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BV3/139/2025

Sicherheitsmaßnahmen für Fuß-&Fahrradverkehr im Bereich Aachener Platz, Ulenbergstraße und Moorenstraße/Himmelgeister Straße (Antrag Herr Driesch DIE LINKE)

Antrag 16.06.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3, Sitzung am 24.06.2025, TOP 10.9

Antrag

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Antrag

6252 Zeichen

BV3/139/2025 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich  
Düsseldorf, 16.06.2025 
Herr Driesch – DIE LINKE 
Bezirksvertretung 3 
 
 
An den 
Bezirksbürgermeister 
Herrn Dietmar Wolf 
c/o Bezirksverwaltungsstelle 3 
Bachstraße 145 
40217 Düsseldorf 
 
 
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung 3 am 24.06.2025 
 
 
Betrifft: 
Sicherheitsmaßnahmen für Fuß-&Fahrradverkehr im Bereich Aachener Platz, 
Ulenbergstraße und Moorenstraße/Himmelgeister Straße (Antrag Herr Driesch - DIE 
LINKE) 
Sehr geehrter Herr Wolf, 
 
hiermit bitte ich Sie folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung vom 
24.6.2025 zu nehmen: 
 
Die Bezirksvertretung 3 beauftragt die Verwaltung ein Maßnahmenpaket zur 
Sicherung des Fuß -&Radverkehrs im Bereich Aachener Platz, Ulenbergstraße  und 
Moorenstraße/Himmelgeister Straße umzusetzen, welches aus folgenden 
Bestandteilen besteht: 
 
- Tempo 30 entlang des gesamten Straßenabschnitts Aachener Platz, Ulenbergstraße 
und Moorenstraße 
 
- Installation von Fahrbahnschwellen vor allen Zebrastreifen der 
KreisverkehreAachener Platz, Merowingerplatz und Moorenstraße/Himmelgeister 
Straße sowie in Höhe der Moorenstraße 76 (Querung zum UKD), der Ulenbergstraße  
107, vor der Straßenbahnüberquerung und vor der  Querungsinsel am Ulenberg -
Spielplatz 
 
- Schutzstreifen für Radfahrer auf der Himmelgeister Straße nach dem Kreisverkehr 
in beide Richtungen 
 
- Zebrastreifen sowie Anbringung des Zeichen 350 (Fußgängerüberweg) an den 
Einfahrten Moorenstraße/Varnhagenstraße/Fabriciusstraße/Naegelestraße sowie 
Einfahrt Himmelgeister Straße Salzmannbausiedlung (Höhe Hausnummer 104/111) 
sowie zur Ubierstraße

Seite 2 
- Haltestellenschild (Zeichen 224) als Bodenmarkierung an der 
Straßenbahnhaltestelle Moorenstraße 
 
- Durchgängig Rot eingefärbter Fahrradweg an den äußeren Rändern 
derKreisverkehre Aachener Platz und Moorenstraße/Himmelgeister Straße samt   
vereinzelter Anwendung von Elementen der Protected Bike Lane und Entfall der 
inneren Begrenzungslinie. Hierzu Installation des Verkehrszeichen 138 (Radverkehr) 
 
- Lichtzeichenanlage vor der Straßenbahnhaltestelle Moorenstraße (Vor 
Himmelgeister str. 110) bei Einfahrt einer Straßenbahn frühzeitiger auf Rot schalten. 
Zusätzliche Lichtzeichenanlage vor der Straßenbahnüberquerung in Richtung 
Merowingerplatz, Ulenbergstraße in Höhe der Hausnummer 107 
 
- Gehwegparken in Höhe des Cageball -Center Ulenbergstraße durch Poller  
unterbinden 
 
Die Verwaltung wird zusätzlich darum gebeten, die Bezirksvertretung über die  
geplante Umsetzung der Maßnahmen zeitnah zu informieren. 
 
 
  
Begründung: 
 
In der Sitzung vom 13.5.2025 wurde uns die Kriminal -&Unfallstatistik der 
Polizeiinspektion Süd von 2024 vorgestellt, die nach wie vor die Kreisverkehre am 
Aachener Platz, am Merowin gerplatz sowie an der Himmelgeister 
Straße/Moorenstraße als Unfallschwerpunkte benannte. Die somit offensichtliche 
Häufung von Unfällen in Zusammenhang mit Autofahrern, Radfahrern und 
Fußgängern, besonders am Kreisverkehr Moorenstraße/Himmelgeister Straße,  ist an 
diesen Stellen nicht selten auf überhöhte Geschwindigkeit sowie eine unachtsame 
und rücksichtslose Fahrweise von Autofahrern zurückzuführen. Auch aus 
Anwohnersicht kann man auf dem Abschnitt zwischen Aachener Platz, 
Ulenbergstraße und Moorenstraße oft einzelne „Raser“ feststellen, die eine hohe 
Unfallgefahr darstellen. 
 
Da entlang der genannten Straßenabschnitte verschiedene Verbesserungen erwirkt 
werden müssen, um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern zu 
gewährleisten, schlagen wir dazu ein Maßnahmenpaket vor. Tempo 30 sowie 
Fahrbahnschwellen zwingen die Autofahrer vor den Kreisverkehren zu einer deutlich 
langsameren und achtsameren Fahrweise, um Kollisionen mit Fußgängern und 
Radfahrern zu vermeiden. 
 
Die Realität zeigt, dass zudem die Einor dnung von Radfahrern und Autofahrern in 
manchen Fällen nicht glückt, da Autofahrer sich oftmals im Vorrecht sehen. So sehen 
wir die Notwendigkeit, entlang der Kreisverkehre am Aachener Platz und der 
Moorenstraße/Himmelgeister Straße den Raum von Radfahrern  und Autofahrern mit 
sichtbaren Mitteln wie durchgängig farbiger Markierungen und vereinzelt baulichen 
Elementen zu trennen. 
 
Entlang der Haltestelle Moorenstraße kommt es trotz einfahrender Straßenbahn sehr 
oft vor, dass weitere Autos die Straße befahren,  obwohl diese eigentlich an der 
Markierung am Kreisverkehr zu halten haben. Deswegen muss eine Anpassung der 
Ampelschaltung erfolgen und diese mindestens 10 Sekunden eher auf Rot 
umschalten, damit die dortigen Autos nicht zur Gefahr an der Haltestelle werden.

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Ebenso kommt es mehrmals täglich zu gefährlichen Situationen an der Überquerung 
der Straßenbahn an der Ulenbergstraße in Höhe der Hausnummer 107. So sind 
Bahnen oft gezwungen, eine Notbremsung einzuleiten, weil Autofahrer noch schnell 
die Straße überq ueren wollen. Auch hier sehen wir die Notwendigkeit von 
Fahrbahnschwellen und der Installation einer Lichtzeichenanlage, um klare 
Verhältnisse zu schaffen. 
 
Entlang der Ulenbergstraße in Höhe des Cageball -Centers kommt es oftmals zu 
parkenden Autos auf dem Gehweg, die die gesamte Breite des Gehweges einnehmen 
und so der Radweg auch zum Fußweg wird. Diese Rücksichtslosigkeit ist entlang der 
Ulenbergstraße durch bauliche Maßnahmen wie Poller oder Zäune permanent und 
strikt zu unterbinden. 
 
Auch befinden sich in den Einfahrten Varnhagenstraße, Fabriciusstraße, 
Naegelestraße sowie zur Himmelgeister Straße am Salzmannbau oftmals parkende 
Autos in Höhe des Fußwegeverlaufs, die eine deutliche Blockade sind. Besonders vor 
der Shisha -Bar Atash wird oftmals auch der B ordstein zum Parkplatz für Gäste 
umfunktioniert und blockiert deutlich die Fußwegebeziehungen. Genauso nutzen 
Kunden des Rewe -Supermarktes die leeren Stellen und blockieren somit Fußgänger 
und vor allem Mobilitätseingeschränkte Personen, trotz der für Kund en geöffneten 
Tiefgarage. Deswegen müssen Zebrastreifen auch hier den Platz zurückerobern. 
 
Wir stellen fest, dass aktuelle Verkehrsplanung gescheitert ist und bisher keine 
Maßnahmen in Aussicht gestellt werden, die an der Situation etwas ändern. 
 
Mit freundlichen Grüßen, 
gez. Michael M.C. Driesch 
DIE LINKE in der BV03

Beratungsverlauf (1)

24.06.2025 Bezirksvertretung 3
TOP 10.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
BV3/139/2025
Typ
Antrag
Datum
16.06.2025
Erstellt
16.06.2025 14:45