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Anfrage zur Situation des Hauses Bergisch-Gladbacher Str. 93 sowie dessen Bewohner_innen

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/1231/2017 vom 05.09.2017

Stand: Am 11.09.2017 im Integrationsrat beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dr. (UA) Eugen Litvinov 5. September 2017 An den Vorsitzenden des Integrationsrates Herrn Tayfun Keltek An die Geschäftsstelle des Integrationsrates Herrn Andreas Vetter Anfrage gem. § 4 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Integrationsrates Gremium Datum der Sitzung Integrationsrat 11.09.2017 Anfrage zur Situation des Hauses Bergisch-Gladbacher Str. 93 sowie dessen Bewoh- ner*innen Sehr geehrter Herr Keltek, im Haus Nr. 93 auf der Bergisch -Gladbacher Str. wohnen Menschen aus Bulgarien zur Miete, die zur ethnischen Minderheit der „Roma“ gehören. Viele Angehörige der Roma werden sowohl auf- grund ethnischer Zuschreibungen als auch aufgrund ihrer so zialen Situation marginalisiert und stehen so im Schnittfeld zweier Formen gesellschaftlicher Ausgrenzung, die sich wechselseitig verstärken. Aus diesem Grund mussten diese Menschen ihre Heimat verlassen und sie haben nun eine Unterkunft im o.g. Haus gefunden. Die Situation mit diesem Haus ist stadtweit bekannt – es hat erhebliche bauliche Mängel: dort exis- tiert Brandgefahr, es gibt keine ordentliche Strom - und Wasserversorgung, die Wände haben Schimmel, die Fenster sind zum Großteil zerschlagen, es fehlen mehrere Türen. D arüber hinaus ist ein erhebliches Müllaufkommen zu beobachten. Somit besteht für die dort lebenden Bewo h- ner*innen eine Gefahr für Leib und Leben. Obwohl das Haus auch von der Bauaufsicht der Stadt Köln bemängelt wurde, wurde bis jetzt w e- der seitens des kün ftigen Vermieters noch von kommunaler Seite etwas unternommen, um für die dort lebenden EU-Bürger*innen einen menschenwürdigen Verbleib zu gewährleisten. Aufgrund dessen bitte ich Sie um Beantwortung folgender Fragen: 1. Was unternimmt die Stadtverwaltung, um die unhaltbaren Zustände für die Bewohner*innen des o.g. Hauses zu beenden? 2. Ist die Stadt Köln bereit, im Falle drohender Obdachlosigkeit bei Räumung kurzfristig eine U n- terbringung zu Verfügung zu stellen? 3. Was hat die Stadt für die Integration der Bewohne r*innen des Hauses bereits unternommen und – wenn ja – welche weiteren Schritte sind in dieser Richtung seitens der Kommune g e- plant? Mit freundlichen Grüßen Eugen Litvinov, Dr. (UA)

Beratungsverlauf

  1. 11.09.2017

    Integrationsrat

    TOP 4.1, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

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