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/GAL, der SPD- Fraktion und der Ratsgruppe Volt
A-R-0028-0023_Digitaler-Haushalt
1318 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0028/2023
Münster, 05.06.2023
Ratsantrag
Digitaler Haushalt
Der Rat möge beschließen:
Alle Informationen zum städtischen Haushalt werden der Öffentlichkeit als offene Daten
(also in einem maschinenlesbaren Format, z.B. CSV oder XML) über das Open-Data-Portal
der Stadt Münster zur Verfügung gestellt. Dies gilt auch für alle verfügbaren Datensätze der
Vorjahre.
Begründung:
Transparenz ist auf allen politischen Ebenen ein hohes Gut unserer Demokratie. Das gilt
besonders für die Verwendung finanzieller Mittel. Die Stadt Münster stellt bereits jetzt die
Haushaltspläne der Öffentlichkeit zur Verfügung, allerdings bislang nur in Form von PDF-
Dateien, die für eine maschinelle Verarbeitung eher ungeeignet sind.
Visualisierungen auf der Webseite helfen Bürger*innen, Unternehmen und anderen
interessierten Akteuren zudem den Haushalt und seine Schwerpunkte besser zu verstehen
und Entwicklungen von bspw. Einnahmen und Ausgaben, Personal u.ä. nachzuvollziehen.
Ein digital zugänglicher Haushalt ist ein Baustein, um Transparenz und Vertrauen zu
schaffen.
gez.
Sylvia Rietenberg Lia Kirsch Helene Goldbeck
Christoph Kattentidt und Fraktion Martin Grewer
und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0227/2024
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 28.03.2024
- Erstellt
- 28.03.2024 18:20