Mandari Insight

V/0802/2011

Antrag der FDP-Fraktion A-R/0043/2011

Vorlagen 17.10.2011

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 14.12.2011, TOP 2.2

Beschlussvorlage

· application/pdf

Ansehen

Anlage: Antrag der FDP-Fraktion A-R/0043/2011

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

6651 Zeichen

V/0802/2011 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Presse- und Informationsamt 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Antrag der FDP-Fraktion A-R/0043/2011 
"Wer macht was für wen in Münster? Internet-Datenbank als flexible Informations-Plattform 
schaffen" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
14.12.2011 Hauptausschuss Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Verzeichnis wichtiger Internet-Datenbanken zur Frage "Wer 
macht was für wen in Münster?" zusammenzustellen und auf der Startseite des Portals 
muenster.de einzubinden. Damit ist der Antrag der FDP-Fraktion A-R/0043/2011 erledigt. 
 
 
Begründung: 
 
Die FDP-Fraktion beantragt, "eine umfassende und barrierefreie Datenbank in die Homepage der 
Stadt Münster einzubinden, aus der die vorhandenen Hilfs- und Unterstützungsangebote der Stadt 
und der anderen Träger, Stiftungen und bürgerschaftlichen Gruppen Münsters zentral abgerufen 
werden können." Zu berücksichtigen sind auch "kulturelle, sportliche, religiöse und Weiterbil-
dungsangebote kommerzieller wie ehrenamtlicher Art". Dazu soll eine stets aktuelle Datenbank mit 
differenzierter Filter- und Stichwort-Suche und "ggf. stichwortartigen Kurzbeschreibungen der je-
weiligen Angebote mit einem Link zur Homepage des Anbieters" aufgebaut und gepflegt werden. 
Bei Veranstaltern und Angeboten ohne eigene Homepage "wären eventuell weitere Angaben not-
wendig". Die Pflege der Daten erfolgt durch die Verwaltung, die Anbietern und Veranstaltern ein 
Online-Formular zur Meldung, Änderung und Löschung ihrer Daten zur Verfügung stellt. Länger-
fristig ist ein Direktzugang authentifizierter Anbieter zur Datenpflege bestehender oder neuer An-
gebote zu prüfen. 
 
Der Antrag spricht die Herausforderung an, die sich jedem großen Online-Portal stellt, das kontinu-
ierlich daran arbeitet, ein sehr umfangreiches, inhomogenes und stetig wachsendes Angebot un-
terschiedlicher - städtischer und nichtstädtischer - Anbieter mit eng begrenzten Ressourcen nutzer-
freundlich zu erschließen und laufend zu pflegen. Nutzern von muenster.de werden - erschlossen 
nach Themen, Nutzergruppen, Anliegen und Lebenslagen - 4 alternative Zugänge zu den städti-
schen und nichtstädtischen Inhalten angeboten: 
Vorlagen-Nr.: 
V/0802/2011 
Auskunft erteilt: 
Herr Schiek 
Ruf: 
492 13 00 
E-Mail: 
Schiek@stadt-muenster.de  
Datum: 
22.11.2011 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0802/2011 
 
1.) Systematische Erschließung der Angebote und Anbieter durch Hauptrubriken (Rathaus, Tou-
rismus, Bildung u. Wissenschaft, Wirtschaft u. Technologie, Freizeit u. Sport, Soziales u. Ge-
sundheit, usw.) mit jeweils mehreren Unterrubriken. Die Unterrubriken enthalten umfangrei-
che Linklisten mit stichwortartiger Kurzbeschreibung der Angebote bzw. Anbieter.  
 
2.) Einfache Stichwort-Suchfunktion und erweiterte Suchfunktion. Suchbegriffe können von allen 
Haupt- und Unterrubrikseiten direkt eingegeben werden. Die Suchmaschine konnte in jünge-
rer Zeit deutlich optimiert werden. 
 
3.) Service-Spalte: Eine Reihe besonders gefragter Dienste und Angebote bietet muenster.de 
zusätzlich in einer Service-Spalte (der rechten der drei Spalten des Portals) an. 
 
4.) Soweit es eine homogene Struktur von Inhalten zulässt, werden sie in Datenbanken gepflegt, 
die online nutzerfreundlich erschlossen werden. muenster.de integriert eine Reihe städti-
scher und nichtstädtischer Datenbanken, die sowohl über die Rubriken, die Suchfunktion und 
zum Teil auch über die Service-Spalte erschlossen werden. 
 
Die im Antrag umrissenen Angebote decken das gesamte gesellschaftliche Leben in Münster in 
den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Bildung, Religion, Engagement, Selbsthilfe und Freizeit ab. 
Sie umfassen eine mindestens hohe vierstellige, vermutlich fünfstellige Zahl an Angeboten, für die 
eine (Meta-)Datenbank zu schaffen wäre. Diese wäre durch Recherche, Dateneingabe und regel-
mäßige Kontrolle stets auf aktuellem Stand zu halten.  
 
Die für ein solches Angebot bereitzustellenden, zusätzlichen Ressourcen wären so erheblich, dass 
zu einer 1:1-Umsetzung des Antrags nicht geraten werden kann. Auch wenn längerfristig für An-
bieter die Möglichkeit geschaffen wird, selbst Daten einzutragen und zu aktualisieren, sind diese 
Datenänderungen weiterhin an zentraler redaktioneller Stelle nach Plausibilitätsprüfung freizu-
schalten. Ein Datenbestand von qualitativ hohem Nutzwert setzt außerdem voraus, dass regelmä-
ßig u. a. die Existenz von verlinkten Anbietern bzw. Angeboten überprüft wird; die Erfahrung mit 
Online-Datenbanken und Linklisten zeigt, dass z.B. nicht selten nicht gemeldet wird, wenn sich 
Adressen von Homepages ändern oder Homepages und Angebote ganz eingestellt werden. 
 
Im Sinne das Antrags wird alternativ vorgeschlagen, mit den vorhandenen Ressourcen ein Ver-
zeichnis (Linksliste mit stichwortartiger Besch reibung) bereits existierender Datenbanken zusam-
menzustellen und auf der Startseite von muenster.de unter dem Stichwort "Wer macht was?" (Ar-
beitstitel) als zusätzlichen Zugang zu den Anbietern und Angeboten im Portal einzubinden. In die-
se systematisch zu ordnende Liste könnten unter anderem folgende Datenbanken und Verzeich-
nisse aufgenommen werden (vorläufige, unvollständige Übersicht): 
 
Ämter, Einrichtungen, Kundenzentren der Stadtverwaltung 
"Anliegen von A-Z" 
Baugebiete 
Bebauungspläne 
Berufskollegs  
Einzelhandels-Informationssystem 
Fahrradverleih-Verzeichnis 
Filmdienstleister-Datenbank 
Firmen im Netz 
Formulare der Stadtverwaltung 
Frauenorganisationen und -angebote 
Freiwilligenbörse 
Freizeittipps für Kids 
Gesundheit von A-Z 
Hotelbuchungen 
Informationsbüro Pflege (Verzeichnisse Heime, Pflegeangebote etc.)

- 3 - 
V/0802/2011 
Kindertagesbetreuung 
KOMM  
Kongressstadt (Verzeichnisse Tagungsstätten etc.) 
Kulturatlas Westfalen 
Migrantenorganisationen 
"Münster geht aus" 
Münster-Information 
Münster-Veranstaltungskalender münstermine 
Münster-Wiki 
Notrufnummern 
Online-Dienste der Stadtverwaltung 
Ratsinformationssystem 
Schulen 
Sozialpsychiatrische Angebote 
Sportvereine 
Stadtführungen 
Stadtplan mit interaktiven Karten zu Einrichtungen und Angeboten (u. a. in Bereichen Bildung, Ge-
sundheit, Kultur, Sport, Gastronomie, Übernachten) 
Statistik (u.a. statistische Berichte, Stadtteil-Steckbriefe, Zahlenspiegel) 
Telefonverzeichnis Stadtverwaltung 
Umweltwegweiser 
Veranstaltungsvorschau (Jahresübersichten etc.) 
Weiterbildungsdatenbank Ibis 
 
 
 
gez. 
Lewe 
Oberbürgermeister 
 
 
Anlage
 
Antrag der FDP-Fraktion A-R/0043/2011  
„Wer macht was für wen in Münster? Internet-Datenbank als flexible Informations-Plattform schaf-
fen“

Anlage: Antrag der FDP-Fraktion A-R/0043/2011

5236 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0043/2011  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
F DP - RATSFRAKTION  MÜNSTER – DIE LIBERALEN  
Die FDP  - Fraktion im Internet: http://www.fraktion.fdp-ms.de Email: fraktion@fdp-ms.de 
FDP - Ratsfraktion 
 Geringhoffstraße 48 
 48163 Münster 
 Tel.: 0251 - 987 30 60 
 Fax: 0251 - 987 30 61 
 Email: fraktion@fdp-ms.de 
 
 
 
 
Münster, 29.06.2011 
 
 
 
 
 
Antrag 
 
 
Wer macht was für wen in Münster? 
Internet-Datenbank als flexible Informations-Plattform schaffen 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, eine umfassende und  barrierefreie Datenbank in die 
Homepage der Stadt Münster einzubinden, aus der die  vorhandenen Hilfs- und 
Unterstützungsangebote der Stadt und der anderen Tr äger, Stiftungen und 
bürgerschaftlichen Gruppen Münsters zentral abgerufen werden können.  
 
 
Begründung: 
 
Es gibt in Münster eine unübersehbar große Anzahl v on Unterstützungs- und 
Hilfsangeboten, von Institutionen, Stiftungen und bürgerschaftlichen (Selbsthilfe-) Gruppen 
für nahezu jede Lebenslage. Dazu kommen kulturelle,  sportliche, religiöse und 
Weiterbildungsangebote kommerzieller wie ehrenamtli cher Art. Kurzum: Die Vielfalt ist 
nahezu unüberschaubar, Suchende verlieren häufig au f ihrem Weg durch 
Zeitungsanzeigen, Flyer, Plakate oder Broschüren di e Übersicht und geben auf. Viele der 
vielleicht gerade auf sie zugeschnittenen Angebote können sie erst gar nicht beurteilen, 
weil deren Information sie nicht erreicht. 
 
Eine internetbasierte, durch Verlinkungen einfach z u erreichende und stets aktuelle 
Datenbank im Online-Auftritt der Stadt könnte auf e infachem Weg mit Hilfe einer 
differenzierten Filter- und Stichwort-Suche Licht i n den Dschungel der Angebots-
Landschaft bringen. Neben diesen Suchkriterien muss  die Datenbank nur die ggf. 
stichwortartigen Kurzbeschreibungen der jeweiligen Angebote mit einem Link zur 
Homepage des Anbieters enthalten. Denn nahezu alle Angebote sind schon jetzt im 
Internet vertreten, mit Suchmaschinen aber meist nu r zufällig zu finden. Ausschließlich bei 
Veranstaltern und Angeboten, die keine eigene Homep age besitzen, wären eventuell 
weitere Angaben notwendig.

- 2 - 
Als Datengrundlage für eine solche „Wer macht was für wen?“-Zusammenstellung können 
die auf den verschiedenen Seiten der Stadt und der Ämter verteilten Hinweise auf einzelne 
Angebote dienen. Auch auf Vernetzungen wie etwa die  bei der FreiwilligenAgentur 
eingebundenen 220 Organisationen könnte man dafür schon zurückgreifen. 
 
Zur Bereitstellung, Pflege und Löschung der Daten k önnten Anbieter und Veranstalter die 
Kurzbeschreibung ihres Angebotes sowie die weiteren  benötigten Daten über ein im Netz 
abrufbares und online ausfüllbares Kontakt-Formular  zur Verfügung stellen. Hier sollten in 
„Pflicht-Feldern“ auch die möglichen und notwendige n Such- und Stichworte 
(beispielsweise Stadtteil, Senioren, Träger etc.) a ngezeigt und ausgewählt werden 
können. Die Inhalte eines solchen an den Workflow d er Verwaltung angepassten online-
Formulars können dann leicht in die Datenbank übern ommen werden. Dieses erleichtert 
die Pflege der Daten und minimiert den Aufwand der Verwaltung.  
 
Längerfristig ist in einem späteren Schritt - beson ders auch unter dem Gesichtspunkt der 
Datensicherheit - ein Direktzugang authentifizierte r Anbieter zur Datenpflege bestehender 
oder neuer Angebote zu prüfen, um den Arbeitsaufwand der Verwaltung weiter zu senken. 
Schon jetzt obläge die Pflege von Angaben zu Angebots-Details nicht der Verwaltung, weil 
sich diese ja nur auf den jeweiligen Homepages der Anbieter wieder finden, 
 
Der Zugriff auf die Daten muss natürlich auch Mensc hen möglich gemacht werden, die 
keinen Internet-Zugang haben, sich nicht im Netz au skennen bzw. die zu dessen Nutzung 
Unterstützung brauchen. Deshalb sollte es z.B. in B eratungsbüros, Bücherei-Zweigstellen, 
Bezirksverwaltungsstellen, Weiterbildungsstätten od er den Familienzentren möglich sein, 
sich die gewünschten Informationen herauszusuchen o der heraussuchen zu lassen. In 
den wenigen Bedarfsfällen sollte man einzelne Kurzb eschreibungen und die 
dazugehörigen Kontaktdaten auch ausdrucken können.  
 
Die technischen Möglichkeiten des Internets machen eine umfassende Übersicht über die 
Einrichtungen und Angebote in Münster möglich, die es in dieser Breite bisher für die 
Münsteranerinnen und Münsteraner nicht gibt. Statt eines dicken, teuren und im nächsten 
Augenblick schon wieder  nicht mehr aktuellen „Wälz ers“ (Beispiele von Stadtteil-Atlanten 
und Nachschlagewerken aus anderen Städten zeugen zw ar von Engagement, aber eben 
auch von raschem Überholt-Werden) könnte man im Onl ine-Auftritt eine bürgernahe und 
flexible Informations-Plattform schaffen, die Mensc hen das Leben erleichtert, ihnen die 
Auswahl unter verschiedensten Anbietern lässt und  ihrer jeweiligen Lebenssituation 
angepasste Unterstützung nahe bringt. Dies würde au ch den Einsatz vieler engagierter 
privater Gruppen - von der Hausaufgaben-Betreuung, Integrations-Projekten bis zur Oma-
Opa-Vermittlung - durch mehr Beachtung belohnen. 
 
 
gez. 
 
Carola Möllemann-Appelhoff Gisela Geschkewitz 
Hans Varnhagen Jens Lenski 
Jürgen Reuter Robert Fraude 
Dr. Karin Obst

Beratungsverlauf (1)

14.12.2011 Hauptausschuss
TOP 2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Geringhoffstraße 48

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0802/2011
Typ
Vorlagen
Datum
17.10.2011
Erstellt
06.10.2020 14:37