Hitzeschutz im Stadtbezirk Chorweiler
Gem. Antrag nach § 3 BV6 AN/0959/2026 vom 15.06.2026
Stand: Am 25.06.2026 in der Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) ungeändert beschlossen.
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Gem. Antrag nach § 3 (BV6)
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Die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, SPD und CDU Gleichlautend Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester Herrn Bezirksbürgermeister Daniel Kastenholz Eingang beim Bezirksbürgermeister: 11.6.2026 AN/0959/2026 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 25.06.2026 Hitzeschutz im Stadtbezirk Chorweiler Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, den nachfolgenden gemeinschaftlichen Antrag auf die Tagesordnung der nächsten BV-Sitzung am 25.6.2026 zu setzen. Die Bezirksvertretung möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt - zu prüfen, ob Räume des Bürgerzentrums Chorweiler im Sommer (insbesondere bei Extremwetter) für die ansässige Wohnbevölkerung als Hitzeschutzräume zur Verfügung gestellt werden können. Hierbei soll: - vor allem die ebenerdig und barrierefrei zugänglichen Räume in Betracht gezogen werden - die notwendige Klimatisierung der angebotenen Räumlichkeiten und eine kostenlose Versorgung mit Trinkwasser sichergestellt werden - die Nutzung nach einem Jahr evaluiert werden - eine Übersicht aller "kühlen Orte" im Stadtbezirk als Flyer und sichtbar im Eingangsbereich des Bürgerzentrums und im Außenfenster des Bürgercafes bereitzustellen - geeignete Kirchen/Glaubensgemeinschaften bzgl. möglicher Schutzfunktion im Sommer aktiv anzusprechen - das Projekt Cooling Cologne mit Sprühschläuchen bei Extremtemperaturen auch im Kölner Norden umzusetzen - 2 - Begründung: Die statistische Entwicklung der Durchschnitts- und Höchsttemperaturen in Europa, aber auch speziell in Köln, erfordert gezielte Klimafolgenanpassungen. Dies ist keine ideologische Frage, sondern dient dem Schutz der hier lebenden Menschen. Insbesondere bei älteren Menschen können Hitzschlag und Dehydrierung schwerwiegende Folgen für Leib und Leben haben und mit kurzem Vorlauf eintreten. Auch Obdachlose und wirtschaftlich benachteiligte Menschen die sich keine Klimaanlage leisten können, sind bei Extremwetterlagen überproportional betroffen. Die Öffnung von Räumen im Bürgerzentrum kann hier zumindest teilweise und tagsüber für Abhilfe sorgen. Die Maßnahme wurde auch in der Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik diskutiert und könnte auf den Erkenntnissen des Kölner Hitzeaktionsplans aufbauen. Dieser sieht neben einem Hitzetelefon (0221-343407), einer Auflistung kühler Orte und dem Projekt „Cooling Cologne“ (u.a. mit temporären Sprühschläuchen oder Wasserinstallationen wie auf dem Pariser Platz) eine "Verstetigung bewährter und die Entwicklung weiterer, zielgruppenorientierter Maßnahmen, um Bürger*innen Tipps für „richtiges“ Verhalten bei Hitze zu geben und so auch Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten“ vor. Immer wieder wird Prävention gefordert, hier könnte sie hunderte Krankenhauseinweisungen im Jahr vermeiden helfen, die zu hohen Kosten im Gesundheitssystem führen. gez. Marc Kersten Inan Göpkinar Norbert Schott Fraktionsvorsitzender SPD-Fraktionsvorsitzender CDU-Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsverlauf
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25.06.2026
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 8.3.3, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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