Mandari Insight

AN/0527/2026

Informations- und Unterstützungsangebote im Bereich Opferschutz

FDP/KSG Anfrage nach § 4 20.04.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 11.06.2026, TOP 12.1.4

FDP/KSG Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

FDP/KSG Anfrage nach § 4

3891 Zeichen

www.FDP-Koeln.de 
 
Herr Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
 
An die Vorsitzende des Ausschusses 
Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 
Frau Dîlan Yazicioglu 
 
 
FDP/KSG-Fraktion 
Im Rat der Stadt Köln 
 
Rathaus · 50667 Köln  
Telefon 0221. 221-23830 
fdp-ksg-fraktion@stadt-koeln.de 
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 20.04.2026 
AN/0527/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 23.04.2026 
 
Informations- und Unterstützungsangebote im Bereich Opferschutz 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
 
die FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet Sie darum, folgende Anfrage auf die Ta-
gesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses Soziales, Seniorinnen und Senioren 
am 23. April 2026 zu setzen.  
 
Die jüngste Berichterstattung über Gewalt in Partnerschaften, und hierbei insbesondere auch 
sexuelle Gewalt, sowie zunehmende Übergriffe auf Einsatzkräfte und andere Personen im 
öffentlichen Dienst zeigt erneut, wie wichtig ein funktionierender und sichtbarer Opferschutz 
ist. Betroffene benötigen niedrigschwellige Zugänge zu Beratung, Schutz und rechtlicher Un-
terstützung – und vor allem klare Informationen darüber, welche Hilfsangebote es in Köln 
gibt und wie diese erreichbar sind. 
 
Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen auf Bundesebene, den Opferschutz auszu-
weiten und Betroffene von häuslicher Gewalt besser zu schützen, etwa durch Tragen einer 
elektronischen Fußfessel, zu begrüßen.  
 
Die Stadt Köln stellt bereits verschiedene Informationen zu Beratungs- und Unterstützungs-
angeboten bereit, etwa zu Frauenhäusern, Beratungsstellen, Präventionsprogrammen oder 
zur anonymen Spurensicherung nach Sexualstraftaten. Diese Angebote umfassen beispiels-
weise Schutzunterkünfte, Beratungsstellen und medizinische Hilfe sowie Hinweise auf Not-
ruf- und Beratungsangebote. (Beratung und https://www.stadt-koeln.de/artikel/20123/ Hilfe 
bei Gewalt - Stadt Köln)  
 
Darüber hinaus existieren in Köln zahlreiche weitere Einrichtungen wie Opferberatungsstel-
len, Gewaltschutzzentren oder Initiativen gegen sexualisierte Gewalt, die Betroffene kosten-
los, anonym und teilweise auch mehrsprachig beraten.

- 2 - 
www.FDP-Koeln.de 
Angesichts der Vielzahl an Angeboten stellt sich jedoch die Frage, ob diese Informationen für 
Betroffene ausreichend sichtbar, verständlich und zentral auffindbar sind – insbesondere on-
line. 
Gerade in akuten Krisensituationen ist es entscheidend, dass Betroffene schnell Orientierung 
erhalten und die passenden Hilfsangebote finden. Eine transparente und gut zugängliche In-
formationsstruktur kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die FDP/KSG-Fraktion um die Beantwortung der folgenden 
Fragen: 
 
1. Welche Informationsangebote zum Thema Opferschutz stellt die Stadt Köln aktuell 
bereit, insbesondere online, und über welche zentralen Webseiten oder Plattformen 
können Betroffene diese Informationen finden? 
2. Inwieweit werden Informationen zu rechtlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Opfer 
von Gewalt – etwa zu Anzeigeverfahren, Opferschutzrechten, anwaltlicher Beratung 
oder Entschädigungsansprüchen – auf den städtischen Informationsseiten transpa-
rent dargestellt? 
3. Wie bewertet die Verwaltung die Auffindbarkeit und Verständlichkeit der bestehenden 
Onlineangebote, insbesondere für Menschen mit Sprachbarrieren oder eingeschränk-
ter Medienkompetenz? 
4. Inwieweit plant die Stadt Köln eine stärkere Bündelung oder Digitalisierung der vor-
handenen Informationen, etwa über ein zentrales Online-Portal oder eine strukturierte 
Übersicht aller lokalen Opferschutzangebote? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
 
Gez. Ulrich Breite     Dr. Eva-Maria Ritter 
Fraktionsgeschäftsführer    Sozialpolitische Sprecherin

Beratungsverlauf (1)

11.06.2026 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.1.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0527/2026
Typ
FDP/KSG Anfrage nach § 4
Datum
20.04.2026
Erstellt
18.03.2026 14:34