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2304/2017

Umweltbildungszentrum auf Gut Leidenhausen

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 05.10.2017

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 14.11.2017, TOP 10.5

Anlage 1 Antrag AUG

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 2 Umweltzentrum Koln_end26072017

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Ansehen

Anlage 1 Antrag AUG

2524 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An den Vorsitzenden des  
Ausschusses Umwelt und Grün 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 24.01.2017 
 
AN/0109/2017 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für Umwelt und Grün 02.02.2017 
 
Ausbau von Gut Leidenhausen zu einem Umweltzentrum 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrter Herr Vorsitzender , 
 
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächs-
ten Ausschusssitzung zu nehmen: 
 
In der Sitzung des Ausschusses Umwelt und Grün am 8.12.2016 hat die Verwaltung das 
Umweltbildungskonzept für Köln als Mitteilung vorgelegt. In diesem sind Bedarfe zur Stär-
kung der Umweltbildung in Köln formuliert worden.  
Dem Konzept wird inhaltlich gefolgt, zumal die größer werdenden Defizite im Bereich der 
Umweltbildung auch zu einer immer geringer werdenden Wertschätzung des eigenen Umfel-
des führen. Daher ist eine Stärkung dieser Thematik geboten. Insbesondere der Hinweis auf 
die Möglichkeit, Gut Leidenhausen aufgrund der dort bereits vorhandenen Strukturen zu ei-
nem Zentrum für Umweltbildung auszubauen, wird befürwortet. Die Vielzahl der dort bereits 
ansässigen Vereine, sowie die räumlichen Möglichkeiten der Hofanlage bieten eine gute 
Voraussetzung für ein solches Projekt. 
 
 
Beschluss: 
 
Um diese Idee weiter zu konkretisieren und die bestehenden Möglichkeiten auf ihre Umsetz-
barkeit hin zu überprüfen, wird die Verwaltung gebeten, einen entsprechenden Vorschlag zu 
erarbeiten. Dieser sollte insbesondere folgende Punkte beinhalten: 
 
1. Erstellung eines Konzeptes in Zusammenarbeit mit den bereits vor Ort tätigen Verei-
nen   
2. Prüfung, welche personellen Kapazitäten zur Umsetzung dieses Konzeptes erforder-
lich sind  
3. Aufstellung der zusätzlich erforderlichen finanziellen Mittel (einmalig und dauerhaft)

- 2 - 
 
4. Prüfung, ob die Landesmittel zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung 
(BNE) eine Teilfinanzierung ermöglichen und welche anderen Finanzierungsmöglich-
keiten über Drittmittel genutzt werden könnten. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Niklas Kienitz 
SPD-Fraktionsgeschäftsführerin CDU-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Jörg Frank gez. Ulrich Breite 
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer  FDP-Fraktionsgeschäftsführer

Beschlussvorlage Rat

5656 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 
 2304/2017 
Freigabedatum 
05.10.2017  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Umweltbildungszentrum auf Gut Leidenhausen 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat der Stadt Köln beschließt im Rahmen des ganzheitlichen Kölner Umweltbildungskonzeptes 
die Gründung eines Umweltbildungszentrums auf Gut Leidenhausen, um auf diese Weise als größte 
Stadt in NRW der Verantwortung nachzukommen, ein umfangreiches, kostenfreies Angebot für alle 
Bevölkerungsschichten im Bereich der Umweltbildung zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung ori-
entiert sich an den Ausführungen des vorliegenden Konzeptes.  
 
Zur Finanzierung der Maßnahme wird ab 2018 ein Zuschuss an den Träger in Höhe von 220.700 Eu-
ro p.a. gewährt. Für die Jahre 2018 – 2021 sind die erforderlichen Mittel in den jeweiligen Haushalts-
plänen, im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung, -vorsorge, in der Teilplanzeile 15, Transferauf-
wendungen, veranschlagt. 
 
Alternative: 
Der Rat lehnt die Gründung eines Umweltbildungszentrums auf Gut Leidenhausen ab und verzichtet 
damit auf eine sehr gute Möglichkeit der Verstetigung der kostenfreien Umweltbildung in Köln, und 
damit auf die Chance der Wertschätzung des eigenen Lebensumfeldes insbesondere bei den sozial 
benachteiligten Bevölkerungsgruppen.  
 
 
 
Ausschuss für Umwelt und Grün 12.10.2017 
Finanzausschuss 13.11.2017 
Rat 14.11.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  s. Anlage € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2018 -2021 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.     220.700 € p.a.  € 
c) bilanzielle Abschreibungen     € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
In der heutigen, medialen Zeit werden Kinder zunehmend in einem naturfernen Umfeld groß. Daher 
haben sie nur wenig Gelegenheit zum Aufbau emotionaler Bindungen zur Natur und dem Erwerb ent-
sprechender naturkundlicher Kenntnisse. Artenvielfalt und Umweltbewusstsein werden aber gerade in 
heutigen Zeiten immer wichtiger, da die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen wesentlich den Erhalt der 
Ökosysteme und damit eine Stabilität der davon ausgehenden Dienstleistungen beeinflusst, was ins-
besondere auch angesichts des zunehmenden Klimawandels eine immer größere Bedeutung be-
kommt.  
Denn, eine entsprechende Kenntnis vorausgesetzt, kann jeder Bewohner der Stadt maßgeblich 
schon durch kleine Maßnahmen zu einer Verbesserung im eigenen Umfeld und damit auch der Ge-
samtsituation beitragen. In der Schule werden diese Aspekte aufgrund fehlender Zeit und gefüllter 
Lehrpläne meist gar nicht oder nur theoretisch abgehandelt. Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit 
sind jedoch vor allem praktische Erfahrungen notwendig. Im Rahmen der Erstellung des „Ganzheitli-
chen Umweltbildungskonzeptes“ wurde deutlich, dass es in Köln zwar Angebote im Bereich der Um-
weltbildung gibt, diese jedoch bei weitem nicht den erforderlichen Bedarf decken. Die kostenpflichti-
gen Angebote privater Träger stellen zwar eine wichtige Ergänzung dar, bieten aber nur in Teilen eine 
sinnvolle Alternative, da über die monetären Anforderungen die sozial benachteiligten Bevölkerungs-
gruppen ausgegrenzt werden. Auch infolge der zunehmenden Integrationsnotwendigkeit von Flücht-
lingen in unser Wertesystem, gerade was die Umweltaspekte z.B. im Umgang mit Müll angeht, er-
scheint es dringend geboten, hier umfassend tätig zu werden.  
Um den zukünftig stetig wachsenden Anforderungen in Bezug auf die Umweltbildungsaspekte ge-
recht zu werden, wurde im Rahmen der Erstellung des Ganzheitlichen Umweltbildungskonzeptes als 
besonders geeignete Form der Verstetigung der Aufbau eines Umweltbildungszentrums in Köln vor-
geschlagen. 
Die Politik hat auf dieser Basis im AUG vom 2.2.2017 beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, 
Gut Leidenhausen als Standort für ein solches Umweltbildungszentrum zu prüfen und einen Vor-
schlag zur Umsetzung zu unterbreiten (Anlage 1).

3 
Ein entsprechendes Konzept wurde erarbeitet und liegt bei (Anlage 2). 
Die Umsetzung dieses Konzeptes könnte maßgeblich dazu beitragen, Zusammenhänge zwischen 
Natur und gesunder Lebensgrundlage zu vermitteln, und so eine wichtige Grundlage schaffen, um 
Menschen zu motivieren, aktiv an einer ressourcenschonenden Lebensweise mitzuwirken. Durch ein 
umfangreiches, kostenfreies Angebot können dabei alle Bevölkerungsschichten erreicht werden. 
Finanzierung 
 
Gemäß dem beigefügten Konzept sind für die personelle Ausstattung auf dem Gut Leidenhausen 
zwei Stellen vorgesehen, eine Stelle EG 12, Gruppe 8 und eine Stelle EG 10, Gruppe 7. Ergänzt wer-
den soll die Arbeit durch zwei Stellen über den Bundesfreiwilligendienst oder das Freiwillige ökologi-
sche Jahr. Der Personalaufwand beläuft sich auf insg. 170.700 Euro p.a. Für Sachmittel sind weitere 
50.000 Euro p.a. veranschlagt. 
 
Die Mittel in Höhe von insgesamt 220.700 Euro p.a. sind im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung, -
vorsorge, in der Teilpanzeile 15, Transferaufwendungen, veranschlagt. 
 
 
Anlagen 
1 Beschluss zur Konzepterstellung 
2 Konzept zur Umsetzung eines Umweltbildungszentrums auf Gut Leidenhausen

Anlage 2 Umweltzentrum Koln_end26072017

37595 Zeichen

1 
 
 
 
 
Konzept  
Umweltbildungszentrum Köln 
Gut Leidenhausen 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Köln, September 2017 
57/67

2 
Gliederung 
 
Einleitung 
Der Standort Gut Leidenhausen 
Strukturelle Gegebenheiten auf Leidenhausen 
Lage 
Größe 
Historie 
Verkehrsanbindung 
Stellplatznachweis 
Nutzungen 
Eigentumsverhältnisse  
Planungsrecht 
Vor Ort tätige Institutionen und Vereine 
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. 
Freundeskreis Haus des Waldes e.V. 
Kölner Jägerschaft e.V. 
Bienenzuchtverein Köln Porz e.V. 
Heideportal Gut Leidenhausen e.V. 
NABU-Stadtverband Köln 
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Forstverwaltung 
Leitbild/Leitlinien 
Inhaltliche Konzeption 
Strukturelle Voraussetzungen 
Trägerschaft 
Aufgaben 
Einbindung in die Stadtverwaltung 
Finanzielle Voraussetzungen 
Räumliche Ausstattung 
Personelle Ausstattung 
Sachmittel 
Fördermöglichkeiten 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
Vorhandene Umweltbildungsangebote

3 
Einleitung 
 
In der heutigen, medialen Zeit werden Kinder zunehmend in einem naturfernen Umfeld 
groß. Daher haben sie nur wenig Gelegenheit zum Aufbau emotionaler Bindungen zur Natur 
und dem Erwerb entsprechender naturkundlicher Kenntnisse. Da man aber meist nur das 
schützt, was man auch kennt, werden zunehmend Generationen erwachsen, die die Wert-
schätzung für die Natur verloren haben. 
Artenvielfalt und Umweltbewusstsein werden aber gerade in heutigen Zeiten immer wichti-
ger, da die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen wesentlich den Erhalt der Ökosysteme und 
damit eine Stabilität der davon ausgehenden Dienstleistungen beeinflusst, was insbesonde-
re auch angesichts des zunehmenden Klimawandels eine immer größere Bedeutung be-
kommt.  
Dabei kann, eine entsprechende Kenntnis vorausgesetzt, jeder Bewohner der Stadt maßgeb-
lich schon durch kleine Maßnahmen zu einer Verbesserung im eigenen Umfeld und damit 
auch der Gesamtsituation beitragen. Sei es durch die naturnähere Gestaltung von Grünflä-
chen, den Verzicht auf die Versiegelung des Vorgartens, die Reduzierung von Müll oder ei-
nen ressourcenschonenenden Energieeinsatz/ sparsamen Energieverbrauch. 
In der Schule werden diese Aspekte aufgrund fehlender Zeit und gefüllter Lehrplänen meist 
gar nicht oder nur theoretisch abgehandelt, dabei sind zur Verbesserung der Nachhaltigkeit 
vor allem praktische Erfahrungen notwendig. Dies zeigt sich im Naturgut Opphoven, wo den 
Besuchern z.B. über einen Stecker, der über ein Fahrrad aufladbar ist, anschaulich vor Augen 
geführt wird, wie viel Energie beispielsweise in dem Betrieb einer Waschmaschine steckt. 
Im Rahmen der Erstellung des „Ganzheitlichen Umweltbildungskonzeptes“ wurde deutlich, 
dass es in Köln zwar Angebote im Bereich der Umweltbildung gibt, diese jedoch bei weitem 
nicht den erforderlichen Bedarf decken. So hat nur jedes 3. Kind im Alter von 6-15 Jahren 
die Chance im Rahmen der außerschulischen Umweltbildung einmal im Jahr „draußen“ zu 
lernen. Die fünf städtischen außerschulischen Natur-Lernorte in Köln (Finkens Garten/ Frei-
luga/ Grüne Schule/ Waldschule Köln/ Zooschule) sind meist für 1-2 Jahre im Voraus ausge-
bucht und können der eigentlichen Nachfrage nicht nachkommen.  
Die kostenpflichtigen Angebote privater Träger stellen zwar eine wichtige Ergänzung dar, 
bieten aber nur in Teilen eine sinnvolle Alternative, da über die monetären Anforderungen 
die sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen ausgrenzt werden. Dies gilt insbesondere 
für die Stadtteile Mülheim, Kalk und Chorweiler, wo jedes dritte Kind von Armut betroffen 
ist, aber auch für Ehrenfeld, Nippes und Porz, wo dies immerhin noch für jedes 10. Kind zu-
trifft. Köln als größte Stadt in NRW ist hier besonders gefordert und sollte sich daher der 
Herausforderung stellen, über ein umfangreiches, kostenfreies Angebot im Bereich der 
Umweltbildung eine Vorreiterrolle einzunehmen. 
Denn auch infolge der zunehmenden Integrationsnotwendigkeit von Flüchtlingen in unser 
Wertesystem, und gerade was die Umweltaspekte z.B. im Umgang mit Müll angeht, er-
scheint es dringend geboten, hier umfassend tätig zu werden. 
Um den zukünftig stetig wachsenden Anforderungen in Bezug auf die Umweltbildungsas-
pekte gerecht zu werden, wurde im Rahmen der Erstellung des Ganzheitlichen Umweltbil-
dungskonzeptes als besonders geeignete Form der Verstetigung der Aufbau eines Umwelt-
bildungszentrums in Köln vorgeschlagen.

4 
Das Umweltbildungszentrum soll dabei vor allem im Umweltbereich tätige Initiativen mit 
den BürgerInnen vernetzen und auf diese Weise informieren, aber auch die Eigeninitiative 
im Natur- und Umweltschutz des eigenen Wirkungsbereiches fördern. Zur Schaffung einer 
breiteren Nutzung durch die Bevölkerung sollte das Angebot einer Gastronomie integraler 
Bestandteil des Konzeptes sein. 
 
 
Der Standort Gut Leidenhausen 
 
Als Standort für ein städtisches Umweltbildungszentrum bietet Gut Leidenhausen die besten 
Voraussetzungen. Das ehemalige Hofgut liegt in Köln Porz-Eil im Erholungsgebiet Leidenhau-
sen und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wahner Heide und zum Königsforst. Diese bei-
den Naturgebiete bilden zusammen eines der größten Naturschutzgebiete in Nordrhein-
Westfalen mit europäischer Bedeutung. Die Naturräume dienen aber auch fast 1,3 Millionen 
Einwohner der angrenzenden Städte und Gemeinden als wichtiges Naherholungsgebiet und 
sind damit ein attraktiver Erholungsort.  
 
  
Durch die unterschiedlichen Ansprüche zwischen dem Schutz der Natur und der Erholungs-
nutzung entsteht jedoch ein hohes Konfliktpotenzial, welchem nur durch umfassende Auf-
klärung und Akzeptanz der für den Schutz erforderlichen Regularien begegnet werden kann. 
Denn ohne den sorgsamen Umgang mit diesen Gebieten, wird der Erhalt der hohen ökologi-
schen Wertigkeit nicht möglich sein. Insofern gilt es, die Besucher so zu lenken, dass ein Er-
leben möglich ist, die Natur jedoch geschützt werden kann. Mit dieser Zielsetzung wurden 
im Rahmen der Regionale 2010 insgesamt vier Portale errichtet, um die Besucher über das 
Naturschutzgebiet Wahner Heide/Königsforst zu informieren.  
Eines dieser Portale ist auf Gut Leidenhausen an der Schnittstelle zwischen Stadt und Natur 
eingerichtet worden. Seit 2013 wird hier auf einem 160 qm großen multifunktionalen Prä-
sentationsbereich eine Ausstellung zum Thema „Natur ist anders- Kontraste“ präsentiert, 
um so über die unterschiedlichen Aspekte von Natur und Nutzung aufzuklären 
(http://www.gut-leidenhausen.de/). Koordiniert wird die Arbeit der Portale vom gemein-

5 
nützigen Dachverein Forum Wahner Heide/Königsforst e.V (http://www.wahnerheide-
koenigsforst.de/). Die Ausstellung wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und 
der Nordrhein-Westfalen Stiftung gefördert.Die Trägerschaft des Portals hat der Verein Hei-
deportal Gut Leidenhausen e.V. übernommen. 
Neben dem Portal bieten auch die anderen auf Gut Leidenhausen agierenden Vereine (Köl-
ner Jägerschaft e.V., NABU-Stadtverband Köln, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln 
e.V., Heideportal Gut Leidenhausen e.V., Bienenzuchtverein Köln Porz e.V., Freundeskreis 
Haus des Waldes e.V.) vielfältige Veranstaltungen zu den Themengebieten Naturschutz und 
Nachhaltigkeit an.  
In Bezug auf das Thema Umweltbildung bestehen zum Teil langjährige Einrichtungen auf Gut 
Leidenhausen. Die Waldschule Köln, das Heideportal, die Greifvogelschutzstation, der Bie-
nenschaukasten, das Obstmuseum und das Haus des Waldes bieten eine ganze Reihe von 
Angeboten, die durch das direkte Erleben von Natur zur Wertschätzung dieser allgemein 
beitragen. Diese Angebote werden von den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch vor allem 
durch Kinder und Jugendliche (Schulen) intensiv genutzt. 
Das städtische Wildgehege ermöglicht zusätzlich die direkte Begegnung mit Waldtieren wie 
Rot-Hirsch und Wildschwein. Das Gut Leidenhausen umgebende Erholungsgebiet mit sei-
nem Wanderwegenetz und dem attraktiven Naturspielplatz ergänzen das Angebot, sodass 
ein Naturerlebnis auch außerhalb von den angebotenen Veranstaltungen möglich ist. Abge-
rundet wird das Angebot für Erholungssuchende durch das Bistro im Innenhof von Gut Lei-
denhausen. Die Nähe zur Wahner Heide als Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen schafft 
zusätzlich eine Attraktivität auch für Experten. 
Trotz dieses auch heute schon sehr attraktiven Angebotes an naturbezogenen Themen und 
Veranstaltungen, muss festgestellt werden, dass die o.g. Vereine überwiegende mit ehren-
amtlichem Personal arbeiten und dass die einzelnen Aktivitäten nur unzureichend koordi-
niert werden. Dadurch kann eine optimale/ zielgerichtete Nutzung der Potentiale dieser 
besonders für Umweltbildung geeigneten Strukturen nicht erfolgen. Die Kraft von Leiden-
hausen entfaltet sich daher nicht vollständig. 
Es fehlen eine koordinierende und steuernde übergreifende Struktur sowie Finanzressour-
cen, um das Bestehende zusammenzuführen und darauf aufbauend ein aktiv agierendes 
Umweltbildungszentrum zu entwickeln.  
Die vorhandenen Räumlichkeiten dagegen bieten ausreichend Möglichkeiten für eine inten-
sivere Nutzung und zu einer räumlichen Erweiterung des Umweltbildungsangebotes. Dar-
über hinaus sind Gebäudeteile vorhanden, die heute mindergenutzt sind und die perspekti-
visch entsprechend ausgebaut werden könnten. Die umfangreichen Freiflächen im Umfeld 
lassen außerdem Raum für die Anlage von Anschauungsbiotopstrukturen und Lehrpfaden. 
Die Voraussetzung zur Umsetzung solcher Umstrukturierungen ist hervorragend, da sich das 
gesamte Gut Leidenhausen einschließlich der angrenzenden Freiflächen in städtischem Ei-
gentum befinden.  
Eines der größten Probleme, die es zu lösen gibt, ist die Erreichbarkeit von Gut Leidenhau-
sen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (siehe unten)

6 
Strukturelle Gegebenheiten auf Gut Leidenhausen 
 
Lage: 
Das Hofgut befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Wahner Heide und zum Königs-
forst. Die nächsten Stadtteile Eil und Finkenberg befinden sich in fußläufiger Entfernung von 
1 km bzw. 2 km Entfernung. 
 
Größe:  
Die umliegenden städtischen Freiflächen des Erholungsgebietes Leidenhausen haben ein-
schließlich der Hofanlage eine Größe von 70 ha. 
 
Historie: 
Die Geschichte von Gut Leidenhausen geht zurück bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. Das 
1749 erbaute und bis 1930 baulich erweiterte Hofgut ist im Jahr 1963 einschließlich 170 ha 
Land von der Stadt erworben worden, um den Bereich als Erholungsgebiet auszubauen. Zur 
Verbesserung der Attraktivität wurden in der Folge Aufforstungen durchgeführt, Wege ge-
baut, Schutzhütten errichtet und Bänke aufgestellt. Zusätzlich wurde 1972 die 1967 gegrün-
dete Greifvogelschutzstation öffentlich zugänglich gemacht, 1982 das Haus des Waldes und 
1984 die Waldschule gegründet. Im Jahr 1986 wurde das Freiluft-Obstmuseum geschaffen. 
Das Angebot wurde 2013 durch die Errichtung des Heideportals und die Eröffnung eines 
Cafés ergänzt. 
 
Verkehrsanbindung: 
Gut Leidenhausen ist mit dem motorisierten Individualverkehr und Mietbussen (Schulbesu-
che) gut erreichbar. Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist jedoch unattraktiv. 
Ab der Stadtbahnhaltestelle der Linie 9 Endhaltestelle Königsforst muss ein Fußweg von ca. 
45 Minuten eingerechnet werden. Die Buslinien 151 und 152 halten an der Haltestelle Eil, 
Heumarer Straße. Von dort ist es noch ein Fußweg von ca. 20 Minuten.  
Seit 2014 ist Gut Leidenhausen über das Anruf-Sammel-Taxi Linie 188 erreichbar. Auf tele-
fonische Bestellung verkehren Taxis von den AST-Abfahrhaltestellen Porz-Markt, Bahnhof 
Porz sowie Königsforst zur Haltestelle Gut Leidenhausen und zurück. 
Der Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln wurde am 02.05.2017 über den Stand einer 
Querungshilfe und Bushaltestelle auf dem Grengeler Mauspfad in Höhe Gut Leidenhausen 
informiert (0966/2017). Der Grengeler Mauspfad ist im Bereich der Zufahrt zum Gut Leiden-
hausen als Landesstraße (L489) klassifiziert und liegt im Außenortsbereich. Daher ist der 
Landesbetrieb Straßenbau NRW Straßenbaulastträger und für dieses Vorhaben zuständig. 
Um der dringenden Forderung nach einer Querungshilfe zu entsprechen, wurde vom Amt 
für Straßen und Verkehrstechnik eine Straßenplanung erstellt. Diese umfasst sowohl die 
Planung der Querungshilfe als auch die der Bushaltestelle für die geforderte dauerhafte An-
bindung an das KVB-Netz. Die Planung wurde mit der Bitte um Umsetzung der Maßnahme 
an den Landesbetrieb NRW übergeben. Sowohl die Finanzierung als auch der Ausbau sind 
durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW sicherzustellen.

7 
 
Stellplatznachweis 
Ein Problem, das grundsätzlich gelöst werden muss, ist der Nachweis von Stellplätzen. Im 
Bereich Hirschgraben ist ein großer Parkplatz für ca. 90 PKW vorhanden. Von dort ist das 
Gut Leidenhausen jedoch nur fußläufig in etwa 5-10 Minuten zu erreichen. Für Veranstal-
tungen in den Abendstunden stellen die fehlende Beleuchtung des Weges und die Entfer-
nung ein Problem dar. 
In Gut Leidenhausen selbst gibt es nur ein beschränktes Angebot an Stellplätzen, das vor 
allem für Angestellte und behinderte Besucher vorgehalten wird. Da das Hofgut nur über 
eine schmale Stichstraße erreichbar ist, und im Bereich Mauspfad nicht erkennbar ist, dass 
alle Stellplätze belegt sind, gibt es einen Parksuchverkehr und oftmals illegal abgestellte 
Fahrzeuge in beiden Höfen.  
Von Seiten des städtischen Bauverwaltungsamtes wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen 
einer weiteren baulichen Umnutzung oder der Sanierung von Gebäudeteilen ein Verkehrs-
konzept mit Stellplatznachweis zu erarbeiten ist. Zurzeit liegt ein Stellplatznachweis vor, der 
im Rahmen der Einrichtung des Heideportals erstellt wurde. 
 
Nutzungen:  
Die verschiedenen Gebäudeteile des Hofguts werden von den verschiedensten Vereinen 
und Institutionen (siehe unten) in unterschiedlicher Weise genutzt. Zum Teil gibt es auch 
Teilbereiche, die zu privaten Wohnzwecken genutzt werden. 
Räume, die auch für Veranstaltungen genutzt werden können, befinden sich im Haus des 
Waldes, im Portal und im Gebäudeteil der Kölner Jägerschaft. Darüber hinaus stehen mit 
dem Seminarraum des NABU und im Haus des Waldes auch kleinere Seminarräume zur Ver-
fügung.  
Das Hauptgebäude (Herrenhaus), die große Scheune sowie verschiedene Lagerräume wer-
den durch die städtische Forstverwaltung genutzt, bieten aber weitere Kapazitäten.   
Mit der Eröffnung des Portals konnte ein Bistro eingerichtet werden, das wesentlich zur At-
traktivitätssteigerung beigetragen hat. Der Betreiber führt nicht nur das Bistro, sondern bie-
tet darüber hinaus auch Cateringleistungen für unterschiedliche Veranstaltungen an.  
Sowohl die ehemalige Arbeiterunterkunft (links neben Herrenhaus) als auch das Gebäude 
des ehemaligen Pferde- und Schweinestalls bieten weiteres Ausbaupotential. 
Im direkten Umfeld des Hofguts befindet sich eine 14000 qm große Streuobstwiese, die von 
der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald bewirtschaftet wird. Im Eingangsbereich dieser 
Wiese wird Ende 2017 ein Wildbienenlehrpfad errichtet. Darüber hinaus befinden sich dort 
die Bienenstöcke des Bienenzuchtvereins Köln Porz e.V.. 
Die südlich angrenzende Pferderennbahn  ist an das Gestüt Röttgen langfristig verpachtet 
und bleibt von der geplanten Nutzung unberührt.  
 
Eigentumsverhältnisse:

8 
Das Hofgut und die angrenzenden Flächen befinden sich im Eigentum der Stadt Köln. Für die 
Gebäude ist die Gebäudewirtschaft und für die Freiflächen das Amt für Landschaftspflege 
und Grünflächen verwaltende Dienststelle. 
 
Planungsrecht 
Gut Leidenhausen und das Erholungsgebiet Leidenhausen sind über den Flächennutzungs-
plan als Grünfläche und über den Landschaftsplan als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. 
Das Gut Leidenhausen ist über die Denkmalliste des Stadtkonservators als Denkmal festge-
setzt. 
 
 
Vor Ort tätige Institutionen und Vereine 
 
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. 
Der Verein setzt sich für den Erhalt und die Mehrung des Waldes ein. Er fördert das Interes-
se und das Wissen der Bevölkerung am und über den Wald, seine Schutz-, Nutz- und Erho-
lungsfunktionen sowie die Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Er betreibt 
die Waldschule Köln, die Greifvogelschutzstation Köln und das Obstmuseum. 
Kontakt: 
Gut Leidenhausen 1, 51147 Köln 
Telefon/Fax: 02203/39987 
E-Mail: sdw-nrw-koeln@netcologne.de 
Internet: www.sdw-nrw-koeln.de 
Büro: Montag, Mittwoch, Freitag von 9-12 Uhr 
 
Freundeskreis Haus des Waldes e.V. 
Der Verein betreibt das 1982 gegründete Naturmuseum "Haus des Waldes". Eine Daueraus-
stellung informiert über die Bedeutung und Entwicklung des Waldes in Köln. Sonderausstel-
lungen, Vorträge, Seminare und Veranstaltungen rund um das Thema Wald ergänzen das 
Angebot. 
Kontakt: 
Gut Leidenhausen 1, 51147 Köln 
Telefon/Fax: 02203/39987 
E-Mail: sdw-nrw-koeln@netcologne.de 
Internet: www.sdw-nrw-koeln.de 
Büro: Montag, Mittwoch, Freitag von 9-12 Uhr 
 
Kölner Jägerschaft e.V. 
Die Kölner Jägerschaft e.V. repräsentiert mit mehr als 1.000 Mitgliedern den Großteil der im 
Kölner Stadtgebiet ansässigen Jägerinnen und Jäger und vertritt ihre Interessen. Daneben

9 
bietet sie Jägern, Bürgern und auch Kindern interessante Angebote von jagdlicher Aus- und 
Weiterbildung bis hin zu allgemeiner Umweltbildung in der "Rollenden Waldschule". 
Kontakt: 
Gut Leidenhausen 1a, 51147 Köln 
Telefon: 02203/1023437 
Fax: 02203/1023439 
E-Mail: info@koelner-jaegerschaft.de 
Internet: www.koelner-jaegerschaft.de 
Büro: Montag bis Donnerstag von 9.30-12 Uhr 
 
Bienenzuchtverein Köln Porz e.V. 
Der Bienenzuchtverein engagiert sich in Umweltthemen, bietet Imkerpatenschaften, Führungen 
und vieles mehr an. Der Verein zählt rund 150 Mitglieder im Alter zwischen 11 und 86 Jahren. Die 
Imkerinnen und Imker betreuen rund 500 Bienenvölker. Diese stehen in der Wahner Heide, in Klein-
gartenanlagen, im städtischen Wald, in öffentlichen Grünanlagen, auf Friedhöfen oder in privaten 
Gärten. 
Kontakt: 
Königsbergerstraße 18, 50259 Pulheim 
Telefon: 02234/986960 
E-Mail: bienenzuchtverein-porz@netcologne.de 
 
Heideportal Gut Leidenhausen e.V. 
Das Heideportal Gut Leidenhausen ist eines von vier Portalen, die im Rahmen der Regionale 
2010 im Bereich Wahner Heide / Königsforst gegründet wurde. Das Informationszentrum 
bietet umfassende Informationen über die Naturschutzgebiete Wahner Heide / Königsforst. 
Träger des Portals ist ein Verein in dem die Vereine auf Gut Leidenhausen, der Flughafen 
Köln Bonn, die Stadt Köln – Amt für Landschaftspflege und Grünflächen und der Kölner Ei-
felverein zusammengeführt sind. Unter dem Motto "mit uns Natur erLeben" betreiben die 
Mitglieder des Trägervereins das Portal, machen Führungen und organisieren Veranstaltun-
gen. 
Kontakt: 
Gut Leidenhausen 1, 51147 Köln 
Telefon: 02203/357651 
Fax: 02203/357652 
E-Mail: gut-leidenhausen@wahnerheide-koenigsforst.de 
Internet: www.gut-leidenhausen.de 
Büro: Dienstag und Donnerstag von 09-13 Uhr 
 
NABU-Stadtverband Köln 
Der NABU-Stadtverband Köln hat auf Gut Leidenhausen im NABU-Seminarraum ein um-
weltpädagogisches Büro eingerichtet. Von hier aus will der NABU bei Walderlebnisspazier-
gängen, Forscheraufträgen oder Aktionen für die Natur und deren Schutz Interesse wecken,

10 
Erlebnisse ermöglichen und Aktivitäten initiieren. Der NABU Seminarraum ist Anlaufstelle 
für naturinteressierte Menschen. Es gibt Informationen für Wanderer und Radfahrer, auf 
Anfrage können Gruppenführungen ermöglicht werden. 
Kontakt: 
Geschäftsstelle Telefon: 0221/7902889  
Umweltbüro Telefon: 02203/1024991 
E-Mail: info@nabu-koeln.de oder martin.verfuerth@nabu-koeln.de 
 
Kölner Eifelverein:Der Kölner Eifelverein bietet verschiedene Wanderung im Kölner Grün, 
darunter auch rund um Gut Leidenhausen, die Wahner Heide und den Königsforst an 
Kontakt: Dr. Franz Josef Becker, Meerfeldstr. 28, 50737 Köln 
Tel.0221/5992387 
E-Mail: nc-drbefr@netcologne.de 
 
Amt für Landschaftspflege und Grünflächen, Forstverwaltung 
Das Amt für Landschaftspflege und Grünflächen unterhält einen Teil des rechtsrheinischen 
Betriebshofes der Forstverwaltung auf Gut Leidenhausen. Darüber hinaus hat der Leiter der 
Forstverwaltung eine Dienstwohnung. 
Kontakt:  
0221-221-25151 
E-Mail: gruenflaechenamt@stadt-koeln.de 
 
 
Leitbild/Leitlinien 
 
Der Ausschuss Umwelt und Grün hat in seiner Sitzung am 02.02.2017 die Verwaltung beauf-
tragt, ein Konzept zur Einrichtung eines zentralen Umweltbildungszentrums in Gut Leiden-
hausen zu erarbeiten. Eingebettet in die Zielsetzung des gesamtstädtischen Umweltbil-
dungskonzeptes soll Gut Leidenhausen als Zentrum für nachhaltige Umweltbildung ein viel-
gestaltiges, möglichst kostenfreies Angebot bieten, um auf diese Weise allen, auch sozial 
benachteiligten Gruppen, die Möglichkeit zu eröffnen, sich, als Voraussetzung für eine 
nachhaltige und Ressourcen schonende Lebensweise im Umweltbereich, umfassend zu bil-
den. Ziel ist es, durch intensive, praxisorientierte Bildungsarbeit das Umwelt- und Naturbe-
wusstsein zu verbessern und durch die Befähigung zu eigenverantwortlichem, umweltbe-
wusstem Handeln die Lebensqualität insgesamt zu steigern. 
Das Umweltbildungszentrum Gut Leidenhausen soll im Sinne der Bildung für nachhaltige 
Entwicklung (BNE) als regional bedeutendes Umweltbildungseinrichtung eine zentrale Koor-
dinationsfunktion und Anlaufpunkt für Organisationen mit vergleichsweiser naturschutzori-
entierter und umweltbezogener Zielsetzung fungieren.

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Einem Lernort für Umweltbildung kommt insbesondere im Rechtrheinischen besondere Be-
deutung zu. Mit Blick auf den Kölner Stadtplan ist festzustellen, dass hier bisher kaum Ange-
bote für Natur-Lernorte existieren. 
Zur Mitgestaltung sollen zunächst die vor Ort tätigen Initiativen und Vereine (siehe oben) 
eingebunden werden. Darüber hinaus soll aber eine Offenheit auch für weitere interessierte 
Gruppierungen bestehen 
 
Leitbild 
Ziel des Umweltbildungszentrums Gut Leidenhausen ist es, Naturerfahrungen und han d-
lungsorientiertes Lernen für den verantwortlichen Umgang mit der Umwelt  praxisnah und 
erlebnisorientiert zu vermitteln . Hierdurch werden Menschen in die Lage versetzt, Wissen 
über Nachhaltigkeit praktisch anzuwenden und Auswirkungen von Entscheidungen auf künf-
tige Generationen sowie auf das Leben vor Ort und global einzuschätzen. Ziel ist die B e-
schäftigung mit alltags - und zukunftsrelevanten Themen und die gemeinsame Entwicklung 
und kreative Umsetzung nachhaltiger Ideen, für eine umweltgerechte Entwicklung. 
 
Leitlinie 
Stärken nutzen - Der Standort Gut Leidenhausen bietet die besten Voraussetzungen zum 
Aufbau eines Umweltbildungszentrums. Eingebettet in das Erholungsgebiet Leidenhausen 
und in unmittelbarer Nähe zur Wahner Heide und dem Königsforst, als Schutzgebiete mit 
europäischer Bedeutung, können vielfältige Naturerfahrung ermöglicht werden. Die vor Ort 
tätigen Vereine bietet heute schon ein vielfältiges Angebot an Umweltbildungsmöglichkei-
ten auf dem aufgebaut werden kann. 
Regional - ein Umweltbildungszentrum Gut Leidenhausen stellt die regionalen Bezüge einer 
nachhaltigen und umweltgerechten Entwicklung in den Vordergrund. 
Gemeinschaftlich - Das Projekt zum Ausbau eines Umweltbildungszentrums ist gemein-
schaftlich ausgerichtet. Nur in enger Zusammenarbeit mit den auf Gut Leidenhausen ansäs-
sigen Vereinen und Institutionen kann die Entwicklung des Zentrums gelingen. 
Umweltbildung – Das Umweltbildungszentrum hat die Hauptaufgabe, über nachhaltig wir-
kende Umweltbildungsangebote die Umweltkompetenz der Adressaten und Akteure zu 
entwickeln, auszubauen und zur Weitervermittlung zu befähigen. 
 
 
Inhaltliche Konzeption 
 
Die Ausstattung und räumliche Lage prädestinieren Gut Leidenhausen als Lern-und Präsen-
tationsort für Natur- und Umweltaspekte. Generell soll die Einrichtung zwar alle Themenbe-
reiche der Umweltbildung abbilden. Aufgrund der Lage zu den naturräumlich wertvollen 
Schutzgebieten und der Tatsache, dass mit dem in Leverkusen bestehenden Naturgut 
Opphoven das Schwerpunktthema Klima bereits in der Region abgedeckt ist, soll auf Gut 
Leidenhausen der Schwerpunkt im Bereich der Artenvielfalt und Biodiversität gesetzt wer-

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den. Über ein umfangreiches Angebot an Veranstaltungen, vorranging solcher mit Mitmach-
charakter, soll die Faszination für die Natur und die Notwendigkeit ihres nachhaltigen Schut-
zes anschaulich vermittelt werden. Synergieeffekte zu anderen Umweltthemen ergeben sich 
dabei von selbst, so z.B. die Müllproblematik in Zusammenhang mit der direkten und indi-
rekten Schadwirkung auf Tiere.  
Im Vordergrund steht insgesamt das Prinzip des gemeinsamen Erlebens und Entdeckens, 
welches neben dem Verständnis für die Tiere und Pflanzen im Sinne des forschenden Ler-
nens auch der Verbesserung der sozialen und motorischen Kompetenzen dient. Durch den 
unmittelbaren Umgang in und mit der Natur soll eine Sensibilisierung für einen behutsame-
rer Umgang mit den natürlichen Ressourcen auch im eigenen Umfeld erzielt werden. Im 
Sinne der Nachhaltigkeit sollen dabei nicht nur eigene Kompetenzen entwickelt und ausge-
baut werden, sondern die Teilnehmer der Bildungsangebote über die gemachten Erfahrun-
gen zu Multiplikatoren werden, die die Thematik in den Wirkungsalltag tragen.  
Bei der thematischen Konzeption werden übergeordnete Programme, wie die Biodiversi-
tätsstrategie und das Bundesprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung berücksichtigt 
werden.  
Als Kernkompetenz werden durch das Umweltbildungszentrum die Zusammenhänge zwi-
schen Natur und gesunder Lebensgrundlage vermittelt werden. Dies entspricht der Idee zur 
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), die eine wichtige Grundlage darstellt, um Men-
schen zu motivieren, aktiv an einer ressourcenschonenden Lebensweise mitzuwirken. Vo-
raussetzung dafür ist das Wissen über die ökologischen Zusammenhänge und den eigenen 
Verantwortungs- und Mitwirkungsbereich. 
Dabei wird im Rahmen des Umweltbildungszentrums Wissensvermittlung interaktiv und 
über alle Sinne erfolgen. Um die Notwendigkeit des Erhalts nachhaltig zu transportieren, ist 
die Erfahrung mit Lebewesen unabdingbar. Denn Umweltbildung lebt vom direkten Kontakt 
und dem Umgang mit und in der Natur. Daher ist es wichtig, neben geschützten Bereichen 
auch Orte zu schaffen, in denen ein freier, sensibler Umgang mit der Natur unmittelbar er-
lebt werden kann. Daher sollen im Umfeld des Umweltbildungszentrums Anschauungsbio-
tope angelegt werden, wobei hier auch die Notwendigkeit von Pflegemaßnahmen vermittelt 
werden kann. 
Zielgruppe sind neben Kindern und Jugendlichen auch Erwachsene aller Altersgruppen, Her-
kunft und Religionszugehörigkeit. Zusätzlich  wird ein eigenes Angebot, z.B. in Form von Aus- 
und Weiterbildungsmaßnahmen zu Naturerlebnispädagogen für Multiplikatoren entwickelt.  
Insgesamt werden folgende Aufgabenschwerpunkte über das Umweltbildungszentrum ab-
gedeckt: 
 Beratung in allen Umweltfragen mit dem Schwerpunkt Artenvielfalt und Biodiversität 
 Anlage von an den Naturraum angepassten Schaubiotopen und ihre Pflege 
 Konzeption von Projekten im Bereich der Artenvielfalt und Biodiversität mit Mit-
machcharakter 
 Erarbeitung von Materialien und Umweltexperimenten zu Naturerfahrung im direk-
ten Umfeld  
 Durchführung von Veranstaltungen in Form von Führungen, Vorträgen, Seminaren 
und Workshops zu Umwelt- und Naturthemen 
 Ausstellungskonzeption zu verschiedenen aktuellen Natur- und Umweltschutzthe-
men

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 Fundraising zur Finanzierung von weiteren Projekten 
 
Weiterhin soll mittelfristig geprüft werden, ob sich die Räumlichkeiten so aus- bzw. umbau-
en lassen, dass auch mehrtägige Bildungsveranstaltungen möglich sind. 
 
 
Strukturelle Voraussetzungen 
 
Trägerschaft 
Das vorliegende Konzept zur Einrichtung eines städtischen Umweltbildungszentrums baut 
auf den vorhandenen Strukturen in Gut Leidenhausen auf. Insofern ist es auch konsequent, 
wenn sich eine künftige Konzeption diese Strukturen und auch Stärken zu Eigen macht. Dies 
vorausgesetzt bedeutet, dass eine Zuordnung der Trägerschaft eines Umweltbildungszent-
rums zu einem Amt der Stadt Köln nicht angestrebt wird. Mit dem Heideportalverein steht 
dagegen bereits ein Gremium zur Verfügung, in dem alle vor Ort tätigen Vereine und Institu-
tionen bereits zusammengeschlossen sind und in dem schon heute Entscheidungen, die den 
Gesamtkomplex betreffen, in gemeinschaftlicher Abstimmung getroffen werden. Die Ge-
schäftsstelle des Trägervereins, die mit einer Mini-Jobstelle besetzt ist, ist heute bereits die 
erste Anlaufstelle, für alle, die sich für die ortsansässigen Vereine, Veranstaltungen, Events, 
Klassen- und Kindergartenveranstaltungen und private Feiern interessieren.  Gemäß dem 
Vorbild der Organisation der Bürgerhäuser kann somit das Konzept der freien Trägerschaft 
angewandt und die Leitung beim Heideportalverein angesiedelt werden. 
 
Aufgaben 
Aufgabe des Trägers des Umweltbildungszentrums ist die Übernahme des Projektmanage-
ments mit folgenden Aufgaben: 
 Koordination der Angebote aller Institutionen und Vereine vor Ort 
 Ziel- und Leistungsvereinbarungen zur inhaltlichen Ausrichtung des Umweltbildungs-
zentrums mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt  
 Berichtswesen zum Nachweis der Erfüllung der Vereinbarungen und Mittelnachweis 
 Koordination der Raumnutzung 
 Öffentlichkeitsarbeit 
 Akquise von Fördergeldern 
 Betreuung des Gebäudemanagements vor Ort 
 Beantragung von zwei FÖJ-Stellen und deren Betreuung 
 Ökologisches Flächenmanagement der umliegenden Freiräume in Abstimmung mit 
dem Amt für Landschaftspflege und Grün 
 Durchführung von eigenen Projekten in Kooperation mit den Vereinen vor Ort 
 Erstellung eines Veranstaltungskalenders 
 Planung und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen und Seminaren 
 
Einbindung in die Stadtverwaltung

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Zur Gewährleistung der Berücksichtigung der städtischen Konzepte (u.a. Leitbild der Stadt 
Köln, Ganzheitliches Kölner Umweltbildungskonzept) ist eine enge Koordination mit der 
Stadtverwaltung erforderlich. 
Diese Aufgaben werden vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt übernommen und umfas-
sen folgende Aspekte: 
 Erarbeitung der Grundlagen für die ökologisch- und bildungspolitische Ausrichtung 
 einrichtungsübergreifende Öffentlichkeitsarbeit 
 fachliche Beratung und Unterstützung 
 Mitentscheidung bei personellen Besetzungen 
Mit dem Träger des Umweltbildungszentrums werden entsprechende Ziel- und Leistungs-
vereinbarungen getroffen. Im partnerschaftlichen Zusammenwirken erfolgen jährliche 
Schwerpunktsetzungen, die nach Absprache an entsprechende aktuelle Entwicklungen auch 
unterjährig anpassbar sind. Durch den Träger des Umweltbildungszentrums erfolgt ein Be-
richtswesen zur Erfüllung der Vereinbarungen und des Mitteleinsatzes. 
 
Finanzielle Voraussetzungen 
Für den Betrieb eines Umweltbildungszentrums ist eine entsprechende räumliche und fi-
nanzielle Ausstattung erforderlich. 
 
Räumliche Ausstattung: 
Die vorhandenen Räumlichkeiten sind aus heutiger Sicht zunächst ausreichend. Ein Sekreta-
riatsbüro steht mit der Geschäftsstelle des Heideportals, die in Bürogemeinschaft mit der 
Kölner Jägerschaft betrieben wird, bereits zur Verfügung. Für die Einrichtung des Projekt-
managements wird ein Büroraum benötigt, der im Herrenhaus zur Verfügung gestellt wer-
den kann Für die Durchführung von Veranstaltungen muss die Mitnutzung anderer Räum-
lichkeiten gewährleistet sein. Dies erfolgt in Abstimmung mit den Vereinen vor Ort.  
Zurzeit entwickelt die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln in enger Zusammenarbeit mit der 
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. ein Konzept zur baulichen Umstrukturierung 
der Waldschule und des Haus des Waldes. Ziel ist die Schaffung eines zweiten Klassenraums 
für die Waldschule und die behindertengerechte Zugänglichkeit des Haus des Waldes. Eine 
entsprechende Beschlussvorlage ist in Vorbereitung. 
  
Personelle Ausstattung: 
Zur Bewältigung der Projektmanagementaufgaben ist eine entsprechende personelle Aus-
stattung erforderlich. Hierfür werden zwei Stellen benötigt, die über den Trägerverein ver-
waltet werden. Die Kosten für eine Stelle im Projektmanagement (entsprechend EG 12 
Gruppe 8) und eine Verwaltungsstelle (entsprechend EG 10, Gruppe 7) belaufen sich zu-
sammen auf 160.700 € jährlich. 
Ergänzt werden soll die Arbeit durch zwei Stellen über den Bundesfreiwilligendienst oder 
das Freiwillige ökologische Jahr. Hierfür muss ein Kostenansatz in Höhe von 10.000 € jährlich 
veranschlagt werden. 
Die Gesamtkosten für eine personelle Ausstattung belaufen sich auf 170.700 €.

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Sachmittel: 
Zur Umsetzung von Projekten sowie zur Anschaffung von hierfür benötigten Materials ist ein 
Etat von 50.000 € jährlich erforderlich. 
 
Fördermöglichkeiten: 
Die Fördermöglichkeiten für einen weiteren Ausbau des Umweltbildungsangebotes bei stei-
gendem Bedarf werden nach Einrichtung des Umweltbildungszentrums durch das vorhan-
dene Personal eruiert. 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
Zur Umsetzung eines Umweltbildungszentrums auf Gut Leidenhausen in freier Trägerschaft 
sind jährlich 220.700 € erforderlich.   
 
 
Vorhandene Umweltbildungsangebote 
 
 
 
Die Waldschule Köln 
1984 wurde die Waldschule Köln durch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. 
gegründet. Den pädagogischen Mitarbeitern war und ist es ein besonderes Anliegen, Schü-
lern und Schülerinnen aus der Großstadt Köln Möglichkeiten für ein aktives Naturerleben zu 
bieten.  
Die Zielgruppen sind Kinder im Grundschulalter. Kölner Schulen haben die  Möglichkeit, an 
einem oder auch mehreren Tagen das Unterrichtsangebot der Waldschule wahrzunehmen. 
Die ebenfalls von der Schutzgemeinschaft betriebenen Einrichtungen des Waldmuseums im 
„Haus des Waldes“, der Greifvogel-Schutzstation, des Obstmuseums sowie die Rot- und 
Schwarzwildgehege im Erholungsgebiet Leidenhausen ermöglichen darüber hinaus die Ver-
tiefung und Erweiterung einzelner thematischer Aspekte. 
Die Waldschule ist anerkannte Einsatzstelle zur Übernahme von FÖJlern (freiwilliges ökolo-
gisches Jahr) und ausgezeichnetes Projekt UN-Dekade Biologische Vielfalt.  
Die Waldschule ist durch die Bezirksregierung Köln als außerschulischer Lernort anerkannt. 
Auf dieser Grundlage ist seit zwei Jahren über eine Halbtagsstelle eine Lehrerin zugeordnet.

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Neben dem über die Schutzgemeinschaft angestellten Waldschullehrer, sind ein bzw. zwei 
Waldpädagoginnen, je nach Spendenaufkommen, über Zeitverträge angestellt. 
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Waldpädagogischer Unterricht für Kölner Schulen (in 2016 – 6.354 Kinder), Themen: 
 Walderlebnisexkursionen  
 Bestimmungsübungen zu Bodentieren  
 Greifvögel und Eulen  
 Bestimmung von Blumen, Sträuchern und Bäumen  
 Makroskopische Gewässeruntersuchungen  
 Ökologie des Waldes 
 Sommerferienprogramm für HÖVI-Land-Teilnehmer 
 Kooperation mit der Fachdidaktik Biologie der Universität zu Köln 
 Angebot zur Durchführung naturbezogener Kindergeburtstage 
 
Obstmuseum 
Das Obstmuseum ist eine Streuobstwiese auf Gut Leidenhausen, die von der Schutzgemein-
schaft Deutscher Wald Köln e.V. unterhalten wird.  
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Durchführung von Seminaren für Obstschnitt und Obstbaumveredlung 
 Durchführung einer Apfelausstellung und Vortrag 
 
Greifvogelschutzstation 
Die Greifvogelschutzstation nimmt verletzte Greifvögel auf und pflegt diese mit dem Ziel der 
Auswilderung. 
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Durchführung von Führungen 
 Einbezug in die waldpädagogische Arbeit der Waldschule Köln 
 
Haus des Waldes 
Das Haus des Waldes ist ein Naturkunde Museum mit dem Schwerpunkt Entwicklung des 
Kölner Waldes. 
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Dauerausstellung Entwicklung des Kölner Waldes 
 Sonderausstellungen zu Themen zum Kölner Wald 
 Angebot an Führungen, Seminaren, Vorträgen  
 
NABU 
Das Angebot des NABU auf Gut Leidenhausen richtet sich vor allem an Grundschulen, Kitas 
und andere Kindergruppen.  
Das Umweltbildungsangebot umfasst:

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 Kinderführungen als Walderlebnisspaziergänge im Umfeld von Gut Leidenhausen. 
Auf Anfrage auch in anderen, den anfragenden Einrichtungen näher liegenden Wald-
gebieten.  
 fachliche, organisatorische und pragmatische Unterstützung bei Umweltprojekten 
für Schulen, Jugendgruppen und Erwachsenengruppen 
 Wanderungen für Erwachsene unter fachkundiger Führung (ornithologisch, bota-
nisch, entomologisch). Die Führungen sind inhaltlich der Jahreszeit angepasst. 
 
Kölner Jägerschaft 
Das Angebot der Kölner Jägerschaft richtet sich vor allem an Jäger und solche, die es noch 
werden wollen. 
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Vorbereitung für die staatliche Jägerprüfung durch die Jagdschule Köln 
 Lernwerkstatt –Motorsägenkurs 
 Jagdhundeausbildung 
 Rollende Waldschule 
 
Bienenzuchtverein Porz 
Das Angebot des Bienzuchtvereins Porz ist sehr breit gefächert und spricht nicht nur Ver-
einsmitglieder sondern auch interessierte Bürger an. 
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Führungen, Veranstaltungen  
 Probe-Imkern Aktionen 
 Weiterbildungsveranstaltungen 
 
Portal Wahner Heide/Königsforst 
Der Portalverein ist Betreiber des Heideportals Gut Leidenhausen. 
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Dauerausstellung „Natur ist anders – Kontraste“ 
 Ausstellungsführungen,Bürgersprechstunde 
 Organisation des Wahner Heide Tages am jeweiligen 1. Mai und der „Waldweih-
nacht“ am 01. Advent 
Kölner Eifelverein 
Das Angebot des Kölner Eifelvereins richtet sich vor allem an   
Das Umweltbildungsangebot umfasst: 
 Naturerfahrung durch Wanderungen in den Grünbereichen Kölns

Beratungsverlauf (3)

12.10.2017 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 4.9 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
13.11.2017 Finanzausschuss
TOP 12.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.11.2017 Rat
TOP 10.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2304/2017
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
05.10.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27