V/0699/2006
Rolle der Stiftungen in der Bürgergesellschaft, Beschluss zu den Änderungsanträgen der CDU-Fraktion
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Anlage 2
1206 Zeichen
Anlage a u 03. 08. 2006 bm Änderungsantrag zur Vorlage 370/2006 „Rolle der Stiftungen in der Bürgergesellschaft;...“ Die Stiftungskommission möge beschließen: Die Verwaltung erarbeitet auf der Grundlage der Vorlage 370/2006 und des CDU- Antrages vom 12.01.2006 konkrete Beschlusspunkte und Zielaussagen zur Vorlage späterer Beschlüsse und legt zum nächsten Hauptausschuss eine als Beschlussvorlage konzipierte Ergänzungsvorlage E1 vor. Begründung: Mit dem Antrag vom 12.01.2006 hat die CDU für die Koalition klare Handlungsaufträge formuliert. Eine Berichtsvorlage wird diesem Antrag inhaltlich und der Form nach nicht gerecht. CDU und FDP sind der Überzeugung, dass auf der Grundlage der durch den Antrag geänderten Vorlage 753/2005 zum jetzigen Zeitpunkt konkrete Beschlüsse gefasst werden können. Da, wo dies aus darzulegenden Gründen nicht möglicht ist, sollte ein klar erkennbarer Zwischenbericht mit zeitlicher Zielformulierung erfolgen. Markus Funk Eleonore Heyne Ursula Möllers Josef Rickfelder CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster Fraktionsgeschäftsstelle Mauritzstraße 7-8 48143 Münster Telefon (0251) 4 18 43-0 ° Telefax (0251) 4 31 36 e-mail fraktion@cdu-ms.de 'http://www.cdu-ms.de
Beschlussvorlage
2755 Zeichen
V/0699/2006
DER OBERBÜRGERMEISTER
V/Stift
Betrifft
Rolle der Stiftungen in der Bürgergesellschaft; Beschluss zu den Änderungsanträgen der CDU-
Fraktion vom 12.01.2006 und 03.08.2006 und dem Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die
Grünen vom 12.01.2006
Beratungsfolge
21.09.2006 Stiftungskommission Vorberatung
18.10.2006 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen
mit Behinderungen Vorberatung
25.10.2006 Ausländerbeirat Vorberatung
26.10.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Vorberatung
07.11.2006 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Vorberatung
08.11.2006 Hauptausschuss Vorberatung
08.11.2006 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
Sachentscheidung:
1. Das strategische Immobilien-Management der kommunalen Stiftungen greift die in Ziffer 2a
/ 1-5 des CDU-Änderungsantrages vom 12.01.2006 genannten Aufgaben und Ziele auf. Die
Stiftungsverwaltung berichtet dazu künftig halbjährlich jeweils zu den Wirtschaftsplanbera-
tungen und zu den Jahresabschlüssen.
2. Die Stiftungsverwaltung setzt das Projekt „Schaffung von Eigentum für Schwellenhaushal-
te“ um. Die Umsetzung beginnt mit der Standortuntersuchung in Coerde im 4. Quartal
2006.
3. Zur Verwaltung des Geldvermögens der Stiftungen legt die Stiftungsverwaltung zur Kom-
missionssitzung am 02.11.2006 ein langfristiges strategisches Anlagekonzept vor, das die
Implementierung von konkreten Anlagerichtlinien beinhalten wird.
4. Die in der Vorlage V/0370/2006 in Ziffer 4 der Begründung genannten Fundraisingaktivitä-
ten werden ab sofort im Rahmen der personellen und finanziellen Möglichkeiten der Stif-
tungsverwaltung umgesetzt.
Vorlagen-Nr.:
V/0699/2006
Auskunft erteilt:
Herr Wildenhues
Ruf:
492 59 02
E-Mail:
WildenhL@stadt-muenster.de
Datum:
04.09.2006
Öffentliche Beschlussvorlage
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V/0699/2006
5. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit stellt die Stiftungsveraltung zur Kommissionssitzung
am 21.09.2006 den bis dahin abgeschlossenen Internetauftritt für die kommunalen Stiftun-
gen vor.
6. Die künftigen Programme und Projekte zur Stiftungszweckerfüllung realisieren die in Ziffer
5 der Vorlage V/0370/2006 genannten Handlungsperspektiven.
7. Mit den in Ziffer 1 bis 6 dieser Beschlussvorlage genannten Maßnahmen sind die CDU-
Änderungsanträge vom 12.01.2006 und 03.08.2006 und der Änderungsantrag der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen vom 12.01.2006 erledigt.
Kosten/Folgekosten
entfällt
Finanzierung/Mittelbereitstellung
entfällt
Begründung:
Vergleichen Sie hierzu die
Anlage 1 (Vorlage Nr. V/0370/2006)
Anlage 2 (Änderungsantrag der CDU-Fraktion vom 03.08.2006).
I. V.
gez.
Dr. Klein
Anlage 1
58531 Zeichen
V/0370/2006
DER OBERBÜRGERMEISTER
V/Stift
Betrifft
Rolle der Stiftungen in der Bürgergesellschaft; Bericht zu den Änderungsanträgen der CDU-
Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Sitzung der Stiftungskommission vom
12.01.2006
Beratungsfolge
31.05.2006 Ausländerbeirat Bericht
06.06.2006 Stiftungskommission Bericht
07.06.2006 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen
mit Behinderungen Bericht
07.06.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht
20.06.2006 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht
21.06.2006 Hauptausschuss Bericht
21.06.2006 Rat Bericht
Bericht:
1. Ausgangslage
Ausgehend von den Anträgen der CDU-Fraktion zur Vorlage V/0753/2005 „Rolle der Stiftungen in
der Bürgergesellschaft“ vom 12.01.2006 (Anlage 1) und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom
23.11.2005 (Anlage 2) gibt diese Vorlage Informationen zu den treuhänderischen Tätigkeitsfel-
dern, auf denen die Stiftungsverwaltung seit ihrer Gründung im Jahre 1989 ihre zentralen Hand-
lungsansätze gestaltet.
Dabei waren und sind die Kernpunkte des CDU-Antrages, wie ertragssichernde Immobilienma-
nagement und Kapitalbewirtschaftung sowie Kontrolle und Transparenz der Verwaltungskosten
und die kontinuierliche Anpassung der Stiftungszweckerfüllung (Programme/Projekte) an die ge-
sellschaftlichen Entwicklungen stets elementare Bestandteile des Stiftungshandelns.
Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezieht sich auf die Prüfung von baulichen Maß-
nahmen zur barrierefreien Erschließung und zur Realisierung neuer Wohnformen im Bestand der
Stiftungsimmobilien aus Anlass anstehender Sanierungen und Modernisierungen.
Die aktuellen Vorhaben und Handlungsperspektiven werden nachfolgend in der Reihenfolge der
Beschlusspunkte des o. g. Antrages dargestellt.
Vorlagen-Nr.:
V/0370/2006
Auskunft erteilt:
Herr Wildenhues
Ruf:
492 59 02
E-Mail:
WildenhL@stadt-muenster.de
Datum:
09.05.2006
Öffentliche Berichtsvorlage
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V/0370/2006
2. Stiftungsvermögen
Durch das Stiftungsgesetz NW und durch die Stiftungssatzungen ist die Stiftungsverwaltung dem
obersten Ziel, der Erhaltung des Stiftungsvermögens und seiner Leistungskraft zur Erwirtschaf-
tung nachhaltig ausschüttungsfähiger Erträge zur Sicherung der dauerhaften Erfüllung der Stif-
tungszwecke, verpflichtet.
Zur Wahrung des Grundsatzes der sparsamen, transparenten und ordnungsgemäßen Bewirt-
schaftung des Stiftungsvermögens wurde 1999 das kaufmännische doppische Rechnungswesen
auf der Basis von Wirtschaftsplänen und Jahresabschlüssen eingeführt. Aus der Fortschreibung
der Daten aus den Jahresabschlüssen und den Zahlungsvorfällen der noch nicht abgeschlosse-
nen Rechnungsperioden konnte forthin eine sehr dezidierte Planung der Aufwendungen und Er-
träge erfolgen. Dem Finanzplan als Teil des jährlichen Wirtschaftsplanes kommt dabei besonde-
re Bedeutung zu. Einerseits liefert er die notwendigen Daten der Investitionsfinanzierung im im-
mobilen Vermögen und andererseits berücksichtigt er die übrigen Tätigkeitsfelder (Program-
me/Projekte) der Stiftungen mit ihren relevant en finanziellen Auswirkungen, um im Bedarfsfall
frühzeitig die erforderlichen Dispositionen zum geldwirtschaftlichen Ausgleich (Eigenkapitalein-
satz/Fremdfinanzierung) zu treffen.
Wesentliche Kernpunkte des CDU-Antrags (vgl. Ziffer 2. neu der Vorlage V/0753/2005/1) sind
elementare Bestandteile des Stiftungshandelns. Zur größtmöglichen Sicherung der Substanzhal-
tung wird die Stiftungsverwaltung, den Wirtschaftsprüfer, über die Prüfung des Jahresabschlusse
hinaus, mit der Überwachung der Werterhaltung des Stiftungsvermögens einbeziehen.
2.1 Strategisches Immobilienmanagement
2.1.1 Einführung
Das strategische Immobilienmanagement soll der Handlungsansatz eines auf Bestandssicherung
und Ertragsgarantie ausgerichteten Handelns für die Stiftung sein.
Über die Wirtschaftspläne richtet die Stiftungsverwaltung ihr Augenmerk insbesondere auf die
Ergebnisentwicklung der immobilen Vermögensverwaltung der Stiftungen. Diese weist in der
jüngsten Vergangenheit einige Veränderungen auf, die gleichzeitig wichtige Schritte in eine be-
standsgarantierende Zukunft des Stiftungskapitals bedeuteten sowie über höhere Erträge die
Stiftungszweckerfüllung sicherer werden ließen. So wurde die Stiftung Bürgerwaisenhaus durch
die Veräußerung des Grundstückes an der Schulstraße/Uppenbergstraße wieder nachhaltig in
ihren Erträgen, und damit im Hinblick auf die Erfüllung der Stiftungszwecke, gestärkt. Die Veräu-
ßerung des Leprosenhauses in Münster-Kinderhaus befreite die Trägerstiftung Pfründnerhaus
Kinderhaus von der bis dato die Stiftungszweckerfüllung lähmenden Verpflichtung zur denkmal-
geschützten Gebäudeerhaltung. Sie kann nunmehr verstärkt ihr Augenmerk auf sozial benachtei-
ligte Menschen im Stadtteil Kinderhaus richten.
Der Neubau des Hauses Nr. 74 im Altenhilfezentrum Klarastift sichert im Rahmen der rentierli-
chen Vermögensanlage der Stiftung Magdalenenhospital neben der Stärkung des Ganzheitlich-
keitscharakters des Zentrums auskömmliche Einnahmen. Das gleiche gilt für das kombinierte
Vermarktungs- sowie Eigenbewirtschaftungsprojekt der 38 Wohnungen in der Grüne Gasse. Aus
der Perspektive gesicherter Einnahmenbewirtscha ftung im immobilen Vermögensteil der Stiftung
Magdalenenhospital ist dieses Projekt ebenfalls praktizierte Zukunft.
Um die Handlungsansätze über gezielte Maßnahmen definieren zu können, hat die Stiftungsver-
waltung die Stiftungsimmobilien entsprechend den jeweiligen Widmungen von einander getrennt
dargestellt (vgl. hierzu Anlage 3).
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Mit Hilfe des doppischen Rechnungswesens wurde zur Unterstützung strategischen Handelns
das Bilanzvolumen transparent nach den Anteilen Immobilienvermögen, Finanzanlagen und
Geldkapital ermittelt. Die beigefügte Anlage 4 gibt mittels grafischer Darstellung einen Eindruck
von den von Stiftung zu Stiftung unterschiedlichen Gewichtungen innerhalb der Vermögensbe-
stände. Dabei ist insbesondere für die Stiftung Siverdes kennzeichnend der 47,50 % Immobilien-
anteil am Vermögen.
2.1.2. Zielsetzungen/Instrumente
Kernpunkt des strategischen Handelns sowohl im nicht stiftungszweckgebundenen Immobilien-
bestand als auch bei den einem Stiftungszweck gewidmeten Immobilien ist zum einen eine Quali-
tätsstärkung des Wohnungsbestandes und zum anderen die Schaffung attraktiver Wohnungsan-
gebote im Bestand. Dieses Ziel kann erreicht werden, wenn in festgelegten Planungs- und Be-
wertungszeiträumen wirtschaftliche Entwicklungen aufgezeigt und nötigenfalls mit Konsequenzen
belegt werden. Das kann im Einzelfall sowohl den Verlauf als auch die Umwidmung oder die
Neuentwicklung von Immobilien umfassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass die mit dem Im-
mobilienpächter Wohn + Stadtbau GmbH stattfi ndenden, insbesondere dem Wirtschaftsplan vor-
geschalteten Planungsgespräche eine Basis sind. In diesen Gesprächen werden die Immobilien
einer eingehenden Betrachtung aus baufachlicher und wohnungswirtschaftlicher Sicht unterzo-
gen. Die hierzu verabredete Maßnahmen sind mit Blick auf die Umsetzung für W + S und für die
Stiftungsverwaltung bindend.
Den Zweckbetrieben der Jugendhilfe sowie dem der Gesundheitsprävention dienenden Gesund-
heitshaus widmet die Stiftungsverwaltung ein auf Substanzwahrung und dauerhaft finanzierbaren
Kostenverläufen ausgerichtete besondere Aufmerksamkeit.
Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Altenzentrum Klarastift gGmbH stehen für die Sicherung
der wirtschaftlichen Betriebsführung und für die Weiterentwicklung der Einrichtung ein.
2.1.3 Berichtswesen
Zu Punkt 2.1.2 dieser Vorlage wird berichtet, dass die regelmäßigen Wirtschaftsplangespräche
mit W + S im Rahmen des Immobilienmanagement die wohnungswirtschaftliche Seite abdecken.
Die Stiftungsverwaltung ist angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedarfe und der absehba-
ren demografischen Entwicklung für strukturelle Veränderungen im Immobilienbestand verant-
wortlich. Beide Bereiche werden die Eckpunkte eines von der Stiftungsverwaltung vorgeschlage-
nen jährlichen Berichts zum Immobilienmanagement zeitgleich mit den Wirtschaftsplanberatun-
gen sein.
2.2 Aktuelle Maßnahmen
Veräußerungen
Mit der Vorlage V/0163/2006 hat die Stiftungskommission am 30.03.2006 dem Ausschuss für
Finanzen, Beteiligung und Liegenschaften den Grundsatzbeschluss zur Veräußerung von Miet-
objekten der Stiftungen Generalarmenfonds und Siverdes zur Annahme empfohlen. Der als An-
lage 5 beigefügten Ablaufplanung sind die weiteren Schritte bzw. Beteiligungen und Informatio-
nen der Stiftungskommission zu entnehmen.
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Sanierung und Modernisierung
Bei größeren Vorhaben werden Aspekte der städtischen Wohnstandortentwicklung berücksichtigt
als Antwort auf demografische und gesellschaftliche Veränderungen. Der Wohnungsbestand wird
mit innovativen und bedarfsorientierten Wohnformen attraktiv am Markt gehalten.
Wiener Straße / Ostmarkstraße - Körnerstrasse
Die im Wirtschaftsplan 2006 vorgesehenen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen Kör-
nerstraße und Wiener Straße / Ostmarkstraße wurden im Sinne der Änderungsanträge von der
Stiftungsverwaltung angehalten und geprüft, ob bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Er-
schließung und zur Realisierung neuer Wohnformen umsetzbar sind. Die Ergebnisse wurden der
Stiftungskommission in der Sitzung am 30.03.2006 vorgestellt. Die sich zwischenzeitlich heraus-
gestellten Veränderungen bei den Finanzierungsmitteln beider Maßnahmen führen, wie am
30.03.2006 berichtet, zur Aufstellung eines geänderten Wirtschaftsplanes, der in der Sitzung der
Stiftungskommission am 06.06.2006 beraten wird.
Heisstraße 40, 40a und 42
Die im Eigentum der Stiftung Siverdes stehende Wohnanlage ist im Jahre 1959 errichtet worden.
Sie umfasst 21 Wohnungen, eine Gewerbeinheit (Gaststätte) und die private Kita „Kleine Wiese“.
Bei einer Gesamtwohnfläche von 1.334 m² beträgt die durchschnittliche Wohnungsgröße 63,5
m².
Die zurzeit ungenutzte Gewerbefläche weist eine Fläche von 239 m² auf. Die nutzbare oder auch
überplanbare Wohnfläche im Gastraum beträgt ca. 120 m².
Der Wohnungsmix besteht aus einer Vierzimmer-, einer Zweizimmerwohnung und mit dem Rest
aus Dreizimmerwohnungen.
Die Mieterschaft ist geprägt durch ältere Alleinstehende sowie kinderlose ältere Ehepaare. Fami-
lien mit Kindern sind zurzeit nicht in der Mieterschaft.
An diesem Objekt sollen bauliche Maßnahmen zur barrierefreien Erschließung sowie zur Reali-
sierung von neuen Wohnformen geprüft und - wenn wirtschaftlich vertretbar - realisiert werden.
Unabhängig vom Ergebnis der durch W + S durchzuführenden Untersuchung können vorab eini-
ge wichtige bestandsbezogene Aussagen getroffen werden. So würde die Schaffung familienge-
rechter Wohnungen mit mind. 90 qm Wohnfläche eine umfängliche Grundrissänderung erfordern,
die wiederum nur über eine bauliche Gebäudeentkernung möglich wäre. Die Schaffung von Bar-
rierefreiheiten im Wohnungsbestand wird von W + S untersucht. Damit ist auch die technische
Prüfung des nachträglichen Einbaus einer Aufzugsanlage gemeint.
Erst Vorüberlegung zur Folgenutzung der Gaststätte schließen einvernehmlich eine weitere ge-
werbliche Nutzung aus. In den weiteren Planungsüberlegungen wird die Schaffung von Wohn-
raum für eine Behindertenwohngemeinschaft (wie Rollstuhlfahrer) favorisiert. Zur Erreichung
konzeptioneller Planungssicherheit sollten die künftigen Bewohner in den Planungsprozess mit
einbezogen werden.
Diese Maßnahme wird in 2006 vorgeplant und für 2007 über den Wirtschaftsplan 2007 dem Rat
zur Realisierung vorgeschlagen (vgl. hierzu die geplante Ablaufplanung).
Heimverbundene Altenwohnungen im Altenzentrum Klarastift
Die dem Stiftungszweck der beiden Pfründnerhaus-Stiftungen gewidmeten und mit öffentlichen
Wohnbauförderungsmitteln finanzierten 140 Altenwohnungen sind im Jahre 1975 erstmalig be-
zogen worden. Im Wohnungsbestand sowie im Verkehrs- und Freiflächenbereich der Wohnanla-
ge gibt es noch bauliche Defizite, die auch trotz kontinuierlicher Bauunterhaltungsleistungen in
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den zurückliegenden Jahren nicht beseitigt werden konnten. Die vor rund 15 Jahren abgeschlos-
sene Bauschädensanierung hat in einigen wichtigen Teilbereichen nachhaltige Unterhaltungs-
und Bewirtschaftungssituationen hinterlassen. Sie waren insbesondere auch mitverantwortlich für
ständig defizitäre Bewirtschaftungsergebnisse zu Lasten der Eigentümergemeinschaft der
Pfründnerhaus-Stiftungen. Das veraltete Heizungssystem belastet zudem nicht unerheblich die
Mietnebenkosten der Mieter. In einer umfänglichen, alle zu sanierenden bzw. zu modernisieren-
den Gewerke innerhalb und außerhalb der Wohnungen umfassenden Maßnahme soll die Alten-
wohnanlage im Altenzentrum Klarastift zu einem dauerhaft wettbewerbsfähigen und für die Mitei-
gentümerstiftungen wirtschaftlichen Stiftungszweckbetrieb ausgerichtet werden. Die Maßnahmen
werden in 2006 vorgeplant und für 2007 über den Wirtschaftsplan 2007 dem Rat zur Realisierung
vorgeschlagen (vgl. hierzu die grafische Ablaufplanung). Der Bewohnerbeirat ist in seiner Sitzung
am 26.01.2006 über die beginnende Planung informiert worden. Das gilt auch für die weiteren
Schritte.
Schaffung von Eigentum für Schwellenhaushalte
Es werden mit diesem Projekt folgende Ziele verfolgt:
- Sozialschwächeren Haushalten, besonders den so genannten „Schwellenhaushalten“
wird der Wunsch nach einer eigenen Wohnung verwirklicht.
- Stärkere Mischung von öffentlich-geförderten Wohnungen und Eigentum.
- Stabilisierung von Wohnquartieren mit dem Ziel der Entzerrung und Verbesserung der
Sozialstruktur.
Mit Blick auf die soziale Zielsetzung bietet es sich an, dieses Vorhaben als Modellprojekt im
Stadtteil Coerde durchzuführen. Im zweiten Halbjahr 2006 wird der Einstieg in dieses komplexe
Projekt erfolgen.
Alt-Coerde ist ein Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf. Maßnahmen der Stadterneue-
rung fordern daher neben der Verbesserung von Wohnqualität, Wohnumfeld und öffentliche Inf-
rastruktur auch und vor allem Strategien zur Mischung der Bevölkerungsstruktur. Hierzu zählen
insbesondere die Mischung von Miet- und Eigentumswohnungen in Gebäuden und Quartieren,
im Bestand und im Neubau. Die Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser, Pfründnerhaus Kinderhaus,
Magdalenenhospital und Siverdes bilden in Coerde eine Eigentümergemeinschaft über einen
Immobilienbesitz von 288 Wohneinheiten. Alle Wohnungen sind 1967 von der damaligen Deut-
sches Heim GmbH für die Eigentümergemeinschaft der Stiftungen im sozial-geförderten Woh-
nungsbau errichtet worden. An diesem Förderstatus hat sich bislang nichts geändert.
Standortuntersuchung:
Ausgehend von der Zielsetzung des geplanten Modellprojektes – Erwerb selbst genutzten Eigen-
tums – sind in der Einstiegsphase standortrelevante Kriterien, die vorentscheidend sind für die
Auswahl privatisierungsfähiger Objekte zu prüfen. Mit Hilfe einer Standortuntersuchung soll ge-
prüft werden, welches bzw. welche Gebäude in besonderer Weise für die Durchführung des Pro-
jektes geeignet sind. Es wird angestrebt, das Projekt auf ein oder zwei Häuser zu beschränken,
um den Charakter eines Modellprojektes zu erfüllen. Nicht beabsichtigt ist, das Projekt weiträu-
miger anzulegen, sodass letztlich unter Umständen nur einzelne Wohnungen aus den verschie-
denen Objekten verkauft werden würden. Dies könnte zu Unfrieden in Mieter- und Nachbarschaft
führen und würde u. a. die Immobilienbewirtschaftung der Stiftungen erheblich erschweren. Die
Eigentümergemeinschaft der Stiftungen wäre dann Mitglied in einer Eigentümergemeinschaft, die
ansonsten aus Selbstnutzern besteht.
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V/0370/2006
Kriterien der Standortuntersuchung:
- Allgemeine Attraktivität der Objekte: Lage des Objektes im Stadtteil
- nachbarschaftliche Situation: Umfeldqualität
- bauliche Gegebenheiten: Wohnungsgrößen, Wohnungs- und Verkehrsflächen-
zuschnitte, Abgeschlossenheit der Wohnungen
- liegenschaftliche Aspekte: Grundstückszuschnitt, Teilbarkeit der Grundstücke
Vorhandene und anzustrebende Standards für künftiges Sonder- und Gemeinschaftseigentum
sind zu werten und unter dem Erfordernis der Wertentwicklung der Kaufobjekte zu definieren.
Mit Blick auf die langjährige Mieterschaft in Stiftungswohnungen sind die Möglichkeiten öffentli-
cher Förderungen von Eigentumsmaßnahmen im bestehenden Mietobjekt vorzuprüfen.
Projektbegleitung:
Aus fachspezifischen und aus Kapazitätsgründen hält die Stiftungsverwaltung eine verwaltungs-
externe Projektbegleitung/Moderation für notwendig. Eine Entscheidung über die Auswahl der
verwaltungsexternen professionellen Projektbegleitung sollte nach Abschluss der Standortunter-
suchung erfolgen (siehe hierzu die beigefügte Ablaufplanung).
3. Optimiertes Konzept zur Bewirtschaftung des liquiden Stiftungsvermögens
Selbstverständlich gilt auch für das Geldkapital der Grundsatz der Substanzerhaltung und der
Schutz vor Wertminderungen. Die Verwirklichung des Stiftungszwecks kann nur durch den re-
gelmäßigen Zufluss von Kapitaleinkünften dauerhaft verwirklicht werden.
Damit gilt als generelle Zielsetzung für das Management des liquiden Stiftungsvermögens die
Maximierung des ausschüttungsfähigen Ertrages auf der Basis des uneingeschränkten Kapital-
erhaltes bei zulässigem Risiko.
Für die ordnungsgemäße Geschäftsführung der Stiftungsverwaltung stellt sich somit die Aufgabe,
ökonomisch die Balance zwischen Rendite und Risiko zu finden.
3.1 Ausgangssituation
Anlageentscheidungen für das kommunale Stiftungskapital werden auf der Basis der geltenden
Geschäftsanweisung für die Wirtschaftsführung und Rechnungslegung der von der Stadt Münster
verwalteten Stiftungen in Kooperation mit der Stadtkasse (Amt für Finanzen und Beteiligungen)
getroffen. Danach werden nicht benötigte Mittel des Geldvermögens der Stiftungen „unter Beach-
tung einer ausreichenden Sicherheit und eines angemessenen Ertrages angelegt.“ (Ziffer 4.5.7).
In den Zeiten wachsender Finanz- und Kapitalmärkte haben die liquiden Mittel der Stiftungen - in
konservativer und risikoarmer Anlageform - mit festverzinslichen Wertpapieren bonitätsstarker
Emittenten noch bis Ende 2004 problemlos und sicher akzeptable Renditen erwirtschaftet.
Auf das veränderte Zinsniveau wurde danach mi t einer zunehmenden Streuung (Diversifizierung)
der Kapitalanlagen auf verschiedenste wertbeständige Finanzprodukte reagiert; Neuanlagen
wurden nach Ausschreibung auf die jeweils meistbietenden Geldinstitute übertragen.
Die bundes- bzw. landesrechtlichen Vorgaben für die Kapitalanlagen von Stiftungen sind wenig
präzise und auch die Satzungen der kommunalen Stiftungen beinhalten keine differenzierten
Aussagen zur Anlageform der Kapitalanlagen. Somit bestehen für den Stiftungsvorstand durch-
aus Freiräume, das Ziel „Maximierung der Vermögenserträge bei zulässigem Risiko„ individuell
und neu zu konkretisieren.
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3.2 Konkretisierung und Neuausrichtung der Kapitalanlagestrategie
Die anhaltende Entwicklung auf den Kapitalmärkten, die auch in absehbarer Zeit keine Hoch-
zinsphasen erwarten lässt, stellt erhöhte Anforderungen an das aktive und nachhaltige Vermö-
gensmanagement der kommunalen Stiftungen und macht eine Konkretisierung und Neuausrich-
tung der Anlagestrategie des liquiden Kapitals erforderlich.
Grundsätzlich kommen für Stiftungen die gleichen Geldanlagemöglichkeiten in Betracht wie sie
anderen institutionellen Anlegern oder Privatkunden offen stehen, doch die für jede Anlageform
gültigen und objektiven Kriterien „Sicherheit“, „Rentabilität“ „Liquidität“ und „Wertbeständigkeit“,
die zum Teil konkurrierend zueinander stehen, sind für das Stiftungsvermögen individuell zu ge-
wichten und in eine Rangfolge zu bringen.
Da Stiftungen in ihrer Zweckbestimmung „auf ewig“ angelegt sind, erlaubt dieser Aspekt das
Prinzip der risikogestreuten Vermögensaufteilung und damit gleichzeitig auch die (begrenzte)
Einbindung von Vermögenswerten, die stärkeren Wertschwankungen unterworfen sind wie z.B.
Aktien.
Eine in der Praxis häufig genannte Streuung des Vermögens auf Anlageklassen (Asset Allokati-
on) setzt sich aus 50 % festverzinslichen Papieren, 25-30 % Aktien und ca. 20-25 % Immobilien
zusammen.
Innerhalb dieser Asset-Klassen sollte eine weitere Vermögensstreuung auf einzelne Wertpapiere,
Geldmarktinstrumente, Branchen und mögliche Länderbelegungen vorgenommen werden.
3.3 Anlagerichtlinien
Die Stiftungsverwaltung erarbeitet zurzeit in Zusammenarbeit mit dem Amt für Finanzen und Be-
teiligungen Anlagerichtlinien für die Verwaltung des Geldvermögens der kommunalen Stiftungen,
die die grundsätzlichen Erwartungen an die Vermögensanlage der Stiftungen definieren und
durch die Festlegung individueller Präferenzen ein stiftungsspezifisches Risiko- und Ertragsprofil
darstellen werden.
In den Anlagerichtlinien werden neben der allgemeinen Anlagestrategie gleichfalls verbindliche
Handlungsspielräume und Abwicklungsgrundsätze ve rankert; die Anlagerichtlinien sollen Be-
standteil der Geschäftsanweisung für die kommunale Stiftungsverwaltung werden.
• Zur Konkretisierung der (begrenzten) Risikobereitschaft und zur Optimierung der Rendite
werden Rahmenbedingungen zur möglichen Vermögensaufteilung (Asset Allokation) auf
die Anlagekategorien festverzinsliche Wertpapiere, Aktien, Immobilien und Liquidität ge-
troffen sowie die Bonitätsbedingungen für potenzielle Finanzpartner definiert.
• Zur Einschätzung der Entwicklung des Sti ftungsvermögens soll ein regelmäßiges Be-
richtswesen installiert werden, das über steuerungsrelevante Indikatoren eine hohe
Transparenz gewährleistet.
• Zu den Verantwortlichkeiten und Kompetenzen der möglichen Vermögensverwalter wer-
den Regelungen zu Dokumentationspflichten und Kontrollmöglichkeiten festgelegt.
• In Abhängigkeit von der Komplexität der Anlagestrategie und dem Volumen der Anlage
sollte ggf. ein Anlageausschuss als steuerndes Gremium die grundlegende Ausrichtung in
unterjährlichen Sitzungen begleiten.
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3.4 Organisation der Vermögensverwaltung des Stiftungskapitals
Die Organisation des Vermögensmanagements, das heißt, inwieweit stadtinterne Kapazitäten die
zukünftige stiftungsspezifische Anlagestrategie fachlich begleiten und umsetzten, externe Berater
hinzugezogen werden oder ein externes Portfoliomanagement mit der vollständigen Kapitalver-
waltung beauftragt wird, ist nur im Zusammenhang mit den spezifischen Rahmenbedingungen zu
klären und nicht zuletzt auch eine Optimierungsfrage zwischen Kosten und Nutzen.
Zurzeit erscheinen für eine nach Chancen und Risiken ausbalancierte und aktive Verwaltung des
kommunalen Stiftungskapitals drei Organisationsalternativen denkbar:
• Die Beteiligung an einem Investmentfonds, der als Publikumsfonds gleichfalls ein beste-
hender Stiftungsfonds sein könnte. Das Fondsmanagement verwaltet und gestaltet inner-
halb der Anlagestrategie die Geldanlage nach dem Prinzip der Risikomischung und steu-
ert gleichfalls laufend die Aufteilung auf die verschiedenen Vermögenswerte.
(Die Auflage eines ausschließlich für die kommunalen Stiftungen aufgelegten Spezial-
fonds wird eher keine geeignete Alternative sein, da das zur Disposition stehende Anla-
gevolumen die Relation zwischen Erträgen und den dort gegebenen Fixkosten für Mana-
gement, Verwaltung und Prüfung nicht wirtschaftlich erscheinen lässt.)
• Die individuelle Vermögensverwaltung durch eine Kapitalanlagegesellschaft oder eine
Bank, die auf der Basis des individuellen kommunalen Risiko-/Ertragsprofils (Anlagestra-
tegie, -richtlinien) eine systematische und kontinuierliche Betreuung des Stiftungskapitals
durchführt und aktiv die Chancen an den komplexen Kapitalmärkten nutzt.
• Die Vergabe eines Beratungsmandats zur fachlichen und stiftungsspezifischen Unterstüt-
zung der Investitionsentscheidungen der Verwaltung. Dabei wird das bestehende Depot
der Stiftungen in vereinbarten Abständen analysiert und transparent gemacht. Die (Stif-
tungs-) Verwaltung kann auf Basis von Empfehlungen ihre individuellen Analageziele ei-
genständig umsetzen.
Die Stiftungs- (Verwaltung) konkretisiert derzeit die Rahmenbedingungen für das kommunale
Stiftungskapital; das Anlagevolumen, der Anl agehorizont und die verschiedenen Anlagealternati-
ven werden analysiert und benannt.
Für die strategische Umsetzung wurden bereits mit einigen Finanzinstituten (kostenneutrale) In-
formationsgespräche geführt, da diese aufgrund ihrer profunden Kenntnisse der Finanzmärkte
geeignete Handlungsalternativen mit aufzeigen helfen können.
Konkrete Handlungsalternativen werden der Stiftungskommission nach der Sommerpause auf-
gezeigt werden.
3.5 Verwaltungskosten der kommunalen Stiftungen
Die Transparenz der Kosten für die Verwaltung der kommunalen Stiftungen (siehe CDU-Antrag
vom 12.01.2006, Ziffer 2c) wird durch die Vorlage V/0127/2006 – eingebracht in der Sitzung am
30.03.2006 – hergestellt.
4. Fundraisingaktivitäten
Die Verwaltung wird eine unabhängige Stiftungsinformation und Stifterberatung für stiftungsinte-
ressierte Bürgerinnen und Bürger aus Münster aufbauen. Hierzu wird auf die Vorlage
V/0753/2005 verwiesen. Wichtige Informationen „Rund ums Stiften“ werden auch auf der Home-
page der Stiftungsverwaltung als Erstinformation zugänglich gemacht.
Die Intensivierung des Marketings für die kommunalen Stiftungen setzt deren Bekanntheit bzw.
Bekanntmachung sowie die (Wieder-) Erkennbarkeit in ihrem Stiftungswirken voraus. Die Akqui-
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se von Spenden und zusätzlichen Mitteln für die Stiftungszweckerfüllung oder von Zustiftungen
zum Grundstockvermögen bedarf zudem eines gez ielten Spendenmarketingprozesses, der die
kommunalen Stiftungen als „gute Adresse“ für finanzielle Zuwendungen zum sozialen und ge-
meinnützigen Sektor in Münster ausweist.
Der Begriff „Fundraising“ umschreibt das systematische und professionelle Sammeln von Spen-
den für eine bestimmte gemeinnützige Einrichtung oder Aufgabe. Beim Fundraising geht es um
die Erstellung einer Marketingstrategie für die Beschaffung von Finanzmitteln, die nicht nach kla-
ren Förderkriterien vergeben werden. Im Gegensatz zum Einwerben von Einzelspenden ist das
Fundraising auf Dauer angelegt und dient dem Aufbau von Beziehungen, die über längere Zeit
gepflegt und ständig erneuert werden. Das bedarf eines entsprechendes Know-Hows sowie fi-
nanzieller und personeller Ressourcen, d. h. ohne Investitionen ist ein erfolgreiches Spenden-
marketing nicht möglich. Bei Fundraising handelt es sich um ein Marketing, das die eigenen Leis-
tungen bzw. Produkte immer wieder gegenwärtigen und potenziellen Kunden (= Förderern / Stif-
tern / Sponsoren / Spendern) nahe bringt und zwar auf eine Weise, die diese verstehen. Hierbei
werden die kommunalen Stiftungen, sollten sie aktives Fundraising betreiben, auf einen regional
begrenzten Markt stoßen (Münster), auf dem eine Vielfalt von Ideen und Anliegen um Fördermit-
tel konkurrieren.
Solch ein Fundraisingprozess kann sich beziehen
- auf die bestehenden kommunalen Stiftungen (Spenden, Sponsorengelder, finanzielle und
geldwerte Sachleistungen von Kooperationspartnern, Zustiftungen)
- die Akquise neuer kommunal verwalteter Stiftungen sowie
- die Errichtung neuer Stiftungen in Münster.
Fundraising als neues Geschäftsfeld der Stiftungsverwaltung bräuchte zusätzliche finanzielle und
personelle Ressourcen, was wiederum der politischen Willensbildung bedarf.
Die derzeit für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit vorhandenen Mittel werden in diesem Jahr für die
Erstellung der Homepage der kommunalen Stiftungsverwaltung verwendet. Aus Sicht der Verwal-
tung können keine weiteren Erträgnisse aus Stiftungsmitteln für Fundraisingaktivitäten eingesetzt
werden, sodass die Akquise von zusätzlichen Finanzen für den gemeinnützigen Sektor nur im
Rahmen der bestehenden personellen und finanziell en Ressourcen erfolgen kann. Das bedeutet
letztlich, dass überwiegend durch eine unabhängige Stifterinformation und -beratung sowie eine
entsprechende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erreicht werden soll, das finanzielle Mittel den
kommunalen Stiftungen und dem Gemeinwesen Münsters zufließen. Hierin liegt der Kern der
kommunalen Stiftungsmittelakquise.
5. Handlungsperspektiven der kommunalen Stiftungen
Der Ergänzungsantrag der CDU-Fraktion sieht in Ziffer 5 vor, die Handlungsperspektiven für die
kommunalen Stiftungen um die Felder Demografie, Stadtteilorientierung, generationenübergrei-
fendes Wohnen, Hilfe zur Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement zu ergänzen.
Die Stiftungsverwaltung greift dies auf, sie ist darüber hinaus der Auffassung, dass alle genann-
ten Ergänzungsbereiche bereits langjährig zu den Handlungsstrategien im Programm- und Pro-
jektbereich gehören und elementarer Bestandteil aller Planungen sind. Auch die in der Vorlage
V/0753/2005 vorgeschlagenen Planungsziele für die kommenden Jahre berücksichtigen insbe-
sondere Komponenten, die im Wesentlichen Auswirkungen des demografischen Wandels sind.
Die Stiftungsverwaltung hat die Programm- und Projektaktivitäten im Zeitraum 2000 bis 2006
nach ihren inhaltlichen Schwerpunkten, die sich auch aus den jeweils festgelegten Stiftungszwe-
cken ergeben, aufgelistet und ihren Wirkungsweisen nach entsprechend dargestellt. Die Cluste-
rungen in der Anlage 4 beziehen sich auf die Handlungsfelder Altenhilfe, Behindertenhilfe, Ju-
gendhilfe sowie Gesundheitshilfe. Jeweils mit ausgewiesen ist der Anteil der Förderung bürger-
schaftlicher Selbst- und Mithilfe aus Mitteln der Stiftung Siverdes.
10
V/0370/2006
Städtisch verwaltete Stiftungen orientieren sich bei der Entwicklung und Durchführung eigener
Stiftungsaktivitäten auch an den kommunalen Planungszielen in den Bereichen Alten-, Behinder-
ten- und Gesundheitshilfe sowie der Jugend- und Familienhilfe. Sie entwickeln Projekte und
Programme, die den Bürgerinnen und Bürgern innovative und ergänzende Alternativen im Han-
deln und bei der Lösung von Problemen sowie sozialen „Schieflagen“ bieten.
Präventives Handeln rückt bei den kommunalen Stiftungen mehr und mehr in den Vordergrund
der Aktivitäten.
Stiftungen ersetzen dabei keine kommunalen Leistungen und sind nicht dazu geeignet, ausfal-
lende kommunale Leistungen zu kompensieren. Das Stiftungshandeln muss auf der Grundlage
der Erfüllung des Stifterwillens als eigenständiges und eigenverantwortliches Handeln erkennbar
sein.
Im Folgenden (siehe Ziffer 5.2 bis 5.5) werden die Programme und Projekte, Bauprojekte und
Zweckbetriebe) in den Jahren 2000 bis 2006 hinsichtlich ihres Stiftungswirkens zusammenfas-
send dargestellt.
5.1 Demografischer Wandel und Stadtteilorientierung
Die wesentlichen Komponenten des „demografischen Wandels“ sind die ständig wachsende Alte-
rung der Bevölkerung, der allgemeine Bevölkerungsrückgang, die zunehmend multikultureller
werdende Gesellschaft, das damit verbundene Thema der Migration und die Veränderungen in
den heutigen Familienstrukturen. Demografischer Wandel muss als gesamtgesellschaftliches
Thema und als Herausforderung im Sinne einer Querschnittsaufgabe innerhalb der Verwaltung
verstanden und von allen Planungsbereichen aufgegriffen werden. Gesellschaftliche Problemla-
gen, die aus dem demografischen Wandel entstehen, sind nicht ausschließlich über Stiftungs-
maßnahmen lösbar. Jedoch können Stiftungen an der Erprobung innovativer Ansätze in Pilotpro-
jekten mitwirken und somit neue Wege in den Bereichen Alten- und Behindertenhilfe, der Ju-
gend- und Familienhilfe und in den Maßnahmen zur Gesundheitsförderung finden.
Stadtteilorientierung und wohnungsnahe Versorgung sind Aspekte, die zum Beispiel bei der Ent-
wicklung von Altenhilfeprojekten immer wieder im Vordergrund von Stiftungsprojekten stehen.
Das Erreichen hohen Alters geht nicht selten mit Einschränkungen oder gar dem Verlust von Mo-
bilität einher. Die in den letzten Jahrzehnten veränderten Familienstrukturen haben auch zur Fol-
ge, dass Angehörige für die Versorgung nicht mehr in dem Maße wie früher zur Verfügung ste-
hen. Über diese, eher der Altenhilfe zuzuordnenden Aspekte hinaus, spielt die Stadtteilorientie-
rung auch für jüngere Familien unter dem Gesichtpunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
eine bedeutende Rolle.
5.2 Altenhilfe - im Focus des Stiftungshandelns
(siehe Anlage 6 / Cluster 1)
Das Altenhilfe-Cluster weist neben dem Zweckbetrieb der Stiftung Magdalenenhospital, dem Al-
tenzentrum Klarastift, 12 weitere Programm- und Projektaktivitäten im Zeitraum 2000 bis 2006 in
unterschiedlichen Feldern aus. Die Themenfelder umfassen Förderaktivitäten von der „Entwick-
lung neuer Wohnformen für Seniorinnen und Senioren“ über „generationsübergreifendes Woh-
nen“ bis hin zu praxisorientierten Hilfen im Alltag und der Betreuung demenzerkrankter Men-
schen und ihrer Angehörigen zum Beispiel durch das Stadtteilprojekt „Von Mensch zu Mensch“
oder die Herausgabe des Periodiums „Geronymus“. Die Projekte reagieren unmittelbar auf die
Auswirkungen des demografischen Wandels, wie der steigenden Alterung der Bevölkerung oder
den allgemeinen Bevölkerungsrückgang sowie der damit verbundenen potentiellen Vereinsa-
mung und Isolierung älterer Menschen. Wie das Cluster erkennen lässt, fördern diese Stiftungs-
projekte hauptsächlich stadtteilbezogene Alltagshilfen und verbessern die Kommunikationsmög-
lichkeiten. Die Stiftungsziele werden darüber hinaus durch die Vermietung geeigneter Wohnun-
gen für den Personenkreis erreicht.
11
V/0370/2006
Die Förderung der Kommunikation älter werdender Menschen untereinander ist seit vielen Jah-
ren Bestandteil der Förderung von Selbsthilfegruppen, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit und
ihren Angeboten psychosozialen „Veränderungen“ im Alter vorbeugen. In besonderem Maße
kommt es den Selbsthilfegruppen dabei auf gezielte Alltagshilfen an, die stadtteilorientiert also
wohnungsnahe organisiert sind.
5.3 Behindertenhilfe - im Focus des Stiftungshandeln
(siehe Anlage 6 / Cluster 2)
Das Cluster der Behindertenhilfe im Stiftungshandeln weist eine gleich hohe Anzahl an Stiftungs-
projekten wie in der Altenhilfe aus, weil inhaltliche Überschneidungen gegeben sind. Gleichwohl
gibt es seit mehreren Jahren Projekte, die unmi ttelbar auf die Bedarfe von Menschen mit Behin-
derungen reagieren. Hier sind insbesondere die Kommunikations- und Orientierungshilfen des
Internetportals KOMM zu nennen oder auch als weiteres Stiftungsangebot die Gewährung von
zinsgünstigen Darlehen für den behindertenger echten Umbau von Eigenheimen und Eigentums-
wohnungen. Die Anzahl der durch die Stiftung Siverdes geförderten Selbsthilfegruppen ist in der
Behindertenhilfe ähnlich hoch wie die in der Altenhilfe.
Die Clusterung macht deutlich, dass die Ziele von Stiftungsprojekten in der Behindertenhilfe zu
einem hohen Anteil in den Wirkungsfeldern „berufliche und gesellschaftlich Integration“ und
„kommunikationsorientierter / psychosozialer Hilfen“ liegen. Neben der Stadtteilorientierung kon-
zentrieren sich die stiftungsgeförderten Angebote auf besondere Hilfen im Alltag und der Förde-
rung der Mobilität. Deutlich erkennbar ist der Anteil der Förderung ehrenamtlich zu erbringender
Hilfen.
5.4 Gesundheitshilfe - im Focus des Stiftungshandelns
(siehe Anlage 6 / Cluster 3)
Die Maßnahmen der Gesundheitshilfe sind im Betrachtungszeitraum 2000 bis 2006 in besonde-
rem Maße vom Bau und Betrieb des Gesundheitshauses durch die Stiftungen Siverdes und
Magdalenenhospital geprägt. Die Angebote dieses „Zweckbetriebes“ der Stiftungen dienen der
allgemeinen Information und Aufklärung der Bevölkerung zu gesundheitsrelevanten Themen und
vor allem der gesundheitlichen Prävention.
Ein anderer Teil der Förderung erreicht Menschen mit psychischen Erkrankungen, fördert Hei-
lungsprozesse und widmet sich der gesellschaftlichen Integration. Auffallend hoch sind die För-
derungen von Selbsthilfegruppen im gesundheitlichen Bereich. Über 70 Gruppen widmen sich in
Münster alleine der Bewältigung chronischer Erkrankungen oder besonders seltener Erkrankun-
gen. Die Mitglieder der Gruppen unterstützen sich gegenseitig durch Erfahrungsaustausch und
durch die Vermittlung wertvoller Hinweise, die dazu dienen, im Alltag mit den zum Teil schweren
Erkrankungen zurecht zu kommen. Die Arbeit dieser Gruppen ist nur über die kontinuierlich flan-
kierende Finanzierung über die Stiftung Siverdes seit nunmehr über 20 Jahren möglich. Die Stif-
tung hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich in Münster im Vergleich zu anderen Städten
gleicher Größe eine besonders hohe Anzahl von ehrenamtlich geführten Selbsthilfegruppen etab-
lieren konnte.
5.5 Jugend- und Familienhilfe - im Focus des Stiftungshandelns
(siehe Anlage 6 / Cluster 4)
Im oben genannten Zeitraum sind die Projekte der kommunalen Stiftungen auf die Förderung von
Jugendhilfemaßnahmen ausgerichtet. Die Anzahl der Maßnahmen ist hier im Vergleich zu den
familienfördernden Aktivitäten besonders hoch. 22 unterschiedliche Projekte konnten insbeson-
dere über die Stiftungen Siverdes, Bürgerwaisenhaus und die Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
realisieret werden. Die Schwerpunktziele sind anhand der Clusterung deutlich zu erkennen. Im
Vordergrund standen und stehen Maßnahmen zur Unterstützung der Lebenswegplanung und der
beruflichen Orientierung von jungen Menschen in sozial problematischen Lebenssituationen. Pro-
12
V/0370/2006
jekte wie ZORA, ZiB oder durch den Maßnahmenkatalog zur Implementierung der niederländi-
schen Methode der Indivuduellen Trajekt Begl eitung (ITB) haben dazu beigetragen, jungen Men-
schen an der Schnittstelle zwischen Schule, Ausbildung und Berufsfindung wertvolle persönliche
Hilfen zu vermitteln. Die Wirkungsweise der ITB ist im Projekt „Lernende Region Münster / Müns-
terland“ durch den Einsatz der Methode im Projektteil ORIENT zwischenzeitlich wissenschaftlich
untersucht und nachgewiesen.
Weitere – besonders hohe - Anteile der Stiftungsförderungen sind in den Bereich der Hilfen für
junge Menschen mit Migrationshintergrund geflossen. Hier haben sich die Maßnahmen von „Priv-
jet“ für den Personenkreis der jungen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler über Jahre eben-
so bewährt. Dazu gehört die Förderung von Freien Trägern, die Maßnahmen zur sinnvollen Frei-
zeitgestaltung der jungen Menschen anbieten. Das Thema „Gender“ – Chancengleichheit für
Jungen und Mädchen - ist beinahe durchgehend in allen Stiftungsprojekten aufgegriffen und wird
auch in künftigen Stiftungsprojekten eine Art „Querschnittsaufgabe“ darstellen.
Hinzuweisen ist auf einen nicht unerheblichen Anteil von Förderungen des Ehrenamtes und der
Selbsthilfe bei jungen Menschen. Die Freiwilligenagentur der Stiftung Siverdes bearbeitet diesen
thematischen Schwerpunkt seit mehr als drei Ja hren, initiiert hierzu Maßnahmen zur Entwicklung
neuer Formen des ehrenamtlichen Engagements, die ihren Ausdruck in Veranstaltungen wie
dem Freiwilligentag in Münster oder bei der Impl ementierung von „Service Learning“ an münster-
schen Schulen finden.
5.6 Kooperationspartner
60 % aller Stiftungsaktivitäten im Projekt- und im Programmbereich sind in Form von Kooperati-
onspartnerschaften angelegt. Ein geringerer Teil wird von den Stiftungen in Eigenregie durchge-
führt. Partner sind dabei auch städtische Ämter und Dienststellen. Darüber hinaus wird ein Teil
der Projekte mit Freien Trägern in Münster durchgeführt. Wichtige Kooperationspartner sind auch
die Hochschulen in Münster, die bei der Entwicklung, Durchführung oder auch bei der Auswer-
tung (Evaluation) von Stiftungsprojekten mitwirken.
Wesentlich für die Entscheidung, ein Stiftungsprojekt mit oder ohne Kooperationspartner durch-
zuführen sind die Leistungen, die ein potentieller Partner in die Gemeinschaft einbringen kann.
Dazu können finanzielle Leistungen oder geldwerte Sachleistungen wie Organisation oder Fach-
kenntnisse gehören. Der Vorteil und die Sinnhaftigkeit einer Kooperationspartnerschaft müssen
ebenso deutlich für die jeweilige Stiftung erkennbar sein wie das einzubringende Leistungspaket.
Überlegungen über infrage kommende Kooperationspartner oder über die Akquisition von Dritt-
mitteln gehören grundsätzlich zum Start jeder Projektplanung.
I. V.
gez.
Dr. Klein
Anlagen:
CDU-Antrag (Anlage 1)
Bündnis 90/Die Grünen (Anlage 2)
Immobilien- u. Nutzungsübersicht (Anlage 3)
Vermögensstruktur (Anlage 4)
Ablaufplan (Anlage 5)
Cluster 1 – 4 (Anlage 6)
Stiftungsimmobilien Anlage 3
(Verwaltet durch die Wohn+Stadtbau GmbH)
Stiftung VE VE Objekt Nutzung Laufzeit öffentliche Mittel bis
Vereinigte Pfründnerhäuser 1713 1713 Doornbeckeweg 27,27a,29-35
Stadtlohnweg 38-44
Reihenhäuser f. kinderreiche Familien 2015 / 2040/ 204 2 / 2084 / 2085
Magdalenenhospital 1703 1703 Am Alten Schützenhof 21-25 - ohne Nutzungsbindung - kei ne öffentl. Mittel, DGHyp 30.12.2008
1710 1710 Raesfeldstraße 80/82 - ohne Nutzungsbindung - 30.06.2058
1712 1712 Emsländerweg 6-8 - ohne Nutzungsbindung - 30.06.2048 /3 0.12.2049
1715 1715 Am Küchenbusch 21 - ohne Nutzungsbindung - -
1717 1717 An der Alten Kirche 6-8 Alten-/ Behindertenwohnungen 3 0.06.2064
1719 1719 Brunostraße 8-12 Alten-/ Behindertenwohnungen 30.06.20 55 / 30.06.2056
Taubenstraße 18
1720 1720 Taubenstraße 14 -Mehrgenerationenwohnung f. Aussiedler -
1733 1733 Taubenstr. 7 Behindertenwohngemeinschaft im EG, Rest
ohne Nutzungsbindung
30.06.2013
1734 1724 Andreas-Hofer-Straße 74 Alten-/ Behindertenwohnungen -
Grüne Gasse Neue Wohnform: "Gemeinsam wohnen,
gemeinsam älter werden"
-
Siverdes 1702 1702 Kolpingstraße 5 - ohne Nutzungsbindung - -
1706 1706 Kolpingstraße 7/9 - ohne Nutzungsbindung - 30.12.2039 / 30.12.2075
1707 1707 Heisstraße 40,42 - ohne Nutzungsbindung -,
1 Gewerbeeinheit
-
1708 1708 Körnerstraße 29-33 - ohne Nutzungsbindung - -
1709 1709 Schaumburgstraße 30 - ohne Nutzungsbindung - -
1711 1711 Wiener Straße 51 - ohne Nutzungsbindung - -
Ostmarkstraße 57
1714 1714 Ostmarkstraße 49 - ohne Nutzungsbindung - -
1716 1716 Wallgasse 7 Altenwohnungen 30.06.2053
1718 1718 Zuhornstraße 23 Altenwohnungen 30.06.2043
1721 1721 Steveninkstraße 5/7
Geiststraße 104
Altenwohnungen, 6 EG-Wohnungen
barrierefrei
30.12.2061
1727 1727 Christoph-Bernhard-Graben 2-12 Neue Wohnform: "Jung u. Alt" 30.06.2013 / 30.06.2098
1729 1719 Hermannstr. 73 Mäsi/ Mädchen Sleep in -
1730 1730 Hafenstr. 21 Jugendschutzstelle ZOFF -
1731 1731 Kolpingstr. 8 Kindertagesstätte im EG, Rest ohne
Nutzungsbindung
-
1736 1736 Theißingstr. 17 - ohne Nutzungsbindung -
(Belegung durch Amt 50 mit Migrantinnen)
-
Generalarmenfonds 1701 1701 Gartenstraße 90/92 - ohne Nutzungsbindung -
1705 1705 Gartenstraße 84-88 - ohne Nutzungsbindung - 2028 / 2043 / 2044 / 2075
Bürgerwaisenhaus 1732 1732 Melcherstr. 55 Kinderschutzambulanz des DRK -
Eigentümergemeinschaften
Eigentümergemeinschaft 288 Wohnungen Münster-Coerde
Anteile
Vereinigte Pfründnerhäuser, 20% 1704 1704 Dachsleite 20-30 - ohne Nutzungsbindung - 30.12.2023
Pfründnerhaus Kinderhaus, 5% Gleiwitzer Straße 64-74 - ohne Nutzungsbindung - 30.12.2023
Magdalenenhospital, 10% Coerheide 10-16 - ohne Nutzungsbindung - 30.12.2023
Siverdes, 65% Breslauer Straße 1-17 - ohne Nutzungsbindung - 30.12.2023
Königsberger Straße 90-94 - ohne Nutzungsbindung - 30.12.2023
Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Kirchhoffweg
Anteile
Pfründnerhaus Kinderhaus, 30% 1722 1722 Kirchhoffweg 86-96 Altenwohnungen
(1 schwerstbehindertengerechte Wohnung)
30.12.2073
Magdalenenhospital, 70%
Eigentümergemeinschaft Altenwohnungen Finkenstraße
Anteile
Vereinigte Pfründnerhäuser, 50% 1723 1723 Finkenstraße 78-86 Altenwohnungen 30.12.2020 / 30.12.2033
Magdalenenhospital, 50%
Eigentümergemeinschaft Gesundheitshaus
Anteile
Siverdes, 40% 1728 1728 Gasselstiege 13 Gesundheitshaus -
Magdalenenhospital, 60%
Eigentümergemeinschaft Altenzentrum Klarastift
Anteile
Vereinigte Pfründnerhäuser, 60% 1726 1726 Andreas-Hofer-Straße 72 AKL: Begegnungszentrum, Rehabe reich,
18 Wohnheimplätze
30.12.2041
Pfründnerhaus Kinderhaus, 40% 1725 1725 Andreas-Hofer-Straße 76 AKL: 140 Altenwohnungen 2036 / 2062 / 2063
Seite 2
Stiftung Siverdes Anteil
Immobilienvermögen 10.570.067,00 € 47,50%
Finanzanlagen 7.351.704,00 € 33,04%
Kapitalanlagen 3.143.965,00 € 14,13%
Bilanzsumme 22.254.125,00 €
Stiftung Magdalenenhospital
Immobilienvermögen 27.200.664,00 € 69,51%
Finanzanlagen 4.554.673,00 € 11,64%
Kapitalanlagen 5.970.690,00 € 15,26%
Bilanzsumme 39.130.012,00 €
Die Datenbasis ist der Jahresabschluss der Stiftungen zum 31.12.2005
Die Immobilien sind mit ihren Restbuchwerten dargestellt.
Die Finanzanlagen umfassen die Beteiligung an Eigentümergemeinschaften.
Die Kapitalanlagen sind zum Stichtag bewertet.
Vermögensverteilung der Stiftungen zum 31.12.2005 Anlage 4
Stiftung Siverdes
47,5 %
14,13 %
33,04 %
Immobilienvermögen
Finanzanlagen
Kapitalanlagen
Stiftung Magdalenenhospital
69,51 %
15,26 %
11,64 % Immobilienvermögen
Finanzanlagen
Kapitalanlagen
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
Immobilienvermögen 1.311.122,00 € 13,18%
Finanzanlagen 4.833.424,00 € 48,60%
Kapitalanlagen 3.541.986,00 € 35,62%
Bilanzsumme 9.945.171,00 €
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
Immobilienvermögen 38.619,00 € 0,87%
Finanzanlagen 2.082.348,00 € 47,04%
Kapitalanlagen 2.299.708,00 € 51,96%
Bilanzsumme 4.426.326,00 €
Die Datenbasis ist der Jahresabschluss der Stiftungen zum 31.12.2005
Die Immobilien sind mit ihren Restbuchwerten dargestellt.
Die Finanzanlagen umfassen die Beteiligung an Eigentümergemeinschaften.
Die Kapitalanlagen sind zum Stichtag bewertet.
Vermögensverteilung der Stiftungen zum 31.12.2005
Stiftung Vereinigte Pfründnerhäuser
35,62 %
13,18 %
48,6 %
Immobilienvermögen
Finanzanlagen
Kapitalanlagen
Stiftung Pfründnerhaus Kinderhaus
47,04 %
51,96 %
0,87 %
Immobilienvermögen
Finanzanlagen
Kapitalanlagen
Stiftung Bürgerwaisenhaus
Immobilienvermögen 76.314,00 € 2,21%
Kapitalanlagen 3.360.656,00 € 97,17%
Bilanzsumme 3.458.508,00 €
Stiftung Generalarmenfonds
Immobilienvermögen 485.778,00 € 38,12%
Kapitalanlagen 663.392,00 € 52,05%
Bilanzsumme 1.274.504,00 €
Die Datenbasis ist der Jahresabschluss der Stiftungen zum 31.12.2005
Die Immobilien sind mit ihren Restbuchwerten dargestellt.
Die Finanzanlagen umfassen die Beteiligung an Eigentümergemeinschaften.
Die Kapitalanlagen sind zum Stichtag bewertet.
Vermögensverteilung der Stiftungen zum 31.12.2005
Stiftung Bürgerwaisenhaus
2,21 %
97,17 %
Immobilienvermögen
Kapitalanlagen
Stiftung Generalarmenfonds
38,12 %
52,05%
Immobilienvermögen
Kapitalanlagen
Hüfferstiftung
Immobilienvermögen 0,00 € 0,00%
Kapitalanlagen 114.097,00 € 56,46%
Bilanzsumme 202.084,00 €
Friedrich u. Irmgard Buschmann Stiftung
Immobilienvermögen 0,00 € 0,00%
Kapitalanlagen 2.704.623,00 € 98,42%
Bilanzsumme 2.748.026,00 €
Stiftung Zumsande-Plönies
Immobilienvermögen 0,00 € 0,00%
Kapitalanlagen 6.893,00 € 0,20%
Bilanzsumme 7.797,00 €
Die Datenbasis ist der Jahresabschluss der Stiftungen zum 31.12.2005
Die Immobilien sind mit ihren Restbuchwerten dargestellt.
Die Finanzanlagen umfassen die Beteiligung an Eigentümergemeinschaften.
Die Kapitalanlagen sind zum Stichtag bewertet.
Vermögensverteilung der Stiftungen zum 31.12.2005
Cluster 1
Altenhilfe - Schwerpunkte des Stiftungshandelns 2000 - 2006
Stiftungsprogramme, Projekte, Förderprogramme, Wohnen/ - mit Stadtteil- Behindertenhilfe kommunikationsorientierte/ Mobilität Hilfen im Förderung von Öffentlichkeits- Vermietung, Zusschuss
Bauvorhaben und Zweckbetriebe Assistenzleistung orientierung psychosoziale Hilfen Alltag Ehrenamt arbeit Investition
Altenzentrum Klarastift XX X X X X X
Wohnprojekt: Gemeinsam Alt werden (Grüne G.) XX X X X
Bau von 20 Altenwohnungen am Klarastift X X XX
Vermietung von Altenwohnung X XX
Förderprogramm "Altenfreundliche Wohnungen" XX X X
Förderung Ehrenamtlich / amb. Hospizarbeit X X XX
Geronymus (Herausgabe) X X XX XX
Förderung "psychosozialer Hilfen" X XX
Förderprojekt "Hilfen beim Umzug" X X X XX X
Evaluation des Projektes "Wohnen für Hilfe" XX X X
Stadtteilprojekt "Von Mensch zu Mensch" X X X XX X X
Projekt "Altsein ohne Angst" XX
Einzelfallförderung "Menschen in Not" X XX
Selbsthilfe/ Bürgerengagement Wohnen/ - mit Stadtteil- Behindertenhilfe kommunikationsorientierte/ Mobilität Hilfen im Förderung von Öffentlichkeits- Vermietung, Zusschuss
in folgenden Bereichen: Assistenzleistung orientierung psychosoziale Hilfen Alltag Ehrenamt arbeit Investition
MSZ Seniorenzeitung XX X
SHG für Jedermann St. Martini X X XX
SHG für Jedermann Kinderhaus 1+2 X X XX
SHG für Jedermann Hiltrup X X XX
Gemeinsam Wohnen f. Jung und Alt XX X
Villa Vera Alternatives Wohnen im Alter XX X X X
Pfarrgemeinde HL Geist Caritasbüro X X X X XX X
Deutsches Sozialwerk X X XX X
Alzheimer Gesellschaft X X XX X
Sozialbüro Nienberge X X X X XX X
Alte für Alte Betreuungsdienst 1:1 X X X X XX X
Alte für Alte Ehrenamtliche Mitarbeit X XX
ZWAR Gruppe Mitte (3 Gruppen) XX
ZWAR Gruppe Kinderhaus XX
ZWAR Gruppe Coerde XX
Seniorama TV X XX
Generationen Gerechtigkeit XX
SHG Soziale Ängste XX X
Offenes Ohr Sozialbüro Gremmendorf X X XX X X
Sozialbüro Seelsorgeeinheit Süd X X XX X X X
Seniorenrat Münster X XX X
Centro Arche Noah Kath. KG St. Michael X X XX X
Altes Backhaus X XX X X X
Senioreninitiative Kontakte X XX X X
Lichtblicke e.V. X XX
Kath. KG Kinderhaus St. Josef Sozialbüro X XX X X X
Stadtteilbüro Coerde X XX X X X
Forum f. Zigeuner u. Landfahrer Seniorengruppe XX
Bewohnerin. Josef-Beckmann-Str. XX X X X
Gesprächskreis pflegender Angehöriger X XX X
Seniorenbüro St. Mauritz X X XX X X
Legende: XX = Primärziel
X = Sekundärziel
Cluster 2
Behindertenhilfe - Schwerpunkte des Stiftungshandelns 2000 - 2006
Stiftungsprogramme, Projekte, Förderprogramme, berufliche/ kommunikationsorientierte/ Hilfen im Wohnen/ - mit Stadtteil- Mobilität Förderung v. Vermietung, Zuschuss,
Bauvorhaben und Zweckbetriebe gesellschaftliche Inte gration psychosoziale Hilfen Alltag Assistenzleistung o rientierung Ehrenamt Investitionen
Altenzentrum Klarastift XX X X X
Bau von 20 Altenwohnungen am Klarastift XX X X
Vermietung von behindertengerechten Wohnungen X XX X
Förderprogramm "Altenfreundliche Wohnungen" X XX X X
Darlehen behindertenger. Umbau X X X XX
KOMM X X XX
Förderung "psychosozialer Hilfen" X XX
Förderprojekt "Hilfen beim Umzug" X XX
Stadtteilprojekt "Von Mensch zu Mensch" X X XX X X X X
Förderprojekt "Madness and Arts" X X
Projekt "Altsein ohne Angst" X XX X X
Einzelfallförderung "Menschen in Not" X X
Förderprojekt "Blindenhörbücherei" X X
Selbsthilfe/ Bürgerengagement berufliche/ kommunikati onsorientierte/ Hilfen im Wohnen/ - mit Stadtteil- Mobi lität Förderung v. Vermietung, Zuschuss,
in folgenden Bereichen: gesellschaftliche Integration psychosoziale Hilfen Al ltag Assistenzleistung orientierung Ehrenamt Investitio nen
Aphasiker Selbsthilfegruppe X XX X X
Verein der Angehörigen psychisch Kranker XX X
Selbsthilfegruppe f. Jedermann (Stadtmitte) X XX X X X X
Selbsthilfegruppe f. Jedermann (Kinderhaus 1+2) X XX X X X X
Selbsthilfegruppe f. Jedermann Hiltrup X XX X X X X
Musikkreis f. Behinderte u. Nichtbehinderte X X
Verein zur Integration Behinderter XX X X
Alternatives Wohnen mit Assistenzleistungen XX X X XX X
Caritasbüro Hl. Geist XX X X X X
Beg. Sprickmannstr. Behinderte/Nichtbehinderte XX X X X
Urlaub und Pflege e. V. X XX X
Club 68 XX X X
Hilfe f. d. autisische Kind X XX X
Stotterer Selbsthilfegruppe X XX X
Elterninitiative wahrnehmungsg. Kinder X XX X
Sozialbüro St. Josef Kinderhaus X X
Arbeitskreis Legasthenie XX X
Psychiatrieerfahrene Münster X XX X
Theater Sycorax XX X X X
Stadtteilbüro Coerde X X X XX X
Bundesverband f. Reha Behinderter X XX X
Akademie des Sehens X X X
Sozialbüro Nienberge X X X X
Kath. KG St. Michael X X X X
Ehrenamtliche Besuchergr. Alexianer X X X
AG Frauen mit Behinderungen X X X
Zugvogel e. V. X X XX X
Seelenlicht X XX X
Sozialbüro Offenes Ohr X X X X
SeHT X X X
Junge Aphasiker X XX X X
Gehörlose Frauen X X X
AK Internet für Alle X XX X
Club Frauen/Compter/Behinderungen X X X
Legende: XX = Primärziel
X = Sekundärziel
Cluster 3
Gesundheitshilfe - Schwerpunkte des Stiftungshandelns 2000 - 2006
Stiftungsprogramme, Projekte, Förderprogramme, kommunikationsorientierte/ Drogenhilfe Stadtteil- Behinderten- gesellschaftliche/ Prävention Hilfen bei Vermietung, Zuschuss, Öffentlichkeitsarbeit
Bauvorhaben und Zweckbetriebe psychosoziale Hilfen orientierung hilfe berufliche Integration Krankheit Investitionen
Betrieb des Gesundheitshauses X X X X X XX
Förderprojekt "INDRO" XX X X
Gemeinwesenprojekt Osthuesheide X XX X
Förderprojekt "Madness and Arts" X XX X
Geronymus (Herausgabe) X XX
Einzelfallförderung "Menschen in Not" X XX X
Selbsthilfe/ Bürgerengagement kommunikationsorientierte/ Drogenhilfe Stadtteil- Behinderten- gesellschaftliche/ Prävention Hilfen bei Vermietung, Zuschuss, Öffentlichkeitsarbeit
in folgenden Bereichen: psychosoziale Hilfen orientierung hilfe berufliche Integration Krankheit Investitionen
Alzheimer Gesellschaft X XX X X
Aphasiker Selbsthilfegruppe X X XX
Verein der Angehörigen psychisch Kranker X X X
Pro Retina XX
Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft X X X XX
BDH Bundesverband Deutscher Hirnbeschädigter X X X XX
Bundesverband der Organtransplantierten X XX
Anti-Mobing e. V. XX X X
SHG Sklerodermie XX X
Das frühgeborene Kind X
Elterninititive wahrnehmungsgestörter Kinder X X
Gesprächskreis pflegender Angehöriger X X X
AK Legasthenie X
Gesellschaft für Inkontinenzhilfe XX X
Sozialbüro Offenes Ohr X X X XX X
Hilfe für das autistische Kind X XX X X
SHG Herzklappenersatz X XX
Defi Liga Herz in Takt X X X
Die Redaktiven X X
AG Spina Bifida X XX X
Deutsches Sozialwerk XX X X X X
LOT Sauerstoff Langzeit Therapie X X
SeHt X X
Soteria Initiative Münster X X X
Anonyme Spieler e. V. X X
Unabhängige Patientenstelle Münster X X
SHG Kinder psychisch kranker Eltern X XX
Caritasbüro Hl. Geist X XX X
Glaukom SHG X X
Sozialbüro Seelsorgeeinheit Süd X X X XX
SHG chronisches Erschöpfungssyndrom X X X
Uveitis Selbsthilfegruppe
Elternselbsthilfekreis Gesunde Ernährung XX X X
Borderline Angehörigengruppe XX X X X
Seelenlicht X X X
Kreuzbund e. V. X XX X
SHG Virushepatits X X X
Arbeitskreis Notfallbegleitung Münster X X X
Junge Aphasiker Münster X X XX X
Zöliakie SHG X XX
Cluster 3
Selbsthilfe/ Bürgerengagement kommunikationsorientierte/ Drogenhilfe Stadtteil- Behinderten- gesellschaftliche/ Prävention Hilfen bei Vermietung, Zuschuss, Öffentlichkeitsarbeit
in folgenden Bereichen: psychosoziale Hilfen orientierung hilfe berufliche Integration Krankheit Investitionen
Polio-Spätfolgen X X X XX X
Morbus Chron X XX X
Gehörlosenverein X X XX X
Kreatialko SHG X XX X X X
SHG Gemeinsam gegen den Schmerz XX X
Rosazea XX X
Blinden- und Sehbehindertenverein X XX X
SHG bipolare Störungen X XX X
Schlaganfall Selbsthilfegruppe X X XX X
PCOS Selbsthilfegruppe Kinderlosigkeit X XX X
Sarkoidose Gesellschaft X X XX
Sozialbüro St. Josef Kinderhaus X X XX X X
Patientengruppe i. Förderkreis Sozialpsychiatrie X X XX X
Bundesverband der Kehlkopflose X X XX X
Kinderneurologiehilfe Münster X X XX X
Probleme mit dem Passivrauchen X XX X X
Gesprächskreis Krebsbetroffener X XX X
Deutsche Heredo Ataxie Gesellschaft XX X
Deutsche ILCO X X XX X
IHG Interessengruppe Holzschutzmittelgeschädigter X X X X
Psychiatrie-Erfahrene MS X X X X
SHG Depressionen X XX X
MUT e. V. X XX
Patienten mit Herzrhythmusstörungen X XX X
Stadtteilbüro Coerde X X XX X X
Fibromyalgie X X XX X
Akademie des Sehens X XX X
Lachtreff Münster XX X X
Sozialbüro Nienberge X X X XX X X X
Eve & Rave X XX X X X
SHG für soziale Ängste XX X X
SHG Zwangserkrankungen und Neurosen X X X XX X
Kath. KG St. Michael X X XX X X X
ADHS Selbsthilfegruppe X XX X
Prostata SHG X XX X
Elternkreis drogenabh. Jugendlicher X X XX X
Legende: XX = Primärziel
X = Sekundärziel
Cluster 4
Jugend- und Familienhilfe - Schwerpunkte des Stiftungshandelns 2000 - 2006
Stiftungsprogramme, Projekte Lebenswegplanung Berufsfin dung Hilfen für Menschen Drogenhilfe Gesundheits- Hilfe n für Förderung v. Vermietung, Zuschuss, Gender-
Förderprogramme 00-06: mit Migrationshintergrund hilfe psychisch Kranke Ehrena mt Investitionen sensibilität
Jugendberufshilfeprojekt JAZ X XX X X
ZORA ITB XX XX X X X
ITB ORIENT X XX X
ZIB XX XX X
Stadtteilwerkstatt Nord X XX X X X
Jugend-online X XX X
Privjet I und II X XX XX X
Flüchtlingskinderfonds XX X
Wald und Heide XX X X X
Eltern-Kind-Gruppen XX X
Buchpreise X
Zartbitter e. V. X X
INDRO e. V. X X XX X X
"Voll ist out" XX X X X
"Fetten Dank" XX
Eve and Rave XX X X X
SeM X XX X X
Sycorax X XX X
Kinderneurologie-Hilfe e. V. X XX
ZOFF X X XX X
MASY X X XX X
Kinderschutzambulanz XX
KAI e. V. X X XX
Selbsthilfe/ Bürgerengagement Lebenswegplanung Berufsf indung Hilfen für Menschen Drogenhilfe Gesundheits- Hil fen für Förderung v. Vermietung, Zuschuss, Gender-
in folgenden Bereichen: mit Migrationshintergund hilfe psychisch Kranke Ehrenam t Investitionen sensibilität
SHG Sternschnuppe X X
MuM/Alleinerziehendengruppe X X
Alleinerziehendentreff St. Norbert X X
Hausaufgabenhilfe St. Ida X X
Sprickmannstr. - Miniferien X X X
Sprickmannstr. - Familien in Belastungssit. X X
PAMS X X
Elternkreis/Trennung von Amt X X
VAMV X X
Step by Step X X X X X
Elternkreis Drogenab. Jgdl. X X X X
Hilfe für das autistische Kind X X
Das Frühgeborene Kind e.V. X X
Zwillingsmütter-Initiative X X
AK Kinder Psych. Kranker Eltern X X
Vorlesepaten X X
AK Legasthenie X X
AKKKU e.V. Streitschlichter X X X
Starter-Kids e.V. X X X
Praktikumsbörse X X
SHG Menschen mit Lernschwierigkeiten X X
OJA Albachten e.V. X X X X
Kaktus e.V. X X
VdIJB e.V. X X X
Big Bagger/ Bisch.JA X X
EltINI wahrn.gestört. Kinder X X
BAG Tschernobyl Kinder X X
KOMPASS e.V./ int. Begeg. X X
EG Piepmeyer Haus X X X
SHG Getrennt lebende und Geschiedene X X
EltINI Hochbegabte Kinder X X
Väteraufbruch für Kinder X X
Cluster 4 Legende: XX = Primärziel
X = Sekundärziel
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (37)
- Schulstraße
- Grüne Gasse
- Wiener Straße 51
- Körnerstraße 29
- Heisstraße 40
- Raesfeldstraße 80
- Brunostraße 8
- Andreas-Hofer-Straße 74
- Kolpingstraße 5
- Schaumburgstraße 30
- Wallgasse 7
- Zuhornstraße 23
- Steveninkstraße 5
- Geiststraße 104
- Hermannstraße 73
- Hafenstraße 21
- Theißingstraße 17
- Gartenstraße 90
- Gleiwitzer Straße 64
- Breslauer Straße 1
- Königsberger Straße 90
- Finkenstraße 78
- Josef-Beckmann-Straße
- Sprickmannstraße
- Doornbeckeweg 27
- Stadtlohnweg 38
- Christoph-Bernhard-Graben 2
- Kirchhoffweg 86
- Am Alten Schützenhof 21
- Am Küchenbusch 21
- An der Alten Kirche 6
- Uppenbergstraße
- Mauritzstraße 7
- Gasselstiege 13
- Kinderhaus 47
- Dachsleite 20
- Coerheide 10
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0699/2006
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 04.09.2006
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37