1921/2024
Petition "GyNeSa - Schüler*innen Initiative gegen Rechts"
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Petition
4363 Zeichen
Sehr geehrte Frau Reker, T O W T i 7 T r o 7 7 T n r m n 7 n 7 m T Wir als Schüler*innen Initiative vom Gymnasium Neue Sandkaul in Widdersdorf wollen nicht, dass die AfD ihren Kreisparteitag an unserer Schule durchführt. Wir vertreten die Meinung, dass die Werte unserer Schule wie Gleichberechtigung, Wertschätzung und Toleranz nicht mit dem Programm der AfD zusammenpassen. Wir hoffen, dass die Stadt Köln den Parteitag in andere Räumlichkeiten verlegt. Mit freundlichen Grüßen XX.XXX Bürgerinnen und Schüler*innen Aus Datenschutzgründen enthält die Liste der überreichten Unterschriften nur abgekürzte Namen und Postleitzahlen der Wohnorte. WeAct bestätigt, dass die Unterschriften mit echten E-Mail-Adressen geleistet wurden. Die entsprechenden Daten sind bei WeAct hinterlegt. Campact e.V. Artilleriestraße 6 27283 Verden info@campact.de Tel.: 04231 / 957-463 9.945 Bürgerinnen fordern: Kein AfD Parteitag an unserer Schule! Kein AfD Parteitag an unserer Schule Johanna M., 50859 Maximilian M., 50859 Paul K., 50859 Lilli E., 50859 Silvia R., 50859 Julia R, 50859 Maria S., 50933 Mattis W„ 50859 Finja S., 50859 Günther K., 50859 Inga S., 50859 Biara C., 50859 Tobias R, 50859 Jörg M., 50859 Simon F., 50859 Carola H., 50859 Andrea C., 50859 Oliver R, 50859 Kajo S., 52249 Felix R, 50859 Julia v., 50937 Rene M., 50859 Cathrin L., 50859 Niels M., 50129 Stefan M., 60322 Boris B., 50859 Peter M., 50858 BERND K., 50859 Philipp W., 50859 Berkay Eren T., 50859 Florian A., 50859 Thomas N., 50859 Silke S., 50859 Oliver B., 50259 Johannes K., 53804 Renate M., 50858 Patrick K., 50859 Stefan W., 50859 Katharina E., 50859 ina k., 50859 Christoph Z., 50859 Clara R., 50859 Petra C., 50859 Heike P., 50859 Rahul B., 50859 Michael K., 50859 Dima D., 50859 Kaja H., 50859 Michaela K., 50859 Johanna W., 50859 Sabine D., 50259 Nele M., 50859 Daniel K., 50668 Tim W., 56068 Claudia B., 50859 Laurent K., 50859 Thu Trang D., 50859 Liah M., 50859 Simon S., 50859 Werner Z., 50859 Daniel G., 50859 josefine r., 50374 Patrick S., 50859 Christine M., 50823 Thomas G., 50859 Pia G., 50859 Andrea M., 50939 Dominik E., 50859 Rudi V., 50859 Yuliya W., 50859 Ralf K., 50859 Caroline r., 50374 Nicole P., 50737 Nadine W., 50859 Miriam S., 50859 Emma f., 50859 Buket T., 50859 Sarah S., 50859 Leo B., 50859 Alessia G., 50859 Doris H., 50859 Christina A., 50859 Martina K., 50859 Martin E., 50859 Nora W., 50933 Katja D., 50937 Ella Z., 50859 Matthias K., 50859 Michaela W., 50859 Dirk H., 50859 Mourad Mucki R, 50825 Tom L., 50859 Darina V., 50859 Björn H.t 50859 Natalie S., 50859 Bahar B., 50859 Ursula R., 32257 Laura M., 50859 Jasmin S., 50859 Anne H., 50859 Andrea B., 50859 Tanja K., 50859 Isabelle F., 50859 Nabil N., 50858 Tolga B., 50859 Nicole S., 50859 Marla Sophie G., 50859 Christoph H., 50859 Dirk Daniel S., 50859 Christina L., 50735 Stephanie B., 50859 Steffen W., 50859 Frauke R., 50829 Dagmar und Jörn H., 50259 Guido H., 50937 Simon S., 50859 Eva H., 50859 Pia S., 50859 Ebru A., 50859 Naika L., 50939 Joshua K., 50859 Florian V., 50859 Dirk R., 51105 Stephanie E., 50859 Anne K., 50859 Patrick R., 50859 Nina M., 50859 Tanja V., 50859 Annette M., 50859 Verena V., 50999 Andreas D., 50859 Thomas P., 50859 Stefanie S., 50859 Mona M., 50935 Christina M., 50939 Michael K., 50823 Maja D., 50859 Konstantin R, 40237 Marc F., 50931 Christian S., 50859 max w., 50859 Annika v., 50859 Henriette B., 50859 Christoph H., 53639 Benjamin N., 50859 Nils H., 50859 Sylvia K., 50859 Emilia W., 50859 Stefanie K., 52379 Judit R., 50859 Diana B., 50825 Christian F., 56070 Markus H., 50859 Till L., 50259 Anna-Maria B., 50859 Tina H., 50859 Wolfgang L., 32584 Yasin T., 50859 Claudia V., 50859 Veri D., 50859 Daniela S., 50859 Claudia K., 50859 Stephan B., 50859 Hanna B., 50859 Begona C., 50859 Stephanie R, 50859 Daniel S., 50670 Caroline S., 50859 Nicole K., 50859 Pauline D., 50937 Thorsten D., 50937 Nicolette L., 50859 Sandra N., 50859 Max O., 50859 Natividad B., 50829 Ludmila R, 50859 Hardy M., 50859 Paulina B., 50859 Dilek A.. 50859 Tom W., 50859 Esther B., 50829 Birgit R, 50737 Thomas D., 50859 Felix M., 50859 Alexander M., 50935 Henning P., 50859 Maren L., 50735 Yvonne H., 50859 Elke S., 50859 Patrick S., 50859 Kristin A., 50129 Silke A., 50859 Volker K., 50859 Lisa A., 50859 Candice S., 50859 Monika W., 50825 Manuela K., 50859 Dr. Julia K., 50859
Anlage 1
3986 Zeichen
GyNeSa – Eltern gegen Rechts
Widdersdorf, den 3. Juni 2024
An die
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Frau Henriette Reker
Per E-Mail
Betreff: Kreisparteitag der AfD am 16. Juni 2024 in der Aula des Gymnasiums
Neue Sandkaul;
hier: Protest gegen die Raumvergabe
Bezug: Ihre Eingangsbestätigung vom 31. Mai. 2024
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr ,
sehr geehrte Damen und Herren,
wir nehmen Bezug auf Ihre o.g. Eingangsbestätigung, mit der Sie darauf hinweisen,
dass Frau Oberbürgermeisterin Reker „offene Briefe“ grundsätzlich nicht beantwortet.
Verbunden wird Ihr Hinweis mit allgemeinen Anmerkungen zur Rechtslage, die wir in
unserem Schreiben vom 27. Mai 2024 bereits berücksichtigt hatten. Eine inhaltliche
Auseinandersetzung mit unseren Ausführungen erfolgt nicht. Leider konnten wir Sie,
sehr geehrter Herr Siemens, bisher auch nicht telefonisch erreichen, um die
Angelegenheit zu erörtern.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Sie eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den
Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Stadt in dieser bedeutsamen Angelegenheit vermeiden
möchten.
Wir weisen nochmals auf den Inha lt des Urteils vom 13. Ma i 2024 hin. Es bestehen
erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der AfD i.S.v. Art. 21 II GG.
Nach unserer Kenntnis ist das AfD -Mitglied Christer Cremer maßgeblich an der
Vorbereitung des gegenständlichen Kreisparteitages beteiligt. Er fiel bereits in der
Vergangenheit durch das Tragen rechter Symbolik sowie die Ablehnung der EU auf.
Bereits im Jahre 2018 hat er durch ein T-Shirt mit rechtem Symbol seine rechtsextreme
Gesinnung zur Schau gestellt (vgl. Rheinische Post vom 13.03.2018). Bei einer
Kundgebung im September 2023 trat Herr Cremer gemeinsam mit bekannten Nazis
wie Simon Thiel sowie Florian Köhl aus rechtsextremen Burschenschaften auf.
Mitglieder dieser Bursch enschaften wurden bereits wegen ant isemitischen Angriffen
verurteilt.
Vor diesem Hintergrund ist zunächst nicht auszuschließen, dass es im Rahmen des
Kreisparteitages der AfD zu Straftaten kommen könnte. Dies ist bei der Entscheidung
der Stadt Köln , die Aula des Gymnasiums Neue Sandkaul zur Verfügung zu stellen,
zu berücksichtigen.
Insgesamt halten wir nochmals fest, dass die Durchführung des Kreisparteitages der
AfD aufgrund der bereits dargestellten und am Gymnasium Neue Sandkaul gelebten
Wertvorstellungen nicht zumutbar ist.
Wie bereits in unserem offenen Brief aufgeführt, wird trotz aller Bedenken nicht
verkannt, dass die Stadt Köln nicht verbotene Parteien wegen des Parteienprivilegs
grundsätzlich nicht abweisen darf . Es wird jedoch um Mitteilung und Erläuterung
des Auswahlverfahrens der Stadt Köln im Rahmen der Zulassung einer
Parteiveranstaltung in einer städtischen Einrichtung gebeten. Nach welchen
Richtlinien erfolgt die Auswahl der Räumlichkeit?
Diesbezüglich bitten wir gemäß § 4 IFG NRW nochmals um Überlassung
sämtlicher, den Kreisparteitag der AfD am 16. Juni 2024 der Stadt Köln
vorliegender Informationen zum Zwecke der weitergehenden Prüfung der Sach-
und Rechtslage.
Zusammenfassend bekräftigen wir nochmals unsere Forderung,
a) der AfD andere Räume für ihren Kreisparteitag am 16. Juni 2024 zur
Verfügung zu stellen sowie
b) sämtliche behördlichen Information en über diesen Parteitag zu
übersenden bzw. kurzfristig Akteneinsicht zu gewähren.
Eine soziale Akzeptanz dieser Veranstaltung ist vorliegend klar zu
verneinen!!!
Bestätigt wird dies deutlich durch die seitens der Gynesa Schüler/innen
Initiative gegen Rechts organisierten Petition „Kein AfD Parteitag an unserer
Schule“, mit der bereits über 9.000 Unterschriften gesammelt werden
konnten.
Weitere umfangreiche Protestaktionen werden nunmehr geplant!
Wir bitten um Stellungnahme sowie Überlassung der geforderten Informationen bis
spätestens
Donnerstag, 6. Juni 2024.
Mit freundlichen Grüßen
(Ansprechpartner)
im Namen der GyNeSa – Eltern gegen Rechts
Anlage 2
3300 Zeichen
Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt-koeln.de. Fragen zu den Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0 Seite 1/2 Stadt Köln, OB, 50605 Köln Dezernat OB Büro der Oberbürgermeisterin Rathaus (Historisches Rathaus), 50667 Köln www.stadt.koeln Auskunft Herr T: 0221 221- oberbuergermeisterin@stadt-koeln.de Sprechzeiten Nur nach Vereinbarung Herrn als Ansprechperson für GyNeSa – Eltern gegen Rechts per E-Mail Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum vom 03.06.2024 10.06.2024 Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank für Ihre E-Mail vom 4. Juni. Ich habe den Protest aus der Schulgemeinschaft wahrgenommen und danke Ihnen sehr für Ihr Engagement für unsere Demokratie! Köln steht für Vielfalt, dafür trete auch ich seit vielen Jahren ein. Zuletzt wurden wir für unsere vielfältigen Aktivitäten als „Hauptstadt für Integration und Vielfalt“ von der Europäischen Kommission geehrt. Unbenommen davon müssen Stadtrat und Stadtverwaltung ausnahmslos Recht und Gesetz achten – auch bei der Vergabe von Veranstaltungsräumen in Schulen an Parteien. Diese grundsätzliche Nutzungsmöglichkeit wurde vom Stadtrat entschieden und Entscheidungen des Stadtrates bilden den Handlungsrahmen für die Stadtverwaltung. Die Räume sind als öffentliche Einrichtung gewidmet und es besteht für die Parteien ein Rechtsanspruch auf deren Nutzung im Rahmen verfügbarer Kapazitäten. Viele Parteien machen davon Gebrauch und nutzen die Veranstaltungsräume etwa für ihre Mitgliederversammlungen. Dabei sind alle Parteien gleich zu behandeln, solange das Bundesverfassungsgericht nicht die Verfassungswidrigkeit einer Partei feststellt (Artikel 21 Absatz 4 Grundgesetz). Dies bedeutet, dass der gewünschte Raum jeder politischen Partei zur Verfügung gestellt werden muss, sofern die Partei nicht verboten und der Raum frei ist. Die Stadtverwaltung kann einer Partei die Nutzung einer öffentlichen Einrichtung nicht verweigern, wenn sie anderen Parteien eingeräumt wird und dem Zugang nicht sachliche Gründe wie fehlende Räumlichkeiten entgegenstehen. Diese verfassungsrechtlichen Grundsätze hat das Seite 2/2 Oberverwaltungsgericht NRW in einem Beschluss vom 15.02.2024 (Az. 15 B 144/24) nochmals bestätigt. Ein unrechtmäßiges Handeln der Stadtverwaltung könnte eine gerichtliche Verurteilung der Stadt Köln nach sich ziehen – das wäre Wasser auf die Mühlen derer, die meine Werte nicht teilen. Und natürlich bin ich nicht bereit, den Gegnern von Toleranz und Vielfalt damit eine noch größere öffentliche Bühne zu bieten, sie somit ungewollt zu stärken und im Ergebnis der Demokratie zu schaden. Ich hoffe meine Ausführungen ermöglichen Ihnen eine ergänzende Sichtweise. Da Ihre Petition an die Entscheidungshoheit des Stadtrates appelliert, haben wir sie an den zuständigen Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden übergeben. Ich möchte hiermit jedoch keine falschen Erwartungen wecken: über die Behandlung von Petitionen entscheidet der Ausschuss, die nächste Sitzung findet am 24.06.2024 statt. Für die Stadtverwaltung ist diese Antwort abschließend. Mit freundlichen Grüßen Henriette Reker
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 13.06.2024 1921/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 24.06.2024 Petition "GyNeSa - Schüler*innen Initiative gegen Rechts" Die „GyNeSa – Schüler*innen Initiative gegen Rechts“ hat der Verwaltung eine an die Ober- bürgermeisterin und die Stadt Köln gerichtete Petition mit folgendem Wortlaut übergeben: „Wir als Schüler*innen Initiative vom Gymnasium Neue Sandkaul in Widdersdorf wollen nicht, dass die AfD ihren Kreisparteitag an unserer Schule durchführt. Wir vertreten die Meinung, dass die Werte unserer Schule wie Gleichberechtigung, Wertschätzung und Toleranz nicht mit dem Programm der AfD zusammenpassen. Wir hoffen, dass die Stadt Köln den Parteitag in andere Räumlichkeiten verlegt.“ Die Petition sowie das als Anlage 1 beigefügte Schreiben der „GyNeSa - Eltern gegen Rechts“ wurde mit dem als Anlage 2 beigefügten Schreiben von Frau Oberbürgermeisterin Reker be- antwortet. Gez. Dr. Höver
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1921/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 13.06.2024
- Erstellt
- 12.06.2024 12:06