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1921/2024

Petition "GyNeSa - Schüler*innen Initiative gegen Rechts"

Mitteilung Ausschuss 13.06.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden, Sitzung am 24.06.2024, TOP 7.2.4

Petition

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Anlage 1

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Mitteilung Ausschuss

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Petition

4363 Zeichen

Sehr geehrte Frau Reker,
T O W T i 7 T r o 7 7 T n r m n 7 n 7 m T
Wir als Schüler*innen Initiative vom Gymnasium Neue Sandkaul in Widdersdorf wollen nicht, 
dass die AfD ihren Kreisparteitag an unserer Schule durchführt. Wir vertreten die Meinung, 
dass die Werte unserer Schule wie Gleichberechtigung, Wertschätzung und Toleranz nicht 
mit dem Programm der AfD zusammenpassen.
Wir hoffen, dass die Stadt Köln den Parteitag in andere Räumlichkeiten verlegt.
Mit freundlichen Grüßen
XX.XXX Bürgerinnen und Schüler*innen
Aus Datenschutzgründen enthält die Liste der überreichten Unterschriften nur abgekürzte Namen und 
Postleitzahlen der Wohnorte. WeAct bestätigt, dass die Unterschriften mit echten E-Mail-Adressen geleistet 
wurden. Die entsprechenden Daten sind bei WeAct hinterlegt.
Campact e.V.
Artilleriestraße 6
27283 Verden
info@campact.de
Tel.: 04231 / 957-463

9.945
Bürgerinnen fordern: 
Kein AfD Parteitag 
an unserer Schule!

Kein AfD Parteitag an unserer Schule
Johanna M., 50859
Maximilian M., 50859
Paul K., 50859
Lilli E., 50859
Silvia R., 50859
Julia R, 50859
Maria S., 50933
Mattis W„ 50859
Finja S., 50859
Günther K., 50859
Inga S., 50859
Biara C., 50859
Tobias R, 50859
Jörg M., 50859
Simon F., 50859
Carola H., 50859
Andrea C., 50859
Oliver R, 50859
Kajo S., 52249
Felix R, 50859
Julia v., 50937
Rene M., 50859
Cathrin L., 50859
Niels M., 50129
Stefan M., 60322
Boris B., 50859
Peter M., 50858
BERND K., 50859
Philipp W., 50859
Berkay Eren T., 50859
Florian A., 50859
Thomas N., 50859
Silke S., 50859
Oliver B., 50259
Johannes K., 53804
Renate M., 50858
Patrick K., 50859
Stefan W., 50859
Katharina E., 50859 
ina k., 50859
Christoph Z., 50859
Clara R., 50859
Petra C., 50859
Heike P., 50859
Rahul B., 50859
Michael K., 50859
Dima D., 50859
Kaja H., 50859
Michaela K., 50859
Johanna W., 50859
Sabine D., 50259
Nele M., 50859
Daniel K., 50668
Tim W., 56068
Claudia B., 50859
Laurent K., 50859
Thu Trang D., 50859
Liah M., 50859
Simon S., 50859
Werner Z., 50859
Daniel G., 50859 
josefine r., 50374
Patrick S., 50859
Christine M., 50823
Thomas G., 50859
Pia G., 50859
Andrea M., 50939
Dominik E., 50859
Rudi V., 50859
Yuliya W., 50859
Ralf K., 50859
Caroline r., 50374
Nicole P., 50737
Nadine W., 50859
Miriam S., 50859
Emma f., 50859
Buket T., 50859
Sarah S., 50859
Leo B., 50859
Alessia G., 50859
Doris H., 50859
Christina A., 50859
Martina K., 50859
Martin E., 50859
Nora W., 50933
Katja D., 50937
Ella Z., 50859
Matthias K., 50859
Michaela W., 50859
Dirk H., 50859
Mourad Mucki R, 50825
Tom L., 50859
Darina V., 50859
Björn H.t 50859
Natalie S., 50859
Bahar B., 50859
Ursula R., 32257
Laura M., 50859
Jasmin S., 50859
Anne H., 50859
Andrea B., 50859
Tanja K., 50859
Isabelle F., 50859
Nabil N., 50858
Tolga B., 50859
Nicole S., 50859
Marla Sophie G., 50859
Christoph H., 50859
Dirk Daniel S., 50859
Christina L., 50735
Stephanie B., 50859
Steffen W., 50859
Frauke R., 50829
Dagmar und Jörn H., 50259
Guido H., 50937
Simon S., 50859
Eva H., 50859
Pia S., 50859
Ebru A., 50859
Naika L., 50939
Joshua K., 50859
Florian V., 50859
Dirk R., 51105
Stephanie E., 50859
Anne K., 50859
Patrick R., 50859
Nina M., 50859
Tanja V., 50859
Annette M., 50859
Verena V., 50999
Andreas D., 50859
Thomas P., 50859
Stefanie S., 50859
Mona M., 50935
Christina M., 50939
Michael K., 50823
Maja D., 50859
Konstantin R, 40237
Marc F., 50931
Christian S., 50859
max w., 50859
Annika v., 50859
Henriette B., 50859
Christoph H., 53639
Benjamin N., 50859
Nils H., 50859
Sylvia K., 50859
Emilia W., 50859
Stefanie K., 52379
Judit R., 50859
Diana B., 50825
Christian F., 56070
Markus H., 50859
Till L., 50259
Anna-Maria B., 50859
Tina H., 50859
Wolfgang L., 32584
Yasin T., 50859
Claudia V., 50859
Veri D., 50859
Daniela S., 50859
Claudia K., 50859
Stephan B., 50859
Hanna B., 50859
Begona C., 50859
Stephanie R, 50859
Daniel S., 50670
Caroline S., 50859
Nicole K., 50859
Pauline D., 50937
Thorsten D., 50937
Nicolette L., 50859
Sandra N., 50859
Max O., 50859
Natividad B., 50829
Ludmila R, 50859
Hardy M., 50859
Paulina B., 50859
Dilek A.. 50859
Tom W., 50859
Esther B., 50829
Birgit R, 50737
Thomas D., 50859
Felix M., 50859
Alexander M., 50935
Henning P., 50859
Maren L., 50735
Yvonne H., 50859
Elke S., 50859
Patrick S., 50859
Kristin A., 50129
Silke A., 50859
Volker K., 50859
Lisa A., 50859
Candice S., 50859
Monika W., 50825
Manuela K., 50859
Dr. Julia K., 50859

Anlage 1

3986 Zeichen

GyNeSa – Eltern gegen Rechts 
Widdersdorf, den 3. Juni 2024 
An die 
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln 
Frau Henriette Reker 
Per E-Mail 
Betreff: Kreisparteitag der AfD am 16. Juni 2024 in der Aula des Gymnasiums 
Neue Sandkaul; 
hier: Protest gegen die Raumvergabe 
Bezug: Ihre Eingangsbestätigung vom 31. Mai. 2024 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, 
sehr geehrter Herr , 
sehr geehrte Damen und Herren, 
wir nehmen Bezug auf Ihre o.g. Eingangsbestätigung, mit der Sie darauf hinweisen, 
dass Frau Oberbürgermeisterin Reker „offene Briefe“ grundsätzlich nicht beantwortet. 
Verbunden wird Ihr Hinweis mit allgemeinen Anmerkungen zur Rechtslage, die wir in 
unserem Schreiben vom 27. Mai 2024 bereits berücksichtigt hatten. Eine inhaltliche 
Auseinandersetzung mit unseren Ausführungen erfolgt nicht. Leider konnten wir Sie, 
sehr geehrter  Herr  Siemens,  bisher  auch  nicht  telefonisch  erreichen,  um  die 
Angelegenheit zu erörtern. 
Es drängt sich der Verdacht auf, dass Sie eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den 
Bürgerinnen und Bürgern Ihrer Stadt in dieser bedeutsamen Angelegenheit vermeiden 
möchten. 
Wir weisen nochmals auf den Inha lt des Urteils vom 13. Ma i 2024 hin. Es bestehen 
erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der AfD i.S.v. Art. 21 II GG.

Nach unserer Kenntnis ist das AfD -Mitglied Christer Cremer maßgeblich an der 
Vorbereitung des gegenständlichen Kreisparteitages beteiligt. Er fiel bereits in der 
Vergangenheit durch das Tragen rechter Symbolik sowie die Ablehnung der EU auf. 
Bereits im Jahre 2018 hat er durch ein T-Shirt mit rechtem Symbol seine rechtsextreme 
Gesinnung zur Schau gestellt (vgl. Rheinische Post vom 13.03.2018). Bei einer 
Kundgebung im September 2023 trat Herr Cremer gemeinsam mit bekannten Nazis 
wie Simon Thiel sowie Florian Köhl aus rechtsextremen Burschenschaften  auf. 
Mitglieder dieser Bursch enschaften wurden bereits wegen ant isemitischen Angriffen 
verurteilt. 
Vor diesem Hintergrund ist zunächst nicht auszuschließen, dass es im Rahmen des 
Kreisparteitages der AfD zu Straftaten kommen könnte. Dies ist bei der Entscheidung 
der Stadt Köln , die Aula des Gymnasiums Neue Sandkaul zur Verfügung zu stellen,  
zu berücksichtigen. 
Insgesamt halten wir nochmals fest, dass die Durchführung des Kreisparteitages der 
AfD aufgrund der bereits dargestellten und am Gymnasium Neue Sandkaul gelebten 
Wertvorstellungen nicht zumutbar ist. 
Wie bereits in unserem offenen Brief aufgeführt, wird trotz aller Bedenken nicht 
verkannt, dass die Stadt Köln nicht verbotene Parteien wegen des Parteienprivilegs 
grundsätzlich nicht abweisen darf . Es wird jedoch um Mitteilung und Erläuterung 
des Auswahlverfahrens der Stadt Köln im Rahmen der Zulassung einer 
Parteiveranstaltung in einer städtischen Einrichtung  gebeten. Nach welchen 
Richtlinien erfolgt die Auswahl der Räumlichkeit? 
Diesbezüglich bitten wir gemäß § 4  IFG NRW nochmals um Überlassung 
sämtlicher, den Kreisparteitag der AfD am 16. Juni 2024 der Stadt Köln 
vorliegender Informationen zum Zwecke der weitergehenden Prüfung der Sach- 
und Rechtslage. 
Zusammenfassend bekräftigen wir nochmals unsere Forderung, 
a) der AfD andere Räume für ihren Kreisparteitag am 16. Juni 2024 zur
Verfügung zu stellen sowie
b) sämtliche behördlichen Information en über diesen Parteitag zu
übersenden bzw. kurzfristig Akteneinsicht zu gewähren.
Eine soziale Akzeptanz dieser Veranstaltung ist vorliegend klar zu 
verneinen!!! 
Bestätigt wird dies deutlich durch die seitens der  Gynesa Schüler/innen 
Initiative gegen Rechts organisierten Petition „Kein AfD Parteitag an unserer 
Schule“, mit der bereits über 9.000 Unterschriften gesammelt werden 
konnten. 
Weitere umfangreiche Protestaktionen werden nunmehr geplant!

Wir bitten um Stellungnahme sowie Überlassung der geforderten Informationen bis 
spätestens 
Donnerstag, 6. Juni 2024. 
Mit freundlichen Grüßen 
               (Ansprechpartner) 
im Namen der GyNeSa – Eltern gegen Rechts

Anlage 2

3300 Zeichen

Die Ämter und Dienststellen der Stadtverwaltung finden Sie unter www.stadt-koeln.de. Fragen zu den 
Dienstleistungen der Stadt Köln beantwortet Ihnen montags - freitags von 7 - 18 Uhr das Bürgertelefon unter der 
einheitlichen Behördenrufnummer 115 oder 0221/221-0 
Seite 1/2
Stadt Köln, OB, 50605 Köln 
Dezernat OB 
Büro der Oberbürgermeisterin 
Rathaus (Historisches Rathaus), 50667 Köln 
www.stadt.koeln 
Auskunft  
Herr 
T: 0221 221-
oberbuergermeisterin@stadt-koeln.de 
Sprechzeiten  
Nur nach Vereinbarung 
Herrn       als Ansprechperson für 
GyNeSa – Eltern gegen Rechts 
per E-Mail 
Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum 
vom 03.06.2024 10.06.2024 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 4. Juni. 
Ich habe den Protest aus der Schulgemeinschaft wahrgenommen und danke Ihnen 
sehr für Ihr Engagement für unsere Demokratie! 
Köln steht für Vielfalt, dafür trete auch ich seit vielen Jahren ein. Zuletzt wurden wir für 
unsere vielfältigen Aktivitäten als „Hauptstadt für Integration und Vielfalt“ von der 
Europäischen Kommission geehrt. 
Unbenommen davon müssen Stadtrat und Stadtverwaltung ausnahmslos Recht und 
Gesetz achten – auch bei der Vergabe von Veranstaltungsräumen in Schulen an 
Parteien. Diese grundsätzliche Nutzungsmöglichkeit wurde vom Stadtrat entschieden 
und Entscheidungen des Stadtrates bilden den Handlungsrahmen für die 
Stadtverwaltung. 
Die Räume sind als öffentliche Einrichtung gewidmet und es besteht für die Parteien 
ein Rechtsanspruch auf deren Nutzung im Rahmen verfügbarer Kapazitäten. Viele 
Parteien machen davon Gebrauch und nutzen die Veranstaltungsräume etwa für ihre 
Mitgliederversammlungen. Dabei sind alle Parteien gleich zu behandeln, solange das 
Bundesverfassungsgericht nicht die Verfassungswidrigkeit einer Partei feststellt 
(Artikel 21 Absatz 4 Grundgesetz). Dies bedeutet, dass der gewünschte Raum jeder 
politischen Partei zur Verfügung gestellt werden muss, sofern die Partei nicht verboten 
und der Raum frei ist. Die Stadtverwaltung kann einer Partei die Nutzung einer 
öffentlichen Einrichtung nicht verweigern, wenn sie anderen Parteien eingeräumt wird 
und dem Zugang nicht sachliche Gründe wie fehlende Räumlichkeiten 
entgegenstehen. Diese verfassungsrechtlichen Grundsätze hat das

Seite 2/2
Oberverwaltungsgericht NRW in einem Beschluss vom 15.02.2024 (Az. 15 B 144/24) 
nochmals bestätigt. 
Ein unrechtmäßiges Handeln der Stadtverwaltung könnte eine gerichtliche 
Verurteilung der Stadt Köln nach sich ziehen – das wäre Wasser auf die Mühlen 
derer, die meine Werte nicht teilen. Und natürlich bin ich nicht bereit, den Gegnern 
von Toleranz und Vielfalt damit eine noch größere öffentliche Bühne zu bieten, sie 
somit ungewollt zu stärken und im Ergebnis der Demokratie zu schaden. 
Ich hoffe meine Ausführungen ermöglichen Ihnen eine ergänzende Sichtweise.     
Da Ihre Petition an die Entscheidungshoheit des Stadtrates appelliert, haben wir sie 
an den zuständigen Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 
übergeben. Ich möchte hiermit jedoch keine falschen Erwartungen wecken: über die 
Behandlung von Petitionen entscheidet der Ausschuss, die nächste Sitzung findet am 
24.06.2024 statt. Für die Stadtverwaltung ist diese Antwort abschließend. 
Mit freundlichen Grüßen 
Henriette Reker

Mitteilung Ausschuss

1049 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/02/02-1 
 
Vorlagen-Nummer 13.06.2024 
 1921/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 24.06.2024 
 
Petition "GyNeSa - Schüler*innen Initiative gegen Rechts" 
Die „GyNeSa – Schüler*innen Initiative gegen Rechts“ hat der Verwaltung eine an die Ober-
bürgermeisterin und die Stadt Köln gerichtete Petition mit folgendem Wortlaut übergeben: 
 
„Wir als Schüler*innen Initiative vom Gymnasium Neue Sandkaul in Widdersdorf wollen nicht, 
dass die AfD ihren Kreisparteitag an unserer Schule durchführt. Wir vertreten die Meinung, 
dass die Werte unserer Schule wie Gleichberechtigung, Wertschätzung und Toleranz nicht mit 
dem Programm der AfD zusammenpassen. 
Wir hoffen, dass die Stadt Köln den Parteitag in andere Räumlichkeiten verlegt.“ 
Die Petition sowie das als Anlage 1 beigefügte Schreiben der „GyNeSa - Eltern gegen Rechts“ 
wurde mit dem als Anlage 2 beigefügten Schreiben von Frau Oberbürgermeisterin Reker be-
antwortet.  
 
 
 
Gez. Dr. Höver

Beratungsverlauf (1)

24.06.2024 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden
TOP 7.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1921/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.06.2024
Erstellt
12.06.2024 12:06