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0617/2026

Umsetzung des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsformats Veedels-Checks unter dem Titel „HEY Porz- Check mit uns dein Veedel“ im Jahr 2026

Mitteilung Ausschuss 05.03.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden, Sitzung am 04.05.2026, TOP 7.2.5

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1: HEY Porz Beteiligungskonzept

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Mitteilung Ausschuss

3255 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/51 
 
Vorlagen-Nummer 05.03.2026 
 0617/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden 09.03.2026 
Jugendhilfeausschuss 10.03.2026 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 10.03.2026 
 
Umsetzung des bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsformats Veedels-Checks 
unter dem Titel „HEY Porz- Check mit uns dein Veedel„ im Jahr 2026 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie erhielt Ende 2021 im Rahmen des Gesamtvorhabens 
„Kinderfreundliche Kommune“ den Zuschlag für die Konzeption, Vorbereitung und Moderation 
eines Großgruppen-Verfahrens als Auftakt eines längerfristigen Entwicklungsprozesses. 
 
Das Beteiligungskonzept zu HEY Mülheim wurde am 28.10.2021 einstimmig durch den Ju-
gendhilfeausschuss beschlossen und am 21.12.2021 im Verwaltungsvorstand vorgestellt.  
Dort wurde die Umsetzung des Veedels-Checks unterstützt. Die Bausteine des mehrstufigen 
Pilotprojekts wurden von März bis Oktober 2022 erfolgreich umgesetzt. 
 
Die Fortführung des Veedels-Checks wurde am 26.09.2023 durch den Jugendhilfeausschuss 
beschlossen und HEY Nippes 2024 erfolgreich umgesetzt. 
 
Die Finanzierung des Veedels-Checks 2026 in Höhe von 50.000 Euro erfolgt aus den im 
Haushaltsteilplan 0604 zusätzlich bereitgestellten Mitteln der Förderposition „Maßnahmen der 
Kinder- und Jugendförderung“ (politischer Veränderungsnachweis 2025/2026), die im Rah-
men der Haushaltsberatungen durch den Jugendhilfeausschuss und den Finanzausschuss 
am 17.01.2025 beschlossen wurden (Vgl. hierzu Mitteilung 1252/2025). 
 
Die Unaufschiebbarkeit der Maßnahme ist dadurch begründet, dass das Format „Veedels-
Check als integraler Bestandteil des „Misch MIT!-Konzepts“ fest verankert ist. Der Ratsbe-
schluss beinhaltet eine klare Position zur Umsetzung von regelmäßigen Beteiligungsformaten, 
die unmittelbar aus dem „Misch MIT!-Konzept“ ableitbar und somit verbindlich sind.  
 
Zur Transparenz wird das Beteiligungskonzept dem Jugendhilfeausschuss, der Bezirksvertre-
tung Porz sowie dem Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden erneut 
zur Kenntnis in Form dieser Mitteilung vorgelegt. 
 
Die Beteiligung ist als agiler Prozess angelegt und wird fortlaufend unter Einbeziehung der Ex-
pertise der bezirklichen Akteur*innen sowie der Perspektiven und Wünsche der beteiligten 
Kinder und Jugendlichen weiterentwickelt.  Anpassungen, Weiterentwicklungen und Ergän-
zungen bleiben vorbehalten. Die Details des Veedels-Checks können aus dem Beteiligungs-
konzept entnommen werden, welches als Anlage beigefügt ist.

2 
 
Die geplante zeitliche Schiene stellt sich Folgendermaßen dar:  
 
 Auftaktveranstaltung/ Interessierten-Treffen am 23. April in der Jugendeinrichtung 
Glashütte (Jugz) 
 Veedels-Spaziergänge vom 8. Juni bis 29. Juni 2026 
 Veedels-Konferenz am 9. Oktober in der Jugendeinrichtung Glashütte (Jugz) 
 Re-Check am 10. Dezember 2026 
 
Weitere Informationen zum Veedels- Check „HEY Köln!“ und den beiden erfolgreich durch-
geführten Durchläufen in Mülheim und Nippes finden sich auf dem Beteiligungsportal der 
Stadt Köln unter folgendem Link: https://meinungfuer.koeln/hey-koeln. Eine Themenseite zu 
„HEY Porz“ wird noch aufgesetzt.  
 
 
Gez. Voigtsberger

Anlage 1: HEY Porz Beteiligungskonzept

15797 Zeichen

1 von 6 
Beteiligungskonzept  
HEY Porz! Check mit uns dein Veedel!  
Stand: 27.02.2026  
Veedels-Check- bezirkliche Kinder- und Jugendbeteiligung mit Großgruppenformat 
Das vorliegende Konzept für die Öffentlichkeitsbeteiligung basiert auf dem Pilot -
Beteiligungsformat HEY Mülheim im Jahr 2022 und der Umsetzung des Beteiligungsformats 
HEY Nippes im Jahr 2024 . Die einzelnen Umsetzungsschritte wurden in verschiedenen 
Reflexionsschleifen (unter anderem: stadtweite Multiplikator*innen-Konferenz, Auswertungs-
Workshops im Projektteam, Diskursanalyse der katholischen Hochschule Köln, Feedback von 
beteiligten Kindern und Jugendlichen im Rahmen des Re-Checks ) ausgewertet und auf dieser 
Grundlage weiter konkretisiert. 
Auf Grundlage der sieben Schritte zur Öffentlichkeitsbeteiligung, wird hier ein 
Beteiligungsverfahren konzipiert. 
 
Gremium  Jugendhilfeausschuss 
Beteiligungsstufe:  Mitgestaltung / Mitverantwortung 
Kosten  50.000 Euro 
I. Grundlagen 
1.1 Vorgeschichte und Einbettung in den politisch-administrativen Prozess 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie hatte sich Ende 2021 mit dem Gesamtvorhaben 
Kinderfreundliche Kommune auf eine stadt-interne Ausschreibung des Büros für 
Öffentlichkeitsbeteiligung beworben und den Zuschlag für die Konzeption, Vorbereitung und 
Moderation eines Großgruppen-Verfahrens (auch als Auftakt oder Start in einen 
längerfristigen Prozess) erhalten. Das Verfahren sollte einen Entwicklungs- bzw. 
Veränderungsprozess in der Stadt Köln unterstützen. Obligatorisch lag der Fokus auf der 
Ausrichtung eines Großgruppen-Formats. 
Das Beteiligungskonzept zu HEY Mülheim wurde am 28.10.2021 einstimmig durch den 
Jugendhilfeausschuss beschlossen. HEY Mülheim wurde zudem am 21.12.2021 im 
Verwaltungsvorstand vorgestellt und die Unterstützung bei der Umsetzung des Veedels-
Checks zugesagt. Die Bausteine des mehrstufigen Pilot-Projekts wurden von März bis 
Oktober 2022 erfolgreich umgesetzt.  
Die Fortführung des Veedels-Checks wurde am 26.09.2023 seitens des 
Jugendhilfeausschuss beschlossen und entsprechende Mittel für den Beteiligungsprozess zur 
Verfügung gestellt und HEY Nippes wurde im Jahr 2024 erfolgreich umgesetzt.  
Die Finanzierung des Veedels-Checks 2026 in Höhe von 50.000 Euro erfolgt aus den im 
Haushaltsteilplan 0604 zusätzlich bereitgestellten Mitteln der Förderposition „Maßnahmen der 
Kinder- und Jugendförderung“ (politischer Veränderungsnachweis 2025/2026), die im

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Rahmen der Haushaltsberatungen durch den Jugendhilfeausschuss und den 
Finanzausschuss am 17.01.2025 beschlossen wurden (Vgl. hierzu Mitteilung 1252/2025). 
Um Transparenz bezüglich der Umsetzung zu schaffen, wird das Beteiligungskonzept daher 
dem Jugendhilfeausschuss, der Bezirksvertretung Porz und dem Ausschuss für 
Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden zur Kenntnis nochmal vorgelegt.  
Die Beteiligung ist als agiler Prozess angelegt und wird fortlaufend unter Einbeziehung der 
Expertise der bezirklichen Akteur*innen sowie der Perspektiven und Wünsche der beteiligten 
Kinder und Jugendlichen weiterentwickelt. Anpassungen, Weiterentwicklungen und 
Ergänzungen des Beteiligungskonzeptes bleiben ausdrücklich vorbehalten. 
 
1.2 Kontext 
Die Stadt Köln befindet sich seit 2018 im Programm Kinderfreundliche Kommunen. Kinder- 
und Jugendfreundlichkeit soll als Querschnittsthema innerhalb der Verwaltung und 
Stadtgesellschaft nachhaltig etabliert werden. Das Gesamtziel ist die konsequente 
Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene.  
Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 (verlängert bis 2026) 
wurde am 20. Juni 2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 
Handlungsfelder und insgesamt 15 Maßnahmen, die die Kinder- und Jugendfreundlichkeit in 
der Stadt Köln nachhaltig verankern sollen. Der Veedels-Check stellt eine Maßnahme des 
Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 im Handlungsfeld Strukturelle 
Partizipation von Kindern und Jugendlichen dar.  
 
1.3 Erwartete Vorteile aus der Beteiligung 
Kinder und Jugendliche erleben ihre Stadt als gestaltbar. Dies erhöht die Identifikation mit 
der eigenen Stadt und trägt zu mehr Verantwortungsübernahme und Engagement junger 
Menschen innerhalb der Stadtgesellschaft bei. Durch die Erarbeitung und Abstimmung 
eigener Maßnahmen- oder Projektideen soll zudem das Demokratieverständnis gestärkt 
werden. Zudem schafft das Sichtbarwerden der Perspektiven junger Menschen auch mehr 
Offenheit und gegenseitiges Verständnis und fördert nachhaltig den konstruktiven Dialog 
zwischen den Generationen.  
1.4 Umsetzungsbedingungen 
Um den Veedels-Check fortzuführen, wurden am 26.09.2023 seitens des 
Jugendhilfeausschuss 50.000 € für den Beteiligungsprozess zur Verfügung gestellt.  
Die Projektleitung obliegt der Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune. Zur Umsetzung wird 
ein Projektteam gebildet, welches für den Projekterfolg mitverantwortlich ist. Das Projektteam 
besteht aus Mitarbeiter*innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln, dem 
Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln, sowie Kooperationspartner*innen (aktuell 
noch in Klärung/ Abstimmung).

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Für die Umsetzung der „Quick-wins“ wird die Unterstützung aller relevanten Ämter und 
Dezernate benötigt. Aus diesem Grund wird der Verwaltungsvorstand frühzeitig über das 
Vorhaben informiert. Für die Auswertung und Bündelung der eingegangenen Beiträge soll 
eine externe Agentur beauftragt werden.  
II. Inhalte, Beteiligungsstufe und Zielgruppen 
2.1 Ziele der Öffentlichkeitsbeteiligung, Beteiligungsgegenstand 
Der Aktionsplan „Kinderfreundliche Kommune“ ist von hohem politischem und öffentlichem 
Interesse. Das Siegel ist keine Auszeichnung für den Status quo, sondern vielmehr eine 
Motivation und Verpflichtung für den andauernden Prozess, Köln kinder- und 
jugendfreundlicher zu gestalten. Es stellt daher ein wesentliches Ziel des Aktionsplans dar, 
Kinder und Jugendliche frühzeitig und in systematisch geeigneter Weise aktiv an 
gesellschaftlichen Prozessen, Planungen oder Entscheidungen innerhalb der Stadt Köln zu 
beteiligen.  
Der Beteiligungsgegenstand ist die Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums, konkret 
im Stadtbezirk Köln Porz. Kinder und Jugendliche erleben, dass sich Erwachsene aus Politik 
und Verwaltung mit ihren Ideen, Wünschen und Forderungen auseinandersetzen. Um 
Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen sollen Kinder und Jugendliche in einem für 
sie überschaubaren Zeitraum (100 Tage) transparente Rückmeldungen erhalten, welche 
Ideen, Wünsche oder Forderungen sich kurz-, mittel- langfristig oder nicht umsetzen lassen. 
Konkrete Maßnahmen, die schnell umgesetzt werden können, gelten als sogenannte „Quick 
Wins“.  
 
2.2 Ziele  
Das Ziel dieses crossmedialen, kreativen Beteiligungsprozesses ist es, Kindern und 
Jugendlichen niedrigschwellig einen Raum für ihre Perspektiven und Belange zu geben, 
indem ihre Stimmen als Expert*innen für ihre Lebenswelt Gehör finden und sie zur 
Gestaltung einer zukunftsfähigen Stadtgesellschaft selbstwirksam beitragen können. 
Die teilnehmenden Kinder und Jugendliche sollen empowert werden im Rahmen des 
Beteiligungsprozesses auf Augenhöhe an den Transformationsaufgaben in ihrem Bezirk, 
beziehungsweise ihrer Stadt mitzuwirken und diese mitzugestalten. Das Ziel ist es, konkrete 
Verbesserungsvorschläge von Kindern und Jugendlichen zu erhalten und gemeinsam mit 
Politik und Verwaltung (schnell) umsetzbare Maßnahmen zu identifizieren. Mit den schnell 
umsetzbaren Maßnahmen und transparenten Rückmeldungen soll die Selbstwirksamkeit für 
die Kinder und Jugendlichen erfahrbar werden und zugleich schnelle Verbesserungen im 
Veedel erzielt werden.  
Auf prozessualer Ebene ermöglicht die groß angelegte Kinder- und Jugendbeteiligung eine 
bessere Kenntnis der Bedarfe der Zielgruppe, um den Stadtbezirk insgesamt kinder- und 
jugendfreundlicher zu gestalten und Maßnahmen der Stadt bedarfsorientierter zu planen.

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2.3 Zielgruppen  
Zu den direkt beteiligten Zielgruppen zählen Kinder und Jugendliche aus Köln Porz, junge 
Erwachsene und Eltern. Schwerpunktmäßig richtet sich die Kinder- und Jugendbeteiligung 
an Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Jüngere Kinder können sich im Rahmen der 
Veedels-Spaziergänge beteiligen.  
Weiterhin stellen auch Schulen (Grundschulen, weiterführende Schulen; Förderschulen) und 
weitere Multiplikator*innen aus dem Stadtbezirk Porz (zum Beispiel Bezirksjugendpflege, 
Sozialraumkoordination, freie Träger, Jugendverbände, Interessenvertretungen, Vereine und 
Stiftungen) Zielgruppen der Beteiligung dar.  
Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Einbindung und Erreichung von marginalisierten 
Kinder und Jugendlichen, sowie Kinder und Jugendlichen mit Einschränkungen oder 
Behinderungen gelegt. Um dies zu erreichen, werden gezielt Einrichtungen oder Institutionen 
angesprochen, die mit diesen Zielgruppen arbeiten.  
Ferner gehören Politik und Verwaltung, darunter der Verwaltungsvorstand, das Dezernat IV, 
das Amt für Kinder, Jugend und Familie, sowie die Projektverantwortlichen zur Zielgruppe. 
Zum weiteren interessierten Umfeld gehören Medienvertreter*innen, sowie die Öffentlichkeit.  
Kinder und Jugendliche werden von Beginn an in den Prozess eingebunden und befähigt 
diesen aktiv mitzugestalten. Dies soll zudem durch folgende Bausteine noch unterstützt 
werden: 
1) Einrichtung einer begleitenden Spurgruppe  
Zur Flankierung und Begleitung des Prozesses wird ein Begleitgremium mit dem Titel 
„Spurgruppe“ eingerichtet, welches aus Vertreter*innen aller relevanten Interessens- und 
Anspruchsgruppen besteht. Mithilfe der Spurgruppe werden alle Projektphasen „vorgespurt“, 
die Maßnahmen, sowie die Ziele des Beteiligungsprozesses kritisch hinterfragt und bei 
Bedarf zielgruppenspezifisch angepasst. Die Spurgruppe wirkt zudem als Multiplikator*in und 
unterstützt bei der Mobilisierung von Kindern und Jugendlichen.  
 
2) Durchführung von Schulworkshops  
Zur besseren Einbindung von Schulen in das Projekt wurde im Rahmen von HEY Nippes! 
eine Kooperation mit den Teachers for future Germany e.V. (kurz T4f) geschlossen. Die T4f 
haben Workshops in Schulklassen angeboten. Der Fokus lag hier auf weiterführenden 
Schulen aus Köln Nippes. Durch das Kennenlernen eigener politischer 
Handlungsmöglichkeiten wurde zudem das Demokratieverständnis der Teilnehmer*innen 
gestärkt werden. Eine mögliche Kooperation wird auch für „HEY Porz!“ angestrebt.  
 
2.4 Beteiligungsstufe

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Die Beteiligungsstufe ist Mitgestaltung/Mitverantwortung. Kinder und Jugendliche werden 
eingeladen, die Rückmeldungen zu ihrem Veedel zu geben und Verbesserungsvorschläge 
anzubringen und selber Projekte zur Verschönerung des Bezirks zu entwickeln. 
III. Ablauf der Beteiligung, Methoden und Kommunikations-
maßnahmen 
 
Vorbereitungsphase 
Ab der Vorbereitungsphase wird der Beteiligungsprozess beworben, um Unterstützer*innen 
zu gewinnen. Neben der Information zum Beteiligungsprozess in relevanten Gremien, 
Ausschüssen oder Netzwerken werden Kinder und Jugendliche, sowie Multiplikator*innen 
aus Köln-Porz im April 2026 zu einem Interessierten-Treffen eingeladen.  
Ebenfalls in der Vorbereitungsphase wird sich die Spurgruppe gründen, die sich aus 
Vertreter*innen der relevanten Anspruchsgruppen zusammensetzt. Zudem klärt sich in 
dieser Phase auch welche Träger oder Institutionen als feste Kooperationen in den Prozess 
einsteigen.  
Die Öffentlichkeitsbeteiligung ist in zwei Phasen gegliedert: Für die einzelnen Phasen der 
Öffentlichkeitbeteiligung sind unterschiedliche Formate vorgesehen. Eine zeitliche Übersicht 
der einzelnen Phasen ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen. Flankiert werden die 
Phasen von begleitenden Kommunikationsmaßnahmen: 
Phase 1, ÖB: „Veedels-Spaziergänge“ | Köln-Porz, 8. Juni bis 29. Juni 2026 
Im Rahmen eines niedrigschwelligen Beteiligungsformats finden im Stadtbezirk Köln-Porz zum 
Teil durch Multiplikator*innen begleitete oder selbstständige Sozialraumbegehungen statt. Die 
Bewertung des Stadtraums durch Kinder und Jugendliche werden dabei mittels digitaler und/ 
oder analoger Instrumente dokumentiert. Die Kinder und Jugendliche können ihre „Route“ 
selbst wählen. Für die Dokumentation ihrer Spaziergänge wird ein Kartenausschnitt des 
gesamten Stadtbezirks Porz auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln zur Verfügung gestellt. 
Flankiert werden die Spaziergänge durch einen Aktionsstand, der während des 
Aktionszeitraums in jedem der 16 Porzer Stadtteile einmal vor Ort sein wird. 
Phase 2, ÖB: „Veedel s-Konferenz“ | Köln-Nippes, Freitag, 09. Oktober 2026 in der 
Glashütte Porz  
Das Großgruppenformat wird dafür genutzt , die Ergebnisse der Veedels - Spaziergänge 
vorzustellen und mit Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung in den Austausch zu kommen.  
Die Veedels- Konferenz markiert die Halbzeit der 100 Tage Challenge, in der die Ämter und 
Politik in ihren Zuständigkeiten prüfen, inwiefern sich die Ideen, Wünsche oder Forderungen 
von Kindern und Jugendlichen kurz-, mittel- langfristig oder nicht umsetzen lassen. Dadurch 
wird Kindern und Jugendlichen ermöglicht auf Augenhöhe Feedback zu ihren Beiträgen zu

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erhalten, unabhängig von dem Ergebnis. Damit werden Selbstwirksamkeitserfahrungen 
möglich und sie können eine Vorstellung davon entwickeln , wie Entscheidungsprozesse 
ablaufen.  
Durchführungsphase 
Im Rahmen der 100 Tage Challenge sollen möglichst viele der eingereichten Ideen, Wünsche 
und Forderungen der Kinder und Jugendlichen umgesetzt werden. Hierbei liegt der Fokus 
darauf Transparenz herzustellen und zu erklären warum sich nicht immer alles oder alles auf 
einmal umsetzen lässt. Kleine Maßnahmen können schneller umgesetzt werden und andere 
größere Ideen brauchen mehr Zeit. Über das Beteiligungsportal wird informiert wann und wie 
umgesetzt werden kann oder warum etwas nicht klappt Hier ist das Proje ktteam auf die 
Zulieferung/ Rückmeldung aller relevanten Dezernate, Ämter, Politik und weiteren externen 
Partner*innen (Beispiele aus den vorherigen Durchläufen: Polizei, Abfallwirtschaftbetriebe, 
Kölner Verkehrsbetriebe) angewiesen.  
 
Phase 3: Re-Check am 10. Dezember 2026  
Nach 100 Tagen erfolgt ein Re -Check zum Umsetzungsstand. Die Ausgestaltung des Re -
Checks erfolgt im Prozess gemeinsam mit den jungen Menschen, die sich im Veedels-Check 
engagieren. Im Pilot -Format „HEY Mülheim“ erfolgte der Re -Check in Form eines 
Spaziergangs, bei dem vor Ort ge prüft wurde , welche Ideen bereits erfolgreich umgesetzt 
werden konnten oder woran derzeit noch gearbeitet wird. Im Rahmen von „HEY Nippes“ wurde 
der „Re-Check“ in Form einer Veranstaltung umgesetzt. Hier wurde auch der Gesamtprozess 
mit den jungen Menschen reflektiert.  
Abschlussphase 
Nach Abschluss der 100 Tage Challenge und dem Re-Check wird weiter an der Umsetzung 
gearbeitet und fortlaufend auf dem Beteiligungsportal berichtet. Die Nachverfolgung der 
Beiträge insgesamt erfolgt circa ein Jahr und wird danach beendet.  
IV. Evaluation 
Eine Evaluation des Beteiligungsformats soll nach Abschluss der drei Projektphasen, sowie 
dem Ablauf der 100 Tage Challenge erfolgen. Die Retrospektive soll dazu dienen, das 
angepasste Beteiligungsformat zu bewerten und für zukünftige Veedels- Checks zu 
verbessern.  
Grundlage der Evaluation sind die vom Rat der Stadt Köln beschlossene Qualitätsstandards 
für gute Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Leitfrage lautet: Inwieweit wurden bei der 
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Öffentlichkeitsbeteiligung die 
Qualitätsstandards eingehalten bzw. erreicht? Darüber hinaus sollen auch projektspezifische 
Kriterien anhand der formulierten Ergebnis- und Wirkungszielsetzungen ausgewertet 
werden.

Beratungsverlauf (3)

10.03.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
10.03.2026 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 10.2.18 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.05.2026 Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden
TOP 7.2.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0617/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
05.03.2026
Erstellt
02.03.2026 12:37