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2019/0376

Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Magistratsvorlage 21.11.2019

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2019/0376

4297 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.11.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0376 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bäder der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 21.11.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in  
Höhe von EUR 3.638.279,33 nach dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt festgestellt. 
 
2. Der Jahresverlust 2018 in Höhe von EUR 3.638.279,33 wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
3. Beim Eigenbetrieb Bäder soll der Verlust des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 
EUR 4.387.548,20 im Jahresabschluss 2019 mit der allgemeinen Rücklage verrechnet werden. 
 
4. Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht des Eigenbetriebs werden mit dem Testat der 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und 
 zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
5. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2018 entlastet.

- 2 - 
Anlagen: EB Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 21.11.2019 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ hat in 
ihrer Sitzung am 30.10.2019 den Bericht der Betriebsleitung  zur Kenntnis genommen, den 
mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfungsinstituts versehenen Jah-
resabschluss 2018 festgestellt und die Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat die Kenntnisnahme und der Stadtverordne-
tenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 2018.  
 
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen 
Zuschuss EUR 4.353.624,55 (Vorjahr: EUR 5.832.313,53). Die aufgrund der Liquidität not-
wendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 715 wurden auf ein separates Konto, Zuschuss der 
Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis transparenter  und führt zu ei-
nem Jahresverlust von EUR 3.638.279,33 der auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen wird.  
Der für das Jahr 2018 geplante Verkauf des Trainingsbades erfolgte zum 01.01.2019, so dass 
der hieraus entstehende Buchgewinn von TEUR 3.781 erst im Wirtschaftsjahr 2019 erfolg s-
wirksam wird. Die Liquidität stand durch die Zahlung des Kaufpreises zur Verfügung. 
 
Der Verlust des Jahres 2014 (EUR 4.387.548,20) soll im Jahresabschluss 2019 mit der allge-
meinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) verrechnet werden 
(Ausgleich des Verlustvortrages nach fünf Jahren). 
 
Obwohl der Eigenbetrieb im Jahr 2018 Umsatzerlöse von TEUR 4.201 (Vorjahr: TEUR 3.951) 
erzielte, die durch die guten bis sehr guten Wetterbedingungen begründet sind (478.000 Ba-
degäste in den Freibädern, 89.000 mehr als im Jahr 2017), bleibt das operative Geschäft des 
Eigenbetriebs defizitär. Dies wird es auch in Zukunft sein. Wird ein besseres Jahresergebnis 
erzielt, liegt der Grund in den zu verbuchenden Beteiligungserträgen.  
 
Der Prüfbericht bestätigt die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den 
Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsäc h-
lichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigen-
betriebs.  
 
Auf die beigefügten Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2018 der PricewaterhouseCoopers GmbH– Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hin-
gewiesen. 
 
Darmstadt, 21.11.2019 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

anlage 4

251 Zeichen

Punkt 20: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bäder der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2019/0376) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Gegenstimmen: SPD  
Stimmenthaltung: AfD, Die Linke. und Stadtv. Sigmund (fraktionslos)

anlage 2

4371 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.11.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnet enversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Finanzverwaltung  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
II 52 
IV 20 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0376 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
469 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bäder der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt  
 
Vorlage vom: 21.11.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Jahresverlust 2018 des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in  
Höhe von EUR 3.638.279,33 nach dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt festgestellt. 
 
2. Der Jahresverlust 2018 in Höhe von EUR 3.638.279,33 wird auf neue Rechnung vorgetragen.  
 
3. Beim Eigenbetrieb Bäder soll der Verlust des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 
EUR 4.387.548,20 im Jahresabschluss 2019 mit der allgemeinen Rücklage verrechnet werden. 
 
4. Der Jahresabschluss 2018 und der Lagebericht des Eigenbetriebs werden mit dem Testat der 
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH öffentlich bekannt gemacht und 
 zur Einsichtnahme ausgelegt.  
 
5. Die Betriebsleitung wird für das Wirtschaftsjahr 2018 entlastet.

- 3 - 
 
Anlagen: EB Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2018  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 04.12.2019 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 21.11.2019 
 
Die Betriebskommission des Eigenbetriebs „Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ hat in 
ihrer Sitzung am 30.10.2019 den Bericht der Betriebsleitung  zur Kenntnis genommen, den 
mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfungsinstituts versehenen 
Jahresabschluss 2018 festgestellt und die Betriebsleitung entlastet.  
 
Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat die Kenntnisnahme und der 
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitung für das Wirtschaftsjahr 
2018.  
 
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen 
Zuschuss EUR 4.353.624,55 (Vorjahr: EUR 5.832.313,53). Die aufgrund der Liquidität 
notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 715 wurden auf ein separates Konto, Zuschuss der 
Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis transparenter  und führt zu 
einem Jahresverlust von EUR 3.638.279,33 der auf das neue Geschäftsjahr vorgetragen wird.  
Der für das Jahr 2018 geplante Verkauf des Trainingsbades erfolgte zum 01.01.2019, so dass 
der hieraus entstehende Buchgewinn von TEUR 3.781 erst im Wirtschaftsjahr 2019 
erfolgswirksam wird. Die Liquidität stand durch die Zahlung des Kaufpreises zur Verfügung. 
 
Der Verlust des Jahres 2014 (EUR 4.387.548,20) soll im Jahresabschluss 2019 mit der 
allgemeinen Rücklage gemäß § 11 Abs. 6 Satz 3 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) verrechnet 
werden (Ausgleich des Verlustvortrages nach fünf Jahren). 
 
Obwohl der Eigenbetrieb im Jahr 2018 Umsatzerlöse von TEUR 4.201 (Vorjahr: TEUR 3.951) 
erzielte, die durch die guten bis sehr guten Wetterbedingungen begründet sind (478.000 
Badegäste in den Freibädern, 89.000 mehr als im Jahr 2017), bleibt das operative Geschäft 
des Eigenbetriebs defizitär. Dies wird es auch in Zukunft sein. Wird ein besseres 
Jahresergebnis erzielt, liegt der Grund in den zu verbuchenden Beteiligungserträgen.  
 
Der Prüfbericht bestätigt die Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den 
Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Der Jahresabschluss vermittelt ein den 
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des 
Eigenbetriebs.  
 
Auf die beigefügten Auszüge aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 
31.12.2018 der PricewaterhouseCoopers GmbH– Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird 
hingewiesen. 
 
Darmstadt, 21.11.2019 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer

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Anlage zur Magistratsvorlage 2019/0376 
 
 
 
 
Eigenbetrieb Bäder 
 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 
 
 
Auszüge aus dem 
 
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 
 
zum 31. Dezember 2018

Anlage II
2
Eigenbetr¡eb Bäder der W¡ssenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2018
6.649,00
3.670.582,33
@
B. Umlaufvermögen
7.6777.968,32
lll. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Rechnungsabgrenzungsposten
EUR
23.225.880,38
.__12.99_5j.3_5_2.9.8_
à
_64.778.638,53_
0,
31.1
125.517
EUR
r 9.684.1
887.812,41
19.168.702A6
782.764,00
810.779,41
lll. Flnanzanlagen
Beteiligungen
l. Vorräte
Betriebsstoffe
ll. Forderungen und sonstige VermÖgensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen gegen die Wissenschaftsstadt Darmstadt
4. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
5. Sonstige Vermögensgegenstände
.3.563,92
7.120,45
.__1_?.79-4.!l-!49-
4.501.51 1,93
.__l_9€9-3-.e-qf,zl-
119.326,24
Anlagevermögen
L lmmaterielleVermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software
ll. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten
2. Masch¡nen und masch¡nelle Anlagen
3. Betriebs-und Geschåftsausstattung
4. GeleisteteAnzahlungen und Anlagen in Bau
593.733,55
0,00
11.880.056,54
928.854
898.1 86
1.284.570
. 707,
1 5.693.258,

Anlage II
3
PASSIVSEITE
12
Ri¡ckstellungen
1. Rückstellungen filr Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
2. Sonstige Ri.¡ckstellungen
Verbindl¡chkelten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kred¡tinst¡tuten
2. Verb.indlichke¡ten aus Lieferungen und Leistungen
3. Verbindlichkeiten gegentlber verbundenen Unternehmen
4. Verbindlichkeiten gegenüberanderen Eigenbetrieben der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
5. Sonstige Verbindl¡chkeiten
davon aus Steuern EUR 13.460,58 (Vorjahr EUR 11.375'71)
31
1.4101.392.830,89Sonderposten fi¡r lnvest¡t¡onszuschüsse
____1LJ!9,?9:1,19-
64.778.638,53
7
5.690.496,26
45.105.882,67
1.100.667 a4
424.888,81
743.825,00
744.
677.11
409.
EUR
17.000.000,00
22.415.386,41
Eigenkapltal
l. Stammkapital
ll. Rücklagen
Allgemeine Rücklage
lll. Bilanzgew¡nn
12.780.232,31
261.729,24
3.640.216,44
482.927,99
14.151,15
10.510.313,72
721.544,32
25.031,50
EUR
17.000.000,
25.308.815,

5
2018
EUR
4.200.711,89
11
4.314.575,30
861.741,72
. - - - i f .o-q..19-q.9-3-.
1.915.983,10
617.851,75
2.533,834,85
856.399,65
937.643,11
219.510,00
193.053,53
395.243,68
4.301.119,39
52.505,1 6
4.353 .a24.55
715.345,22
-3.638.279,33
6.435.346,23
2.893.429,36
Anlage II
Vorjahr
EUR
3.950.633,87
68.507 37
4.O19.141 24
689.206,91
4.602.958 47
5.292.1 65,38
1.879.437,14
565.516,30
2.444.953,44
95'1.407,35
927 .511,59
0,00
189.716,98
400.928,51
-5.808.r 08,05
24.205,48
.5.832.313,53
-
5.485.046,00
.347.267,53
2.223.799,06
4.558.814,70
6.435.346,23
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschåiftsjahr 2018
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 21 4.416,52 (Vorjahr EUR 210'845'47)
S. .Abschre¡bung auf ¡mmaterielle VermÖgensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sònstige betriebliche Auñ¡vendungen
7. Erträge aus Bete¡ligungen
B. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
9. Zinsen und ähnliche Aufr,vendungen
davon Aufwendungen aus Aufzinsung EUR 23.505,18 (Vorjahr EUR 24.353,89)
10. Ergebnis der gewöhnl¡chen Gesch¿iftstät¡gkeit
1 1. Sonstige Steuern
12, Jahresverlust vor städt¡schem Zuschuss
13. Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt
14. Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss
15. Gewinn aus dem Vorjahr
16. Entnahmen aus Rücklagen
17. Bilanzgewinn

Anlage I
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Betriebsleitung -
Lagebericht 2018
1. Vorbemerkungen
Nach S 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) mit Venveis auf S 289 Abs. 2 HGB ist mit dem
Jahresabschluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission
vorzulegen ist.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. WirtschaftlicheGrundlagen
Nach S 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer
Leistungt-sfahigkeit die für ihre Einwohrier erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und
kulturellen Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe
durch den Betrieb der Bäder nach.
Wirtschaftliohe Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind.
2.2. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Die Stärken des Eigenbetriebs liegen im breiten Spektrum an öffentlichen Bädern, deren Profil
vom Sportbad über freizeitorientierte Angebote bis hin zum klassischen Stadtbad aus der
Jugendstilzeit (mit moderner Enveiterung um ein Spa- und Saunaangebot) reicht.
Das Nordbad wurde in 2017 abgerissen. Nach dem Wiederaufbau wird es über eine
differenziertere Beckenlandschaft und ein breiteres Angebotsspektrum durch ein zusätzliches
Kurs- und Mehrzweckbecken verfügen als bisher. Ab 2021soll das Nordbad dann gemeinsam mit
dem angrenzenden DSW-Freibad im Kombibetrieb als Sport- und Bewegungsbad betrieben
werden.
Ein gesundheits- und wellnessorientiertes Publikum spricht vor allem das Juoendstilbad an. Es ist
ein historisches Stadtbad mit differenzierteh Bäderlandschaften mit Wirkstoffbädern,
Saunalandschaft sowie Sauna- und Badgastronomie. Ergänzt wird das Angebot durch ein kleines
Außenbecken.
Das Bezirksbad Bessunqen ist ein klassisches Stadtteil-Hallenbad, welches von Schulen und
Vereinen gleichermaßen genutzt wird wie von lndividualbesuchern im Rahmen des öffentlichen
Badebetriebs.
1

Anlage I
Das Schul- und Traininqsbad, das 1969 eröffnet wurde, ist dem nichtöffentlichen Badebetrieb
(Nutzung nur durch orçjanisierte Gruppen wie Schulen und Vereine) vorbehalten. Es soll mit
Eröffnung des neuen Nordbades im Jahr 2021 geschlossen werden.
Bei dem Eberstädter Mühltalbad handelt sich um ein Familien- und Erlebnisfreibad mit Rutsche
und 10 m Sprungturm, welches vor allem der Befriedigung der lokalen Nachfrage aus dem
Stadtsüden (Ortsteil Eberstadt) dient. Es wurde unter Denkmalschutz gestellt, da es exemplarisch
für die stärker erlebnis-orientierte Ausrichtung neuzeitlicher Freibäder steht.
Der Badesee Arheilqer Mühlchen wird als Naturfreibad betrieben. Er verfügt über eine Fläche von
ca. 14.800 m2 und weist eine durchschnittliche Wassertiefe von 2,20 m auf. ln den See integriert
sind ein Sprungbrett (1 m), ein separater Nichtschwimmerbereich und eine kleine Wasserrutsche.
Ein Kinderplanschbecken sowie eine Liegewiese mit Kinderspielplatz und Volleyballfeld ergänzen
das Angebot.
Auch bei dem Standort Großer Wooq handelt es sich um ein Naturfreibad in Gestalt eines
Badesees, der im Zentrum Darmstadts liegt. Der See hat eine Gesamtfläche von ca. 58.600 m2
und eine durchschnittliche Wassertiefe von 2 m. Das eigentliche Naturfreibad ist durch Betonstege
von der übrigen Wasserfläche abgetrennt, so dass drei Becken entstehen. Ein Sprungturm (max.
Sprunghöhe 10 m) befindet sich direkt neben der Steganlage. Eine Plattform im See
(,,Schwimminsel"), ein Kinderplanschbecken, eine kleine Wasserrutsche sowie großzügige
Liegewiesen mit Kinderspielplatz und ein Kiosk ergänzen das Freizeitangebot. Die Gesamtanlage
und mehrere Einzelgebäude stehen unter Denkmalschutz.
Mit den vorgenannten Bädern besitzt die Wissenschaftsstadt Darmstadt ein breit gefächertes
Angebot, das sowohl den Anforderungen des Sports (vor allem: Breitensport) als auch den
Wünschen der Bevölkerung nach Familien-Freizeitangeboten und nach gesundheitsorientierten
Bäderangeboten Rechnung trägt.
Die Bäder werden vom Eigenbetrieb Bäder geführt bzw. vermarktet. Eine Ausnahme bildet das
Jugendstilbad, welches im Rahmen eines Geschäftsbesorgungs- bzw. Betriebsführungsvertrags
von einem externen Vertragspartner betrieben wird.
Der Eigenbetrieb ist sehr darauf bedacht seinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. So werden
die Hallen- und Freibäder mit Ökostrom betrieben. Vereinzelt helfen kleine wirtschaftlich genutzte
Blockkraftheizwerke im Sommer und Winter Hallenbäder und die daran angeschlossenen Schulen
mit zu beheizen.
Die Mitarbeiter unterstützen mit der Benutzung des Jobtickets und Fahrräder den COz Ausstoß in
der Stadt zu verringern.
2.3. Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die Anlagenquote ist von 73,13 % im Vorjahr auf 73,58 % im Berichtsjahr gestiegen. Die
Eigenkapitalquote hat sich bei einem höheren Eigenkapital durch die stärker gestiegene
Bilanzsumme zum Vorjahr um 2,21 %-Punkte auf 69,63 % verringert. Die Bilanzsumme hat sich
2

Anlage I
durch die erhaltenen Anzahlungen für den Verkauf des Schul- und Trainingsbads zum l. Januar
2019, die im Sachanlagevermögen erfassten geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau im
Zuge des Neubaus des Nordbades sowie die hierfür erforderliche Kreditaufnahme erhöht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Wirtschaftsjahr 2018 einen Jahresverlust aus dem
operativen Geschäft in Höhe von TEUR 4.354 und nach dem Zuschuss der Wissensstadt
Darmstadt einen Verlust in Höhe von TEUR 3.638 aus. Mit dem getrennten Ausweis des
Zuschusses der Stadt wird das tatsächliche Ergebnis dargestellt. Aufgrund des Wegfalls der
einmaligen Auñruendungen für die im Vorjahr durchgeführte Entschlammung des Großen Woog,
der Dividendenausschüttung der HEAG Holding AG und der ursprünglich für das Wirtschaftsjahr
2018 geplanten Vereinnahmung des Buchgewinns aus dem Verkauf des Schul- und Trainingsbads
verringerte sich der Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf TEURTlS (Vorjahr
TEUR 5:485). lm Rahmen des Verkaufs des Schul- und Trainingsbads zum 1. Januar 2019 hat der
Käufer im Wirtschaftsjahr 2018 den Kaufpreis geleistet, der Buchgewinn von rund TEUR 3.782
entsteht mit der Übergabe von Nutzen und Lasten im Wirtschaftsjahr 2019.
Der Eigenbetrieb erzielte im Jahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 4.201 (Vorjahr
TEUR 3.951). Davon entfallen auf Benutzungsgebühren und Nebengeschäftserlöse TEUR 4.170
(Vorjahr TEUR 3.920), auf Miet- und Pachterträge TEUR 31 (Vorjahr TEUR 31).
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen 2018 mit mehr als 478.000 Besuchern um 89.000
Badegästen über dem Vorjahresergebnis (+22,7 %). Grund für die deutliche Steigerung war das
außergewöhnlich gute Wetter. lm Jahr 2018 gab es in Darmstadt 106 Sommertage mit
Temperaturen von mindestens 25'C; an 51 Tagen lagen die Temperaturen sogar über 30"C
(,,heiße Tage"). Demgegenüber gab es 2017 lediglich 66 Sommertage, davon 16 heiße Tage.
Die Hallenbäder wurden 2018 von rund 5OO.OOO Badegästen (Offentlichkeit, Schulen und Vereine)
besucht. Das entspricht exakt dem Ergebnis des Vorjahres. Rund 217.000 besuchten davon das
Jugendstilbad. Das waren ca. 1.000 weniger als im Vorjahr (-1 %).
Die Benutzungsgebühren - ohne Jugendstilbad - sowie die wichtigsten hierzu gehörenden
Kennzahlen haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt:
2018 2017 2016 2015 2014
Benutzungsgebühren TEUR 1.125 960 966 1.002 869
Besucher
- Hallenþäder 284.354 282.916 301.715 303.357 307.795
- Freibäder 478.430 389.836 372.866 476.474 314.275
Gesamt 762.784 672.752 674.581 779.831 622.070
Durchschnittliche Benutzungsgebühr
je Besucher in EUR 1,47 1 43 1,43 1 t28 1,40
3

Anlage I
lm Jugendstilbad entwickelten sich die Benutzungsgebühren und die Besucherzahlen wie
nachstehend:
2018 2017 2016 2015 2014
Benutzungsgebühren TEUR 2.786 2.026 2.051 2.148 2.068
Besucher Jugendstilbad 216.665 218.098 226.910 222.039 228.591
Durchschnittliche Benutzungsgebühr
je Besucher in EUR 12,86 9,28 9,04 9,67 9,05
Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Auflösung von Sonderposten
(TEUR 26), Erträgen aus der Herabsetzung und Auflösung von Rückstellungen (TEUR 36),
Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigungen (TEUR 27) sowie Erträgen aus
Spenden, Nachlässe und Schenkungen (TEUR 10),
Die HEAG Holding AG schüttete im Berichtsjahr eine Dividende in Höhe von TEUR 220
(Vorjahr TEUR 0) aus, Die Beteiligung ist näher im Anhang unter der Position ll erläutert.
Die wesentlichen Auñnrendungen im Jahr 2018 haben sich wie folgt entwickelt:
ln TEUR 2018 2017 2016 2015 2014
Materialauñrand 4.305 5.292 4.214 4.057 4.146
Löhne und Gehälter I .916 1.879 1.853 1.883 1.767
Soziale Abgaben und
Auñruendungen fü r Altersversorg u ng/
Unterstützung
618 566 492 477 348
Abschreibungen 856 951 932 933 933
Sonstige betriebliche Auñruend ungen 938 928 579 1.427 598
Der Materialaufi¡rand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 987 verringert. Die Ursache war
die im Vorjahr durchgeführte Entschlammung des großen Woogs.
Die sonstigen betrieblichen Aufiruendungen sind im Vorjahresverglich um TEURI0 leicht
gestiegen.
2.4. Finanzlage
Der Kostendeckungsgrad der städtischen Freibäder ist durch den deutlichen Anstieg der
Besucherzahlen im Berichtsjahr auf 37,8 % (Vorjahr 19,1 %) gestiegen. Der Kostendeckungsgrad
der Hallenbäder ist mit29,2 o/o nalrczu unverändert (Vorjahr 26,4 o/o) geblieben.
Bei den städtischen Freibädern lag der Kostendeckungsgrad bei überörtlicher Betrachtung im
Berichtsjahr über dem Durchschnitt (Quelle: Altenburg Bäder Report 2019). Üblich sind Werte
4

Anlage I
zwischen 25 o/o und 35 %. Bei den Hallenbädern ist der Kostendeckungsgrad nahe dem
Durchschnitt von 30 % bis 40 %.
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassungen von Entgelten für die Nutzung
der Bäder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern je nach Geschäftslage
lediglich zur Ergebnisverbesserung führen.
2.5 Vermögenslage /Anlagen im Bau und geplante lnvestitionen
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1'842 (+2,9 %) auf rEUR 64'779
gestiegen (siehe Anlage ll, in der die einzelnen Bilanzposten des Berichtsjahres mit dem Vorjahr
gegenübergestellt sind).
Auf der Aktivseite haben sich nachfolgende Positionen bedeutend zum Vorjahr verändert:
Die Anlagen im Bau haben sich auf TEUR 3.671 (Vorjahr TEUR 1.285) erhöht. Der Kassenbestand
und das Guthaben bei anderen Kreditinstituten ist durch die erhaltenen Anzahlungen im Rahmen
des Verkaufs des Schul- und Trainingsbads gegenüber dem Vorjahr von TEUR 193 auf TEUR
4.5O2gestiegen. Die Forderungen gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt sind im Vergleich
zum Vorjahr (TEUR 15.693) auf TEUR 1 1.880 gesunken.
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um TEUR 3,638 vefmindert, da der Zuschuss
(TEUR 715) der Wissenschaftsstadt Darmstadt, den Jahresverlust von TEUR 4.354 nicht gedeckt
hat. Þie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 2.270 auf TEUR 12.780
gegenüber dem Vorjahr gestiegen. ln den um TEUR 3.615 deutlich gestiegenen Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen ist mit TEUR 3.575 die im Wirtschaftsjahr 2018 erhaltene
Anzahlung aus dem Verkauf der Schul- und Trainingsbads enthalten.
lnvestitionen sind neben der Neubaumaßnahme (Nordbad) im Eberstädter Mühltalbad geplant.
Hier besteht Bedarf bei der denkmalschutzgerechten Sanierung des Mehrzweckbeckens, der
Sanierung des Funktionsgebäudes und der Sanierung des Kinderplanschbeckens. Für das
Arheilger Mühlchen ist eine Entschlammung vorgesehen.
3. Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit
Der Eigenbetrieb erfüllt mit der Bereitstellung von Badeeinrichtungen einen wesentlichen Aspekt
der Daseinsvorsorge. Gewinne zu erzieleh wird nicht beabsichtigt. Jedoch ist die Höhe des
Zuschussbedarfs beizubehalten bzw. wenn möglich zu reduzieren.
Optimierungen hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit sollen durch die Gestaltung des Betriebs erfolgen.
Dies bedeutet einerseits ein Ausschöpfen der Einnahmepotentiale aus Eintrittsgeb[Jhren,
Nutzungsentgelten und Kursgebühren, andererseits eine kostenbewusste Organisation der
Betriebsabläufe unter besonderer Berücksichtigung der Öffnungszeiten und Nutzungsfenster für
5

Anlage I
die unterschiedlichen lnteressengruppen (Schulen, Vereine, lndividualbesucher, Kursteilnehmer
etc.).
Mit dem Kursbecken im Nordbad entsteht ein neues, zusätzliches Angebot. Durch die organisierte
Nutzung und professionelle Vermarktung im Rahmen von Kursen und Rehasport-Angeboten sollen
zusätzliche Besucherinnen und Besucher angesprochen und wirtschaftliche Potentiale erschlossen
werden.
Zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten bestehen ferner durch den Kombibadbetrieb im Nordbad,
der es insbesondere im Sommer ermöglicht, die Becken im Hallenbad Vereinen und sonstigen
Dritten zur Verfügung zu stellen.
4. Risikoberichterstattung
Die Betriebskommission wird durch die Betriebsleitung regelmäßig über die Risikoentwicklung
unterrichtet. Zur Risikobewertung wird ausgeführt, dass die Bäder in Darmstadt sehr gut besucht
werden und bei dem von der Betriebsleitung erwarteten Fortbestand, der durch die Zuschüsse der
Wissenschaftsstadt Darmstadt bedingt ist, kein Marktrisiko und dadurch auch kein
unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist.
Durch den Betrieb der Traglufthalle über dem bisherigen DSW Freibad, sind die
U msatzerwártungen durch d ie öffentliche N utzung geri nger einzustufen.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und
aufgeführten Finanzrisiken erwartet.
4.1. WesentlicheRisiken
lnvestition werden absehbar nur die im Folgenden
Wesentliche Kostenrisiken bestehen beim Neubau des Nordbades und dem Betrieb der
Traglufthalle. Darüber hinaus bestehen Risiken in der Unterhaltung des Eberstädter Mühltalbades,
dem Betrieb der Naturbadeseen und beim Schul- und Trainingsbad.
NordbadlTraqlufthalle
Das alte Nordbad wurde 2017 außer Betrieb genommen und abgerissen. Seit der Wintersaison
2017 wurde bis zur Fertigstellung des neuen Nordbades im Jahr 2021 uber dem 50 m Becken und
dem Lehrbecken des DSW-Freibades eine Traglufthalle errichtet, um für die Dauer der
Baumaßnahme den unterbrechungsfreien Badebetrieb aufrecht erhalten zu können.
Mühltalbad Eberstadt
lm Eberstädter Mühltalbad besteht umfassender Sanierungsbedarf. Bis zur Durchführung der
Sanierungsmaßnahme kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Freibad aufgrund baulich-
technischer Mängel (Undichtigkeiten und großflächige Fliesenschäden) für die Bevölkerung nur
eingeschrËinkt zur Verfügung steht.
6

Anlage I
Naturbadeseen Wooo und Arheiloer Mühlchen
Für die beiden Naturbadeseen Woog und Arheilger Mühlchen besteht das Risiko, dass durch
geringen Zulaut im Sommer, verbunden mit hoher Sonnenstrahlung gegen Ende der Badesaison
die Wasserqualität einen Badebetrieb gefährdet oder ausschließt.
Schul- und raininosbad
Das Schul- und Trainingsbad ist technisch veraltet und soll mit der lnbetriebnahme des neuen
Nordbades außer Betrieb genommen werden. Es ist besteht das Risiko, dass das Trainingsbad
aufgrund auftretender technischer Störungen temporär außer Betrieb genommen werden muss.
4.2. AllgemeineRisiken
Besucherentwicklunq
Zu den allgemeinen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden in den
Sommermonaten. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsatzzahlen (5-Jahresschnitt). Künftig bietet ferner der geplante Kombibetrieb des Nordbades
die Möglichkeit, durch zusätzliche Angebote die Besucherzahlen auch in Schlechtwetterperioden
konstant zu halten bzw. weiter zu steigern.
Steiqende Enerq iekosten
Der Eigenbetrieb Bäder rechnet in den nächsten Jahren mit steigenden Energiekosten. Unter der
Prämisse weiterer Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der Druck auf das operative
Geschäft im Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Der Neubau des Nordbades und die geplante
baulich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades werden sich zwar perspektivisch
energetisch rentieren, in der Gesamtbilanz sind dem aber Abschreibungen und Zinskosten
gegenüberzustellen. Dies wird zu einem höheren Zuschussbedarf führen.
Personalwi rtschaftliches Risiko
Es besteht ein zunehmendes personalwirtschaftliches Risiko, da auch im Jahr 2018 nicht alle
Stellen in der Wasseraufsicht zur Sommersaison besetzt werden konnten. Es besteht das Risiko,
das Offnungszeiten reduziert werden müssen. Die Gründe hierfür liegen in einem bundesweiten
Fachkräftemangel.
Zinsrisiko
Der Eigenbetrieb ist größten Teils über Bankkredite finanziert. Es handelt sich hier um langfristige
Kredite, die eine Laufzeit von 10 bis derzeit 25 Jahre haben. Daher besteht nur ein sehr geringes
Zinsänderungsrisiko. Kassenkredite liegen nicht vor.
7

Anlage I
4.3. RechtlicheRisiken
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Verqicherungsverträge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes abgeschlossen :
Versicherung Versicherungssumme in
EUR
B
1 Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaft pflicht (Personen-,
Sach- u nd Vernlögens-Drittschäden) unbegrenzt
2a.
2b.
Eigenschadenversicherung
Für Vertrauenspersonen des Magistrats, Stadtverordnete,
Ausschuss- und Betriebskommissionsmitglieder
125.000,00
zusätzlich 125.000,00
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz
und Verkehrsrechtsch utz) 2.000.000,00
4 Sachversicherung "KRlSTALL" (Feuer, Leitungswasser,
Einbruchdiebstahl Gebäude und lnhalt)
ohne
(eweils aktueller Neuwert)
5. KFZ-Feuerversicheru no Fahrzeuoe zum Nennwert
Eine Anderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen. Ein
rechtliches Risiko ist nicht erkennbar.
4.4. SonstigeRisikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Bäder der Stadt Darmstadt seit dem Jahr 2013 installiert.
5. Chancenberichterstattung
Die Chancen im Eigenbetrieb Bäder liegen in dem breiteren Besucherangebot und der über das
Stadtgebiet verteilten Frei- und Hallenbäder. Durch den Kombibad-Betrieb im neuen Nordbad
können neue Kundengruppen erschlossen werden. .

Anlage I
6. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss das Berichtsjahr 2018 mit einem Jahresverlust in Höhe von TEUR -3.638
(Vorjahr Jahresverlust TEUR -347), bei einem Jahresverlust vor dem Zuschuss der
Wissenschaftsstadt Darmstadt von TEUR -4.354 (Vorjahr TEUR -5.832), ab.
6.1. Entwicklung desAnlagevermögens
Anhand des Anlagespiegels (Anlage zum Anhang) wird die Entwicklung der einzelnen
An lageg ruppen für das Berichtsjahr dargestellt.
6.1.1. lmmaterielle Vermögensgegenstände
lm Berichtsjahr wurde eine für das Jugendstilbad entwickelte und programmierte Smartphone App
entgeltlich erworben und den Bürgern der Wissenschaftsstädt Darmstadt bereitgestellt.
6.1.2. Veränderung der Sachanlagen
Die Zugänge bei den Grundstücken und Gebäuden betreffen im Wesentlichen die
Schlussabrechnung der im Vorjahr errichteten Vorsperre am Großen Woog.
Die Zugänge der Betriebs- und Geschäftsausstattung setzen sich überwiegend aus Anschaffungen
für das Jugendstilbad (ca. TEUR 23,6), Bessunger Bezirksbad (ca. TEUR 10,3) und
geringwertigen Anlagegütern (ca. TEUR 36,1) zusammen.
Die Abgänge betreffen voll abgeschriebene Betriebsausstattung und geringwertige Anlagegüter.
Die Abschreibungen erfolgten planmäßig.
6.1.3. Ausweis der geleisteten Anzahlungen und Anlagen in Bau
Bei den Zugängen handelt es sich um die Neubaukosten des Nordbades (TEUR 2.386)
6.1.4. Finanzanlagen
Die Beteiligung der Finanzanlagen ist zum Vorjahr unverändert geblieben:
2018 Vorjahr
HEAG Holding AG 23.255.880,38 23.255.880,38
lm Anhang unter der Position ll, Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung, wird die Beteiligung näher dargestellt.
6.2. Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Der Jahresverlust in Höhe von TEUR 3.638 soll auf neue Rechnung voigetragen werden.
Hinsichtlich der Veränderungen im Bereich des Eigenkapitals venrueisen wir auf die Ausführung
des Eigenkapitalspiegels im Anhang.
9

Anlage I
10
6.3. Entwicklung der Rückstellungen (TEUR):
lm Jahr 2018 wurden weiterhin die gegenseitigen Ansprüche und Verpflichtungen im Bereich der
Pensions- und Beihilferückstellungen abgebildet, die durch den Wechsel von Beamten vonl zur
Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und damit auch ihre Eigenbetriebe sind Mitglied der
Zusatzversorgungskasse. Aus dieser Mitgliedschaft besteht eine mittelbare
Pensionsverpflichtun$, die in der Bilanz nicht auszuweisen ist.
Die Zusammensetzung der Rückstellungen ist aus folgender Tabelle ersichtlich (TEUR):
RückstellunQen für Stand
01.01.18 Verbrauch Auf-
/Abzinsung Auflösung Zuführung Stand
31.12.18
Pensionen 677,1 0,0 21,7 0,0 45,0 743,8
Beihilfen 76,3 0,0 1,8 0,0 11,5 89,6
Urlaubsrückstellung 11,9 11,9 0,0 0,0 5,5 5,5
Überstunden 31,5 31,5 0,0 0,0 23,1 23,1
Abschlusserstellung
und Prüfung 55,1 21,9 0,0 33,2 27,0 27,0
Prozesskosten 65,5 0,0 0,0 0,0 0,0 65,5
Leistungsentgelt 40,4 40,2 0,0 0,0 40,1 40,3
Lebensarbeits-
zeitkonto 2,4 0 0 0,0 0,0 0,0 2,4
Archivierung und
andere
Aufwendungen
48,5 30,5 0,0 2,7 0,3 15,6
Rückstellungen für
ungewisse
Verbindlichkeiten
78,0 78,0 0 0 0,0 87 I 87,9
Summe: 1.086,7 214,0 23,5 35,9 240,4 1.100,7
6.4. Vergleich des Jahresabschlusses 2018 mit den Werten des Wirtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt. Zudem musste für 2018 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden.
lm Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2018 ergeben sich sowohl bei den
Erträgen als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und
Verlustrechnung.
Für die Darstellung des Soll-/ und lst-Vergleichs verweisen wir auf die Anlage, die dem Bericht
beigefügt ist.

Anlage I
11
6.4.1. Soll-/lst-Vergleich Erfolgsplan 2018
Erläuterung der Differenzen zwischen Ansatz und Rechnungsergebnis:
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird der Zuschussbedarf durch die Wissenschaftsstadt
Darmstadt geplant (TEUR 715,3). Die tatsächlichen Zahlungen der Stadt richten sich nach dem
Liquiditätsbedarf des Eigenbetriebs im Laufe des Jahres. Die erfolgten Zahlurigen in Höhe von
(TEUR 715,3) werden in der Gewinn- und Verlustrechnungen in dem Posten Zuschuss der
Wissenschaftsstadt Darmstadt separat ausgewiesen. Somit wird das Ergebnis transparenter.
DesWeiteren wurde der Ertrag von dem Verkauf des Schul- und Tr,ainingsbads (TEUR3.015) in
der Planung bereits im Wirtschaftsjahr 2018 unter der Position "außerordentliche Erträge" erfasst.
Nutzên und Lasten des Schul- und Trainingsbads gingen am 1. Januar 2019 über.
Die Zinserträge (TEUR 193) beinhalten im Wesentlichen die Verzinsung des Verrechnungskontos
in Höhe von TEUR 170 und die Verzinsung der Forderungen aus Pensionsrückstellungen
gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 23.
lm Wirtschaftsplan wurde der Wert (TEUR 644) für die Position "Zinsen und ähnliche
Aufirrrendungen" um TEUR 249 höher angesetzt als im Berichtjahr (TEUR 395). Die
Kreditaufnahme durch den Baufortschritt des Nordbades war geringer als geplant, was sich auf
den Zinsauñruand positiv ausgewirkt hat.
Eintrittspreise für Hallen- und Freibäder in Euro (gültig seit September 2017)
Freibad Hallenbäder
(ohne
Juqendstilbad)
Jugendstilbad
( 2 Stunden bis Tageskarte)
Einzelkarte
Env. 3 50 4,10 Bad 6,30 - 10,90
Spa incl. Bad 9,80 - 15,00
Sauna incl 14,80 - 21,30
Einzelkarte
Ermäßiote
1 ,70 2,30 Bad 4,40 -8,40
Spa incl. Bad 7,50 - I 1,60
Sauna incl 14,80 -21,30

Anlage I
72
Personal- und Sozialbereich
lm Geschäftsjahr 2018 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt (incl. Aushilfskräfte)
Vorjahr
Anzahl Anzahl davon
männlich
davon
weiblich
Beamte/Beamtinnen 1 1 1
Tarifbeschäftigte 64 63 33 30
Auszubildende 4 4
Die Personalaufwendungen betrugen (in TEUR)
Löhne und Gehälter
- davon Bêamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufiruendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
1 .916,0
63,9
617,9
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierfür wird ein
Kostenersatz gezahlt, der in den sonstigen betrieblichen Auñruendungen ausgewiesen wird.
6.4.2. Soil-llst-Vergle¡ch Vérmögensplan 201 I
Ansatz IST Abweichung
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
EUR
10.555.100,00
1.274.760,00
EUR
2.496.361,16
742.380,79
EUR
8.058.738,84
532.379,21
Die lnvestitionen für das Nordbad wurden dem Planungsstand angepasst. Umschuldungen blieben
bei der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.

Anlage I
13
7. Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft
Ausblick auf das folgende Wirtschaftsjahr
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünftig Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesseru ngen führen.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufiruendungen im Jahr 2019
2019
Plan
EUR
7.933.845
9.292.375
2018 Veränderung
lst
EUR %
4.314.575 83,9
8.633.015 7,6
Die Gegentiberstellung der lst-Zahlen des Jahres 2018 mit den Plan-Zahlen für das Jahr 2019
erfolgt ohne Berücksichtigung der Zinsen, Steuern, ohne den Zuschuss der Stadt und ohne
Erträge aus Beteiligungen. BeiderAufstellung der Beträge in2019 handelt es sich um Erträge und
Aufwendungen aus dem Wirtschaftsplan 2019 (ohne Nachtrag) zuzüglich des Buchgewinns aus
dem Verkauf des Schul- und Trainingsbads.
Die HEAG Holding wird im Jahr 2019 eine Dividendenausschüttung tätigen
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2019:
Auf der Basis der jetzigen Werte für das Jahr 2019 und nach dem heutigen Kenntnisstand werden
sich die Erträge und Aufrruendungen zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr, mit Ausnahme des
Verkaufs des Schul- und Trainingsbads, nicht wesentlich verändern.
Darmstadt, 21. Oktober 2019
Erträge
Auñruendungen
Martin Westermann
1. Betriebsleiter
Beate Konradt
kaufm. Betriebsleiterin

15
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaft sstadt Darmstadt
Abweichungen zur Planung SollJlst-Vergleich 2018
Anlage I
(Anlage zum Lagebericht)
Wirtschaftsplan Gewinn- und
Verlustrechnung Abweichung
Euro Euro Euro
Erträge
Umsatzerlöse 3.036.300,00 4.200.711,89 1.164.411,89
Sonstige betriebliche Erträge 1.787.410,22 1 13.863,41 -1.673.546,81
Erträge aus Beteiligungen 219.510,00 219.510,00 0,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 500,00 193.053,53 192.553,53
Erträge aus Wertpapieren des
Umlaufvermögens
0,00 0,00 0,00
Summe Erträge 5.043.720,22 4.727.138,83 -316.581,39
Aufwendungen
Materialautwand
Autwendungen für Roh-, flilfs- und
Betriebsstotfe und für bezogene Waren 875.300,00 861.741,72 -13.558,28
Aufwendungen f. bezogene Leistungen 3.619.220,00 3.443.395,21 -175.824,79
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 2.017.270,00 '1.915.983,10 -101.286,90
Soziale Abgaben und Aufwendungen f
Altersversorgunq und f. Unterstützung 600.700,00 617.851,75 17.151,75
Übriger Personalaufwand 8.780,00 0,00 -8.780,00
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlaqevermögens und Sachanlagen 888.853,22 856.399,65 -32.453,57
Sonstige betriebliche Autwendungen 904.477,00 937.643,11 33.166,11
Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Um laufvermögens 0,00 0,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 644.120,00 395.243,68 -248.876,32
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00 0,0c
Sonstige Steuern 0,00 52.505,16 52.505,16
Summe Aufwendungen 9.558.720,22 9.080.763,38 -477.956,84
Außerordentliche Erträge 3.015.000,00 0,00 -3.01s.000,0c
Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,0c
Jahresergebnis -1.500.000,00 -4.353.624,55 -2.853.624,55
Zuschuss der Stadt 0,00 715.345,22 715.345,22
Jah resergebnis nach städtischem
Zuschuss -l.500.000,00 -3.638.279,33 -2.138.279,33

PwC
B. GrundsätzlicheFeststellungen
I. Stellungnahme zurLagebeurteilungder geseølidtenVertreter
7. Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der wirtschaftlichen Lage des Eigenbe-
triebs durch den Jahresabschluss und den Lagebericht der Betriebsleitung dar:
o
a
a
a
a
Nach 0 L9 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähig-
keit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen; sozialen, sportlichen und kulturel-
len Einrichtungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe
durch den Betrieb Bäder nach.
Der Eigenbetrieb erzielte im Berichtsjahr einen operativen Jahresverlust von T€' 4.354 und ei-
nen Jahresverlust nach dem Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt von T€ 3.638. Auf-
grund des Wegfalls der im Vorjahr einmaligen Aufwendungen für die Entschlammung des gro-
ßen Woog, der Dividendenausschüttung der HEAG HoldingAG sowie dem ursprünglich für
das Wirtschaftsjahr 2018 geplanten Verkauf des Schul- und Trainingsbads hat sich der Zt¿,-
schuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.485 auf T€ 715 ver-
ringert. Der Käufer des Schul- und Trainin-gsbads hat im BeriChtsjahr den Kaufpreis bereits ge-
leistet. DerVerkauf erfolgte zum 1. Januar 2019, so dass der hieraus entstehende Buchgewinn
von T€ 3.782 im Wirtschaftsjahr 201"9 erfolgswirksam wird.
Der Eigenbetrieb erzielte im Berichtsjahr Umsatzerlöse von T€ 4.207 (Vorjahr: T€ 3.951). Der
Anstieg isr wetterbedingt. Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen mit mehr als 478.000
Badegästen um 89.000 über dem Vorjahresniveau. Die Besucherzahlen in den Hallenbädern
entsprechen mit rund 500.000 Badegästen exakt dem Vorjahreswert.
Aufgrund der im Vorjahr durchgeführten Entschlammung des Badesees ,,Großer Woog" verrin-
gerte sich der Materialaufi^/and im Vorjahresvergleich um T€ 987.
DieBilanzsummeerhöhtesichimVorjahresvergleichumT€ 7.842aufT€64.779'Auf derAk-
tivseite erhöhten sich die Anlagen im Bau (Neubaumaßnahme Nordbad) und die flùssigen Mit-
tel aufgrund der erhaltenen Anzahlung aus dem Verkauf des Schul- und Trainingsbads. Auf der
Passivseite spiegelt sich dies in der Zunahme derVerbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wider.
Nach Einschärzung der Betriebsleitung wird der Eigenbetrieb trotz der regelmäßigen Anpas-
sung der Entgelte für die Nutzung der Bäder voraussichtlich auch zukünftig Verluste aus dem
operativen Geschäft erzielen. Der Eigenbetrieb wird weiterhin auf Zuschüsse durch die Wissen-
schaftsstadt Darmstadt angewiesen sein.
Für das Wirtschaftsj ahr 201,9 weist der Wirtschaftsplan zuzüglich des Buchgewinns aus dem
Verkauf des Schul- und Trainingsbads bei Erträgen von T€ 7 .934 (ohne Zinsen und ohne Zu-
schuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt) und Aufwendungen von T€ 9.292 einen geplanten
Jahresverlust von T€ 5.090 aus. Unter Berücksichtigung des Buchgewinns aus dem Verkauf des
Schul- und Trainingsbads wird sich der geplante Jahresverlust um T€,3.782 auf T€ 1.308 ver-
mindern.
0.0889949.001

PwC
9
8. Im Risiko- und Chancenberidrt wird darauf hingewiesen, dass wesentliche Kostenrisiken beim
Neubau des Nordbades und dem Betrieb der Traglufthalle bestehen. Des Weiteren bestehen Risi-
ken in der Unterhaltung des Eberstädter Mühltalbades, dem Betrieb der Naturbadeseen und beim
Schul- und Trainingsbad. Weitere Risiken ergeben sich bei möglichen Schlechtwetterperioden,
steigenden Energiekosten und dem Mangel an Fachkräften in der Sommersaison, sodass im Be-
richtsjahr nicht alle Stellen der Wasseraufsicht besetzt werden ltonnten. Darüber hinaus werden
derzeit keine wesentlichen Finanzrisiken erwartet.
9. Chancen werden in einem breiteren Besucherangebot und der Erschließung neuer Kundengrup-
pen nach der Eröffnung des neugebauten Nordbades gesehen. Aufgrund der sehr guten Auslastung
der Hallen- und Freibäder und dem Fortbestand des Eigenbetriebes, der durch die Zuschüsse der
Wissenschaftsstadt Darmstadt gesichert wird, sieht die Betriebsführung weder ein Marktrisiko
noch ein unternehmensstrategisches Risiko.
Die Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und
der wesentlichen Chancen und Risilcen der künftigen Entwicklung des Eigenbetriebs, sind plausi-
bel und folgerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen
Erkenntnissen ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen
und inhaltlich zutreffend.
U. WesentlidreGesdråiftsvorfälle
Veräußerung des Grundstücks Schúl- und Trainingsbads
10. Im Berichtsjahr wurde der notarielle Kaufuertrag für den Verkauf des Grundstücks des Schul- und
Trainingsbads am 1. Januar 2079 andie BVD Quartier GmbH & Co. KG, Darmstadt, einer Tochter-
gesellschaft der bauverein AG, Darmstadt, für einen Kaufpreis von T€ 3.899 abgeschlossen. Der
Käufer räumre dem Eigenbetrieb Bäder gegen eine jährliche Pachtzahlung von T€' 1'77 bis zur vor-
gesehenen Inbetriebnahme des neugebauten Nordbads Ende des Jahres 2021- dieWeiternutzung
des Grundstücl$ ein. Der Differenzbetragvon T€ 3.575 (Kaufpreis abzüglich abgezinster Pachtzah-
lungen von T€ 324) wurde im Berichtsjahr vom Käufer geleistet. Die erhaltene Anzahlung wurde
unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz ausgewiesen.
Darlehen
11. Im Berichtsjahr hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt für den Eigenbetrieb bei der Norddeutsche
Landesbank ein Darlehen zur Finanzierung der Baukosten des Nordbads über T€ 3.000 aufgenom-
men. Das Darlehen mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2048 ist mit 7,53 o/o p.a. ztverzinsen
und ist halbjährlich in gleichbleibenden Raten von T€ 50 zu tilgen.
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Zusdtüsse
12. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat dem Eigenbetrieb einen Ertragszuschuss von T€ 715 (Vor-
jahr T€ 5.485) gewährt.
il. Wiedergabe des Beståitigungsvetmerls
13. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 21. Oktober 201"9
den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
'BESTÄTTGI,'NGS|VERMEBK DES UNABHI|NGIGEN ABSCHLUSSPRTIFERS
An den Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darm-
stadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließ-
lich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht des Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Wirtschafts-
jahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20LB geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen han-
delsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie den er-
gänzenden Vorschriften der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild derVermögens- und Finanzlage des Eigenbetriebs zum 31. Dezember 2018 sowie sei
ner Ertragslage fürãas Wirtschaftsjahivom 1. januar bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigen-
betriebs. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahres-
abschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risi-
ken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
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Gemäß $ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen
die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
S 317 HGB und g 27 Abs. 2 EigBGes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßigerAbschlussprüfung durchgeführt. Unsere
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Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestäti-
gungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Überein-
stimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu
dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und
den ergänzenden Vorschriften der Betriebssatzung in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt; Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich
für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungs-
mäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses
zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Dar-
stellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weite-
ren haben sie die Verantwoïtung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unter-
nehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich,
auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt sowie in allen wesentli-
chen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschrif-
ten enrspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Fer-
ner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Sys-
teme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstim-
mung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus-
reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
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Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist,
und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs vermittelt
sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung ge-
wonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestä-
tigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit g 317 HGB und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften unter Be-
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord-
nungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets
aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und wer-
den als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln
oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirt-
schaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund-
haltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtig-
ter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prü-
fungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prùfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen hö-
her als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beab-
sichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten inter-
nen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen ange-
messen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des
Eigenbetriebs abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rech-
nungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern darge-
stellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit so-
wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im
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Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit des Eigenbetriebs zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir ver-
pflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser je-
weiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grund-
lage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünf-
tige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Eigenbetrieb seine
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein-
schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvor-
fälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-
des Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentspre-
chung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Eigenbetriebs.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu-
kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü-
fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen
die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein ei-
genständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde lie-
genden Rnnahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass
künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
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Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um-
fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
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F. Schlussbemefhmg
Den vorsrehenden Bericht über die Pnifung des Jahresabschlusses des Eigenbenieb Bäder der Wis-
senschaftsstadt Darmstaclt" Darmstadt, ftir das Wírtschaftsjahrvom 1. Januarbis 31. Dezember
201"8 und des Lageberichtes für dieses Wirtschaftsjalr erstattenwir in Übereinstírnmung mit clen
gesetzlichenVorschriften und de¡r Grunclsåitzen ordnun¡¡smäßiger Erstellung von Prüftlngsberich-
ten (IDWPS 450 n.F.).
Der von uns erteilte Bestätigungwermerk ist in Abschnitt B unter "Wiedergabe des Bestätigungs-
vermerks" enthalten.
Frankfurt am Main, den 21. Oktober 20L9
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wir tschaftsp nifun gsgesellsciraft
Christiane Lawrenz
Wirtschaftsprüferin
Neutz
wrRl'scÍIÂt''l's-
PRÛFI"INAS-
6E$Ðl'LficliÀFr
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anlage 3

271 Zeichen

Punkt 5: Feststellung des Jahresabschlusses 2018 des Eigenbetriebs Bäder der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
 (V-Nr. 2019/0376) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
Gegenstimmen: SPD  
Stimmenthaltung: AfD und Die Linke.

Beratungsverlauf (4)

TOP 20
TOP 5
TOP 4
TOP 469 zur Kenntnis

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0376
Typ
Magistratsvorlage
Datum
21.11.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00