0617/2026
Umsetzung des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsformats Veedels-Checks unter dem Titel „HEY Porz- Check mit uns dein Veedel“ im Jahr 2026
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle IV/51 Vorlagen-Nummer 05.03.2026 0617/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 09.03.2026 Jugendhilfeausschuss 10.03.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.03.2026 Umsetzung des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsformats Veedels-Checks unter dem Titel „HEY Porz- Check mit uns dein Veedel„ im Jahr 2026 Das Amt für Kinder, Jugend und Familie erhielt Ende 2021 im Rahmen des Gesamtvorhabens „Kinderfreundliche Kommune“ den Zuschlag für die Konzeption, Vorbereitung und Moderation eines Großgruppen-Verfahrens als Auftakt eines längerfristigen Entwicklungsprozesses. Das Beteiligungskonzept zu HEY Mülheim wurde am 28.10.2021 einstimmig durch den Ju- gendhilfeausschuss beschlossen und am 21.12.2021 im Verwaltungsvorstand vorgestellt. Dort wurde die Umsetzung des Veedels-Checks unterstützt. Die Bausteine des mehrstufigen Pilotprojekts wurden von März bis Oktober 2022 erfolgreich umgesetzt. Die Fortführung des Veedels-Checks wurde am 26.09.2023 durch den Jugendhilfeausschuss beschlossen und HEY Nippes 2024 erfolgreich umgesetzt. Die Finanzierung des Veedels-Checks 2026 in Höhe von 50.000 Euro erfolgt aus den im Haushaltsteilplan 0604 zusätzlich bereitgestellten Mitteln der Förderposition „Maßnahmen der Kinder- und Jugendförderung“ (politischer Veränderungsnachweis 2025/2026), die im Rah- men der Haushaltsberatungen durch den Jugendhilfeausschuss und den Finanzausschuss am 17.01.2025 beschlossen wurden (Vgl. hierzu Mitteilung 1252/2025). Die Unaufschiebbarkeit der Maßnahme ist dadurch begründet, dass das Format „Veedels- Check als integraler Bestandteil des „Misch MIT!-Konzepts“ fest verankert ist. Der Ratsbe- schluss beinhaltet eine klare Position zur Umsetzung von regelmäßigen Beteiligungsformaten, die unmittelbar aus dem „Misch MIT!-Konzept“ ableitbar und somit verbindlich sind. Zur Transparenz wird das Beteiligungskonzept dem Jugendhilfeausschuss, der Bezirksvertre- tung Porz sowie dem Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden erneut zur Kenntnis in Form dieser Mitteilung vorgelegt. Die Beteiligung ist als agiler Prozess angelegt und wird fortlaufend unter Einbeziehung der Ex- pertise der bezirklichen Akteur*innen sowie der Perspektiven und Wünsche der beteiligten Kinder und Jugendlichen weiterentwickelt. Anpassungen, Weiterentwicklungen und Ergän- zungen bleiben vorbehalten. Die Details des Veedels-Checks können aus dem Beteiligungs- konzept entnommen werden, welches als Anlage beigefügt ist. 2 Die geplante zeitliche Schiene stellt sich Folgendermaßen dar: Auftaktveranstaltung/ Interessierten-Treffen am 23. April in der Jugendeinrichtung Glashütte (Jugz) Veedels-Spaziergänge vom 8. Juni bis 29. Juni 2026 Veedels-Konferenz am 9. Oktober in der Jugendeinrichtung Glashütte (Jugz) Re-Check am 10. Dezember 2026 Weitere Informationen zum Veedels- Check „HEY Köln!“ und den beiden erfolgreich durch- geführten Durchläufen in Mülheim und Nippes finden sich auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln unter folgendem Link: https://meinungfuer.koeln/hey-koeln. Eine Themenseite zu „HEY Porz“ wird noch aufgesetzt. Gez. Voigtsberger
Anlage 1: HEY Porz Beteiligungskonzept
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1 von 6 Beteiligungskonzept HEY Porz! Check mit uns dein Veedel! Stand: 27.02.2026 Veedels-Check- bezirkliche Kinder- und Jugendbeteiligung mit Großgruppenformat Das vorliegende Konzept für die Öffentlichkeitsbeteiligung basiert auf dem Pilot - Beteiligungsformat HEY Mülheim im Jahr 2022 und der Umsetzung des Beteiligungsformats HEY Nippes im Jahr 2024 . Die einzelnen Umsetzungsschritte wurden in verschiedenen Reflexionsschleifen (unter anderem: stadtweite Multiplikator*innen-Konferenz, Auswertungs- Workshops im Projektteam, Diskursanalyse der katholischen Hochschule Köln, Feedback von beteiligten Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Re-Checks ) ausgewertet und auf dieser Grundlage weiter konkretisiert. Auf Grundlage der sieben Schritte zur Öffentlichkeitsbeteiligung, wird hier ein Beteiligungsverfahren konzipiert. Gremium Jugendhilfeausschuss Beteiligungsstufe: Mitgestaltung / Mitverantwortung Kosten 50.000 Euro I. Grundlagen 1.1 Vorgeschichte und Einbettung in den politisch-administrativen Prozess Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hatte sich Ende 2021 mit dem Gesamtvorhaben Kinderfreundliche Kommune auf eine stadt-interne Ausschreibung des Büros für Öffentlichkeitsbeteiligung beworben und den Zuschlag für die Konzeption, Vorbereitung und Moderation eines Großgruppen-Verfahrens (auch als Auftakt oder Start in einen längerfristigen Prozess) erhalten. Das Verfahren sollte einen Entwicklungs- bzw. Veränderungsprozess in der Stadt Köln unterstützen. Obligatorisch lag der Fokus auf der Ausrichtung eines Großgruppen-Formats. Das Beteiligungskonzept zu HEY Mülheim wurde am 28.10.2021 einstimmig durch den Jugendhilfeausschuss beschlossen. HEY Mülheim wurde zudem am 21.12.2021 im Verwaltungsvorstand vorgestellt und die Unterstützung bei der Umsetzung des Veedels- Checks zugesagt. Die Bausteine des mehrstufigen Pilot-Projekts wurden von März bis Oktober 2022 erfolgreich umgesetzt. Die Fortführung des Veedels-Checks wurde am 26.09.2023 seitens des Jugendhilfeausschuss beschlossen und entsprechende Mittel für den Beteiligungsprozess zur Verfügung gestellt und HEY Nippes wurde im Jahr 2024 erfolgreich umgesetzt. Die Finanzierung des Veedels-Checks 2026 in Höhe von 50.000 Euro erfolgt aus den im Haushaltsteilplan 0604 zusätzlich bereitgestellten Mitteln der Förderposition „Maßnahmen der Kinder- und Jugendförderung“ (politischer Veränderungsnachweis 2025/2026), die im 2 von 6 Rahmen der Haushaltsberatungen durch den Jugendhilfeausschuss und den Finanzausschuss am 17.01.2025 beschlossen wurden (Vgl. hierzu Mitteilung 1252/2025). Um Transparenz bezüglich der Umsetzung zu schaffen, wird das Beteiligungskonzept daher dem Jugendhilfeausschuss, der Bezirksvertretung Porz und dem Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden zur Kenntnis nochmal vorgelegt. Die Beteiligung ist als agiler Prozess angelegt und wird fortlaufend unter Einbeziehung der Expertise der bezirklichen Akteur*innen sowie der Perspektiven und Wünsche der beteiligten Kinder und Jugendlichen weiterentwickelt. Anpassungen, Weiterentwicklungen und Ergänzungen des Beteiligungskonzeptes bleiben ausdrücklich vorbehalten. 1.2 Kontext Die Stadt Köln befindet sich seit 2018 im Programm Kinderfreundliche Kommunen. Kinder- und Jugendfreundlichkeit soll als Querschnittsthema innerhalb der Verwaltung und Stadtgesellschaft nachhaltig etabliert werden. Das Gesamtziel ist die konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene. Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 (verlängert bis 2026) wurde am 20. Juni 2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 Handlungsfelder und insgesamt 15 Maßnahmen, die die Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Köln nachhaltig verankern sollen. Der Veedels-Check stellt eine Maßnahme des Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 im Handlungsfeld Strukturelle Partizipation von Kindern und Jugendlichen dar. 1.3 Erwartete Vorteile aus der Beteiligung Kinder und Jugendliche erleben ihre Stadt als gestaltbar. Dies erhöht die Identifikation mit der eigenen Stadt und trägt zu mehr Verantwortungsübernahme und Engagement junger Menschen innerhalb der Stadtgesellschaft bei. Durch die Erarbeitung und Abstimmung eigener Maßnahmen- oder Projektideen soll zudem das Demokratieverständnis gestärkt werden. Zudem schafft das Sichtbarwerden der Perspektiven junger Menschen auch mehr Offenheit und gegenseitiges Verständnis und fördert nachhaltig den konstruktiven Dialog zwischen den Generationen. 1.4 Umsetzungsbedingungen Um den Veedels-Check fortzuführen, wurden am 26.09.2023 seitens des Jugendhilfeausschuss 50.000 € für den Beteiligungsprozess zur Verfügung gestellt. Die Projektleitung obliegt der Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune. Zur Umsetzung wird ein Projektteam gebildet, welches für den Projekterfolg mitverantwortlich ist. Das Projektteam besteht aus Mitarbeiter*innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln, dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln, sowie Kooperationspartner*innen (aktuell noch in Klärung/ Abstimmung). 3 von 6 Für die Umsetzung der „Quick-wins“ wird die Unterstützung aller relevanten Ämter und Dezernate benötigt. Aus diesem Grund wird der Verwaltungsvorstand frühzeitig über das Vorhaben informiert. Für die Auswertung und Bündelung der eingegangenen Beiträge soll eine externe Agentur beauftragt werden. II. Inhalte, Beteiligungsstufe und Zielgruppen 2.1 Ziele der Öffentlichkeitsbeteiligung, Beteiligungsgegenstand Der Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ ist von hohem politischem und öffentlichem Interesse. Das Siegel ist keine Auszeichnung für den Status quo, sondern vielmehr eine Motivation und Verpflichtung für den andauernden Prozess, Köln kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten. Es stellt daher ein wesentliches Ziel des Aktionsplans dar, Kinder und Jugendliche frühzeitig und in systematisch geeigneter Weise aktiv an gesellschaftlichen Prozessen, Planungen oder Entscheidungen innerhalb der Stadt Köln zu beteiligen. Der Beteiligungsgegenstand ist die Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums, konkret im Stadtbezirk Köln Porz. Kinder und Jugendliche erleben, dass sich Erwachsene aus Politik und Verwaltung mit ihren Ideen, Wünschen und Forderungen auseinandersetzen. Um Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen sollen Kinder und Jugendliche in einem für sie überschaubaren Zeitraum (100 Tage) transparente Rückmeldungen erhalten, welche Ideen, Wünsche oder Forderungen sich kurz-, mittel- langfristig oder nicht umsetzen lassen. Konkrete Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden können, gelten als sogenannte „Quick Wins“. 2.2 Ziele Das Ziel dieses crossmedialen, kreativen Beteiligungsprozesses ist es, Kindern und Jugendlichen niedrigschwellig einen Raum für ihre Perspektiven und Belange zu geben, indem ihre Stimmen als Expert*innen für ihre Lebenswelt Gehör finden und sie zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Stadtgesellschaft selbstwirksam beitragen können. Die teilnehmenden Kinder und Jugendliche sollen empowert werden im Rahmen des Beteiligungsprozesses auf Augenhöhe an den Transformationsaufgaben in ihrem Bezirk, beziehungsweise ihrer Stadt mitzuwirken und diese mitzugestalten. Das Ziel ist es, konkrete Verbesserungsvorschläge von Kindern und Jugendlichen zu erhalten und gemeinsam mit Politik und Verwaltung (schnell) umsetzbare Maßnahmen zu identifizieren. Mit den schnell umsetzbaren Maßnahmen und transparenten Rückmeldungen soll die Selbstwirksamkeit für die Kinder und Jugendlichen erfahrbar werden und zugleich schnelle Verbesserungen im Veedel erzielt werden. Auf prozessualer Ebene ermöglicht die groß angelegte Kinder- und Jugendbeteiligung eine bessere Kenntnis der Bedarfe der Zielgruppe, um den Stadtbezirk insgesamt kinder- und jugendfreundlicher zu gestalten und Maßnahmen der Stadt bedarfsorientierter zu planen. 4 von 6 2.3 Zielgruppen Zu den direkt beteiligten Zielgruppen zählen Kinder und Jugendliche aus Köln Porz, junge Erwachsene und Eltern. Schwerpunktmäßig richtet sich die Kinder- und Jugendbeteiligung an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Jüngere Kinder können sich im Rahmen der Veedels-Spaziergänge beteiligen. Weiterhin stellen auch Schulen (Grundschulen, weiterführende Schulen; Förderschulen) und weitere Multiplikator*innen aus dem Stadtbezirk Porz (zum Beispiel Bezirksjugendpflege, Sozialraumkoordination, freie Träger, Jugendverbände, Interessenvertretungen, Vereine und Stiftungen) Zielgruppen der Beteiligung dar. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Einbindung und Erreichung von marginalisierten Kinder und Jugendlichen, sowie Kinder und Jugendlichen mit Einschränkungen oder Behinderungen gelegt. Um dies zu erreichen, werden gezielt Einrichtungen oder Institutionen angesprochen, die mit diesen Zielgruppen arbeiten. Ferner gehören Politik und Verwaltung, darunter der Verwaltungsvorstand, das Dezernat IV, das Amt für Kinder, Jugend und Familie, sowie die Projektverantwortlichen zur Zielgruppe. Zum weiteren interessierten Umfeld gehören Medienvertreter*innen, sowie die Öffentlichkeit. Kinder und Jugendliche werden von Beginn an in den Prozess eingebunden und befähigt diesen aktiv mitzugestalten. Dies soll zudem durch folgende Bausteine noch unterstützt werden: 1) Einrichtung einer begleitenden Spurgruppe Zur Flankierung und Begleitung des Prozesses wird ein Begleitgremium mit dem Titel „Spurgruppe“ eingerichtet, welches aus Vertreter*innen aller relevanten Interessens- und Anspruchsgruppen besteht. Mithilfe der Spurgruppe werden alle Projektphasen „vorgespurt“, die Maßnahmen, sowie die Ziele des Beteiligungsprozesses kritisch hinterfragt und bei Bedarf zielgruppenspezifisch angepasst. Die Spurgruppe wirkt zudem als Multiplikator*in und unterstützt bei der Mobilisierung von Kindern und Jugendlichen. 2) Durchführung von Schulworkshops Zur besseren Einbindung von Schulen in das Projekt wurde im Rahmen von HEY Nippes! eine Kooperation mit den Teachers for future Germany e.V. (kurz T4f) geschlossen. Die T4f haben Workshops in Schulklassen angeboten. Der Fokus lag hier auf weiterführenden Schulen aus Köln Nippes. Durch das Kennenlernen eigener politischer Handlungsmöglichkeiten wurde zudem das Demokratieverständnis der Teilnehmer*innen gestärkt werden. Eine mögliche Kooperation wird auch für „HEY Porz!“ angestrebt. 2.4 Beteiligungsstufe 5 von 6 Die Beteiligungsstufe ist Mitgestaltung/Mitverantwortung. Kinder und Jugendliche werden eingeladen, die Rückmeldungen zu ihrem Veedel zu geben und Verbesserungsvorschläge anzubringen und selber Projekte zur Verschönerung des Bezirks zu entwickeln. III. Ablauf der Beteiligung, Methoden und Kommunikations- maßnahmen Vorbereitungsphase Ab der Vorbereitungsphase wird der Beteiligungsprozess beworben, um Unterstützer*innen zu gewinnen. Neben der Information zum Beteiligungsprozess in relevanten Gremien, Ausschüssen oder Netzwerken werden Kinder und Jugendliche, sowie Multiplikator*innen aus Köln-Porz im April 2026 zu einem Interessierten-Treffen eingeladen. Ebenfalls in der Vorbereitungsphase wird sich die Spurgruppe gründen, die sich aus Vertreter*innen der relevanten Anspruchsgruppen zusammensetzt. Zudem klärt sich in dieser Phase auch welche Träger oder Institutionen als feste Kooperationen in den Prozess einsteigen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist in zwei Phasen gegliedert: Für die einzelnen Phasen der Öffentlichkeitbeteiligung sind unterschiedliche Formate vorgesehen. Eine zeitliche Übersicht der einzelnen Phasen ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen. Flankiert werden die Phasen von begleitenden Kommunikationsmaßnahmen: Phase 1, ÖB: „Veedels-Spaziergänge“ | Köln-Porz, 8. Juni bis 29. Juni 2026 Im Rahmen eines niedrigschwelligen Beteiligungsformats finden im Stadtbezirk Köln-Porz zum Teil durch Multiplikator*innen begleitete oder selbstständige Sozialraumbegehungen statt. Die Bewertung des Stadtraums durch Kinder und Jugendliche werden dabei mittels digitaler und/ oder analoger Instrumente dokumentiert. Die Kinder und Jugendliche können ihre „Route“ selbst wählen. Für die Dokumentation ihrer Spaziergänge wird ein Kartenausschnitt des gesamten Stadtbezirks Porz auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln zur Verfügung gestellt. Flankiert werden die Spaziergänge durch einen Aktionsstand, der während des Aktionszeitraums in jedem der 16 Porzer Stadtteile einmal vor Ort sein wird. Phase 2, ÖB: „Veedel s-Konferenz“ | Köln-Nippes, Freitag, 09. Oktober 2026 in der Glashütte Porz Das Großgruppenformat wird dafür genutzt , die Ergebnisse der Veedels - Spaziergänge vorzustellen und mit Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung in den Austausch zu kommen. Die Veedels- Konferenz markiert die Halbzeit der 100 Tage Challenge, in der die Ämter und Politik in ihren Zuständigkeiten prüfen, inwiefern sich die Ideen, Wünsche oder Forderungen von Kindern und Jugendlichen kurz-, mittel- langfristig oder nicht umsetzen lassen. Dadurch wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht auf Augenhöhe Feedback zu ihren Beiträgen zu 6 von 6 erhalten, unabhängig von dem Ergebnis. Damit werden Selbstwirksamkeitserfahrungen möglich und sie können eine Vorstellung davon entwickeln , wie Entscheidungsprozesse ablaufen. Durchführungsphase Im Rahmen der 100 Tage Challenge sollen möglichst viele der eingereichten Ideen, Wünsche und Forderungen der Kinder und Jugendlichen umgesetzt werden. Hierbei liegt der Fokus darauf Transparenz herzustellen und zu erklären warum sich nicht immer alles oder alles auf einmal umsetzen lässt. Kleine Maßnahmen können schneller umgesetzt werden und andere größere Ideen brauchen mehr Zeit. Über das Beteiligungsportal wird informiert wann und wie umgesetzt werden kann oder warum etwas nicht klappt Hier ist das Proje ktteam auf die Zulieferung/ Rückmeldung aller relevanten Dezernate, Ämter, Politik und weiteren externen Partner*innen (Beispiele aus den vorherigen Durchläufen: Polizei, Abfallwirtschaftbetriebe, Kölner Verkehrsbetriebe) angewiesen. Phase 3: Re-Check am 10. Dezember 2026 Nach 100 Tagen erfolgt ein Re -Check zum Umsetzungsstand. Die Ausgestaltung des Re - Checks erfolgt im Prozess gemeinsam mit den jungen Menschen, die sich im Veedels-Check engagieren. Im Pilot -Format „HEY Mülheim“ erfolgte der Re -Check in Form eines Spaziergangs, bei dem vor Ort ge prüft wurde , welche Ideen bereits erfolgreich umgesetzt werden konnten oder woran derzeit noch gearbeitet wird. Im Rahmen von „HEY Nippes“ wurde der „Re-Check“ in Form einer Veranstaltung umgesetzt. Hier wurde auch der Gesamtprozess mit den jungen Menschen reflektiert. Abschlussphase Nach Abschluss der 100 Tage Challenge und dem Re-Check wird weiter an der Umsetzung gearbeitet und fortlaufend auf dem Beteiligungsportal berichtet. Die Nachverfolgung der Beiträge insgesamt erfolgt circa ein Jahr und wird danach beendet. IV. Evaluation Eine Evaluation des Beteiligungsformats soll nach Abschluss der drei Projektphasen, sowie dem Ablauf der 100 Tage Challenge erfolgen. Die Retrospektive soll dazu dienen, das angepasste Beteiligungsformat zu bewerten und für zukünftige Veedels- Checks zu verbessern. Grundlage der Evaluation sind die vom Rat der Stadt Köln beschlossene Qualitätsstandards für gute Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Leitfrage lautet: Inwieweit wurden bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Öffentlichkeitsbeteiligung die Qualitätsstandards eingehalten bzw. erreicht? Darüber hinaus sollen auch projektspezifische Kriterien anhand der formulierten Ergebnis- und Wirkungszielsetzungen ausgewertet werden.
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0617/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.03.2026
- Erstellt
- 02.03.2026 12:37